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EU am Limit: Krieg für die Umwelt unproblematisch – aber Ketchup-Packerl werden verboten

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Die Europäische Union eskaliert mit der neuen „Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)“ in ihrem Kampf gegen Einwegplastik: Die kleinen Ketchup- oder Senf-Portionen müssen ab 1. Jänner 2030 europaweit aus Restaurants, Bars, Cafés und Hotels verschwinden, ab dem 12. August 2026 gelten die Regelungen bereits allgemein.

Von Richard Schmitt

Während im Krieg um die Ukraine an jedem Tag 250.000 Tonnen CO2 (tCO₂e) produziert werden, und die Emissionen von Raketenangriffen, Artilleriegranaten sowie von gewaltigen Landschaftsbränden über vier Jahre für einen CO2-Ausstoß von 311 Millionen Tonnen sorgten, kümmert sich die EU-Kommission in Brüssel nun um das für sie wichtigste Problem: die kleine Plastik-Ketchup-Tube. Die Mini-Einzelportions-Verpackungen werden in allen EU-Nationen verboten.

Die Ketchup-Regelung, die am 22. Januar 2025 im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurde und eigentlich schon ab Februar 2025 in Kraft trat, zielt darauf ab, den Verpackungsabfall zu reduzieren. Verpackungen machen nach EU-Angaben einen erheblichen Teil des Plastikmülls aus – bis zu 40 Prozent in manchen Bereichen. Ab 2030 dürfen wirtschaftliche Akteure bestimmte Einweg-Plastik-Formate nicht mehr auf den Markt bringen, darunter Einzelportions-Sachets für Saucen, Gewürze, Kaffeeobers und etwa Zucker in der Gastronomie. Auch kleine Hotel-Shampoo-Fläschchen und bestimmte Verpackungen für vor Ort verzehrte Speisen fallen darunter.

Weniger Verpackungsabfall

Für den Verzehr vor Ort (Dine-in) in Restaurants, Pizzerias, Bars und Cafés sind die kleinen Plastik-Tütchen mit Ketchup, Mayonnaise, Senf, Öl, Essig oder Sojasauce künftig verboten. Stattdessen sollen wiederverwendbare Spender, Glas- oder Keramikschälchen kommen. Take-away bleibt weitgehend erlaubt, ebenso wird es Ausnahmen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen aus Hygienegründen geben. Die EU setzt zudem neue Reduktionsziele: Fünf Prozent weniger Verpackungsabfall pro Kopf bis 2030, 10 Prozent bis 2035 und 15 Prozent bis 2040 im Vergleich zu 2018.

„Abschreckende“ Strafen

Die EU fordert auch von allen Mitgliedsstaaten, dass alle Ketchup-Packerl-Rebellen hart bestraft werden. Zitat aus der Verordnung: „Bis zum 12. Februar 2027 erlassen die Mitgliedstaaten Vorschriften über Sanktionen, die bei Verstößen gegen diese Verordnung zu verhängen sind, und treffen alle für die Anwendung der Sanktionen erforderlichen Maßnahmen. Die vorgesehenen Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein.“

In Ländern wie Spanien oder Italien wird bereits umgestellt. Viele Betriebe testen Nachfüllsysteme, die zwar hygienisch gewartet werden müssen, aber langfristig Müll sparen sollen. In Deutschland rechnet das Deutsche Verpackungsinstitut mit mehr Spender-Lösungen und alternativen Portionierern. Auf die Gastronomie kommen jedenfalls erneut Mehrkosten zu.

Während globale Probleme wie CO2-Emissionen aus der Industrie oder Plastikmüll aus anderen Weltregionen weiter wachsen, reguliert die EU winzige Ketchup-Packerl. Ein kleiner Plastikbeutel wird wohl nicht den Planeten killen, die sozialen Spannungen durch noch mehr Arbeitslosigkeit aufgrund des zusätzlichen Kostendrucks und weiterer Bürokratie in der Gastronomie könnten aber eine ohnehin gefährliche Entwicklung noch beschleunigen.

(Auszug von RSS-Feed)

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Uranrecycling: Sicherung der Energie der Zukunft?

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Nuklearer Brennstoff, in erster Linie Uran, ist angesichts des globalen Energiehungers nicht nur begehrt, sondern auch eine knappe Ressource. Ein US-Startup will nun abgebrannte Reaktorbrennstäbe recyclen – und bis zu 100 Mal mehr Energie daraus gewinnen. Dies würde viele Probleme lösen.

