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„Europa zahlt für den Ukraine-Krieg, und wird auch für den Irankrieg bezahlen“

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Die letzte Woche hat einmal mehr gezeigt, dass die EU international keinerlei Einfluss mehr hat. Die EU-Staaten werden am Ende nicht nur die Kosten des Ukraine-Krieges, sondern auch die Kosten des Irankrieges bezahlen müssen.

Quelle: anti-spiegel

Jeden Sonntag warte ich auf den Bericht des Deutschland-Korrespondenten, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick zeigt, denn er präsentiert einen Blick auf die deutsche und europäische Politik, der sich doch sehr von dem unterscheidet, den die deutschen Medien bieten. Auch am gestrigen Sonntag wurde ich nicht enttäuscht und habe seinen Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Das französische Fernsehen berichtet über die neueste Aufklärungsdrohne für den Ozean, die Exail A18-D, die bis zu drei Kilometer tief tauchen, Geschwindigkeiten von sechs Knoten erreichen und 24 Stunden autonom operieren kann, um Seeminen und andere verdächtige Objekte zu kartieren. Das Gerät könnte man in der Straße von Hormus derzeit gut gebrauchen, doch die Straße ist groß, es gibt dort offenbar viele Minen, und es gibt nur wenige Drohnen.

Aber das wichtigste ist, dass der Iran dem zustimmen müsste, wie Präsident Macron erklärte: „Rund 15 Länder haben sich dieser Initiative angeschlossen und beteiligen sich unter französischer Führung an der Planung, um eine rein defensive Mission zu gewährleisten. Diese Aktivitäten werden mit dem Iran koordiniert, sobald die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der freien Schifffahrt geschaffen sind.“

Wer wird diese Voraussetzungen schaffen und wie? Das ist die Frage. Teheran beansprucht die vollständige Kontrolle über die Straße und würde Washington diesem Status der strategischen Verkehrsader zustimmen, würde das einer bedingungslosen Niederlage der USA in dem von ihnen begonnenen Krieg gleichkommen. In Europa erhielt man ein Ultimatum von Trump, was die Gründe für die zweiwöchige Feuerpause für Gespräche in Pakistan teilweise erklärt, wie der Spiegel schreibt: „Die USA erhöhen den Druck auf ihre europäischen Partner und fordern deren militärische Beteiligung in der Straße von Hormus. NATO-Generalsekretär Rutte informierte die europäischen Hauptstädte, dass Trump in den kommenden Tagen konkrete Zusagen – die Entsendung von Kriegsschiffen oder anderer militärischer Kapazitäten – von Europa erwartet. Politische Erklärungen wie jene seit Beginn des Konflikts reichen nicht mehr aus. Laut mehreren europäischen Diplomaten ist diese Forderung faktisch ein Ultimatum.“

Doch was kann Europa tun, wenn nicht einmal die mächtigste Marine der Welt das Risiko eingeht, sich dem Persischen Golf zu nähern, geschweige denn ihn zu patrouillieren? Die Europäer sind nicht in der Lage, die amerikanische Flotte wirklich zu unterstützen, während die politischen und wirtschaftlichen Risiken einer formellen Beteiligung an der anti-iranischen Koalition in jeder Hinsicht unabsehbar sind. Da bleibt ihnen nur Hinauszögern.

Eine tolle Strategie, aber eine andere haben sie nicht, was bei Kanzler Merz so klang: „Präsident Trump weiß, dass Deutschland zwei Vorbedingungen braucht. Erstens ein internationales Mandat, idealerweise von den Vereinten Nationen. Zweitens eine Resolution des Deutschen Bundestages, basierend auf einem Beschluss der Bundesregierung. Der amerikanische Präsident weiß das, und deshalb sollte man in den nächsten Tagen keine Entscheidungen erwarten.“

Um es einfach auszudrücken: Sie brauchten kein Mandat des UN-Sicherheitsrats, um illegale Sanktionen gegen Russland zu verhängen, aber jetzt erinnern sie sich plötzlich wieder an das Prozedere. Es geht nur darum, dass der Iran „Trumps Krieg“ bleibt – angeblich natürlich nicht auf Wunsch seiner Verbündeten, sondern wegen höherer Gewalt.

Keiner der europäischen Staats- und Regierungschefs, mit wenigen Ausnahmen, wie beispielsweise dem spanischen Ministerpräsidenten Sánchez, wird öffentlich zugeben, dass dieser Krieg ein riskantes Spiel und verloren ist – das machen die Qualitätsmedien für sie, die beispielsweise berichten: „Im Nahen Osten hat der Krieg die finanziellen Grundlagen der amerikanischen Hegemonie untergraben. Ungeachtet des Kriegsausgangs wird das Ergebnis die Rückkehr des Iran zum Status einer Großmacht sein. Als Hüter der Durchfahrt von Hormus ist der Iran in der globalen Ölwirtschaft zu einer entscheidenden Kraft geworden. Sollte Trump beschließen, „den Job zu Ende zu bringen“ und eine Bodenoffensive starten, würden die USA in eine Katastrophe größeren Ausmaßes hineingezogen als Vietnam, Afghanistan und Irak zusammen.“

Die Europäer nutzten die Kampfpause im Nahen Osten und reisten eilig dorthin. Der britische Premierminister Starmer reiste aus der Furcht, die Scheichs könnten angesichts der Enttäuschung über die Fähigkeit der Hegemonialmacht, ihre arabischen Partner vor dem persischen Zorn zu schützen, ihre Beziehungen zu London abkühlen, nach Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Und das Verhältnis der britischen Wähler zur regierenden Labour-Partei, die in ihren 15 Monaten an der Macht keinerlei Erfolge erzielt hat, kühlt merklich ab. Aber Starmer hat eine Erklärung, eine, die für alles gilt: „Ich habe es satt, mitanzusehen, wie die Stromrechnungen der Familien und Firmen im ganzen Land wegen Putins oder Trumps Aktionen auf der Weltbühne steigen oder sinken.“

Starmer hat dabei vergessen, Boris Johnson, einen seiner Vorgänger, zu erwähnen, der die Ukraine im April 2022 zum „einfach Weiterkämpfen“ gezwungen hat, womit er die aktuelle Krise vorprogrammiert hat, während Starmer selbst nichts unternommen hat, um daran etwas zu ändern. Britischen Experten zufolge scheint daher bei den Kommunalwahlen im Mai eine vernichtende Niederlage für Labour unausweichlich, und dann ist auch der Rücktritt des Premierministers nicht mehr weit.

Seinen Kollegen geht es nicht besser. Macron verbringt seine letzten Tage im Élysée-Palast und überlässt es künstlicher Intelligenz, die Auswirkungen der Blockade von Hormus auf die französische Wirtschaft zu analysieren – eine Aufgabe, die offenbar die menschlichen Fähigkeiten übersteigt. Die Zustimmungswerte für Bundeskanzler Merz liegen bei 22 Prozent. Dessen Vorgängerregierung brach zusammen, als sein Vorgänger Olaf Scholz Zustimmungswerte von 24 Prozent hatte.

Und Besserung ist nicht in Sicht, wie der Spiegel schreibt: „Die von Bundeskanzler Friedrich Merz nach den Wahlen prognostizierte Erholung der deutschen Wirtschaft ist erneut ausgeblieben. Die verheerenden Folgen des Krieges mit dem Iran für die Weltwirtschaft sind noch nicht vollständig eingepreist. Der Zustand der deutschen Wirtschaft ist ein wahres Trauerspiel. Das Land scheint zur wirtschaftlichen Stagnation verdammt.“

Der AfD-Abgeordnete Chrupalla sagte im Bundestag: „Im vergangenen Jahr wurden in der Metall- und Stahlindustrie insgesamt 135.000 Stellen abgebaut. Weitere 150.000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Vor allem die hohen Energiepreise belasten die Bürger. Der Grund dafür sind die Einstellung der Importe von Has aus Russland und die Abschaltung der Atomkraftwerke.“

Die Preise an deutschen Tankstellen werden außer sonntags jeden Mittag aktualisiert. Gestern sind die Preise alle Kraftstoffarten um 15 Cent gestiegen, was die Skepsis des Marktes darüber widerspiegelt, dass morgen plötzlich alles besser sein wird als gestern. Fluggesellschaften werden aufgefordert, ihre Flugzeuge dort aufzutanken, wo sie herkommen. Sollte dort kein Kerosin verfügbar sein, dürfen maximal zwei Tonnen pro Flugzeug getankt werden.

Die Welt schreibt: „Aufgrund der Kerosinknappheit auf den Weltmärkten erwägt die Lufthansa bereits die Stilllegung von bis zu 40 Flugzeugen. Um den Treibstoffbedarf insgesamt zu senken, wird über Maßnahmen wie Homeoffice, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen erneut diskutiert.“

Die Füllstände der unterirdischen Gasspeicher sind auf einem historischen Tiefstand, in Deutschland sind es nur noch rund 20 Prozent. Das bedeutet, dass man schon jetzt beginnen muss, die Reserven für den Winter anzulegen und Gas zu Preisen von 600 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter zu kaufen. Das Wirtschaftsministerium hat seine Wachstumsprognose für 2026 halbiert, statt 1,3 Prozent erwartet es nur noch 0,6 Prozent. Aber wird das auch so kommen?

