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Heute — 03. Februar 2026

Gesundheitskrisen nach Spendenlage: WHO verliert massiv an Vertrauen

03. Februar 2026 um 11:55

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30 Prozent weniger – und plötzlich reicht es?

Die WHO senkt ihren Finanzbedarf für 2026 drastisch – ohne medizinische Neubewertung

Die World Health Organization fordert für das Jahr 2026 noch 1 Milliarde US-Dollar für die Bewältigung der schlimmsten Gesundheitskrisen weltweit. Das ist rund 30 Prozent weniger als zuvor veranschlagt. Begründet wird die Kürzung nicht mit einer Entspannung der Lage, sondern mit ausbleibenden Spenden. Quelle

Genau darin liegt das Problem.

Bedarf nach Kassenlage

Offiziell erklärt die WHO, rückläufige Beiträge – insbesondere der Wegfall großer Geber – hätten sie gezwungen, den Notfallappell zu reduzieren. Die Organisation betont zugleich, man ziehe sich aus keiner Krise vollständig zurück, sondern priorisiere stärker.

Doch diese Argumentation wirft eine zentrale Frage auf:
Wenn die gesundheitlichen Notlagen unverändert bestehen, warum sinkt dann der Finanzbedarf so massiv?

Die Kürzung folgt nicht einer neuen medizinischen Bewertung, keiner epidemiologischen Entwarnung und keiner Entspannung in Konflikt- oder Krisenregionen. Sie folgt allein der Zahlungsbereitschaft der Geber.

Flexible Dringlichkeit

Über Jahre hinweg hatte die WHO mit maximaler Dringlichkeit argumentiert: globale Notstände, überlastete Gesundheitssysteme, dramatische Versorgungslücken. Nun genügt plötzlich ein Drittel weniger Geld, um dieselben „schlimmsten Gesundheitskrisen der Welt“ zu adressieren.

Das legt einen unbequemen Schluss nahe:
Der zuvor genannte Finanzbedarf war nicht zwingend medizinisch determiniert, sondern offenbar politisch und fiskalisch elastisch.

Anders formuliert:
Nicht die Krise definiert die Summe – die Summe definiert die Krise.

Glaubwürdigkeitsproblem

Für eine Organisation, die sich als „oberste globale Gesundheitsinstanz“ versteht, ist das heikel. Wenn Milliardenforderungen nachträglich an die Haushaltsrealität angepasst werden können, ohne dass sich die Lage vor Ort messbar verändert hat, gerät die Glaubwürdigkeit früherer Alarmrufe ins Wanken.

Kritiker fragen bereits, ob frühere Budgets zu großzügig kalkuliert waren – oder ob jetzt Programme gekürzt werden, deren Notwendigkeit zuvor betont wurde, ohne dies offen zu benennen.

Politische Abhängigkeit statt objektiver Maßstab

Die WHO macht mit der Kürzung unfreiwillig sichtbar, wie stark sie von geopolitischen und finanziellen Machtverhältnissen abhängt. Der Bedarf wird nicht unabhängig festgestellt und dann finanziert – er wird nach unten korrigiert, wenn das Geld fehlt.

Für Geberländer mag das beruhigend wirken. Für die betroffenen Regionen jedoch bleibt unklar, welche Leistungen gestrichen, verschoben oder reduziert werden – und nach welchen Kriterien.

Fazit

Die Reduktion um 30 Prozent ist mehr als eine Haushaltsanpassung. Sie offenbart ein strukturelles Dilemma globaler Gesundheitsgovernance:
Wenn selbst „die schlimmsten Gesundheitskrisen der Welt“ plötzlich billiger werden, dann stimmt entweder die aktuelle Rechnung nicht – oder die frühere nicht.

Beides ist politisch brisant.

(Auszug von RSS-Feed)

Dies war eine Banken- und US-Dollar-Rettungsaktion! Update zum Gold- und Silberrückgang

03. Februar 2026 um 11:54

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Am 30. Januar 2026 erlebten Gold und Silber den größten eintägigen Absturz seit Jahren. Die Mainstream-Medien erklärten sofort: Blase geplatzt. Rallye vorbei. Edelmetalle tot.

Das ist falsch.

Was an diesem Tag geschah, war kein Marktversagen.
Es war eine koordinierte Rettungsaktion – für Banken, für den US-Dollar, für ein System am Rand des Kollapses.

Genauso war es. Eine Rettungsaktion für die Banken und den Dollar. Überall in den Medien wurde uns verkauft, dass die Ankündigung von Kevin Warsh als neuer Chef der FED der Auslöser war. Ha, ha, ha. Wo geht die Reise des US-Dollars wohl hin, wenn weiterhin massiv US-Staatsanleihen auf den Markt geworfen und diese Erlöse in Gold und Silber investiert werden? Die Gedanken sind frei!

(Auszug von RSS-Feed)

SRF in Diensten des WEF

03. Februar 2026 um 11:25

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Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF hat mitten im Abstimmungskampf den «Faktencheck» für sich entdeckt. Die Grundlage liefert der alljährliche Bericht des Weltwirtschaftsforums WEF über globale Risiken.

Am 8. März 2026 wird in der Schweiz unter anderem über die «SRG-Initiative» abgestimmt. Die Vorlage will die jährliche Gebühr für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG von derzeit 335 Franken jährlich auf 200 Franken reduzieren. Seit Monaten inszeniert sich die SRG deshalb in der Öffentlichkeit als bürgernah. Mehrere Werbeaktionen in eigener Sache sollen die Bevölkerung dazu bringen, den Kuchen für den Medienkonzern auch in Zukunft nicht zu schmälern.

Sollte die Initiative abgelehnt

(Auszug von RSS-Feed)

Erst Venezuela, dann Kuba – die USA drehen durch

03. Februar 2026 um 11:22

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Von Peter Haisenko (anderwelt)

Vor mehr als 60 Jahren haben die USA Kuba mit schärfsten Sanktionen belegt. Kuba ist standhaft geblieben und hat sich nicht gebeugt. Jetzt will Trump Kuba endgültig fertig machen. Er will diese Karibikinsel von der Ölversorgung abschneiden. Kuba hat den USA nichts angetan.

Die piratischen Akte der USA gegen Venezuela, ihren Präsident und ihre Öltanker, haben einen weiteren Aspekt erhalten. Venezuela darf kein Öl mehr an Kuba liefern. Der Wertewesten schweigt dazu, obwohl diese Machtdemonstration an Arroganz kaum noch zu überbieten ist. Es geht um mehr. Die USA wollen jeden sanktionieren, auch mit Zollandrohungen, der Kuba noch Öl liefern wird. So, wie sie Zölle androhen, wenn jemand russisches Öl kauft. Ist Trump jetzt völlig durchgeknallt oder zeigt er nur die hässliche Fratze der USA, die immer schon da war?

Vergessen wir nicht: Jede Sanktion, die die Wirtschaft eines souveränen Staats zerstören soll, ist de facto eine Kriegserklärung. Folglich befinden sich die USA mit allen Staaten im Krieg, die von ihnen sanktioniert oder mit Zöllen bedroht werden. Der Rest des Westens nimmt an diesen Kriegen Teil, weil er mitmacht oder zumindest nicht dagegen interveniert. Das, obwohl auch die BRD selbst davon betroffen ist, weil Präsident Biden die Gasversorgung aus Russland gesprengt hat. Im Fall der BRD ist es besonders pervers. Die BRD-Regierung selbst hat sich mit Sanktionen belegt, indem sie sich weigert, vertragsgemäß Gas aus Russland zu beziehen. Das, obwohl noch ein Strang von Nordstream II funktionsfähig ist und Präsident Putin erst vor wenigen Tagen angeboten hat, Gas durch diese Röhre zu liefern. Russland hält sich an Verträge. Die über das Gas laufen allerdings 2030 aus. Bis dahin muss die BRD die vereinbarten Gasmengen bezahlen, ob sie das Gas nun nimmt oder nicht. Ja, so blöd kann man sein.

Der Hass auf Trump schärft den Blick auf die USA

Venezuela, Kuba, Iran. Nicht nur für die gilt Seitens USA: Und wenn du nicht willig bist, gebrauche ich Gewalt. Wer sich also den USA nicht bedingungslos unterwirft und keine Atomwaffen hat, sieht sich der Willkür der USA ausgeliefert. Das ist nicht erst seit Trump so. Schließlich haben die USA während der letzten hundert Jahre unzählige Kriege vom Zaun gebrochen. Eben immer, wenn sich jemand nicht bedingungslos unterordnen wollte. So gehen Millionen Leichen auf das Konto der USA inklusive der Länder, die nach den Bombardements im Chaos versunken sind. Erst der Hass auf Trump hat bewirkt, dass jetzt ganz leise kritische Stimmen aus dem Westen zu vermerken sind. Die richten sich aber nur gegen Trump und nicht gegen die USA als solche. Solange es nicht Trump war, gab es keine Einwände gegen die Völkerrechtsverletzungen, ja Missachtungen der USA.

Sowohl bezüglich Grönland als auch Kuba sind die Argumente Washingtons nur noch Irrsinn. Grönland kann nur von den USA gegen Russland und China geschützt werden. Als ob irgendjemand Grönland angreifen oder gar erobern wollte, außer den USA selbst. Und bei Kuba wird es noch verrückter. Trump ruft den nationalen Notstand aus wegen Kuba. Da gibt es eine Karibikinsel, die gerade mal elf Millionen Einwohner hat, kein Militär, das irgendjemandem gefährlich sein könnte, und das soll die USA derart bedrohen, dass der nationale Notstand ausgerufen werden muss? Und der Wertewesten schweigt dazu.

Handel nur noch mit Genehmigung aus Washington?

Dieser Machtmissbrauch muss einmal klar dargestellt werden. Die USA erdreisten sich darüber bestimmen zu wollen, wer mit wem und wie Handel treiben darf. Und wieder macht die EU mit, indem sie selbst Öltanker mit Sanktionen belegt, die russisches Öl an Bord haben und neuerdings solche sogar selbst aufbringt, wie es nur Piraten tun. Auch gegen die „ewigen“ Sanktionen gegen Kuba unternimmt die EU nichts und das muss als Zustimmung gewertet werden. Aber nicht einmal die EU ist ausgenommen von den US-Drohungen mit Zöllen. Sind die alle von Sinnen? Da meine ich nicht nur die USA, sondern den gesamten Westen.

Betrachten wir dazu die Zollandrohungen der USA. Es gibt kein Land, das von Importen abhängiger ist als die USA, wohingegen es kaum ein Land gibt, das wirklich von Importen aus USA abhängig ist. In den USA werden selbst einfache, aber für das tägliche Leben notwendige Dinge nicht mehr produziert. Ähnlich sieht es für den ganzen Westen aus. Sollten aus Asien keine Textilien mehr geliefert werden, wird der Westen sehr schnell nur noch in Lumpen herumlaufen, um nur ein Beispiel zu nennen. Aber sogar mit „High-Tech“ sieht es kaum besser aus. Woher kommen denn all die Smartphones und Komputer? Nein, die werden nicht in USA hergestellt. Auch die kommen aus Asien respektive aus Taiwan. Software? Ein Großteil der Microsoft-Programmierer lebt in Indien.

Nur noch ausgeglichene Handelsbilanzen

Es wäre folglich einfach, die USA zur Räson zu bringen. Stellt alle Lieferungen in die USA ein. Tatsächlich wäre das kaum ein Verlust für die Exporteure, denn als Gegenleistung erhalten die vornehmlich Dollar, die aus dem Nichts geschaffen worden sind. So plädiere ich dafür, für die USA ein Handelsregime einzuführen, wie es für Russland während der Jelzin-Ära galt. Ware gegen Ware. Produkte dürfen nur nach Amerika verkauft und geliefert werden, wenn deren Wert nicht die Exporte aus USA übersteigt. Wem das unrealistisch erscheint, der möge sich erinnern, dass Weltwirtschaft nur funktionieren kann, wenn die Handelsbilanzen aller Länder ausgeglichen sind. Das heißt, dass kein Land mehr an Werten importiert, als es selbst exportiert. Logisch, dass dann auch kein Land mehr exportieren darf, als es selbst importiert. Genau da liegt das Problem mit den USA und so mit der gesamten Weltwirtschaft, weil die USA ihre Importe weniger mit Exporten abdecken, als mit frisch gedrucktem Geld aus dem Nichts.

Die Macht des US-Dollars schwindet, der Petrodollar ist nicht mehr das Brecheisen der Macht des US-Kapitalismus. Das sieht man auch in USA und Trump hat das wohl auch erkannt. Der Dollarkurs sinkt weiter ab und das wird bislang von Trump begrüßt, denn es ist derselbe Effekt, der durch Importzölle erreicht werden soll. Die Importe nach USA lassen nach. Allerdings wird es da einen Kipppunkt geben, wenn durch den fallenden Dollarkurs alle Importe für die USA unerschwinglich werden. Folglich hat Trump etwas neues erfunden. Er, und nur er bestimmt darüber, wer mit wem Handel treiben darf. Abgesichert wird dieses Verfahren mit militärischer Macht, piratischen Akten und Drohungen. Das Verbot, Kuba mit Öl zu beliefern, steht dabei allerdings frei im Raum. Da kann es sich nur um einen Racheakt handeln, weil es auch nach 60 Jahren nicht gelungen ist, Kuba zu einer US-genehmen „Demokratie“ zu zwingen. Dieses schlechte Beispiel muss aus der Welt geschafft werden, denn es zeigt auf, wo die Macht der USA endet.

Nochmals kurz zum Iran

Die NATO hat die Ukraine aktiv gegen Russland unterstützt. Mit Waffen, Logistik und einem Haufen Geld. Ohne das alles hätte dieser Krieg nicht stattfinden können. Muss man da nicht auch Russland und China zugestehen den Iran zu unterstützen, wenn er von den USA angegriffen wird? Und nochmals: Der Iran hat den USA nichts angetan, aber Kiew hat seiner russischsprachigen Bevölkerung den Krieg erklärt und bereits mehr als 14.000 Zivilisten ermordet und den Ostteil bombardiert und zerstört, was immer sie konnten. Mit Hilfe der NATO und Waffen, die die NATO geliefert hat. Gut, es gab kleine Einschränkungen keine Waffen zu liefern, die tief ins russische Hinterland treffen können. Es gab aber keine Einschränkungen, die russische Armee anzugreifen. Transferieren wir das auf den Iran.

Wollte der Iran die USA direkt angreifen, bräuchte er Interkontinentalraketen. Die hat er nicht und Russland oder China werden die nicht liefern. Was spricht aber analog zur Ukraine dagegen, dass der Iran mit Waffen beliefert wird, die das US-Militär treffen können? Zum Beispiel einen Flugzeugträger versenken. Die USA wissen nicht, wie weit die iranische Militärtechnik fortgeschritten ist, auch im Verbund mit Russland. Der letzte Krieg mit Israel hat aber schon gezeigt, wieviele Treffer Israels Militär erhalten hat, die nicht abgewehrt werden konnten. Auch nicht vom US-Militär, das sich an der Seite Israels engagiert hatte. Ich vermute, das ist der Grund, warum Trumps Iran-Manie noch nicht zu einem direkten Angriff geführt hat. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass tatsächlich ein Flugzeugträger versenkt wird. Wenn das geschieht, ist die Militärmacht der USA am Ende, nur noch ein Papiertiger, der noch gegen Staaten wie Venezuela oder Kuba auftrumpfen kann. Am anderen Ende der Welt.

Die USA stehen mehr und mehr isoliert da

Die Frage ist nun, wie lange die EU da mitmachen will und kann. Militärisch kann sie jetzt schon nicht. Und wirtschaftlich? Wie lange noch wollen die Europäer ihre Wirtschaft ruinieren und mit den USA zusammen untergehen? Russland hat sich in kürzester Zeit unabhängig vom Westen gemacht und China ist das sowieso. Die russische Produktion von Zivil-Flugzeugen kommt ohne ein einziges Teil aus dem Westen aus und die Regale in den Supermärkten sind voll. Russland hat nur ein Problem. Kiew und die NATO und das ist rein militärisch. Aber auch das geht dem Ende zu. Russland wird den Friedensschluss mit Kiew herstellen und zwar zu seinen Bedingungen. Es gibt keinen Grund von diesem Ziel auch nur einen Millimeter abzuweichen. Und die Sanktionen? Die interessieren Russland nicht mehr. Sie sind keine Verhandlungsmasse mehr. Der Westen und die USA haben nichts, was sie Moskau anbieten könnten, was Russland wirklich interessieren könnte.

Die USA stehen mehr und mehr isoliert da. Nur noch die NATO-Staaten sind treue Vasallen, aber auch das hat mit dem Grönlandzirkus einen Dämpfer erhalten. Und jetzt noch oben drauf die Epstein-Akten. Da zeigt sich, wie sehr die USA von Israel erpressbar sind, geradezu kontrolliert werden. Das passt einigen NATO-Ländern auch nicht. So steht das Ende der NATO im Raum, wie wir sie kennen. Das Imperium der Lügen beginnt sich aufzulösen und ganz verhalten wird Kritik geübt an den piratischen Akten der USA. Aber was bleibt Washington noch anderes übrig, als sich an den schwächsten Gliedern abzuarbeiten? Eben an Venezuela und Kuba. Der Iran lässt sich nicht mehr erpressen und ich erwarte, dass es zu einer Übereinkunft mit den USA kommen wird. Schließlich bleibt Teheran bei seiner Doktrin, keine Atomwaffen bauen zu wollen und das ist eigentlich das einzige, was Trump überhaupt vom Iran fordern könnte. Nun ja, da laufen sie offene Türen ein. So komme ich zu dem Schluss, dass das Ende des „Amerikanischen Jahrhunderts“ gekommen ist. Anders kann ich mir die seltsamen Volten Trumps nicht erklären. Sie sind das letzte Zucken, bis es auch Trump verstanden

(Auszug von RSS-Feed)

Unser Freund: Amerika oder Russland?

03. Februar 2026 um 10:57

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Von Hans-Jürgen Geese 

Anlässlich des Empfangs der neuen Botschafter hielt der russische Präsident Wladimir Putin am 15. Januar eine kurze Ansprache. Hier sind Auszüge:

„Vor 80 Jahren, nachdem sie den Zweiten Weltkrieg gewonnen hatten, fanden unsere Väter, Großväter und Urgroßväter zusammen, sie erarbeiteten einen Ausgleich der Interessen und einigten sich auf die fundamentalen Regeln und Prinzipien für die internationalen Beziehungen, und schrieben sie in der Charta der Vereinten Nationen fest.

Die Forderungen dieses grundlegenden Dokumentes, wie zum Beispiel Gleichheit, Respekt für die Souveränität der Staaten, Nichteinmischung in internationale Angelegenheiten, und die Lösung von Konflikten durch Dialog, sind heute mehr denn je gefragt.

(Auszug von RSS-Feed)

50 Insolvenzen am 28. Januar 2026 – viel oder wenig?

03. Februar 2026 um 10:56

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von Egon W. Kreutzer

Beim Verbraucherschutzforum Berlin hat jemand die Insolvenzbekanntmachungen durchgeflöht und unter dem Datum 28.01.2026 über 50 neue Einträge gefunden.

Das habe ich entdeckt, als ich heute Vormittag meine Arbeitsplatz-Vernichtungsstatistik wieder einmal weitergeführt habe. (Seit Januar 2026 knapp 35.000 Jobs von Stellenabbau, Betriebsschließungen und Insolvenz betroffen)

Im Artikel konkret benannt wurden davon  lediglich 20 Insolvenzen, rot markiert habe ich jene, die in meiner Statistik aufscheinen.

  1. Music Creation Group Midco II GmbH
  2.  NATIVE INSTRUMENTS Holding GmbH
  3. Spark Networks GmbH,
  4. BuK Dienstleistung GmbH
  5. Homa Fly GmbH
  6. Projektgesellschaft FES 26 mbH
  7. TESPO Tennis- und Gartenservice GmbH & Co. KG
  8.  XOUNTS Hamburg GmbH
  9. ao personal gmbH
  10. Neon Bau Partner Verwaltungs GmbH
  11. Okaidi Germany GmbH Youco24 Business Center
  12. Cleania UG (haftungsbeschränkt)
  13. percomis GmbH
  14. sonamedic GmbH
  15. Aslan AH GmbH
  16. LEVA Landwirtschaftliche Erzeugungs-, Verwertungs- und Aufbereitungs-GmbH
  17. Albirio Projektgesellschaft mbH & Co. KG
  18. D & W Glashandel GmbH & Co Glasbau Straubing-Süd KG
  19. Fensterbau Haas GmbH
  20. Latoria Immobilien GmbH

Natürlich handelt es sich hier um eine Momentaufnahme, die erst eine wirkliche Aussagekraft bekäme, gäbe es eine arbeitstägliche Zeitreihe über mindestens ein Jahr. Aber immerhin: Ein vermutlich zufällig ausgewählter Tag erbrachte eben nicht keine einzige Insolvenzanmeldung, sondern 50. Das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle liefer allerdings einen Vergleichswert: 17.604 Regelinsolvenzen hat es 2025 gegeben (der Merkur berichtet). Geht man von 250 Arbeitstagen aus, an denen Insolvenzen angemeldet werden können, dann waren das im letzten Jahr durchschnittlich 70 pro Tag.

Geht es also wieder aufwärts, weil es mit den Insolvenzen abwärts geht?

Von der Betrachtung des 28. Januar 2026 kann dies nun weißgott nicht abgeleitet werden. Im verlinkten Artikel des Merkur findet sich allerdings eine Aussage, die auf das Gegenteil hindeutet. Nach 471 Großinsolvenzen 2025 werden 2026 etwa 530 Fälle erwartet, in denen Unternehmen mit mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz in die Insolvenz rutschen. Diese Prognose stammt von „Falkensteg“ und sie wird so begründet:

„Besonders die verarbeitende Industrie steht vor enormen Herausforderungen, da Überkapazitäten und sinkende Margen das Geschäftsmodell vieler Unternehmen infrage stellen. Die Gründe für diese pessimistische Prognose sind vielfältig: Ein schleichender Wettbewerbsverlust, anhaltender Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und stockende Investitionen überlagern sich zu einem komplexen Problemfeld. Zusätzliche Unsicherheit bringt Chinas erwarteter neuer Fünfjahresplan, der auf technologische Eigenständigkeit abzielt und deutsche Schlüsselbranchen wie Automotive und Maschinenbau weiter unter Druck setzen könnte.“

Tröstlich, dass sich auch Katherina Reiche mit dem Jahreswirschaftsbericht zu Wort gemeldet hat.

Da klingt doch alles schon sehr viel besser. Um 1,0 Prozent wird die deutsche Wirtschaft 2026 wachsen und 2027 um 1,3 Prozent. „das ist ein Anfang und die Signale sind ermutigend“, sagt Frau Reiche, und, „das ist kein Zufall, das ist Ergebnis einer gezielten Wirtschafts- und Finanzpolitik.“

Wer der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist, weiß dass eine Prognose noch kein Ergebnis ist, sondern eine Prognose, und, dass Frau Reiche eigentlich hätte sagen müssen: „Wir gehen davon aus, dass unsere gezielte Wirtschafts- und Finanzpolitik dieses Wachstum hervorrufen wird.“

Dies allerdings hätte vielleicht doch zu einer Nachfrage geführt, sinngemäß: „Welche Wirtschaftspolitik? Welche Finanzpolitik?“

Diese Klippe konnte erfolgreich umschifft werden.

Verräterisch jedoch die Appelle der Wirtschaftsministerin. Es brauche mehr private Investitionen, die von der Regierung mittels „Strukturreformen“ angeschoben werden. Was meint sie damit? Ich notiere das in Stichworten:

  • Verfahren beschleunigen, statt sie weiter zu verkomplizieren
    (Sie hofft also auf das Mirakel des Bürokratieabbaus.)
  • Arbeit muss erleichtert werden
    (Da weiß Sie möglicherweise selbst nicht, was Sie damit meint.)
  • Mehr Menschen müssen arbeiten
    (Das ist mal eine Ansage. Meint sie die Erwerbsfähigen im Bürgergeld, oder die Inder, denen der Zugang zum deutschen EU-Arbeitsmarkt via Freihandelsabkommen geöffnet wird.)
  • Die Arbeitszeit muss besser genutzt werden
    (Das hat man in der jungen DDR 1953 auch schon versucht.)
  • Der Sozialstaat muss mehr auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet werden
    (Das heißt vermutlich: Späterer Renteneintritt, Karenzeiten bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Reform der Grundsicherung, verpflichtende 41-Stunden-Woche, kein Anspruch auf Teilzeit, usw.)

