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„Grooming“ geht weiter: Großbritannien ist immer noch Kinderschänder-Land

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London. Für viele Briten ist es ein Déjà-vu-Erlebnis: die Zahl der Kinder, die in Großbritannien Opfer sexueller Ausbeutung durch organisierte – in aller Regel ausländische […]

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Jetzt doch: Irans Fußballer erhalten US-Visa

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Lange sah es nach einem bösen Foul aus, mit dem die US-Behörden die iranische Fußballmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft ausbremsen wollten. Doch jetzt gibt es eine Wendung. Gut so, da kann das Turnier endlich beginnen. Aber halt, das Spiel geht los und die Flasche ist leer? Der COMPACT-Flaschenöffner mit «Mit Mut zur Wahrheit» hilft. Hier [...]

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Sorgenkind „Zeitenwende“: Die Rüstung wird zum Prüfstein der Erneuerungsfähigkeit

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Berlin. Die vielbeschworene „Zeitenwende“ sollte Deutschland und die Bundeswehr eigentlich sicherheitspolitisch neu aufstellen. Doch vier Jahre nach der Bundestagsrede von Olaf Scholz und nach der […]

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Klatsche für Deutschland bei Weltsicherheitsrats-Abstimmung: Schuld war wohl UN-Witzfigur Baerbock – Afrikanische Politiker reden Klartext

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Vorschau ansehen Deutschland hat bei der Wahl um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027/2028 diese Woche bekanntlich eine deutliche Schlappe erlitten; in der geheimen Abstimmung der UN-Generalversammlung in New York hatte das von linksgrünen Dilettanten kaputtregierte künftige Shithole nur 104 Stimmen erhalten – und war damit weit unter der erforderlichen Zweidrittelmehrheit geblieben. Die Sitze […]
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Erzgebirge: Einheitsfront gegen Hartung

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Seit Stefan Hartung von den Freien Sachsen die erste Runde der Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema gewonnen hat, richten sich die Augen des ganzen Landes – und mittlerweile darüber hinaus – auf die Stadt im Erzgebirge. Am Sonntag steht die Stichwahl an. Ein Krimi, doch der Sieg wäre ein historischer Erfolg im Wendejahr 2026, in dem [...]

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Geplatzter Abschiebeflug: Deutschland lässt sich von den Taliban erpressen

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Vorschau ansehen Während die deutsche Bundesregierung seit Jahren Milliarden an Entwicklungshilfe und humanitärer Unterstützung nach Afghanistan pumpt – allein 2026 sind zusätzlich 600 Millionen Euro angekündigt, kumuliertsind es seit der Taliban-Machtübernahme Hunderte Millionen jährlich –, zeigt sich das bittere Ergebnis: Die Terrorgruppe Taliban diktiert Berlin die Bedingungen. Ein geplanter Abschiebeflug nach Kabul wurde kurzfristig abgesagt, weil die […]
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Vermeidbares Martyrium: Wie Henry Nowaks Tod Europa den Atem nimmt

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Vorschau ansehen Er ist kein Präzedenzfall, aber auch kein Schicksal, sondern gehört mittlerweile zu einer gewissen wie tragischen Realität in Europa. Gleich fünf Mal hatte der 23-jährige Brite sikhischer Herkunft, Vickrum Digwa, auf den 18-jährigen Studenten Henry Nowak eingestochen. Der eiskalte Mord ereignete sich bereits am 3. Dezember 2025 in Southampton. Mit einem 21 langen Zeremoniemesser ging […]
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Israel fliegt erneut Angriffe auf den Libanon

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Vor wenigen Stunden kam es im Südlibanon erneut zu Feuergefechten, ungeachtet der erst vorgestern in Washington vereinbarten Waffenruhe. Drei weitere Orte sollen laut IDF «evakuiert» werden. Alle Hintergründe liefert unsere Ausgabe «Zions Höllenritt. Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt», die schonungslos mit der Kriegstreiberei aufräumt. Hier mehr erfahren. In der Nacht auf Donnerstag einigten [...]

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Razzia bei Roma-Clan: Polizei schlägt zurück

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Zwei Monate nach den Ostersonntags-Ausschreitungen des Goman-Clans rücken Einsatzkräfte in Leverkusen zu Razzien aus. Damals wurden Polizisten schwer verletzt. Jetzt machen die Beamten ernst! Thilo Sarrazin legt nach: Seine überarbeitete Neuausgabe «Deutschland schafft sich ab – Die Bilanz nach 15 Jahren» sorgt für Furore. Hier mehr erfahren. Leverkusen. Es war Ostersonntag, der 5. April, als [...]

