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Das Kinsey-Dossier: “Normal” – Verharmlosung von Pädophilie und Vergewaltigungen

29. Januar 2026 um 15:00

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Was jahrzehntelang als wissenschaftlicher Fortschritt gefeiert wurde, entpuppt sich bis heute als moralischer Abgrund: Unter dem Deckmantel der Sexualforschung sammelte das Kinsey-Institut Daten, die aus systematischem sexuellem Missbrauch von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen stammten. Führende Vertreter des Instituts räumten später selbst ein, gezielt mit Pädophilen zusammengearbeitet zu haben. Die Folgen dieser Relativierung reichten bis in Rechtsprechung, Sexualpädagogik und Gesellschaft hinein und forcierten eine Verharmlosung von Pädophilie.

Von Guido Grandt

Lesen Sie die vorherigen Teile dieser Artikelserie:

Pat Trueman, ehemaliger Anwalt des US-Justizministeriums, stellte unmissverständlich klar, dass die sadomasochistischen Baby- und Kinderexperimente des ehemaligen Zoologen, Gallwespen-Spezialisten und späteren Sexualforschers Alfred Charles Kinsey (1894-1956) Taten betrafen, zu denen kein Kind jemals seine Einwilligung geben konnte – und für die auch kein Elternteil oder Erziehungsberechtigter rechtlich oder moralisch seine Zustimmung geben konnte. Es handelte sich damit eindeutig um Handlungen außerhalb jedes zulässigen, rechtlichen oder ethischen Rahmens. »Es geht also um kriminelles Verhalten, den kriminellen sexuellen Missbrauch von Kindern.«

Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) schreibt bezüglich von »Kinseys pädokrimineller Agenda«: In einem von Paul Gebhard und dem Kinsey-Team 1965 publizierten Buch ist die Auffassung des Kinsey-Instituts zu sexuellem Missbrauch an Kindern so zusammengefasst: ‚Das Entsetzen, mit dem unsere Gesellschaft auf den Erwachsenen blickt, der sexuellen Kontakt mit jungen Kindern hat, relativiert sich, wenn wir das Verhalten anderer Säugetiere untersuchen. Sexuelle Aktivitäten zwischen erwachsenen und unreifen Tieren sind gängig und scheinen aus biologischer Sicht normal zu sein.‘ In Kapitel 5 seines Buches Sexual Behavior of the Human Male beschreibt Kinsey die ‚Sexual-Daten‘ von (mindestens) 317 Kindern im Alter zwischen 2 Monaten und 15 Jahren. Die Daten über vorpubertäre Jungen, so Kinsey, kamen aus ‚den Lebensläufen erwachsener Männer, die sexuelle Kontakte mit kleinen Knaben hatten, und die mit dem Wissen von Erwachsenen in der Lage waren, die Erfahrungen der Knaben zu begreifen und zu interpretieren. (…) Einige dieser Erwachsenen waren technisch geschulte Personen, die Tagebuch oder andere Aufzeichnungen führten …«

Und weiter: »Insgesamt sammelte das Kinsey-Institut allerdings wesentlich mehr sexuelle Daten von Kindern und Jugendlichen, nämlich von 1.888 Jungen ‚im Alter zwischen 5 Monaten und Adoleszenz‘ sowie von ‚147 prä-adoleszenten (vorpubertären/GG) Mädchen‘ zwischen 2 und 15 Jahren. Die Jungen und Mädchen wurden sexuell ‚stimuliert‘ oder stimulierten sich selbst, während pädokriminelle ‚Beobachter‘ mit einer Stoppuhr die Zeit bis zum Erreichen eines ‚Orgasmus‘ maßen.«

Eigenes Eingeständnis: Kinsey-Institut arbeitete mit Pädophilen und Päderasten zusammen

Tatsächlich gab Paul Gebhard (1917-2015), Anthropologe, Sexologe und nach Kinseys Tod zweiter Direktor des Kinsey-Instituts, in einem Interview 1992 zu, dass das Kinsey-Team Pädokriminelle für die Erlangung wissenschaftlicher Daten über angeblich normalen Kindersex rekrutierte. Konkret sagte Gebhard: »Wir baten sie [die Pädophilen], Beobachtungen zu machen, Aufzeichnungen und wenn möglich, die Zeit zu stoppen und uns dann zu berichten.« 

