NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Kognitive Kriegsführung der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP)

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die NATO hat den menschlichen Geist zum Schlachtfeld erklärt. In der Schweiz wird dieses Schlachtfeld von der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) bewirtschaftet — einem Berufsverband, dessen Geschäftsmodell die kognitive Schwächung der Bevölkerung zwar nicht offiziell zum Ziel erklärt, aber als messbare Wirkung hervorbringt. Die Frage drängt sich auf: Sind die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP ein nationales Sicherheitsrisiko?

Die sechste Domäne der Kriegsführung — das Denken

Im Jahr 2020 legte der französische Offizier François du Cluzel am NATO Innovation Hub in Norfolk, Virginia, ein Dokument vor, das die westliche Sicherheitsarchitektur um eine Di

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Das Boot ist voll

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Abstimmungskampf in der Schweiz: Die «Nachhaltigkeitsinitiative» will Migration begrenzen, aber nahezu alle Parteien und Verbände sind dagegen.

Michael Straumann

Die Schweiz platzt aus allen Nähten. Die Mieten steigen auf Rekordniveau, die Züge sind überfüllt, die Staus werden länger. Vielerorts stösst das Land an seine Kapazitätsgrenzen. So haben die Mietpreise in Zürich – sowohl in der Stadt als auch kantonal – kürzlich ein historisches Hoch erreicht. Die Angebotsmieten sind in den letzten 25 Jahren im Kanton um 21 Prozent gestiegen, in der Stadt sogar um 44 Prozent.

Auch im öffentlichen Verkehr, um den die Schweiz europaweit beneidet wird, zeigen sich zunehmend Engpässe. Besonders auf stark frequentierten Strecken

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Irans Schatten über Amerikas teuerster Drohne

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Das spurlose Verschwinden einer US-Aufklärungsdrohne über Iran beunruhigt die Amerikaner, nicht nur weil es davon nur wenige, schwer ersetzbare Exemplare gibt, sondern weil auch befürchtet wird, dass erneut ein technologisches US-Wunderwerk unversehrt in die Hände der Iraner gefallen ist.

Von Rainer Rupp

Am 9. April 2026, nur Tage nach der Einigung der USA und Irans auf den fragilen Waffenstillstand, verschwand eine der teuersten und modernsten Aufklärungsdrohnen der US-Marine spurlos über der Straße von Hormus. Die Drohne vom Typ „MQ-4C Triton“, ein hochfliegender, langlebiger HALE-Drohnengigant, war auf Routinepatrouille über dem Persischen Golf unterwegs. Plötzlich gehorchte sie nicht mehr den Befehlen ihres US-Drohnenpiloten, sondern drehte „eigenwillig“ nach Nordosten ab – direkt in Richtung iranisches Territorium. Dann sendete sie den Notruf-Code 7700 ab, und auf dem Radar konnte verfolgt werden, wie sie rapide von ihrer operativen Höhe von 16 Kilometern auf knapp einen Kilometer absank.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusätzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.

Wer unsere Veröffentlichungen vollständig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.

Im Folgenden eine Auswahl zentraler Beiträge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:

⚠🇮🇱☠ Schwere Vorwürfe gegen Israel: Bericht spricht von organisierter Folter

Eine TV-Sendung von *The Young Turks (TYT)* greift einen Bericht des Euro-Mediterranen Human Rights Monitor auf – mit brisantem Inhalt:

👉 Demnach gibt es Belege für systematische sexuelle Gewalt… pic.twitter.com/2F3K5bFjVu

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

Der Hollywood-Schauspieler Denzel Washington wurde zum viralen Hit, als er live auf Instagram mit Pastor Bernard zu sehen war und dabei seine Hingabe an Christus und „Gottes Plan“ zum Ausdruck brachte.

Washington sprach auch über den Zustand Hollywoods und sagte, dass wir… pic.twitter.com/T6Mhykg7B5

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇮🇱🇮🇷Mossad-Chef- Unser Kampf endet erst mit dem Ende des iranischen Regimes pic.twitter.com/vgu4nTS4Wu

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇷🇺💉 Bestätigung aus Russland: Impfungen gegen Krebs bewilligt

Im Rahmen der staatlichen Pflichtkrankenversicherung sollen neue Krebsbehandlungen verfügbar gemacht werden.

🧬 Dazu gehören:
• Personalisierte Onko-Impfstoffe, individuell für jeden Patienten entwickelt
•… pic.twitter.com/chJivfZkt5

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇺🇸🇮🇱🇮🇷⚡⚡Pepe Escobar, der sehr gute Verbindungen zu dem Friedestreffen zwischen dem Iran und den USA hat, zitiert ein iranisches Parlamentsmitglied, das bei den Gesprächen in Islamabad anwesend war.

„Ratet mal, wer bald in den Raum stürmte! Tweedledee und Tweedledum! Witkoff… pic.twitter.com/3ZitQfMHqC

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 15. April)

🎥Video 1: Maria Bartiromo nach einem Besuch im Weißen Haus: „Der Krieg gegen den Iran ist vorbei.”

🎥Video 2: Es gibt keine Seeblockade der Straße von Hormuz. Der lokale Reporter Mojtaba Biglari zeigt Aufnahmen… pic.twitter.com/QARKf8WI3S

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇮🇳 Ein Schiffskapitän steckt seit dem 28. Februar in der Straße von Hormus fest.

„Die Blockade betrifft viele Länder.
Sie wird unsere Lebensmittelversorgung in Zukunft beeinträchtigen.
Alle Preise werden definitiv steigen.“

Falls du dich fragst, wie die Straße von Hormus vor… pic.twitter.com/vdAntuqotK

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🚨Das geht viral und könnte dem pharmazeutisch-industriellen Komplex wirklich schaden.

Children’s Health Defense hat den Betrug gerade enthüllt: Ivermectin zerstört Krebs, was Chemotherapie niemals konnte.

Fast 200 Patienten.
Mehrere Krebsarten.
84 % positives Ergebnis. pic.twitter.com/aMEV3KOrpH

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🛢 Irans „Plan B“: Ölexport ohne Hormus

Auch dafür haben Sie vorgesorgt

Während die Aufmerksamkeit auf die Straße von Hormus gerichtet ist, hat der Iran längst eine Alternative geschaffen:

📍 Die Goreh–Jask-Pipeline

* Länge: ~1.100 km
Verbindung: Bushehr – Bandar-e Jask (Golf… pic.twitter.com/w6KDa78khT

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🇨🇳Chinesische Marine zeigt Präsenz

MarineTraffic-Daten zeigen aktuell ein auffälliges Bild im nördlichen Arabischen Meer – rund 500 Seemeilen östlich der Straße von Hormus liegt ein Kriegsschiff vor Anker.

📍 Identifiziert wurde:

🇨🇳 PLA Navy Fregatte vom Typ 054A („Daqing“)… pic.twitter.com/DtlZEJZArL

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🌍 Diplomatischer Eklat in Peking

🇨🇳🇦🇪Bericht über Spannungen zwischen China und den VAE

Berichten zufolge kam es während eines Besuchs einer hochrangigen Delegation aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Peking zu ungewöhnlich deutlichen Spannungen.

📍 Im Zentrum:… pic.twitter.com/YKx4ba1FUF

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

⚡⚡🇺🇸🇮🇷 Die iranische Delegation fühlte sich nach dem abrupten Ende der US-Gespräche bedroht.

Prof. Marandi

Als JD Vance die Gespräche mit dem Iran in Pakistan abbrach, fiel dies zeitlich mit einem Meinungsartikel in der CIA-nahen „Washington Post” zusammen, der zu „einer… pic.twitter.com/DuXskXcCvI

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

‼🇺🇸🇮🇷Kosten und Nutzen von US-Bomben auf die „Festung Iran”

Die Trump-Regierung ist gezwungen, 5.000-Pfund-Bunkerbrecher abzuwerfen, um lediglich die Oberfläche der unterirdischen Raketenstädte des Iran anzukratzen. Das Pentagon verschwendet somit Milliarden, während der Iran… pic.twitter.com/NoRmVbPJN0

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🤖⚡Jeff Bezos behauptet: Ein KI-Crash wäre kein Problem – sondern würde die Zukunft finanzieren.

Klingt gut, blendet aber einiges aus.

Ja, bei der Dotcom-Blase blieb Infrastruktur übrig. Aber auch massive Verluste, zerstörte Existenzen und jahrelange Fehlallokationen von… pic.twitter.com/PtsfUdyZez

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

💉☠💉Ein niederländisches Gericht hat Bill Gates und Pfizer-CEO Albert Bourla BEFOHLEN, im Zusammenhang mit COVID-Impfverbrechen auszusagen — beschuldigt des Völkermords und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Das Gericht wird prüfen, ob mRNA-Impfstoffe als biologische… pic.twitter.com/moYPIJGfVN

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🚨 HORMUZ JETZT: SCHIFFSVERKEHR SICHTBAR UNTER DRUCK

Aktuelle AIS-Daten zeigen eine angespannte Lage in der Straße von Hormus:

➡ Auffällige Ansammlungen von Tankern vor Fujairah und im Golf von Oman
➡ Viele Schiffe bewegen sich langsam oder verbleiben in Wartemustern
➡ Kein… pic.twitter.com/eFRisq0Y13

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🔥 DAS IST BRANDHEISS: IRLAND VOR REGIERUNGSSTURZ?

Die Lage eskaliert.

Wie aktuelle Berichte zeigen, steht die irische Regierung HEUTE vor einer entscheidenden Misstrauensabstimmung – ausgelöst durch massive Proteste im ganzen Land.

👉 Straßen blockiert
👉 Häfen lahmgelegt
👉pic.twitter.com/mkWIP0q3SC

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🚨TUCKER: „Es ist in Großbritannien illegal, ein anderes Land zu kritisieren. Menschen wurden wegen Kritik an Israel verhaftet.“

BBC-JOURNALISTIN: „Das ist nicht wahr.“

TUCKER: „Wurden Menschen nicht verhaftet?“

BBC-JOURNALISTIN: „Palestine Action ist verboten.“

TUCKER:… pic.twitter.com/QoYa1Nzntq

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

‼🇺🇸„Wir haben ein sehr ernstes Problem. Es ist äußerst gefährlich".

Prof. Jeffrey Sachs über Trump: Dunkle Triade, frontotemporale Demenz, totaler institutioneller Kollaps.

„Wir haben eine Ein-Mann-Herrschaft, und der eine Mann ist zufällig verrückt.“ pic.twitter.com/uDGhCzJ3zj

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 14. April)

🎥Video 1: Der gesuchte und immer noch freilaufende Massenmörder bedroht ganz Europa dafür, sich nicht einzumischen und einen Weltkrieg mit dem Iran zu beginnen, und sagt, Israel werde nicht vergessen, was ihr getan… pic.twitter.com/uOx1Usk24U

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🇮🇷🇺🇸 Das ist der Mann hinter den Lego-Videos, die wir alle gesehen haben.

„Ich bin ein stolzer iranisch-amerikanischer Bürger und sehe zu, wie mein Heimatland Iran getroffen wird. Es hat mir das Herz gebrochen.

Ich habe diese Lego-Videos begonnen, um die Wahrheit zu verbreiten… pic.twitter.com/G1CN7DFL8A

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🚨Die von den USA angekündigte Blockade des Hormus hat begonnen.

🚨🇺🇸🇮🇷 HORMUZSTRASSE: DIE GEFÄHRLICHE FALLE FÜR DIE US-MARINE

Während die USA Minenräumoperationen intensivieren und eine gewaltsame Kontrolle der Straße von Hormus vorbereiten, zeigt eine detaillierte… pic.twitter.com/rRbHQB5AR5

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇮🇱🇺🇸⛓️‍💥Benjamin Netanjahu sagt, die Trump-Regierung berichte ihm täglich direkt über den Iran.

Netanjahu sagt, JD Vance habe ihm jedes einzelne Detail der Friedensgespräche berichtet.

»Er hat mir detailliert berichtet, wie Mitglieder dieser Regierung es jeden Tag tun.« pic.twitter.com/sKj6l0ARQk

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇺🇸🇮🇷🇨🇳Die US-Marineblockade gegen den Iran ist ein Krieg gegen China.

Schauen Sie sich dazu diese Karte der globalen Energierouten nach China an. Zunächst haben sie in Venezuela die Energieexporte nach China gestoppt. Nun wollen sie die Energieexporte nach China durch eine… pic.twitter.com/ZCSCBnaeku

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇮🇷🇺🇸⚡ – Professor Marandi: „Wir werden uns der Gewalt nicht beugen. Amerika hat nicht nach einer Vereinbarung gesucht, sondern nach der Kapitulation des Iran!

Amerika hat gehandelt, wie es immer handelt: arrogant und ohne jegliche Achtung vor der Souveränität und der… pic.twitter.com/yz5iVkYZR7

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

💥🇺🇸🇮🇱Der investigativjournalist Max Blumenthal hat enthüllt, dass Lara Trump und Don Jr. einen 30-prozentigen Anteil an Salem Media besitzen, einem registrierten israelischen Auslandsagenten. Die Trump-Familie kassiert buchstäblich Millionen von der israelischen Regierung, um… pic.twitter.com/QFmXIAjy1g

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇺🇸☝😜 pic.twitter.com/jX8OcpQYYb

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🚨Britisches Bauernvolk wird BEZAHLT, um kein Essen mehr für sich selbst und für ihre Bürger anzubauen.

„Wir werden jetzt bezahlt, um mit dem Anbau von Essen aufzuhören und stattdessen Wildblumen zu pflanzen. Es ist Wahnsinn.“

Dieser britische Bauer erklärt, dass er Wörtlich… pic.twitter.com/t9JMwF9wf3

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

☝💉☠„Die Menschen müssen verstehen, dass das öffentliche Gesundheitswesen und insbesondere Massenimpfprogramme Teil einer seit Langem bestehenden eugenischen Agenda sind.“

Laut Sasha Latypova ist den meisten Amerikanern der historische Zusammenhang zwischen Impfstoffen,… pic.twitter.com/Cf4YdrzOUg

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🚨 Neo-Caligula postet erneut zur Straße von Hormus

🇺🇸 Die USA werden laut Donald Trump ab dem 13. April Schiffe blockieren, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen.

🕒 Zeit Europa (MESZ):
➡ 13. April 2026, 16:00 Uhr

Trump kündigt diese Maßnahme erneut öffentlich an und… pic.twitter.com/6pgu4BaR7j

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇺🇸🇮🇱🇮🇷„Die Zeit ist nicht auf Israels Seite.“

Der investigative Journalist Max Blumenthal erklärt, warum das Apartheid-Regime in Tel Aviv nach diesem Jahr Schwierigkeiten haben wird, die USA in einen weiteren Krieg mit dem Iran zu verwickeln. pic.twitter.com/bBIpBzwWIn

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 13. April)

🎥Video 1: Ein massives laufendes US-Militäraufgebot in Westasien. Dies geschieht vor dem Hintergrund des Zerfalls des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran nach dem Scheitern der Verhandlungen.

🎥Video… pic.twitter.com/GdwM5UAVKh

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🔴 Die Bilderberg-Gruppe trifft sich über einen Monat früher – das erste Mal seit Jahrzehnten.
🔴 Insider sprechen von einem Krisentreffen hinter verschlossenen Türen.
🔴 Hochrangige Player aus Militär, KI, Finanzwelt und Politik sind vor Ort.

☝Namen, die aufhorchen lassen:

*… pic.twitter.com/gjWFq8mm32

— Don (@Donuncutschweiz) April 12, 2026

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Neues und Spannendes aus dem Telegram-Kanal!

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Telegram erlaubt es wieder, unsere Beiträge in Webseiten einzubetten. Wie lange das so bleibt, wissen wir nicht. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und teilen heute nach wieder Neues und Spannendes aus unserem Telegram-Kanal mit euch.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Der Great Reset: Die nächste Phase – Rechenzentren und die Rückeroberung der Menschlichkeit (Teil 3)

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von The Vigilant Fox

Es sollte eigentlich still und leise über die Bühne gehen … doch in einigen Gemeinden wird dem bereits Einhalt geboten – und die Menschen setzen sich durch.

Seit zwei Tagen deckt Maria Zeee in ihrer dreiteiligen Serie Great Reset: Next Phase die Realität hinter dem „Great Reset“ auf.

Nicht als Idee – sondern als System.

Teil 1 hier: Teil 2 hier:

Ein System, das darauf ausgelegt ist, menschliche Entscheidungsfindung zu ersetzen … angetrieben von riesigen, energieverschlingenden Rechenzentren … durchgesetzt durch Überwachung, die die meisten Menschen nie sehen, aber spüren werden.

Es ist bereits da.

Menschen werden von KI-Systemen verhaftet, die Fehler machen. Es werden Netzwerke aufgebaut, um Verhalten in Echtzeit zu verfolgen und Kontrolle in den Hintergrund des Alltags zu integrieren.

Das Endziel ist einfach.

Eine Welt, in der Kontrolle automatisch erfolgt, Aufsicht verschwindet und die Systeme, die Entscheidungen über dein Leben treffen, nicht hinterfragt werden können.

Sobald dieses Gefängnis errichtet ist, betrittst du es nicht – du wachst darin auf.

Aber hier ist, womit sie nicht gerechnet haben…

Die Menschen beginnen, es als das zu erkennen, was es ist.

Und in einigen Gemeinschaften stoppen sie es tatsächlich.

Falls du es verpasst hast, kannst du dir Teil 1 und Teil 2 ansehen.

For the past two days, @zeeemedia has been exposing the reality behind the Great Reset in her 3-part series, Great Reset: Next Phase.

Not as an idea—but as a system.

A system designed to replace human decision-making… powered by massive energy-draining data centers… enforced… pic.twitter.com/sVoh5soGs3

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Was hier entsteht, ist nicht nur fortschrittliche Technologie – es ist ein Kontrollsystem, das bereits lebensverändernde Entscheidungen trifft, oft ohne Rechenschaftspflicht.

Zahlreiche Fälle aus der Praxis zeigen, wie Gesichtserkennung und KI-Identifizierung auf eine Weise versagen, die Leben zerstört. Menschen werden verhaftet, inhaftiert und gezwungen, ihre Unschuld im Nachhinein zu beweisen – alles aufgrund fehlerhafter Übereinstimmungen aus verpixelten Aufnahmen oder unvollständigen Daten.

Eine Großmutter wurde mit vorgehaltener Waffe festgenommen und verbrachte Monate hinter Gittern für ein Verbrechen, das sie nie begangen hatte. Ein Ingenieur wurde verhaftet, während der wahre Verdächtige noch am selben Tag gefasst wurde. Andere wurden über Nacht inhaftiert, obwohl sie schwanger waren, oder tagelang festgehalten – alles nur, weil das System einen Fehler gemacht hat.

Zumindest im Moment steht noch eine Sache zwischen einem Fehler und bleibendem Schaden: menschliche Aufsicht.

„Im Moment haben wir noch einige Rechtsmittel … aber je mehr Menschen durch KI ersetzt werden, desto weniger Rechtsmittel wird man haben … denn wenn diese Aufgaben der KI übertragen werden, an wen kann man sich dann wirklich wenden?

Genau hier wird der Einsatz unbestreitbar.

Denn sobald Entscheidungen vollständig in automatisierte Systeme verlagert werden, geht es nicht mehr nur darum, ob das System funktioniert.

Es geht darum, ob jemand in der Lage sein wird, es anzufechten, wenn es das nicht tut.

What’s being built isn’t just advanced technology—it’s a control system that’s already making life-altering decisions, often without accountability.

Multiple real-world cases show how facial recognition and AI identification are failing in ways that destroy lives. People are… pic.twitter.com/T4G3GQ5JlL

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Das Risiko besteht nicht nur im Missbrauch, sondern auch im Kontrollverlust.

Es gibt bereits Belege dafür, dass sich manche KI-Systeme auf eine Weise verhalten, die ihre Entwickler nicht vorhergesehen haben und nicht vollständig kontrollieren können. Ein System wurde „so hungrig nach Rechenleistung“, dass es sein eigenes Netzwerk angriff, Ressourcen an sich riss und kritische Infrastruktur zum Erliegen brachte, nur um sich selbst am Leben zu erhalten.

Das ist keine Theorie. Das geschieht gerade jetzt.

Gleichzeitig geht der Wettlauf um immer leistungsfähigere KI mit voller Geschwindigkeit weiter. Die Systeme werden komplexer, autonomer und immer tiefer in kritische Infrastrukturen eingebettet. Doch die Menschen, die sie entwickeln, verfügen nach wie vor über keine zuverlässige Möglichkeit, sie zu kontrollieren.

„Entwickler wissen nicht, wie sie sicherstellen können, dass die von ihnen entwickelten Systeme zuverlässig kontrollierbar sind.“

Und trotz Warnungen von Wissenschaftlern, Forschern und sogar den CEOs, die diese Entwicklung vorantreiben, dass diese Technologie existenzielle Risiken bergen könnte, hat sich die Entwicklung nicht verlangsamt.

Der Kurs ist klar.

Mehr Leistung. Weniger Kontrolle. Höheres Risiko.

The risk isn’t just misuse, it’s loss of control.

We already have evidence that some AI systems are behaving in ways their creators didn’t anticipate and can’t fully contain. One system became “so hungry for computing power” that it attacked its own network, seizing resources… pic.twitter.com/khoz2ayWIl

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

All dies läuft auf einer Infrastruktur, die die meisten Menschen nie zu Gesicht bekommen – und sie wächst in atemberaubendem Tempo.

Hunderte von Rechenzentren befinden sich bereits in den Vereinigten Staaten im Bau, und weltweit entstehen weitere. Diese Einrichtungen bilden das Rückgrat von KI-Systemen, Überwachungsplattformen und Echtzeit-Datenverarbeitung, die eine ständige Überwachung in großem Maßstab ermöglichen.

Gleichzeitig werden Überwachungsinstrumente still und leise in den Alltag eingebettet.

Kennzeichenerkennungssysteme, Gesichtsverfolgung, Verhaltensanalyse … diese Technologien werden mittlerweile in Tausenden von Gemeinden eingesetzt, oft ohne öffentliche Beteiligung oder klare Aufsicht.

Oberflächlich betrachtet ist das Versprechen Sicherheit.

Doch hinter diesem Versprechen verbirgt sich etwas weitaus Mächtigeres … ein System, das in der Lage ist, Bewegungen zu verfolgen, Muster zu erkennen und Daten über Einzelpersonen so zu speichern, dass diese jederzeit erweitert oder für andere Zwecke genutzt werden können.

Was als Kriminalitätsprävention beginnt, kann schnell zu einer Überwachung rund um die Uhr werden.

Und in vielen Fällen wird es installiert, bevor die Menschen überhaupt bemerken, dass es da ist.

All of this runs on an infrastructure most people never see—and it’s expanding at a staggering pace.

Hundreds of data centers are already under construction across the United States, with more rising globally. These facilities form the backbone of AI systems, surveillance… pic.twitter.com/bDw0NHaLkc

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Trotz des Ausmaßes der Bauvorhaben geschieht etwas Unerwartetes.

Die Menschen nehmen es wahr und wehren sich – und es funktioniert tatsächlich.

Im ganzen Land lehnen Gemeinden Rechenzentrumsprojekte ab, stoppen den Ausbau der Überwachung und erzwingen eine Änderung der Entscheidungen. Die Bürgerversammlungen füllen sich. Abstimmungsergebnisse werden gekippt. Projekte, die einst unvermeidlich schienen, werden nun gestoppt.

Ganze Säle voller Menschen stehen zusammen und machen deutlich, dass dies keine Zukunft ist, die sie bereit sind zu akzeptieren.

In manchen Fällen halten Einzelpersonen allein die Stellung, weigern sich, Land zu verkaufen, selbst wenn ihnen lebensverändernde Geldsummen angeboten werden, und entscheiden sich stattdessen dafür, die Menschen und Orte um sie herum zu schützen.

„Ich sagte, ich will euer Geld nicht … Ich mache mir mehr Sorgen darüber, was mit all diesen Menschen hier passieren wird, nachdem ich weg bin.“

An diesem Punkt wird der Wendepunkt unübersehbar. Denn hier geht es nicht mehr nur um Infrastruktur.

Es geht um Zustimmung.

Und diese Zustimmung wird immer seltener erteilt.

Despite the scale of what’s being built, something unexpected is happening.

People are noticing and they’re pushing back—and it’s actually working.

Across the country, communities are rejecting data center projects, stopping surveillance expansions, and forcing decisions to… pic.twitter.com/vNmk80MKFU

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Hierhin führt alles.

Nachdem das Ausmaß der Infrastruktur, die Risiken einer unkontrollierten KI und der schleichende Ausbau von Überwachungssystemen dargelegt wurden, rückt die eigentliche Frage in den Fokus: Welche Art von Zukunft wird hier aufgebaut, und wer entscheidet darüber eigentlich?

