NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Report24

Studie zeigt: „Erneuerbare“ Energien schaden der Biodiversität

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Man verkauft den Menschen die sogenannten „erneuerbaren“ Energien als Rettung der Erde vor einer angeblichen „Klimakatastrophe“. Doch Windkraftwerke, Solarfarmen & Co schaden der Biodiversität und damit ausgerechnet all dem, was man vorgeblich zu „retten“ versucht. Eine Studie australischer Wissenschaftler belegt dies schwarz auf weiß.

Das von den Klimafanatikern vermittelte Bild ist eigentlich ganz simpel: Man müsse nur sämtliche Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke auf der Welt abschalten und diese durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzen – und schon habe man einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Welt vor der angeblich drohenden Klimaapokalypse geleistet. Ein äußerst simples Weltbild, das zwar mit der komplexen klimatischen Realität unseres Planeten nicht viel gemein hat, sich aber offensichtlich gut verkaufen lässt.

Doch wenn man sich die mittlerweile bereits zu Dutzenden veröffentlichten Studien und Berichte über die immensen negativen Auswirkungen auf die Flora und Fauna ansieht, wird auch deutlich: Mit Umweltschutz hat der angebliche Klimaschutz nicht sonderlich viel am Hut. Dies wird auch in der bereits im Jahr 2020 im Fachjournal Global Change Biology unter dem Titel „Renewable Energy Development Threatens Many Globally Important Biodiversity Areas“ veröffentlichten Studie deutlich (vielen Dank an dieser Stelle an die Kollegen von ScienceFiles, für den Hinweis auf diese bislang wenig beachtete Arbeit).

In dieser umfassenden Arbeit, kommen die Autoren nämlich trotz des Versuchs der politischen Korrektheit nicht darum herum, die extrem negativen Auswirkungen von Solarparks, Windfarmen und auch Wasserkraftwerken in Naturschutzgebieten und anderen für die globale Biodiversität wichtigen Habitaten (die sogenannten „Key Biodiversity Areas“, KBAs) zu thematisieren.

Doch dabei beschränkten sich die Studienautoren nicht etwa nur auf ein paar exemplarische Naturschutzgebiete bzw. die sogenannten KBAs, sondern auf insgesamt 41.083 Naturschutzgebiete, 18.268 Schlüsselgebiete für Biodiversität, 93 Prozent der zu der Zeit vorhandenen Kapazität an Stromerzeugung durch Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke, sowie 99 Prozent der sich damals in Bau befindlichen solcher Anlagen. Dabei beschränkten sie sich jedoch auf Kraftwerksanlagen mit mindestens 10 Megawatt an Nennleistung, weshalb lediglich 29 Prozent der bereits errichteten, aber 78 Prozent der sich im Bau befindlichen Kraftwerke erfasst wurden.

Auch wenn die Studie selbst keine Quantifizierung der Auswirkungen auf die Biodiversität vornimmt, verweisen die Autoren darin auf eine erhebliche Anzahl von anderen Studien, in denen andere Forscher auf die entsprechenden negativen Entwicklungen durch Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke, sowie des damit verbundenen Ausbaus der Infrastruktur hinweisen. Sehr viele solcher Studien und Berichte haben auch wir bei Report24 in den letzten Jahren thematisiert:

Unter dem Deckmantel, angeblich „das Klima“ retten zu wollen, zerstören die Apologeten des Klimakults die natürliche Artenvielfalt. Wie diese „Weltrettung“ funktionieren soll, indem man die Biodiversität unseres Planeten sukzessive zerstört, ist eine Frage, die man sich weder seitens der verantwortlichen Politiker, noch seitens der Mainstreammedien stellt.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Erst Aufrüstung, jetzt Energie: EU lockert erneut die Schuldenbremse

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Nachdem im Zuge des Krieges in der Ukraine bereits die Schuldenregeln für Rüstungsausgaben aufgeweicht wurden, soll dies künftig auch für den Energiesektor gelten. Doch anstatt Entlastungen zu ermöglichen, soll in ökosozialistischer Manier mehr Geld in die „Energiewende“ gepumpt werden.

Die Maastricht-Kriterien, die bei der Einführung des Euro beschlossen wurden, galten ohnehin eher als grobe Richtlinie denn als starre Zielwerte. Dies zeigte sich nicht nur bereits bei der Einführung der Gemeinschaftswährung, sondern auch während der Schulden-, Euro-, Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009. Und weil der Kontinent ja irgendwie nie aus irgendwelchen Krisen herauskommt (z. B. Migrationskrise 2015, dann Corona 2020/2021, dann die Ukraine und nun der Iran), gibt es immer wieder Möglichkeiten, sich vor der Einhaltung dieser Kriterien zu drücken.

Nach der Möglichkeit, sich für Militärausgaben um 1,5 Prozent zusätzlich (also über die Marke von 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinaus) neu zu verschulden, sollen nun 0,3 Prozent an Spielraum für die Energiekrise erlaubt werden. Laut Presseberichten erwägt Brüssel (nachdem Rom Druck ausübte), dies für Investitionen und nicht für Subventionen zu erlauben. Angesichts dessen, dass die Eurokraten unter Führung von Ursula von der Leyen den „Green European Deal“ vorantreiben, ist klar, in welche Richtung dies geht: mehr Ausgaben für die „Energiewende“.

Das heißt, die EU-Staaten sollen zwar mehr Schulden machen dürfen – aber nicht zur temporären Entlastung der Bürger (denn irgendwer muss für die Schulden ja auch wieder aufkommen), sondern für Investitionen in Klimawahn-Maßnahmen wie Batteriespeicher, Wasserstoffprojekte und alles, was irgendwie unter dem Dach der „erneuerbaren Energien“ Platz findet. Zwar ändert dies nichts an den hohen Energiepreisen, aber dafür regnet es mehr Geld für die Energiewendeprofiteure.

Die italienische Regierung bittet Brüssel also darum, etwas mehr Spielraum zur Abfederung der Kosten für die Bürger und die Industrie zu erhalten – und die Apparatschiks in Brüssel kommen mit Optionen daher, die zwar mehr Schulden ermöglichen, aber keine Entlastungen bei den Energiekosten mit sich bringen. Man könnte einem Ertrinkenden auf hoher See auch einen Ikea-Bausatz für ein Rettungsboot zuwerfen, das zwar potentiell oben schwimmt, ihn aber nirgends hinbringt. Sofern er überhaupt noch in der Lage ist, das Boot überhaupt fertig zu bauen.

Anstatt über den eigenen Schatten zu springen, um beispielsweise ausnahmsweise mal konstruktive Gespräche mit Moskau zu führen, und damit vielleicht auch die bestehenden Lieferengpässe zu beheben, hält man es in Brüssel lieber mit abstrakten, weltfremden Vorgaben. Weltweit setzen immer mehr Länder auf Pragmatismus statt Moralismus, wenn es um die eigene Energiesicherheit geht. Außer in Europa, da spielen die Interessen der eigenen Bürger und der eigenen Wirtschaft keine sonderlich große Rolle. Vielleicht wäre es angesichts dieser ökosozialistischen EU-Politik an der Zeit, die EU-Flagge von Blau in Grün und die Sterne von Gelb in Rot zu ändern.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Energiekrise: EU plant Aufweichung der Fiskalregeln – aber nicht im Sinne der Bürger

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Für die Aufrüstung wurden die Fiskalregeln bereits aufgeweicht, jetzt sollen ähnliche Ausnahmen zur Bewältigung der Energiekrise folgen – aber nicht so, wie die EU-Steuerzahler es sich erhoffen, moniert die FPÖ. Denn: Konkrete Entlastungen für die Bevölkerung sieht man in Brüssel kritisch. So steht aktuell die italienische Regierung unter Beschuss, die die eigenen Bürger mit Steuersenkungen auf Kraftstoffe unterstützt.

Die EU-Kommission plant eine weitere Aufweichung der EU-Fiskalregeln. So soll es laut Berichten der Financial Times Mitgliedstaaten künftig erlaubt werden, bis zu 0,3 Prozent des BIP für energiebezogene Maßnahmen auszugeben, ohne dass diese Ausgaben in die Berechnung des Maastricht-Defizits von drei Prozent einfließen. Die Maßnahme soll als temporärer „Energy Buffer“ dienen, um höhere Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts abzufedern.

Allerdings zeigt sich in den Prioritäten Brüssels bei der Aufweichung der EU-Fiskalregeln nach Ansicht der FPÖ eine klare politische Schlagseite: Während Investitionen gemäß politischer Agenden wie dem Green Deal begünstigt werden, stoßen direkte Entlastungen für Bürger und Unternehmen auf Widerstand aus Brüssel.

„Es ist schon bemerkenswert, dass die Europäische Kommission die Einhaltung der Maastricht-Kriterien offenbar noch regelmäßig überprüft. Angesichts der zahlreichen Defizite der Haushalte seiner Mitgliedsstaaten hätte man beinahe vergessen können, dass diese Regeln überhaupt noch existieren“, kommentierte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, die geplante Lockerung.

Dass Brüssel bei solchen Zugeständnissen einen grünen Fokus setzt, ist keineswegs neu. Bereits 2024 wurden die Fiskalregeln reformiert, um den Mitgliedstaaten längere Anpassungszeiträume (bis zu sieben Jahre) zu gewähren, wenn sie Reformen und Investitionen in EU-Prioritäten – insbesondere die grüne Transition, aber auch in die Verteidigung – nachweisen.

„Wenn es um die Menschen geht, pocht Brüssel auf Budgetdisziplin“

Besonders scharf kritisiert die FPÖ, dass die neue fiskalische Flexibilität offenbar vor allem für strukturierte Green-Deal-Investitionen wie den Ausbau von Solar- und Windkraft, Netzen oder Dekarbonisierungsprojekten gelten soll – nicht jedoch für unmittelbare Entlastungen der Bürger. Am Ende wird so womöglich noch mehr Geld ausgegeben, ohne dass die, die das bezahlen müssen, davon konkrete Vorteile hätten.

„Immer noch befremdlich bleibt der Umstand, dass ausgerechnet die EU-Kommission zum Hüter der Haushaltsdisziplin der Mitgliedsstaaten gemacht wurde, denn der Beamtenapparat unter von der Leyen hat für den kommenden EU-Haushalt 2.000 Milliarden Euro veranschlagt und begibt sich wie ein Süchtiger auf die ständige Suche nach neuen EU-Eigenmitteln – der direkten Besteuerung des alltäglichen Lebens der Bürger und der Unternehmer“, so Vilimsky in einer ersten Reaktion auf die für Mittwoch geplante Vorstellung der neuen Ausnahmeregelungen.

Der oberösterreichische Europaabgeordnete Roman Haider, innerhalb der FPÖ-Delegation für die Themen des Europäischen Green Deals zuständig, kritisierte die politische Schlagseite der Maßnahme: „Besonders problematisch ist, dass diese budgetäre Ausnahme ausdrücklich nicht für Maßnahmen gilt, die den Bürgern unmittelbar helfen würden. Weder eine Senkung der Mineralölsteuer noch eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf Energie oder andere Entlastungen für Haushalte und Unternehmen sollen darunterfallen. Wenn es um die Menschen geht, pocht Brüssel auf Budgetdisziplin. Geht es um Green Deal-Projekte, werden die Fiskalregeln plötzlich flexibel ausgelegt.“

Vilimsky erkennt darin ein klares Muster: „Bereits vor wenigen Monaten wurden die Defizitregeln gelockert, um zusätzliche Ausgaben für Rüstungsgüter zu ermöglichen. Jetzt sollen weitere Ausnahmen für Green-Deal-Investitionen geschaffen werden. Für niedrigere Energiepreise oder steuerliche Entlastungen der Bevölkerung findet sich hingegen keine vergleichbare Flexibilität. Das zeigt deutlich, wo die Prioritäten in Brüssel liegen.“

Tatsächlich war es die italienische Regierung unter Giorgia Meloni, die zuerst mehr finanzielle Spielräume wegen der gestiegenen Energiepreise forderte. Nachdem Flexibilität für Verteidigungsausgaben gewährt wurde, hielt Meloni es für nicht vermittelbar, dass solche Regeln nicht auch im Sinne der Bevölkerung in der Energiekrise greifen sollten. In Italien wurden Steuern auf Kraftstoffe gesenkt, um die Bürger zu entlasten – doch das sorgt bereits für scharfe Kritik aus Brüssel, denn das wäre „nicht zielgerichtet“. Die EU fordert die Erhaltung von „Sparanreizen“ und toleriert nur befristete, gezielte Vergünstigungen für besonders vulnerable Haushalte und energieintensive Unternehmen. Der gemeine Bürger soll also demnach ruhig deutlich mehr zahlen müssen, denn er soll ja „sparen“.