AfD-Chefin Weidel sagte dazu: „Die Blockade der Straße von Hormus zeigt deutlich, dass teures LNG für Deutschland keine akzeptable Alternative zu dem günstigen Pipelinegas ist, das im Rahmen langfristiger Verträge mit Russland geliefert wird. Weder die Weltwirtschaft noch Deutschland können es sich angesichts der explosiven Lage am Persischen Golf langfristig leisten, auf Rohstoff- und Energielieferungen aus Russland zu verzichten.“

Auch die Düngemittelpreise haben sich der Preisrally angeschlossen, wobei der Harnstoffpreis von 530 auf 700 Euro pro Tonne gesprungen ist. Europäische Landwirte reagieren auf die Untätigkeit der Regierungen – die allerdings auch nichts tun können -, indem sie Dieselkraftstoff zur Provozierung von Staus verschwenden, da die Aussaat unter den gegenwärtigen Bedingungen zu einem sinnlosen Unterfangen geworden ist. Die irischen Bauern haben sich diese Woche am lautesten beschwert und die Versuche der Regierung, ihren Traktoren mit gepanzerten Fahrzeugen der Armee entgegenzutreten, blieben bisher erfolglos.

Kurz gesagt erlebt Europa ideale Bedingungen für eine Stagflation, bei der nichts steigt außer den Preisen. Und genau in diesem Moment trifft Kaja Kallas im Nahen Osten ein, um die Bemühungen zur Öffnung der Straße von Hormus zu koordinieren, wo Treibstoff und Düngemittel festsitzen. Und sie bringt ihr tiefes Verständnis der europäischen Diplomatie mit, wenn sie erklärt: „Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert nun schon vier Jahre, und wir sehen keine wirkliche Unterstützung von den Ländern des Persischen Golfs. Das darf keine Einbahnstraße sein.“

Das ist nicht aus dem Zusammenhang gerissen, das ist ihr vollständiger Gedanke: Wir helfen euch nicht im Krieg gegen den Iran, nicht weil wir es nicht können, sondern weil ihr uns nicht im Krieg gegen Russland helft. Die Monarchen des Nahen Ostens können das nur als Erpressung verstehen. Selbst in der EU wird eingeräumt, dass Kallas regelmäßig verrückte Dinge sagt. Ihre Gegner wollen sie unter keinen Umständen dabei stören, aber was ist mit denen, die sich von ihrer Dummheit in Geiselhaft genommen fühlen?

Die Antwort gibt beispielsweise der slowakische Ministerpräsident Fico: „Kaja Kallas und andere sind manchmal wütend auf mich, wenn ich sage, wir seien so schwach wie Tee, der zum fünften Mal aufgebrüht wurde. Niemand nimmt uns ernst. Das Hauptproblem der EU ist, dass ein gutes Projekt in die falschen Hände geraten ist. Wir haben intern keine eigenen Strategien. Wir sind von Russland besessen. Und von nichts anderem.“

Außer dieser Russland-Besessenheit hindert die EU nichts daran, die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen praktisch jedes globalen Prozesses, wie etwa des amerikanisch-israelischen Krieges im Nahen Osten, durch Erhöhung der Käufe russischer Rohstoffe und Düngemittel abzumildern. Einige Länder, wie Spanien, haben genau das getan – seine LNG-Importe aus Russland sind im März um 123 Prozent gestiegen–, aber das ist nur ein situativer Ausschlag, der keinerlei Auswirkungen auf die Gesamtpolitik Brüssels hat, genauso wenig wie das vorübergehende Moratorium für die Entwicklung von Plänen zur vollständigen Unabhängigkeit von russischem Öl. Das Europa Kallas, von der Leyen und Merz wird versuchen, diese tödliche Nummer bis zum Ende durchzuziehen, aber ansonsten hat es über gar nichts die Kontrolle.

Europa versucht natürlich, irgendwie in den politischen Prozess zwischen dem Iran, den USA und Israel einzugreifen und die Situation durch sinnloses Getue, das sie als Diplomatie ausgeben, zu beeinflussen. Aber das wird höchstwahrscheinlich genauso enden wie die Versuche, sich in die Ukraine-Verhandlungen hineinzudrängen. Es gibt überall Nuancen, aber das Ergebnis ist dasselbe: Europa zahlt für einen Krieg und wird letztendlich für den anderen zahlen.

Ende der Übersetzung

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China startet weltweit größte Digital-Yuan-Anleihe, um US-Vermögenswerte global zu ersetzen

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China treibt eine weitreichende Strategie voran, um die globale Finanzordnung schrittweise unabhängiger vom US-Dollar zu machen. Im Zentrum steht dabei die Einführung des digitalen Yuan sowie die Entwicklung blockchainbasierter Finanzinstrumente, darunter groß angelegte digitale Anleiheemissionen über Finanzzentren wie Hong Kong. Diese Systeme ermöglichen es, Transaktionen außerhalb traditioneller Netzwerke wie SWIFT abzuwickeln und damit die Abhängigkeit von westlich kontrollierten Infrastrukturen zu reduzieren.

Parallel dazu baut China alternative Zahlungsnetzwerke wie das Cross-Border Interbank Payment System aus, um den internationalen Einsatz des Yuan im Handel zu stärken. Besonders für Länder, die ihre Abhängigkeit vom Dollar verringern wollen, bietet dies eine zunehmend attraktive Alternative.

Auch Gold spielt eine wichtige Rolle in dieser Strategie. Die People’s Bank of China erhöht kontinuierlich ihre Goldreserven, um Vertrauen in ihre Währung zu stärken und die Abhängigkeit von US-Vermögenswerten zu verringern. Handelsplattformen wie die Shanghai Gold Exchange etablieren sich zudem als alternative globale Zentren.

Geopolitische Spannungen und volatile Energiemärkte beschleunigen diesen Wandel zusätzlich. Steigende Ölpreise und Unsicherheiten setzen westliche Volkswirtschaften unter Druck, während China seine Position stärkt. Insgesamt handelt es sich nicht um eine plötzliche Ablösung des Dollars, sondern um den Aufbau paralleler Systeme, die langfristig die globale Finanzlandschaft verändern könnten.

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Gezielt gesteuert: Gasmangellage zur Schwächung der deutschen Wirtschaft

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Die Füllstände der deutschen Gasspeicher sind auf einem historischen Tiefstand. Insbesondere die für unsere Industrie notwendige Gasversorgung ist in Deutschland derzeit (Stand Februar 2026) gefährdet. In den deutschen Gasspeichern befindet sich nach der längeren Frostperiode deutlich weniger Erdgas als in den Vorjahren. Dies soll die deutsche Wirtschaft deutlich schwächen und geht zu Gunsten der USA! [weiterlesen bei kla.tv]

Hier der Link zum Füllstand der Gasspeicher. Das sieht alles andere als gut aus.

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Zur Geldverbrennermaschine EU

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WIR zahlen das alle – EU-Gehälter, die dich sprachlos machen

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Asymmetrische Kriegsführung

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Von Hans-Jürgen Geese (anderwelt)

Der Zweite Weltkrieg begann nicht mit dem Angriff Deutschlands auf Polen am 1. September 1939. Der Zweite Weltkrieg begann am 20. August 1939 um 5.45 Uhr mit dem Angriff der Sowjetunion auf japanische Stellungen bei dem Ort „Khalkin Gol“ in der Mongolei.

Die Führung der Schlacht auf sowjetischer Seite lag bei einem gewissen Georgi Schukow, der an dem Tage, zum ersten Mal in der Weltgeschichte, einen im Detail geplanten, koordinierten Angriff von Artillerie, Panzern, Flugzeugen und Infanterie gegen einen Feind entfesselte. Die Japaner hatten keine Chance.

Hätten die Japaner diese Schlacht gewonnen, wäre für sie der Weg nach Norden in die Sowjetunion offen gewesen. Der Zweite Weltkrieg hätte wahrscheinlich einen völlig anderen Verlauf genommen.

Erstaunlich ist, dass der deutsche Generalstab angeblich keine Details von dieser Schlacht im Jahre 1941, vor dem Angriff auf die Sowjetunion, zur Verfügung hatte. Die Herren vom Generalstab hätten doch nur die mit ihnen verbündeten Japaner zu befragen brauchen. Dann hätten sie erfahren wozu die Russen in der Lage waren. Vor allem hätten die Japaner ihnen verraten können, dass die Russen stets mit überwältigender Übermacht angreifen und bereit sind, größere Verluste als ihr Gegner zu akzeptieren. Ein asymmetrischer Krieg beim Personal und beim Material als Formel für ihre Unbesiegbarkeit.

Ein asymmetrischer Krieg ist eine militärische Auseinandersetzung zwischen Armeen, die waffentechnisch, organisatorisch und strategisch stark unterschiedlich ausgerichtet sind.

Die Japaner lernten aus ihrer Unterlegenheit, dass sie sich auf keinen Fall auf einen Krieg mit der Sowjetunion einlassen sollten. Sie würden also nicht bereit sein, die Deutschen im Zweiten Weltkrieg zu unterstützen.

