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Gestern — 06. Juni 2026Deutsch

Endlich! Das Klima-Kartenhaus zerfällt

06. Juni 2026 um 07:00

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Peter Murphy

Die vorherrschende Darstellung des Klimawandels hat in den letzten Tagen einen herben Rückschlag erlitten, haben doch Wissenschaftler des IPCC von ihren eher abwegigen Klimaprognosen für das 21. Jahrhundert Abstand genommen.

Extreme Prognosen von einem Temperaturanstieg um 4 bis 5 Grad, so schrieben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Geoscientific Model Development“, „sind mittlerweile unglaubwürdig geworden“. Das bedeutet, dass Vorhersagen über rapide steigende CO₂-Emissionen und höhere Temperaturen endlich verworfen werden, die angeblich zu einem raschen Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen, Ernteausfällen und sogar zum Aussterben der Menschheit führen sollen.

Diese seit langem bestehende Erzählung vom Klimawandel, die schon immer ein Kartenhaus war, das darauf abzielte, Gesellschaften durch Angst zur Unterwerfung zu zwingen, bricht zusammen – zunächst allmählich, nun plötzlich, um einen Satz von Ernest Hemingway zu zitieren.

Es stellt sich heraus, dass selbst Klimawissenschaftler, die von der UNO bezahlt werden, ein Mindestmaß an Selbstachtung besitzen, so dass sie wahnwitzige Vorhersagen nicht länger verteidigen können, die von Anfang an nie plausibel waren.

„Für das 21. Jahrhundert wird die Bandbreite zukünftiger Klimaszenarien geringer ausfallen als bisher angenommen“, schrieben die Wissenschaftler. Um ihr Gesicht zu wahren, führen sie die Abmilderung der düsteren Klimawandelprognosen auf „[niedrigere] Kosten für erneuerbare Energien, die Entwicklung der Klimapolitik und die jüngsten Emissionstrends“ zurück. Tatsächlich müssen diese Genies nun ihre Worte in langatmigem Fachjargon zurücknehmen.

Glauben sie oder irgendjemand sonst wirklich, dass ein paar Windräder und Solarmodule, die wie eine Handvoll mikroskopisch kleiner Flecken über die Landmasse des Planeten verstreut sind – die selbst nur 30 % der Erde ausmacht –, irgendetwas bewirkt haben?

Diese seit langem angewandten Panik-Propaganda des IPCC und seiner Erfüllungsgehilfen aus Universitäten, NGOs und Regierungsbehörden haben zweifellos ihre Wirkung gezeigt, insbesondere bei jungen Menschen. Das erinnert mich an eine Begegnung vor 18 Monaten, als ich als Teil der Delegation des „Committee for a Constructive Tomorrow“ am UN-Klimagipfel COP29 in Baku in Aserbaidschan teilnahm.

CFACT-Präsident Craig Rucker und ich nahmen uns etwas Zeit, um die Altstadt zu besuchen. In dieser Touristenenklave von Baku trafen wir drei amerikanische College-Studenten aus North Carolina, die ebenfalls an der Konferenz teilnahmen. Wir kamen ins Gespräch über den Klimawandel.

Es gab weder Streit noch Bitterkeit, sondern lediglich einen angenehmen Gedankenaustausch. Craig erklärte ihnen in seiner gewohnten freundlichen, aber gründlichen Art, dass die Auswirkungen des Klimawandels keineswegs so gravierend seien, wie es die UNO oder die scheidende Biden-Regierung behaupteten. Es handele sich nicht um eine „existenzielle Bedrohung“; die seit fast 40 Jahren geäußerten Weltuntergangsprognosen zum Klima hätten sich nie bewahrheitet; es sei in Ordnung, Kinder zu bekommen; und so weiter.

Von den drei Studierenden glaubte einer das Ganze nicht, eines der Mädchen machte einen unsicheren, fragenden Eindruck, während das andere Mädchen sichtlich erleichtert wirkte, als wäre ihr eine Last von den Schultern genommen worden. Alle drei waren ihr ganzes Leben lang in Klimafragen getäuscht worden, angefangen vielleicht bei den Zeichentrickfilmen am Samstagmorgen über heuchlerische Hollywood-Schauspieler bis hin zu Unternehmensbetrügern, die nach Regierungsaufträgen gierten, und scharlatanischen Hochschulprofessoren, die alle den gleichen Propaganda-Cocktail tranken.