Gewinne für Shareholder, Schulden für Steuerzahler

Bei dieser Prioritätensetzung stellt sich die Frage, wer tatsächlich von gelockerten Regelungen profitiert. Die Mär von Energiesouveränität durch grüne Investitionen verfängt dabei nicht. Haider und Vilimsky kritisieren: „Die EU will Geld ausgeben lassen, das die Mitgliedsstaaten nicht mehr haben, um Solarpaneele zu fördern, die außerhalb Europas gefertigt werden, oder Batterietechnologien aufzubauen, deren Rohstoffe ebenfalls großteils aus China kommen. Das als strategische Unabhängigkeit zu verkaufen, ist absurd“, so Haider.

Für Vilimsky offenbart die Entwicklung einen grundlegenden Missstand: „Immer dann, wenn Brüssel bestimmte Branchen oder politische Projekte fördern will, werden die Fiskalregeln aufgeweicht. Geht es hingegen um Entlastungen für die Bürger, werden dieselben Regeln als unantastbar dargestellt.“

„Am Ende profitieren von dieser Politik vor allem jene Unternehmen, die an den milliardenschweren Förderprogrammen verdienen. Die Gewinne landen bei den Shareholdern, die Schulden bei den europäischen Steuerzahlern“, so das Fazit von Vilimsky und Haider.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

NRW-Klimainstitut: Industrie soll bei Dunkelflaute abgeregelt werden

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Gerade Nordrhein-Westfalen, einer der wichtigen Industriestandorte Deutschlands, soll dem Klimawahn geopfert werden. Das Wuppertal Institut, welches direkt dem grün geführten Wirtschaftsministerium des Bundeslands unterstellt ist, fordert dazu auf, bei Dunkelflauten einfach die Industrie abzuregeln. Aber die AfD soll eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland sein?

Ein Kommentar von Heinz Steiner

In Nordrhein-Westfalen zeigt es sich wieder einmal deutlich, dass im Falle grüner Regierungsbeteiligungen zur Not eben auch die Klimawahnpläne wichtiger sind als die wirtschaftliche Entwicklung. Während man also einerseits davor warnt, dass eine Beteiligung der Alternative für Deutschland (AfD) so schlecht für die Bundesrepublik als Wirtschaftsstandort sei, sind es nämlich gerade die Ökosozialisten der Grünen, die dem Standort tatsächlich schaden.

Das aktuellste Beispiel ist die irrsinnige Empfehlung des Wuppertal Instituts über eine Studie, wonach man bei Dunkelflauten und damit bei einer Unterversorgung mit Strom mangels Wind und Sonne eben die Industrie und notfalls auch private Verbraucher abregeln solle. Dies, bevor man überhaupt daran denkt, Backup-Kraftwerke einspringen zu lassen. Dieses Institut, welches dem Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens – und damit der Grünen Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes) – unterstellt ist, fordert dies tatsächlich ein. Und zwar in der (bezeichnenderweise von Greenpeace in Auftrag gegebenen) Studie mit dem Titel „Flexibilität statt fossiles Gas“.

Das bisherige Modell einer dauerhaft hohen und gleichmäßigen Stromabnahme durch die Industrie, welche den Netzbetreibern Planungssicherheit verschaffte und den Unternehmen günstigere Tarife, soll nach den Vorschlägen des Instituts ein Ende haben. Denn diese sogenannte „Bandlast“ würde gegenüber der sogenannten „Demand Response“ nämlich „negative Anreize“ setzen. Weil Wind und Sonne nämlich unregelmäßig Strom liefern, müsse sich eben die Wirtschaft anpassen, so die Kernforderung.

Dieser ökosozialistische Wahn, der seit der Ampel-Regierung auch von der Bundesnetzagentur unterstützt wird, stellt jedoch die Industrie unter die Knute des Klimawahns. Anstatt die ohnehin schon Zusatzkosten (auch fürs Nicht-Produzieren) verursachenden Backup-Gaskraftwerke anzuschalten, sollen die Unternehmen eben ihre Produktion herunterfahren. Nun, bei solchen Forderungen müsste man der Industrie wohl lange Winterferien verordnen, weil es in der kalten Jahreszeit eben nicht genügend Strom durch Wind und Sonne gibt. Ausgeglichen werden sollen die wirtschaftlichen Schäden dann durch Subventionen.

Jawohl, der Steuerzahler (also auch die Unternehmen, die tatsächlich noch so masochistisch sind und in Deutschland produzieren) soll also für die finanziellen Schäden aufkommen, welche die Klimawahnsinnigen mit ihren Abregelungsfantasien verursachen. Das sind Ideen, auf die man eigentlich nur kommen kann, wenn man von der Realwirtschaft und der Wirtschaftspolitik absolut keine Ahnung hat, sondern lediglich abstrusen Ideen auf dem Papier folgt. Denn Unternehmen müssen dann produzieren, wenn sie entsprechende Aufträge haben, und auch Liefertermine einhalten.

Doch weil die Abregelung der Wirtschaft im Ernstfall nicht ausreicht, soll die Ausrollung von „Smart Metern“ weiter vorangetrieben werden. Eine Messung der Last jede Viertelstunde soll demnach „zur Steuerung genutzt werden können“. Oder, auf gut Deutsch gesagt: Wenn die Industrie nicht genügend abregelt, wird’s eben auch bei den Privathaushalten dunkel. Und das alles natürlich „fürs Klima“. Wenn der Arbeitsplatz wegen solcher Irrsinnsmaßnahmen wegfällt und die eigene Wohnung im Winter täglich stundenlang ohne Stromversorgung ist, dürfen die Betroffenen dann ganz herzlich allen Wählern der Grünen und deren Steigbügelhaltern an der Macht (also SPD, Union, Linke und FDP) dafür danken. Denn mit der AfD in Regierungsverantwortung wäre ja Deutschland als Wirtschaftsstandort in Gefahr…

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Faktencheck: Nein, Batteriespeicher sind kein Dunkelflauten-Backup!

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Geht es nach den Klimafanatikern, sollen Gaskraftwerke durch Batteriespeicher ersetzt werden. Doch diese Strategie geht nicht auf. Selbst beim Mainstream kommt man allmählich zu dieser Erkenntnis. Hier sind die realen Zahlen statt grünideologischer Traumtänzereien, die Ihnen kein Energiewende-Propagandist zeigen würde.

In den vergangenen Jahren hat Report24 immer wieder darüber berichtet, warum die von den Klimafanatikern ins Spiel gebrachten Batteriespeicher keine Backup-Lösung für Dunkelflauten sein können, wenn die komplette Stromerzeugung quasi nur mehr von Wind und Sonne gesichert werden soll. Unter anderem auch durch eine Beispielrechnung für Österreich, sowie in Bezug auf Deutschland. Nicht zu vergessen die jüngst medial so gefeierte Installation eines „gigantischen“ Batteriespeichers in Hamburg, der jedoch gerade einmal eine Stunde an Stromausfall in der Nachbarschaft absichern würde.

Nun scheint man sich auch beim medialen Mainstream in Deutschland (zumindest beim Springer-Blatt „Welt“) ernsthaft mit den Zahlen beschäftigt zu haben. Denn selbst dort, wo man bislang die Propaganda der Klimasekte brav nachgebetet hat, scheint inzwischen ein wenig Realitätssinn einzukehren. Auch wenn man davon ausgehen darf, dass künftig dennoch weiterhin brav ins Horn des Klimaalarmismus geblasen wird.

So konstatiert der Welt-Wirtschaftsredakteur Daniel Wetzel in seinem Artikel, dass die Stromerzeugung Deutschlands mittlerweile weitestgehend davon abhängt, dass die Sonne scheint und der Wind weht. Dies führe eben auch dazu, dass die Bewältigung der Dunkelflauten „herausfordernder“ werde und stellt die rhetorische Frage, woher künftig der Strom dafür herkommen soll. Dabei rückt er die sogenannte Kraftwerksstrategie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ins Zentrum der Debatte. Diese folgt dabei den Empfehlungen der Bundesnetzagentur. Diese wird übrigens vom Habeck-Vertrauten Klaus Müller geleitet, der übrigens allen Ernstes forderte, die Industrie müsse eben dann produzieren, wenn der Wind weht. Doch solche Hintergründe werden im Mainstream ohnehin eher ausgeblendet.

Zurück zum Thema. Also, Reiche will deshalb eine Anschubfinanzierung für neue Gaskraftwerke mit einer Leistung von rund 10 Gigawatt bereitstellen. Mehr hat das vergrünte Brüssel nicht erlaubt. Doch das reicht nicht aus, um ein genügend umfangreiches Backup für Dunkelflaute-Zeiten zu haben. Wie Wetzel anmerkt, sträuben sich Grüne und Sozialdemokraten gegen den Bau dieser Kraftwerke und wollen stattdessen deutlich mehr Batteriespeicher. Doch diese leeren sich innerhalb weniger Stunden – und können erst dann erneut aufgeladen werden, wenn es wieder Überschussstrom im Netz gibt.

Harte Fakten statt grünideologischer Beschönigungen

Doch dann wird es interessant: Selbst in der Welt-Wirtschaftsredaktion hat man erkannt, dass die vielen Analysen, die von den Klimafanatikern produziert werden, auf massiv geschönten Zahlen beruhen. Oder, um die „Welt“-Zwischenüberschrift zu zitieren: „Methodische Defizite der Dunkelflauten-Verharmloser“ (welch schöne neue Wortkreation!). Denn der Kraftwerksbetreiber Uniper hat seine eigenen (also echten) Daten ausgewertet und kommt darin zum Schluss, dass die Studien, auf welche die Klimawahn-Lobby so gerne hinweist, grobe und systematische Fehlannahmen aufweisen.

Denn diese eindeutig grünideologisch motivierten Studien nutzen eine fragwürdige Berechnungsmethode. Dazu reicht es nämlich aus, dass (z.B. bei einem kurzen Windstoß zwischendurch, oder ein paar Sonnenstrahlen, die für eine Stunde durch die Nebeldecke brechen) bei einer kurzfristigen Überschreitung des Schwellenwerts, diese Dunkelflaute eben vorbei sei. Also beispielsweise 5 Stunden unter dem Schwellenwert, eine Stunde darüber, dann wieder 3 Stunden darunter, danach 2 Stunden darüber und dann wieder 7 Stunden darunter – und schon hat man viele kleine Dunkelflauten, die immer nur sehr kurze Zeit andauern. Doch dass diese kurzen Unterbrechungen nicht ausreichen, um solche Speicher wieder aufzufüllen, spielt für die Anhänger der Klimasekte und deren Studien keine Rolle.

