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Eisfreie Arktis? Wie der Mainstream die Apokalypse stetig nach hinten verschiebt

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Der deutsche Mainstream liebt Horrorgeschichten zum Klimawandel. Eine angeblich „bald eisfreie Arktis“ gehört dabei zu den Lieblingsthemen. Je dramatischer die Headline, desto besser. Doch am Ende wollen all diese „Prognosen“ und Warnungen einfach nicht eintreten. Die Mainstream-Redaktionen machen sich mit dieser Klimawahn-Propaganda nur selbst unglaubwürdig.

Immer wieder haben die Mainstreammedien unkritisch über Prognosen von Wissenschaftlern berichtet, die einen eisfreien arktischen Sommer in sehr naher Zukunft voraussagten – und immer wieder wurden diese Zieldaten nach hinten verschoben. Wissenschaftler sagten 2007 voraus, dass die arktischen Sommer schon 2013 eisfrei sein könnten; 2011 erwarteten sie, das sommerliche Meereis werde wahrscheinlich 2016 verschwunden sein. Das Muster des Datums-Verschiebens ist dabei ein wesentliches Charakteristikum der Klimawahn-Berichterstattung.

Welle Nummer 1

Das Rekordjahr 2007, in dem das arktische Sommereis auf damals historisch niedrige 4,14 Millionen Quadratkilometer an Fläche schrumpfte, löste eine intensive Berichtswelle aus. Die Online-Ausgabe von „Die Welt“ meldete beispielsweise im Jahr 2007, dass ein Team internationaler Klimawissenschaftler und Forscher bei der NASA behauptet hatte, die Arktis werde bereits im Sommer 2013 eisfrei sein. Dem Bericht zufolge stellte der Klimaexperte Wieslaw Maslowski von der Naval Postgraduate School (nicht NASA) diese Behauptung bei einem Treffen der American Geophysical Union auf. Doch im gesamten Artikel findet sich keine kritische Auseinandersetzung mit diesen Behauptungen, oder zumindest einfach nur ein paar konträre Stimmen.

Am 27. Juni 2008 verwies der „Spiegel“ auf Wissenschaftler, als er berichtete, dass die Arktis „mit brutaler Geschwindigkeit abschmilzt“. Das Wochenmagazin zitierte auch den Forscher Olav Orheim vom Norwegian Research Council. Bereits in der Einleitung des Artikels heißt es dramatisch: „Es ist eine Katastrophe mit Vorankündigung.“ Doch selbst die vom Magazin zitierten Wissenschaftler sprechen nur von Wahrscheinlichkeiten, nicht von Sicherheiten. Dies hielt die „Spiegel“-Redakteure jedoch nicht davon ab, daraus ein Klima-Drama zu machen, indem sie in diesem Artikel behaupteten: „Eines scheint immerhin klar zu sein: Die große Schmelze im hohen Norden findet in einem brutalen Tempo statt, viel schneller als vom Weltklimarat IPCC vorhergesagt“. Doch auch hier gibt es (siehe auch den Tweet unten) bis heute keine Katastrophe.

Welle Nummer 2

Das September-Minimum 2012 (3,4 Millionen Quadratkilometer) war ein neuer Rekord und entfachte erneut eine intensive und weiterhin sehr einseitige Berichterstattung. Der Sender „ntv“ nutzte dies beispielsweise nicht nur für einen Bericht über eine Studie, wonach die Arktis vor einigen Millionen Jahren (übrigens auch ganz ohne Menschheit) eisfrei war. Mehr noch wurde die Aussage einer US-Forscherin eingebaut, wonach die Erde „auf geringe Veränderungen des CO2-Gehalts stärker“ reagiere, als es „in früheren Klima-Modellen vorhergesagt“ worden sei. Eine starke Behauptung, zumal weiterhin Unmengen an CO2 in die Atmosphäre gepumpt werden – und das globale Klima trotzdem nicht so reagiert, wie es die Klimawahn-Wissenschaftler ständig von sich geben.