Noch schlimmer: Sie mussten sich ihre Rohstoffe jetzt woanders besorgen, in einer Region in Südasien, die sie letztendlich in einen Krieg mit Amerika verwickeln würde. Es hätte also alles ganz anders kommen können, wenn die Japaner die Schlacht am 20. August 1939 gegen die Sowjetunion gewonnen hätten.

Hitlers größter Fehler

Die Deutschen unterschätzten die Sowjetunion. Aus der Schlacht am Khalkhin Gol hätte der deutsche Generalstab lernen müssen, dass ein Krieg gegen die Sowjetunion in einer Niederlage für die Deutschen enden würde. Ein Krieg gegen die Sowjetunion wäre ein asymmetrischer Krieg, bei dem die Russen die Vorteile auf ihrer Seite haben würden. Und so kam es dann ja auch.

Die deutsche Armee war auf den Blitzkrieg spezialisiert. Sie konnte nur kurze Kriege führen. Sie hatte nicht die Mittel, einen langfristigen Krieg durchzustehen. Das hatte bereits der Erste Weltkrieg gezeigt.

Die Armee der Sowjetunion war bereit, einen Zermürbungskrieg zu führen, der Jahre dauern würde, bei dem man bereit war, Mensch und Material zu opfern, um den Gegner langsam und allmählich in den Weiten des Landes auszubluten.

Die deutsche Armee konnte unmöglich bis nach Asien marschieren, um letztendlich doch noch die Sowjetunion zu besiegen. Sie hätte sich mit der Ukraine zufrieden geben sollen, um dann dort defensive Stellungen aufzubauen.

Aber die deutsche Armee war auch auf der Jagd nach Rohstoffen, vor allem nach Öl, ohne das die ohnehin mäßig motorisierte Armee nicht kämpfen konnte in den unendlichen Weiten des Feindeslandes.

Was für ein Wahnsinn daher, Millionen von Menschen in einem völlig aussichtslosen Unternehmen zu verheizen. Die Hybris spielte wohl wieder mal eine große Rolle, die Überzeugung, wie sie auch in der japanischen Armee herrschte, dass man dem Gegner als Mensch ohnehin überlegen sei.

Die Wiederholung vergangener Kriege

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass einst erfolgreiche Armeen versuchen, die Siege der Vergangenheit zu wiederholen, wobei sie die gleiche, jene erfolgreiche Strategie der Vergangenheit kopieren. So kommt es dann zu einer bestimmten starren Verhaltensweise.

Sie sehen das an den militärischen Konflikten heute. Die Amerikaner kämpfen eben anders als die Russen. Die Amerikaner glauben an die Macht ihrer Kriegsspielzeuge, wie im II. Weltkrieg. Die Israelis kämpfen anders als die Iraner. Auch die Israelis glauben an die Macht der amerikanischen Kriegsspielzeuge.

Amerika und Israel, relativ junge Staaten, haben sich jetzt mit Staaten angelegt, deren Historie tausende von Jahre zurückgeht. Das Erbe derer Geschichten, derer Vorfahren, deren Volkes wird ihnen niemals erlauben, sich zu ergeben.

Das bedeutet, dass für den Iran und dass für Russland jeder Krieg gegen sie ein existentieller Krieg ist. Ein Überlebenskampf. Sie können Russland und den Iran nicht besiegen. Sie können Russland und den Iran nur vernichten. Total.

Die Philosophie vom Überlebenskampf ist eine Denkart, die den Amerikanern völlig fremd ist. Sie sind nicht in der Lage, sich in die Lebensweise solcher Menschen hinein zu versetzen. Sie halten sich selbst und ihre sogenannte Zivilisation als überlegen und kämpfen in der Erwartung, den ihnen angeblich zivilisatorisch unterlegenen Gegner mit ihren technisch hoch gezüchteten Waffen zu besiegen.

Der asymmetrische Krieg der U.S.A. gegen den Iran

Die Iraner werden sich also nicht ergeben. Niemals. Noch einmal: Die Amerikaner können den Iran nicht besiegen. Sie können den Iran und die Iraner nur vernichten. Und das tun sie. In ihrer Frustration, in ihrer Tollwut zerstören sie Schulen, Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen. Denn es gibt nur wenige militärische Ziele. Sie töten also vor allem Zivilisten, viele Frauen und Kinder.

Die Amerikaner haben längst die Grenze zum Kriegsverbrecher überschritten. Vor allem aus Wut und Frustration. Sie haben diese tollen Bomber und Kampfflugzeuge. Die müssen doch bomben. Also bomben sie. Wenn es keine militärischen Ziele gibt, dann bomben sie eben zivile Ziele. Sogar Brücken zerbomben sie jetzt, Brücken über Täler, die nur sehr schwer wieder repariert werden können.

Die Amerikaner wissen nicht, dass das Wort „Zivilisation“ sich von dem lateinischen Wort „civilitas“ ableitet, welches Beschränkung, Mäßigung und politisches Wohlverhalten verlangt, alles Eigenschaften, die den größenwahnsinnigen Amerikanern völlig abgehen.

In ihrer Furie begehen die Amerikaner Kriegsverbrechen ohne Ende, brechen alle internationalen Gesetze der Völker und toben sich, ohne Rücksicht auf die Opfer, gnadenlos rachesüchtig aus. Und werden trotzdem nicht gewinnen.

Die Iraner haben sich viele Jahre auf diesen absehbaren Krieg vorbereitet, absehbar deswegen, weil die Amerikaner immer und immer wieder davon gesprochen und ihnen immer und immer wieder gedroht haben.

Warum ist der Iran in diesem Krieg der Sieger?

Die Iraner haben keine Panzer, keine Kriegsschiffe, keine Luftwaffe. Das alles können sie sich einfach nicht leisten. Sie mussten in ihrer Beschränkung also eine Art von Kriegsführung entwickeln, die sie sich leisten konnten und die sie als den Sieger hervorbringen wird. Und das ist ihnen gelungen.

Die Iraner verfügen über eine große Anzahl der besten Ingenieure und Wissenschaftler auf Erden. Das ist wenig bekannt. Diese iranische Elite war in der Lage, ein Raketensystem unterirdisch aufzubauen, das jedes Ziel in der Region präzise treffen kann. Gegen ihre Hyperschallraketen gibt es keine Verteidigung.

Nachdem sie die Technologie gemeistert hatten, brauchten sie nur noch eine ausreichende Anzahl von diesen Raketen herzustellen. Und auch das haben sie geschafft. Nebst viele tausende von Drohnen zu bauen. Amerika und Israel wird die Munition ausgehen, bevor das im Iran der Fall sein wird.

Da die militärischen Ziele der Amerikaner tief in den Bergen verborgen liegen, die militärischen Ziele der Iraner sich aber auf der Oberfläche befinden ist doch wohl leicht vorhersehbar, wie dieser Krieg letztendlich ausgehen wird.

Dazu kommt noch, dass der Iran von Russland und von China unterstützt wird, zwei Länder, die gemeinsam über quasi unbegrenzte Mengen an Rohstoffen und Fertigteilen für die Raketen der Iraner verfügen. Und sie liefern die Zieldaten mit Hilfe ihrer Satellitensysteme.

Auch der Ukrainekonflikt ist ein asymmetrischer Krieg

Der Ukrainekonflikt ist ein Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland. Es ist die Strategie Russlands, die NATO in diesem Krieg langsam ausbluten zu lassen, menschlich und materiell. Landgewinn ist dabei momentan nebensächlich.

Die Tragödie für die Ukrainer ist offensichtlich. Die Ukrainer haben sich für die schmutzigen Geschäftsmethoden der Amerikaner geopfert, viele hunderttausende von jungen Menschen, weit über eine Million, eine ganze Generation.

Die NATO kann unmöglich diesen Krieg gewinnen. Denn Kriege heute werden nicht mehr mit Panzern und Kanonen gewonnen. Was die NATO-Länder produzieren ist auf dem Schlachtfeld nicht von entscheidender Bedeutung. Die ganze schöne Technologie, meist teuer gekauft in Amerika, kann verschrottet werden.

Und sollte die NATO hunderttausende von Soldaten in die Ukraine schicken, dann werden die genauso sinnlos verheizt werden wie die ukrainischen Soldaten. Stellen Sie sich vor, wie frustriert die da in dem NATO Hauptquartier in Belgien hocken und nichts weiter zu tun wissen als weiterhin viele Milliarden Dollar in Richtung Osten zu schicken, nebst dem drittklassigen Kriegsmaterial, das sie noch irgendwo in einer Ecke in den Kasernen aufgefunden haben.

Die Tragödie für Europa

Europa führt einen Krieg, den es unmöglich gewinnen kann. Aber es führt ihn dennoch. Auf Befehl aus den U.S.A. oder aufgrund von ideologischen Verwirrungen, die den Kampf gegen Russland fordern. Obwohl es auf Selbstmord hinausläuft. Diese drittklassigen Politiker sind nicht in der Lage, Konsequenzen aus Fakten zu ziehen und die eigenen Interessen über Ideologien zu stellen.