Uniper hingegen, so der „Welt“-Bericht weiter, setzt auf gleitende Sechs-Stunden-Durchschnittswerte. Diese filtern kurzfristige, aber systemisch irrelevante Schwankungen heraus. Damit wird das alles nicht nur realitätsnäher, sondern es hilft auch bei der Planung für den Einsatz von Backup-Gaskraftwerken. „In den vergangenen zehn Jahren traten 1435 Dunkelflauten auf, die länger als 10 Stunden dauerten“, lautet der Befund der Uniper-Meteorologen laut der Zeitung. „Damit kommt es im Mittel jeden dritten Tag zu einer Dunkelflaute.“ Im Schnitt dauerten diese Dunkelflauten in den Jahren 2016 bis 2025 etwa 12,9 Stunden. Die längsten Dunkelflauten gab es demnach in den Jahren 2022 bis 2024 mit 127 bis 161 Stunden Gesamtdauer. Im vergangenen Jahr lag die längste gemessene Dunkelflaute-Zeit demnach bei 68 Stunden.

Damit wird aber auch deutlich, dass Batterien-Backups nicht viel bringen. Die meisten von ihnen können vielleicht 1 bis 2 Stunden überbrücken, Großspeicher unter idealen Bedingungen vielleicht 10 Stunden. Doch dann ist Schicht im Schacht. Angesichts dessen, dass laut Uniper fast jeden Monat eine 24-stündige Dunkelflaute auftritt und dreitägige Dunkelflauten etwa zweimal im Jahr, wird auch deutlich, dass dies mit solchen Batteriespeichern nicht überbrückt werden kann. Dann gibt es ohne ausreichende konventionelle Backup-Kapazitäten großflächige Blackouts. Man müsse die Dunkelflauten „als Normalfall in die Planung der künftigen Erzeugungs- und Speicherinfrastruktur“ berücksichtigen, so Uniper-Meteorologe Christian Brose.

So teuer wäre die Batteriespeicherlösung

Um die Dimensionen einmal zu verdeutlichen, was auf Deutschland zukommen würde, sollte man sämtliche Gas- und Kohlekraftwerke stilllegen, haben wir für Sie nachgerechnet. Bei einem angenommenen jährlichen Stromverbrauch von 500 Terawattstunden (TWh), einem Anteil von 80 Prozent an Wind und Sonne (der Rest wäre dann faktisch nur Wasserkraft und Biomasse), einer durchschnittlichen Erzeugung von 8 Prozent der benötigten Menge während der Dunkelflaute, einem Speicher-Wirkungsgrad von 85 Prozent und einer Nachfrageflexibilität von 10 Prozent, wäre die benötigte Kapazität 3,96 TWh. Das ist, was gebraucht wird, und die Batterien lassen sich auch nicht komplett entleeren.

Nimmt man nun den für Deutschland realistischen Preis von etwa 130 Euro pro Kilowattstunde (kWh) für moderne Großspeicher, käme man auf mehr als 500 Milliarden Euro an Kosten. Und da sind die Netzanschlüsse und das ganze Drumherum noch nicht einmal mit eingerechnet. Denn damit kommt man locker auf bis zu eine Billion (!) Euro. Der Platzbedarf für diese Speicher alleine liegt dabei bei bis zu 24 Quadratkilometern – plus Sicherheitsabständen. Hinzu kommen die Betriebs- und Wartungskosten von (je nach System und Skalierung) 3 bis 5 Milliarden Euro im Jahr.

Und nun kommen wir zum eigentlichen Problem: Denn um diese Speicherkosten (Bau der Speicher, Rückstellungen für Ersatzspeicher nach Ende der Betriebszeit und laufende Betriebs- und Wartungskosten) zu decken, muss entsprechend Geld verdient werden. Selbst wenn diese Speicher 150 TWh im Jahr (also fast ein Drittel des gesamten Bedarfs) an Strom umsetzen, müssten zur Deckung der gesamten Kosten Einnahmen von zwischen 600 und 700 Euro pro MWh erzielt werden. Selbst wenn man den Strom zu Überschusszeiten günstig einkauft und zu Mangelzeiten wieder teurer verkauft, kommt man nie und nimmer auf so einen Spread. Und wer soll das dann bezahlen? Der Stromkunde über seine bereits extrem teure monatliche Rechnung, oder gar der ohnehin schon gebeutelte Steuerzahler?

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Energieverbrauch ab 2030 gedeckelt: In Deutschland ist Degrowth längst Gesetz

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

2023 hat die damalige Ampel-Regierung das sogenannte Energieeffizienzgesetz beschlossen. Das mutiert zur tickenden Zeitbombe, wie aktuell die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt. Denn: Das Gesetz sieht einen fixen Energiedeckel ab dem Jahr 2030 vor – eine Energieverbrauchsgrenze, die für Unternehmen und Privatpersonen gilt. Dieses „Energiesparziel“ ist nur durch weiteren wirtschaftlichen Abstieg erreichbar.

Deutschlands grüne Ampelregierung schien es für logisch zu halten, dass angesichts explodierender Energiepreise Bürger und Unternehmen so viel unnötige Energie wie möglich verbrauchen. Anders ist das im 2023 beschlossenen EnEfG festgelegte Einsparziel wohl kaum erklärbar. Das Ziel dieses Gesetzes sei es, „den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 26,5 Prozent auf einen Endenergieverbrauch von 1 867 Terawattstunden zu senken“, liest man da in § 4 („Energieeffizienzziele“). Zum Vergleich: Aktuell liegt er bei rund 2.100 Terawattstunden im Jahr. Bis zum Jahr 2045 soll der Endenergieverbrauch laut Gesetz gar um 45 Prozent gesenkt werden.

Damit ist „Degrowth“ in Deutschland gesetzlich längst vorgeschrieben. Laut Wirtschaftsverband DIHK ist dieser Energiedeckel nur erreichbar, wenn die Wirtschaftsleistung Deutschlands um knapp 9 Prozent im Vergleich zu 2024 schrumpft. Und das, wo Deutschlands Wirtschaft sich ohnehin auf dem absteigenden Ast befindet. Zwar gelingt es deutschen Firmen zurzeit, jährlich im Schnitt 1,7 Prozent mehr Energie einzusparen. Zur Erreichung der gesetzlichen Vorgabe müsste es aber mindestens 3,3 Prozent sein.

„Bleibt es bei dem starren Ziel, gefährdet das die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und unseren Wohlstand“, kritisiert DIHK-Chef Peter Adrian. Er fordert die Abschaffung des Energiedeckels: „Nach drei Jahren Rezession und Stagnation ist die Wirtschaft ohnehin stark geschwächt. Die Bundesregierung darf der Wirtschaft nicht immer neue Steine in den Weg legen.“

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm schließt sich der Kritik an: Der Energiedeckel sei „völlig sinnlos“ und lasse sich nur durch „Degrowth“ erreichen. Deutschland verliere durch die hohen Energiekosten bereits Produktion und Jobs: „Diese Entwicklung sollte man durch die Gesetzgebung nicht noch unnötig beschleunigen.“ Prof. Lars Feld von der Uni Freiburg forderte derweil, „sich von solchen planwirtschaftlichen Vorgaben zu verabschieden“.  

Im grünen Deutschland schienen (und scheinen) Deindustrialisierung und Stellenabbau das oberste Ziel zu sein. (Wieso dann Millionen „Fachkräfte“ importiert werden sollen, bleibt das Geheimnis der Politik.) Die Merz-Regierung will am Mittwoch eine leichte Entschärfung des Gesetzes auf den Weg bringen, doch angesichts der jüngsten Entwicklungen um das Heizungsgesetz, das keineswegs so entschärft wurde, wie man es den Bürgern verkaufen will, besteht bislang wenig Grund für Zuversicht. Einer Sprecherin von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zufolge wird noch über die Entschärfung „beraten“, wie die „Bild“ berichtet.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

China könnte den Ölpreis bald explodieren lassen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bislang war es unter anderem auch der chinesischen Kaufzurückhaltung zu verdanken, dass die Ölpreise nicht komplett durch die Decke schossen. Doch die chinesischen Lager leeren sich und bald schon wird auch das Reich der Mitte wieder nachfüllen müssen. Ohne die Wiederaufnahme des Ölflusses durch die Straße von Hormus wird es jedoch kritisch.

Die Volksrepublik China ist global betrachtet einer der größten Ölkonsumenten. Aufgrund der hohen Importabhängigkeit hat die kommunistische Führung für die Errichtung enormer Lagerstätten gesorgt. Eben um im Falle von Situationen wie der aktuellen, wo die globale Ölversorgung strauchelt, nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Gleichzeitig jedoch sorgte Peking mit dem Rückgriff auf diese Reserven auch dafür, dass (zusammen mit den freigegebenen Ölreserven anderer Länder) der weltweite Angebotsschock nicht zu extrem ausfiel.

Die strategischen Ölreserven Chinas beliefen sich offiziellen Schätzungen zufolge auf mehr als eine Milliarde Barrel, bevor der Iran-Konflikt eskalierte. Doch selbst diese gewaltigen Reserven (sofern die offiziellen Angaben überhaupt der Wahrheit entsprechen, siehe Tweet oben) halten nicht ewig, da man einerseits wegen der ohnehin schon hohen Ölpreise – und um die Weltwirtschaft nicht komplett abzuwürgen – die Importmengen deutlich reduzierte und gleichzeitig die Ölnachfrage im Land weiterhin hoch ist. Peking weiß auch, dass die eigene exportabhängige Industrie unter zu hohen Energiepreisen in den Zielmärkten ebenfalls leiden würde. Im Grunde genommen war die bisherige Kaufzurückhaltung also keine selbstlose Tat, sondern ein strategischer Schachzug.

Doch früher oder später werden die chinesischen Raffinerien wieder als strategische Großeinkäufer auf den Markt treten – und dann könnte es für die anderen Ölkonsumenten ungemütlich werden. Denn ohne eine Rückkehr zu den Vorkrisenwerten bei der globalen Ölversorgung, reicht das Angebot nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken, so Analysten unter Berücksichtigung der aktuellen Daten. Entsprechende Preissprünge nach oben sind dann zu erwarten. Für die ohnehin schon unter Druck stehenden Volkswirtschaften in Europa wäre dies ein weiterer harter Schlag.

Selbst die US-Notenbank sieht derzeit keine Anzeichen dafür, dass der aktuelle Energieschock (der eben die Öl- und Gasversorgung der Welt betrifft) nur für eine kürzere Zeit andauern wird. Der Vorsitzende der Federal Reserve Bank of Kansas City, Jeffrey Schmid, erwartet deshalb bereits längerfristig höhere Inflationsraten in den Vereinigten Staaten. Die Europäische Union, die noch stärker von Energieimporten abhängig ist, ist dabei noch größeren Gefahren ausgesetzt, da sich Lieferengpässe deutlich massiver auf die Preise auswirken. Die Europäer täten gut daran, sich bereits Öllieferungen für die nächsten Monate vertraglich zu sichern, bevor das Reich der Mitte wieder auf die Märkte zurückkehrt.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Industrielles Selbstmordkommando „grüner Stahl“

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Für die Herstellung von Stahl werden enorme Mengen an Energie benötigt. Doch diese ist in Deutschland teuer. Nun steht die deutsche Stahlindustrie vor dem Abgrund – und das auch teils selbstverschuldet. Denn den unsinnigen Klimawahn hat man, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach mitgetragen. Die Konsequenzen tragen wir alle.

Seit Jahren drängt die Politik die Stahlindustrie dazu, bei der Herstellung des wichtigen Rohstoffs auf „grüne“ Energien und Methoden umzusteigen. Denn die Stahlproduktion ist äußerst energieintensiv und macht sich in den sogenannten „Klimabilanzen“ nicht so gut. Doch anstatt den ideologisch motivierten Umbauplänen Paroli zu bieten, weil schon die Beherrschung elementarer Grundrechenarten ausreicht, die Unrentabilität dieser Vorhaben zu erkennen, haben die Stahlhersteller brav gekuscht.