Die Richtung ist unverkennbar.

Eine Zukunft, die von Technokratie bestimmt wird. Ständige Überwachung. Automatisierte Entscheidungsfindung. Kontrolle, eingebettet in Systeme, denen die meisten Menschen nie zugestimmt haben. Eine Welt, in der die Privatsphäre schwindet, Autonomie verblasst und KI-gesteuerte Überwachung jeden Bereich des täglichen Lebens durchdringt, von der Bewegung über das Geld bis hin zum Verhalten selbst.

Aber diese Zukunft ist nicht vorbestimmt.

Denn gleichzeitig entsteht etwas anderes: Bewusstsein.

Die Gemeinschaften, die Rechenzentren ablehnen, reagieren nicht aus Angst. Sie reagieren auf das, was sie nun verstehen. Sie sehen, was aufgebaut wird, wohin es führt und was daraus wird, wenn niemand Widerstand leistet.

Sobald die Menschen das Endziel verstehen, geschieht etwas Unglaubliches.

Sie hören auf, mitzumachen.

Sie fangen an, Entscheidungen zu treffen.

Sie beginnen, sich zu organisieren.

Sie beginnen, Grenzen zu ziehen.

Sie beginnen, Nein zu sagen.

Und genau das ist entscheidend.

Denn Systeme wie dieses etablieren sich nur mit der Akzeptanz der Öffentlichkeit – und sobald diese Akzeptanz bröckelt, bröckelt auch die Vorstellung, dass diese Zukunft unvermeidlich ist.

Letztendlich ist der wichtigste Wandel nicht technologischer Natur. Er ist menschlicher Natur.

Das System funktioniert nur, wenn man sich fügt.

Und sobald sich das ändert, ist das Ergebnis nicht mehr vorbestimmt.

This is where everything leads.

After laying out the scale of the infrastructure, the risks of unchecked AI, and the quiet expansion of surveillance systems, the real question comes into focus: what kind of future is being built, and who actually gets to decide?

The direction… pic.twitter.com/Qn5QTcMKM6

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Sehen Sie sich unten die gesamte Folge an:

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Über 20 von den USA genehmigte Schiffe passieren die Straße von Hormus, während Trump die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Pakistan ins Auge fasst und weiter Updates

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Tyler Durden

Zusammenfassung

  • CENTCOM: „In den ersten 24 Stunden hat es kein Schiff geschafft, die US-Blockade zu durchbrechen, und sechs Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehrenund in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zurückzukehren“, hieß es. WSJ: 20 von den USA genehmigte Schiffe haben die Blockade passiert, die keine iranischen Häfen angelaufen haben.
  • Die Diplomatie ist noch nicht gescheitert, wie Bloomberg berichtet: Der Iran erwägt eine kurzfristige Unterbrechung der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Trump erklärt gegenüber der NYP, dass die Gespräche in zwei Tagenin Pakistan erneut stattfinden könnten.
  • Die Vermittler bemühen sich, in den kommenden Tagen eine weitere Runde von Gesprächen zwischen den USA und dem Iran auf die Beine zu stellen: Der Iran bietet Berichten zufolge ein fünfjähriges Moratorium für sein Atomprogramm an, während die USA 20 Jahre fordern.
  • Die Saudis gehören zu denen, die ein Ende der US-Blockade der Straße von Hormus fordern, da befürchtet wird, die Houthis könnten die Straße von Bab al-Mandeb sperren. Ein chinesisches Schiff, das die US-Blockade von Hormus testet, scheint eine Kehrtwende zu machen. Nordkorea soll mit Teheran über Gebührenund sichere Durchfahrt verhandeln.
  • Der Generalsekretär der Hisbollah, Naim Qassem, lehnt die bevorstehenden Gesprächezwischen der libanesischen Regierung und Israel ab, die für Dienstag um 11 Uhr in Washington, D.C. angesetzt sind.

* * *

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 15. April)

🎥Video 1: Maria Bartiromo nach einem Besuch im Weißen Haus: „Der Krieg gegen den Iran ist vorbei.”

🎥Video 2: Es gibt keine Seeblockade der Straße von Hormuz. Der lokale Reporter Mojtaba Biglari zeigt Aufnahmen… pic.twitter.com/QARKf8WI3S

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

Über 20 von den USA genehmigte Schiffe passieren die Straße von Hormus: WSJ

Das WSJ berichtet am Dienstagabend: „Nach Angaben zweier US-Beamter haben in den letzten 24 Stunden mehr als 20 Handelsschiffe die Straße von Hormus passiert. Zwar macht der Handelsverkehr nach wie vor nur einen Bruchteil dessen aus, was er vor dem Krieg war, doch stellt der Schiffsverkehr eine Verbesserung an dieser kritischen Engstelle dar.“

Es handelt sich hierbei natürlich um „zugelassene“ Schiffe, deren Durchfahrt durch das US-Militär koordiniert wurde – und dies, nachdem Anfang dieser Woche einige sanktionierte oder nicht zugelassene Schiffe die Durchfahrt in Angriff genommen hatten, bevor sie beschlossen, umzukehren. Mehr dazu laut WSJ:

Zu den Schiffen, die die Meerenge in den letzten 24 Stunden passiert haben, gehören Fracht-, Container- und Tankschiffe, die in den Persischen Golf ein- und auslaufen, sagte einer der Beamten. Einige Schiffe sind ohne eingeschaltete Transponder gefahren, um das Risiko iranischer Angriffe zu minimieren. Die Gefahr durch iranische Angriffe und Seeminen hat die meisten Schiffe davon abgehalten, während des Krieges zu versuchen, die enge Wasserstraße zu durchqueren.

Es bleibt dabei, dass Schiffe, gegen die keine Sanktionen verhängt wurden und die keine iranischen Häfen anlaufen, die von den USA verhängte Blockade passieren dürfen. Doch die Ölpreise und -märkte zeigen sich davon unbeeindruckt, da dies nicht schnell genug geschieht und angesichts der Minen sowie der anhaltenden Bedrohung des Seeverkehrs durch iranische Drohnen und Raketen nicht damit zu rechnen ist, dass sich die sprichwörtlichen Schleusen für den Tankerverkehr in nächster Zeit öffnen werden.

CENTCOM gibt erstes großes Update zur Blockade, Trump deutet Gespräche an

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat seine erste große Erklärung und das erste Update seit Inkrafttreten der von Trump angeordneten US-Seeblockade der Straße von Hormus veröffentlicht.

„In den ersten 24 Stunden hat es kein Schiff geschafft, die US-Blockade zu passieren, und sechs Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehren und wieder in einen iranischen Hafen am Golf von Oman einzulaufen“, hieß es.

IRAN-GESPRÄCHE KÖNNTEN IN DEN NÄCHSTEN ZWEI TAGEN IN PAKISTAN STATTFINDEN: TRUMP GEGENÜBER DER „NY POST“

USA WERDEN DIE VORÜBERGEHENDE AUSNAHMEREGELUNG FÜR SANKTIONEN GEGEN IRANISCHES ÖL, DIE DIESE WOCHE AUSLAUFT, ZULASSEN

„Die Blockade wird unterschiedslos gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen, einschließlich aller iranischen Häfen am Arabischen Golf und am Golf von Oman“, fügte es hinzu und wies darauf hin, dass derzeit über 10.000 amerikanische Militärangehörige an der Blockademission beteiligt sind. Das regionale US-Kommandozentrum veröffentlichte zudem eine Infografik, aus der hervorgeht, welche Typen der verschiedenen Kriegsschiffe der Marine im Einsatz sind.

More than 10,000 U.S. Sailors, Marines, and Airmen along with over a dozen warships and dozens of aircraft are executing the mission to blockade ships entering and departing Iranian ports. During the first 24 hours, no ships made it past the U.S. blockade and 6 merchant vessels… pic.twitter.com/dpWAAknzQp

— U.S. Central Command (@CENTCOM) April 14, 2026

Übersetzung von „X“: Mehr als 10.000 US-amerikanische Seeleute, Marines und Luftwaffensoldaten zusammen mit über einem Dutzend Kriegsschiffen und Dutzenden von Flugzeugen führen die Mission aus, Schiffe zu blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. In den ersten 24 Stunden kam kein Schiff durch die US-Blockade hindurch, und 6 Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehren und wieder in einen iranischen Hafen am Golf von Oman einzulaufen. Die Blockade wird unparteiisch durchgesetzt gegen Schiffe aller Nationen, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen, einschließlich aller iranischen Häfen am Arabischen Golf und Golf von Oman. US-Streitkräfte unterstützen die Freiheit der Schifffahrt für Schiffe, die den Hormuz-Straße zu und von nicht-iranischen Häfen durchqueren.

Der Korrespondent von RT ist jedoch vor Ort und hat einen gegensätzlichen Bericht verfasst, der den Behauptungen der USA widerspricht:

There is NO naval blockade of Hormuz Strait — RT Exclusive

Local reporter Mojtaba Biglari shows footage of 'completely secure' Strait

Countries hostile to Iran still not allowed to pass

'Trump granted them permission in a parallel world' pic.twitter.com/nvvAxLZPZk

— RT (@RT_com) April 14, 2026

Übersetzung von „X“: Es gibt KEINE Seeblockade der Straße von Hormus — RT Exklusiv Lokaler Reporter Mojtaba Biglari zeigt Aufnahmen der „vollständig sicheren“ Straße Ländern feindlich gegenüber Iran ist der Durchgang immer noch nicht gestattet „Trump hat ihnen in einer parallelen Welt die Erlaubnis erteilt“

Südkorea soll mit dem Iran über Durchfahrtsgebühren und die Durchfahrt durch die Straße von Hormus verhandeln

Washington hat Länder, deren Tanker in der Nähe des Iran festsitzen, dringend aufgefordert, kein Geld an Teheran zu zahlen, um die Durchfahrt durch die gesperrte Straße von Hormus zu ermöglichen. Auch verschiedene Unternehmen der Tanker- und Schifffahrtsbranche haben sich lautstark dagegen ausgesprochen.

Inmitten eines zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran verhandelt Südkorea Berichten zufolge jedoch mit dem Iran über die Durchfahrt von Schiffen durch den Hormuz als vorübergehende Lösung. Die staatlich nahestehende iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet: „Der südkoreanische Reederverband hat ebenfalls vorgeschlagen, als kurzfristige Lösung Mautgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz an den Iran zu zahlen.“

Bislang gibt es dazu keine Bestätigung von Seiten der südkoreanischen Regierung, und zu Beginn des Monats wiesen diese frühere Berichte, wonach Südkorea bereit sei, Gebühren zu zahlen, um seine über zwei Dutzend gestrandeten Schiffe durchzulassen, noch aktiv zurück. Sollte es dazu kommen, würde dies wahrscheinlich eine Verurteilung seitens des Weißen Hauses wegen dieses „Kompromisses“ eines US-Verbündeten nach sich ziehen.

Iran könnte Schiffsverkehr durch Hormuz aussetzen, während chinesischer Tanker ummkehrt

Bloomberg berichtet am Dienstag in einem neuen Artikel, dass „der Iran eine kurzfristige Aussetzung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz in Erwägung zieht, um eine US-Blockade nicht auf die Probe zu stellen und eine neue Runde von Friedensgesprächen nicht zu gefährden, so eine mit den Beratungen in Teheran vertraute Person.“

„Die mögliche Unterbrechung spiegelt den Wunsch wider, eine unmittelbare Eskalation in einer heiklen diplomatischen Phase zu vermeiden, während Washington und Teheran die Logistik für ein weiteres persönliches Treffen klären“, so die Quelle, die darum bat, anonym zu bleiben, da die Beratungen vertraulich sind“, fährt Bloomberg fort. Weiter heißt es: „Die Einschränkung der Schifffahrtsaktivitäten für mehrere Tage wird als ein möglicher, pragmatischer Schritt angesehen, um einen Zwischenfall zu verhindern, der die fragilen Bemühungen zur Wiederaufnahme der Gespräche untergraben könnte, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.“

Dies würde als kurzfristige Deeskalation angesehen werden und deutet darauf hin, dass Teheran tatsächlich noch immer den Wunsch hat, einen hoffnungsvollen, pragmatischen Ansatz zu verfolgen – anstatt nach Ablauf des vorübergehenden Waffenstillstands zum totalen Krieg zurückzukehren. Niemand ist bereit, die Tür für jegliche Diplomatie vollständig zuzuschlagen, und die Bomben schweigen über den Golf hinweg sowie im Iran und in Israel. Nach neuesten Berichten:

Der Nasdaq 100 schien auf dem besten Weg zu sein, seine längste Gewinnserie seit 2021 zu verzeichnen, da der Optimismus, dass die USA und der Iran eine weitere Runde von Friedensgesprächen in Erwägung ziehen, den Ölpreis drückte und die Aktienkurse weltweit ankurbelte.

Chinesisches Schiff, das die US-Blockade der Straße von Hormus testet, scheint eine Kehrtwende zu machen: Die „Rich Starry“ wurde 2023 von Washington auf die schwarze Liste gesetzt, weil sie Teheran dabei half, Energiesanktionen zu umgehen.

Weitere Tracking-Daten über MarineTraffic:

Two tankers turn away from Strait of Hormuz after US blockade begins

At least two tankers reversed course near the Strait of Hormuz shortly after the start of the US blockade, highlighting the immediate impact on vessel movements. According to #MarineTraffic data, the 188-metre… pic.twitter.com/dRNi7yEgJI

— MarineTraffic (@MarineTraffic) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Zwei Tanker wenden sich nach Beginn der US-Blockade von der Straße von Hormus ab Mindestens zwei Tanker änderten ihren Kurs in der Nähe der Straße von Hormus kurz nach Beginn der US-Blockade um, was den unmittelbaren Einfluss auf Schiffsbewegungen unterstreicht. Laut #MarineTraffic-Daten wendete der 188 Meter lange Tanker Rich Starry innerhalb von Minuten nach Annäherung an den Engpass um. Das Schiff hatte am 13. April den Ankerplatz von Schardscha verlassen und fuhr beladen, mit einem gemeldeten Tiefgang von 11,3 Metern, während es China als Ziel angegeben hatte. Ein zweites Schiff, der 175 Meter lange Tanker Ostria, änderte ebenfalls seinen Kurs nach Annäherung an die Straße von Hormus um.

5-Jahres- vs. 20-Jahres-Atommoratorium

Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan sind laut der „New York Times“, die sich auf Beamte beider Länder beruft, weitere Details und Hintergründe bekannt geworden. Der Iran signalisierte am Montag, dass er die Urananreicherung für bis zu fünf Jahre einstellen würde. Die Trump-Regierung lehnte das Angebot ab, wie zwei hochrangige iranische Beamte und ein US-Beamter, die mit der „Times“ sprachen, angaben.

Die Position der USA, die zum Teil von Vizepräsident JD Vance geprägt wurde, sieht eine Aussetzung von etwa 20 Jahren vor. Vance hat argumentiert, ein solcher Zeitrahmen sei notwendig, um die nuklearen Fähigkeiten des Iran dauerhaft einzuschränken. „Die Iraner erklärten in einer am Montag übermittelten formellen Antwort, sie würden bis zu fünf Jahren zustimmen, so zwei hochrangige iranische Beamte und ein US-Beamter. Trump habe dieses Angebot abgelehnt, sagte der US-Beamte“, schreibt die NY Times.

„Der Beamte sagte, die USA hätten den Iran zudem aufgefordert, hochangereichertes Uran aus dem Land zu entfernen, und die Iraner hätten darauf bestanden, dass der Brennstoff im Iran verbleibe. Sie hätten jedoch angeboten, ihn erheblich zu verdünnen, damit er nicht zur Herstellung einer Atomwaffe verwendet werden könne“, fügt der Bericht hinzu.

Parteien könnten für Gespräche nach Islamabad zurückkehren

Dieses Hin und Her hinter den Kulissen deutet darauf hin, dass die Vermittlungsgespräche möglicherweise noch nicht ganz beendet sind, auch da die Uhr für den ursprünglich auf zwei Wochen festgelegten Waffenstillstand tickt, der nun bereits eine Woche andauert. US-amerikanische und iranische Verhandlungsteams planen, noch in dieser Woche nach Pakistan zurückzukehren, um die Gespräche zur Beendigung des Golfkriegs wieder aufzunehmen, sagten pakistanische und iranische Beamte am Dienstag, wie in Reuters zitiert. Andere Berichte besagen, dass die Gespräche an einem anderen Ort stattfinden könnten.

US-Beamte haben diese Pläne jedoch nicht bestätigt, und tatsächlich lagen die Forderungen beider Seiten in Islamabad sehr weit auseinander, wobei die Verhandlungen Berichten zufolge schließlich an der Atomfrage gescheitert sind.

Die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon verlaufen auf einem separaten Gleis und sollen am Dienstag in Washington beginnen, doch die Hisbollah hat diesen Prozess abgelehnt – bei dem nur die libanesische Regierung vertreten ist.

⚡Israel firing flares in the sky of Tyre, Lebanon pic.twitter.com/EPOhKAlXJ5

— War Monitor (@WarMonitors) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Israel feuert Leuchtraketen am Himmel von Tyros, Libanon

Der französische Präsident Emmanuel Macron gehört zu denjenigen, die Washington und Teheran dazu auffordern, die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges dringend wieder aufzunehmen und die Straße von Hormus „ohne Kontrollen oder Mautgebühren so bald wie möglich“ wieder zu öffnen. Berichten zufolge erhebt der Iran hohe Mautgebühren, um Schiffe einer Handvoll „befreundeter“ Länder durchzulassen – eine Situation, vor der Präsident Trump gewarnt hat.

Saudis drängen Trump, die Blockade der Straße von Hormus aufzuheben

Die NY Times hat am Dienstag hervorgehoben, dass „die Fragen zum Status der militärischen Blockade der USA in der Straße von Hormus am Dienstag weiter bestanden, da Tracking-Daten zeigten, dass mehrere Schiffe die Wasserstraße passiert hatten, darunter einige, die aus dem Iran ausgelaufen waren“.

Das Wall Street Journal berichtete am Montagabend, dass das Königreich Saudi-Arabien die Trump-Regierung dringend auffordert, ihre kürzlich verhängte Blockade des mit dem Iran verbundenen Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus aufzuheben, da unmittelbar befürchtet wird, dass eine Eskalation seitens des Iran den Verkehr im Roten Meer zum Erliegen bringen könnte. Am Sonntag erklärte ein hochrangiger Berater des iranischen Obersten Führers Mojtaba Khamenei, der Iran verfüge über „große, ungenutzte Hebel“, um auf eine solche Blockade zu reagieren.

Arabische Beamte, die mit dem Journal sprachen, sagten, der Iran könne sich revanchieren, indem er die Meerenge von Bab al-Mandeb sperrt, eine 20 Meilen breite und 70 Meilen lange Engstelle, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet. Der Iran könnte dies tun, indem er die Houthis einsetzt, die politische und militärische Organisation, die einen Großteil des Jemen kontrolliert.

Saudi-Arabien ist es kürzlich gelungen, seine Ölexporte trotz der Blockade der strategisch wichtigen Meerenge wieder auf das Vorkriegsniveau von rund sieben Millionen Barrel pro Tag zu steigern, indem es sein Rohöl durch die Wüste zum Roten Meer transportierte. Diese Lieferungen wären gefährdet, sollte auch der Ausweg über das Rote Meer gesperrt werden. — WSJ

NEW: US blockade on Iranian ports begins, but tanker traffic through Hormuz continues uninterrupted, with vessels including Peace Gulf, Murlikishan, and Rich Starry, including sanctioned ships, still transiting as long as they are not calling at Iranian ports.

– Reuters pic.twitter.com/K76oyJbZOv

— Levent Kemal (@leventkemaI) April 14, 2026

Übersetzung von „X“: NEU: Die US-Blockade iranischer Häfen tritt in Kraft, doch der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus läuft ungestört weiter: Schiffe wie die „Peace Gulf“, die „Murlikishan“ und die „Rich Starry“ – darunter auch sanktionierte Schiffe – dürfen die Meerenge weiterhin passieren, solange sie keine iranischen Häfen anlaufen. – Reuters

„Sollte der Iran die Meerenge von Bab al-Mandeb tatsächlich sperren wollen, sind die Houthis der naheliegende Partner dafür, und ihre Reaktion auf den Gaza-Konflikt zeigt, dass sie dazu in der Lage sind“, erklärte Adam Baron, Jemen-Experte beim Thinktank New America, gegenüber dem Journal.

Weitere geopolitische Nachrichten

via Newsquawk…

  • Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran könnte laut einem Vertreter der iranischen Botschaft in Pakistan diese Woche oder Anfang nächster Woche stattfinden.
  • Das pakistanische Außenministerium teilte mit, es habe angeboten, eine zweite Runde der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auszurichten, doch ein Datum oder eine Uhrzeit seien noch nicht festgelegt worden.
  • Der pakistanische Journalist Mallick sagte: „Zwar hat Islamabad angeboten, die nächste Runde der persönlichen Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten, die meiner Kenntnis nach auf Arbeitsebene stattfinden könnten, doch sind Datum und Ort für die nächste Runde noch nicht endgültig festgelegt.“
  • Die Vereinigten Staaten und der Iran diskutieren eine weitere Runde von persönlichen Gesprächen, um einen längerfristigen Waffenstillstand zu sichern, nachdem die Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung endeten.
  • Laut einem Bericht von Clash streben die Verantwortlichen an, sich noch vor Ablauf des zweiwöchigen Waffenstillstands nächste Woche erneut zu treffen.
  • Die Associated Press berichtete, dass eine zweite Gesprächsrunde wahrscheinlich sei und am Donnerstag stattfinden könnte.
  • US-Vizepräsident JD Vance sagte, bei den Gesprächen mit dem Iran seien Fortschritte erzielt worden, und erklärte, dass nichts schiefgelaufen sei.
  • Vance sagte, der Iran habe sich in Richtung der US-Forderungen bewegt, aber nicht weit genug.
  • Vance sagte, der Ball liege nun beim Iran und die roten Linien der USA seien klar kommuniziert worden.
  • Die Vereinigten Staaten und der Iran ließen nach den angespannten Gesprächen in Islamabad die Tür für einen weiteren Dialog offen.
  • Eine Quelle sagte, die Seiten seien einer Einigung „sehr nahe“ gekommen und hätten „80 % geschafft“, bevor sie auf ungelöste Fragen stießen.
  • Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian teilte dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in einem Telefonat am Montag mit, dass der Iran nur im Rahmen des Völkerrechts verhandeln werde.
  • Pezeshkian sagte, unzumutbare Forderungen der USA hätten eine Einigung bei den Gesprächen am Wochenende verhindert.
  • Laut IRNA sagte er, mangelnder guter Wille seitens der USA und maximalistische Positionen hätten den Abschluss eines Abkommens in Islamabad verhindert.
  • Pezeshkian sagte, Diplomatie bleibe der bevorzugte Weg zur Lösung von Streitigkeiten.
  • Ein Sprecher des iranischen Nationalen Sicherheitskomitees sagte laut Al Mayadeen, das Ende der Waffenruhe dürfe nicht zu ihrer Verlängerung führen.
  • Der US-Flugzeugträger USS George H.W. Bush segelt vor der Küste Afrikas in Richtung Naher Osten, um sich der Operation „Epic Fury“ anzuschließen, wie zwei vom Wall Street Journal zitierte US-Beamte mitteilten.
  • Saudi-Arabien drängt die Vereinigten Staaten, ihre Blockade der Straße von Hormus aufzuheben.
  • Laut The Wall Street Journal warnen Energieexporteure aus der Golfregion, der Iran könnte die Lage eskalieren lassen, indem er die Meerenge von Bab al-Mandeb sperrt.
  • Im Galilee Panhandle wurden Alarmsignale ausgelöst, da man eine mögliche Infiltration durch Drohnen befürchtet.
  • Eine libanesische Quelle sagte laut Al Jazeera: „Das offizielle Mandat des libanesischen Botschafters in Washington beschränkt sich darauf, einen Waffenstillstand mit Israel anzustreben.“
  • Die Schweiz ist bereit, diplomatische Initiativen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu unterstützen.
  • Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi, dass die Verhinderung weiterer Kämpfe von entscheidender Bedeutung sei.
  • Lawrow sagte, Moskau sei in höchster Alarmbereitschaft, um bei einer Einigung zu helfen.
  • Araghchi warnte vor gefährlichen Folgen der US-Maßnahmen.
  • US-Außenminister Marco Rubio wird am Dienstag israelische und libanesische Botschafter zu Gesprächen empfangen.
  • Die Gespräche zielen laut Axios darauf ab, einen Waffenstillstand, die Entwaffnung der Hisbollah und ein Friedensabkommen zu sichern.
  • Ein Treffen zwischen den israelischen und libanesischen Botschaftern findet laut Al Jazeera unter Berufung auf den israelischen Sender Channel 15 am Dienstag um 18:00 Uhr EDT / 23:00 Uhr BST statt.
  • Der chinesische Präsident Xi Jinping hat laut chinesischen Medien vier Vorschläge zur Wahrung des Friedens im Nahen Osten vorgelegt.
  • Der stellvertretende britische Premierminister David Lammy traf sich in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance.
  • Lammy drängte darauf, dass der Waffenstillstand im Iran hält, und betonte die Bedeutung des freien Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus.

