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Die Physiologie der Grundlagen des Lebens, Photosynthese und Atmungskette

01. Juni 2026 um 16:00

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von Dr. Holger Stienen

Vor ca. 20 Jahren versuchte der Weltklimarat (IPCC) die These durchzusetzen, dass Kohlendioxid ein Maßgebliches „Klimagas“ sei und zum „Treibhauseffekt“ entscheidend beitrage und somit das Leben auf der Erde bedrohe, weil es zur Erwärmung und folgenden Überhitzung unseres Planeten beitrüge. Dieser Narrativ hat besonders im EU- Europa und namentlich in Deutschland verfangen und zu grotesken Protestformen und politisch absurden Entscheidungen beigetragen, so etwa der Zerstörung von Natur und Landschaft durch Industriewindanlagen, Solargroßflächenkraftwerke, Flächen fressende Umspannwerke und Stromtrassen neuer Dimensionen in der deutschen Kulturlandschaft, nur um den CO²- Ausstoß zu verringern. Lag die Konzentration vor ca. 150 Jahren in der Atmosphäre bei knapp 300 ppm (Millionstel Teil der Gesamtgase in der Luft), so liegt er heut bei ca. 400 ppm. In der Erdgeschichte unterlag die Konzentration von CO² starken Schwankungen. Die höchste zum Ende der Kreidezeit mit ca. 8000 ppm. Zu dieser Zeit war die Erde in weiten Teilen klimatisch subtropisch, jedoch weder extrem überhitzt, noch in weiten Teilen Wüste.

Die Evolution hat zwei biochemische Mechanismen hervorgebracht, die als Grundlage allen Lebens auf der Erde gelten müssen: Die Photosynthese und die Physiologie der Atmung. Beide Prozesse spielen sich auf Zellebene und in entsprechenden Organellen ab, die durch Membranen vom Plasma und anderen Zellstrukturen abgegrenzt sind. Durch diese beiden Prozesse sind auch die wichtigen Atmosphärengase Sauerstoff und Kohlendioxid gebildet worden. Ohne Sauerstoff gäbe es kein Leben auf unserem Planeten, ohne Kohlendioxid kein Pflanzenwachstum, und je mehr Kohlendioxid, desto mehr Wachstum von einzelligen Algen, Gräsern, Blumen und Bäumen. Nur ganz wenige Organismen wie z.B. Schwefelbakterien gewinnen Energie aus anderen Quellen und nicht unmittelbar aus der Sonnenstrahlung. Oder es sind Symbionten bzw. parasitär und zapfen ihre Wirtspflanzen an. Übrigens sind CO2 – Quellen nicht nur die Atmung von Menschen und Tieren oder die Verbrennung fossiler Energieträger sondern auch die Brandkatastrophen in unterirdischen Kohlelagern in früheren Erdzeitaltern und besonders die Ausgasung durch Vulkanismus, womit bereits angedeutet ist, woher Kohlendioxid auf der Erde ursprünglich stammt.

Die Photosynthese

Die Photosynthese findet in allen grünen Pflanzen und Mikroorganismen statt. Bei diesem komplexen Vorgang handelt es sich um die Umwandlung on Lichtenergie (Photonen) in chemische Energie. Die grüne Farbe rührt vom Chlorophyll her, einem Makromolekül, das in verschiedenen Formen vorkommt und Licht im grünen Spektralbereich reflektiert. Innerhalb der Zellen ist Chlorophyll, ein symmetrisches Molekül mit vier Kohlenstoffringen und einem zentralen Magnesiumatom über vier Stickstoffbrücken an die Ringe gekoppelt, in die inneren Membranstapel (Thylakoid- Membransystem) der Chloroplasten eingebunden. Evolutiv waren Chloroplasten ursprünglich Einzeller, erste Lebensformen, die vor über 3 Milliarden Jahren auf der Erde entstanden. Diese vermehrten sich durch Zweiteilung, wie auch heute noch Chlorplasten in der Pflanzenzelle entstehen.

