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Heute — 04. Februar 2026

Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein.

04. Februar 2026 um 07:00

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Helmut Kuntz

Die Klimahysterie kommt bei uns trotz, oder vielleicht wegen dem Rückzug der USA daraus, so richtig in Fahrt. Dem bei uns überbordendem, Links-GRÜNem Zeitgeist ist es zwischenzeitlich gelungen, diese Klimahysterie sowohl im Land, wie auch von den UN und der EU ausreichend in Gesetze und einen Green Deal zu gießen und damit klagbar zu machen. Stellt man das richtig an, lässt sich mit Klimaklagen Geld verdienen, weshalb daran partizipieren wollende NGOs aus dem Boden schießen.

Der mediale Komplex im Hysteriemodus

Unsere „Qualitätsmedien“ finden es geradezu vorbildlich, wenn westliche Firmen wegen „Klimaschäden“ leiden müssen und bieten NGOs, welche diese Ansicht vertreten, deshalb gerne eine Plattform [1]:
FR vom23.01.2026: Klimaklagen gegen deutsche Konzerne: „Recht kann helfen, extreme Machtgefälle auszugleichen“
Klimareferentin Karin Zennig über die Klage pakistanischer Bäuerinnen und Bauern gegen deutsche Konzerne und den Weg hin zu Klimagerechtigkeit. Ein Interview.
Millionen Menschen haben durch die Fluten in Pakistan ihre Lebensgrundlagen verloren. Nun fordern pakistanische Bäuerinnen und Bauern vor dem Heidelberger Landgericht Schadensersatz von RWE und Heidelberg Materials – und stellen damit die Frage, ob aus Klimaschäden rechtliche Verantwortung folgt.

Was bedeutet das konkret?
In der von uns unterstützten Klage geht es um bereits eingetretenen Schaden und um Entscheidungen, die über Jahrzehnte hinweg getroffen wurden. Für einen Zeitraum seit 1965 machen wir RWE und Heidelberg Materials dafür verantwortlich, wissentlich Profite über Klimaschutz gestellt zu haben. Diese Entscheidungen sind gefallen, der Schaden ist eingetreten – und dafür müssen sie Verantwortung übernehmen.

Inzwischen erreichen Klimaklagen Dimensionen, FR vom 18.01.2026 [2]: Seit 1986 werden weltweit Klimaklagen erfasst, und die Fallzahlen wachsen kontinuierlich: Bis Ende 2024 wurden 2967 Verfahren in fast 60 Ländern registriert. 226 neue Fälle kamen allein im Jahr 2024 hinzu, 164 davon in den USA, berichtet das Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment.

„Klima-Fachpersonen“ sind seit Längerem ebenfalls auf diesen lukrativen Zug aufgesprungen. Herausragend dafür das Beispiel des zum Klimahysterie-Papst mutierten Harald Lesch, der einst bei Illner sagte: „Sie müssen sich nicht mal mehr warm anziehen im Winter, so warm wird’s … müssen wir von der Kohlenstoffemissionen herunterkommen. Wenn das nicht gelingt, brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen, wie die politischen Verhältnisse in absehbarer Zeit sein werden, denn die klimatischen Verhältnisse werden so drastisch werden, dass wir uns also wirklich nicht mehr warm anziehen müssen. Denn es wird so warm werden …
Dabei die (angeblichen) Klimawandelschäden und die „Klima-Erbsünde“ des Westens so schauspielerisch gekonnt moralisch triefend darstellen, dabei Tatsachen passend verdrehen, kann wohl kein anderer: [4] Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co

Man könnte danach wirklich glauben, dass die Erde zu den früheren, mit Hungersnöten und extremsten Unwettern „gesegneten“ Zeiten das reinste Wetterparadies war.
Selbstverständlich kommen die vielen Segnungen durch das inzwischen zum großen Glück etwas wärmer gewordene Klima, welches anstelle von damals beständig hungernden, bis teils verhungernden, eine Milliarde vor der Industrialisierung nun
8 Milliarden Menschen gut ernähren kann, in seinem Vortrag nicht vor.
Auch nicht, dass das überall postulierte „Klimaproblem“ – also eine stetige Verschlimmerung der schon immer auftretenden Wetterextreme – in Wirklichkeit gar nicht existiert (sondern von den „Experten“ nur simuliert wird):

Bild 1 Verlauf der klimabezogenen Extremereignisse von 2000 bis aktuell

Bild 2 Verlauf der Mortalität durch Wetterereignisse seit 1900

Bild 3 Anteil von „Klimamortalität“. Da es sich um die Gesamtmortalität handelt, ist nur die wesentlich geringere Verschlimmerung relevant (falls es überhaupt schlimmer geworden ist)

Die ominöse „Klimaschuld“ des reichen Westens

Leider gehen dabei auch Darstellungen von Fachpersonen, welche das Klimathema realistisch betrachten, vollkommen unter.

