NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Ältere Beiträge

Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch. Das zeigt uns der Deutsche Wetterdienst mit seinen Apriltemperaturen. Teil 2

09. Mai 2026 um 17:00

Vorschau ansehen

Teil 2: Unterschiedlicher Verlauf der Tages/Nachttemperaturen

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 hier

  • Die Schere zwischen Tag und Nachttemperaturen öffnet sich seit dem Klimawandel
  • Der Klimawandel fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 statt
  • Keine Korrelation zwischen Temperaturen und CO₂-Zunahme
  • Nur die Tagestemperaturen am Tage sind seit 1987/88 enorm gestiegen.
  • Die Aprilnächte wurden seitdem nicht wärmer, sondern sogar kälter.

Zwei Vorbemerkungen

Den Temperatursprung 1987/88, der plötzliche Beginn der Erwärmung bei uns, haben auch andere Forscher festgestellt, so in Polen und in den Niederlanden.

Der DWD- erfasst bei seinen Wetterstationen die Maximum- und die Minimumtemperaturen mit einem Digitalthermometer, also die Tagesspitzen und die nächtlichen Tiefsttemperaturen, die in aller Regel kurz vor Sonnenaufgang gemessen werden. Bei warmen Apriltagen schaukelt sich die Temperatur aufgrund der schon hochstehenden Sonne und den südlichen Wetterlagen auf, so dass eine hohe T-Max auch zugleich einen warmen Apriltag tagsüber beschreibt. Umgekehrtes gilt für die Nacht. Deshalb reden wir verkürzt von Tages/Nachttemperaturen.

In Teil 1 hatten wir festgestellt, dass der April ab 1987/88 durch einen Temperatursprung wärmer wurde und zwar bei allen deutschen Wetterstationen, auch bei den WI-armen. Nochmals die Grafik der Apriltemperaturen dazu, ohne Aufschlüsselung in Tag/Nacht:

Abb.1: Dreißig April-Tage ergeben den Schnitt für 1 Apriljahr. In früheren Jahrzehnten wurde diese Tagesmessung nach einer anderen Methode und analog in der englischen Wetterhütte ermittelt, die auch noch an einem anderen Platz stand als die heutige Ermittlung nach DWD-Norm. Heute müssen die Temperaturfühler ganztägig in der Sonne stehen. Diese Temperatur-Zeitreihen sind ausdrücklich für Gebietsmittel nach DWD. Quelle: https://opendata.dwd.de/

Nun könnten Treibhauserwärmungsüberzeugte unter den Lesern behaupten, dieser natürliche Temperatursprung 1988 – siehe Grafik 1- wäre ein Einfluss von Treibhausgasen. Diese eventuelle Falsch-Überzeugung lässt sich leicht widerlegen, indem man den April-Temperaturverlauf seit 1988 auftrennt in Tag/Nachttemperaturen.

Wir gehen davon aus: Würde CO₂ der Haupttreiber der Temperaturen, der globale Temperaturregler sein wie die Definition=Glaube der Treibhauskirche vorgibt, dann dürfte es zwischen einzelnen Wetterstationen kaum Unterschiede in den linearen Regressionslinien geben und zwar bei allen Wetterstationen der Welt. Das ist überhaupt nicht der Fall.

Hinweis zur Übersichtlichkeit der folgenden Grafiken: Der Leser möge in den nun folgenden Grafiken vor allem den Trendverlauf der blauen unteren Nachttiefsttemperaturen mit dem Trendverlauf der oberen grauen Grafik, den Tageshöchsttemperaturen vergleichen. Vielleicht sollte man noch betonen, dass die Monats- Tmax und Tmin Durchschnittswerte aller täglichen Tmax/Tmin sind.

Unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachtemperaturen beim April

Der DWD bietet keinen Schnitt der Tag/Nachttemperaturen, erfasst als T-max und T-min seiner 2000 Wetterstationen an. Also auch kein Diagramm. Nur Einzelstationen. Herr Baritz hat sich die zeitaufreibende unendliche Mühe gemacht und fast 540 repräsentativ herausgegriffene DWD-Stationen zu einem Deutschland-Schnitt seit 1947 zusammengefasst. Ein zeitlich weiteres Zurückgehen war leider nicht möglich, da erst nach Kriegsende genügend Wetterstationen vorliegen, die auch heute noch alle drei Parameter messen.

Abb. 2: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1947 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die Tmax Temperaturen des Monats April, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte (24-Stunden) und die blaue Grafik die kältesten Nachttemperaturen, gemessen in Tmin. Quelle: https://www.wetterzentrale.de/de/weatherdata_de.php

Ergebnis: Vollkommen anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung

Tmax: bis 1987 stark fallend, Temperatursprung, seitdem stark steigend

Schnitt: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, danach deutlich steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre leicht fallend, Temperatursprung, danach ausgeglichen

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden beim Monat April nur die Tage tagsüber wärmer.