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EU-Urteil: Luxus für abgelehnte Asylbewerber

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Der Europäische Gerichtshof hat Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber für rechtswidrig erklärt. Selbst wer längst abge...

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Brüssel wieder auf Seiten der Illegalen: EU-Kommission rügt deutsche Grenzpolitik

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Brüssel/Berlin. Es ist immer dasselbe Spiel: kaum hat das Europaparlament nach langem Tauziehen ein verschärftes Rückführungs- und Asylreglement verabschiedet, mauert die Kommission dagegen. Sie hält […]

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CSD: Berliner Senat gönnt sich Truck für 400.000 Euro

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Statt Wahlkampfbus kommt der Regenbogen-Doppeldecker: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) leistet sich zwei...

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Keine Tomahawks für Deutschland

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Zitat des Tages: «Das US-Verteidigungsministerium will einem Medienbericht zufolge die geplante Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland absagen, um Russland nicht zu verärgern. US-Regierungsvertreter seien besorgt, dass Russland die Stationierung der Präzisionswaffen als Eskalation betrachten und Vergeltung üben könnte, berichtet das Nachrichtenportal Politico unter Berufung auf Insider.» (NTV) «Friedrich Merz will Deutschland zur führenden Militärmacht Europas [...]

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Illegalen-Einfallstor Kreta: In Libyen warten 500.000

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Heraklion. Der nächste Asyl-Ansturm kommt bestimmt – vielleicht diesmal über Kreta. Die griechische Regierung reagiert jedenfalls auf den wachsenden Zustrom von Migranten nach Kreta schon […]

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Cem Özdemir und die grüne Moralkeule: Warum ein türkischstämmiger Politiker Deutschland ständig die „Mitschuld“ am Armenier-Genozid einprügelt

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Vorschau ansehen Der anatolische Schwabe lässt nicht locker: Auch als nunmehriger Ministerpräsident Baden-Württembergs versteht es Cem Özdemir offenbar als eine seiner vernehmlichen Aufgaben, Deutschland – dem Land, das seinen Vorfahren und ihm selbst Aufnahme und Chancen zur Selbstverwirklichung einschließlich der eigenen eindrucksvollen Karriere bot – permanent die Schuldkeule wegen allem und jedem um die Ohren zu hauen. […]
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Extremisten in Berlin: Links und islamistisch

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Immer jünger, immer linker, immer islamistischer.Das ist die neue Generation von Extremisten in Berlin. Jetzt dagegenhalten und auf die „Wende 2026 – Das Volk an die Macht“ setzen, unsere Sammlung der COMPACT-Medaillen Weidel, Höcke, Chrupalla und Reichstag. Hier mehr erfahren. Da wären rund 4.000 Linksextreme, die fröhlich die Infrastruktur lahmlegen und Autos abfackeln. Und dann [...]

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Iran will es wie Panama machen: Durchfahrt durch Hormus nur gegen Transitgebühr

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Vorschau ansehen Der Iran will an der Straße von Hormus kassieren. Doch Washington macht klar: Ein iranischer Mautschalter an einem der wichtigsten Öl-Nadelöhre der Welt wird nicht akzeptiert. Washington akzeptiert kein iranisches Zollhäuschen. Der Iran hat eine Hormus-Behörde gegründet, Formulare gedruckt und eine Gebühr von 1 Dollar pro Barrel angekündigt. Doch solange die USA nicht mitmachen, bleibt […]
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Berlins blinder Fleck: Verfassungsschutzbericht 2025

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Jung, links, islamistisch: So tickt der typische Berliner Extremist. Der Verfassungsschutzbericht 2025 zählt fast 4.000 Linksextremisten in der Hauptstadt, mehr als doppelt so viele wie von rechts. So geht es nicht mehr weiter: Parteichefin Alice Weidel ist die Hoffnung für alle Patrioten – jetzt die passende Medaille bei COMPACT bestellen und ein klares Signal setzen. Hier mehr [...]

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Pässe im Sonderangebot – 332.500 neue Deutsche!

