Was, wenn die „Vermögensbildung“ der vergangenen 50 Jahre in Wirklichkeit eine verschleierte Geldentwertung war?
Seit Jahrzehnten sind Anleger darauf konditioniert, nur die Kurse von Vermögensanlagen im Blick zu haben. Sie beobachten Aktienindizes, Immobilienwerte, Anleiherenditen und Rohstoffpreise. Sie feiern Gewinne und fürchten Verluste, in der Annahme, dass Vermögen anhand der Menge von US-Dollar, Euro, Pfund oder Yen gemessen werden kann, die diesem Vermögenswert zugeordnet werden.
Doch was wäre, wenn dieser Maßstab an sich defekt und kaputt ist?
Was wäre, wenn es im letzten Jahrhundert gar nicht wirklich zu einem Anstieg bei Aktien, Immobilien und sogar Gold gekommen ist, sondern zu einer stetigen Zerstörung der Währungen, in denen all das bemessen wird?
Bevor wir auf Gold, Inflation, Schulden oder Finanzmärkte zu sprechen kommen, lohnt es sich, die ganze Sache mit etwas Abstand zu betrachten, um einen Überblick zu gewinnen.
Die folgende Grafik ist vielleicht eine der einfachsten – und wichtigsten – Grafiken im Finanzwesen.

Fast drei Wochen nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in der James-von-Moltke-Straße in Görlitz (Sachsen) hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Männer (ein Pole und ein Afghane) sollen beim Diebstahl von Buntmetall Rohre beschädigt und so eine Explosion ausgelöst haben, bei der drei Menschen starben.
Am 18. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr stürzte das dreigeschossige Gründerzeithaus in der Görlitzer Innenstadt, unweit des Bahnhofs, plötzlich ein. Die Ursache war zunächst unklar, doch schnell verdichteten sich Hinweise auf eine Gasexplosion. Drei Menschen kamen in den Trümmern ums Leben: zwei junge Touristinnen aus Rumänien (25 und 26 Jahre) sowie ein 48-jähriger Mann mit deutsch-bulgarischer Staatsangehörigkeit.
Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungshundestaffeln suchten tagelang nach den drei Vermissten – teilweise arbeiteten sie sich mit Schaufeln und bloßen Händen durch den Trümmerberg.
Nun gibt es zwei Tatverdächtige: einen 27-jährigen Polen und einen 33-jährigen Afghanen. Beide waren der Polizei bereits als Metalldiebe bekannt. Die Männer sind bereits „in anderer Sache“ in Untersuchungshaft. Sie stehen im Verdacht, die Rohrleitungen im Gebäude beschädigt und/oder manipuliert zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagabend mitteilten. Die Ermittlungen laufen wegen des „Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung“.
Das Wort Sprengstoff sei nur beispielhaft genannt. Zur Erfüllung des Tatbestandes reiche jede plötzliche Ausdehnung von Gasen oder Dämpfen aus, die eine plötzliche Kraftentfaltung bewirkt. „Es kommt also rein auf den physikalischen Vorgang der Explosion an, nicht auf das verwendete Material“, heißt es in der Pressemitteilung.
Nach aktuellen Erkenntnissen waren die beiden Tatverdächtigen am Nachmittag des 18. Mai im Umfeld des Hauses unterwegs – auf der Suche nach „stehlenswertem Gut“. Unter anderem hatten sie es auf Fahrräder, Schrott und Buntmetalle abgesehen. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft prüften sie daher an diversen Haustüren, ob sich diese öffnen ließen, um in die Hausflure beziehungsweise Keller zu gelangen. Inzwischen sei bekannt, dass sich die beiden Männer auch Zutritt zu dem später eingestürzten Gebäude verschafften.
Was nach dem Betreten des Hauses passierte, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen. „Diese sind durch den Einsturz des Gebäudes und die zunächst erforderliche Beräumung des Trümmerfeldes erschwert. Bisher ist daher die Begehung der Kellerräume noch nicht möglich.“ Nach Angaben der Polizei wird weiterhin in alle Richtungen ermittelt.
