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Die Bering-Straße aufstauen? – Wenn Klima-Panik auf Geoengineering-Phantasterei trifft

05. Mai 2026 um 13:00

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Anthony Watts

Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.

Es gibt wissenschaftliche Arbeiten, die Grenzen ausloten, und dann gibt es solche, die still und leise die Grenze überschreiten und sich eher in Richtung spekulativer Technikfiktion bewegen, die als politikrelevant getarnt ist. Der kürzlich erschienene Preprint mit dem Titel „A Constructed Closure of the Bering Strait can Prevent an AMOC Tipping“ fällt eindeutig in die letztere Kategorie. Er wurde im März veröffentlicht und hat in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit in den Medien erregt.

Lassen Sie uns klarstellen, was hier vorgeschlagen wird: die physische Schließung der Beringstraße – einer etwa 80 km breiten Meerespassage zwischen Alaska und Russland – mithilfe einer Reihe von Dämmen, um die großräumige Ozeanzirkulation zu manipulieren und die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) zu „stabilisieren“.

Ja, wirklich. Hier ist also meine Punkt-für-Punkt-Widerlegung dieses Wahnsinns.

Das Konzept: Ein auf Annahmen basierendes Modell

Die Autoren stützen sich auf ein Erdsystemmodell mittlerer Komplexität (CLIMBER-X), das mit einer groben Auflösung von 5° × 5° läuft – einem Maßstab, bei dem die Beringstraße selbst nicht einmal explizit abgebildet, sondern stattdessen als „barokliner Marker-Austausch“ zwischen den Becken behandelt wird.

Das allein sollte schon Anlass zum Nachdenken geben.

Mit anderen Worten: Der Prozess, den sie physikalisch abschalten wollen, wird nicht einmal direkt auf realistische Weise simuliert. Der „Durchfluss“ wird parametrisiert, nicht dynamisch aufgelöst. Dennoch wird aus dieser Abstraktion eine Schlussfolgerung über die Umsetzung eines der größten Geoengineering-Projekte der Menschheitsgeschichte gezogen.

Die Autoren räumen zwar Diskrepanzen ein:

Die Durchflussrate in diesem Modell ist unrealistisch …“

Dann aber machen sie so weiter, als rechtfertige das qualitative Verhalten ein Eingreifen in der realen Welt. Das ist ein Sprung, und zwar kein kleiner.

Der Widerspruch: AMOC-Panik vs. Eingriffe in die Ozean-Zirkulation

Und genau hier wird die Sache besonders aufschlussreich.

Seit Jahren wird uns – oft in apokalyptischem Ton – erzählt, dass die AMOC kurz vor dem Zusammenbruch stehe. Schlagzeilen warnen vor unmittelbar bevorstehenden Wendepunkten, Eiszeiten in Europa und irreversiblen Klimastörungen.

Doch in eben diesem intellektuellen Umfeld finden sich nun Vorschläge, die globale Ozeanzirkulation gezielt zu beeinflussen, indem ein wichtiges Meerestor blockiert wird. Zitieren wir aus dem Artikel:

„Wir schlagen hier als Maßnahme den Bau eines Staudamms in der Beringstraße (BSD) vor.“

Die gleiche Gemeinschaft, welche die Ozeanzirkulation als ein empfindlich ausbalanciertes System betrachtet – eines, das schon bei geringfügigen Süßwasser-Störungen zusammenbrechen könnte –, hat offenbar kein Problem damit, einen wichtigen Austausch zwischen den Ozeanen physisch zu unterbinden.

Es ist schwierig, diese Positionen miteinander in Einklang zu bringen. Man könnte sagen: Nun, die müssen verrückt sein.

Wenn die AMOC wirklich so fragil ist, warum sollte dann jemand überhaupt daran denken, eine Schlüsselkomponente des globalen Ozeansystems abzuschalten? Und wenn sie robust genug ist, um solche Eingriffe zu tolerieren, dann verdient die ganze These vom Zusammenbruch der AMOC vielleicht eine zweite Betrachtung.

