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TEHRAN, Jun. 05 (MNA) – Albanian fans in a soccer match (Albania vs. Israel) throw punches, shove and hurl shoes and garbage from the stands at the Israeli team.

Die Schlagzeilen rauschen vorbei – wir liefern Orientierung mit Substanz
Unsere aktuellen Videos zeigen, worauf es ankommt: Relevante Themen, präzise Analysen und journalistische Tiefe ohne Spektakel. Vom Brennpunkt der Weltpolitik bis zum Umbruch in der Nachbarschaft – wir bieten die Informationen, die wirklich zählen. Kein Alarmismus, keine leeren Schlagzeilen – nur das, was euch weiterbringt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und mehr wollen. Jetzt ansehen, dranbleiben und mitreden – denn Aufklärung ist der Anfang von Veränderung.

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)
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Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse [email protected] schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
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Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „Nicht-Nachricht der Woche – Jeffrey Sachs’ Offener Brief an Friedrich Merz“ [LINK]
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Schlafwandelt die EU in den Atomkrieg? Teil 2: Dr. Ivana Nikolic Hughes
Während die Welt am Abgrund steht, treibt die EU eine immer riskantere Konfrontationspolitik gegen Russland voran.
Quelle: Michael von der Schulenburg, 02.06.2026
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Schlafwandelt die EU in den Atomkrieg? Teil 3: Sevim Dağdelen und Michael von der Schulenburg
Quelle: Michael von der Schulenburg, 02.06.2026
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Leo Ensels „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“ auf den NachDenkSeiten zum Nachlesen und als Audio [LINK]
Das Buch „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit – Krieg heißt Töten“ ist erschienen bei Promedia [LINK]
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Oberster US-General gibt Niederlage gegen Iran indirekt zu
Max Blumenthal und Aaron Mate von The Grayzone diskutieren über aufschlussreiche Aussagen des Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs des Pentagon, General Dan Caine, in denen er einräumt, dass die USA keine militärischen Mittel haben, um die Kontrolle über die Straße von Hormus von Iran zu übernehmen.
Website The Grayzone [LINK]
Original Video [LINK]
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Quelle: The Grayzone Deutsch, 01.06.2026
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Sahra Wagenknecht [Auszüge transkribiert, CG]: „Die Deutsche Chemieindustrie geht nach China, weil sie dort das russische Öl zur Verfügung hat und das russische Gas vor allem, weil sie es hier nicht mehr bekommen können. Und wir sehen die Moralweltmeister dieser Welt und sagen: ‚Ja, das müssen wir ja machen, weil wir Putins Kriegskasse nicht füllen wollen.‘ Gleichzeitig, das hat Herr Varwick angesprochen, setzt sich Herr Merz auf den Schoß von Trump und dessen Kriegskasse zu füllen ist überhaupt kein Problem. Und ich finde auch, wir haben in Deutschland auch wirklich keine Debatte mehr mit Argumenten. Also was ist eigentlich das Argument hinter den Sanktionen? Was sollen sie bewirken? Wie werden sie gerechtfertigt? Russland kriegt Öl und Gas mit Kusshand in der ganzen Welt abgenommen und wir tun so, als würden wir jetzt diesen Krieg dadurch beenden können, dass wir es nicht mehr kaufen. Es wurde gesagt: ‚Ja, weil Russland das Völkerrecht gebrochen hat, müssen wir Sanktionen verhängen.‘ Wenn die USA das Völkerrecht brechen, stellt sich Herr Merz vor die Kamera und erklärt uns, das Völkerrecht sei eigentlich überholt. Also für die USA ist es überholt und bei Russland, wenn die das brechen, dann müssen wir unsere Wirtschaft völlig ruinieren, weil dann müssen wir ja Sanktionen verhängen. Es passt von A bis Z nichts zusammen bei dieser Politik. Und das ist das Empörende, dass sie damit immer noch durchkommen, dass auch medial viel zu wenig Gegenwind ist. […] Ich finde auch wirklich erschreckend, dass so viele aus der Wirtschaft den Mund halten, die genau wissen, dass das verheerend für sie ist. Die müssten doch lauter werden, weil ich meine, den Punkt muss man schon noch sagen: Wenn die ansatzweise so laut, wie sie jetzt trommeln, die Löhne zu senken, die Sozialabgaben und den Sozialstaat zu schleifen – was nun wirklich das Letzte ist, was wir in Deutschland brauchen – wenn sie annähernd so laut sagen würden: ‚Diese Energiepolitik, diese Sanktionspolitik ist idiotisch.‘ Dann würde es auch wirklich Druck erzeugen und ich wünsche mir Wirtschaftsleute, die den Mut dazu haben. Ein paar gibt es und vor allen Dingen in Ostdeutschland.“
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Anmerkung CG: Die Argumentation zum Kernthema hier ist sehr nachvollziehbar und kurzweilig dargestellt. Aber über die makroökonomischen Zusammenhänge zwischen „Gelddrucken des Staates“ und Inflation sollte Herr Ganteför besser nochmal bei Heiner Flassbeck oder den NachDenkSeiten nachsehen. Stichworte: Lohnstückkosten und „Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau.“
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Trump bereitet Kuba-Invasion mit falscher Anklage vor
Max Blumenthal und Aaron Mate von The Grayzone diskutieren über die Anklage der Trump-Regierung gegen Raúl Castro und erklären, wie sie als fadenscheiniger rechtlicher Vorwand für eine militärische Invasion Kubas und den Austausch seiner Regierung dient.
Website The Grayzone [LINK]
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Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Quelle: The Grayzone Deutsch, 01.06.2026
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In einem aktuellen Interview analysiert der ehemalige CIA-Mitarbeiter und Geheimdienstanalyst Larry Johnson die eskalierende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Johnson kommt dabei zu einem bemerkenswerten Schluss: Trotz Luftangriffen, Sanktionen und militärischem Druck hätten die USA ihre strategischen Ziele bislang nicht erreicht. Stattdessen gerate Washington zunehmend in eine Lage, in der wirtschaftliche Schäden, geopolitische Isolation und der Verlust globalen Einflusses die eigentlichen Folgen der Konfrontation seien.
Ausgangspunkt der Diskussion sind die jüngsten amerikanischen Angriffe auf Ziele in Bandar Abbas.
Während das US-Zentralkommando erklärt, Raketen- und Drohnenstellungen zerstört zu haben, weist Johnson darauf hin, dass iranische Stellen lediglich von einem kleinen Einschlaggebiet ohne nennenswerte Schäden berichten.
Für ihn zeigt die Situation vor allem eines: Die Vereinigten Staaten wollen Druck ausüben, vermeiden aber gleichzeitig eine direkte Eskalation.
„Die USA stupsen Iran in die Brust, aber wenn Iran zum Gegenschlag ausholt, ziehen sie sich zurück“, beschreibt Johnson die derzeitige Lage.
Der iranische Raketenangriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Kuwait sei aus seiner Sicht bewusst als Warnsignal konzipiert gewesen und nicht als Versuch, amerikanische Flugzeuge oder Soldaten zu vernichten. Beide Seiten würden derzeit einen Balanceakt zwischen Krieg und Frieden vollziehen.
In westlichen Medien wird immer wieder berichtet, ein neues Abkommen zwischen Washington und Teheran stehe kurz vor dem Abschluss.
Johnson sieht das deutlich skeptischer.
Er verweist darauf, dass die iranischen Forderungen seit Monaten unverändert seien:
Keine dieser Forderungen sei bislang erfüllt worden.
Gleichzeitig verhängten die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften.
Für Johnson ist das kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern das genaue Gegenteil.
Er erwartet deshalb, dass Donald Trump mögliche Verhandlungen erneut platzen lassen könnte, sobald entscheidende Zugeständnisse gefordert werden.
Der ehemalige CIA-Analyst glaubt, dass die größte Gefahr nicht auf dem Schlachtfeld liegt, sondern in der Wirtschaft.
Sollte die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus anhalten, drohe eine Mischung aus Inflation und Rezession – die klassische Stagflation.
Steigende Energiepreise würden die Produktionskosten weltweit erhöhen.
Gleichzeitig würden Unternehmen Investitionen zurückfahren und Arbeitsplätze abbauen.
Johnson warnt, dass diese Entwicklung nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern die gesamte Weltwirtschaft erfassen könnte.
„Menschen werden ihre Arbeit verlieren und gleichzeitig höhere Preise bezahlen müssen. Das ist eine tödliche Kombination.“
Besonders aufmerksam macht Johnson auf einen Faktor, der bisher kaum öffentliche Beachtung findet: Helium.
Nach seinen Angaben seien große Teile des weltweiten Heliumangebots durch die Krise im Persischen Golf vom Markt verschwunden.
Das habe direkte Auswirkungen auf die Chipindustrie.
Vor allem die Hersteller in Taiwan seien auf Helium angewiesen.
China verfüge dagegen weiterhin über ausreichende Mengen und habe seine Produktion sogar ausgebaut.
Die Folge:
Johnson sieht darin einen weiteren indirekten Vorteil für China.
Westliche Medien berichteten zuletzt über Spannungen zwischen der politischen Führung Irans und den Revolutionsgarden.
Johnson hält diese Darstellung für Wunschdenken.
Er verweist darauf, dass Präsident Masoud Peseschkian, Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf alle enge Verbindungen zu den Revolutionsgarden besitzen und aus denselben politischen Strukturen hervorgegangen seien.
„Es gibt keine Spaltung. Diese Leute stammen alle aus demselben Umfeld.“
Die Hoffnung auf einen inneren Zerfall der iranischen Führung hält er daher für unrealistisch.
Besonders scharf kritisiert Johnson die westliche Debatte über das iranische Atomprogramm.
Die Diskussion über angereichertes Uran sei lediglich ein Nebenschauplatz.
Selbst wenn Iran sein Atomprogramm vollständig aufgeben würde, bliebe der Konflikt bestehen.
„Glaubt irgendjemand ernsthaft, die USA und Israel würden Iran dann plötzlich akzeptieren?“
Aus seiner Sicht geht es nicht um Uran.
Es gehe um die Existenz der Islamischen Republik selbst.
Seit dem Sturz des Schahs im Jahr 1979 hätten die Vereinigten Staaten versucht, Einfluss auf den Iran zurückzugewinnen und die politische Ordnung des Landes zu verändern.
Johnson vertritt die Auffassung, dass die Zerstörung der Islamischen Republik eines der zentralen strategischen Ziele Israels sei.
Er argumentiert, dass Israel Iran nicht nur als geopolitischen Gegner betrachte, sondern dessen Existenzmodell grundsätzlich ablehne.