Denn obwohl man eigentlich genau weiß, dass der sogenannte „grüne Stahl“ international preislich einfach nicht wettbewerbsfähig ist, schien man sich lieber darauf verlassen zu wollen, dass die Politik dies mit Milliardensubventionen schon irgendwie richten würde. Doch weit gefehlt. Selbst Unsummen aus den Staatskassen ändern nichts an der Tatsache, dass die Stromkosten in Deutschland einfach viel zu hoch sind, und auch der Hype um den „grünen Wasserstoff“ nichts daran ändern, dass dieser nie und nimmer preislich mit Erdgas oder Kohle mithalten kann.

Nun stehen die Stahlkonzerne vor den Trümmern ihrer Existenz. Denn in Deutschland sorgt die seit Jahren anhaltende Deindustrialisierungspolitik (befeuert durch die „Energiewende“ und die Russland-Sanktionen) für eine schwache Nachfrage aus den Schlüsselindustrien. Wer in Deutschland trotzdem noch Stahl braucht, findet zudem günstigere Angebote aus Asien – und das trotz langer Transportwege. Der globale Markt ist für die deutsche Stahlindustrie angesichts dieser Umstände ebenfalls keine Option. Denn niemand will diese künstlich überteuerten „grünen“ Stahlprodukte überhaupt kaufen.

Tja, jetzt hat man den Salat. Erst wurden Milliarden (natürlich zu erheblichen Teilen vom Steuerzahler gesponsert) in die sogenannte „Klima-Transformation“ gesteckt, nun sitzt man auf einem Produkt, das kaum jemand haben will. Den Abnehmern ist es nämlich am Ende völlig egal, ob der eingekaufte Stahl ein grünes Label trägt oder nicht, denn am Ende zählen im internationalen Wettbewerb nur Preis und Qualität. Damit hat sich die deutsche Stahlindustrie völlig verzockt und auf das falsche Pferd gesetzt.

Doch damit zeigt sich auch ein Kernproblem bei den Spitzenmanagern der deutschen Industrie – und das ganz allgemein. Denn egal ob nun die Stahlindustrie oder auch die Autoindustrie – sie alle haben sich jahrelang lieber den regierenden Politeliten angebiedert und jeden noch so hanebüchenen Unsinn mitgemacht, anstatt klar Stellung zu beziehen. Die „grüne“ Ideologie, der man in Deutschland und in der EU frönt, ist wirtschaftlich einfach nicht tragbar. Damit besteht man nicht auf den globalen Märkten gegen die asiatische (v. a. chinesische) Billigkonkurrenz und auch der Heimatmarkt ist ohne extrem hohe Importzölle und damit massive Preissteigerungen für die Konsumenten nicht zu bedienen.

In Deutschland und der Europäischen Union allgemein dominieren in der Politik – und offensichtlich auch in den Führungsetagen der Industriekonzerne – offensichtlich nur mehr ideologisch geprägte Personen, die von der Realwirtschaft, grundlegenden Marktmechanismen und den einfachsten physikalischen Grundprinzipien (z.B. dem Energieeinsatz bei der Wasserstoffproduktion, sowie der Energieausbeute des Wasserstoffs selbst) einfach keine Ahnung haben. Das Resultat dieser weltfremden Wirtschafts-, Energie- und Klimapolitik wird ein wirklich böses Erwachen sein.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Uranrecycling: Sicherung der Energie der Zukunft?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Nuklearer Brennstoff, in erster Linie Uran, ist angesichts des globalen Energiehungers nicht nur begehrt, sondern auch eine knappe Ressource. Ein US-Startup will nun abgebrannte Reaktorbrennstäbe recyclen – und bis zu 100 Mal mehr Energie daraus gewinnen. Dies würde viele Probleme lösen.

Die Anti-Atomkraft-Lobby verliert vielleicht bald eines ihrer Hauptargumente – nämlich die schwierige Endlagerung von abgebrannten Uranbrennstäben der Atomkraftwerke. Denn ein US-amerikanisches Startup-Unternehmen, das in New York ansässige BLSK Energy, will das Recycling des Atommülls zur Wiederaufbereitung kommerzialisieren. Dabei soll mit Hilfe der fortschrittlichen Pyroprozess-Technologie die Energieausbeute deutlich erhöht werden.

Pyroprocessing (oder pyrochemische Verarbeitung) ist ein metallurgisches Hochtemperaturverfahren, das die Wiederverwendung von Kernbrennstoff ermöglichen könnte. In Verbindung mit schnellen Reaktoren soll damit bis zu 100-mal mehr Energie aus Uran gewonnen werden. Damit könnten die Vereinigten Staaten (und andere Länder, die auf Kernenergie setzen) im Grunde genommen für lange Zeit energieunabhängig werden. Um das einmal in Relation zu setzen: Sollte tatsächlich dieses Maximum erreicht werden, würde alleine schon der bereits vorhandene Atommüll ausreichen, um den aktuellen Stromverbrauch der Vereinigten Staaten für ein Jahrhundert zu sichern.

Wahrscheinlicher als die theoretische Energieausbeute ist jedoch eine realistische Brennstoffausnutzung um den Faktor 20 bis 50 – zu verträglichen Kosten. Das heißt, wenn solche „schnellen Brüter“ auch nur 20 Prozent des heutigen Strombedarfs der Vereinigten Staaten decken, würde schon der bereits vorhandene Atommüll eine solche Basisversorgung für 100 bis 250 Jahre sicherstellen. Plus den jährlich zusätzlich anfallenden Atommüll aus dem laufenden Betrieb der US-amerikanischen Leichtwasserreaktoren.

Auch wenn man hier von Jahrzehnten an Entwicklung und Infrastrukturaufbau sowie von vielen Milliarden Dollar an Investitionen sprechen muss, eröffnen sich hier neue Möglichkeiten. Immerhin besteht der Atommüll weiterhin zu etwa 96 Prozent aus Uran, sowie Plutonium und anderen radioaktiven Abfallprodukten. BLSK Energy will deshalb in Zusammenarbeit mit dem Argonne National Laboratory, welches diese Technologie entwickelte, eine Pilotanlage für dieses pyrochemische Verfahren errichten, welche bis zum Jahr 2034 fertiggestellt werden soll.

Für die Vereinigten Staaten wäre dies eine strategisch wichtige energiepolitische Entwicklung. Neben der massiven Reduktion des nuklearen Abfalls könnten die Amerikaner so auch einen erheblichen Anteil des im eigenen Land benötigten (und vor allem grundlastfähigen) Stroms quasi durch die „Resteverwertung“ sicherstellen. Während die Deutschen also lieber ihre eigenen Atomkraftwerke sprengen, fokussiert man sich in Übersee auf mehr Effizienz bei einer Technologie, die durchaus eine Zukunft hat.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Energiehunger: Rechenzentren und KI werden zu globalen Stromfressern

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die digitale Infrastruktur avanciert zusehends zu einem der dynamischsten Treiber der globalen Stromnachfrage. Rechenzentren, die Grundlage von Cloud-Diensten, Streaming und vor allem Künstlicher Intelligenz, wachsen nicht nur in ihrer Anzahl, sondern auch in ihrer Leistungsdichte. Das hat auch Auswirkungen auf die Elektrizitätswirtschaft.

Unsere moderne Welt wäre ohne den Einsatz von Computern und anderen elektronischen Geräten gar nicht denkbar. Doch diese Technologisierung hat auch ihren Preis. Weltweit entstehen immer mehr Rechen- und Datenzentren, die auch entsprechend viel Strom verbrauchen. In Zeiten, in denen die Politik sich im Rahmen des allgemeinen Klimawahns jedoch von verlässlichen konventionellen Kraftwerken verabschieden will, ist dies ein Problem. Denn die vom Wetter abhängigen Wind- und Solarkraftwerke können eine stabile und verlässliche Versorgung mit Strom nicht gewährleisten.

Rechenzentren verbrauchen heute weltweit etwa 1,5 Prozent des gesamten Stroms, was rund 415 Terawattstunden pro Jahr entspricht. Das mag nach einem verhältnismäßig geringen Anteil aussehen, doch dieser Stromkonsum ist global sehr ungleich verteilt. In den Vereinigten Staaten liegt der Anteil Schätzungen zufolge bereits bei rund 4 bis 5 Prozent des nationalen Stromverbrauchs, mit deutlich höheren Werten in einzelnen Clustern wie Virginia oder Texas. Angesichts dessen, dass die Vereinigten Staaten gerade in Sachen Datenverarbeitung und Künstlicher Intelligenz weltweit Spitzenpositionen belegen, ist dies keine Überraschung.

Europa liegt deutlich darunter, typischerweise im Bereich von etwa 2 bis 3 Prozent, während Länder mit starker Datenzentrumsdichte wie Irland bereits sehr hohe lokale Belastungen erreichen. In Asien ist beispielsweise Singapur ein solcher Hotspot. Wie man sieht, ist hierbei nicht der globale Durchschnitt von Bedeutung, sondern vielmehr die extreme lokale Verdichtung. Insbesondere auch deshalb, weil solche Rechenzentren Unmengen an Strom verbrauchen und daher auch leistungsstarke Stromnetze mit stabiler Versorgung benötigen.

Der entscheidende Wendepunkt ist hierbei der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Während klassische Cloud- und Internetdienste die Nachfrage über Jahre stetig, aber eher moderat erhöht haben, sorgt der KI-Boom für eine neue Größenordnung des Wachstums. Besonders das Training großer Modelle und der permanente Betrieb sogenannter Inferenzsysteme treiben den Energiebedarf deutlich nach oben.

Die Internationale Energieagentur erwartet deshalb, dass sich der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 auf rund 900 bis 1.000 Terawattstunden mehr als verdoppeln wird. Damit würde der Sektor in eine Größenordnung vorstoßen, die mit dem heutigen Stromverbrauch ganzer Industrieländer vergleichbar ist. Der größte Teil dieses Zuwachses entfällt dabei auf die Vereinigten Staaten und China, wo sich auch die wichtigsten KI-Infrastrukturen konzentrieren. Europa, welches sich lieber mit Klimawahn-Ideen beschäftigt und die Strompreise damit ohnehin schon in die Höhe treibt, spielt hierbei eine eher untergeordnete Rolle.

Während man also den Bürgern jahrzehntelang eintrichterte, sie müssten „Energie sparen“ und ihre Glühbirnen gefälligst durch das kalte Licht von Energiesparlampen und LEDs ersetzen, entsteht eine neue Weltordnung, in der die Elektrizität das Nonplusultra darstellt. Vom Stromer statt dem Verbrenner für den Otto Normalverbraucher bis hin zu den neuen Rechenzentren im Gigawatt-Bereich für die Wirtschaft. Doch die wachsende Nachfrage hat ihren Preis – denn mit dem steigenden Verbrauch von Strom (und dem dafür notwendigen Netzausbau) gehen auch die Strompreise nach oben.

Die Internationale Energieagentur weist darauf hin, dass Rechenzentren in den USA bereits für einen erheblichen Teil des zusätzlichen Strombedarfs verantwortlich sind und in den kommenden Jahren zu einem der Haupttreiber des Nachfragewachstums werden. Damit verschiebt sich die Energiepolitik zunehmend in Richtung eines Zielkonflikts zwischen Digitalwirtschaft, Versorgungssicherheit und Strompreisentwicklung. Der Fokus der Politik auf Wind und Sonne zur Stromerzeugung beißt sich hierbei definitiv mit dem tatsächlichen Bedarf.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Solarparks zerstören langfristig wertvolle Ackerflächen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Haben Sie sich jemals gefragt, was mit den fruchtbaren Ackerböden geschieht, wenn diese über Jahrzehnte hinweg großflächig mit Solarparks zugepflastert werden? Nun, die Antwort darauf, wird Ihnen höchstwahrscheinlich nicht gefallen. Denn die Schäden sind nicht einfach so zu ignorieren.

