Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht im Import grüner Brennstoffe aus dem Ausland einen zentralen Baustein für die Umsetzung des geplanten neuen ...
Robert Habecks Heizungsgesetz, das in vielen Fällen zu einer Wärmepumpenpflicht geführt hätte, soll nun tatsächlich gekippt werden. Doch die Eckpunkte ...
Besonders harte Worte findet Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte für seinen Koalitionspartner nicht: Es sei „verfehlt“, die extremistische Gruppierung „Interventionistische Linke“ ...
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verfolgt laut Politico die Absicht, die staatliche Förderung von Solaranlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung einzustellen. Fast ...
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kann wegen einer internen IT-Panne keine externen Dienstleister mehr bezahlen. Die Probleme bestehen bereits ...
Mit ihrem ersten Schulstreik am 5. Dezember 2025 setzte die Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht ein deutliches Zeichen gegen die Militarisierung in der BRD: 55.000 Schülerinnen und Schüler gingen auf die Straße, während der Bundestag das „Wehrpflichtmodernisierungsgesetz“ verabschiedete.
Am 5. März möchte die Bewegung daran anknüpfen. Sie wächst: In mehr als 110 Städten sind Schulstreiks gegen die Wehrpflicht geplant. Im Dezember waren Schulen in über 90 Städten bestreikt worden.
Friedensfreunde und Antimilitaristen jeglichen Alters sind herzlich dazu eingeladen, die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht zu unterstützen. Die Schulstreik-Bewegung hat das Potential, zur wichtigsten antimilitaristischen Bewegung der jüngeren Geschichte der BRD zu werden.
Schulstreiks am 5. März, nach Bundesländern sortiert:
Innenminister Alexander Dobrindt hat angekündigt, das AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes, das 2025 zur Einstufung als „gesichert rechtsextremistisch“ führte, neu überprüfen zu ...
Die EU-Kommission hat entschieden, dass europäische Mittel zur Unterstützung von Abtreibungen genutzt werden können. In einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort ...
„Herumliegende Spritzen dürfen nur von Erwachsenen aufgesammelt werden. Sag jemandem Bescheid!“, so lehrt der Fuchs „Fritzi“ im neuen Kinderbuch „Mit ...
Der Berliner Senat plant den Aufbau eines eigenständigen Landesamts für Klimaanpassung. Nach den vorliegenden Konzepten soll die neue Behörde perspektivisch ...
Die ARD-Journalistin Iris Sayram hat am Donnerstagabend in einem Kommentar in den Tagesthemen das Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz, mit ...
Der frühere Richter des Bundesverfassungsgerichts, Peter M. Huber, hält ein Verbot des Thüringer Landesverbandes der Alternative für Deutschland (AfD) für ...
Schulungen für Polizisten, Richter und Staatsanwälte, um „schädliche Geschlechterstereotypen zu beseitigen“. Genau dafür sprachen sich am Donnerstag zwei Ausschüsse im ...
Ist die Kölner Entscheidung ein Grund zum Feiern? Nein. Daß es überhaupt so lange gedauert hat, zeigt, wie schwer sich die Justiz damit tut, Selbstverständlichkeiten festzustellen. So der Landessprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD Thüringen, Björn Höcke. Wir dokumentieren hier seine Stellungnahme Der Antifa-Schnipselreport von Frau Faeser belegte bereits: Unsere Gegner haben nichts in der Hand, […]
US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz Thesen u. a. zum Klimaschutz und zur Migration vorgetragen, die in Deutschland mindestens relativ-mehrheitlich geteilt werden, auch wenn sie umstritten bleiben. So die Ergebnisse der jüngsten Umfrage von INSTA. „Glauben Sie, dass unbegrenzte Migration eine Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Fortbestand der westlichen Kultur und die […]
Am Donnerstag vergangener Woche hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in einer knappen Pressemitteilung den sofortigen Stopp der Abrissarbeiten auf dem Gelände des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) vermeldet. Damit folgt das Bezirksamt einem Antrag der Berliner Naturfreunde, die mit der ab März beginnenden Balz-, Brut- und Aufzuchtzeit besonders geschützter Arten argumentieren. Tiere wie der Haussperling oder der Hausrotschwanz, die innerhalb des SEZ brüten, seien einem erhöhten Tötungsrisiko ausgesetzt. „Wir halten den Abriss des SEZ aus ökologischen und sozialen Gründen für falsch. Aber auch beim Umwelt- und Artenschutz müssen sich die Wohnungsbaugesellschaft WBM und das Land Berlin an die Gesetze halten“, sagt Uwe Hiksch von den Berliner Naturfreunden.
Die Entscheidung des Bezirks, die Arbeit stoppen zu lassen, steht den Plänen des Senats und des Bausenators Christian Gaebler (SPD) im Weg. Die Eigentümerin, die landeseigene Wohnbaugesellschaft Mitte (WBM), hatte Anfang Februar kurzfristig angekündigt, am 2. März mit den Arbeiten zu beginnen. Geplant war, bis Ende September den Schwimmhallenbereich abzureißen. Der Rückbau der Funktionsgebäude und Außenanlagen sollte dann in einem zweiten Schritt folgen. Als Erinnerung an das einstige Wahrzeichen multifunktionaler, ostdeutscher Architektur sind vier Stahlstützen vorgesehen. Neben einer Schule und einer Sporthalle plant der Senat den Bau von rund 600 Wohnungen auf dem Gelände und argumentiert ausgerechnet mit fehlendem bezahlbaren Wohnraum.