Auf die Frage des Interviewers, ob Pädokriminelle normalerweise mit Stoppuhren herumgingen, reagierte Gebhard: »Sie tun es, wenn wir ihnen sagen, dass wir daran interessiert sind (…) Wenn wir Pädophile befragen, haben wir gefragt: Mit wie vielen Kindern haben Sie es gemacht? Wie alt waren diese? Denken Sie, dass sie [die Kinder] zum Höhepunkt gekommen sind oder nicht? (…) Sind Sie sicher, dass es der Höhepunkt war oder nicht?«

Dafür findet man kaum noch Worte. Hunderte Kinder wurden über Monate hinweg von Pädophilen und Päderasten missbraucht – systematisch, wiederholt, zerstörerisch. Die detaillierten Aufzeichnungen ihrer Peiniger, Protokolle von Leid, Angst und Gewalt, wurden anschließend als angeblich »wissenschaftliche Daten« an Alfred Charles Kinsey weitergereicht und von ihm ausgewertet.

Was hier als Forschung ausgegeben wurde, war nichts anderes als die akademische Verwertung schwerster Verbrechen. Es ist unfassbar – und zugleich ein moralischer Abgrund, den man bis heute zu relativieren versucht.

Schockierend: Filmaufnahmen sexualisierter Gewalt an kleinem Mädchen für Kinsey

In der BBC-Dokumentation »Secret History: Kinsey Pädophile« kommt auch Esther White, eine ältere Frau, zu Wort, die berichtet, wie sie als kleines Mädchen von ihrem Vater und Großvater sexuell missbraucht wurde. Beide Männer standen mit Kinsey im Kontakt. 

Esther erinnert sich an einen Besuch Kinseys in ihrem Elternhaus. Ihr Vater habe ihr sexuelles »Verhalten« mit Hilfe einer Stoppuhr aufgezeichnet, Filmaufnahmen gemacht und dann wohl, so erinnert sie sich, an Kinsey weitergeleitet.

Sadomasochist Kinsey: Vergewaltigung für junge Mädchen oder Frauen ist ein »schönes Erlebnis«

In Das sexuelle Verhalten der Frau befindet Kinsey: »Wenn das Kind nicht kulturell geprägt wäre, wäre es zweifelhaft, ob es durch die sexuellen Annäherungen überhaupt gestört würde. Es ist schwer zu verstehen, warum ein Kind darüber verstört sein sollte, wenn man seine Genitalien berührt oder dass es die Genitalien anderer Personen zu sehen bekommt, und sogar, dass es durch spezifisch sexuelle Akte verstört sein sollte – es sei denn auf Grund kultureller Prägung.« 

Wenn die Eltern nicht einschreiten würden, so Kinsey weiter, sei Vergewaltigung für junge Mädchen oder Frauen ein »schönes Erlebnis«.

Sadomasochist Kinsey: »Sexuelle Gewalt ist normal«

Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) erklärt: »‘Da die Kinsey-Gruppe behauptete, alle sexuelle Gewalt sei Teil des normalen Säugetiererbes, sahen wir zuerst auf dem Gebiet der Vergewaltigung ein wachsendes Interesse am Schutz des Täters statt des Opfers‘, fasst Judith Ann Reisman, US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin, ehemalige Präsidentin des Institute for Media Education und Beraterin mehrerer US-amerikanischer Justiz-, Bildungs- und Gesundheitsbehörden zusammen. 

In ihren Forschungen weist sie nach, dass Kinseys extreme Verharmlosung von sexuellem Missbrauch Auswirkungen auf die amerikanische Strafgesetzgebung hatte und beispielsweise Vergewaltigung neu definiert und das Strafmaß herabgesetzt wurde.  