Die Europäer vernichten sich also selbst. Sie versuchen, ein Land zu bekämpfen, das ihnen doch als Partner eine vielversprechende Zukunft bieten kann. Als Partner. Aber das können oder dürfen sie so nicht sehen. Daher nimmt der Wahnsinn auch hier seinen Lauf.

Die Drohung der Amerikaner, sich aus der NATO zu verabschieden, kann natürlich nicht ernst genommen werden. Denn die NATO ist ihr Herrschaftsinstrument für ihre Kontrolle über Europa. Sollten sie es dennoch ernst meinen, dann wäre das ein Glücksfall für Europa, sich endlich von der amerikanischen Vormundschaft zu befreien und wieder ein Eigenleben zu entwickeln.

Die Zeichen der Zeit weisen allerdings darauf hin, dass noch viel zerstört werden muss, bevor wieder aufgebaut werden kann. Europa soll auf der Müllhalde der Geschichte abgelagert werden. Das ist die Vorgabe an diese europäischen Politiker. Verräter der schlimmsten Art sind sie allesamt. Mörder an ihrem eigenen Volk.

Die Lektion für Deutschland

Asymmetrische Kriegsführung lehrt, dass man eben nicht lediglich kopieren muss, was andere Länder in ihre Verteidigung investieren.

Panzer und große Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge braucht man nicht mehr beim Militär. All diese hübschen und teuren Waffen sind obsolet. Also können alle Bestellungen nach Amerika storniert werden.

Wir in Deutschland befinden uns in einer ähnlichen Situation wie der Iran, sollten wir dereinst wirklich wieder frei als Deutsche leben wollen, gegen den Widerstand der kapitalistischen Verbrecher: Wir haben eine große Anzahl der besten Ingenieure und Wissenschaftler auf Erden. Deren Aufgabe muss es sein, Waffensysteme zu entwickeln, die ausreichend Abschreckung bieten, um keinen potentiellen Feind auf dumme Gedanken kommen zu lassen.

Darauf allein kommt es an: Abschreckung. Glaubhafte Abschreckung, die hoffentlich nie eingesetzt werden muss. Darum geht es ja letzten Endes auch bei den Atomwaffen.

Diese Abschreckung ist zu einem günstigen Preis zu haben. Und mehr braucht es nicht hinsichtlich Verteidigung. Man darf eben nur keine Angriffskriege führen. Dann wird es teuer. Sehr teuer. Fragen Sie Amerika. Amerika ist der schlimmste Verbrecherstaat, der sich je auf Erden ausgetobt hat. Die stellen selbst Rom in den Schatten. Die Niederlage Amerikas wird ein Segen für die Welt sein.

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SCHOCK China schickt HQ 9 an Iran – USA droht mit WWIII, 2 US Jets bereits abgeschossen

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Der US-Geheimdienst bestätigt: China liefert Iran das hochmoderne HQ-9-Luftabwehrsystem – mitten in einen aktiven Krieg, in dem bereits zwei amerikanische Kampfjets abgeschossen wurden. Trumps Versprechen, Irans Luftverteidigung sei vollständig zerstört, bricht mit jedem neuen Abschuss zusammen. In diesem Video analysieren wir, was das HQ-9 technisch leistet, warum Washington in Panik ist und was passiert, wenn sich der Konflikt zu einem Stellvertreterkrieg zwischen zwei Supermächten entwickelt. Teile dieses Video, bevor es zu spät ist – denn was diese Woche entschieden wird, wird die Welt für Jahrzehnte prägen.

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Iran – Es war einmal

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Von Peter Koenig (globalresearch)

Es war einmal… ehrliche Menschen, ethische Menschen und menschliche Menschen – die Welt bevölkern, einige sogar im Westen. Heute sind diese Attribute weitgehend verschwunden.


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Once Upon a Time bleibt heute noch der Anfang vieler Märchen. Was wir heutzutage leben und immer schneller vorrücken, ist ein Echtzeit-Märchen des Bösen, als ein Kult, der vom Zionismus weltweit angetrieben wird, so verwirrend, unterstützt von künstlicher Intelligenz (KI), dass wir nicht mehr wissen, was real und was falsch ist.

Die Welt, besonders die westliche Welt, wird von einem dunklen Kult regiert, der uns sagen muss, was sie vorhaben, um in ihren teuflischen Bemühungen um die Menschheit erfolgreich zu sein. In letzter Zeit ist fast jeder Film, der aus Hollywood kommt und Teil des dunklen Kults ist, was als Vorhersageplanung bezeichnet wird. Derzeit sind mehrere solcher Filme auf westlichen Bildschirmen zu sehen. Zwei von ihnen sind „La Grazia“ de Paolo Sorrentino und „The Drama“ von Kristoffer Borgli.

Der erste zeigt ein Altern, den katholischen Präsidenten Italiens in seinen letzten sechs Monaten, als er vor moralischen Dilemmas steht: Die Unterzeichnung eines Sterbehilfegesetzes und die Gewährung von Begnadigungen an zwei Mörder und das zweite, ein scheinbar perfektes Paar, dessen Beziehung sich kurz vor ihrer Hochzeit auflöst, als die Braut gesteht, plante – aber nicht hinrichtete – eine Schulschießerei in ihrer Jugend.

Sollen wir in naher Zukunft mehr legalisierte Euthanasie-Morde und mehr Schießereien in der Schule erwarten?

Geschichten, die von der Realität ablenken, gibt es im Überfluss. Der Krieg im Iran ist so eine Geschichte. Sicherlich wäre kein kluger Präsident mit dem Iran in den Krieg gezogen; Iran, mit einem unabhängigen Finanzsystem, BRICS-Mitglied, Teil der Shanghai Cooperation Organization (SCO), einer 90-Millionen-Menschen-Macht auf eigene Faust, mit Unterstützung von mächtigen östlichen Ländern.

Internationale und nationale Gesetze werden wie fauler Kohl über Bord geworfen. Die Vereinten Nationen sind zu einer bedeutungslosen, machtlosen Vasallenorganisation geworden, die Milliarden, wenn nicht sogar Billionen von weltweiten Steuergeldern schluckt – und sich dem „mächtigen“ Westen oder den von den Zionisten kontrollierten Vereinigten Staaten beugt. Warum? Warum? Wegen des politischen Drucks – wenn nicht sogar Erpressung – durch die Geldmacht des wertlosen, unterstützten US-Dollars versüßt.

Trotz der Weisheit glaubte Trump, er wolle nicht mit dem Iran in den Krieg ziehen. Seine hochrangigen militärischen und politischen Berater warnten ihn. Sogar Marco Rubio sagte, der Krieg mit dem Iran sei eine der schlimmsten Entscheidungen. Er milderte dann den Schlag, weil er (immer noch) einer von Trumps bevorzugten Beratern für auswärtige Angelegenheiten ist, und derjenige, der mit Inbrunst und absoluter Überzeugung hinter dem „Donroe-Plan“ ist – d. H. Monroe Doctrine 2.0, der wieder den südamerikanischen Hinterhof dominiert.

Alles ist so verwirrend und doch, so verbunden und so klar vor unserer Nase. Dennoch sind wir nicht in der Lage, das Offensichtliche zu sehen.

Trump wurde sehr wahrscheinlich von Netanjahu erpresst, als sein „Freund“ Bibi mit den Epstein-Akten in Mar-a-Lago für Trumps extravagante Neujahrspartei 2026 im Stil von Trump auftauchte. Der Name Trump erscheint offenbar mehr als 3.000 Mal in den Akten. Und wer weiß in welcher Verbindung? Trump muss wissen, einen solchen „Erpressungs“-Deal zu akzeptieren, aus dem er kaum wieder herauskommen kann. In der Zwischenzeit tobt der Krieg ununterbrochen, trotz eines von den USA und dem Iran erklärten Waffenstillstands.

Kurz vor dem Waffenstillstand schrieb der US-Präsident wütend über seine Wahrheit Soziales:

„Der Dienstag wird der Kraftwerkstag und der Bridge Day, alle in einem, im Iran verpackt. Es wird nichts Vergleichbares geben!!! Öffne die verdammte Meerenge, verrückte Bastarde, oder du wirst in der Hölle leben – BEOBACHTEN SIE EINFACH! Lob sei Allah.“

Das klingt wie ein sterbendes Tier, das um sich herumschlendert, so viele Menschen und Länder wie möglich im Grab tötet und mit ihm zieht – aber der Untergang des Tieres steht unmittelbar bevor.

Kurz vor Trumps verlängerter Frist für den Iran, um die Straße von Hormus bis zum 6. April 2026 zu öffnen, wurde ein von Pakistan vermittelter zweiwöchiger Waffenstillstand vorgeschlagen – und von Präsident Trump akzeptiert. Oberflächlich betrachtet könnte man dies als eine US-Strategie interpretieren, um aus diesem zionistisch-israelisch angestifteten Krieg herauszukommen.