In Deutschland und vielen anderen Staaten dieser Welt werden zusehends wertvolle, fruchtbare Ackerflächen mit Solarparks zugedeckt. Die Verpachtung solcher Flächen scheint für viele Grundeigentümer lukrativer zu sein als die Produktion von Lebensmitteln. Ganz abgesehen davon, dass dies die Lebensmittelsicherheit gefährdet, da weniger Nahrung produziert wird, gibt es auch massive Bedenken bezüglich der langfristigen Folgen einer permanenten Bedeckung dieser Flächen.

So warnen beispielsweise die Kartoffelbauern im US-Bundesstaat Michigan vor den Folgen der Schwermetallbelastung durch die Solarfarmen auf den Ackerböden. Insbesondere unterirdisch wachsende Knollenfrüchte wie Kartoffeln würden Fremdkörper wie Mikroplastik und Schwermetalle besonders leicht aufnehmen. Und an solchen mangelt es den Solarpanelen nicht. Wir sprechen hier unter anderem von Cadmium (bzw. Cadmiumtellurid), Blei, Aluminium, Kupfer und Mikroplastik. Ob da nun ein Hagelsturm oder ein Tornado durchpflügt, oder aber auch nur ein Herbstorkan – immer wieder kommt es auch zu großflächigen Schäden mit entsprechenden Bodenverseuchungen.

Wie umfangreich die Umweltschäden durch solche PV-Systeme sein können, wurde beispielsweise bereits im Jahr 2021 in einer im Fachjournal Science of The Total Environment unter dem Titel „Environmental impacts of solar photovoltaic systems: A critical review of recent progress and future Outlook“ veröffentlichten Studie erklärt. Die Studienautoren gingen dabei auf den kompletten Prozess – von der Produktion bis hin zur Verschrottung – ein. Dabei stellten sie fest, dass die Solarenergie schlussendlich keine wirklich „grüne“ Energie ist, weil der ganze Zyklus voller Verschmutzungen und Umweltbelastungen ist.

In den Vereinigten Staaten hat US-Präsident Trump deshalb mittlerweile ein Verbot des Baus von Wind- und Solarparks auf landwirtschaftlichem Grund erlassen. Dennoch gibt es bereits großflächige Anlagen quer durch das Land, die in den letzten Jahrzehnten hochgezogen wurden. Der Schaden ist also bereits gemacht. Denn auch wenn die Datenlage noch relativ dünn ist, zumal großflächige Solarparks erst seit etwa 15 bis 20 Jahren errichtet werden, gibt es durchaus einige Probleme, die selbst nach dem Rückbau bestehen bleiben.

So zeigen Untersuchungen, dass bei solchen Solarparks sowohl das Pflanzenwachstum als auch die mikrobielle Aktivität sinken, weil weniger Sonnenlicht und Niederschlag den Boden erreichen. Die schweren Maschinen für den Bauprozess sorgen zudem für eine Bodenverdichtung. Das Ergebnis sind eine niedrigere Bodenatmung und eine geringere Wurzeldichte. Je länger solche Solarparks stehen und je dichter die Panele gesetzt werden, desto umfangreicher sind auch die Auswirkungen auf die Bodengesundheit. Doch wie will man solche Flächen nach mehreren Jahrzehnten der Ausmergelung und Belastung mit Schwermetallen und Mikroplastik überhaupt wieder landwirtschaftlich nutzen?

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Velm-Götzendorf: Höchstgericht stärkt Recht der Bürger auf Windrad-Volksbefragung

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Windrad-geplagte Bürger der niederösterreichischen Gemeinde Velm-Götzendorf (knapp 800 Einwohner) forderten eine Volksbefragung für weitere Windrad-Projekte. Bürgermeister, Gemeinde und Land (allesamt ÖVP) stellten sich quer. Dabei trug man das Scheingefecht über das Recht der Bürger auf Mitsprache aus, ohne offen Partei für die Windkraft-Gewinnler zu ergreifen. Vor dem Verwaltungsgerichtshof endete der Spuk nun vorerst – die Bürger dürfen hoffen.

Velm-Götzendorf ist bereits jetzt von Windkraftanlagen schier umzingelt. Eine Bürgerinitiative wollte zumindest ein Mitspracherecht bei weiteren Projekten erstreiten. Mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten unterschrieben deshalb im August 2025 einen Initiativantrag für eine Volksbefragung. Die Frage war einfach formuliert: Soll der Gemeinderat weitere Widmungen für Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen beschließen?

Angeführt wurde die Initiative von Rudolf Bauer, geschäftsführender Gemeinderat der FPÖ. Politisch stand die Bürgerbewegung damit vor allem der ÖVP-dominierten Gemeindeführung gegenüber. Bürgermeister Gerald Haasmüller von der ÖVP erklärte den Antrag jedoch mit Bescheid vom 18. September 2025 für unzulässig. Die Begründung lautete, die Fragestellung sei rechtlich und fachlich zu unbestimmt. Windkraft und Photovoltaik seien unterschiedliche Materien, weshalb die Bevölkerung keine ausreichend differenzierte Entscheidung treffen könne.

Sorgen um die Lebensqualität

Die Initiatoren sahen darin den Versuch, eine demokratische Mitsprache der Bevölkerung zu verhindern. Sie argumentierten, dass es sich eindeutig um eine zulässige Ja/Nein-Grundsatzfrage handle. Zudem verwiesen sie darauf, dass die Gemeinde seit Jahren massiv vom Ausbau der Windkraft betroffen sei und weitere Projekte tiefgreifende Auswirkungen auf Landschaft, Ortsbild und Lebensqualität hätten.

Gegen den Bescheid des Bürgermeisters wurde deshalb Berufung an den Gemeindevorstand erhoben. Doch auch dieser stellte sich hinter die Linie des Bürgermeisters und bestätigte Anfang Februar 2026 die Nichtbehandlung des Initiativantrags. Damit war der innergemeindliche Instanzenzug ausgeschöpft.

Daraufhin brachten Rudolf Bauer und die Bürgerinitiative Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich ein. Dort stellte sich erstmals ein Gericht gegen die Argumentation der Gemeinde. Das Landesverwaltungsgericht hob den Bescheid auf und kam zum Schluss, dass die Behandlung des Initiativantrags nicht einfach vom Bürgermeister unterbunden werden könne. Die Frage der Zulässigkeit sei letztlich vom Gemeinderat zu behandeln.

ÖVP tat alles, um Mitbestimmung zu torpedieren

Der Konflikt weitete sich damit auf Landesebene aus. Nicht nur die Gemeinde selbst, sondern auch die niederösterreichische Landesregierung griff in das Verfahren ein. Die Abteilung Gemeinden der Gruppe Innere Verwaltung erhob außerordentliche Revision beim Verwaltungsgerichtshof. Damit stellte sich auch das von der ÖVP geführte Land Niederösterreich gegen die Bürgerinitiative.

Die Landesregierung argumentierte weiterhin, die Fragestellung der Volksbefragung sei unzulässig und rechtswidrig formuliert. Die Initiatoren werteten das Vorgehen hingegen als Versuch, den Antrag durch langwierige Verfahren politisch zu verzögern oder ganz zu stoppen, ohne offen für weitere Windkraftprojekte Stellung beziehen zu müssen.

Nun ist der Gemeinderat am Zug

Am 13. Mai 2026 folgte schließlich die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes. Der VwGH wies die außerordentliche Revision zurück. Inhaltlich entschied das Höchstgericht zwar nicht über Windkraft oder Photovoltaik selbst, wohl aber über die Zuständigkeit. Der Verwaltungsgerichtshof stellte klar, dass Angelegenheiten dieser Art verfassungsrechtlich nicht in seine Zuständigkeit fallen. Damit blieb die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts aufrecht.

Für die Bürgerinitiative und die FPÖ Velm-Götzendorf gilt die Entscheidung als politischer Erfolg. Sie sehen darin die Bestätigung, dass Bürgerrechte und direkte Demokratie nicht durch formale Argumentationen ausgehebelt werden dürfen. Die Gemeinde wird sich nun erneut mit dem Initiativantrag befassen müssen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Windkraft & Subventionen: Länder-Energieminister frönen dem Klimakult

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die 16 Energieminister der Bundesländer trafen sich auf Norderney, um ihren Klimakult-Vorstellungen zu frönen. Anstelle von Realismus und Fakten dominierte auf der Konferenz das gängige Narrativ der angeblichen Klimakatastrophe, der man mit „grünen“ Energien entgegenwirken wolle. Die echten Probleme interessierten wohl niemanden.

In Sachen Klima- und Energiepolitik scheint es in Deutschland innerhalb der Gruppe der Brandmauerparteien kaum Dissens zu geben. Auch wenn der Weltklimarat die globale Klimaapokalypse quasi vorerst auf Eis gelegt hat, scheint dies bei den Politikern noch nicht angekommen zu sein. Denn die 16 Energieminister der Länder bleiben stramm auf Kurs, die Stromversorgung Deutschlands noch stärker den Wetterlaunen auszusetzen. Dafür sollen weiterhin Unsummen an staatlichen Subventionen fließen, auch wenn man sich im Bund mittlerweile zusehends dagegen sträubt.

Laut einem Bericht von „Tichys Einblick“ betonte der Vorsitzende der Konferenz, der niedersächsische grüne Umweltminister Christian Meyer, dass die Länder „bei der Energiewende auf Kurs in Richtung Unabhängigkeit mit heimischen Energien, Speichern und Netzausbau“ bleiben würden. Dabei kündigten vor allem die grünen Landespolitiker – wie Schleswig-Holsteins Energieminister Tobias Goldschmidt – mehr Widerstand gegen die Bundesregierung und insbesondere gegen die Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) an. Man sei dem Bund gegenüber „sehr deutlich geworden“.

Seitens der Länder befürchtet man nämlich, dass Reiche die Förderung der Windenergie einstellen könnte. Entsprechende Einschnitte in Sachen Solarstromeinspeisung gab es ja bereits. Da der Bund gerade beim Ausbau der Stromnetze auf die Kooperation der Bundesländer angewiesen ist, wollen diese den Druck über den Bundesrat erhöhen. Man könnte auch sagen: Man mag die Grünen zwar aus der Bundesregierung gewählt haben, doch dank ihrer Regierungsbeteiligungen in den Ländern haben sie noch einen großen Einfluss auf die Bundespolitik. Immerhin 6 der 16 Minister kommen von den Grünen, 7 von der ebenfalls stark grünisierten SPD. Jeweils einer von CDU, BSW und FW.

Übrigens: Während Vertreter der konventionellen Energiewirtschaft offensichtlich unerwünscht waren, saßen zig Vertreter des Klimakultes (darunter Robert Habeck und Luisa Neubauer, sowie AGORA-Leute, DUH-Vertreter usw.) mit am Tisch. Immerhin sollte ja auch niemand auf die dumme Idee kommen, diese Irrsinnspolitik infragezustellen. Wen interessieren schon Themen wie Versorgungssicherheit, niedrige Energiepreise, Deindustrialisierung und dergleichen? Stattdessen geben die Klimawahn-Lobbyisten den Ton an. Doch wer weiß, wie lange dieses Spiel noch so weitergeht. Denn wenn im Osten die ersten Länder eine AfD-Regierung erhalten, verschieben sich die Mehrheitsverhältnisse doch auch ein wenig. Und vielleicht kehrt dann langsam auch etwas mehr Vernunft in Sachen Energiepolitik ein.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Hormus-Blockade: Europas Gasversorgung droht im Winter der Kollaps

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die anhaltenden Störungen in der Straße von Hormus bringen Europas ohnehin prekäre Gasversorgung zunehmend in Bedrängnis. Der Energiekonzern Equinor warnt vor massiven Engpässen im Winter, falls die Blockade weitere Monate andauert. Erzwungene Abschaltungen in der europäischen Industrie und explodierende Preise stehen im Raum, während die EU stur an ihren Füllstands-Zielen festhält.