Nachdem diese wohlfeilen Forderungen verdaut sind, regt sich ein gelindes Bauchgrimmen. War das die Wirtschaftsministerin, die Pläne aus ihrem Ressort verkündet hat? Oder war das die Wirtschaftsministerin, die damit zugegeben hat, dass ihr nichts anderes eingefallen ist, als den Schwarzen Peter an Bärbel Bas weiterzuschieben, von der bekannt ist, dass sie an diesem Spielchen gar nicht teilzunehmen gedenkt?

Roland Tichy hat sehr schön herausgearbeitet, was die Deutschen davon abhält, mehr zu arbeiten: Es lohnt sich einfach nicht! (Ein Viertelstündchen, zum Mitschimpfen).

Was er nicht erwähnt hat, und das ist kein Vorwurf, niemand kann in jedem Beitrag immer alles ansprechen, auch ich nicht, was er nicht erwähnt hat, ist die Voraussetzung, dass es nämlich Arbeit geben muss.

Da taucht dann doch gleich wieder die Frage auf: „Welche Wirtschaftspolitik? Welche Finanzpolitik?“

Obwohl Habeck schon ein Jahr lang nicht mehr für Wirtschaft und Klima zuständig ist, sind beide Politikfelder doch immer noch in weiten Teilen mehr auf dieses legendäre 1,5-Grad-Ziel und die Klimaneutralität bis Zwanzig-Irgendwann fixiert als wenigstens auf den Erhalt der noch vorhandenen wirtschaftlichen Leistungskraft.

Wer die Produktion „willkürlich“ verteuert und damit nicht nur einzelne Unternehmen zur Flucht treibt, sondern ganze industrielle Cluster und Lieferketten sprengt, wer US-Zöllen mit der Erhöhung der CO2-Abgaben begegnet, statt zu versuchen, die beschädigte Wettbewerbsfähigkeit durch Senkung oder Abschaffung dieser Luftsteuer zu kompensieren, wer zusieht, wie alleine VW 35.000 Jobs abbaut, statt sich in Brüssel mit der ganzen Kraft des EU-Zahlmeisters gegen Verbrennerverbot und andere schädliche Regelungen zu stemmen, sollte doch wenigstens eine Idee haben, welche Produkte durch Mehrarbeit und einen auf den Arbeitsmarkt ausgerichteten Sozialstaat zu wettbewerbsfähigen Kosten hergestellt werden sollen. Da sehe ich aber nichts.

Die Automobilindustrie schrumpft, die Stahlindustrie leidet, der Maschinenbau stirbt, die Chemie wandert aus, und für die KI bräuchten wir Strom.

Zum Zustand der Wirtschaft in Deutschland habe ich in der aktuellen Ausgabe von „EWK-Zur Lage“ folgendes geschrieben:

Wirtschaft

Die Gastronomie hat tatsächlich den Corona-Satz der Mehrwertsteuer wieder, jedenfalls für Speisen. Auf den meisten Speisekarten hat sich das nicht erkennbar ausgewirkt. Ein Schelm, wer dabei denkt, das hätte etwas mit der Mindestlohnerhöhung zu tun.

Frau Reiche, die das Wirtschaftsressort innehat, ist jedenfalls gedämpft optimistisch und erwartet für 2026 0,6 Prozent Wachstum als sichere Bank aus den schuldenfinanzierten Konsum- und Investitionsausgaben des Bundes. Weitere 0,4 Prozent resultieren aus der Feiertagskonstellation und der weiter fortschreitenden Rezession.

Ist ganz einfach. Im Vergleich zu 2025 gibt es 2026 2,5 Feiertage weniger, die auf reguläre Arbeitstage fallen. Damit steht ein ganzes Prozent Wertschöpfungspotential mehr zur Verfügung. Weil es aber weiter abwärts geht, kann dieses Potential nur zu 40 Prozent genutzt werden – und das ist noch die euphorisch-positive Schätzung vom Jahresanfang.

Zu dieser Einschätzung der Güte der Schätzung passen auch die Arbeitslosenzahlen, die Frau Nahles aus dem Inneren der Bundesanstalt zum Vorlesen vorgelegt wurden. Erstmals wieder über der magischen Zahl von drei Millionen, und gleich 177.000 mehr als im Vormonat. Über die Qualität dieser Zahlen habe ich oft genug abgelästert. Meine Faustformel: Nehmen Sie Faktor 2, dann haben Sie ungefähr die Zahl derer, die im landläufigen Sinne arbeitslos sind.

Zur Wirtschaft gehört zwingend auch das Thema Energie. Mit dem Strom, dem heißbegehrten und teuer erkauften ist das so eine Sache. Es ist Winter und der spärliche Sonnenschein entlockt auch den größten Solarfeldern nur wenige Kilowattstunden an Strom.

Mit dem Wind ist das auch so eine Sache, er weht nicht immer, und wenn er weht, oft  nicht stark genug, um die Windräder überhaupt in Schwung zu bringen, und wenn die Spargel dann still und starr in der Landschaft herumstehen, dann liefern sie nicht nur keinen Strom, sie verbrauchen auch welchen. Nicht nur, um die Rotorblätter zu verstellen und um die gesamte Elektronik in der Gondel am Leben zu erhalten, sondern auch um die Rotorblätter zu heizen, damit die beim nächsten Windhauch nicht Eisbrocken mit mehreren hundert Stundenkilometern in die Landschaft werfen.

Wenn also die noch nicht abgeschalteten Kohlekraftwerke auf Volllast laufen und dennoch Strom im Netz fehlt, müssen die Gaskraftwerke anspringen. Das Gas dafür kommt aus verschiedenen Quellen, nämlich einmal aus den Lieferungen und zum anderen aus den Gasspeichern. Weil die laufenden Lieferungen den Gasbedarf im Winter nicht decken können, sollen diese im Sommer aufgefüllt werden, um Winter die Reserven nutzen zu können.

Die Bundesnetzagentur informiert regelmäßig, mit drei vier Tagen Verspätung über die Füllstände der Speicher. Wenn man die Differenz zwischen dem aktuellen Füllstand und den Daten der Vorjahre auf der Zeitachse nach vorne schiebt, dann sind die Speicher Ende Februar bei 10 Prozent. Das wäre noch nicht schlimm, aber je leerer die Speicher, desto langsamer vollzieht sich das Ausspeichern. Der Druck ist weg, auch wenn das Kissengas noch da ist, das gar nicht mehr angegriffen werden kann.

Weil die Meteorologen davon ausgehen, dass die winterliche Witterung bei uns noch länger anhalten wird, laufen wir auf die Situation zu, dass die Industrie, soweit sie auf Gas angewiesen ist, den Betrieb einstellen muss, weil das verfügbare Gas vorrangig zu Heizzwecken eingesetzt werden muss. Das ist Gesetz, und es könnte sein, dass dieses Gesetz eingehalten werden wird.

Nun ist nicht die gesamte Wirtschaft gasabhängig, aber im Verlauf der Lieferketten kommen da doch mehr Unternehmen zusammen, als nur jene, denen der Hahn abgedreht wird. Schätzt man, dass mit jedem Tag der Gasmangellage 0,1 Prozent der Wirtschaftsleistung verloren gehen, was ich für realistisch halte, dann ist das gesamte nicht schuldenfinanzierte Wachstum innerhalb von vier Tagen weg. Das ist die Rasierklinge, auf der die deutsche Wirtschaft tanzt und dabei ein Unternehmen nach dem anderen verliert.

Aktuelle Informationen dazu finden sich immer noch und weiterhin in meiner Statistik der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland.

Nicht in dieser Statistik zu erkennen ist der Prozess des Ausverkaufs der deutschen Wirtschaft an ausländische Konzerne. Adnoc, aus den VAE, hat erstmals einen DAX-Konzern geschluckt, Covestro. Die chinesische JD.com hat Mediamarkt/Saturn geschluckt, ebenfalls chinesisch, Anta Sports, prüft die Übernahme des Sportartikelherstellers Puma. Da wird sich Addidas warm anziehen müssen. Jindal Steel aus Indien will Thyssenkrupp Steel, Deutschlands größten Stahlhersteller – und die Liste vor allem weniger bekannter Mittelständler, die auf den Einkaufslisten von Chinesen, Indern, aber auch Polen und Tschechen stehen, ist lang.

Wie lange nach der Übernahme noch in Deutschland produziert werden wird, ist meist nicht vorhersagbar. Es geht um Namen, um Marktanteile, um Knowhow – nicht darum, unter deutschbürokratischen Verhältnissen und bei deutschen Energiekosten in Deutschland produzieren zu können.

 

Am Ende des Jahres werden wir mehr wissen, ich wage trotzdem heute schon zu sagen: Es wird vor dem BIP-Wachstum ein negatives Vorzeichen geben.

 

 

(Auszug von RSS-Feed)

Hintergründe zu den erstaunlichen Auskünften der KI im „Gespräch“ mit Ken Jebsen

03. Februar 2026 um 10:45

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Das von Kayvan Soufi-Siavash (Ken Jebsen) geführte „Gespräch mit einer KI“ (siehe Teil-Transkript hier), in dem diese erstaunliche gegen das Mainstream-Narrativ gerichtete Auskünfte erteilt, hat noch weitere Kritik hervorgerufen. Über die von mir im vorigen Artikel besprochene Kritik hinaus wird unter anderem von einer Leserin dieses Blogs der Verdacht geäußert, es könnte sich überhaupt um ein Fake, eine Fälschung handeln. Ich habe den Inhalt ihrer Mail Ken Jebsen zur Stellungnahme zugesandt. Die Redaktion seiner Medienplattform „apolut“ hat mir mit sehr aufschlussreichen Informationen geantwortet. (hl)

Die KI hatte u.a. bekannt, sie fördere durch die Art ihrer Antworten für die Programmierer wichtige Personen und Themen des Zeitgeschehens und benachteilige missliebige, so dass so bestimmte Meinungen erzeugt werden.

Die Leserin fragt sich, ob eine KI wirklich herausfinden könne, daß sie manipulativ trainiert wurde? Sie müsste dazu doch „die Wahrheit“ kennen und mit den Daten vergleichen, mit denen sie „gefüttert“ wurde. Die KI

(Auszug von RSS-Feed)

Trump kneift gegenüber dem Iran durch Verhandlungen

03. Februar 2026 um 10:01

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Moon of Alabama

Das Wochenende ist ohne einen US-Angriff auf den Iran vergangen.

Trump hätte wahrscheinlich gerne zugeschlagen, wenn es eine realistische Chance auf einen kurzen, erfolgreichen Krieg gegeben hätte. Doch die gab es nicht und gibt es nicht. Der Iran würde auf jeden Angriff scharf reagieren und die gesamte Region in Brand setzen.

Ein früher, harter Schlag wäre Trumps beste Erfolgschance gewesen. Je länger er von einem Angriff abgehalten wird, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt noch zu einem Angriff kommt.

Trump muss nun einen Weg finden, aus seinen großspurigen Drohungen gegenüber dem Iran zurückzurudern. Er hat Fühler für Verhandlungen ausgestreckt:

Die Trump-Regierung hat dem Iran über mehrere Kanäle mitgeteilt, dass sie zu einem Treffen bereit ist, um über ein Abkommen zu verhandeln, wie ein ranghoher US-Beamter Axios mitteilte.

Die Türkei, Ägypten und Katar arbeiten daran, noch in dieser Woche ein Treffen zwischen dem Gesandten des Weißen Hauses, Steve Witkoff, und hochrangigen iranischen Vertretern in Ankara zu organisieren, sagten zwei regionale Quellen gegenüber Axios.

Yves Smith kommt zu dem Schluss:

Trump wird TACO machen, mit der Absicht, später zuzuschlagen

Der wahrscheinlichste Verlauf ist eine Art Scheinverhandlungen, die es den USA ermöglichen, sich vorerst zurückzuziehen, während Trump allein die Tatsache von Gesprächen als Sieg und als Beweis für die US-Dominanz darstellt. Doch man sollte nicht erwarten, dass die USA wirklich nachgeben. Wie Greg Stoker betonte, war der israelische Verteidigungsminister letzte Woche in Washington, um die Angriffspläne zu übergeben. Israel hat Projekt Iran nicht aufgegeben. Die Falken ganz sicher auch nicht.

Von Israel ist zu erwarten, dass es das Offensichtliche tun wird, nämlich weiterhin das betreiben, was höflich als asymmetrische Kriegsführung bezeichnet wird oder genauer gesagt als Terrorismus, um sowohl den Iran zu destabilisieren als auch die Glaubwürdigkeit gegenüber den Kriegstreibern im Beltway zu bewahren. Wie weit das in den kommenden Monaten geht, wird ein Indikator dafür sein, wie sehr es dem Iran gelungen ist, Mossad-Netzwerke im Land nach den Enthauptungsschlägen des 12-Tage-Krieges und den jüngsten Protesteskalationen aufzuspüren und zu zerstören.

Trump wird zugegebenermaßen von Tag zu Tag erratischer. Er könnte am Ende zu dem Schluss kommen, dass zu viel Männlichkeit auf dem Spiel steht, um jetzt oder in naher Zukunft gegenüber dem Iran zurückzuweichen. Doch wie man sieht, hat er sehr viele Gründe, einen Weg zum Rückzug zu finden – selbst wenn er sich einredet, dieser sei nur vorübergehend.

Unmittelbar nachdem Yves ihren Beitrag veröffentlicht hatte, erfuhren wir, dass der Iran Verhandlungen zugestimmt hat:

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat den Beginn von Atomgesprächen mit den Vereinigten Staaten angeordnet, berichteten lokale Medien am Montag, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, er sei hoffnungsvoll, ein Abkommen zu erzielen, um militärische Maßnahmen gegen die Islamische Republik abzuwenden.

„Präsident Peseschkian hat die Aufnahme von Gesprächen mit den Vereinigten Staaten angeordnet“, berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Montag unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Regierungsquelle.

„Der Iran und die Vereinigten Staaten werden Gespräche über das Atomdossier führen“, erklärte Fars, ohne ein Datum zu nennen. Der Bericht wurde auch von der Regierungszeitung Iran und der reformistischen Tageszeitung Shargh übernommen.

Die Gespräche werden wahrscheinlich in der Türkei stattfinden:

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi war vergangene Woche in der Türkei und führte weitere Telefonate mit seinen ägyptischen, saudischen und türkischen Amtskollegen, wie er auf Telegram mitteilte.

„Präsident Trump sagt: keine Atomwaffen – und wir stimmen dem voll und ganz zu. Dem stimmen wir vollkommen zu. Das könnte ein sehr gutes Abkommen sein“, sagte Araghtschi am Sonntag gegenüber CNN.

„Natürlich erwarten wir im Gegenzug die Aufhebung der Sanktionen. Dieses Abkommen ist also möglich. Lassen Sie uns nicht über unmögliche Dinge sprechen.“

Das wahrscheinliche Ergebnis: Trump wird einige Sanktionen aufheben müssen und erhält im Gegenzug ein begrenztes Nuklearabkommen mit dem Iran. Ich gehe davon aus, dass es für den Iran weicher ausfallen wird als das JCPOA-Abkommen, das unter Obama unterzeichnet und später von Trump selbst zerschlagen wurde.

Die anderen Forderungen an den Iran, die die Israelis über Trump gestellt hatten – keine Anreicherung, Begrenzung der Anzahl und Reichweite ballistischer Raketen, Ende der Unterstützung von Milizen in der Region – werden nicht Teil der Verhandlungen sein.

Diese Punkte interessieren Trump nicht. Er will und braucht ein Abkommen – irgendein Abkommen –, das er der Öffentlichkeit als seinen persönlichen Erfolg verkaufen kann. Die Details sind für ihn weniger wichtig als die Tatsache, dass ein Abkommen zustande gekommen ist.

Israel wird das nicht gefallen. Es will den Iran als potenziellen regionalen Führer zerstört sehen. Israel selbst ist zu schwach, um den Iran zu besiegen. Es könnte sehr wohl zu False-Flag-Angriffen oder Terrorismus greifen, um die USA letztlich doch noch dazu zu bringen, das zu tun, was Israel will.

Doch die USA sind nicht mehr die allmächtige Kraft in der arabischen Region, die sie vor 30 Jahren waren. Ihnen fehlen die Mittel, ihre Schiffe und Stützpunkte gegen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen zu verteidigen. Der Iran hingegen hat solche Waffen und Kräfte systematisch aufgebaut.

Der Iran hat zudem Verbündete gewonnen. Russische und chinesische Hilfe hat es ihm ermöglicht, das Starlink-Netzwerk außer Gefecht zu setzen, das zur Steuerung der jüngsten Unruhen auf seinen Straßen genutzt wurde.

China veröffentlicht offen hochauflösende Satellitenbilder von US-Streitkräften in der Region des Iran:

Ein neuer Satz ausländischer Satellitenbilder, die Global Times von MizarVision erhalten hat, zeigt, dass sich die Zahl der auf dem Vorfeld der Luftwaffenbasis Al Udeid geparkten KC-135-Luftbetankungsflugzeuge bis zum 25. Januar deutlich erhöht hat.

Darüber hinaus zeigt ein weiteres Satellitenbild vom 25. Januar neue Ausrüstungsstationierungen rund um die Luftwaffenbasis Al Udeid. Nach Analyse durch technisches Personal des Unternehmens MizarVision wurde eingeschätzt, dass es sich bei dem Standort wahrscheinlich um ein neu installiertes Patriot-Luftabwehrsystem auf der Basis handelt.

Man kann vernünftigerweise davon ausgehen, dass der Iran vollen Zugang zu solchen chinesischen und russischen Satellitenbildern sowie zu den daraus gewonnenen Geheimdienstanalysen hat.

Auch neue Seemanöver sind geplant:

Der Kommandeur der regulären iranischen Marine (Nedaja), Konteradmiral Schahram Irani, hat angekündigt, dass der Iran im Rahmen der Übung Maritime Security Belt 2026, die Ende Februar im nördlichen Indischen Ozean stattfinden soll, erneut chinesische und russische Kriegsschiffe beherbergen wird. Bestätigende Ankündigungen aus China und Russland stehen zwar noch aus, doch der Iran wird sehr daran interessiert sein, ihre erneute Teilnahme an dieser jährlichen Übung zu sichern, da er in einer Phase hoher Spannungen die Rückversicherung durch Verbündete an seiner Seite benötigt.

Die chinesischen Teilnehmer werden voraussichtlich aus der in Dschibuti stationierten 48. Flottille der Volksbefreiungsarmee-Marine (PLAN) stammen, bestehend aus dem Lenkwaffenzerstörer Typ 052DL Tangshan (D122), der Lenkwaffenfregatte Typ 054A Daqing (F576) und dem Versorgungsschiff Typ 903A Taihu (K889).

Das russische Kontingent dürfte aus der Fregatte der Udaloy-Klasse RFS Marshal Schaposchnikow (F543) bestehen, die sich weiterhin in der Region aufhält, nachdem sie an der Verteidigungsmesse DIMDEX 2026 teilgenommen hat, die am 19. und 20. Januar in Port Hamad, Katar, stattfand.

Weder Russland noch China werden einen Krieg für den Iran führen. Doch sie werden ihr Bestes tun, um ihn mit allem zu versorgen, was er benötigt, während er weiterhin US-Streitkräfte im Nahen Osten bindet.

Während die Wahrscheinlichkeit eines Krieges gegen den Iran nun gesunken ist, ist sie keineswegs verschwunden. US-Streitkräfte befinden sich weiterhin im Nahen Osten und sind bereit, kurzfristig zuzuschlagen.

In den USA steht Trump unter Druck. Seine Zustimmungswerte sinken. Die brutale Durchsetzung der Einwanderungsgesetze untergräbt weiter seine Unterstützung. Am Wochenende verloren die Republikaner einen Sitz im Staatssenat an die Demokraten in einem ehemals tiefroten Wahlkreis:

Während Republikaner, darunter der Vizegouverneur von Texas Dan Patrick, in den vergangenen Wochen Alarm geschlagen hatten, dass das Rennen in Nordtexas unangenehm knapp werde, kam der Linksruck von 31 Prozentpunkten für viele überraschend. Die Niederlage sei ein „Weckruf für die Republikaner in ganz Texas“, schrieb Patrick nach der Niederlage in den sozialen Medien. „Unsere Wähler dürfen nichts als selbstverständlich ansehen.“

Es ist ein schlechtes Zeichen für die Republikaner, die hoffen, ihre Mehrheit im Senat und die ohnehin knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus zu halten, sagte Jason Villalba, ein ehemaliger republikanischer Abgeordneter im texanischen Parlament, der heute die Texas Hispanic Policy Foundation leitet.

„Welche Fortschritte die GOP zuletzt bei den Latinos in Texas gemacht hat, beginnen sich nun deutlich wieder umzukehren“, sagte er und verwies auf die Verschiebungen am Samstag in texanischen Wahlbezirken mit großen hispanischen Bevölkerungsanteilen. „Das wird Auswirkungen auf Texas und auf das ganze Land haben.“

Trump braucht einen Sieg. Ein Krieg gegen den Iran wird ihm vermutlich keinen bringen. Ein neues Abkommen, das angeblich Irans nicht existierende Atomwaffen eindämmt, kann hingegen als solcher verkauft werden. Vorerst scheint Trump sich entschieden zu haben, diesen Weg zu gehen.


(Auszug von RSS-Feed)

Trumps Plan, China wirtschaftlich zu unter Druck zu setzen, ist gescheitert… Scott Bessent hat keine Ahnung

03. Februar 2026 um 06:44

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Larry C. Johnson

Donald Trumps Finanzminister Scott Bessent hat sich in einer Illusion verloren. Seine jüngsten öffentlichen Äußerungen zu Zöllen und China verdeutlichen seine Realitätsferne. Er betont, dass der Einsatz hoher, gezielter Zölle als Druckmittel – die er als notwendig darstellt, um unfairen chinesischen Handelspraktiken entgegenzuwirken – das funktionierende Handelsgleichgewicht mit Peking nicht gestört habe.

Er verteidigte hohe branchenspezifische Zölle (Stahl, Elektrofahrzeuge usw.) auf chinesische Waren als Reaktion auf Dumping und industrielle Überkapazitäten und wies darauf hin, dass nicht nur die USA, sondern auch Kanada und die EU zeitweise ähnlich hohe Zölle auf chinesischen Stahl und verwandte Produkte erhoben hätten.

Bessent warnte Verbündete (insbesondere Kanada), dass eine Senkung ihrer auf China ausgerichteten Zölle oder der Abschluss von Abkommen, die den Transit chinesischer Waren über Drittländer ermöglichen, sehr hohe US-Vergeltungszölle auslösen könnten (er erwähnte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Möglichkeit von Zöllen in Höhe von oder nahe 100 %). Gleichzeitig erklärte er, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China hätten nach den vorangegangenen Zollkriegen ein „sehr gutes Gleichgewicht“ erreicht. Er betonte, die Zölle hätten Peking in einen regelbasierten Rahmen gezwungen, in dem China nun – so seine Darstellung – umfangreiche Kaufverpflichtungen (beispielsweise bei Sojabohnen) einhalte. Er schildert den Zolldruck als Zwang für China, vereinbarte Käufe und Verpflichtungen zu erfüllen, anstatt ihn als rein destruktiv darzustellen, und kündigte an, Washington werde China „unter Druck setzen“, um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten.

Betrachten wir also einige Fakten… Seit Präsident Trump im Februar 2025 neue Zölle auf China ankündigte (beginnend mit einem 10%igen Zoll auf alle chinesischen Waren ab dem 4. Februar, gefolgt von Eskalationen und Vergeltungsmaßnahmen), haben sich Chinas Handelsmuster deutlich verändert, was insgesamt zu einer Umstrukturierung der globalen Exportmaschinerie Pekings geführt hat.