Angesichts dieser neuesten Erkenntnisse der IPCC-Wissenschaftler dürfte die vorherrschende Erzählung all dieser Institutionen ins Wanken geraten, da sie den vor uns liegenden wissenschaftlichen, planetarischen und menschlichen Realitäten nicht länger standhalten kann.

Am Nordpol und in der Antarktis gibt es im jeweiligen Wintern nach wie vor massive Eisansammlungen. Der Atlantik wird weder Miami noch Obamas Villa an der Küste von Martha’s Vineyard verschlingen. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz und militärische Hardware können weder jetzt noch jemals mit Wind- und Solarenergie betrieben werden. Flüssigerdgas ist reichlich vorhanden und verbreitet sich dank wachsender US-Exporte weltweit, und die CO₂-freie (vorausgesetzt, das spielt eine Rolle) Kernenergie erlebt langsam, aber unaufhaltsam ein Comeback.

Auch die höheren Benzinpreise infolge des Krieges der USA gegen den Iran sind ein deutliches Zeichen. Die Amerikaner verabscheuen Benzinpreise von 4,50 Dollar pro Gallone [ca. 4 l], die Kalifornier hassen sie bei über 6 Dollar noch mehr. Dieser Krieg hat ein Ende, hoffentlich eher früher als später, woraufhin sich die globalen Ölmärkte beruhigen und die Benzinpreise sinken werden. Doch Klimapolitik für sogenannte grüne Energie kann nur in einer Welt mit hohen Öl- und Gaspreisen überleben und expandieren – und genau dort will die Klimalobby, dass es auf unbestimmte Zeit so bleibt.

Mit Ausnahme der klimabegeistertsten und leichtgläubigsten Politiker werden die meisten der übrigen gewählten Amtsträger es nicht dulden – und nicht riskieren, dafür verantwortlich gemacht zu werden –, dass die Energiepreise durch die Durchsetzung klimapolitischer Maßnahmen dauerhaft in die Höhe schnellen, wissen sie doch genau, wie unbeliebt diese derzeit in der Öffentlichkeit sind.

Natürlich wird der vom IPCC angeführte „Klimawandel-Industriekomplex“ weder verschwinden noch zugeben, dass er unsinnige Hysterie verbreitet hat. Der Spektakel wird weitergehen, doch ihre Glaubwürdigkeit und ihre jahrzehntelange Panikmache unter dem falschen Deckmantel der Wissenschaft sollten nie wieder ernst genommen werden.

Was jene Studentin aus North Carolina angeht, die eine enorme Erleichterung empfand, dass der Klimawandel keine Bedrohung für ihre Zukunft darstellt, so hoffe ich, dass Millionen weitere Menschen ebenso empfinden werden, während diese kolossale Lüge vom Klima-Armageddon weiter unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbricht.

This article first appeared in the Washington Examiner (here).

Link: https://www.cfact.org/2026/06/01/the-climate-house-of-cards-is-finally-collapsing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Zumindest hier für unser Land erscheint mir auch diese Darstellung zu optimistisch – die Medien ziehen nach wie vor nicht mit.

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Beobachtungen widersprechen dem Drehbuch

05. Juni 2026 um 06:00

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Cap Allon

Die Ozeane erwärmen sich. Die Niederschläge werden heftiger. Das Meereis schmilzt. Der Schnee verschwindet. Die Stürme werden heftiger. CO₂ erklärt alles.

So lautet das gängige Narrativ.

Eine Studie des dänischen Physischen Geografen und Klimaforschers Ole Humlum aus dem Jahr 2026 widerspricht dem jedoch.

Ozeane

Argo-Daten aus den Jahren 2004 bis 2021 zeigen, dass sich die oberen 1.900 m der Weltmeere um etwa 0,037 °C erwärmt haben.

Das ist eine winzige Veränderung, und sie verläuft nicht gleichmäßig. Die tropischen Ozeane erwärmten sich hauptsächlich in der Nähe der Oberfläche. Die Ozeane rund um die Antarktis erwärmten sich bis in eine Tiefe von etwa 500 m. Die Ozeane rund um die Arktis kühlten sich sogar ab.

Meeresspiegel

Der Meeresspiegel wird in Metern angegeben. Viele Pegelmesser zeigen, wenn überhaupt, Zentimeter an.

Humlum nennt Korsør in Dänemark, wo Messungen seit 1897 einen linearen Anstieg von etwa 0,83 mm pro Jahr zeigen.

