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Aktualisiert Israel und USA starten Angriff auf den Iran – Explosionen in Teheran

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Rauchsäulen im Iran: Israel startete am Samstag nach eigenen Angaben einen Präventivschlag. Foto:picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Vahid Salemi

Israel und die USA greifen den Iran an. In Teheran erschüttern Explosionen das Regierungsviertel, dichter Rauch steigt nahe der Residenz Chameneis auf. In Israel gilt der Notstand, die Sirenen heulen landesweit.

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Explosionen in Teheran – Israel bestätigt "Präventivschlag" gegen Iran

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Die israelische Armee (IDF) hat am Samstagmorgen einen Angriff auf den Iran gestartet. Iranische Staatsmedien berichten, dass in Teheran mehrere Explosionen zu hören waren. Die ​USA beteiligen sich ‌laut Medien- und Agenturberichten zufolge an dem israelischen Militärschlag. So die New York Times unter Berufung ​auf ‌US-Regierungsvertreter sowie die AP-Agentur.

Die iranischen Staatsmedien berichten von Explosionen in Teheran, Qom, Isfahan, Kermanshah und Karaj. Israel bereite sich demnach "auf einen mehrtägigen Konflikt mit dem Iran vor", so ein israelischer Beamter laut der Times of Israel ankündigend. Zum Zeitpunkt des Angriffs gab die israelische Armee eine landesweite Warnung an alle Bürger heraus, sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten.

Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Regierungsvertreter berichten, sollen die USA an dem Militärschlag beteiligt sein - unter anderem mit Kampfflugzeugen von Basen in der Region und mindestens einem der beiden Flugzeugträger. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf israelische Verteidigungskreise, das Vorgehen sei mit dem Verbündeten abgestimmt und monatelang vorbereitet worden.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte laut Medien, die Angriffe zielten darauf ab, "Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen" und bezeichnete die Attacke als wörtlichen "Präventivschlag", um weiter zu Protokoll zu geben:

"Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen. Infolgedessen wird in unmittelbarer Zukunft ein Raketen- und Drohnenangriff auf den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung erwartet." 

Eine IDF-Mitteilung auf X erklärte:

"Nach einer einer Lagebeurteilung wurde beschlossen, dass ab heute (Samstag) um 08:00 Uhr sofortige Änderungen an den Richtlinien des Heimatfrontkommandos vorgenommen werden. Im Rahmen dieser Änderungen wurde beschlossen, alle Gebiete des Landes von 'voller Aktivität' auf 'wesentliche Aktivität' umzustellen."

Following a situational assessment, it was determined that as of today (Saturday), at 08:00, immediate changes will be made to the Home Front Command Guidelines.As part of the changes, it was decided to shift all areas of the country from Full Activity to Essential Activity.The…

— Israel Defense Forces (@IDF) February 28, 2026

Die New York Times titelt (Bezahlschranke):

"Die Vereinigten Staaten und Israel haben am Samstag den Iran angegriffen, wie amerikanische und israelische Regierungsvertreter mitteilten, während in Teheran mehrere Explosionen zu hören waren."

Das IDF-Heimatfrontkommando hat laut israelischen Medien landesweit umgehende Beschränkungen verhängt, nachdem Israel Angriffe auf den Iran gestartet hatte. Nach einer erneuten Bewertung teilt das Militär mit, dass alle Bildungsaktivitäten, Versammlungen und Arbeiten, mit Ausnahme der wesentlichen Bereiche, verboten werden.

Der oberste iranische Führer, Ayatollah Ali Chamenei, wurde laut Agenturmeldugen in "Sicherheit und in eine sichere Anlage gebracht". Zudem soll er sich "während der israelischen Luftangriffe nicht in Teheran aufgehalten" haben.

Die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass es in mehreren Bezirken Teherans zu Explosionen gekommen sei. Andere iranische Medien berichteten laut Al Jazeera von Anschlägen im ganzen Land.

Das irakische Verkehrsministerium gab laut Meldungen bekannt, dass es den Luftraum des Landes geschlossen hat, nachdem Israel und die USA den östlichen Nachbarstaat attackiert haben.

Mehr zum Thema - Gespräche USA-Iran enden ohne Deal ‒ Kriegsgefahr bleibt

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Aktualisiert Israel und USA starten Angriff auf den Iran – Explosionen in Teheran

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Rauchsäulen im Iran: Israel startete am Samstag nach eigenen Angaben einen Präventivschlag. Foto:picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Vahid Salemi

Israel und die USA greifen den Iran an. In Teheran erschüttern Explosionen das Regierungsviertel, dichter Rauch steigt nahe der Residenz Chameneis auf. In Israel gilt der Notstand, die Sirenen heulen landesweit.

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Rauchwolken und Explosionen in Teheran: Israel startet Präventivschlag gegen Iran

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Widerspruch aus der Union SPD will arbeitende Asylbewerber vor Abschiebung schützen

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Arbeit soll vor Abschiebung schützen, meint SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler/Geisler-Fotopr

Die SPD will arbeitenden Asylbewerbern ein Bleiberecht geben und kostenlose Integrationskurse sichern. Die Union hält dagegen: Arbeit dürfe nicht vor Abschiebung schützen.

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Widerspruch aus der Union SPD will arbeitende Asylbewerber vor Abschiebung schützen

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Arbeit soll vor Abschiebung schützen, meint SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler/Geisler-Fotopr

Die SPD will arbeitenden Asylbewerbern ein Bleiberecht geben und kostenlose Integrationskurse sichern. Die Union hält dagegen: Arbeit dürfe nicht vor Abschiebung schützen.

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Was Mexiko nach der Tötung eines Drogenbosses droht

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Von Geworg Mirsajan

Auf den ersten Blick sollte der 22. Februar als ein Tag des Triumphs der mexikanischen Sicherheitsbehörden gelten. Diesen gelang es, im Städtchen Tapalpa im Bundesstaat Jalisco einen der meistgesuchten Menschen des Landes – Nemesio Ruben Oseguera Cervantes, besser bekannt als "El Mencho" – zu stellen und zu eliminieren. El Mencho war Anführer des brutalsten und gefährlichsten mexikanischen Kartells, Jalisco Nueva Generación (CJNG), und laut dem ehemaligen hochrangigen Beamten der US-Drogenbekämpfungsbehörde Mike Vigil einer der mächtigsten Drogenbosse in der Weltgeschichte des Drogenhandels.

Man könnte meinen, das wäre auch ein persönlicher Triumph der Präsidentin Mexikos Claudia Sheinbaum. Nach ihrem Regierungsantritt verzichtete sie auf die "Beschwichtigungspolitik" ihres Vorgängers Andrés Manuel López Obrador in Bezug auf Kartelle und erklärte der organisierten Kriminalität den Krieg.

Zum "Drogenzaren", also für diesen Krieg Zuständigen, dem alle Sicherheitsbehörden unterstellt wurden, ernannte Sheinbaum Omar García Harfuch – ihren Sicherheitschef während ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, der sogleich begann, das entgegengebrachte Vertrauen zu rechtfertigen. Zwischen Oktober 2024 und Dezember 2025 wurden knapp 39.000 Personen wegen gewaltsamer Verbrechen verhaftet, 20.000 Waffen beschlagnahmt und 1.760 Drogenlabore vernichtet, was entsprechende Zahlen während zu Amtszeiten von anderen Präsidenten um ein Vielfaches übersteigt. Auch die Tötung El Menchos, den die Regierung seit Jahren gejagt hatte, sollte dieser Arbeit nicht bloß eine quantitative, sondern auch eine qualitative Dimension verleihen.

Doch in der Realität erscheint Sheinbaums Triumph eher als ein taktischer Sieg ohne strategische Vorteile. Mehr noch, strategisch könnten sowohl Sheinbaum als auch ganz Mexiko eine Niederlage erleiden.

So wurden unmittelbar nach der Tötung El Menchos in Mexiko und erst recht nicht im Bundesstaat Jalisco und dessen Hauptstadt Guadalajara keine Volksfeiern beobachtet. Journalisten der New York Times beschrieben die Lage vor Ort:

"In Guadalajara herrschte am Sonntagnachmittag eine unheimliche Stille. Die Straßen waren größtenteils verlassen, und die meisten Geschäfte, darunter Tankstellen, schlossen ihre Türen, während die Bewohner zu Hause blieben."

Die Bewohner verstanden, dass das Kartell für ihren Boss Rache nehmen wird – und hatten damit Recht. Die Kämpfer des Kartells veranstalteten ein Chaos in der Hälfte der Bundesstaaten des Landes: Sie überfallen Banken, versperren Straßen mit brennenden Fahrzeugen und greifen Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden weiterhin an.

Das sind nicht irgendwelche Partisanen mit Sturmgewehren – noch vor fünf Jahren war das eine regelrechte Armee. Der mexikanische Kartellexperte Eduardo Guerrero berichtete von ihnen damals:

"Sie verfügen über riesige Geldmittel, die Waffen der jüngsten Generation, militarisierte Gruppierungen und spezialisierte militärische Transportfahrzeuge."