Am 8. April 2026 wurde ein zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran erklärt, trotz der in anderen Zeiten, die in Trumps inakzeptablen Bedingungen im Iran waren. Während dieses Waffenstillstands sollten „Verhandlungen“ – oder nennen sie „Umgruppierungen“ – stattfinden. Am 9. April, weniger als 24 Stunden nach der erklärten Waffenruhe, brach Israel, mit dem Vorwand nicht konsultiert und stimmte nicht der vorübergehenden Einstellung der Feindseligkeiten zu, indem es den Libanon, insbesondere den Südlibanon und Beirut, massenhaft bombardierte. Die israelischen Streitkräfte (IDF) sagen, es sei der intensivste Angriff auf den Libanon in den letzten Jahren gewesen. Die Zerstörung von Kultur und Geschichte ist schrecklich und die Zahl der Todesopfer dauert noch an.

Der Iran hat öffentlich erklärt, dass israelische Angriffe im Libanon eine eklatante Verletzung des Waffenstillstands darstellen, obwohl diese Angriffe nicht auf iranischem Territorium stattfanden. Auf der anderen Seite behaupten die USA und Israel, dass sie den Waffenstillstand nicht gebrochen haben, weil das Abkommen nur direkte Kämpfe zwischen den USA und dem Iran und Israel und dem Iran umfasste, nicht Israels Aktionen im Libanon.

Wer hat Recht und wer hat Unrecht? Für die Öffentlichkeit im Allgemeinen ist es ein Bestes verwirrend.

Ist das real, oder ist es Teil eines tödlichen Spiels, wo die Schauspieler überall sind, und du und ich, sind Zuschauer und Schauspieler auf einmal, wie wir es zulassen. Keine Einmischung, kein Denken, außer wie Zombies zuzusehen und zu verschließen.

Weitere Kriegseskalationen sind bereits im Gange, wobei iranische Vergeltungsmaßnahmen nicht nur für Israel und die umliegenden US-Basen, Energie- und Wasserentsalzungsanlagen, sondern für die ganze Welt möglicherweise katastrophal sind. Offensichtlich könnte der Iran nun wieder die Hormusstraße schließen, und wahrscheinlich die schmale Wasserstraße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, zwischen Jemen und Dschibuti, der Bab-al-Mandeb-Straße. Mit dem Jemen, einem engen Verbündeten des Iran, ist die Schließung dieser schmalen Wasserstraße der nächste logische Schritt.

Was das für die Weltwirtschaft bedeuten würde, können wir nur spekulieren. Ökonomen sprechen von einer Rezession, die schlimmer ist als die von 1928 in den 1930er Jahren. Eine solche Situation der explodierenden Inflation aufgrund exorbitanter Treibstoff- und Energiepreise, Arbeitslosigkeit, kann extreme Armut, Enteignung von Immobilien, Obdachlosigkeit, Verzweiflung und Tod bringen. Gleichzeitig können solche Bedingungen Samen für weit verbreitete Bürgerkriege sein.

Ist dies auch in diesem Teil eines großen Spiels, in dem die großen und mächtigen Akteure gemeinsam auf das Endspiel einer massiv reduzierten Bevölkerung und einer One-World-Ordnung, einer One-World-Regierung, einem One-World-Health-System, einer digitalen One Currency Economy – und der totalen Kontrolle jedes verbleibenden Bürgers hinarbeiten, abgestumpft von 5G- und 6G-Elektromagnetwellen (EMW) in einen gehorsamen Zombie-Staat?

Pause für Reflexion.

Wer könnte sich auch für diesen Krieg interessieren, an all den Kriegen, besonders im Nahen Osten / Westasien, und wer könnte hinter den Epstein-Akten stecken? Epstein, der ein Mossad-Agent war und sagt, dass Mossad auch MI6 und CIA sagt.

Könnte es die City of London sein, eine Enklave in Großbritannien, die weder London noch dem Vereinigten Königreich gehört, wie der Vatikan in Rom – tatsächlich sind sie „Schwesterstädte“? Die City of London wird offiziell von der Freimaurerei geführt, in Wirklichkeit von aschkenasischen Zionisten – natürlich namenlos – diejenigen, die die Federal Reserve als Mutter des Ponzi-Programms entworfen haben, das wir heute leben… mit einem dominierenden Dollar, der von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) in Basel, Schweiz, „gelobt“ wird, der Privatbank, die nie wirklich die deutschen Kriegsschulden nach dem Ersten Weltkrieg „begleichen“ sollte

Heute wird diese von der City of London kontrollierte BIZ die Zentralbank aller Zentralbanken genannt, da sie die Geldpolitik von mehr als 90% der Zentralbanken auf der ganzen Welt, einschließlich China und Russland, aber NICHT Iran, untersucht und etwa 97% aller handelbaren Währungen kontrolliert, die auf der ganzen Welt schweben, von denen mehr als 60% in US-Dollar oder auf US-Dollar lautende Vermögenswerte sind.

Es stimmt, der US-Dollar wurde in den letzten zwei Jahrzehnten etwa geschwächt, da die OPEC begonnen hat, Kohlenwasserstoffe in anderen Währungen als dem US-Dollar, dem Iran und Venezuela zu handeln. Dies bedeutet insgesamt, dass die Nachfrage und Bedeutung des Dollars als Reserve- und Handelswährung schnell sinkt und wiederhergestellt werden muss, um das größte Ponzi-System der Welt so lange wie möglich am Leben zu erhalten, da die Reichtümer der City of London weitgehend vom Dollar abhängen – der nach allem, was die City of London geschaffen hat.

Sehen Sie die Verbindung?

Natürlich ist das alles reine Spekulation. Keine Beweise, nur Indizienverdacht.

Präsident Trump hat es bereits geschafft, Venezuelas neue „vorübergehende“ Führung zu „überzeugen“, um ihr Benzin und Gas wieder in US-Dollar zu handeln – und wenn die Trump-Regierung es schafft, den Iran dazu zu bringen und aus Angst die Saudis, die immer noch für die OPEC verantwortlich sind, darüber nachdenken, dann könnte der Dollar höchstwahrscheinlich wieder an Wert gewinnen und zumindest einen Teil seiner Stärke zurückgewinnen. Das ist angeblich die Absicht.

Der menschliche Händler und Kindermissbraucher Epstein, sein Vermächtnis nach dem Leben, tut viele Hinter-dem-Kulissen-Herrscher, einschließlich der City of London, ein großer Gefallen. Ist es nicht lustig, wie alles verbindet?

Unabhängig davon, wie der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran offiziell endet, ist seine Symbolik bereits unverkennbar. Der Iran, eine alte Zivilisation, hat seit etwa 530 v. Chr. eine bemerkenswerte Kontinuität nie aufgehört, als einheitliche politische Einheit zu existieren. Einer der ältesten zusammenhängenden Staaten in der Geschichte der Menschheit hat sich als letztes Hindernis für das Projekt der zionistisch-amerikanischen globalen Dominanz herauskristallisiert.

Die von den Zionisten kontrollierten Vereinigten Staaten gehören zu den jüngsten großen Nationen – kaum 250 Jahre alt – ihre Geschichte ist zehnmal kürzer als die von Persien. Das allein sagt uns etwas über die Richtung, in die sich die Welt bewegt (RT – 8. April 2026).

*

Peter Koenig ist ein geopolitischer Analyst, regelmäßiger Autor für Global Research und ehemaliger Ökonom bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wo er über 30 Jahre auf der ganzen Welt arbeitete. Er ist der Autor von Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed; und Co-Autor von Cynthia McKinneys Buch „When China Sneezes: From the Coronavirus Lockdown to the Global Politico-Economic Crisis“ (Clarity Press – November 1, 2020).

Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Research on Globalization (CRG). Er ist auch ein nicht ansässiger Senior Fellow des Chongyang Institute der Renmin University, Peking.

(Auszug von RSS-Feed)

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Zerfall des Sozialstaats

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Wir schaffen das! (cdu/csu, spd, gruene,fdp)


Sozialbilanz zu Ostern

Von Wilhelm Neurohr (gewerkschaftsforum)

Nachdem an Ostern die jüngste Sonntagsfrage die AfD mit 26% auf Platz 1 vor der CDU sieht und doppelt so stark wie die SPD, hier in der untenstehenden Tabelle ein Klärungsversuch für die langjährigen Ursachen als Aufwach- oder Auferstehungserlebnis.

Hier sind die ergänzten Daten mit konkreten Zahlenwerten und Schätzungen für die jeweiligen Zeitpunkte. Da es sich um verschiedene statistische Erhebungen handelt (Mikrozensus, Armutsberichte, Verband der Tafeln), stellen diese Werte die jeweils offiziellsten verfügbaren Datenpunkte dar.

Zusammenfassung der „Aufwärtskurve“

Wenn man die Zahlen nebeneinanderlegt, sieht man: Die Kurve der Tafelkunden ist die dynamischste. Sie spiegelt den unmittelbaren Mangel wider, während die Altersarmut die Kurve mit der größten langfristigen Beständigkeit nach oben ist. Die Phase Scholz markiert durch die Inflation den bisherigen numerischen Höchststand bei allen vier Indikatoren.

