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Rätsel um den Erdkern: Was geschieht 2.250 Kilometer unter unseren Füßen?

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Eine neue Studie zeigt eine dramatische Umkehr der Strömungsrichtung im flüssigen äußeren Erdkern unter dem Pazifik – von einer schwachen westwärts gerichteten Bewegung hin zu einer starken ostwärts gerichteten Strömung. Doch niemand weiß, warum der Strom aus flüssigem Eisen, der rund 2.250 Kilometer unter unseren Füßen fließt, plötzlich seine Richtung geändert hat.

Wissenschaftler werteten nahezu 30 Jahre an Satelliten- und Bodendaten aus und stellten fest, dass der flüssige äußere Erdkern etwa im Jahr 2010 seine Drehrichtung abrupt geändert hat. Diese Masse aus geschmolzenem Eisen macht die Existenz von Leben auf unserem Planeten überhaupt erst möglich. Wissenschaftler bezeichnen diesen elektrisch leitfähigen, flüssigen Eisenkern auch als „Geodynamo“, weil er ein Magnetfeld erzeugt, welches stark genug ist, um die Erde vor der schädlichen elektromagnetischen Strahlung der Sonne zu schützen. Ein Blick auf unseren planetaren Nachbarn Mars, der über kein globales Magnetfeld verfügt, verdeutlicht, wie lebenswichtig dieser gewaltige Motor im Erdinneren ist.

Aufgrund der enormen Bedeutung des Magnetfelds für das Fortbestehen des Lebens auf unserem Planeten versuchen Wissenschaftler seit Jahrhunderten, die Dynamik und das Verhalten dieses Geodynamos zu verstehen. Doch offenbar gibt es noch viel zu lernen. In einer neuen Studie, die unter dem Titel „Principal component analysis of the 2010 reversal of core-surface flow beneath the Pacific Ocean“ im Journal of Studies of Earth’s Deep Interior veröffentlicht wurde, entdeckten Forscher der Universität Edinburgh, dass die Strömung im flüssigen äußeren Erdkern unter dem äquatorialen Pazifik um das Jahr 2010 ihre Richtung dramatisch änderte. Dies widerspricht der bisherigen Annahme, dass sich die Strömungen im äußeren Kern überwiegend westwärts bewegen – wenn auch im zentralen Pazifik, unter den gewaltigen Wassermassen, gewöhnlich nur schwach.

„Die großräumige Umkehr der Strömung unter dem Pazifik wirft neue Fragen über das Verhalten des tiefen Erdinneren auf“, erklärte Studienleiter Frederik Dahl Madsen von der Universität Edinburgh in einer Pressemitteilung. „Wissenschaftler wollen nun verstehen, ob diese Umkehr lediglich eine kurzfristige Schwankung darstellt, Teil eines wiederkehrenden Zyklus ist oder einen neuen stabilen Zustand der Kernzirkulation markiert.“

Madsen und sein Team kombinierten fast drei Jahrzehnte an Daten aus Bodenmessungen und Satellitenbeobachtungen. Dazu gehörten die Missionen CryoSat und Swarm der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie die deutschen Satelliten CHAMP und Ørsted. Die ausgewerteten Daten zeigten dabei, dass sich das flüssige Eisen von 1997 bis etwa 2010 schwach nach Westen bewegte, bevor es deutlich nach Osten umschwenkte. Doch seit dem Jahr 2020, so die Wissenschaftler, verliert diese Bewegung wieder an Stärke. Dies könnte, so die Forscher, mit Vorgängen im inneren Erdkern zusammenhängen.

Die drastische Umkehr der Strömungsrichtung unter dem Pazifik wird allerdings weder das Erdmagnetfeld noch das Überleben unserer Spezies gefährden. Sie stellt jedoch eine wichtige Verbindung zwischen den Strömungen des flüssigen äußeren Kerns und den Prozessen her, die noch tiefer im Erdinneren ablaufen. Denn immer wieder steigen Metallmassen aus dem Erdinneren auf, die sich im Erdkern gebildet haben, und so auch Einfluss auf das Erdmagnetfeld ausüben.