Das Wochenblatt „Die Zeit“ lieferte damals mit der alarmistischen Headline „Die Eisschmelze in der Arktis ist weiter auf Rekordkurs“ ein Interview mit dem Klimaforscher Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Dabei handelt es sich übrigens um jene Institution, die kürzlich erst ein übertriebenes Klimawahnpapier wieder wegen gravierender Mängel zurückziehen musste. Und auch in diesem Interview gab es keine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Welle Nummer 3

Die dritte Welle an solchen Klimakatastrophen-Meldungen in Bezug auf die Arktis folgte ab dem Jahr 2019. Das Wissenschaftsportal „Scinexx“ beispielsweise warnte davor, dass laut „neuen Klimaprognosen“ der Nordpol noch vor dem Jahr 2030, „vielleicht sogar schon im Jahr 2027“, komplett eisfrei sein könnte. Auch hierfür wurden Wissenschaftler und eine Studie zitiert, die offensichtlich ganz im Sinne der permanenten Klima-Panikmache agieren. Das Jahr 2027 scheint zumindest aus heutiger Sicht schon einmal nicht als Kandidat für die völlige Eisfreiheit im hohen Norden infragezukommen.

Das Portal „wetter.de“ erdreistete sich im Jahr 2023 sogar, eine ganz fatalistische Headline zu nutzen: „Nicht mehr aufzuhalten: Arktisches Meereis ist ab 2030 verloren“ (mit der Anmerkung: „Trotz CO2-Einsparungen – da geht nichts mehr“). Dabei berief man sich auf eine Studie, „die noch pessimistischer ist als die Prognosen des Weltklimarats“. Ach, wenn die Wissenschaftler und Redakteure dort nur damals schon gewusst hätten, dass die IPCC-Wissenschaftler die angeblich unausweichliche Klimakatastrophe (zumindest vorerst) schon abgeblasen haben. Denn auch bei „wetter.de“ wird behauptet, dass der Nordpol bereits in wenigen Jahren im Sommer eisfrei sein werde. Wie stehen die Wetten, dass auch diese Meldung in Bälde zu einem Medien- und Wissenschaftsfail erklärt wird?

Der mediale Mainstream in Deutschland (aber auch in Österreich) macht sich gerne zum Sprachrohr der Klimasekte. Man berichtet unkritisch über alarmistische Studien, ohne sich für die tatsächlichen Fakten zu interessieren. Hauptsache, die jeweiligen Studien und Meldungen passen zu den vorherrschenden Narrativen über den angeblich drohenden „Klimakollaps“. Die modernen „Zeugen Klimatas“ warnen alle Jahre wieder vor dem baldigen Armageddon, nur um dann eben ein neues zukünftiges Datum festzulegen, an dem es geschehen soll – weil die ursprüngliche Behauptung nicht eintreffen wollte. Doch das ist weder eine seriöse Wissenschaft, noch eine seriöse journalistische Berichterstattung, sondern einfach nur klimareligiöses Wunschdenken.

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Industrielles Selbstmordkommando „grüner Stahl“

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Für die Herstellung von Stahl werden enorme Mengen an Energie benötigt. Doch diese ist in Deutschland teuer. Nun steht die deutsche Stahlindustrie vor dem Abgrund – und das auch teils selbstverschuldet. Denn den unsinnigen Klimawahn hat man, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach mitgetragen. Die Konsequenzen tragen wir alle.

Seit Jahren drängt die Politik die Stahlindustrie dazu, bei der Herstellung des wichtigen Rohstoffs auf „grüne“ Energien und Methoden umzusteigen. Denn die Stahlproduktion ist äußerst energieintensiv und macht sich in den sogenannten „Klimabilanzen“ nicht so gut. Doch anstatt den ideologisch motivierten Umbauplänen Paroli zu bieten, weil schon die Beherrschung elementarer Grundrechenarten ausreicht, die Unrentabilität dieser Vorhaben zu erkennen, haben die Stahlhersteller brav gekuscht.