Die Anti-Atomkraft-Lobby verliert vielleicht bald eines ihrer Hauptargumente – nämlich die schwierige Endlagerung von abgebrannten Uranbrennstäben der Atomkraftwerke. Denn ein US-amerikanisches Startup-Unternehmen, das in New York ansässige BLSK Energy, will das Recycling des Atommülls zur Wiederaufbereitung kommerzialisieren. Dabei soll mit Hilfe der fortschrittlichen Pyroprozess-Technologie die Energieausbeute deutlich erhöht werden.

Pyroprocessing (oder pyrochemische Verarbeitung) ist ein metallurgisches Hochtemperaturverfahren, das die Wiederverwendung von Kernbrennstoff ermöglichen könnte. In Verbindung mit schnellen Reaktoren soll damit bis zu 100-mal mehr Energie aus Uran gewonnen werden. Damit könnten die Vereinigten Staaten (und andere Länder, die auf Kernenergie setzen) im Grunde genommen für lange Zeit energieunabhängig werden. Um das einmal in Relation zu setzen: Sollte tatsächlich dieses Maximum erreicht werden, würde alleine schon der bereits vorhandene Atommüll ausreichen, um den aktuellen Stromverbrauch der Vereinigten Staaten für ein Jahrhundert zu sichern.

Wahrscheinlicher als die theoretische Energieausbeute ist jedoch eine realistische Brennstoffausnutzung um den Faktor 20 bis 50 – zu verträglichen Kosten. Das heißt, wenn solche „schnellen Brüter“ auch nur 20 Prozent des heutigen Strombedarfs der Vereinigten Staaten decken, würde schon der bereits vorhandene Atommüll eine solche Basisversorgung für 100 bis 250 Jahre sicherstellen. Plus den jährlich zusätzlich anfallenden Atommüll aus dem laufenden Betrieb der US-amerikanischen Leichtwasserreaktoren.

Auch wenn man hier von Jahrzehnten an Entwicklung und Infrastrukturaufbau sowie von vielen Milliarden Dollar an Investitionen sprechen muss, eröffnen sich hier neue Möglichkeiten. Immerhin besteht der Atommüll weiterhin zu etwa 96 Prozent aus Uran, sowie Plutonium und anderen radioaktiven Abfallprodukten. BLSK Energy will deshalb in Zusammenarbeit mit dem Argonne National Laboratory, welches diese Technologie entwickelte, eine Pilotanlage für dieses pyrochemische Verfahren errichten, welche bis zum Jahr 2034 fertiggestellt werden soll.

Für die Vereinigten Staaten wäre dies eine strategisch wichtige energiepolitische Entwicklung. Neben der massiven Reduktion des nuklearen Abfalls könnten die Amerikaner so auch einen erheblichen Anteil des im eigenen Land benötigten (und vor allem grundlastfähigen) Stroms quasi durch die „Resteverwertung“ sicherstellen. Während die Deutschen also lieber ihre eigenen Atomkraftwerke sprengen, fokussiert man sich in Übersee auf mehr Effizienz bei einer Technologie, die durchaus eine Zukunft hat.

(Auszug von RSS-Feed)

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Wachsender Berg an grünem Sondermüll: Wohin mit Millionen Tonnen Windrad-Schrott?

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Die Windindustrie produziert durch ausgediente Rotorblätter stetig wachsende Müllberge aus äußerst schwer recycelbaren Verbundstoffen. Während Regierungen die Energiewende als nachhaltiges Erfolgsprojekt preisen, landen zehntausende Tonnen dieses Sondermülls in industriellen Zementöfen oder werden in das Ausland exportiert. Die angeblich saubere Technologie entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als materialintensive Abfallindustrie, für die bis heute keine echten und lukrativen Recyclinglösungen existieren.

Seit vielen Jahren wird die Windkraft der Öffentlichkeit als makellose „grüne“ Technologie verkauft. Doch hinter den Kulissen der politischen Dauerbeschallung vom angeblich so „klimafreundlichen“ Umbau der Stromerzeugung wächst ein massives Problem heran, das man nicht mehr ignorieren kann. Laut Prognosen des Umweltbundesamtes fallen in Deutschland künftig rund 70.000 Tonnen alter Rotorblätter pro Jahr als Sondermüll an. Bereits in diesem Jahrzehnt rechnet die Behörde beim Rückbau von Altanlagen jährlich mit etwa 20.000 Tonnen schwer wiederverwertbarer Abfälle. Gigantische Rotorblätter, teils über 50 Meter lang und über 25 Tonnen schwer, erreichen nach rund 15 bis 20 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer und müssen irgendwie entsorgt werden.