In den höheren Pflanzen finden sich zwei Chlorophylltypen, a und b. Form a absorbiert Sonnenlicht zwischen 430 und 662 Nanometern (nm), Form b zwischen 456 und 642 nm. Beide decken damit die Bereiche violett- blau und orange- rot des Spektralfarbenspektrums ab, welche die höchsten Energieraten aufweisen. Andere Pigmente wie etwa Carotine können nur engere Spektralbereiche erfassen, in diesem Fall nur den Blaubereich. Alle Pigmente sind in der Membran zu „Lichtfallen“ angeordnet. In diesen sind die Moleküle (Antennenpigmente) so angeordnet, dass sie ein Maximum an Licht (Photonen) einsammeln und per induktiver Resonanzübertragung einem zentralen Reaktionszentrum zuleiten, in dem die maximal absorbierte Energiedichte entsteht, die dort in Elektronen umgewandelt wird. Hiervon gibt es zwei Typen P 680 (PSII) und P 700 (PS I). Die Zahlen stehen für ihre Absorptionsmaxima. In den Reaktionszentren findet die Energieübertragung statt. Dort ist das elektronentransportierende Cytochrom (C bd-f- Komplex) ) eingelagert. Sein Eisen- Schwefel- Zentrum (2Fe-2S) bewirkt zusammen mit drei weiteren elektrosensiblen Proteinen die elektroenergetische Übertragung. Diese bewirkt die Spaltung von Wasser aus dem Zelllumen, indem aus zwei Wassermolekülen jeweils vier der eingefangenen Photonen des Sonnenlichts ein 02– Molekül freigesetzt werden und dabei vier positiv geladene Wasserstoffatome (Protonen) erzeugt sowie vier freie Elektronen, die jetzt dem energetische Folgeprozess zur Verfügung stehen (Abbildung 1). An dieser Ladungstrennung beteiligt ist ein Mangan- Calcium- Sauerstoff- Komplexmolekül, also eine weitere metallische Verbindung.

Der Sauerstoff als kleines Molekül entweicht durch die Membranen und schließlich durch die Spaltöffnungen in die Außenluft. Die Protonen aus der Wasserspaltung werden zur energetischen Reduktion von NADP+ (Nikotinsäureamid-adenin-dinukleotid- Phosphat) genutzt. Pro Einzelreaktion werden dabei jeweils auch zwei freie Elektronen verbraucht. NADPH spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau von hochenergetischen Zuckern und Stärke in den Pflanzen (Calvin—Zyklus, in dem C3- Moleküle zu C6- Zuckervorläufermolekülen aufgebaut werden, Abbildung 2) aus denen dann viele weitere organischen Moleküle im Organismus entstehen. Auf dieselbe Art entsteht das Energiespeichermolekül Adenosintriphosphat (ATP) aus Adenosindiphosphat (ADP), das auch bei der Zellatmung entsteht und in fast allen Organismen als Energiespeichermolekül fungiert. Dieses wird ebenfalls im Folgeprozess der Photosynthese als Energietreiber bei der sogenannten Carboxylierung genutzt. Dabei werden drei Moleküle CO2 durch Carboxylase- Enzyme (Rubisco) auf ein Molekül aus fünf Kohlenstoffatomen (Ribulose-1-5- bis- Phosphat) übertragen und in zwei weiteren Folgeschritten das Vorprodukt für C6- Zucker (im sogenannten Calvin- Zyklus – Abbildung 2) erzeugt. Dieser Prozess läuft umso schneller ab, je höher der Partialdruck von CO2 in der Atmosphäre ist, also je mehr Kohlendioxidmoleküle sich in der Außenluft befinden. Das rührt daher, dass Carboxylasen sogenannte induzierbare Enzyme sind, die vermehrt werden, sobald der CO2 -Anteil in der Luft steigt. Die Formel der sogenannten Lichtreaktion (gebunden an die Thylakoidmembranen im Chloroplasten und nur bei Tageslicht ablaufend)) lautet:

12 H2O + 12 NADP+ +18 ATP + 18 P > 6CO2 + 12 NADPH +12 H + + 18 ATP

Die nachgeschaltete sogenannte Dunkelreaktion erfolgt im Stroma (halbflüssige Grundsubstanz) der Mitochondrien:

6 CO2 + 12 NADPH + 12 H+ + 18 ATP > C6 H12O6 + 12 NADPH+ +18 ADP + 18 P + 6 H2O

Pflanzen, so auch Feldfrüchte, Wälder, Weiden usw. wachsen schneller bei steigendem CO2– Anteil in der Luft. Es gibt auch einige wenige Tiere, in denen Photosynthese auftritt, z.B. einige Schnecken, Seescheiden oder Korallen. In diese sind irgendwann Grün- oder Blaualgen eingedrungen und diese nutzen die Tiere symbiotisch als Wirtsorganismen.

Physiologie der Atmung

Eine Art Umkehrung der Photosynthese ist die Atmung, die Sauerstoff verbraucht und Kohlendioxid und chemische Energie erzeugt. Dieses geschieht in Tieren und Pflanzen. Dabei gewinnt der Körper Energie zum Verbrauch seiner Tätigkeiten aus der Zerlegung von Zuckermolekülen. Bei Tieren müssen energiereiche Bestandteile über die Nahrung aufgenommen werden um dann physiologisch- energetisch genutzt werden zu können. Sehen wir uns die dem zugrunde legende Biochemie in den wichtigsten Schritten an.