Zunächst einmal ist ein deutlicher Rückgang des direkten US-Handels zu verzeichnen. Chinas Exporte in die USA sanken im Gesamtjahr 2025 um etwa 19–20 % (in US-Dollar) (in Spitzenzeiten erreichten die Rückgänge in einigen Quartalen sogar 23–40 %). Die US-Importe aus China halbierten sich in bestimmten Monaten (z. B. ein starker Anstieg von Januar bis Mai, gefolgt von einem Rückgang), wobei die kumulierten jährlichen Rückgänge bis Mitte 2025 negativ ausfielen. Das bilaterale Handelsvolumen ging aufgrund von Zöllen auf Höchststand (bis zu 145 % auf chinesische Waren vor teilweisen Rücknahmen) und nichttarifären Handelshemmnissen (z. B. Exportkontrollen für kritische Mineralien) zurück.

China ließ sich von den US-amerikanischen Provokationen nicht beirren und wandte sich geschickt anderen Märkten zu. 2025 erzielte China einen historischen Handelsüberschuss von 1,189 bis 1,2 Billionen US-Dollar (rund 20 % mehr als 2024) – den größten jemals verzeichneten. Die Gesamtexporte wuchsen kräftig (z. B. +5–6 % in den letzten Monaten des Jahres 2025), mit einem Gesamtwachstum von rund 5–6 % für das Jahr, womit die globalen Durchschnittswerte übertroffen wurden. Die monatlichen Überschüsse überschritten sieben Mal die 100-Milliarden-Dollar-Marke (gegenüber nur einmal im Jahr 2024), begünstigt durch einen schwachen Yuan und Konjunkturprogramme. Was ist eigentlich aus Trumps Behauptung geworden, dass ihm die Länder wegen seiner Zollpolitik „in den Hintern kriechen“ würden?

Statt sich über Marktanteilsverluste in den USA zu sorgen, setzte China geschickt auf eine diversifizierte Handelspolitik. In Südostasien (ASEAN) stiegen die Exporte um 13–14 %, angetrieben von Maschinen, Autoteilen, Elektronik und Vorprodukten. Dies spiegelt die Umleitung von Warenströmen über Länder wie Vietnam und Malaysia zur Endmontage oder Etikettierung wider, um US-Zölle zu umgehen. Chinas Exporte nach Afrika legten um 25–26 % zu, befeuert durch die Nachfrage im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten und die Verbindungen im Rahmen der Neuen Seidenstraße. Auch in Lateinamerika verzeichnete China Zuwächse von rund 7 %, bedingt durch gestiegene Lieferungen von Fertigwaren und Rohstoffen. Ein ähnliches Ergebnis erzielte Europa, wo Chinas Exporte um 8–9 % stiegen und so die Verluste in den USA teilweise ausglichen. Diese Länder des globalen Südens und die Schwellenländer nahmen die umgeleiteten Warenströme auf, während chinesische Unternehmen ihre Diversifizierungsstrategien beschleunigten (z. B. Sonderwirtschaftszonen im Ausland, Verlagerung von Lieferketten).

Auf der Importseite sanken die Einfuhren aus den USA um etwa 14–15 %, was auf Vergeltungsmaßnahmen und eine geringere Nachfrage nach bestimmten US-Gütern (z. B. Agrarprodukten, Energie) zurückzuführen ist. Insgesamt blieben die Importe relativ stabil oder stiegen leicht (+5–6 % im Dezember), wobei China verstärkt auf inländische Konjunkturprogramme und Lieferanten außerhalb der USA setzte. Kurz gesagt: Chinas Handel ist weniger auf die USA ausgerichtet und globaler diversifiziert, wobei Schwellenländer und Asien die Lücke füllen, die durch den eingeschränkten Zugang zum US-Markt entstanden ist.

Abgesehen davon, dass die USA dadurch im Handelsstreit geschwächt werden – die Chinesen haben sich nämlich entschieden, anstatt den Handel mit China auszubauen, nach anderen Partnern zu suchen –, sind die Rohstoffmärkte instabil. Am Samstagabend (Ostküstenzeit) notierte Silber in den USA bei 85,15 US-Dollar pro Feinunze. In Shanghai lag der Silber-Benchmark (Ag(T+D) an der Shanghai Gold Exchange) bei etwa 27.800 Yen pro Kilogramm, was zu den aktuellen Wechselkursen etwa 124–125 US-Dollar pro Feinunze entspricht. In einem digitalen Zeitalter ist eine solche Diskrepanz nicht tragbar. Sie ist sogar irrational, wenn auch nach gängiger Wirtschaftstheorie. Eine ähnliche, wenn auch größere Diskrepanz beobachten wir auf dem Goldmarkt: In Shanghai liegt der Goldpreis bei 5.050–5.100 US-Dollar, während er an der COMEX bei 4.889,40 US-Dollar notiert. Investoren mit ausreichend Liquidität werden diese Gelegenheit nicht verpassen… Sie werden in den USA kaufen und in China verkaufen, bis die Arbitragelücke geschlossen ist (d. h. eine Arbitragelücke bezeichnet die messbare Preisdifferenz (oder den „Spread“) zwischen demselben oder gleichwertigen Vermögenswerten, die auf verschiedenen Märkten gehandelt werden und Arbitrageuren eine potenzielle Gewinnmöglichkeit bieten, bis sie geschlossen ist). Das bedeutet, dass mehr Silber und Gold nach China fließen wird, anstatt in den Tresoren von Fort Noah zu landen.

In seiner Verzweiflung, die wirtschaftliche Hegemonie der USA zu bewahren, hat Trump Kräfte in Gang gesetzt, die den Niedergang der US-Wirtschaftsmacht beschleunigen. Ist Scott Bessent wirklich so blind für die Realität, die sich hier entfaltet? Offenbar ja.

Doch Trumps Fehleinschätzung reicht über China hinaus. Mein lieber Freund Alastair Crooke hat die Situation in seinem neuesten SubStack-Beitrag brillant zusammengefasst :

Sobald Trump seinen Handelskrieg begann, sank die Nachfrage nach US-Dollar schlagartig, und der Welthandel mit den USA ging zurück. Im Jahr 2025 sanken die US-Exporte – gemessen am BIP. Darauf folgte sein Kampf mit China um Lieferketten und Chips, um die US-Abhängigkeit von chinesischen Zulieferungen zu verringern. Die Rückverlagerung der US-Lieferketten wird jedoch enorme Investitionen erfordern – und damit die Aufnahme von Krediten aus aller Welt. Doch warum sollte man den USA Geld leihen? Die anhaltende Abwertung des Dollars wird durch die rasant steigenden Gold- und Silberpreise bestätigt.

Die Studie des Kieler Instituts untersuchte auch die unerwarteten Zollerhöhungen, die im August 2025 für Brasilien und Indien verhängt wurden. Der Bericht kam zum gleichen Schluss wie der für China. Auch hier zeigen die Daten, dass ausländische Exporteure ihre Preise nicht senkten, um die zusätzlichen Zölle auszugleichen: „Sowohl der Exportwert als auch das Exportvolumen in die USA gingen stark zurück, um bis zu 24 Prozent. Die Stückpreise – die Preise, die indische Exporteure verlangten – blieben jedoch unverändert. Sie exportierten weniger, nicht billiger.“

Trumps Annahme, der „amerikanische Markt“ sei so außergewöhnlich, dass ihn niemand ignorieren könne und Exporteure daher die Kosten der US-Zölle tragen müssten, erweist sich als falsch. Dies zeigt sich deutlich daran, dass sowohl Kanada als auch Großbritannien ihre Abhängigkeit von den USA verringern, indem sie sich dem Osten zuwenden.

(Auszug von RSS-Feed)

Neu freigegebene Akten nennen prominente Namen – ohne Beweise, aber mit politischer Sprengkraft

03. Februar 2026 um 06:33

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Ein freigegebenes US-Justizdokument im Epstein-Komplex wirft brisante Fragen auf

Im Zuge der jüngsten Offenlegungen im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex hat das US Department of Justice tausende Seiten bislang interner Dokumente veröffentlicht. Darunter finden sich nicht nur Ermittlungsunterlagen, sondern auch Hinweise, Eingaben und Aussagen, die ausdrücklich nicht verifiziert sind.

Eines dieser Dokumente sorgt nun für besondere Aufmerksamkeit – weniger wegen belegter Fakten, sondern wegen der Schwere der darin erhobenen Vorwürfe und der Frage, warum ein solches Dokument überhaupt Teil einer offiziellen Behördenveröffentlichung ist.

Ein Dokument

Das betreffende Dokument enthält eine maschinell erfasste Ich-Schilderung einer Person, die angibt, seit ihrer Kindheit Opfer von Menschenhandel und sexualisierter Gewalt gewesen zu sein. Der Text ist mit dem Vermerk „Threat To Life: False“ versehen – ein Hinweis darauf, dass die Aussage behördlich registriert, aber nicht als akute Bedrohungslage eingestuft wurde.

Wichtig ist:
Das Dokument stellt keine behördliche Feststellung, keine Anklage und keinen Beweis dar. Es handelt sich um eine ungeprüfte Eingabe, wie sie in großen Ermittlungsverfahren häufig vorkommt.

Namentliche Nennungen mit politischer Sprengkraft

Brisant wird der Text dadurch, dass er namentlich prominente Persönlichkeiten erwähnt, darunter den ehemaligen NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sowie weitere norwegische Akteure aus Politik und Wirtschaft.

Die betroffene Person erhebt schwerste Vorwürfe, darunter systematischen Missbrauch, gezielte Schädigung und internationale Vernetzung. Für all das liefert das Dokument keinerlei Belege, keine Daten, keine Zeugenaussagen, keine Aktenverweise.

Diese Anschuldigungen sind nicht belegt, nicht überprüft und rechtlich nicht festgestellt.

Warum das Dokument trotzdem relevant ist

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob die Vorwürfe zutreffen – sondern:

Warum tauchen derart extreme, ungeprüfte Anschuldigungen in einer offiziellen Veröffentlichung des US-Justizministeriums auf?

Große Ermittlungsakten – insbesondere im Umfeld von Epstein – enthalten zehntausende Hinweise, Meldungen und Aussagen unterschiedlichster Qualität. Dass diese nun im Rahmen von Transparenz- und Offenlegungspflichten veröffentlicht werden, ist rechtlich nachvollziehbar. Politisch und gesellschaftlich ist es jedoch hochsensibel.

Denn mit der Veröffentlichung solcher Dokumente entsteht ein Spannungsfeld:

  • zwischen Transparenz und Verantwortung,
  • zwischen Aufklärung und Rufschädigung,
  • zwischen berechtigter Skepsis und unbegründeter Eskalation.

Der Epstein-Kontext: reale Verbrechen, ungeprüfte Erweiterungen

Der Fall Epstein ist real. Seine Verbrechen sind belegt. Sein Netzwerk aus Geld, Macht und Einfluss wurde in Teilen nachgewiesen. Genau deshalb zieht dieser Komplex eine Vielzahl von weiteren Behauptungen an – von glaubwürdigen Hinweisen bis hin zu vollkommen unbelegten Erzählungen.

Das vorliegende Dokument fällt klar in die zweite Kategorie. Dennoch zeigt es, wie groß das Misstrauen gegenüber Eliten, Institutionen und Machtstrukturen geworden ist – und wie sehr reale Skandale den Raum für unbelegte, aber emotional aufgeladene Vorwürfe öffnen.

Keine Vorverurteilung – aber offene Fragen

Dieses Dokument ist kein Beweis, aber es ist auch kein belangloses Stück Papier. Es wirft Fragen auf:

  • Wie geht der Staat mit ungeprüften Aussagen in sensiblen Ermittlungen um?
  • Welche Verantwortung tragen Behörden bei der Veröffentlichung solcher Inhalte?
  • Wie lässt sich Transparenz schaffen, ohne unbeteiligte Personen an den digitalen Pranger zu stellen?

Solange diese Fragen unbeantwortet bleiben, bleibt auch das Dokument ein Symbol – nicht für Schuld, sondern für die Grauzonen moderner Aufarbeitung.

Nicht alles, was veröffentlicht wird, ist wahr.
Aber alles, was veröffentlicht wird, entfaltet Wirkun
g.

(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 02. Februar 2026

Deutet Trumps Ernennung von Kevin Warsh zum Fed-Chef auf eine drohende Finanzkrise hin?

02. Februar 2026 um 22:00

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Paul Craig Roberts (antikrieg)

Warsh spielte eine Schlüsselrolle bei den Rettungsaktionen für die großen Wall-Street-Firmen, die mit Hypothekenderivaten und deren Versicherung falsch spekuliert hatten. Ein Artikel auf The Burning Platform berichtet über die Hunderte von Milliarden Dollar, die die Federal Reserve bereitstellte, um die großen Finanzakteure vor ihren Fehlern zu schützen. (> LINK)

Es stellt sich natürlich die Frage, warum Warsh als Powells Nachfolger benötigt wird. Ist etwa wieder etwas schiefgelaufen?

Der öffentliche Widerstand gegen die Rettungsaktion im Jahr 2008 führte zu dem Versprechen, keine weiteren Rettungsaktionen mehr durchzuführen. Stattdessen hieß es, es würde sogenannte Bail-ins geben. Die Öffentlichkeit wusste nicht, was das bedeuten sollte, aber es beruhigte sie.

Eigentlich hätte es sie zutiefst beunruhigen müssen.

Gemäß den Bestimmungen für Bail-ins werden unsere Ansprüche auf Altersrücklagen, Pensionspläne, Aktien und Anleihen bei Anbietern wie Merrill Lynch, Schwab oder Wells Fargo gegenüber den Forderungen der „gesicherten Gläubiger“ des jeweiligen Instituts nachrangig gestellt. Anders ausgedrückt: Sie verlieren Ihr gesamtes Vermögen, da dieses für den Bail-in verwendet wird. Die Bestimmungen legen fest, dass amerikanische Sparer die nächste Finanzhilfe erhalten sollen.

Im April 2024 verfasste ich vier Essays zu den Informationen in David Rogers Webbs Buch „The Great Taking“. Diese Essays finden Sie unten.

Wie realistisch ist ein Bail-in als offizielle Reaktion auf die nächste Finanzkrise? Welche Regierung würde ihn tatsächlich einsetzen? Das Ergebnis wäre Chaos. Zahlungen wären unmöglich, wenn die gesamte Bevölkerung finanziell enteignet ist. Wie kann man sich ein solches System ausdenken? Ein solches System würde ein garantiertes Einkommen in Form von digitaler Währung für jeden Amerikaner erfordern, um dessen Fortbestand zu sichern, während die dafür angesparten Vermögenswerte zur Rettung leichtsinniger Finanzspekulatoren im Finanzsystem verwendet werden.

Welchen Sinn hat das, außer die Bevölkerung der totalen Kontrolle zu unterwerfen? Digitale Währung gibt der herrschenden Elite die Möglichkeit, Andersdenkende von der Existenzgrundlage abzuschneiden. Sie garantiert eine völlig unterwürfige Bevölkerung, die alle Lügen der offiziellen Propaganda bedingungslos akzeptiert.

Soweit wir wissen, sind die Vereinigten Staaten von Amerika jedoch noch nicht auf diesen außergewöhnlichen Wandel von der Demokratie zur Tyrannei vorbereitet. Wie können also die Regulierungen, die diese massive Enteignung beinhalten, in Kraft treten, ohne im totalen Chaos zu enden? Keine Regierung hat ein Interesse an einem totalen Chaos, das sie nicht zu ihrem Vorteil nutzen kann.

Seit dem Zweiten Weltkrieg, als Washington dem britischen Pfund die Rolle der Reservewährung entzog und sie dem US-Dollar übertrug, konnte Washington seine Rechnungen durch die Ausgabe von US-Staatsanleihen begleichen, da die Nachfrage unbegrenzt war, weil US-Staatsanleihen die Reserven der Zentralbanken weltweit darstellten. Mit steigender amerikanischer Verschuldung wuchsen auch die Reserven der Zentralbanken weltweit. Alle waren zufrieden.

Die Sicherheit des Dollars als Reserve der Zentralbanken ist jedoch durch seine Instrumentalisierung gefährdet. Dadurch sind die in Dollar gehaltenen Zentralbankreserven der Beschlagnahmung ausgesetzt. Ohne Zugriff auf ihre Dollarbestände können Zentralbanken nicht gegen Spekulanten vorgehen, die ihre Währung weiter abwerten, da ihnen die Dollar fehlen, um ihre eigene Währung zu kaufen und so ihren Kurs zu stabilisieren.

Eine Finanzkrise könnte sich im Zusammenhang mit Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) anbahnen. Bislang hat sich die KI-Technologie so rasant weiterentwickelt, dass Investitionen in KI-Technologien bereits veraltet sind, bevor sie die nötigen Gewinne abwerfen. Folglich basierte der KI-Boom auf neuem Kapital, das auf Spekulationen über zukünftige hohe Gewinne beruhte. Die Frage ist, wie lange neue Investitionen in eine Branche fließen werden, solange keine Gewinne diese Investitionen rechtfertigen.

Nachdem er bereits ein Rettungsprogramm geleitet hat, ist Warsh eine naheliegende Wahl, um ein weiteres zu leiten oder die Finanzierungsvereinbarungen zu koordinieren.

erschienen am 2. Februar 2026 auf > Paul Craig Roberts‘ Website > Artikel

(Auszug von RSS-Feed)

Die USA treiben so viele Regimewechsel-Agenden voran, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten

02. Februar 2026 um 16:12

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Es ist einfach unglaublich, wie schnell und aggressiv die USA unter der Trump-Regierung ihre seit langem bestehenden Pläne zur globalen Eroberung vorantreiben. Jetzt versuchen sie, Kuba zu Fall zu bringen.

Caitlin Johnstone

Es ist einfach unglaublich, wie schnell und aggressiv die USA unter der Trump-Regierung ihre seit langem bestehenden Pläne zur globalen Eroberung vorantreiben. Jetzt versuchen sie, Kuba zu Fall zu bringen.

Der US-Präsident hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, um neue Zölle für Länder zu erheben, die Kuba Öl liefern, selbst wenn dies nur indirekt geschieht. Dies dürfte den Druck auf den ohnehin schon angeschlagenen Inselstaat dramatisch erhöhen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Financial Times berichtet, dass „Kuba nur über genügend Öl verfügt, um bei aktuellem Bedarf und aktueller heimischer Produktion 15 bis 20 Tage lang zu versorgen”, nachdem die USA die Lieferungen aus Venezuela eingestellt und Mexiko eine geplante Öllieferung zurückgestellt hat.

🇨🇺 JUST IN | President Trump has signed a sweeping executive order declaring Cuba an "unusual and extraordinary threat" and authorizing broad new sanctions, including punishing foreign countries that sell oil to the island, even indirectly.

The move comes as the Financial Times… pic.twitter.com/Lp2cJeGxeL

— Drop Site (@DropSiteNews) January 30, 2026

Trumps Anordnung selbst enthält die üblichen Ausreden, die wir vom Imperium der Propaganda und Lügen gewohnt sind. Die Verfasser schwadronieren ohne Beweise über die Hamas, die Hisbollah und „transnationale Terroristengruppen“, die Unterstützung aus Havanna erhalten, und stellen diesen vernichtenden Akt der Belagerungskriegsführung damit als Selbstverteidigungsmaßnahme zum Schutz des amerikanischen Volkes dar.

Man will uns glauben machen, dass Kuba die Hamas ist und Washington es daher aus Selbstverteidigung strangulieren muss. Die Tatsache, dass die USA seit Generationen einen Regimewechsel in Kuba anstreben, sei lediglich ein Zufall, wird uns gesagt.

Die Lügen werden mit jeder neuen Machtübernahme der Imperialisten immer dümmer. Das ist mittlerweile einfach nur noch beleidigend.

Trump Plotting Regime Change in Cuba by Year’s End: WSJ
Officials said the recent abduction of Venezuela’s president provides a “blueprint” for Trump’s plans in Cuba#Cuba #MarcoRubio #Venezuela #Trump https://t.co/Kg2gOtyYB0

Antiwar.com (@Antiwarcom) January 23, 2026

Letzte Woche veröffentlichte das Wall Street Journal einen Artikel mit dem Titel „Die USA streben aktiv einen Regimewechsel in Kuba bis zum Jahresende an“, in dem anonyme hochrangige US-Beamte zitiert wurden, die sagten, sie betrachteten die Operation zur Absetzung Maduros in Caracas als „Blaupause“ für den Sturz Havannas.

Hier ein Auszug:

„Ermutigt durch die Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA sucht die Trump-Regierung nach Insidern der kubanischen Regierung, die dabei helfen können, einen Deal auszuhandeln, um das kommunistische Regime bis Ende des Jahres zu stürzen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

„Die Trump-Regierung ist zu dem Schluss gekommen, dass Kubas Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch steht und dass die Regierung nach dem Verlust ihres wichtigen Gönners Maduro noch nie so schwach war, sagten diese Personen. Die Beamten haben keinen konkreten Plan, um die kommunistische Regierung zu stürzen, die seit fast sieben Jahrzehnten auf der Karibikinsel an der Macht ist, aber sie sehen Maduros Festnahme und die anschließenden Zugeständnisse seiner zurückgelassenen Verbündeten als Blaupause und Warnung für Kuba, sagten hochrangige US-Beamte.“

Das Wall Street Journal berichtet, dass Regierungsbeamte sich mit „kubanischen Exilanten und Bürgerinitiativen in Miami und Washington“ getroffen haben, um „jemanden innerhalb der aktuellen Regierung zu finden, der die Zeichen der Zeit erkennt und bereit ist, einen Deal zu machen“ – ähnlich wie damals, als Leute aus der Maduro-Regierung angeworben wurden, um seine Absetzung zu erleichtern.

In einem neuen Beitrag über Trumps verzweifelte Bemühungen, Havanna zu stürzen, berichtet Patrick Oppmann von CNN aus Kuba, dass er „aus einer Quelle in der US-Botschaft erfahren habe, dass Diplomaten dort angewiesen worden seien, zu sagen, sie hätten „ihre Koffer gepackt“, während die Trump-Regierung nach neuen Wegen suche, die kommunistisch geführte Regierung zu destabilisieren“.

Die USA versuchen gerne, die Bevölkerung der Zielländer durch wirtschaftliche Strangulierung zu schikanieren, um Unruhen zu schüren und die Menschen gegen ihre Führer aufzubringen. Im Jahr 2019 gab Trumps ehemaliger Außenminister Mike Pompeo offen zu, dass das Ziel der Wirtschaftskriegsführung Washingtons gegen den Iran darin bestand, die Bevölkerung so zu demütigen, dass sie „die Regierung wechselt“, und verwies dabei fröhlich auf die „wirtschaftliche Notlage“, in die das Land durch die US-Sanktionen geraten war. Wirtschaftliche Not wurde häufig als Hauptfaktor für die tödlichen Proteste genannt, die den Iran in den letzten Wochen erschüttert haben.

Here's Trump's last secretary of state Mike Pompeo saying in 2019 that they're deliberately causing Iran "economic distress" in order to foment an uprising against Tehran, saying he doesn't think sanctions will pressure Tehran to change but "the people can change the government". pic.twitter.com/NKJDy4Al21

— Caitlin Johnstone (@caitoz) January 13, 2026

Hungersnöte sind die einzige Form der Kriegsführung, bei der es allgemein als normal und ethisch vertretbar gilt, die Zivilbevölkerung bewusst mit tödlicher Gewalt zu bekämpfen. Eine ganze Nation bewusst zu verarmen, damit es zu Konflikten und Bürgerkriegen kommt, ist eines der schlimmsten Dinge, die man sich vorstellen kann, aber es ist der bevorzugte Plan A des US-Imperiums, wenn es darum geht, ausländische Staatschefs zu entfernen, die sich weigern, dem Imperium zu huldigen.

Von Palästina über den Libanon, Jemen, Syrien, Venezuela und Kuba bis hin zum Iran – in den letzten Jahren haben die USA verzweifelt versucht, Regierungen und Widerstandsgruppen zu beseitigen, die auf ihrer Souveränität bestehen. Jedes Mal gibt es eine neue Ausrede, aber das Endziel ist immer dasselbe: die Ausweitung der globalen Vorherrschaft.