Analyse der Kurvenpunkte

• Kinderarmut (Sprung unter Schröder): Mit der Einführung von Hartz IV (SGB
II) im Jahr 2005 wurde statistisch deutlicher sichtbar, wie viele Kinder in
Haushalten mit Grundsicherung leben. Die Zahl stieg von ca. 1,1 Millionen
(1995) auf über 2,1 Millionen (2005). Heute liegt sie bei fast 3 Millionen.
• Altersarmut (Die „schleichende“ Kurve): Während die Quote 1990 noch bei
etwa 5% lag, hat sie sich bis heute auf fast 19% fast vervierfacht. Besonders
unter den Regierungen Merkel III und IV wurde deutlich, dass die
Rentenreformen der frühen 2000er Jahre (Riester/Niveausenkung) die Kurve
nach oben trieben.
• Tafelkunden (Die steilste Kurve):
1993: 1 Tafel
2005: ca. 500.000 Kunden (Ende Schröder)
2023: ca. 2.000.000 Kunden (Mitte Scholz)
Dies entspricht einer Steigerung von 300% innerhalb von weniger als 20
Jahren.
• Wohnungsnot & Obdachlosigkeit: Hier gab es unter Merkel (ab 2015) eine
statistische Trendwende. Die Zahl der Menschen ohne eigene Wohnung stieg
von ca. 248.000 (2010) auf über 600.000 (heute). Hier fließen sowohl die
klassische Obdachlosigkeit als auch die verdeckte Wohnungslosigkeit
(Unterbringung in Heimen) ein.

———–

Detaillierte Datenanalyse mit Zahlenwerten (1990–2026)

Phase / Regierung Kinderarmut (Quote/Anzahl) Altersarmut (Quote ab 65 J.) Wohnungslose (Schätzung) Tafelkunden (Anzahl)
Kohl (1990–1998) 1990: ca. 10–12% (nach der Wende steigend) 1990: ca. 4–5% (sehr stabil) 1990: ca. 250.000 (starker Zuzug Ost-West) 1993: < 10.000 (Gründungsphase)
Schröder (1998–2005) 2005: ca. 19,0% (~2,1 Mio. Kinder) 2005: ca. 10,7% 2005: ca. 230.000 2005: ca. 500.000
Merkel I–IV (2005–2021) 2021: ca. 20,8% (~2,8 Mio. Kinder) 2021: ca. 17,9% (massiver Anstieg) 2020: ca. 417.000 (inkl. Geflüchtete) 2019: ca. 1.650.000
Scholz (2021–2025) 2024: ca. 21,8% (fast jedes 4. Kind) 2024: ca. 18,5% 2023: ca. 607.000 (neue Zählweise/Anstieg) 2023/24: ca. 2.000.000
Merz (2025–2026*) 2026: Prognose > 22% 2026: Prognose ~ 19% 2026: Prognose > 650.000 2026: Prognose ~ 2,1 Mio.

Quelle und weitere Infos: Startseite – Wilhelm Neurohr

(Auszug von RSS-Feed)

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Betrug & Korruption ohne Ende: Trumps Gaza-„Friedensrat“ entzieht sich jeglicher Rechtsstaatlichkeit, wird aber mit Milliarden von Steuergeldern zwangsfinanziert

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Du hast die Bibel nicht gekauft. Du hast die Münze nicht geprägt. Du hast dich nicht an der Trump University eingeschrieben, nicht auf die NFTs geboten und kein Zimmer in Mar-a-Lago gebucht. Du hast dich aus jedem Betrug, jedem Schwindel, jeder Abzocke herausgehalten, und es hat nichts genützt. Denn während du zugesehen hast, wie ein illegaler Krieg täglich eine Milliarde USD verschlang und TSA-Mitarbeiter litten, weil der Kongress kein Geld fand, um sie zu bezahlen, tat Trump etwas Unauffälligeres. Er nahm dir dein Geld weg. 

Quelle: legitim

Trump hat sein ganzes Leben lang betrogen. Jetzt nimmt er es sich einfach.

Das Außenministerium hat 1,25 Milliarden USD an Entwicklungshilfe an Trumps „Board of Peace“ überwiesen, wobei eine Milliarde USD aus der internationalen Katastrophenhilfe, 200 Millionen USD aus friedenserhaltenden Einsätzen und 50 Millionen USD von internationalen Organisationen abgezogen wurden. Gelder, die der Kongress für Hurrikane und Flüchtlinge bewilligt hatte, wurden ohne Abstimmung im Kongress in einen Fonds umgeleitet, den Trump per Durchführungsverordnung eingerichtet hat und persönlich kontrolliert. Als Reporter das Außenministerium dazu befragten, erklärte ein Sprecher, man habe derzeit nichts zu verkünden.

Der „Board of Peace“ hat ein entscheidendes Merkmal: Trump kontrolliert ihn auf Dauer. Er hat sich selbst zum Vorsitzenden auf Lebenszeit ernannt. Keine Prüfungen. Keine Transparenzanforderungen. Keine Regeln zu Interessenkonflikten. Länder zahlen eine Milliarde USD in einen von ihm verwalteten Fonds ein, um einen Platz am Tisch zu erhalten. Der Fonds hat nichts an Gaza überwiesen, nichts über seine Ausgaben offengelegt und 1,25 Milliarden USD Ihrer Katastrophenhilfegelder erhalten, ohne ein Wort der Erklärung.

Wenn er das Weiße Haus verlässt, behält er den Fonds. Das ist keine Gesetzeslücke. Das ist so gewollt.

Natürlich ist das nicht die einzige Maßnahme, die Trump in letzter Zeit ergriffen hat, um sich direkt aus den Steuern zu bereichern, die die Amerikaner an die Bundesregierung zahlen. Trump hat eine Klage in Höhe von 10 Milliarden USD gegen die Steuerbehörde IRS eingereicht, weil ein Auftragnehmer seine Steuerunterlagen weitergegeben hatte.

Das Problem dabei ist – abgesehen von der Absurdität der Summe – dass Trump die Regierung kontrolliert, gegen die er klagt. Er hat es selbst bestätigt:

Ich soll einen Vergleich mit mir selbst aushandeln.

Die Anwälte des Justizministeriums, die diese Klage abwehren sollen, sind ihm unterstellt. Bondi ist buchstäblich das Einzige, was das amerikanische Volk vor Trumps Versuch schützt, Milliarden unseres hart verdienten Geldes zu stehlen. Das bedeutet:

Am Tisch der Verteidigung sitzt ein ineffektiver Anwalt für das amerikanische Volk, Trump auf der anderen Seite des Verhandlungstisches und Finanzminister Scott Bessent, bereit, den Scheck zu unterschreiben. Er ist davon abgekommen, den Menschen etwas Wertloses zu verkaufen, und hat die Transaktion nun komplett übersprungen.

Katastrophenhilfe-Gelder in einem Fonds, den er für immer kontrolliert. Eine 10-Milliarden-USD-Klage gegen sich selbst, bei der Ihr Geld der Gewinn ist. Eine Milliarde USD pro Tag für einen nicht genehmigten Krieg, während TSA-Mitarbeiter ohne Bezahlung blieben und die amerikanischen Gesundheitsgutschriften gekürzt wurden.

Es gab immer Geld. Es ging nur nicht an Sie.

Der Betrug verlangte etwas von dir. Einen Kauf. Einen Klick. Die bereitwillige Aussetzung der Skepsis. Du konntest die Bibel ablehnen. Du kannst dich nicht aus der Steuerpflicht herausreden. Du hast bereits bezahlt. Die Frage ist, ob genug Menschen verstehen, was mit diesem Geld geschieht, um genug Aufsehen zu erregen, dass jemand dafür Rechenschaft ablegen muss.

Amerikaner mögen keine Betrüger. Der Grund, warum der Betrug der Trump University überall so viel Aufsehen erregte, war, dass die Geschichte einfach war. Er nahm Geld von Menschen, die ihm vertrauten, und gab ihnen nichts dafür zurück. Das ist diese Geschichte. Größere Zahlen. Höheres Amt. Keine Broschüre erforderlich. Erzähl es jemandem, der es nicht weiß. Der Aufschrei ist die einzige Reibung, die noch übrig ist.

 

Quelle: Meidas+

(Auszug von RSS-Feed)

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Aufruf zur Unterstützung der Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit

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Auf Initiative des deutsch-schweizerischen Bündnisses für Redefreiheit haben rund 160 Wissenschaftler, Juristen, Publizisten und Kulturschaffende als Initiatoren und Erstunterzeichner die „Berliner Erklärung“ zur Verteidigung der Meinungsfreiheit verabschiedet. Ich gehöre zu den Erstunterzeichnern. Sie können die darin erhobenen Forderungen mit ihrem Namen unterstützen.

Quelle: norberthaering

Das Bündnis für Redefreiheit hat einen konservativen Einschlag. Dem deutschen Kernkomitee gehören der Politikwissenschaftler Werner Patzelt, die Rechtsanwälte Carsten Brennecke und Ulrich Vosgerau, der US-Publizist Michael Shellenberger und der Medienwissenschaftler und Publizist Norbert Bolz an. Aber das darf einen Linken, der sich für die Meinungsfreiheit einsetzt, natürlich nicht hindern, bei so einer wichtigen Aktion mitzumachen. Denn die Erklärung spricht mir fast zu 100 Prozent aus dem Herzen. Es ist sehr schade, dass große Teile eines sich für links haltenden Milieus meinen, die Meinungsfreiheit davon abhängig machen zu dürfen, dass man ihre Meinung teilt.