Die Zellatmung ist ein komplexer Prozess dem verschiedene Prozesse des Abbaus organischer Moleküle wie Fette, Eiweiße, komplexe Kohlehydrate usw. vorangehen. Entscheidend zur Energiegewinnung und der Dekarboxilierung (Freisetzung von CO2 ) ist jener finale der sogenannten Atmungskette in den Mitochondrien, einer zentralen Zellorganelle mit Außen- und Innenmembranen in denen die Energieüberträger wie die aus der Fotosynthese bekannten Moleküle NADH und FADH2 (Carrier) und Enzyme etwa zur Dekarboxilierung eingebunden sind. Über diese läuft ähnlich wie bei der Photosynthese die sogenannte Elektronentransportkette. Dort ist auch das Kanalprotein ATP- Synthetase eingebunden. Die gewonnenen Protonen werden in diesen Kanal getrieben. In einem Rotationsprozess wird die Energie genutzt, um beständig aus ADP (Adenosindiphosphat) ATP (Adenosintriphosphat) herzustellen, das eine höhere Energiemenge speichert. ATP ist das zentrale Energiemolekül, das allen Körperprozessen zugrunde liegt. Menschen synthetisieren ca. 10²5 ATP- Moleküle pro Tag. Auf diese Weise werden pro Tag ca. 40 kg (!) Phosphat pro Körper umgesetzt. Dabei wird der wenige Phosphor mittels der Kette AMP- ADP- ATP im Körper beständig mit ungeheurer Geschwindigkeit recycliert. Aus einem Glucosezuckermolekül entstehen 32 ATP- Moleküle. Die Gesamtbilanz der Atmungskette lautet:

10 NADH + 2FADH2 + 28 ADP + 28 P + 6 O2 = 12 H2O + 10 NAD+ + 2 FAD + 28 ATP

In der weiteren Folge der Atmungskette folgen weitere biochemisch- energetische Schritte ( vier Komplexe), in die besonders Enzyme wie Oxidasen und Reduktasen eingebunden sind. Letztlich ist es die Trennung von Sauerstoff vom Wasserstoff durch Kompartimentierung mittels der Mitochondrienmembranen, die eine Knallgasexplosion verhindert und diese Reaktion kontrolliert ablaufen lässt. Parallel zum chemischen Prozess verläuft die sogenannte Elektronentransportkette, indem die membrangebundenen Redoxsysteme Elektronen (e– )aufnehmen und wieder abgeben. Bei jedem dieser Schritte wird eine winzige Energiemenge frei, die Elektronen fließen von einem höheren auf das jeweils nächst niedrigere Energieniveau ab. Im letzten Schritt werden die Protonen (H-) auf Sauerstoffmoleküle übertragen und als Wasser freigesetzt.

Dieser in ca. drei Milliarden Jahren evolutiv entstandene Ablauf ist hocheffektiv und auch erst seit einigen Jahrzehnten erforscht und damit aufgedeckt worden. Er stellt ein Wunder an komplexen Vorgängen dar, die für uns unbewusst und vielen unbekannt, dennoch beständig ablaufen.

Die Photosynthese hat somit den Sauerstoff in die Atmosphäre gebracht, ohne den kein höheres Leben auf der Erde möglich wäre. Ausgangsprodukt ist dabei das Kohlendioxid.

Dass bedeutet schlussendlich: Jeder, der die Minderung von CO2 in der Atmosphäre fordert und durchsetzt, votiert gegen die Natur und das Leben auf diesem Planeten.

 

Der Beitrag Die Physiologie der Grundlagen des Lebens, Photosynthese und Atmungskette erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Klimaernährung! Steigt auf Elektroautos um, um mehr Zink in Kichererbsen zu bringen und die Armen zu ernähren!

12. Mai 2026 um 15:00

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Von Jo Nova

Die heidnischen Medizinmänner sind in großer Zahl unterwegs —

Diesmal entzieht eine unsichtbare, unheimliche Kraft namens Kohlendioxid den Lebensmitteln Nährstoffe – zumindest formuliert es das Propagandateam der Washington Post so. Es sei ein „zunehmender“ Übeltäter, der bei Schwangeren Anämie verursache, die zu Komplikationen und „sogar zum Tod“ führen könne. Unglaublich! Gibt es denn gar kein Übel, das dieses Molekül nicht anrichten kann?

Das ist reine Klimapanik – Kohlendioxid lässt Pflanzen schneller wachsen und hat dadurch diesen „schrecklichen“ Effekt, dass die Pflanzen schneller an Masse zunehmen. Ohne zusätzlichen Dünger würden Mineralstoff- und Proteingehalt durch die zusätzlichen Kohlenhydrate leicht verdünnt. Und mit leicht meine ich kaum messbar – in den letzten 37 Jahren ist der Zinkgehalt in einer nicht näher genannten Menge Kichererbsen von 22 % der empfohlenen Tagesdosis auf nur noch 20 % gesunken!

Um es klarzustellen: Niemand in den Industrieländern isst Kichererbsen, um Eisen, Eiweiß und Zink aufzunehmen, wenn man stattdessen Steak essen kann. All diese Nährstoffe sind in Fleisch in deutlich höherer Konzentration enthalten und werden zudem besser vom Körper aufgenommen.