Zum Beispiel zeigt Prof. Em. Ganteför in einem seiner vielen Videos zum Klimawandel ([3] Prof. Em. Ganteför Klima: Sind wir schuld?| Grenzen des Wissens (bei 3:20)), dass der Westen aus physikalischen Gründen gar keine „Klimaschuld“ hat, seitdem man anhand von Messungen weiß, dass die Verweilzeit des anthropogenen CO₂ in der Atmosphäre lediglich wenige Jahrzehnte beträgt.

Bild 4 Atmospheric14C, New Zealand and Austria. The New Zealand curve is representative for the Southern Hemisphere, the Austrian curve is representative for the Northern Hemisphere. Atmospheric nuclear tests almost doubled the concentration of 14C in the Northern Hemisphere. Quelle: Bomb pulse – Wikipedia

Damit sind aber die vom reichen Westen vor 1950 verursachten Emissionen – und das sind die, welche angeblich eine noch heute geltende „Klimaschuld“ erzeugt haben -, bereits in den CO₂-Senken verschwunden und damit nicht mehr wirksam.

Obwohl diese Verweilzeitmessung eindeutig ist, behaupten Herr Lesch, aber auch die „Klima-Fachperson“ Mojib Latif kürzlich in einem Interview der Nordbayerischen Nachrichten, dass die anthropogene CO₂-Verweildauer bis zu 1000 Jahre betrage.
Man kann solche Aussagen eigentlich nur als bewusstes Lügen Ignorieren bezeichnen, denn es ist vollkommen unwahrscheinlich, dass Herr Lesch und vor allem Herr M. Latif die wirklichen Messwerte nicht kennen.

Das deutsche Wikipedia und unser Umweltbundesamt sind allerdings noch schlimmer: (Wikipedia) CO besitzt eine jahrzehntelange Verweildauer in der Atmosphäre. Anthropogen emittiertes Kohlendioxid wird in der Erdatmosphäre durch die natürlichen physikalischen und biogeochemischen Prozesse im Erdsystem nur sehr langsam abgebaut.
Das deutsche Bundesumweltamt geht davon aus, dass nach 1000 Jahren noch etwa 15 bis 40 Prozent in der Atmosphäre übrig ist. Der gesamte Abbau würde jedoch mehrere hunderttausend Jahre andauern.
Eine Redakteurin der Tageszeitung des Autors informierte den Autor, dass sie bei Klimaaussagen voll auf die Darstellungen des Umweltbundesamtes vertraut …

Der etablierten Wissenschaft muss man vertrauen

Dass sich die etablierte „Wissenschaft“ beim sich stetig wandelndem Klima vielleicht irren könnte, kommt im Mainstream nicht vor, obwohl es nicht nur im ausgehenden Mittelalter mit seiner furchtbaren Hexenverfolgung, die auf einem über mehrere Jahrhunderte als gesichert geltendem „Wissenschaftskonsens“ fußte dessen Theorie mit jeder neu entdeckten Hexe bestätigt wurde, sondern auch in der Neuzeit viele negative Beispiele dafür.

1912 wurde die Theorie der Kontinentalverschiebungen von Alfred Wegner postuliert und erst 1968 offiziell anerkannt. Schaut man sich (mit diesem Wissen) heute die „Passgenauigkeiten“ verschobener Kontinente zueinander und dadurch geradezu bilderbuchgemäß aufgetürmter Gebirgsketten an, kann man gar nicht (mehr) verstehen, weshalb so lange an der doch so offensichtlichen Kontinentalverschiebung gezweifelt wurde.

Passend zum „Bomb-Pulse“ von Bild 4 auch die Geschichte vom Entdecker des Kindbettfiebers, Dr. Ignaz Semmelweis.
Eine simple Betrachtung der Müttersterblichkeit über die Wochentage führte bei ihm zur Feststellung, dass die Sterblichkeit an den Tagen, an denen Medizinstudenten, kommend aus der Pathologie die neuen Wöchnerinnen betreuten, extrem anstieg.
Daraus folgerte er, dass von den pathologischen Untersuchungen stammende Leichengifte (er wusste damals noch nicht, dass es Bakterien waren) die Ursache sein müssen.
Belegen konnte er seine Entdeckung ganz einfach, da nach einer daraufhin verordneten Händewaschpflicht für die Medizinstudenten die Sterblichkeit sofort und dauerhaft signifikant zurückging (von über 18 auf unter 2 %).

Allerdings widersprach seine Erkenntniss der offiziellen Lehrmeinung, nach der „Erdausdünstungen“ die Ursache seien, weshalb seine einfachst in jeder Gebärabteilung wiederholbare Maßnahme nicht übernommen, sondern im Gegenteil, massivst bekämpft wurde und es fast 30 Jahre dauerte, bis sie endlich anerkannt und umgesetzt wurde.
Man darf gar nicht daran denken, wie viele Mütter alleine durch diese Wissenschaftsarroganz sinnlos sterben mussten.

