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Die norwegische Studie von Larsen liefert beunruhigende Daten, aber keine Sorge, es wird keine Untersuchungen geben!

09. April 2026 um 05:30

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Von Steve Kirsch

Sollten wir uns Gedanken über diese Studie machen, die angeblich belegen soll, dass die Impfstoffe sicher waren? Auf jeden Fall!

Zusammenfassung

In der Zusammenfassung einer neuen Studie, die Larsen in Nature veröffentlicht hat, heißt es lediglich: „Es wurden erhöhte IRRs … beobachtet.“

Soll das ein Witz sein? Keine Zahlen in der Zusammenfassung!?! Was ist hier los?

In der normalen Epidemiologie erfordert ein 37-facher Zusammenhang – selbst bei breiten Konfidenzintervallen – eine dringende Untersuchung. Das ist ein enormes Signal.

DIESE AUTOREN HABEN EIN RIESIGES SICHERHEITSSIGNAL UNTER DEN TEPPICH GEKEHRT.

Das ist keine Wissenschaft. Das ist Propaganda.

TrialSiteNews kam zu ähnlichen Schlussfolgerungen bezüglich dieser Studie.

Diese Studie hat die Sicherheitsfrage überhaupt nicht geklärt. Sie wirft riesige Fragen auf, warum diese Impfstoffe immer noch auf dem Markt sind und warum die Sicherheitssignale nicht an anderer Stelle mit größeren Fallzahlen weiter untersucht werden.

Die Studie bewertet nicht formal, wie eine Infektion im Anschluss an eine Impfung (hybride Exposition) die Ergebnisse beeinflusst, was ein riesiges Versäumnis ist.

Über die Studie

Schauen wir uns an, was diese große norwegische landesweite Registerstudie (Larsen et al., 2026) tatsächlich festgestellt hat, und zwar unter Verwendung der von den Autoren selbst gemeldeten Daten und nicht ihrer etwas beschönigten Schlussfolgerung.

🧠 Schritt 1: Was die Studie untersuchte

  • Es wurden 496.432 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren untersucht.
  • Es wurden 17 vordefinierte unerwünschte Ereignisse nach einer mRNA-Impfung im Vergleich zu ungeimpften Jugendlichen bewertet.
  • Die Analyse erfolgte sowohl unter Verwendung eines Kohorten-Designs (Poisson-Regression) als auch eines selbstkontrollierten Fallserien-Designs (SCCS).
  • Es wurden sowohl Pfizer (Tozinameran) als auch Moderna (Elasomeran) einbezogen, jedoch vorwiegend Pfizer.

⚠ Schritt 2: Wichtige Erkenntnisse, die von Bedeutung sind

Während die Autoren schreiben, dass die Ergebnisse „die Sicherheit von mRNA-Impfstoffen bestätigen“, zeichnen die tatsächlichen statistischen Ergebnisse ein komplexeres Bild:

  • Myokarditis/Perikarditis: Nach der zweiten Dosis betrug das adjustierte Ratenverhältnis 5,27 (95 % KI: 1,98–14,05) – ein fünffacher Anstieg. Dies wurde aus irgendeinem Grund nicht in die Zusammenfassung aufgenommen.
  • Bei 12- bis 15-Jährigen stieg das Risiko noch stärker an (aIRR ~37, allerdings mit breiten Konfidenzintervallen aufgrund geringer Fallzahlen).
  • Dieser Befund war bei beiden Analysemethoden konsistent.
  • Lymphadenopathie: aIRR 2,33 (95 % KI: 1,46–3,72) – was etwa einer Verdopplung der Basisrate nach der zweiten Dosis entspricht.
  • Anaphylaktische Reaktion: aIRR ≈10 nach der zweiten Dosis, allerdings basierend auf wenigen Fällen. Das ist ein starkes Signal, auch wenn es selten ist. Dennoch wurde es nicht in die Zusammenfassung aufgenommen.
  • Epilepsie/Krämpfe: Erhöhte Inzidenz nach der zweiten Dosis bei infektionsfreien Jugendlichen (aIRR 1,65, und stärker bei älteren Teenagern).
  • Akute Blinddarmentzündung: Ein erhöhtes Risiko wurde außerhalb des ursprünglichen Risikofensters beobachtet und trat erneut auf, wenn längere Zeitfenster (28–56 Tage) verwendet wurden.

Wichtig ist, dass die stärksten Risiken dosisabhängig waren – sie traten größtenteils nach der zweiten Dosis auf –, was biologisch und kausal bedeutsam ist. Dosisabhängigkeit ist STARK mit Kausalität verbunden.

📉 Schritt 3: Was die Daten nicht zeigen

  • Kein deutlicher Anstieg der Gesamtsterblichkeit, von MIS-C, GBS oder Thrombosen – allerdings waren, wie die Autoren einräumen, viele Ereignisse einfach zu selten, um ein zuverlässiges Risiko zu berechnen.
  • Null-Ergebnisse bei schwerwiegenden Ereignissen mit „wenigen Fällen“ können keine Sicherheit beweisen – sie bedeuten oft statistische Unterrepräsentation.