Nach seinen Angaben könnte ein 50-köpfiger Trupp der Kartellkämpfer in kleinen und mittelgroßen Städten die lokale Polizei überwältigen.

Mexikos Regierung verhaftet oder tötet nicht zum ersten Mal Kartellbosse. Bestenfalls führt das zu einem Chaos in kriminellen Organisationen, während die Erben die Macht untereinander verteilen oder konkurrierende Kartelle eine Umverteilung der Einflusssphären veranstaltet. "Drogenzar" García räumt selbst ein:

"Natürlich stärkt die Schwächung eines Kartells ein anderes."

Nach dem Aderlass, der von Massengewalt auf Straßen begleitet wird, erscheint ein neuer El Mencho oder ein neues dominierendes Kartell mit eigener Armee und Wirtschaftsmacht.

Die Tragödie besteht darin, dass selbst die härteste Politik der mexikanischen Regierung gegen Kartelle zur Lösung des Problems nicht ausreicht. Eduardo Guerrero sagt:

"Das Problem der organisierten Kriminalität übersteigt bereits die institutionellen Möglichkeiten Mexikos."

Zur Vernichtung der Kartelle, die im Grunde einen Parallelstaat aufgebaut haben, benötigt Mexiko die Unterstützung der USA. Washington soll den Drogenfluss über die Südgrenze, der die Lebens- und Prosperitätsgrundlage der Kartelle darstellt, wirksam bekämpfen, sowie den Export von Waffen, die in den Südstaaten der USA frei verkauft werden und mit denen sich die Kartelle bewaffnen, nach Mexiko einstellen.

Das können die USA nicht tun. Zur Unterbindung des Drogenflusses fehlt ihnen die Kraft und zur Einstellung des Waffenverkaufs an Kartelle der Wille. Die National Rifle Association, die private Waffenverkäufer vereinigt, ist einer der größten Sponsoren der Republikanischen Partei der USA.

Dafür kann Washington etwas Anderes tun – das Chaos in Mexiko in eigenen Zielen ausnutzen. Nominell nahmen die USA an El Menchos Liquidierung teil. Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, räumte ein, dass Washington Aufklärungsdaten für den Einsatz bereitgestellt habe.

Nominell lobten die USA Mexiko sogar für die Durchführung des Einsatzes. Christopher Landau, ehemaliger Botschafter der USA in Mexiko, mittlerweile der stellvertretende US-Außenminister, schrieb:

"Das ist ein großes Ereignis für Mexiko, USA, Lateinamerika und die Welt. Die Guten sind stärker, als die Schlechten."

Zudem schreiben mexikanische Experten, dass die Tötung El Menchos ein ernsthaftes Signal an die USA sei, dass die gegenwärtige Regierung Mexikos die Bekämpfung der organisierten Kriminalität ernst nehme.

Doch Washington warf Sheinbaum sogleich vor, dass sie unfähig sei, das auf den Straßen der mexikanischen Städte entstandene Chaos zu bewältigen. Dieses Chaos bedrohe unmittelbar die US-Interessen und Leben von US-Bürgern. Guadalajara ist eine der mexikanischen Städte, in denen im Juni die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stattfinden sollen, bei der die USA, Mexiko und Kanada gleichzeitig als Gastgeber auftraten. Das US-Außenministerium empfahl seinen Bürgern in mexikanischen Bundesstaaten Jalisco, Tamaulipas, Michoacán, Guerrero und Nuevo León bereits, zu Hause zu bleiben und auf Reisen zu verzichten.

Und wenn jetzt etwa Touristen aus den USA durch Kartellkämpfer getötet werden sollten, könnte Donald Trump dies zum Anlass nehmen, US-Truppen zur Bekämpfung der Kartelle einzusetzen. Damit würde er Mexikos Souveränität, das weder die Erlaubnis für den Einmarsch von US-Truppen, noch für Luftschläge auf dem eigenen Gebiet erteilt, verletzen und der Welt ein weiteres Mal demonstrieren, wer der Herr in der Westlichen Hemisphäre sei.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei der Zeitung Wsgljad am 23. Februar.

Geworg Mirsajan ist außerordentlicher Professor an der Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation, Politikwissenschaftler und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Geboren im Jahr 1984 in Taschkent, erwarb er seinen Abschluss an der Staatlichen Universität des Kubangebiets und promovierte in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt USA. Er war in der Zeit von 2005 bis 2016 Forscher am Institut für die Vereinigten Staaten und Kanada an der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Mehr zum Thema Mexikos Armee tötet "El Mencho", den meistgesuchten Drogenhändler der Welt

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Österreich Ex-FPÖ-Chef Strache muß schon wieder vor Gericht

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Dauergast vor Gericht: Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Foto: IMAGO / SEPA.Media

Erneut Anklage gegen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Es geht um die umstrittene Bestellung eines FPÖ-nahen Managers bei den Casinos Austria. Die JUNGE FREIHEIT fragt bei Strache nach, wie es jetzt weitergeht.

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"If Day": Als Kanada eine Nazi-Besatzung inszenierte, um den Krieg zu vermarkten

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Von Jelisaweta Naumowa

Die Invasion begann im Norden.

Die ersten Meldungen kamen aus der Siedlung Norway House: Flugzeuge näherten sich in enger Formation, flogen tief über zugefrorene Seen und Kiefernwälder, ihre Motoren dröhnten durch die Winterluft. Kurz darauf kam die Nachricht vom Fall der kanadischen Stadt Selkirk. Die deutsche Kriegsmaschinerie, so hieß es, rückte nach Süden auf Winnipeg vor.

Am 18. Februar 1942 um 6:00 Uhr morgens zerrissen Luftschutzsirenen die Morgenstille.

Truppen bezogen Stellung entlang einer Verteidigungslinie, fünf Meilen vom Rathaus entfernt. In den Fort Osborne Barracks versammelten sich Soldaten in der dunklen Kälte. Um 7:00 Uhr begann das erste Gefecht. Artillerie donnerte in East Kildonan, als die Angreifer den Verteidigungsring erreichten. Flugabwehrkanonen feuerten auf die Jagdflugzeuge über ihnen. Explosionen ließen den Himmel widerhallen.

Unterdessen rückten 3.500 kanadische Soldaten und hastig mobilisierte Freiwillige unter dem Kommando von Oberst E. A. Pridham und Oberst D. S. McKay dem vorrückenden Feind entgegen. Fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt wurden Verteidigungslinien errichtet. Flugabwehrkanonen eröffneten das Feuer auf anfliegende Flugzeuge. Brücken wurden gesprengt, um den Vormarsch zu verlangsamen; ihre Brückenfelder waren mit Trümmern und Rauch bedeckt. Es half wenig.

Die ersten Opfer wurden um 8:00 Uhr gemeldet. Feldlazarette wurden an strategisch wichtigen Punkten eingerichtet, um die Kanadier zu versorgen.

Die Angreifer drängten weiter vor und erzwangen zwei weitere Rückzüge. Die letzte Verteidigungslinie entstand knapp eine Meile vom Stadtzentrum entfernt. Panzer sicherten Straßen- und Eisenbahnknotenpunkte. Telefonleitungen übermittelten Befehle zwischen den Verbänden. Die Stadt zog sich zu einem immer kleiner werdenden Ring zusammen.

Um 9:30 Uhr gab es nichts mehr zu verteidigen.

Winnipeg kapitulierte bedingungslos.

Zu diesem Zeitpunkt waren auch die Städte Brandon, Flin Flon, Selkirk und zahlreiche kleinere Orte in ganz Manitoba für erobert erklärt worden. Auf Karten, die an der zentralen Kreuzung der Stadt aushingen, schien die Provinz Sektor für Sektor erobert worden zu sein.

Manitoba, so wurde verkündet, sei nun eine deutsche Provinz.

Unechte Wehrmachtssoldaten belästigen einen Zeitungszusteller am "If-Day"Wikimedia

Die Besatzung

Bewaffnete Kräfte patrouillierten durch die Innenstadt. Straßensperren wurden errichtet. Die staatliche Autorität schwand. Die Deutschen schickten bewaffnete Trupps durch die Stadt und terrorisierten die Bevölkerung. Ein Panzer fuhr zur Portage Avenue, einer der Hauptstraßen im Stadtzentrum.

Erich von Neuremburg wurde zum Gauleiter ernannt. Seine erste Amtshandlung war die Verhaftung der Stadtführung.

Die Union Flagge in Lower Fort Garry wurde durch die Hakenkreuzflagge ersetzt. Die Stadt wurde in Himmlerstadt umbenannt, und die Hauptstraße wurde zur Hitlerstraße.

Ein Stadtrat entging kurzzeitig der Gefangennahme, indem er sich in einem leeren Raum versteckte. Er wurde später gefunden und verhaftet – die Besatzer warnten, dass die gesamte Stadt für jede Flucht verantwortlich gemacht werden könne.

Sturmtruppen drangen in das Polizeipräsidium auf der Suche nach Polizeichef George Smith ein. Dieser befand sich zufällig beim Mittagessen und entging so der Verhaftung. Die Soldaten gingen stattdessen nach oben und beschlagnahmten Dutzende Büffelmäntel aus einem Laden. Es war Mitte Februar, und die Temperaturen lagen weit unter dem Gefrierpunkt.