Auch wenn es sich (noch) um den Verdacht der Ermittlungsbehörden handelt, sieht es stark danach aus, dass die Profitgier der Metalldiebe drei unschuldige Menschen das Leben gekostet hat. Das macht die Tat besonders tragisch. Gerade in linken Kreisen werden Straftaten wie Diebstahl gern kleingeredet. Welche schwerwiegenden Folgen dieses kriminelle Treiben hat, wurde hier anscheinend offenkundig.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall wächst und wächst und wächst. Ein Auftrag jagt den nächsten, neue Standorte werden eröffnet, Unternehmen zugekauft. Aus dem einstigen Heeresausrüster ist seit der „Zeitenwende“ 2022 ein Rüstungskonglomerat aus Marineschiffen, Kampfdrohnen, Flugabwehrsystemen, Munitionsfabriken, Militärfahrzeugen, Panzern, Satelliten und sonstigem Rüstungsallerlei geworden. Der ganze Konzern hat sich inzwischen so stark aufgebläht, dass sogar die sonst sehr bedächtigen Wettbewerbshüter hellhörig geworden sind. Die ganze Entwicklung jedenfalls wirft Fragen auf: Wie mächtig ist Rheinmetall inzwischen? Und entsteht hier gerade ein militärisch-industrieller Komplex deutscher Prägung? Von Thomas Trares.
Fakt ist: Der größte deutsche Rüstungskonzern, der lange Zeit nur Panzer, Militärfahrzeuge und Munition hergestellt hat, dringt inzwischen in vollkommen neue Geschäftsfelder vor. Im März etwa hat Rheinmetall von der Bremer Werftengruppe Lürssen die Marinesparte Naval Vessels Lürssen (NVL) erworben. Diese kommt auf 2.100 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro. Im Marinegeschäft will Rheinmetall nun um 30 Prozent pro Jahr wachsen, 2030 soll der Umsatz bereits bei fünf Milliarden Euro liegen. [1] Neu bei Rheinmetall ist auch das Geschäft mit den Kampfdrohnen. Hier besteht seit vergangenem Jahr eine Kooperation mit dem israelischen Hersteller UVision, zudem entwickelt Rheinmetall das Drohnenmodell FV-014 in Eigenregie.
Expansion beeindruckend
Die Expansion seit 2022 ist beeindruckend. Dank der Rüstungsmilliarden von Bundeswehr und NATO hat sich der Umsatz auf 9,9 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. Der Aktienkurs erreichte in der Spitze fast 2.000 Euro – vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs waren es gerade mal 90 Euro. Die Nachfrage nach Produkten des Konzerns ist ungebrochen hoch. Der Auftragsbestand lag zuletzt bei 73 Milliarden Euro, das entspricht dem Siebenfachen des Jahresumsatzes – ein im Vergleich zu anderen Industrieunternehmen extrem hoher Wert. Auch als Arbeitgeber ist Rheinmetall gefragt. Mehr als 350.000 Bewerbungen erhielt der Konzern im vergangenen Jahr weltweit, davon 250.000 in Deutschland. Dabei hat Rheinmetall aktuell nur rund 43.000 Mitarbeiter. [2]
Die Sache hat jedoch einen Haken: Mit dem rasanten Aufstieg entsteht auf dem Rüstungsmarkt gerade eine Struktur, die Ökonomen als bilaterales Monopol bezeichnen. Auf der einen Seite der Staat als einziger Nachfrager, auf der anderen Seite Rheinmetall als dominanter Anbieter, an dem der Staat in puncto Verteidigung und Rüstung nicht mehr vorbeikommt. Die Wettbewerbshüter jedenfalls sind alarmiert. Rheinmetall habe das Potenzial, sich zu einer Art „Google der Rüstungswirtschaft“ zu entwickeln, erklärte kürzlich Rupprecht Podszun, Jura-Professor und Mitglied der Monopolkommission. „Man kann Unternehmen, von denen man derart abhängig ist, nicht mehr ganz so einfach regulieren“, fuhr er fort. [3]
Marktbeherrschende Stellung
Vor allem im Bereich Artilleriemunition verfüge Rheinmetall über eine marktbeherrschende Stellung. Mit der Bundeswehr haben die Düsseldorfer inzwischen mehrere Rahmenverträge für Munition in einem Gesamtvolumen von rund 13 Milliarden Euro geschlossen, darunter auch jener Vertrag über die Lieferung von Artilleriegeschossen im Wert von 8,5 Milliarden Euro aus dem Jahr 2024. Es ist nach wie vor der größte Auftrag der Firmengeschichte. [4] Im gleichen Jahr startete Rheinmetall auch den Ausbau des Werks im niedersächsischen Unterlüß zur europaweit größten Munitionsfabrik für 155-Millimeter-Artilleriegeschosse, dem Standardkaliber der NATO-Armeen. 350.000 Granaten können dort ab 2027 pro Jahr hergestellt werden. Vor 2022 hatte der Konzern eine Kapazität von lediglich 70.000. [5] Darüber hinaus baut Rheinmetall in Bulgarien zusammen mit dem dortigen Partner VMZ gerade eine weitere Munitionsfabrik. Die Produktionskapazität soll rund 100.000 Geschosse im Jahr betragen. [6] Weitere Munitionsfabriken unterhält Rheinmetall in Spanien und Ungarn.