Moderne Rotorblätter bestehen aus hochkomplexen Verbundstoffen, zumeist aus glasfaserverstärkten Kunststoffen oder in moderneren Großanlagen aus extrem widerstandsfähigen Karbonfasern. Zur inneren Stabilisierung der riesigen Flügel wird zudem oft massenhaft Balsaholz aus lateinamerikanischen Regenwäldern verbaut. Mehr als 90 Prozent des weltweit geernteten Balsaholzes landen inzwischen im Windanlagenbau, was die Abholzung in den Herkunftsländern direkt fördert. Verbunden wird dieser faktisch nicht mehr zu trennende Materialmix mit Epoxid- und Vinylharzen zu chemisch vernetzten duroplastischen Strukturen. Was viele Jahrzehnte lang an den Blattspitzen Windgeschwindigkeiten bis zur halben Schallgeschwindigkeit trotzen muss, widersetzt sich logischerweise am Ende jeder Einschmelzung und Wiederverwertung.

Da die direkte Deponierung dieser Stoffe verboten ist, floriert hinter den Kulissen ein recht pragmatischer Umgang mit dem Müll. Die Politik feiert die Deponieverbote gerne als Akt des aktiven Umweltbewusstseins, doch in Wahrheit wird der anfallende Abfall damit bloß geografisch verlagert. Alte Anlagen und Schrottteile wandern auf dem Zweitmarkt nach Osteuropa, Asien oder werden einfach illegal im Ausland entsorgt. Was der grüne Planer aus dem eigenen heimischen Blickfeld geräumt hat, taucht in der sauberen Vorzeige-Ökobilanz nicht mehr auf. Das Entsorgungsproblem wird konsequent exportiert oder anderweitig aus der Rechnung getilgt, während auf den freigewordenen Flächen mit Unterstützung von staatlichen Subventionen noch größere Anlagen in den Boden betoniert werden.

Für die im Inland verbleibenden Rotorblätter greift die Branche gerne zur sogenannten „thermischen Verwertung“ – ein politisch korrektes Synonym für das Verfeuern in Zementwerken. Zerkleinerte und gesundheitsgefährdende Glasfaser-Stücke werden dort verbrannt, der Kunststoffanteil dient als Brennstoff und die unbrennbaren Fasern verbleiben im fertigen Zement. Bei den technisch aufwendigeren Karbonfasern versagt jedoch auch diese Methode zunehmend. Karbonfasern verbrennen nicht rückstandsfrei, sie zermahlen beim Häckseln zu asbestähnlichen lungengängigen Fasern und sorgen in Entsorgungsanlagen durch ihre extreme elektrische Leitfähigkeit für gefährliche Kurzschlüsse. Verfahren wie die Pyrolyse können einzelne Harzstrukturen vielleicht aufbrechen, benötigen dafür aber wiederum absurd hohe Mengen an Energie und Temperatur.

Hinzu kommt der oft komplett ausgeblendete Materialabrieb im regulären Betrieb. Die riesigen Flügel pflügen tagtäglich ungeschützt durch pralle Sonne, Starkregen, Staub und Hagelschauer. An den harten Kanten lösen sich über die Zeit zwangsläufig Mikropartikel und Kunstharzbestandteile aus dem Verbund, die fortan lautlos von den Rotoren herabregnen. Sie verwittern über Jahrzehnte direkt über Ackerböden oder Waldgebieten und hinterlassen einen toxischen Feinstaub. In den aufwändigen Marketingkampagnen zur angeblichen Weltrettung taucht dieser systematische und permanente Plastikabrieb in freier Natur kaum irgendwo als ernstzunehmender Risikofaktor auf.

Hier zeigt sich eine weitreichende Doppelmoral. Während dem Normalbürger ein Verbot von Plastikbesteck oder dünnen Verpackungsfolien aufgedrückt wird, bejubeln die Klimawahnsinnigen den ausufernden Aufbau von Windparks als grüne Verheißung. Dass hier massive Bauten aus zehntausenden Tonnen Stahlbeton und problembehafteten Karbon-Duroplast-Bauteilen aus dem Boden gestampft werden, die mit ihrem Abrieb das Umland vergiften, stört das Narrativ vom angeblich „sauberen“ Strom nicht.

(Auszug von RSS-Feed)
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