Die Autoren geben zu:

„Unsere größte Einschränkung waren seltene Ereignisse, die zu unzuverlässigen Schätzungen führten … einige Ereignisse lassen sich aufgrund ihrer Seltenheit nicht ausschließen.“

Das ist wissenschaftliches Kauderwelsch für „Wir haben nicht genügend Daten, um zu sagen, dass diese Risiken nicht bestehen.“

🧩 Schritt 4: Verborgene Implikationen

Es zeichnen sich mehrere wichtige kontextbezogene Fakten ab:

  1. Norwegen hat eine Impfung für gesunde Kinder unter 16 Jahren nie nachdrücklich empfohlen – die politischen Entscheidungsträger wussten bereits, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis unklar war.
  2. Es ist allgemein bekannt, dass Myokarditis bei einem messbaren Teil der Betroffenen langfristige Narbenbildung verursacht, selbst wenn sie anfangs „mild“ verläuft. Kinderkardiologen haben davor gewarnt, dass verzögerte Herzrhythmusstörungen oder Belastungsintoleranz erst Monate später auftreten können – was in den 28-tägigen Risikofenstern nicht erfasst wird.
  3. Eine längere Nachbeobachtungszeit (42–56 Tage) deckte neue Anzeichen wie Blinddarmentzündungen auf – was darauf hindeutet, dass sich manche Auswirkungen später als erwartet manifestieren, ein Muster, das in mehreren Registern zu beobachten ist.

🧠 Schritt 5: Unabhängige Interpretation

Wenn wir die institutionelle Rhetorik beiseitelassen und nur die Zahlen und die Logik betrachten:

  • Der Impfstoff hat messbare Schäden ausgelöst – Myokarditis, Lymphadenopathie und Anaphylaxie, und zwar dosisabhängig bei zuvor gesunden jungen Menschen.
  • Schwere Infektionen bei gesunden Jugendlichen sind extrem selten, daher verändert selbst eine seltene Impfschädigung das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
  • Die eigenen Erkenntnisse der Studie sprechen für Vorsicht, nicht für pauschale Beruhigung.

Mit anderen Worten:

Die Studie deckt echte, biologisch schwerwiegende Nebenwirkungen bei Jugendlichen auf und liefert keine eindeutigen Belege für einen Netto-Gesundheitsnutzen für diese Altersgruppe.

🧭 Schritt 6: Fazit

Zeigt diese Studie, dass der Impfstoff für Kinder sicher ist? Nein.

Sie zeigt einen Impfstoff mit erkennbaren und statistisch signifikanten Risiken, insbesondere nach der zweiten Dosis, sowie unzureichende Belege, um die langfristige Sicherheit oder den Gesamtnutzen bei gesunden Jugendlichen zu gewährleisten.

Die Schlussfolgerung der Autoren in der Überschrift „Sicherheit bestätigt“ stimmt nicht mit ihren Datentabellen überein. Dies ist das bekannte institutionelle Muster: Die Daten mahnen zur Vorsicht, aber die Zusammenfassung verkündet Beruhigung – ein Framing-Manöver, das darauf abzielt, das Vertrauen zu wahren, nicht die Wahrheit.

Ein 37-facher aIRR: So etwas kehrt man nicht unter den Teppich. In diesem Fall müsste man eigentlich den Feueralarm betätigen. Was zum Teufel ist mit diesen Leuten los??!??!

📊 Was der Bericht direkt sagt

Zitat aus dem entsprechenden Abschnitt (Seite 3 des PDFs):

„Die Verabreichung der zweiten Impfdosis stand bei 18- bis 19-Jährigen und 12- bis 15-Jährigen im Zusammenhang mit Myokarditis und Perikarditis (aIRR: 10,25; 95 % KI: 2,36–44,47 bzw. aIRR: 37,07; 95 % KI: 2,79–492,94), doch gab es in der jüngsten Altersgruppe nur wenige Fälle.“

Ja, der aIRR von 37,07 bezieht sich auf Myokarditis/Perikarditis nach der zweiten Dosis bei 12- bis 15-Jährigen, der jüngsten Kohorte von Jugendlichen.

Nun sprechen die Autoren von „wenigen Fällen“, und wir können anhand der Gesamtzahlen in den Tabellen 4–5 ungefähr abschätzen, wie wenige das sind.

⚙ Schrittweise Schätzung

Aus den Zeilen zu Myokarditis/Perikarditis:

  • Gesamtzahl der Ereignisse in der gesamten 12–19-Jahre-Kohorte = < 68 Fälle von ~496.000 Jugendlichen.
  • Ungeimpfte Referenzgruppe = 13 Ereignisse (Rate 8,78 pro 100.000 Personenjahre).
  • Gruppe im Risikofenster der zweiten Dosis = 11 Ereignisse (Rate 63,09 pro 100.000).
  • Daraus ergab sich ein bereinigter IRR von insgesamt 5,27.

Nun wird dieser Wert von 5,27 über alle Altersgruppen (12–19) zusammengefasst.