Beim Thema Klimawandel muss der Autor immer an solche Beispiele denken.
Denn die meinen, es heute ganz sicher zu wissen und es zum Dogma erheben, fordern für „Klimaleugner“ schon mal wie ein Grazer Professor 2012 die Todesstrafe, mindestens aber die juristische und gesellschaftliche Vernichtung.

Und das bekommt immer mehr Methode.
Wer einer öffentlichen Institution nicht blind glaubt, gar widerspricht, darf sanktioniert werden, was inzwischen von einem deutschen Gericht als zulässig erklärt wurde:
Anm.: In dem Fall ging es um Corona, lässt sich aber auf das Thema Klima übertragen: Die Berliner Richter wiesen die Klage ab und urteilten: Es sei mit der Meinungsfreiheit vereinbar, wenn eine Plattform Beiträge verbietet, die im Widerspruch zu den „Leitlinien“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer nationalen Gesundheitsbehörde stehen. Dabei komme es nicht (sic!) darauf an, ob eine veröffentlichte Äußerung richtig, teilweise richtig oder falsch sei. Entscheidend sei, ob sie einer Erklärung der WHO oder einer nationalen Gesundheitsbehörde widerspricht (Az. 10 U 95/24).

Öffentliche Forschungsgelder bekommt selbst jemand, der die Klimahysterie nur kritisch betrachtet, sowieso nicht mehr. Prof. Em. Ganteför hat das selbst erfahren, wie er in einem seiner Videos berichtete.

Der „Klima-“Schadensfall in Pakistan

In [1] erklärt eine NGO-Vertreterin, wie wichtig und notwendig Klimaklagen seien: Klimareferentin Karin Zennig über die Klage pakistanischer Bäuerinnen und Bauern gegen deutsche Konzerne und den Weg hin zu Klimagerechtigkeit. Ein Interview.
… Millionen Menschen haben durch die Fluten in Pakistan ihre Lebensgrundlagen verloren. Nun fordern pakistanische Bäuerinnen und Bauern vor dem Heidelberger Landgericht Schadensersatz von RWE und Heidelberg Materials – und stellen damit die Frage, ob aus Klimaschäden rechtliche Verantwortung folgt.

Mit dieser Meinung beschreibt diese Person lediglich, was die UN postuliert:
[5] Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat am 23. Juli 2025 ein völkerrechtliches Gutachten veröffentlicht und darauf basierend ein Gerichtsurteil erlassen. Länder, die unzureichende Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergreifen, könnten demnach gegen das Völkerrecht verstoßen. Das höchste UN-Gericht folgt damit dem Antrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die im März 2023 eine Prüfung der juristischen Verantwortlichkeiten von Staaten im Umgang mit dem Klimawandel beschlossen hatte.

Der Klima-Schadensfall „Pakistan“ ist nun ein exemplarisches Beispiel solcher Klagen. Der Autor versucht deshalb (wieder), dazu Fakten beizutragen und zu zeigen, mit welchen Wissensproblemen das Gericht dabei konfrontiert sein wird.

Historische Wetterextreme

Recherchiert man zu Flutereignissen in Pakistan, stellt man fest, dass sich auch dort in der historischen, über lange Zeit kälteren Vergangenheit, Wetterextreme ereigneten, wie sie auch in der übrigen Welt in Größenordnungen, welche heute undenkbar erscheinen, auftraten.

Als Beispiele die Magdalenenflut von 1342 als größtes, in Europa dokumentiertes Extremniederschlagsereignis.

Bild 5 Hochwassermarken in Würzburg, Die höchste Markierung ist der Pegel der Magdalenenflut

Ein extremstes Flutereignis in geschichtlicher Zeit in der heute staubtrockenen Namibwüste (leider ist der zugehörige EIKE-Artikel des Autors nicht mehr aufrufbar), deshalb Zitierungen daraus:
Die Skelettküste im Großraum von Terrace Bay ist unzweifelhaft einer der extremsten Bereiche der Namib. Umso überraschender erscheinen die inzwischen identifizierten, äußerst zahlreichen Siedlungsspuren in diesem lebensfeindlichen Milieu.
Die Frage nach jungen Klimaschwankungen in der vermeintlich klimastabilen Extremwüste gewinnt durch diese ungewöhnlichen, bisher kaum datierten Funde neue Impulse, Zwei vor einigen Jahren aus Feuerstellen gewonnenen Holzkohle- und Knochenproben stellten die Funde mit 950 und 650 Jahren vor heute in das Mittelalter.
Es gibt klare Hinweise darauf, dass innerhalb der letzten zwei Jahrtausende hygrische Veränderungen im Bereich der Wüstengrenze stattgefunden haben [6] [7].