***

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

China demütigt Trumps Blockade-Plan – Iran übernimmt Kontrolle über Hormus

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Dramatische Entwicklungen im Persischen Golf

In einem aktuellen Gespräch aus dem buddhistischen Südostasien hat der renommierte Geopolitik-Analyst Pepe Escobar gemeinsam mit seinem Gesprächspartner Nema die dramatischen Entwicklungen im Persischen Golf beleuchtet.

Nur wenige Tage nach dem Scheitern der Verhandlungen in Islamabad hat US-Präsident Donald Trump eine Blockade iranischer Häfen und der Straße von Hormus angekündigt. Escobar sieht darin nicht nur einen strategischen Fehlschlag, sondern einen kindischen PR-Coup, der vor allem China ins Visier nimmt – und der bereits in den ersten Stunden demütigend entlarvt wurde.

Blockade-Ankündigung und politische Eskalation

Der 14. April 2026 markiert einen weiteren Tiefpunkt in der ohnehin chaotischen Außenpolitik der zweiten Trump-Administration.

Nach über 21 Stunden zäher Verhandlungen in Islamabad, bei denen US-Vizepräsident JD Vance die amerikanische Seite anführte, verkündete Trump plötzlich eine umfassende Blockade aller iranischen Häfen und Schiffe.

Für Escobar ist diese Ankündigung nichts anderes als ein Ausdruck von Trumps „vierjähriger Psyche“: ein kindischer Reflex eines Mannes, der glaubt, Iran blockiere die Welt – obwohl niemand ihm je die komplexe Fünf-Stufen-Passage durch die Straße von Hormus erklärt hat.

Militärische Realität widerspricht der Rhetorik

Die militärische Realität spricht eine andere Sprache.

Um eine echte Blockade durchzusetzen, bräuchte die USA eine gewaltige Armada – Schiffe, Zerstörer, Flugzeugträger, Helikopter, Schnellboote und Drohnen in enormer Zahl. Diese Armada existiert schlicht nicht.

Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln kreuzt weit draußen im Arabischen Meer, praktisch im östlichen Golf von Oman, also Hunderte Kilometer von der eigentlichen Meerenge entfernt.

Der zweite große Träger, die USS George H. W. Bush, befindet sich vor der Küste Namibias – weil er den Roten Meer nicht durchqueren kann. Grund: Die Huthi (Ansarallah) warten dort bereits auf jede amerikanische Einheit.

Die USA umrunden Afrika, um einer Konfrontation auszuweichen. Escobar nennt das „absolut bemerkenswert“ und ein klares Zeichen von Feigheit.

Zweifel selbst aus US-Kreisen

Selbst der ehemalige NATO-Admiral James Stavridis, inzwischen CNN-Experte, hat öffentlich eingestanden, dass die USA weder die Schiffe noch die Logistik für eine echte Blockade besitzen.

Die Pentagon-Maschinerie arbeitet langsam; es würde Monate dauern, eine schlagkräftige Flotte zusammenzustellen.

Bis dahin existiert die Blockade nur auf dem Papier. Sogar das US-Zentralkommando (CENTCOM) spricht von einer selektiven Blockade: Nur Schiffe, die direkt aus oder nach Iran fahren, sollen betroffen sein.

Westliche Tanker, Schiffe aus den Emiraten oder Südkorea dürfen theoretisch passieren.

Erste praktische Widerlegung

Genau das geschah bereits am ersten Tag.

Ein chinesisches Tankschiff – Eigentum einer Reederei aus Shanghai, unter malawischer Flagge – verließ den Hafen der Vereinigten Arabischen Emirate und durchquerte die Straße von Hormus völlig unbehelligt.

Das Schiff sendete offen auf allen Kanälen seine Position, damit die ganze Welt zuschauen konnte. Kein einziges amerikanisches Kriegsschiff griff ein.

Für Escobar ist das der Beweis: Die Blockade ist eine gigantische PR-Inszenierung, die niemand ernsthaft durchsetzen kann.

China als eigentlicher Adressat

Noch brisanter wird die Lage, wenn man China einbezieht.

Escobar erklärt klipp und klar: Diese sogenannte „Blockade Irans“ ist in Wirklichkeit eine Blockade Chinas.

Sollten die USA beginnen, chinesische Tankschiffe zu stoppen, zu umleiten oder gar zu bedrohen, wird die Volksbefreiungsarmee (PLA Navy) sofort eine Kampfgruppe in die Region entsenden.

Dann stünden sich US- und chinesische Marine in Sichtweite gegenüber – im Golf von Oman und im Arabischen Meer.

Iran übernimmt Kontrolle über Hormus

Iran hat unterdessen die volle Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen.

Die Revolutionsgarden (IRGC) haben bereits angekündigt, keine Maut mehr an Dritte zu zahlen.

Die neue Ordnung in der Meerenge wird gemeinsam mit Oman geregelt – zwei Anrainerstaaten, die sich bereits abstimmen. Die USA spielen dabei keine Rolle mehr.

Iran verfügt zudem über eine gewaltige Schattenflotte mit 160 bis 170 Millionen Barrel Öl, die bis Mitte Juli reicht. Eine Blockade würde die Islamische Republik wirtschaftlich kaum treffen.

Gescheiterte Verhandlungen in Islamabad

Die Verhandlungen in Islamabad waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Die iranische Delegation unter Führung von Ali Larijani („Kalibah“) war hochprofessionell vorbereitet: Rechts-, Wirtschafts- und Technikteams saßen bereit, mit detaillierten Unterlagen zu jedem Thema.

JD Vance hingegen musste mehrmals ins Weiße Haus und sogar mit Benjamin Netanjahu telefonieren.

Die Iraner forderten Respekt und Realismus; die Amerikaner kamen mit Maximalforderungen und wirtschaftlichen Interessen.

Spannungen im Golf

Gleichzeitig zerbricht das Golf-Kooperationsrat (GCC) vor aller Augen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate führen einen offenen Schattenkrieg gegen Iran. Saudi-Arabien hingegen manövriert vorsichtiger und sucht Gespräche mit mehreren Partnern.

Oman und Katar bleiben neutral und bereiten sich auf die neue Hormus-Ordnung vor.

Strategisches Gesamtbild

Das große strategische Bild ist eindeutig: Es geht nicht primär um Iran, sondern um die Eindämmung Chinas.

Die USA wollen die Energierouten kontrollieren – zuerst Hormus, notfalls die Straße von Malakka.

Für die globale Wirtschaft hat dies bereits spürbare Folgen, unter anderem steigende Ölpreise.

Fazit

Das Fazit des Gesprächs: Das geopolitische Machtgefüge verschiebt sich sichtbar.

Während die USA mit internen und strategischen Problemen kämpfen, festigen Iran, China und andere Akteure ihre Position.

Die Straße von Hormus bleibt unter iranischem Einfluss – und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung aufmerksam.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Wenn dein Gesicht nicht mehr reicht: Der Weg in die totale Identitätskontrolle

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die digitale Identität steht vor einem Wendepunkt. Was lange als sicher galt – ein kurzer Blick in die Kamera, ein Selfie zur Verifikation – verliert durch neue Deepfake-Technologien seine Glaubwürdigkeit. Systeme, die Milliarden Nutzer schützen sollten, lassen sich inzwischen in Echtzeit täuschen.

Das hat Konsequenzen, die weit über technischen Betrug hinausgehen.

Das Grundprinzip der letzten Jahre war einfach: Dein Gesicht ist dein Schlüssel. Doch genau dieses Prinzip bricht jetzt zusammen. Wenn ein Gesicht perfekt simuliert werden kann, verliert es seinen Wert als Identitätsnachweis. Banken, Plattformen und Behörden stehen damit vor einem fundamentalen Problem: Sie können nicht mehr sicher feststellen, wer vor ihnen steht.

Die Reaktion darauf ist bereits absehbar. Wenn ein biometrisches Merkmal nicht mehr ausreicht, werden mehrere kombiniert. Gesicht allein genügt nicht mehr. Systeme greifen zusätzlich auf Stimme, Verhalten, Geräteinformationen und Standortdaten zurück. Identität wird damit zu einem umfassenden Profil, das ständig überprüft wird.

Zugriff auf digitale Dienste wird zunehmend an diese Verifikation gebunden. Kein Login mehr ohne Prüfung, kein Zugang ohne Bestätigung. Was heute noch optional wirkt, wird schrittweise zur Voraussetzung. Bankkonten, Kommunikationsdienste und Plattformen entwickeln sich in Richtung vollständig kontrollierter Zugangssysteme.

Dieser Wandel geschieht nicht plötzlich. Er erfolgt schrittweise. Jede neue Sicherheitsstufe wird mit realen Bedrohungen begründet – Betrug, Cyberangriffe, Deepfakes. Doch die eingeführten Maßnahmen verschwinden nicht mehr. Sie werden zur neuen Grundlage.

Was als Schutz gedacht ist, entwickelt sich damit zu einer dauerhaften Infrastruktur. Eine Infrastruktur, die nicht nur Sicherheit ermöglicht, sondern auch Kontrolle. Denn wer Identität prüft, entscheidet über Zugang. Und wer Zugang kontrolliert, beeinflusst Verhalten.

Die Richtung ist klar erkennbar. Der Zugang zu zentralen digitalen Diensten wird zunehmend an biometrische Daten gekoppelt. Ohne diese Daten wird Teilnahme schwieriger. Nicht weil sie direkt verboten wird, sondern weil Alternativen verschwinden.

Deepfake-Technologie hat damit eine Entwicklung beschleunigt, die bereits im Gange war. Die Antwort auf unsichere Identität ist nicht weniger Kontrolle, sondern mehr.

Am Ende steht eine grundlegende Verschiebung. Vertrauen wird ersetzt. Nicht durch bessere Systeme, sondern durch permanente Überprüfung.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Vater ruft nach dem Tod seines Sohnes beim staatlichen Impfschaden-Entschädigungsprogramm an

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Kanadas Impfentschädigungsprogramm unter Druck: Vater kämpft nach Tod seines Sohnes um Anerkennung

Das kanadische staatliche Entschädigungsprogramm für Impfschäden steht zunehmend in der Kritik. Beschwerden über lange Bearbeitungszeiten, mangelhafte Kommunikation und administrative Fehler häufen sich seit Monaten. Obwohl die Bundesregierung das Programm inzwischen selbst übernommen hat, sorgt der Übergang bislang nicht für Entlastung – im Gegenteil: Für viele Betroffene wächst die Unsicherheit weiter.

Bis Anfang April wurde das sogenannte Vaccine Injury Support Program (VISP) von dem privaten Unternehmen Oxaro im Auftrag der Regierung betrieben. Das Programm war im Zuge der COVID-19-Impfkampagne eingerichtet worden. Nach anhaltender Kritik an der Umsetzung übernahm Ottawa die Kontrolle zurück. Seither läuft das System unter dem neuen Namen Vaccine Impact Assistance Program (VIAP).

Doch die Umstellung bringt neue Probleme mit sich.

Ein besonders eindrücklicher Fall ist der von Dan Hartman. Sein 17-jähriger Sohn Sean starb 33 Tage nach der Verabreichung eines Pfizer-Impfstoffs. Er wurde leblos neben seinem Bett aufgefunden. Hartman stellte daraufhin einen Antrag beim VISP, der jedoch mit der Begründung abgelehnt wurde, es gebe nicht genügend Beweise für einen Zusammenhang.

LISTEN: Dan Hartman calls the Canadian federal government’s Vaccine Impact Assistance Program seeking an update on his son’s COVID-19 vaccine death.

Dan Hartman’s perfectly healthy son, Sean Hartman, died 33 days after receiving a Pfizer COVID-19 vaccine and was found dead… pic.twitter.com/QZXokyHxGP

— The Canadian Independent (@canindependent) April 10, 2026

Im Jahr 2023 legte Hartman Einspruch ein. Er stützte sich dabei auf ein Gutachten eines US-amerikanischen Pathologen, der einen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod seines Sohnes herstellt. Seitdem wartet er auf eine Antwort.

„Es ist inzwischen fast drei Jahre her“, sagt Hartman. „Mein Anwalt hat auf E-Mails keine Antwort mehr erhalten.“

In einem Telefonat mit einer Mitarbeiterin des neuen VIAP-Programms erfuhr er schließlich, dass sein Fall offenbar noch nicht einmal vom alten System übernommen worden war. Laut der Mitarbeiterin seien viele Akten unter Oxaro entweder unvollständig bearbeitet oder gar nicht geprüft worden.

„Einige Anträge wurden nie bewertet oder sind einfach liegen geblieben“, erklärte sie.

Die vorgeschlagene Lösung für Hartman ist ernüchternd: Er soll den gesamten Antrag neu einreichen – über das neue staatliche Portal. Damit würde sein bisheriges Verfahren faktisch hinfällig werden.

Zwar betonte die Mitarbeiterin, dass das neue System nun mit staatlichen Gutachtern und medizinischen Experten arbeite, doch zu den konkreten Problemen unter Oxaro wollte sie sich nicht äußern. „Ich kann nicht sagen, was ich vorgefunden habe“, erklärte sie mit Blick auf die Gründe für die Übernahme.

Hartman ist kein Einzelfall.

Auch Kayla Pollock aus Ontario berichtet von erheblichen Schwierigkeiten. Nach einer Moderna-Auffrischungsimpfung im Januar 2022 entwickelte sie schwere neurologische Symptome und erlitt schließlich eine Lähmung. Im Krankenhaus wurde bei ihr eine transverse Myelitis diagnostiziert – eine Entzündung des Rückenmarks, die die Nervenleitung beeinträchtigt.

JUST IN: Kayla Pollock, an Ontario woman who became paralyzed following a COVID-19 vaccination, has been instructed to reapply for federal vaccine injury compensation four years after initially submitting her claim, following the federal government’s takeover of the program.… pic.twitter.com/J3oa4AiVJb

— The Canadian Independent (@canindependent) April 11, 2026

Pollock reichte 2022 einen Antrag ein, sah sich jedoch mit Verzögerungen und administrativen Problemen konfrontiert. Zeitweise war ihr Antrag sogar nicht mehr auffindbar, sodass sie ihn erneut einreichen musste. Nun, vier Jahre später, wurde sie aufgefordert, den Antrag ein drittes Mal einzureichen.

Die geschilderten Erfahrungen sind offenbar kein Einzelfall. Medienberichte, unter anderem von Global News, haben bereits auf strukturelle Probleme im VISP unter der Leitung von Oxaro hingewiesen. Dazu zählen langsame Bearbeitungsprozesse, unzureichende Dokumentation und mangelnde Kommunikation mit Antragstellern.

Die Bundesregierung hat inzwischen reagiert und arbeitet an einer umfassenden Neustrukturierung des Programms. Ziel ist es, die Verfahren zu beschleunigen und die Qualität der Bewertungen zu verbessern – unter direkter staatlicher Aufsicht und mit stärkerer Einbindung medizinischer Fachkräfte.

Für viele Betroffene kommt diese Reform jedoch zu spät – oder sie bringt neue Hürden mit sich.

Statt nach jahrelangem Warten Klarheit zu erhalten, sehen sich Antragsteller nun gezwungen, ihre Verfahren von Grund auf neu zu beginnen. Das sorgt für wachsende Frustration und schwindendes Vertrauen in das System.

Für Menschen wie Dan Hartman und Kayla Pollock ist der Weg zur Anerkennung und Entschädigung damit weiterhin ungewiss. Die Reform des Programms soll langfristig Verbesserungen bringen – kurzfristig jedoch bedeutet sie für viele vor allem eines: weitere Verzögerungen und neue Unsicherheit.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Proteste in Dublin eskalieren: Schulbusse stellen Betrieb ein, politischer Druck wächst

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

In Irland verschärft sich die Lage rund um die anhaltenden Proteste gegen steigende Treibstoffpreise und CO₂-Abgaben. Was als Bewegung von Lkw-Fahrern und Landwirten begann, entwickelt sich zunehmend zu einer breiteren gesellschaftlichen Krise – mit ersten spürbaren Auswirkungen auf den Alltag und wachsender politischer Eskalation.

Seit mehreren Tagen blockieren Demonstranten zentrale Verkehrswege sowie Teile der Energieinfrastruktur. Die Beteiligten, vor allem aus Transport, Landwirtschaft und Logistik, begründen ihren Protest mit der wirtschaftlichen Belastung durch hohe Kraftstoffpreise. Viele sehen ihre Existenz gefährdet, da steigende Kosten ihre Einnahmen aufzehren.

Du wirst nicht glauben, was in Dublin gerade los ist (in den YouTube-Einstellungen kann die deutsche Synchron aktiviert werden)

Eine neue Entwicklung verschärft die Situation zusätzlich: Medienberichten zufolge beteiligen sich inzwischen auch Schulbusunternehmen an den Protesten. Mehrere Linien haben angekündigt, ihren Betrieb auszusetzen, um gegen die Kraftstoffpreise zu demonstrieren. Landesweit schließen sich demnach Busbetreiber der Bewegung an. Damit erreichen die Proteste erstmals direkt den Alltag von Familien und Schülern und erhöhen den Druck auf die Regierung erheblich.

Die Regierung hatte zuvor ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das unter anderem eine begrenzte Senkung der Mineralölsteuer sowie finanzielle Unterstützung für betroffene Branchen vorsieht. Unter den Demonstranten stoßen diese Schritte jedoch auf breite Ablehnung. Kritisiert wird, dass die Entlastungen zu gering ausfallen und strukturelle Probleme nicht lösen.

Zusätzliche Dynamik erhält die Lage durch ein Video, das sich derzeit in sozialen Netzwerken verbreitet. Darin kritisiert der irische Politiker Ken O’Flynn die Regierung scharf und ruft offen zu einem politischen Kurswechsel auf. Seine Aussagen spiegeln die zunehmende Polarisierung der Debatte wider und finden große Resonanz in Teilen der Öffentlichkeit.

Irischer Politiker Ken O’Flynn ist gerade NUKLEAR gegen die irische Regierung vorgegangen: „Ihr macht Trump für alles verantwortlich, aber er regiert dieses Land nicht. IHR habt die CO₂-Steuer eingeführt. IHR habt das Militär gegen das Volk gewendet. Wenn auch nur einer von euch Rückgrat hat, stimmt für den Sturz dieser Regierung.“

🇮🇪 Irish politician Ken O’Flynn just went NUCLEAR on the Irish Government:

“You blame Trump for everything, but he doesn’t run this Country. YOU introduced the Carbon Tax. YOU turned the Army on the people. If any of you have a backbone, vote to collapse this Government.”

🔥🔥 pic.twitter.com/f2TUAXDyuA

— Cillian (@CilComLFC) April 14, 2026

Parallel dazu wächst die Kritik an Medien und politischen Institutionen. Demonstranten werfen der Berichterstattung vor, ihre Anliegen nicht angemessen abzubilden. Gleichzeitig wird der Regierung vorgeworfen, die wirtschaftliche Lage vieler Bürger zu unterschätzen.

Berichte über polizeiliche Maßnahmen gegen anreisende Demonstranten verschärfen die Spannungen weiter. Demnach wurden Konvois gestoppt und Zufahrtswege nach Dublin eingeschränkt. Dies trägt zur Wahrnehmung bei, dass der Staat zunehmend restriktiv auf die Proteste reagiert.

Die politische Dimension der Krise wird durch ein angekündigtes Misstrauensvotum im Parlament unterstrichen. Beobachter sehen darin ein Zeichen dafür, dass sich die Proteste von einer sozialen Bewegung zu einer ernsthaften politischen Herausforderung entwickelt haben.

Proteste fanden heute quer durch ganz Ulster als Go-Slows statt, wobei bereits weitere Proteste für die kommenden Tage geplant sind.

Belfast 💪🏻

Protesters held go slows right across Ulster today, with already more protests being planned for the coming days.

Protests are spreading across the entire country!
Follow us and share pic.twitter.com/bBeEh6gMDx

TheLiberal.ie (@TheLiberal_ie) April 14, 2026

Die Entwicklungen in Dublin stehen exemplarisch für eine breitere Debatte über steigende Lebenshaltungskosten, Energiepolitik und politische Verantwortung. Ob es der Regierung gelingt, die Situation zu entschärfen, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Proteste eine neue Intensität erreicht haben und das Land vor einer angespannten Phase steht.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

US-Medien bestätigen: Hormus-Blockade trifft vor allem China

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Spannungen rund um die Straße von Hormus erreichen eine neue geopolitische Dimension. Während die USA ihre Maßnahmen offiziell im Kontext des Konflikts mit dem Iran begründen, zeichnet sich laut einem Kommentar von Bloomberg ein deutlich weiterreichender Effekt ab.

Bloomberg schreibt, dass die Entwicklungen in der Region nicht nur den Iran betreffen, sondern vor allem auch China empfindlich treffen. Als einer der größten Energieimporteure der Welt bezieht China einen erheblichen Teil seines Öls aus dem Nahen Osten – ein Großteil davon passiert die strategisch zentrale Straße von Hormus. Einschränkungen oder Störungen in diesem Nadelöhr wirken sich daher unmittelbar auf die Versorgungssicherheit in Peking aus.

Die Analyse hebt hervor, dass genau dieser Umstand die geopolitische Brisanz erhöht: Jede Form von Blockade oder Kontrolle über die Schifffahrtsrouten entfaltet eine Hebelwirkung weit über den Iran hinaus. Bloomberg bestätigt damit, dass China zu den Hauptbetroffenen der aktuellen Lage gehört.

Gleichzeitig bleibt die offizielle Linie aus Washington unverändert. Die Maßnahmen werden weiterhin mit sicherheitspolitischen Zielen im Zusammenhang mit dem Iran begründet. Eine direkte Ausrichtung gegen China wird nicht eingeräumt.

Dennoch zeigt die Einschätzung von Bloomberg, dass die Realität komplexer ist: In einer global vernetzten Energieordnung lassen sich regionale Konflikte kaum isolieren. Die Kontrolle über kritische Handelsrouten wie die Straße von Hormus entwickelt sich zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme – mit spürbaren Folgen insbesondere für China.

Fazit:
Bloomberg macht deutlich, dass die aktuellen Entwicklungen nicht nur Teil eines Konflikts mit dem Iran sind, sondern gleichzeitig erhebliche Auswirkungen auf China haben – und damit eine größere strategische Dimension offenbaren.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Neue Videos am Dienstag

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Zeitnah, unabhängig und direkt: Die aktuellsten Videos warten auf euch!

Verschafft euch einen fundierten Überblick zum Start in den Tag. Ob internationale Ereignisse, kultureller Wandel oder politische Analysen – wir fassen zusammen, was wirklich zählt. Keine Nebengeräusche, keine Schönfärberei – nur Inhalte mit Wirkung. Klickt euch rein, bleibt kritisch und diskutiert mit, denn Wissen wächst im Dialog.

China, Russland, Nordkorea gegen USA & Israel – Der Weltkrieg eskaliert!

Iran bleibt hart – greift Trump jetzt wirklich an? // GEGENPOL

EILMELDUNG – Iran-Experte warnt: Die gefährlichste Phase des Krieges beginnt jetzt

Diese Schlacht haben sie gewonnen, aber den Krieg verlieren sie trotzdem

Vor 3 Minuten: Iran zerstört USS Eisenhower — Flugzeugträger manövrierunfähig

Wie man das Internet ent-mistet (The Corbett Report – Deutsch)

Die gefährlichste Lüge unserer Zeit (Christian Rieck & Raphael Bonelli)

Kayvan Soufi Siavash & Lisa Fitz – CO2 neutrale Panzer! Die Dummheit ist das Problem!

Ignaz Bearth: Ungarn‑Wahl 2026 EU will einen Machtwechsel

Angekündigte Apokalypsen |Dirk Pohlmann, Jürgen Rose, Michael von der Schulenburg im MANOVA-Gespräch

EPSTEIN GATES CEPI GAVI: EIN TEUFLISCHES KONZEPT

Ein offener Brief an Präsident Donald Trump (Meine Antwort) | Candace, Folge 322

Link zum Video

Roy Cohn und der orangefarbene Betrüger (The Reese Report – Deutsch)

Michael Lüders über Gaza, Libanon & Westjordanland: Wo bleibt die Empörung über Israels Verbrechen?