Als das FBI 1950 vor einem Anstieg sexueller Straftaten warnte, ‚machte Kinsey sich darüber lustig (…) Was die Nation und das FBI, so Kinsey, abscheuliche Verbrechen gegen Kinder nennen würde, seien Dinge, die in einer ziemlichen Anzahl in unseren Fallgeschichten vorkommen. Nur in wenigen Fällen sei die Öffentlichkeit aufgeschreckt oder die Polizei einbezogen. Kinsey gehörte zu denen, die bezüglich sogenanntem sexuellem Kindesmissbrauch die Ansicht vertraten, dass dabei der wesentlich größere Schaden durch die Hysterie der Erwachsenen angerichtet würde.‘« 

Kinseys pädokriminelle Helfer 

Was im Zusammenhang mit dem Sadomasochisten auch nicht an die große Glocke gehängt wurde – und zwar bis heute – sind Kinseys »pädokriminellen Helfer«. Darunter befanden sich Lehrer, Väter und Mütter sowie Vertreter oder Angehörige pädophiler Organisationen im Inland (der USA) und im Ausland.

Doch die meisten Daten über das »sexuelle Verhalten« von Kindern erhielt Kinsey von einem einzigen Mann: »Mr. Green«. Mit diesem vermutlichen Decknamen wurde er jedenfalls im Kinsey-Archiv geführt. In J.H. Jones Kinsey-Biografie (Alfred C. Kinsey A Public/Private Life) als »Mr. X«. »Mr. Green, war es auch, der die »sechs Orgasmus-Typen« bei Säuglingen und kleinen Jungen erfand.

Serien-Pädophiler »Mr. Green«

Die BBC fand schließlich in Vorbereitung auf die Kinsey-Dokumentation heraus, dass es sich bei der Identität von »Mr. Green« um Rex King handelte, einen bekannten Serienvergewaltiger in den USA, der mehr als 800 Jungen und Mädchen sexuell missbraucht hatte. 

Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) berichtet dazu: »Im Juni 1944 fuhr Kinsey 800 Meilen weit, um King zu treffen. In die Technik des Aufzeichnens von Orgasmen mittels Stoppuhr war King damals schon eingeführt. Er besaß zahlreiche Aufzeichnungen über das ‚sexuelle Verhalten‘ seiner Vergewaltigungsopfer, und Kinsey, so Jones, sah darin eine ‚wissenschaftliche Goldmine‘.«

In der BBC-Dokumentation heißt es darüber: »In den folgenden drei Jahren hatte Kinsey regelmäßig Kontakt mit Green [King]. 1948 publizierte er große Abschnitte aus Greens Aufzeichnungen (…) Aber er stellte sie nicht als die Behauptungen eines selbst-bekennenden Kinderschänders vor; er stellte sie als den ersten wissenschaftlichen Beweis dafür vor, dass Kinder von Geburt an sexuell seien (…) Ohne irgendeine unabhängige Bestätigung publizierte er [Kinsey] wortwörtlich Kings detaillierte Beschreibung dessen, was ein Pädophiler als ’Orgasmus’ bei Hunderten von Kindern, die er missbraucht hatte, bezeichnete.«

Alfred Kinsey bot Rex King sogar ein Gehalt an, damit er mehr Zeit für seine »Aufzeichnungen« hätte, die er über den Klee lobte: »Das ist das Wertvollste, was wir je bekommen haben und ich möchte Ihnen ganz besonders danken, dass Sie Ihre Zeit dafür geopfert haben und zur Mitarbeit bereit waren (…) Jeder wissenschaftlich geschulte Mensch wird verstehen, wie wertvoll diese Daten sind.«

FORTSETZUNG IN TEIL 5

Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel. 

Quellen

(Auszug von RSS-Feed)

Das Kinsey-Dossier: Wie Pseudowissenschaft Moral, Recht und Kinderschutz zerstörte 

22. Januar 2026 um 11:00

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Als Sexualforscher gefeiert, erklärte Alfred Charles Kinsey die Schutzgesetze für Frauen, Kinder und Familie für überholt. Unter dem Etikett »Wissenschaft« propagierte er Promiskuität als Norm und trieb eine radikale Umformung von Recht, Bildung und Moral voran. Kritiker warnten vor einer »sexuellen Anarchie«, deren Folgen bis heute nachwirken – vor allem für Kinder.

Von Guido Grandt

Der ehemalige Zoologe, Gallwespen-Spezialist und spätere Sexualforscher Alfred Charles Kinsey (1894-1956) verfolgte von Beginn an ein Ziel, das weit über akademische Forschung hinausging: die systematische Demontage des moralischen und rechtlichen Wertefundaments der westlichen Kultur.