Bild 6 [6] Einer der bei einem der historischen Extrem-Flutereignisse in die Namibwüste versetzter Felsblock

Alleine 15 schwerste Sturmfluten an der Nordseeküste werden aus dem Mittelalter berichtet. Am schlimmsten war wohl die vom 16 Januar 1362, welche als die große Mannstränke in die Geschichte eingegangen ist. Dabei versank ein erheblicher Teil der (bewohnten) Küste unwiederbringlich in der Nordsee und es entstand zum Großteil der heutige Küstenverlauf.

Etwas abweichend, aber die extreme, historische Variabilität des Klimas zeigend, gab es am Indus extremste Trockenperioden um 2500 v. Chr. und 1400 v. Chr mit Megadürren, die über 100 Jahre, eine angeblich sogar 900 Jahre andauerten und wohl zum Verlöschen der damalig dort ansässigen Induskultur führten.
Wobei dieses Gebiet auch noch in jüngeren, historischen Zeiten unter extremen Trockenperioden litt:
(deepl-übersetzt) [12] Langanhaltende Dürren, die Jahre bis Jahrzehnte andauern, stellen auf dem indischen Subkontinent eine schwere Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar. Solche Ereignisse sind jedoch während der instrumentalen Phase (ca. seit 1871 n. Chr.) selten. Im Gegensatz dazu deuten die historischen Dokumente auf wiederholte Auftreten langanhaltender Dürren in der Region während der vorinstrumentalen Periode hin, was darauf hindeutet, dass entweder die instrumentellen Beobachtungen das gesamte Spektrum der Monsun-Variabilität unterschätzen oder die historischen Berichte die Schwere und Dauer der vergangenen Dürren überschätzen
… Daten zeigen, dass über das vergangene Jahrtausend häufig anhaltende Dürren, eingebettet in multidekadische Intervalle mit reduziertem Monsunregen, häufig auftraten. Diese extremen Ereignisse stehen in auffallender zeitlicher Synchronisation mit den historisch dokumentierten Dürren, Hungersnöten, Massensterblichkeiten und geopolitischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent.

Historische Klimadaten zum Großraum von und um Pakistan

Anbei informelle Auszüge, weil eine Klimaeinschätzung des heutigen Verlaufs ohne solche nicht wirklich möglich – allerdings üblich – ist.

Bild 7 [14] Vom Autor zusammengesetztes Teilbild (deepl-übersetzt), … (B) Rekonstruierter Niederschlag (blau) und 95 % KI (hellblaue Schattierung). Die himmelblauen Stufenlinien stellen Regimeverschiebungen dar, und die zugehörige Schattierung gibt 95 % KI für jede Teilperiode an (SI-Anhang, Materialien und Methoden). Signifikante Veränderungen der zeitlichen Trends (gelbe Linie, mit magentafarbenen Kreisen, die Trendänderungsjahre mit P < 0,05 anzeigen: 544 n. Chr., 709 v. Chr., 1501 v. Chr. und 2000 v. Chr.; SI-Anhang, Materialien und Methoden). Die rote horizontale Linie ist die rekonstruierte mittlere Niederschlagsmenge des gesamten Zeitraums (4680 v. Chr. bis 2011 n. Chr.). (C) Extrem trockene und nasse Jahresereignisse von 4680 v. Chr. bis 2011 n. Chr. Die Ereignisse wurden in der Niederschlagsrekonstruktion als jene Jahre identifiziert, in denen der Niederschlag die 10. und 90. Perzentile des gesamten Zeitraums überstieg und als prozentuale Anomalien vom instrumentalen Periodenmittelwert ausgedrückt wurde ….

Bild 7a [14] Vom Autor zusammengesetztes Teilbild (deepl-übersetzt): Vergleich der DLH-Baumring-δ18Niederschlagsrekonstruktion mit anderen paläoklimatischen Aufzeichnungen aus dem Holozän. (A) Anomalieanteil der DLH-Niederschlagsrekonstruktion, berechnet im Zeitraum von 4680 v. Chr. bis 1950 n. Chr. (diese Studie). (B) Pollenbasierter jährlicher Niederschlagsanomalieprozentsatz im Gonghai-See, berechnet über den gemeinsamen Zeitraum von 4680 v. Chr. bis 1950 n. Chr….

Die Studie folgert: [14] Unsere Niederschlagsrekonstruktion zeigt einen ausgeprägten mehrtausendjährigen Trocknungstrend

Nun eine Grafik aus einer weiteren Studie [12] [13]. Allerdings ist zu beachten, dass diese die Ostseite von Indien analysiert, also nur eingeschränkt für Pakistan zutrifft:

Bild 8 [13] (Teilbild) (deepl-übersetzt): Fig. S1. Die Niederschlagsmenge während des indischen Monsuns (AIR) und die Häufigkeit von Dürren.

