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Im Gespräch: Norbert Häring | "Der Wahrheitskomplex"

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Im Gespräch: Norbert Häring | "Der Wahrheitskomplex"
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Im Gespräch: Norbert Häring | "Der Wahrheitskomplex"

Was glauben Sie, gibt es in Deutschland eine staatlich geförderte Zensur? Können Sie sich vorstellen, dass mit deutschem Steuergeld etwa Nichtregierungsorganisationen finanziert werden, die im Auftrag der Regierung bestimmte, von der Regierung gewünschte, Erklärungen in die Öffentlichkeit tragen? Und können Sie sich weiter vorstellen, dass unerwünschte Meinungen mit demselben Antrieb, nämlich das Regierungshandeln als richtig und unumstritten erscheinen zu lassen, bekämpft werden? Wenn ja, dann sind Sie wahrscheinlich ein sogenannter "Verschwörungstheoretiker".

Unseren Gesprächsgast haben wir eigentlich nicht für einen solchen gehalten, und doch wagt er sich jetzt mit einer interessanten und plausiblen These auf den Buchmarkt. Nur diejenigen regierungsamtlichen Wahrheiten, die einen Zuverlässigkeitsstempel erhalten haben, sollen auf dem Nachrichtenmarkt bestehen bleiben, alles andere solle zum Verschwinden gebracht werden, und genau dies werde mit staatlicher Macht und Einflussnahme betrieben, so die provokante These von Norbert Häring.

Norbert Häring ist promovierter Ökonom. Er war als Wirtschaftsjournalist für die "Börsenzeitung", die "Financial Times Deutschland" und für das "Handelsblatt" tätig. Gegenwärtig betreibt er den Blog "Geld und mehr", auf dem man vieles lesen kann, was man andernorts nicht oder erst mit Zeitverzug findet.

Über das aktuelles Buch "Der Wahrheitskomplex: Wie NGOs im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen", spricht Moderator Alexander Christ mit Norbert Häring.

Norbert Häring betreibt auch die Website wahrheitskomplex.de

Hier der Link zum Buch: https://c.kopp-verlag.de/kopp,verlag_4.html?1=1056&3=0&4=&5=&d=https%3A%2F%2Fwww.kopp-verlag.de%2Fa%2Fder-wahrheitskomplex

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☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Der Kampf der EU gegen Selensky um die Macht in der Ukraine

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Vorschau ansehen Die Ukraine braucht dringend Geld, weshalb die EU den 90-Milliardenkredit für Kiew aufnehmen will. Das hatte der ungarische Ministerpräsident Orban verhindert, der seine Blockadehaltung nach seiner Wahlniederlage von Anfang April aber aufgegeben hat. Im Grunde steht der Auszahlung damit seit nunmehr etwa sechs Wochen nichts entgegen. Trotzdem ist noch immer kein Geld geflossen und aus […]
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☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Haben die von Russland angekündigten „systematischen Angriffe auf die Rüstungsindustrie in Kiew“ begonnen?

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Vorschau ansehen Am 25. Mai hat das russische Außenministerium nach dem ukrainischen Angriff auf das Schülerwohnheim in Lugansk „systematische Angriffe auf die Rüstungsindustrie in Kiew“ angekündigt und daher ausländische Diplomaten aufgefordert, „die Stadt umgehend zu verlassen“, und auch den Einwohnern Kiews dringend empfohlen, „sich von der militärischen und administrativen Infrastruktur des Selensky-Regimes fernzuhalten“. Den Wortlaut der russischen […]
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☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Was will der neue ungarische Ministerpräsident Magyar wirklich?

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Vorschau ansehen Seit seinem Wahlsieg fordert der neue ungarische Ministerpräsident Magyar immer nachdrücklicher den Rücktritt des Staatspräsidenten. Der TASS-Korrespondent in Ungarn hat einen sehr einleuchtenden Artikel über die Gründe für den Machtkampf und die möglichen Pläne von Magyar veröffentlicht, den ich übersetzt habe. Beginn der Übersetzung: Der Teufel steckt im Detail: Welchen Preis Ungarn für die EU-Finanzhilfe […]
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☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Russland greift uns gleich an drei Fronten an: “Bild“ schiebt mal wieder bizarre Panik

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Vorschau ansehen Die angebliche Gefahr eines russischen Angriffs auf Deutschland und Europa gehört – neben der „Klimakrise“, der Angst vor angeblich ständig drohenden „Pandemien“ und der Rückkehr der Nazis in Form der AfD – längst zu den Standardphrasen, mit denen das politisch-mediale Kartell die Bevölkerung in Dauerangst halten will. Dies zieht jedoch immer weniger, so wie auch […]
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☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Will NDR-Journalist Thomas Berbner seine Frühpensionierung erzwingen? Knallhart-Kommentar in den „Tagesthemen“ gegen FDP-Chaos, linke Politik und NGO-Filz

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Vorschau ansehen Ein oder zwei Mal im Jahr lässt die ARD es zu, dass in ihrem Tagesthemen-Kommentar die Wahrheit ausgesprochen wird. Dann darf gesagt werden, was ansonsten als mindestens „rechtspopulistisch“ gilt und verdammt wird. Am Samstag war es der NDR-Journalist Thomas Berbner, dem dieses seltene Privileg zuteil wurde. Die Farce um die Wahl von Wolfgang Kubicki, bei […]
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☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Immer mehr Hirntote durch Hitzepropaganda

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Vorschau ansehen Ein paar Tage mit Temperaturen über 30 Grad Ende Mai – und das mediale Panikorchester läuft bereits wieder auf Hochtouren. Dieses Jahr kann es noch früher als gewöhnlich damit beginnen, Horrorstorys über Hitzetote und Höllensommer zu verbreiten. „Hitzewelle in Frankreich. Tropennächte schon vor dem Sommerbeginn“, vermeldet die ARD-“Tagesschau”. Selbst in der Bretagne, die nicht eben […]
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☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Hatte Europa eine Chance, die Deindustrialisierung zu verhindern?

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Vorschau ansehen Im ersten Quartal 2026 hat Deutschlands Wirtschaft 486.000 Arbeitsplätze verloren, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Der Stellenabbau betrifft die Industrie und weitere Branchen. In Handel, Verkehr und Gastgewerbe wurden im ersten Quartal 2026 etwa 81.000 Stellen abgebaut, berichtet die Bild. In der Unternehmensdienstleistung gingen 72.000 Arbeitsplätze verloren, in der IT-Branche 24.000. Im Vergleich zum ersten […]
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☐ ☆ ✇ Contra24

Selenskyj, die EU und das Spiel mit der Eskalation

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Wolodymyr Selenskyj präsentiert sich seit Beginn des Krieges als Mann der westlichen Moral – doch je länger der Konflikt dauert, desto deutlicher wirkt seine Strategie …

Der Beitrag Selenskyj, die EU und das Spiel mit der Eskalation erschien zuerst auf Contra24.

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☐ ☆ ✇ EIKE

Absolut richtig, New York Post, aufgrund falscher klimawissenschaftlicher Erkenntnisse wurden Milliarden verschwendet!

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Linnea Lueken, ClimateREALISM

Ein kürzlich erschienener Artikel der New York Post (NYP) mit dem Titel {übersetzt] „Milliarden wurden für die Lügen der UNO zum Klimawandel verschwendet“ beschreibt, wie weltweit Milliarden, wenn nicht sogar Billionen Dollar ausgegeben worden sind, um zu versuchen, den extremen Klimawandel, wie er von den fehlerhaften, aber weit verbreiteten Prognosen des Computermodells RCP 8.5 vorhergesagt wird, zu verlangsamen oder zu stoppen. Die NYP hat absolut Recht. Die zukünftigen Klimabedingungen, die im RCP 8.5-Szenario mit hohen Emissionen beschrieben und anschließend in Hunderten von Artikeln zitiert worden waren, die vor möglichen katastrophalen Folgen warnten, hätten niemals eintreten können, und alle Investitionen in die Klimapolitik waren und sind reine Verschwendung.

RCP 8.5 wurde von den offiziellen Klimaforschern des IPCC offiziell aus den Überlegungen gestrichen. Der Kolumnist Jonathan Lesser schreibt, dass der IPCC „für die ‚Klimakatastrophe‘ verantwortlich ist und „die Welt brennt“-Szenarien, die Umweltschützer, Wissenschaftler und viele Politiker propagiert haben, um den Amerikanern kostspielige, zwingende Energiepolitiken aufzuzwingen“, die „sich auf Wissenschaftler stützten, deren Karrieren davon abhingen, RCP 8.5 und mehrere andere Worst-Case-Szenarien zu nutzen, um alles Mögliche vorherzusagen – vom Niedergang französischer Weine über das Ende der Pasta bis hin zur Zerstörung der Erde durch Außerirdische. (Nein, wirklich.)“

In den letzten zehn Jahren haben das Heartland Institute und Climate Realism Dutzende von Artikeln veröffentlicht, in denen sie Studien widerlegen, die von verschiedenen Medien sklavisch propagiert wurden und sich stark auf computergestützte Emissionsszenarien wie RCP 8.5 und SSP5-8.5 stützten. Die Geschichten sind bekannt, auf die sich Lesser hier bezieht: die angebliche Zerstörung des französischen Weines (oder dessen Überproduktion!), von Pasta und von Aliens anderer Art – all das wurde bereits ausführlich behandelt, und noch vieles mehr.