Gleichzeitig wirft er der israelischen Führung vor, den Krieg im Libanon immer weiter auszuweiten.
Die Kämpfe gegen die Hisbollah seien längst nicht so erfolgreich, wie dies offiziell dargestellt werde.
Israel verfüge zwar weiterhin über eine überwältigende Luftüberlegenheit, stoße am Boden jedoch zunehmend an Grenzen.
Nach Ansicht Johnsons wird die Entwicklung im Libanon letztlich darüber entscheiden, ob sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran beruhigen.
Iran habe wiederholt deutlich gemacht, dass ein Ende der regionalen Konflikte Voraussetzung für eine dauerhafte Lösung sei.
Solange Israel seine militärischen Operationen fortsetze, werde auch der Konflikt mit Iran weiter schwelen.
Einer der bemerkenswertesten Punkte des Interviews betrifft die militärischen Fähigkeiten der Vereinigten Staaten.
Johnson argumentiert, dass die Konflikte der vergangenen Jahre die Grenzen amerikanischer Macht sichtbar gemacht hätten.
Der hohe Verbrauch von:
habe die amerikanischen Reserven erheblich reduziert.
Dadurch würden die Handlungsmöglichkeiten gegenüber Russland, China und anderen Gegnern eingeschränkt.
„Die Vorstellung unbegrenzter amerikanischer Militärmacht hat einen schweren Schlag erlitten.“
Am Ende richtet Johnson den Blick auf die Finanzmärkte.
Er verweist darauf, dass immer mehr Staaten amerikanische Staatsanleihen verkaufen statt kaufen.
Gleichzeitig werde Öl zunehmend in chinesischen Yuan und anderen Währungen gehandelt.
Für Johnson sind dies Anzeichen eines historischen Wandels.
Die Welt entferne sich schrittweise vom Dollar-zentrierten Finanzsystem.
„Die Welt hat sich verändert – und sie wird nicht mehr zu dem zurückkehren, was sie einmal war.“
Larry Johnson zeichnet das Bild einer geopolitischen Zeitenwende.
Während die Vereinigten Staaten versuchen, Iran unter Druck zu setzen, könnten die eigentlichen Folgen des Konflikts anderswo sichtbar werden: in steigenden Energiepreisen, wirtschaftlicher Instabilität, einer stärkeren Rolle Chinas und einem schwindenden Vertrauen in die finanzielle und militärische Dominanz Washingtons.
Für Johnson hat die Auseinandersetzung längst eine Dimension erreicht, die weit über Iran hinausgeht. Sie sei Teil eines globalen Machtkampfes, in dem sich die internationale Ordnung grundlegend verändert.

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Anmerkung CG: Das neoliberal-marktradikal geprägte, regierungskonforme „Framing“ der WELT-Redaktion und die Verharmlosung der zunehmenden Altersarmut in Deutschland ist nahezu grenzenlos. Allein die „Bauchbinde“ im Video macht die Schieflage der Argumentation sichtbar: „Sozialstaat nicht mehr finanzierbar?“ Immerhin wird Sahra Wagenknecht als Gegenstimme noch eingeladen. Ein üblicher medialer Trick ist es, den häufig von „urbanen“ Pseudolinken genannten „Rechts“-Vorwurf in der Überschrift des Videos zu zitieren – obwohl es nicht um „rechte“, sondern um (links-)konservative Positionen in der Gesellschaftspolitik geht. Stattdessen hätte die Überschrift für dieses Video besser heißen sollen: “Die deutsche Rente ist zehn Prozentpunkte niedriger als der EU-Durchschnitt.” oder: „Wir sollten endlich couragiert die Mondpreise bekämpfen, die Pharmakonzerne in Deutschland nehmen können.“ oder: „Wenn immer über Reformen gesprochen wird, geht es eigentlich um weitere Verschlechterungen für ganz normale Leute.“ Schließlich ging es über die Hälfte des Gespräches eigentlich um Sozialpolitik und nicht um diesen ablenkenden „Rechts“-Vorwurf gegen Sahra Wagenknecht.
Sahra Wagenknecht [die eigentlich im Bundestag sitzen müsste, nennt den Elefant im Raum; Auszug transkribiert, CG]: „Der Staat [muss] auch einfach solider mit dem Steuergeld umgehen. Also schauen Sie sich das Beschaffungswesen an, zum Beispiel bei der Rüstung. Da gibt es ja genügend Studien. Also ganz abgesehen davon, dass ich diese wahnwitzige Aufrüstung nicht sinnvoll finde, ist es ja auch noch so: die Dinge, die wir einkaufen, kaufen wir extrem teuer ein, weil wir dort überhaupt keinen Wettbewerb haben. Also die Rüstungskonzerne – das ist ein Kartell – die kriegen einzelne Aufträge gemeinsam, setzen die Preise immer höher – das ist doch kein Zufall – bei jedem Rüstungsauftrag. Die verteuern sich teilweise auf das Fünfffache, auf das Sechsfache. Oft werden Dinge angeschafft, die gar nicht funktionieren. Wir haben in den letzten Jahren mehrere hundert Milliarden für Rüstung ausgegeben. Wo ist das Geld? Was ist damit passiert? Rheinmetalls Aktionäre freuen sich.“
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Die komplette Lanz + Precht, Folge 246 „Demokratie im Stresstest – Zeit für ein Update?“ ist hier zu finden [LINK]
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Sofia Midkiff [Auszüge transkribiert, CG]: „Was ist eigentlich los in der Straße von Hormus, mit diesem Abkommen? Vor ein paar Tagen hat Trump auf ‘Truth Social’ angekündigt, dass ein Deal kurz bevorsteht und jetzt greifen sie wieder den Iran an, reden aber trotzdem weiter von einem bevorstehenden Abkommen. Können Sie mir das bitte erklären? Ich komme da nicht mehr mit.“
Alexander Mercouris: „Es ist ganz einfach: Die Amerikaner haben diesen Krieg gegen den Iran geführt. Sie haben erwartet, dass der Iran fast sofort zusammenbricht. Netanyahu hat ihnen gesagt, dass das passieren würde und sie haben es selbst geglaubt. Also haben sie den Iran sofort angegriffen. Aber der Iran ist nicht sofort zusammengebrochen. Im Gegenteil, er hat zurückgeschlagen und die Straße von Hormus geschlossen. Damit hatten die Amerikaner nicht gerechnet. Das Ergebnis ist, dass die Amerikaner jetzt in einer Lage sind, in der sie den Krieg verlieren – und das tun sie tatsächlich. Und Amerika verliert nicht gern. Donald Trump verliert nicht gern. Gleichzeitig müssen sie aber erreichen, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Und um das zu schaffen, brauchen Sie die Zustimmung der Iraner.
Also, was Sie in den letzten zwei Wochen getan haben, ist Folgendes: Zuerst ist Trump, wie wir wissen, nach China gereist. Er hat versucht, China dazu zu bringen, Druck auf den Iran auszuüben, damit die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Ich erfinde das nicht! Das ist keine Vermutung von mir. Das stand überall in der ‘Financial Times’. Es gab dort einen sehr ausführlichen Artikel darüber. Die Reporter sind nach China gereist. Sie haben herausgefunden, dass China – das wie ich finde, übrigens deutlich verärgerter über Trump und die Amerikaner ist, als man öffentlich zugibt – nicht bereit war, Druck auf den Iran auszuüben, nur damit Trump am Ende einen Erfolg vorweisen kann. Und China leidet auch nicht unter den wirtschaftlichen Belastungen, die die Amerikaner erwartet hatten. Ich denke, die Chinesen sind sich sehr bewusst, was in westlichen Medien über sie geschrieben wird. Nämlich, dass diese Blockade gegen den Iran in Wahrheit eine Blockade gegen China ist. Ich glaube nicht, dass das die Chinesen in eine besonders kooperative Stimmung bezüglich des Iran bringt. Also geht Trump mit leeren Händen nach Hause und dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Verhandlungen mit den Iranern wieder aufzunehmen.
Die Verhandlungen sind sehr komplex, aber es gab so etwas wie eine Einigung zwischen den beiden Seiten. Man war sich einig, dass es zunächst ein ‘Memorandum of understanding’ geben sollte, also im Grunde ein rechtlich unverbindliches Dokument, das den Waffenstillstand um 30 oder 60 Tage verlängern würde. Dieses Memorandum sollte bestimmte Bedingungen enthalten. Eine davon war, dass Iran Schiffe durch die Straße von Hormus passieren lassen würde. Es würde die Kontrolle nicht aufgeben und die USA würden die Seeblockade aufheben. Außerdem würden die USA zusichern, Iran nicht erneut anzugreifen. Das ist ein vernünftiger Kompromiss, der den Weg für weitere Verhandlungen öffnet, auch für Gespräche, die schließlich das Problem der Uran-Anreicherung lösen könnten.
Was dann geschah, war völlig vorhersehbar: In dem Moment, als sich die Nachricht verbreitete, dass dieses Memorandum vorbereitet wurde, nahm alles seinen Lauf. Israel war sehr unzufrieden, weil der Krieg damit beendet wäre. Die Regierung im Iran ist immer noch an der Macht. Die Straße von Hormus bleibt unter iranischer Kontrolle und Iran behält die Kontrolle über sein angereichertes Uran. Also hat Israel seine Freunde mobilisiert. Ted Cruz, Mike Pompeo, John Bolton, Lindsay Graham, all diese Leute. Und sie begannen Druck auf Trump auszuüben. Sie sagten, das sei völlig inakzeptabel. Mit so einem Abkommen könnten sie nicht einverstanden sein. Daraufhin setzten sie Trump weiter unter Druck und sagten ihm, in dieser Form könnten sie dem nicht zustimmen. Also ging Trump zurück zu den Iranern und sagte, er wolle Zusagen, dass sie ihr gesamtes Uranlager abgeben. Das war bevor überhaupt ernsthafte Verhandlungen begonnen hatten. Die Iraner sagten: “Nein, das machen wir nicht.” Und das Ergebnis war, dass die gesamten Gespräche, die wir am Wochenende geführt hatten, im Grunde zum Stillstand kamen.
Es wird sehr schwierig sein, zu einer Situation zu kommen, in der die Amerikaner sich endlich hinsetzen und ernsthaft mit den Iranern verhandeln. Denn im Moment ist der wirtschaftliche Druck in den USA nicht stark genug, um selbst die extremen Hardliner dazu zu zwingen, einzusehen, dass irgendeine Form von Verhandlung mit dem Iran stattfinden muss und zwar eine, die etwas stärker in Richtung Iran geht. Dazu sind sie einfach nicht bereit.