Nach Auffassung seiner Anhänger belegte Kinseys »Wissenschaft«, dass Menschen ihr Sexualverhalten seit jeher wie Tiere – vergleichbar mit Insekten oder Primaten – auslebten, dieses jedoch aus gesellschaftlicher Heuchelei verleugneten. Erwachsene erklärten sich zu Jungfrauen oder gaben eheliche Treue vor, obwohl die Realität angeblich eine andere sei: Promiskuität sei weit verbreitet, normal – und für die Zivilgesellschaft folgenlos.

Aus dieser Prämisse leitete Kinsey einen radikalen Schluss ab. Sämtliche Gesetze zur Begrenzung sexuellen Verhaltens – jene Regelwerke, die über Generationen hinweg Frauen, Kinder und die Familie schützen sollten – seien nichts weiter als überholte Relikte einer angeblich uninformierten und moralisch verlogenen Epoche.

In einer von Kinsey propagierten »sexuell aufgeklärten und ehrlichen Zeit« hätten solche Normen und Schutzgesetze folglich keinen Platz mehr.

Kinseys »Sexuelle Anarchie«

Dass Kinsey mit dieser Agenda Erfolg hatte, zeigt sein erheblicher Einfluss auf die US-amerikanische Justiz. Unter Berufung auf seine Thesen wurden bestehende Gesetze systematisch ausgehöhlt und an das Ideal einer »freien Liebe« angepasst – jenes Lebensstils, von dem Kinsey behauptete, die Amerikaner hätten ihn ohnehin seit jeher praktiziert.

Judith Ann Reisman (1935-2021), US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin, ehemalige Präsidentin des Institute for Media Education in Sacramento und Beraterin verschiedener US-amerikanischer Justiz-, Erziehungs- und Gesundheitsbehörden sowie eine der schärfsten Kritikerinnen von Kinsey, schrieb zusammen mit Mary E. McAlister auf lifesitenews einen Artikel mit dem Titel: »Sexuelle Anarchie: Das Kinsey-Erbe«, erschienen am 24. August 2011. Darin gehen sie konkret wie nachfolgend darauf ein.

Verharmlosung von Vergewaltigungen, Zulassung von Unzucht, Sodomie und Ehebruch

»So wurden mit dem Musterstrafgesetzbuch des American Law Institute aus dem Jahr 1955 die ‘Common Law’-Sexualnormen, die auf biblischer Autorität/Präzedenzfall beruhten, für ‚wissenschaftliches Recht‘ auf der Grundlage von Kinseys angeblich ‘objektiven Daten’ über Bord geworfen. 

Die ALI empfahl Gesetze, die Vergewaltigung verharmlosen und Unzucht, Zusammenleben, Sodomie und Ehebruch zulassen. Kurz darauf wurden Unzucht, Zusammenleben und Ehebruch entkriminalisiert, so dass sie üblich, normal und harmlos wurden, wie Kinsey sagte, sie seien es schon immer gewesen. Im Jahr 1957 gelangte das US-Verteidigungsministerium anhand von Kinsey und seinem Team zu dem Schluss, dass Homosexuelle kein Sicherheitsrisiko darstellen.« 

Schon vier- oder fünfjährige sollen »verführerische Provokateure« sein

Weiter:  »Das ALI empfahl außerdem, die Definition von Obszönität zu ändern, was der Oberste Gerichtshof 1960 tat. Im selben Jahr wurde Kinseys Behauptung, dass 10 bis 37 % der männlichen Bevölkerung zumindest manchmal homosexuell seien, zur Förderung der ‘Rechte von Homosexuellen’ in Eliteberufen wie Medizin, Psychiatrie, Sozialarbeit, Bildung usw. genutzt. Im Jahr 1961 legalisierte Illinois als erster Staat heterosexuelle Sodomie. 