Wie bei Monopolunternehmen üblich, knüpft auch Rheinmetall enge Bande mit der Politik. „Kaum ein Rüstungsunternehmen ist in Bundeswehr und Parlament so gut vernetzt wie Rheinmetall mit seinem umtriebigen Chef. Möchte das Unternehmen in der Hauptstadt einen Lobbyabend schmeißen, sucht es sich öfter einen willigen Abgeordneten, der es in die exklusive Parlamentarische Gesellschaft direkt neben dem Reichstag bringt“, schrieb die Finanzzeitschrift Capital kürzlich in einer Exklusivreportage. [7] Zudem schilderte das Blatt, wie Rheinmetallchef Armin Papperger bei solch einem Abend vor Abgeordneten und anderen Gästen über die neuen Geschäftsfelder Marine und Drohnen referierte – „fast wie bei einer Verkaufsshow“. Besonders wichtige Entscheider würden auch gerne mal nach Unterlüß eingeladen – „zur Jagd oder ins Gästehaus von Rheinmetall“.
Lobbyarbeit zahlt sich aus
Die Lobbyarbeit zahlt sich offenbar aus. So wird Rheinmetall inzwischen auch mit Milliardenaufträgen in Bereichen bedacht, in denen der Konzern bisher kaum Expertise hat. So erhielten die Düsseldorfer im April von der Bundeswehr einen Großauftrag für die Lieferung der Kampfdrohne FV-014. [8] Capital zitiert dazu einen nicht namentlich genannten General mit folgenden Worten: „Da bleibt mir der Atem weg.“ Und weiter sagte er: „Sie haben beim ersten Test nichts auf der Hand gehabt und jetzt wieder einen großen Vertrag.“ Ähnlich lief es auch im Satellitenbereich, wo Rheinmetall neuerdings mit dem finnischen Anbieter Iceye kooperiert. Hier heimste der Konzern Ende 2025 einen Liefervertrag für Aufklärungsdaten über 1,7 Milliarden Euro ein. [9]
Bei Rheinmetall indes geht es weiter wie gehabt. Das Unternehmen wächst und wächst und wächst. So kam Anfang Juni ein weiterer Großauftrag hinzu, dieses Mal aus Rumänien. Mit 5,7 Milliarden Euro ist es das größte internationale Auftragspaket der jüngeren Unternehmensgeschichte. Darin enthalten sind Gefechtsfahrzeuge vom Typ Lynx, das Flugabwehrsystem Skyranger, Munition und Munitionskomponenten sowie vier Marineschiffe. [10] Auch mit dem Ausbau der Marinesparte geht es voran. Nach der Übernahme der Lürssen-Werft NVL im März hat Rheinmetall nun ein erstes Gebot für die Werft German Naval Yards Kiel (GNYK) vorgelegt. An dem Unternehmen ist auch die Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS interessiert, ein Bietergefecht wird erwartet. [11]
Titelbild: Torsten Pursche/shutterstock.com
[«1] manager-magazin.de/unternehmen/industrie/rheinmetall-abschluss-des-kaufs-der-luerssen-marinetochter-durch-den-konzern-a-dace6908-d751-4bc9-ba23-a8296dbe9630
[«2] handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ruestungskonzern-rheinmetall-waechst-rasant-350.000-bewerbungen-im-jahr/100219759.html
[«3] capital.de/wirtschaft-politik/rheinmetall–kartellexperte-warnt-vor-marktmacht-des-ruestungsriesen—37411772.html
[«4] zdfheute.de/politik/ausland/rheinmetall-bundeswehr-artillerie-munition-ukraine-krieg-russland-100.html
[«5] tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/rheinmetall-werk-artilleriemunition-100.html
[«6] rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2025/10/2025-10-28-rheinmetall-und-vmz-gruenden-joint-venture-zusammenarbeit-mit-bulgarien
[«7] capital.de/wirtschaft-politik/rheinmetall–pappergers-expansionskurs-ist-riskant-fuer-ruestungskonzern-37413344.html
[«8] rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/04/2026-04-22-rheinmetall-gewinnt-grossauftrag-im-drohnenbereich
[«9] rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2025/12/2025-12-18-rheinmetall-und-iceye-gewinnen-milliardenauftrag-fuer-weltraumaufklaerung
[«10] rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/06/2026-06-02-historischer-grossauftrag-in-rumaenien-ueber-5-7-mrdeur
[«11] boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/rheinmetall-im-bieterkampf-mit-tkms-fuer-fregattenwerft-german-naval-yards-in-kiel

Schock für die deutsche Industrie: Die Aufträge der deutschen Industrie gehen noch stärker als prognostiziert zurück. Fachleute sprechen von Zahlen „tief im Rezessionsbereich“, einer „katastrophalen Stimmung“ und der Deindustrialisierung Deutschlands.