Zu Bild 8:
(a) Niederschlagsanomalien der AIR-Reihe (40) werden als prozentuale Abweichung vom mittleren Niederschlag ausgedrückt. Überlagert (schattierte Anomalie) durch einen 30-jährigen Butterworth-Tiefpassfilter, der die multidekadische Variabilität hervorhebt. Die gepunkteten Linien heben die Jahre mit einem Rückgang (Anstieg) der Niederschläge des indischen Sommermonsuns (ISM) um ±10 % hervor. Jahre, in denen die AIR 10 % unter dem Mittelwert (~ 900 mm) lagen, sind mit Kreisen gekennzeichnet, und Jahre, in denen sie 20 % darunter lagen, sind mit Kreisen markiert und hervorgehoben. Der Zeitraum mit einer Abweichung von 10 % bei den Monsunregenfällen während drei aufeinanderfolgenden Jahren (1985/86/87) ist durch den braunen Balken hervorgehoben. Die ENSO-Jahre (El Niño–Southern Oscillation) sind mit roten Kreisen dargestellt.
(b) ISM-Dürrehäufigkeit unter Verwendung eines gleitenden 30-Jahres-Fensters. Die gepunktete Linie zeigt die durchschnittliche Dürrehäufigkeit. (c) Anzahl der historischen Dürrehäufigkeiten unter Verwendung eines gleitenden 30-Jahres-Fensters (13). Die Dürrehäufigkeit >8 ist durch die gepunktete Linie hervorgehoben und mit einer trüben Farbe ausgefüllt. Die einzelnen Dürrejahre sind durch vertikale schwarze Linien dargestellt

Nun noch Berichte zu historischen Klimaereignissen (deepl-übersetzt):
[12] … Langanhaltende Dürren, die Jahre bis Jahrzehnte andauern, stellen auf dem indischen Subkontinent eine schwere Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar. Solche Ereignisse sind jedoch während der instrumentalen Phase (ca. seit 1871 n. Chr.) selten. Im Gegensatz dazu deuten die historischen Dokumente auf wiederholte Auftreten langanhaltender Dürren in der Region während der vorinstrumentalen Periode hin, was darauf hindeutet, dass entweder die instrumentellen Beobachtungen das gesamte Spektrum der Monsunvariabilität unterschätzen oder die historischen Berichte die Schwere und Dauer der vergangenen Dürren überschätzen.
Unsere Daten zeigen, dass über das vergangene Jahrtausend häufig anhaltende Dürren, eingebettet in multidecadale Intervalle mit reduziertem Monsunregen, häufig auftraten. Diese extremen Ereignisse stehen in auffallender zeitlicher Synchronisation mit den historisch dokumentierten Dürren, Hungersnöten, Massensterblichkeiten und geopolitischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent. Unsere Ergebnisse erfordern eine Neubewertung der aktuellen Wasserressourcen-, Nachhaltigkeits- und Minderungsmaßnahmen der Region, die die Möglichkeit langfristiger Dürren in der Zukunft ausschließen.
… Im Gegensatz zur instrumentalen Periode zeichnen die historischen Dokumente und hochauflösenden Proxy-Dokumente ein drastisch anderes Bild der ISM-Dürremerkmale im vergangenen Jahrtausend und darüber hinaus. Zum Beispiel enthalten klassische alte indische Texte wie Arthshastra (ca. 150 n. Chr.) und Rigveda (ca. 1500 v. Chr.) zahlreiche Berichte über fortlaufende, mehrjährige Dürren und anschließende Hungersnöte, von denen einige bis zu 12 Jahre dauern …. Perioden langanhaltender Dürren (hier definiert als Dürren, die mehr als drei aufeinanderfolgende Jahre andauern, und/der mehrdekadale Perioden mit Dürren alle zwei oder alle drei Jahre) sind in den systematischen Zusammenstellungen historischer Dürren und Hungersnöten zwischen 1500 n. Chr. und 1900 n. Chr. erkennbar.

Daten seit 1950

Trotz diesen in der Historie extremen Extremereignis-Variabilität welche zudem auch von vielen, extremen Dürrezeiten berichten – weshalb sogar vor der Möglichkeit einer Wiederkehr gewarnt wird – kommen die allermeisten Studien (die der Autor eingesehen hat) über Fluten in Pakistan zu dem Schluss, dass der Klimawandel diese verstärkt hat und weiter verstärken wird.
Das kann man glauben und hat damit die Meinungsmehrheit hinter sich.

Der Autor hat allerdings auch eine Studie gefunden [8], welche sich traute, unvoreingenommen vorzugehen und geradezu provokante Thesen aufzustellen. Obwohl es sich nun um eine eindeutig selektive Auswahl des Autors handelt, wegen der interessanten, darin getätigten Aussagen trotzdem Zitierungen daraus.