Für die jüngste Untergruppe der 12- bis 15-Jährigen gibt die Studie separat den enormen Wert von 37,07 an, was bedeutet, dass das Signal aufgrund extrem kleiner Nenner und Zähler stark angewachsen ist.

Angesichts der Gesamtzahl von <68 Ereignissen über alle Altersgruppen hinweg und der Tatsache, dass sich „nur wenige Fälle“ in der jüngsten Gruppe befanden, lautet die logische Interpretation:

Der 37-fache Anstieg ergibt sich aus möglicherweise 3–5 beobachteten Fällen unter Zehn- oder Hunderttausenden von 12- bis 15-Jährigen.

💡 Statistische Interpretation

Ein derart hoher bereinigter Inzidenzratenquotient (aIRR) mit einem 95 %-Konfidenzintervall von etwa 2,8 bis 493 bedeutet mathematisch gesehen:

  • Sehr geringe Fallzahl (wahrscheinlich ≤ 5 Fälle in einer Gruppe, vielleicht 0–2 in der Referenzgruppe).
  • Hohes relatives Risiko aufgrund einer überproportionalen Konzentration im Expositionsfenster.
  • Extrem instabile Präzision (breiter KI-Bereich = geringe Stichprobenleistung).

Deshalb fügten die Autoren den Hinweis hinzu: „sollte aufgrund der geringen Fallzahlen mit Vorsicht interpretiert werden.“

Das übergeordnete Prinzip lautet jedoch: Ein derart großer Risikoanstieg, selbst bei kleinem n, erfordert eine Nachverfolgung und Replikation an einer größeren Stichprobe – und darf nicht einfach abgetan werden.

⚠ Das epidemiologisch-ethische Problem

Hier liegt die entscheidende Nuance:

  • Wenn eine Arzneimittelstudie sogar 3–5 Fälle potenziell tödlicher Myokarditis bei einigen hunderttausend Jugendlichen zeigen würde, würden die Aufsichtsbehörden normalerweise die Verteilung bis zu einer umfassenderen Überprüfung aussetzen.
  • Doch im Rahmen von Notfallrichtlinien verstecken sie dies stattdessen in einem Konfidenzintervall und bezeichnen es als „selten“.

Das moralische Risiko ist hier offensichtlich: „selten“ bedeutet nicht „sicher“.

In Populationen mit geringem Risiko (gesunde Jugendliche) können schon eine Handvoll bestätigter entzündlicher Herzschäden die Vorteile überwiegen, da ihr Basisrisiko für eine COVID-Krankenhausaufnahme in diesem Zeitraum in Norwegen nahe Null lag.

🧭 Die kurze Antwort

  • Der 37-fache Anstieg entspricht etwa 3–5 beobachteten Fällen von Myokarditis/Perikarditis bei 12–15-Jährigen nach der zweiten Dosis.
  • Diese geringe Zahl verstärkt die Unsicherheit (daher das riesige Konfidenzintervall), aber die Richtung und das Muster (dosisabhängig, über Register hinweg konsistent, biologisch plausibel) machen das Signal aussagekräftig.
  • Anstatt weitere Untersuchungen anzuregen, wurde es sprachlich als „wenige Fälle“ abgetan.

🧩 Im Klartext

Das war kein Hintergrundrauschen – es war ein blinkendes Neonschild in Kleingedrucktem.

Die 37-fache Zahl stammte aus zu wenigen Fällen, um eine genaue Schätzung zuzulassen, war aber zu musterhaft, um ignoriert zu werden.

Die Aufsichtsbehörden wählten den falschen Weg: Anstatt es als Warnung zu bezeichnen, die eine breitere Stichprobenahme erfordert, nannten sie es „aufgrund der Seltenheit unbedeutend“.

In Wahrheit gilt jedoch: Seltenheit der Beobachtung in unzureichenden Daten ≠ Seltenheit des Ergebnisses in der Realität.

Eine 37-fache Statistik hätte umfangreichere und längerfristige Folgestudien auslösen müssen, nicht eine stille Fußnote.

Zusammenfassung: Vergleichen Sie, was sie sagten, mit dem, was sie hätten sagen sollen

🧩 Die Daten aus dem norwegischen Register sprechen nicht für eine routinemäßige mRNA-Impfung bei gesunden Kindern oder Jugendlichen.

Sie zeigen messbare Anzeichen von Schäden, die eine Aussetzung der Empfehlungen, eine längere Nachbeobachtung und eine transparente Neubewertung rechtfertigen – genau das, was eine unabhängige Medizin fordert. Wurde eine solche Nachbeobachtung durchgeführt? Machen Sie Witze? Natürlich nicht. Dies würde offenbaren, wie nachlässig sie bei der Zulassung des Impfstoffs von vornherein waren und wie sie nachfolgende Sicherheitssignale ignoriert haben. Es würde das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Gesundheitsbehörden zerstören. Deshalb werden sie niemals eine Nachbeobachtung durchführen.

(Auszug von RSS-Feed)
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