RCP 8.5 wurde herangezogen, um zu behaupten, Gila-Monster [?] würden durch den Klimawandel dezimiert, der Klimawandel würde tödliche Pilzausbrüche weltweit verbreiten, der Klimawandel würde einen dramatischen Anstieg der Todesfälle aufgrund eines sitzenden Lebensstils verursachen, und die Daily Mail ging sogar so weit, KI-generierte apokalyptische Bilder der Zukunft der Welt zu erstellen, die allesamt auf RCP-8.5-Prognosen basierten.

Seit einiger Zeit schon sehen Wissenschaftler davon ab, RCP 8.5 als „Business-as-usual“-Szenario zu propagieren. Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen hat es schon vor Jahren aufgegeben, dennoch wurde es weiterhin regelmäßig als realistisches Emissionsszenario am oberen Ende der Skala in Hunderten von Artikeln verwendet, die in renommierten Fachzeitschriften wie Nature veröffentlicht worden sind. Es war nie realistisch. Es war immer unglaubwürdig und wahrscheinlich unmöglich, selbst unter der Annahme eines raschen, starken und anhaltenden Anstiegs des Kohleverbrauchs – ein Szenario, das fünfmal mehr Kohle erfordern würde, als wir tatsächlich an Reserven überhaupt haben.

Der Klimawissenschaftler Roger Pielke Jr. erklärt in einem Substack-Beitrag: „Ein Szenario, welches das Fünffache der nachgewiesenen Kohlereserven voraussetzt, ist nach jedem Maßstab unplausibel.“ Er weist zudem darauf hin, dass dieses Szenario einen verstärkten Einsatz von Kohleverflüssigung anstelle von Erdöl erforderte und dass andere Technologien stagnieren würden. Nichts davon war realistisch, selbst zu dem Zeitpunkt, als das Szenario erstmals entworfen worden war.

RCP 8.5 war schon immer Unsinn, und obwohl einige Wissenschaftler dies bereits vor einigen Jahren eingeräumt hatten, nutzten andere es weiterhin, um in Fachzeitschriften veröffentlichte Schreckensszenarien zu entwerfen. Die Mainstream-Medien waren nur allzu bereit, diese zu verbreiten, komplett mit Schlagzeilen, welche die nächste wissenschaftlich belegte Katastrophe ankündigten, die bald eintreten würde.

Der Artikel der NYP listet wirtschaftspolitische Maßnahmen auf, die von der Klimapanik beeinflusst waren, insbesondere in New York und im Nordosten der Vereinigten Staaten, wie beispielsweise Fracking-Verbote, die „Stilllegung“ aller mit fossilen Brennstoffen betriebenen Stromerzeuger im Bundesstaat sowie die Förderung eines utopischen Stromversorgungssystems aus Wind-, Solar- und Batteriestrom in Verbindung mit „steuerbaren emissionsfreien Kraftwerken“, die mit „grünem“ Wasserstoff betrieben werden.

Natürlich behaupten viele prominente Klimaforscher nun, dass die Abkehr von RCP 8.5 auf die Bemühungen von Netto-Null-Initiativen zurückzuführen sei, aber auch das ist Unsinn.

Der weltweite Kohleverbrauch ist gestiegen, und der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre nimmt weiter zu. Auch hier waren die wirtschaftlichen Annahmen, die dem RCP 8.5 zugrunde lagen, von vornherein absurd. Pielke erklärt dies beispielsweise wie folgt:

Was nach der Veröffentlichung der RCPs im Jahr 2011 geschah – Paris, die Revolution der erneuerbaren Energien, der Ausbau der US-Schieferölförderung – ist die sich entfaltende Geschichte der Welt, die sich weiterhin nicht plausibel durch RCP 8.5 charakterisieren lässt. Das Szenario wurde nicht erst unplausibel. Die Beweise dafür, dass es unplausibel war, wurden einfach unbestreitbar, als sich die reale Welt und die RCP-8.5-Welt immer weiter voneinander entfernten.

Präsident Trump feiert nun die Aufgabe von RCP 8.5 und erklärt zu Recht und überschwänglich, dass die Prognosen des UN-Klimarats schon immer „FALSCH! FALSCH! FALSCH!“ waren.

Endlich ist er weg! Richtig, Herr Präsident!

Und ein großes Lob an die „New York Post“ für die Veröffentlichung von Lessers Artikel, der deutlich macht, dass unrealistische, Panik schürende Studien die Politik beeinflusst haben, was den Menschen geschadet hat. Sie hat ihnen die Wahlfreiheit genommen und ihre Kosten für Transport, Energie und alle energieverbrauchenden Produkte und Dienstleistungen in die Höhe getrieben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/22/spot-on-new-york-post-billions-have-been-wasted-based-on-fake-climate-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Und immer noch machen Deutschland und die EU weiter mit dieser Politik! Wer kann sie stoppen?!

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Mainstreamkompatible Pseudo-Rebellen in den alternativen Medien? Daniel Matissek im Gespräch mit Paul Brandenburg

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Vorschau ansehen In den sogenannten alternativen und freien Medien sowie vor allem der ach so kritischen Gegenöffentlichkeit im Netz gibt es eine ganze Reihe illustrer Akteure, die sich zwar unangepasst und furchtlos geben, in Wahrheit aber ihr eigenes Süppchen kochen und nicht selten fremde Partikular- oder schnöde Eigeninteressen verfolgen – sei es, weil sie von entsprechender Seite […]
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Die Macht der Narrative: Wie Daniele Ganser Krieg, Medien und Angst als Herrschaftssystem beschreibt

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Daniele Ganser zeichnet das Bild einer Welt, in der nicht nur Kriege geführt werden, sondern auch Deutungen, Bilder und öffentliche Wahrheiten umkämpft sind. Vom 11. …

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Gebührenfinanzierter Antifa-Journalismus: Der „Deutschlandfunk“ feiert linksextremistische Buchhandlungen

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Vorschau ansehen Als Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im März die drei linksradikalen Buchläden „Golden Shop“ in Bremen, „Rote Straße“ in Göttingen und „Zur schwankenden Weltkugel“ in Berlin von der Förderliste des Deutschen Buchhandlungspreis strich, nachdem er sie zuvor vom Verfassungsschutz hatte überprüfen lassen, erhob sich ein Empörungsgeheul sondergleichen aus den linken Parteien, ihren Medien und der gesamten Szene: […]
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Wie viele Menschen in den letzten Wochen ukrainischen Angriffen zum Opfer gefallen sind

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Vorschau ansehen Die Verlegung der Produktion von Drohnen aus der Ukraine nach Europa zeigt Wirkung, denn in den letzten Wochen ist die Zahl der ukrainischen Angriffe auf Ziele tief in Russland stark angestiegen. Damit einher ging auch ein Anstieg der Opferzahlen und der beschädigten Objekte. Die TASS hat über Details der zivilen Opfer der ukrainischen Angriffe berichtet […]
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Robert Howard im Fox-Studio: Warum dieser Auftritt so sehr nach Manipulation riecht

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Ein Fox-News-Auftritt von Robert Howard reicht aus, um das Internet in Alarmmodus zu versetzen. Wer das Video gesehen hat, versteht sofort, warum der Verdacht nicht …

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Russisches Außenministerium warnt Ausländer und Diplomaten, Kiew wegen kommender Angriffe zu verlassen

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Vorschau ansehen Der Angriff auf das Wohnheim der Berufsschule im Gebiet Lugansk, bei dem die Ukraine über 20 Kinder und Jugendliche getötet und fast 50 verletzt hat, und die demonstrative Nicht-Reaktion des Westens auf dieses Kriegsverbrechen haben die russische Geduld offenbar erdschöpft. In Russland ist die Stimmung nach dem Angriff aufgeheizt und sowohl Experten als auch die […]
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Michael Lüders: Der unbequeme Realist, den Deutschland nicht hören will

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Michael Lüders gehört zu den Stimmen, die im deutschen Medienbetrieb sofort Unruhe auslösen, sobald sie ausgesprochen werden. Denn er macht etwas, das heute fast schon …

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Nicht alle Temperaturrekorde sind gleichwertig, vor allem wenn sie von der „Seattle Times“ gemeldet werden

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Cliff Mass From the Cliff Mass Weather Blog

[Ein Musterbeispiel für tendenziöse Berichterstattung! Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Manche Temperaturwerte sind bedeutender als andere.

Und manche Werte werden auf unglückliche Weise dazu genutzt, um die normale Temperaturschwankung hochzuspielen.

Nehmen wir den gestrigen Sonntag als Beispiel. Der Flughafen SeaTac hat seinen Tagesrekord (25°C für genau dieses Datum) gebrochen und 27°C erreicht.

Die „Seattle Times“ bringt diese 27°C auf die TITELSEITE! Es muss wohl ein ruhiger Nachrichtentag sein.

Der Artikel in der „Seattle Times“ war voller Übertreibungen und enthielt mehrere unbegründete Behauptungen (siehe unten).

Die Temperaturen schossen weit über ihre bisherigen Höchstwerte hinaus.

Ein Vorbote des unvermeidlichen Dürresommers. (Das ist übrigens völliger Unsinn.)

Sollten man sich wegen der gestrigen REKORD-Höchsttemperatur Sorgen machen? Lesen Sie weiter!

Warum der Rekord vom Montag nicht viel bedeutete.

Das Rekordhoch vom Montag war ein Tagesrekord.