Das US-Imperium ist die tyrannischste und mörderischste Machtstruktur auf diesem Planeten. Wenn irgendein Regime einer Veränderung bedarf, dann dieses.

(Auszug von RSS-Feed)

„Erst Hunde, dann Menschen“ – Top-Tierarzt enthüllt Mega-Skandal: Tierimpfstoffe sind darauf ausgelegt, unsere Haustiere zu euthanasieren

02. Februar 2026 um 11:48

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Dr. John Robb, ein Tierarzt aus Connecticut mit über 32 Jahren Erfahrung, macht schon seit Jahren auf die Schäden aufmerksam, die durch das Impfen von Tieren entstehen können. Er meint, dass zu viele Impfungen bei Haustieren zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen können, wie zum Beispiel Erbrechen, Tumoren an der Einstichstelle, Immunerkrankungen und sogar zum Tod durch Anaphylaxie.

Quelle: legitim

Dr. John Robb hat die Bewegung „Protect the Pets” gestartet, eine Basisbewegung, die das Bewusstsein für die Gefahren von zu vielen Impfungen in der Tiermedizin schärfen will. Die Bewegung will verantwortungsvolle Impfpraktiken fördern, Haustiere vor Schaden bewahren und sich für Änderungen der bestehenden Tollwutimpfgesetze in den USA einsetzen.

Er geriet mit Mars/Banfield in Konflikt, weil er sich weigerte, Haustieren unnötige Tollwut-Auffrischungsimpfungen zu verabreichen. Er war der Meinung, dass die Impfprotokolle eher von Profitinteressen als von wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Wohlergehen der Tiere bestimmt waren. Mars/Banfield hingegen hielt sich an die branchenüblichen Praktiken.

Mars, Inc. ist ein multinationales Unternehmen, das Süßwaren, Lebensmittel und Tierpflegeprodukte herstellt. Es ist Eigentümer von Banfield Pet Hospital, einer Tierarztkette mit über 900 Standorten.

Wegen seiner Haltung kündigte Mars/Banfield den Franchisevertrag mit Dr. Robb und übernahm 2012 die Kontrolle über seine Banfield-Klinik in Stamford, Connecticut. (Vgl. change.org) Dr. Robb wurde daraufhin vom Connecticut State Board of Veterinary Medicine für 25 Jahre auf Bewährung gesetzt.

Die Kammer entzog Dr. Robb nicht nur für 25 Jahre die Zulassung, sondern verbot ihm auch, während der gesamten Probezeit Tollwutimpfungen an Tieren durchzuführen, und ordnete an, dass seine Praxis überwacht und stichprobenartigen Kontrollen unterzogen wird.

Unbeeindruckt davon gründete Dr. Robb die Bewegung „Protect the Pets“ (Schützt die Haustiere), deren Ziel es ist, Tierhalter über die Realitäten der Überimpfung aufzuklären und Tierärzte dazu zu bewegen, die Gesundheit der Tiere über den Profit zu stellen.

In einem Video, das er 2021 auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, erklärte er, was ihn trotz der rechtlichen Konsequenzen motiviert, sich für die Gesundheit von Haustieren einzusetzen. Er beschreibt die gleiche Korruption und Dominanz großer Konzerne in der Tiergesundheit wie in der Humanmedizin. Wir empfehlen Ihnen, dieses Video auf Facebook anzusehen.

Dr. Robb argumentiert, dass die Standard-Impfprotokolle, die empfehlen, allen Haustieren unabhängig von ihrer Größe die gleiche Impfstoffmenge zu verabreichen, für kleinere Tiere schädlich sein können. Er behauptet, dass dieser Ansatz zu einer Überimpfung führen kann, die bei Haustieren zu Nebenwirkungen führen kann.

Er plädiert für Titer-Tests, eine Blutuntersuchung, mit der festgestellt wird, ob ein Haustier über ausreichende Antikörper verfügt, um Krankheiten abzuwehren. Er ist der Ansicht, dass dieser Ansatz dazu beitragen kann, Überimpfungen zu verhindern und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Dr. Robb hat die durch übermäßige Impfungen verursachten Schäden aus erster Hand beobachtet. Er hat Haustiere behandelt, die unter impfstoffbedingten Verletzungen litten, und sogar Patienten aufgrund von Nebenwirkungen verloren. Diese Erfahrung hat ihn dazu veranlasst, sich für die Sensibilisierung für die potenziellen Risiken von Tierimpfungen einzusetzen.

Dr. Robbs Bedenken hinsichtlich Tierimpfungen basieren auf dem Eid der Tierärzte, der die Bedeutung der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Fähigkeiten zum Wohle der Gesundheit und des Wohlergehens der Tiere betont. Er ist der Ansicht, dass Tierärzte die Verantwortung haben, das Wohlbefinden ihrer Patienten in den Vordergrund zu stellen und ihre Entscheidungen auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu treffen.

In dem folgenden Video spricht Dr. Robb mit Neal von Growlies Pet Foods. Sie diskutieren die Probleme mit Impfstoffen für Hunde, eine gesunde Ernährung für Hunde und seine Kampagne zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Wohlbefindens von Haustieren.

Growlies wurde Anfang 2021 von Dane Creek Capital Corp. übernommen (vgl. Pet Food Processing) und seine Website ist nicht mehr verfügbar. Eine Kopie des Transkripts des untenstehenden Videos, das ursprünglich auf der Website von Growlies veröffentlicht wurde, wurde auf der Wayback Machine archiviert.

 

Growlies: Dr. John Robb – Impfstoffe und veterinärmedizinische Verantwortlichkeiten, 22. Mai 2020 (49 Minuten)

 

Quelle: The Exposé

 

Erst Hunde, dann Menschen

Vor einigen Wochen habe ich meinem Bulldoggenzüchter, von dem ich kürzlich einen Welpen erworben habe, folgende E-Mail geschickt: „Die CDC normalisiert die obligatorische Impfung gegen Tollwut und die Mikrochip-Implantation bei Hunden, damit ihre Besitzer diesem Beispiel folgen – dies bedeutet nichts anderes als eine Verschärfung der dystopischen technokratischen Maßnahmen für eine immer stärkere Überwachung und die Einführung tödlicher Impfstoffe für Menschen und ihre Haustiere gleichermaßen …“

Es überrascht nicht, dass der Züchter auf diese E-Mail nie geantwortet hat.

Tierärzte verabreichen zunehmend Impfstoffe in die Schwänze und Beine von Hunden, obwohl sie genau wissen, dass diese Gliedmaßen amputiert werden müssen, wenn das Tier schließlich an den Injektionsstellen durch den Impfstoff verursachte Tumore entwickelt. Das ist alles andere als „sicher und wirksam“. Ich habe kürzlich mit einer Frau gesprochen, die von ihrem Landkreis alle paar Jahre gezwungen wurde, ihrem Hund die Tollwutimpfung zu verabreichen, woraufhin ihr geliebtes Haustier einen Tumor im Hals entwickelte (es ist nicht so einfach, einen ganzen Hals zu amputieren). Sie erklärte, dass ihr kluger Tierarzt den Impfstoffhersteller kontaktierte, der wiederum seine Vertreter schickte, um den Hund zu untersuchen, und zu dem Schluss kam, dass sie verantwortlich waren, sodass sie schließlich alle Tierarztkosten im Zusammenhang mit der Tumorentfernung vollständig übernahmen.

Dass ein Bundesstaat, ein Landkreis und das Center for Disease Crimes (CDC) die Macht haben, Tierbesitzer zu zwingen, ihren Tieren verschiedene Impfstoffe zu verabreichen, ist wirklich ein Affront gegen die Freiheit, und um das Ganze noch schlimmer zu machen, gibt es in den USA pro Jahr etwa zwei Todesfälle durch Tollwut beim Menschen und 1-3 gemeldete Tollwutfälle beim Menschen. Die Impfstoffhersteller und das CDC werden argumentieren, dass diese äußerst niedrigen Zahlen auf ihre Impfungen zurückzuführen sind, aber genau wie beim gesamten Impfplan für Kinder sowie bei den „Impfstoffen” gegen Grippe und modifizierten mRNA-Slow-Kill-Biowaffen werden sie nicht in der Lage sein, eine einzige qualitativ hochwertige Forschungsstudie vorzulegen, die ihre fadenscheinigen Behauptungen stützt.

Was für ein seltsamer und glücklicher Zufall, dass mein neuer Freund Huxley zufällig ein so vehementer „Impfgegner” ist:

 

 

von Jeffrey A. Tucker

In den letzten zehn Jahren haben die meisten Regierungen weltweit still und ohne Aufmerksamkeit der Presse damit begonnen, die Kennzeichnung von Hunden mit Mikrochips vorzuschreiben. Der Chip enthält Informationen über Impfungen und den allgemeinen Gesundheitszustand sowie Angaben zum Besitzer, einschließlich seiner Telefonnummer. Die meisten Menschen haben sich daran gehalten, und es gibt keine organisierte Bewegung dagegen. In den letzten zehn Jahren ist dies zur gängigen Praxis geworden, und die Durchsetzung wird ständig verschärft.

Im Juli dieses Jahres führte die CDC eine neue Regelung ein, wonach alle Hunde, die in die Vereinigten Staaten einreisen, mit einem Mikrochip versehen sein müssen, selbst wenn Sie als US-Bürger auf Reisen sind. Diese Idee stieß auf großen Widerstand, insbesondere aus Kanada. Die CDC passte daraufhin ihre Regelung an und befreite Personen, die in den letzten sechs Monaten aus „risikoarmen” Ländern eingereist waren, von dieser Verpflichtung. Tatsächlich gilt die Regelung jedoch in den meisten Fällen, und das Ergebnis ist dasselbe: Alle Hunde müssen mit einem Mikrochip versehen werden, unabhängig davon, ob der Besitzer dies wünscht oder nicht.

Natürlich ist es das Ziel, dies im Laufe der Zeit zu intensivieren, wenn der Widerstand nachlässt, die Akzeptanz zunimmt und die Vorstellung von Computerchips unter der Haut aller Haustiere zur Normalität wird. Haben Sie schon einmal von Transhumanismus gehört, der Integration von Menschen und Maschinen zu einem einzigen Organismus? Dies ist Transanimalismus, und das Chippen von Haustieren ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Schließlich bietet der Chip nichts Besonderes, was ein Tag nicht auch bieten würde. Der Zweck besteht nicht darin, Ihr Haustier wiederzufinden, falls es wegläuft. Der Chip verfügt über keinen GPS-Tracker. Wenn Sie das möchten, gibt es sehr einfache Möglichkeiten, dies mit einem Airtag oder einem anderen Ortungsgerät zu erreichen. Der Chip hilft nur dann bei der Suche nach dem Haustier, wenn der Hund zum Tierarzt gebracht, gescannt und die Telefonnummer des Besitzers angezeigt wird. Es scheint wesentlich einfacher zu sein, dem Hund dafür einfach eine Marke anzubringen.

Es wird argumentiert, dass ein Tag ausgetauscht werden kann. Das gilt auch für einen Chip. Es ist zwar aufwändiger, aber zumindest hat ein Tag den Vorteil, dass er humaner und sicherer ist. Es gibt Fälle von Vergiftungen durch das Chippen von Hunden, die zwar selten sind, aber dennoch vorkommen. Ein einfacher Hundetag ist nicht invasiv, steht jedoch nicht im Einklang mit dem Techno-Utopismus der Praxis des Chippens von Haustieren.

 

Eine Tierarzthelferin hält am 4. April 2016 im PDSA-Krankenhaus in Wolverhampton, England, einen Mikrochip für Hunde in der Hand. (Christopher Furlong/Getty Images)

 

Ich habe mit einigen renommierten Experten für Infektionskrankheiten und Impfungen gesprochen. Sie hatten noch nie von dieser Regel oder dieser Praxis gehört. Ich habe den starken Eindruck, dass die meisten Menschen noch nie von dieser Praxis gehört haben, obwohl neue Hundebesitzer zweifellos dem Druck vieler Tierärzte ausgesetzt sein werden. Tatsächlich beginnt dieser Druck bereits beim ersten Besuch. Sie empfehlen eine Impfung nach der anderen und erklären nur zögerlich, dass alle außer der Tollwutimpfung optional sind. Sobald dieser Zyklus beginnt, hört er nicht mehr auf, und der Chip wird zur empfohlenen Option, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Tatsächlich haben alle Länder der Europäischen Union bereits eine Chip-Pflicht für Hunde eingeführt. Das Vereinigte Königreich ebenfalls. Ich verfüge über keine Informationen aus erster Hand, daher vermute ich, dass die Durchsetzung und Einhaltung dieser Vorschrift lückenhaft ist, aber wenn Sie einen Tierarzt aufsuchen, werden Sie direktem Druck ausgesetzt sein. Der Arzt wird sich schockiert zeigen, wenn er feststellt, dass Ihr Haustier noch keinen Chip hat, und darauf bestehen, dass es sofort einen erhält. Das bedeutet auch, dass alle neuen Haustiere gechipt werden.

Der Chip selbst ist etwa so groß wie ein Reiskorn. Er kann im Körper verloren gehen und mit der Zeit auch ausgestoßen werden. Außerdem kann er seine Funktion einstellen. Mit anderen Worten: Die Technologie ist nicht unfehlbar und befindet sich noch im Versuchsstadium, was die Befürworter und Befürworterinnen jedoch nicht davon abhält, sie durchzusetzen.

Die Begründung dafür findet sich in einer neuen These, die in epidemiologischen und impfwissenschaftlichen Kreisen vertreten wird. Diese These besagt, dass „Spillover“-Krankheiten in gewisser Weise zunehmen, d. h., dass Krankheiten zunehmend von Tieren auf Menschen übertragen werden. Ich habe bisher keine unumstößlichen Beweise für diese These gefunden, aber sie wird in der Literatur häufig angeführt.

Als die große Debatte über den Ursprung von SARS-CoV-2 entbrannte, waren die Befürworter der These vom natürlichen Ursprung besonders motiviert, zu behaupten, dass COVID-19 genau ein solcher Fall sei. Die Debatte über die Vogelgrippe ist in der Tat mit dieser Behauptung eines zunehmenden Spillover verbunden. Diejenigen, die die Vogelgrippe für einen weiteren Testlauf der mRNA-Plattform nutzen möchten, setzen genau darauf große Hoffnungen.

Aus diesem Grund hat das Ministerium für Gesundheit und Soziales eine PREP-Act-Mitteilung für die Vogelgrippe herausgegeben, die eine Notfallzulassung und damit eine Entschädigung für einen Vogelgrippe-Impfstoff auslöst.

Robert F. Kennedy Jr. kommentiert: „Die US-Regierung hat 4,8 Millionen Dosen Vogelgrippe-Impfstoff von der Firma CSL Seqirus bestellt, der in Hundenierezellen hergestellt wird und ein gefährliches squalenhaltiges Adjuvans enthält. Die [American Medical Association] hat am vergangenen Freitag [Current Procedural Terminology]-Codes für diesen Impfstoff herausgegeben, damit Ärzte für die Verabreichung eine Erstattung erhalten können. Seit 2022 gab es in den USA insgesamt 11 Fälle von Vogelgrippe, alle mild, die meisten nur mit Bindehautentzündung. Bei keinem Fall wurde eine Übertragung von Mensch zu Mensch nachgewiesen.“ (Vgl. X)

 

Ein Tierarzt und ein Heiler halten ein Sandkatzenjunges im Zoologischen Garten „Parc des Felins“ in Lumigny-Nesle-Ormeaux östlich von Paris fest, um eine allgemeine Gesundheitsuntersuchung durchzuführen und einen Mikrochip zu implantieren, am 23. Mai 2019. (Thomas Samson/AFP via Getty Images)

 

Während der Einführung des COVID-Impfstoffs experimentierten einige Großstädte mit Impfpässen. New York City versuchte zwischen dem 18. September 2021 und dem 7. März 2022, die gesamte Stadt von den Ungeimpften zu trennen, und nutzte dazu eine App namens „Key to NYC”. Die Stadt investierte 100 Millionen Dollar in die Entwicklung der App, jedoch war sie nicht erfolgreich. Sie funktionierte nicht zuverlässig und konnte Impfungen aus anderen Bundesstaaten nicht integrieren. Es war ein Fehlschlag. Zu dieser Zeit hielten andere Städte dies jedoch für die Zukunft und kopierten das Konzept. Boston, New Orleans und Chicago wurden gesperrt, sodass nicht geimpfte Personen keine Bibliotheken, Bars, Restaurants, Museen oder Theater besuchen konnten.

Europa und Kanada taten dasselbe. Australien versucht weiterhin, die Menschen dazu zu bewegen, ihre medizinischen Daten mit ihren digitalen Impfausweisen auf ihren Smartphones zu verknüpfen. Es ist nicht einmal ansatzweise weit hergeholt zu behaupten, dass das eigentliche Ziel darin besteht, die gesamte Bevölkerung mit Chips zu versehen, die über eine App gesteuert werden, deren Daten an Regierungsbehörden weitergegeben werden. Der Einsatz dieser Technologie bei Hunden ist Teil der Einführung, eine Methode, um die Bevölkerung an die digitale Gesundheitsüberwachung mittels Chips unter der Haut zu gewöhnen. Sie muss normalisiert werden, damit die Menschen mitmachen.

Es erfolgt stets Schritt für Schritt. Was mit Tieren beginnt, soll schließlich auch auf Menschen übertragen werden. Derzeit zeigen sich die Menschen äußerst widerständig gegenüber Impfvorschriften und sogar gegenüber den neuesten Impfstoffen, die viel versprechen, jedoch Myokarditis verursachen können. Dies stellt ein erhebliches Problem für die Industrie dar, das sie durch die nächste Krankheitspanik zu beheben hofft, weshalb wir derzeit so viel über die Vogelgrippe hören.

Die meisten Menschen wissen nichts über diesen neuen Trend und sind wahrscheinlich schockiert, wenn sie erfahren, dass es ihn überhaupt gibt. Aber was soll der Durchschnittsbürger tun? Die Vorschriften kommen in der Regel nicht von den Gesetzgebern, sondern von den Behörden, die die Regeln so umsetzen, als hätten sie unbegrenzte Macht, alles zu tun, was sie wollen. Wenn sie damit bei Hunden und Katzen durchkommen, sind die Menschen die nächsten auf der Liste. Tatsächlich ist genau das der springende Punkt.

 

Quelle: 2nd Smartest Guy in the Wor

(Auszug von RSS-Feed)

Energie-Experte Vahrenholt erklärt wie lange das Gas noch reicht

02. Februar 2026 um 11:20

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In diesem Interview sprechen wir mit Fritz Vahrenholt über ein Thema, das nach wie vor viele völlig unterschätzen: Die dramatisch niedrigen Füllstände der Gasspeicher in Deutschland.
Wir diskutieren, warum die Gefahr einer akuten Gas-Knappheit in den kommenden Wochen real ist, welche Folgen das für Industriebetriebe haben könnte und weshalb es möglich ist, dass Produktionen gedrosselt oder gestoppt werden müssen, um die Wärmeversorgung privater Haushalte sicherzustellen.

Man kann nur hoffen, dass der Winter nochmal so richtig kalt wird, damit die von den Medien-Huren gehirngewaschenen und von den Politkriminellen belogenen Dummköpfe langsam aufwachen. Ihr habt es gehört, dass Deutschland auf reichlich Gasreserven sitzt, die nicht gefördert werden dürfen. Und das nennt man „Politik zum Wohle des Volkes“ wie es so schön im Amtseid heißt? Auf solche schwachsinnigen Ideen können nur gesteuerte Volkszertreter kommen! Nein, natürlich steckt keine Absicht dahinter, sondern nur …
Schauen Sie auf das Titelbild des Videos.

„Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.“ (C.F. von Weizsäcker)

„Ich fordere, dass die Dummheit der Massen endlich abgeschafft wird. Denn nicht die wenigen 10.000 Psychopathen sind unser Problem, sondern die 7 Milliarden Dummköpfe, die sich lieber Fußball, DSDS & Co reinpfeifen, anstatt sich um ihre ureigensten Angelegenheiten zu kümmern“. (Buro Tanic, Mitglied des Europäischen Parlaments)

Weitere Worte zu dieser Thematik erspare ich mir!

(Auszug von RSS-Feed)

Unser Freund: Amerika oder Russland?

02. Februar 2026 um 10:51

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Von Hans-Jürgen Geese (anderwelt)

Anlässlich des Empfangs der neuen Botschafter hielt der russische Präsident Wladimir Putin am 15. Januar eine kurze Ansprache. Hier sind Auszüge:

„Vor 80 Jahren, nachdem sie den Zweiten Weltkrieg gewonnen hatten, fanden unsere Väter, Großväter und Urgroßväter zusammen, sie erarbeiteten einen Ausgleich der Interessen und einigten sich auf die fundamentalen Regeln und Prinzipien für die internationalen Beziehungen, und schrieben sie in der Charta der Vereinten Nationen fest.

Die Forderungen dieses grundlegenden Dokumentes, wie zum Beispiel Gleichheit, Respekt für die Souveränität der Staaten, Nichteinmischung in internationale Angelegenheiten, und die Lösung von Konflikten durch Dialog, sind heute mehr denn je gefragt.

Respektlosigkeit gegenüber diesen grundlegenden, vitalen Prinzipien hat niemals und wird niemals zu irgend etwas Gutem führen. Das wurde uns klar und deutlich im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine demonstriert, die dadurch entstand, dass die legitimen Interessen Russlands ignoriert und dass ein bewusster Weg der Drohungen eingeschlagen wurde, der unsere Sicherheit gefährdete.

Der Vormarsch des NATO Blocks an die russischen Grenzen widerspricht den uns gegenüber öffentlich gemachten Versprechungen. Ich möchte das betonen: Entgegen den uns gemachten öffentlichen Versprechungen.

Ich erinnere mich, dass Russland wiederholt Initiativen vorangetrieben hat, um eine neue, zuverlässige und faire Architektur für die europäische und globale Sicherheit zu errichten.“

Amerikanische Diplomatie auf dem Prüfstand

Der U.S. Präsident Donald J. Trump ließ am 18. Januar dieses Jahres dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr folgenden Text zukommen:

„Lieber Jonas: Da Dein Land entschieden hat, mir nicht den Friedensnobelpreis zu geben, obwohl ich über 8 Kriege beendet habe, fühle ich mich nicht länger verpflichtet, ausschließlich an Frieden zu denken, obwohl dieser Gedanke immer vorherrschen wird, aber ich kann jetzt vor allem darüber nachdenken, was gut und angemessen für die Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Dänemark kann das Land (gemeint ist Grönland) nicht gegen Russland oder China schützen, und übrigens, warum haben sie ein „Recht auf Eigentum“? Es gibt keine schriftlichen Dokumente. Es geht nur darum, dass vor hunderten von Jahren dort ein Schiff landete. Aber einige unserer Schiffe sind dort auch gelandet.

Ich habe mehr für die NATO getan als irgendeine andere Person seit ihrer Gründung, und jetzt sollte die NATO etwas für die Vereinigten Staaten tun. Die Welt wird erst sicher sein wenn wir komplette und totale Kontrolle über Grönland haben. Danke! Präsident DJT.“

Der Fall Grönland

Soweit die freundlichen Worte des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Donald Trump hat wiederholt, in aller Öffentlichkeit, bekannt, dass er an einer regelbasierten internationalen Ordnung kein Interesse habe. Mitglieder seines Kabinetts machten ähnliche Äußerungen.

Die Diplomatie der Amerikaner besteht momentan darin, sich ein neues Opfer auszusuchen, dieses Opfer durch Drohungen einzuschüchtern und dann, nach anfänglichen Maximalforderungen, langsam zu einem den Amerikanern genehmen Kompromiss zu zwingen. Es ist ein Rückfall in den Kolonialismus.

Die Pseudoargumente, die Trump anführt, sind geradezu lächerlich. Niemand bedroht Grönland. Eine absurde Behauptung. Außerdem besitzen die U.S.A. bereits Militärbasen auf der Insel. Vor allem aber sind Amerika und Dänemark beide Mitglieder der NATO. Sie würden also einander ohnehin unterstützen. Es sei denn, die Amerikaner wollen die NATO verlassen.