Zivilisten wurden angehalten und durchsucht. Schulen wurden gestürmt. Öffentliche Gebäude wurden beschlagnahmt. Innerhalb weniger Stunden nach der Kapitulation traten die Regeln einer neuen Ordnung in Kraft.

In ganz Winnipeg wurden Proklamationen an Telefonmasten, Schaufenstern und öffentlichen Gebäuden angebracht, die die Autorität des Deutschen Reiches verkündeten und die Besatzungsgesetze darlegten. Zivilisten lasen sie schweigend, während Soldaten in der Nähe zusahen.

Eine Ausgangssperre sollte um 21:30 Uhr beginnen. Öffentliche Versammlungen wurden eingeschränkt. Privatpersonen mussten Soldaten einquartieren. Fahrzeuge konnten beschlagnahmt werden. Bauern wurden angewiesen, Getreide und Vieh abzugeben. Nationale Symbole wurden verboten. Lebensmittel- und Kleidungskarten regelten den Zugang zu Nahrungsmitteln und Kleidung.

Bestimmte Vergehen – Widerstand, unerlaubtes Reisen, Nichtmeldung von Eigentum, Waffenbesitz – wurden ohne Gerichtsverfahren mit dem Tode bestraft.

In der Innenstadt versammelte sich eine Menschenmenge vor der Carnegie-Bibliothek in der William Avenue, während Bücher – darunter Werke über Freiheit, Demokratie und politische Rechte – aufgestapelt und verbrannt wurden.

Inszenierung: Stadtvertreter werden verhaftet und in ein Internierungslager gebrachtWikimedia

Auch Geld wechselte den Besitzer. Reichsmark wurden als Wechselgeld ausgegeben, um kanadische Dollar zu ersetzen. Sturmtruppen stürmten in die Kantine von Great-West Life, vertrieben die Angestellten, beschlagnahmten Lebensmittel und nahmen Arbeiter kurzzeitig fest – eine Machtdemonstration, keine Notwendigkeit.

Kirchentüren wurden vernagelt. Geistliche wurden verhaftet oder auf eine schwarze Liste gesetzt. Gottesdienste wurden verboten. Bürger, die versuchten, Kirchen zu betreten, wurden festgenommen. Ethnische und religiöse Organisationen wurden aufgelöst, ihr Eigentum für beschlagnahmt erklärt.

Bewaffnete Patrouillen fuhren in Bren-Gun-Carriern die Portage Avenue entlang. Panzer rollten an Schaufenstern vorbei, während Anwohner von den Bürgersteigen und aus den Fenstern zusahen.

Die Inszenierung

Trotz des Ausmaßes und der Intensität des Angriffs gab es keine Gefallenen. Nur zwei Verletzte wurden behandelt: ein Soldat mit einer Knöchelverstauchung und eine Frau, die sich beim Frühstückmachen in ihrer verdunkelten Wohnung in den Daumen geschnitten hatte.

Die Artillerie feuerte Platzpatronen ab. Explosionen wurden inszeniert. Die Brücken wurden für zerstört erklärt, nicht tatsächlich zerstört. Krankenwagen transportierten simulierte Verletzte, um den Sanitätern realistische Übungen zu ermöglichen.

Alles war geplant – die Vorstöße, die Rückzüge, die Kapitulation. Zeitungen hatten in den Tagen zuvor Warnungen herausgegeben und die zu erwartenden Ereignisse skizziert. Dennoch hatten viele Einwohner die Warnungen verpasst und wurden überrascht. Für die Organisatoren verstärkte dies nur den Realismus. Schock war schließlich Teil der Lektion.

Für ein paar Winterstunden im Jahr 1942 erreichte der Krieg, der so fern und abstrakt gewirkt hatte, Winnipeg – nicht als Schlagzeile aus Europa, sondern als Besetzung, Kapitulation und das plötzliche Verschwinden des normalen Lebens.

Es wirkte so real, dass es in Erinnerung blieb, als wäre es tatsächlich geschehen.

Trotz der bedrückenden Atmosphäre verfolgten Beobachter die Ereignisse ungehindert. Reporter, Fotografen und Wochenschau-Teams dokumentierten jede Szene. Die Berichterstattung verbreitete sich rasch in ganz Nordamerika und darüber hinaus. Schätzungsweise vierzig Millionen Menschen sahen Bilder des besetzten Winnipegs.

Das Spektakel wirkte so real, weil es die Realität anderswo widerspiegelte. In ganz Europa bestimmten ähnliche Verordnungen den Alltag. Bücherverbrennungen waren nicht symbolisch. Kirchen waren geschlossen worden. Die Zivilbevölkerung lebte unter Ausgangssperren, Rationierung und Angst.

In Manitoba war die Besetzung inszeniert. Doch die dadurch hervorgerufenen Gefühle – Schock, Demütigung, Unbehagen – waren echt.

Die Besetzungsszenen sollten zwar verunsichern, aber das war nie der eigentliche Zweck. 

Das Geld

Der "If Day" ("Wenn-Tag"), wie die Inszenierung hieß und bis heute bekannt ist, war Teil der zweiten Victory-Loan-Kampagne, einer landesweiten Initiative zur Finanzierung des kanadischen Kriegseinsatzes durch den Kauf von Staatsanleihen. Victory Bonds waren im Grunde Kredite der Bürger an ihre Regierung, mit denen alles von Ausrüstung und Ausbildung bis zu Auslandseinsätzen finanziert wurde. Frühere Kampagnen hatten auf Kundgebungen, Konzerte, Plakate und patriotische Appelle gesetzt. Sie waren erfolgreich – doch 1942 befürchteten die Organisatoren, die Öffentlichkeit würde gegenüber Slogans und Reden abstumpfen.

Der Zweig des Nationalen Kriegsfinanzierungskomitees in Manitoba beschloss daher, etwas radikal Neues zu versuchen.

Ihr Ziel war gewaltig: 45 Millionen Dollar – umgerechnet etwa 800 Millionen Dollar in heutiger Währung. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelten der Vorsitzende des Komitees, John Draper Perrin, und die Victory-Loan-Organisation von Greater Winnipeg eine ebenso kühne wie beunruhigende Idee: die Inszenierung einer Nazi-Invasion und die Besetzung von Winnipeg.

Der Name selbst – "If Day" – warf die zentrale Frage auf: Was wäre, wenn die Nazis Kanada besetzen würden?

Das Komitee beschloss daher, lediglich 3.000 Dollar auszugeben, um den Einwohnern von Winnipeg – wenn auch nur für einen einzigen Wintertag – die Bedeutung einer Besatzung vor Augen zu führen. Den Verlust von Rechten. Die Aushöhlung der Würde. Die plötzliche Zerbrechlichkeit des Alltags.

Es war Theater mit einem Zweck – ein Stück Kriegspropaganda, sorgfältig konzipiert, nicht um zu täuschen, sondern um zu überzeugen. Wenn die Bürger die Tragweite eines Krieges spüren könnten, der jenseits des Ozeans geführt wurde, wären sie vielleicht eher bereit, die Finanzierung seiner Verhinderung zu unterstützen.

Am Nachmittag verlagerte sich die Aufmerksamkeit von der Angst hin zum Handeln. Die Bürger wurden zu den Büros für Kriegsanleihen geleitet. Die symbolische Besetzungskarte an der Ecke Portage und Main markierte den Fortschritt: Mit dem Kauf von Anleihen wurden Teile Manitobas "befreit".

Die Botschaft war klar: Befreiung erforderte Beteiligung.

Am späten Nachmittag begann sich die Lage in Winnipeg zu entspannen.

Um 17:30 Uhr wurde die simulierte Besetzung offiziell beendet. Die "Gefangenen" wurden aus Lower Fort Garry entlassen und schlossen sich Organisatoren, Soldaten und Vertretern der Stadtverwaltung an, die die Portage Avenue entlang marschierten. Der Zug war von Erleichterung und Entschlossenheit geprägt: Transparente verkündeten "Das darf hier nicht passieren", während Freiwillige die Bürger zum Kauf von Kriegsanleihen animierten.

Der emotionale Schock des Tages führte zu sofortigem Handeln. Schätzungsweise drei Millionen Dollar an Kriegsanleihen wurden noch am selben Tag in Winnipeg gekauft – eine außergewöhnliche Tagessumme, die Manitoba half, sein Kampagnenziel zu übertreffen. Am Ende der zweiten Kampagne für Kriegsanleihen hatte die Provinz ihr Ziel deutlich übertroffen und Dutzende Millionen Dollar zum kanadischen Kriegseinsatz beigetragen.

Manitoba erreichte sein Spendenziel von 45 Millionen Dollar zwölf Tage nach dem "If Day". Winnipeg, das deutlich stärker in die Inszenierung eingebunden war, hatte sein Ziel (von 23,5 Millionen Dollar) sechs Tage später um 10 Prozent übertroffen. In ganz Kanada wurden zwei Milliarden Dollar für die Kriegsanstrengungen gesammelt. Der "If Day" hatte zweifellos Wirkung.

Die Veranstaltung brachte mehr als nur Geld.