Dieser Artikel bewegt sich also größtenteils auf dem Niveau von Heuchelei. Die Autoren geben vor, sich um die Armen Afrikas zu kümmern, nutzen deren Leid aber aus, um Klimaschutzmaßnahmen zu propagieren. Es stimmt, dass die Ärmsten der Welt für ihre Grundversorgung auf kargen Reis und Kichererbsen angewiesen sind. Doch wenn wir ihnen wirklich helfen wollen, müssen wir sie aus der Armut befreien und ihnen ein Steak geben, anstatt das globale Klima, den Autoverkehr und die Stromerzeugung zu verändern, nur um mehr Zink in ihre Erbsen zu bekommen.

Rindfleisch enthält, bezogen auf das Gewicht, dreimal so viel Protein, viermal so viel Zink und doppelt so viel Eisen wie Kichererbsen. Die Mineralstoffe im Rindfleisch sind leichter verdaulich und es enthält außerdem die Vitamine B12, B6, Selen, B3, B5, A, E und D.

Zumindest kurzfristig wäre es ein Akt der Nächstenliebe, den Armen zu besserem Dünger und nährstoffreicheren Böden zu verhelfen. NPK-Dünger ist unerlässlich (und das ist eine Herausforderung), doch die Böden verlieren stetig an Eisen, Magnesium, Bor, Kalzium, Vanadium, Jod und zwanzig weiteren Spurenelementen.

Die unsichtbare Kraft, die Lebensmittel weniger nahrhaft macht

Von Naema Ahmed und Sarah Kaplan, The Washington Post

Kichererbsen und Reis sind nicht die einzigen Lebensmittel, deren Nährwert stetig abnimmt. Viele der wichtigsten Nutzpflanzen der Menschheit – darunter Weizen, Kartoffeln und Bohnen – enthalten heute weniger Vitamine und Mineralstoffe als noch vor einer Generation.

Der unsichtbare Übeltäter hinter diesem schädlichen Phänomen? Verschmutzung durch Kohlendioxid.

Die stark steigenden Kohlenstoffkonzentrationen in der Atmosphäre, hauptsächlich verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, haben gravierende Veränderungen im Pflanzenwachstum zur Folge – von einem erhöhten Zuckergehalt bis hin zum Mangel an essenziellen Nährstoffen wie Zink. Experten befürchten, dass die Verschlechterung der globalen Nahrungsmittelversorgung eine Epidemie des versteckten Hungers auslösen wird , bei der selbst Menschen, die ausreichend Kalorien zu sich nehmen, nicht die Nährstoffe erhalten, die sie zum Gedeihen benötigen.

Weitere unheimliche Assoziationen:

Sie stellten fest, dass der Nährstoffgehalt aller Pflanzen seit Ende der 1980er Jahre, als die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre bei etwa 350 ppm lag, im Durchschnitt bereits um 3,2 Prozent gesunken ist.

Der Nährstoffrückgang der letzten 30 Jahre könnte genauso gut auf die Bodenauslaugung durch kontinuierlichen Anbau ohne Ersatz von Spurenelementen zurückzuführen sein. Können arme Bauern im Tschad Algenspray erhalten? Können sie sich Blut- und Knochenmehldünger leisten?

Letztendlich, so Myers, bestehe der beste Weg zum Schutz der menschlichen Gesundheit darin, dass die Menschen aufhören, so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre freizusetzen, da dies nicht nur den Nährwert von Nutzpflanzen mindert, sondern auch zu zunehmenden Hitzewellen, stärkeren Überschwemmungen und längeren Dürreperioden führt, die die Nahrungsmittelproduktion weltweit beeinträchtigen.

Wie viele Windmühlen in Dubbo bräuchte man, um einen einzigen Fall von Anämie in Nigeria zu verhindern? Traurigerweise lautet die Antwort: unendlich viele – und noch viele weitere ARC-Subventionen.

Die selbsternannten Ernährungsexperten haben das alles schon einmal im Jahr 2014 gemacht . Damals ging es in der Angstkampagne darum, dass Reis etwas Eisen verliert, und meine Lösung, um diesen minimalen Rückgang auszugleichen, war, dass die Ärmsten der Welt eine Kichererbse mehr essen sollten.

LITERATURVERZEICHNIS

https://joannenova.com.au/2026/05/drive-evs-to-get-more-zinc-into-chickpeas-and-help-feed-the-poor/

 

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CO₂-Studie Findet keinen eindeutigen menschlichen Fingerabdruck

03. Mai 2026 um 16:00

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Cap Allon

Wenn der heutige CO₂-Anstieg in erster Linie auf die Industrie zurückzuführen ist, müsste die Isotopenaufzeichnung einen deutlichen Bruch zur Vergangenheit aufweisen. Eine in „Science“ veröffentlichte Studie von Demetris Koutsoyiannis findet jedoch keinen solchen Bruch.

Die Studie untersuchte die Kohlenstoff-13-Signatur des atmosphärischen CO₂. Kohlenstoffisotope sind nützlich, da verschiedene Kohlenstoffquellen unterschiedliche chemische Spuren hinterlassen. Fossile Brennstoffe, Ozeane, Böden, Pflanzen und die Atmung erscheinen in den Isotopenaufzeichnungen nicht alle identisch.