Wo ist der CO₂-Treibhauseffekt in der Grafik 2 erkennbar? Antwort: Nirgendwo

Durch den unterschiedlichen Verlauf der T-max/T-min Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst selbst den CO₂-Treibhauseffekt als Haupttreiber der Temperaturen widerlegt.

Die CO₂-Konzentration ist tagsüber und nachts gleich. Die Grafik 2 zeigt, dass die Aprilerwärmung seit 1988 aber nur tagsüber stattfand. (ähnlich wie bei allen Monaten im Sommerhalbjahr)

Dabei sollte doch laut Theorie der Treibhauskirche der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier hat der RTL Klimaexperte Christian Häckl diese Theorie ausführlich und verständlich beschrieben.

Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“. Und wir, bzw. die DWD-Temperaturreihen haben diese Bestätigung soeben durch die Abb. 2 widerlegt.

Richtig ist: Die stärkeren nächtlichen Erwärmungsvorhersagen als angeblicher Beweis einer CO₂-Treibhauswirkung sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturen das Gegenteil zeigt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die T-min/T-max erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik anbietet und überzeugte und von uns bezahlte angebliche Treibhausexperten dann ohne Beweis irgendwas behaupten dürfen, auch Nobelpreisträger! Oder, so unsere Vermutung, bietet der DWD etwa nur deshalb keine eigenen Grafiken mit Nacht- und Tagestemperaturen an, um die Treibhauskirche nicht selbst ad absurdum zu führen? Um einen deutschen Nobelpreisträger nicht bloß zu stellen für seine falsche Theorie nebst angeblichem Satellitenbeweis!!!

Mit der Grafik 2 weiter oben haben wir zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst den Beweis erbracht, dass es am Tage stark wärmer wird, nachts aber überhaupt nicht. Einen Satellitenbeweis für eine nächtlich stärkere Erwärmung kann es somit nicht geben, dieser Beweis ist erfunden.

Mehrere tatsächliche Gründe dieser Erwärmung tagsüber haben wir im Teil 1 genannt und gezeigt, es waren hauptsächlich die Sonnenstunden, die mit den Apriltemperaturen stark/signifikant korrelieren (r = 0,74 für Tmax/SSH 1988-2026, r = 0,58 für Tmax/SSH 1951-1987).

Abb. 3: Beachte, zunächst die Abnahme der Sonnenstunden bis 1987, dann die Zunahme. Die Sonnenstundenzunahme hat wesentlich zu einem Anstieg der Apriltemperaturen seit 1988 beigetragen.

Mit den Sonnenstunden hat zugleich auch die Intensität der Sonnenstrahlung zugenommen, nähere Erläuterungen hier: Martin Wild’s Übersichtsartikel „Global dimming and brightening“, A review, J. Geophys. Res., 114, D00D16, doi:10.1029/2008JD011470.1.

Es sei darauf hingewiesen, durch unsere Grafikbeweise kann eine winzige CO₂-Wirkung (erwärmend oder abkühlend) jedoch nicht ausgeschlossen werden kann. Doch wir können zeigen: Keinesfalls ist CO₂ der entscheidende Temperaturregelknopf wie die linksgrüne Treibhauskirche uns vorlügt. Keinesfalls ist CO₂ ein Temperaturregelknopf und schon gar kein Klimakiller.

Ein möglicher weiterer Grund für die Aprilerwärmung neben den in Teil 1 sonst noch genannten soll hier aufgrund von Hinweisen in Kommentaren mit erwähnt werden: das Geoengineering. Der Schweizer Dipl. Physiker Dr. rer. nat. Philipp Zeller beschäftigt sich schon über 30 Jahre mit den Methoden des Geoengineerings. In diesem Vortrag (45-Minuten) stellt er einige vor, die alle Anwendung finden.

Wer sich doppelt so lange damit beschäftigen möchte, derselbe Physiker, Vortrag nur wissenschaftlicher aufgebaut.

Halten wir für den weiteren Verlauf fest: Die DWD-Temperaturdatenreihen und damit der Deutsche Wetterdienst selbst widerlegen die starke Wirkung eines CO₂-Treibhauseffektes: CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen versteckt mit. Und die Erwärmung fand tagsüber statt und nicht nachts.

Teil B: Unterschiede bei DWD-Einzelstationen je nach Standort: in Stadtnähe, in der Stadt und ländlich.

Wir haben im folgenden DWD Stationen ausgewählt, die keine Versetzungen im Betrachtungszeitraum erfahren haben. Natürlich hat sich der WI-effekt im Betrachtungszeitraum an jedem Standort mehr oder weniger stark erhöht, die Messmethoden geändert und somit kam überall eine menschengemachte Zusatzerwärmung dazu

Bei einer alleinigen CO₂-Wirkung – CO₂ als Temperaturregelknopf – dürfte es zumindest in Mitteleuropa keine Steigungs-Unterschiede geben. Deshalb in den folgenden Grafiken auf die Scherenöffnung und die Differenzen von T-Max zu T-min achten.