Das Modell sagt … nun ja, hängt davon ab…

Selbst innerhalb ihres eigenen Rahmens sind die Ergebnisse kaum beruhigend. In der Studie wird eingeräumt, dass eine Sperrung der Beringstraße die AMOC je nach den Bedingungen entweder stabilisieren oder destabilisieren kann:

Bei einer schwächeren AMOC verringert eine Sperrung dieses Budget.“

und:

Eine zu spät erfolgte Sperrung … beschleunigt den Zusammenbruch der AMOC sogar.“

Die vorgeschlagene Maßnahme also kurz zusammengefasst:

• Könnte helfen

• Könnte nichts bewirken

• Könnte die Lage verschlimmern

• Hängt vom Zeitpunkt, den Ausgangsbedingungen und den Modellannahmen ab

Das ist kein Regler. Es ist ein waghalsiges Glücksspiel. Es gehört nach Las Vegas oder auf den Glücksspielmarkt, nicht in die Wissenschaft.

Die Größenordnung spielt eine Rolle: Engineering in kontinentalem Maßstab

Die Autoren versuchen, das Ausmaß des Projekts zu relativieren, indem sie es mit bestehender Infrastruktur vergleichen:

„Die baulichen Herausforderungen sind mit bereits abgeschlossenen Megaprojekten vergleichbar.“

Dieser Vergleich ist … ähm … großzügig. Wir sprechen hier von:

• Eine 80 km lange Barriere

• Unter arktischen Bedingungen

• Über eine internationale Grenze hinweg

• Mit Auswirkungen auf die globale Ozeanzirkulation

• Mit bislang kaum erforschten ökologischen Folgen

Selbst die Autoren räumen ein:

Wir gehen davon aus, dass der BSD erhebliche Auswirkungen auf das regionale Ökosystem haben wird.“

Das ist noch untertrieben. Die Beringstraße ist kein Kanal – sie ist ein biologischer und physikalischer Engpass, der das Pazifik- und das Arktissystem verbindet. Eine Blockade würde Folgendes verändern:

• den Wärmetransport

• die Salzgehaltsverteilung

• den Nährstofffluss

• die Wanderrouten der Meeresfauna

Und diese Auswirkungen würden nicht auf die „Region“ beschränkt bleiben.

Das fehlende Teilchen: Das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen

Was passiert, wenn man ein globales System gezielt stört? Der Artikel konzentriert sich fast ausschließlich auf das Verhalten der AMOC. Doch das Klimasystem ist keine Maschine mit nur einer einzigen Variablen.

Betrachten wir nur einige wenige plausible Folgen:

1. Änderung der Arktischen Amplifikation

Die Blockierung des relativ frischen Zustroms aus dem Pazifik könnte die Schichtung in der Arktis verändern und sich möglicherweise auf unvorhersehbare Weise auf die Bildung des arktischen Meereises auswirken. Für das Geschäft mit den Klimakatastrophen-Prophezeiungen dürfte das allerdings von Vorteil sein.

2. Rückwirkung im Pazifik

Das Wasser, das nicht mehr in die Arktis gelangt, verschwindet nicht. Es verbleibt im Pazifiksystem und könnte dort die Zirkulationsmuster verändern. Wird es sich erwärmen oder abkühlen? Wer weiß das schon?

3. Rückkopplungs-Kettenreaktion

Die Ozeanzirkulation ist ein komplexes, gekoppeltes System. Verändert man einen Faktor, riskiert man:

• eine Verschiebung der Sturmrouten

• eine Veränderung der Niederschlagsmuster

• eine Veränderung des ENSO-Verhaltens

4. Ökologische Verheerungen

Die Beringstraße ist ein wichtiger Migrationskorridor für Meereslebewesen. Eine Sperrung hätte unmittelbare biologische Folgen, die im Modellierungsrahmen nicht im Geringsten berücksichtigt werden.