Tagesrekorde werden häufig gebrochen, weil es so viele Gelegenheiten dafür gibt (365 Chancen pro Jahr!). Das Brechen eines Jahresrekords (der wärmste Tag des Jahres) ist weitaus bedeutender.

Das Brechen des gestrigen Rekords der Tageshöchsttemperatur war besonders unbedeutend.

Warum? Weil die bisherige Höchsttemperatur an diesem Tag (25°C) besonders niedrig war.

Das sieht man, wenn man sich die Grafik (in SeaTac) mit den gemessenen Temperaturen (blaue Linien) und den Rekordhöchstwerten (rote Schattierung) ansieht. Die bisherige Höchsttemperatur an diesem Tag (25°C) war ungewöhnlich NIEDRIG. Die niedrigste Tageshöchsttemperatur an JEDEM TAG IM MAI. Sogar Ende April gab es höhere Rekord-Höchstwerte.

Durch einen glücklichen Zufall stieg die Temperatur an einem 3. Mai nie über 25 °C, sodass dieser Rekord nur darauf wartete, gebrochen zu werden. Ein leicht zu erreichendes meteorologisches Ziel.

Der Rekordwert von 27 °C ist nach wie vor die niedrigste Rekordhöchsttemperatur im Mai am Flughafen SeaTac und liegt unter ALLEN anderen Rekord-Höchsttemperaturen für diesen Monat.

Das Brechen dieses schwachen Rekords hat kaum Bedeutung und lässt keine unvermeidliche Sommerdürre vorausahnen, wie der Reporter der Seattle Times (Conrad Swanson) behauptet.

Die neuesten Vorhersagen deuten eindeutig auf eine Abkühlung hin, wobei wieder leichte Niederschläge zu erwarten sind.

Die neueste Vorhersage des EZMW sieht vor, dass die Temperaturen in SeaTac auf normale Werte sinken (Höchstwerte in den 60ern [= zwischen 10 und 15°C]).

Am Freitag und Samstag wird es wieder Schauer geben (siehe unten).

Die Art von Hype und Übertreibung in Bezug auf Hitze und Dürre, wie sie in der „Seattle Times“ und auf mehreren Amateur-YouTube-Kanälen zu finden ist, ist bedauerlich.

Die Menschen werden falsch informiert und grundlos in Unruhe versetzt. Das Aufbauschen des Klimawandels und das Übertreiben normaler klimatischer Schwankungen mag zwar mehr Klicks und Einnahmen bringen, doch die Kosten solcher Fehlinformationen sind erheblich.

Link: https://climaterealism.com/2026/05/not-all-temperature-records-are-equal-especially-if-reported-by-the-seattle-times/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Die Ergebnisse des NATO-Ministertreffens in Schweden

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Vorschau ansehen Die TASS hat in einem Artikel über die Ergebnisse des NATO-Ministertreffens in Schweden berichtet, dem wenig hinzuzufügen ist, weshalb ich ihn übersetzt habe, anstatt das gleiche in eigenen Worten zu formulieren. Beginn der Übersetzung: Die Zukunft der NATO und die Ukraine-Narrative: Was die Bündnispartner beim Treffen in Schweden erreicht haben Das NATO-Ministertreffen am 21. und […]
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Was es kosten würde, dass Deutschland dem Sohn des Schah hilft, im Iran an die Macht zu kommen

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Vorschau ansehen Stammleser des Anti-Spiegel wissen, wer die russischen Prankster Vovan und Lexus sind. Das sind zwei Russen, die sich darauf spezialisiert haben, unter falschem Namen Politiker und andere Personen anzurufen. Bei diesen Telefonstreichen entlocken sie ihren Gesprächspartnern immer wieder sehr interessante Informationen, denn wir erfahren dabei, wie westliche Politiker untereinander sprechen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. […]
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Die russische Sicht auf Corona und die aktuellen Ausbrüche von Hantavirus und Ebola

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Vorschau ansehen Stammleser des Anti-Spiegel wissen, dass Russland sich schon 2022 festgelegt und Covid-19 als von den USA entwickelte Biowaffe bezeichnet hat. In Russland sind die Biowaffenforschungen der USA ein präsentes Thema, auch wenn die westlichen Medien das „russische Propaganda“ oder Verschwörungstheorie bezeichnen, wenn sie die russischen Vorwürfe denn überhaupt mal erwähnen. Nun haben die US-Geheimdienste eine […]
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Brüssel ehrt Muttis Versagen | Von Janine Beicht

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Brüssel ehrt Muttis Versagen | Von Janine Beicht
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Brüssel ehrt Muttis Versagen | Von Janine Beicht

Mit Merkels Auszeichnung feiert die EU Kontrolle statt Demokratie.

Die Ehrung steht nicht nur für eine einzelne Politikerin, sondern für ein System moralischer Alternativlosigkeit, das Kritik über Jahre delegitimierte und gesellschaftliche Spannungen mit wachsender Arroganz beantwortete.

Ein Kommentar von Janine Beicht.

Im Europäischen Parlament wurde Angela Merkel ausgezeichnet. Nicht mit irgendeiner Ehrung, sondern mit dem neu geschaffenen Europäischen Verdienstorden, jenem Brüsseler Ehrenabzeichen für Politiker, Funktionäre und ideologische Verwalter des europäischen Machtapparates. Ausgerechnet Merkel, die Frau der Grenzöffnung, der Alternativlosigkeit, der politischen Entkernung demokratischer Prozesse, wurde dort zur moralischen Instanz verklärt.

Die Jury sprach von „konstanter Führungsautorität“ (1) und lobte ihren Einsatz für europäische Integration, Stabilität und Kohäsion. Der frühere EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso würdigte ihr

„unermüdliches Engagement für die europäische Integration und für gemeinsame Werte“. (2)

Nominiert wurde Merkel ausgerechnet vom Bremer SPD Politiker Andreas Bovenschulte. Es war eine jener selbstreferenziellen Machtveranstaltungen, bei denen sich ein politischer Apparat gegenseitig bestätigt, dass er trotz wachsender Ablehnung weiterhin moralisch überlegen sei (3).

Geehrt wurde nicht nur eine ehemalige Kanzlerin, sondern ein gesamtes politisches Zeitalter, das Europa in einen seelenlos-effizienten Verwaltungsraum verwandelt hat, in dem demokratische Prozesse zunehmend nur noch akzeptiert werden, solange sie die gewünschten Ergebnisse produzieren.

Die digitale Öffentlichkeit als Feindbild der Macht

Merkel nutzte die Bühne nicht für Rückblick oder Altersmilde, vielmehr wurde sie zur politischen Kampfansage. In ihrer Botschaft sprach sie sich für eine noch stärkere Kontrolle sozialer Netzwerke sowie künstlicher Intelligenz aus. Die Europäische Union müsse den bisherigen Kurs konsequent weiterverfolgen. Plattformen im Internet würden ihrer Darstellung nach die Errungenschaften der europäischen Aufklärung bedrohen, sobald Tatsachen ihre Verbindlichkeit verlieren und Wahrheit zur bloßen Auslegungssache werde. Zugleich warnte sie davor, dass demokratische Strukturen Schaden nähmen, wenn Falschbehauptungen ohne Konsequenzen blieben und niemand dafür verantwortlich gemacht werde. Besonders deutlich formulierte Merkel diese Position in folgender Passage ihrer Rede (3):

„Und auch die Demokratie steht unter Druck. Und hier will ich nur einen Bereich nennen, bei dem die Europäische Union heute für mich Vorreiter ist. Das ist die Entwicklung der sogenannten sozialen Medien, in denen plötzlich Fakten nicht mehr Fakten sind. Wahrheiten Lügen genannt werden können, Lügen Wahrheiten, in denen Gefühle und Fakten vermischt werden und damit die grundlegenden Grundlagen der europäischen Aufklärung in Gefahr geraten. Und dies alles, dies alles wird noch einmal verstärkt durch die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Und ich kann Sie alle nur ermutigen: Gehen Sie weiter auf dem Weg der Regulierung.“

Der Satz klingt auf den ersten Blick vielleicht harmlos. Tatsächlich steckt darin das gesamte autoritäre Denken eines politischen Milieus, das seit Jahren die Kontrolle über den öffentlichen Diskurs verliert. Die klassische Medienlandschaft funktioniert nicht mehr wie früher. Bürger formulieren eigene Ansichten. Informationen verbreiten sich außerhalb der etablierten Filterblasen. Die politische Deutungshoheit bröckelt. Und genau dort beginnt das Problem für jene Kreise, die jahrzehntelang bestimmen konnten, welche Meinung akzeptabel ist und welche gesellschaftlich vernichtet werden muss.

Merkel spricht von Verantwortung, doch gemeint ist vor allem Kontrolle über Räume, in denen politische Deutungsmacht längst nicht mehr exklusiv bei Regierungen, Leitmedien und institutionellen Akteuren liegt. Sie spricht von Wahrheit, meint jedoch die Frage, wer festlegt, welche Sichtweisen als legitim gelten dürfen und welche als Gefahr markiert werden. Und sie spricht von Demokratie, während sich dahinter immer deutlicher das Bedürfnis abzeichnet, einen autoritären politischen und medialen Machtapparat zu stabilisieren, dessen Herrschaftsanspruch in den vergangenen Jahren sichtbar brüchig geworden ist. Denn je stärker Vertrauen schwindet, desto lauter wird der Ruf nach Regulierung, Aufsicht und Eingriffen in die digitale Öffentlichkeit. Was einst als offene Debatte galt, erscheint in dieser Logik zunehmend nur noch dann akzeptabel, wenn sie innerhalb jener Grenzen stattfindet, die politische Institutionen zuvor selbst definiert haben.