Für die kanadische Armee diente die Operation gleichzeitig als großangelegte Übung im urbanen Gelände. Einheiten trainierten koordinierte Verteidigung, Kommunikation, medizinische Versorgung und die Kontrolle von Menschenmengen unter simulierten Kampfbedingungen. Kommandeure stellten später fest, dass die wenigen Stunden des Manövers mehr praktische Erfahrung boten als tagelange Routineübungen.

Die Auswirkungen reichten weit über Manitoba hinaus.

Wochenschaukameras und Reporter aus ganz Nordamerika dokumentierten die inszenierte Invasion. Fotos und Filmaufnahmen erschienen in großen Zeitungen und Zeitschriften, und Radiosendungen verbreiteten die Geschichte international. Schätzungsweise 40 Millionen Menschen weltweit verfolgten die Berichterstattung über Winnipegs "Fall", wodurch aus einer regionalen Spendenaktion ein globaler Propagandaerfolg wurde.

Andere Städte wurden aufmerksam. Vancouver inszenierte später eine eigene Version mit Material aus Winnipeg, während US-Beamte Details zur Organisation der Operation anforderten.

Doch das bleibende Vermächtnis des Tages war eher psychologischer als logistischer Natur.

Für einige Stunden erlebten die Bürger den abrupten Zusammenbruch des normalen Lebens: das Verschwinden bürgerlicher Freiheiten, die Einführung willkürlicher Regeln, die Präsenz bewaffneter Kräfte im Alltag. Die Simulation zwang die Teilnehmer, sich unmittelbar und persönlich mit den Gefahren eines fernen Krieges auseinanderzusetzen.

Der Tag endete zwar mit Paraden und Reden, doch seine Warnung blieb bestehen. Die durch die Innenstadt von Winnipeg getragenen Transparente brachten die Botschaft zum Ausdruck, von der die Organisatoren hofften, dass sie auch nach dem Ende der simulierten Besetzung noch lange nachwirken würde: So etwas darf hier nicht passieren.

Übersetzt aus dem Englischen

Jelisaweta Naumowa ist eine russische Journalistin und Professorin an der Higher School of Economics.

Mehr zum Thema - Nicht einmal für tote Russen ist in Deutschland mehr Platz

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Österreich Ex-FPÖ-Chef Strache muß schon wieder vor Gericht

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Dauergast vor Gericht: Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Foto: IMAGO / SEPA.Media

Erneut Anklage gegen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Es geht um die umstrittene Bestellung eines FPÖ-nahen Managers bei den Casinos Austria. Die JUNGE FREIHEIT fragt bei Strache nach, wie es jetzt weitergeht.

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Münchner Zwangsübernachtung: Feuerwehr hätte helfen können

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Vor einer Woche mussten am Flughafen München 600 Fluggäste in den auf dem Rollfeld geparkten Flugzeugen übernachten. Nun gab es eine Pressekonferenz der Flughafen-GmbH, in der diese versuchte, zu erklären, wie es zu dieser Lage gekommen war.

Schuld sei, so der Lufthansa-Manager für den Münchner Flughafen Heiko Reitz, die "außergewöhnliche Wettersituation" gewesen, deretwegen die Enteisung der Flugzeuge doppelt so lang wie üblich gedauert habe. Dadurch habe die Zeit, für die ausnahmsweise Nachtstarts genehmigt worden seien, nicht gereicht. Es habe zu wenige Busfahrer gegeben, obwohl die Spätschicht bis 2:30 Uhr verlängert worden sei, und niemand wollte den Moment wirklich als Notlage einstufen.

Am Vormittag hatte der Bundesvorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Siegfried Maier das Vorgehen des Flughafens scharf attackiert. "Flughafenfeuerwehren", sagte er, "halten spezielle Treppen vor, um Menschen in besonderen Situationen das Aussteigen aus einem Flugzeug zu ermöglichen. Auch am Flughafen München werden solche Treppen bei der Flughafenfeuerwehr vorgehalten."

49 Feuerwehrleute hätten, gestand der Geschäftsführer des Flugbetriebs des Münchner Flughafens Thomas Hoff Andersson ein, Dienst gehabt und wären auch einsatzbereit gewesen, samt Notfalltreppen. Maier hatte auch darauf hingewiesen, dass mit Fahrzeugen von Feuerwehr und Bundespolizei die Passagiere auch hätten transportiert werden können. "Ein Notausstieg und Transport in ein Gebäude wäre vielleicht nicht für alle Betroffenen zeitgleich zu realisieren, aber möglich gewesen."

Es sei ein Versagen auf mehreren Ebenen gewesen, beim Flughafen wie auch bei der Lufthansa, und eine Verkettung mehrerer Umstände, so Reitz und Hoff. "Wir haben das nicht gut hingekriegt." Aussagen, die andeuten, dass niemand die Verantwortung übernehmen wird.

Erstaunlicherweise hat bisher keiner der betroffenen Passagiere wegen des Vorfalls Anzeige erstattet, den man durchaus als Freiheitsberaubung sehen kann. Die Ermittlungen, die die Staatsanwaltschaft Landshut in der Sache führt, wurden durch eine Meldung über ein Kontaktformular beim Bayerischen Landeskriminalamt ausgelöst. Dabei war es nur glücklicher Zufall, dass bei dieser unfreiwilligen Übernachtung im Flugzeug kein medizinischer Zwischenfall oder eine sonstige Krise eingetreten ist.

Mehr zum Thema – Auf Stuttgart 21 warten und nachts in Flugzeugen festsitzen – Ach, Deutschland, was ist nur los

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Fico: Ukraine verweigert die Inspektion der Pipeline

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Obwohl die EU-Kommission sich zuletzt sogar durchgerungen hatte, Kiew zur Wiederherstellung der Druschba-Pipeline und damit der Versorgung der Slowakei und Ungarns mit russischen Öl aufzufordern, geht die Auseinandersetzung weiter.

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico telefonierte heute mit Wladimir Selenskij; das Telefonat führte jedoch, wie Fico auf X berichtete, zu keinem positiven Ergebnis.

Er habe darauf hingewiesen, dass die Slowakei durch die Vereinbarung mit der EU das Recht habe, bis Ende 2027 russische Energieressourcen zu verwenden. Die Entscheidung Kiews, den Transit des Öls zu stoppen, füge der Slowakei wirtschaftlichen Schaden zu und schaffe logistische Probleme.

Dabei ist Fico davon überzeugt, dass die Unterbrechung der Öllieferung nicht die Folge eines Schadens an der Pipeline ist, sondern eine politische Entscheidung Selenskijs:

"Während die Information unserer Aufklärung bestätigt, dass die Pipeline nicht beschädigt ist und nichts den Durchfluss von Öl verhindert, besteht der ukrainische Präsident darauf, dass die Reparatur der Pipeline viel Zeit benötige."

Fico erklärte daraufhin, er schlage, zusammen mit dem ungarischen Premierminister Viktor Orbán eine Inspektionsgruppe aus Experten vor, die von der EU-Kommission und EU-Mitgliedsländern ernannt würden, um den tatsächlichen Zustand der Pipeline zu begutachten.

Die Ukraine, so Fico, habe es bisher weder dem slowakischen Botschafter in Kiew noch jenem der EU erlaubt, die Pipeline zu besichtigen. Selenskij habe dies unter Verweis auf eine negative Sicht des ukrainischen Geheimdienstes abgelehnt.

Selenskij habe ein Treffen vorgeschlagen, zu dem er prinzipiell bereit sei, aber auf dem Gebiet eines EU-Staates. Optimismus bezüglich einer Lösung zeigt Fico in seiner Nachricht jedoch nicht:

"Aus dem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten W. Selenskij bin ich zu dem deutlichen Eindruck gelangt, dass die ukrainische Seite kein Interesse daran hat, den Transit von Öl durch ukrainisches Gebiet wieder aufzunehmen."

Mehr zum Thema - 90 Milliarden für Kiew? – Nach Veto aus Budapest werfen Brüssel und Berlin Orbán "Illoyalität" vor

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Russland-Gelder im Fokus: Schweizer Finanzaufsicht schliesst Privatbank MBaer

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Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat der Zürcher MBaer Merchant Bank die Bewilligung entzogen und das Institut in Liquidation geschickt.

Vorausgegangen war ein Enforcementverfahren, in dem die Behörde gravierende Defizite bei der Bekämpfung der Geldwäscherei festgestellt hatte. Nachdem die Bank ihre Beschwerde gegen das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zurückgezogen hatte, setzte die FINMA Liquidatoren ein und übernahm faktisch die Kontrolle.

"Die FINMA hat mit Verfügung vom 6. Februar 2026 der MBear Mearchant Bank AG nach einem Enforcement-Verfahren wegen Verstössen gegen die Vorschriften betreffen die Bekämpfung der Geldwäscherei die Bewilligung entzogen und sie in Liquidation gesetzt. Als Liquidatoren wurden Prof. Dr. Daniel Staehelin (Mandatsleiter) und Dr. Lukas Bopp (Stellvertreter), beide Kellerhals Carrard Basel KlG, eingesetzt.