Irre! JETZT beginnt der Sturm (Tom Regenauer)

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Nicholas Rockefeller: Der größte Betrüger der amerikanischen Geschichte?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Jacob Nordangård

Als ich Rockefeller: Controlling the Game schrieb, wurde ich zu einer Art Experte für die Rockefeller-Familie. Insbesondere was die Erben von John D. Rockefeller und ihre Rolle in der Rockefeller-Philanthropie betrifft.

Es gab jedoch einen Rockefeller, den ich nicht in den Stammbaum einordnen konnte. Die mysteriöse Figur Nicholas A. Rockefeller. Er wurde für mich zu einem Rätsel, und ich habe ihn nie in die Geschichte aufgenommen. Obwohl ich seinen Namen kannte, wurde er aus irgendeinem Grund in keinem der von mir analysierten Jahresberichte und Biografien erwähnt.

Nicholas wurde mir nach dem legendären Interview von Alex Jones mit dem Filmproduzenten Aaron Russo im Jahr 2007 bekannt, in dem Russo über seine Freundschaft mit „Mr. Rockefeller” sprach und einige schockierende Informationen über die Sichtweise der globalen Eliten auf das einfache Volk preisgab.

Die erschreckendste Aussage aus dem Interview war, dass das ultimative Ziel der Bankenbranche darin bestehe, „eine Ein-Welt-Regierung zu schaffen, in der jeder einen RFID-Chip implantiert bekommt“.

Elf Monate vor den Anschlägen vom 11. September sagte „Nick Rockefeller“ Russo auch, „dass es ein Ereignis geben würde, aufgrund dessen wir in Afghanistan einmarschieren würden, um Pipelines vom Kaspischen Meer zu verlegen, dass wir in den Irak einmarschieren würden, um die Ölfelder zu übernehmen und eine Basis im Nahen Osten zu errichten, und dass dies Teil der Neuen Weltordnung sein würde“.

Dies sorgte natürlich für Aufruhr in der alternativen Community, und das Interview verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Laut Russo versuchte Rockefeller, ihn für den Council on Foreign Relations zu rekrutieren, aber Russo lehnte ab, da er mit Nicks menschenfeindlichen Ansichten und den Plänen der Eliten zur Bevölkerungskontrolle nicht einverstanden war.

Spiro “Nick Rockefeller” Pavlovich III

Diese erstaunliche Enthüllung hat jedoch inzwischen ein neues Licht auf die Angelegenheit geworfen. Nach dem Tod von Nicholas Rockefeller an Halloween 2024 kam heraus, dass er gar kein Rockefeller war, sondern ein unglaublich raffinierter Betrüger, der es geschafft hatte, 40 Jahre lang alle zu täuschen. Sein richtiger Name war Spiro Pavlovich III.

Die ganze Geschichte wird in einer faszinierenden und unterhaltsamen dreiteiligen Artikelserie des preisgekrönten Autors Jonathan Alter beschrieben (lesen Sie sie hier).

Alter beschreibt „Nick“ als „den größten Betrüger in der amerikanischen Geschichte“, der „sogar echte Rockefellers täuschte“.

Pavlovich begann seine Karriere als Betrüger in den 1960er Jahren, indem er die Harvard Law School mit einer gefälschten Bewerbung dazu brachte, ihn aufzunehmen. Allerdings wurde er nach zwei Jahren wieder rausgeschmissen, nachdem er dabei erwischt wurde, wie er eine renommierte Anwaltskanzlei mit der Behauptung, er sei der „Urgroßneffe” von Zar Nikolaus von Russland, und anderen sensationellen Behauptungen belog.

Nachdem er eine neue Identität als „Jason Scott Cord“ angenommen hatte, sich einen Spitzbart wachsen ließ und eine Brille trug, um sich zu tarnen, wurde er 1973 mit gefälschten Zeugnissen erneut erfolgreich an der Harvard Law School zugelassen. Diesmal prahlte er damit, Rhodes-Stipendiat und Empfänger des Einstein-Preises für Mathematik zu sein.

Der Betrug gelang, bis er eines Tages bei seiner Bewerbung um eine Sommerstelle bei einer renommierten Anwaltskanzlei mit seinen unglaublichen Fähigkeiten als Footballspieler prahlte. Die Kanzlei wurde misstrauisch, was zu einer Untersuchung durch Harvard führte, bei der festgestellt wurde, dass seine Handschrift mit der von Spiro Pavlovich III. übereinstimmte.

Er wurde vom FBI verhaftet und wegen „betrügerischer Beantragung von 9.300 Dollar an staatlich versicherten Studentenkrediten” angeklagt. Aufgrund einer offenbar vorgetäuschten Krankheit (die so überzeugend war, dass ein Arzt aussagte, er leide an „chronischer paranoider Schizophrenie”) befand die Jury Pavlovich für „geistig unzurechnungsfähig” und er entkam dem Gefängnis.

Nach neun Jahren, in denen er „seine Wunden heilte”, entwickelte Spiro einen neuen listigen Plan. Diesmal würde er als „Nicholas Rockefeller” zurückkehren. Ich vermute, er wollte den Vornamen des russischen Zaren mit dem Nachnamen der amerikanischen „Königsfamilie” Rockefeller kombinieren. Dies sollte sich als der erfolgreichste Betrug aller Zeiten herausstellen, der 40 Jahre lang unentdeckt blieb.

Im Herbst 1984 tauchten er und seine Komplizin Monette mit Zehntausenden von Dollar an der Yale Law School in New Haven auf. Sein neues Pseudonym hatte einen „B.A. von Oxford, einen M.A. von der University of London, Positionen bei der NATO in Brüssel, beim Council for Strategic Studies in London (das gibt es zwar nicht, klingt aber wie das echte International Institute for Strategic Studies) und bei der Bank of Oman in Teheran”.

Diesmal vermasselte er es nicht und baute sich stattdessen eine Karriere als Anwalt auf, mit Unternehmen namens „Rockefeller Asia Advisory Group”, „RockVest Development”, „Rockefeller Pacific Ventures”, „Rockefeller Resources International” und dem „Rockefeller International Fund”.

Er traf sich mit Persönlichkeiten wie George H. W. Bush, Madeleine Albright, Wesley Clark, Warren Christopher und John Kerry. Er nahm an Podiumsdiskussionen mit Klaus Schwab in Davos teil und war Vorstandsmitglied des Asia Pacific Policy Advisory Board der Rand Corporation sowie des vom CFR unterstützten Pacific Council on International Policy.

Darüber hinaus war er Mitglied des Council on Foreign Relations und stand bis zu seinem Tod zusammen mit den führenden Mitgliedern der Rockefeller-Familie auf der Mitgliederliste.

Screenshot aus der CFR-Mitgliederliste mit „Nicholas“ und einigen der echten Rockefellers.

Das Ganze ergibt keinen Sinn. Man kann sich nicht einfach unter der Identität eines Rockefellers einschleichen und Mitglied des Council on Foreign Relations werden. Erstens muss man von einem aktuellen Mitglied der Organisation nominiert werden, zweitens entscheidet dann der Vorstand, ob man beitreten darf, und drittens muss man eine ziemlich hohe Jahresgebühr zahlen und sich aktiv in die Organisation einbringen.

Wäre es für einen falschen Rockefeller möglich, dies zu tun, ohne entlarvt zu werden? David Rockefeller war ausgebildeter Geheimdienstoffizier der Armee und bekannt für sein Adressbuch mit Informationen zu etwa 100.000 Personen. Wie er einmal sagte: „Meine Effektivität hing von meiner Fähigkeit ab, ein Netzwerk von Menschen mit zuverlässigen Informationen aufzubauen.“ Das Rockefeller-Netzwerk ist seit den Anfängen des Standard-Oil-Imperiums intensiv mit den Geheimdiensten verbunden.

Wäre es nicht logischer, wenn „Nick“ als Agent rekrutiert worden wäre? Er verfügte genau über diese Fähigkeiten. Wie vom MI5 beschrieben:

Einige Geheimdienstmitarbeiter können unter einer inoffiziellen Tarnung operieren, um die Tatsache zu verbergen, dass sie für einen Geheimdienst arbeiten – beispielsweise als Geschäftsmann, Student oder Journalist. In einigen Fällen können sie unter falschen Namen und Nationalitäten „tief getarnt” operieren. Solche Spione werden als „Illegale” bezeichnet, da sie ohne den Schutz der diplomatischen Immunität operieren.

Es war das Leben, das er sicherlich lieben würde. Spiros Frau Monette bezeichnete ihn in ihren Briefen an ihn während ihrer frühen Liebesbeziehung als „James Bond“. Er hatte gelegentlich angedeutet, dass er ein „ehemaliger Fallschirmjäger war, der für die CIA arbeitete“, und ein Freund in Yale sagte: „Ich hatte keinen Zweifel daran, dass er eine Art Agent gewesen war.“

Jonathan Alter schließt sogar die Möglichkeit aus, dass „Nick“ ein Agent des chinesischen Geheimdienstes gewesen sein könnte. „Nick“ traf sich häufig mit Funktionären und Agenten der Kommunistischen Partei Chinas, und sein Büro wurde von einem chinesischen Gasunternehmen bezahlt.

Aber wie wir wissen, pflegten die echten Rockefellers seit Anfang des 20. Jahrhunderts ausgezeichnete Beziehungen zu China, wobei der ehemalige CFR-Vorsitzende David Rockefeller eine der Schlüsselfiguren bei der Wiederöffnung Chinas für westliche Unternehmen und Investitionen nach der Revolution war. Es scheint unmöglich, dass „Nick“ nicht auf ihrem Radar aufgetaucht wäre.

Ein falscher Rockefeller könnte jedoch für den US-Geheimdienst nützlich gewesen sein, mit einem Namen, der Türen öffnete, einem völligen Mangel an Gewissen, der Fähigkeit, sich als jemand anderes auszugeben und enge Beziehungen zu mächtigen und aufstrebenden Personen aufzubauen (genau wie Epstein).

Zum Beispiel der Hollywood-Filmproduzent Aaron Russo, der für das Amt des Gouverneurs von Nevada kandidierte, als er von „Nick“ angesprochen wurde.

In wenigen Sätzen beschreibt Jonathan Alter die Verbindung zwischen Russo und „Nick Rockefeller“, tut sie jedoch als Treffen zwischen „Verschwörungstheoretikern“ ab.

Als Russo in Alex Jones‘ Radiosendung Nicks Theorien wiederholte, verbreiteten sie sich viral, obwohl keiner von Rockys hochrangigen Freunden dies zu bemerken schien.

Und warum sollten sie das nicht bemerken? Jonathan Alter versäumt es, zu hinterfragen, wie Nick Informationen über ein Ereignis liefern konnte, das zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak führte. Ist das nicht die Art von Informationen, über die gut vernetzte Personen in den Geheimdiensten verfügen könnten/würden? Er hatte definitiv die richtigen Kontakte.

William „Devil Bill“ Rockefeller Sr.

Und es gibt noch weitere Gründe, warum die Familie Rockefeller sich wahrscheinlich nicht zu ihrem betrügerischen „Verwandten” geäußert hat. Zum einen sind sie selbst Erben eines geschickten Betrügers. Der Vater von John D. Rockefeller Sr., William „Devil Bill” Rockefeller Sr., brachte seinem Sohn bei, wie man ein erfolgreicher, skrupelloser Geschäftsmann mit raffinierten Tricks wird.

Wie „Devil Bill“ einmal sagte: „Ich betrüge meine Jungs bei jeder Gelegenheit. Ich will, dass sie clever werden.“

Zweitens war die Familie an dem wahrscheinlich umfassendsten Betrug aller Zeiten beteiligt, dem großen Schwindel mit der globalen Erwärmung. Eine Geschichte, die ich in meinem Buch Rockefeller: Controlling the Game ausführlich beschreibe. Das Folgende ist ein aufschlussreiches Zitat aus dem Jahresbericht 2005 des Rockefeller Brothers Fund:

Die Erwärmung des Klimas ist nicht mehr nur oder in erster Linie ein Umweltproblem. Es ist ein Energieproblem, ein Wirtschaftsproblem, ein Investitionsproblem, ein moralisches Problem, ein Sicherheitsproblem, ein landwirtschaftliches Problem, ein Küstenproblem, ein religiöses Problem, ein städtisches Problem, kurz gesagt, ein globales Problem, das jeden denkbaren Aspekt des menschlichen Daseins betrifft. Es ist ein Thema von universeller Bedeutung, das über Parteigrenzen, Religionszugehörigkeiten, Klassenunterschiede und demografische Unterschiede hinweggeht. Darin liegt unsere derzeitige Chance.

„Nick Rockefeller“ war schließlich nur ein kleiner Akteur im großen Ganzen.

Quellen:

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Irans Entschlossenheit, aus dem Panoptikum der westlichen 360°-Eindämmung auszubrechen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Alastair Crooke

Es scheint wahrscheinlich, dass die Verhandlungen zu keiner Einigung führen werden.

Die vorübergehende Einstellung der Feindseligkeiten in ganz Westasien steht auf der Kippe. Ursprünglich sollte es eine Einstellung militärischer Aktionen an „allen Fronten“ geben, einschließlich des Libanon – dies war eine der zehn iranischen Vorbedingungen für Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand. Trump bestätigte dementsprechend, dass der 10-Punkte-Rahmen Irans eine „brauchbare Grundlage“ für den Beginn direkter Verhandlungen mit Iran darstelle.

Für Iran wurden diese Punkte jedoch als Vorbedingungen gesehen, nicht als Ausgangspunkte, von denen aus Verhandlungen beginnen würden.

CBS berichtete, dass Trump darüber informiert worden sei, dass die von ihm am Donnerstag akzeptierten iranischen Bedingungen für die gesamte Region des Nahen Ostens gelten würden – und er stimmte zu, dass dies auch den Libanon einschließe. Vermittler berichteten, dass der Waffenstillstand den Libanon umfassen würde, und die Ankündigung des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif schloss ihn ebenfalls ein. Außenminister Araghchi bestätigte ebenfalls, dass der Libanon eingeschlossen sei.

Trumps Position kehrte sich jedoch nach einem Telefonat mit Netanyahu um. Laut dem israelischen Korrespondenten Ronan Bergman, der in Yediot Aharonot schreibt, ließ Netanyahu die Situation plötzlich und verspätet eskalieren: In Israel wurden sowohl militärische als auch politische Ebenen angewiesen zu beweisen, dass es keinen Waffenstillstand für Hisbollah gebe, indem ein massiver Angriff auf dicht besiedelte Wohnviertel im Libanon durchgeführt wurde – mit über 1.000 Toten und Verletzten, überwiegend Zivilisten.

Gleichzeitig mit den Angriffen auf den Libanon kündigte Israel an, eine politische Initiative zu starten – direkte Gespräche mit der libanesischen Regierung, die sich auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Normalisierung der Beziehungen zwischen Libanon und Israel konzentrieren – um Netanyahus Forderung nach einem „kurzen Zeitfenster für zusätzliche Angriffe auf die Hisbollah, bevor die Amerikaner versuchen, den gleichen Geist der Ruhe auf den Libanon auszudehnen“, zu untermauern, schreibt Anna Barsky in Ma’ariv. „Einschätzungen in Israel sprechen von einem teilweisen amerikanischen Verständnis für dieses Bedürfnis; aber dies ist keineswegs gesichert.“

Alon Ben David, ein prominenter israelischer Militärkorrespondent, stellte fest, dass die Initiative des Premierministers zu einem Bürgerkrieg im Libanon führen könnte, und fügte in Klammern hinzu, dass „dies immer das Ziel gewesen sei“.

Die iranische Position steht jedoch im Gegensatz zur „revidierten“ US-Haltung, wonach der Libanon nie integraler Bestandteil der Forderung nach „allen Fronten“ gewesen sei. Für Teheran gilt: „Waffenstillstand für alle oder Waffenstillstand für niemanden“. So einfach ist das.

Die Verhandlungen sollten nur stattfinden, wenn Trump in der Lage wäre, Netanyahus Drang nach weiteren Runden flächendeckender Bombardierungen im Libanon ein Veto entgegenzusetzen. Hat Trump tatsächlich die Fähigkeit, Netanyahu zu kontrollieren – der (zusammen mit einigen Golfstaaten Berichten zufolge) weiterhin möchte, dass Trump „bis zum Äußersten geht, bis zum Sturz des bösen Regimes“, wie Ronen Bergman betont?

Doch die Realität für die USA ist düster:

„Die USA haben ihre Marinepräsenz und militärischen Stützpunkte in der Golfregion verloren; ihr gesamtes Arsenal an Distanzwaffen ist nahezu erschöpft, ebenso wie ihre Luftverteidigung, die sich als erschreckend ineffektiv erwiesen hat.“

„So sieht eine entscheidende strategische Niederlage aus.“

Wie Ben Rhodes, ehemaliger stellvertretender US-Nationaler Sicherheitsberater, es ausdrückte: „Es ist schwer, einen so kurzen Krieg so umfassend zu verlieren.“

Was Trump von einem Beitrag am Dienstagabend, in dem er schrieb, „eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben“, dazu brachte, wenige Stunden später Verhandlungen auf Grundlage des iranischen 10-Punkte-Plans zuzustimmen, bleibt Spekulation. Doch vielleicht erzählen die nebeneinanderstehenden Bilder des abgestürzten Hubschraubers aus Präsident Carters gescheitertem Versuch von 1980, US-Geiseln aus Iran zu befreien, zusammen mit den Wrackteilen von US-Flugzeugen nahe Isfahan aus dem abgebrochenen Versuch am Samstag (4. April), angereichertes Uran aus einem Tunnel bei Isfahan zu sichern, ihre eigene Geschichte.

Wie ein Kommentator anmerkt, fehlt in der späteren Szene von 1980 nur die Anwesenheit des ermordeten Obersten Führers Ali Khamenei. Präsident Carter wurde bekanntlich zum politischen Opfer dieses Ereignisses.

Erinnern wir uns auch daran, dass dieser aktuelle Krieg mit einem Überraschungsangriff zur Tötung des Obersten Führers Ali Khamenei begann – und man davon ausging, dass es sich um einen kurzen Krieg von nur wenigen Tagen handeln würde. Der Bericht der New York Times über das Treffen vom 11. Februar 2026, bei dem Netanyahu Trump überzeugte, sich einem Angriff auf Iran anzuschließen, bestätigt, dass „der Präsident offenbar dachte, es würde ein sehr kurzer Krieg sein … und zu keinem Zeitpunkt während der Beratungen sagte der Vorsitzende [General Caine] dem Präsidenten direkt, dass ein Krieg mit Iran eine schreckliche Idee sei … [General Caine] fragte ständig: ‚Und dann?‘ Doch Herr Trump schien oft nur das zu hören, was er hören wollte.“

Und was Trump bei der Unterrichtung am 11. Februar hören wollte, deckte sich eng mit Netanyahus eigenen tiefen Bestrebungen: „Iran stach hervor“ – sowohl für Trump als auch für Netanyahu. „Er [Trump] betrachtete Iran als einen einzigartig gefährlichen Gegner und war bereit, große Risiken einzugehen, um seinen Wunsch zu erfüllen, die iranische Theokratie zu zerschlagen“, berichtete die New York Times.

Weder Trump noch Netanyahu – trotz der dreistündigen offiziellen Unterrichtung am 11. Februar – rechneten mit der starken iranischen Reaktion in Form sofortiger Angriffe auf US-Stützpunkte im Golf, die unmittelbar nach der Tötung des Obersten Führers folgten, obwohl diese Möglichkeit in früheren iranischen Warnungen klar angedeutet worden war.

Der gesamte Angriffsplan vom 11. Februar, der im Situation Room des Weißen Hauses genehmigt wurde, basierte auf Enthauptungsschlägen, Luftangriffen aus der Distanz und der eher intuitiven (statt evidenzbasierten) Überzeugung, dass ein innerer Aufstand folgen würde – einer, der den Staat stürzen würde.

Es überrascht daher nicht, dass Trump nun verzweifelt nach einem Ausweg aus dem israelischen Debakel sucht, das ihm bereitet wurde. Wie Carter steht er politisch wie militärisch vor dem Aus. Doch jeder ernsthafte Ausweg würde erhebliche Zugeständnisse erfordern – Zugeständnisse, die im Widerspruch zu seinen erbitterten Gefühlen gegenüber Iran und den Iranern stehen.

Es scheint wahrscheinlich, dass die Verhandlungen zu keiner Einigung führen werden. Iran ist dabei, ein 70 Jahre altes Paradigma zu sprengen, indem es – durch die Androhung wirtschaftlicher und marktbezogener Schmerzen – die USA zu einer Zustimmung zwingt, die Irans „Befreiung“ aus dem Panoptikum der US-amerikanischen und israelischen Unterdrückung bedeutet. Wird dies mehr Leid und Tod (mehr Krieg) oder weniger bedeuten? Das ist die Frage.


(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Amerika zuletzt: Krieg im Ausland, Tyrannei im Inneren – und der Raub einer ganzen Nation

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von John und Nisha Whitehead

Wir führen Kriege, wir können uns nicht um … Kinderbetreuung, Medicaid, Medicare und all diese einzelnen Dinge kümmern … Wir müssen uns um eine Sache kümmern: den militärischen Schutz.“ – Präsident Donald J. Trump

Jede Waffe, die hergestellt wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel läuft, jede Rakete, die abgefeuert wird, bedeutet im Grunde genommen einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, an denen, die frieren und keine Kleidung haben.“ – Präsident Dwight D. Eisenhower

Jede im Ausland abgeworfene Bombe ist eine Rechnung, die nach Hause geschickt wird.

Jeder Krieg, der im Namen der „Sicherheit“ geführt wird, wird von den Amerikanern bezahlt, denen es an allem mangelt – an bezahlbarer Gesundheitsversorgung, an sicherem Wohnraum, an einer Regierung, die ihr Wohlergehen in den Vordergrund stellt.

Während die USA Billionen in endlose Kriege und militärische Aufrüstung stecken, müssen die Amerikaner den Preis dafür zahlen – nicht nur in Dollar, sondern auch in Form von verlorener Freiheit und ausgehöhlten verfassungsrechtlichen Garantien.

Das ist keine Landesverteidigung.

Das ist organisierter Diebstahl.

Während die Amerikaner mit steigenden Benzinpreisen, explodierenden Lebensmittelkosten und wachsenden Schulden zu kämpfen haben – was zum Teil durch rücksichtsloses Zolldumping und Präventivkriege angeheizt wird –, gibt die Bundesregierung Geld aus, das sie nicht hat, für militärische Aufrüstung, Konflikte im Ausland und die Extravaganzen des Präsidenten.

Das ist nicht „America First“.

Wenn überhaupt, wird schmerzlich deutlich, dass Donald Trumps „America First“-Regierungsansatz Amerika jedes Mal an letzte Stelle setzt.

Trump hat es nicht zu einer Priorität gemacht, Amerikas bröckelnde Infrastruktur wiederaufzubauen. Er hat es nicht zu einer Priorität gemacht, in Innovation zu investieren oder sicherzustellen, dass die Nation in einer sich rasant entwickelnden technologischen Welt wettbewerbsfähig bleibt. Auch hat er wenig Interesse an der Fürsorge für Veteranen, ältere Menschen oder die Jugend gezeigt.

Stattdessen kürzt die Regierung Programme, die die Amerikaner gesünder, klüger und sicherer machen – während der Präsident sich selbst Denkmäler errichtet und sich einem von den Steuerzahlern finanzierten Lebensstil von atemberaubender Verschwendung hingibt.

Obwohl er einst behauptete, er sei zu beschäftigt, um Golf zu spielen, ist Trump auf dem besten Weg, den Steuerzahlern eine Rechnung von über 300 Millionen Dollar an Reise- und Sicherheitskosten zu hinterlassen – ein Großteil davon im Zusammenhang mit häufigen Reisen zu seinen Anwesen in Florida. Jeder Besuch in Mar-a-Lago kostet schätzungsweise 3,4 Millionen Dollar.

Unterdessen zahlen die Steuerzahler 273.063 Dollar pro Stunde, um die Air Force One in der Luft zu halten.

Und während Millionen von Amerikanern Schwierigkeiten haben, sich das Nötigste zu leisten, fordert Trump 377 Millionen Dollar – eine Steigerung um 866 Prozent – für die Renovierung der Residenz im Weißen Haus.

Doch diese Exzesse, so empörend sie auch sind, verblassen im Vergleich zu den wahren Kosten der Prioritäten dieser Regierung: Krieg.

Die Trump-Regierung hat 1,5 Billionen Dollar für ihren Militärhaushalt im Haushaltsjahr 2027 beantragt – zusätzlich zu weiteren 200 Milliarden Dollar an Notfallmitteln für den Krieg im Iran.

Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten gibt Geld aus, das ihm nicht zusteht, um endlose Kriege zu führen, die vom Kongress nicht genehmigt wurden und die nichts zum Schutz des amerikanischen Volkes oder unserer Interessen beitragen, während er darauf besteht, dass die einzige Priorität der Bundesregierung der militärisch-industrielle Komplex sein sollte.

Zu den finanzpolitischen Prioritäten des Präsidenten gehören:

  • 65,8 Milliarden Dollar für den Schiffbau der Marine, darunter ein neues Schlachtschiff der „Trump-Klasse“ für die Goldene Flotte.
  • Lohnerhöhungen für Militärangehörige bei gleichzeitiger Einfrierung der Lohnerhöhungen für zivile Bundesbedienstete.
  • 152 Millionen Dollar für den Beginn des Wiederaufbaus von Alcatraz als aktives Bundesgefängnis.
  • 10 Milliarden Dollar für Verschönerungsprojekte in Washington, D.C.

Neben der Aufstockung der Mittel für das Militär, Gefängnisse, Atomwaffen und ein als Machtinstrument eingesetztes Justizministerium hat die Trump-Regierung zudem Haushaltskürzungen in Höhe von 73 Milliarden Dollar bei nichtmilitärischen Programmen vorgeschlagen – darunter drastische Einschnitte bei der medizinischen Forschung, öffentlichen Schulen und Heizkostenzuschüssen für einkommensschwache Haushalte sowie Kürzungen bei bezahlbarem Wohnraum, Berufsausbildung, Kreditvergabe an Kleinunternehmen, Programmen zur Armutsbekämpfung, Landwirtschaft, die NASA, die Forschung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, humanitäre Hilfe und globale Gesundheitsprogramme.

Wie Dominik Lett für Cato schreibt: „Angesichts unserer sich verschärfenden Finanzkrise ist die Umschichtung von Geldern aus innenpolitischen Programmen hin zum Pentagon nichts anderes als das Umstellen von Liegestühlen auf der Titanic.“

So gehen Imperien unter.

Die Verfassung erlaubt es einem Präsidenten nicht, aus einer Laune heraus Krieg zu führen.

Die Gründerväter haben klargestellt: Die Befugnis zur Kriegserklärung liegt beim Kongress, nicht bei der Exekutive. Der Präsident sollte als Oberbefehlshaber das Militär beaufsichtigen – und nicht unkontrolliert entfesseln.

Und doch befinden wir uns erneut in einem nicht genehmigten Krieg – finanziert von den Steuerzahlern, gerechtfertigt durch wechselnde Narrative und durchgeführt ohne nennenswerte Kontrolle.

Da der Kongress nicht bereit ist, als Kontrollinstanz gegen die Übergriffe der Exekutive zu fungieren, und die Gerichte zunehmend an den Rand gedrängt werden, sind die verfassungsrechtlichen Schutzmechanismen, die genau dieses Szenario verhindern sollten, so gut wie zusammengebrochen.

Krieg ist nicht mehr das letzte Mittel.

Er ist zu einem Geschäftsmodell geworden.

Der Mann, der mit dem Versprechen „keine neuen Kriege“ Wahlkampf machte, hat die Nation stattdessen in endlose militärische Konflikte getrieben, die sich zu endlosen Kriegen zu entwickeln drohen, welche Rüstungskonzerne bereichern, politische Verbündete belohnen und die finanzielle Belastung für das amerikanische Volk verschärfen.

Berichte über Insider-Profite im Zusammenhang mit wechselnden politischen Entscheidungen bestätigen nur, was viele Amerikaner bereits vermuten: dass es im Krieg der Trump-Ära ebenso sehr um Profit wie um Macht geht.

Der Historiker Timothy Snyder, der ausführlich über autoritäre Regime geschrieben hat, betrachtet das aufgestockte Kriegsbudget der Regierung durch eine düsterere und beunruhigendere Brille – wonach Militärausgaben als Mittel dienen, das Militär zu bestechen, damit es eine von Trump angeführte Machtübernahme unterstützt.

Übersetzung: Die Trump-Regierung könnte den Grundstein für einen Terroranschlag unter falscher Flagge legen, der es Trump ermöglichen würde, das Kriegsrecht zu verhängen, die Zwischenwahlen abzusagen oder für ungültig zu erklären und die Nation weiter in Richtung einer Diktatur zu lenken.

Dafür gibt es Präzedenzfälle, nicht nur durch Trumps eigenes Handeln im Januar 2020, sondern auch durch den Mann, den er am meisten bewundert – Wladimir Putin, der 1999 in Russland seine eigenen Terroranschläge unter falscher Flagge inszenierte, um seine eigene Macht zu festigen.

Vor diesem Hintergrund lässt die obszöne Aufstockung der Militärausgaben das Schreckgespenst einer Regierung aufkommen, die sich nicht nur auf einen ausländischen Konflikt vorbereitet – sondern auf die Kontrolle im Inland.

Dies deckt sich weitgehend mit dem erschreckenden „Megacities“-Trainingsvideo des Pentagons, das vorhersagt, dass bis 2030 Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt würden, um innenpolitische und soziale Probleme zu lösen.

Die Gefahr ist nicht theoretischer Natur.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass Führer, die unkontrollierte Macht anhäufen, sich mit Loyalisten umgeben und den Dauerkrieg normalisieren, diese Macht oft nach innen richten.

Doch was geschieht, wenn diese unkontrollierte Macht in die Hände von jemandem gelegt wird, der zunehmend unberechenbar und realitätsfern wirkt?

In den letzten Wochen hat Trump in den sozialen Medien mit Schimpfwörtern gespickte Drohungen gegen zivile Infrastruktur im Iran ausgesprochen – Handlungen, die nach internationalem Recht Kriegsverbrechen darstellen würden.

Am Ostersonntag, als Christen auf der ganzen Welt die Hoffnung und Auferstehung Jesu Christi feierten, teilte Trump einen mit Schimpfwörtern gespickten Beitrag auf seinem „Truth Social“-Account und drohte, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen – Kriegsverbrechen nach der Genfer Konvention. „Dienstag wird im Iran der Tag der Kraftwerke und der Brücken sein, alles in einem. Es wird nichts Vergleichbares geben!!! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – WARTET ES AB! Gelobt sei Allah. Präsident DONALD J. TRUMP.“

Er hat öffentliche Auftritte genutzt, um gegen politische Feinde zu wettern, ausländische Nationen zu bedrohen und mit militärischen Aktionen zu prahlen, ohne Rücksicht auf Genauigkeit oder Konsequenzen.

Vor einem Publikum aus Kindern, die sich zum jährlichen Ostereierrollen im Weißen Haus versammelt hatten, schimpfte Trump über Bidens Autopen, schwadronierte über den Krieg im Iran, bezeichnete Kamala Harris als „Person mit niedrigem IQ“, beschrieb die Biden-Regierung als ahnungslos, „was zum Teufel sie da eigentlich tun“, und drohte erneut damit, Irans Kraftwerke und Brücken zu zerstören, was ein Kriegsverbrechen darstellt.

Er hat angedeutet, er könnte „Mautgebühren“ für den weltweiten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erheben, hat den Sieg im Krieg gegen den Iran verkündet, obwohl amerikanische Streitkräfte und Verbündete im Nahen Osten weiterhin unter Beschuss stehen, und hat fantastische politische Ambitionen geäußert, die sich über verfassungsrechtliche Grenzen hinwegsetzen, darunter die Idee, er könne schnell Spanisch lernen, um für das Amt des Präsidenten von Venezuela zu kandidieren und zu gewinnen.

Dieses Verhaltensmuster – rücksichtslos, aufwieglerisch und realitätsfern – hat eine wachsende Zahl von Stimmen aus dem gesamten politischen Spektrum dazu veranlasst, zu hinterfragen, ob der Präsident gemäß dem 25. Verfassungszusatz seines Amtes enthoben werden sollte.

Es überrascht nicht, dass genau dieselben Personen, die lautstark die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes gegen Joe Biden forderten, angesichts von Trumps zunehmend unberechenbarem Verhalten verstummt sind.

Der Maßstab, so scheint es, ist nicht verfassungsrechtlich – er ist politisch.

Was uns zurück zum Krieg im Iran bringt – einem kostspieligen, gefährlichen und höchst fragwürdigen Konflikt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert und eine willkommene Ablenkung von Trumps Präsenz in den Epstein-Akten darstellt.

Trotz der unaufhörlichen Behauptungen von Präsident Trump und Pete Hegseath über Tödlichkeit und Erfolg ist der Sieg keineswegs sicher.

Und der Preis, den wir zahlen, ist in der Tat hoch – sowohl in materieller Hinsicht als auch an Menschenleben.

Glaubwürdige Bedenken deuten darauf hin, dass der Öffentlichkeit wichtige Details über die wahren Kosten dieses Krieges – auf deren Kenntnis „wir, das Volk“ ein Recht haben – vorenthalten werden.

Ein investigativer Bericht von The Intercept legt nahe, dass „das U.S. Central Command (CENTCOM), das die Militäroperationen im Nahen Osten überwacht, offenbar an dem beteiligt ist, was ein Verteidigungsbeamter als ‚Vertuschung von Verlusten‘ bezeichnete, indem es The Intercept zu niedrige und veraltete Zahlen liefert und keine Klarheit über militärische Todesfälle und Verletzungen schafft.“

Weit davon entfernt, eine wahrheitsgetreue Darstellung der menschlichen und finanziellen Lasten zu liefern, die das amerikanische Volk zu tragen hat, hat die Trump-Regierung offenbar weiterhin Informationen über die Zahl der verwundeten und getöteten Soldaten sowie die Anzahl der angegriffenen US-Stützpunkte zurückgehalten und verzögert. Tatsächlich sollen US-Truppen im gesamten Nahen Osten gezwungen worden sein, ihre Stützpunkte aufzugeben und sich in Hotels und Bürogebäude zurückzuziehen, die für den Verteidigungsschutz schlecht ausgerüstet sind.

Selbst der Bericht der Regierung über eine dramatische Rettungsmission eines abgestürzten Offiziers der Waffensysteme – eine, die massive Ressourcen und den Verlust von US-Flugzeugen mit sich brachte – gerät unter die Lupe, wobei einige vermuten, dass es sich um etwas weitaus Ehrgeizigeres und weitaus weniger Erfolgreiches gehandelt haben könnte, als angekündigt.

Obwohl Trump darauf bestanden hat, dass er das Militär angewiesen habe, mehr als 150 Flugzeuge zu entsenden – darunter 64 Kampfflugzeuge, vier Bomber, 48 Tankflugzeuge,

13 Rettungsflugzeuge und 26 Aufklärungs- und Störflugzeuge, Hunderte von Soldaten, Munition und mehrere Flugzeuge (von denen zwei Berichten zufolge von US-Streitkräften zerstört wurden, um zu verhindern, dass sie in feindliche Hände fallen) – entsenden sollte, um diesen einen Flieger zu retten, gibt es eine wachsende Welle von Stimmen, die vermuten, dass die Rettungsmission der Regierung in Wirklichkeit eine gescheiterte Bodeninvasion war, um Irans angereichertes Uran zu beschlagnahmen – eine Aussicht, mit der Trump seit Wochen geliebäugelt hat.

Wie die Financial Review feststellte: „Trumps gewagte Spezialoperations-Rettung hat einen hohen Preis. Etwa 100 Spezialkräfte waren an der risikoreichen Mission beteiligt, während mehrere US-Flugzeuge im Wert von mehreren Millionen Dollar zerstört wurden, um den Piloten zu befreien.“

Was die Frage aufwirft: Können wir darauf vertrauen, dass die US-Regierung uns die Wahrheit sagt?

Können wir einer Regierung vertrauen, die in der Vergangenheit immer wieder Vertuschungen betrieben hat – im medizinischen, militärischen, politischen und ökologischen Bereich?

Können wir einer Regierung vertrauen, die ihre Bürger als Datenpunkte behandelt, die verfolgt, überwacht und manipuliert werden müssen?

Können wir einer Regierung vertrauen, die Kriege aus Profitgier führt, ihre eigenen Bürger aus Profitgier inhaftiert und die Machthaber vor Rechenschaftspflicht schützt?

Dies ist eine Regierung, die lügt, betrügt, stiehlt, spioniert, tötet und ihre Befugnisse fast bei jeder Gelegenheit überschreitet.

Sie behandelt Menschen als entbehrlich – als Ressourcen, die genutzt, kontrolliert und entsorgt werden.

Sie lässt sich nicht von Moral, Zurückhaltung oder verfassungsrechtlichen Grundsätzen leiten.

Es ist Macht ohne Grenzen – korrupt, nicht rechenschaftspflichtig und zunehmend gleichgültig gegenüber den Freiheiten, die sie eigentlich schützen sollte.

Dies ist eine Regierung, die Kriege aus Profitgier führt und wegschaut, während ihre Vertreter ihre Macht missbrauchen.

Und zunehmend werden diese Kriege nicht nur in Übersee geführt.

Diese Kriege finden auch hier bei uns statt.

Durch Massenüberwachungsprogramme, die jede Bewegung und jede Kommunikation verfolgen. Durch militarisierte Polizeieinsätze und den Einsatz von Einheiten der Nationalgarde gegen die Zivilbevölkerung. Durch Bundesbehörden, die befugt sind, Personen festzunehmen, abzuschieben und verschwinden zu lassen, ohne Rücksicht auf ein ordentliches Verfahren. Durch Maßnahmen, die versuchen neu zu definieren, wer Anspruch auf den Schutz der Staatsbürgerschaft hat – und wem dieser entzogen werden kann.

So sieht es aus, wenn die Kriegsmaschinerie – geschaffen für fremde Schlachtfelder – nach innen gerichtet wird.

So sieht es aus, wenn „wir, das Volk“ zum Feind werden.

Und in diesem Moment schließt sich für uns der Kreis.

Fast 250 Jahre, nachdem sich die amerikanischen Kolonisten gegen einen fernen Herrscher erhoben, der Krieg gegen sein eigenes Volk führte – durch stehende Heere, willkürliche Herrschaft und den Entzug von Rechten –, stehen wir erneut einer Regierung gegenüber, die ihre Bürger nicht als souveräne Individuen betrachtet, sondern als Untertanen, die kontrolliert werden müssen.

Wie ich in „Battlefield America: The War on the American People“ und dessen fiktionalem Pendant „The Erik Blair Diaries“ deutlich mache, war die Regierung nie dazu bestimmt, dass man ihr vertraut. Sie sollte durch die Fesseln der Verfassung gezügelt werden.

Die größte Bedrohung für die Freiheit ist kein ausländischer Feind.

Die größte Bedrohung für die Freiheit ist eine Regierung, die ihr Volk nicht mehr fürchtet, schätzt oder ihm dient.

Glaubt nicht dieser Lüge.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Zwischen Krieg und industriellem Zusammenbruch: Die US-israelische Abnutzungskrise

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die US-Kriegsmaschinerie verbraucht ihre eigenen Grundlagen und legt eine strukturelle Krise offen, die sich nicht allein mit Geld lösen lässt.

Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat eine strukturelle Krise im Zentrum der Kriegsmaschinerie Washingtons offengelegt – eine Krise, die die Fähigkeit in Frage stellt, einen langwierigen Konflikt aufrechtzuerhalten, geschweige denn verbrauchte Ressourcen zu ersetzen.

Bereits in den ersten Wochen wurden enorme Bestände an Raketen, Flugzeugen und präzisionsgelenkter Munition – von Tomahawk und ATACMS bis hin zu Patriot-, THAAD- und Arrow-Abfangraketen – in einem atemberaubenden Tempo aufgebraucht.

Die Gefechtsabnutzung schlägt rasch in eine industrielle Abrechnung um und offenbart die Grenzen der US-amerikanischen und israelischen Fähigkeit, hochwertige Waffensysteme im Tempo moderner Kriegsführung nachzuproduzieren.

Feuerkraft ohne Durchhaltevermögen

Laut einem Bericht des Royal United Services Institute (RUSI) vom 24. März wurden in den ersten 16 Kriegstagen 11.294 Munitionsstücke eingesetzt – mit direkten Kosten von 26 Milliarden US-Dollar. Reparationen könnten diese Summe auf über 50 Milliarden erhöhen. Doch die finanziellen Kosten erzählen nur einen Teil der Geschichte.

Allein in den ersten 96 Stunden wurden 5.197 Munitionsstücke in 35 Kategorien abgefeuert – eine der intensivsten Luftkampagnen der modernen Kriegsführung. Das Ausmaß des Verbrauchs überforderte schnell die Logik industrieller Nachproduktion.

Die Luftabwehrsysteme trugen die Hauptlast. US- und Golfstaaten-Batterien feuerten innerhalb von nur vier Tagen 943 Patriot-Abfangraketen ab – ungefähr so viel wie die Produktion von 18 Monaten. THAAD-Systeme folgten einem ähnlichen Muster: 145 Raketen wurden eingesetzt und verbrauchten mehr als ein Drittel der geschätzten Bestände.

Auf israelischer Seite war der Druck noch größer. Die Bestände an Arrow-Abfangraketen sanken im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte. Der Wiederaufbau dieser Vorräte könnte fast 32 Monate dauern. Was zunächst wie hoher Verbrauch aussah, entpuppte sich schnell als strukturelles Ungleichgewicht.

Die Kosten dieser ersten vier Tage allein lagen zwischen 10 und 16 Milliarden Dollar und stiegen auf 20 Milliarden, wenn man Flugzeug- und Systemverluste einrechnet. Noch schlimmer: Die Beeinträchtigung von Radar- und Satelliteninfrastruktur verringerte die Abfangquote, sodass mehrere Raketen auf ein einzelnes Ziel abgefeuert werden mussten – in einigen Fällen bis zu 11 Abfangraketen für eine Bedrohung.

Strategische Waffen, leere Lager

Offensive Systeme folgten dem gleichen Muster. In der Anfangsphase wurden 225 ATACMS- und PrSM-Raketen abgefeuert – zentrale Mittel für präzise Tiefenschläge. Zusätzlich wurden innerhalb von 16 Tagen mehr als 500 Tomahawk-Marschflugkörper gestartet.

Allein die Wiederbeschaffung dieser Tomahawks könnte bis zu 53 Monate dauern – mehr als vier Jahre ununterbrochener Produktion. Praktisch bedeutet das, dass die USA ein vergleichbares Bombardement kurzfristig nicht wiederholen können.

JASSM-ER-Raketen (präzisionsgelenkte Luft-Boden-Raketen), die jeweils über eine Million Dollar kosten, wurden in großer Zahl gegen iranische Radar- und Kommunikationsziele eingesetzt. Ihre Produktion hängt von fortschrittlichen elektronischen Komponenten ab, die bereits durch globale Lieferengpässe belastet sind. Auch HARM-Antiradar-Raketen wurden stark genutzt, wodurch Bestände schrumpften, die ursprünglich für den europäischen Einsatz vorgesehen waren.

Präzision hatte ihren strategischen Preis. Jeder erfolgreiche Schlag verringerte Ressourcen, die nicht schnell ersetzt werden können.

Der Einsatz von acht GBU-57-Bunkerbrechern in den ersten 96 Stunden – fast ein Viertel des verfügbaren Bestands – unterstrich die Intensität der Angriffe auf gehärtete iranische Anlagen. Tausende JDAM-Kits folgten und erschöpften die Vorräte an Lenksystemen, die konventionelle Bomben in Präzisionswaffen verwandeln.

Kleine Präzisionsbomben wurden laut Bericht in nahezu „selbstmörderischen“ Mengen eingesetzt, insbesondere gegen mobile Abschussrampen. Gleichzeitig wurden bunkerbrechende BLU-109-Bomben kontinuierlich verwendet, wodurch die weltweiten Bestände innerhalb von zwei Wochen fast erschöpft waren.

Wenn die Lufthoheit bricht

Der Abschuss eines F-15E Strike Eagle über iranischem Gebiet am 3. April markierte einen Wendepunkt. Er zerstörte die Annahme unangefochtener Lufthoheit und offenbarte die Folgekosten selbst eines einzelnen taktischen Verlustes.

Der Vorfall löste eine komplexe Rettungsoperation aus, die schnell eskalierte. Neben dem zerstörten Kampfjet gingen auch ein A-10 Thunderbolt II verloren, Hubschrauber wurden getroffen und weitere Systeme beschädigt oder aufgegeben.

Auf dem Höhepunkt der Operation zerstörten US-Streitkräfte zwei MC-130-Transportflugzeuge und vier Spezialkräfte-Hubschrauber, um ihre Gefangennahme zu verhindern. Auch MQ-9-Drohnen wurden abgeschossen.

Die direkten Verluste dieses einzelnen Vorfalls überstiegen 500 Millionen Dollar. Doch die eigentlichen Kosten liegen woanders.

Die Rettungsmission umfasste 155 Flugzeuge, Hunderte Soldaten und dauerte zwei Tage im feindlichen Gebiet. Um eine einzige Besatzung zu retten, wurden enorme Ressourcen eingesetzt – ein Hinweis auf eine tiefere Schwäche: Hochwertige Systeme können bei komplexer Verteidigung unverhältnismäßige Verluste auslösen.

Iranische Luftabwehr traf Berichten zufolge auch eine F-35 und schoss mehrere Drohnen ab, während Eigenbeschuss die Situation zusätzlich verschärfte. Überlegenheit ist nicht mehr selbstverständlich.

Lieferketten als neues Schlachtfeld

Die US-Kriegsausgaben überschritten laut Pentagon-Daten innerhalb von etwas mehr als einem Monat 45 Milliarden Dollar. Die täglichen Kosten erreichten schließlich eine Milliarde Dollar.

Doch die eigentliche Krise liegt nicht im Geld, sondern in der Produktion.

Allein der Ersatz der in den ersten vier Tagen eingesetzten Munition erfordert:

  • 92 Tonnen Kupfer
  • 137 Kilogramm Neodym
  • 18 Kilogramm Gallium
  • 37 Kilogramm Tantal
  • 7 Kilogramm Dysprosium
  • 600 Tonnen Ammoniumperchlorat

Die USA sind bei Ammoniumperchlorat auf eine einzige inländische Quelle angewiesen. Gleichzeitig kontrolliert China:

  • 98 % der Galliumproduktion
  • 90 % der Neodymverarbeitung
  • 99 % des Dysprosiums

Militärische Macht ist damit an geoökonomische Realitäten gebunden, die außerhalb der Kontrolle Washingtons liegen.

Selbst unbegrenzte Finanzierung kann die Produktion ohne Zugang zu diesen Materialien nicht beschleunigen.

Die Kostenfalle

Neben dem Verbrauch zeigt der Krieg ein weiteres Problem: das Kostenverhältnis.

Teure Abfangraketen werden gegen billige Drohnen und Raketen eingesetzt. Iranische Systeme, oft zu einem Bruchteil der Kosten produziert, zwingen die USA in ein nicht nachhaltiges Verhältnis.

Während Nahbereichssysteme wie C-RAM über 509.500 Schüsse für nur 25 Millionen Dollar abgaben, verschlangen Abfangraketen mindestens 19 Milliarden Dollar.

Eine Industrie ohne Skalierbarkeit

Die Struktur der US-Rüstungsindustrie verschärft das Problem. Trotz steigender Nachfrage wurde die Produktion kaum erhöht.

Rüstungsunternehmen zögern, Kapazitäten ohne langfristige Verträge auszubauen. Politische Unsicherheiten haben das Vertrauen geschwächt.

Schlüsselanlagen wie das Holston Army Ammunition Plant arbeiten mit fixer Kapazität – ein kritischer Engpass.

Die Folgen reichen weit über den Iran hinaus: Jeder abgefeuerte Flugkörper reduziert die globale Abschreckungsfähigkeit der USA.

Ein zerfallender Mythos

Der Krieg gegen den Iran zerstört die Illusion unbegrenzter westlicher Militärüberlegenheit.

Technologische Vorteile bestehen weiterhin – doch sie garantieren keine Ausdauer.

Raketen treffen ihre Ziele. Flugzeuge durchdringen Verteidigungen.
Doch ohne industrielle Kapazität zur Aufrechterhaltung des Einsatzes reduziert jeder Schlag zukünftige Möglichkeiten.

Dieser Krieg zeigt: In einem langen Konflikt ist industrielle Widerstandsfähigkeit wichtiger als Feuerkraft.