Die internetbasierte Öffentlichkeit ist deshalb für diese politische Klasse kein Ausdruck demokratischer Vielfalt, sondern ein Sicherheitsproblem. Der Bürger soll konsumieren, nicht widersprechen. Er soll gehorsam folgen und bloß nicht hinterfragen. Sobald Menschen die vermeintlich falschen Schlüsse ziehen oder sich außerhalb des gewünschten Meinungskorridors bewegen, wird aus freier Rede plötzlich „Hass und Hetze“ oder auch die sogenannte „Desinformation“.

Die alte Kanzlerin legt die Tarnung ab

Besonders aufschlussreich war dabei nicht nur ihre Straßburger Rede, sondern ein Auftritt wenige Tage zuvor auf der Digitalkonferenz re:publica in Berlin (4). Dort formulierte Merkel offen ihre Position über die Möglichkeit einer AfD-Kanzlerin in der Zukunft:

„Ich werde jedenfalls alles tun, was in meiner Macht noch steht, dass das nicht passiert.“

Dieser Satz ist keine beiläufige Bemerkung. Er ist die enthemmte Selbstbeschreibung einer politischen Denkschule, die demokratische Prozesse nur so lange akzeptiert, wie das eigene Lager gewinnt.

Merkel legte noch nach und erklärte sinngemäß, es müssten nur ausreichend viele Menschen an diese Demokratie glauben, dann ließe sich ein entsprechendes Wahlergebnis schon verhindern. Eine signifikante Vorstellung von Demokratie: Solange das richtige Kreuz gesetzt wird, gilt der Wähler als aufgeklärt, verantwortungsvoll und staatsbürgerlich wertvoll. Gerät das Ergebnis jedoch politisch außer Kontrolle, beginnt plötzlich die große pädagogische Umerziehungsmission gegen den Bürgerwillen.

Gleichzeitig rief sie die Bevölkerung dazu auf, einer weiteren Stärkung der AfD aktiv entgegenzutreten. Die Partei versuche angeblich, den Begriff des Volkes umzudeuten. Ausgerechnet Angela Merkel warnt also vor einer Veränderung des Volksbegriffs, die Ex-Kanzlerin, unter deren Regierungszeit nationale Identität, Grenzen und kulturelle Selbstverständlichkeiten wie lästige Relikte behandelt wurden. Die Ironie daran ist kaum noch zu überbieten. Besonders aufschlussreich wurde ihre Aussage jedoch an anderer Stelle. Demokratie, so Merkel, funktioniere nur dann, wenn sogenannte Fakten auch solche blieben (4).

Sache ist: Jetzt müssen wir schon wieder vernünftig sein. Dürfen wir nicht mal unsere Stimmung sprechen lassen? Unsere Demokratie beruht darauf, dass Fakten Fakten sind und Stimmungen Stimmungen. Stimmungen sind zulässig. Aber Stimmungen können Fakten nicht ersetzen. Und wenn wir damit einmal anfangen, dann sind wir auf dem wirklichen Holzweg. Und das Dritte ist, wenn ich gerade dabei bin, wenn wir noch die Zeit haben, na ja, schlecht ausgedrückt, ganz kurz nur, dass die AfD versucht, zu definieren, wer das Volk ist.

Ein Satz, der bei näherer Betrachtung tief blicken lässt. Denn wer definiert inzwischen eigentlich, welche Realität offiziell akzeptabel ist und welche Wahrnehmung als gefährlich, populistisch oder demokratiefeindlich markiert wird? Genau dort beginnt seit Jahren die eigentliche Auseinandersetzung: Nicht mehr nur um Meinungen, sondern um die Deutungshoheit über Wirklichkeit selbst.

Gerade dieser moralische Absolutheitsanspruch ist aufschlussreich. Wer die eigene politische Position permanent mit der geltenden Demokratie gleichsetzt, führt damit die Demokratie selbst ad absurdum. Denn plötzlich gilt nicht mehr der freie politische Wettbewerb als Kern des Systems, sondern nur noch die Zustimmung zum vorgegebenen Meinungskorridor. Jede Opposition wird automatisch zum Problemfall. Aus Gegnern werden Gefährder. Aus abweichenden Meinungen werden demokratische Risiken. Genau diese Denkweise prägt mittlerweile große Teile des politischen Betriebs in Deutschland und Brüssel.

Thüringen bleibt der politische Offenbarungseid Merkels

Dass Merkel ihre Aussagen ernst meint, hat sie bereits bewiesen. Das drastischste Beispiel bleibt Thüringen im Jahr 2020. Thomas Kemmerich wurde damals mit Stimmen der AfD demokratisch zum Ministerpräsidenten gewählt. Das Ergebnis war politisch unbequem, aber parlamentarisch völlig legitim zustande gekommen. Doch Merkel akzeptierte dieses Resultat nicht. Von einer Auslandsreise in Südafrika aus erklärte die damalige Kanzlerin öffentlich (5):

„Die Wahl dieses Ministerpräsidenten war ein einzigartiger Vorgang, der mit einer Grundüberzeugung für die CDU und auch für mich gebrochen hat, dass nämlich keine Mehrheiten mit Hilfe der AfD gewonnen werden sollen. Da dies in der Konstellation, in der im dritten Wahlgang gewählt wurde, absehbar war, muss man sagen, dass dieser Vorgang unverzeihlich ist und deshalb das Ergebnis rückgängig gemacht werden muss.“

Ein Vorgang von enormer Tragweite. Eine Regierungschefin griff offen in die demokratischen Abläufe eines Bundeslandes ein, weil ihr das Ergebnis missfiel. Später stellte sogar das Bundesverfassungsgericht fest, dass Merkel mit ihren Äußerungen die AfD in ihrem Recht auf Chancengleichheit verletzt hatte. In dem Urteil des Zweiten Senats vom 15. Juni 2022 steht (6):

„Für den Bundeskanzler gelten die Maßgaben zur Abgrenzung des Handelns in amtlicher Funktion von der nicht amtsbezogenen Teilnahme am politischen Wettbewerb grundsätzlich in gleicher Weise wie für die sonstigen Mitglieder der Bundesregierung. […] Gründe, die Ungleichbehandlungen rechtfertigen und der Bundesregierung eine Befugnis zum Eingriff in die Chancengleichheit der Parteien verleihen, müssen durch die Verfassung legitimiert und von einem Gewicht sein, das dem Grundsatz der Chancengleichheit der Parteien die Waage halten kann.“

Dies ist der politische Kern in Merkels Biographie. Politisch hatte die Intervention längst gewirkt. Die Wahl wurde faktisch annulliert. Der politische Druck war massiv genug, um das Ergebnis rückabzuwickeln.

Genau darin liegt der Kern des Merkel-Systems. Die neue, sogenannte „Unsere Demokratie“ gilt nur so lange, bis die falschen Menschen gewinnen. Sobald unerwünschte Mehrheiten entstehen, wird moralischer Ausnahmezustand ausgerufen. Dann beginnt die Phase der „Verantwortung“, jener freundlich formulierte Begriff für einen antidemokratischen, politischen Eingriff von oben. Wie sehr das auf EU-Ebene unter der Ägide von Merkels Schützling von der Leyen bereits greift, sieht man an der rückabgewickelten Wahl in Rumänien.

Rumänien zeigt, wohin die Entwicklung längst führt

Der autoritäre Reflex endet selbstverständlich nicht an den deutschen Landesgrenzen. Unter Ursula von der Leyen entwickelt sich die Europäische Union zunehmend zu einem Raum reglementierter Öffentlichkeit und politischer Vorselektion. Genau deshalb wirkte Merkels Ehrung durch von der Leyen wie eine symbolische Staffelübergabe innerhalb desselben politischen Machtmodells. Beide CDU-Frauen stehen für eine Politik der administrativen Verwaltung. Beide vertreten eine Form technokratischer Herrschaft, bei der demokratische Prozesse zwar formal erhalten bleiben, praktisch jedoch immer stärker gelenkt und ausgehebelt werden.

Die Instrumente dafür wachsen kontinuierlich. Plattformregulierung, digitale Identitäten, Chatkontrolle, sogenannte Werteprogramme und immer neue Eingriffe in die Onlinewelt werden unter wohlklingenden Begriffen verkauft. Angeblich geht es um Sicherheit, Zusammenhalt oder Demokratieschutz. Tatsächlich entsteht ein System permanenter Beaufsichtigung.

Die Entwicklung in Rumänien zeigte zuletzt mit brutaler Deutlichkeit, wie weit europäische Machtstrukturen inzwischen bereit sind zu gehen, wenn Wahlergebnisse politisch unerwünscht erscheinen. Das rumänische Verfassungsgericht annullierte die Präsidentschaftswahl (7), in der der pro-russische Außenseiter Călin Georgescu überraschend siegte. Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen begleitete diesen Vorgang nicht nur, sie nutzte ihn aktiv, um ihr Lieblingsinstrument durchzusetzen: Das Gesetz über digitale Dienste, kurz DSA.