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Auf Gates’ Spuren: Google will 32 Millionen KI-gezüchtete Mücken freisetzen

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Big Tech setzt nun offensichtlich auch auf Bioengineering. So will der Techgigant Google in Florida und in Kalifornien insgesamt 32 Millionen mittels KI-Technologie gezüchteter Mücken freisetzen. Diese sind mit einem Bakterium infiziert, welches die Produktion von Nachkommen verhindert. Natürlich alles nur zum Schutz der Menschen vor Krankheiten…

Immer wieder gibt es umstrittene und teils auch gefährliche Projekte (unter anderem auch von Bill Gates), mithilfe von im Labor modifizierten Moskitos den natürlichen Mückenpopulationen und damit Krankheiten wie Malaria, Dengue, Zika oder Chikungunya in verschiedenen Gebieten Herr zu werden. Gentech-Mücken, so die Idee dahinter, sollen dazu beitragen, die Verbreitung solcher Viren und Bakterien deutlich zu reduzieren. Dabei werden die potenziellen Gefahren (die Evolution schläft nicht!) jedoch konsequent ausgeblendet.

Dies hält den Techgiganten Google jedoch nicht davon ab, im Rahmen seines der Öffentlichkeit kaum bekannten, aber seit mehr als einem Jahrzehnt bestehenden „Debug“-Programms mit dem „Wolbachia“-Bakterium infizierte männliche Mücken freisetzen zu wollen. Diese sollen die wildlebenden Weibchen (also jene, die stechen) während des Paarungsprozesses mit diesen Bakterien infizieren, sodass deren Nachkommen nicht überleben. Gezüchtet werden diese Moskitos mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz und Robotik-Systemen. Diese sollen dabei helfen, zig Millionen solcher Insekten nicht nur zu züchten, sondern auch nach Geschlecht zu sortieren und schlussendlich in der Wildnis freizusetzen.

Google hat dafür bereits in den US-Bundesstaaten Florida und Kalifornien Anträge eingereicht, um entsprechende Pilotprojekte zu starten. Im ersten Schritt ist die Freisetzung von rund 32 Millionen solcher Moskitos geplant. Doch um einen längerfristigen Erfolg bei der Reduktion der Mückenpopulation durch die Quasi-Sterilisierung der Eier zu erzielen, müsste man solche mit „Wolbachia“ infizierte Insekten regelmäßig – also alle paar Wochen, entsprechend der Paarungszyklen – aussetzen.

Doch damit ergeben sich auch andere Probleme: So lästig diese Biester auch sind, stellen sie doch auch einen wichtigen und oftmals unterschätzten Teil des natürlichen Ökosystems dar. Die Mücken und ihre Larven sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele andere Lebewesen. Reduziert man dieses Nahrungsangebot, hat dies auch Auswirkungen auf andere Tierpopulationen. Auch andere, langfristige ökologische Folgen, die derzeit noch schwieriger abzuschätzen sind, können erwartet werden.

Hat Google überhaupt die Folgen zweiter und dritter Ordnung – also die Auswirkungen auf die Zukunft – des Plans bedacht, Millionen infizierter Insekten über der Umwelt auszubringen? Oder lautet die treffendere Frage vielleicht: Sind genau diese Folgen zweiter und dritter Ordnung in Wirklichkeit der eigentliche Zweck dieses Unterfangens?

(Auszug von RSS-Feed)

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Prof. Haditsch relativiert Ebola-Panik – und weist auf möglichen großen Kriminalfall hin

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Der jüngste Ebola-Ausbruch im Kongo sorgt erneut für internationale Schlagzeilen. Während Medien und internationale Organisationen vor einer möglichen Ausweitung warnen, mahnt der österreichische Infektiologe Prof. DDr. Martin Haditsch zu einer sachlichen Betrachtung der tatsächlichen Risiken. Nach seiner Einschätzung werde die Gefährlichkeit des Virus häufig verzerrt dargestellt, weil zentrale wissenschaftliche Fakten in der öffentlichen Berichterstattung zu kurz kämen.