Gleichzeitig hat Amerika keine militärischen Optionen mehr. Die militärischen Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Das Ergebnis ist also, dass wir immer wieder in eine Lage kommen, in der es so aussieht, als stünden wir kurz vor einer Einigung und dann bricht alles wieder zusammen, weil die Hardliner in Amerika das nicht akzeptieren.
Das ist – so scheint es mir – die Lage. Es braucht etwas Zeit, um das zu verstehen, aber die eigentlichen Probleme – psychologisch und mental – liegen in den Vereinigten Staaten. Wenn die Amerikaner die Verhandlungen richtig geführt hätten, also wenn sie mit einer ganz anderen Haltung nach China gegangen wären und gesagt hätten: “China, ihr habt ein Interesse daran, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird und wir haben dasselbe Interesse. Lasst uns einen ganz einfachen Deal machen. Wir beenden unsere Blockade und Iran öffnet die Straße von Hormus.” Wie wäre es mit so einer Absichtserklärung? China hätte gesagt: „Natürlich, wir werden alles tun, was wir können, um mit den Iranern sicherzustellen, dass sie zustimmen.“ Und die Iraner würden zustimmen. Ich meine, sie haben sehr klar gemacht, dass sie das tun würden, aber was die Amerikaner stattdessen wollen, ist den Iran zur Kapitulation zu zwingen, obwohl Iran auf dem Schlachtfeld gar nicht besiegt wurde. Da gibt es einen klaren Unterschied zwischen amerikanischer Diplomatie und den tatsächlichen Realitäten des Krieges und der Lage im persischen Golf.“
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Patrik Baab: Audiatur et altera pars.
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Anmerkung CG: Der SRF macht öfters noch Berichte, die man im deutschen ÖRR seit einigen Jahren zunehmend vermisst.
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Rechtsstaat adé: Wer als 🇩🇪Staatsbürger in 🇩🇪lebend EU-sanktioniert ist & dagegen klagen will, darf einen Anwalt nur bezahlen, wenn eine staatliche Bundesbehörde dem zustimmt. Dazu hatte ich 1,2 Fragen @AuswaertigesAmt.
Außerdem wollte ich wissen, wieso bei @hussedogru, die… pic.twitter.com/qvWqDaDCiL
— Florian Warweg (@FWarweg) May 28, 2026
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Anmerkung CG: McGovern insgesamt etwas optimistischer und mit sehr interessanten Informationen über das historische Verhältnis China-Russland, über historische Verträge und die Tricks Kissingers.
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Nein, Hasan Piker wurde NICHT wegen seiner Kuba-Reise vorgeladen
Medea Benjamin, Mitbegründerin von Code Pink, äußert sich zu Fox News’ Bericht über die „Kuba-Vorladung“, zur Verleumdungskampagne gegen Hasan Piker und zur Panik der Rechten wegen humanitärer Hilfe für Kuba.
00:00 Medea erklärt die Panik um die Vorladung 00:57 Der OFAC-Brief im Spam-Ordner 01:34 Medea bekennt sich schuldig, Kuba zu lieben 03:51 Die USA bereiten den Boden für eine Invasion vor 04:47 Die Kubaner versuchen nur zu überleben 06:34 Benny Johnson, Rick Scott und Fox schüren die Stimmung 07:31 Fox gerät wegen Hasan Pikers „marxistischem Konvoi“ in Panik 08:06 Wer hat die Kuba-Reise eigentlich bezahlt? 10:26 Medea widerlegt Rick Scotts Lüge vom „Luxushotel“ 12:33 Wendung: Der rechtsgerichtete Influencer Nick Shirley übernachtete in einem sanktionierten Hotel 13:14 Nancy Pelosi diffamiert Code Pink als von China und Russland finanziert 15:09 „Belly of the Beast“ entlarvt Shirleys dramatisches „Geisel“-Video 17:52 Hasan Piker prangert Fox’ falsche Tweets an 18:32 Fox’ Behauptungen zu Kuba haben abschreckende Wirkung 19:23 Medea darüber, wie man die Schikanen als Antrieb nutzt
Medea Benjamin ist Mitbegründerin der von Frauen geführten Friedensgruppe CODEPINK. Sie ist außerdem Mitbegründerin der Menschenrechtsgruppe Global Exchange, der Peace in Ukraine Coalition, von Unfreeze Afghanistan (die sich für die Rückgabe der in US-Banken eingefrorenen afghanischen Gelder in Höhe von 7 Milliarden Dollar einsetzt), von ACERE: The Alliance for Cuba Engagement and Respect sowie der Kampagne für den Friedensnobelpreis für kubanische Ärzte. Sie war eine von 1.000 vorbildlichen Frauen aus 140 Ländern, die für den Friedensnobelpreis nominiert wurden, stellvertretend für die Millionen von Frauen, die weltweit die unverzichtbare Arbeit für den Frieden leisten. Sie ist Autorin von zehn Büchern, darunter „Drone Warfare: Killing by Remote Control“, „Kingdom of the Unjust: Behind the U.S.-Saudi Connection“ und „Inside Iran: The Real History and Politics of the Islamic Republic of Iran“. „War in Ukraine: Making Sense of a Senseless Conflict“, gemeinsam verfasst mit Nicolas J.S. Davies, und „NATO: What You Need To Know“, gemeinsam verfasst mit David Swanson.
[Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]
[Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]
Quelle: Katie Halper (451.000 Abonnenten), 28.05.2026
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Die Artikel von und mit Hannes Hofbauer auf den NachDenkSeiten finden Sie hier [LINK] und hier [LINK]. Der neueste Vortrag von Hannes Hofbauer beim NDS Gesprächskreis in Wahlstedt ist hier zu finden [LINK].
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Israel – Extremisten an der Macht | Doku HD Reupload | ARTE
TW: Dieses Programm enthält Inhalte, die für Kinder, Jugendliche und empfindsame Zuschauer verstörend wirken können.
Die israelische Demokratie steckt in der Krise. Die Regierung Netanjahu im Bündnis mit der rassistischen, gewaltbereiten und autoritären extremen Rechten bringt Teile der Bevölkerung gegen sich auf. Zwei Männer verkörpern die Politik, die derzeit für Unruhe sorgt: Itamar Ben Gvir, Minister für Nationale Sicherheit, und Finanzminister Bezalel Smotrich. Was kann sie stoppen?
Die israelische Demokratie steckt in der Krise. Die Regierung von Benjamin Netanjahu im Bündnis mit rassistischen, gewaltbereiten und autoritären Rechtsextremen bringt Teile der Bevölkerung gegen sich auf. Viele Israelis blicken mit Sorge auf die nationalreligiösen und rechtsextremen Strömungen in der Politik. Erstmals kommt es zu einer Allianz zwischen den Nachfolgern von Rabbi Abraham Isaac Kook, die die Wiedererrichtung des biblischen Großisrael fordern, und den Erben des Rassisten Meir Kahane.
Zwei Männer verkörpern diese Allianz: Itamar Ben Gvir, Minister für Nationale Sicherheit, und Finanzminister Bezalel Smotrich, der auch für den Siedlungsausbau zuständig ist. Sie verfolgen eine gemeinsame ideologische Agenda: die Annexion der besetzten Gebiete. Die Dokumentation porträtiert die beiden Politiker und berichtet zugleich vom Widerstand jener Israelis, die das Ende der Demokratie in ihrem Staat befürchten. Für das Land, den Nahen Osten und die Welt steht viel auf dem Spiel. Denn es geht nicht nur um sicherheitspolitische und moralische Fragen einer möglichen Annexion der besetzten Gebiete: Die radikale Politik der aktuellen israelischen Regierung läuft Gefahr die geopolitischen Allianzen, die Israel in den 75 Jahren seines Bestehens eingegangen ist, grundlegend zu verändern. Der Film wurde im Sommer 2023 in Israel und den israelisch besetzten Gebieten gedreht.
Dokumentation von Jérôme Sesquin (F 2024, 69 Min)
Quelle: ARTE
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Der britische Chirurg und Oxford-Mediziner Dr. Nick Maynard schildert in einem erschütternden Interview, was er nach eigenen Angaben in Gaza gesehen hat: zerstörte Krankenhäuser, getötetes medizinisches Personal, schwer verletzte Kinder, blockierte Behandlungen und ein Gesundheitssystem, das nicht einfach zusammengebrochen sei, sondern systematisch zerschlagen worden sei.
Maynard ist kein Aktivist aus der Ferne. Er arbeitet seit vielen Jahren mit palästinensischen Ärzten zusammen, unterrichtete Medizinstudenten in Gaza und war nach dem 7. Oktober mehrfach selbst vor Ort. Genau deshalb wiegen seine Aussagen schwer: Er spricht nicht über Theorie, sondern über eigene Beobachtungen, Kollegen, Patienten und Krankenhäuser, in denen er selbst gearbeitet hat.
Maynard beschreibt Gaza bereits vor dem aktuellen Krieg als eingeschlossenes Gebiet, in dem die meisten Menschen das Territorium nie verlassen konnten. Die medizinische Versorgung sei trotz hochqualifizierter Ärzte und Pflegekräfte dauerhaft unterversorgt gewesen. Besonders Krebspatienten hätten oft Genehmigungen benötigt, um außerhalb Gazas behandelt zu werden – ein Prozess, der laut Maynard im Durchschnitt Monate dauerte. Ein Teil der Anträge sei abgelehnt worden, selbst bei lebensbedrohlichen Erkrankungen.
Nach Beginn der israelischen Offensive habe sich die Lage in eine humanitäre Katastrophe verwandelt. Maynard spricht von einer gezielten Zerstörung der medizinischen Infrastruktur. Von 36 Krankenhäusern seien nur noch wenige funktionsfähig gewesen; das Nasser-Krankenhaus im Süden sei eines der letzten großen verbliebenen Zentren gewesen – selbst dieses jedoch schwer beschädigt und eingeschränkt.
Besonders schwer wiegt Maynards Vorwurf, dass die Angriffe auf Krankenhäuser nicht bloß versehentliche Kollateralschäden gewesen seien. Er sagt, jedes Krankenhaus in Gaza sei angegriffen worden. Fast 2.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens seien im Verlauf des Krieges getötet worden. Im Verhältnis zur Bevölkerung sei die Zahl getöteter Gesundheitskräfte laut ihm extrem höher als in anderen Konflikten.