Im Jahr 1962 schrieb Ralph Slovenko in der Vanderbilt Law Review, dass Vier- oder Fünfjährige Provokateure seien: ‘Selbst im Alter von vier oder fünf Jahren kann diese Verführungskraft so stark sein, dass sie den Erwachsenen dazu überfordert, die Straftat zu begehen.’« 

Kinseys Beseitigung des sexuell »repressiven« Rechts- und Verhaltenserbes des jüdischen Christentums

Zudem halten Reisman/McAlister fest: »Im selben Jahr erklärte der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten das Gebet an öffentlichen Schulen für verfassungswidrig und erklärte im darauffolgenden Jahr das Bibellesen an öffentlichen Schulen für verfassungswidrig. Die jüdisch-christliche Weltanschauung wurde aus dem Klassenzimmer verbannt. 

Die Schulen konnten nicht länger lehren, dass Unzucht, Ehebruch oder Zusammenleben illegal seien, und die Gesundheitslehrer konnten auch nicht implizieren, dass Sex auf die Ehe beschränkt werden sollte, weil dies eine ‘religiöse’, also angeblich unwissenschaftliche Weltanschauung widerspiegeln würde. Der einzige verbleibende Weg für die Lehre der menschlichen Fortpflanzung war die ‘wissenschaftliche’, das heißt kinseyanische, säkulare Weltanschauung.

Dementsprechend, so Reisman/McAlister weiter, sei Kinseys Mission, »das sexuell ‘repressive’ Rechts- und Verhaltenserbe des jüdischen Christentums zu beseitigen. Er behauptete, dass dieses ‘repressive’ sexuelle Erbe für soziosexuelle Krankheiten wie Scheidung, Vergewaltigung, Illegitimität, Geschlechtskrankheiten, Jugendkriminalität, Promiskuität, Homosexualität, Ehebruch und sexuellen Kindesmissbrauch verantwortlich sei.«

Eliten-Gehirnwäsche durch Kinseys pansexuelle, säkulare Weltanschauung

Die beiden Autorinnen erklärten zudem, dass Kinseys Mission »größtenteils, größtenteils posthum, von seiner Legion wahrer Gläubiger erfüllt wurde – Eliten, die ihre intellektuellen Eliten systematisch einer Gehirnwäsche unterzogen haben, um Kinseys pansexuelle, säkulare Weltanschauung zu übernehmen und die jüdisch-christliche Weltanschauung, auf der dieses Land gegründet wurde und florierte, über Bord zu werfen.

Zudem: »(…) die Umsetzung der Kinsey-Weltanschauung hat die bestehenden globalen sexuellen Traumata verstärkt und gleichzeitig eine Vielzahl neuer Übel hervorgebracht, die objektiv als sexuelle Anarchie definiert werden. Wie ein Krebs, der sich im ganzen Körper ausbreitet, hat sich die sexuelle Anarchie im gesamten Gefüge der Gesellschaft ausgebreitet und jeden Aspekt des amerikanischen Lebens sowie jeden Mann, jede Frau und jedes Kind beeinträchtigt.«

Kinseyanische Sexualerziehung in Schulen

Schon zu jener Zeit liefen dieselben oder zumindest ähnliche Mechanismen ab, wie heute: Bis 1968 wurden über 51.000 Sexualprofis vom nicht akkreditierten IASHS (Institute for the Advanced Study of Human Sexuality) ausgebildet, um kinseyanische Sexualität an Schulen und medizinischen Fakultäten zu lehren und Lehrpläne für Sexualerziehung in Schulen zu entwerfen. 

Schon 1965 war Empfängnisverhütung legalisiert worden, 1973 folgte die Legalisierung der Abtreibung.

»Sex aus Spaß« – Der Multimilliarden-Dollar-Markt

Nachdem sozusagen das Recht auf Sex aus »Spaß« ausgerufen wurde, diente dieser als Rechtfertigung einer Sexindustrie auch aus Profitgründen (Kinder- und Erwachsenenpornografie, Exhibitionismus, Prostitution und Stripclubs etc.) 

Ein Multimilliarden-Dollar-Markt. Nicht zu vergessen die Zuschüsse für Forschungsgruppen und Organisationen im Bereich Sexualwissenschaft (wie etwa Planned Parenthood, den Sex Information & Education Council of the United States (SIECUS), das Kinsey Institute und andere „Sexologie“-Institutionen), die mitunter die Sexualerziehungslehrpläne für die Schulen des Landes (mit-)erstellen. 