Die Einleitung der Erklärung betont die Meinungsfreiheit als unverzichtbaren Grundpfeiler der Demokratie. Dann werden die vielen Nadelstiche und Angriffe aufgelistet, denen die freie Meinungsäußerung seit einigen Jahren zunehmend ausgesetzt ist: von Shadow-Banning und Löschungen in den sozialen Medien über eine immer rabiater werdende Cancel- und Kontaktschuld-Unkultur bis hin dazu, dass Menschen wegen ihrer legalen publizistischen Tätigkeit auf eine EU-Sanktionsliste gesetzt und ohne Gerichtsverfahren fast all ihrer Bürgerrechte beraubt werden.

Der Mehrheit der Bevölkerung sind die Einschränkungen von Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit nicht verborgen geblieben. Der Erklärung zufolge laufen sie „auf eine große Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung hinaus.“

Daraus werden die folgenden Forderungen abgeleitet, die ich alle in voller Überzeugung unterschrieben habe:

  • Der öffentliche Diskurs sollte möglichst frei von unbestimmten, pauschal exkludierenden Begriffen wie „Hass und Hetze“ oder „Desinformation“ sein, um das Meinungsspektrum möglichst weit offen zu halten.
  • Der Tatbestand der Beleidigung von Personen des öffentlichen Lebens ist abzuschaffen. Einen weiteren Tatbestand der Journalistenbeleidigung, wie diskutiert wurde, darf es gar nicht erst geben. Vielmehr ist zum Grundsatz des gleichen Ehrschutzes für jedermann zurückzukehren.
  • In einer freien Gesellschaft muss jeder mit jedem reden können. Allein schon das Konzept der Kontaktschuld ist einer liberalen Gesellschaft unwürdig.
  • Die faktische Beweislastumkehr im Beamtenrecht ist zurückzunehmen.
  • Es sollten in Verfassungsschutzberichten keine Meinungsäußerungen aufgenommen werden, die nicht wirklich verfassungsfeindliche Ziele zum Ausdruck bringen.
  • Die Verschärfung des Volksverhetzungsparagraphen ist zurückzunehmen. Auf Verschärfungen in Bereichen des Strafrechts, die für Meinungsäußerungen relevant sind, ist konsequent zu verzichten.
  • Das Programm „Demokratie leben!“ und die staatliche Finanzierung von Meldestellen sind zu beenden.
  • Im zwangsbeitragsfinanzierten Medienbereich ist zu einer pluralen, ausgewogenen Berichterstattung zurückzukehren. Tritt keine Besserung ein, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk so umzugestalten oder abzulösen, dass durch ihn die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht länger gefährdet wird.
  • Die staatliche Finanzierung für Faktenchecker-Organisationen ist einzustellen.
  • Eine Chatkontrolle darf es nicht geben.
  • Dem WHO-Pandemievertrag in der Beschlussfassung vom 14. Mai 2025 ist die Ratifizierung zu verweigern. In den Erwägungsgründen sieht er nämlich vor, sogenannte „Desinformation“ zu bekämpfen. Weil aber die vermeintlich „schädliche Desinformation“ von heute sich morgen als nützliche Information herausstellen kann, widerspricht jenes Ziel dem Prinzip der Revisionsoffenheit wissenschaftlicher Erkenntnis.
  • Der Digital Services Act ist grundlegend zu novellieren und seine „Trusted Flagger“ sind abzuschaffen. Auf Begriffe wie „schädlich“ oder „Desinformation“ ist bei der Regulierung der Internetkommunikation zu verzichten. Diese Begriffe können willkürlich eingesetzt werden, um bestimmte Meinungen aus dem Diskurs auszuschließen, in ihrer Reichweite zu drosseln („Shadow-Banning“) oder rechtlicher Sanktionierung zu unterstellen.
  • Wissenschaft darf im öffentlichen Diskurs nicht den Status einer vermeintlich letztinstanzlichen Autorität erhalten. (…) Die Revisionsfähigkeit des wissenschaftlichen Prozesses ist ebenso anzuerkennen wie die immer wieder sich zeigende Revisionsbedürftigkeit politischer Entscheidungen. (…)

Wer diese Forderungen unterstützen möchte, kann das hier tun.

(Auszug von RSS-Feed)

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Eilmeldung: Iran hat Dimona mit einer Shahab-3 angegriffen – die Atomrakete traf eine Atomanlage

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Eilmeldung aus dem Nahen Osten: Berichten zufolge hat Iran eine Shahab-3 Rakete auf das Gebiet der Dimona Atomanlage abgefeuert. Die Situation sorgt international für große Besorgnis, da Dimona seit Jahren als sensibler nuklearer Standort gilt.

(Auszug von RSS-Feed)

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Internationales Recht oder ausländische Militärbasen: Man muss auswählen

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von Thierry Meyssan (voltairenet)

Der Krieg von Israel, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich gegen den Iran hat zu einer Infragestellung des Völkerrechts geführt. Sogar der Sicherheitsrat hatte seine eigene Definition von Aggression vergessen. Er hat gegen sich selbst entschieden. Für diese Situation gab es noch nie einen Präzedenzfall. Alle UN-Mitgliedstaaten müssen sich nun entweder für das Völkerrecht oder für das von den Vereinigten Staaten konzipierte Bündnissystem entscheiden.

Am 11. März 2026 verabschiedete der Sicherheitsrat eine Resolution zum Krieg gegen den Iran, die völlig im Widerspruch zur UN-Definition der „Aggression“ steht.

Der israelisch-amerikanisch-britische Krieg [1] gegen Iran hat die Vereinten Nationen tiefgreifend geprägt und die Herangehensweise an das Völkerrecht revolutioniert. Bis jetzt glaubte jeder, dass dieses Recht allein auf der Achtung der eigenen Unterschrift und dem Recht der Menschen auf Selbstbestimmung beruht. Mit der Zeit hatten sich jedoch auch alle daran gewöhnt, dass Israel und die Vereinigten Staaten niemals als Gesetzlose angesehen werden könnten.

Obwohl er Israels „legitime kollektive Selbstverteidigung“ (sic) erwähnt, wurde dieser Punkt durch die erstaunliche Offenheit des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, beiseitegeschoben, der erklärte, dass der Iran sein Land nicht bedrohe [2]. Bis jetzt hat Washington schamlos gelogen, um die Illusion aufrechtzuerhalten, es respektiere das Völkerrecht. Wir erinnern uns an die Lügen von George W. Bush und Barack Obama über die Anschläge vom 11. September, die Massenvernichtungswaffen im Irak, die Massaker in Libyen und Syrien sowie die darauffolgenden Kriege.

Benjamin Netanjahu begnügte sich mit seiner dreißig Jahre alten Rede über „den Kopf des Oktopusses“, also den Iran, um dessen Einfluss zu erklären. Er fand keinen besseren Weg, als auf die Parolen der Iraner zu verweisen: „Tod der zionistischen Entität!“, „Tod den Vereinigten Staaten!“, was implizierte, dass Iran alle Israelis und Amerikaner töten wollte. Der Ausruf „Tod der zionistischen Entität!“ hat jedoch nie bedeutet, dass man den Tod des Staates Israel und seiner Bevölkerung erhoffte, sondern vielmehr, dass man die Selbstverkündung dieses Staates ohne Zustimmung der Vereinten Nationen und im Widerspruch zum ursprünglichen Projekt eines binationalen Staates infrage stellte. Was den Ruf „Tod den Vereinigten Staaten!“ betrifft, bedeutet das, dass Iran die Legitimität eines Staates infrage stellt, der auf dem Massaker an Millionen indigener Menschen und der Versklavung von Millionen schwarzer Afrikaner beruht.

Man konnte erwarten, dass jedes UN-Mitglied sagt, dass dieser Krieg illegal sei, dass es sich um „Aggression“ im Sinne der Charta handelt. Nein! Niemand sagte das – außer Nordkorea – obwohl sie alle daran dachten. Auch wenn diese Haltung angesichts des militärischen Gewichts des US-Militärs verständlich ist – wobei alle lieber die Augen vor dieser Tatsache verschlossen – ist offensichtlich, dass diese kollektive Feigheit Konsequenzen haben wird.

Das Wichtigste ist jedoch etwas anderes: Dieser Krieg stellt nicht nur an sich eine „Aggression“ dar und stellt die Unterschriften von Tel Aviv und Washington infrage, sondern er wird auch – im Sinne der Haager Konferenz (1899) – auf eine „barbarische“ Weise geführt. Benjamin Netanjahu hat die Verantwortung übernommen, nacheinander alle jene religiösen, militärischen und politischen Führer zu ermorden, die er als seine Feinde betrachtet. Verbrechen, die von Donald Trump übernommen und ebenfalls akzeptiert wurden.

Bis jetzt hielt der Westen den Mord von Staatsmännern für unmoralisch und kontraproduktiv. Israel und die Vereinigten Staaten sind sich vollkommen bewusst, dass ihr Vorgehen kontraproduktiv ist, aber es ist ihnen egal, ob es moralisch ist oder nicht [3]. Israel hat seit achtundsiebzig Jahren die palästinensischen Führer ermordet. Es hat dieses Volk zu Waisen gemacht und kann sich jetzt nur selbst die Schuld geben, wenn es keine Gesprächspartner mehr zum Verhandeln hat.