Zuerst daraus ein Übersichtsgrafik der Flut- und Dürreanaomalien seit 1979:

Bild 9 [8] Monthly standardized area-averaged precipitation anomaly (bars) from the average over 1991–2020. The years when the region experienced floods or droughts are labeled. The dotted lines represent standardized Niño1 + 2 (blue), Niño3 (yellow), Niño3.4 (gray), and Niño4 (orange) indices using detrended COBE/NOAA sea surface temperatures. All Niño indexes are multiplied by −1 for ease of comparison so that positive (negative) anomalies represent La Niña (El Niño). The number in parentheses represents the actual correlation between WSA and Niño indexes. Every third month in the time series is labeled starting with the first month on the x-axis.

Der Autor hat ergänzend zu Bild 7 die in Pakistan von Flutereignissen betroffenen Flächen recherchiert und in einer Grafik (Bild 8) zusammengefasst.
Da zu den Flutereignissen unterschiedlichste Angaben vorliegen – man betrachte die extrem differierenden Angaben der Regierung und von Satellitenmessungen zum Extremereignis von 2022 -, teils sogar mittels KI generiert werden mussten, ist diese Grafik mit großer Vorsicht zu betrachten:

Bild 10 Pakistan, überschwemmte Flächen der Flutereignisse seit 1950. Grafik anhand nicht immer plausibler Daten vom Autor erstellt

Die Bilder 7 und 8 zeigen deutlich, dass der postulierte Klimawandeleinfluss der Fluten in Pakistan lediglich aufgrund weniger, jüngster Ereignisse erklärt wird.

Bild 11 [8] Fig. 7 g The actual and regressed monthly (July-August-September) anomalies from 2001 through 2022. On the x-axis, every other month is labeled.

Nun zu Aussagen der Studie (mit deepl übersetzt): [8] … Unsere Studie zeigt, dass die koexistierende natürliche Variabilität in ozeanischen und atmosphärischen Prozessen für die erhöhte Variabilität der Niederschläge über die WSA in den letzten Jahrzehnten verantwortlich ist. Der Monsun über Südasien ist eines der am umfangreichsten erforschten Themen der Klimawissenschaft. Die Variabilität des Monsun-Niederschlags über WSA ist jedoch relativ wenig verstanden.

… Da der Großteil des WSA am Rand des südasiatischen Monsuns liegt, dringen starke Regenfälle selten in die gesamte Region ein, und die Niederschlagsvariabilität (im Verhältnis zum Niederschlagsmittelwert) ist deutlich höher als in anderen Teilen Südasiens. Daher gibt es einzigartige Voraussetzungen für extreme Monsune, die das gleichzeitige Auftreten mehrerer natürlich vorkommender ozeanischer und atmosphärischer Variabilität erfordern und so ein Umfeld schaffen, in dem Wettersysteme über den westlichen Rand des südasiatischen Monsuns ziehen können.

Dazu wird eine Aussage getätigt, welche sich in keiner anderen Studie so deutlich findet, im Gegenteil, in der Regel umgekehrt gedeutet wird :
(mit deepl übersetzt): [8] In einer aktuellen Attributionsstudie, die sich speziell auf den extremen Monsun von 2022 konzentrierte, wurde natürliche Variabilität als möglicher Faktor vorgeschlagen, da Modelle mit menschengemachten Zunahmen des Treibhausgas-Forcing allein keine Niederschlagsextreme erzeugen konnten, die mit den Beobachtungen vergleichbar sind.

Die Studienautoren sagen damit, dass keines der Klimamodelle dieses Ereignis auch nur annähernd abbilden oder vorhersagen konnte. In den „gängigen“ Studien wir daraus postuliert, dass genau dies ein Beleg eines noch schlimmeren Klimawandeleinflusses sei.
Dagegen argumentiert diese Studie, dass die Klimasimulationen postuliert den anthropogenen Klimawandel vollständig abbilden und wenn ein solch extrem von deren, angeblich doch genauen Vorhersagen abweichendes Ereignis trotzdem auftritt, der ominöse Klimawandel nicht die Ursache sein kann.

Nun gut, ein bisschen könnte der Klimawandel ja mitspielen, was allerdings noch zu belegen wäre:
… Obwohl wir die natürlichen Mechanismen identifiziert haben, die für Niederschlagsextreme im WSA verantwortlich sind, schließen wir nicht aus, dass der Klimawandel zur erhöhten Niederschlagsvariabilität in der WSA beigetragen haben könnte … Eine solche Zuschreibung erfordert jedoch unabhängige, gezielte Untersuchungen.
… Zusammenfassend identifizieren unsere Ergebnisse Variabilitätsarten als entscheidenden Einfluss auf jüngste Extremereignisse in der Region und unterstreichen zudem die Notwendigkeit weiterer Forschung, um systematisch und robust einen klaren Zusammenhang zwischen Klimawandel und extremen Monsunen im WSA zu identifizieren.

Die Attributionsstudie dazu

Nun gibt es auch dazu eine Attributionsstudie [9], welche wir nun betrachten wollen.