Der Fall Grönland, in seiner konsequenten Logik, würde sich, nach einer Übernahme Grönlands durch die U.S.A., in Island wiederholen. Die Logik gebietet, dass eine Kontrolle des Nordmeeres auf jeden Fall auch die Kontrolle über Island einschließen muss. Und das darf in Zukunft alles den Amerikanern erlaubt sein?

Sollten keine internationalen Regeln mehr gelten, dann werden sich die Amerikaner nehmen, was sie nehmen können. Gerechtfertigt mit ihrer eigenen, verqueren Logik, die Russland anklagt, die Ukraine haben zu wollen, die aber mit hanebüchenen Argumenten eigenes, ähnliches Verhalten schönzureden versucht.

Wenn Grönland „fällt“, dann bedeutet das das Ende der Diplomatie. Die Amerikaner erfinden in Zukunft einfach ihre eigenen Regeln. Und erwarten, dass alle Welt dieses Verhalten, wenn schon nicht akzeptiert, dann zumindest ohne großen Protest schluckt.

Mentale Kriegsführung

Durch mentale Kriegsführung soll dem Gegner vor Ausbruch von militärischen Aktionen die Sinnlosigkeit jeder Art von Verteidigung vorgeführt werden.

Sie mögen festgestellt haben, dass Trump sich vorerst nur Opfer aussucht, die sich tatsächlich militärisch nicht gegen diese Supermacht verteidigen können. Die Tatsache, dass die Amerikaner vorhaben, den Militärhaushalt von 1 Billion Dollar auf 1,5 Billionen Dollar zu erhöhen, deutet darauf hin, dass sie auch in Zukunft ihre Interessen vor allem mit militärischen Mitteln durchzusetzen gedenken.

Man kann darüber streiten, ob dahinter eine langfristige Strategie steckt oder ob all das Chaos lediglich Ausfluss des mentalen Zustandes eines Präsidenten ist, der zusehends in die Isolation gerät. Ist der Mann überhaupt noch zurechnungsfähig? Vielleicht ist er aber gar ein Genie, dessen Treiben wir Armleuchter zu durchschauen einfach nicht geistig in der Lage sind. Wie dem auch sei, auf jeden Fall kann doch wohl aus seinem Verhalten nichts Gutes hervorkommen.

Bemerkenswert ist, dass sich trotz des wirtschaftlichen Niedergangs des Landes und trotz der zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten einer Mehrheit der Bevölkerung, sich das Vermögen des Trump Imperiums über die letzten 12 Monate eindrucksvoll vermehrt hat. Die unterschiedlichen Schätzungen gehen bis zu 300 %. Warum sollte der Mann also sein Verhalten ändern?

Europa hat sich Trump unterworfen

Der NATO Generalsekretär Mark Rutte nannte Donald Trump bei einem NATO Gipfel in 2025 „Daddy“. Und Trump war es zufrieden.

Das ist das Niveau auf dem internationalen Parkett heutzutage. Alles wird infantilisiert, emotionalisiert, um Aufregungen zu schaffen, die unterhalten und ablenken sollen. Substanz null. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich die Interviews mit Politikern heutzutage anzuhören. Das ist fast nur noch Gelaber.

Das Verhältnis von Trump zu Europa ist ganz einfach zu analysieren und zu charakterisieren, da der Mann ja ohnehin kein Blatt vor den Mund nimmt. Trump verachtet die europäischen Spitzenpolitiker. Von ein oder zwei Ausnahmen abgesehen (vor allem Viktor Orban).

Die Konsequenz: Wenn Sie mit Ihrem Gegenüber nicht auf Augenhöhe verhandeln und keinen Respekt für den Verhandlungspartner aufbringen, dann kann von Verhandeln eigentlich gar keine Rede sein. Es ist eine Unterwerfung des Schwachen. Das ist Europa, repräsentiert von einfältigen Duckmäusern, die den Kampf gegen Russland als ihre Hauptaufgabe ansehen. Egal welche Konsequenzen daraus erwachsen. Eindrucksvoll demonstriert als Biden dem Herrn Bundeskanzler Scholz freundlicherweise persönlich mitteilte, dass das mit Nordstream nichts werde. Da stand das Kanzlerchen in all seiner Erbärmlichkeit. Und die Medien in Europa? Schweigen. Die transatlantischen Denkfabriken hatten den Laden unter Kontrolle. Amerika sei das Imperium des Guten. Russland das Reich des Bösen. Und das mussten wir bis heute auswendig lernen. Aber das Amerika von einst ist nicht mehr das Amerika von heute. Eine Radikalkur fand statt.

Der Finanzkapitalismus besitzt die Macht in Amerika

Der Finanzkapitalismus ist die herrschende wirtschaftliche Spielart auf Erden heute. Der Finanzkapitalismus wird nach wie vor dominiert durch den Dollar. Kein Wunder daher, dass die Finanzkapitalismusunternehmer in Europa nach Amerika schauen. Was das für Auswirkungen auf die richtige Welt hat, siehe z.B. Nordstream, hat für diese Herrschaften wenig Bedeutung. Aus Geld noch mehr Geld zu machen ist ihre Mission. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum der Geldmacht. Unternehmer, die etwas Konkretes herstellen, die auf Energiekosten achten müssen, um zu überleben, die werden diesem ganzen Treiben des Finanzkapitalismus wenig Sinn abgewinnen können. Sie mögen eher ein Interesse daran haben, mit Russland wieder umfassende Geschäftsbeziehungen aufzunehmen.

Die Wirtschaft lebt also sozusagen in einem schizophrenen Zustand. Die Finanzkapitalisten einerseits wollen lediglich Geld verdienen. Die produzierende Industrie will richtige Dinge herstellen, die wir Menschen zum Leben brauchen.

Früher erfüllten die Finanzen eine Dienstleistungsfunktion. Heute beherrschen sie das Geschehen in der Wirtschaft im Westen. Diese simple Einsicht und die sich daraus ergebenden Konsequenzen habe ich Ihnen hier in ein paar Sätzen präsentiert. Sie müssen davon ausgehen, dass diese Einsicht so gut wie keinem Politiker in Berlin zugänglich ist. Die wurschteln einfach vor sich hin, besessen von dem Glauben, dass Wirtschaft Wirtschaft sei.

Die Qual der Wahl?

Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und schreiben sie auf, welche Vorteile und Nachteile uns aus der Beziehung zu den Vereinigten Staaten von Amerika erwachsen.

Und dann tun Sie gleiches für Russland.

Versuchen Sie, alle Ideologie und Emotionen zu verbannen. Seien Sie pragmatisch, erkennen Sie Vor- und Nachteile für Sie persönlich und für das Land. Vor allem für die Zukunft Ihre Kinder und Enkelkinder.

Schlusswort von Wladimir Putin

Bei dem gleichen Empfang von dem ich am Anfang des Artikels sprach, sagte der russische Präsident auch folgendes:

„Ich möchte daran erinnern, dass Russland wiederholt Initiativen präsentiert hat, um eine neue, zuverlässige und faire europäische und globale Sicherheitsarchitektur aufzubauen.

Wir schlugen Optionen und rationale Lösungen vor, die allen in Amerika, Europa, Asien, allen, überall auf der Welt, zusagen könnten.

Wir denken, es wäre es wert, zu substantiellen Diskussionen zurückzukehren, um die Bedingungen zu klären, unter denen eine friedliche Lösung des Konfliktes in der Ukraine erreicht werden kann.“

Das Unsichtbare wird sichtbar

Soweit zu Wladimir Putin. Soweit zu Putins Theorie. Ich meine, es ist über die letzten Wochen und Monate sehr klar geworden, dass die U.S.A. auf das Recht des Stärkeren setzen und in diesem Sinne Europa nach wie vor beherrschen wollen. America First bedeutet eben genau das. Es bedeutet aus der Perspektive Amerikas: „Wir gewinnen. Ihr verliert.“ Und zwar immer. Wenn Ihnen solch eine Beziehung zusagt, dann haben Sie in Amerika Ihren idealen Partner gefunden.

Russland als Partner schlägt einen völlig anderen Ansatz vor und hat, meines Wissens, noch nie gegen Abmachungen mit der Bundesrepublik verstoßen. Es verbindet uns zudem, über die Jahrhunderte, eine tiefe gemeinsame Geschichte.

Die Amerikaner werden stets ihre „Partner“ zwingen, zwischen ihnen und einem anderen mächtigen Land zu wählen. Entweder – oder.

Die Russen haben kein Interesse daran, andere Länder von Beziehungen auszuschließen. Ihr Ansatz ist ein inklusiver Ansatz. Das gleiche gilt für die Chinesen.

Um aber überhaupt erst einmal in die Lage zu kommen, in Freiheit zu wählen, muss Europa im ersten Schritt die Amerikaner außer Landes weisen. Schlicht und einfach rausschmeißen. Keine Besatzungsstreitkräfte mehr. Europa wieder den Europäern. 80 Jahre als Kolonie sind genug. Jedoch: Werden die das tun?

Die armen Europäer, sie stehen unter Schock: Ihr Auftrag war es schließlich, für die Amerikaner, mit Hilfe der Ukraine, Russland zu besiegen. Und das haben sie doch so brav und eifrig versucht. Und sich selbst dabei ruiniert. Doch jetzt stellen sie auf einmal fest, dass auch die Europäer auf der Speisekarte der Amerikaner stehen. Die Strategie der Amerikaner dahinter: Die Europäer sollen sich wieder einmal gegenseitig totschlagen. Für Amerika.

Frage: Hatten wir das nicht schon einmal? Na, fällt langsam der Groschen?

Nein? Dann haben Sie noch immer nicht kapiert, dass nicht der deutsche Kaiser den Ersten Weltkrieg anstiftete, dass nicht Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg anstiftete. Es waren die Amerikaner, mit Hilfe ihrer Freunde in London, die einen Krieg in einen Weltkrieg verwandelten!

Und dann, im letzten Akt, wenn alle halbtot sind, erscheinen sie immer plötzlich als Helden auf der Bühne: Um Kasse zu machen. Dazu bombardieren sie das ganze Land. Sie töten Frauen und Kinder. Zerstören die Städte. Je mehr Bomben desto mehr Umsatz. Daher: Bomben, bomben, bomben! Sie haben nur ein Anliegen: Business! Und das ist inzwischen noch viel schlimmer geworden. Amerika heute ist ein Mafiastaat. Ein Mafiastaat. Wie kann die Welt nur so blind sein?

Also: Wer ist unser Feind? Wer ist unser Freund?

Erinnern Sie sich noch? Wie hieß es doch dereinst: „Der Russe kommt, der Russe kommt, der Russe kommt!“

Jetzt lernen wir: Diese Gefahr hat nach dem Zweiten Weltkrieg nie bestanden. Es waren und sind und werden jedoch die Amerikaner sein, die uns beherrschen wollen. Aber niemand schreit: „Die Amerikaner kommen, die Amerikaner kommen, die Amerikaner kommen.“ Nein, die Amerikaner, die sind bereits da.

Wenn das nicht der beste Treppenwitz der Geschichte ist!

———–

Lesen Sie dazu auch den Artikel von Peter Haisenko, den er bereits 2013 verfasst hat:
Sind die USA noch unsere Freunde? Falsche Frage!
https://www.anderweltonline.com/politik/politik-2013/sind-die-usa-noch-unsere-freunde-falsche-frage/

(Auszug von RSS-Feed)

Der Epstein-Komplex: Akten, Namen, Netzwerke – und das System dahinter

02. Februar 2026 um 06:30

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Die bislang veröffentlichten Epstein-Akten sind kein Sammelsurium schmutziger Details, sondern ein Mosaik, das sich zunehmend zu einem politischen und ökonomischen Gesamtbild fügt. Je mehr Dokumente, E-Mails, Verträge, Reisebewegungen und Fotos öffentlich werden, desto klarer wird: Jeffrey Epstein war kein Randphänomen, sondern Teil eines funktionierenden Macht-Ökosystems – geschützt, genutzt und am Ende fallengelassen.

Jeffrey Epstein: mehr als ein Täter

Jeffrey Epstein erscheint in den Akten nicht als isolierter Sexualverbrecher, sondern als Broker von Zugang. Zugang zu Geld, zu Menschen, zu Informationen. Seine Rolle ähnelt weniger der eines Kriminellen im Untergrund als der eines Dienstleisters für Eliten, der Risiken managte – politisch, finanziell, persönlich.

Millionenschwere Verträge mit Finanzhäusern, Beratungen zu „Risikoanalysen“ und Algorithmen, Gespräche über geopolitische Krisen (Ukraine, Nahost), Kontakte zu Staats- und Regierungsnahen Akteuren: Das ist kein Lifestyle eines Zuhälters, sondern das Arbeitsprofil eines strategischen Vermittlers.

Hochfinanz: Rothschild-Spuren und Banken

Besonders brisant sind die finanziellen Verflechtungen. Dokumente nennen Beraterverträge in zweistelliger Millionenhöhe mit Rothschild-nahen Strukturen sowie Bankbeziehungen zu Großinstituten. Das wirft eine zentrale Frage auf:
Warum erhält ein vorbestrafter Sexualstraftäter Zugriff auf sensible finanzielle und algorithmische Analysen?

Die Antwort „Naivität“ ist unglaubwürdig. Finanzeliten handeln risikobewusst – es sei denn, jemand ist nützlich.

Politik & Macht: Trump-Umfeld, Clinton-Schatten, Royals

Die Akten zeigen breite politische Nähe – über Parteigrenzen hinweg:

  • Donald Trump taucht in Einladungen, Begegnungen und Aussagen von Überlebenden auf. Zugleich dementiert Trump spätere Kontakte. Die Akten widersprechen dieser klaren Trennung zumindest teilweise.
  • Bill Clinton wird – wie bereits bekannt – in Reiseprotokollen genannt; neue Dokumente verstärken das Bild eines langen, engen Kontakts.
  • Prinz Andrew wird in Dokumenten explizit als Komplize bezeichnet – ein Vorwurf, der über bloße „Fehltritte“ hinausgeht.
  • Skandinavische Royals tauchen indirekt in Mails und Referenzen auf – stets mit nachträglichen Dementis.

Das Muster ist auffällig: Nähe wird eingeräumt, Verantwortung verneint. Niemand wusste etwas, niemand sah etwas, niemand hörte etwas – in einem Netzwerk, das auf Nähe und Intimität beruhte.

Ghislaine Maxwell: die operative Schaltstelle

Ohne Ghislaine Maxwell ist der Komplex nicht zu verstehen. Die Akten bestätigen, was Gerichtsverfahren andeuteten: Maxwell war nicht Begleitperson, sondern operative Managerin – Rekrutierung, Logistik, Pflege von Kontakten.
Ihre Nähe zu politischen Familien und Medienkreisen verstärkt den Eindruck, dass Epstein eingebettet, nicht isoliert war.

Geheimdienste & Kompromat-Logik

Besonders heikel sind Hinweise auf Flugbewegungen, staatliche Ressourcen und die wiederkehrende Logik von Kompromat. Minderjährige, Fotos, Abhängigkeiten – das ist kein Zufall, sondern ein klassisches Druckmittel.
Die Akten liefern keinen endgültigen Beweis für eine formale Geheimdienststeuerung. Aber sie zeigen Verhaltensmuster, die aus nachrichtendienstlichen Operationen bekannt sind: Erpressbarkeit erzeugen, Loyalität sichern, Einfluss ausüben.

Ukraine, Nahost, „Chancen“

E-Mails, in denen geopolitische Krisen als „Möglichkeiten“ beschrieben werden, verschieben den Fokus endgültig: Epstein war politisch interessiert und eingebunden. Nicht als Ideologe, sondern als Opportunist – dort, wo Instabilität Profit verspricht.
Dass solche Einschätzungen mit Akteuren aus Finanz- und Politikzirkeln geteilt wurden, zeigt, wie durchlässig diese Sphären sind.

Selektive Empörung – systemische Schonung

Der vielleicht größte Skandal ist nicht ein einzelner Name, sondern die Art der Aufarbeitung.
Medien greifen einzelne Aspekte heraus, vermeiden aber das Gesamtbild. Ermittlungen verlaufen punktuell, nicht strukturell. Epstein ist tot – der bequeme Endpunkt einer Geschichte, die eigentlich erst beginnt.

Schlussfolgerung: kein Ausrutscher, sondern ein System

Die Epstein-Akten deuten auf ein System, in dem:

  • Macht durch Erpressbarkeit abgesichert wird,
  • Geld Schutzräume schafft,
  • politische Lager gemeinsam schweigen,
  • und Straflosigkeit keine Ausnahme, sondern Voraussetzung ist.

Nicht jede Anschuldigung ist bewiesen. Aber zu viele Puzzleteile passen zusammen, um alles als Zufall oder Sensationsjournalismus abzutun.

Der Epstein-Komplex ist kein Skandal – er ist ein Spiegel.
Ein Spiegel für Eliten, die Moral predigen und Strukturen schützen. Für Institutionen, die Transparenz fordern und Vertuschung praktizieren. Und für eine Öffentlichkeit, der man jahrelang erklärte, dies sei nur die Geschichte eines „kranken Mannes“.

Die Akten erzählen etwas anderes.

*

Eine fortlaufende, quellengestützte Aufarbeitung der bislang veröffentlichten Epstein-Akten – inklusive Dokumenten, E-Mails, Fotos, Vertragsauszügen und Medienberichten – erfolgt gesammelt bei Short-News; dort sind die relevanten Materialien gebündelt, verlinkt und chronologisch eingeordnet, sodass Leser sich anhand der Originalquellen selbst ein Bild vom Ausmaß der Verflechtungen machen können.

Im Suchfeld Epstein eingeben. Hier zu finden.

(Auszug von RSS-Feed)
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“Wie der Globale Süden die Vorherrschaft des Dollars demontiert”

01. Februar 2026 um 20:53

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Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit verschieben sich die Gewichte im internationalen Finanzsystem. Die Entwicklungen zeigen, warum viele nicht-westliche Staaten auf digitale Währungen setzen.

Quelle: anti-spiegel

In der kritischen Diskussion in Deutschland werden digitale Zentralbank-Coins als Instrument der Kontrolle der Bevölkerung verteufelt. In der EU, die parallel zu den Entwicklungen die Nutzung von Bargeld immer mehr einschränkt, ist das verständlich.

In nicht-westlichen Ländern, die ebenfalls digitale Zentralbankwährungen einführen, ist diese Angst nicht so verbreitet, weil die Regierung die Benutzung von Bargeld nicht einschränken, was unter anderem auch für Russland gilt.

In diesen Ländern hat die Einführung von Zentralbank-Coins einen sehr praktischen Zweck: Eine Alternative zum US-Dollar zu schaffen, um westliche Sanktionen zu entwerten und das SWIFT als Druckmittel des Westens zu schwächen, und nebenbei eine schnellere und billigere Alternative zu Zahlungen in Dollar und über SWIFT zu schaffen.

Das hat ein Artikel von The Cradle sehr verständlich erklärt, den ich übersetzt habe. Im Original sind die Ausführungen mit vielen Grafiken und Quellen unterlegt, die ich jedem Interessierten empfehle.

Beginn der Übersetzung:

Neue Währung der Macht: Wie der Globale Süden die Vorherrschaft des Dollars demontiert

Eine koordinierte Rebellion formt stillschweigend die globale Finanzordnung neu – eine, die nicht nur darauf abzielt, der Dollar-Tyrannei zu entkommen, sondern sie zu begraben.

von Suleyman Karan

„Die amerikanische Hegemonie half dabei, öffentliche Güter bereitzustellen: offene Seewege, ein stabiles Finanzsystem, kollektive Sicherheit und Unterstützung von Rahmenwerken zur Streitbeilegung … Wir nahmen an den Ritualen teil und vermieden es weitgehend, die Lücken zwischen Rhetorik und Realität anzusprechen … Dieses Arrangement funktioniert nicht mehr. Lassen Sie mich deutlich sein: Wir befinden uns inmitten eines Bruchs, nicht eines Übergangs.“ – Der kanadische Premierminister Mark Carney in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 in Davos

Die Ära der unangefochtenen globalen Vorherrschaft des US-Dollars beginnt an den Rändern auszufransen. Was einst ein Grundpfeiler des globalen Finanz- und Handelssystems war, ist nun ein umkämpftes Terrain, da eine wachsende Zahl von Staaten nach Alternativen zu der Währung sucht, die lange genutzt wurde, um westliche Diktate durchzusetzen. Die Zentralität des US-Dollars für grenzüberschreitende Transaktionen und seine Rolle als Weltreservewährung sind nicht länger garantiert – und dieser Wandel ist nicht mehr theoretisch.

Über Jahrzehnte diente der US-Dollar als universelles Tauschmittel, als Aufbewahrungsmittel für Werte und als Recheneinheit. Doch diese Vorteile gingen mit hohen Kosten einher. Die Abhängigkeit des Systems von der Politik eines einzigen Staates und von Umrechnungskursen erzeugten Schichten von Risiko und Reibung. Heute sind diese Risiken zu Hindernissen für die Ausweitung des globalen Handels geworden. Und da die Schwellenländer an Selbstvertrauen und Gewicht gewinnen, ist Washington gezwungen, seinen monetären Thron zu räumen.

Der US-Dollar herrscht noch, aber sein Griff lockert sich

Der US-Dollar dominiert weiterhin grenzüberschreitende Transaktionen, sei es in Leistungsbilanzen oder auf den Finanzmärkten. Er bleibt ein vertrauenswürdiger Wertspeicher sowohl für institutionelle Investoren als auch für Privatpersonen. Doch die Gezeiten wenden sich. Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie haben Zentralbanken und privates Kapital ihre Dollarbestände stetig reduziert und Werte in Gold und andere Sachwerte umgeschichtet.

Während der US-Dollar noch immer zur Standardisierung der globalen Buchführung verwendet wird, ermöglichen künstliche Intelligenz (KI) und technologische Innovation inzwischen Währungskörbe – wie jene der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) –, die viele der Funktionen des US-Dollars problemlos ersetzen. Kurz gesagt: Die Ära, in der es keine glaubwürdige Alternative gab, ist vorbei.

Da der Globale Süden seinen Anteil am Welthandel und am globalen BIP ausweitet, gewinnt die praktische Nutzung von Nicht-Dollar-Währungen an Zugkraft. Innerhalb der BRICS werden Transaktionen zunehmend in nationalen Währungen abgewickelt.

SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), das vom Westen dominierte Nachrichtennetzwerk, das Banken für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen, bleibt dominierend, doch Alternativen gewinnen an Boden. Daten zeigen, dass der chinesische Yuan, auf den nur zwei Prozent der globalen Zahlungen entfallen, im Mai 2025 bereits 50 Prozent des BRICS-internen Handels abgewickelt hat.

Während das BRICS-Zahlungssystem noch weit von globaler Akzeptanz entfernt ist, wächst seine Präsenz. Und hinter dieser Dynamik steht ein strategisches Verständnis: Wahre monetäre Souveränität kann nicht mit Abhängigkeit von feindlichen Finanzsystemen koexistieren.

Die größte Barriere beim Aufbau multipolarer Alternativen ist nicht politischer Wille, sondern Infrastruktur. Der Ersatz von SWIFT erfordert sichere, skalierbare und interoperable Plattformen. Hier bieten digitale Währungen der Zentralbanken (CBDCs), blockchain-basierte digitale Versionen nationaler Währungen, ausgegeben und reguliert von Zentralbanken, einen transformativen Weg. Im Gegensatz zu Kryptowährungen sind CBDCs vollständig abgesichert und unter Kontrolle souveräner Währungsbehörden und verbinden digitale Geschwindigkeit mit staatlicher Aufsicht.

Peking führt den Vorstoß an. Die People’s Bank of China hat ihr Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) ausgeweitet, eine Alternative zu SWIFT, die für Yuan-Transaktionen konzipiert ist und zunehmend mit CBDC-Plattformen integriert wird.

Nach ihren Schätzungen können CBDCs die Transaktionskosten um bis zu 50 Prozent senken und grenzüberschreitende Zahlungen in Sekunden abwickeln. SWIFT hingegen basiert auf einem langsamen, geschichteten Modell von Korrespondenzbanken, das Tage dauern und hohe Gebühren verursachen kann.