Zudem verschaffte er sich Zugang zu Lobbyisten sowie – vermutlich – auch zu staatlichen und bundesstaatlichen Gesetzgebern, um Gesetzesänderungen voranzutreiben, die bestimmten Interessen der Sexindustrie entgegenkamen.

Playboy-Gelder für Drogen, freien Sex, Abtreibung und reduzierte Strafen für Sexualstraftäter

Judith Ann Reisman und Mary E. McAlister: »Im Jahr 1967 stellte der Playboy der ACLU (American Civil Liberties Union) den ersten von vielen Zuschüssen zur Verfügung, um Drogenkonsum, Pornografie, Abtreibung, Homosexualität, sexuelle Aufklärung in der Schule und die Abschaffung oder Reduzierung von Strafen für Sexualstraftäter zu unterstützen. 

Ab 1970 gewährte der Playboy offiziell Gelder an NORML, die Nationale Organisation zur Aufhebung der Marihuana-Gesetze. 

Liberalisierung der Homosexualität

Das Jahr 1969 brachte bedeutende Ereignisse im Zusammenhang mit den systematischen Bemühungen zur Normalisierung der Homosexualität, wie sie Kinsey 21 Jahre zuvor verfochten hatte. 

Die Gay Liberation Front wurde an der New York Alternative University gegründet. Die American Sociological Association erklärte offiziell, dass Homosexualität normal sei, und berief sich dabei auf Kinseys ‘Forschung’. 

Die National Institutes of Mental Health Task Force on Homosexuality empfahl unter Berufung auf Kinseys ‘Daten’ die Legalisierung privater einvernehmlicher homosexueller Handlungen (Sodomie). 1972 drängte die NIMH Task Force unter der Leitung von Kinseyan-Schülern darauf, Homosexualität als normale sexuelle Variante in den Schulen des Landes zu lehren.«

Auch für heterosexuelle Ehen hatte dieser Paradigmenwechsel konkrete Folgen: Mit der Einführung der verschuldensunabhängigen Scheidung in Kalifornien im Jahr 1970 begann eine rechtliche Zäsur, die bis 1985 in 49 US-Bundesstaaten umgesetzt wurde.

Die gefährliche und bis heute anhaltende ideologische Sexualisierung des Kindes

Noch gravierender waren die Folgen für Kinder. Alfred Charles Kinsey definierte Übergriffe älterer Kinder auf jüngere in seinen Arbeiten als angeblich »harmloses« sexuelles Spiel unter Gleichaltrigen – eine Neubewertung, die Schutzgrenzen relativierte und von Kritikern scharf zurückgewiesen wurde.

In diese Richtung argumentierte später auch Dr. Mary Steichen Calderone (1904-1998), Präsidentin von SIECUS und frühere medizinische Direktorin von Planned Parenthood. Sie erklärte 1981 öffentlich, Kinder seien bereits vor der Geburt sexuell – eine These, die selbst Kinseys Behauptung, Sexualität beginne mit der Geburt, noch überbot.

Calderone betonte zudem, die Sensibilisierung für die kindliche Sexualität sei ein zentrales Ziel ihrer Organisation. In diesem Kontext wurden auch medizinische Maßnahmen wie Impfungen gegen sexuell übertragbare Krankheiten für Kinder im Grundschulalter als präventive Schutzmaßnahmen diskutiert und befürwortet. Kritiker sahen darin jedoch eine problematische Vorverlagerung erwachsener Sexualkonzepte auf Kinder.

Zeitgleich tauchten ähnliche Argumentationsmuster in radikalen Publikationen der 1970er-Jahre auf, wie etwa in einem pädophilen Manifest »Kinderrechte«, die heute als Ausdruck einer extremen ideologischen Grenzverschiebung gelten.

Vom Wespenspezialisten zur Sexualautorität 

Skandalöserweise warben große US-Zeitschriften wie etwa Life, Time, Look und andere für Kinseys unverfrorene »Forschungsergebnisse« auf dem Gebiet der Sexualität als seien es heldenhafte, wissenschaftliche Wahrheiten. 

An vorderster Front die Universität Indiana, die den Zoologen und »Wespenspezialisten« Kinsey als konservativen Gelehrten, Anhänger der Republikaner und Familienmenschen darstellte, der mehr oder weniger zufällig in die Sexualforschung geraten sei. 