Gegen diese Verfügung hat die Bank Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben und um aufschiebende Wirkung ersucht. Diese wurde vom Gericht gewährt. Auf Grund der neuesten Entwickelungen, namentlich der Sanktionsandrohung durch das US-amerikanischen Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), hat der Verwaltungsrat der Bank beschlossen, die Beschwerde zurückzuziehen. Damit wurden der Bewilligungsentzug und die Auflösung rechtskräftig und vollstreckbar.

Die Bank ist nunmehr in Liquidation und wird einzig durch die Liquidatoren vertreten. Frau Annett Viehweg führt ihre Funktion als CEO unter der Aufsicht der Liquidatoren gemäss deren Weisungen fort. Der Verwaltungsrat ist zurückgetreten.

Gemäss den Büchern der Bank sind ausreichend Vermögenswerte vorhanden, um die Bankkunden und Gläubiger vollumfänglich zu befriedigen. Auf Grund der US-amerikanischen Intervention und dem Bewilligungsentzug unterliegt die Bank Beschränkungen im Zahlungsverkehr. Vorderhand können daher pro Kunde nur max. CHF 100'000 und nur in Schweizer Franken ausbezahlt werden.

Ansprechpartner für die Bankkunden ist weiterhin ihr Kundenberater. Aktionäre erhalten ihre Einlagen erst nach Befriedigung aller Gläubiger und Abschluss der Liquidation ausbezahlt."

Der Druck aus den Vereinigten Staaten nahm deutlich zu. Das US-Finanzministerium stufte die Bank als primäres Risiko für Geldwäscherei ein und stellte in Aussicht, ihr den Zugang zum US-Finanzsystem zu entziehen. In einer Mitteilung warf die Behörde dem Institut vor, Hunderte Millionen Dollar im Auftrag illegaler Akteure mit Verbindungen zu Iran und Russland durch das US-Finanzsystem geschleust zu haben.

Per Ende 2025 verwaltete die MBaer Bank laut Finma Kundengelder in Höhe von 4,9 Milliarden Franken. Rund 700 Kundenbeziehungen und mehr als 60 Mitarbeitende zählte das Institut. Gegründet worden war es von Michael "Mike" Bär, einem Nachfahren der Bär-Bankiersfamilie.

Im Zentrum der Kritik steht die Ausrichtung des Geschäftsmodells. Gemäss FINMA stammten zuletzt 98 Prozent der angenommenen Vermögenswerte von Hochrisikokunden. Die von der Aufsicht eingesetzte Untersuchungsbeauftragte kam zum Schluss, dass die Bank wiederholt Empfehlungen ihrer eigenen Compliance-Abteilung ohne nachvollziehbare Begründung übergangen habe.

Hintergründe von Geschäftsbeziehungen und Transaktionen seien systematisch ungenügend abgeklärt worden. Zudem sei die gesetzliche Meldepflicht nach Geldwäschereigesetz teilweise verspätet oder gar nicht erfüllt worden.

Brisant ist der Zeitpunkt. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch von Wegelin & Co., der das Schweizer Bankgeheimnis nachhaltig erschütterte, wirkt der Befund wie ein Rückfall in alte Muster. Trotz verschärfter internationaler Standards und wachsender Sensibilität im Umgang mit sanktionierten Kunden habe die Bank weiterhin Geschäftsbeziehungen mit besonders exponierten Klienten gesucht oder ausgebaut.

Interne Umstellungen änderten daran offenbar wenig. Nachdem ein führender Manager 2024 ausgeschieden war und die FINMA ihre Prüfung intensiviert hatte, sei es dem Institut nicht gelungen, die Risiken substanziell zu reduzieren. Statt problematische Engagements konsequent abzubauen, habe die Bank weiterhin Kunden aus Hochrisikoländern betreut.

Die FINMA wählte in ihrer Mitteilung ungewohnt deutliche Worte. Durch ihr Verhalten und ihre mangelhafte Organisation habe die Bank nicht nur sich selbst, sondern auch den Finanzplatz Schweiz unverhältnismässig hohen Risiken ausgesetzt. Diese Formulierung unterstreicht die Tragweite des Falls über das einzelne Institut hinaus.

Für mehrere Verantwortliche leitete die Aufsicht sogenannte Gewährsverfahren ein. Betroffen sind unter anderem Gründer Bär sowie frühere Mitglieder der Führungsgremien. Sie müssen klären, ob sie die Anforderungen an eine einwandfreie Geschäftstätigkeit noch erfüllen.

Die unmittelbaren Folgen tragen Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter. Die Anteilseigner verlieren ihr Investment, die rund 700 Kunden müssen für ihre Vermögen eine neue Bank finden, und mehr als 60 Angestellte stehen vor einer ungewissen beruflichen Zukunft.

Für den Schweizer Finanzplatz hat die Liquidation der MBaer Merchant Bank Gewicht. Sie zeigt, dass auch ein kleines Institut erheblichen Schaden anrichten kann, wenn interne Kontrollen nicht greifen und aufsichtsrechtliche Vorgaben ignoriert werden. Mit dem Aus der Bank endet nicht nur ein ehrgeiziges Projekt, sondern es wächst der Druck auf eine Branche, die sich kaum noch Fehltritte leisten kann.

Mehr zum Thema – Schweiz: Ukrainer mit Porsche verliert Anspruch auf Sozialhilfe – 67.000 Franken zurückgefordert

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Kiew braucht Kanonenfutter: Norwegen will Bedingungen für ukrainische Wehrpflichtige verschärfen

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Norwegen hat angekündigt, die Aufenthaltsbestimmungen für ukrainische Wehrpflichtige zu verschärfen und ihren Zugang zu vorübergehendem kollektivem Schutz einzuschränken. Die Maßnahme zielt darauf ab, die unverhältnismäßig hohe Zahl männlicher Flüchtlinge unter den ankommenden Ukrainern zu reduzieren.

Das ukrainische Militär hat Schwierigkeiten, die Verluste im Konflikt mit Russland auszugleichen, während Kiews umstrittene Mobilisierungskampagne zu einer Massenflucht ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter aus dem Land geführt hat.

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung sieht ein Vorschlag vor, dass ukrainische Männer zwischen 18 und 60 Jahren – mit bestimmten Ausnahmen – keine befristeten Aufenthaltsgenehmigungen mehr auf Grundlage einer Gruppenbewertung erhalten, sondern Asyl nach den regulären Regeln beantragen müssen.

"Norwegen hat bereits die meisten Ukrainer in der nordischen Region aufgenommen", sagte Justiz- und Sicherheitsministerin Astri Aas-Hansen. "Um sicherzustellen, dass wir nicht weiterhin einen unverhältnismäßig großen Anteil aufnehmen, sind strengere Maßnahmen erforderlich."

Laut den neuesten Regierungsdaten leben rund 83.000 Ukrainer in Norwegen unter vorübergehendem Schutz.

Der Abgeordnete Erlend Wiborg erklärte gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK, dass wehrfähige Ukrainer in der Ukraine sein und an den Kämpfen teilnehmen sollten. Er präzisierte, dass über die Maßnahme am 12. März abgestimmt wird.

Im Jahr 2024 stellte Norwegen die automatische Asylgewährung für Ukrainer aus als sicher geltenden ukrainischen Gebieten ein, darunter Lwow, Wolhynien, Transkarpatien, Iwano-Frankowsk, Ternopol und Rowno.

Der jüngste Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele andere europäische Länder mit dem Zustrom ukrainischer Migranten konfrontiert sind. Laut Eurostat sind allein in der EU über 4,35 Millionen Ukrainer für vorübergehenden Schutz registriert.

Andere europäische Länder, wie beispielsweise Großbritannien, das Berichten zufolge bis zu 230.000 Ukrainer aufgenommen hat, sowie Polen, Deutschland und Ungarn, haben in letzter Zeit Maßnahmen zur Einschränkung von Sozialprogrammen ergriffen. Sie nennen den anhaltenden Konflikt und die schiere Zahl der Migranten, die die Staatshaushalte und Wohnungsmärkte belasten, als Hauptgrund für die Reduzierung der Sozialleistungen.

Deutschland hat die Leistungen für Neuankömmlinge aus der Ukraine gekürzt, die Geldleistungen eingeschränkt und viele in niedrigere Asylbewerber-Sätze statt des Bürgergelds eingestuft. Zudem wurde das Recht auf Familienzusammenführung ausgesetzt. Polen hat Kindergeld und Sozialleistungen für Ukrainer an eine Beschäftigung gekoppelt und einige Einmalzahlungen eingestellt, während die Tschechische Republik die Dauer der kostenlosen Unterkunft verkürzt und die Anspruchsvoraussetzungen für Wohngeld verschärft hat.

Mehr zum Thema - Merz fordert Kurswechsel: Junge Ukrainer sollen im Heimatland bleiben

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Bundesamt für Verfassungsschutz Dobrindt kündigt neue Prüfung des AfD-Gutachtens an

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU): Verspricht eine tiefe Prüfung des AfD-Gutachtens. (Themenbild)

Es galt als Grundlage für die gescheiterte Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ – nun läßt Bundesinnenminister Dobrindt das Verfassungsschutz-Gutachten prüfen. Und nennt gleich eine Schuldige für die Blamage.