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Deutschland verschenkt Pässe wie Bonbons an Karneval und wundert sich über Parallelgesellschaften, Messerstraftaten und Vergewaltigungen. Von Kandel bis Magdeburg, von Köln bis Würzburg – überall dieselben Muster, dieselbe Verdrängung. Diese Ausgabe gibt den Opfern ein Gesicht. Allein 2025 wurden über 400.000 Einbürgerungsanträge erfasst. Über 300.000 Ausländer bekamen die deutsche Staatsangehörigkeit. Nur drei Prozent der Anträge [...]

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Brüchige Waffenruhe: Israel und Libanon einigen sich

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Frieden auf dem Papier, Feuer im Südlibanon: Washington vermeldet eine neue Waffenruhe zwischen Israel und dem Zedernstaat. Doch noch während die Tinte trocknet, melden libanesische Behörden erneute israelische Drohnenangriffe. Alle Hintergründe liefert unsere Ausgabe «Zions Höllenritt. Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt», die schonungslos mit der Kriegstreiberei aufräumt. Hier mehr erfahren. Am 2. März [...]

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Die Transformation der UNO

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Vom Ende der Vereinten Nationen. Die Völker unseres Planeten schufen sich eine Institution, die Souveränität für alle gewährleisten und den Frieden bewahren soll – so will es die Legende von den Vereinten Nationen. Tatsächlich hat sich die Weltorganisation in den letzten 30 Jahren gravierend verändert und ist zu einem Instrument der Globalisten geworden. Dieser Artikel [...]

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Studie bestätigt: Sozialwissenschaften sind links

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London. Es ist eine altbekannte Tatsache: sozialwissenschaftliche Studienfächer wie Politologie oder Pädagogik sind oft per se „links“: die Studenten und Dozenten sehen sich in ihrer […]

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Trump blamiert: US-Parlament stimmt gegen Iran-Krieg

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Klatsche für den Präsidenten: Das US-Repräsentantenhaus stimmte gestern gegen den Einsatz im Iran. Auch bei mehreren Republikanern siegte das Gewissen über die Parteidisziplin. Alle Hintergründe liefert unsere Ausgabe «Zions Höllenritt. Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt», die schonungslos mit der Kriegstreiberei aufräumt. Hier mehr erfahren. Washington. Im Kapitol bekam Donald Trump am Mittwoch die [...]

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Naziverehrung in der Ukraine führt zu Streit mit Polen, aber die Bundesregierung will davon nichts gehört haben

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Vorschau ansehen Dass in der heutigen Ukraine ein Regime herrscht, das seine Wurzeln im deutschen Nationalsozialismus hat, ist keine russische Propaganda. Dass der Nazi-Kollaborateur Bandera in der Ukraine als Nationalheld verehrt und gefeiert wird, ist allgemein bekannt. Aber die Heldenverehrung umfasst noch weit mehr Kriegsverbrecher, die an der Seite der Nazis gekämpft und Massaker in der Zivilbevölkerung […]
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☐ ☆ ✇ apolut

Kein Platz am Tisch – Die Ohrfeige von New York | Von Günther Burbach

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Es gibt Niederlagen, die man wegmoderieren kann. Und es gibt Niederlagen, die etwas über den tatsächlichen Zustand eines Landes verraten. Die Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen gehört zur zweiten Kategorie.
Deutschland wollte zurück in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Deutschland wollte mitreden, gestalten, Verantwortung übernehmen. Deutschland wollte erneut einen der begehrten nichtständigen Sitze für die Jahre 2027 und 2028 erhalten. Am Ende erhielt die Bundesrepublik 104 Stimmen. Österreich erhielt 131 Stimmen. Portugal 134. Notwendig wären 127 Stimmen gewesen.

Deutschland scheiterte deutlich. Erstmals überhaupt bei einer solchen Kandidatur.
Man kann über Zahlen lange diskutieren. Man kann Wahlergebnisse schönreden. Man kann auf organisatorische Fehler verweisen oder auf eine zu spät gestartete Kandidatur. Genau das geschieht derzeit in Berlin. Doch all diese Erklärungen überdecken eine viel wichtigere Frage: Warum wollten so viele Staaten Deutschland nicht wählen?

Die Bundesregierung scheint darauf bisher keine überzeugende Antwort gefunden zu haben. Statt Selbstkritik dominieren Erklärungen. Statt Ursachenforschung werden Ausreden gesucht. Dabei wäre genau jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Blick nicht auf die Vereinten Nationen zu richten, sondern auf sich selbst.