Ebola zählt zweifellos zu den gefährlichsten bekannten Viruserkrankungen. Die Sterblichkeit kann je nach Virenstamm und medizinischer Versorgung sehr hoch sein. Dennoch sei für die Bewertung eines Erregers nicht allein die Tödlichkeit entscheidend. Ebenso wichtig sei die Frage, wie leicht sich ein Virus überhaupt verbreiten kann. Genau hier liege der entscheidende Unterschied zu Krankheiten, die tatsächlich ein globales Pandemiepotenzial besitzen.

Hohe Sterblichkeit, geringe Übertragbarkeit

Nach den Ausführungen Haditschs zeichnet sich Ebola zwar durch eine hohe Pathogenität aus, die Ansteckungsfähigkeit sei jedoch vergleichsweise gering. Eine Übertragung erfolge nicht über die Luft, sondern in der Regel nur durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten symptomatischer Personen. Bereits einfache Hygienemaßnahmen würden das Risiko einer Ansteckung massiv reduzieren.

Der Mediziner verweist darauf, dass seit den 1970er Jahren rund 40 Ebola-Ausbrüche in Afrika registriert wurden. Trotz teils dramatischer Verläufe habe sich keiner dieser Ausbrüche zu einer weltweiten Pandemie entwickelt. Selbst die große Ebola-Epidemie in Westafrika zwischen 2014 und 2016 mit rund 28.000 Erkrankten und mehr als 11.000 Todesfällen blieb regional begrenzt.

Fragen zum aktuellen Ausbruch

Besonders bemerkenswert erscheint Haditsch der zeitliche Zusammenhang zwischen dem aktuellen Ausbruch des Bundibugyo-Stammes und kürzlich angekündigten Förderprogrammen zur Entwicklung neuer Impfstoffe. Nur wenige Monate vor dem Ausbruch seien von der durch Bill Gates mitbegründeten CEPI finanzielle Mittel für Forschungsprojekte zur Entwicklung von mmRNA- und Vektorimpfstoffen gegen genau diesen Virusstamm bereitgestellt worden.

Der Professor betont, dass dieser Umstand zumindest Fragen aufwerfe und einer transparenten Untersuchung bedürfe. Gerade nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre sei eine kritische Betrachtung von Interessensverflechtungen im Bereich der Gesundheitsindustrie notwendig.

Ermittlungen gegen Ebola-Forscher

Zusätzliche Aufmerksamkeit erregt ein Fall aus den Vereinigten Staaten. Dort wird laut den von Haditsch zitierten Berichten gegen die Virologen Vincent Munster und Claude Kwe Yinda ermittelt. Die Forscher sollen nach einer Reise in die Demokratische Republik Kongo biologische Proben in die USA eingeführt haben, ohne die dafür erforderlichen Deklarationen und Genehmigungen vorzulegen. Im Kongo wären sie an Feldforschung beteiligt.

Munster war in der Vergangenheit an Forschungsprojekten beteiligt, die sich mit Krankheitserregern wie Covid-19 beschäftigten. Die Ermittlungen des FBI sowie seine vorläufige Suspendierung hätten deshalb erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit ausgelöst. Nach Ansicht Haditschs müsse vollständig aufgeklärt werden, welche Proben transportiert wurden und ob dabei alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden. Er weist ebenso auf eine Verbindung zu Anthony Fauci hin.