Mangels konsistenter Messdaten werden in dieser Studie Niederschlagsmessungen des Zeitraumes 1961- 2017 und simulierte, ergänzende Daten verwendet.
Erkennbar, sticht das extreme Flutereignis von 2022 hervor. Während dies in der Studie [8] als Beleg, dass es natürliche Variabilität und nicht Klimawandelsein kann, gesehen wird, sagt die Attributionsstudie, dass es genau ein Beleg für den Klimawandeleinfluss ist.

Bild 12 [9] Figure 9. Comparison of the datasets used in this study with the station averages for (a) Pakistan as a whole and (b) the southern region consisting of Balochistan and Sindh provinces

Dazu eine Grafik aus einer anderen Studie. Darin sieht es erheblich unspektakulärer aus:

Bild 13 [11] Monthly Indian Summer Monsoon Index for June, July and August from 1979 to 2022 The correlation between Indian Summer Monsoon Index and the precipitation anomaly is positive in southern Pakistan in July. Zufügung: metric used to quantify the intensity and variability of the monsoon

Nun die zeitlichen Verläufe des Niederschlags aus verschiedenen Klimasimulationen. Deutlich erkennbar sticht die Flut von 2022 ohne erkennbaren, vorgeschalteten Trend als Einzelereignis heraus:

Bild 14 [9] Figure 10. Time series of annual average rainfall (mm/day) along with the ten-year running mean (shown by green line) for (a) the Indus river basin and (b) the southern provinces of Balochistan and Sindh (bottom), based on CPC (left), ERA5 (middle) and IMERG (right) rainfall datasets.

Mit diesen Daten wird nun attributiv ausgewertet und ein signifikanter Einfluss des Klimawandels ermittelt:

Bild 15 [9] Figure 11. GEV fit with constant dispersion parameters, and location parameter scaling proportional to GMST of the index series, for the Indus river basin based on three gridded datasets- (a) CPC (b) ERA5 and (c) IMERG. The 2022 event is included in the fit. Left: Observed max. 60-day average rainfall in the JJAS season as a function of the smoothed GMST. The thick red line denotes the time-varying location parameter. The vertical red lines show the 95% confidence interval for the location parameter, for the current, 2022 climate and a 1.2ºC cooler climate. The 2022 observation is highlighted with the magenta box. Right: Return time plots for the climate of 2022 (red) and a climate with GMST 1.2 ºC cooler (blue). The past observations are shown twice: once shifted up to the current climate and once shifted down to the climate of the late nineteenth century. The markers show the data and the lines show the fits and uncertainty from the bootstrap. The magenta line shows the magnitude of the 2022 event analysed here.  Bild vom Autor bearbeitet

Wie üblich, wird dazu ergänzend mit vielen Klimamodellen simuliert. Hier zeigen diese Simulationen, dass sie sich eher nicht einig sind:

Bild 16 [9] (Teilbild) Figure 15. Synthesis of intensity change (left) and probability ratios (right), when comparing the 100-year 60-day heavy rainfall event over the Indus river basin with a with a 0.8C warmer climate (2C since pre-industrial). Bild vom Autor bearbeitet

Die Klimaklage

Nun stelle man sich vor, ein Gericht soll anhand solch unterschiedlichster Daten und Bewertungen herausfinden, ob und wieviel die CO₂-Emission einer Firma einer sich von deren Emission geschädigt fühlenden Person in Pakistan an Klimaschäden verursacht hat.

Dabei hat das Gericht zu berücksichtigen, welche Bewertungen Vertreter höchster, internationaler Organisationen dazu schon vorwegnahmen:
(Übersicht mit KI) UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete die verheerenden Überschwemmungen in Pakistan 2022 als „Klima-Massaker“ und „beispiellose Klimakatastrophe“
Er forderte massive internationale Hilfe, Solidarität und Klimagerechtigkeit, da Pakistan unschuldig unter den Folgen des Klimawandels leide. Guterres betonte, die Welt müsse jetzt handeln, da Klimachaos jeden treffen könne.
Zentrale Aussagen von António Guterres zur Flut in Pakistan:
Klima-Massaker: Guterres beschrieb das Ausmaß als „unvorstellbar“ und sprach von einem „Klima-Massaker“, das durch den Klimawandel verursacht wurde.

– «Nature is striking back» (Die Natur schlägt zurück): Er warnte, dass die Menschheit der Natur den Krieg erklärt habe und nun die verheerenden Folgen spüre.
Appell an die internationale Gemeinschaft: Er forderte dringend massive Unterstützung für Hilfs-, Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen.
Klimagerechtigkeit: Guterres betonte, dass Länder wie Pakistan kaum zu den Treibhausgasemissionen beigetragen haben, aber am stärksten betroffen sind. Er forderte eine gerechte finanzielle Unterstützung.
Warnung vor der Zukunft: Er warnte, dass die Katastrophe in Pakistan ein Vorbote für die Zukunft weltweit sei: „Heute ist es Pakistan, morgen könnte es Ihr Land sein“.
Klimachaos: Der UN-Chef erklärte, dass die Weltgemeinschaft angesichts dieser Katastrophe nicht länger wegschauen dürfe und Klimachaos „an jedermanns Tür klopft“.