Koutsoyiannis analysierte Daten von vier bedeutenden Beobachtungsstandorten aus einem Zeitraum von mehr als 40 Jahren und verglich diese anschließend mit Proxydaten, die bis weit über die industrielle Revolution hinausreichen. Er stellte fest, dass die Netto-Isotopensignatur der CO₂-Quellen und -Senken in der Atmosphäre stabil geblieben ist. In der Veröffentlichung heißt es, dass die Daten „keine erkennbare Signatur des Menschen“ aufweisen.

Der Öffentlichkeit wird vermittelt, dass steigende CO₂-Werte hauptsächlich auf industrielle Abgase zurückzuführen sind. Doch der Kohlenstoffkreislauf ist weitaus größer als die vom Menschen verursachten Emissionen. Ozeane nehmen CO₂ auf und geben es wieder ab. Böden atmen. Pflanzen binden CO₂, geben aber einen Großteil davon durch Atmung, Zersetzung, Feuer und Bodenumwälzung wieder ab.

Nach der Kleinen Eiszeit stiegen die Temperaturen.

Diese Erwärmung verstärkte die natürlichen Prozesse im Kohlenstoffkreislauf.

Wärmere Ozeane setzen mehr CO₂ frei.

Wärmere Böden geben mehr CO₂ ab.

Eine wärmere, grünere Biosphäre bindet mehr Kohlenstoff durch Pflanzen, Zersetzung und Atmung.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die natürlichen CO₂-Veränderungen mehr als dreimal so groß sind wie die vom Menschen verursachten Emissionen, machen doch diese nicht mehr als 4 % der gesamten Kohlenstoffkreisläufe aus.

Koutsoyiannis stellt fest, dass sich die Temperatur zuerst ändert und das atmosphärische CO₂ erst danach reagiert. Zusammenfassend lässt sich sagen: Als sich die Welt nach der Kleinen Eiszeit erwärmte, passten sich Ozeane, Böden, Vegetation und Stoffwechselprozesse entsprechend an.

Das Klimasystem war vor dem Zeitalter der Kohlekraftwerke nicht stabil. Die Kleine Eiszeit, die etwa von 1300 bis 1850 dauerte, war eine der kältesten Perioden des Holozäns. Nach 1850 kehrte die Erwärmung zurück. Entscheidend ist, dass es bereits zuvor ähnliche Warmphasen gab: die mittelalterliche Warmzeit (MWP), das römische Klimaoptimum, das minoische Klimaoptimum und andere Warmphasen des Holozäns – von denen keine durch industrielle Emissionen verursacht worden war.

Die Isotopendaten sind ein Indiz. Die Temperaturaufzeichnungen sind ein weiteres.

Die Daten belegen immer wieder, dass das Klimasystem bereits vor den industriellen Emissionen in der Lage war, erhebliche Wärme zu erzeugen. Eine Studie aus dem Jahr 2025 in „Communications Earth & Environment“ ergänzt diese Erkenntnisse um Belege aus der Antarktis.

Forscher entdeckten im Inneren des Boulder-Clay-Gletschers im nördlichen Victoria-Land auf dem antarktischen Festland einen mehr als 4 km langen, unter dem Eis verborgenen Schmelzwasserkanal. Mit Hilfe von Bodenradar und Bohrungen konnten eine Erosionsfläche, Sedimentschichten und gut erhaltene Moosreste tief im Inneren des Eises nachgewiesen werden.

Heute ist der Boulder Clay Glacier permanent schneebedeckt, ohne Anzeichen von Oberflächen-Schmelzwasser. Doch vor etwa 1.000 Jahren, während der mittelalterlichen Warmzeit, kam es an diesem Gletscher zu weitreichender Oberflächenschmelze, fließendem Wasser, Sedimenttransport und Erosion.

Die Moosreste, die 11,11 m unter der Oberfläche gefunden worden waren, wurden auf etwa 1.050 kalibrierte Jahre vor heute datiert. Die Autoren datieren das spätere Erosionsereignis höchstwahrscheinlich auf den Zeitraum zwischen 900 und 989 Jahren vor heute, was mit der mittelalterlichen Warmzeit übereinstimmt.

Ihre Schlussfolgerung: Die sommerliche Schmelze an jenem Standort war in jenem Zeitraum stärker als heute.

Dies widerlegt die Behauptung, dass die mittelalterliche Wärme lediglich eine europäische Anomalie war. Ein Wärmeimpuls, der stark genug war, um Schmelzwassererosion auf einem antarktischen Gletscher auszulösen, deutet auf ein globaleres Ereignis hin.

Die Studie zu den CO₂-Isotopen findet seit der Kleinen Eiszeit keine eindeutigen Spuren der Industrialisierung. Die Studie zu den antarktischen Gletschern zeigt eine frühere vorindustrielle Wärme in einer Region, die heute gefroren und schneebedeckt ist.