Von der Leyen persönlich leitete ein förmliches Verfahren gegen TikTok ein und erklärte, ausländische Akteure hätten sich über die Plattform in die rumänische Wahl eingemischt (8). Sie tat bereits genau das, was Merkel gefordert hatte: Mehr Regulierung der sozialen Medien, mehr Kontrolle der digitalen Öffentlichkeit.

Der ehemalige EU-Kommissar Thierry Breton brachte die kalte Logik dieser Technokratie wenig später auf den Punkt, als er in einem Interview ungeniert erklärte (9):

„Wir haben es in Rumänien getan, und wir werden es offensichtlich, wenn nötig, auch in Deutschland tun müssen.“ 

Der Gedanke, demokratische Entscheidungen notfalls zu neutralisieren, wirkt in Brüssel längst nicht mehr wie ein Tabubruch, sondern zunehmend wie eine administrative Option.

Boykott im Parlament, kaschiert durch Ersatzpublikum

Während Merkel ihren Orden entgegennahm, versuchten konservative Fraktionen im Europaparlament, ein sichtbares Zeichen des Protestes zu setzen. Die Reihen ihrer Abgeordneten sollten leer bleiben. Der Boykott sollte dokumentieren, dass diese Ehrung keineswegs unumstritten ist. Doch genau dieser Protest wurde offenbar gezielt entschärft.

Mehrere Abgeordnete berichteten anschließend, freie Plätze seien mit anderen Personen aufgefüllt worden. Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Europaparlament, Tomasz Froehlich, sprach auf 𝕏 von einem unfassbaren Vorgang (10).

„Schockierendes Ereignis im Europäischen Parlament: Angela Merkel steht kurz davor, mit dem Europäischen Verdienstorden ausgezeichnet zu werden. Die patriotischen Fraktionen boykottieren die Zeremonie, indem ihre Sitze leer bleiben sollen – als klares politisches Statement. In einem beispiellosen Schritt, der allen parlamentarischen Gepflogenheiten widerspricht, wurden Klatscher in die Sitze unserer Abgeordneten gesetzt, um diese Botschaft zu unterlaufen. Das ist absolut empörend!“

Auch die Europaabgeordnete Mary Khan fand deutliche Worte für den Vorgang und erklärte, kritische Stimmen sollten offenbar möglichst unsichtbar gemacht werden (11), im wahrsten Sinne des Wortes.

In einem weiteren Beitrag stellte sie die Frage, wofür Angela Merkel eigentlich ausgezeichnet werde. Während Millionen Menschen bis heute mit den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen ihrer Regierungsjahre konfrontiert seien, verleihe die EU ausgerechnet dafür ihren höchsten Orden. Das Ganze wirke weniger wie eine ehrliche Würdigung politischer Leistungen als vielmehr wie ein ritualisiertes Schauspiel gegenseitiger Selbstbestätigung innerhalb einer Elite, die ihre eigenen Fehlentscheidungen weder reflektieren noch eingestehen will. Eine politische Selbstbeweihräucherung von solcher Dreistigkeit, dass sie inzwischen kaum noch nach Arroganz aussieht, sondern nach völliger Entkopplung von der Realität. Sie postet weiter (12):

„Heute wurde Angela Merkel im Europäischen Parlament mit dem Europäischen Verdienstorden ausgezeichnet. Ein Orden, der eigentlich für besondere Verdienste um Europa stehen soll. Doch wofür genau wird Merkel geehrt? Für eine Politik der offenen Grenzen, deren Folgen Europa bis heute tragen muss? Für unzählige Opfer migrantischer Gewalt und die Vergewaltigung junger Frauen? Für Kontrollverlust und überforderte Kommunen? Für eine Migrationspolitik, die das Vertrauen der Bürger in die Politik massiv beschädigt hat? Ein Europäischer Verdienstorden sollte Menschen ehren, die Europa stärker, sicherer und wohlhabender gemacht haben. Nicht einer Politik, die zum Symbol von Kontrollverlust und politischem Versagen geworden ist.“

Der ehemalige Europaabgeordnete Dr. Friedrich Pürner berichtete ebenfalls von „seltsamen Dingen“ während der Zeremonie. Auf den freien Sitzen hätten plötzlich andere Personen gesessen, obwohl diese Plätze normalerweise nur Abgeordneten zugänglich seien (13).

Die Symbolik dieser Szene ist beinahe grotesk. Ausgerechnet bei einer Ehrung für Angela Merkel wird sichtbarer Protest optisch neutralisiert, damit die Bilder eines geschlossenen Hauses entstehen. Selbst leere Stühle werden inzwischen offenbar als Gefahr wahrgenommen.

Merkel plötzlich wieder als Europas Krisendiplomatin?

Während Merkel in Straßburg bereits wie eine moralische Überfigur des europäischen Establishments inszeniert wurde, tauchte parallel noch eine andere Debatte auf, die beinahe surreal wirkt. In Brüssel wird inzwischen offenbar ernsthaft darüber gesprochen, ob ausgerechnet Angela Merkel künftig eine Rolle als europäische Vermittlerin in möglichen Gesprächen mit Wladimir Putin übernehmen könnte. (14)

Wie die Financial Times berichtet (14), diskutieren mehrere EU-Staaten hinter den Kulissen darüber, wer Europa bei potenziellen Verhandlungen im Ukraine-Konflikt vertreten soll.

Neben Mario Draghi fiel dabei auch der Name Angela Merkel. Allein diese Überlegung offenbart bereits, wie stark sich Teile des europäischen Machtapparates weiterhin an jene politische Architektur klammern, die Merkel über Jahre geprägt hat. Denn trotz aller gesellschaftlichen Verwerfungen, trotz der Energiekrise, trotz der immer offener diskutierten Fehleinschätzungen ihrer Russlandpolitik gilt Merkel in Teilen der europäischen Elite offenbar noch immer als eine Art überparteiliche Stabilitätsfigur. Nicht zu übersehen ist dabei die politische Ironie dieser Debatte. Jahrelang wurde Merkel von transatlantischen Hardlinern indirekt vorgeworfen, gegenüber Moskau zu pragmatisch, zu wirtschaftsorientiert oder zu kompromissbereit agiert zu haben. Merkel selbst äußerte sich zurückhaltend und erklärte, Putin nehme ohnehin nur amtierende Regierungschefs ernst (15).

„Um mit Putin zu verhandeln und ernst genommen zu werden, müsse man über eigene Macht verfügen.“

Doch allein die Tatsache, dass ihr Name überhaupt fällt, zeigt den strategischen Orientierungsmangel innerhalb der Europäischen Union. Während Brüssel nach außen permanent Geschlossenheit demonstriert, offenbaren solche Debatten hinter den Kulissen eine tiefe Unsicherheit darüber, wer Europa außenpolitisch überhaupt noch glaubwürdig vertreten kann.

Hinzu kommt ein weiterer Widerspruch: Dieselben politischen Milieus, die Merkel heute als mögliche Vermittlerin ins Gespräch bringen, gehören oft zu jenen Kräften, die gleichzeitig jede Form diplomatischer Annäherung reflexartig unter Verdacht stellen. Diplomatie wird in Europa inzwischen häufig nur noch akzeptiert, solange sie moralisch korrekt inszeniert werden kann. Genau dadurch wirkt die Diskussion um Merkel fast wie ein unfreiwilliges Eingeständnis, dass politische Realität irgendwann selbst die lautesten ideologischen Narrative einholt.

Denn unabhängig davon, wie man Merkels Russlandpolitik bewertet: Der Umstand, dass die EU ausgerechnet auf Figuren vergangener Machtgenerationen zurückgreifen muss, legt vor allem eines offen: Die gegenwärtige europäische Führungsschicht verfügt offenbar weder über ausreichend geopolitisches Gewicht noch über diplomatische Autorität, um eigenständig als ernstzunehmender Machtpol aufzutreten.

„Wir schaffen das“ als Ausgangspunkt einer politischen Entfremdung

Dass Merkel heute derart polarisiert, ist keine spontane Entwicklung. Die tektonischen Verschiebungen begannen spätestens 2015 mit der Migrationskrise und jenem Satz, der längst zum politischen Epochenmarker geworden ist (16):

„Wir schaffen das!

Aus einem vermeintlichen Signal der Zuversicht wurde das Leitmotiv einer Politik, die moralische Selbstüberhöhung über nüchterne Folgenabschätzung stellte. Der Satz stand nicht nur für eine Grenzöffnung, sondern für eine politische Kultur, in der Haltung wichtiger erschien als Realität, Symbolik wichtiger als Steuerungsfähigkeit und moralische Inszenierung höher bewertet wurde als die sozialen, sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Konsequenzen staatlichen Handelns.

Wer Zweifel anmeldet, gilt nicht als kritischer Bürger, sondern als Störfaktor im orchestrierten Konsensbetrieb. Kritik wird nicht sachlich geprüft, sondern moralisch markiert. Zweifel gelten als unanständig, Warnungen als verdächtig und jeder, der auf Kontrollverlust, Integrationsprobleme oder Sicherheitsrisiken hinweist, wird mit bemerkenswerter Geschwindigkeit in die ritualisierte „Nazi-Ecke“ verfrachtet. Die mediale Begleitmusik funktioniert dabei wie ein Schutzschild für die politische Linie: Nicht die Argumente zählen, sondern die moralische Einordnung der Person, die sie äußert.