Den Plänen des Senats und der WBM steht eine breite Bewegung zum Erhalt des SEZ gegenüber. Die bekommt durch den Baustopp etwas Luft, um neben dem Naturschutz weitere rechtliche und zivilgesellschaftliche Mittel auszuschöpfen. Der Verein „Gemeingut in BürgerInnenhand“ sieht alle denkmalfachlichen Kriterien erfüllt, um das SEZ in die Liste der Denkmäler Berlins aufzunehmen. Dem Antrag widersprach das Landesdenkmalamt Berlin im September und behauptete, dass das jahrelang leerstehende Gebäude durch Umbau, Vandalismus und Beschädigung zu sehr verändert worden sei und so der ursprüngliche Charakter nicht mehr erkennbar sei. Die Initiative „SEZ für Alle!“ kämpft dafür, dass das SEZ als städtebauliches Erhaltungsgebiet gesichert wird. In einer Petition fordert sie eine umfassende Sanierung und Wiedereröffnung des einstigen Publikumsmagneten. Unterstützung erhielten die Aktivisten kürzlich durch einen offenen Brief von 150 Expertinnen und Experten von 60 Universitäten. Sie betonten die hohe baukulturelle, stadtgeschichtliche und architektonische Relevanz des Gebäudekomplexes und forderten eine Sicherung des Baus sowie eine offene und transparente Diskussion um seine Zukunft.
Als das SEZ im Jahr 1981 im Ostberliner Bezirk Friedrichshain eröffnet wurde, galt es als weltweit einzigartig. Auf über 15.000 Quadratmetern standen Sport, Kultur und Unterhaltung im Zentrum. Ein erschwinglicher Eintrittspreis erlaubte die Nutzung des Schwimm- und Freizeitbads, von Eis- und Rollschuhbahn, Sporthallen, Fitnessstudios, Tischtennishallen und weiteren Sporteinrichtungen. Neben verschiedenen gastronomischen Einrichtungen gab es eine sportmedizinische Praxis. Konzerte und Großveranstaltungen lockten täglich tausende Besucher an.
Nach der Abwicklung der DDR und der staatseigenen Betriebe, arbeitete der Senat weiterhin daran, auch ihre Wahrzeichen und sozialen Errungenschaften zu schleifen. Der politische Wille des Senats, das SEZ dem Erdboden gleichzumachen, reiht sich ein in den Abriss des Palasts der Republik und die aktuell drohende Räumung des Theater Ost in Adlershof. Die Beharrlichkeit des Senats zeigt, dass das soziale Erbe des Friedensstaates DDR in Zeiten der Kriegsvorbereitung unbequem ist.
Die grünen Bundestagsabgeordneten Irene Mihalic und Konstantin von Notz fordern in einer Pressemitteilung vom Donnerstag die schnellstmögliche Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, ...
Am Donnerstag entschied das Verwaltungsgericht Köln in einem Eilverfahren, dass der Verfassungsschutz die AfD vorläufig nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen ...
Ver.di hat sich mit der Autobahn GmbH des Bundes auf ein Tarifergebnis geeinigt. Dieses sieht für die rund 14.000 Beschäftigten der bundeseigenen Gesellschaft Lohnerhöhungen, eine Erhöhung der Schicht- und Wechselschichtzulagen sowie eine sehr lange Tarifvertragslaufzeit von 26 Monaten vor.
Die Gehälter sollen im Zeitraum bis Ende Februar 2028 in drei Schritten steigen: zum 1. Mai 2026 um 3,4 Prozent, mindestens aber um 150 Euro. Zum 1. Januar 2027 kommt eine zweite Erhöhung um 2,4 Prozent, mindestens aber 120 Euro. Zum 1. Januar 2028 erhalten die Beschäftigten eine dritte Erhöhung um 2,0 Prozent, mindestens aber 90 Euro. Ver.di beziffert das Gesamtvolumen der Tabellenerhöhung auf 8,74 Prozent – was allerdings auf den Gesamtzeitraum von 26 Monaten gerechnet ist.
Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle sprach von einem „wirklich“ guten Ergebnis, das sich die Beschäftigten selbst erkämpft haben. Die teils bundesweiten Streiks hatten spürbare Auswirkungen, da sie unter anderem zur Sperrung von Verkehrsknotenpunkten wie Tunneln oder Brücken führten. Dennoch gleicht das Tarifergebnis kaum die Preissteigerungen der Vergangenheit aus. Über die Inflation bis Anfang 2028 kann nur spekuliert werden.
Positiv ist, dass die Zulagen für besonders belastende Arbeitszeiten von derzeit 40 auf 100 Euro monatlich für Schichtdienste und von 105 auf 200 Euro für Wechselschichtdienste steigen. „Wie im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes (TVöD) werden diese Zuschläge (ab 1. Januar 2027) dynamisiert, steigen also bei künftigen Tariferhöhungen prozentual mit“, heißt es dazu in einer ver.di-Mitteilung.
Die Kopplung an die Tarifentwicklung im TVöD war zunächst von der Autobahn GmbH infrage gestellt worden, bleibt aber erhalten. Die Nachwuchskräfte des Unternehmens erhalten zum 1. Mai 2026 eine monatliche Erhöhung von 75 Euro, zum 1. Januar 2027 weitere 50 Euro sowie zum 1. Januar 2028 eine dritte Erhöhung um 2,0 Prozent. Zudem werden Auszubildende ab sofort in Stufe 2 (statt Stufe 1) der jeweiligen Entgeltgruppe einsteigen und dadurch besser bezahlt.
Die Gewerkschaft startet jetzt eine Mitgliederbefragung zu diesem Ergebnis. Ende März entscheidet die Tarifkommission abschließend.