Abschließende Gedanken

Dieser Artikel reiht sich in einen wachsenden Trend ein: Je alarmierender die Klimaprognosen werden, desto extremer werden die vorgeschlagenen Maßnahmen. Kohlenstoffabscheidung. Sonnenstrahlungs-Management. Nun auch noch Meeresdämme. Jeder Schritt entfernt sich weiter von der Beobachtung und nähert sich einer Manipulation im Systemmaßstab, die auf Modellen basiert, die – wie selbst eingeräumt wird – erhebliche Unsicherheiten beinhalten. Das hat eine gewisse Ironie.

Uns wird gesagt, dass:

• Das Klimasystem ist äußerst empfindlich

• Geringfügige Störungen können Kipppunkte auslösen

• Die Unsicherheit erfordert dringendes Handeln

Und doch werden uns im gleichen Atemzug Vorschläge unterbreitet, die Ozeanzirkulation im planetarischen Maßstab mithilfe von Modellen mit grober Auflösung neu zu gestalten, die nicht einmal das zu verändernde Phänomen abbilden können. Das ist keine Vorsicht. Das ist übermäßiges Selbstvertrauen ohne jegliche Evidenz – oder vielleicht der schlimmste Fall des Dunning-Kruger-Syndroms aller Zeiten.

Bevor irgendjemand damit anfängt, Pläne für einen Damm an der Beringstraße zu entwerfen, sollte man sich vielleicht erst einmal eine einfachere Frage stellen:

Wenn wir noch nicht einmal genau verstehen, wie das System derzeit funktioniert, was genau wollen wir dann verbessern, indem wir es zu einem anderen Verhalten zwingen?

Bevor man sich versieht, wird irgendein Verrückter behaupten, wir müssten die Sonne abblocken. Oh, warten wir mal ab!

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/28/dam-the-bering-strait-when-climate-panic-meets-geoengineering-fantasy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Mir fehlt irgendwie die Vorstellung, dass ein solcher Vorschlag – von wem auch immer – wirklich ernst gemeint ist. Die Arbeit ist auch nicht verlinkt. Wie sehen das die Kommentatoren?

 

Der Beitrag Die Bering-Straße aufstauen? – Wenn Klima-Panik auf Geoengineering-Phantasterei trifft erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

IRRSINN ENERGIEWENDE: Strommarkt am 1. Mai 2026 – viel Photovoltaik, Feiertagslast, extreme Preisausschläge

03. Mai 2026 um 07:00

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Strommarkt am 1. Mai 2026 – viel Photovoltaik, Feiertagslast, extreme Preisausschläge

von Holger Douglas

Deutschland erzeugt mal zu wenig, mal zu viel Strom. Eine Folge des hemmungslosen Ausbaus der PV-Anlagen und Windräder. Die Energiewende ist nicht an der Menge der installierten Solarmodule zu bewerten, sondern daran, ob sie ein Industrieland sicher und bezahlbar versorgen kann. Nein, sie kann es nicht. Die Energiewende ist gescheitert.  PVA Anlagen von Horizont zu Horizont. Bild KI Bing

„Energiewende“ pervers: Der gestrige Feiertag zeigte Strom im Überfluss – und ein System am Anschlag. Am 1. Mai laufen Fabriken nur eingeschränkt, viele Büros sind geschlossen, die industrielle Last ist niedrig. Gleichzeitig scheint die Sonne kräftig auf ein Land, das in den vergangenen Jahren Photovoltaik wie von Sinnen ausgebaut hat, als könne man damit Physik, Speicher und Netze ersetzen.

Das Ergebnis ist ein Lehrstück über die deutsche Energiewende: Am Mittag gibt es Strom im Überfluss – so viel, dass diese Mengen keiner gebrauchen kann. Und am Abend drehen sich die Verhältnisse um, weil die Sonne verschwindet und das System dann plötzlich wieder auf steuerbare Leistung angewiesen ist.