Zunächst 3 Wetterstationen in Stadtnähe

Grafiken 4a bis 4c: Stadtnähe: Im April beobachten wir große Scherenöffnungen zwischen Tag/Nacht, nachts wurde der April bei Wetterstationen in Stadtnähe kälter, siehe Trendlinien mit negativer Steigungsformel. Schon nach 3 DWD-Wetterstationen erkennen wir:

Ergebnis 1: Die Aprilnächte wurden kälter seit 1988, die Tage hingegen deutlich wärmer. Die mittlere braune Grafik ist eher die Resultierende aus Tag/Nachtverlauf.

Weiter geht es mit drei eher ländlichen Stationen: Grafiken 4d – 4f

Schon jetzt sieht man, dass die Aprilnächte im ländlichen Bereich nachts deutlich kälter wurden. Ein deutlicher Beweis gegen die Treibhaustheorie, wonach CO₂ der Haupterwärmungstreiber wäre und nachts auch noch stärker wirken würde als tagsüber.

Ergebnis 2: Die Schere zwischen Tageshöchsttemperaturen und den nächtlichen Tiefsttemperaturen öffnet sich immer weiter. Der April wird vor allem auf dem Lande nachts eindeutig kälter seit 1988. Und das freie Land ist die Hauptfläche Deutschlands

Und noch 3 ausgesprochen städtische Stationen, mitten in der Wärmeinsel München

Auch in einer ausgesprochenen städtischen Wärmeinsel gibt es deutliche Unterschiede im Apriltemperaturverlauf zwischen Tag und Nacht. Allerdings ist die nächtliche T-Min Trendlinie nicht fallend, sondern eher ausgeglichen bis leicht steigend. Wir erklären es damit, dass die kalten Aprilnächte einfach aus der Stadt hinaus geheizt werden.

Ähnliches gilt auch für die Wetterstationen in Berlin, hier als Beispiel Dahlem

Bremen: hier wirkt zusätzlich die Nordseenähe mit

Abb. 4g bis i: Auch in Großstädten erwärmen sich die Tage tagsüber viel stärker, die Nächte bleiben ausgeglichen bis leicht zunehmend. Die kalten Aprilnächte werden in den Städten heraus geheizt, in Bremen zusätzlich durch die Nordsee. Die Scherenöffnung zwischen T-Max/T-Min ist in der Stadt nicht ganz so stark.

Und nicht vergessen: der Treibhauseffekt soll laut Treibhaustheorie nachts stärker wirken als tagsüber.

Ergebnis 3: Alle unsere Grafiken zeigen, die Aprilerwärmung seit 1988 fand im Gebietsmittel Deutschlands nur tagsüber statt. Die Korrelationskoeffizienten Tmax/SSH in allen Grafiken 4a – 4i sind im Bereich von 0,65 – 0,78! Selbst bei städtischen Wärmeinselwetterstationen wurden die Aprilnächte durch die Wirkungen des städtischen Wärmeinseleffektes nur leicht wärmer.

Keinesfalls wirkt ein Treibhauseffekt nachts stärker wie der Glaube des Nobelpreisträgers Klaus Hasselmann behauptet. Und sein Satellitenbeweis? Hat die CO₂-Voodoo-Wissenschaft etwas verwechselt, wirkt CO₂ etwa am Tage stärker?

Auch das ginge nicht: Bei Sonnenuntergang kann eine CO₂-Erwärmungswirkung nicht aussetzen, um dann anderntags bei Sonnenaufgang tagsüber wieder zu wirken. Derartige ominöse Gaseigenschaften gibt es nicht. Noch dubioser und suspekter wird das Ganze, wenn man sich den Temperaturverlauf vor 1988 anschaut. Wie schon in Abbildung 2 dargestellt, haben die Temperaturtrendgeraden vor 1988 einen fallenden Trend. Hier 2 weitere Beispiele für die falsche CO₂-Erwärmungsbehauptung der CO₂-Klimakirche:

Abb.5a, 5b: Die ‘Schere‘ geht vor 1988 zusammen bei fallenden Trendgeraden, nach 1987 geht die ‘Schere‘ auseinander bei steigenden Trendgeraden. Dazwischen der Temperatursprung.

Es gilt: Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tmax und Tmin Temperaturen (auch vor 1988) sind der eindeutige Beweis, dass die CO₂-Konzentrationsänderungen überhaupt keinen oder fast keinen Einfluss auf irgendwelche erdnahen Temperaturen haben.

Man muss richtigerweise folgern: Die physikalische CO₂-Erwärmungstheorie mit den behaupteten hohen Klimasensitivitätswerten zwischen 2 und 5 Grad ist eindeutig falsch. Und CO₂ ist schon gar kein Temperaturregelknopf!!! Das sind Behauptungen der CO₂-Voodoo-Wissenschaft, eine linksgrüne politische und ideologische Meinungsmache, die unser Geld will für eine angebliche Klimarettung der Erde vor dem frei erfundenen Hitzetod.