Setzt sich dieser Trend fort, beträgt der Anstieg bis 2150 etwa 10 cm.

Meereis

Zwar ist das arktische Meereis seit Beginn der Satellitenbeobachtung zurückgegangen, doch hat es nicht den drastischen Einbruch genommen, wie er in Krisenprognosen dargestellt wird.

Humlum stellt fest, dass die arktische Meereisfläche im September zwischen 2022 und 2025 deutlich über allen Modellprognosen des IPCC lag:

Die Schneebedeckung der nördlichen Hemisphäre wird seit den frühen 1970er Jahren per Satellit gemessen.

Humlum zeigt, dass die durchschnittliche Schneebedeckung weitgehend stabil geblieben ist.

Die Schneebedeckung im Winter ist sehr stabil. Im Frühling und Sommer ist sie leicht rückläufig. Im Herbst ist sie leicht gestiegen.

Stürme

Stürme retten die Geschichte nicht.

Humlum stellt seit 1980 keinen eindeutigen Aufwärtstrend bei der Zahl der tropischen Wirbelstürme weltweit fest.

Die kumulierte Zyklonenenergie im Atlantik zeigt Schwankungen, aber keine geradlinige Krisenkurve.

Regen

Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Diese Tatsache wird immer wieder herangezogen um zu behaupten, dass die globale Erwärmung zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Niederschlagslage führen müsse.

Humlum legt jedoch globale Niederschlagsdaten von 1979 bis 2026 vor und stellt einen Trend fest, der nahe bei Null liegt:

Wolken

Wolken spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Humlum verweist auf einen Rückgang der globalen Wolkendecke von etwa 64 % auf 61 % zwischen den frühen 1980er Jahren und 2019. Im ungefähr gleichen Zeitraum stieg die globale Temperatur Berichten zufolge um etwa 0,7 °C.

Weniger Wolken bedeuten, dass mehr Sonnenenergie die Erdoberfläche erreicht. Das ist grundlegende Strahlungsphysik.

Klimamodelle tun sich mit Wolken schwer.

Doch Wolken sind einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die kurzfristige Temperatur.

In Europa lässt sich dieser Zusammenhang deutlich erkennen.

Copernicus zufolge hat die Sonnenscheindauer über dem europäischen Festland in den letzten vier Jahrzehnten zugenommen. Und seit 2006 war jedes Jahr (mit Ausnahme von 2010) sonniger als der Durchschnitt der Jahre 1991–2020.

Im Jahr 2025 lag die Sonnenscheindauer in Europa etwa 5 % über dem Durchschnitt:

Die Bewölkung lag im Jahr 2025 unter dem Normalwert, mit einer landesweiten Abweichung von etwa -3 %:

Bei genauerer Betrachtung zeigen die DWD-Daten (unten) Gleiches für Deutschland.

Das obere Diagramm stellt die höchste in Deutschland seit 1951 gemessene Temperatur pro Jahr dar. Das untere Diagramm zeigt die jährliche Sonnenscheindauer im gleichen Zeitraum. Beide weisen einen Aufwärtstrend auf.

Das Rekord-Hitzejahr 2003 verzeichnete auch die höchste Sonnenscheindauer in der Reihe.

Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland 1.187 kWh/m², eine der höchsten Werte seit Beginn der zuverlässigen Aufzeichnungen im Jahr 1983:

Weniger Wolken. Mehr Sonnenschein. Mehr Sonneneinstrahlung erreicht die Erdoberfläche.

Ein klarerer Himmel lässt die Tageshöchsttemperaturen steigen. Durch die wärmestauende Lage der Messstationen steigen diese Werte noch weiter. Städtische Oberflächen und ungünstige Standorte lassen zudem die nächtlichen Tiefsttemperaturen steigen, da sie die Wärme speichern.

Weniger Wolken und die zunehmende Urbanisierung treiben die „globale Erwärmung“ voran.

Die Frage ist nur, in welchem Ausmaß.

Link: https://electroverse.substack.com/p/sunshine-village-reopens-for-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Beobachtungen widersprechen dem Drehbuch erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Fehlgeleitete „die Welt reparieren“-Klima-Wohltätigkeit

08. Mai 2026 um 12:00

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Cornwall Alliance

Die Familie Bronfman baute die Seagram Company zu einem überaus erfolgreichen kanadischen Immobilien-, Getränke- und Unterhaltungskonzern aus. Nach dem Verkauf von Seagram an Vivendi im Jahr 2000 verstärkte sie ihr Engagement für Birthright Israel und andere jüdische Wohltätigkeitsorganisationen.

