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Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte die monatliche Statisitik für die offiziellen Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit ist im Februar 2026 dabei "saisonbereinigt" um 15.000 auf 3.070.000 gesunken.
Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, präsentierte vor Journalisten ihre monatliche Auswertung der Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt. So seien offiziell weiterhin mehr als drei Millionen Menschen ohne Arbeit gelistet. Verglichen mit dem Februar des Vorjahres liegt die Arbeitslosenzahl damit um 81.000 höher.
Die Bundesagentur für Arbeit, mit Sitz in Nürnberg, vermeldet für den Februar 2026 eine offizielle Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent. Die gemeldete Zahl von Erwerbslosen sei laut Auswertung vorliegender Zahlen "um 15.000 auf 3.070.000 gesunken", so die Mitteilung. Weiter heißt es zu den Daten:
"Saisonbereinigt hat sie sich gegenüber dem Vormonat mit +1.000 praktisch nicht verändert. Verglichen mit dem Februar des letzten Jahres liegt die Arbeitslosenzahl um 81.000 höher. Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte erhöht. "
Des Weiteren wurden aktuelle Daten "zur Inanspruchnahme von konjunkturellem Kurzarbeitergeld" veröffentlicht, dies ausgehend von den vorliegenden Zahlen "bis Dezember 2025". Dazu heißt es:
"In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 139.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 48.000 weniger als im Vormonat und 72.000 weniger als vor einem Jahr. "
Eine heutige Meldung der ARD-Tagesschau berichtet zu weiteren Realitäten auf dem deutschen Arbeitsmarkt:
"Mitarbeiter werden entlassen – obwohl die Konjunktur besser läuft. Viele Unternehmen sind dabei, Mitarbeiter im großen Stil zu entlassen. Die Wissenschaftler beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben herausgefunden, dass allein im verarbeitenden Gewerbe monatlich etwa 15.000 sozialversicherungspflichtige Jobs wegfallen. 'Die Perspektive auf einen Abbau der Arbeitslosigkeit ist derzeit verlorengegangen', so Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB. "
Zudem habe das Münchener ifo-Institut ebenfalls aktuell gemeldet, "dass Firmen wieder häufiger planen, Stellen zu streichen", dies begründet unter dem Marktbegriff einer "Erneuerungskrise". Weitere Erklärungen lauten in dem Tagesschau-Beitrag:
"'Technologisch und Know-how mäßig hängen wir in Deutschland nicht hinterher', sagt Constantin Gall von der Beratungsgesellschaft EY im Gespräch mit der ARD-Finanzredaktion. 'Wir sind einfach nicht wettbewerbsfähig, was die Kosten angeht.' Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich die äußeren Rahmenbedingungen verändern. "
Dies bezogen auf die Situation, dass "neue Konkurrenten auf den Markt drängen" würden. Darüber hinaus zeigten sich aber auch Arbeitsmarktrealitäten, die auf "neuen Techniken und Technologien" beruhen. Diese würden "Möglichkeiten" eröffnen, die vor ein paar Jahren noch undenkbar schienen, so die Tagesschau-Redaktion darlegend.
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat sich von November auf Dezember 2025 nach Hochrechnungen der BA "saisonbereinigt leicht erhöht (+5.000)". Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 34,98 Millionen Beschäftigten um 40.000 niedriger. Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, erklärte zusammenfassend vor Journalisten:
"Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über drei Millionen. "
Dabei habe sich die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften "praktisch nicht verändert". Die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen sank demnach im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 1.000 auf 638.000.
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