Dieser Beitrag Wirtschaftskrise Deutsche Industrieaufträge brechen doppelt so stark ein wie erwartet wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Kit Knightly
Haben Sie dieses Jahr bislang eine Schlagzeile aus den Mainstream-Medien über digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) gesehen?
Wahrscheinlich nicht.
Was früher regelmäßig auf den Titelseiten zu finden war, ist auffallend verschwunden. Die wenigen Berichte, die es noch gibt, sind eher versteckt, und der Ton hat sich deutlich verändert:
„Ist ein digitaler Euro für die monetäre Souveränität überhaupt notwendig? Eine Neubewertung der CBDC-Debatte“
Das stammt von Santander und bezieht sich auf einen Bericht des Centre for Economic Policy Research (CEPR) mit dem Titel „Digitale Zentralbankwährungen und monetäre Souveränität“, der zu folgendem Schluss kommt [Hervorhebung hinzugefügt]:
Das Argument, dass eine CBDC eine Voraussetzung für monetäre Souveränität sei, ist schwächer, als häufig behauptet wird. Die Geschichte legt nahe, dass Souveränität letztlich auf rechtlicher Autorität und den öffentlichen Bilanzen beruht, nicht auf einem universellen Zugang zu staatlichem Geld. Geld mit Zahlungssystemen zu verwechseln, birgt die Gefahr, das eigentliche Problem falsch zu diagnostizieren und politische Ressourcen falsch einzusetzen. Für Europa mag der digitale Euro eine nützliche symbolische Rolle spielen, doch die wirksame Verteidigung der monetären Souveränität wird weiterhin von Regulierung, fiskalischer Handlungsfähigkeit und der Bereitschaft der Zentralbank abhängen, Risiken zu übernehmen, wenn es darauf ankommt.
Vor nur wenigen Stunden veröffentlichte Forbes diesen Artikel:
„Die Philippinen wurden mehrheitlich digital – ohne Super-App und ohne CBDC“
Darin wird der Ansatz der Philippinen gelobt: Der Staat baut die digitale Finanzinfrastruktur („Schienen“) auf, überlässt es jedoch privaten Anbietern digitaler Geldbörsen, miteinander im Wettbewerb zu stehen und diese Infrastruktur zu nutzen.
In den vergangenen Jahren haben bereits mehrere große Volkswirtschaften – insbesondere Japan, Australien und Kanada – die Entwicklung von CBDCs pausiert oder sogar ganz aufgegeben.
Hier scheint sich das Narrativ zu verändern. Doch warum? Und was bedeutet das? Hat das etwas mit der aufkommenden „Multipolarität“ zu tun, von der derzeit so häufig die Rede ist?
Falls Länder dennoch CBDCs einführen, könnte der Traum einer weltweit interoperablen Infrastruktur vorbei sein – zumindest laut diesem Forbes-Artikel mit der Überschrift:
„Nach mBridge und Agora ist die multilaterale CBDC-Interoperabilität tot“
Und der Unterzeile:
„Die ursprüngliche Vision der BIZ von einem global interoperablen CBDC-Imperium wurde aufgegeben, da die Länder ihre Systeme nun Block für Block entwickeln.“
Der Artikel ist durchaus interessant, wenn auch voller Fachjargon. Hier einige mögliche Kernaussagen [Hervorhebung hinzugefügt]:
ASEAN verfolgt als Staatenblock denselben Ansatz. Die Erklärung der Staats- und Regierungschefs zur regionalen Zahlungskonnektivität von 2023 hat Thailands PromptPay, Indonesiens QRIS, Singapurs PayNow und Malaysias DuitNow zu einem wachsenden Netzwerk verbunden, wobei eine vollständige Interoperabilität innerhalb der ASEAN bis Ende 2025 angestrebt wird. Die Abwicklung regionaler Zahlungen in lokalen Währungen hat sich mehr als verdoppelt – von rund sieben Prozent der regionalen Zahlungen vor fünf Jahren auf heute über 15 Prozent. Brasiliens CBDC-Pilotprojekt Drex und die anhaltenden Exportambitionen des Zahlungssystems Pix folgen derselben Logik. Bilateral aufbauen. Die Entscheidung für einen Block vermeiden. Sich mit bereits funktionierenden Nicht-CBDC-Infrastrukturen absichern.