Maynard berichtet auch von einem Angriff auf das Al-Aqsa-Krankenhaus, während er selbst im Operationssaal arbeitete. Eine israelische Rakete habe die Intensivstation neben dem OP-Bereich getroffen. Danach hätten ausländische Helfer evakuiert werden müssen, und das Krankenhaus sei rasch weiter außer Funktion geraten.
Die israelische Begründung, Krankenhäuser würden als Hamas-Kommandozentren genutzt, weist Maynard für die Bereiche, die er selbst gesehen habe, zurück. Er betont, er könne nur bezeugen, was er selbst gesehen habe – aber in den von ihm betretenen klinischen Bereichen habe er keine militärische Nutzung durch Hamas festgestellt.
Maynards zentrale These lautet: Die Angriffe auf Ärzte, Kliniken, Krankenwagen und medizinische Infrastruktur seien Teil einer umfassenderen Strategie, Gaza als lebensfähige Gesellschaft unbewohnbar zu machen. Wer Krankenhäuser zerstört, zerstört nicht nur Gebäude – er zerstört Geburtenstationen, Krebsbehandlung, Notfallmedizin, Dialyse, Kinderchirurgie, Intensivpflege und jede Hoffnung auf ein normales ziviles Leben.
Genau darin sieht Maynard den eigentlichen Kern der Katastrophe: Nicht nur Menschen sterben durch Bomben. Menschen sterben, weil Operationen nicht mehr möglich sind, Medikamente fehlen, Wunden nicht behandelt werden können, Krebs nicht therapiert wird und Kinder mit schweren Verletzungen keinen sicheren Ort mehr finden.
Noch erschütternder sind Maynards Aussagen über palästinensische Gesundheitsarbeiter, die von israelischen Kräften festgenommen worden seien. Laut seiner Darstellung seien Hunderte medizinische Mitarbeiter verschleppt oder ohne Anklage festgehalten worden. Er spricht von Berichten über schwere Misshandlungen, Demütigungen, körperliche Gewalt und psychologische Folter.
Maynard sagt, er habe selbst Aussagen von Überlebenden aufgenommen. Einige seien tagelang unter entwürdigenden Bedingungen festgehalten, gefesselt, geschlagen und später in israelische Gefängnisse gebracht worden. Die Vorwürfe seien an internationale Gerichte weitergegeben worden.
Besonders wichtig: Diese Aussagen sind Vorwürfe und Zeugenaussagen aus dem Interview. Sie müssten juristisch unabhängig untersucht werden. Aber wenn sie auch nur teilweise zutreffen, handelt es sich um schwerste Verstöße gegen internationales Recht.
Maynard berichtet, dass vor allem erfahrene und leitende Ärzte festgenommen oder getötet worden seien. Er sieht darin kein zufälliges Muster, sondern einen Hinweis auf eine gezielte Schwächung des medizinischen Rückgrats Gazas.
Ein Gesundheitssystem besteht nicht nur aus Gebäuden. Es besteht aus Menschen: Chirurgen, Anästhesisten, Kinderärzten, Krankenschwestern, Technikern, Studenten, Sanitätern. Wenn diese Menschen getötet, vertrieben oder inhaftiert werden, ist selbst ein wieder aufgebautes Krankenhaus nur noch eine leere Hülle.
Im Interview werden zudem Vorwürfe über neue oder ungewöhnliche Formen des militärischen Einsatzes angesprochen. Maynard berichtet von Aussagen über ferngesteuerte Systeme, Drohnen und sogar bewaffnete Hunde, die in Krankenhäuser eingedrungen seien. Diese Angaben beruhen auf Zeugenaussagen, die er nach eigenen Angaben von Kollegen erhalten habe.
Auch hier gilt: Solche Behauptungen verlangen unabhängige Untersuchung. Doch sie passen in ein größeres Bild moderner Kriegsführung, in der Gaza offenbar zum Labor für Überwachung, Drohnenkrieg, KI-gestützte Zielerfassung und urbane Kriegsführung geworden ist.
Ein besonders politischer Punkt des Interviews betrifft die Reaktion westlicher Regierungen. Maynard sagt, er und andere Ärzte hätten Beweise, Fotos und Berichte an britische und amerikanische Regierungsstellen weitergegeben. Man habe auch Vertreter der Biden-Regierung informiert. Die Reaktion sei zwar teilweise „sympathisch“ gewesen – aber folgenlos.
Das ist der eigentliche Skandal: Nicht nur, was in Gaza geschieht, sondern dass westliche Regierungen davon erfahren, Akten erhalten, Ärzte anhören – und dennoch Waffen, Rückendeckung oder diplomatischen Schutz weiterlaufen lassen.
Der Artikel beginnt mit einem Vergleich zu Ruanda und der Frage, wie Genozide geschehen können, obwohl die Welt zusieht. Im Transkript wird argumentiert, dass die internationale Gemeinschaft auch diesmal sehr früh wusste, was in Gaza geschieht – und trotzdem nichts Entscheidendes unternahm.
Besonders scharf wird die Doppelmoral westlicher Politiker angegriffen: Jahrzehntelang habe man geschworen, Massengräuel nie wieder zuzulassen. Doch wenn der Täter ein enger Verbündeter sei, würden dieselben Prinzipien plötzlich relativiert, verdreht oder zum Schweigen gebracht.
Dr. Nick Maynards Aussagen sind ein Frontalangriff auf die offizielle Erzählung vom „präzisen Krieg gegen Hamas“. Was er beschreibt, ist kein chirurgischer Militäreinsatz, sondern die systematische Zerstörung der zivilen Lebensgrundlagen eines ganzen Gebiets.
Wenn Krankenhäuser zerstört, Ärzte getötet, Patienten blockiert, Kinder verstümmelt, Hilfsorganisationen behindert und Zeugen zum Schweigen gebracht werden, dann geht es nicht mehr nur um Krieg. Dann geht es um die Frage, ob internationales Recht überhaupt noch gilt – oder nur noch gegen Feinde des Westens angewendet wird.
Gaza ist damit nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Es ist ein moralischer Stresstest für den Westen. Und nach den Aussagen dieses Frontarztes fällt das Urteil vernichtend aus.

Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA stehen offenbar an einem Punkt, an dem Teheran nicht mehr nur Zugeständnisse verlangt, sondern eine vollständige Neuordnung der amerikanischen Machtstellung im Nahen Osten fordert.
Nach den im Gespräch mit Larry Johnson diskutierten Berichten verlangt Iran einen dauerhaften Waffenstillstand, den Rückzug amerikanischer Kräfte aus der Region, volle Sanktionsaufhebung, die Freigabe eingefrorener Gelder, 300 Milliarden Dollar Wiederaufbaukompensation sowie Kontrolle über die Straße von Hormus. Johnson weist jedoch darauf hin, dass besonders die Forderung nach 300 Milliarden Dollar bislang nicht eindeutig offiziell bestätigt sei.
Der entscheidende Punkt: Iran tritt nicht wie ein geschwächter Staat auf, der um Erleichterungen bittet. Teheran verhandelt, als habe es den strategischen Hebel in der Hand. Und dieser Hebel heißt: Hormus.
Die Straße von Hormus ist eines der empfindlichsten Energie-Nadelöhre der Welt. Wer dort Kontrolle ausübt, beeinflusst Ölpreise, LNG-Ströme, Versicherungsprämien, Lieferketten und letztlich die Weltwirtschaft.
Johnson erklärt, Iran habe seine Position klar formuliert: Sanktionen runter, Vermögenswerte freigeben, Krieg in Gaza und Libanon stoppen – und akzeptieren, dass Iran an Hormus eine führende Rolle beansprucht. Teheran wolle dort Gebühren erheben, ob als Nutzergebühr oder Umweltabgabe.
Damit würde Iran nicht nur wirtschaftlichen Druck aufbauen, sondern ein strategisches Kontrollinstrument über den Golf etablieren. Für Washington wäre das ein direkter Angriff auf ein Ordnungssystem, das jahrzehntelang auf US-Flugzeugträgern, Militärbasen und Sanktionsmacht beruhte.
Johnson beschreibt Trump als widersprüchlich: An einem Tag signalisiert er Verhandlungsbereitschaft, am nächsten droht er wieder mit militärischer Eskalation. Im Gespräch fällt sinngemäß das Bild eines „menschlichen Pingpong-Balls“ – hin- und hergerissen zwischen Deal, Druck aus Israel, innenpolitischen Interessen und den Hardlinern in Washington.
Besonders auffällig ist laut Johnson, dass Iran sich von diesen Drohungen nicht mehr beeindrucken lässt. Teheran habe seine roten Linien formuliert und scheine nicht bereit zu sein, sie aufzugeben: Urananreicherung, Verfügung über angereichertes Uran, Autorität über Hormus und Aufhebung der Sanktionen.
Das ist der Kern der neuen Lage: Die USA drohen noch – aber Iran wirkt nicht mehr wie ein Gegner, der zurückweicht.
Parallel dazu eskaliert die Lage im Libanon. Johnson betont, Israel versuche weiterhin, den Süden Libanons massiv unter Druck zu setzen. Gleichzeitig habe die Hisbollah ihre Fähigkeiten nicht verloren, sondern offenbar ausgebaut – insbesondere im Bereich Drohnen.
Das ist für Israel gefährlich. Denn Luftangriffe können Gebäude zerstören, aber sie beseitigen keine eingegrabene, bewegliche und kampferfahrene Organisation. Johnson argumentiert, dass Israel zwar bombardieren könne, damit aber die Kontrolle am Boden nicht automatisch gewinne. Je weiter Israel vorstoße, desto größer würden die eigenen Verluste.
In dieser Lage wird jeder Deal zwischen Washington und Teheran auch zur Frage für Netanjahu: Akzeptiert Israel eine neue regionale Ordnung – oder versucht es, die Eskalation weiterzutreiben?
Besonders brisant ist Johnsons Einschätzung, dass ein ernsthafter Deal auch sichtbare militärische Folgen haben müsste. Ein mögliches Signal wäre der Abzug amerikanischer Luftwaffeneinheiten und Militärflugzeuge aus der Region. Im Gespräch wird erwähnt, dass laut israelischen Berichten US-Militärflugzeuge im Fall einer Einigung binnen 72 Stunden aus Israel nach Europa verlegt werden könnten.
Sollte das eintreten, wäre es mehr als eine technische Verlegung. Es wäre ein Symbol: Die USA wären nicht mehr bereit, dauerhaft als militärischer Schutzschirm Israels und der Golfordnung aufzutreten.
Johnson geht noch weiter: Wenn die russisch-chinesische Vision für die Region Realität werde, verschwinde die amerikanische Militärpräsenz langfristig aus dem Golfraum.