Denn obwohl man eigentlich genau weiß, dass der sogenannte „grüne Stahl“ international preislich einfach nicht wettbewerbsfähig ist, schien man sich lieber darauf verlassen zu wollen, dass die Politik dies mit Milliardensubventionen schon irgendwie richten würde. Doch weit gefehlt. Selbst Unsummen aus den Staatskassen ändern nichts an der Tatsache, dass die Stromkosten in Deutschland einfach viel zu hoch sind, und auch der Hype um den „grünen Wasserstoff“ nichts daran ändern, dass dieser nie und nimmer preislich mit Erdgas oder Kohle mithalten kann.

Nun stehen die Stahlkonzerne vor den Trümmern ihrer Existenz. Denn in Deutschland sorgt die seit Jahren anhaltende Deindustrialisierungspolitik (befeuert durch die „Energiewende“ und die Russland-Sanktionen) für eine schwache Nachfrage aus den Schlüsselindustrien. Wer in Deutschland trotzdem noch Stahl braucht, findet zudem günstigere Angebote aus Asien – und das trotz langer Transportwege. Der globale Markt ist für die deutsche Stahlindustrie angesichts dieser Umstände ebenfalls keine Option. Denn niemand will diese künstlich überteuerten „grünen“ Stahlprodukte überhaupt kaufen.

Tja, jetzt hat man den Salat. Erst wurden Milliarden (natürlich zu erheblichen Teilen vom Steuerzahler gesponsert) in die sogenannte „Klima-Transformation“ gesteckt, nun sitzt man auf einem Produkt, das kaum jemand haben will. Den Abnehmern ist es nämlich am Ende völlig egal, ob der eingekaufte Stahl ein grünes Label trägt oder nicht, denn am Ende zählen im internationalen Wettbewerb nur Preis und Qualität. Damit hat sich die deutsche Stahlindustrie völlig verzockt und auf das falsche Pferd gesetzt.

Doch damit zeigt sich auch ein Kernproblem bei den Spitzenmanagern der deutschen Industrie – und das ganz allgemein. Denn egal ob nun die Stahlindustrie oder auch die Autoindustrie – sie alle haben sich jahrelang lieber den regierenden Politeliten angebiedert und jeden noch so hanebüchenen Unsinn mitgemacht, anstatt klar Stellung zu beziehen. Die „grüne“ Ideologie, der man in Deutschland und in der EU frönt, ist wirtschaftlich einfach nicht tragbar. Damit besteht man nicht auf den globalen Märkten gegen die asiatische (v. a. chinesische) Billigkonkurrenz und auch der Heimatmarkt ist ohne extrem hohe Importzölle und damit massive Preissteigerungen für die Konsumenten nicht zu bedienen.

In Deutschland und der Europäischen Union allgemein dominieren in der Politik – und offensichtlich auch in den Führungsetagen der Industriekonzerne – offensichtlich nur mehr ideologisch geprägte Personen, die von der Realwirtschaft, grundlegenden Marktmechanismen und den einfachsten physikalischen Grundprinzipien (z.B. dem Energieeinsatz bei der Wasserstoffproduktion, sowie der Energieausbeute des Wasserstoffs selbst) einfach keine Ahnung haben. Das Resultat dieser weltfremden Wirtschafts-, Energie- und Klimapolitik wird ein wirklich böses Erwachen sein.

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Ausverkauf: Chinas kaltblütige Übernahme der deutschen Autoindustrie

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Nach der Solar- und Robotikbranche steht nun die deutsche Automobilindustrie im Fadenkreuz der chinesischen Expansionsstrategie. Hinter der politischen Fassade der Klimarettung werden systematisch heimische Spitzenkräfte abgeworben und demnächst massiv Fabriken aufgekauft. Während die hiesigen Hersteller unter den ideologischen Zwangsvorgaben aus Berlin und Brüssel straucheln, sichert sich Peking die Überreste der einstigen Wirtschaftsmacht.