Wieder einmal zeigt sich: das Klimasystem hat sich lange vor den modernen Emissionen drastisch verändert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/concordia-sets-back-to-back-monthly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Die große Klima-Lüge mit CO₂ (Red. PAZ)*

30. April 2026 um 07:00

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Die US-Amerikaner erfanden das Märchen aus wirtschaftlichen Gründen, die Deutschen verbreiteten es wider besseres Wissen. Spitzen-Wissenschaftler bestätigen: Mit KI kommt man dem gigantischen Umweltschwindel auf die Schliche.

Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*

Überraschend gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kürzlich zu, dass der Ausstieg aus der Kernkraft ein schwerer Fehler war. Nicht eingeräumt aber hat sie, dass Europas Energiepolitik mit dem einseitigen Fokus auf Vermeidung von CO₂-Emissionen eine wirtschaftliche Krise ausgelöst hat. Sonst hätte sie eine komplette energiepolitische Kurskorrektur fordern müssen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sein Bedauern über Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie. Eine Änderung der fatalen Energiepolitik wurde dennoch nicht in Aussicht gestellt. Während die externen Kosten der Energiewende gar nicht mehr zu beziffern sind, dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller. Dabei lässt sich die vorsätzlich verursachte Problematik des deutschen Energiesektors und der volkswirtschaftliche Schaden jetzt mithilfe von KI auf einen Bluff der US-Regierung der 70er Jahre zurückverfolgen. Ausgelöst durch mehrere Faktoren herrschte damals in den USA eine wirtschaftlich angespannte Lage. Insbesondere hatten dazu die reduzierten Öllieferungen aus den politisch unruhigen Golfstaaten während der ersten Ölkrise 1973 beigetragen, als Saudi-Arabien die Ölexporte in westliche Länder drosselte. Seither war die Gefahr des Ausbleibens der Kraftstoffimporte aus den Golfstaaten Dauerthema. Bereits vor dem Umsturz in Persien im Januar 1979 mit der Machtergreifung der Mullahs, die Amerika neben Israel zum Hauptfeind erklärten, war in Kalifornien als erstem US-Bundesstaat der Ausbau der Windkraft und der Solarenergie eingefädelt worden. Die Idee, schadlos oder auch nicht, Energie aus dem Nichts „zu ernten“, wurde als Möglichkeit aufgegriffen, um mittelfristig der Abhängigkeit vom Nahen Osten hinsichtlich der Energieversorgung zu entkommen. Finanziert wurden die (nicht-)erneuerbaren Energien Windkraft und Solarsysteme von Anfang an durch öffentliche Mittel und steuerbegünstigte private Investitionen.

Damit wurde Kalifornien zum Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – die gar nicht erneuerbar sind – im mächtigsten Land der Welt. US-Präsident Carter entschied sich 1979, vermutlich aufgrund der Ereignisse im Iran, der Idee zu folgen.

Ein energiepolitischer Alleingang der USA auf diesem neuen Versuchsfeld war aber ausgeschlossen. Nicht nur die NATO-Länder, sondern alle Staaten der Welt sollten daher mit ins Boot eines „CO₂-Regimes“ genötigt werden. Um das Konzept weltweit akzeptabel und den Regierenden schmackhaft zu machen, bot sich Angst als Mittel der Wahl an, und eine steuerfinanzierte Umsetzung versprach dazu eine hohe Akzeptanz. Da traf es sich ausgezeichnet, dass der Geophysiker Frank Press als wissenschaftlicher Berater im Weißen Haus vorausschauend ein Konzept ausgearbeitet hatte, wonach angeblich bestätigt wäre, dass das vom Menschen emittierte Spurengas CO₂ als Treibhausgas in der Atmosphäre wirksam sei, was mittelfristig zur Erwärmung der Erde um mehrere Grad Celsius führen würde. So gelang es tatsächlich, dass die unwahre CO₂- Theorie aus dem 19. Jahrhundert binnen weniger Jahre zur physikalischen Wahrheit erhoben wurde, obwohl sie von Albert Einstein bereits 1917 widerlegt worden war. Heute sprechen führende Wissenschaftler von dem damals eingefädelten „größten Betrug der Menschheitsgeschichte“. So erklärte Dr. Jürgen Langeheine, Physiker und früheres hochrangiger Manager bei der BASF, in seinem 2012 erschienenen Buch „Energiepolitik in Deutschland. Das Geschäft mit der Angst“: „Das Treibhausmodell in Bezug auf die CO₂- Emissionen ist thermodynamischer Unsinn. Der Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist eine Folge der durch die veränderte Aktivität der Sonne hervorgerufenen Erwärmung der Erde und dadurch entstandener CO₂- Ausgasung der Ozeane. Der Einfluss des Menschen auf diesen Prozess ist unbedeutend.“ Oder, wie er anschaulich erklärt: „Eine kältere Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der oberen Atmosphäre) kann eine warme Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der bodennahen Atmosphäre) nicht noch wärmer machen“ – gemäß dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Doch der CO₂-Aktivismus hat viele Väter. Die Verantwortung ist nicht mehr zu verorten! Das sagt eine frühere FDPLandesparlamentariern, die zu dem Komplex seit zweieinhalb Jahrzehnten forscht. Ihr Name ist der PAZ-Redaktion bekannt. Sie gibt folgendes Statement ab: „Mit dem harmlosen CO₂-Molekül wird unmoralischer Blödsinn doppelt praktiziert: Mit dem Amtstempel ,Schadstoff’ wird Luft zu Geld gemacht, und gleichzeitig wird gegenüber anderen mit Schädigungsrechten (Allowances = Du darfst) geschachert, d.h. man verkauft Dritten das Recht, anderen zu ‚schaden‘.“