Kritik an Medien und Behörden

Haditsch sieht in der aktuellen Berichterstattung erneut ein Beispiel für eine aus seiner Sicht überzogene mediale Dramatisierung. Bereits bei früheren Gesundheitsereignissen habe sich gezeigt, dass alarmistische Schlagzeilen oft nicht durch die tatsächliche Risikolage gedeckt gewesen seien. Eine sachliche Analyse müsse stets sowohl die Gefährlichkeit eines Erregers als auch dessen reale Übertragbarkeit berücksichtigen.

Der Mediziner fordert deshalb einen kritischeren Umgang mit öffentlichen Gesundheitswarnungen. Bürger sollten Informationen prüfen, unterschiedliche Quellen vergleichen und sich nicht ausschließlich auf mediale Schlagzeilen verlassen. Nur auf dieser Grundlage sei eine nüchterne Bewertung gesundheitlicher Risiken möglich. Systemmedien hätten jegliches Vertrauen verspielt.

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Ibogain: Das verbotene Heilmittel gegen Drogensucht?

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Während die westliche Welt Milliarden gegen die Opioidkrise verpulvert, führt ein Wirkstoff seit Jahrzehnten ein Schattendasein: Ibogain. Die psychoaktive Pflanzenverbindung aus Westafrika zeigte in kleinen Studien und Erfahrungsberichten teils erstaunliche Effekte bei schweren Suchterkrankungen. Doch statt groß angelegter Forschungen dominieren Warnungen, regulatorische Mauern und auffälliges Desinteresse.

Die Geschichte beginnt nicht in einem Pharmakonzern und auch nicht in einem Universitätslabor, sondern in der New Yorker Drogenszene der frühen 1960er-Jahre. Der damals 19-jährige Heroinsüchtige Howard Lotsof nahm Ibogain ursprünglich in Erwartung eines psychedelischen Trips ein. Stattdessen berichtete er später, dass nach rund 30 Stunden sowohl die Entzugssymptome als auch das Verlangen nach Heroin verschwunden gewesen seien. Lotsof gab die Substanz daraufhin mehreren heroinabhängigen Bekannten. Laut seinen späteren Aussagen hätten auch diese ähnliche Effekte erlebt.

Das ist eine Geschichte, die vielen Menschen wohl zu phantastisch erscheinen mag. Doch die Substanz, die aus der westafrikanischen Pflanze Tabernanthe iboga stammt, wird traditionell bei spirituellen Ritualen des Bwiti-Kultes in Gabun eingesetzt. Sie gilt dort als Werkzeug für Initiation, Selbsterkenntnis und psychische Grenzerfahrungen. Westliche Forscher begannen später damit, die pharmakologischen Möglichkeiten dieser pflanzlichen Substanz systematisch zu untersuchen.

Dabei zeigte sich, dass Ibogain nicht wie klassische Ersatztherapien funktioniert. Denn während Methadon und andere Ersatzstoffe darauf abzielen, die Abhängigkeit kontrolliert zu verwalten, entstand plötzlich die Behauptung, eine einzige Behandlung könne den Suchtdruck massiv reduzieren oder sogar durchbrechen. Der Wirkstoff greift dabei gleichzeitig in mehrere neurologische Systeme ein, darunter Dopamin-, Serotonin-, Opioid- und NMDA-Rezeptoren. Genau diese Systeme spielen bei Sucht, Belohnung, Gewohnheitsbildung und psychischer Abhängigkeit eine zentrale Rolle. Einige Forscher vermuten deshalb, dass Ibogain gestörte neurologische Muster teilweise „zurücksetzen“ könnte. Bewiesen ist das bislang nicht endgültig, doch die vorhandenen Daten reichen aus, um das Thema zu beleuchten.

Hinzu kommt die intensive psychoaktive Wirkung des Wirkstoffs, die zur Klassifizierung als gefährliche Droge in vielen Ländern führte. Viele Patienten berichten während der stundenlangen Erfahrung von extrem klaren Erinnerungen, emotionaler Konfrontation und einer Art schonungsloser Selbstanalyse. Anders als bei anderen Rauschmitteln steht dabei häufig keine Euphorie im Vordergrund, sondern eine oft belastende psychologische Aufarbeitung. Aber genau darin sehen manche Therapeuten einen möglichen Schlüssel zur Wirkung gegen Abhängigkeiten.