Aktuell läuft ein stilles Rollback der deutschen Wirtschaftsgeschichte. China kauft auf, was in Deutschland über Generationen mühsam aufgebaut wurde. Die Automobilindustrie gilt als das absolute Filetstück dieser fortschreitenden Deindustrialisierung. Xiaomi, eigentlich ein Smartphone-Hersteller aus Peking, baut sein Autogeschäft massiv aus und greift direkt im Herzen Bayerns an. Das neu eröffnete Forschungs- und Entwicklungszentrum in München dient laut Berichten explizit dazu, den europäischen Marktstart für 2027 vorzubereiten.

Das dortige Team liest sich wie ein Katalog der deutschen Premiumautomobilindustrie. Geleitet wird der Standort von Rudolf Dittrich, einem langjährigen BMW-Manager. Mit dabei sind Fahrdynamik-Experten wie Claus-Dieter Groll, Exterior-Designer Fabian Schmölz-Obermeier, der zuvor für Porsche und Lamborghini arbeitete, sowie Jean-Arthur Madelaine von Mercedes-Benz. Xiaomi kauft sich jahrzehntelang gereiftes deutsches Know-how für Eignungstests künftiger Modelle wie des YU7 GT ein, um damit künftig den Heimatmarkt seiner Neuzugänge zu fluten.

Dieses zielgerichtete Absaugen von Expertise ist kein Einzelfall. Der weltgrößte Elektroautobauer BYD rekrutiert offen europäisches Personal, um seine Hochpreismarke in Stellung zu bringen. Beim chinesischen Branchenriesen zeichnet der ehemalige Audi-Chefdesigner Wolfgang Egger für das globale Design verantwortlich. Klaus Zyciora wechselte von seinem Posten als VW-Designchef zu Changan Automobiles. Stefan Sielaff, einst Chefdesigner bei Audi und VW, arbeitet heute für Geely. Sielaff erklärte bereits unmissverständlich, dass der technische Fortschritt nun in China passiere und deutsche Autobauer künftig keine Rolle mehr spielen werden.

Die Angriffsstrategie der Chinesen geht weit über das Personal hinaus. Auch die Produktionsstätten der ins Straucheln geratenen deutschen Konzerne rücken direkt in den Fokus. Volkswagen leidet massiv unter sinkender Nachfrage, gewaltigen Energiekosten und Überkapazitäten. Die Gläserne Manufaktur in Dresden hat die Produktion eingestellt, das Werk in Osnabrück steht schon bald komplett ohne Modell da. VW-Chef Oliver Blume bezeichnete es öffentlich allen Ernstes als clevere Lösung, ungenutzte Kapazitäten an chinesische Partner abzutreten. Konzerne wie BYD, Xpeng und MG Motor sprechen bereits offen über die Teil- oder Komplettübernahme solcher stillgelegter europäischer Fabriken.

Das Kalkül der asiatischen Konzerne ist einfach erklärt. Wer innerhalb der europäischen Grenzen produziert, umgeht die neuen EU-Sonderzölle auf Elektroautos und darf seine Fahrzeuge obendrein mit dem Gütesiegel Made in Germany veredeln. Die planwirtschaftlichen Vorgaben der Europäischen Union haben die verbliebenen europäischen Hersteller mit aller Gewalt auf die Elektromobilität festgelegt, in der sie der asiatischen Konkurrenz hoffnungslos unterlegen sind. Die zwischenzeitlich verhängten Zölle erweisen sich somit als fataler Bumerang, der auch den Ausverkauf der heimischen Standorte im Eiltempo beschleunigt.