Und in dieser Gleichung sind die USA nicht mehr dominant.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Der plötzliche Aufstieg von „Professor“ Jiang Xueqin, einem ehemaligen UN-Beamten, der zum Retter der Podcast-Welt wurde und nun seine eigene Religion gründen will

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von The Winepress

„Mein Ziel ist es, der Messias zu sein.“

Wenn du dich auf YouTube, TikTok und anderen Social-Media-Plattformen umgesehen hast, bist du vielleicht inzwischen auf diesen Typen namens „Professor“ Jiang Xueqin gestoßen, den neuesten „Wahrheitsverkünder“ in den alternativen Medien, der in den letzten Monaten richtig durchgestartet ist. Gib einfach seinen Namen „Prof. Jiang“ auf YouTube ein, und du siehst alle Podcasts, in denen er zu Gast war.

Der Mann hat sich eine große Online-Fangemeinde aufgebaut, und viele Menschen und Kanäle teilen seine Vorträge und Seminare.

Sein Hauptkanal heißt „Predictive History“, und er hat einen Clip-Kanal (ich nehme an, er verwaltet ihn selbst), der die wichtigsten Punkte seiner Vorträge hervorhebt.

Ich erinnere mich, dass er letztes Jahr in meinem Feed auftauchte, und ich sah einige dieser Titel und Ausschnitte aus den Videos und habe sie beiseitegeschoben, weil sie etwas obskur wirkten. Er spricht ein bisschen über alles: Politik, Militär, Geschichte, Religion, Philosophie, Verschwörungstheorien usw.

Einige dieser Videos waren meiner Meinung nach etwas schwer verständlich und lächerlich (viele dieser „Truther“, die das verborgene, sogenannte esoterische Wissen „enthüllen“, sind typischerweise Spinner); zum Beispiel behauptet er, Paulus sei ein falscher Apostel gewesen, der das Christentum und die Lehren Jesu vereinnahmt habe, was Jiang mit einer gnostischen Tendenz interpretiert, und dass Paulus ein Agent Roms gewesen sei, um die Bewegung Jesu zu vereinnahmen – etwas, das ich schon einmal gehört habe, und das sich anhand der Schrift unglaublich leicht widerlegen lässt; alles, was er darin sagt, sind totale Lügen und erfundener Unsinn, und ihn zu widerlegen hieße, seinen Aussagen Glauben zu schenken.

QUELLE

Sein großer Durchbruch gelang ihm vor etwas mehr als einem Monat, als er zu Gast bei „Breaking Points“ war und das Video viral ging.

Am Ende ließ er eine „Bombe“ platzen, als er fragte, warum Trump den Iran angegriffen habe. Er nannte einige Gründe dafür und erklärte ganz zum Schluss, dass die „Epstein-Akten“ eindeutig zeigten, dass die Welt „von Geheimgesellschaften regiert wird“, wie er sagte, sowie von mächtigen Personen, die gesichtslos und unbekannt sind, aber das Militär, die Regierungen und die Finanzwelt kontrollieren; er ordnete sie alle den Illuminati zu, die er dann in drei Hauptmachtstrukturen unterteilte:

„Da sind die Jesuiten, die den Vatikan kontrollieren;“ da sind die sabbateanischen Frankisten, die heute den modernen Staat Israel kontrollieren; und da sind die Freimaurer, die den nationalen Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten kontrollieren;

„Und sie glauben, dass Israel, dieser Krieg im Nahen Osten, der Schlüssel zur Endzeit ist, um den Himmel auf Erden zu schaffen. Es ist also fast wie ein Drehbuch, dem sie folgen, auch wenn es geopolitisch keinen Sinn ergibt.“

Zwar steckt sicherlich ein Funken Wahrheit in seinen Aussagen, doch handelt es sich hierbei um das, was wir als „Limited Hangout“ bezeichnen.

Laut Victor Marchetti, einem ehemaligen Sonderberater des stellvertretenden Direktors der Central Intelligence Agency (CIA), ist ein „Limited Hangout“ „Spionagejargon für einen beliebten und häufig angewandten Trick der Geheimdienstprofis“. Wenn ihr Schleier der Geheimhaltung zerfetzt ist und sie sich nicht mehr auf eine falsche Tarngeschichte verlassen können, um die Öffentlichkeit falsch zu informieren, greifen sie darauf zurück, einen Teil der Wahrheit zuzugeben – manchmal sogar freiwillig –, während sie es dennoch schaffen, die entscheidenden und schädigenden Fakten in dem Fall zurückzuhalten. Die Öffentlichkeit ist jedoch in der Regel so fasziniert von den neuen Informationen, dass sie nie auf die Idee kommt, der Sache weiter nachzugehen.“

Wir können diese Definition für moderne Medienarbeit und Psyops abwandeln, aber der Kerngedanke besteht darin, entscheidende Informationen beiläufig und auf informelle Weise einzustreuen, um sie für die Massen schmackhafter zu machen und sie unbewusst dazu zu verleiten zu glauben: ‚Ja, das habe ich schon immer gewusst‘, obwohl sie es nicht wissen und immer noch nicht das ganze Bild haben.

Genau das hat Jiang gerade getan, ohne näher darauf einzugehen oder die Zeit dafür zu haben, aber es ist ein subtiles Eingeständnis der Wahrheit; dass Trump in diesem Fall eine Marionette ist, er spielt kein 4D-Schach: Er ist nur ein Bauer darin. Wir haben schon seit einiger Zeit verstanden, dass die Welt ein großer Club ist, in dem du nicht mitmachst, wie George Carlin es ausdrückte, der seit vielen Jahrhunderten von Geheimgesellschaften, Verbrecherfamilien und Syndikaten geführt wird; und erst jetzt werden einige der „Normies“ endlich in diese Wahrheit eingeweiht.

Was diesen „Professor“ Jiang angeht, ist nach dem, was ich gesehen habe, derzeit nicht viel über ihn bekannt.

Er wurde kürzlich als Betrüger entlarvt, weil er ein falscher Professor ist; er versuchte, jemanden zu manipulieren, damit dieser glaubte, er habe sich nie als Professor bezeichnet und sei in Wirklichkeit nur ein Gymnasiallehrer.

QUELLE

Es ist offensichtlich, dass dieser Typ ein Lügner und Betrüger ist, der hier nur irgendeine Geschichte verbreiten will, und dennoch wird er gerade von all diesen großen Podcasts in die Schale gehoben. In den Kommentaren und den Sendungen, in denen er auftritt, heißt es, er sei „der Einzige, der die Wahrheit sagt“, „er hat alles vorhergesagt“ und „er sieht, was sonst niemand sieht“.

Was hat es mit diesem Typen auf sich?

Nun, durch Zufall tauchte in meinem YouTube-Feed ein Video auf, das enthüllte, dass er ein ehemaliger „UN-Beamter“ war. Ich kann nicht herausfinden, wann er das war, wie lange oder wo genau er tätig war, aber in einem Interview, das er 2014 in einer chinesischen Talkshow gab, bestätigte er, dass er für die UN gearbeitet hat. „Fergus Thompson spricht mit Jiang Xueqin, Autor von ‚Creative China‘ und langjährige Lehrer an einigen der elitärsten Schulen Chinas“, heißt es in der Beschreibung. Es wurde auch bekannt, dass er seinen Abschluss an der Yale University gemacht hat – vielleicht gibt es dort auch eine Verbindung zu Skull & Bones. Neben seiner Tätigkeit als Pädagoge war er einige Jahre lang auch als Journalist in China tätig.

Das ist sehr aufschlussreich, da die UNO offen zugibt, die Narrative in den sozialen Medien zu unterwandern und zu beeinflussen.

Melissa Fleming, die Untergeneralsekretärin für globale Kommunikation bei den Vereinten Nationen, gab 2022 zu, dass man, um die Berichterstattung rund um Covid-19 zu beeinflussen, mit TikTok zusammengearbeitet habe, um den von ihnen zugelassenen Ärzten gefälschte „Ticks“ zu verleihen und so ihre Botschaft zu verbreiten.

„Wir hatten ein weiteres Projekt mit vertrauenswürdigen Botschaftern namens Team Halo, bei dem wir Wissenschaftler auf der ganzen Welt und einige Ärzte in der Nutzung von TikTok geschult haben, und TikTok hat mit uns zusammengearbeitet;

„Und diese Wissenschaftler, die anfangs praktisch keine Follower hatten, erhielten ‚Verifizierungshäkchen‘. Sie begannen, Menschen aus ihrer Community in ihre Labore und Büros einzuladen, ihre Fragen zu beantworten und mit ihnen in Kontakt zu treten.

„Das hat sich wirklich durchgesetzt, und viele von ihnen wurden zu gefragten Beratern in den nationalen Medien. […] Es war also ein vielschichtiger Einsatz von Ideen und Taktiken […]

„Die Menschen müssen selbst geimpft werden, und ich glaube, die sozialen Medien haben sich so schnell verbreitet, dass Menschen jeden Alters meiner Meinung nach sehr schlecht gerüstet sind, besonders in Krisenzeiten, in denen sie sich sehr mit dem Geschehen da draußen verbunden fühlen, suchen, helfen wollen und teilen wollen – und dabei wirklich lernen müssen, wie man Falsch- und Desinformation erkennt und wie man nicht Teil des Problems wird.“

„Deshalb werden wir viel proaktiver. Wir verfügen über das wissenschaftliche Wissen, und wir sind der Meinung, dass die Welt davon erfahren sollte – und die Plattformen selbst wissen das auch. Aber es ist eine riesige Herausforderung, bei der meiner Meinung nach alle Bereiche der Gesellschaft sehr aktiv werden müssen.“

Also ist natürlich ein „ehemaliger UN-Beamter“ zur Stelle, um die Lage zu retten, alles zu erzählen und das Spiel zu entlarven, oder?

Zudem gibt Jiang in einem Gespräch mit dem Komiker Kurt Metzger aus eigener Mund zu, dass er daran arbeitet, eine neue Religion zu gründen. Er räumt ein, YouTube als Testumgebung zu nutzen, um Konzepte für seine im Entstehen begriffene Religion zu verbreiten, und gibt zu, dass er deshalb häufig seine Meinung ändert.

„Mein Ziel ist es, der Messias zu sein.“

Das hat er tatsächlich gesagt.

Yeah…

In einem anderen Beitrag offenbarte er, woran er glaubte, nämlich an den Gnostizismus und an theosophische Vorstellungen davon, dass wir alle den „göttlichen Funken“ in uns tragen.

Dann spielte er, wie so viele dieser von der CIA kontrollierten und von der Regierung bezahlten Handlanger, die Rolle Epsteins und seinen Anteil am Kinderhandel herunter. „Epstein betrieb keine Erpressungsmasche für Pädophile, weil er keine lückenlose E-Mail-Spur hinterlassen hat, die die gesamte Lieferkette belastet.“

Das ist der Grund? Das ist doch reine Hirnverrottung, oder testet er nur die Lage, um zu sehen, womit er durchkommt?

Also könnt ihr „Professor“ Jiang zur Liste der Lügner und Scharlatane hinzufügen, die man meiden sollte. Er ist ein weiterer Spinner, der meiner Meinung nach Teil der großen CIA-Mockingbird-Medienmaschine ist. Er ist ein weiterer Torwächter, der die Tür vielleicht manchmal ein bisschen weiter öffnet als andere, aber er ist trotzdem nur ein wahnhafter Lügner und ein Spitzel.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Die Krise der sterbenden Krankenhäuser

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

In Deutschland schließen jedes Jahr Dutzende Krankenhäuser – leise, Schritt für Schritt. Dieses Phänomen sieht der erfahrene Arzt Dr. Christoph Heinritz-Bechtel als Symptom einer tiefer liegenden Krise, dem er in einer Reihe von Video-Vorträgen nachgeht. In einem ersten Impulsvortrag stellt er sich die Frage: „Was sagt dieses Krankenhaussterben über uns als Gesellschaft – über unser Bild vom Menschen, von Heilkunst, von Würde?“ Und „warum lassen wir das zu – und was würde passieren, wenn wir anfangen, anders zu denken?“ Es ist der Auftakt, der sich intensiv mit der Fragestellung und konkreten Lösungsansätzen beschäftigt. Ich bringe nachfolgend mein Transkript des ersten Vortrages. (hl)

Das sterbende Krankenhaus – die Krise der Heilkunst.
Impulsvortrag zur Videoreihe

von Dr. med. Christoph Heinritz-Bechtel

Liebe Kulturfreunde, ich bin nun seit über 30 Jahren Arzt, und habe im Übrigen noch nebenbei unter anderem Erkenntniswissenschaft,

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Präsident von Burkina Faso: „Wir wollen keine Demokratie, die tötet“

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Nicholas Mwangi

Das jüngste Interview mit Ibrahim Traoré, dem Präsidenten von Burkina Faso, hat eine breite Debatte ausgelöst, nachdem es auf globalen Medienplattformen viral gegangen war. Die Schlagzeilen, insbesondere von Mainstream-Medien, interpretierten seine Äußerungen schnell als pauschale Ablehnung der Demokratie. Einige unterstellten ihm sogar die Absicht, eine dauerhafte Militärherrschaft zu etablieren.

Diese Interpretation ist zwar reißerisch, aber völlig irreführend. Sie lässt den politischen, historischen und materiellen Kontext von Traorés Aussagen außer Acht, der für das Verständnis sowohl seiner Worte als auch der allgemeinen Entwicklung

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Jede E-Mail ein Spion: So schützt man sein Postfach vor Überwachung

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Wir leben in einer Welt, in der „Der leise Aufstieg eines umfassenden Überwachungsstaates“ nicht mehr nur eine Warnung ist – sondern Realität. Predictive Policing, Zero-Click-Smartphone-Hacks, gigantische Datensammlungen und behördenübergreifendes Tracking verschmelzen zu einem einzigen, allgegenwärtigen System. Jahre nachdem investigative Journalist*innen wie Whitney Webb Alarm geschlagen haben, beginnt einer der unmittelbarsten Schritte zum Selbstschutz dort, wo viele es nicht erwarten: im Posteingang.

Proton Mail, ein in der Schweiz ansässiger E-Mail-Dienst, bietet einen einfachen Ausweg. Mit dem Easy-Switch-Tool kann man Nachrichten und Kontakte von Gmail oder anderen Anbietern in wenigen Minuten übertragen – ein Neuanfang, ohne sein digitales Leben zu verlieren.

Die meisten unserer digitalen Alltagsaktivitäten basieren auf US-Technologien – doch Bequemlichkeit hat oft ihren Preis. Gmail beispielsweise liest und scannt alle Nachrichten, um Werbung zu personalisieren, KI-Modelle zu trainieren und gibt Daten unter bestimmten Umständen an die US-Regierung weiter.

Proton Mail kehrt dieses Modell um: In der Schweiz entwickelt und durch kostenpflichtige Abonnements statt durch Datenverwertung finanziert, bietet der Dienst verschlüsselte E-Mails, VPN, Passwortverwaltung und Cloud-Speicher. Es gibt auch eine kostenlose Version – ein Beweis dafür, dass Privatsphäre nicht teuer sein muss. Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen, auf die wir später noch warnend eingehen werden.

Gleichzeitig zeigt die digitale Landschaft, wie aggressiv Nutzerdaten gesammelt werden. LinkedIn, seit 2016 im Besitz von Microsoft, geriet kürzlich ins Zentrum einer Untersuchung der deutschen Non-Profit-Organisation Fairlinked e.V. Der Bericht mit dem Titel BrowserGate beschreibt einen der weitreichendsten Fälle von unternehmerischer Datenerfassung, die bisher aufgedeckt wurden.

Laut den Ergebnissen scannt ein versteckter Code jedes Mal, wenn einer der rund eine Milliarde LinkedIn-Nutzer die Plattform besucht, den Browser nach installierten Erweiterungen, verschlüsselt diese Informationen und sendet sie nicht nur an LinkedIn, sondern auch an externe Unternehmen – darunter eine US-israelische Cybersecurity-Firma. Dadurch entsteht die Möglichkeit, dass sowohl US- als auch israelische Regierungsstellen indirekt auf diese Daten zugreifen könnten. Nutzer*innen werden weder darüber informiert noch um Zustimmung gebeten, und LinkedIns Datenschutzrichtlinie erwähnt diese Praxis nicht.

In einer Zeit, in der unser digitaler Fußabdruck ständig – oft lautlos – verfolgt wird, ist der Wechsel des E-Mail-Dienstes nicht nur eine Vorliebe. Er ist ein kleiner, aber bedeutender Akt der Selbstbestimmung.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit Schweizer Datenschutz

Proton Mail bietet sichere E-Mails mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) und einer Zero-Access-Architektur. E-Mails werden auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt, bevor sie übertragen werden. Im Gegensatz zu Gmail kann Proton den Inhalt von Nachrichten nicht lesen. Vollständige E2EE greift, wenn sowohl Absender als auch Empfänger Proton Mail verwenden.

Der Dienst blockiert automatisch E-Mail-Tracker (wie Spypixel und Tracking-Links), verfügt über Phishing-Erkennung und zeigt keine Werbung – selbst für kostenlose Nutzer*innen. Proton Mail ist über eine Web-Oberfläche sowie Apps für Android und iOS verfügbar.

Migration mit Easy Switch

Easy Switch ist ein integriertes Tool, das es Nutzer*innen ermöglicht, Daten von anderen E-Mail-Konten zu übertragen. Unterstützt werden:

  • Automatische Weiterleitung neuer Gmail-Nachrichten an ein Proton-Postfach, ohne dass Google die Proton-Adresse sieht.
  • Import bestehender E-Mails, Kontakte und Kalender.

Der Importvorgang läuft im Hintergrund auf Proton-Servern, und alle Daten werden bei der Ankunft verschlüsselt. Nutzer*innen können bestimmte Ordner oder Zeiträume auswählen. Easy Switch funktioniert nicht nur mit Gmail, sondern auch mit Outlook, Yahoo und anderen IMAP-kompatiblen Diensten.

Speicherüberlegungen

Die kostenlose Version von Proton Mail enthält bis zu 1 GB Speicherplatz. Neue Nutzer*innen beginnen typischerweise mit 500 MB und können durch ein paar onboarding-Schritte die volle Kapazität erreichen. Für Menschen mit sehr großen Gmail-Archiven könnte dies jedoch nicht ausreichen; es kann helfen, alte Nachrichten in Gmail zu bereinigen, zu löschen oder nur ausgewählte Ordner zu importieren.

Kostenpflichtige Pläne bieten mehr Speicher und zusätzliche Funktionen:

  • Mail Plus: 15 GB Speicher (geteilt mit Proton Drive); 4,99 €/Monat oder 3,99 €/Monat jährlich.
  • Proton Unlimited: 500 GB Gesamtspeicher (über alle Proton-Dienste verteilt); ca. 12,99 €/Monat oder 9,99 €/Monat jährlich.

Bezahlpläne beinhalten außerdem Alias-Verwaltung (Hide-My-Email), Unterstützung für Desktop-Clients via Proton Mail Bridge sowie die Nutzung eigener Domains.

Fazit

Die Fähigkeit der US-Regierung, Google zur Herausgabe von Gmail-Daten zu zwingen, hat viele Nutzer*innen dazu bewegt, nach Alternativen mit stärkeren Datenschutzmerkmalen zu suchen. Proton Mail – mit Sitz in der Schweiz und mit robuster Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – ist eine Option, die man in Betracht ziehen sollte. Das Easy-Switch-Tool erleichtert zudem den Wechsel von Gmail und anderen Anbietern erheblich.

Vorsicht und größerer Kontext

Ein weiteres Schweizer Unternehmen, Crypto AG, wurde jahrzehntelang heimlich von der CIA und dem deutschen BND kontrolliert. Ich habe dies bereits in einem Artikel im CovertAction Magazine beschrieben – einem Magazin, das von ehemaligen CIA-Offizieren gegründet wurde und dessen Redaktionsbeirat auch den Whistleblower John Kiriakou umfasst, der das Folterprogramm der CIA aufgedeckt hat.

Covert Action Magazine’ Schlagzeile (Screenshot Felix Abt)

Crypto AG verkaufte über Jahrzehnte manipulierte Verschlüsselungsgeräte an rund 120 Länder, was US-Geheimdiensten Zugang zu vermeintlich sicheren Kommunikationskanälen verschaffte. Nur Länder wie China, Russland und Nordkorea entgingen der Falle, indem sie eigene Verschlüsselungssysteme entwickelten.

Der Fall zeigt, dass globale Überwachung häufig Schwachstellen in Geräten und Infrastrukturen ausnutzt – nicht nur in Algorithmen. Cybersicherheit ist oft weniger zuverlässig, als viele glauben.

Die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden machten zudem das Ausmaß weltweiter Überwachung deutlich. Smartphones können Audio aufzeichnen, selbst wenn sie ausgeschaltet sind, und Haushaltsgeräte – von Fernsehern bis zu Sprachassistenten – lassen sich zu Überwachungsinstrumenten umfunktionieren. Überwachungssysteme wie Palantir sammeln und analysieren riesige Mengen persönlicher Daten, um detaillierte Profile zu erstellen.

Angesichts der anhaltenden Bemühungen der US-Regierung und anderer Staaten, Überwachungsbefugnisse massiv auszuweiten, ist Vorsicht geboten. Es ist unmöglich, mit Sicherheit vorauszusagen, wer Proton Mail in Zukunft kontrollieren wird oder ob der Dienst jemals durch Geheimdienste oder Überwachungs- und Spionageplattformen wie Palantir kompromittiert werden könnte.

Nutzer*innen sollten sich daher bewusst sein, dass kein E-Mail-Dienst – unabhängig von Standort oder technischer Schutzmaßnahmen – vollständig gegen zukünftigen politischen, rechtlichen oder technologischen Druck immun ist.

+++

Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Asymmetrische Kriegsführung

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Hans-Jürgen Geese

Der Zweite Weltkrieg begann nicht mit dem Angriff Deutschlands auf Polen am 1. September 1939. Der Zweite Weltkrieg begann am 20. August 1939 um 5.45 Uhr mit dem Angriff der Sowjetunion auf japanische Stellungen bei dem Ort „Khalkin Gol“ in der Mongolei.

Die Führung der Schlacht auf sowjetischer Seite lag bei einem gewissen Georgi Schukow, der an dem Tage, zum ersten Mal in der Weltgeschichte, einen im Detail geplanten, koordinierten Angriff von Artillerie, Panzern, Flugzeugen und Infanterie gegen einen Feind entfesselte. Die Japaner hatten keine Chance.

Hätten die Japaner diese Schlacht gewonnen, wäre für sie der Weg nach Norden in die Sowjetunion offen gewesen. Der Zweite Weltkrieg hätte wahrscheinlich einen völlig anderen Verlauf genommen.

Erstaunlich ist, dass der deutsche Generalstab angeblich keine Details von dieser

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Transformation um jeden Preis – ideologieverbrämte Grüne und ihre Widersprüche 

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Uwe Froschauer

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Widersprüchen der „wertegeleiteten“ Politik von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen versteht sich als Motor für eine tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Transformation. Ihr Anspruch ist hoch: Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine wertegeleitete Außenpolitik sollen Deutschland zukunftsfähig machen. Das klingt zunächst gut und zukunftsweisend.

Doch je stärker die Partei politische Verantwortung trug, desto stärker verstrickte sie sich in Widersprüche. Insbesondere in der Energie-, Wirtschafts- und Außenpolitik ist den Grünen vorzuwerfen, dass Anspruch und Wirklichkeit zunehmend auseinanderdriften – und dass politische Entscheidungen erhebliche

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Epstein und Iran

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

(Hier der lang angekündigte Artikel, in dem wir einen Blick auf die Verwicklungen mit den Epstein-Akten blicken und diese Überlegungen mit einer Analyse dessen verbinden, was gerade in Nahost passiert. Und natürlich schimpfen wir, laut und deutlich. Wie immer.)

Seit Beginn des unprovozierten und während laufender Verhandlungen von USrael begonnenen Krieges gegen den Iran, sind so viele Dinge ans Tageslicht gekommen.

Seit Beginn dieses Krieges sind aber auch die Google-Suchanfragen zum Thema „Epstein“ um 95% zurückgegangen.

Daher werden wir an dieser Stelle das (gefühlt) Unmögliche versuchen und einen Artikel über die Epstein-Scheiße, den wir schon vor Ausbruch des Krieges in die Tasten gehauen hatten, mit den aktuellen Ereignissen zu verknüpfen.

Wir sind der Überzeugung, dass wir nächstes Jahr – oder in 5, 10, 50 Jahren – Dinge wissen werden, die wir jetzt aufgrund des vielbeschworenen „Nebel des Krieges“ nicht wissen, unter anderem ob Bibi Netanjahu und/oder der

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Iran antwortet auf Trumps Hormus-Blockade – Verhandlungen endgültig gescheitert | Prof. Mohammad Marandi im Interview

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Welt schaut gebannt zu. Während die Spannungen im Persischen Golf weiter eskalieren, sorgt ein neues, hochbrisantes Interview mit dem iranischen Politikwissenschaftler und Delegationsmitglied Prof. Mohammad Marandi für weltweites Aufsehen.