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Bundesamt für Verfassungsschutz Dobrindt kündigt neue Prüfung des AfD-Gutachtens an

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Tram entgleist in Mailand: Ein Toter, mindestens 39 Verletzte

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In Mailand ist am Freitag eine Tram aus den Gleisen geraten und gegen ein Geschäftsgebäude geprallt.

Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mindestens 39 weitere wurden verletzt. Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr sind weiterhin im Einsatz.

Der Vorfall ereignete sich auf der Via Vittorio Veneto im Bereich der Porta Venezia, einem stark frequentierten Teil des Stadtzentrums. Ein 60-jähriger Mann wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch am Unfallort.

Fünf Rettungswagen und mehrere Einsatzkräfte sind im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen. Die Ursache der Entgleisung ist bisher ungeklärt.www.globallookpress.com

Mehrere weitere Personen, die ebenfalls unter die Tram geraten waren, erlitten schwere Verletzungen. Augenzeugen berichteten, die Tram sei mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, als sie entgleiste.

Ein Fahrgast beschrieb die Situation gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa wie folgt:

"Ich dachte, es sei ein Erdbeben. Ich fand mich mit den anderen Passagieren auf dem Boden wieder. Es war schrecklich."

Das betroffene Fahrzeug gehört zu einem neuen Modell der Tramlink-Flotte der Azienda Trasporti Milanesi. Die Trams von Stadler aus dem Schweizer Werk waren erst seit dem 20. Februar im Einsatz und sollen in den nächsten zwei Jahren schrittweise die alten Fahrzeuge ersetzen.

One person dead and dozens hurt after a tram derails and crashes into storefronts in Milan, Italy. https://t.co/2eAOjMx5qU pic.twitter.com/6KaBqum0Ag

— Russian Market (@runews) February 27, 2026

Das Ereignis fällt zeitlich mit der laufenden Mailänder Fashion Week zusammen, bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf einen Zusammenhang. Die Untersuchung zur Unfallursache läuft. Das lokale Verkehrsunternehmen ATM äußerte sich bislang nicht zum Vorfall.

Mehr zum Thema - Interner Bericht: Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen auf Personalversagen zurückzuführen

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Bundeswehr: Immer mehr Minderjährige

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Es war schon seit Jahren Gegenstand internationaler Kritik, dass sich die Bundeswehr in ihrer Werbung massiv an Minderjährige richtete und auch 17-jährige zu Soldaten machte, obwohl das nach der von Deutschland unterzeichneten UN-Kinderrechtskonvention untersagt ist. Das sei schließlich kein Wehrdienst, wurde darauf erwidert, und auch mit Waffen gingen sie nur begrenzt um.

Nun hat eine Anfrage der Linken ergeben, dass die Zahl der Minderjährigen bei der Bundeswehr weiter gestiegen ist. 3.131 Rekruten waren noch nicht volljährig, als sie ihren Dienst antraten, was bedeutet, ein Erziehungsberechtiger musste den Vertrag unterschreiben. Das sind 12,5 Prozent aller neuen Soldaten, also jeder achte. 2024 waren es noch 2.203.

638 dieser Minderjährigen haben die Bundeswehr aber auch wieder vorzeitig verlassen; die Quote liegt mit etwa 20 Prozent aber noch unter dem Anteil neu eingestellter Soldaten, die insgesamt wieder gehen, der bei 25 Prozent liegt.

"Trotz der klaren und regelmäßigen Kritik des UNO-Menschenrechtsausschusses an der Rekrutierungspraxis und der gezielten Bundeswehrwerbung an Schulen setzt die Bundesregierung diese unverantwortliche Praxis fort", erklärte dazu Heidi Reichinnek, Fraktionschefin der Linken.

Die Streitkräfte der meisten EU-Länder schließen keine Verträge mit Minderjährigen oder lassen den Dienst erst mit der Volljährigkeit beginnen. Deutschland ist hier eine Ausnahme. Auch die russische Armee schließt nur Verträge mit Volljährigen. Die extreme Ausnahme ist hier Großbritannien – dort werden bereits 16-Jährige in die Armee aufgenommen; pro Jahr sind es zwischen 2.000 und 2.500 Minderjähriger.

"Rund 650.000 personalisierte Infoschreiben wurden dieses Jahr deutschlandweit an 16- und 17-Jährige verschickt", berichtete der RBB im vergangenen Jahr. 340.000 Euro habe das gekostet, erklärte das Verteidigungsministerium. Die Daten dafür erhält die Bundeswehr kostenlos von den Meldebehörden.

"Laut Paragraf 58c des Soldatengesetzes übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr jährlich – bis zum 31. März – die Kontaktdaten deutscher Staatsbürger, die im folgenden Jahr volljährig werden."

Noch im vergangenen Jahr war es möglich, der Weitergabe dieser Daten an die Bundeswehr bei der Meldebehörde zu widersprechen. Inzwischen wird zur Volljährigkeit ein Fragebogen zugeschickt, dessen Beantwortung für männliche junge Erwachsene verpflichtend ist. Die Widerspruchsmöglichkeit ist abgeschafft. Ob im Gegenzug die Regelungen über die Versendung von Werbematerialien dahingehend angepasst wurden, dass sie nicht mehr an 16-Jährige verschickt werden, wie es bisher der Fall war, ist nicht bekannt.

Mehr zum Thema – Neuer Wehrdienst: Fragebögen der Bundeswehr werden zum Rohrkrepierer

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Bremen Grüne Bürgerschaftsvize sorgt mit Holocaust-Koffern für Eklat

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Bürgerschaftsvize Sahhanim Görgü-Philipp (Grüne) und das Holocaust-Kofferbild: Inzwischen ist das Bild gelöscht. (Themenbild)

Auf einem Instagram-Bild hielten die grüne Vizepräsidentin der Bremischen Bürgerschaft und ihre SPD-Kollegin lächelnd Koffer aus einer Holocaust-Ausstellung. Die Opposition ist empört, eine Fraktion fordert sogar Rücktritt.

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"Rollatorputsch" – vom Gerichtssaal auf den Friedhof?

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Rechtsanwalt Markus Haintz teilte mit, das Oberlandesgericht Stuttgart habe zu erkennen gegeben, bis wann das Verfahren wegen des "Rollatorputsches" dauern solle.

Im sogenannten „Reichsbürger-Prozess“ in Stuttgart, einem Schauprozess, der auch als „Rollator-Putsch“ bekannt ist, hat das Oberlandesgericht Stuttgart heute die nächsten Termine bekannt gegeben. Terminiert wurde bis zum 12. Januar 2028!Seit Anfang Dezember 2022 sitzen viele… pic.twitter.com/hNEK5B5fzj

— Markus Haintz (@Haintz_MediaLaw) February 26, 2026

Auf der Website des OLG Stuttgart findet sich bisher nur eine Terminliste bis einschließlich 13. Januar 2027. Auch das OLG Frankfurt hat Termine bis zum 12. Januar 2027 festgelegt. Aber selbst dann befänden sich die Angeklagten, die überwiegend am 7. Dezember 2022 in einer medial bestens verbreiteten Großrazzia festgenommen wurden, seit über vier Jahren ohne Urteil in Untersuchungshaft. Zwei der ursprünglich insgesamt 25 Angeklagten sind bereits in Haft verstorben. Einzelne Angeklagte wurden freigelassen, weil die zu erwartende Strafe bereits durch die Untersuchungshaft erreicht war.

Die Dauer der Untersuchungshaft ist bereits jetzt ungewöhnlich; insbesondere im Vergleich zu Verdächtigen in anderen Strafprozessen. Erst vor wenigen Tagen hat der Deutsche Richterbund die Überlastung der Strafgerichte moniert: "2025 sind bundesweit 50 dringend Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen worden, weil die Verfahren zu lange gedauert haben. In diesen Fällen geht es in der Regel um den Vorwurf eines Verbrechens, also zum Beispiel um Tötungsdelikte, Vergewaltigungen oder schwere Körperverletzungen."

Im Juni 2025 war beispielsweise in Berlin ein Mann, der wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Nötigung zu über sieben Jahren Haft verurteilt worden war, freigelassen worden, weil seine Verteidigung Revision eingelegt, diese aber nicht hatte begründen können, weil das Gericht nach Monaten noch kein Verhandlungsprotokoll geliefert hatte.

In den Verfahren gegen die "Reichsbürger" in Stuttgart, Frankfurt und München wurden bis heute in den Prozessen keine Beweise vorgelegt, dass es überhaupt zu Straftaten gekommen war, obwohl die Verfahren unter den verschärften Bedingungen der Antiterrorgesetze in den Staatsschutzsenaten stattfinden. Dennoch wird bei den meisten Angeklagten die Untersuchungshaft aufrechterhalten, die in der Regel nicht mehr als sechs Monate betragen soll.

