
US-Präsident Donald Trump hat in Florida eine Klage über mindestens zehn Milliarden US‑Dollar gegen die britische BBC eingereicht.
Trump wirft der BBC Verleumdung sowie einen Verstoß gegen ein US‑Gesetz zu irreführenden und unlauteren Geschäftspraktiken vor und verlangt je fünf Milliarden Dollar Schadenersatz pro Anklagepunkt. Die BBC hatte den fehlerhaften Zusammenschnitt bereits eingeräumt und sich entschuldigt, hält eine Verleumdungsklage aber für unbegründet und will sich juristisch verteidigen.
Trump sieht in der Ausstrahlung kurz vor der Präsidentschaftswahl 2024 zudem den Versuch, die Wahl zu seinem Nachteil zu beeinflussen. Die Klage verschärft den politischen Streit um Medienberichterstattung und die Aufarbeitung des Kapitolsturms international.
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