Wie sein Vater ist Stephen Bronfman seit langem in der Politik der Liberalen Partei Kanadas aktiv. Vor kurzem gründete er den Jewish Climate Trust, veröffentlichte den „Jewish Guide to Climate Philanthropy“ und erläuterte, warum er glaubt, dass „Klimaschutz die nächste große Verantwortung der Juden ist“.

Er ist der Ansicht, dass der Klimawandel die „entscheidende Herausforderung unserer Generation“ und die „nächste große Verantwortung der Juden“ sei, und stellt seinen Leitfaden als Zusammenfassung der „Klimarisiken“ dar, denen die Menschheit und der Planet ausgesetzt sind – sowie als „klaren, strategischen Fahrplan“, der Spendern dabei helfen soll zu entscheiden, wie sie zur Beendigung der „Krise“ beitragen können.

Bronfman möchte „das, was wir als wertvoll bezeichnen“, mit „der Art und Weise, wie wir Ressourcen einsetzen“, in Einklang bringen. Leider wird es nicht nur um die Ressourcen seiner Familie und die anderer Spender gehen, die er gewinnt. Millionen anderer Kanadier und Milliarden von Menschen weltweit könnten gezwungen sein, die Kosten in Höhe von Billionen Dollar sowie den Verlust persönlicher Freiheiten und des Lebensstandards zu tragen, die jedes Streben nach „Netto-Null“-Emissionen von Kohlendioxid und Treibhausgasen unweigerlich mit sich bringen wird.

Mein Interesse am Klimawandel begann während meines Geologiestudiums an der Universität, als ich mich mit Plattentektonik und pleistozänen Gletschern befasste. Es verstärkte sich mit dem Erdgipfel der Vereinten Nationen 1992 und den darauf folgenden Bemühungen, moderne Klima- und Wetterveränderungen auf menschliche Ursachen zurückzuführen, insbesondere auf die Nutzung fossiler Brennstoffe und landwirtschaftliche Praxis.

Eine Kalksteinplatte auf meinem Schreibtisch stammt aus der Niagara-Formation und erinnert an das Silur vor 430 Millionen Jahren, als Korallenriffe das Gebiet bedeckten, das später zu meiner Heimat in Wisconsin wurde. Die Rillen auf ihrer Oberfläche stammen von den letzten der mehrere Kilometer hohen Gletscher, die zwischen den warmen Zwischeneiszeiten weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens abgeschliffen und zermalmt haben.

Der Gletscher des Pleistozäns entzog den Ozeanen so viel Wasser, dass der Meeresspiegel seit Beginn des Tauwetters vor 12.000 Jahren um 120 m gestiegen ist.

Das waren echte Klimaveränderungen, die weitaus bedeutender waren als die Erwärmung um 1 bis 2 Grad, welche die Erde seit dem Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 durchlaufen hat, also zu Beginn des modernen Industriezeitalters.

Dieser Zufall macht es einfacher (aber falsch), lokale, regionale und globale Temperaturanstiege, extreme Wetterereignisse, Dürren und den Anstieg des Meeresspiegels nicht komplexen und mächtigen Naturkräften zuzuschreiben, die im Laufe der Geschichte Klima- und Wetterschwankungen verursacht haben, sondern fossilen Brennstoffen, die nach wie vor 80 % der gesamten Energie in den USA und weltweit sowie 100 % unserer petrochemischen Rohstoffe liefern.

Bronfman und ich teilen den Glauben an grundlegende jüdische Moralprinzipien. Tikkun Olam, das Gebot, die Welt für diese und künftige Generationen zu bewahren, zu schützen und zu heilen. Das Verbot, Lebensmittel, Wasser, Energie und andere Ressourcen zu verschwenden oder Güter oder Lebensräume unnötig zu zerstören, und somit Nachhaltigkeit als Leitprinzip. Der Glaube, dass die Rettung eines einzigen Lebens die Rettung der ganzen Welt bedeutet.

Unsere Verpflichtung, Gutes zu tun, die Wissenschaft voranzubringen, Wissen zu teilen und zum Gedeihen der Menschheit beizutragen. Die These, dass wir nicht verpflichtet sind, diese Aufgabe zu erfüllen, aber auch nicht die Freiheit haben, sie aufzugeben.