Dieser zerstörerische Mechanismus ist eigentlich jedoch bekannt, wurde allerdings politisch nie aufgearbeitet. Um die Jahrtausendwende war Deutschland der unangefochtene Weltmarktführer in der Photovoltaik. Der politisch forcierte Boom schuf Arbeitsplätze bei etablierten Unternehmen wie Q-Cells, SolarWorld und Conergy. Mit massiven Staatskrediten und gigantischen Produktionsanlagen drängte China auf den Markt und ruinierte die Preise durch brutales Dumping. Der Zusammenbruch der deutschen Solarindustrie folgte hart und unerbittlich. Die verhängten EU-Zölle wurden nach wenigen Jahren wieder gestrichen. Heute ist Deutschland beim Photovoltaik-Zubau für die Energiewende nahezu komplett von Importen aus dem Reich der Mitte abhängig.

Dasselbe Muster vollzog sich in der Robotik. Der chinesische Hausgerätekonzern Midea kaufte den Augsburger Premiumhersteller Kuka, der die moderne Fabrikautomatisierung einst maßgeblich mitbegründete. Der Münchener Cobot-Spezialist Franka Emika wurde nach einer Insolvenz von einem asiatisch dominierten Konsortium übernommen. Der Maschinenbauer Krauss-Maffei ging an den chinesischen Staatskonzern ChemChina. Überall warnte man damals vor dem Verlust von Schlüsseltechnologien, und überall wurden die Übernahmen von der deutschen Politik bedenkenlos durchgewinkt. Heute dominiert der asiatische Markt die weltweite Robotikindustrie. Die Automobilbranche durchläuft nun dasselbe fatale Stadium. Sie verkauft ihr Personal, überreicht freiwillig ihre Fabriken und besiegelt damit ihr eigenes Ende.

Deutschland mutiert von der Lokomotive Europas zur Restpostenverkaufsstelle für chinesische Konzerne. Neben Spitzenkräften mit enormem Fachwissen krallen sich diese Unternehmen auch das allgemeine Know-how und zusehends ebenso die Produktionsstätten der deutschen Unternehmen. Und das alles, weil die Politik in Deutschland und Europa sich dem Klimawahn verschrieben hat.

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Klimawahnsinn: Österreich drohen Milliardenstrafen für unsinnige CO2-Zertifikate

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Ein neuer OECD-Bericht prophezeit Österreich astronomische Strafkosten für den „zu hohen“ CO2-Ausstoß. Anstatt reale wirtschaftliche Probleme zu lösen, soll die Republik wegen verfehlter EU-Vorgaben künftig Milliardenbeträge für fiktive „Verschmutzungsrechte“ an andere Länder überweisen. Für den Steuerzahler bedeutet dieses Brüsseler Diktat einen enormen finanziellen Aderlass ohne jeden messbaren Nutzen für das globale Klima.

Laut der OECD ist Österreich derzeit nicht auf Kurs, die ideologisch festgelegten Klimaziele für das Jahr 2030 zu erreichen. Verfehlt das Land diese EU-Vorgaben, erzwingt ein völlig unsinniger Zertifikatehandel den teuren Zukauf von Emissionsrechten. Dieses Konzept der europäischen Lastenteilungsverordnung (welches übrigens von ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen unterstützt wird) zwingt die Mitgliedsländer dazu, für den völlig normalen Betrieb ihrer heimischen Industrie und Infrastruktur massive Strafgelder zu entrichten. Bis zum Jahr 2030 könnten sich diese sogenannten „Kompensationszahlungen“ auf 1,6 bis 5,9 Milliarden Euro belaufen. Da die Europäische Union ihre realitätsfernen Klima-Vorgaben fortlaufend weiter verschärft, könnten die Strafkosten im darauffolgenden Jahrzehnt bis 2040 sogar auf bis zu 9,5 Milliarden Euro explodieren.