Denn Deutschland sieht sich seit Jahren als moralische Führungsmacht. Kaum ein anderes Land betont so häufig seine Verantwortung für Menschenrechte, Demokratie, internationale Regeln und eine sogenannte wertebasierte Außenpolitik. Deutsche Politiker reisen durch die Welt und erklären anderen Staaten regelmäßig, wie internationale Ordnung auszusehen hat. Deutsche Regierungen präsentieren sich gern als Stimme des Völkerrechts und als Mahner gegen Ungerechtigkeit. Doch genau dieses Selbstbild könnte inzwischen Teil des Problems geworden sein.

Die Welt besteht nicht nur aus Berlin, Brüssel und Washington. Sie besteht auch aus Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten. Dort wird deutsche Außenpolitik häufig anders wahrgenommen als in den Leitartikeln deutscher Zeitungen.

Während Russland wegen des Ukrainekrieges völlig zu Recht scharf kritisiert wird, fragen viele Staaten des Globalen Südens inzwischen, warum ähnliche Maßstäbe nicht überall gelten. Warum manche Völkerrechtsverletzungen laut verurteilt werden und andere deutlich vorsichtiger. Warum einige Kriege zu täglichen Schlagzeilen werden und andere kaum Aufmerksamkeit erhalten. Warum Deutschland bei manchen Konflikten moralische Klarheit fordert, bei anderen aber auffallend zurückhaltend wirkt. Diese Fragen müssen nicht einmal richtig sein. Es genügt, dass sie weltweit gestellt werden. Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung der Abstimmung von New York.

Natürlich weiß niemand mit Sicherheit, warum einzelne Staaten gegen Deutschland gestimmt haben. Die Wahl erfolgte geheim. Niemand kann seriös behaupten, die Ursache exakt zu kennen. Aber ebenso wenig kann man ignorieren, dass die Niederlage in eine Zeit fällt, in der Deutschlands internationale Rolle zunehmend kritisch betrachtet wird. Selbst ehemalige Spitzenvertreter der deutschen Diplomatie verweisen auf die Kritik vieler Staaten an der deutschen Position im Gaza-Konflikt und auf den Vorwurf doppelter Standards. Dabei geht es nicht nur um Gaza. Es geht um ein grundsätzliches Problem deutscher Außenpolitik.

Deutschland hat sich über Jahre angewöhnt, internationale Konflikte nicht nur politisch, sondern auch moralisch zu bewerten. Das klingt zunächst nobel. In der Praxis führt es jedoch dazu, dass jede Ungleichbehandlung sofort sichtbar wird. Wer anderen Staaten ständig erklärt, wie Menschenrechte auszulegen sind, muss sich irgendwann fragen lassen, ob er dieselben Maßstäbe auch auf seine Verbündeten anwendet. Genau an diesem Punkt scheint Deutschlands Glaubwürdigkeit Schaden genommen zu haben.

Die Bundesregierung spricht gern von einer regelbasierten internationalen Ordnung. Doch eine Ordnung lebt nicht von Reden. Sie lebt davon, dass Regeln für alle gelten.

Viele Staaten außerhalb Europas beobachten deshalb sehr genau, wie Deutschland auf Konflikte reagiert. Sie registrieren nicht nur das, was gesagt wird. Sie registrieren auch das, was nicht gesagt wird. Sie achten darauf, welche Verstöße gegen internationales Recht sofort benannt werden und welche eher diplomatisch umschrieben werden. Sie beobachten, wo Berlin laut wird und wo es auffällig leise bleibt.

Vielleicht war die Abstimmung in New York deshalb weit mehr als eine diplomatische Niederlage. Vielleicht war sie ein Misstrauensvotum gegen eine Außenpolitik, die sich selbst moralisch höher einordnet, als viele andere Staaten es inzwischen tun. Besonders bemerkenswert ist dabei die Reaktion aus Berlin.
Anstatt die Niederlage als Anlass zur Selbstprüfung zu verstehen, wird bereits über finanzielle Konsequenzen diskutiert. Wieder einmal scheint Geld als Druckmittel in den Vordergrund zu rücken. Dabei ist Deutschland einer der größten Beitragszahler der Vereinten Nationen. Genau deshalb müsste besondere Verantwortung gelten. Denn hinter den Haushaltszahlen stehen keine abstrakten Institutionen. Hinter den Geldern stehen Flüchtlingslager. Hinter den Geldern stehen Kinder, die Impfungen erhalten. Hinter den Geldern stehen Menschen in Hungersnöten. Hinter den Geldern stehen Schulen in Krisengebieten. Hinter den Geldern stehen Trinkwasserprojekte, medizinische Versorgung und Katastrophenhilfe.

