Der Autor Kevork Almassian diskutiert die Frage, wie Abu Mohammed al-Jolani, einst Emir von al-Qaida in Syrien und Mitbegründer des ISIS, zu einem der wichtigsten Männer in der syrischen Regierung aufsteigen konnte. Der Autor argumentiert, dass dies das logische Ergebnis eines schmutzigen Krieges ist, der nicht mit den syrischen Demonstranten im Jahr 2011 begann, sondern Jahre zuvor in einem von den Amerikanern betriebenen Gefangenenlager im Irak.
Almassian fragt sich, wie ein Mann, der einst als Feind des Westens galt, plötzlich zu einem wichtigen Berater des syrischen Präsidenten wird. Der Autor sieht die kognitive Dissonanz auf der anderen Seite des Bildschirms und fragt, ob es nicht ein Rätsel ist, wie dieser Mann in eine solche Position gelangt ist.
Almassian glaubt, dass die Antwort in der Geschichte des schmutzigen Krieges zu finden ist, der nicht nur den syrischen Bürgerkrieg begann, sondern auch die Entstehung von Gruppen wie al-Qaida und ISIS. Der Autor argumentiert, dass die Beziehungen zwischen Washington und den Militärorganisationen in Syrien komplex sind und dass es wichtig ist, die Geschichte des schmutzigen Krieges zu verstehen, um die heutige Situation in Syrien zu verstehen.
Almassian fordert eine kritische Betrachtung der Rolle der westlichen Mächte im schmutzigen Krieg und ihrer Auswirkungen auf die syrische Gesellschaft. Durch diese Analyse hofft der Autor, Licht in die dunklen Ecken des schmutzigen Krieges zu bringen und eine neue Perspektive auf die komplexe Geschichte Syriens zu bieten.
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