Der Tag demonstrierte trotz vieler anderslautender Beiträge in sozialen Medien nicht den Triumph einer gelungenen Energieversorgung, sondern genau das Gegenteil: In Deutschland wurde zu bestimmten Stunden mehr Strom erzeugt, als das Land sinnvoll verbrauchen, speichern oder exportieren kann. Im regulierten Day-Ahead-Handel lag der Preis nach aktuellen Marktberichten von 12.45 Uhr bis 14.30 Uhr am unteren Limit von rund minus 500 Euro je Megawattstunde; im Intraday-Markt wurde um 14 Uhr sogar ein Wert von minus 855 Euro je Megawattstunde genannt. Ein Alarmsignal: Der Markt zahlt dafür, dass irgendjemand diesen Strom abnimmt.

Man muss sich diesen Irrsinn klarmachen. Ein Land schaltet funktionierende Kernkraftwerke ab, verteuert Kohle und Gas politisch, jagt die Industrie mit hohen Energiepreisen aus dem Land und produziert dann an einem sonnigen Feiertagsmittag Strom, der nicht etwa wertvoll ist, sondern zum Entsorgungsproblem wird. Nicht, weil Strom an sich wertlos wäre. Sondern, weil er im falschen Moment kommt. Strom ist eben keine Ware wie Zement, Getreide oder Kartoffeln, die man einfach auf Halde legt. Strom ist ein ganz besonderer Saft. In jeder Sekunde muss genau so viel Strom produziert werden, wie verbraucht wird. Nicht mehr und nicht weniger. Genau daran scheitert die deutsche Energiewende immer sichtbarer.

Die Nachfrage war wegen des Feiertages niedrig. Die Sonne liefert zur Mittagszeit viel Photovoltaik. Der Wind muss gar nicht besonders stark sein, um das System zusätzlich zu drücken. Die Folge: negative Preise. Netztransparenz, die Plattform der Übertragungsnetzbetreiber, beschreibt den Mechanismus nüchtern: Bei einem Überangebot an Strom kann der Spotmarktpreis stark sinken und sogar negativ werden; in solchen Zeiten kann nach EEG-Regeln auch der Vergütungsanspruch entfallen.

Politisch verkauft wurde jahrelang die einfache Gleichung: mehr Windräder, mehr Solaranlagen, mehr Klimaschutz, mehr Zukunft. Die Realität lautet heute: mehr Zufallsstrom ohne ausreichende Speicher, ohne ausreichende Steuerung, ohne ausreichende Nachfrageflexibilität und ohne ausreichend gesicherte Leistung für die Stunden danach. Mittags wird Strom zur Last. Abends, wenn Millionen Menschen kochen, Licht brauchen, Wärmepumpen laufen oder E-Autos geladen werden, ist die Sonne weg. Dann beginnt das andere Gesicht der Energiewende: hohe Preise, Importbedarf, Gas- und Kohlekraftwerke, Redispatch, Netzengpässe.

Besonders absurd ist die Preisspreizung innerhalb eines einzigen Tages. Cleanthinking verweist für den 1. Mai darauf, dass dynamische Stromkunden bei Octopus Energy zwischen 13 Uhr und 14.30 Uhr mehr als 42 Cent je Kilowattstunde gutgeschrieben bekommen konnten, während der Arbeitspreis um 19.45 Uhr bei plus 44 Cent lag. Das ergibt eine Spreizung von 87 Cent je Kilowattstunde an einem Tag. Ein Stromsystem, das mittags Geld verschenkt und abends wieder teuer einkauft, ist kein stabiles Industriestromsystem. Es ist ein Wettercasino mit Netzanschluss.