In Johnsons Analyse wäre China einer der großen Gewinner. Wenn Iran Wiederaufbau braucht, wenn Infrastruktur repariert, Häfen modernisiert, Energieanlagen aufgebaut und Verkehrswege gesichert werden müssen, dann werden nach seiner Einschätzung chinesische Ingenieure, Arbeiter und Unternehmen bereitstehen.
Das passt zur Logik der Neuen Seidenstraße: China muss nicht wie die USA mit Militärbasen dominieren. Peking baut Infrastruktur, bindet Länder wirtschaftlich ein und schafft Abhängigkeiten über Handel, Technologie und Finanzierung.
Ein 300-Milliarden-Dollar-Wiederaufbauprogramm für Iran wäre deshalb nicht nur eine Entschädigung. Es wäre der mögliche Startschuss für eine tiefere Einbindung Irans in eine chinesisch geprägte Wirtschaftsordnung.
Für Washington wäre ein solcher Deal ein geopolitischer Rückzug von historischem Ausmaß.
Seit Jahrzehnten beruht die US-Macht im Nahen Osten auf vier Säulen:
Wenn Iran nun Sanktionserleichterungen, Geldfreigaben, Wiederaufbauhilfen, Hormus-Kontrolle und US-Truppenabzug gleichzeitig auf den Tisch legt, dann geht es nicht mehr um einen normalen Friedensvertrag. Es geht um die Demontage der bisherigen US-Architektur im Nahen Osten.
Johnson sieht genau darin die tektonische Verschiebung: Die USA verlieren Abschreckungskraft, Israel verliert strategische Sicherheit, Iran gewinnt Spielraum, China gewinnt Einfluss und Russland erhält eine zusätzliche Front gegen westliche Dominanz.
Was hier verhandelt wird, ist weit mehr als ein Waffenstillstand. Es geht um die Frage, wer künftig die Regeln im Nahen Osten schreibt.
Wenn Iran mit seinen Forderungen auch nur teilweise durchkommt, wäre das ein dramatischer Machtverlust für Washington. Die USA müssten akzeptieren, dass ihre jahrzehntelange Strategie aus Sanktionen, Militärbasen und Druckpolitik an ihre Grenzen gestoßen ist.
Für Iran wäre es ein historischer Sieg:
Sanktionen gelockert, Gelder freigegeben, Hormus anerkannt, US-Truppen zurückgedrängt und Wiederaufbau finanziert.
Für Israel wäre es ein strategischer Albtraum:
Ein gestärkter Iran, eine kampffähige Hisbollah und ein Amerika, das nicht mehr automatisch jede Eskalation absichert.
Und für China und Russland wäre es ein weiterer Beweis, dass die westlich dominierte Ordnung nicht mehr unangefochten ist.
Kurz gesagt: Sollte dieser Deal Realität werden, endet nicht nur eine Eskalation. Dann beginnt eine neue Machtordnung im Nahen Osten.

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Zitat Jeffrey Sachs [Auszüge transkribiert ab Minute 2, CG]: : „Wir haben mit Kanzler Merz tatsächlich den verantwortungslosesten deutschen Regierungschef seit Jahrzehnten. Er ist ein ausgesprochener Kriegstreiber. Er hat nicht das geringste Interesse an Diplomatie gezeigt, nicht einmal daran, seinen Amtskollegen Präsident Putin zu kontaktieren. Selbst ein Treffen der Außenminister Deutschlands und Russlands, um über die Lage zu sprechen, scheint für ihn keine Option zu sein. Merz scheint fest entschlossen zu haben, die Politik seiner Regierung auf eine Remilitarisierung Deutschlands zu stützen. Keine besonders angenehme Aussicht, muss ich sagen. Eines der ‘Dinge’, die schief gelaufen sind – neben der Tatsache, dass die Stimme Europas im Moment im Wesentlichen die Stimme der drei baltischen Staaten ist, mit zusammen gerade mal 6 Millionen Einwohnern und der wohl extremsten Form von Russophobie – ist Deutschland. Deutschland spielt, wie ich finde, eine außerordentlich wichtige, aber auch gefährliche und verantwortungslose Rolle in alldem. Denn Deutschland trägt die größte Verantwortung, nicht nur, weil es das größte Land Europas ist, sondern auch, weil es der Sowjetunion im Jahr 1990 ausdrücklich und unmissverständlich zugesagt hat, dass sich die NATO nicht ausweiten würde. Deutschland war außerdem das Land, das eigentlich der Garant für das Ende des Ukrainekriegs im Jahr 2015 sein sollte, mit dem Minsker Abkommen Nummer 2. Auch das ist gescheitert. Deshalb hat Deutschland eine besondere Verantwortung. Natürlich ist die Geschichte noch einmal ein anderes Thema, aber selbst wenn man gar nicht bis zum Zweiten Weltkrieg zurückgeht, sondern nur auf die Zeit der deutschen Wiedervereinigung und die Jahre danach schaut. Deutschland hat wiederholt betrogen und Kanzler Merz tut so, als gebe es überhaupt keine Verantwortung.
Dann schauen wir nach Frankreich. Das ist in seiner Außenpolitik einfach bizarr, muss ich sagen. Vielleicht ist Macrons Idee, die an sich nicht völlig falsch ist, aber in der Umsetzung wirklich merkwürdig, die strategische Autonomie Europas. Ich habe kein Problem mit einer strategischen Autonomie Europas gegenüber den Vereinigten Staaten, aber sie durch Kriegsrethorik gegenüber Russland umzusetzen ist ein ziemlich gefährliches Spiel, völlig unnötig. Man könnte für Europas strategische Autonomie schon allein deshalb argumentieren, weil wir 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind und es Zeit ist, dass Europa endlich selbständig handelt. Es braucht die Vereinigten Staaten weder als Verteidiger noch als Bestimmer. seiner Außenpolitik, aber Macron scheint zu glauben, dass er, um seine Idee der strategischen Autonomie umzusetzen, gleichzeitig ein feindseliger, russlandfeindlicher Führer sein muss.
Wenn man dann noch Großbritannien dazu nimmt, das ebenfalls und schon immer Russland feindlich war, mindestens seit dem Jahr 1840, dann ergibt das eine explosive Mischung. Keine Diplomatie, nur Gerede über Eskalation.
Und tatsächlich sehen wir jetzt Eskalationen, die von der Ukraine ausgehen. Schauen wir uns die Lage dort genauer an. Diese Regierung ist radikal. Mit Demokratie hat das offensichtlich nichts zu tun. Es ist eine kleine Gruppe, die den Staat unter Kriegsrecht führt und sie ist extrem korrupt. Das weiß jeder. Man sieht es entweder an den Villen, die Ukrainer überall in Westeuropa besitzen oder in den Berichten von Nabu und vielen, vielen anderen Quellen. Wir haben es also mit einer Diktatur zu tun, korrupt und extremistisch. Also genau das passiert im Moment. Die Ukraine versucht Europa in einen größeren Krieg hineinzuziehen, so wie Israel immer wieder versucht die Vereinigten Staaten dazu zu bringen, sich an einem ausgeweiteten Krieg im Nahen Osten zu beteiligen. Die Ukraine wird alles tun, um einen größeren Krieg zu provozieren. Das ist ihre Taktik, weil sie Russland allein nicht besiegen kann. Aber vielleicht so denken sie, wird Europa gegen Russland kämpfen? Und wenn Europa gegen Russland kämpft, dann glauben sie, müssen die Vereinigten Staaten an der Seite Europas mitkämpfen. Ich weiß nicht, was in ihren Köpfen vorgeht, aber wenn sie tatsächlich Drohnen durch den baltischen Luftraum schicken und es sieht ganz danach aus, dann passt das ins Bild. Sie haben bereits Teile von Russlands nuklearer Triade angegriffen, sowjetische Flugzeuge bombardiert, die auf dem Rollfeld standen und Teil der Überwachungsmechanismen der nuklearen Rüstungskontrolle sind. Sie haben jede provokante Maßnahme ergriffen, die sie nur konnten. Sie wollen einen größeren Krieg, weil sie glauben, dass das ihre beste Chance ist zu gewinnen. Wenn man all das zusammennimmt, die Russophobie der baltischen Staaten, Europas Bereitschaft, seine Außenpolitik an diese Länder abzugeben, eine deutsche Führung, die ich würde sagen, zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg offen zur Remilitarisierung aufruft, was übrigens dem 2+4 Vertrag widerspricht, der zur deutschen Wiedervereinigung ausgehandelt wurde und ausdrücklich festlegt, dass Deutschland im vereinten Zustand nicht remilitarisieren wird und dazu noch die abweichende Führung in Frankreich und im Vereinigten Königreich, dann ergibt das ein perfektes kolossales Disaster.