Ich stimme jedoch vielen Aussagen nicht zu, die er als Fakten präsentiert – und auch nicht den Strategien, die er als Lösungen für Klima- und Wetterherausforderungen vorschlägt, die weder beispiellos noch katastrophal sind.

Zu viele Wissenschaftler widersprechen seinen „wichtigsten Erkenntnissen“, als dass man von einem „wissenschaftlichen Konsens“ sprechen könnte. Darüber hinaus funktioniert Wissenschaft nur, wenn Hypothesen überprüft und widerlegt werden – nicht durch Konsens. „Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens.“

Würde Bronfman sich mit Wissenschaftlern und anderen Experten treffen, die regelmäßig aus einer Perspektive des Klimarealismus‚“ online, in Fachzeitschriften und auf Klimakonferenzen sprechen und veröffentlichen, würde er Beweise und Analysen entdecken, die sich stark von dem unterscheiden, was er gewohnt ist zu hören. Um nur einige Beispiele zu nennen:

Der „menschliche Einfluss“ hat die Welt nicht in einem Tempo erwärmt, das „in den letzten 2.000 Jahren beispiellos“ ist. Während der römischen (280 v. Chr. bis 400 n. Chr.) und der mittelalterlichen (950–1350) Warmzeit war es wärmer als heute. Die Kleine Eiszeit (1350–1850) brachte Gletscher, Ernteausfälle und Hungersnöte nach Europa und in andere Regionen.

Die Temperaturen nach der Kleinen Eiszeit steigen derzeit nur minimal, was auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, und werden in erster Linie durch solare und andere natürliche Kräfte verursacht, darunter Tiefseevulkane und hydrothermale Quellen, die das Meerwasser erwärmen.

Weder Hurrikane noch Tornados nehmen an Häufigkeit oder Intensität zu. Der Meeresspiegel steigt nur um 20 bis 23 Zentimeter pro Jahrhundert, auch wenn dies durch Landabsenkungen größer erscheinen mag.

Das „Ziel“ des Pariser Klimaabkommens, die Erwärmung nach der Kleinen Eiszeit bzw. seit Beginn des Industriezeitalters auf 2,0 Grad Celsius zu begrenzen, ist willkürlich und unerreichbar. Natürliche Kräfte werden weiterhin dominieren. Entwicklungsländer werden noch jahrzehntelang Öl, Gas und Kohle nutzen, um ihre Bevölkerung aus Elend, Krankheit und vorzeitigem Tod zu befreien, weil Wind- und Solarenergie die moderne Zivilisation nicht versorgen können.

Das sind eine Milliarde gerettete Menschenleben, nicht nur eines.

Zudem stoßen China und Indien mittlerweile weit mehr Kohlendioxid aus als Kanada, die Vereinigten Staaten, Israel und Europa zusammen. Selbst wenn diese vier Länder eine „Netto-Null“-Bilanz zwischen Emissionen und Absorption erreichen würden – mit verheerenden Folgen für ihre Wirtschaft, Arbeitsplätze und ihren Lebensstandard –, würde dies global keinen Unterschied machen.

Zudem tragen steigende CO₂-Werte aus Kraftwerken, Fabriken, Öfen und Fahrzeugen dazu bei, dass Getreide und andere Pflanzen schneller, besser und mit weniger Wasser wachsen, wodurch trockene Gebiete grün werden. In Kombination mit modernen landwirtschaftlichen Verfahren führen sie in vielen Ländern zu Rekorderträgen.

Erdöl, Erdgas und Kohle sind nach wie vor unverzichtbar für die weltweite Energie- und Stromversorgung. Sie bilden die Grundlage für Kraftstoffe und Düngemittel in der Landwirtschaft, um die Ernährungssicherheit zu verbessern; für stabilere Häuser und Frühwarnsysteme vor Wetterereignissen und anderen Gefahren; sowie für lebensrettende Kleidung und Wärme bei eisiger Kälte. Die Zahl der weltweiten Todesfälle aufgrund von Kälte ist seit 1900 drastisch gesunken; aber immer noch fordert Kälte 20-mal mehr Todesopfer als Hitze, und Klimaanlagen reduzieren die Zahl der hitzebedingten Todesfälle erheblich.

Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt ist nicht der Klimawandel, sondern Wind- und Solarenergie sowie der beispiellose Umfang des Bergbaus, der für den Bau dieser Anlagen sowie von Pufferbatterien und Kraftwerken erforderlich ist. Das Mammoth-Solarprojekt in Indiana wird fast 50 km² Ackerland und Lebensraum für Wildtiere mit Solarmodulen bedecken, und das SunZia-Windprojekt in New Mexico wird sich über 2400 km² Wüsten- und Berglebensraum erstrecken (das entspricht der Hälfte von Delaware).