Die offiziellen Marktregeln machen diese Ausschläge inzwischen noch sichtbarer. Seit dem 1. Oktober 2025 wird der europäische Börsenstrompreis im 15-Minuten-Takt abgerechnet. Vattenfall beschreibt, dass der Strompreis an der EPEX Spot in 15-Minuten-Intervallen gehandelt wird und sich nach Angebot und Nachfrage richtet. Was früher im Stundenmittel geglättet wurde, erscheint nun schärfer: Viertelstunde für Viertelstunde zeigt der Markt, wann das System Überschuss und wann es Mangel hat.

Damit fällt auch eine beliebte Beschwichtigung weg. Früher hieß es: Negative Preise seien seltene Ausreißer. Das stimmt längst nicht mehr. Die Bundesnetzagentur-Plattform SMARD weist für 2025 bereits 573 Stunden mit negativen Großhandelspreisen aus; 2024 waren es 457 Stunden. SMARD nennt als Ursache ausdrücklich ein hohes und unflexibles Angebot bei niedriger Nachfrage, etwa an Wochenenden im Sommer oder an Feiertagen.

Gleichzeitig wächst die Photovoltaik weiter. Etwa fünf Millionen PV-Anlagen gibt es im Land, 2025 lag die PV-Einspeisung laut SMARD bei 74,1 Terawattstunden, ein Plus von 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr; ausschlaggebend war unter anderem ein deutlicher Zubau von fast 10 Gigawatt Leistung. Das klingt zunächst nach Erfolg. Doch ohne Speicher, steuerbare Lasten und stabile Netze wird daraus ein Bumerang. Je mehr PV-Leistung installiert wird, desto stärker wird der Mittagsberg. Und je stärker der Mittagsberg wird, desto häufiger kippt der Preis ins Negative.

Speicher gibt es nicht in benötigten Kapazitäten. Und es sieht nicht danach aus, dass sie in nächster Zeit kommen. Energie speichert man – weiß der Physiker – am besten chemisch, nicht elektrisch in Form von Strom. Die Kohlehalden neben den Kraftwerken waren die effektiven Energiespeicher: lagerfähig, sehr preiswert und weltweit verfügbar.

Doch in Deutschland wird eine Stromerzeugung aufgebaut, die auch dann besonders viel liefert, wenn die industrielle Nachfrage an Feiertagen oder Wochenenden niedrig ist. Gleichzeitig zerstört dieselbe Energiepolitik jene energieintensive industrielle Basis, die Strom im großen Maßstab produktiv nutzen könnte. Erst vertreibt man Aluminium, Chemie, Glas, Stahl und Automobilzulieferer aus dem Hochpreisland – dann wundert man sich, dass mittags niemand den Solarstrom braucht.

Eine Volkswirtschaft kann nicht auf Zuruf der Meteorologen funktionieren. Der Bäcker, die Gießerei, das Krankenhaus, die Bahn, der Rechenzentrumsbetreiber und die Chemieanlage brauchen Strom nicht nur dann, wenn mittags die Sonne scheint. Sie brauchen ihn zuverlässig, planbar, bezahlbar – rund um die Uhr.

Der heutige Strommarkt ist deshalb ein politisches Dokument. Er zeigt, was geschieht, wenn Energiepolitik nicht vom System her gedacht wird, sondern von installierten Windrädern und PV-Anlagen. Netze, Speicher, Momentanreserve, Frequenzhaltung, Regelenergie und gesicherte Leistung lassen sich nicht durch Wunschdenken ersetzen.

Der 1. Mai 2026 zeigt: Deutschland hat nicht einfach zu wenig Strom. Es hat zur falschen Zeit zu viel und zur falschen Zeit zu wenig. Eine Folge des hemmungslosen Ausbaues der PV-Anlagen und Windräder. Die Energiewende ist nicht an der Menge der installierten Solarmodule zu messen, sondern daran, ob sie ein Industrieland sicher und bezahlbar versorgen kann. Nein, sie kann es nicht. Die sogenannte Energiewende ist gescheitert.+

Der Artikel erschien zuerst bei TE hier

 

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