Richtig ist vielmehr diese Aussage: CO₂ hat auf den Temperaturverlauf der Atmosphäre keine erkennbare Wirkung. Auch wenn CO₂ im Infrarotbereich absorbiert, und emittiert, – was physikalisch richtig ist – dann sollten sich Physiker endlich überlegen, weshalb diese Tatsache in der Gesamtatmosphäre keine Rolle spielt, warum es zu keinen übergroßen „Thermalisierungen“ kommt und keine CO₂-basierten Erwärmungen gemessen und bestätigt werden können.

Letztlich hat der Großversuch bei der Sprengung der Ostseepipeline gezeigt, dass selbst das 50 mal stärkere Treibhausgas Methan zu keinerlei messbaren Erwärmungen über der Ostsee geführt hat. Die behauptete Thermalisierung der Luft durch Treibhausgase findet nicht oder nur in homöopathischen nicht messbaren Dosen statt.

Außerdem: Es gibt auch keinerlei technische Anwendung des behaupteten CO₂-Erwärmungeseffektes oder sonstiger Treibhauseffekte anderer Gase, die wir Menschen uns zunutze machen könnten. Ihr Voodoo-Wissenschaftler mit dem CO₂-Regelknopf im Gehirn, weshalb beglückt ihr uns nicht mit technischen Anwendungen. Wir bräuchten diese kostenlose Wärme vor allem im Winter.

Zusammenfassung:

1) Die DWD-Aprilmitteltemperatur 2026 aller Stationen von 9,2°C ist hoch im Vergleich zu früher. Die heutigen Wetterstationen stehen im Vergleich zu früher eher in Wärmeinseln. Außerdem hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten die Messerfassung geändert. Die Wetterhütte ist abgeschafft und die neuen Digital-Einheiten müssen laut neuer DWD-Norm frei in der Sonne stehen, nur durch eine Pilzhaube geschützt.

2) Somit richtet sich der Trendlinienverlauf tagsüber hauptsächlich nach der Zunahme der Aprilsonnenstunden, die überall in Deutschland zunehmen.

3) Die Grafiken des Artikels zeigen alle: CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.

4) Wärmer seit dem Temperatursprung 1987/88 wurde es aber nur am Tage. Die Nächte wurden entgegen der Treibhaustheorie nicht wärmer. Außerhalb der Städte sogar deutlich kälter. Somit ist CO₂ kein Temperaturregler.

Abb. 6a/b: Die Zunahme der CO₂-Konzentrationen sind gegensätzlich zu den nächtlichen Temperaturverläufen der ländlichen DWD-Wetterstationen. Damit scheidet CO₂ als irdischer Temperaturregler aus. CO₂ regelt gar nichts.

5) Der Monat April nimmt bereits vorweg, was die Sommermonate bis in den Herbst hinein noch deutlicher zeigen werden: Die Klimaerwärmung Deutschlands fand erst ab 1988 und nur tagsüber statt.

6) Alle teuren Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung sind ein Geschäftsmodell und ändern am Temperaturverlauf überhaupt nichts. Sie müssen sofort eingestellt werden, weil diese Klimarettungsmaßnahmen unser Land ruinieren.

7) Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt einer allumfassenden Politik gestellt werden. Der Erhalt einer sauberen Luft, sauberes Wasser und intakte Naturlandschaften mit genügend Bodenfeuchte sollten das gemeinsame Ziel sein und nicht die planmäßige Angstmacherei, die Klimahysterie mit einem angeblichen und nur von der Voodoo-Wissenschaft erfundenem Treibhausgas.

8) Das Leben auf der Erde ist auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das Transportmittel für den Kohlenstoff. Die Erde braucht höhere CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre und nicht weniger. Der CO₂-Optimumsbereich für die Schöpfung Erde sollte endlich wissenschaftlich erforscht werden

9) Wer CO₂ verdammt als Klimakiller oder Klimagift, versündigt sich an der Schöpfung. Das gilt insbesondere für die beiden christlichen Kirchen.

10) Wir alle sind aufgerufen, diesem unheilvollen Geschäftsmodell Klimahysterie durch Kohlendioxid ein Ende zu bereiten. Jeder so wie er kann und wie er es für richtig hält. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht. Die in den Medien ständig verkündeten Panikmeldungen sind entweder Übertreibungen oder Folgen einer bisher verfehlten Natur- und Umweltpolitik. Das Klima ist so normal wie es schon immer war.

11) Wir leben in Deutschland seit 1988 in einer klimatisch günstigen Zeit. Unsere Eltern und Großeltern hatten es schwerer, zumal nun der gestiegene CO₂-Gehalt auch die Ernteerträge hat steigen lassen. Etwas wärmer und mehr vom Schöpfungsgas CO₂, das ist segensreich für Deutschland und Europa.

12) Klimaschutz ist nicht möglich, nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit. Wir brauchen weiterhin einen umfassenden Natur- und Umweltschutz. Auch die weitere Industrialisierung und Modernisierung muss im Einklang mit der Natur erfolgen.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

Der Beitrag Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch. Das zeigt uns der Deutsche Wetterdienst mit seinen Apriltemperaturen. Teil 2 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Der April wurde wärmer. Aber eine Kohlendioxid verursachte Erwärmung ist nicht nachweisbar.