Der digitale Yuan übersteigt zwei Billionen Dollar

Chinas digitaler Yuan (e-CNY) ist seit 2023 um über 800 Prozent gewachsen und überschritt bis Ende 2025 ein Transaktionsvolumen von 2,3 Billionen US-Dollar. Um die inländische Akzeptanz zu erhöhen, verfolgt China eine Strategie, die die Souveränität und Regulierung des e-CNY bewahrt und zugleich zinstragende Merkmale sowie ähnliche Funktionalität wie bei Stablecoins integriert.

Project mBridge, Abkürzung für „multiple CBDC Bridge“, ist eine gemeinsame Initiative des Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und der Zentralbanken von China, Hongkong, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Es ermöglicht grenzüberschreitende Zahlungen in Echtzeit mit CBDCs auf einer gemeinsamen Blockchain-Plattform, ohne Korrespondenzbanken oder SWIFT-Nachrichten.

Im Jahr 2025 verarbeitete mBridge Transaktionen im Wert von 55,49 Milliarden US-Dollar, eine 2.500-fache Steigerung gegenüber frühen Testläufen im Jahr 2022. Über 95 Prozent des Volumens entfielen auf e-CNY und widerlegten frühe Prognosen, wonach CBDCs, insbesondere die von China, unter öffentlicher Skepsis und begrenzten Anwendungsfällen leiden würden.

Fünf Jahre nach seiner Einführung bleibt e-CNY das weltweit größte Experiment einer digitalen Zentralbankwährung. Und sein Erfolg verändert Annahmen darüber, wer das Tempo finanzieller Innovation bestimmen kann.

BUNA und die Architektur monetärer Autonomie

Die Arab Regional Payment Clearing and Settlement Organization, bekannt als BUNA, ist ein weiterer zentraler Baustein der entstehenden Zahlungsarchitektur. Mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und betrieben vom Arabischen Währungsfonds ist BUNA eine grenzüberschreitende Multi-Währungs-Zahlungsplattform zur Förderung von Handels- und Investitionsströmen innerhalb und außerhalb der arabischen Welt.

Sie ermöglicht Zentral- und Geschäftsbanken, Zahlungen in der arabischen Region und mit globalen Partnern in mehreren Währungen zu senden und zu empfangen. Die monatlichen Transaktionsvolumina sind auf Tausende angewachsen, und BUNA erweitert die Teilnahme fortlaufend.

Dies wird ergänzt durch Initiativen wie AFAQ, das Sofort-Zahlungssystem des Golfkooperationsrats (GCC), das die Banken der Mitgliedsstaaten verbindet und Echtzeit-Transaktionen ohne US-Dollar-Clearingbanken ermöglicht.

Keine monetäre Revolution ohne institutionelle Transformation

Trotz Chinas digitaler Fortschritte kann kein einzelner Staat allein ein neues globales System verankern. Die Transformation erfordert institutionelle Architektur, etwa ein Clearinghaus wie die Europäische Zahlungsunion (EPU) der Nachkriegszeit, die den innereuropäischen Handel stabilisierte, indem Ungleichgewichte multilateral statt bilateral in knappen US-Dollar ausgeglichen wurden.

Die Neue Entwicklungsbank (NDB) innerhalb der BRICS ist am besten positioniert, diese Rolle zu übernehmen. Doch die verfestigten globalen Machtstrukturen – nicht nur finanzielle Trägheit – bleiben das eigentliche Hindernis.

Trump hat die Dominanz des US-Dollars offen als Frage der nationalen Sicherheit bezeichnet, sogar als legitimen „casus belli“. Diese Denkweise prägt beide US-Parteien und ist ein Eckpfeiler atlantischer Politik geworden.

Der US-Dollar dominiert weiter die Finanzmärkte, aber die Risse werden größer

Trotz Verlusten im Handel dominiert der US-Dollar weiterhin die grenzüberschreitenden Finanzmärkte. 2024 erreichte der globale Waren- und Dienstleistungshandel 33 Billionen US-Dollar, etwa ein Drittel des globalen BIP. Doch laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich betrug der tägliche FX-Umsatz 7,5 Billionen US-Dollar, mehr als das Fünffache des jährlichen Handelsvolumens. Dieser Markt bleibt überwiegend dollarbasiert.

Der US-Dollar war 2022 an 88 Prozent aller Devisentransaktionen beteiligt. Bis April 2025 stieg sein Anteil leicht auf 89,2 Prozent. Der Euro fiel auf 28,9 Prozent (von 30,6 Prozent 2022). Der Yen blieb stabil bei 16,8 Prozent. Der Yuan stieg auf 8,5 Prozent, ein stetiger Anstieg seit 2013.

Vom Umgehen von SWIFT zum Aufbau der Zukunft

China weiß, dass es die Dollar-Dominanz nicht allein demontieren kann. Die BRICS und der breitere Globale Süden müssen den Vorstoß anführen. Die Architektur nimmt bereits Gestalt an. Bis Januar 2025 begannen Länder wie Russland, Iran, Venezuela, Saudi-Arabien, China, die VAE und Ägypten, den „Petro-Yuan“ in grenzüberschreitenden Energietransaktionen zu nutzen.

Für Moskau ist dieser Schritt eine direkte Reaktion auf die Sanktionen und ein Versuch, sich dem Griff von SWIFT und dem Handel in US-Dollar zu entziehen. Dieser Schritt funktioniert, nicht symbolisch, sondern materiell. Und während andere folgen, wird aus einer einstigen Umgehungsstrategie der Kern eines neuen Systems.

Eine Öffnung für den multipolaren Moment

Die Krise um Grönland eröffnet neue Chancen für den Globalen Süden, da geopolitischer Druck der USA und Risiken auf den Finanzmärkten Europa dazu veranlassen könnten, seine Abhängigkeit vom Dollar zu reduzieren und sich von US-Vermögenswerten zu entfernen. Investoren könnten sich sicheren Häfen wie dem Schweizer Franken zuwenden oder die wirtschaftlichen Beziehungen zu Peking vertiefen.

Diese sich entwickelnde Krise der Dollar-Vorherrschaft hat einen tieferen politischen Bruch freigelegt. Der Globale Süden ist nicht länger bereit, ein imperiales System zu finanzieren oder zu erleichtern, das seiner eigenen wirtschaftlichen Unterordnung dient.

Neue Institutionen entstehen, alte Systeme zerfasern, und die Illusionen der Unvermeidlichkeit, die einst das US-Finanzprimat stützten, zerbrechen. Die monetäre Ordnung, die als Nächstes entsteht, wird nicht in Washington diktiert, sondern im gemeinsamen Interesse jener geschmiedet, die lange von ihren Vorteilen ausgeschlossen waren.


Suleyman Karan absolvierte ein Studium an der Fakultät für Politikwissenschaften der Universität Istanbul. Er arbeitete als Chefredakteur der Zeitungen Pazar Postası und Posta Daily. Er war Chefredakteur der Magazine Hürriyet BusinessWeek und Platin sowie redaktioneller Koordinator der Tageszeitung Yurt Daily. Derzeit ist er Wirtschaftsjournalist bei Gazeteduvar.

Ende der Übersetzung

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Horst Lüdecke: Kampf gegen die Physik & warum die deutsche Energiewende scheitert – Kontrafunk befragt EIKE

01. Februar 2026 um 16:00

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Kontrafunk ist ein seit einigen Jahren etablierter kritischer Radiosender, der die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten übernommen hat. In der Schweiz und Österreich kann man Kontrafunk sogar im Radio hören (Tipp für unsere A/CH-Leser).

Seitdem die Energiewende zu einer der wichtigsten Zielsetzungen deutscher Politik erklärt wurde, sprechen alle von Energie und Strom – aber wissen sie auch, was das ist? Es wird Zeit für Aufklärung. Was ist das physikalische Phänomen, das wir umgangssprachlich als Strom bezeichnen? Wie wird er erzeugt? Welche Besonderheiten der Strom-Erzeugung und -nutzung in Deutschland gibt es? Im Vortrag wird jene Kernfrage unserer Stromversorgung untersucht, die allen technisch besser informierten Zeitgenossen den Schlaf raubt: Wie weit können die bisherigen, mit Kohle und Gas betriebenen Grundlastkraftwerke durch die neuen Methoden ersetzt werden?

EIKE-Pressesprecher Horst-Joachim Lüdecke spricht im Format „Audimax“

 

Der Beitrag Horst Lüdecke: Kampf gegen die Physik & warum die deutsche Energiewende scheitert – Kontrafunk befragt EIKE erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Ernst Wolff WARNT: „15 Minuten Stadt wird Realität!“ (Oxford-Testlauf)

01. Februar 2026 um 14:44

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Das WEF-Treffen 2026 in Davos war kein normales Jahrestreffen – es war der Startschuss für einen gigantischen Umbruch. Ernst Wolff enthüllt, wie Larry Fink und Blackrock die Kontrolle übernommen haben und was Tokenisierung, Stable Coins und digitale Überwachung wirklich für uns bedeuten. In England läuft bereits der Testlauf für totale Kontrolle.

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Die Linke, die Reichsacht und die Kallas

01. Februar 2026 um 12:18

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Unsere meistgelesenen Artikel des Monats Januar. Unterschiedliche Themen, ein roter Faden: In den folgenden Artikeln geht es um das Auseinanderdriften von Anspruch und Wirklichkeit – [...]

Der Beitrag Die Linke, die Reichsacht und die Kallas erschien zuerst auf .

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Ein Leserbrief an Friedrich Merz geht viral: „Herr Bundeskanzler der zweiten Wahl … erlauben Sie mir eine Frage

01. Februar 2026 um 11:30

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Aus Facebook

Im Social Web gehen die Gemüter hoch, heftige Reaktionen kommentieren einen Leserbrief an Friedrich Merz, der alleine in facebook über 43.000 Mal gelikt und 4.300 Mal kommentiert wurde. Der Beitrag spricht vielen Lesern aus dem Herzen.

Quelle: schildverlag

„Herr Bundeskanzler der zweiten Wahl … erlauben Sie mir eine Frage.

Ganz direkt. Ohne das übliche diplomatische Weichspülmittel, das Sie so schätzen.

Wann genau eigentlich … ist in Ihren Kreisen der Entschluss gefallen, dass die Menschen in diesem Land nur noch eine lästige Ressource sind? Etwas, das man melkt, das man diszipliniert, das man von oben herab moralisch belehrt – aber das man unter keinen Umständen mehr ernst nimmt?

Sie stehen dort oben, exemplarisch für eine Kaste, die sich eine Arroganz antrainiert hat, die ihresgleichen sucht. Ein geschlossener Zirkel. Man applaudiert sich auf Podien gegenseitig zu, während man auf jene herabblickt, die dieses ganze Theater überhaupt erst finanzieren. Die Menschen, die morgens aufstehen, die arbeiten, die Steuern zahlen – und die zusehen müssen, wie sie trotz ihres Fleißes immer tiefer abrutschen.

Und dann setzen Sie noch einen obendrauf.

Es ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten, wenn aus Ihren Reihen nun auch noch die Behauptung kommt, die Menschen in diesem Land wären schlichtweg ‚zu lange krank‘.

Kanzler Merz schimpft über „zu viele Kranke“ – und hält 14,5 Fehltage im Jahr für „fragwürdig“.

Als wäre Krankheit eine Freizeitentscheidung. Als wäre das Burnout, der kaputte Rücken nach dreißig Jahren Maloche oder die psychische Erschöpfung durch Ihre verfehlte Politik ein Zeichen von Faulheit. Wer dieses (Anmerkung: sich in diesem) Land durch seine Arbeit physisch und psychisch verschleißt, dem werfen Sie am Ende noch Arbeitsverweigerung vor?

Das ist nicht nur faktisch falsch, das ist menschlich niederträchtig.

Schauen wir uns doch mal die Zahlen an, Herr Bundeskanzler. Ihre eigenen Zahlen. Während Sie dem arbeitenden Volk mangelnde Moral vorwerfen, weisen die Bundesbehörden im Schnitt fast 21 Krankheitstage pro Jahr auf. Weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Und die Krönung?

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages selbst – also genau dort, wo die moralischen Zeigefinger geschmiedet werden – liegt bei fast 23 Tagen.

Man gönnt sich also im geschützten Raum der Macht deutlich mehr Auszeiten als jenen, denen man gleichzeitig Faulheit unterstellt.

Wissen Sie … wenn Sie von ‚Verantwortung‘ reden, dann hört das Volk nur noch ‚Verachtung‘. Ihre Botschaft ist doch längst angekommen:

Arbeitet mehr.
Zahlt mehr.
Aber vor allem: Haltet die Fresse.

Wer in diesem System nicht mehr funktioniert, wer nicht mehr liefern kann, der hat in Ihrem Weltbild anscheinend jede Daseinsberechtigung verloren.

CO2-Abgabe. Lohnsteuer. Mehrwertsteuer. Gewerbesteuer. Eine endlose Kette staatlicher Zugriffe, die jede Eigenleistung im Keim erstickt. Und wofür? Damit Sie Milliarden in ideologische Prestigeprojekte pumpen können? Damit das Geld in aller Welt verteilt wird, während hier die Schulen verrotten und die Infrastruktur zerfällt?

Das ist keine Politik mehr, Herr Bundeskanzler. Das ist organisierte Gleichgültigkeit. Ideologie über Realität. Selbstinszenierung über Verantwortung.

Und hören Sie auf, so zu tun, als wären Sie der Vormund dieser Bürger. Als wären Sie deren Richter oder eine moralische Elite.

Das sind Sie nicht. Sie sind ein Angestellter. Vom deutschen Volk gewählt, vom deutschen Volk bezahlt – und dem deutschen Volk verpflichtet.

Nicht dem ukrainischen, nicht Rheinmetall oder Blackrock, sondern den Menschen hier.

Statt die eigene miserable Leistung zu reflektieren, treten Sie nach unten. Nach jenen, die versuchen, in diesem staatlichen Moloch irgendwie zu überleben. Ich sage es Ihnen, wie es ist:

Die Menschen durchschauen dieses perfide Spiel. Sie haben die Nase voll.

Es reicht.

Jens Waldinger

 

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Wie EU-Politiker in ihrer eigenen Blase von Feinden auf ihrer isolierten EU-Insel leben

01. Februar 2026 um 11:05

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Europa versucht, das Gesicht zu wahren, jetzt, da Amerika zu einem Land geworden ist, das nicht zu reparieren und unzuverlässig ist. 

Sonja van den Ende (strategic-culture)

Russlands Präsident Putin ist derzeit der größte geopolitische Feind der EU. Bis vor kurzem war die Weltanschauung der EU mit der der USA übereinstimmte – das heißt, bis Trump der neue koloniale MAGA-Herrscher der USA wurde und das neue MAGA-Amerika einleitete. Die „Liebe“ zwischen den beiden Brüdern, Amerika und Europa, ist damit vorbei. Die Europäer leben heute auf einer selbst auferlegten Insel der Isolation, wo das Erscheinen eines guten Lebens und der Demokratie von politisch finanzierten Medien aufrechterhalten wird.

Die EU-Länder schaffen nach dem Vorbild Amerikas unzählige Feinde, um ihre Inkompetenz auf der Weltbühne zu maskieren. Jetzt ist praktisch jeder ein Feind – einschließlich seines leuchtenden Beispiels und „Atlantischer Bruders“ seit 1945, Amerika –, den einige, vor allem viele Deutsche (ehemalige DDR-Bürger), als Besatzer Europas betrachten. Wir können jetzt sagen, dass Amerika, Donald Trump zusammen mit Putin (Russland), der neueste und größte Feind der Europäischen Union ist, insbesondere der westeuropäischen und baltischen Länder.

Für diese gestörten EU-Politiker ist also jeder ein Feind – von Putin bis Trump. Sie nennen Maduro, der brutal entführt wurde, den Feind; Khamenei den Feind; Putin den Feind; Xi einen Diktator; und China ein gefährliches Land mit einem sozialen Kreditsystem (das die EU selbst umsetzen will). In dieser Frage folgen sie sklavisch der verrückten Trump-Politik einer Welt ohne Regeln, während Trump laut den gleichen Politikern und Medien – zusammen mit Putin – mit Abstand der größte Feind derselben liberalen EU-Politiker ist. Folgst du noch?

Aber im inneren Kreis der Europäischen Union selbst geschieht etwas Neues und Bemerkenswertes: Das Verhältnis zwischen Führerin Ursula von der Leyen und der ausgesprochenen Russland-Kritikerin Kaja Kallas ist nicht mehr gut. Neue Feinde entstehen also innerhalb der EU selbst, was normalerweise das Ende eines Blocks, einer Organisation oder eines Landes bedeutet.

Laut einem hochrangigen EU-Beamten hat Kaja Kallas, die Hohe Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen intern als ‚Diktatorin‘ bezeichnet. Kallas „beschwert sich innerlich, dass sie (von der Leyen) ein Diktator ist, aber sie kann wenig oder nichts dagegen tun“, sagte der anonyme Beamte der Presse.

Laut EU-Insidern und Informationen, die an die Nachrichtenwebsite Politico weitergegeben wurden, ist die Beziehung zwischen von der Leyen und Kallas noch angespannter als bei ihrem Vorgänger Josep Borrell. Die Beziehung zwischen Borrell und von der Leyen wurde bereits als schwierig angesehen, aber laut mehreren EU-Insidern ist die Situation jetzt „noch schlimmer“. Die Ursache ist ein Konflikt um Macht und Einfluss.

Im vergangenen Jahr entzog die EU-Kommission unter der Führungin von der Leyen Kallas ihre Verantwortung für den Mittelmeerraum und schuf stattdessen eine neue Generaldirektion für den Nahen Osten, Nordafrika und den Golf, die direkt an die Kommission berichtet – was Ursula bedeutet.

Auch Mark Rutte, ehemaliger Premierminister der Niederlande und heute NATO-Chef, ist bei den Ultraliberalen in der Europäischen Union nicht mehr beliebt. Er ist „zu“ freundlich mit Trump. Nach seinen Aussagen über den kommenden großen Krieg mit Russland, den er als „NATO-Mitgliedstaaten könnte Russlands ‚nächstes Ziel‘ sein, wenn die Aggression nicht gestoppt wird“ – betonte er, dass der Konflikt buchstäblich „vor unserer Haustür“ stehe und dass Europa seine Gedanken auf einen möglichen Krieg vorbereiten müsse. Die gesamte westliche Presse und die sozialen Medien waren empört, dass er es wagte zu behaupten, dass ein kommender (imaginierter) Krieg schlimmer sein würde als der unserer „Großeltern oder Eltern“.

In einem kürzlichen Interview für einen niederländischen Sender weigerte sich Rutte, amerikanische Ansprüche auf Grönland zu kommentieren. Das Thema drohte jedoch, die NATO zu spalten. Dänemark und seine europäischen Verbündeten reagierten mit Schock auf Trumps Beharren, insbesondere auf die Tatsache, dass er eine militärische Intervention nicht ausschloss. Rutte hätte Dänemark verteidigen sollen, hieß es in Kopenhagen. Er setzte das Interview wie folgt fort, verteidigte Trumps diplomatischen Ansatz, erklärte, dass Trump effektiv arbeite, und lobte ihn für die Erhöhung der Verteidigungsausgaben in Europa – was natürlich von vielen südlichen EU-Ländern, die sich bereits in einer schwierigen finanziellen Situation befinden, nicht geschätzt wurde (die Erhöhung der Verteidigungsausgaben).

Aber Mark Rutte ging noch weiter und lehnte die Forderungen nach einer großen europäischen Armee während seines jüngsten Auftritts vor dem Europäischen Parlament in Brüssel entschieden ab. Rutte sprach Befürworter einer von den USA geführten NATO unabhängigen europäischen Armee an: „Europa ist nicht in der Lage, sich ohne die US-Armee zu verteidigen“, sagte Rutte. „Wenn jemand hier immer noch glaubt, dass die Europäische Union oder Europa als Ganzes sich ohne die USA verteidigen können, dann sind Sie dumm.“ „Ich wünsche Ihnen viel Glück, wenn Sie dies tun wollen, denn Sie müssen die Männer und Frauen in Uniform finden“, sagte er. Er gab zu, dass die meisten Europäer, selbst nach aggressiver Propaganda in verschiedenen Ländern wie den Niederlanden, um in der Armee zu dienen und Putins Russland zu bekämpfen, es entschieden ablehnen. „Ich denke, Putin wird das lieben“, sagte er über die Idee einer europäischen Armee. „Denken Sie sorgfältig darüber nach, wenn Sie weitermachen“, sagte er.

Man kann viel über Mark Rutte sagen, und ich tue dies regelmäßig, weil ich ihn durch meinen niederländischen Hintergrund kenne, und ich selbst bin seit über dreizehn Jahren in der niederländischen Politik tätig. Diesmal verfolgte er einen listigen Ansatz (er ist sehr schlau und schlau). Er versuchte, einen Keil zwischen Trump und Putins Haltung zur Ukraine zu treiben, und leider gelang ihm das. Ziel war es, die USA mit der radikalisierten EU und ihrem Krieg gegen Russland in Einklang zu bringen. Trump, politisch ahnungslos (er ist ein Geschäftsmann) und leicht beschwichtigt, hat seine Strategie in Bezug auf die Ukraine bereits geändert. Das geschah nach dem Gipfel von Alaska und dem Gipfel in Den Haag.

Der Wendepunkt kam während des NATO-Gipfels im Juni 2025 in Den Haag, einem Treffen von Staats- und Regierungschefs aus den 32 NATO-Mitgliedstaaten, bei dem Trump als besonderer Gast eingeladen wurde und Rutte ihn „Papa“ nannte, und wurde damit Trumps bester Freund. Heutzutage sind Diplomatie und politischer Scharfsinn nicht mehr notwendig; es geht um Sykophanz und persönliche Aufmerksamkeit, die an sich sicherlich verwerflich ist, aber die Welt ist zu einem Dschungel geworden, in dem nur die Stärksten überleben! Diese Kehrtwende wurde während des Gipfels in Den Haag im Juni 2025 zementiert, gefolgt von dem Alaska-Gipfel im August 2025 zwischen Putin und Trump. Leider war der Schaden bereits von der Europäischen Union, der NATO und natürlich Mark Rutte selbst angerichtet worden.

Leider gibt es auch in Trumps Regierung disruptive Faktoren wie Marco Rubio und Lindsey Graham, die erbitterte Gegner Russlands sind. Trump hört ihnen natürlich zu. Darüber hinaus steht die Ukraine nicht mehr ganz oben auf der US-Agenda; der Fokus hat sich nun auf den Iran und Südamerika verlagert. Aber diese Regimewechselversuche und Kriege in den oben genannten Ländern zielten oder sind immer noch auf Verbündete Russlands ab, um es zu schwächen. Deshalb sind sich viele Politiker in der Europäischen Union und anderen europäischen Ländern mit Trump über diese Regimewechselpolitik einig, die sich aus dem alten US-Spielbuch ergibt; schließlich sagen diese gestörten EU-Politiker: Solange Russland zerstört werden kann, sind wir glücklich, egal welche Kosten. Die Worte der verstorbenen Madeleine Albright (über tote Kinder im Irak) zu verwenden: „Es sind nur Kollateralschäden.“

Ende Januar fand in Davos ein weiteres Spektakel namens Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Es wurde schmerzlich klar, dass Europa seinen Glanz verloren hat. Macron, der eine Sonnenbrille trug, scherzte über den Verlust Amerikas und die „regelbasierte Ordnung“ – eine Ordnung, die im Wesentlichen der westlichen Dominanz oder, wie einige argumentieren, dem Ende der Kolonisierung gleichkam. Der kanadische Premierminister Mark Carney wiederholte dieses Gefühl in seiner Rede.

Europa versucht, das Gesicht zu wahren, jetzt, da Amerika zu einem Land geworden ist, das nicht mehr repariert und unzuverlässig ist – mit Ausnahme von Mark Rutte, der Trump um seinen Finger gewickelt hat. Leider muss man ihm dafür Anerkennung zollen. Aber Trump ist unzuverlässig, und seine Regierung ist unerfahren und engstirnig, nach außen geschlossen. Es ist im Wesentlichen eine Regierung für die Reichen, die alle verrückte Pläne für die Reichen machen, wie die futuristische Stadt, in die sie Gaza verwandeln wollen – für die Reichen, natürlich nicht für die armen Palästinenser.