Unsere „Qualitätsmedien“ unterstützen dabei:

Bild 17 Zeitungsausgabe vom 23. Februar 2007

Und Klimasekten-NGOs bringen es mit abstrusesten Argumenten weiter unters Volk.
So radelte der Autor letzten Sommer zufällig an einer Veranstaltung von FfF vorbei und dachte sich, wenn man nun schon davor steht, kann man den Reden interessehalber ja mal zuhören.
Und so konnte er live miterleben, wie eine junge Dame wirklich alle Klimahysterie-Plattitüten „herunterbetete“, dabei fast heulend erklärte, dass einige Klima-Kipppunkte bereits gekippt seien und anschließend ein FfF-Mitglied höheren Alters vom Podium aus der Versammlung erklärte, dass er sich hiermit bei den Jüngeren entschuldige und schwer damit lebt, weil er und seine Generation die Welt und deren Zukunft so kaputt gemacht hätten.

Mit Sicherheit wird ein Gericht den „Klimaschaden“ nicht neutral bewerten (können und „dürfen“). Was wird es also tun?
Es wird sich wohl wie das IGH [5] verhalten, also gar keine eigene Klärung versuchen, sondern sich streng am Mainstream der Studien sowie Aussagen „vertrauenswürdiger“ Institutionen und NGOs orientieren.
Im Zweifelsfall auch einfach das Zahlenverhältnis Klimawandel-positiver zu Klimawandel-skeptischen Studien zählen und wie es bei den „Klima-Konsensstudien“ gemacht wurde, die Mehrzahl zum „wissenschaftlichen Beleg“ erklären.

Und damit sind die Ergebnisse vorherbestimmt.

Quellen

[1] Klimaklagen gegen deutsche Konzerne: „Recht kann helfen, extreme Machtgefälle auszugleichen“
[2] Klimaklagen nehmen zu – doch die Politik hebelt Urteile wieder aus
[3] Prof. Em. Ganteför Klima: Sind wir schuld?| Grenzen des Wissens
[4] Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
[5] Die Pegeldaten von Tuvalu zeigen weiterhin keinen Untergang, trotzdem müssen die westlichen Länder dafür bezahlen
[6] Nova Acta Leopoldina NF 108, Nr. 373, 125-149 (2009): Holozäner Klima- und Landschaftswandel in der Namib?
[7] Journal of the Geological Society of India 64: 535-547. Heine, K.  2004.  Flood reconstructions in the Namib Desert, Namibia and Little Ice Age climatic implications: Evidence from slackwater deposits and desert soil sequences.
[8] The influence of natural variability on extreme monsoons in Pakistan | npj Climate and Atmospheric Science
[9] WWA: Climate change likely increased extreme monsoon rainfall, flooding highly vulnerable communities in Pakistan
[10]
Pakistan Floods 2022 – An Interview by the IAHR President to Share Expert Insights
[11] Chinese Academy of Sciences, 2022: Analysis of the Causal factors of 2022 Floods in Pakistan: Extremely Strong South Asia Summer Monsoon
[12] Gayatri Kathayat, September 19, 2022: Protracted Indian monsoon droughts of the past millennium and their societal impacts
[13] Supplementary Information for Protracted Indian Monsoon Droughts of the Past Millennium and Their Societal Impacts
[14] Bao Yang, July 19, 2021: Long-term decrease in Asian monsoon rainfall and abrupt climate change events over the past 6,700 years

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NACHTRAG:

Inzwischen gibt es ein neues Klimaurteil, welches genau die Einschätzungen des Autors bestätigt. Karibikinsel Bonaire: Niederlande verlieren wegweisenden Klimaprozess | DIE ZEIT
(Die Zeit, 28. Januar 2026).

Ein Gericht hat die niederländische Regierung zu mehr Klimaschutz auf Bonaire verpflichtet. Sie habe die Einwohner der Karibikinsel gegenüber dem Festland benachteiligt.
Die Niederlande haben ein wegweisendes Klimaverfahren verloren. Das Bezirksgericht in Den Haag hat entschieden, dass der Staat die Einwohner seiner Karibikinsel Bonaire nicht ausreichend vor den Folgen des Klimawandels geschützt hat. Die Richter gaben damit einer Klage der Umweltschutzorganisation Greenpeace statt.
Das Gericht verpflichtete den Staat, innerhalb von 18 Monaten verbindliche Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen in nationalen Gesetzen festzuschreiben. Zudem muss die Regierung bis 2030 einen Anpassungsplan für Bonaire vorlegen.
…. Das Gericht berief sich ausdrücklich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2024. Demnach sind Staaten verpflichtet, Leben und Gesundheit ihrer Bürger zu schützen.

Der Beitrag Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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