Die Folgen dieser Politik prägen Deutschland und Europa bis heute. Der soziale Zusammenhalt wurde zunehmend belastet, weil die politischen und finanziellen Prioritäten vieler Bürger als Schlag ins Gesicht empfunden werden. Während Wohnraum immer knapper wird (17), Kommunen überfordert sind (18) und das Gefühl sozialer Ungerechtigkeit wächst, predigt die politische Elite weiterhin moralische Alternativlosigkeit. Für viele Menschen entsteht der Eindruck, dass der Staat zwar enorme organisatorische und finanzielle Kapazitäten mobilisieren könne, allerdings nicht für die eigenen Bürger, deren Sorgen jahrelang relativiert oder offen herablassend behandelt werden.

Parallel dazu verschärft sich die Debatte um die innere Sicherheit (19). Messerangriffe, organisierte Clanstrukturen (20), überforderte Behörden und steigende Kriminalitätszahlen (21) entwickeln sich zu permanenten politischen Konfliktfeldern. Doch anstatt Fehlentwicklungen offen zu analysieren, dominiert eine politische Kommunikationsstrategie der Beschwichtigung. Probleme werden sprachlich weichgezeichnet, statistisch relativiert oder mit moralischen Appellen überlagert. Genau diese Diskrepanz zwischen offizieller Erzählung und erlebter Realität lässt das Vertrauen vieler Bürger in Politik, Medien und Institutionen massiv erodieren.

Der Aufstieg populistischer Parteien entstand daher nicht im luftleeren Raum, sondern als Reaktion auf eine politische Klasse, die Kritik zunehmend als Bedrohung ihrer moralischen Autorität versteht. Je aggressiver diskursive Gegenpole delegitimiert werden, desto stärker wächst bei vielen Bürgern der Eindruck, dass demokratische Debatten nur noch innerhalb eng definierter Meinungskorridore erlaubt sind. Ausgerechnet die Kräfte, die permanent von „Vielfalt“ faseln, reagieren auf abweichende Perspektiven oft mit sozialer Ächtung und politischer Ausgrenzung.

So wurde „Wir schaffen das“ am Ende weniger zum Symbol humanitärer Stärke als zum Sinnbild einer politischen Epoche, in der große Teile der Bevölkerung das Gefühl entwickelt haben, nicht mehr repräsentiert, sondern ständig belehrt zu werden.

Das Brüsseler Machtmilieu feiert sich selbst

Neben Merkel wurden auch Wolodymyr Selenskyj und Lech Wałęsa ausgezeichnet (22). Die Veranstaltung war damit nicht nur eine Ehrung einzelner Personen, sondern ein politisches Selbstporträt des heutigen EU-Apparates.

Der frühere Linken Politiker Fabio de Masi brachte die Atmosphäre der Veranstaltung mit bemerkenswerter Härte auf den Punkt (23):

„Bei der Verleihung des Europäischen Verdienstordens an Selenskji und Co. heute hat man tatsächlich Angestellte des Europäischen Parlaments als Statisten angeheuert, um den Plenarsaal aufzufüllen. Ein Hauch von DDR oder Monarchie. Ein schales Ritual der großen Fraktionen, um größtenteils ihren eigenen Parteigängern Orden umzuhängen, das erst letztes Jahr beschlossen wurde. Es fühlt sich an wie auf dem Oberdeck der Titanic.

Treffender lässt sich der Zustand dieses politischen Milieus kaum beschreiben. Während Europa wirtschaftlich, gesellschaftlich und demokratisch unter enormem Druck steht, beschäftigt sich ein wachsender Verwaltungsapparat mit moralischer Selbstbestätigung und immer neuen Kontrollinstrumenten gegen die Belange der eigenen Bevölkerung.

Merkel spricht inzwischen völlig offen

Das eigentlich Bemerkenswerte an diesem gesamten Vorgang liegt jedoch woanders. Merkel versteckt ihre politische Haltung nicht mehr. Die frühere Kanzlerin spricht inzwischen offen aus, was während ihrer Amtszeit oft hinter rationalen Formulierungen verborgen blieb.
Die Öffentlichkeit soll stärker reguliert werden. Politisch unerwünschte Wahlergebnisse sollen verhindert werden. Die kritische Onlinewelt soll dirigiert werden. Opposition wird nicht mehr als legitimer Bestandteil demokratischer Prozesse behandelt, sondern als Gefahr für Stabilität.

Damit fällt endgültig die Maske jener angeblich nüchternen „mütterlichen Krisenmanagerin“, als die Merkel jahrelang verkauft wurde. Hinter der sachlichen Fassade stand immer ein Politikverständnis, das Demokratie vor allem als steuerbaren Verwaltungsprozess begreift. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie stark darin der alte Geist der DDR weiterlebt,  jener autoritäre Reflex, der gesellschaftliche Kontrolle höher bewertet als offene Debatte.

Ein Geist, aus dem Merkel selbst stammt, den sie als ehemalige FDJ-Funktionärin (24) und unter dem Schatten von „IM Erika“ (25) politisch verinnerlichte und schließlich in den Westen exportierte. Nicht als plumper Sozialismus vergangener Jahrzehnte, sondern modernisiert, digitalbürokratisch verkleidet und eingebettet in die Sprache europäischer Institutionen, Regulierung und vermeintlicher Verantwortung.

Straßburg hat diese Haltung nun nicht kritisiert, sondern ausgezeichnet. Genau darin liegt die eigentliche Botschaft dieser Ehrung. Nicht Merkel allein ist das Problem. Entscheidend ist ein europäischer Machtapparat, der genau diese Form politischer Kontrolle inzwischen offenbar für vorbildlich hält.

 Quellen und Anmerkungen



(1) https://www.deutschlandfunk.de/merkel-mit-europaeischem-verdienstorden-ausgezeichnet-100.html

 (2) https://www.bild.de/politik/inland/eu-orden-fuer-angela-merkel-altkanzlerin-will-social-media-regulieren-6a0c53b33b7096456ac7c169

(3) https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-parlament/verleihung-europaeischer-verdienstorden/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTIwMTkyNw

(4) https://www.youtube.com/watch?v=RLfAqLny-_8

 (5) https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/bvg22-053.html

(6) https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2022/06/es20220615_2bve000420.html

(7) https://www.youtube.com/watch?v=4YzBedMoCuA

(8) https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_24_6487

(9) https://x.com/friedlkc/status/1877993005329547433?s=20

(10) https://x.com/TomaszFroelich/status/2056697112889274537?s=20

(11) https://x.com/Mary_Khan94/status/2056680766319231105?s=20

 (12) https://x.com/Mary_Khan94/status/2056683839435555269?s=20

(13) https://x.com/DrPuerner/status/2056688362262565274?s=20

 (14) https://www.ft.com/content/1dc0f6c9-d06f-404b-ba5b-3cf2588bd467?syn-25a6b1a6=1

(15) https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_101262452/ukraine-krieg-merkel-und-draghi-sollen-mit-putin-ueber-frieden-verhandeln.html

(16) https://www.youtube.com/watch?v=kDQki0MMFh4

(17) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_N030_63.html

 (18) https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/studie-kommunen-integration-100.html

 (19) https://www.sueddeutsche.de/politik/innere-sicherheit-ministerin-sicherheitsgefuehl-in-der-bevoelkerung-erodiert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251029-930-222786 

(20) https://dip.bundestag.de/vorgang/entwicklung-der-clankriminalit%C3%A4t/286201?f.deskriptor=Kriminelle%20Vereinigung&rows=25&pos=25&ctx=d

 (21) https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/04/pks2025-pm.html

 (22) https://www.tagesschau.de/ausland/europa/europaeischer-verdienstorden-100.html

 (23) https://x.com/FabioDeMasi/status/2056683202530439240?s=20

(24) https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/angela-merkel-und-ihr-leben-in-der-ddr-fdj-fdgb-und-dsf-wie-die-ddr-die-massen-organisierte_id_2749952.html

(25) https://de.euronews.com/2026/03/13/stasi-vorwurfe-merkel-gericht-akten-geheim

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Dank an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Berlin, Deutschland, 2017-01-18: Angela Merkel hat in der deutschen Kanzlei fotografiert

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Russischer Vizeaußenminister im Interview über das Verhältnis zur NATO, zu Atomwaffen und zur Iran-Krise

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Die TASS hat ein Interview mit dem russischen Vizeaußenminister Rjabkow veröffentlicht, in dem er Russlands Positionen zur NATO, zur Gefahr eines Atomkrieges und zur Lösung der Iran-Krise erklärt hat. Ich habe das Interview übersetzt, damit das deutsche Publikum Russlands Positionen aus erster kennenlernen kann. Beginn der Übersetzung: Sergei Rjabkow: Das Risiko eines „direkten Konfrontation“ zwischen […]
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Warum die sinkenden Ölreserven den Ölmarkt noch lange destabilisieren werden

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Als Reaktion auf die weltweite Energiekrise, die der von den USA und Israel entfesselte Irankrieg mit der Sperrung der Straße von Hormus ausgelöst hat, haben die Staaten des Westens, die über strategische Ölreserven verfügen, beschlossen, einen Teil der Reserven freizugeben, um einen echten Mangel an Ölprodukten zu verhindern. Aus diesem Grund erleben die Staaten Europas, […]
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Energie-Berichterstattung im WSJ bedarf Verbesserungen

veröffentlicht.
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Allen Brooks,   MasterResource

„Das Wall Street Journal sollte Reporter einstellen, welche die technischen Aspekte der Energiebranche verstehen sowie politische Agenden und Narrative durchschauen können. Eine kompetentere Redaktion kann zudem kurzsichtige Berichterstattung erkennen und korrigieren.“

„Angesichts von Krieg und hohen Preisen beschleunigen Energieunternehmen die Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen außerhalb des Nahen Ostens“, berichtete das Wall Street Journal. Auch wenn diese oberflächliche Darstellung vernünftig klingt, ist sie irreführend und bleibt hinter dem zurück, was man von einem sachkundigen Energiejournalisten erwarten sollte.