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Windrad-Rotorblätter töten unzählige Adler, Falken, andere Vögel und Fledermäuse. Welche Zahlen die Befürworter von Wind- und Solarenergie auch immer über erzeugte Megawatt oder die von diesen Anlagen versorgten Haushalte vorlegen mögen – sie müssen um 60 bis 75 % reduziert werden, um den Anteil des Jahres zu ermitteln, in dem tatsächlich Strom erzeugt wird.

Deshalb muss jedes MW durch Kohle- oder Gasgeneratoren gedoppelt werden … oder durch netzgebundene Batterien, welche die unangenehme Angewohnheit haben, zu tobenden chemischen Infernos zu werden, die fast unmöglich zu löschen sind. Wind- und Solarenergie sind schlichtweg nicht sauber, erneuerbar, nachhaltig oder erschwinglich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Waldbrände sind das Ergebnis grober Misswirtschaft, insbesondere dadurch, dass Bäume und Gestrüpp ungehindert wachsen gelassen und abgestorbene Bäume nicht entfernt werden – die damit reif für den nächsten Blitzschlag, einen unachtsamen Camper oder einen Brandstifter sind –, und nicht auf den Klimawandel zurückzuführen.

Wir müssen den hippokratischen Eid auf unsere Klima- und Energiepolitik anwenden. Zuallererst: Füge keinen Schaden zu.

Stelle die richtige Diagnose und verschreibe das richtige Mittel. Setze keine schädlichen Lösungen für übertriebene Probleme um, an die wir uns viel leichter anpassen können als unsere technologisch weit weniger fortgeschrittenen Vorfahren.

Link: https://cornwallalliance.org/misguided-repair-the-world-climate-philanthropy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Fehlgeleitete „Die Welt reparieren“–Klimaphilanthropie

29. April 2026 um 16:00

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Paul Driessen

Die Familie Bronfman baute die Seagram Company zu einem überaus erfolgreichen kanadischen Immobilien-, Getränke- und Unterhaltungskonzern aus. Nach dem Verkauf von Seagram an Vivendi im Jahr 2000 verstärkte sie ihr Engagement für Birthright Israel und andere jüdische Wohltätigkeitsorganisationen.

Wie sein Vater ist Stephen Bronfman seit langem in der Politik der Liberalen Partei Kanadas aktiv. Vor kurzem gründete er den Jewish Climate Trust, veröffentlichte den „Jewish Guide to Climate Philanthropy“ und erläuterte, warum er glaubt, dass „Klimaschutz die nächste große jüdische Verantwortung ist“.

Er ist der Ansicht, dass der Klimawandel die „entscheidende Herausforderung unserer Generation“ und die „nächste große jüdische Verantwortung“ ist, und präsentiert seinen Leitfaden als Zusammenfassung der „Klimarisiken“, denen die Menschheit und der Planet ausgesetzt sind – sowie als „klaren, strategischen Fahrplan“, der Spendern dabei helfen soll, zu entscheiden, wie sie zur Beendigung der „Krise“ beitragen können.

Herr Bronfman möchte „das, was wir als wichtig erachten“, mit „der Art und Weise, wie wir Ressourcen einsetzen“, in Einklang bringen. Leider wird es sich dabei nicht nur um die Ressourcen seiner Familie und die anderer Spender handeln, die er gewinnen kann. Millionen anderer Kanadier und Milliarden Menschen weltweit könnten gezwungen sein, die Kosten in Höhe von Billionen Dollar sowie den Verlust persönlicher Freiheiten und des Lebensstandards zu tragen, die jedes Streben nach „Netto-Null“-Emissionen von Kohlendioxid und Treibhausgasen unweigerlich mit sich bringen wird.

Mein Interesse am Klimawandel begann während meines Geologiestudiums an der Universität, als ich mich mit Plattentektonik und pleistozänen Gletschern beschäftigte. Es verstärkte sich mit dem Earth Summit der Vereinten Nationen 1992 und den darauf folgenden Bemühungen, moderne Klima- und Wetterveränderungen auf menschliche Ursachen zurückzuführen, insbesondere auf die Nutzung fossiler Brennstoffe und landwirtschaftliche Methoden.