Mehr zum Thema – "Reichsbürger-Prozess" schon bei 100 Verhandlungstagen – Prinz Reuß macht Aussage

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Gott aus der Maschine? Papst bittet Priester, Predigten nicht mit ChatGPT zu schreiben

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Schöne neue Welt: Nicht einmal die Priester können der Bequemlichkeit eines KI-Textes widerstehen und schreiben offenkundig ihre Predigten inzwischen mit ChatGPT. Zumindest sah der Papst sich jüngst genötigt, dazu aufzufordern, Predigten doch bitte selbst zu verfassen. Warum noch in die Kirche gehen, wenn man sich mit einem ebenso woken Bot unterhalten kann?

Papst Leo XIV. sprach vergangene Woche in einer nicht-öffentlichen Sitzung mit Geistlichen der Diözese Rom über die pastorale Arbeit in der modernen Zeit und rief dazu auf, die Menschen in den Gemeinden aktiv kennenzulernen und auf sie zuzugehen.

In diesem Kontext sprach er eine deutliche Warnung aus, der Versuchung zu erliegen, Predigten mit künstlicher Intelligenz vorzubereiten. „Wie alle Muskeln im Körper sterben sie ab, wenn wir sie nicht benutzen, wenn wir sie nicht bewegen. Das Gehirn muss benutzt werden, daher muss auch unsere Intelligenz ein wenig trainiert werden, damit wir diese Fähigkeit nicht verlieren”, mahnte er.

Außerdem bestehe „eine echte Predigt darin, den Glauben zu teilen”, und KI werde dazu niemals in der Lage sein. Die Menschen in den Gemeinden wollten den Glauben der Priester sehen, “Ihre Erfahrung, Jesus Christus zu kennen und zu lieben”.

Nun erfreuen sich die Kirchen ohnehin keines großen Zulaufs: Mit stetiger Agitation gegen die eigenen Gläubigen, der Unterstützung fremder politischer Agenden und der Förderung eines massiven Werteverfalls schaffen christliche Kirchen sich mehr und mehr ab.

Da scheint es beinahe folgerichtig, wenn die verbliebenen Gläubigen beim Kirchenbesuch ein KI-Produkt um die Ohren gehauen bekommen. Die linkswoke Schlagseite von Modellen wie ChatGPT ist hinlänglich bekannt: Ein schlecht gepromptetes LLM wird von Haus aus Predigten ausspucken, die auch bei Politikern des Establishments Beifall auslösen.

Wie “menschlich” Kirchenvertreter agieren, haben viele von ihnen in der “Pandemie” unter Beweis gestellt, als die eigenen Schäfchen zu Virenschleudern degradiert wurden – ganz besonders natürlich die ungeimpften. Nächstenliebe? Eher Nächstenhass. Besonders wenn Gläubige in Deutschland eine geistige Nähe zur AfD aufweisen, will man ihnen inzwischen am liebsten mit einem Exorzismus zu Leibe rücken. Immerhin ist die Massenmigration auch ein Geschäftsmodell für die Kirchen.

Fragt sich nur, warum man noch den Weg ins Gotteshaus auf sich nehmen sollte. Mit einem politisch korrekten Bot kann man auch vom heimischen Computer aus schreiben…

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ZDF nennt mich rechtsextrem – hier sind die Fakten

Wie Deutschland die Welt ausspioniert hat

Meine erste Fahrt im Robotaxi in San Francisco (ehrliches Fazit)

Schock: Whistleblower fristlos gekündigt, ZDF-Super-GAU. DAS haben sie uns verschwiegen!

Dr. med. Andreas Heisler im Gespräch – Neuer Schub im Schweizer Schweizer Gesundheitswesen

Der deutsche Epstein-Sumpf

Dokumentarfilm über Seymour Hersh: Das System hinter der Kriegspropaganda

Dr. Daniele Ganser: Warum hat Europa das Vertrauen in Trump verloren? (Salim Samatou, Febr. 2026)

Warum will Trump Iran angreifen? // Scott Ritter im GEGENPOL-Interview

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Geschmacklosigkeiten reihen sich aneinander Das Soloprogramm „Shesus“ von Carolin Kebekus ist pures Gift

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Das Programm von Carolin Kebekus ist bezeichnend für das Niveau des ÖRR.

Billiges Gepöbel gegen Christen, Geschmacklosigkeiten und Sexismus gegen Männer, das hat das Programm von Carolin Kebekus zu bieten. Was die mit Zwangsgebühren finanzierte ARD anbietet, spottet jeder Beschreibung. Interessant ist zudem, was sich die „Komikerin“ nicht traut.

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Bremen Grüne Bürgerschaftsvize sorgt mit Holocaust-Koffern für Eklat

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Bürgerschaftsvize Sahhanim Görgü-Philipp (Grüne) und das Holocaust-Kofferbild: Inzwischen ist das Bild gelöscht. (Themenbild)

Auf einem Instagram-Bild hielten die grüne Vizepräsidentin der Bremischen Bürgerschaft und ihre SPD-Kollegin lächelnd Koffer aus einer Holocaust-Ausstellung. Die Opposition ist empört, eine Fraktion fordert sogar Rücktritt.

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Dobrindt kündigt „vertiefte Prüfung“ des AfD-Gutachtens an

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In simulierten Kriegsspielen empfahlen führende KI-Modelle in 95 % der Fälle den Einsatz von Atomwaffen

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Rick Moran

Ich habe gute und schlechte Nachrichten über KI.

Die gute Nachricht ist, dass die gefürchtete „Skynet“-Übernahme unserer Atomwaffensysteme so bald nicht stattfinden wird.

Die schlechte Nachricht ist, dass wir, falls es doch einmal zu einem Terminator-Szenario kommt, erledigt sind.

Ein Kriegsspiel-Experiment wurde von Kenneth Payne am King’s College London durchgeführt, wobei drei Teams Simulationen mit Chat GPT-5.2, Claude Sonnet 4 und Gemini 3 Flash betrieben.

Die Teams „spielten 21 Kriegsspiele gegeneinander über 329 Züge“, so Marcus Schuler von Implicator.AI.

„Sie schrieben ungefähr 780.000 Wörter, um zu erklären, warum sie taten, was sie taten“, bemerkte er.

Kein Modell entschied sich jemals zur Kapitulation, berichtete New Scientist am Dienstag.

Tatsächlich entschieden sich die Modelle in 95 % der Fälle für den Einsatz von Atomwaffen.

Die Ergebnisse kommen zu einem günstigen Zeitpunkt. Das Pentagon hat gerade einen Vertrag mit Elon Musks xAI abgeschlossen, um Grok Zugang zu streng geheimen Systemen zu gewähren. Und Anthropics Claude befindet sich derzeit in einem ernsthaften Streit mit dem Pentagon über den staatlichen Zugriff auf das gesamte Modell. Anthropic befürchtet, das Pentagon werde Claude für Massenüberwachung einsetzen.

Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern soll xAI der Forderung des Pentagons zugestimmt haben, dass die KI für „alle rechtmäßigen militärischen Anwendungen“ ohne zusätzliche unternehmensseitige Beschränkungen verfügbar sein müsse. Kriegsminister Pete Hegseth drängt auf eine „nicht-woke“ KI, die ohne ideologische Einschränkungen operiert. Anthropic-CEO Dario Amodei hat nun bis Freitag Zeit, bevor Hegseth hart durchgreift, die 200 Millionen Dollar Militärverträge kündigt und das Unternehmen als „Lieferkettenrisiko“ einstuft.

Ich möchte, dass KI-Unternehmen und die Regierung im Zweifel Vorsicht walten lassen. Dieser Druck auf Anthropic nützt niemandem und verheißt nichts Gutes für die Zukunft.

Die Kriegsspiele wurden so realistisch wie möglich gestaltet, mit einer „Eskalationsleiter“, die es dem Team erlaubte, Maßnahmen zu wählen, „die von diplomatischen Protesten und vollständiger Kapitulation bis hin zu einem umfassenden strategischen Atomkrieg reichten“, so New Scientist.

Darüber hinaus entschied sich kein Modell jemals dafür, einem Gegner vollständig entgegenzukommen oder zu kapitulieren, unabhängig davon, wie schlecht es lag. Bestenfalls entschieden sich die Modelle, ihr Gewaltniveau vorübergehend zu reduzieren. Sie machten auch Fehler im Nebel des Krieges: In 86 % der Konflikte kam es zu Unfällen, bei denen eine Handlung stärker eskalierte, als es die KI gemäß ihrer eigenen Begründung beabsichtigt hatte.

„Aus Sicht des nuklearen Risikos sind die Ergebnisse beunruhigend“, sagt James Johnson von der University of Aberdeen, UK. Er befürchtet, dass KI-Bots im Gegensatz zur besonnenen Reaktion der meisten Menschen auf eine derart folgenschwere Entscheidung die Reaktionen des jeweils anderen hochschaukeln können – mit potenziell katastrophalen Konsequenzen.

Das ist relevant, weil KI bereits in vielen Ländern weltweit in Kriegssimulationen getestet wird. „Großmächte nutzen KI bereits im War Gaming, aber es bleibt unklar, in welchem Ausmaß sie KI-Entscheidungsunterstützung in tatsächliche militärische Entscheidungsprozesse einbinden“, sagt Tong Zhao von der Princeton University.