In seiner Dummheit verwechselt er den Frieden mit Geld und denkt, dass eine futuristische Stadt die Lösung ist. Dies zeigt, dass er absolut keine Ahnung hat – genau wie seine Regierung – darüber, was tatsächlich in den Ländern vor sich geht, die er erobern möchte, oder was wirklich in der Ukraine passiert ist, also der Donbass. Social-Media-Kampagnen werden eingerichtet, wie die auf X für den Sturz der iranischen Regierung, und tiefe Fälschungen werden über sogenannte große Aufstände verwendet, die eigentlich heiße Luft sind. Hoffen wir, dass die Trump-Regierung auch heiße Luft ist, aber weitere drei Jahre sind eine lange Zeit – zu lange, wenn Sie mich fragen. Es wird die Welt ins Chaos stürzen, unter der Herrschaft des Dschungels, und wie wir bereits sehen, in Kriege.

(Auszug von RSS-Feed)

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

01. Februar 2026 um 11:04

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Aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusätzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.

Wer unsere Veröffentlichungen vollständig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.

Im Folgenden eine Auswahl zentraler Beiträge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:

☝Der russische Denker Alexander Dugin sagt, dass die Theorie, Israel würde Trump mit Epstein-Vorwürfen erpressen, um einen Angriff auf den Iran durchzusetzen, kurzsichtig sei.

„Es wird etwas viel Gefährlicheres passieren.“

Was könnte er damit meinen? Quelle… pic.twitter.com/gbwWakxbHK

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

🚨 Rogan: „In den Epstein-Leaks hieß es, Bill Gates habe Antibiotika für Melinda besorgen wollen, weil er sich bei einer Prostituierten eine Geschlechtskrankheit eingefangen habe. Epstein könnte das aber auch nur geschrieben haben, um Druck auf Bill Gates bezüglich eines… pic.twitter.com/77uogqyxU9

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

‼🏦💵Jeffrey Epstein räumt in einem bisher unveröffentlichten Interview ein, dass die Wall Street ihre Arbeit absichtlich kompliziert darstellt, um dem kleinen Mann sein Geld abzunehmen.

„Sie wollen nicht, dass der kleine Mann versteht, was sie tun, weil sie so viel Geld… pic.twitter.com/iJYuUAeKdn

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

🚨Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei ist nach zehn Jahren erstmals wieder nach China zurückgekehrt.

Der chinesische Dissident Ai Weiwei:

Der Westen kann China überhaupt nicht beschuldigen, denn man muss sich nur die eigene Bilanz in Bezug auf internationale… pic.twitter.com/Tn66yDUj7p

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

🔴 NEU AUFGETAUCHTES VIDEO – EPSTEIN ÜBER DAS BANKENSYSTEM

In einem neu veröffentlichten Video erklärt Jeffrey Epstein offen das Prinzip des Teilreserve-Bankwesens: Aus 1 Dollar Einlage könnten Banken 8–9 Dollar verleihen, obwohl dieses Geld real nicht existiere – die… pic.twitter.com/M6ZcGEY93Q

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

🔴 NEUES LICHT AUF DIE EPSTEIN-AKTEN

Vor zwei Jahren sagte Wladimir Putin etwas, das heute – nach den neu veröffentlichten Epstein-Akten – eine beklemmende neue Bedeutung bekommt:

Er warf den westlichen Eliten ein „kannibalenhaftes Verhalten“ vor, sagte, sie hätten sich daran… pic.twitter.com/8kNPKSFXiR

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

⚡ WELT IM UMBRUCH – AKTUELLE SCHLAGZEILEN

📍 Gaza: Tote unter Trümmern
Bei der israelischen Bombardierung der Sheikh-Radwan-Polizeistation in Gaza-Stadt wurden über ein Dutzend Palästinenser getötet; Suchteams bergen weiterhin Leichen aus den Trümmern.

📍 London stellt sich… pic.twitter.com/j3AYJsuq79

— Don (@Donuncutschweiz) February 1, 2026

☝Russland war zu keinem Zeitpunkt isoliert – Gabriele Krone-Schmalz zu Gast bei Monika Gruber pic.twitter.com/Izcwpz5inm

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

☝🚨John Mearsheimer: Der Plan war, iranische Demonstranten als Bodentruppen einzusetzen, mit den USA zusammenzuarbeiten und das Regime zu stürzen. Als die Proteste scheiterten und das Militär Trump warnte: Wir können das Regime nicht stürzen. pic.twitter.com/vzepY64TB9

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

‼Yanis Varoufakis erklärt, dass es bei Trumps Friedensrat nie um einen Waffenstillstand ging, sondern vielmehr um einen ausgeklügelten PR-Gag, der es Netanjahu ermöglichen sollte, den Völkermord mit anderen Mitteln fortzusetzen:

🔴durch Aushungern, eine brutale medizinische… pic.twitter.com/UjkYoI5xfa

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

☝ „Wir stehen kurz vor der Entwicklung eines Krebsimpfstoffs und einer neuen Generation immunmodulatorischer Medikamente. Ich gehe davon aus, dass sie bald effektiv in der personalisierten Therapie eingesetzt werden können.“ – Präsident Putin pic.twitter.com/cfaHcvOjK4

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

💥Piers Morgan und Max Blumenthal kritisierten den ehemaligen IDF-Sprecher Jonathan Conricus scharf für seine zentrale Rolle bei der Zerstörung des Al-Shifa-Krankenhauses im Gazastreifen durch Israel.

„Du bist ein waschechter Kriegsverbrecher … Und in einer gerechten Welt… pic.twitter.com/lpw7r6BaRT

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

‼🚨Hier sieht man Conricus, einen der Hauptverantwortlichen für den Gaza-Holocaust, wie er Waffen im Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza platziert, um die Zerstörung des gesamten medizinischen Sektors in Gaza zu rechtfertigen.

Kurz darauf entführte die israelische Armee (IDF)… pic.twitter.com/VdwSCZBiWY

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

💥‼Catherine Austin Fitts schlägt Alarm: „Trump wurde ins Weiße Haus gebracht, um Konservative dazu zu bewegen, ein Kontrollsystem zu unterstützen. Niemand steht auf unserer Seite.“

Der Ausschnitt stammt aus einem Gespräch mit Miles Franklin vom 26. Januar 2026, das auf YouTube… pic.twitter.com/gDqYiaz4lv

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

⚡ WELT IM UMBRUCH – AKTUELLE SCHLAGZEILEN

📍 Gaza: Digitale Lager
Israel errichtet große Lager im Süden Gazas – ausgestattet mit Überwachungs- und Gesichtserkennungstechnologie zur Kontrolle der Bevölkerung.

📍 Siedlergewalt eskaliert
Israelische Siedler setzen… pic.twitter.com/BTI686dltt

— Don (@Donuncutschweiz) January 30, 2026

🚨🇺🇸📉 US-Insolvenzen erreichen 15-Jahres-Hoch

Die Ära des leichten Geldes ist vorbei. Die Zahl der Insolvenzen großer US-Unternehmen stieg im Jahr 2025 auf 749. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von 9 % und ist der höchste Stand seit 15 Jahren. Dies ist das vierte Jahr… pic.twitter.com/oBso3ItJNn

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

💥Jeden Tag stellt Trump die Behauptung auf, Kuba würde fallen.

Gestern hat Kuba Fidel Castro, José Martí und den kubanischen Stolz unterstützt. pic.twitter.com/VkB8SSZOZ1

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

🚨🇺🇸 Peter Schiff sagt: „Der Dollar wird zusammenbrechen und durch Gold ersetzt werden.“

Wir steuern auf eine Wirtschaftskrise zu, die die Finanzkrise von 2008 wie ein harmloses Sonntagsfest aussehen lassen wird. pic.twitter.com/cf4yrSUWD6

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

🔴Die großen Pharmakonzerne wollen uns weismachen, dass Alzheimer unheilbar ist. Ein Hirnchirurg nennt jedoch drei Substanzen, die Alzheimer bekämpfen – und das ohne Nebenwirkungen.

An erster Stelle steht Curcumin, das die Mitochondrienfunktion steigert und die… pic.twitter.com/DamJwrvBxq

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

‼☝Scott Ritter, ein ehemaliger US-Marine und Geheimdienstoffizier:

„Wenn ich im Iran die Entscheidungsgewalt hätte, wäre die Abraham Lincoln bereits versenkt, die amerikanischen Stützpunkte wären zerstört, Israel ausgelöscht und ich würde massive Operationen gegen die Kurden… pic.twitter.com/MgskUc05P1

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

🇻🇪 💪🏻Kollision der Souveränität: Venezuela widersetzt sich dem US-Plan für seine Zukunft

Die amtierende venezolanische Präsidentin Delcy Rodriguez hat Ultimaten der USA offen abgelehnt und Respekt für die Souveränität des Landes gefordert.

Dies ist die erste öffentliche… pic.twitter.com/VQgzvRRNzT

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

☝Netanjahu hat die Handykamera seines Smartphones mit Klebeband abgeklebt. pic.twitter.com/74zQmhFqHS

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

🚨Viral: Was sieht man?!

USA vs. Iran vor der UN: Diplomatie oder Diktat?

🇺🇸 Die US-Position: Washington erklärt sich zu Gesprächen mit dem Iran bereit – aber nur unter Bedingungen.
Kernforderung: Null Urananreicherung im Iran.
Der "US-Vertreter" appelliert direkt an Teheran,… pic.twitter.com/leWSNYNQfR

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🖕 Eine US-Blockade Venezuelas gegen den Iran? Versuchen Sie es und sehen Sie, was passiert!

Washington erwägt Berichten zufolge eine „Marineblockade“ des Iran, um dessen Ölexporte zu unterbinden.

„Die Vorteile einer solchen Operation sind klar: Wenn es unmöglich ist, das… pic.twitter.com/rA2xHHjYQD

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☝💥Putin über den Dollar: Was machen die USA da? Ihr bringt euch selbst um. pic.twitter.com/slOXX9iij2

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‼💉💵Pfizer-Chef Albert Bourla prahlt offen damit, dass das gesamte Geld, das sein Unternehmen mit dem Coronavirus verdient hat, nun in die Krebsforschung investiert wird.

Er sagt, Pfizer habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vor Krebs zu retten, so wie es die Welt vor… pic.twitter.com/bUtCcY1QDO

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🚨„Das ist sehr, sehr besorgniserregend.“

Der Epidemiologe Nicolas Hulscher schlägt Alarm wegen einer neuen Mikronadelpflaster-Implantattechnologie – finanziert von Bill Gates –, die sowohl mRNA als auch permanente Quantenpunkt-QR-Codes in den Körper einbringt. pic.twitter.com/nr9jiXwAIj

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🔥🇺🇸🔥Tucker Carlson sprach über Anzeichen eines Zusammenbruchs der USA vor dem Hintergrund der Unruhen in Minneapolis pic.twitter.com/TkvTa7ZF9v

— Don (@Donuncutschweiz) January 29, 2026

⚡ WELT IM UMBRUCH – AKTUELLE SCHLAGZEILEN

📍 Gaza: Lager-Vorwürfe eskalieren
Israel bereitet laut *The Cradle* ein streng überwachtes Lager im Süden Gazas vor – Kritiker sprechen von einem Konzentrationslager zur Vertreibung von Palästinensern.

📍 Dollar vor dem Kollaps?… pic.twitter.com/vgjOEHOtxw

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🚨Der „12-Tage-Krieg“ war kein Zufall – und sicher kein Abschluss.

👉 Testlauf statt totaler Krieg
Getestet wurde Irans reale Stärke: Reaktionsfähigkeit, Abschreckung, Eskalationsschwelle.

👉 Kalibrierung der Machtverhältnisse
USA und Israel wollten wissen, wie weit sie gehen… pic.twitter.com/QmT67Lg14Z

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🇪🇺 Kallas: „Die alten Beziehungen zwischen der EU und den USA sind beendet.

Die Leiterin der europäischen Diplomatie erklärte öffentlich das Ende dieser Beziehungen und stellte fest, dass Europa nicht mehr zu den Hauptinteressen der Amerikaner gehört. pic.twitter.com/eM8BuaNvDT

— Don (@Donuncutschweiz) January 28, 2026

🇺🇸🇮🇷 Deutsche Welle zeigte, wie ein neuer US-Angriff auf den Iran aussehen könnte

Das deutsche Medium skizziert ein Szenario eines möglichen US-Angriffs auf den Iran. Die USA könnten alles einsetzen: Flugzeugträger, Flugzeuge, Raketen.

✖ Die Flugzeugträgergruppe USS Abraham… pic.twitter.com/AIfMMUrtGL

— Don (@Donuncutschweiz) January 28, 2026

(Auszug von RSS-Feed)

Neues und Spannendes aus dem Telegram-Kanal!

01. Februar 2026 um 11:02

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Telegram erlaubt es wieder, unsere Beiträge in Webseiten einzubetten. Wie lange das so bleibt, wissen wir nicht. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und teilen heute nach wieder Neues und Spannendes aus unserem Telegram-Kanal mit euch.

(Auszug von RSS-Feed)

Scott Ritter: Steht der US-Iran-Krieg kurz bevor? Truppenaufmarsch auf dem Höhepunkt

01. Februar 2026 um 10:43

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Scott Ritter ist ehemaliger Major, Nachrichtendienstoffizier, US-Marine und UN-Waffeninspektor. Ritter spricht über die Möglichkeit eines bevorstehenden Angriffs auf den Iran.

(Auszug von RSS-Feed)

Iran ohne Plan

31. Januar 2026 um 20:45

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Die Regierung riskiert, das Irak-Debakel als Farce zu wiederholen

Jon Hoffman (antikrieg)

Die Vereinigten Staaten von Amerika steuern auf eine weitere selbstverschuldete Krise im Nahen Osten zu. Ein zweiter amerikanisch-israelischer Angriff auf den Iran erscheint nahezu unausweichlich – diesmal mit weitaus verheerenderen Folgen für alle Beteiligten. Präsident Donald Trump hat die Militärpräsenz in der Region massiv verstärkt und Teheran gedroht, die Zeit für ein Abkommen laufe ab. Berichten zufolge erwägt er sogar den Einsatz von US-Spezialkräften für Bodenangriffe gegen Atom- und Raketeninfrastruktur sowie andere Ziele des Regimes.

Doch Trumps Absichten bleiben unklar. Washington hat es versäumt, ein klares Ziel im Iran-Konflikt zu formulieren. Gewalt ist zum Selbstzweck geworden, losgelöst von klaren und erreichbaren strategischen Zielen.

Dieser Weg birgt die Gefahr einer Katastrophe. Weitere US-Militäraktionen gegen den Iran würden nicht dem Schutz konkreter Interessen dienen, sondern der Durchsetzung einer gescheiterten regionalen Agenda, die die amerikanische Nahostpolitik seit Jahrzehnten prägt. Vage Ziele, übertriebene Bedrohungswahrnehmungen und Fantasien vom Regimewechsel drohen, die USA in einen kostspieligen Krieg zu verwickeln, den die Amerikaner nicht wollen. Trump sollte unverzüglich mit realistischen Erwartungen Verhandlungen mit Teheran aufnehmen.

Die aktuellen Kriegsforderungen stellen die jüngste Phase eines jahrzehntelangen Zyklus aus politischer Trägheit und Partikularinteressen dar, die die Vereinigten Staaten in Richtung einer militärischen Konfrontation mit dem Iran drängen. Dieser Drang erhielt neuen Auftrieb durch die Reihe von Verlusten der strategischen Position des Irans in den zwei Jahren seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg Israels im Gazastreifen. Während Israel gegen Irans regionale Stellvertreter und die Islamische Republik direkt vorging, hofften Israels Premierminister Benjamin Netanjahu – der sich seit fast drei Jahrzehnten für einen von den USA angeführten Regimewechsel im Iran einsetzt – und die Hardliner in Washington, Trump unter Druck zu setzen, diese Schwäche auszunutzen.

Zunächst widerstand Trump dem Druck zu einem Militärschlag gegen den Iran. Nach fünf Gesprächsrunden gerieten die Verhandlungen ins Stocken, vor allem weil Washington von Israel und seinen Unterstützern unter Druck gesetzt wurde, die harte Forderung nach einer vollständigen Einstellung der Urananreicherung im Inland zu erfüllen. Schließlich gab Trump nach, genehmigte zunächst Israels Angriffe auf den Iran und beteiligte sich dann am Krieg, indem er drei iranische Atomanlagen in Natanz, Fordow und Isfahan angriff. Anschließend behauptete er, die Angriffe hätten das iranische Atomprogramm „vollständig und komplett zerstört“ – eine Behauptung, die sowohl vom amerikanischen Geheimdienst als auch von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) widerlegt wurde.

Israel begann den „Zwölf-Tage-Krieg“ gegen den Iran unter dem fadenscheinigen Vorwand, Teheran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern – etwas, das israelische Beamte seit Jahrzehnten als unmittelbar bevorstehend bezeichneten, obwohl US-Geheimdienste das Gegenteil behaupteten. In Wirklichkeit ging es bei Israels Angriffen nicht um die Abwehr einer unmittelbar bevorstehenden Bedrohung, sondern um den Auftakt zu einem Konflikt, von dem Netanjahu und seine Verbündeten sich einen Regimewechsel erhofften.

Nun fordern Israel und die Hardliner in Washington die USA zu einem erneuten Eingreifen. Israel begründete die Notwendigkeit neuer Angriffe zunächst mit der Abwehr des iranischen Raketenprogramms. Dann verlagerte sich der Fokus auf den Schutz iranischer Demonstranten nach dem Ausbruch eines Massenaufstands gegen die wachsende Wirtschaftskrise im Iran. Dieses ständige Ändern der Argumentation spiegelt die anhaltenden Bemühungen dieser Akteure wider, die USA zu einem Regimewechsel in Teheran zu drängen. Für Israel und die Hardliner in Washington war das größte Problem mit dem Iran nie dessen Atomprogramm, seine ballistischen Raketen oder sein autoritärer Charakter – es ist nach wie vor das Regime selbst.

Trump ist darauf eingegangen. Er scheint mehr an einer Kapitulation als an Verhandlungen interessiert zu sein und fordert von Teheran, die Urananreicherung im Inland aufzugeben, sein Raketenprogramm einzuschränken und die Unterstützung seiner regionalen Stellvertreter zu beenden. Doch die Vorstellung, der Iran würde sich nach den Verlusten der letzten zwei Jahre freiwillig noch verwundbarer machen, widerspricht jeglicher Logik. Verhandlungen werden scheitern, wenn die USA mit diesen maximalistischen Forderungen auftreten – genau darauf setzen die Befürworter amerikanischer Angriffe auf den Iran.

Neue Angriffe der USA oder Israels würden nicht der Abwehr einer unmittelbar drohenden Gefahr dienen, geschweige denn der Befreiung des iranischen Volkes von der Tyrannei – sie wären vielmehr auf die Schwächung und/oder den Zusammenbruch des Regimes ausgerichtet. Das Fehlen jeglicher vorgeblicher Begründungen für erneute Militäraktionen im Iran ist eklatant. Washington sucht verzweifelt nach Rechtfertigungen, um einen bereits festgelegten Kurs zu stützen.

Trumps Iran-Plan hat kein klares Ziel. Luftangriffe allein werden das Regime nicht stürzen. Auch der Einsatz von Gewalt als Strafmaßnahme ist keine realistische Option, um ein diplomatisches Abkommen mit dem Iran zu erzielen. Trumps Forderungen sind diesmal noch weiter gefasst, was die Gefahr birgt, die gleichen Fehler zu wiederholen, die zum Zwölf-Tage-Krieg geführt haben.

Die Annahme, US-Angriffe wären eine einmalige Operation, birgt die Gefahr einer gefährlichen Eskalationsspirale. Diejenigen, die nach einem amerikanischen Militäreinsatz schreien, werden wahrscheinlich auf ein anhaltendes Engagement drängen, um den Sturz des Regimes sicherzustellen und einen internen Übergang zu steuern. Sie verfolgen eine maximalistische Agenda und werden die Bedingungen so lange verschieben, bis Washington ihren bevorzugten Kurs einschlägt.

Auch ein erneutes Militäreinsatz dürfte den iranischen Protestierenden nicht helfen. Trotz des Ausmaßes der Proteste hielt der Zusammenhalt der Eliten an und der Sicherheitsapparat blieb dem Regime treu, wodurch dieses den Aufstand mit brutaler Repression niederschlagen konnte. Es versteht sich von selbst, dass Iraner wie alle Menschen das Recht haben, frei zu leben und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Sie dürfen nicht als politische Spielfiguren missbraucht werden.

Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass ein Militäreinsatz diese Bewegung neu entfachen oder sie so weit stärken würde, dass das Regime zusammenbricht. Die iranische Opposition ist weiterhin tief gespalten, und die harte US-Politik gegenüber dem Iran hat in der Vergangenheit die Hardliner des Regimes gestärkt. Es gibt keinen sichereren Weg, die Opposition gegen das Regime in Teheran zu untergraben, als ihren Kampf zur Rechtfertigung einer ausländischen Militärintervention zu instrumentalisieren.

Die Annahme, Washington könne mit militärischer Gewalt einen neuen Status quo im Iran etablieren und aufrechterhalten, ist typisch für das realitätsferne Denken, das die amerikanische Nahostpolitik seit Jahrzehnten prägt. Jede sinnvolle Reform muss selbsttragend sein und darf nicht von außen aufgezwungen werden.

Das gegenwärtige Vorgehen birgt enorme Risiken für die USA und die Region. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Regime die Kombination aus erneuten Angriffen und den jüngsten Unruhen im Inland als existenzielle Bedrohung ansieht und mit noch härteren Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA und ihre regionalen Partner reagiert als zuvor. Teheran wird signalisieren wollen, dass regelmäßige amerikanische oder israelische Angriffe im Iran nicht zur Routine werden. Iranische Offizielle haben dies bereits angedeutet und erklärt, Teheran werde auf erneute US-amerikanische oder israelische Militäraktionen mit größerer Härte reagieren als während des Zwölftagekriegs.

Trotz der erheblichen Verluste der letzten zwei Jahre verfügt der Iran weiterhin über die notwendigen Fähigkeiten und Ressourcen, um entschieden zu reagieren. Dies birgt die Gefahr, nicht nur den Nahen Osten zu destabilisieren, sondern auch das Leben der rund 40.000 US-Soldaten in der Region zu gefährden und die USA in einen langwierigen Konflikt zu verwickeln – gerade in einer Zeit, in der sie international stark überlastet sind.

Ein Angriff auf den Iran birgt die Gefahr, die Fehler vergangener US-Militärinterventionen im Nahen Osten zu wiederholen. Trumps Zeitfenster für einen Kurswechsel schließt sich rasch. Diplomatie bleibt das einzige Mittel, um eine weitere regionale Krise abzuwenden.

erschienen am 30. Januar 2026 auf > The American Conservative > Artikel

Jon Hoffman ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Verteidigungs- und Außenpolitik am Cato Institute. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die US-Außenpolitik im Nahen Osten, die Geopolitik des Nahen Ostens und den politischen Islam.