Eine Kalksteinplatte auf meinem Schreibtisch stammt aus der Niagara-Formation und erinnert an das Silur vor 430 Millionen Jahren, als Korallenriffe das Gebiet bedeckten, das später zu meiner Heimat in Wisconsin wurde. Die Streifen auf ihrer Oberfläche stammen von den letzten einer Reihe kilometerhoher Gletscher, die zwischen den warmen Zwischeneiszeiten weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens abgeschliffen und zermalmt haben.

Der Gletscher des Pleistozäns entzog den Ozeanen so viel Wasser, dass der Meeresspiegel seit Beginn des Tauwetters vor 12.000 Jahren um 120 Meter gestiegen ist.

Das waren echte Klimaveränderungen, die weitaus bedeutender waren als die Erwärmung um 1 bis 2 Grad, welche die Erde seit dem Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 erlebt hat, also zu Beginn des modernen Industriezeitalters.

Dieser Zufall macht es einfacher (aber falsch), lokale, regionale und globale Temperaturanstiege, extreme Wetterereignisse, Dürren und den Anstieg des Meeresspiegels nicht komplexen und mächtigen Naturkräften zuzuschreiben, die im Laufe der Geschichte Klima- und Wetterschwankungen verursacht haben, sondern fossilen Brennstoffen, die nach wie vor 80 % der gesamten Energie in den USA und weltweit sowie 100 % unserer petrochemischen Rohstoffe liefern.

Mr. Bronfman und ich teilen den Glauben an grundlegende jüdische Moralprinzipien, z. B. Tikkun Olam, das Gebot, die Welt für diese und künftige Generationen zu bewahren, zu schützen und zu heilen. Das Verbot, Lebensmittel, Wasser, Energie und andere Ressourcen zu verschwenden oder Güter oder Lebensräume unnötig zu zerstören, und somit die Nachhaltigkeit als Leitprinzip. Der Glaube, dass die Rettung eines einzigen Lebens die Rettung der ganzen Welt bedeutet.

Unsere Verpflichtung, Gutes zu tun, die Wissenschaft voranzubringen, Wissen zu teilen und zum Gedeihen der Menschheit beizutragen. Die These, dass wir nicht verpflichtet sind, diese Aufgabe zu erfüllen, aber auch nicht die Freiheit haben, sie aufzugeben.

Ich stimme jedoch vielen Aussagen nicht zu, die er als Fakten präsentiert – und auch nicht den Strategien, die er als Lösungen für Klima- und Wetterherausforderungen vorschlägt, die weder beispiellos noch katastrophal sind.

Zu viele Wissenschaftler widersprechen seinen „wichtigsten Erkenntnissen“, als dass man von einem „wissenschaftlichen Konsens“ sprechen könnte. Darüber hinaus funktioniert Wissenschaft dadurch, dass Hypothesen überprüft und widerlegt werden – nicht durch Konsens. Motto: „Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens.“

Würde Herr Bronfman sich mit Wissenschaftlern und anderen Experten treffen, die regelmäßig aus einer Perspektive des Klimarealismus‚“ online, in Fachzeitschriften und auf Klimakonferenzen sprechen und veröffentlichen, würde er Beweise und Analysen entdecken, die sich stark von dem unterscheiden, was er gewohnt ist zu hören. Um nur einige Beispiele zu nennen:

Der „menschliche Einfluss“ hat die Erde nicht in einem Tempo erwärmt, das „in den letzten 2.000 Jahren beispiellos“ ist. Während der römischen (280 v. Chr. bis 400 n. Chr.) und der mittelalterlichen (950–1350) Warmzeit war es wärmer als heute. Die Kleine Eiszeit (1350–1850) brachte Gletscher, Ernteausfälle und Hungersnöte nach Europa und in andere Regionen.

Die Temperaturen nach der Kleinen Eiszeit steigen derzeit nur minimal, was auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, und werden in erster Linie durch die Sonne und andere natürliche Kräfte gesteuert, darunter Tiefseevulkane und hydrothermale das Meerwasser erwärmende Quellen.

Weder Hurrikane noch Tornados nehmen an Häufigkeit oder Intensität zu. Der Meeresspiegel steigt nur um 20 bis 23 Zentimeter pro Jahrhundert, auch wenn dies durch Bodensenkungen stellenweise größer erscheinen mag.