Nach einem langen Winter und enormen Entnahmen startete Europa mit stark geleerten Gasreserven von nur 28 Prozent in die aktuelle Füllsaison. Derzeit dümpeln die Füllstände bei 35 bis 37 Prozent herum und verfehlen die saisonale Norm von 50 Prozent deutlich. Besonders in Nordwesteuropa war die Lage dramatisch. Die Werte in den Niederlanden und Deutschland fielen gegen Ende des Winters auf extreme Tiefststände. Das Erreichen der von Brüssel diktierten Zielmarke von 90 Prozent bis zum Winteranfang ist ernsthaft in Gefahr, so aktuelle Analysen.

Erschwerend kommt ein völlig gestörter Markt mit einer verzerrten Preisstruktur hinzu. Paradoxerweise sind die Sommerpreise für Gas aktuell höher als die Winterkontrakte, was das traditionelle Auffüllen der Speicher in der warmen Jahreszeit (niedrigere Sommerpreise kompensieren die Lagerkosten deutlich) unattraktiv macht. Gleichzeitig verschärft das globale Ringen um knappes Flüssiggas die Lage deutlich. Die Konflikte im Nahen Osten, Probleme an wichtigen Anlagen in Katar und der Wegfall russischer Lieferungen treiben Europa in einen harten und extrem teuren Konkurrenzkampf mit dem asiatischen Markt.

Die europäischen Staaten greifen angesichts dieser Verwerfungen zu unterschiedlichen Planwirtschafts-Methoden. Während Italien tief in die Tasche greift und den Händlern die Preisdifferenzen durch staatliche Subventionen (also neue Schulden für die künftigen Generationen) ausgleicht, wählt Deutschland den Weg des regulatorischen Zwangs. Die Bundesnetzagentur gibt den Marktteilnehmern strenge Füllziele vor. Die dabei entstehenden horrenden Kosten werden über eine sogenannte Speicherumlage durch die Trading Hub Europe letztlich wieder auf die Netznutzer und Kunden abgewälzt. Das heißt, dass die Menschen und die Unternehmen so oder so für die aktuellen Verwerfungen bezahlen müssen.

Der norwegische Energiegigant Equinor drängt auf eine schnelle Lösung der Hormus-Krise, da andernfalls katastrophale Folgen für den Kontinent drohen. Hält die Blockade noch ein bis drei Monate an, könnten die ohnehin hohen Gaspreise am niederländischen Knotenpunkt TTF auf bis zu 90 Euro pro Megawattstunde explodieren. Dieser Preisauftrieb würde unweigerlich zu einer Zerstörung der industriellen Nachfrage führen und Unternehmen zwingen, auf andere Brennstoffe auszuweichen oder die Produktion direkt einzustellen.

Denn ungeachtet der Versuche der Politik, den Kontinent auf Wind- und Solarenergie umzustellen, stellt Erdgas nach wie vor ein zentrales Rückgrat der europäischen Energieversorgung dar. Doch anstatt sich der geopolitischen Realität zu stellen, dominiert die Ideologie. Das günstige Erdgas aus Russland bleibt für viele EU-Staaten weiterhin ein Tabu, während man gleichzeitig keine Anstalten macht, Washington und Tel Aviv beim Kampf gegen das islamistische Mullah-Regime in Teheran zu unterstützen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Offshore-Windkraft am Ende: Konzerne flüchten vor der Energiewende

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die umfangreichen Offshore-Windprojekte in der Nord- und Ostsee stehen vor einem Kollaps, da Großkonzerne wie TotalEnergies und BP einen Rückzieher erwägen. Milliarden-Fehlkalkulationen, ausbleibende Netzanbindungen und explodierende Kosten lassen die Vorhaben völlig unrentabel werden. Die Energiewende entpuppt sich als technischer und wirtschaftlicher Irrweg.

Der Goldrausch auf hoher See ist vorbei. Noch im Jahr 2023 hatten TotalEnergies und BP bei Auktionen der Bundesnetzagentur 12,6 Milliarden Euro für Flächen in deutschen Gewässern geboten. Damals wurden die Gebote als Triumph der grünen Energiepolitik verkauft. Heute prüfen die Unternehmen fieberhaft ihre Ausstiegsoptionen. TotalEnergies plant laut aktuellen Berichten, sich von Konzessionen zu trennen, und fordert sogar Geld vom Staat zurück. Als Hauptgründe gelten gravierende Verzögerungen beim Netzausbau und veränderte wirtschaftliche Realitäten. Auch das Gemeinschaftsunternehmen von BP und Jera Nex BP flüchtet sich in vage Formulierungen über strategische Überprüfungen. Ein offenes Eingeständnis, Milliardenbeträge versenkt zu haben, versucht das Management offensichtlich zu vermeiden.

Die Krise der Offshore-Windkraft beschränkt sich dabei nicht nur auf Projekte in Deutschland. Der baden-württembergische Versorger EnBW hat sich bereits vor wenigen Wochen aus zwei Großprojekten in der Irischen See zurückgezogen und dafür 1,2 Milliarden Euro abgeschrieben. Zwar hält EnBW am Bau eines Parks in der deutschen Nordsee fest, doch die gesamte Branche steckt in der Klemme. Der Bundesverband Windenergie Offshore warnt davor, dass Projekte im Wert von bis zu 50 Milliarden Euro zur Disposition stehen. Bei einer gescheiterten Ausschreibung für Nordsee-Flächen im Jahr 2025 ging nicht ein einziges Gebot ein.

Das finanzielle Fiasko kommt nicht von ungefähr. Das Auktionsdesign zwang die Unternehmen zu extrem riskanten Wetten auf die Zukunft. Sie verzichteten auf staatliche Förderung und zahlten stattdessen Milliarden an den Staat, in der Hoffnung auf billiges Kapital, stabile Lieferketten und pünktliche Netzanschlüsse. Keine dieser Annahmen hat sich bewahrheitet. Höhere Zinsen, gestörte Lieferketten, US-Zölle und militärische Sperrgebiete in der Nordsee haben die Rechnungen Makulatur werden lassen. Nun drohen Vertragsstrafen von bis zu 100 Euro pro Kilowatt, falls die Projekte platzen. Für viele Konzerne dürfte es dennoch günstiger sein, diese Strafen in dreistelliger Millionenhöhe zu zahlen, als unwirtschaftliche Milliardengräber ins Meer zu stellen. Die Windkraft-Lobby ruft derweil bereits nach dem Steuerzahler, der künftig (wie so oft) das Marktrisiko schultern soll.

Neben der Ökonomie scheitert der Offshore-Traum an der Physik. Die Bedingungen auf hoher See sind extrem. Salzwasser, Orkane, permanenter Wellenschlag und Schwingungen ruinieren die stählernen Konstruktionen. Die Standzeiten sinken, Wartungen werden bei schwerem Wetter zum unlösbaren logistischen Problem. Das Resultat ist eine unzuverlässige Stromerzeugung. Windkraftwerke auf See erreichen in Deutschland im Schnitt nur gut 36 Prozent ihrer maximalen Jahresleistung, in manchen Jahren sogar deutlich weniger. Grundlastfähig ist das nicht.

Diese Entwicklungen entziehen auch dem milliardenteuren Netzausbauprojekt SuedLink die Existenzgrundlage. Die Gleichstromtrasse soll künftig Windstrom von der Küste in die süddeutschen Industriezentren transportieren. Wenn allerdings die Windparks in der Nord- und der Ostsee nicht gebaut werden, fehlt der Strom für die geplante Übertragung. Bei Windstille nützt zudem die teuerste Leitung nichts. Die politische Planung verwechselt die installierte Leistung eben weiterhin hartnäckig mit einer gesicherten Versorgung. Doch selbst 50 Gigawatt an installierter Kraftwerksleistung erzeugen keinen Strom, wenn einfach kein Wind weht.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Energiekrise: Brüssel wankt bei Schuldenregeln nach Meloni-Druck

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Auf Druck der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni diskutiert die Europäische Union angesichts explodierender Energiekosten eine Lockerung der strengen Haushaltsregeln. Während weite Teile des EU-Establishments unwillig mauern, verdeutlichen düstere Wachstumsprognosen die wirtschaftliche Talfahrt des Kontinents. Gleichzeitig weichen pragmatischere Akteure die ideologisch motivierten Russland-Sanktionen auf, um ihre Industrie vor dem Ruin zu retten.

Die Energiekrise rund um die Straße von Hormus bereitet den europäischen Eliten zunehmend Kopfschmerzen. Bei einem Treffen der Euro-Finanzminister in Zypern brachte der italienische Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti eine Forderung aus Rom auf den Verhandlungstisch. Zuvor hatte Meloni in einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mehr budgetären Spielraum gefordert, um die Preisexplosion bei der Energie für die Bürger und die Unternehmen etwas abzufedern. Echte Einigkeit herrscht in Brüssel hinter verschlossenen Türen allerdings nicht. Wie der Eurogruppen-Vorsitzende Kyriakos Pierrakakis später eingestehen musste, fehlt es derzeit an einer breiten Unterstützung für den italienischen Vorstoß, da sich mehrere Minister zu dem heiklen Thema lieber ganz in Schweigen hüllten.

Die warnenden Stimmen ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten. Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis sprach auf seiner Pressekonferenz lediglich davon, bestehende Flexibilitäten innerhalb des Regelwerks zu prüfen, pochte aber vehement auf die Einhaltung der fiskalischen Stabilität. Noch massiver trat EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf den Plan. Sie forderte, dass alle Hilfsmaßnahmen zwingend temporär und zielgerichtet sein müssten, und formulierte gleich eine handfeste Drohung. Jede Abweichung von diesen Prinzipien könne zu einer Gegenreaktion bei der europäischen Geldpolitik führen. Die Bürger sollen die finanziellen Folgen der katastrophalen europäischen Energiepolitik offenbar weiterhin selbst tragen.

Die Konsequenzen dieser ideologischen Fixierung sind kaum noch zu verbergen. Die aktuellen Prognosen der EU-Kommission sagen für das Jahr 2026 noch sehr optimistisch ein Wirtschaftswachstum von mageren 0,9 Prozent voraus, für 2027 wird ebenfalls auf Basis höchst optimistischer Annahmen mit schwachen 1,2 Prozent gerechnet. Zugleich baut sich laut Pierrakakis erneuter Inflationsdruck auf. Dass es auch anders geht, zeigen Regierungen, die nationale Interessen über Brüsseler Dogmen stellen. Großbritannien verkündet zwar lautstark harte Sanktionen, erlaubt aber ganz offiziell den Import von Diesel und Flugbenzin, das aus russischem Öl in Ländern wie der Türkei oder Indien raffiniert wurde.

Auch in Ungarn weht nach der Wahl ein pragmatischer Wind. Der designierte Premierminister Péter Magyar revidierte bisherige Wahlversprechen rasch und kündigte an, dass man den Bezug von Erdgas und Erdöl aus Russland beibehalten wolle, da einfach das günstigste verfügbare Öl Vorrang haben müsse. In der EU-Zentrale lernt man aus dieser geopolitischen Realität jedoch nichts. Dombrovskis betonte fast schon trotzig, man werde das eigene Sanktionsregime für billigere Energie nicht aufweichen. Der wirtschaftliche Niedergang Europas wird von den zuständigen Kommissaren offenbar bewusst in Kauf genommen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Klimawahn fordert Tribut: Auslandsinvestitionen auf 17-Jahres-Tief abgestürzt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland sind im Jahr 2025 auf den tiefsten Stand seit siebzehn Jahren gefallen. Hohe Steuern, ausufernde Energiekosten und eine völlig überbordende Bürokratie schrecken internationale Investoren zunehmend ab. Eine aktuelle Studie belegt, wie die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich immer weiter abgehängt wird.