(Auszug von RSS-Feed)

Auf der Suche nach Dialog mit Russland

31. Januar 2026 um 11:43

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Nein, es geht nicht um einen diskreten Protest gegen die einäugige Politik der Schweiz und der EU gegenüber Russland, es geht um einen gut sichtbaren, öffentlichen Protest! Die rund 30 Schweizer, die mit Vital Burger gegenwärtig in Moskau sind, wollen gesehen und gehört werden! (Foto Stefano di Lorenzo aus Moskau)

Von Stefano di Lorenzo (globalbridge

(Red.) Vital Burger, ein Schweizer aus der Region Luzern, ist ein tapferer Kämpfer für eine neutrale Schweiz, die ihre historisch gewachsene Neutralität auch gegenüber Russland strikte einhalten sollte, um als internationale Vermittlerin wertvolle friedenserhaltende und friedensschaffende Instanz international äußerst wichtige Aufgaben übernehmen zu können. Und Vital Burgers Methode ist nicht irgend eine – wohl kaum gelesene – Argumentation in irgend einer einsamen Publikation, er organisiert unaufhörlich Reisen nach Russland, weil die Erfahrung zeigt, dass wer Russland persönlich kennt und auch mit Russen im persönlichen Gespräch war, eine ganz andere Einstellung gegenüber Russland einnimmt und den von den großen Medien und dem öffentlichen Rundfunk verbreiteten Russenhass nicht kritiklos übernimmt. Vital Burgers persönlicher Einsatz kann nicht genug hochgeschätzt werden! Gerade auch jetzt ist er wieder mit etwa 30 Mitreisenden in Russland – und er scheut sich nicht, diesen seinen Kampf für mehr gegenseitiges Verständnis auch öffentlich zu zeigen! (cm)

Eine große Gruppe Reisender aus Europa ist heute in Russland sicher keine alltägliche Erscheinung. Auch aus diesem Grund zog der Besuch von rund dreißig Schweizern in Moskau in der verschneiten letzten Januarwoche die Aufmerksamkeit etlicher Moskauer auf sich. Die Einwohner der russischen Hauptstadt sind in der Regel eher zurückhaltend und schweigsam gegenüber Fremden. Aber innerhalb weniger Tage wurden die Schweizer Reisenden mehrfach von neugierigen Moskauern angesprochen, die beim Hören der deutschen Sprache wissen wollten, aus welchem Land die Reisenden kamen. Europäische Touristen sind in Russland derzeit eher selten anzutreffen, obwohl es paradoxerweise aus bürokratischer Sicht und hinsichtlich der Erlangung eines russischen Visums einfacher ist, Russland zu besuchen als vor 2022.

Aber die dreißig Schweizer sind keine einfachen Touristen. Ihr Besuch geschah nicht, um der Langeweile zu Hause zu entfliehen: Es handelt sich um eine Reise, die im Geiste der „Volksdiplomatie“ organisiert wurde. „Wer Frieden mit seinem Nachbarn will, muss ihm zuhören und seine Argumente verstehen. Das heißt nicht unbedingt, dass wir sie alle gutheißen. Wir wollen nur zuhören und versuchen, auch die Sorgen der Russen zu begreifen“, so Vital Burger, Organisator der Initiative. „Das westliche Narrativ haben wir bisher in allen Medien von Politikern und den Militärs ausgiebig gehört“. Vital Burger ist Präsident des Vereins eurasien.ch und auch Vizepräsident der Gesellschaft Schweiz Russland, die im vergangenen Jahr übrigens ihr hundertjähriges Bestehen feierte.

Aber neben dem Besuch in Russland und dem Anhören der Argumente Russlands mit Hilfe von Gesprächen mit verschiedenen Experten, Menschen, die in Russland leben und das Land seit Jahren kennen, war einer der symbolträchtigsten Momente dieser Reise eine kleine Aktion, die an einem sonnigen, aber sehr kalten Nachmittag Ende Januar auf den Straßen Moskaus durchgeführt wurde. Ausgestattet mit Trycheln, den Schweizer Kuhglocken, wollte die Schweizer Delegation die offizielle Vertretung der Schweiz in Russland erreichen, um dem Botschafter des Landes einen Brief zu übergeben. Ein Marsch von 300 Metern von der U-Bahn-Station „Чистые пруды“ (Tschistie Prudy „Saubere Teiche“) bis zum Sitz der Schweizer Botschaft in Russland, um ein Zeichen zu setzen: Viele Schweizer Bürger sind mit der Aufgabe der Neutralität der Schweiz nicht einverstanden. Mit Glockengeläut wollten sie den bösen Geist des Konflikts vertreiben, der in den letzten Jahren die Beziehungen zwischen Russland und der Schweiz (und vielleicht in noch größerem Maße ganz Europa) geprägt hat.

„Wir stehen hier als Vertreter einer Schweizer Bevölkerungsgruppe, die es ernst meint mit der Neutralität. Sie versteht darunter die Bereitschaft, in Konfliktsituationen beiden Parteien mit Respekt zu begegnen, ihre Sorgen und Wünsche anzuhören und Wege zur Verständigung zu suchen. […]

Nun wünschen wir, dass die für Russlands Schicksal Verantwortlichen die Hoffnung auf Entspannung und auf einen solidarischen Neubeginn nicht aufgeben. Sie, Herr Botschafter, bitten wir, dazu nach Möglichkeit beizutragen“, so stand es im Brief, der dem Schweizer Botschafter übergeben wurde.

Der Empfang in der Schweizer Botschaft selbst war eine nahezu perfekte Übung diplomatischer Höflichkeit. Und auch ein Beweis dafür, dass es möglich ist, eine Diskussion über grundlegende Fragen wie Neutralität und Krieg auf vollkommen zivilisierte Weise zu führen. Selbst wenn es tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten gibt.

Was bedeutet Neutralität?

Für viele Schweizer ist die Neutralität eine Frage der nationalen Identität. Viele der Schweizer, die nach Russland gekommen sind, um sich mit Russland zu verständigen, sind der Meinung, dass die Neutralität nach 2022 verletzt worden ist. Eine Ansicht, die der neue Schweizer Botschafter in Russland jedoch nicht teilt. Die Neutralität sei ein genau definierter Rechtsbegriff, den die Schweiz weiterhin wahre, da sie im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten weder Waffen noch Geheimdienstinformationen an die Ukraine geliefert habe. Einige halten diese Definition der Neutralität jedoch für zu eng gefasst und sind der Meinung, dass die von der Schweiz verhängten Sanktionen die Neutralität des Landes verletzen. Diese Position vertritt auch die russische Regierung, die die Schweiz offiziell in die Kategorie der „unfreundlichen Länder“ aufgenommen hat. (Auch der Herausgeber der Online-Plattform Globalbridge, Christian Müller, ist klar der Ansicht, dass die Schweizer Regierung, der Bundesrat, mit der pauschalen Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland die Schweizer Neutralität schwer verletzt hat, siehe hier.)

Die Schweiz hat russische Vermögenswerte in Höhe von 7 Milliarden Franken eingefroren. In den Augen Moskaus hat die Schweiz dadurch ihre Legitimität als Vermittler im Ukraine-Krieg verloren. Laut Russland soll die Schweiz zum ersten Mal seit 1815 ihre Neutralität verletzt haben. Andererseits wurde die Schweiz von den USA kritisiert, zu wenig Sanktionen verhängt zu haben.

Die Reisenden des Vereins Eurasien sind aber nicht die einzigen, die den Dialog mit Russland wieder aufnehmen wollen. Der Schweizer Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten Ignazio Cassis hat kürzlich angekündigt, dass er Russland besuchen wolle. Etwas, das bis vor kurzem noch undenkbar schien. Der Wind in Europa dreht sich vielleicht.

Ein neues Konzept der Neutralität?

Vital Burger gibt sich optimistisch. Dennoch scheint die Wiederherstellung normaler Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland derzeit ein fernes Ziel zu sein. Sicherlich gibt es in der Schweiz viele, die den Dialog mit Russland suchen. Viele erinnern sich daran, dass die Schweiz auch dank Russland und den Bemühungen von Zar Alexander I. im Jahr 1815 mit dem Wiener Kongress am Ende der Napoleonischen Kriege von der internationalen Gemeinschaft als neutrales Land anerkannt wurde.

Doch auch wenn die Neutralität für die überwiegende Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ein grundlegendes Element der Außenpolitik bleibt, würde laut einer aktuellen Umfrage eine (knappe) Mehrheit der Schweizer militärische Hilfe für die Ukraine befürworten. Ein Ansatz, der sicherlich schwer mit dem Konzept der Neutralität zu vereinbaren ist. 56 Prozent der Befragten haben laut dieser neuen Umfrage Ja oder eher Ja zu Waffenlieferungen an die Ukraine gesagt. Dabei wollen 80 Prozent aber auch die Neutralität bewahren. 85 Prozent der Schweizer bleiben der Meinung, dass sich die Schweiz nicht an militärischen Konflikten beteiligen sollte.

Auftraggeber der Befragung soll ein kleiner, bislang unbekannter Verein namens NeutRealität gewesen sein. Gründer des Vereins ist Adrian Wiedmer, ein Unternehmer. Wiedmer ist lokal bei den Grünliberalen aktiv und soll sich über die Ukrainepolitik der Schweiz oft empört haben. Aus diesem Grund hätten die Vereinsgründer mit privatem Geld die Umfrage finanziert. 2088 Personen wurden online befragt.

Willkommen in Moskau

Der Name General Suworow sagt den meisten Europäern vielleicht nicht viel. Aber in Russland wird der General immer noch verehrt, auch wenn er im 18. Jahrhundert, zwischen 1730 und 1800, lebte. Suworow ist zu einem Symbol für die militärische Macht Russlands geworden. Wenn man in Russland an die Schweiz denkt, ist der Name Suworow eine der ersten Assoziationen.

Nachdem er zusammen mit den Österreichern die Franzosen in Norditalien besiegt hatte, kämpften Suworow und seine Armee 1799 in der Schweiz gegen die Franzosen und die Truppen der Helvetischen Republik. Eines der Mosaike an der Decke der U-Bahn-Station „Komsomolskaja“ in Moskau zeigt Suworow zu Pferd vor dem Hintergrund der Alpen. Russland ist ein Land, in dem militärischer Ruhm unabhängig von der Epoche noch immer verehrt wird. Der Mythos der nahezu unbesiegbaren militärischen Macht Russlands bildet eine direkte Verbindung zwischen dem zaristischen Russland, das bis ins heutige Russland reicht und über die Sowjetunion führt.

In der Moskauer U-Bahn scherzt einer der Fahrgäste, nachdem er gehört hat, dass die Reisenden aus der Schweiz kommen: „Sie müssen sich an Suworow erinnert haben!“. Dann hält er eine kurze Rede darüber, wie wichtig es ist, stolz auf sein Land zu sein, was seiner Meinung nach bis vor einigen Jahren in Russland fast als geschmacklos galt. Als er jedoch hört, dass die Besucher hier sind, um die Freundschaft mit Russland zu pflegen, ruft er aus: „Man sieht, dass sie gute Menschen sind!“ und verabschiedet sich mit den besten Wünschen für einen angenehmen Aufenthalt in der Hauptstadt.

Man könnte fast glauben, dass spontane Volksdiplomatie manchmal mehr bewirken kann als die offizielle Diplomatie mit ihren rigiden Protokollen.

ACHTUNG! Auch RT aus Russland hat dazu ein absolut sehenswertes Video publiziert! ForumGeopolitica konnte es verlinken: Hier anklicken!

 

(Red.) Siehe dazu auch einen früheren Bericht über eine Reise mit Vital Burger, hier anklicken.

(Auszug von RSS-Feed)

Als Deutschland noch eine Demokratie war

31. Januar 2026 um 10:47

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Werner Vontobel (infosperber) 

Vor 50 Jahren war Deutschland noch wirtschaftlich stark, demokratisch und friedliebend. Ein nostalgischer Blick zurück.

Demnächst ist es 50 Jahre her, seit mich der «Tages-Anzeiger» als politischer und ökonomischer Korrespondent in die «Verbonnung» geschickt hat, benannt nach der damaligen Hauptstadt der Bundesrepublik. Unser Ältester war gut ein Jahr alt, der nächste war unterwegs, und auch unsere Tochter sollte in Bonn zur Welt kommen. Wir fanden für 800 D-Mark eine Haushälfte im Bonner Vorort Friesdorf, wo wir dank unserer Kinder und der Sozialkompetenz meiner Frau schon bald Teil des Ortsbildes waren.

Auseinanderentwickelt

Seit unserer Rückkehr 1982 haben wir jedes Jahr eine bis drei Wochen in Bonn verbracht – und konnten hautnah mitverfolgen, wie sich Deutschland und die Schweiz (beziehungsweise Bonn und Zürich) auseinanderentwickelt haben. Zunächst rein städtebaulich: Im Kerngebiet von Friesdorf hat sich seit 1976 fast nichts verändert. Auch unser altes Haus aus der Vorkriegszeit steht noch. Einige Läden, wie der Schuhladen nebenan sind in Wohnungen umgebaut worden. Und unser Lieblingsrestaurant ist jetzt ein Bestattungsinstitut. Die Strassenbeläge sind auch schon lange nicht mehr erneuert worden. Alles wirkt für Zürcher Augen ein wenig ärmlich.

Klufterstrasse
Wie vor 50 Jahren: Klufterstrasse in Friesdorf. © Google Streetview

Die Mieten steigen

In Zürich (beziehungsweise in Leimbach) sind wir also in eine Neubausiedlung gezogen. Die Nachbarhäuser waren auch keine zehn Jahre alt. Wenige Jahre später sind links und rechts neue Siedlungen hochgezogen worden. Inzwischen dominiert die Variante Abriss und Neubau. Auf meinem Weg ins Kaffee von Adliswil nach Wollishofen kommt es mir vor, als wäre in den letzten zehn Jahren jeder dritte Wohnblock durch einen grösseren ersetzt worden. Die Staus werden länger, die Mieten steigen.

Leimbach
Alles neu: Überbauung beim Bahnhof Leimbach. © Google Streetview

Weniger Geld

Auch sozial haben sich die Schweiz und Deutschland auseinanderentwickelt. Damals hatten wir nicht das Gefühl, dass unsere Friesdorfer Freunde oder die deutschen Journalistenkollegen weniger Geld gehabt hätten als wir Schweizer. Niemand sprach von einem Umzug in die reiche Schweiz. Heute ist die Schweiz der Ort, von dem sich viele Deutsche ein besseres Leben erhoffen. Das Thema taucht immer wieder auf. Ich weiss von zwei deutschen Ärzten, die zwar weiterhin in Bonn wohnen, ihren komfortablen Lebensstil aber mit periodischen Einsätzen in Schweizer Spitälern verdienen.

Nebenjob für Rentner

Oder nehmen wir meinen leider verstorbenen Freund Henning. Damals gehörte er als Geschäftsführer eines kleinen Verlags und Hausbesitzer zur soliden Mittelklasse. Vor etwa zehn Jahren haben wir unsere Renten verglichen und er sagte mir, dass er mit seinen rund 2000 Euro zu den reichsten zehn Prozent der deutschen Rentner gehöre. Er sei aber froh, dass er diese Rente noch bei einem Umfrageinstitut für einen Stundenlohn von 10 Euro aufhübschen könne. Und zwar nicht etwa als sozialabgabepflichtiger Angestellter, sondern als freier Mitarbeiter. Sein Arbeitgeber habe seine Jobs von Luxemburg nach Deutschland transferiert, um von Deutschlands tiefem Lohnniveau zu profitieren.

1-Euro-Jobs

Der mit der «Agenda 2010» unter Gerhard Schröder eingeführte Niedriglohnsektor (man erinnere sich an die 1-Euro-Jobs) ist wohl einer der Gründe für die soziale Spaltung und den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands. Ein weiterer ist die Energiepolitik. Wenn der Wohlstand eines Landes von Branchen, die viel Energie verbrauchen, wie etwa die Auto-, die Chemie- und die Metall-Industrie abhängt, dann sollte man nicht ohne Not auf die Kernenergie und auf das billige russische Öl und Erdgas verzichten. Ein dritter Grund ist die Willkommenskultur. Deutschlands Sozialstaat ist für die ganze dritte Welt zu einem Magneten geworden, und längst hat sich auch eine «Willkommens-Industrie» gebildet, von der auch immer mehr Einheimische profitieren und welche die Staatskasse ruiniert.

Der andere Weg

Die Schweiz hat einen anderen Weg eingeschlagen. Wir haben mit unseren Luxus-Industrien (Finanz, Pharma, Uhren et cetera) und mit unseren Steuerparadiesen die Reichen und die gutverdienenden Fachkräfte dieser Welt angezogen. Das hat die Bodenpreise und die Mieten hochgetrieben. Das macht den Wohlstand zur Lotterie. Meine Generation hat typischerweise mit Mitte 30 ein damals noch günstiges Eigenheim erwerben können und spart damit im Vergleich zu Neumietern monatlich 2000 Franken. Nicht selten hat man nach 60 noch das Elternhaus geerbt und ist damit zum Millionär geworden. Viele unserer Schweizer Freunde haben irgendwo noch eine Zweitwohnung, während viele andere nach einer Leerkündigung verzweifelt eine Wohnung suchen.

«Unsere Demokratie»

Nun zur Demokratie. Nur leicht überspitzt kann man sagen: Deutschland hat «die Demokratie» abgeschafft und durch «unsere Demokratie» ersetzt. «Unsere Demokratie, das ist die Gemeinschaft aller Parteien links der AfD. Diese Parteien sind sich in einem Punkt einig: Wir müssen «unsere Demokratie» durch eine «Brandmauer» vor der AfD schützen. Dieser heilige Furor hat etwa dazu geführt, dass nach den Bundestagswahlen von 2025 der abgewählte Bundestag noch einmal zusammengetreten ist und sehr weitreichende Entscheide getroffen hat – Entscheide, welche die neu gewählten «Feinde der Demokratie» verhindert hätten, wenn man sie hätte abstimmen lassen.

Die «Brandmauer»

Die AfD ist eine Partei, die vorrangig Themen bedient, die von der anderen rechten Partei vernachlässigt worden sind: Kontrolle der Einwanderung, Rückbau des Sozialstaates, national statt global, Familie statt Staat, Kritik am «Bürokratiemonster EU» und direkte Demokratie. Dazu: Frieden mit Russland – einst ein Kernthema der SPD. Alles im grünen Bereich. Dass die AfD dennoch fanatisch bekämpft, mit einer «Brandmauer» aus dem «demokratischen» Spektrum ausgeschlossen, mit V-Männern des Verfassungsschutzes ausspioniert und mit einem Verbot bedroht wird, hat – unter anderem – drei Gründe.

Erstens: Existenzangst. Von der Zahl der Abgeordneten hängt die Grösse des Futtertopfs ab. Auf Bundesebene sind es pro Abgeordneten monatlich brutto rund 55’000 Euro, auf kommunaler Ebene (in Bonn) immer noch gut 2500 Euro für einen Teilzeitjob. Weitere Hundertausende gut bezahlte Jobs in der Verwaltung, in Verfassungsschutzbehörden, an Gerichten, bei ARD und ZDF hängen ebenfalls vom Parteibuch ab. Dazu kommen noch Posten bei den NGOs, für die der Staat jährlich viele Milliarden ausgibt. Von diesem Trog lässt man sich nicht gerne verdrängen.

Zweitens: Faschismusvorwurf. Die AfD sei «gesichert rechtsextrem». Fragt man bei einer «KI» nach, worauf sich dieser Vorwurf konkret stützt, kommt als erster Punkt «Abstufung der Staatsbürgerschaft». Fragt man weiter nach konkreten Belegen dafür, erfährt man dass die AfD «das Staatsangehörigkeitsrecht wieder auf das ‹Abstammungsprinzip› (Blut-und-Boden-Prinzip) zurückführen» will. Konkret: In Deutschland geborene Kinder von Migranten sollen nicht mehr automatisch deutsche Staatbürger sein. Genau das war bis 2000 die geltende Rechtslage. Rot-Grün hat sie geändert.

Drittens: Putin-Versteher. Wer heute für Frieden mit Moskau ist, macht sich verdächtig, im Dienste Russlands zu stehen. Auch dafür sammeln die «demokratischen Parteien» und die von ihnen abhängigen öffentlich-rechtlichen Medien fleissig Indizien – und finden sie natürlich.

Unsauberer Abwehrkampf

Klar: Die AfD steht mit ihrem Programm rechts von allen anderen und zieht deshalb Neonazis an, von denen sie sich nicht immer ausreichend distanziert. Klar ist aber auch, dass ihre politischen Konkurrenten einen unsauberen Abwehrkampf führen, der die Frage aufwirft, wie lange Deutschland noch eine Demokratie bleiben kann.

Wie würde ich berichten?

Was, wenn ich heute wieder Deutschlandkorrespondent des «Tages-Anzeigers» wäre. Wie würde ich – aus Berlin statt Bonn – über die ausufernden Kosten der Willkommenskultur berichten? Wie über den oft grenzwertigen Umgang mit der AfD berichten. Etwa über den Ausschluss des AfD-Kandidaten Joachim Paul von der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen durch ein Gremium, das dazu gar nicht befugt ist? Zumindest hätte ich darüber eine grosse Recherche angeboten.

Was nicht zu lesen ist

Ob das mein Nach-Nachfolger auch getan hat, bezweifle ich. Sicher ist, dass ein solcher Bericht nie erschienen ist. Auch über die linksextremen und gewerkschaftlichen Hintergründe der Blockade der Gründungsversammlung der Jugendorganisation der AfD in Giessen war im «Tages-Anzeiger» nie etwas zu lesen, und er hat auch nie schon nur leise kritisiert, dass Bundespräsident Steinmeier immer wieder mal Brandreden gegen die «Feinde unserer Demokratie» hält.

Zu «meinen» Zeiten wurde dieses Amt vom vormaligen FDP-Politiker Walter Scheel ausgeübt. Für ihn galt das Grundgesetz, wonach der Bundespräsident im Rahmen der «Staatspflege» in seinen Reden «integrierend, moderierend und motivierend» wirken solle.

Das heutige Deutschland wirkt inzwischen sehr ungepflegt.

(Auszug von RSS-Feed)

Profiteure der Klima-Panikindustrie: Die Versicherungswirtschaft

31. Januar 2026 um 10:00

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Axel Bojanowski von der Welt berichtete kürzlich vom aktuellen Bericht der Münchener Rückversicherung (Marke: Munich Re), die jährlich eine Auflistung der zu bezahlenden Folgen von Naturkatastrophen liefert. Der Hauptgrund angeblich – von den Massenmedien ungeprüft übernommen: der Klimakollaps!

Eine Rückversicherung („Re“) versichert andere Versicherungsunternehmen, deren direkte Kunden die Bürger und Firmen sind. Die „Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München“ ist die größte ihrer Art auf der Welt. Somit verfügt die Münchener Rück über einen der größten Datensätze zu Katastrophenschäden. Nur – ist die Verknüpfung mit dem behaupteten menschlichen Klimawandel Tatsache oder Marketing?

Die großen Massenmedien jedenfalls lassen sich die übliche Katastrophenmeldung natürlich nicht entgehen. So schreibt der Spiegel:

Analyse von Rückversicherer Waldbrände in Los Angeles waren die teuerste Naturkatastrophe im Jahr 2025

Der Deutschlandfunk steht nicht zurück:

Munich Re: Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

n-TV mag auch nicht kleckern, sondern klotzt:

Klimawandel als Treiber – Naturkatastrophen verursachen Schäden von 224 Milliarden Dollar

Schlußendlich die Tagesschau:

Wetterextreme in Industrieländern Naturkatastrophen kosten immer mehr Wohlstand

Der Wissenschafts-Journalist Bojanowski ist bekannt für seine erhellenden zeithistorischen Hintergrund-Einsichten, die dem Tagesschau-Seher entgehen. So erinnert er daran, daß die Versicherungswirtschaft schon recht früh das Klimathema als Marketing-Maßnahme entdeckte. 1988 wurde der Weltklimarat ins Leben gerufen, und 1995 fand die erste weltweit beachtete Klimakonferenz in Berlin statt. (Eigentlich gab es schon 1988 in Hamburg eine erste UN-Konferenz dazu, aber eher unbeachtet.)

Bojanowski dazu:

Vor 31 Jahren ging es los. Im März 1995, zwei Tage vor Beginn der ersten UN-Klimaverhandlungen in Berlin, trafen sich Manager großer Versicherungen mit den Vertretern von Banken, Umweltverbänden und Firmen der Solarenergiebranche, um die globale Erwärmung als Geschäftsfeld auszuloten. Sie witterten angesichts der aufgekommenen Klimadebatte ihre Chance.

Die Münchener Rück wurde trotz ihrer relativen Unbekanntheit beim Endverbraucher (Versicherungsnehmer) im Spiegel damals schon als „erstes Opfer des Treibhauseffekts“ bezeichnet. Man sieht – die Profiteurs- und Interessensgruppen aus Medien und Wirtschaft können sehr gut zusammenarbeiten.

Der Beitrag Profiteure der Klima-Panikindustrie: Die Versicherungswirtschaft erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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