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Der Niedergang der NZZ: Von der „Neuen Zürcher Zeitung“ zur „Neuen Berliner Propagandaröhre“

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Von Hans-Ueli Läppli

Es war einmal eine Zeitung, die man mit Respekt nannte. Die NZZ – unabhängig, scharfsinnig, manchmal unbequem, aber immer auf Augenhöhe mit der Schweiz. Heute ist sie eine andere.

Eine Zeitung, die ihre Leser verliert, deren Aktienkurs auf ein Allzeittief gefallen ist und die sich in einem Maße an deutsche Narrative angenähert hat, dass man sie getrost als „Neue Berliner Zeitung“ bezeichnen könnte. Der Name „Zürcher“ ist nur noch Etikette. Der Inhalt ist Importware.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Der Aktienkurs der NZZ hat in den letzten Wochen ein neues Tief erreicht. Kleinaktionäre stoßen ihre Titel massenhaft ab. Die Gesellschaft kauft mit Stützungskäufen dagegen an und hat ihren eigenen Bestand in fünf Jahren fast verzehnfacht. Die Marktkapitalisierung liegt bei lächerlichen 180 Millionen Franken. Das einstige Flaggschiff der Schweizer Medien rangiert wirtschaftlich weit hinter Ringier, TX Group und CH Media.

(Auszug von RSS-Feed)

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Unsichtbare Macht: Wie Big Tech den Informationsfluss der gesamten Welt steuert

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Die moderne Welt wirkt digital grenzenlos, offen und dezentral. Milliarden Menschen kommunizieren täglich über soziale Netzwerke, informieren sich über Suchmaschinen, konsumieren Filme über Streamingdienste und verlassen sich zunehmend auf künstliche Intelligenz. Doch hinter dieser scheinbaren Vielfalt steht eine Realität, über die immer häufiger diskutiert wird: Ein kleiner Kreis gigantischer Technologie-, Medien- und Datenkonzerne kontrolliert heute einen enormen Teil der globalen Informationsinfrastruktur.

Dabei geht es nicht um einfache Verschwörungserzählungen oder pauschale ethnische Schuldzuweisungen, sondern um eine reale Konzentration wirtschaftlicher und technologischer Macht, die historisch beispiellos ist.

Who controls the media?

Meta owns:
Facebook
Instagram
WhatsApp
Messenger
Threads
Oculus / Meta Quest VR
Meta AI

Meta is controlled by Mark Zuckerberg who is jewish

Alphabet owns:
Google
YouTube
Android
Gmail
Chrome
Pixel phones
Nest smart home devices
Fitbit (acquired in…

— Dan Bilzerian (@DanBilzerian) May 23, 2026

Wenige Plattformen kontrollieren den digitalen Alltag

Die meisten Menschen nutzen täglich Systeme, die von nur wenigen Konzernen betrieben werden:

  • Meta Platforms kontrolliert Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger und Threads.
  • Alphabet Inc. kontrolliert Google, YouTube, Android, Gmail, Chrome, Gemini und DeepMind.
  • Apple Inc. kontrolliert einen Großteil der mobilen Infrastruktur über iPhone und App Store.
  • Microsoft dominiert Cloud, Betriebssysteme und KI-Kooperationen.
  • Amazon betreibt mit AWS einen Großteil der weltweiten Server- und Cloudsysteme.
  • Oracle Corporation kontrolliert zentrale Datenbank- und Unternehmenssysteme.

Die Folge:
Ein großer Teil der globalen Kommunikation läuft heute durch die Infrastruktur weniger privater US-Konzerne.

Medien, Unterhaltung und Wahrnehmung

Auch die klassische Medienwelt ist hoch konzentriert:

  • The Walt Disney Company
  • Warner Bros. Discovery
  • Comcast
  • Paramount Global

kontrollieren:

  • Nachrichtensender
  • Filmstudios
  • Streamingdienste
  • Unterhaltungsmarken
  • Sportrechte
  • Popkultur-Franchises

Damit beeinflussen sie nicht nur Information, sondern auch kulturelle Narrative, gesellschaftliche Trends und politische Wahrnehmung.