02. Mai 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Das zeigt uns der Deutsche Wetterdienst mit seinen Apriltemperaturreihen. Teil 1

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  • CO₂ steigt und steigt
  • Die Apriltemperaturen des DWD halten sich nicht an die CO₂-Anstiegskurve
  • Bis 1987 starke Abkühlung, dann der Temperatursprung, dann die Weitererwärmung
  • Der wärmende „Klimawandel“ begann in Mittel- und Westeuropa erst 1987/88
  • Viele Ursachen haben zur angenehmen April-Erwärmung seit 1988 geführt
  • Mit dem weltweit anthropogen erzeugten und täglich zunehmendem Wärmeinseleffekt (WI) ist der Mensch mitbeteiligt an der gemessenen Temperaturzunahme.

Der April macht was er will. Das galt auch für 2026. Der DWD registriert mit seinen gut 2000 Messstationen an seinen heutigen im Vergleich zu früher viel wärmeren Standorten diesen April 2026 mit etwa 9,2°C, etwas kälter als letztes Jahr. Sonnenstunden 245, das ist ordentlich, Niederschlag 25 l/m², das ist wenig. Einordnungen dieser Werte, siehe unsere Grafiken im Artikel.

Wir wollen diesen April in die langen DWD-Temperaturreihen einordnen. Und zwar ohne Korrektur der DWD-Daten, also mit den Originaldaten. Man muss wissen, im April ist die Wärmeinselwirkung bei den Wetterstationen besonders hoch. Gleichzeitig überprüfen wir die Mainstream-Behauptung, dass allein Treibhausgase, insbesondere anthropogenes CO₂ eine Erwärmung seit Aufzeichnungsbeginn bewirkt haben sollen, gemäß dieser internationalen Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

So soll laut Treibhauskirche Kohlendioxid stetig seit 140 Jahren gestiegen sein. Und der Mensch soll am Anstieg schuld sein. Und CO₂ soll der globale Temperaturregler sein.

Abb. 1: Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1958, dem Beginn der globalen Messungen am Mona-Loa, Die CO2 Panik ist seit über 40 Jahren Resultat einer massiven Gehirnwäsche.

Und wie verhalten sich die DWD-Apriltemperaturen? Wir betrachten zwei völlig unterschiedliche Zeiträume. Zeitraum 1 von 1885 bis 1987 und danach bis heute

Abb. 2: Die April-Zeitreihe erstreckt sich von 1885 bis 1987 also über 100 Jahre. Wie zu erwarten, ein ständiges Auf und Ab mit warmen und kalten Aprilmonaten. Um 1945 erkennen wir einige warme Apriljahre. Insgesamt ist die Trendlinie jedoch laut DWD eine Horizontale.

Ergebnis: Über 100 Jahre lang keinerlei Aprilerwärmung in den Original-DWD-Temperaturreihen.

Wie aus der Grafik 1 ersichtlich sind in diesem Zeitraum die CO₂-Konzentrationen insbesondere seit 1958 gestiegen. Und das hatte offenbar keinerlei Wirkung!!!

Anmerkung. In Wirklichkeit sind die Apriltemperaturen sogar leicht gefallen, wenn man die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den Messstationen herausrechnen würde.

Betrachten wir die obige Grafik 2 nun näher, dann erkennen wir einen leichten Anstieg bis zur Jahrhundertmitte, dann einen leichten Abfall, was vollkommen dem CO₂-Erwärmungseffekt widerspricht. Die folgende Grafik ab 1943 bis 2026 zeigt aber noch mehr Überraschungen.

Abb. 3a: Der Aprilverlauf seit 1943 bis heute, gezeichnet nach den Original-DWD-Temperaturreihen.

Ergebnis: Wir erkennen drei außergewöhnliche Fakten in den DWD-Temperaturreihen.

1.Starke Aprilabkühlung von 1939 bis 1987, siehe die deutlich negative Trendlinie mit Formel 2.Großer Temperatursprung 1987 auf 1988 von deutlich über einem Grad 3.Starke Weitererwärmung (Temperaturzunahme) ab 1988 bis heute 4. Seit gut 20 Jahren stagnieren die Apriltemperaturen auf einem hohen Niveau.

Zum Temperatursprung: Er fand in ganz Mittel- und Westeuropa statt. In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit bereits vor 4 Jahren veröffentlicht. Zitat aus Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988

Damit steht wissenschaftlich fest: Der Verlauf der DWD-Apriltemperaturreihen widerspricht vollkommen dem CO₂-Verlauf. Das zeigt die nächste Grafik.