»Manipulation statt Wissenschaft« – So unseriös arbeitete Kinsey wirklich

  • Alfred Kinsey und sein Team zwangen die Studien-Probanden dazu, die gewünschten Antworten auf ihre Fragen zu geben. Heimlich vernichteten sie drei Viertel der Forschungsdaten.
  • Kinsey gründete seine Aussagen über das Verhalten des »normalen Mannes« auf Befragungen mit Männern, von denen 86 Prozent ein abweichendes Sexualverhalten aufwiesen. Dazu gehörten 200 sexuelle Psychopathen, 1.400 Sexualstraftäter (darunter auch solche, die wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern oder Jugendlichen verurteilt waren) von Gefangenen, Strichern und promiskuitiv, also sexuell sehr wechselhaft lebenden Homosexuellen. 
  • Außerdem weigerten sich die meisten Frauen, sich vom Kinsey-Team befragen zu lassen, deshalb wurden alle, die länger als ein Jahr mit einem Mann zusammenlebten, einfach als »verheiratet« eingestuft. Die Daten über Prostituierte und andere unkonventionell lebende Frauen änderten sie zu Daten »gewöhnlicher Hausfrauen«. 
  • Und selbst 317 (oder mehr) männliche Kinder vom Kleinkindalter bis fünfzehn Jahre, die sexuell missbraucht wurden, sollen für die Datenerhebung befragt worden sein. Ebenso 350 »jugendliche Schüler mit abweichendem Verhalten« sowie eine Gruppe von Kriminellen, die unter der Rubrik »Unterwelt« zusammengefasst wurde.
  • »In Kinseys Statistiken taucht keine einzige verheiratete Frau auf, die gleichzeitig Mutter ist, stellt das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) fest. »Obwohl es ursprünglich um ‚Ehevorbereitungskurse‘ gehen sollte, schreibt der Soziologe Geoffrey Gorer über Kinseys Forschung: ‘Es ist fast nicht zu fassen, aber dennoch wahr: Schwangerschaft, Geburt und Stillen von Kindern sind komplett außer Acht gelassen. Für Dr. Kinsey hat Mutterschaft keinerlei Verbindung mit Sexualität.‘“  
  • Und: „In Kinseys Fragebogen wurde niemand gefragt, ob er diese oder jene sexuelle Erfahrung gemacht habe. Er wurde nur gefragt, wann er diese oder jene Praktik ausgeübt, wann er außereheliche oder gewalttätige oder sadistische Erfahrungen gemacht und wann er mit Personen des eigenen Geschlechts, mit Kindern und Tieren sexuell experimentiert habe.«

Kinseys Schockzahlen ohne wissenschaftliche Grundlage

Kein Wunder also, dass Kinsey und sein Team aufgrund ihrer unseriösen Befragungen zu folgenden, völlig absurden Schlussfolgerungen kamen: 

  • 95 Prozent aller US-amerikanischen Männer wären Sexualstraftäter, 
  • 69 Prozent Stammkunden bei Prostituierten, 
  • 37 Prozent hätten schon mindestens eine homosexuelle Erfahrung bis zum Orgasmus gemacht, 
  • 17 Prozent der Farmer hätten Sex mit einem Tier gehabt.

Aber alles sollte sich noch schlimmer herausstellen, als es schon war! 

FORTSETZUNG IN TEIL 3

Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel. 

Quellen:

  1. https://www.lifesitenews.com/news/sexual-anarchy-the-kinsey-legacy/
  2. https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey
  3. Reisman, J., Kinsey: Crimes and Consequences, insbesondere in Kapitel 3, 5 und 6
  4. Kinsey, Fußnote 161, Seite 53; Reisman, Kinsey: Crimes and Consequences, S. 54, 60, 104, 114
  5. https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/alfred-c-kinsey-report/
  6. Gorer, G.: Nature, Science and Dr. Kinsey, in: Himmelhoch und Fava, Sexual Behavior in American Society, W.W. Norton und Co., New York 1955, S. 52,  zit. nach Reisman, KCC, S. 106.
  7. Reisman, J.: Kinsey, Crimes and Consequences, The Institute for Media Education, Crestwood, 2000, S. 87
(Auszug von RSS-Feed)
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