Das im Pariser Klimaabkommen festgelegte „Ziel“, die Erwärmung nach der Kleinen Eiszeit bzw. seit Beginn des Industriezeitalters auf unter 2,0 Grad Celsius zu begrenzen, ist willkürlich und unerreichbar. Die Naturkräfte werden weiterhin den Ausschlag geben. Die Entwicklungsländer werden noch jahrzehntelang Öl, Gas und Kohle nutzen, um ihre Bevölkerung aus Elend, Krankheit und vorzeitigem Tod zu befreien, denn Wind- und Solarenergie reichen nicht aus, um die moderne Zivilisation mit Strom zu versorgen.

Das sind eine Milliarde gerettete Menschenleben, nicht nur eines.

Zudem emittieren China und Indien mittlerweile weit mehr Kohlendioxid als Kanada, die Vereinigten Staaten, Israel und Europa zusammen. Selbst wenn diese vier Länder eine „Netto-Null“-Bilanz zwischen Emissionen und Absorption erreichen würden – unter verheerenden Kosten für ihre Wirtschaft, Arbeitsplätze und ihren Lebensstandard –, würde dies global keinen Unterschied machen.

Zudem tragen steigende CO₂-Werte aus Kraftwerken, Fabriken, Öfen und Fahrzeugen dazu bei, dass Getreide und andere Pflanzen schneller, besser und mit weniger Wasser wachsen, wodurch trockene Gebiete grün werden. In Kombination mit modernen landwirtschaftlichen Praktiken sorgen sie in vielen Ländern für Rekorderträge bei den Ernten.

Erdöl, Erdgas und Kohle sind nach wie vor unverzichtbar für die weltweite Energieversorgung und Stromerzeugung. Sie bilden die Grundlage für Kraftstoffe und Düngemittel in der Landwirtschaft, um die Ernährungssicherheit zu verbessern; für stabilere Häuser und Frühwarnsysteme vor Unwettern und anderen Gefahren; sowie für lebensrettende Kleidung und Wärme bei eisiger Kälte. Die Zahl der weltweiten Todesfälle aufgrund von Kälte ist seit 1900 drastisch gesunken; Kälte fordert 20-mal mehr Todesopfer als Hitze, und Klimaanlagen reduzieren die Zahl der hitzebedingten Todesfälle erheblich.

Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt ist nicht der Klimawandel, sondern die Wind- und Solarenergie sowie der beispiellose Umfang an Bergbau, der für den Bau dieser Anlagen sowie der dazugehörigen Batterien und Kraftwerke erforderlich ist. Das Mammoth-Solarprojekt in Indiana wird fast 50 km² Ackerland und Lebensraum für Wildtiere mit Solarmodulen bedecken, und das SunZia-Windprojekt in New Mexico wird sich über 2400 km² Wüsten- und Berggebiet erstrecken (das entspricht der Hälfte der Fläche von Delaware).

Windradflügel töten unzählige Adler, Falken, andere Vögel und Fledermäuse. Welche Zahlen die Befürworter von Wind- und Solarenergie auch immer über erzeugte Megawatt oder die von diesen Anlagen versorgten Haushalte vorlegen mögen – sie müssen um 60 bis 75 % reduziert werden, um den Anteil des Jahres zu ermitteln, in dem tatsächlich Strom erzeugt wird.

Deshalb muss jedes MW durch Kohle- oder Gasgeneratoren gedoppelt werden … oder durch Netzspeicherbatterien, welche die unangenehme Angewohnheit haben, zu tobenden chemischen Infernos werden zu können, die fast unmöglich zu löschen sind. Wind- und Solarenergie sind schlichtweg weder sauber, erneuerbar, nachhaltig noch bezahlbar.

Waldbrände sind das Ergebnis grober Misswirtschaft, insbesondere dadurch, dass Bäume und Gestrüpp ungehindert wachsen gelassen und abgestorbene Bäume nicht entfernt werden, die nur darauf warten, vom nächsten Blitzschlag, einem unachtsamen Camper oder einem Brandstifter getroffen zu werden – nicht durch den Klimawandel.

Wir müssen den hippokratischen Eid auf unsere Klima- und Energiepolitik anwenden. Zuallererst: Richte keinen Schaden an!

Stelle die richtige Diagnose und verschreibe die richtige Behandlung! Setze keine schädlichen Lösungen für übertriebene Probleme um, an die wir uns viel leichter anpassen können als unsere technologisch weit weniger fortgeschrittenen Vorfahren!

Link: https://www.cfact.org/2026/04/23/misguided-repair-the-world-climate-philanthropy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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