Abb. 3b: die globale CO₂-Zunahme, seit 1958 Original CO₂-Messdaten vom Mouna Loa

Wissenschaftliche Erkenntnis beim Vergleich 3a/3b: Eine Kohlendioxidwirkung ist aus dem DWD-Verlauf nicht erkennbar. Der global angeblich seit der Industrialisierung steigende CO₂-Gehalt kann nicht gut 40 Jahre lang (von 1943 bis 1987) stark abkühlend wirken, dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich aufgeschreckt werden und einen Temperatursprung verursachen!!! Und dann wie mit einem Zeitzünder versehen, ab 1988 bis 2007 stark erwärmend weiter wirken und seit gut 20 Jahren wieder aussetzen.

Und das auch nur in Europa, in anderen Teilen der Welt sieht der Verlauf wieder anders aus, siehe Grafiken weiter hinten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase und Temperaturregler, gibt es nicht. Sowas wird nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Schlussfolgerung: Kohlendioxid ist nicht der globale Temperaturregler. Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Panik-Wissenschaft und der linksgrünen Politik ist falsch. Es hat keinerlei wissenschaftliche Beweise.

Das Treibhausmodell ist vielmehr ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, die Kohlendioxid als starken Temperaturregler vortäuscht. Hier soll letztlich unsere Ausatmungsluft besteuert werden. Dieses Geschäftsmodell will unser Geld. Vergleichbar mit dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter. Nur um einiges schlimmer, weil uns das Geld gesetzlich geraubt wird.

Anzumerken ist nochmals, dass die Deutschlandtemperaturen vor 140 Jahren mit ganz anderen Wetterstationen an ganz anderen Plätzen erfasst wurden. Damals standen die Wetterhütten bevorzugt bei Klöstern, bei Forsthäusern am Waldrand, einsamen Gutshöfen in freier Landschaft oder bei Bahnwärterhäuschen auf freier Strecke. Seit gut 25 Jahren werden die Tagestemperaturen der einzelnen Stationen an viel wärmeren Plätzen, sogenannte Wärmeinseln nach ganz anderen Messerfassungs-Methoden aufgezeichnet. Insbesondere seit 2001 erfolgt seitens des DWD ein Stationsaustausch und eine Erhöhung der Warm-Wetterstationen.

Wir haben das Wärmer machen der deutschen Temperaturreihen durch Stationsaustausch in vielen Artikeln bei EIKE erklärt. z.B. hier.

Insbesondere auf die Abb. 3 und Abb. 4 des obigen links soll hingewiesen sein. Trotz allem gilt: Die Klimaerwärmung begann in Mittel- und Westeuropa erst 1987 mit einem Temperatursprung. Erst seit 1988 bis heute wurde der April deutlich wärmer, wenn auch nicht in der vom DWD ermittelten Steigungsformel, sondern etwas moderater.

Zur Klarstellung unserer Haltung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption/Emission bestimmter gasförmiger Moleküle. CO₂ ist ein klimaaktives Gas. Aber wir bestreiten anhand der DWD-Temperaturreihen die behauptete hohe Temperaturzunahme, wobei CO₂ der entscheidende Temperaturregelknopf sein soll. Diese Lehre ist eine bewusste Irreführung der Bevölkerung. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen, leicht erwärmend oder abkühlend oder gar nicht. Wie die CO₂-Zunahme wirkt ist jedenfalls aus den DWD-Temperaturreihen nicht erkennbar.

Weniger wärmend veränderte Einzelstationen seit 1988: Sie haben geringere Steigungsformeln als der DWD-Schnitt: Dachwig, Buchen, Amtsberg, Memmingen, Rosenheim, Zeitz, Gießen, Netzstall. Als Beispiel Dachwig.

Abb. 4a: Dachwig in Thüringen zeigt nur eine moderate angenehme Aprilerwärmung seit 1988

Erg: Die April-Erwärmung seit 1988 fällt viel schwächer aus als beim DWD-Gesamtschnitt. (nur 0,27°C/dec). Ab 1998 bis heute, also seit 28 Jahren gibt es gar keine Aprilerwärmung mehr, obwohl auch in Dachwig die CO₂-Konzentrationen zugenommen haben. Nebenbei: Die Nächte haben sich bei dieser ländlichen Station in Thüringen seit 1988 mit 0,27 C/dec sogar stark abgekühlt. Aprilabkühlung der Nächte also seit 38 Jahren!!!

Zwischenfrage an die Treibhauskirche: Wirkt CO₂ nachts kühlend?

Und ein Standort mit starker baulich wärmender Veränderung im selben Zeitraum: Hof.

Abb. 4b: die einstige DWD-Wetterstation Hof-Land ist inzwischen von einem Industriegebiet umgeben mit einer vierspurigen Bundesstraße direkt vor dem DWD-Gelände. Man beachte die Steigungsformel

Drei Feststellungen:

Es gibt wärmeinselarme und wärmeinselstarke Wetterstationen in Deutschland. Bei WI-starken Stationen steigen die Temperaturreihen stärker. Die DWD-Temperaturreihen sind ein Schnitt aus WI-schwachen und WI-starken Wetterstationen, siehe Steigungsformeln

Die tatsächliche natürliche Aprilerwärmung wäre ohne menschliche Mithilfe weniger stark

Und: Der Klimawandel, d.h. die Temperaturzunahme begann in Mitteleuropa erst 1988 und nicht seit der Industrialisierung!!!!