Collin Eatons Artikel „Big Oil investiert Milliarden in weit entfernte Bohrstandorte, um den Unruhen im Iran zu entkommen“ (19. April) bedarf einer Korrektur. Große Ölkonzerne unternehmen keine umfangreichen internationalen Explorationsbemühungen ohne gründliche Recherche und Planung. Das geschieht nicht innerhalb von Tagen oder Wochen – nicht einmal in wenigen Monaten.

Abgelegene“ Orte?

Eaton schreibt über zahlreiche Projekte von Ölkonzernen an „abgelegenen“ Orten, versäumt es jedoch zu erwähnen, dass diese im Voraus geplant waren und an vielversprechenden bzw. aktiven Ölförderstandorten durchgeführt worden waren. Er führt ExxonMobils Bohrvorhaben im nigerianischen Tiefsee-Ölbereich als Beispiel an. Doch ExxonMobil ist der zweitgrößte Ölproduzent in Nigeria, wo eine Tochtergesellschaft des Unternehmens bereits seit 1955 tätig ist – und zwar in Afrikas bedeutendstem Ölförderland.

Chevron war bekannt für seine Bemühungen, seine Präsenz in Venezuela auszubauen, wo es der größte ausländische Betreiber ist. Chevron setzte seine Aktivitäten jahrelang fort, während die Maduro-Regierung in Venezuela daran arbeitete, die Vermögenswerte anderer dort tätiger westlicher Ölkonzerne zu beschlagnahmen. Venezuela verfügt zudem über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven von über 300 Milliarden Barrel, was das Land zu einem attraktiven Standort macht, wenn man sich der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sicher ist.

Eaton schrieb, dass die europäischen Ölkonzerne BP und TotalEnergies ihre Expansionsbemühungen verstärken. BP hat einen Anteil von 60 Prozent an drei Offshore-Blöcken vor Namibia erworben. Die verstärkte Aktivität von BP ist eine Reaktion auf mehrere Funde (12), die 2025 von dem Joint Venture zwischen BP und dem italienischen Unternehmen ENI bekannt gegeben worden waren. BP hat in diesem Jahr bereits zwei weitere Funde gemeldet. Namibia zieht erhebliche Aktivitäten zweier weiterer europäischer Ölkonzerne an, nämlich Shell und TotalEnergies.

Eaton wies zudem darauf hin, dass TotalEnergies seine Explorationsaktivitäten in der Türkei ausweite, einem großen Land in strategisch günstiger Lage zwischen dem Nahen Osten und Europa. Da die Türkei 93 Prozent ihres Öls importiert, könnte die Entdeckung weiterer Öl- und Gasvorkommen der Wirtschaft des Landes erheblich zugute kommen. Die türkische Regierung strebt an, zum Dreh- und Angelpunkt des Öl- und Gastransports zwischen Europa und dem Nahen Osten zu werden. Bereits heute verläuft durch das Land eine Ölpipeline, die irakisches Öl zu einem Mittelmeerhafen transportiert. Zudem verfügt sie über eine Gaspipeline, die von Georgien über Griechenland nach Italien verläuft und Erdgas aus Turkmenistan transportiert. Sie führt Gespräche mit Katar und Saudi-Arabien über den Bau von Gas- und Ölpipelines, die durch Syrien und schließlich weiter nach Europa führen sollen.

Ein Teil von Eatons Informationen stammt von Wood Mackenzie, einem Forschungs- und Beratungsunternehmen im Energiebereich, das schätzt, dass eine Gruppe internationaler Ölkonzerne „in den kommenden Jahren durch ihre Explorationsvorhaben einen Wert von 120 Milliarden US-Dollar schaffen könnte“. Wood Mackenzie gibt an, dass diese Gruppe von Ölkonzernen im Zeitraum 2021–2025 durchschnittlich 19 Milliarden US-Dollar jährlich für die Suche nach neuen Reserven ausgegeben hat. Das ist eine beeindruckende Zahl zur Wertschöpfung, doch allein die aktuelle Marktkapitalisierung von ExxonMobil beträgt 620 Milliarden US-Dollar.

Erinnert man sich noch an 2022?

Man könnte also von Collin Eaton fragen: Warum haben die gleichen Unternehmen 2022 nicht genauso reagiert, als Russland (im Februar) in die Ukraine einmarschierte? Die Europäische Union sah sich plötzlich mit dem Ende der billigen russischen Erdgas- und Öllieferungen konfrontiert. Die Öl- und Gaspreise schossen in die Höhe, es kam zu Energieengpässen, und die Länder begannen, nach alternativen Erdölquellen zu suchen. Haben Sie gelesen, dass große Ölkonzerne ihre E&P-Budgets aufstockten und Suchaktionen an weit entfernten Orten starteten? Warum nicht?

Vielleicht lag es daran, dass Euphorie ausbrach, weil das Ende der fossilen Brennstoffe so viel näher gerückt war. Europäische Regierungen waren führend darin gewesen, die Narrative des Klimawandels und der globalen Erwärmung voranzutreiben. Um die vermeintliche Klimakatastrophe zu vermeiden, war ein schneller Ausstieg aus CO₂-emittierenden fossilen Brennstoffen und ein rascher Übergang zu erneuerbaren Energiequellen erforderlich.

Die Internationale Energieagentur (IEA) propagierte damals ein Prognoseszenario, das einen Höchststand des Öl- und Gasverbrauchs bis 2030 und einen anschließenden raschen Rückgang voraussagte. Es wurde erwartet, dass die Reserven der Öl- und Gasunternehmen zu „gestrandeten Vermögenswerten“ werden würden, was Zweifel am Wert dieser Unternehmen und an den Aussichten für künftige Gewinne und Dividendenwachstum aufkommen ließ. Falsch.

Der Klimakrieg war entfesselt, und Shells Pläne zur Reduzierung seiner CO₂-Emissionen wurden vom höchsten niederländischen Gericht als unzureichend befunden, das eine rasche Reduzierung anordnete. In den USA reichten Klimaaktivisten vor den klägerfreundlicheren Staatsgerichten Schikane-Klagen gegen Ölkonzerne wegen „Umweltverschmutzung“ ein. Erneuerbare Energien waren auf dem Vormarsch, und die Tage der fossilen Brennstoffe waren gezählt, so lautete die Propaganda.

Im Jahr 2022 erholte sich die Ölindustrie noch immer von dem Ölpreiskrieg Saudi-Arabiens Ende 2014, der die Preise über Jahre hinweg nach unten drückte und die Wirtschaftlichkeit der Branche untergrub. Unternehmen, die aufgrund beschleunigter Investitionen während des vorangegangenen Schieferölbooms hoch verschuldet waren, wurden in den Konkurs getrieben oder mussten Zwangszusammenschlüsse eingehen. Große Ölkonzerne senkten Kosten und bauten Personal ab, um den Abschwung zu überstehen.

Die Branche hatte gerade erst wieder festen Boden unter den Füßen gefunden, als 2020 COVID ausbrach, die weltweite Wirtschaftstätigkeit zum Erliegen brachte und die Ölpreise kurzzeitig in den negativen Bereich rutschen ließ. Die Erholung im Jahr 2021, gefolgt vom Ölpreisanstieg im Jahr 2022, versetzte die Branche in eine bessere finanzielle und rentabilitätsbezogene Lage. Ein Ölboom war jedoch nicht in Sicht, obwohl der Ölpreis monatelang bei über 100 Dollar lag.

Im vergangenen Jahr sah sich die IEA plötzlich gezwungen, einzuräumen, dass ihr Szenario zum Maximum der Ölförderung fehlerhaft war. Sie führte das „Current Policies“-Szenario wieder ein und prognostizierte in ihrem „World Energy Outlook 2025“, dass die Ölnachfrage bis 2050 steigen werde. Noch wichtiger war, dass die IEA-Vertreter die Branche dazu aufforderten, die Ausgaben für Exploration und Förderung zu erhöhen, um eine künftige Katastrophe durch Versorgungsengpässe und explodierende Preise zu vermeiden. Diese Kehrtwende war notwendig, schockierte jedoch die Klimabewegung, welche die IEA als Verbündeten in ihrer Argumentation angesehen hatte, dass erneuerbare Energien Öl und Gas bald ersetzen würden.

Wenn Eaton wirklich versucht hätte, die jüngsten Ankündigungen von Explorations-Investitionen der Ölkonzerne zu erklären, hätte er diese Hintergründe einbringen müssen. In der Vergangenheit haben Öl- und Gasunternehmen ihre E&P-Pläne zusammen mit den Jahresabschlüssen veröffentlicht und ihre Erwartungen für das laufende Jahr und darüber hinaus dargelegt.

Größeres WSJ-Problem

Als langjähriger Leser des WSJ (seit 65 Jahren) überrascht mich der Qualitätsverlust in der Berichterstattung über die Energiebranche nicht mehr. Dieser Zustand ist seit Jahren ein Gesprächsthema unter Branchenkollegen, von denen viele auf eine Besserung gehofft hatten.