Dadurch wird die baltische Frontlinie wahrscheinlich zum gefährlichsten Brennpunkt der Welt, noch gefährlicher als die Kontaktlinie des Krieges in der Ukraine. Die baltischen Staaten sind im Moment wahrscheinlich der gefährlichste Ort auf dem ganzen Planeten. Und das will etwas heißen, denn wir haben den Krieg im Iran, wir haben den Krieg in Palästina, wir haben den Krieg in der Ukraine und wir haben die Spannungen um Taiwan. Aber ich würde sagen, die baltischen Staaten stehen jetzt an der Frontlinie, weil sie nach Krieg rufen, nach Vergeltung, nach Hass auf Russland und darauf setzen, dass Europa mitzieht und zwar durch eine aktive Beteiligung am Krieg.“
Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten von Jens Berger: Die Tauben müssen aufwachen – bevor es zu spät ist [LINK]
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Christiane Reymann: „Der absurdeste Weg zum Frieden ist der mit Waffen, den unsere Regierung verfolgt.“
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Zitat Brian Berletic [Auszüge transkribiert ab Minute 40, CG]: „Das ist alles […] nur eine Ablenkung. Genau das haben die Vereinigten Staaten getan, seit sie überhaupt der Ein-China-Politik zugestimmt haben. Auf der einen Seite sagen sie: ‘Ja, wir stimmen zu. Taiwan ist Teil Chinas. Es gibt nur eine legitime Regierung Chinas, die Volksrepublik China.’ Das ist die Ein-China-Politik, die fast jedes Land auf der Welt anerkennt, auch die Vereinigten Staaten. Und gleichzeitig, schon während sie das sagten, haben sie in Washington einseitige Erklärungen abgegeben, den Taiwan Relations Act und die sogenannten Zusicherungen. Im Grunde hieß das ja, ja, wir haben Peking gesagt, es gibt nur ein China, aber wir haben es nicht wirklich so gemeint und wir werden das ständig untergraben, so wie wir es bis heute tun. Es gibt derzeit US-Truppen auf Taiwan, obwohl das international als chinesisches Territorium anerkannt ist. […]
Alles, was Sie bisher getan haben, was sie gerade tun und was sie weiter tun werden, läuft darauf hinaus, Taiwan zusammen mit den Philippinen, Japan und Südkorea als eine Art Rammbock nach dem Vorbild der Ukraine zu benutzen, als regionales Druckmittel gegen China. […] Und für alle, die sagen, Taiwan sei unabhängig: Das stimmt nicht! Politisch und militärisch ist es zu 100% von den USA abhängig, wirtschaftlich vom Rest Chinas. Ohne die wirtschaftliche Unterstützung des übrigen Chinas würde Taiwan weder wirtschaftlich existieren, noch als funktionierender Ort, an dem Menschen leben können. Das ist wichtig zu verstehen. Taiwan ist nicht unabhängig, es ist Teil Chinas. Aber die USA haben Chinas Schwäche nach dem Zweiten Weltkrieg ausgenutzt, um Taiwan im Grunde einzunehmen und festzuhalten, so wie das britische Empire einst Hong Kong festgehalten hat. Auch das war immer chinesisches Territorium und das britische Empire hat es China weggenommen. […]
Sie greifen den Iran an und destabilisieren dann den gesamten nahen Osten ebenfalls, um China zu schaden. Sie setzen hier in Asien ständig jedes einzelne Land unter Druck mit politischer Unterwanderung über das National Endowment for Democracy [NED]. Das ist immer noch aktiv. Das machen sie weiterhin. Sie haben Druck auf Indonesien ausgeübt, direkt in der Nähe der Straße von Malaka, worüber wir ja schon gesprochen haben. Und das US-Militär hat hier in der Asien-Pazifik-Region immer noch eine enorme Präsenz. Im Moment integrieren sie Südkorea, Japan und die Philippinen in etwas, das im Grunde ein faktisches gemeinsames Militärbündnis nach Nato-Vorbild ist. Alles ist miteinander kompatibel. Sie arbeiten alle zusammen mit denselben Systemen, nutzen dieselben Geheimdienstinformationen. Im Grunde sind sie alle den USA untergeordnet. Die Südkoreaner wollen das Gesetz ändern, damit im Kriegsfall die südkoreanische Regierung die Kontrolle über ihre eigenen Truppen hat. Denn im Moment würden die Vereinigten Staaten im Kriegsfall das Kommando über alle südkoreanischen Streitkräfte übernehmen. Ich weiß nicht, ob das vielen bewusst ist, aber genau darüber wird in Südkorea gerade diskutiert und die USA dulden das nicht und lassen keine Änderung dieses Gesetzes zu.“
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#BPK: In unmittelbarer Nachbarschaft zur US Air Base #Ramstein, lässt @USArmyEURAF ein Bio-Labor der Schutzstufe 3 errichten (darunter fallen u.a. Hanta- & Corona-Virus). Ich wollte von #Bundesregierung / @RegSprecher wissen, wer das Labor kontrolliert. Die "Antworten"…🫣
PS:… pic.twitter.com/jhk69caTrF
— Florian Warweg (@FWarweg) May 22, 2026
Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Florian Warweg: US-Militär baut Bio-Labor der Sicherheitsstufe 3 in Deutschland – Bundesregierung weiß angeblich von nichts [LINK, 13.02.2025]
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Meine Anrufung des Bundesverfassungsgerichtes – Causa Guérot Teil 1: Worum geht es?
Die Causa Guérot zieht sich jetzt nunmehr schon drei Jahre. In vier Videos rufe ich jetzt das Bundesverfassungsgericht um Hilfe zur Verteidigung des Grundgesetzes an. In dieser Serie versuche ich, eine detaillierte Chronologie der Ereignisse meiner Kündigung sowie meine Sichtweise auf die Geschehnisse zu schildern. Die Texte der vier Videos finden Sie parallel auf meiner Webseite www.ulrike-guerot.de Alle in Videos angesprochenen Verlinkungen finden Sie dort entsprechend als Fußnoten mit weiterführenden Hinweisen, Links oder Quellen. Ich danke für Ihr Interesse! Ihre Ulrike Guérot
Quelle: Ulrike Guérot, 27.04.2026
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Die weiteren drei Teile sind auf Ulrike Guérots Kanal zu finden [LINK]
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Talk im Hangar-7: Verbot, Verzicht und Tempo 100: Retten wir so das Klima? | Kurzfassung
Verbrenner-Motoren, Öl- und Gasheizungen und sogar Pools in Privatgärten: Immer mehr Teile unseres Alltags geraten ins Visier von Klimaschützern. Verbote seien nötig, denn nur mit Druck und Zwang ließe sich eine echte Verhaltensänderung erreichen, sagen viele Umweltaktivisten. Diskutiert wird derzeit ein Tempolimit von 100 km/h auf den heimischen Autobahnen – doch nicht nur Autofahrer müssen sich fürs Klima einschränken. Auch wer sich im Sommer gerne im eigenen Gartenpool entspannt, könnte bald schlechte Karten haben, denn ein Bau- und Befüllungsverbot steht im Raum. Und wer sich nach dem Sprung ins Wasser eine Käsekrainer auf den Grill legt, gewinnt ohnehin keinen Beliebtheitswettbewerb mehr. Fleisch gilt als wahrer Klimakiller, eine Sondersteuer ist längst im Gespräch. Wie weit darf der Staat in die persönliche Freiheit eingreifen, um ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen? Sind weitere Einschränkungen angesichts des Klimawandels alternativlos? Oder entwickeln wir uns immer mehr zu einer Verbotsgesellschaft? Und retten wir mit solchen Maßnahmen tatsächlich das Klima?
Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Anja Windl, Aktivistin bei der „Letzte Generation Österreich“ // Gerd Ganteför, Physiker und Bestsellerautor // Ulrich Brand, Politikwissenschaftler // Gerald Markel, Unternehmer und Politblogger
Quelle: ServusTV On, 23.06.2023
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Anmerkung CG: Schon ein paar Wochen alt, aber immer noch ein hörenswerter Bericht im ersten Teil zum Irankrieg.
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In einem langen Gespräch analysiert der Ökonom und Bankenexperte Richard Werner die geopolitischen Machtstrukturen hinter großen Kriegen – von der Lusitania über den Ersten Weltkrieg bis hin zu den heutigen Konflikten gegen Iran, Russland und China. Seine zentrale These: Große Kriege entstehen nicht spontan, sondern werden durch Propaganda, wirtschaftliche Interessen und geopolitische Strategien vorbereitet. Dabei spielten laut Werner insbesondere Zentralbanken, imperiale Machtzentren und kontrollierte Finanzsysteme eine entscheidende Rolle.
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Gleich zu Beginn macht Werner eine provokante Aussage:
Wer glaube, der aktuelle Krieg gegen Iran habe tatsächlich primär mit dem iranischen Atomprogramm zu tun, falle auf Propaganda herein.
Er argumentiert:
Kriege würden historisch fast immer unter falschen Vorwänden verkauft —
während die eigentlichen geopolitischen und wirtschaftlichen Motive verborgen blieben.
Als Beispiel nennt Werner den Untergang der RMS Lusitania im Jahr 1915.
Die offizielle Geschichte lautet:
Ein deutsches U-Boot habe ein ziviles Passagierschiff versenkt und dadurch anti-deutsche Stimmung in den USA erzeugt.
Werner behauptet jedoch:
Die britische Führung habe bewusst darauf hingearbeitet, die USA in den Krieg hineinzuziehen.
Er verweist darauf:
Besonders brisant:
Laut Werner sollen manche Zeitungen diese Warnungen absichtlich nicht veröffentlicht haben.
Er behauptet außerdem:
Die Briten hätten damals bereits deutsche Funkcodes mitlesen können und den Kapitän der Lusitania absichtlich auf eine Route gelenkt, die direkt an einem deutschen U-Boot vorbeiführte.
Winston Churchill habe sogar persönlich angeordnet, die Geschwindigkeit des Schiffes zu reduzieren —
obwohl dies das Risiko eines Angriffs erhöhte.
Für Werner ist die Lusitania deshalb ein klassisches Beispiel dafür,
wie ein Ereignis genutzt werde, um öffentliche Kriegsstimmung zu erzeugen.
Werner argumentiert mehrfach:
Die Mehrheit der Bevölkerung wolle niemals Krieg.
Gerade deshalb müssten:
geschaffen werden, um Bevölkerung und Politik in Richtung Krieg zu bewegen.
Er warnt:
Das eigentliche Problem sei,
dass viele Menschen sich schlicht nicht vorstellen könnten,
dass mächtige Kreise absichtlich globale Konflikte provozieren würden.
Werner beschreibt den Ersten Weltkrieg als Wendepunkt der modernen Geschichte.
Er nennt ihn:
den Beginn des modernen totalen Krieges.
Zum ersten Mal seien:
vollständig militarisiert worden.
Laut Werner entstand in dieser Zeit:
eine neue Form zentralisierter Kontrolle,
die sich unter dem Vorwand des Krieges ausbreiten konnte.
Im Zentrum seiner historischen Analyse steht das Britische Empire.
Werner beschreibt Großbritannien als damalige globale Hegemonialmacht,
die ihre Dominanz über:
gesichert habe.
Besonders ausführlich spricht er über:
Er behauptet:
Großbritannien habe Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg zunehmend als existenzielle Bedrohung gesehen.
Werner glaubt:
Ein zentraler Auslöser des Ersten Weltkriegs sei das deutsche Infrastrukturprojekt der Berlin–Bagdad–Basra-Bahn gewesen.
Die Idee:
Deutschland wollte Rohstoffe und Energie über Landwege sichern —
ohne von britisch kontrollierten Seewegen abhängig zu sein.
Für das britische Empire sei dies eine strategische Katastrophe gewesen.
Denn:
Eine erfolgreiche kontinentale Verbindung von Europa bis in den Nahen Osten hätte die britische Seemacht massiv geschwächt.
Werner zieht dabei direkte Parallelen zur heutigen Weltlage.
Laut Werner befindet sich die Welt heute erneut in einer ähnlichen geopolitischen Phase.
Die Rolle des damaligen Deutschlands nehme heute China ein.
China versuche:
aufzubauen.
Das moderne Gegenstück zur Berlin–Bagdad-Bahn sei laut Werner:
die chinesische Belt-and-Road-Initiative („Neue Seidenstraße“).
Besonders wichtig sei dabei Iran.