Besonders perfide ist dabei die Architektur dieses europäischen Umverteilungssystems. Die geforderten Reduktionsziele orientieren sich primär am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, wodurch wirtschaftlich schwächere Länder drastisch geringere Auflagen erfüllen müssen als etwa Österreich. Staaten wie Griechenland, Spanien oder Portugal können ihre niedrigen Hürden auf dem Papier leicht übertreffen und diese überschüssige Quote anschließend teuer als Zertifikat verkaufen. Dieses System verschiebt dabei das hart erarbeitete Geld vom österreichischen Bürger in andere EU-Länder, nur weil es in der Alpenrepublik eben noch eine industrielle Produktion gibt, die überhaupt Wohlstand schafft.

Die absolute Unverhältnismäßigkeit dieser Milliardenstrafen wird auch aus Fakten zu den weltweiten CO2-Emissionen deutlich. Österreich ist aktuell für marginale 0,2 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Dennoch soll das Land gigantische Summen für eine unsinnige Luftsteuer entrichten, die das weltweite Klima nicht einmal theoretisch beeinflussen kann. Und dafür wird die österreichische Wirtschaft eiskalt bestraft.

Dass Österreich bereits 86 Prozent seiner gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (vor allem Wasserkraft) gewinnt, lobt der OECD-Bericht am Rande. Den sich im Klimawahn befindlichen Funktionären gehen die bisherigen Belastungen jedoch nicht weit genug, denn sie fordern weitere tiefgreifende Eingriffe in die Existenz der Bürger. Dazu gehören der rasche Wegfall von sogenannten umweltschädlichen Subventionen – worunter unter anderem Erleichterungen für Pendler fallen – sowie noch striktere Vorschriften bei der täglichen Flächennutzung.

Das, was im Namen der Klimareligion auf Österreich zukommt, ist ein gewaltiger Umverteilungsmechanismus zulasten der Wirtschaft und der Bevölkerung. Und all das wegen eines verteufelten Spurengases, ohne welches es kein pflanzliches Leben so wie wir es kennen auf diesem Planeten geben würde. Doch so lange die Bürger den Klimawahnparteien (ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne) Mehrheiten verschaffen, wird sich daran nichts ändern. Österreichs verbliebener Wohlstand wird von diesen politischen Kräften am Altar des Klimakultes geopfert.

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Klimawahn fordert Tribut: Auslandsinvestitionen auf 17-Jahres-Tief abgestürzt

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Die ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland sind im Jahr 2025 auf den tiefsten Stand seit siebzehn Jahren gefallen. Hohe Steuern, ausufernde Energiekosten und eine völlig überbordende Bürokratie schrecken internationale Investoren zunehmend ab. Eine aktuelle Studie belegt, wie die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich immer weiter abgehängt wird.

Deutschland wirtschaftet sukzessive ab. Das achte Jahr in Folge (!) verzeichnet die Bundesrepublik einen drastischen Rückgang bei den ausländischen Investitionen, die laut der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY um weitere zehn Prozent auf nur noch 548 Projekte einbrachen. Während Konkurrenten wie Frankreich und selbst Großbritannien zumindest phasenweise Aufwärtstrends verbuchen können, kennt die Wirtschaftskurve hierzulande dem EY-Deutschlandchef Henrik Ahlers zufolge seit Jahren nur noch den Weg nach unten.

Schwache Umsatz- und Gewinnentwicklungen zwingen in Kombination mit der unsicheren Gesamtlage reihenweise Unternehmen dazu, geplante Investitionen komplett zu streichen oder auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Deutschland klammert sich mit allergrößter Mühe an den dritten Platz der europäischen Standortwertung, wobei amerikanische Investoren mittlerweile die Chinesen als wichtigste Geldgeber abgelöst haben. Einzig der Rüstungssektor verzeichnete vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und der Umleitung von Unsummen durch die Bundesregierung ein nennenswertes Plus und lenkte den Aufbau von immerhin sieben neuen Verteidigungsprojekten auf deutschen Boden.