Die Infrastruktur war nie neutral, und das Gegenteil zu behaupten war die grundlegende Illusion des Projekts. Was nun folgt, ist eine fragmentierte Landkarte aus bilateralen Korridoren, blockbezogenen Systemen und von Unternehmen aufgebauten Netzwerken, die jeweils zwischen einzelnen Staaten ausgehandelt werden. Es gibt darin keine einzige globale Schiene.
Übersetzt aus der Sprache von Forbes bedeutet das: Die ganze CBDC-Angelegenheit wird deutlich komplizierter.
Oder zumindest scheint es so.
Ob dies tatsächlich eine grundlegende Änderung der Strategie darstellt oder lediglich eine Anpassung der Begriffe ist, um eine unveränderte globalistische Politik besser zu tarnen, bleibt abzuwarten.

Haben Sie sich jemals gefragt, was mit den fruchtbaren Ackerböden geschieht, wenn diese über Jahrzehnte hinweg großflächig mit Solarparks zugepflastert werden? Nun, die Antwort darauf, wird Ihnen höchstwahrscheinlich nicht gefallen. Denn die Schäden sind nicht einfach so zu ignorieren.
In Deutschland und vielen anderen Staaten dieser Welt werden zusehends wertvolle, fruchtbare Ackerflächen mit Solarparks zugedeckt. Die Verpachtung solcher Flächen scheint für viele Grundeigentümer lukrativer zu sein als die Produktion von Lebensmitteln. Ganz abgesehen davon, dass dies die Lebensmittelsicherheit gefährdet, da weniger Nahrung produziert wird, gibt es auch massive Bedenken bezüglich der langfristigen Folgen einer permanenten Bedeckung dieser Flächen.
So warnen beispielsweise die Kartoffelbauern im US-Bundesstaat Michigan vor den Folgen der Schwermetallbelastung durch die Solarfarmen auf den Ackerböden. Insbesondere unterirdisch wachsende Knollenfrüchte wie Kartoffeln würden Fremdkörper wie Mikroplastik und Schwermetalle besonders leicht aufnehmen. Und an solchen mangelt es den Solarpanelen nicht. Wir sprechen hier unter anderem von Cadmium (bzw. Cadmiumtellurid), Blei, Aluminium, Kupfer und Mikroplastik. Ob da nun ein Hagelsturm oder ein Tornado durchpflügt, oder aber auch nur ein Herbstorkan – immer wieder kommt es auch zu großflächigen Schäden mit entsprechenden Bodenverseuchungen.
Wie umfangreich die Umweltschäden durch solche PV-Systeme sein können, wurde beispielsweise bereits im Jahr 2021 in einer im Fachjournal Science of The Total Environment unter dem Titel „Environmental impacts of solar photovoltaic systems: A critical review of recent progress and future Outlook“ veröffentlichten Studie erklärt. Die Studienautoren gingen dabei auf den kompletten Prozess – von der Produktion bis hin zur Verschrottung – ein. Dabei stellten sie fest, dass die Solarenergie schlussendlich keine wirklich „grüne“ Energie ist, weil der ganze Zyklus voller Verschmutzungen und Umweltbelastungen ist.
In den Vereinigten Staaten hat US-Präsident Trump deshalb mittlerweile ein Verbot des Baus von Wind- und Solarparks auf landwirtschaftlichem Grund erlassen. Dennoch gibt es bereits großflächige Anlagen quer durch das Land, die in den letzten Jahrzehnten hochgezogen wurden. Der Schaden ist also bereits gemacht. Denn auch wenn die Datenlage noch relativ dünn ist, zumal großflächige Solarparks erst seit etwa 15 bis 20 Jahren errichtet werden, gibt es durchaus einige Probleme, die selbst nach dem Rückbau bestehen bleiben.
So zeigen Untersuchungen, dass bei solchen Solarparks sowohl das Pflanzenwachstum als auch die mikrobielle Aktivität sinken, weil weniger Sonnenlicht und Niederschlag den Boden erreichen. Die schweren Maschinen für den Bauprozess sorgen zudem für eine Bodenverdichtung. Das Ergebnis sind eine niedrigere Bodenatmung und eine geringere Wurzeldichte. Je länger solche Solarparks stehen und je dichter die Panele gesetzt werden, desto umfangreicher sind auch die Auswirkungen auf die Bodengesundheit. Doch wie will man solche Flächen nach mehreren Jahrzehnten der Ausmergelung und Belastung mit Schwermetallen und Mikroplastik überhaupt wieder landwirtschaftlich nutzen?