Das Thema ist jedoch gerade in Bezug auf die amerikanische Opioidkrise interessant. Während Pharmaunternehmen mit aggressiv vermarkteten Schmerzmitteln über Jahrzehnte Milliarden verdienten und ganze Gesellschaftsschichten in die Abhängigkeit rutschten, blieb Ibogain weitgehend außerhalb des offiziellen Systems. Zwar existieren kleinere Studien und Beobachtungsdaten mit positiven Ergebnissen bei Opioiden, Alkohol, Kokain und Methamphetamin. Doch große klinische Programme mit milliardenschweren Investitionen blieben aus. Immerhin will kein Pharmakonzern seine Cashcow schlachten.

Die Behörden selbst verweisen auf potentielle Sicherheitsprobleme und die unzureichende Datenlage. Und ja, es gibt gesundheitliche Risiken. Ibogain kann gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen und wurde mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht, insbesondere bei Patienten mit Vorerkrankungen oder ohne medizinische Überwachung. Die medizinische Anwendung erfordert deshalb EKG-Screenings, eine klinische Betreuung und genaue Dosierungen. Dazu bräuchte es allerdings auch mehr klinische Studien. Eine davon, „Ibogaine Detoxification Transitions Opioid and Cocaine Abusers Between Dependence and Abstinence: Clinical Observations and Treatment Outcomes“ publiziert im Fachjournal Frontiers in Pharmacology – Neuropharmacology, weist jedoch auf interessante Potentiale hin. Ähnlich sieht es bei der unter dem Titel „Ibogaine treatment outcomes for opioid dependence from a twelve-month follow-up observational study“ im „The American Journal of Drug and Alcohol Abuse“ veröffentlichten Arbeit aus.

Das Potential dieser Substanz ist groß. Insbesondere auch deshalb, weil es mittlerweile so viele Suchtkranke weltweit gibt – und unzählige Überdosen sowie Todesfälle dadurch unter Umständen verhindert werden könnten. In der Natur gibt es so viele Pflanzen mit heilenden Wirkungen, die bereits von unseren Vorfahren genutzt wurden. Viel altes Wissen ging zwar zwischenzeitlich verloren, doch dank moderner Geräte lassen sich verschiedene chemische Verbindungen analysieren und unter Umständen auch medizinisch nutzen.

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Dänemark: Asylmigration treibt Immobilien- und Mietpreise in die Höhe

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Wieder einmal liefert Dänemark die Daten, die deutsche und österreichische Politiker lieber nicht sehen wollen. Eine Studie der Aarhus University zeigt, Asylmigration ist ein zentraler Treiber für den Anstieg von Mieten und Immobilienpreisen. Das will der linke Wiener Bürgermeister Ludwig dann aber wirklich nicht so genau wissen.

Von Chris Veber

Die Untersuchung stammt von Ökonomen um Anna Piil Damm von der Aarhus University in Zusammenarbeit mit der Rockwool Foundation Berlin. Sie analysiert die Auswirkungen der Asylzuwanderung auf den dänischen Wohnungsmarkt zwischen 1995 und 2016. Die Forscher profitierten von Dänemarks langjähriger Flüchtlingsverteilungspolitik, die Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge zufällig auf die Gemeinden verteilt. Diese Zuteilung erfolgte nach einem festen Schlüssel und ist weitgehend unabhängig von den Wünschen der Betroffenen oder den Attraktivitätsfaktoren der Orte. Dadurch konnten die Wissenschaftler den kausalen Effekt der Zuwanderung isolieren.