Während ich den WSJ-Artikel las, nahm ich über LinkedIn Kontakt zu Nick Deilius auf, dem kürzlich in den Ruhestand getretenen CEO von CNX Resources, einem Bohrunternehmen aus den Appalachen. Er stellte uns einen Bericht zur Verfügung, den er über den Qualitätsverlust der Energieberichterstattung des WSJ verfasst hatte.

Während er Energieartikel des WSJ ausschnitt und kopierte, wuchs seine Bestürzung. Schließlich stellte er eine Studie aus 122 Artikeln zusammen, die zwischen Mitte August 2024 und Dezember 2025 veröffentlicht worden waren, um fehlerhafte Annahmen, Irrtümer, Falschaussagen, Auslassungen wichtiger Punkte und andere Probleme zu dokumentieren.

Deilius’ „schmutziges Dutzend“

Nick Deilius hat eine Liste von Verfahren erstellt, mit denen die Energie-Redaktion des WSJ Fehler begangen und falsch über Energiethemen berichtet hat. Zu seinen „Dirty Dozen“-Taktiken in der Energieberichterstattung gehören:

1. Das Mantra von der „existentiellen Bedrohung durch den Klimawandel“, der „zunehmenden Heftigkeit von Wetterereignissen aufgrund des Klimawandels“ und dem „hohen Konsens in der Klimawissenschaft“ zu wiederholen, ohne konkrete, messbare Beweise dafür zu liefern.

2. Die Verbreitung des Mythos‘, dass Wind, Sonne, Batterien und Elektrofahrzeuge „sauber“ seien und keinen CO₂-Fußabdruck hätten. Nur wenn man glaubt, dass diese Energie- oder Verkehrsformen keinen CO₂-Fußabdruck haben, kann man behaupten, dass Wirtschaft und Gesellschaft unter Netto-Null-Maßnahmen plausibel funktionieren könnten.

3. Die Behauptung, dass die teuersten, unzuverlässigsten und nicht skalierbaren Energieformen (Wind- und Solarenergie) die kostengünstigsten, zuverlässigsten und am leichtesten skalierbaren seien.

4. Das Zitieren einer Quelle und deren Darstellung als Expertenmeinung, maßgebliche Studie oder etablierte Autorität in der Angelegenheit, obwohl es ihr an Glaubwürdigkeit mangelt oder ein offensichtlicher Interessenkonflikt vorliegt.

5. Das selektive Herausgreifen von Datensätzen und Zeiträumen, um eine gewünschte Schlussfolgerung zu konstruieren oder eine Realität zu ignorieren, die der gewünschten Schlussfolgerung widerspricht.

6. Die Anwendung inkonsistenter Logik oder unterschiedlicher Maßstäbe innerhalb des gleichen Artikels oder über verschiedene Energie-Artikel hinweg.

7. Offensichtliche Auslassungen.

8. Das Versäumnis, offensichtliche Probleme oder Mängel aufzudecken.

9. Der Einsatz theatralischer Sprache und Beschreibungen, die Emotionen wecken und ein gewünschtes Bild zeichnen.

10. Andeuten, dass Unternehmen und Branchen bereit und willens sind, das Richtige zu tun, aber durch Interessen oder politische Maßnahmen von Befürwortern fossiler Brennstoffe oder des Kapitalismus daran gehindert werden, obwohl es an substanziellen Belegen dafür mangelt.

11. In Schlagzeilen und Artikeln die bevorzugten Überzeugungen bejubeln und die unliebsamen Ansichten unfair kritisieren.

12. Einfache statistische Zusammenhänge missbrauchen, um einen Kausalzusammenhang anzudeuten.

Der Hintergrund der 70 Reporter, welche die oben genannten 122 Artikel verfassten, reichte von Praktikanten bis hin zu erfahrenen Veteranen; viele von ihnen verfügten über Abschlüsse von Eliteuniversitäten, darunter sogar höhere Abschlüsse. Die Gruppe war multinational, was den Erfahrungshorizont bei der Berichterstattung über eine globale Branche erweiterte. Allerdings verfügte keiner von ihnen über einen Abschluss in den klassischen MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Für Deilius ist das Fehlen von MINT-Abschlüssen ein Problem. Er schrieb:

Der Mangel an MINT-Ausbildung unter den 70 Journalisten, die für das WSJ über Energie berichten, schafft eine gravierende Wissenslücke, insbesondere bei Themen wie Energie und Klima, die komplex sind, sich rasch weiterentwickeln und stark von MINT geprägt sind. Die fehlende MINT-Ausbildung wirft berechtigte Fragen darüber auf, ob das Energie-Redaktionsteam die wissenschaftlichen und technischen Grundlagen der behandelten Themen versteht.

Schlussfolgerung

In Collin Eatons Artikel wurden weder das sich dramatisch gewandelte Umfeld des Klima-Aktivismus‘ noch die revidierte Prognose der IEA berücksichtigt. Er sollte wissen, dass große Ölkonzerne ihre Strategie nicht aufgrund kurzfristiger Preisbewegungen ändern (Explorationspläne erfordern umfangreiche Recherchen und Prüfungen durch Führungskräfte und oft auch durch den Vorstand des Unternehmens). Jedes angeführte Beispiel für eine neue Explorationsinitiative bezog sich auf Gebiete, in denen das Unternehmen bereits aktiv und erfolgreich war. Warum sollte ein Explorationsunternehmen nicht dorthin zurückkehren, wo die Erfolgswahrscheinlichkeit aufgrund früherer Erfolge höher ist?

Die Lehre daraus? Das Wall Street Journal sollte Reporter einstellen, die sowohl die technischen Aspekte der Branche verstehen als auch politische Agenden und Narrative durchschauen können. Eine kompetentere Redaktion kann zudem kurzsichtige Berichterstattung erkennen und korrigieren.

Die anhaltende Abrechnung mit den Mainstream-Medien muss auch die Wirtschaftsberichterstattung erreichen. In einem neuen politischen Klima ist diese Zeit für das Wall Street Journal nun gekommen.

Link: https://climaterealism.com/2026/05/wsj-energy-reporting-improvement-needed/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Auch wenn es hier nur um eine einzelne Zeitung in den USA geht, kann das Ganze symbolhaft auch für die hiesigen Medien stehen!

Der Beitrag Energie-Berichterstattung im WSJ bedarf Verbesserungen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

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Die EU zwischen dem Wunsch nach Verhandlungen und dem Wunsch nach Krieg mit Russland

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Weil das russische Fernsehen in den letzten Wochen keine Transkripte seiner Beiträge aus seinen wöchentlichen Nachrichtenrückblick veröffentlicht hat, konnte ich diese Beiträge nicht mehr übersetzen und am Montagmorgen hier veröffentlichen. Heute ist eine Ausnahme, denn ich konnte den Bericht des Deutschland-Korrespondenten übersetzen, den ich in der Sendung immer als den interessantesten Bericht empfand, weil er […]
(Auszug von RSS-Feed)

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WENN DER WIND SICH DREHT | Teaser #1 – König der Lüfte

veröffentlicht.
Vorschau ansehen WENN DER WIND SICH DREHT | Teaser #1 – König der Lüfte

Aus dem Klappentext:

http://wennderwindsichdreht.film

500+ Menschen haben diese Doku möglich gemacht. Jetzt siehst du eine erste Vorschau, was dich erwartet

Naturschützer warnen. Die Räder drehen sich weiter. Und irgendwo dazwischen verlieren Menschen ihre Heimat.
WENN DER WIND SICH DREHT – der Doku Film zur bundesweiten Mediendokumenation der deutschen Bürgerinitiativen.

Mehr zum Film:
http://wennderwindsichdreht.film

Mit Richard, dem weißen Wolf, von http://www.t.me/folgedempfad und Andreas von http://www.waldbürger-initiative.de

Unterstütze unsere Arbeit, damit erinnernde Bilder entstehen können.

IN DIE GENE Stream auf Cosmic Cine TV:
https://www.cosmic-cine.tv/indiegene

Produziert im Studio IN DIE GENE
http://www.indiegene.studio

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Dieser Beitrag wurde am 16.5.2026 auf dem YouTube-Kanal von "IN DIE GENE und Richard der weiße Wolf" veröffentlicht.

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Bildquelle: IN DIE GENE und Richard der weiße Wolf

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Die Ergebnisse der Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Da es für eine Analyse des Treffens der Präsidenten Chinas und der USA noch zu früh ist, weil der Staatsbesuch noch läuft, übersetze ich hier eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse, die die TASS veröffentlicht hat. Beginn der Übersetzung: Ukraine, Naher Osten und die koreanische Halbinsel: Die Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump Der chinesische und […]
(Auszug von RSS-Feed)

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Weitere Details über den neuen Korruptionsfall in der Ukraine

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Vorschau ansehen Ich habe bereits über den neuen Korruptionsfall in Selenskys engstem Umfeld berichtet, der in der Ukraine bekannt geworden ist, die Details finden Sie hier. In der Nacht auf Dienstag wurde die Wohnung von Selenskys engem Freund und ehemaligen Büroleiter Andrej Jermak durchsucht und er wurde wegen Geldwäsche beim Bau von vier Luxusresidenzen bei Kiew angeklagt. […]
(Auszug von RSS-Feed)
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