Die KI-Revolution verschärft die Machtkonzentration

Mit künstlicher Intelligenz beginnt nun die nächste Phase.

KI-Systeme wie:

  • OpenAI,
  • Google DeepMind,
  • Anthropic
  • und Meta AI

werden künftig nicht mehr nur Inhalte anzeigen, sondern selbst Informationen formulieren, filtern und interpretieren.

Dadurch entsteht eine neue Form der Macht:
Nicht mehr nur Plattformen kontrollieren Reichweite — sondern KI-Systeme kontrollieren zunehmend Interpretation selbst.

Die eigentliche Frage: Wer kontrolliert die Infrastruktur?

Die Debatte dreht sich deshalb weniger um einzelne Personen als um Netzwerke aus:

  • Kapital
  • Konzernmacht
  • Datenzugang
  • Cloud-Infrastruktur
  • Werbemärkten
  • Algorithmen
  • KI-Systemen
  • Sicherheits- und Geheimdienstkooperationen

Besonders Unternehmen wie Palantir Technologies zeigen, wie eng Technologie, Militär, Datenanalyse und staatliche Strukturen inzwischen miteinander verflochten sind.

Warum die Debatte emotional wird

In vielen Diskussionen wird darauf hingewiesen, dass manche prominente Gründer, Investoren oder Medienmanager jüdischer Herkunft sind. Das allein erklärt jedoch keine globale Machtstruktur.

Denn:

  • Konzerne werden durch Aktienstrukturen kontrolliert,
  • durch Großinvestoren finanziert,
  • durch politische Netzwerke geschützt,
  • durch Regierungen reguliert,
  • und durch globale Kapitalmärkte gesteuert.

Die eigentliche Macht entsteht also durch ökonomische Konzentration — nicht durch die Religion einzelner Personen.

Die reale Gefahr: Zentralisierte Informationsmacht

Die kritische Frage lautet heute:

Was passiert, wenn dieselben Konzerne gleichzeitig kontrollieren:

  • Kommunikation
  • Suchmaschinen
  • soziale Netzwerke
  • KI-Systeme
  • Cloud-Infrastruktur
  • Werbemärkte
  • Datenanalyse
  • digitale Identitätssysteme

Dann entsteht eine Machtkonzentration, die frühere Medienmonopole weit übertrifft.

Von offener Zensur zu unsichtbarer Steuerung

Moderne Kontrolle funktioniert heute selten durch offene Verbote.
Sie funktioniert durch:

  • algorithmische Priorisierung
  • Reichweitenbegrenzung
  • Deplattformierung
  • KI-Filterung
  • Moderationssysteme
  • Suchranking
  • Datenkontrolle

Dadurch entsteht eine Form unsichtbarer Informationssteuerung, die viele Nutzer kaum bemerken.

Die neue globale Elite

Kritiker sprechen deshalb zunehmend von einer neuen transnationalen Technokratie:
einem Netzwerk aus:

  • Big Tech
  • Finanzgiganten
  • Datenkonzernen
  • Sicherheitsapparaten
  • KI-Unternehmen
  • Medienplattformen

Diese Strukturen operieren oft globaler und mächtiger als viele Nationalstaaten selbst.

Fazit

Die Konzentration von Medien-, KI- und Datenmacht ist real.
Wenige Konzerne kontrollieren heute große Teile dessen,

  • was Menschen sehen,
  • was sie lesen,
  • wie sie kommunizieren,
  • wie Informationen gefiltert werden
  • und zunehmend sogar, wie KI Antworten formuliert.

Eine sachliche Kritik daran ist legitim und notwendig.

(Auszug von RSS-Feed)
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