Werner argumentiert:
Iran sei nicht primär wegen seines Atomprogramms Ziel westlicher Angriffe —
sondern wegen seiner Rolle als Energie- und Transportkorridor für China.
Er verweist darauf,
dass bei Angriffen auf Iran auch Infrastrukturprojekte der Belt-and-Road-Initiative bombardiert worden seien:
Für Werner ist dies ein Beweis,
dass der eigentliche geopolitische Gegner China sei.
Werner sieht auch Venezuela als Teil derselben globalen Strategie.
Beide Länder:
Er behauptet,
dass Regimewechsel-Operationen heute zunehmend offen stattfinden —
ohne die frühere „plausible Abstreitbarkeit“.
Ein großer Teil des Interviews dreht sich um Zentralbanken und Finanzsysteme.
Werner schildert:
Er behauptet:
Finanzkrisen würden oft künstlich verschärft,
um Staaten in Abhängigkeit zu treiben.
Als Beispiel nennt er Thailand:
Werner bezeichnet dieses Modell als:
„moderne wirtschaftliche Kolonialisierung“.
Besonders kritisch äußert sich Werner über:
Er argumentiert,
diese Institutionen dienten nicht primär der Entwicklung —
sondern der Kontrolle.
Die Belt-and-Road-Initiative Chinas stelle deshalb erstmals eine ernsthafte Alternative zum westlich dominierten Finanzsystem dar.
Am Ende warnt Werner eindringlich vor einer Eskalation Richtung Dritter Weltkrieg.
Er verweist:
Besonders alarmierend sei,
dass viele Menschen glaubten,
niemand wolle einen Weltkrieg —
während gleichzeitig konkrete Vorbereitungen liefen.
Richard Werner zeichnet das Bild einer Welt,
in der:
Für ihn sind:
keine getrennten Krisen —
sondern Teile eines globalen Machtkampfes um die Kontrolle der Weltordnung.

Während westliche Medien die Konflikte gegen Russland, Iran und China meist getrennt behandeln, argumentiert der geopolitische Analyst Brian Berletic, dass all diese Krisen Teil einer einzigen langfristigen Strategie seien. In einem ausführlichen Interview beschreibt der ehemalige US-Marine und Betreiber des Kanals The New Atlas den aktuellen geopolitischen Konflikt als eine moderne Version des „Great Game“ – eines globalen Machtkampfes um Handelsrouten, Energie, Einflusszonen und die Zukunft der Weltordnung.
Seine zentrale These:
Die USA versuchen nicht mehr primär, Frieden oder Stabilität aufrechtzuerhalten — sondern den Aufstieg konkurrierender Machtzentren zu sabotieren, bevor die amerikanische Vorherrschaft endgültig zerbricht.
Berletic macht gleich zu Beginn klar:
Iran, Russland und China seien keine getrennten Konflikte — sondern Teile eines einzigen geopolitischen Gesamtbildes.
Seiner Ansicht nach richtet sich die gesamte US-Strategie letztlich gegen China.
Russland solle geschwächt werden:
Iran wiederum werde:
unter Druck gesetzt, um Chinas Energieversorgung zu destabilisieren.
Denn:
China ist massiv von Energieimporten aus dem Nahen Osten abhängig.
Berletic argumentiert:
Die Konflikte in Eurasien seien daher kein Zufall —
sondern Teil eines umfassenden Versuchs, Chinas langfristigen Aufstieg zu bremsen.
Besonders scharf kritisiert Berletic die amerikanische Diplomatie.
Die USA würden Gespräche nicht führen, um Konflikte zu lösen —
sondern um Zeit zu gewinnen, Narrative aufzubauen und weitere Eskalationen vorzubereiten.
Er verweist dabei:
Immer wieder würden westliche Politiker öffentlich von „Verhandlungen“ sprechen,
während gleichzeitig:
Berletic beschreibt dies als eine Strategie des „Doppelspiels“:
Nach außen Diplomatie —
im Hintergrund Eskalation.
Ein zentraler Punkt des Interviews:
Die Vereinigten Staaten würden keine multipolare Welt akzeptieren.
Berletic erklärt:
Washington strebe keine Balance der Mächte an —
sondern globale Vorherrschaft („primacy“).
Er verweist dabei auf:
in denen immer wieder offen über die Sicherung amerikanischer Dominanz gesprochen werde.
Die eigentliche Angst der USA sei laut Berletic:
Dass Eurasien wirtschaftlich zusammenwächst.
Vor allem:
könnten gemeinsam einen Wirtschaftsraum bilden, der sich der amerikanischen Kontrolle entzieht.
Besonders alarmierend ist Berletics Analyse der globalen Seewege.
Er argumentiert:
Die USA versuchen systematisch:
unter Kontrolle zu halten.
Er nennt dabei:
Laut Berletic wird derzeit faktisch eine globale maritime Druckstrategie aufgebaut:
Berletic geht noch weiter:
Washington versuche nicht mehr unbedingt, die Welt zu stabilisieren —
sondern sie kontrolliert zu destabilisieren.
Seiner Ansicht nach lautet die Logik:
Wenn die USA China wirtschaftlich nicht mehr einholen können,
dann müsse man:
Das Ziel sei:
Den Aufstieg Chinas zu verlangsamen —
selbst wenn dies die Weltwirtschaft beschädigt.
Berletic formuliert es drastisch:
Die USA seien bereit,
„alles in Brand zu setzen“,
wenn dadurch ihre Vorherrschaft verlängert werden könne.
Ein großer Teil des Interviews dreht sich um Energie.
Berletic beschreibt,
wie Europa bereits durch:
strategisch enger an die USA gebunden worden sei.
Nun werde dieselbe Strategie auf Asien übertragen.
Er verweist auf:
Besonders brisant sind Berletics Aussagen zu Taiwan.
Er glaubt nicht,
dass Washington jemals ernsthaft an einer friedlichen Lösung interessiert war.
Vielmehr werde Taiwan systematisch:
Er bezeichnet Taiwan faktisch als:
eine potenzielle „asiatische Ukraine“.
Gemeinsam mit:
solle Taiwan in eine regionale Anti-China-Front eingebunden werden.
Berletic spricht mehrfach von einem bereits laufenden „Dirty War“ gegen China.
Damit meint er:
Er nennt Beispiele aus:
Insbesondere chinesische Infrastrukturprojekte würden laut ihm gezielt unter Druck gesetzt.
Berletic beschreibt die größte amerikanische Sorge so:
China könnte dauerhaft stärker werden als die USA —
und eine multipolare Ordnung schaffen, in der Washington nicht mehr dominieren kann.
Genau deshalb versuche man:
Das düsterste Element des Interviews ist jedoch Berletics Schlussfolgerung.
Er glaubt:
Das amerikanische Imperium befinde sich bereits in einer Phase strukturellen Niedergangs.
Die entscheidende Frage sei nicht mehr,
ob die US-Vorherrschaft endet —
sondern:
Wie viel Schaden dabei noch angerichtet wird.
Berletic warnt ausdrücklich davor,
die Eskalationsbereitschaft Washingtons zu unterschätzen.
Er verweist:
Zwischen den Zeilen beschreibt Berletic eine Welt am Übergang:
Doch dieser Übergang verlaufe nicht friedlich.
Seiner Einschätzung nach versucht Washington:
Der Konflikt gegen Iran,
die Eskalation gegen Russland
und die Einkreisung Chinas
seien deshalb keine getrennten Krisen —
sondern Fronten desselben globalen Machtkampfes.

Während westliche Medien weiterhin von möglichen Verhandlungen, diplomatischen Durchbrüchen und einer angeblichen „Deeskalation“ zwischen Washington und Teheran sprechen, zeichnet der ehemalige Pentagon-Berater und Oberst Douglas Macgregor ein völlig anderes Bild der Realität. In einem explosiven Interview beschreibt er den Nahen Osten als Region am Rand einer historischen geopolitischen Neuordnung — und warnt davor, dass die Vereinigten Staaten in einen Krieg hineingezogen werden könnten, den sie weder kontrollieren noch gewinnen können.
Für Macgregor steht fest:
Der Konflikt gegen Iran ist längst nicht mehr nur ein regionaler Krieg.
Er sei inzwischen Teil eines viel größeren Machtkampfes:
Seine Analyse ist dabei vernichtend:
Die USA hätten Iran massiv unterschätzt, ihre eigene Verwundbarkeit ignoriert und stünden nun vor einem geopolitischen Dilemma, aus dem es keinen einfachen Ausweg mehr gebe.
Macgregor beginnt seine Analyse mit einer Aussage, die wie ein Schock wirkt:
Israel könne sich einen amerikanischen Rückzug aus dem Krieg faktisch nicht leisten.
Er argumentiert:
Die israelische Führung wisse genau, dass ihre gesamte strategische Position auf der permanenten Unterstützung durch die Vereinigten Staaten basiert.
Sollte Donald Trump plötzlich erklären:
dann wäre dies laut Macgregor aus israelischer Sicht „katastrophal“.
Denn:
Israel müsse Washington dauerhaft im Konflikt halten.
Nur so könne Tel Aviv verhindern, geopolitisch isoliert zu werden.
Zwischen den Zeilen beschreibt Macgregor eine enorme strategische Panik innerhalb Israels.
Er deutet an:
Die israelische Führung fürchte weniger Iran selbst —
als vielmehr die Möglichkeit, dass die USA irgendwann nicht mehr bereit oder fähig sein könnten, die militärische Hauptlast zu tragen.
Genau deshalb, so seine Analyse, dürfe das Feuer des Krieges niemals vollständig erlöschen.
Denn sobald Washington sich zurückziehe, stelle sich sofort eine gefährliche Frage:
Warum sollten die USA später erneut militärisch eingreifen —
etwa gegen Türkei, Iran oder andere regionale Gegner Israels?
Besonders explosiv sind Macgregors Aussagen über Israels strategische Ziele im Libanon.
Er behauptet offen:
Israel versuche derzeit, Südlibanon schrittweise zu „gazifizieren“ — also militärisch zu zerstören und langfristig in eine kontrollierte Zone umzuwandeln.
Das sei Teil einer breiteren Agenda:
einer territorialen und sicherheitspolitischen Ausdehnung israelischen Einflusses.
Ob diese Einschätzung zutrifft oder nicht —
bemerkenswert ist, dass ein ehemaliger hochrangiger US-Militärberater inzwischen öffentlich in solchen Kategorien spricht.
Noch brisanter wird das Interview, als Macgregor auf die Türkei zu sprechen kommt.
Er beschreibt Ankara inzwischen als einen der gefährlichsten geopolitischen Herausforderer Israels.