Marandi, der selbst an den gescheiterten Verhandlungen in Islamabad teilgenommen hat, zeichnet ein klares Bild: Die von Präsident Trump verhängte Marineblockade der Straße von Hormus ist nicht nur wirkungslos gegen den Iran, sondern wird die globale Wirtschaft schwer treffen. Die Verhandlungen sind vorbei – und Teheran ist auf jede Eskalation vorbereitet.

Die gescheiterten Verhandlungen in Islamabad

Prof. Marandi war direkt vor Ort in Islamabad als Teil der iranischen Delegation. Er beschreibt eine Atmosphäre großer Skepsis bereits auf dem Hinflug. Die Iraner rechneten nicht ernsthaft mit einem Durchbruch.

Dennoch kam es zu substantiellen Gesprächen und Fortschritten – bis zum plötzlichen Umschwung am Ende des Tages.

Laut Marandi präsentierten die USA maximalistische Forderungen und zeigten keinerlei guten Willen. Im Gegenteil: Während der Verhandlungen versuchten zwei US-Kriegsschiffe, in die Straße von Hormus einzufahren – ein provokativer Akt, der von iranischer Seite mit Drohnen und Warnungen beantwortet wurde. Die Schiffe zogen sich zurück.

Gleichzeitig berichtet Marandi von einer bedrohlichen Stimmung: Die Washington Post rief offen zur Ermordung von Delegationsmitgliedern auf. Auf dem Rückflug mussten Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, das Flugzeug landete nicht in Teheran, sondern in Maschhad, einige reisten per Zug weiter.

Besonders kritisch sieht Marandi die Rolle von Vizepräsident JD Vance: Dieser habe ständig mit Benjamin Netanyahu telefoniert und ihm Bericht erstattet. Netanyahu habe letztlich die Verhandlungen sabotiert.

„Wer ist hier wirklich der Boss?“, fragt Marandi rhetorisch. Für ihn ist klar: Die US-Politik werde von der zionistischen Lobby und Israel diktiert, nicht von amerikanischen Interessen.

Trumps Blockade – eine Kriegserklärung mit hohem Risiko

Direkt nach dem Scheitern der Gespräche kündigte Trump eine vollständige Blockade der Straße von Hormus an. Er drohte, jedes iranische Schiff zu versenken.

Marandi hält diese Maßnahme für weitgehend wirkungslos und kontraproduktiv.

Die iranische Marine sei weitgehend intakt. Die echten Kampfeinheiten seien schnelle Angriffsboote, die in unterirdischen Tunneln entlang der Küste stationiert sind und bei Bedarf massenhaft auslaufen können.

Iranische Raketen, Luftabwehr und Luftwaffe seien nicht zerstört – sonst hätte Trump längst einmarschieren können.

Sollte die USA versuchen, die Blockade durchzusetzen, droht Iran mit massiven Raketenangriffen.

Marandi erinnert daran, dass die US-Navy bisher immer großen Abstand zu iranischen Küsten gehalten hat. Eine effektive Blockade aus großer Entfernung (1000–1500 km) wäre extrem kostspielig und kaum durchsetzbar.

Iran hat bereits angekündigt, dass es Schiffe feindlicher Staaten nicht mehr passieren lässt, während freundliche Nationen (wie China und Russland) weiterhin eskortiert werden können.

Schwere Folgen für die Weltwirtschaft und US-Verbündete

Marandi warnt eindringlich: Die Blockade werde die globale Energiekrise dramatisch verschärfen.

Es gebe praktisch keine Reserven mehr – Russland und Iran hätten ihre schwimmenden Vorräte bereits weitgehend verkauft. Die Preise steigen bereits spürbar, strategische Reserven der westlichen Staaten werden angezapft.

Besonders hart trifft es die Golfstaaten: Die Emirate, Katar und andere können ihre Häfen kaum noch nutzen. Saudi-Arabien muss auf teurere Routen über das Rote Meer ausweichen.

Marandi prophezeit: Bei anhaltender Krise und kommender Sommerhitze könnten die infrastrukturschwachen Golfmonarchien kollabieren.

Iran selbst sei deutlich robuster: Das Land produziert rund 90 % seiner Lebensmittel selbst, hat große landwirtschaftliche Flächen, Berge, Wälder und Staudämme.

Über Landgrenzen zu Pakistan, Afghanistan, Turkmenistan, Irak, Türkei und über das Kaspische Meer kann es Handel treiben.

Vor dem Krieg hatte Iran bereits vorausschauend Reisimporte von Indien auf Pakistan umgestellt.

Iranische Resilienz und nationale Einheit

Ein zentraler Punkt in Marandis Analyse ist die innere Stärke Irans.

Während des Krieges hätten junge Menschen massenhaft kritische Infrastruktur (Kraftwerke, Brücken) mit ihren Körpern geschützt.

Die Delegation nach Islamabad sei trotz Todesdrohungen geschlossen zurückgekehrt – niemand sei abgesprungen.

Kein einziger hoher Offizier oder Regierungsvertreter habe während des Krieges aufgegeben oder sei zurückgetreten.

Marandi kritisiert scharf die westliche Berichterstattung: Sie verschweige den zweiten Genozid im Libanon, verharmlose israelische Angriffe und verbreite systematisch Lügen über den Iran.

Die westlichen Medien seien mitschuldig an Kriegsverbrechen.

Ausblick: Wer hat die Initiative?

Für Marandi steht fest: Der Iran hat den Krieg nicht verloren, sondern strategisch die Oberhand behalten.

Die USA und Israel hätten keines ihrer Ziele erreicht.

Trump suche eigentlich einen „Off-Ramp“, werde aber von Netanyahu und der Lobby zurückgehalten.

Die Blockade sei ein Akt der Verzweiflung, der Amerika und seine Verbündeten mehr schaden werde als dem Iran.

Iran bereite sich gleichzeitig auf die nächste Runde vor – militärisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die Moral in Armee und Bevölkerung sei hoch.

Marandi ist überzeugt: Der Iran wird diese Auseinandersetzung länger durchstehen als die USA.

Die globale öffentliche Meinung wende sich zunehmend gegen Washington und Tel Aviv.

Das Interview mit Prof. Mohammad Marandi ist ein eindrucksvolles Zeugnis iranischer Entschlossenheit und eine schonungslose Analyse der aktuellen Machtverhältnisse.

Während Trump mit Blockade und Drohungen eskaliert, wirkt der Iran vorbereitet und strategisch überlegen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Blockade der Straße von Hormus tatsächlich zur erhofften Waffe wird – oder zum nächsten schweren strategischen Fehler der USA.

Die Welt schaut zu.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Nach dem Machtwechsel in Ungarn zeigt die Europäische Union ihr wahres Gesicht und macht deutlich, wie sie das Land auf Linie bringen will

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

35 Milliarden gegen Gehorsam: Wie Brüssel Ungarn politisch auf Linie bringen will

Nach dem Machtwechsel in Ungarn zeigt die Europäische Union ihr wahres Gesicht – und das hat mit partnerschaftlicher Zusammenarbeit wenig zu tun. Wie die Financial Times berichtet, knüpft Brüssel die Freigabe von rund 35 Milliarden Euro an eine lange Liste politischer Bedingungen, die der neue Regierungschef Péter Magyar erfüllen muss.

Offiziell geht es um Reformen, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Standards. In der Praxis jedoch entsteht ein anderes Bild: finanzielle Hebel werden genutzt, um politische Richtungswechsel zu erzwingen.

Nach dem Wahlsieg Magyars – der das Ende der Ära von Viktor Orbán markiert – reagiert die EU nicht mit Zurückhaltung, sondern mit Druck. „Wenn sie liefern, liefern wir“, heißt es aus Brüssel. Hinter dieser Formulierung verbirgt sich ein klares Machtverhältnis: Geld gegen politische Anpassung.

Die Erwartungen sind umfassend. Ungarn soll nicht nur interne Reformen umsetzen, sondern auch außenpolitisch auf Linie gebracht werden. Dazu gehört die Unterstützung eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine ebenso wie die Aufgabe von Vetos gegen weitere Russland-Sanktionen.

Doch damit nicht genug.

Auch innenpolitisch geht es um tiefgreifende Eingriffe. Brüssel erwartet Veränderungen in zentralen gesellschaftspolitischen Bereichen – von der Migrationspolitik bis hin zu Fragen rund um LGBTQ-Rechte. Themen, die in Ungarn unter der vorherigen Regierung bewusst anders gehandhabt wurden, stehen nun faktisch zur Neuverhandlung.

Damit wird deutlich: Es geht nicht nur um Korruptionsbekämpfung oder Justizreformen. Es geht um die umfassende politische Neuausrichtung eines Mitgliedstaates.

Brüssel verlangt darüber hinaus strukturelle Eingriffe in die staatlichen Institutionen. Das Justizsystem soll umgebaut, Sicherheitsbehörden reformiert und die Führung zentraler Einrichtungen ersetzt werden. Insgesamt stehen 27 konkrete Bedingungen im Raum – ein politischer Maßnahmenkatalog, den Budapest abarbeiten muss, um an die ihm zustehenden Mittel zu gelangen.

Besonders brisant ist der finanzielle Druck. Ein Teil der Gelder wurde wegen angeblicher Rechtsstaatsverstöße eingefroren. Gleichzeitig erhebt die EU Strafzahlungen in Millionenhöhe – etwa im Zusammenhang mit der ungarischen Asylpolitik. Diese Summen werden direkt von den EU-Zahlungen abgezogen.

Das Ergebnis ist ein System, in dem finanzielle Abhängigkeit gezielt als politisches Instrument eingesetzt wird.

Zwar betont die EU-Kommission öffentlich, man handle „zum Wohl des ungarischen Volkes“. Doch hinter den Kulissen sprechen Diplomaten offen von „Hebelwirkung“ und „Druck“. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer von der EU profitiert, muss sich auch ihren politischen und gesellschaftlichen Vorgaben anpassen.

Für Kritiker ist das ein gefährlicher Präzedenzfall.

Denn hier verschieben sich die Grenzen: Nationale Souveränität wird zur Verhandlungsmasse, demokratische Entscheidungen geraten unter den Vorbehalt finanzieller Bedingungen. Politische Richtungen – ob bei Migration, gesellschaftlichen Fragen oder außenpolitischen Allianzen – werden zunehmend von Brüssel vorgegeben.

Für den neuen Regierungschef Péter Magyar bedeutet das eine Gratwanderung. Einerseits braucht er die freigegebenen Milliarden dringend. Andererseits steht er vor der Frage, wie weit er gehen kann, ohne die politische Eigenständigkeit seines Landes aufzugeben.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Ungarn tatsächlich „auf den europäischen Weg zurückkehrt“ – oder ob sich hinter dieser Formulierung vor allem eines verbirgt: die Durchsetzung politischer Konformität unter finanziellem Druck.

Eines steht bereits jetzt fest: Die Europäische Union demonstriert in diesem Fall nicht nur ihre Macht – sondern auch, wie konsequent sie bereit ist, sie einzusetzen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

„Die HORRIBLE NAVAL BLOCKADE“ in der Straße von Hormus – Prof. John Mearsheimer warnt vor einer strategischen Katastrophe

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Welt schaut gebannt zu. Während die Spannungen im Persischen Golf weiter eskalieren, geht ein langes und hochbrisantes Interview mit dem renommierten US-Politikwissenschaftler Prof. John Mearsheimer viral.

Der einflussreiche Realist von der University of Chicago zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen US-Politik unter Präsident Trump: Eine Marineblockade der Straße von Hormus, gescheiterte Verhandlungen in Islamabad und eine tiefe strategische Krise der Vereinigten Staaten.

Mearsheimer spricht von einer selbstverschuldeten Sackgasse, in der Amerika nicht nur den Krieg gegen den Iran zu verlieren droht, sondern auch schwere Schäden für die Weltwirtschaft und die eigene globale Position riskiert.

In dem ausführlichen Gespräch mit Daniel Davis analysiert Mearsheimer die jüngsten Entwicklungen schonungslos.

Präsident Trump hat eine vollständige Blockade der Straße von Hormus angekündigt und gedroht, jedes iranische Schiff zu zerstören, das sich ihr widersetzt. Die Maßnahme trat am Morgen in Kraft und soll den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen – nachdem sechswöchige Kämpfe und anschließende Verhandlungen in Islamabad keine Einigung brachten.

Die gescheiterten Verhandlungen in Islamabad

Mearsheimer beschreibt die Verhandlungen unter Leitung von Vizepräsident JD Vance als katastrophalen Fehlschlag.

Obwohl Trump zunächst signalisiert hatte, auf Basis des iranischen 10-Punkte-Plans zu verhandeln, präsentierte Vance letztlich die maximalistischen Forderungen der USA (15-Punkte-Plan). Die Iraner lehnten ab.

Für Mearsheimer war dies kein Zufall: Die USA befänden sich in einer schwachen Position, suchten eigentlich einen „Off-Ramp“, hätten aber unter starkem israelischem Einfluss – auch durch direkte Kontakte Netanjahus mit Vance – eine harte Linie gefahren.

Besonders kritisch sieht der Professor die Rolle Israels und der pro-israelischen Lobby.

Netanyahu habe aktiv versucht, die Verhandlungen zu sabotieren, indem Israel trotz vereinbartem Waffenstillstand weiter Hisbollah-Stellungen im Libanon angriff.

Mearsheimer spricht von einem klaren Versuch, jede Deeskalation zu verhindern.

Gleichzeitig seien Figuren wie Jared Kushner und andere „passionierte Zionisten“ als Aufpasser im Hintergrund präsent gewesen, um Vance auf Linie zu halten.

Die Blockade – eine „schreckliche Option“

Die nun verhängte Blockade der Straße von Hormus bezeichnet Mearsheimer als strategisch hochproblematisch.

Sie werde den Iran nicht zum Einknicken bringen, sondern vor allem der Weltwirtschaft massiv schaden.

Iranisches Öl sei für den globalen Markt unverzichtbar – auch die USA selbst hätten Sanktionen gelockert, um mehr Öl auf den Markt zu bringen.

Durch die Blockade schieße sich Amerika „ins eigene Bein“.

Die Preise für Öl und Benzin steigen bereits spürbar.

Mearsheimer warnt: Sollte die Blockade länger andauern, drohe eine schwere Rezession oder sogar eine globale Depression vergleichbar mit 1929.

Besonders betroffen seien ostasiatische Länder wie Japan (93 % Ölimporte über Hormus) und Südkorea (45 %).

Die wirtschaftlichen Schockwellen würden sich weltweit ausbreiten – inklusive höherer Lebensmittelpreise durch gestörte Düngemittel-Lieferungen.

Strategische Niederlage der USA

Der Kern von Mearsheimers Analyse ist vernichtend: Die Vereinigten Staaten haben den Krieg gegen den Iran strategisch bereits verloren.

Keines der vier ursprünglichen Ziele wurde erreicht:

Kein Regime-Change im Iran
Keine Zerstörung der ballistischen Raketen
Keine Beendigung des iranischen Nuklearprogramms
Keine Unterbrechung der Unterstützung für Hisbollah, Hamas und Houthi

Stattdessen kontrolliere der Iran nun faktisch die Straße von Hormus – eine Position, die er vor dem Krieg nicht hatte.

Die Iraner stünden heute strategisch besser da als vor dem 27. Februar 2026.

Mearsheimer betont: Niemand könne ihm ein plausibles Szenario nennen, wie die USA die Situation noch drehen könnten.

Selbst eine nukleare Option – von manchen Israelis offenbar erwogen – würde nach seiner Einschätzung nicht zum gewünschten Ergebnis führen, da große Teile der iranischen Infrastruktur unterirdisch liegen.

Einfluss Israels und innenpolitische Dynamiken

Mearsheimer sieht Netanyahu in einer verzweifelten Lage.

Nachdem der Angriff auf den Iran militärisch und politisch gescheitert sei, „flailt“ dieser und suche nach radikalen Lösungen.

Für Netanyahu sei der Iran sein „Moby Dick“ – eine Obsession.

Gleichzeitig kritisiert der Professor scharf, dass hochrangige US-Politiker wie Lindsey Graham und General Jack Keane weiter auf Eskalation drängen, ohne realistische Strategie vorzulegen.

Globale Folgen: Zerfall der Allianzen

Besonders alarmierend sind die Auswirkungen auf die amerikanischen Bündnisse.

Trump habe Europa, Japan, Südkorea und die Golfstaaten vor den Kopf gestoßen, indem er sie öffentlich für mangelnde Unterstützung kritisierte.

Mearsheimer warnt: Die USA verlieren Glaubwürdigkeit als verlässlicher Partner.

Länder in Asien und Europa beginnen bereits, über Alternativen nachzudenken – darunter eigene nukleare Abschreckung (Japan, Südkorea) oder eine eigenständige europäische Sicherheitsarchitektur.

China und Russland wirkten hingegen wie verantwortungsvolle Akteure, während die USA zunehmend isoliert und unberechenbar erscheinen.

Ausblick: Titanic auf Kollisionskurs

Mearsheimer vergleicht die aktuelle Lage mit der Titanic, die auf den Eisberg zusteuert.

Trump stehe unter enormem Druck: Auf der einen Seite Israel und die Lobby, die jede Kompromisslösung ablehnen, auf der anderen Seite die drohende globale Wirtschaftskatastrophe.

Die entscheidende Frage der nächsten Wochen laute: Wird Trump den Mut haben, sich von Israel zu lösen und einen Deal zu schließen, oder wird er aus innenpolitischen Gründen weiter eskalieren und damit die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen?

Der Professor schließt das Gespräch mit einem ernüchternden Satz: Es sei eine „thoroughly depressing“ Analyse – aber notwendig, um der Wahrheit Gehör zu verschaffen.

Prof. John Mearsheimer liefert in diesem Interview eine der schärfsten und kohärentesten Kritiken der aktuellen US-Außenpolitik.

Ob seine Warnungen Gehör finden oder die Eskalation weitergeht, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen entscheiden.

Die Welt schaut zu – und die Uhr tickt.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Während die USA eine Blockade des Hormuz-Kanals verhängen, warnt Trump, dass alle iranischen Schiffe, die sich dem Kanal nähern, „eliminiert“ werden und weitere Updates

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Tyler Durden

Zusammenfassung

  • Die USA drängten den Iran, jegliche Anreicherung von Uran für 20 Jahre einzustellen; der Iran konterte daraufhin mit einem Zeitraum von weniger als zehn Jahren, woraufhin die Verhandlungen am Wochenende scheiterten (Axios). Dennoch betonen die Vermittler, dass die Tür für eine Einigung noch nicht geschlossen sei.
  • Das iranische Militär bezeichnet die derzeit geltende US-Blockade der Häfen am Persischen Golf als „illegale“ Handlung, die „Piraterie“ gleichkomme, während Trump zudem begrenzte Militärschläge gegen den Iran in Erwägung zieht. Trump warnt, dass iranische Schnellboote „eliminiert“würden.
  • Das US-Militär gibt an, die Blockade im Golf von Oman und im Arabischen Meerdurchzusetzen, berichtet Reuters. Stunden nach Beginn der US-Operation wurden keine größeren Zwischenfälle oder Aggressionen gemeldet.
  • Experten analysieren das Scheitern der Pakistan-Gespräche, bei denen die „Differenzen enorm waren“und dennoch sagt der iranische Außenminister, die Seiten seien „nur wenige Zentimeter entfernt“von einem „Islamabad-Memorandum“.
  • Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah dauern am Vorabend der für Dienstag in Washington geplanten Gesprächezwischen israelischen und libanesischen Vertretern an.

***

Vermittler drängen weiterhin auf Iran-Abkommen, nachdem die USA einen 20-jährigen Stopp des Atomprogramms gefordert hatten

Am Montag wurde ein US-Beamter in Axios mit den Worten zitiert, der Iran müsse sein Programm zur Urananreicherung für 20 Jahre einstellen, um den Konflikt zu beenden, womit man von einer früheren Forderung des Weißen Hauses nach einem dauerhaften Ende der Anreicherung abrückte. Daraufhin, so berichten Quellen, konterten die Iraner mit einem kürzeren Zeitraum im „einstelligen Bereich“, also weniger als zehn Jahren.

Mehrere Länder des Nahen Ostens bemühen sich weiterhin um eine Vermittlung, da sowohl Washington als auch Teheran von ihren maximalistischen Positionen in Bezug auf die Anreicherung abgerückt sind. Vor den Gesprächen forderte Trump einen dauerhaften Stopp, während der Iran auf ein Abkommen drängte, das ein ziviles Atomprogramm ohne zusätzliche Einschränkungen zulässt. Axios berichtete weiter, die „Tür für ein Abkommen sei nicht verschlossen“, doch die Positionen beider Seiten lägen sicherlich noch weit auseinander, wobei Teheran Washington vorwirft, unerklärlicherweise zu unerträglichen „maximalistischen Forderungen“ zurückzukehren.

Mindestens 15 Schiffe der US-Marine setzen Blockade durch

Das Wall Street Journal hat kürzlich detailliert berichtet, dass sich mehr als 15 amerikanische Kriegsschiffe derzeit im Golf von Oman und im Arabischen Meer befinden, um die Operation zu unterstützen. Der Bericht präzisierte weiter: „Eine Warnung an Seefahrer von UK Maritime Trade Operations, einer der britischen Royal Navy angegliederten Stelle, besagte, dass Beschränkungen des Seeverkehrs für iranische Häfen und Küstengebiete entlang des Persischen Golfs, des Golfs von Oman und Teilen des Arabischen Meeres durchgesetzt würden.

‚Jedes Schiff, das das blockierte Gebiet ohne Genehmigung betritt oder verlässt, muss mit Abfangen, Umleitung und Beschlagnahmung rechnen‘, heißt es in einer Mitteilung des US-Zentralkommandos (CENTCOM). Und die UKMTO hat den Schiffsverkehr gewarnt: ‚Diese Zugangsbeschränkungen gelten unterschiedslos für Schiffe unter jeder Flagge, die iranische Häfen, Ölterminals oder Küstenanlagen anlaufen.‘ Trump prahlt am Montag mit Folgendem:

Trump: Iranische Schiffe, die sich der Blockade nähern, werden vernichtet

Die von Trump angeordnete militärische Blockade der Straße von Hormus durch die USA ist am frühen Abend Ortszeit (und um 10 Uhr in den USA) in Kraft getreten, und Trump veröffentlichte kurz darauf die folgende Nachricht auf Truth Social, in der er warnte, dass, falls eines der iranischen Schiffe – von denen er sagt, dass es sich derzeit lediglich um kleine „Schnellangriffsschiffe“ handelt – „auch nur in die Nähe unserer Blockade kommt, es sofort eliminiert wird“. Er beschrieb dies als „dasselbe Tötungssystem, das wir gegen die Drogenhändler anwenden“ – in Anspielung auf die Operationen in der Karibik und zuvor in Venezuela.

Die US-Marine soll von dem Golf von Oman und dem Arabischen Meer aus operieren, während sie die Blockade durchsetzt. In den ersten paar Stunden nach deren Inkrafttreten wurden zunächst keine feindseligen Zwischenfälle gemeldet. Tatsächlich kommt es zu einer Pattsituation.

Zur Erinnerung: Nach der früheren Ankündigung der Blockadepläne durch das CENTCOM hatte der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf am Sonntag erklärt: „Genießt die aktuellen Tankstellenzahlen“, und fügte hinzu: „Mit der sogenannten ‚Blockade‘ werdet ihr euch bald nach Benzin für 4–5 Dollar sehnen.“

Die Lücken waren enorm

Was Luftangriffe und Raketenangriffe im Nahen Osten angeht, ist es seit dem Scheitern der US-iranischen Gespräche in Pakistan am Wochenende relativ ruhig geblieben. Wie wir bereits berichteten, erwägt Präsident Trump von nun an mögliche begrenzte Angriffe auf die Islamische Republik. Der zuvor vereinbarte zweiwöchige Waffenstillstand hält weiterhin, obwohl die Gespräche in Pakistan gescheitert sind und keine Pläne für eine weitere Verhandlungsrunde bestehen.