Wer Beiträge kürzt, trifft nicht die Diplomaten in New York. Er trifft die Menschen, die von diesen Programmen abhängig sind. Gerade deshalb wirkt die Debatte so befremdlich. Deutschland verliert eine Wahl. Die Konsequenz darf nicht sein, dass ausgerechnet diejenigen die Rechnung bezahlen, die mit den diplomatischen Machtspielen überhaupt nichts zu tun haben. Denn genau dieses Vorgehen könnte mit ein Grund sein, warum man die Wahl verloren hat. Es zeigt nämlich, welchen Geistes Kind, die Außenpolitik von Deutschland momentan ist. Von wegen regelbasiert usw.

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, warum Deutschland keinen Sitz erhalten hat. Die eigentliche Frage lautet, warum die Bundesregierung offensichtlich nicht bereit ist, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Welt Deutschland heute anders sieht als Deutschland sich selbst. Vielleicht war die Abstimmung von New York genau deshalb kein Betriebsunfall. Vielleicht war sie eine Botschaft. Und vielleicht sollte Berlin endlich damit beginnen, ihr zuzuhören. Diplomatie ist eine merkwürdige Disziplin. Panzer lassen sich zählen. Raketen lassen sich zählen. Wirtschaftskraft lässt sich messen. Selbst Staatsschulden lassen sich in Tabellen darstellen. Vertrauen dagegen lässt sich kaum erfassen.

Es existiert oft über Jahre hinweg unsichtbar im Hintergrund. Und wenn es verloren geht, merkt man es häufig erst dann, wenn man es plötzlich braucht. Vielleicht war die Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen genau ein solcher Moment. Deutschland wollte einen Sitz im Sicherheitsrat. Deutschland bekam ihn nicht. Natürlich wird es dafür viele Gründe geben. Wahlkämpfe innerhalb der Vereinten Nationen sind komplex. Regionale Bündnisse spielen eine Rolle. Persönliche Beziehungen. Diplomatische Netzwerke. Strategische Interessen. Doch unabhängig von den konkreten Ursachen bleibt eine unangenehme Tatsache bestehen: Deutschland erhielt deutlich weniger Unterstützung als erwartet.

Und genau deshalb lohnt sich die Frage, wie die Bundesrepublik heute außerhalb ihrer eigenen politischen und medialen Blase wahrgenommen wird. In Berlin herrscht seit Jahren die Überzeugung vor, Deutschland sei eine Art moralische Mittelmacht. Eine Nation, die aus ihrer Geschichte gelernt habe. Eine Demokratie, die ihre Verantwortung kenne. Ein Staat, der sich für Menschenrechte, Völkerrecht und internationale Zusammenarbeit einsetze.

Dieses Selbstbild wird im Inland kaum hinterfragt. International sieht die Lage längst komplizierter aus. Vor allem im Globalen Süden wächst seit Jahren die Kritik an westlicher Außenpolitik. Dabei richtet sich die Kritik nicht nur gegen die Vereinigten Staaten. Auch Deutschland gerät zunehmend in den Fokus. Der zentrale Vorwurf lautet dabei immer wieder gleich:

Die Regeln gelten nicht für alle gleichermaßen. Und er wird immer lauter. Viele Staaten erinnern daran, dass westliche Regierungen bei manchen Konflikten innerhalb weniger Stunden von Kriegsverbrechen sprechen, während bei anderen Konflikten wesentlich vorsichtiger formuliert wird. Viele Staaten fragen, warum das Selbstbestimmungsrecht von Völkern mal als unverzichtbar gilt und in anderen Zusammenhängen kaum erwähnt wird. Viele Staaten beobachten aufmerksam, welche Opfer öffentlich betrauert werden und welche Opfer weitgehend aus dem politischen Diskurs verschwinden. Deutschland steht dabei zunehmend im Zentrum dieser Debatte.

Wer moralische Autorität beansprucht, muss damit rechnen, an den eigenen Ansprüchen gemessen zu werden. Man kann also sagen, dass Ergebnis der Abstimmung ist eine schallende Ohrfeige für die politische Führung Deutschlands. Und solange kein Umdenken stattfindet, wird Deutschland immer mehr an Glaubwürdigkeit verlieren. Allerdings darf bezweifelt werden, dass diese Regierung überhaupt im Stande ist Fehler zuzugeben und endlich seinen Innen- wie Außenpolitischen Kurs zu ändern.