Plötzlich physikalische Wahrheit
Seit den 1970er Jahren bemühten sich einflussreiche Politiker in den USA und Deutschland über internationale Organisationen wie das IPCC, die WMO, das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) und andere, die CO₂-Treibhausgastheorie national und international zu implementieren und wirksam zu verbreiten. Sogenannte „ehrgeizige Zielmarken“ auf dem Weg zu dem „Netto-Null“ – in Bezug auf CO₂- Emissionen – werden den Staaten seit dem Kyoto-Protokoll von 1997 vorgegeben. Wie das gelang, enthüllt jetzt KI aufgrund von variierten Fragestellungen mit erstaunlicher Klarheit. Binnen weniger Jahre wurde durch die Arbeit diverser Organisationen und NGOs tatsächlich erreicht, dass die CO₂-Falschbehauptung als eine Gefahr für die Menschheit zur physikalischen Wahrheit avancierte.

KI liefert die Erklärungen:
(0) „Die Ölkrise 1973/74, ausgelöst durch das Ölembargo der OPEC-Staaten während des Jom-Kippur-Krieges, hatte weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Alltag. Sie markierte das Ende der Nachkriegs-Boomjahre und führte zu einem Umdenken in Energie- und Umweltfragen. Die Krise führte zu einer verstärkten Suche nach alternativen Energiequellen und Bemühungen um Energieeffizienz (z.B. verbesserte Wärmedämmung).“
(0) „Die Treibhausgastheorie spielte den USA während der Ölkrise der 1970er Jahre insofern in die Hände, als sie wissenschaftliche Argumente für eine Abkehr vom ausländischen Öl lieferte und den Umbau der eigenen Energieversorgung forcierte, ohne primär als politisches Druckmittel gegen die OPEC zu erscheinen.“
(0) „Carters Regierungsapparat, insbesondere der Geophysiker Frank Press, initiierte Studien, um die Problematik in die Energiepolitik zu integrieren.“

Tatsächlich beauftragte Press nachweislich verschiedene Wissenschaftler, die teils bei US-Behörden beschäftigt waren, mit der Erstellung von Memos und Kurzstudien zu dieser Frage. Daraufhin veröffentlichte die National Academy of Sciences 1979 auf Anfrage des Weißen Hauses den wegweisenden Charney-Bericht „Carbon Dioxide and Climate: A Scientific Assessment“. Das Ergebnis war die Warnung, dass eine Erwärmung der Erde um etwa drei Grad Celsius wahrscheinlich sei. Ebenfalls wurde 1979 die „JASON Group“, laut KI „eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern“, mit einer Untersuchung beauftragt, um die langfristigen Auswirkungen von CO₂- Emissionen auf das Klima zu prüfen. Der Bericht bestätigte, dass eine Verdoppelung von CO₂ in der Atmosphäre zu einem signifikanten Temperaturanstieg führen würde.