Dieser wirtschaftliche Niedergang kommt nicht aus dem Nichts, sondern ist das Resultat einer katastrophalen Klimawahnpolitik, die den Standort systematisch ruiniert. Angefangen bei den ideologischen Weichenstellungen der Merkel-Ära über das Zerstörungswerk der Ampel-Koalition bis hin zur nahtlosen Fortführung durch Schwarz-Rot wurde der produzierenden Industrie unaufhörlich die Lebensgrundlage entzogen. Flankiert vom planwirtschaftlichen European Green Deal aus Brüssel, der die Energiekosten künstlich in absurde Höhen treibt und den Unternehmen unerträgliche bürokratische Fesseln anlegt, flüchten internationale Investoren regelrecht vor den Vorgaben aus Berlin.

Wenn wichtige Strukturreformen ausbleiben und stattdessen extrem hohe Steuer- und Lohnkosten auf eine realitätsferne Energietransformation treffen, macht das Kapital einfach einen großen Bogen um das Land. Und wenn dazu noch die einheimischen Unternehmen lieber im Ausland investieren, anstatt in den Heimatstandort, ist beinahe alles gesagt. Hier bilden sich strukturelle Defizite, die noch über mehrere Jahre hinweg Probleme verursachen werden.

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Würzburg: BDSM, Genderwahn und Klimaalarmismus auf dem Katholikentag

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Der Wokismus macht auch vor Kirchentagen nicht Halt – so auch nicht vor dem jüngsten Katholikentag in Würzburg, der mit BDSM-Zelt, buntem Genderwahn und schrillem Klimaalarmismus aufwartete. Doch immerhin: So ganz gesiegt hat der neue Zeitgeist hier noch nicht.

Der folgende Kommentar von Julian Marius Plutz erschien zuerst bei Haintz.Media:

Die Tatsache, dass sich der vermaledeite Wokismus ausbreitet wie Frankreich unter Napoleon, ist nicht neu. Umso weniger erstaunt es, dass sich der epidemische Irrsinn auch beim hiesigen Katholikentag in Würzburg wiederfindet. Bis zum 17. Mai ist die Hauptstadt Unterfrankens Zielort für Hunderttausende Katholiken und andere Interessierte. Am Bahnhof empfängt den gestraften Bahnfahrer ein Stand der Tagespost. Doch so werteorientiert geht es leider nicht weiter und ein wenig später blickt der Besucher auf einen Stand der Giordano-Bruno-Stiftung. Die Giordano-Bruno-Stiftung hat sich dem politischen Atheismus verschrieben.

Übergroße, an Karnevalsumzüge erinnernde Pappmaché-Karikaturen verhöhnen den Katholizismus beziehungsweise allgemein das Christentum auf unanständige Weise. Teile dieser Pappkameraden sind exakt dieselben wie vor Jahren beim evangelischen Kirchentag in Nürnberg. Das heißt: Der Verein hat sich nicht weiterentwickelt. Mit einer bodenlosen Humorlosigkeit verteidigt ein bitterer älterer Herr, der auch schon in Nürnberg dabei war, seinen militanten Atheismus. Es ist schon bezeichnend, dass diejenigen, die gar nicht an Gott glauben, den ganzen Tag über Gott sprechen. Ist das schon Projektion, Doktor Freud?

Fettnapfmaschine Friedrich Merz

Zurück zum Wokismus. Selbstverständlich darf auch die Regenbogenmafia nicht fehlen. Ein LGBTQ-Zelt untermalt den katholischen Anspruch, die Sexualität aus dem Privatleben in die Öffentlichkeit zu zerren. Noch penetranter jedoch ist das Zelt nebenan. Dort dürfen sich interessierte Katholiken über BDSM im Christentum informieren. Jeder kann seinen Fetisch leben, wie er möchte, doch es ist ein unglaublicher Übergriff, dass seit einigen Jahren dieser Quartalsirrsinn eingezogen ist. Es ist en vogue, jedem von seinem Fetisch zu erzählen. Die einzige Person, für deren Fetisch ich mich interessiere, ist die Person, mit der ich liiert bin. Ich finde, diese Allerweltslogik kann ruhig für jeden gelten.