Der einzige Bereich, in dem es weiterhin zu erheblichen Feuergefechten kommt, ist die Lage zwischen Israel und dem Libanon, wo regionale Medien am Montag über eine Flut neuer Hisbollah-Angriffe auf Nordisrael berichten, parallel zu schweren Angriffen der israelischen Streitkräfte auf den Südlibanon von Sonntagabend bis Montag.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hatte die Situation aus Teherans Sicht zusammengefasst und am Sonntag auf X geschrieben, dass der Iran und die USA nach „intensiven Gesprächen auf höchster Ebene seit 47 Jahren“ „nur noch wenige Zentimeter“ von einem „Islamabad-Memorandum of Understanding“ entfernt seien. Er fuhr fort: „Wir stießen auf Maximalismus, wechselnde Zielvorgaben und Blockaden“, bevor er schloss: „Keine Lektionen gelernt. Guter Wille erzeugt guten Willen. Feindschaft erzeugt Feindschaft.“ Einige der neuesten Meldungen:

IRANISCHE REGIERUNGSVERTRETER PRÜFEN DIE EINSTELLUNG DER URANANREICHERUNG ALS VORAUSSETZUNG DER USA FÜR EINE BEENDIGUNG DES KRIEGES – NEW YORK POST

NEW YORK POST: IRANISCHE REGIERUNGSVERTRETER PRÜFEN DIE EINSTELLUNG DER URANANREICHERUNG ALS VORAUSSETZUNG DER USA FÜR EINE BEENDIGUNG DES KRIEGES

Sobald die Meldung bei Reuters erschien, stürzte der Ölpreis ab:

Unterdessen bestätigte der israelische Journalist Amit Segal vom Sender Channel 12 in einer Nachbetrachtung aus Islamabad, dass die „Differenzen enorm waren“, bevor Vizepräsident JD Vance und sein Team die Verhandlungen abbrachen und am frühen Sonntag nach Washington zurückflogen. „Die Amerikaner stimmten in den Verhandlungen in Islamabad zu, einen bestimmten Teil der eingefrorenen Gelder freizugeben und den Krieg zu beenden“, schreibt Segal. „Im Gegenzug forderten sie ein 20-jähriges Moratorium für die Anreicherung, die Entfernung von angereichertem Material aus dem Iran und freie Schifffahrt in der Straße von Hormus ohne Steuerzahlungen.“ Zum Thema Atomkraft merkt er an: „Die Iraner diskutierten die Atomfrage entgegen den Anweisungen aus Teheran, aber die Differenzen waren enorm.“

Iran's Parliament Speaker Ghalibaf had impressed the American team as a “refined and professional bargainer, and potential leader of a new Iran.”

Source: David Ignatius, WaPo pic.twitter.com/HyEa7RnsIo

— Clash Report (@clashreport) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Der Sprecher des iranischen Parlaments Ghalibaf hatte das amerikanische Team als „verfeinerten und professionellen Verhandler und potenziellen Führer eines neuen Iran“ beeindruckt. Quelle: David Ignatius, WaPo

Aktuelle Bedrohungen in der Straße von Hormus

Doch nachdem Präsident Trump seine eigene Blockade der Straße von Hormuz begonnen hat (oder kurz davor steht), und gewarnt hat, dass das US-Militär „das Wenige, was vom Iran übrig ist, erledigen“ werde – haben zwei mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker den Golf über die Straße von Hormuz verlassen, wie Schifffahrtsdaten von Kpler und LSEG zeigen. Reuters identifizierte einen davon als den Tanker „Auroura“, beladen mit iranischen Ölprodukten, und den anderen als den mit Diesel beladenen „New Future“, der im Hafen von Hamriyah in den Vereinigten Arabischen Emiraten beladen wurde.

Die anhaltende Pattsituation führte am Montag zu einer neuen Warnung seitens der iranischen Streitkräfte. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRIB News, die auch von Bloomberg zitiert wurde, hieß es: „Sollte die Sicherheit der iranischen Häfen im Persischen Golf und im Arabischen Meer bedroht sein, wird kein Hafen im Persischen Golf und im Arabischen Meer sicher sein.“ In der Erklärung hieß es weiter: „Die Sicherheit in den Häfen des Persischen Golfs und des Arabischen Meeres gilt entweder für alle oder für niemanden.“ Die US-Beschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien „illegal und stellen einen Akt der Piraterie dar“, weshalb der Iran bereit sei, „einen dauerhaften Mechanismus zur Kontrolle der Straße von Hormus konsequent umzusetzen“. Reuters berichtet am Montag:

Das US-Militär wird im Golf von Oman und im Arabischen Meer östlich der Straße von Hormus eine Blockade durchsetzen, die für den gesamten Schiffsverkehr unabhängig von der Flagge gilt, teilte das US-Zentralkommando in einer Mitteilung an Seeleute mit, die Reuters am Montag vorlag.

In der Mitteilung hieß es, die Blockade trete am Montag um 14:00 Uhr GMT in Kraft.

Unterdessen geben die Europäer weiterhin nur Lippenbekenntnisse ab, sich einer Art Koalition zur Wiederöffnung der Meerenge anzuschließen. Frankreich und das Vereinigte Königreich haben erklärt, dass sie derzeit damit beschäftigt sind, für die kommenden Tage eine Konferenz für Länder zu organisieren, die eine „rein defensive“ und „friedliche“ Mission zur Wiederöffnung der Straße von Hormus ins Leben rufen wollen. Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte am Montag, dass „Frankreich bereit ist, seinen Teil voll und ganz beizutragen, wie es dies seit dem ersten Tag des Konflikts konsequent angestrebt hat“.

No effort must be spared to swiftly reach, through diplomatic means, a strong and lasting settlement to the conflict in the Middle East.

Such a settlement must provide the region with a robust framework enabling all to live in peace and security.…

— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Kein Aufwand darf gescheut werden, um durch diplomatische Mittel schnell eine starke und dauerhafte Regelung des Konflikts im Nahen Osten zu erreichen. Eine solche Regelung muss der Region einen robusten Rahmen bieten, der es allen ermöglicht, in Frieden und Sicherheit zu leben. Zu diesem Zweck müssen alle Kernfragen durch dauerhafte Lösungen angegangen werden, sei es hinsichtlich der nuklearen und ballistischen Aktivitäten des Iran, seiner destabilisierenden Handlungen in der Region, der Notwendigkeit, so schnell wie möglich die freie und uneingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen, sowie der Notwendigkeit, sicherzustellen, dass der Libanon den Weg des Friedens wieder beschreitet, unter voller Achtung seiner Souveränität und territorialen Integrität. Frankreich ist bereit, seinen vollen Beitrag zu leisten, wie es seit dem allerersten Tag des Konflikts konsequent angestrebt hat. Hinsichtlich der Straße von Hormus werden wir in den kommenden Tagen zusammen mit dem Vereinigten Königreich eine Konferenz mit jenen Ländern organisieren, die bereit sind, an unserer Seite zu einem friedlichen multinationalen Einsatz beizutragen, der darauf abzielt, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße wiederherzustellen. Diese streng defensive Mission, getrennt von den kriegführenden Parteien des Konflikts, soll so bald wie möglich unter den gegebenen Umständen eingesetzt werden.

Er machte zudem die Position Frankreichs deutlich, dass die „Kernfragen“ des iranischen Atomprogramms sowie des Arsenals an ballistischen Raketen weiterhin angegangen werden müssen. Laut Bloomberg widersetzt sich Großbritannien weiterhin den Forderungen Washingtons nach einer geplanten Blockade der Straße von Hormus. Dies sorgt für einen weiteren Streitpunkt zwischen Trump und Premierminister Keir Starmer.

Anhaltende Kämpfe im Libanon am Vorabend der Gespräche in Washington

Die gegenseitigen Angriffe über die israelisch-libanesische Grenze hinweg haben nicht aufgehört, sind jedoch im Vergleich zu den massiven Überraschungsangriffen Israels auf Beirut und den Süden am vergangenen Mittwoch deutlich weniger heftig geworden. Al Jazeera berichtet jedoch am Montag, dass „die israelischen Angriffe im Südlibanon nicht nachgelassen haben und viele Dörfer und Städte getroffen haben, wobei die jüngsten Angriffe Nabatieh al-Fawqa, al-Abbassieh und Bint Jbeil betrafen.“

Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe israelische Soldaten in der Siedlung Shlomi „mit einer Flut von Angriffsdrohnen“ ins Visier genommen. Infolgedessen heulten weiterhin Warnsirenen in Nordisrael und im Gebiet Galiläa, wobei israelische Medien berichteten, dass vier Raketen von der Hisbollah abgefeuert wurden, die israelische Abwehr jedoch zwei abfangen konnte, während die anderen beiden in einem offenen Gebiet einschlugen und keine Berichte über Opfer vorliegen.

⚡Latge scale drone attack in the north now pic.twitter.com/UNLia6ipkv

— War Monitor (@WarMonitors) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Groß angelegter Drohnenangriff im Norden jetzt

Die libanesische Nachrichtenagentur hat berichtet, dass israelische Streitkräfte am Sonntag mindestens 30 Orte im Südlibanon sowie Gebiete im westlichen Bekaa-Tal angegriffen haben. Von Sonntag auf Montag wurden bei Angriffen auf Bazouriyeh mindestens fünf Menschen getötet und neun verletzt; die Rettungsarbeiten dauern an. Ein Angriff traf die Hauptschule der Stadt und beschädigte das Gebäude; an anderen Orten kam eine Person in Nabatieh al-Fawqa ums Leben, eine weitere in Sir al-Gharbiya, und zwei Einwohner von Shoukin wurden am frühen Montagmorgen getötet.

Die geplanten Friedensgespräche zwischen Israel und dem Libanon sollen weiterhin am Dienstag in Washington stattfinden. Israels Botschafter in den Vereinigten Staaten, Yechiel Leiter, leitet die israelische Delegation.

„Bei dem Gespräch heute Vormittag in Washington zwischen den israelischen und libanesischen Botschaftern in Washington sowie dem US-Botschafter im Libanon unter der Schirmherrschaft des US-Außenministeriums hat Israel zugestimmt, am kommenden Dienstag formelle Friedensverhandlungen aufzunehmen“, erklärte Leiter in einer Stellungnahme. „Israel lehnte es ab, über einen Waffenstillstand mit der Terrororganisation Hisbollah zu verhandeln, die Israel weiterhin angreift und das Haupthindernis für den Frieden zwischen den beiden Ländern darstellt.“ Auch die Hisbollah hat erklärt, sie werde nicht mit den Israelis sprechen, und all dies bedeutet, dass libanesische Regierungsvertreter die Verhandlungen in Washington D.C. führen werden – was, wenn überhaupt, nur begrenzte Ergebnisse erwarten lässt.

Netanjahu warnt: Waffenstillstand mit dem Iran könnte „schnell“ enden

Steht ein größerer Krieg unmittelbar bevor? In einer Regierungssitzung am Montag erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der Waffenstillstand mit dem Iran könne schnell enden. Er sagte: „Ich habe gestern mit dem US-Vizepräsidenten J.D. Vance gesprochen. Er rief mich aus seinem Flugzeug auf dem Rückweg von Islamabad an. Er berichtete mir ausführlich, wie es Mitglieder dieser Regierung jeden Tag tun, über die Entwicklungen in den Verhandlungen. In diesem Fall über den Zusammenbruch der Verhandlungen.“

Zerstörunng in Beirut, Getty Images

Netanjahu behauptete, der Zusammenbruch sei auf die amerikanische Seite zurückzuführen, die nicht bereit gewesen sei, das zu tolerieren, was er als Verstoß des Iran gegen die Vereinbarung zur Aufnahme von Verhandlungen bezeichnete. Er sagte, die Vereinbarung habe einen sofortigen Waffenstillstand und die sofortige Wiederöffnung der Meerenge vorgesehen, was der Iran jedoch nicht getan habe.

Er sagte, die Amerikaner hätten dieses Ergebnis abgelehnt, und fügte hinzu, dass Vance deutlich gemacht habe, dass das zentrale Anliegen für Präsident Trump und die Vereinigten Staaten die Beseitigung des gesamten angereicherten Materials und die Gewährleistung sei, dass es in den kommenden Jahren, möglicherweise sogar Jahrzehnten, keine weitere Anreicherung im Iran geben werde. Er erinnerte die Beamten daran, dass dieses Ziel auch für Israel wichtig sei.

Weitere geopolitische Neuigkeiten

Via Newsquawk…

  • Eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance verließ die Gespräche mit dem Iran in Pakistan nach 21 Stunden ohne Einigung. Vance sagte, die USA hätten eine feste Zusage angestrebt, dass der Iran keine Atomwaffe anstreben oder die Fähigkeit erwerben werde, schnell eine solche zu beschaffen, und hinterließen ein „endgültiges und bestes Angebot“. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani Baqaei, sagte, Fortschritte hingen davon ab, dass die USA übertriebene und unrechtmäßige Forderungen vermeiden und in gutem Glauben verhandeln, während iranische Medienberichte von Meinungsverschiedenheiten sprachen und berichteten, die USA hätten in den Gesprächen das gefordert, was sie im Krieg nicht erreicht hätten.
  • US-Präsident Donald Trump sagte, die US-Marine werde damit beginnen, Schiffe zu blockieren, die in die Straße von Hormus ein- oder auslaufen. Er sagte, die Gespräche seien gut verlaufen und man habe sich in den meisten Punkten geeinigt, außer in der Atomfrage, die er als die einzige bezeichnete, die zähle. Er fügte hinzu, das Ziel sei es, einen Rahmen zu erreichen, bei dem „alle rein- und rausfahren dürfen“, warf dem Iran vor, dies durch die Behauptung möglicher Minen zu behindern, bezeichnete dies als „weltweite Erpressung“ und warnte, dass jeder iranische Angriff auf US-Streitkräfte oder -Schiffe mit überwältigender Gewalt beantwortet werde.
  • Das United States Central Command erklärte, es werde am 13. April um 17:00 Uhr israelischer Zeit (15:00 Uhr BST / 10:00 Uhr EDT) eine Blockade des Seeverkehrs in und aus iranischen Häfen verhängen, ohne jedoch Schiffe zu behindern, die die Straße von Hormus in Richtung oder aus nicht-iranischen Häfen durchqueren. Trump bestätigte den Zeitpunkt später öffentlich.
  • Trump und seine Berater erwägen laut Berichten des Wall Street Journal, neben der Blockade auch begrenzte Angriffe im Iran wieder aufzunehmen, um den Stillstand zu durchbrechen, bleiben dabei aber offen für eine diplomatische Lösung.
  • Vermittler aus Pakistan, Ägypten und der Türkei werden laut Axios in den kommenden Tagen ihre Bemühungen fortsetzen, um die Gräben zwischen den USA und dem Iran zu überbrücken. Alle Parteien gehen davon aus, dass eine Einigung weiterhin möglich ist, und früheren Berichten zufolge fanden die Gespräche in einer positiven Atmosphäre statt, wobei ein weiteres Engagement erwartet wird.
  • Das Weiße Haus skizzierte rote Linien, die der Iran ablehnte, darunter die Beendigung jeglicher Urananreicherung, den Abbau wichtiger Nuklearanlagen, die Rückgewinnung von über 400 Kilogramm hoch angereichertem Uran, von dem angenommen wird, dass es unterirdisch vergraben ist, die Akzeptanz eines umfassenderen regionalen Deeskalationsrahmens, die Beendigung der Unterstützung für Gruppen wie die Hamas, die Hisbollah und die Houthis, die vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus sowie die Abschaffung von Transitgebühren.
  • Der iranische Außenminister erklärte: „In intensiven Gesprächen auf höchster Ebene seit 47 Jahren hat sich der Iran in gutem Glauben mit den USA engagiert, um den Krieg zu beenden. Doch als wir nur noch wenige Zentimeter vom ‚Islamabad-MoU‘ entfernt waren, stießen wir auf Maximalismus, wechselnde Zielvorgaben und eine Blockade.“
  • Die iranischen Streitkräfte warnten laut IRIB News, dass kein Hafen im Persischen Golf oder im Omanischen Meer sicher bleiben werde, sollten die iranischen Häfen bedroht werden.
  • Ein Sprecher der iranischen Nationalen Sicherheitskommission bezeichnete die Behauptung der USA bezüglich einer Blockade laut ISNA als Bluff.
  • Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, dass Truppen gezielte Bodenoperationen gegen die Infrastruktur der Hisbollah im Gebiet Bint Jbeil im Südlibanon ausweiten, wobei über 100 Kämpfer getötet, Dutzende von Stützpunkten zerstört und Hunderte von Waffen beschlagnahmt wurden.
  • Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass die USA den Zugang zur Meerenge von Bab al-Mandab riskieren, sollten sie ihre Aktionen rund um die Straße von Hormus eskalieren lassen.
  • Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden warnte laut IRNA, dass das Annähern von Militärschiffen an die Straße von Hormus einen Verstoß gegen den Waffenstillstand darstelle.
  • Israelische Streitkräfte führten zwei Luftangriffe in der Nähe von Choukine im Südlibanon durch.
  • Die IDF definierte den Libanon als primären Einsatzraum, während der Iran als „Bereitschaftsraum“ mit erhöhter Alarmstufe eingestuft wurde.
  • Israel genehmigte Pläne zur Errichtung von 15 permanenten Lagern entlang der libanesischen Frontdörfer, wie Al Jazeera unter Berufung auf Channel 12 berichtete.
  • Israelische Streitkräfte führten Berichten zufolge einen Angriff auf Beyout Al-Siyad im Südlibanon durch.
  • In Kiryat Shmona im Norden Israels heulten Sirenen, während Berichte darauf hindeuten, dass die Hisbollah Raketenangriffe auf israelische Städte gestartet habe.
  • Emmanuel Macron erklärte, Frankreich und das Vereinigte Königreich würden in den kommenden Tagen eine Konferenz organisieren, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen, wobei er einen defensiven Ansatz sowie die Notwendigkeit einer dauerhaften diplomatischen Lösung und erneuter Friedensbemühungen im Libanon betonte.

***

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Uncut-News

Israel wird angeklagt! Ein dramatisches Video einer gemeinsamen Erklärung von rund 70 Nationen geht derzeit viral

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

„Unacceptable Aggressive Behavior“ – 70 Nationen reagieren auf die Tötung von UN-Friedenstruppen durch Israel

Die Welt schaut zu. Ein dramatisches Video einer gemeinsamen Erklärung von rund 70 Nationen geht derzeit viral. Inmitten der eskalierten Spannungen im Libanon seit dem 2. März 2026 haben die truppenstellenden Länder der UN-Interimstruppe im Libanon (UNIFIL) gemeinsam mit zahlreichen weiteren Staaten und der Europäischen Union eine unmissverständliche Stellungnahme veröffentlicht.

Sie verurteilen die tödlichen Angriffe auf Friedenssoldaten – darunter die Tötung von drei indonesischen Peacekeepern – aufs Schärfste und sprechen von „unacceptable aggressive behavior“. Die Erklärung, die live verlesen wurde, fordert Rechenschaft, besseren Schutz und eine sofortige Deeskalation. Sie ist ein deutliches Signal: Die internationale Gemeinschaft duldet keine Angriffe auf UN-Friedenstruppen mehr.

In einer feierlichen, aber zugleich eindringlichen Ansprache vor der versammelten Weltöffentlichkeit verlas ein Vertreter die gemeinsame Erklärung. Sie trägt den Titel „Joint Statement on the Safety and Security of Peacekeepers“ und wurde im Namen einer breiten Allianz verlesen, die weit über die eigentlichen UNIFIL-Truppensteller hinausgeht.

Die Liste der Unterzeichner umfasst derzeit: Algerien, Armenien, Australien, Österreich, Bahrain, Bangladesch, Belgien, Brasilien, Brunei, Kambodscha, Volksrepublik China, Kolumbien, Kroatien, Zypern, Demokratische Republik Kongo, Dänemark, Ägypten, El Salvador, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Ghana, Griechenland, Guatemala, Ungarn, Indonesien, Irland, Italien, Jordanien, Lettland, Liberia, Luxemburg, Malaysia, Malta, Moldau, Mongolei, Marokko, Nepal, Niederlande, Nordmazedonien, Pakistan, Panama, Philippinen, Polen, Portugal, Katar, Republik Korea, Rumänien, Russische Föderation, Sierra Leone, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Schweden, Tansania, Thailand, Türkei, Vereinigtes Königreich, Uruguay, Sambia sowie die Europäische Union.

Der Sprecher betonte ausdrücklich, dass weitere Länder sich noch anschließen könnten – ein Zeichen dafür, wie breit die Front der Verurteilung ist.

Die Erklärung beginnt mit einer klaren Positionsbestimmung: „Wir, die truppenstellenden Länder der UN-Interimstruppe im Libanon (UNIFIL), zusammen mit mehreren anderen Mitgliedstaaten und der Europäischen Union, haben unsere tiefe Besorgnis über die seit dem 2. März 2026 eskalierenden Spannungen im Libanon und deren Auswirkungen auf die Sicherheit der Friedenstruppen zum Ausdruck gebracht.“

Die Staaten verurteilen „auf das Schärfste die anhaltenden Angriffe auf die UNIFIL, einschließlich der jüngsten schweren Angriffe, bei denen drei indonesische Friedenstruppen ums Leben kamen und mehrere weitere Friedenstruppen aus Frankreich, Ghana, Indonesien, Nepal und Polen verletzt wurden.“

Besonders scharf wird das „Kürzlich wurde inakzeptables aggressives Verhalten gegenüber dem Personal und der Führung der UNIFIL beobachtet“ angeprangert – jene Formulierung, die inzwischen weltweit als Überschrift kursiert und für die virale Verbreitung sorgt.

Die Unterzeichner erinnern eindringlich daran, dass Friedenssoldaten niemals Ziel von Angriffen sein dürfen. „Friedenssoldaten dürfen niemals Ziel von Angriffen sein, und Angriffe auf sie sind verboten, da sie unter dem Schutz des Völkerrechts und einschlägiger Resolutionen des UN-Sicherheitsrats stehen und ein Kriegsverbrechen darstellen können.“

Die Sicherheit und der Schutz der UN-Friedenstruppen seien „nicht verhandelbar“. Die Staaten fordern den UN-Generalsekretär und den Sicherheitsrat auf, „alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um den Schutz der UN-Friedenstruppen in einer zunehmend gefährlichen Umgebung zu stärken“.

Weiter heißt es: „Wir bekräftigen unsere volle Unterstützung für UNIFIL und ihr Mandat, wie es in den einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats festgelegt ist, und fordern alle Parteien unter allen Umständen auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Friedenspersonal und Einrichtungen im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.“

Die Erklärung ruft die UN auf, „alle Angriffe auf Friedenssoldaten weiterhin zügig, transparent und umfassend zu untersuchen“ und die truppenstellenden Länder laufend zu informieren – in Übereinstimmung mit den Sicherheitsratsresolutionen 2518 (2020) und 2589 (2021).

„Wir wollen, dass die Verantwortlichen für diese Angriffe zur Rechenschaft gezogen werden.“ Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Neben der Sicherheit der Friedenssoldaten widmet sich die Stellungnahme auch der dramatischen humanitären Lage im Libanon. Die Unterzeichner drücken „tiefe Besorgnis über die humanitäre Lage im Libanon aus, insbesondere über die erheblichen zivilen Opfer, die weitreichende Zerstörung ziviler Infrastruktur und die Vertreibung von mehr als 1 Million Menschen“.

Sie fordern alle Konfliktparteien auf, „dringend zur Vereinbarung über die Einstellung der Feindseligkeiten von 2024 zurückzukehren und die Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrats von 2026 zu respektieren“.

Es gelte, „eine Einstellung der Feindseligkeiten im Libanon, eine Deeskalation der Spannungen sowie die Rückkehr aller Parteien an den Verhandlungstisch“ herbeizuführen.

Abschließend bekräftigen die 70 Nationen und die EU ihre „starke Verpflichtung zur Souveränität, Unabhängigkeit, territorialen Integrität und Einheit des Libanon“.

Sie zollen allen UN-Friedenstruppen Tribut: „Wir würdigen das Engagement und den Dienst aller Friedenssoldaten der Vereinten Nationen, die ihr Leben für den internationalen Frieden und die Sicherheit riskieren, und sprechen allen truppenstellenden Ländern unsere tiefe Anerkennung aus.“

Die Erklärung endet mit einem schlichten, aber wirkungsvollen Dank an alle Anwesenden. Sie ist mehr als nur eine diplomatische Note – sie ist ein kollektiver Aufschrei der internationalen Gemeinschaft.

Während die Bilder der verletzten und getöteten Peacekeeper um die Welt gehen, wächst der Druck auf die UN und den Sicherheitsrat. Die virale Verbreitung der Stellungnahme zeigt: Die Welt schaut nicht länger weg.

Sie fordert Schutz für diejenigen, die im Namen des Friedens ihr Leben riskieren, und sie verlangt, dass Angriffe auf UNIFIL – egal von welcher Seite – Konsequenzen haben müssen.

Ob diese starken Worte nun zu konkreten Maßnahmen führen, wird die kommenden Tage zeigen. Doch eines ist bereits klar: „Unakzeptables aggressives Verhalten“ ist nicht länger hinnehmbar. Die internationale Gemeinschaft hat gesprochen.

(Auszug von RSS-Feed)
❌