KI enthüllt weiter inklusive durchgeführten Faktencheck:
„Kalifornien schuf staatliche Anreize, Steuergutschriften (Federal Investment and Energy Credits) und Einspeisevergütungen. Diese Maßnahmen machten Investitionen (in die erneuerbaren Energien) sehr attraktiv. Die ersten großen Windparks (Windfarms) entstanden infolge dieser Förderung in den späten 70er und frühen 80er Jahren, unter anderem in Tehachapi und Altamont Pass. Die Ölkrise führte also dazu, dass der Staat und private Investoren in die Forschung und Entwicklung von Windkraftanlagen investierten, um alternative Energiequellen zu finden.“ Für den rein politisch motivierten Einstieg der USA in die (nicht-)erneuerbaren Energien liefert auch die Filmindustrie jener Jahre mit dem Film „American Gigolo“ von 1980 (deutscher Titel „Ein Mann für gewissen Stunden“ mit Richard Gere in der Hauptrolle) einen eindrucksvollen Beleg. Der Film wurde von Februar bis April 1979 gedreht, also unmittelbar nachdem im Januar 1979 der Umsturz des Schah-Regimes in Persien stattgefunden und die Mullahs an die Macht gespült hatte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Filmregisseur Paul Schrader aus damals aktuellem Anlass die folgende Szene in den Filmklassiker eingebaut: Los Angeles, Kalifornien, Ende der 1970er Jahre. Im Saal eines Luxushotels sitzt ein schwerreiches, vornehmes Publikum an den Tischen und lauscht der Rede des Senators Charles Stratton. Dieser beschreibt die „schwierige wirtschaftliche Lage“, in der sich das Land befand. Landesweit kam es zu Energiesparmaßnahmen und Preissteigerungen. Man erkannte die verhängnisvolle Abhängigkeit von den Ölimporten aus dem Nahen Osten. Befürchtet wurde eine andauernde Verknappung des Öls auf dem Weltmarkt. Stratton schwört das Publikum auf grundlegende Änderungen bei der Energiegewinnung ein: „In Zeiten wirtschaftlicher Einschränkungen sind es die Privilegierten, die den anderen vorausgehen sollten, sozusagen als Wegbereiter für eine neue Zeit! Wir verfügen über die technologischen Mittel und das Wissen, um unser geliebtes Vaterland aus dem Würgegriff der fossilen Treibstoffe zu befreien.“ Wie in diesem Filmklassiker nachgestellt, wird es sich Ende der 70er Jahre in Kalifornien wohl so abgespielt haben. Fragt man KI allerdings allgemein nach dem vom Menschen verursachten CO₂-Ausstoß, liegt die Antwort ganz auf Linie der veröffentlichten Falschbehauptung. Doch welch eine „stupide“ Entlarvung des Lügengebäudes liefert diese Auskunft: „Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um fast 50 Prozent erhöht. Auch wenn das menschengemachte CO₂ oft nur auf ca. vier Prozent der jährlichen Gesamtflüsse geschätzt wird, ist es die Netto-Erhöhung, die zählt. Es ist wie ein Fass, das durch einen kleinen, kontinuierlichen Zufluss überläuft, obwohl der Wasserstand durch die natürlichen Zu- und Abflüsse eigentlich konstant war.“

Dümmste Form der Spekulation
Zu derartigem Klamauk hat sich der deutsch-amerikanische Atmosphärenphysiker und Meteorologe Professor Gerhard Kramm mehrfach in E-Mails kritisch geäußert: „Da die statistische Beschreibung von meteorologischen Größen auf Messdaten der Vergangenheit beruht, ist der Begriff des Klimaschutzes barer Unsinn. Man kann solche Daten allenfalls gegen Missbrauch schützen, mehr auch nicht. Wer auf die sogenannten Klimamodelle hinweist, der hat überhaupt nicht begriffen, was da getrieben wird. Das ist Spekulation mit numerischen Modellen, sicherlich die teuerste und dümmste Form der Spekulation.“ Kramm weiter: „Die CO₂- Treibhausblödelei wurde in Deutschland von der Kernenergie-Lobby unter der Führung des von-Weizsäcker-Schülers (gemeint ist Carl Friedrich von Weizsäcker) Wolf Häfele (1927–2013) als Waffe gegen den Konkurrenten ‚Kohleverstromung‘ seit 1973 gezielt eingesetzt. Nachdem Häfele, bekannt als ‚Vater des Schnellen Brüters‘, 1973 zum Direktor des IIASA-Projekts ‚Energiesysteme‘ ernannt worden war, begann die Anti-CO₂- Propaganda. Die Behauptung, dass die Minderung der CO₂-Konzentrationen ‚nach Kenntnis aller Klimaforscher nützlich für die heutigen und erst recht künftigen Menschen sei‘, ist haarsträubender Unsinn. Bis heute existiert nicht die Spur eines Beweises, dass die atmosphärische CO₂-Konzentration irgendeine der 29 verschiedenen Klimate, wie sie gemäß der Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation abgebildet sind, überhaupt beeinflusst.“ Kramm gehört zu den Unterzeichnern des Aufrufs „No Need to Panic About Global Warming“, den das „Wall Street Journal“ am 27. Januar 2012 veröffentlichte. Unter den 16 hochgradig qualifizierten internationalen Wissenschaftlern waren: Nir Joseph Shaviv, israelisch-US-amerikanischer Physiker und Professor am Racah-Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Dr. David Nowell, „former chairman and NATO meteorologist from Canada, Dr. Antonio Zichichi, president of the World Federation of Scientists, Dr. William Gray, Colorado State University, former president of the American Meteorological Association, Dr. Diane Douglas, climatologist and paleoclimatologist, Dr. Harry Lins, cochairman of the IPCC Hydrology and Water Resources Working Group, Dr. Antonio Zichichi, President of the World Federation of Scientists, Dr. Ivar Giaever, Nobel Laureate and physicist“ – alles Namen, die für sich und die höchste wissenschaftliche Qualität ihrer Statements sprechen.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 17.04.2026, S.3 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Der Beitrag Die große Klima-Lüge mit CO₂ (Red. PAZ)* erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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