Es gibt allerdings auch interessante und geistreiche Veranstaltungen im Umfeld. Im Lügensteinmuseum lädt die erwähnte Tagespost ein, Vorträgen beispielsweise von Sebastian Ostritsch, Bettina Röhl oder Michael Wolffsohn zu lauschen. Auch die vielen Bistümer, die sich vorstellen, oder andere Kirchengemeinden wie Altötting wirken herrlich altmodisch. Es riecht nach Weihrauch, manchmal auch nach Popcorn, vor allem aber nach Weihrauch. Den ganz großen Wokismus-Fauxpas, wie ihn sich vor einigen Jahren die Protestanten in Nürnberg geleistet haben, findet man in Würzburg nicht.

»Apropos Fauxpas«: Friedrich Merz bewies einmal mehr seine Qualitäten als politische Fettnapfmaschine. Beim Katholikentag erklärte der Bundeskanzler sinngemäß, dass sich junge Menschen stärker politisch engagieren sollten und Vereinstätigkeiten im Sport- oder Musikbereich eben nicht dasselbe seien wie Engagement in Parteien. Damit degradierte er unfreiwillig genau jenes Ehrenamt, das Deutschland überhaupt noch zusammenhält: die freiwillige Feuerwehr, den Dorfmusikverein, den Sportclub oder die kirchliche Jugendarbeit. Ausgerechnet auf einem Katholikentag, wo unzählige Ehrenamtliche tage- und wochenlang schuften, wirkte diese Aussage bemerkenswert unglücklich. Selbst bürgerliche Kommentatoren attestierten Merz einmal mehr mangelndes Gespür für die Lebenswirklichkeit normaler Menschen.  

Letzte Bastionen gegen den Wokismus

Allerdings rechtfertigt auch das nicht die infantilen Auftritte jener militanten Klimaschützer, die den Kanzler mit Trillerpfeifen, Geschrei und Transparenten niederbrüllten. Wer ernsthaft glaubt, man überzeuge Menschen durch hysterisches Herumbrüllen und moralische Erpressung, leidet an einer politischen Form der Selbstvergiftung. Diese Szene versteht sich längst nicht mehr als Teil eines demokratischen Diskurses, sondern als säkulare Erlösungsbewegung. Der Klimaaktivismus tritt auf wie eine Ersatzreligion: mit eigenen Dogmen, eigenen Ketzern und eigenen Weltuntergangspropheten. Wer widerspricht, gilt nicht als Andersdenkender, sondern als Sünder.

Genau dort schließt sich der Kreis zum Wokismus. Ob Genderaktivisten, Klimakleber oder identitätspolitische Moralapostel – stets geht es um dasselbe Muster: die Moralisierung des Alltags und die totale Politisierung des Privaten. Der Katholikentag sollte eigentlich ein Ort des Glaubens, der Spiritualität und der Besinnung sein. Stattdessen finden sich immer wieder dieselben ideologischen Einschläge einer urbanen Aktivistenkultur, die jedes gesellschaftliche Ereignis in eine Bühne für ihre Agitation verwandeln möchte. Gerade deshalb wirkt der Weihrauchduft zwischen all dem Zeitgeist fast schon wie ein Akt des Widerstands.

Am Ende bleibt somit ein gemischtes Bild. Der wache Beobachter erkennt ohne Mühe den deutlichen woken Einschlag, der mittlerweile selbst vor katholischen Großveranstaltungen nicht Halt macht. Gleichzeitig wäre es falsch, den Katholikentag deshalb als kompletten Reinfall abzutun. Zwischen Regenbogenmafia, Politaktivisten und penetranter Selbstbespiegelung finden sich eben doch noch Räume echter Frömmigkeit, geistreicher Debatten und angenehm altmodischer Katholizität. Vielleicht ist genau das die eigentliche Erkenntnis von Würzburg: Der Wokismus ist zwar überall – aber er hat noch nicht alles erobert.

(Auszug von RSS-Feed)
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