Frage: Wenn nicht Kohlendioxid die, wenn auch schwächere Aprilerwärmung seit 1988 verursacht hat, was dann?

Die richtige Erklärung: Wir finden mindestens 5 weitere Gründe der Aprilerwärmung seit 1988. CO₂ ist nicht dabei.

1. Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im April zugenommen und die nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird.

2. Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der Drehung der Windrichtung auf mehr südlichen Wetterlagen haben die Aprilsonnenstunden insgesamt stark zugenommen. Die Zunahme ist auch ein positives Ergebnis der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen. Mehr Sonnenstunden ist tagsüber einerseits eine natürlich Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-Effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen als im Zeitraum bis 1987

Abb. 5: Der DWD erfasst die Sonnenstunden erst seit 1951 zu einem Schnitt. Beachte, zunächst die Abnahme bis 1987, dann die Zunahme. Die Sonnenstundenzunahme hat wesentlich zu einem Anstieg der Apriltemperaturen seit 1988 beigetragen.

Nebenbei, der Spruch des Tages von Carsten Schwanke am 29.03.2026 in Wetter vor Acht: „Die Sonnenscheindauer hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen aufgrund der Erwärmung

Mit den Sonnenstunden hat zugleich auch die Intensität der Sonnenstrahlung zugenommen, nähere Erläuterungen hier: Martin Wild’s Übersichtsartikel „Global dimming and brightening“, A review, J. Geophys. Res., 114, D00D16, doi:10.1029/2008JD011470.1.

Da die zunehmenden April-Sonnenstunden nur tagsüber erwärmend wirken, merken die nächtlichen T-Min Temperaturen nichts davon. Nächste Grafik: Vergleich beider seit 1988

Abb. 6a/b: Die nächtlichen T-Min Apriltemperaturen sind seit 1988 nicht gestiegen, die Aprilnächte blieben gleich kalt, (siehe sogar leicht negative Trendformel), dagegen sind die CO₂-Konzentrationen deutlich um 78 ppm seit 1988 gestiegen.

Wissenschaftlicher Zusammenhang: Zwischen Aprilnachttemperaturen (T-Min) und dem CO₂ Anstieg besteht keinerlei Korrelation!!! Im Gegenteil. Dabei sollte doch laut Treibhaustheorie der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber. Auch diese beiden Grafiken zeigen, dass die Treibhauslehre mit CO₂ als zentralem Temperaturregler falsch ist. Und natürlich zeigt das auch, dass Wetterfrosch Carsten Schwanke mit seiner Schlussfolgerung falsch liegt. Wie schon oft bemerkt, verhindert die Treibhauslehre bei den Gläubigen das logische Denken.

3. Der Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung immer wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Der WI-effekt ist vor allem nach der Einheit stark angestiegen, schon deswegen, weil die Sonnenstunden zugenommen und die Niederschläge abgenommen haben, siehe oben Wetterstationsvergleich Dachwig und Hof.

4. Abnehmende Niederschläge und damit weniger Kühlung im April. Siehe nächste Grafik.

Abb. 7: Der Boden, vor allem die asphaltierten Flächen Deutschlands bleiben länger trocken, die Verdunstungskälte hat sich seit 1988 stark verringert im April. Zunehmende Trockenheit heißt zugleich mehr an Lufttemperatur.

Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel = 52 000 km² der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt), Zunahme etwa 45 ha täglich, siehe Flächenversiegelungszähler.

5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden digital erfasst. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Die müssen jetzt ganztägig in der Sonne stehen.

6. Die Windhäufigkeit. Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikeln lange Reihe und auch wir beschrieben haben. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung. Siehe nächste Grafik: abnehmende Windstärke.

Abb. 8: durchschnittliche Windstärke in Deutschland für den Monat April. Leichte, aber signifikante Abnahme der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit

Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa, teilweise auch in Nordeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung mit anschließender Weitererwärmung kam. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert der Wissenserwerb in der Wissenschaft.

Zwischenfazit: Wir haben anhand der DWD-April-Temperaturreihen bisher gezeigt: Kohlendioxid kann gar nicht der globale Temperaturregler sein, denn die Temperaturen sind

  1. Von 1943 bis 1988 gesunken, obwohl CO₂ angestiegen ist
  2. Der Klimawandel begann erst 1987/88 mit einem Temperatursprung und einem steilen Anstieg der Apriltemperaturen
  3. Nur tagsüber wurde es wärmer, nachts nicht.
  4. Seit 20 Jahren wird der April nicht mehr wärmer, obwohl CO₂ weiter steigt.
  5. Die nächtlichen T-Min wurden seit 1988 überhaupt nicht wärmer. (Abb. 6a)

Vereinfacht gesagt: Der April wurde seit 1988 in Deutschland überhaupt nur wärmer, weil aufgrund der Sonnenstundenzunahme die Tage tagsüber wärmer wurden.