Deutschland wirtschaftet sukzessive ab. Das achte Jahr in Folge (!) verzeichnet die Bundesrepublik einen drastischen Rückgang bei den ausländischen Investitionen, die laut der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY um weitere zehn Prozent auf nur noch 548 Projekte einbrachen. Während Konkurrenten wie Frankreich und selbst Großbritannien zumindest phasenweise Aufwärtstrends verbuchen können, kennt die Wirtschaftskurve hierzulande dem EY-Deutschlandchef Henrik Ahlers zufolge seit Jahren nur noch den Weg nach unten.

Schwache Umsatz- und Gewinnentwicklungen zwingen in Kombination mit der unsicheren Gesamtlage reihenweise Unternehmen dazu, geplante Investitionen komplett zu streichen oder auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Deutschland klammert sich mit allergrößter Mühe an den dritten Platz der europäischen Standortwertung, wobei amerikanische Investoren mittlerweile die Chinesen als wichtigste Geldgeber abgelöst haben. Einzig der Rüstungssektor verzeichnete vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und der Umleitung von Unsummen durch die Bundesregierung ein nennenswertes Plus und lenkte den Aufbau von immerhin sieben neuen Verteidigungsprojekten auf deutschen Boden.

Dieser wirtschaftliche Niedergang kommt nicht aus dem Nichts, sondern ist das Resultat einer katastrophalen Klimawahnpolitik, die den Standort systematisch ruiniert. Angefangen bei den ideologischen Weichenstellungen der Merkel-Ära über das Zerstörungswerk der Ampel-Koalition bis hin zur nahtlosen Fortführung durch Schwarz-Rot wurde der produzierenden Industrie unaufhörlich die Lebensgrundlage entzogen. Flankiert vom planwirtschaftlichen European Green Deal aus Brüssel, der die Energiekosten künstlich in absurde Höhen treibt und den Unternehmen unerträgliche bürokratische Fesseln anlegt, flüchten internationale Investoren regelrecht vor den Vorgaben aus Berlin.

Wenn wichtige Strukturreformen ausbleiben und stattdessen extrem hohe Steuer- und Lohnkosten auf eine realitätsferne Energietransformation treffen, macht das Kapital einfach einen großen Bogen um das Land. Und wenn dazu noch die einheimischen Unternehmen lieber im Ausland investieren, anstatt in den Heimatstandort, ist beinahe alles gesagt. Hier bilden sich strukturelle Defizite, die noch über mehrere Jahre hinweg Probleme verursachen werden.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Wachsender Berg an grünem Sondermüll: Wohin mit Millionen Tonnen Windrad-Schrott?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Windindustrie produziert durch ausgediente Rotorblätter stetig wachsende Müllberge aus äußerst schwer recycelbaren Verbundstoffen. Während Regierungen die Energiewende als nachhaltiges Erfolgsprojekt preisen, landen zehntausende Tonnen dieses Sondermülls in industriellen Zementöfen oder werden in das Ausland exportiert. Die angeblich saubere Technologie entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als materialintensive Abfallindustrie, für die bis heute keine echten und lukrativen Recyclinglösungen existieren.

Seit vielen Jahren wird die Windkraft der Öffentlichkeit als makellose „grüne“ Technologie verkauft. Doch hinter den Kulissen der politischen Dauerbeschallung vom angeblich so „klimafreundlichen“ Umbau der Stromerzeugung wächst ein massives Problem heran, das man nicht mehr ignorieren kann. Laut Prognosen des Umweltbundesamtes fallen in Deutschland künftig rund 70.000 Tonnen alter Rotorblätter pro Jahr als Sondermüll an. Bereits in diesem Jahrzehnt rechnet die Behörde beim Rückbau von Altanlagen jährlich mit etwa 20.000 Tonnen schwer wiederverwertbarer Abfälle. Gigantische Rotorblätter, teils über 50 Meter lang und über 25 Tonnen schwer, erreichen nach rund 15 bis 20 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer und müssen irgendwie entsorgt werden.

Moderne Rotorblätter bestehen aus hochkomplexen Verbundstoffen, zumeist aus glasfaserverstärkten Kunststoffen oder in moderneren Großanlagen aus extrem widerstandsfähigen Karbonfasern. Zur inneren Stabilisierung der riesigen Flügel wird zudem oft massenhaft Balsaholz aus lateinamerikanischen Regenwäldern verbaut. Mehr als 90 Prozent des weltweit geernteten Balsaholzes landen inzwischen im Windanlagenbau, was die Abholzung in den Herkunftsländern direkt fördert. Verbunden wird dieser faktisch nicht mehr zu trennende Materialmix mit Epoxid- und Vinylharzen zu chemisch vernetzten duroplastischen Strukturen. Was viele Jahrzehnte lang an den Blattspitzen Windgeschwindigkeiten bis zur halben Schallgeschwindigkeit trotzen muss, widersetzt sich logischerweise am Ende jeder Einschmelzung und Wiederverwertung.

Da die direkte Deponierung dieser Stoffe verboten ist, floriert hinter den Kulissen ein recht pragmatischer Umgang mit dem Müll. Die Politik feiert die Deponieverbote gerne als Akt des aktiven Umweltbewusstseins, doch in Wahrheit wird der anfallende Abfall damit bloß geografisch verlagert. Alte Anlagen und Schrottteile wandern auf dem Zweitmarkt nach Osteuropa, Asien oder werden einfach illegal im Ausland entsorgt. Was der grüne Planer aus dem eigenen heimischen Blickfeld geräumt hat, taucht in der sauberen Vorzeige-Ökobilanz nicht mehr auf. Das Entsorgungsproblem wird konsequent exportiert oder anderweitig aus der Rechnung getilgt, während auf den freigewordenen Flächen mit Unterstützung von staatlichen Subventionen noch größere Anlagen in den Boden betoniert werden.

Für die im Inland verbleibenden Rotorblätter greift die Branche gerne zur sogenannten „thermischen Verwertung“ – ein politisch korrektes Synonym für das Verfeuern in Zementwerken. Zerkleinerte und gesundheitsgefährdende Glasfaser-Stücke werden dort verbrannt, der Kunststoffanteil dient als Brennstoff und die unbrennbaren Fasern verbleiben im fertigen Zement. Bei den technisch aufwendigeren Karbonfasern versagt jedoch auch diese Methode zunehmend. Karbonfasern verbrennen nicht rückstandsfrei, sie zermahlen beim Häckseln zu asbestähnlichen lungengängigen Fasern und sorgen in Entsorgungsanlagen durch ihre extreme elektrische Leitfähigkeit für gefährliche Kurzschlüsse. Verfahren wie die Pyrolyse können einzelne Harzstrukturen vielleicht aufbrechen, benötigen dafür aber wiederum absurd hohe Mengen an Energie und Temperatur.

Hinzu kommt der oft komplett ausgeblendete Materialabrieb im regulären Betrieb. Die riesigen Flügel pflügen tagtäglich ungeschützt durch pralle Sonne, Starkregen, Staub und Hagelschauer. An den harten Kanten lösen sich über die Zeit zwangsläufig Mikropartikel und Kunstharzbestandteile aus dem Verbund, die fortan lautlos von den Rotoren herabregnen. Sie verwittern über Jahrzehnte direkt über Ackerböden oder Waldgebieten und hinterlassen einen toxischen Feinstaub. In den aufwändigen Marketingkampagnen zur angeblichen Weltrettung taucht dieser systematische und permanente Plastikabrieb in freier Natur kaum irgendwo als ernstzunehmender Risikofaktor auf.

Hier zeigt sich eine weitreichende Doppelmoral. Während dem Normalbürger ein Verbot von Plastikbesteck oder dünnen Verpackungsfolien aufgedrückt wird, bejubeln die Klimawahnsinnigen den ausufernden Aufbau von Windparks als grüne Verheißung. Dass hier massive Bauten aus zehntausenden Tonnen Stahlbeton und problembehafteten Karbon-Duroplast-Bauteilen aus dem Boden gestampft werden, die mit ihrem Abrieb das Umland vergiften, stört das Narrativ vom angeblich „sauberen“ Strom nicht.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Hormus-Blockade: Strategische Ölreserven reichen nicht mehr lange aus

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Mitgliedsstaaten der Internationalen Energieagentur versuchen, die fatalen wirtschaftlichen Folgen der jüngsten iranischen Blockade in der Straße von Hormus durch massive Ölfreigaben abzufedern. Allein die USA schießen große Mengen aus ihren strategischen Beständen zu, die sich nun in einem alarmierenden Tempo leeren. Analysten von Standard Chartered warnen indes deutlich davor, dass dieser Markteingriff ein Strohfeuer ist und den Angebotsausfall bald nicht mehr übertünchen kann.

Der eskalierende Iran-Konflikt hat die Ölmärkte massiv unter Druck gesetzt. Seit Februar, mit der faktischen Schließung der Straße von Hormus durch das Mullah-Regime in Teheran, fehlen täglich mehrere Millionen Barrel an Öl und Treibstoff auf dem Weltmarkt. Rund ein Viertel des globalen Angebots floss zuvor durch das nur rund 34 Kilometer schmale Nadelöhr. Ähnlich kritisch sieht es in Bezug auf das Flüssiggas-Angebot aus – rund ein Fünftel der globalen LNG-Versorgung flossen dort durch.

Die Mitgliedsstaaten der Internationalen Energieagentur (IEA) reagierten darauf mit einer Freigabe von 400 Millionen Barrel Rohöl aus den nationalen Notfallressourcen. Dies entspricht mehr als dem Doppelten der Menge, die nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges mobilisiert wurde. Den weitaus größten Anteil an dieser konzertierten Aktion tragen die Vereinigten Staaten, die sich zur Einspeisung von 172 Millionen Barrel aus ihrer strategischen Erdölreserve (SPR) verpflichtet haben. Die US-Behörden hatten daraufhin zügig Verträge für den Verkauf der ersten Tranchen aus den texanischen und louisianischen Lagerstätten vergeben.

Commodity-Experten der Bank Standard Chartered beobachten jedoch mittlerweile mit Sorge, in welchem Tempo die US-Ölreserven schwinden. Die Daten zeigten nämlich zwischenzeitlich Rückgänge von bis zu knapp zehn Millionen Barrel innerhalb einer einzigen Woche, womit das Restvolumen der amerikanischen Speicher in Richtung der operativen Stresstoleranz fällt. Die physische Infrastruktur der Anlagen erlaubt ohnehin nur eine maximale Entnahmerate von 4,4 Millionen Barrel pro Tag, während das gesetzlich verankerte Betriebsminimum bei 150 Millionen Barrel liegt.

Zwar wirken all diese künstlichen Maßnahmen kurzfristig lindernd auf die akute Versorgungsknappheit, jedoch weisen die Finanzanalysten darauf hin, dass die physikalische Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage damit nicht im Kern gelöst wird. Sobald die Zufuhr aus den Notreserven versiegt, wird eine Rückkehr stark anziehender Preise an den globalen Handelsplätzen erwartet, denn fallende Aufschläge für physisches Öl sind primär der Hoffnung vieler Marktakteure auf eine baldige diplomatische Einigung geschuldet.

Derzeit werden die Ölpreise stark von den tagespolitischen Schlagzeilen rund um den militärischen Konflikt in der Region getrieben. So sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump zwischenzeitlich für Kursrückgänge, nachdem er andeutete, man befände sich in den finalen Zügen der Gespräche, wenngleich er zeitgleich wieder gewohnt widersprüchliche und harsche Töne anschlug. Durch die anhaltende Unsicherheit im Golf weichen viele Abnehmer weiterhin von Panikkäufen extrem teurer Sofortlieferungen ab. Sie vertrauen lieber auf die geschaffenen Lagerpolster, reduzieren temporär die Auslastung der Raffinerien und suchen fieberhaft nach alternativen Bezugsquellen außerhalb des Nahen Ostens. Doch sobald die strategischen Reserven aufgebraucht sind, die Produktionsanlagen wieder hochlaufen und der Zwang zu Nachkäufen steigt, droht unweigerlich der nächste drastische Preisschub am Ölmarkt.