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Quellen:

UN-Wahl 2026: Deutschland scheitert mit 104 Stimmen bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat
https://www.zdfheute.de/politik/un-sicherheitsrat-wahl-deutschland-scheitert-100.html

Reuters: Österreich und Portugal gewinnen die Wahl, Deutschland erhält nur 104 Stimmen
https://www.reuters.com/world/americas/austria-portugal-trinidad-tobago-zimbabwe-elected-un-security-council-2026-06-03/

UNRIC (Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen): Deutschland scheitert bei Wahl in den Sicherheitsrat
https://unric.org/de/deutschland-scheitert-bei-wahl-in-un-sicherheitsrat/

Tagesspiegel: Deutschland scheitert mit 104 Stimmen gegen Österreich und Portugal
https://www.tagesspiegel.de/internationales/weniger-stimmen-als-portugal-und-osterreich-deutschland-scheitert-bei-wahl-in-un-sicherheitsrat-15674280.html
Süddeutsche Zeitung: Deutschland verpasst nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat
https://www.sueddeutsche.de/politik/wahl-deutschland-oesterreich-portugal-un-sicherheitsrat-vereinte-nationen-eu-li.3493111

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Wenn die Bundeswehr zur größten Armee Europas wird: Nicht alle sind begeistert

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Berlin/Paris/Warschau. Die Bundesregierung hat bekanntlich das Ziel ausgegeben, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa zu machen. In vielen europäischen Hauptstädten wird dieses Ziel […]

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Deutschlands UN-Niederlage ist kein Unfall, sondern ein Symptom

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Deutschlands Scheitern bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat ist keine Randnotiz und erst recht kein diplomatischer Betriebsunfall. Es ist ein öffentliches Misstrauensvotum gegen ein Land, das …

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Krachende Niederlage: Deutschland verpasst Sitz im UN-Sicherheitsrat

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Deutschland ist bei der Wahl zu den nicht-ständigen Sitzen im UN-Sicherheitsrat für 2027/2028 deutlich gescheitert und erhält erstmals seit Beginn seiner Sicherheitsratsbewerbungen keinen Platz im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen.

In der Regionalgruppe „Westeuropa und andere Staaten“ standen zwei Sitze zur Verfügung, für die Portugal, Österreich und Deutschland kandidierten.

Bei der geheimen Abstimmung in der UN-Generalversammlung in New York erreichte Portugal 134 Stimmen, Österreich 131 Stimmen, während Deutschland mit 104 Stimmen klar zurückblieb. Für die Wahl war eine Zweidrittelmehrheit von 127 Stimmen erforderlich.

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, verkündete das Ergebnis der Abstimmung und bestätigte, dass Deutschland damit keinen Sitz im Sicherheitsrat erhält. Beobachter sprechen von einer herben Niederlage für die deutsche Außenpolitik und verweisen auf das deutliche Signal zugunsten von Österreich und Portugal.

Nach der Niederlage wächst der Druck auf Außenminister Johann Wadephul und Bundeskanzler Friedrich Merz. Kritik kommt nicht nur aus der Opposition, sondern auch aus den Reihen des Koalitionspartners SPD.

Die Bundesrepublik war bislang sechsmal nicht-ständiges Mitglied des Sicherheitsrats, zuletzt 2019/2020, und war nach Angaben von Diplomaten zuvor noch nie mit einer Kandidatur gescheitert. Nun wird diskutiert, welche außenpolitischen Positionen und diplomatischen Defizite zu diesem Stimmenverlust geführt haben und wie Deutschland sein Ansehen in den Vereinten Nationen wieder stärken kann.

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Bildquelle: Golden Brown / shutterstock

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Beim nächsten Mal klappt’s bestimmt…

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Zitat des Tages: «Nach dem Scheitern der deutschen Kandidatur für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat erwägt die Bundesregierung eine erneute Bewerbung in acht Jahren. Dies sei der normale Turnus, vieles spreche dafür, dass man dabei bleibe, teilte Außenminister Wadephul mit.» (Deutschlandfunk) «Friedrich Merz, Merkels Rivale seit über 20 Jahren, versprach einen Neuanfang. Woran ist er eigentlich gescheitert? [...]

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