Doch nicht nur der Deutsche Wetterdienst zeigt uns die Temperaturzunahme seit 1988, auch andere Wetterstationen außerhalb Deutschlands haben einen ähnlichen Verlauf. Wie schon zu Beginn des Artikels erwähnt, bezieht sich dies auf ganz Westeuropa, beim April auch auf Nordeuropa.

Abb. 9: Die Erwärmung erfolgte erst ab 1988 nach dem Temperatursprung (hier knapp 1 K). Davor eine deutliche Abkühlung der Apriltemperaturen. Vergleiche den Temperaturverlauf aus Grafik 3 für Gesamtdeutschland: fast identische Trendgeraden! Selbst ein Parabelfit zeigt einen Temperaturanstieg erst Ende der 80er Jahre. Quelle; https://climatereanalyzer.org/

Abb. 10: Gebietsmittel Skandinavien, Erwärmung setzt erst nach dem Temperatursprung 87/88 ein. April 2026 lag noch nicht vor. Quelle: wie Abb. 9

Abb. 11: Auch hier in Zentralengland gleich verlaufende (orange) Trendgeraden wie in Deutschland, Quelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html

Ein Blick in die Antarktis: überhaupt kein Trend beim April

Abb. 12a: Man beachte die Riesenfläche über den Antarktiskontinent hinaus ins Meer, besser gesagt in die umgebende Meer-Eisfläche hinein. Bei einem Schnitt von -18°C in den letzten 46 Jahren kann kein Eis schmelzen, es fehlt die Erwärmung.

Abb. 12b: Überhaupt keine Erwärmung bei der Station Neumayer in den letzten 44 Jahren. Die Antarktis kühlt sogar leicht ab im gesamten Gebietsmittel. Quellen für 12a https://climatereanalyzer.org/, 12b DWD

Frage: Wirkt der angebliche CO₂-Temperaturregelknopf in der Arktis nicht? Dort hat die CO₂-Konzentration in den letzten 50 Jahren genauso zugenommen wie in Europa.

Abb. 12c: Das gleiche April-Verhalten zeigen auch andere Einzel-Stationen in der großen Antarktis. Überhaupt keine Erwärmung, die Antarktis-Erwärmung ist eine glatte Medienlüge.

Wir haben noch viele weitere Stationen auf der Südhalbkugel ohne Aprilerwärmung in den letzten Jahrzehnten gefunden, die aus Platzgründen hier aber nicht dargestellt werden.

Gesamtergebnis: CO₂ macht kein Klima heiß egal ob der derzeitige globale CO₂-Anstieg in Deutschland hauptsächlich menschenbedingt ist oder natürlichen Ursprunges. Diese Definition ist somit absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Richtig ist: CO₂ ist überhaupt kein Temperaturregelknopf, wir werden dreist belogen!!!

Deshalb ist die von unserer Regierung betriebene Klimapanikpolitik, die CO₂ als Temperaturregelknopf sieht und die CO₂-Einsparungspolitik falsch. Nun sogar im Grundgesetz verankert. Diese linksgrüne Glaubens-Politik ruiniert unser Land, zerstört den sozialen Frieden und will die Demokratie abschaffen.

Wie ist dieser April 2026 nun einzuordnen?

  1. Warm aber keinesfalls besorgniserregend, siehe Titelbild, die Natur gibt das nicht her.
  2. Sonnenstunden über dem Schnitt, aber keinesfalls besorgniserregend, siehe Grafik 5
  3. Niederschlag, unter dem Schnitt, aber keinesfalls besorgniserregend, siehe Grafik 7

Von irgendwelchen Klimakipppunkten oder sonstigen Katastrophen sind wir weit entfernt.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstumsmittel aller Pflanzen, mehr CO führt nicht nur zu einem beschleunigten Wachstum, es steigert die Ernteerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies, auch hier. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist nicht der globale Temperaturregler, ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Derartige Behauptungen sind eine bewusste und dreiste Lüge. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. Leider sind auch die christlichen Kirchen mit dabei. Wir verweisen auf einen Vorgängerartikel.

Auf CO₂ ist die Schöpfung der Erde aufgebaut. Bild: Bálint József

Natur- und Umweltschutz einerseits, sowie Klimaschutz sind Gegensatzpaare. CO₂ ist kein globaler Temperaturregler und Klimaschutz ist ein teures Geschäftsmodell, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und andere bezahlte NGOs muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die panikverbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt und schnell erforderlich. Wir müssen uns wehren gegen diese erfundene CO₂-Klimalüge.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden und Angst machenden Märchenerzählern.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der grünen Glaubens-Klimapolitik ein Ende zu bereiten. Wie man vorgehen könnte, dazu verweisen wir auf unseren Vorgängerartikel.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 

Der Beitrag Der April wurde wärmer. Aber eine Kohlendioxid verursachte Erwärmung ist nicht nachweisbar. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