Das Ergebnis ist eindeutig. Ein Zuwanderungsschub von Asylanten, der einer Gemeinde innerhalb von fünf Jahren ein Prozent zusätzliche Bevölkerung beschert, treibt die Mieten privater Wohnungen um etwa sechs Prozent und die Kaufpreise von Häusern um rund elf Prozent nach oben. Über den gesamten Untersuchungszeitraum wuchs die dänische Bevölkerung durch Asylzuwanderung im Schnitt um 1,2 Prozent pro Fünfjahresperiode. Hochgerechnet ergibt das einen Preisanstieg von 32 Prozentpunkten, der allein auf die Zuwanderung zurückgeht. Die Immobilienpreise insgesamt stiegen im gleichen Zeitraum um 51 Prozent. Somit ist Asylmigration für etwa 62 Prozent des gesamten Preisanstiegs verantwortlich.

Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt trotz des relativ restriktiven dänischen Asylsystems auftritt. Die Zuwanderer drängen vor allem in den Mietwohnungsmarkt, während das Angebot an neuem Wohnraum nur langsam nachzieht. Die Studie zeigt auf Nachbarschaftsebene die Verdrängungseffekte, welche den Druck auf die Preise weiter verstärken.

Für Deutschland und Österreich sind diese Zahlen verbotenes Wissen. Die Folgen der Asylinvasion werden weder erhoben noch dürfen sie benannt werden. Seit 2015 haben beide Länder Millionen von Asylanten aufgenommen, die sich meist in Ballungsräumen mit einem ohnehin angespannten Wohnungsmarkt angesiedelt haben. Die Folgen sind explodierende Mieten in den Großstädten, lange Wartelisten für Sozialwohnungen, junge autochthone Familien, die sich keine Wohnung mehr leisten können.

Beim Wohnen zeigt sich ein weiteres Mal die perverse Wirkung „linker“ Politik, die ja vermeintlich „den einfachen Leuten“ helfen soll. Denn höhere Mieten bedeuten eine Umverteilung von unten nach oben, von Mietern zu Immobilieninvestoren. Weiters erhalten die neuen Mieter staatliche Unterstützung, die letztlich aus Steuermitteln kommt. Mit dieser staatlichen Unterstützung im Rücken können sie Preise bezahlen, die sich die autochthone Bevölkerung nicht mehr leisten kann. Damit steigen die Kosten für einheimische Familien weiter, deren Löhne übrigens nicht im gleichen Maß wachsen. Unter anderem, weil die Steuern das Nettolohnniveau drücken. Die regierenden Politiker ignorieren grundlegende ökonomische Zusammenhänge von Angebot und Nachfrage zum Nachteil ihrer Bürger. Sie siedeln Asylanten an, für deren Wohnraum die arbeitende Bevölkerung bezahlen muss, weshalb die arbeitende Bevölkerung sich diesen Wohnraum selbst nicht mehr leisten kann.

Dänemark hat in den vergangenen Jahren seine Asylpolitik deutlich verschärft und setzt stärker auf Remigration und Abschiebung. Die Studie zeigt, welche Last die frühere linkslastige Aufnahmepraxis hinterlassen hat. In Deutschland und Österreich fehlt bis heute eine ehrliche Debatte über diese Kosten. Stattdessen wird weiterhin so getan, als sei eine unbegrenzte Asylzuwanderung ohne negative Nebenwirkungen möglich.

Wer die Wohnungsnot wirklich lindern will, kommt an der Frage der Zuwanderungskontrolle nicht vorbei. An der Frage der Remigration. Die Studie aus Aarhus und Berlin liefert dafür die empirische Grundlage, ob unsere Regierung sie nun hören will oder nicht. Wie Ayn Rand schon sagte: „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen des Ignorierens der Realität ignorieren.“

Übrigens ist auch das Verteuern von Energie, Rohstoffen und Arbeit der Bereitstellung billigen Wohnraums nicht förderlich. Aber um das zu verstehen, braucht unsere Regierung wohl eine Studie in leichter Sprache.

(Auszug von RSS-Feed)
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