Laut Macgregor verfolgen türkische Strategen zunehmend neo-osmanische Vorstellungen:
Einflusszonen in:
Er berichtet sogar von Gesprächen über türkische Karten ehemaliger osmanischer Gebiete, die Ankara weiterhin als historischen Einflussraum betrachtet.
Damit entsteht ein völlig neues Szenario:
Israel könnte künftig nicht nur mit Iran —
sondern gleichzeitig mit einer aufstrebenden Türkei konfrontiert werden.
Besonders bemerkenswert:
Macgregor verweist auf Aussagen des ehemaligen israelischen Premierministers Naftali Bennett, wonach die Türkei langfristig der gefährlichere Gegner Israels sein könnte als Iran selbst.
Macgregor warnt außerdem vor einer Entwicklung, die westliche Medien kaum thematisieren:
die zunehmende Wut in Ägypten.
Er beschreibt ein Land,
dessen Bevölkerung immer stärker gegen die Untätigkeit ihrer Regierung angesichts der Zerstörung in Gaza und Palästina rebelliert.
Viele Ägypter würden fragen:
Macgregor deutet an:
Sollte Ägypten innenpolitisch destabilisiert werden,
könnte der gesamte Nahe Osten explodieren.
Einer der härtesten Teile des Interviews richtet sich gegen Donald Trump selbst.
Macgregor erklärt offen:
Die Angriffe auf Iran seien niemals rational kalkuliert gewesen.
Wäre strategisches Denken im Spiel gewesen,
hätte Washington Iran niemals angegriffen.
Seiner Ansicht nach:
Macgregor kritisiert besonders,
dass Trump offenbar davon ausging,
der Konflikt werde schnell enden —
eine Fehleinschätzung mit potenziell katastrophalen Folgen.
Besonders alarmierend ist Macgregors Einschätzung der militärischen Lage.
Er erklärt:
Iran habe seine Streitkräfte inzwischen massiv angepasst:
Zusätzlich hätten:
Iran erheblich widerstandsfähiger gemacht.
Macgregor behauptet sogar,
westliche Luftoperationen seien inzwischen vorhersehbar geworden,
während iranische Fähigkeiten massiv unterschätzt worden seien.
Ein zentrales Thema bleibt die Energieversorgung.
Macgregor warnt:
Eine weitere Eskalation könnte die gesamte globale Energiearchitektur erschüttern.
Die Straße von Hormus sei dabei der gefährlichste Flaschenhals der Welt.
Sollte dort ein massiver Konflikt eskalieren:
Besonders dramatisch:
Macgregor spricht von einem möglichen Jahrzehnt globaler wirtschaftlicher Schäden.
Der vielleicht wichtigste Teil des Interviews betrifft jedoch nicht Iran —
sondern die Vereinigten Staaten selbst.
Macgregor erklärt:
Die gesamte amerikanische Militärstrategie der letzten Jahrzehnte sei technologisch überholt.
Die Doktrin weltweiter Militärbasen („forward presence“) funktioniere nicht mehr:
hätten große US-Stützpunkte verwundbar gemacht.
Viele Basen im Nahen Osten seien laut ihm heute praktisch nicht mehr verteidigbar.
Macgregor geht noch weiter:
Amerikanische Militärpräsenz werde zunehmend nicht mehr als Schutz —
sondern als Gefahr wahrgenommen.
Denn:
Wo US-Stützpunkte stehen,
entstehen automatisch potenzielle Angriffsziele.
Deshalb könnten künftig:
die amerikanische Präsenz zunehmend infrage stellen.
Zwischen allen geopolitischen Analysen zieht sich eine zentrale Botschaft durch das gesamte Gespräch:
Die Weltordnung verändert sich schneller,
als Washington bereit ist zu akzeptieren.
Macgregor beschreibt:
Sein düsteres Fazit:
Die USA könnten den Krieg gegen Iran möglicherweise nicht gewinnen —
ihn aber dennoch immer weiter eskalieren.
Und genau darin liege die größte Gefahr:
Ein Konflikt, der ursprünglich regional begann,
könnte sich zu einer globalen Energie-, Militär- und Systemkrise ausweiten,
deren Folgen weit über den Nahen Osten hinausreichen.

Ein Interview mit dem bayerischen Förster Josef Erhard entwickelt sich derzeit auf YouTube zum viralen Hit. Der langjährige Waldexperte schildert darin detailliert, welche Eingriffe der Bau von Windkraftanlagen im Wald tatsächlich bedeuten. Von Rodungen und Bodenverdichtung über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Auswirkungen auf Tiere, Trinkwasser und Landschaftsbild erhebt Erhard schwere Vorwürfe gegen Politik und Medien. Das Gespräch stößt auf großes Interesse, weil es viele Aspekte anspricht, die in der öffentlichen Debatte über Windkraft kaum thematisiert werden.
Josef Erhard war fast fünf Jahrzehnte als Förster tätig, darunter viele Jahre im Staatswald und später als Leiter der Nationalpark Ranger im Nationalpark Bayerischer Wald. Zum Gegner von Windkraftanlagen im Wald sei er erst geworden, als in seinem früheren Revier ein großflächiges Windvorranggebiet geplant worden sei. In einem Gebiet mit geschützten Tierarten wie Luchs, Wildkatze, Fledermäusen und Greifvögeln hätten dutzende Windräder entstehen sollen. Erhard beschreibt, dass er aufgrund seiner genauen Ortskenntnis nicht habe schweigen können.
Besonders eindringlich schildert der ehemalige Förster die baulichen Eingriffe, die mit Windparks im Wald verbunden seien. Viele Menschen würden laut Erhard nur das fertige Windrad sehen, nicht aber die massiven Infrastrukturmaßnahmen davor. Für Rotorblätter mit heutigen Größenordnungen müssten breite Zufahrtswege geschaffen und bestehende Forststraßen massiv ausgebaut werden. Kurvenradien, Kabeltrassen, Entwässerungssysteme und großflächige Baustellen würden ganze Waldgebiete verändern. Die Fundamentflächen aus mehreren tausend Tonnen Stahlbeton blieben dauerhaft im Boden.
Erhard bezeichnet die Entfernung des Waldes als den größten Schaden überhaupt. Weder Borkenkäfer noch Sturmereignisse seien mit einer vollständigen Rodung vergleichbar. Wörtlich erklärt er im Interview: „Windkraft im Wald, das heißt Waldrodung.“ Der Eingriff in das Ökosystem sei für ihn ein „absolutes No-Go“. Besonders kritisch sieht er die großflächige Bodenverdichtung durch schwere Baumaschinen. Zwar werde später oft von Renaturierung gesprochen, tatsächlich bleibe der Boden nach seiner Einschätzung jedoch über sehr lange Zeit geschädigt.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs kritisiert Erhard die Darstellung von Windkraft als „saubere Energie“. Er verweist auf Rohstoffe und Materialien, die weltweit gewonnen würden. Balsaholz für Rotorblätter stamme aus Südamerika, Metalle und Erze aus Minengebieten in Chile oder Peru. Zudem spricht er über Chemikalien wie PFAS oder Bisphenol A, die durch Abrieb der Rotorblätter in die Umwelt gelangen könnten. Auch auslaufende Hydraulik- und Schmieröle in den Anlagen seien ein Thema, über das öffentlich kaum gesprochen werde.
Breiten Raum nimmt im Interview auch der Naturschutz ein. Erhard spricht von erheblichen Gefahren für Fledermäuse, Vögel und Insekten. Windkraftanlagen bezeichnet er dabei als „Schredderanlagen“. Die Folgen für ganze Ökosysteme seien aus seiner Sicht noch gar nicht vollständig erforscht. Darüber hinaus warnt er vor möglichen Auswirkungen auf Trinkwasser und Grundwasserströme in Waldgebieten. Der Wald sei eines der wichtigsten natürlichen Trinkwasserreservoire überhaupt.
Neben ökologischen Fragen thematisiert der ehemalige Förster auch gesundheitliche und gesellschaftliche Aspekte. Er verweist auf Debatten über Infraschall und erwähnt ein französisches Gerichtsurteil, bei dem einer Klägerin gesundheitliche Schäden zugesprochen worden seien. Außerdem beklagt er den Verlust des Waldes als Erholungsraum für Menschen. Wälder seien Orte der Ruhe und keine Industriegebiete.
Scharfe Kritik übt Erhard an Politik, Medien und Behörden. Nach seiner Ansicht würden kritische Stimmen zur Windkraft systematisch ausgegrenzt. Wer Einwände gegen bestimmte Projekte erhebe, werde schnell als „Schwurbler“ oder „Nazi“ abgestempelt. Besonders die Berichterstattung großer Medien bezeichnet er als einseitig. Objektiven Journalismus sehe er in diesem Bereich kaum noch.
Auch die Energiepolitik Deutschlands greift Erhard frontal an. Bayern sei ein Schwachwindgebiet, wirtschaftlicher Betrieb von Windkraft funktioniere dort nur durch massive Subventionen. Gleichzeitig verweist er auf Zeiten ohne Wind und Sonne, in denen weiterhin Gas-, Kohle- oder Atomstrom benötigt werde. Die Vorstellung, ein Industrieland allein mit Wind- und Solarenergie versorgen zu können, hält er für unrealistisch.
Zum Ende des Interviews fordert Erhard mehr direkte Mitsprache der Bevölkerung. Früher habe es Bürgerentscheide über Windkraftprojekte gegeben, heute würden Entscheidungen zunehmend zentral getroffen. In seiner Heimatgemeinde habe eine Bürgerinitiative einst erreicht, dass sich 75 Prozent der Bevölkerung gegen Windräder im Staatswald ausgesprochen hätten. Solche demokratischen Abstimmungen wünsche er sich auch heute wieder.
Die Initiative GEGENWIND Bayerischer Wald kann man via Facebook kontaktieren.
Zwischen diplomatischen Signalen, Drohungen weiterer Eskalation und widersprüchlichen Meldungen aus Washington, Teheran und Tel Aviv überschlagen sich derzeit die Ereignisse rund um den Krieg gegen den Iran. Während offiziell über Waffenstillstand, Hormus-Abkommen und neue Verhandlungen gesprochen wird, warnen zahlreiche Analysten, Militärs und geopolitische Beobachter vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts mit globalen Folgen für Energieversorgung, Weltwirtschaft und die gesamte Machtbalance im Nahen Osten. In den folgenden Interviews und Analysen kommen unterschiedliche Stimmen, Einschätzungen und Perspektiven zur aktuellen Lage zu Wort.
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