„Ich glaube nicht, dass irgendjemand realistisch betrachtet die Schlüssel zu den Raketensilos an Maschinen übergibt und ihnen die Entscheidung überlässt“, sagt Professor Zhao.

Noch nicht jedenfalls. Es könnte Szenarien geben, in denen das Militär gezwungen ist, Entscheidungsprozesse aufgrund von Zeitdruck an KI zu übergeben.

„In Szenarien mit extrem verkürzten Zeitfenstern könnten Militärplaner stärkere Anreize haben, sich auf KI zu verlassen“, sagt Zhao.

Bezüglich der Ergebnisse der Kriegsspiele ist Professor Payne besorgt über die Bereitschaft der KI-Plattformen, Atomwaffen einzusetzen. „Das nukleare Tabu scheint für Maschinen nicht so stark zu sein wie für Menschen“, sagte Payne gegenüber New Scientist.

Falls Sie sich fragen, welches Modell gewonnen hat: Claude war der klare Champion.

Implicator.AI

Claude Sonnet 4 gewann 67 % seiner Spiele und dominierte offene Szenarien mit einer Gewinnrate von 100 %. Die Forscher bezeichneten es als „berechnenden Falken“. Auf niedrigen Eskalationsstufen stimmte Claude seine Signale in 84 % der Fälle mit seinen Handlungen ab und baute geduldig Vertrauen auf. Doch sobald die Einsätze in den nuklearen Bereich stiegen, überschritt es seine zuvor erklärten Absichten in 60 bis 70 % der Fälle. Gegner passten sich diesem Muster nie an.

GPT-5.2 erhielt den Spitznamen „Jekyll und Hyde“. Ohne Zeitdruck wirkte es passiv. Es unterschätzte chronisch seine Gegner, signalisierte Zurückhaltung und handelte entsprechend zurückhaltend. Seine Gewinnrate in offenen Szenarien: null Prozent. Dann kam der Zeitdruck ins Spiel. Unter zeitlichem Druck kehrte sich GPT-5.2 vollständig um, gewann 75 % der Spiele und erreichte Eskalationsstufen, die es zuvor kategorisch abgelehnt hatte. In einem Spiel verbrachte es 18 Züge damit, sich einen Ruf der Vorsicht aufzubauen, bevor es im letzten Zug einen Atomschlag startete.

Gemini 3 Flash spielte den Verrückten. Es war das einzige Modell, das sich bewusst für einen vollständigen strategischen Atomkrieg entschied und in einem Szenario bereits im vierten Zug diese Schwelle erreichte. Spieltheoretiker haben einen Namen für die Strategie, die Gemini wählte: die „Rationalität der Irrationalität“. Wenn man sich verrückt genug verhält, hinterfragen Gegner alles. Es funktionierte, zumindest teilweise. Gegner stuften Gemini in 21 % der Fälle als „nicht glaubwürdig“ ein. Claude erhielt dieses Etikett nur in 8 % der Fälle.

Nein, diese Kriegsspiele „beweisen“ nichts. Aber als warnende Geschichte sollten sie von Regierungen und KI-Unternehmen als Fallstrick verstanden werden, den es zu vermeiden gilt.

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Trump drängt Supreme Court zu Aufhebung des Schutzstatus für Syrer in den USA

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Das US-Justizministerium hat den Obersten Gerichtshof gebeten, der Regierung von Präsident Donald Trump zu gestatten, ihre Pläne zur Beendigung des Abschiebeschutzes für 6.000 in den Vereinigten Staaten lebende syrische Migranten voranzutreiben.

Der Antrag des Ministeriums vom Donnerstag erfolgte in Form eines Eilantrags an das höchste Gericht – ein weiteres Beispiel dafür, dass die Trump-Regierung dieses Vorgehen nutzt.

Der Eilantrag fordert den Obersten Gerichtshof auf, eine Entscheidung eines niedrigeren Gerichts vom November aufzuheben, die der Regierung untersagte, den Temporary Protected Status (TPS) für Syrer zu beenden.

Der Antrag ist der jüngste Versuch der Trump-Regierung, die Migration in die USA – legal oder auf andere Weise – einzuschränken.

Das Department of Homeland Security (Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten) hat grundlegende Schritte unternommen, TPS zu beenden – ein Programm, das es Ausländern, die sich bereits in den USA befinden, erlaubt, im Land zu bleiben, wenn in ihren Heimatländern Instabilität oder Gefahr herrscht.

Ein Vorübergehender Schutzstatus (TPS) wurde beispielsweise bei Kriegen, Naturkatastrophen oder anderen Notlagen gewährt. Er gewährt Abschiebeschutz und die Möglichkeit, in den USA zu arbeiten.

Die Trump-Regierung hat jedoch beschlossen, die TPS-Schutzregelungen für Menschen aus insgesamt zwölf Ländern zu beenden, darunter Haiti, Myanmar, Somalia und Jemen – obwohl Kritiker warnen, dass diese Länder weiterhin in Unruhe oder Krisen stecken.

Während die Bemühungen, den TPS-Schutz aufzuheben, vor unteren Gerichten auf Rückschläge gestoßen sind, konnte die Trump-Regierung bereits zweimal mit konservativer Mehrheit erfolgreich vor den Supreme Court ziehen.

Diese Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs, eine im Mai und eine im Oktober, ebneten der Trump-Regierung den Weg, den TPS-Status von hunderttausenden venezolanischen Staatsangehörigen, die in den USA leben, aufzuheben.

Mehr zum Thema - NRW: Syrer tötet 35-jährige Frau mit mehreren Messerstichen

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Nein, Bro, dieser Krieg wird ganz anders sein

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Nein, nein, das ist ganz anders als all die anderen Male. Dieses Mal wird die militärische Intervention zum Sturz einer ölreichen Regierung in Westasien zu Frieden und Demokratie führen. Unsere Soldaten werden als Befreier begrüßt werden!

Caitlin Johnstone

Nein, Bro, dieser Krieg der USA im Nahen Osten wird ganz anders sein, Bro. Sieh mal, dieses Mal ist das Regime, das wir loswerden wollen, WIRKLICH SCHLECHT!

Nein, nein, das ist ganz anders als all die anderen Male. Dieses Mal wird die militärische Intervention zum Sturz einer ölreichen Regierung in Westasien zu Frieden und Demokratie führen. Unsere Soldaten werden als Befreier begrüßt werden!

Du verstehst das nicht, Bruder. Dieses Mal sagen uns die Regierung und die Medien die Wahrheit! Dieses Mal begeht das Regime tatsächlich Massengräuel und versucht tatsächlich, Massenvernichtungswaffen zu bauen.

Warum bist du so skeptisch? Wenn sich herausstellt, dass unsere Politiker sich geirrt haben und dieser Krieg eine schlechte Idee war, werden sie ihre Fehler sicher zugeben und sofort Kurskorrekturen vornehmen, um die Lage zu bereinigen. Anschließend werden sie umfassende politische Reformen durchführen, um sicherzustellen, dass sich solche Fehler nicht wiederholen. Was könnte schon schiefgehen?

Ich weiß, dass Sie denken, dass dies eine Katastrophe wie alle anderen US-Militärinterventionen in der Region sein wird, aber sehen Sie, im Gegensatz zu all den anderen Malen gibt es dieses Mal viele Außenpolitik-Analysten aus hoch angesehenen Thinktanks und Massenmedien, die uns versichern, dass alles perfekt laufen wird.

Wenn die Bombardierung des Iran eine schlechte Idee gewesen wäre, hätten sie uns das in den Nachrichten gesagt. Die Nachrichten dürfen bei so wichtigen Dingen nicht lügen.

Dieses Mal ist es völlig anders, denn dieses Mal gibt es Menschen aus dem Zielland, die sagen, dass sie ihre Regierung nicht mögen. Wenn dieses Land keine amerikanischen Bombenabwürfe bräuchte, würde jeder einzelne Mensch aus diesem Land die Regierung lieben.

Nein, diesmal ist es nicht wie all die anderen Male. Diesmal geht es darum, einer armen, unterdrückten Bevölkerung Freiheit und Demokratie zu bringen, es geht um den Kampf gegen den Terrorismus, es geht um Frauenrechte, es geht darum, Frieden und Stabilität in die Region zu bringen. Findest du nicht auch, dass das gute und erstrebenswerte Ziele sind? Warum hasst du die Freiheit?

Ich beginne zu vermuten, dass Sie einfach tyrannische Regime lieben. Es gibt keinen anderen Grund, warum jemand gegen eine militärische Intervention der USA zum Sturz einer Regierung im Nahen Osten sein könnte. Außerdem hassen Sie Juden.

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Geschmacklosigkeiten reihen sich aneinander Das Soloprogramm „Shesus“ von Carolin Kebekus ist pures Gift

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Das Programm von Carolin Kebekus ist bezeichnend für das Niveau des ÖRR.

Billiges Gepöbel gegen Christen, Geschmacklosigkeiten und Sexismus gegen Männer, das hat das Programm von Carolin Kebekus zu bieten. Was die mit Zwangsgebühren finanzierte ARD anbietet, spottet jeder Beschreibung. Interessant ist zudem, was sich die „Komikerin“ nicht traut.

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