Auf gut Deutsch bedeutet dies, dass die Ölpreise auf den Märkten eigentlich viel zu niedrig angesetzt sind, weil ohne eine baldige angebotsseitige Entlastung durch zusätzliche Fördermengen diese strategischen Reserven bald schon aufgebraucht sind. Doch dann herrscht eine wirkliche Mangelwirtschaft, die sich auch in deutlich höheren Preisen widerspiegeln wird. Dafür ist die Weltwirtschaft jedoch nicht gewappnet.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Geheimakte: Britische Regierung weiß, dass Solarfarmen und Windkraft die Umwelt zerstören

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die britische Regierung hat intern zugegeben, dass der radikale Ausbau von Wind- und Solarparks der Natur massiven Schaden zufügt. Brisante Dokumente belegen, dass für die fanatische „Net Zero“-Agenda bewusst Biodiversität, historische Landschaften und sogar wertvolle Agrarflächen geopfert werden. Trotz dieser fatalen Folgen peitscht Klimaminister Ed Miliband seine Mega-Projekte rücksichtslos und über die Köpfe der Bürger hinweg durch.

Seit Jahren wird vor den negativen Auswirkungen des hemmungslosen Ausbaus von Windfarmen und Solarparks gewarnt. Doch nach außen hin hat die Politik solche Fakten stets relativiert. Während nun die Bürger für den Pseudo-Klimaschutz in die Mangel genommen werden, zerstören die angeblich „grünen“ Vorzeigeprojekte genau das, was sie vorgeben zu schützen. Eine durch die britische Mail on Sunday erzwungene Aktenfreigabe nach dem Informationsfreiheitsgesetz legt nun die geheimen Eingeständnisse der Labour-Regierung schonungslos offen.

Politiker und Bürokraten geben in dem internen Dossier unumwunden zu, dass die mittlerweile überall in die Landschaft betonierten Windturbinen und Solaranlagen fatale Auswirkungen haben. Bedroht sind demnach nicht nur Naturschutzgebiete und historische Stätten, sondern vor allem die Artenvielfalt und knappe Wasserressourcen. Die Beamten gestehen darin sogar auch noch ein, dass ausgerechnet diese Anlagen selbst für eine Erhöhung der „Treibhausgasemissionen“, für Lärm, Lichtverschmutzung und Bodenstaub sorgen. Diese massiven Negativfolgen treten nicht nur während der Bauphase auf, sondern bleiben laut den Akten kurz-, mittel- und langfristig bestehen.

Mehr noch wird zugegeben, dass mit diesen Anlagen auch eine Bedrohung der nationalen Ernährungssicherheit einhergeht. Das Dokument hält fest, dass für den Industrieausbau sogar restriktive Schutzzonen im Grüngürtel („green belt“) aufgehoben werden sollen – was großflächig wichtige landwirtschaftliche Nutzflächen vernichten wird. Für die britischen Bauern, die nach den jüngsten Erbschaftssteuer-Attacken der Labour-Regierung ohnehin mit dem Rücken zur Wand stehen, ist das ein weiterer Schlag ins Gesicht.

Verantwortlich für diesen Zerstörungsfeldzug unter dem Deckmantel des reinen Gewissens ist Klimaminister Ed Miliband. Der als „Red Ed“ bekannte Politiker setzt aktuell landesweit gigantische Solarfarmen durch und ignoriert dabei die Wut der betroffenen Anwohner. Miliband nutzt dafür eiskalt drakonische Sonderbefugnisse des Planungsrechts, mit denen er den Willen der Bürger vor Ort jederzeit aushebeln kann, sobald er ein Industriegebiet als „von nationaler Bedeutung“ deklariert. Erst vergangenen Monat feierte er sein 25. Großprojekt in diesem Stil; bis 2030 plant die Regierung unfassbare 157 weitere Mega-Solaranlagen.

Der Widerstand formiert sich jedoch. Die Energie-Sprecherin der Tories, Claire Coutinho, fasste das politische Versagen gegenüber der britischen Mail on Sunday zusammen: Miliband könne nicht endlos über den Schutz der Umwelt predigen, während er gleichzeitig die britischen Landschaften unter Beton, Hochspannungsmasten und industrieller Infrastruktur begrabe. Einmal mehr habe die Regierung den gesunden Menschenverstand dem blinden „Net Zero“-Dogma geopfert.

Wieder einmal zeigt es sich, dass sich bei den Sozialisten der Wille des Volkes den ideologischen Zielen der Partei unterzuordnen hat. Auch wenn die Zahlen, Daten und Fakten schwarz auf weiß belegen, dass diese Ziele genau den gegenteiligen Effekt dessen bewirken, was man den Menschen zu verkaufen versucht. Mehr noch wird deutlich, dass die Linken eine Agenda durchdrücken wollen, von der sie eigentlich genau wissen, dass sie am Ende mehr Schaden verursacht, als irgendeine tatsächliche Verbesserung mit sich zu bringen. Eine Erkenntnis, die vielleicht auch den Menschen in Deutschland und Österreich nahegebracht werden sollte, wo die Systemparteien ebenfalls ihre Netto-Null-Agenda auf Biegen und Brechen durchdrücken wollen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Strahlende Zukunft: Windräder als 5G-Masten

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern, Medizinern und Fachgesellschaften, die vor den Risiken von 5G warnen oder zur Vorsicht mahnen. Obwohl internationale Institutionen die Technologie als sicher einstufen, kritisieren unabhängige Forscher das Fehlen von spezifischen Langzeitstudien. Sie fordern ein Moratorium, also einen sofortigen Ausbaustopp, bis alle gesundheitlichen Folgen lückenlos geklärt sind. Gleichzeitig rüstet man in Deutschland bereits Windräder zu 5G-Masten um.

Gastbeitrag von Angelika Starkl

5G Appeal: Bis heute haben über 400 Wissenschaftler und Ärzte aus mehr als 40 Ländern diesen Appell unterzeichnet. Zu den Initiatoren gehören Mediziner und EMF-Experten wie der schwedische Onkologe Prof. Lennart Hardell, der seit Jahrzehnten zu Mobilfunk und Hirntumoren forscht.

Was wird kritisiert? Die Unterzeichner warnen vor einer drastischen Erhöhung der zwangsweisen Belastung durch elektromagnetische Felder (EMF). Sie argumentieren, dass 5G die Gesamtemissionen im Alltag massiv steigert, da viel mehr Antennen, Small Cells, in dichterem Abstand zu den Menschen platziert werden müssen. Das renommierte Ramazzini-Institut in Bologna gilt in der kritischen Mobilfunkforschung als eine der wichtigsten Stimmen. Die Forscher dort führten eine der weltweit größten Langzeitstudien an Ratten durch. Sie kamen zu dem Schluss, dass selbst extrem schwache Mobilfunkstrahlung, weit unter den gesetzlichen Grenzwerten, das Risiko für bestimmte seltene Tumorarten im Herzen und im Gehirn erhöhen könnte.

Die Forscher fordern daher eine drastische Herabsetzung der weltweiten Grenzwerte. Die Kritiker betonen, dass die offiziellen Grenzwerte nur vor der thermischen Erwärmung des Gewebes schützen. Sie verweisen auf Laborstudien, die zeigen, dass Mobilfunkstrahlung auch ohne Erwärmung zu oxidativem Zellstress, DNA-Strangbrüchen und Störungen des Kalziumhaushalts in den Zellen führen könne.

Windenergiemaschinen als 5G-Funkmasten in Deutschland

Windräder werden in Deutschland zunehmend als Standorte für 5G- und LTE-Mobilfunkmasten genutzt. Mobilfunkbetreiber installieren Sendeanlagen direkt an den Türmen von Windkraftanlagen, um die bereits bestehende Infrastruktur effizient zu teilen.

Windindustrie-Anlagen liegen meist in ländlichen oder abgelegenen Regionen. Genau dort fehlen klassische Mobilfunkmasten, sodass Windräder ideale Träger sind, um „weiße Flecken“ im Netz zu beseitigen. Moderne Windräder sind über 100 Meter hoch. Diese Höhe verschafft den 5G-Antennen eine enorme Reichweite und eine freie Sichtlinie über Wälder und Hügel hinweg. Der Bau eines völlig neuen Mobilfunkmastes dauert in Deutschland oft Jahre. Die Mitnutzung eines bereits genehmigten Windrads spart Zeit. Am Fuß des Windrads liegt bereits die notwendige Infrastruktur für die Stromversorgung und häufig eine schnelle Datenanbindung über Glasfasern.

Warum Windkraftanlagen zu Funkmasten werden

In den großen Windindustrieregionen Österreichs, vor allem im Burgenland und in Niederösterreich, nutzen Netzbetreiber wie A1, Magenta und Drei die hohen Türme von Windkraftanlagen, um Antennen zu montieren. Genaue, öffentlich zugängliche Listen mit GPS-Koordinaten aller kombinierten Standorte gibt es aus Wettbewerbs- und Sicherheitsgründen nicht. Allerdings lässt sich anhand der Netzbetreiber und der österreichischen Topografie sehr genau sagen, wo und wie diese Kombinationen bereits aktiv im Einsatz sind.

  • Die Parndorfer Platte & Bezirk Neusiedl am See im Burgenland: Das ist der Hotspot. Die Betreiber (A1, Magenta, Drei) nutzen hier gezielt die massiven Betontürme der Windparks von Burgenland Energie. Da dort hunderte Windräder auf flacher Ebene stehen, wird die 5G- und LTE-Ausrüstung einfach an bestehenden Masten montiert.
  • Das Marchfeld & Weinviertel (Niederösterreich): In den großen Windparks rund um Mistelbach, Gänserndorf und Bruck an der Leitha sind zahlreiche Windkraftanlagen (z. B. von der EVN oder W.E.B. Windenergie) als Mobilfunkträger aktiv.

Wenn Sie sich entscheiden, kein Smartphone zu nutzen, ist das Ihre freie Wahl. Durch den dichten Ausbau von Sendemasten (insbesondere den vielen kleinen Antennen, den Small Cells, an Laternen oder Haltestellen) im Zuge von 5G entsteht jedoch eine flächendeckende Hintergrundstrahlung. Kritische Mediziner bemängeln, dass Bürger dieser Strahlung im öffentlichen Raum nicht mehr entkommen können.

Warum Kinder im Fokus der medizinischen Sorge stehen

Kinderärzte und Neurologen warnen besonders intensiv, da sich der kindliche Organismus noch im Wachstum befindet. Die Schädeldecke von Kindern ist dünner und weicher als die von Erwachsenen. Computermodelle zeigen, dass hochfrequente Strahlung (etwa beim Telefonieren ohne Headset) tiefer in das kindliche Gehirngewebe eindringt. Das Nervensystem und die Organe entwickeln sich rasch. Zellen, die sich in der Teilung befinden, reagieren generell empfindlicher auf äußere Störeinflüsse oder potenziellen oxidativen Zellstress. Die heutige Generation wächst von Geburt an mit einer lückenlosen Funkabdeckung (Babyphones, WLAN, LTE, 5G) auf. Die kumulierte „Lebensdosis“ an Strahlung wird um ein Vielfaches höher sein als bei jeder Generation zuvor.

Das Phänomen der Elektrohypersensibilität (EHS)

Einige Mediziner betreuen Patienten, die angeben, elektromagnetische Felder direkt im Körper zu spüren. Sie klagen über Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Tinnitus, Herzrasen oder chronische Erschöpfung, sobald sie sich in der Nähe von Masten oder Routern aufhalten. Umweltärzte fordern, diese Symptome ernst zu nehmen, sie als klinisches Bild anzuerkennen und strahlungsfreie Zonen z.B. in Krankenhäusern oder Wohngebieten zu schaffen.

(Auszug von RSS-Feed)
❌