Übrigens hat Israel das Haus des Führers der Revolution, Ayatollah Ali Khamenei, zerstört und ihn ermordet. Es ist genau so, als hätte es den Vatikan bombardiert und Papst Leo XIV. ermordet, weil dieser – und alle seine Vorgänger – gegen die Schaffung eines jüdischen Reiches waren, wie Vladimir Zeev Jabotinsky (1880–1940) es sagte, selbst wenn er akzeptiert, dass Israel und Palästina ein Zufluchtsort für Juden aus aller Welt seien, in den Worten von Theodor Herzl (1860–1904).

Man sollte sich daher nicht wundern, dass sich nun Terrorbewegungen wie Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia (HAYI) (Islamische Volksbewegung der rechten Hand) bilden, die Bomben in Belgien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und möglicherweise in Frankreich legen. Jene Schiiten, die das Velayat-e faqih akzeptiert haben, müssen ihren spirituellen Meister rächen.

Als ob das noch nicht genug wäre, greifen Benjamin Netanjahu und Donald Trump nun die iranischen Zivilisten an [4], die sie gestern noch aufforderten, ihr „Regime zu stürzen“. Ach! Die Iraner, die von der westlichen Propaganda nicht überzeugt waren, dass nämlich die Revolutionsgarden 40 000 ihrer Landsleute massakriert hätten, meldeten sich jetzt massenhaft… bei den Revolutionsgarden, um die Aggressoren in Schach zu halten.

Diese grausamen Operationen begannen mit der Bombardierung der Kohlenwasserstoffbestände in Teheran, die „Schwefel- und Stickoxide“ freisetzten, was sauren Regen verursachte [5].

Jeder, der verstanden hat, dass Benjamin Netanjahu und Donald Trump eine illegale „Aggression“ gegen den Iran führen, sich wie Barbaren verhalten, Anführer ermorden und gezielt zivile Ziele angreifen, konnte erkennen, dass der Iran mit vollem Recht auf die Behandlung reagiert, die er erfährt.

Dies ist die große Entdeckung dieses Krieges: Das Völkerrecht sieht vor, dass die angegriffenen Staaten sich nicht nur gegen ihre Angreifer auf ihren Territorien richten können, sondern auch auf deren Militärbasen, die an der Aggression, vom Ausland her, teilnehmen, und schließlich gegen die Drittstaaten, die diese Basen beherbergen [6]. Seit der Gründung der Vereinten Nationen hat noch nie ein angegriffener Staat seinen Aggressor auf dem Gebiet eines dritten Staates angegriffen. Die ganze Welt hatte diese Reaktion vergessen, die besonders effektiv im Zeitalter der wirtschaftlichen Globalisierung ist [7].

Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats selbst hatten die „Definition von Aggression“ vergessen, die am 14. Dezember 1974 einstimmig ohne Abstimmung verabschiedet wurde. So sehr, dass sie am 11. März 2026 die Resolution 2817 verabschiedeten, die „in schärfsten Worten die inakzeptablen Angriffe der Islamischen Republik Iran“ gegen die sechs Golfstaaten und Jordanien verurteilt. Ohne sich dessen sofort bewusst zu sein, stimmten sie für einen Text, der den Unterschriften aller von ihnen und damit dem Völkerrecht widersprach.

Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Kuwait, Oman und Katar wurden gegen ihren Willen in diesen Krieg geworfen. Diese sieben Staaten – wie der Sicherheitsrat – reagierten zunächst ohne Verständnis. Sie haben eine Beschwerde beim Sicherheitsrat eingereicht. Dann, Briefwechsel um Briefwechsel, mussten sie zugeben, dass Iran im Recht ist und der Rat dies vergessen hatte. Sie alle unterzeichneten die Resolution 3314 (XXIX) der UN-Generalversammlung (14. Dezember 1974). Ihre Proteste sind weniger heftig, vager geworden. Alle hatten zugestimmt, US-Militärbasen zu beherbergen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, und alle befinden sich durch die Präsenz dieser Basen in der Falle.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf diesen Widerspruch zu reagieren, entweder indem man das Völkerrecht für unangemessen erklärt, aber wer wird sie in Zukunft schützen? Oder indem man erklärt, dass die Vereinigten Staaten machen, was immer sie wollen, und sie dadurch in Gefahr bringen, aber wie können sie sich von ihrem preziösen Schutzherrn befreien?

Zum Zeitpunkt des Schreibens wurden im Sicherheitsrat bereits mehr als 80 Briefe ausgetauscht, aber keiner dieser sieben Staaten hat dieses Dilemma gelöst: internationales Recht oder ausländische Militärbasen. Man muss wählen.

Das Sultanat von Oman, dem es ebenso wenig wie den anderen gelingt, das Unvereinbare in Einklang zu bringen, „fordert den Sicherheitsrat auf, seine Verantwortung wahrzunehmen, und eine umfassende und unparteiische Bewertung der Ursachen dieser Krise vornehmen zu lassen, damit diese an der Wurzel und nicht nur oberflächlich behandelt werden können.“ [8].

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

(Auszug von RSS-Feed)

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Netanjahu versperrt Trump den Ausweg

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Paul Craig Roberts (antikrieg)

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass keine Regierung auf der Welt, die derzeit in bedeutende Ereignisse verwickelt ist, die Realität berücksichtigt. Beginnen wir mit Israel, Washington, Iran, Russland und China.

Israels Realitätsferne liegt in der zionistischen Agenda eines Großisraels – Israel vom Nil in Ägypten bis nach Pakistan, also im gesamten muslimischen Nahen Osten. Diese Agenda ist der Motor des aktuellen israelisch-amerikanischen Krieges gegen den Iran, während die Türkei, der Libanon und Saudi-Arabien in den Startlöchern stehen. Israel hat Washington bereits erfolgreich benutzt, um Libyen, den Irak und Syrien als funktionierende arabische Staaten zu zerstören. Der Nahe Osten ist ein riesiges Gebiet mit vielen Menschen. Israel ist klein, hat eine geringe Bevölkerungszahl und ist unmöglich in der Lage, ein so großes Gebiet wie den Nahen Osten zu besetzen und zu kontrollieren. Dennoch ist die zionistische Agenda das vorrangige Ziel der israelischen Regierung. Niemand in Washington, Europa, Russland, Indien, China und im Nahen Osten begreift, dass Frieden im Nahen Osten völlig unmöglich ist, solange Großisrael die zionistische Agenda darstellt. Doch keine Regierung, nicht einmal die iranische, ist so realitätsnah, dass sie diese offenkundige Tatsache erkennt und vorschlägt, Israels Verpflichtung zu Großisrael durch Verhandlungen aufzugeben. Stattdessen konzentrieren sich die Verhandlungen darauf, Irans Recht auf Urananreicherung und Raketenproduktion zu verhandeln. Solche Verhandlungen tragen nicht zur Abschreckung israelischer Aggressionen bei, sondern erleichtern sie.

Irans Realitätsferne zeigt sich in dem Glauben – wie das iranische Zehn-Punkte-Programm belegt –, dass Frieden ohne Auseinandersetzung mit der zionistischen Agenda erreicht werden kann. Iran glaubt, dass Frieden die Folge sein wird, wenn die zehn Punkte akzeptiert und umgesetzt werden. Doch Irans Zehn-Punkte erwähnen die zionistische Agenda von Großisrael mit keinem Wort, die von Amerikas zionistischen Neokonservativen als die Zerstörung von sieben Ländern für Israel innerhalb von fünf Jahren formuliert wird. Offensichtlich versteht die iranische Regierung nicht, dass Frieden im Nahen Osten nur von einer Sache abhängt: Israels Verzicht auf die zionistische Agenda.

Die Golfstaaten, die Türkei und Saudi-Arabien teilen Irans Realitätsverlust in Bezug auf Großisrael. Der Nahe Osten hat sich nie gegen die israelische Bedrohung vereint und sich damit abgefunden, nach und nach ausgeschaltet zu werden. Die Golfstaaten haben sich sogar mit Israel und den USA gegen ihre muslimischen Glaubensbrüder verbündet.

Putins Realitätsverlust liegt in seinem Unvermögen zu begreifen, dass die eigentliche Ursache des Konflikts nicht das Fehlen eines gemeinsamen Sicherheitsabkommens mit dem Westen ist, sondern Washingtons Hegemonialbestrebungen. So wie Israel die Hegemonie im Nahen Osten anstrebt, strebt Washington die Hegemonie über die Welt an. Washingtons Agenda ist nicht realistischer als die Israels, doch die Wolfowitz-Doktrin ist dennoch der entscheidende Faktor in der amerikanischen Außenpolitik. Putin begreift nicht, dass er, wenn er mit Washington verhandelt, mit der amerikanischen Hegemonie verhandelt. Trump hat die amerikanische Hegemonie nicht aufgegeben. Er hat sie kürzlich auf den Iran, die Straße von Hormus, Venezuela, Grönland und Kuba ausgedehnt. Er sichert die amerikanische Hegemonie über Russland mit Sanktionen und über China mit Sanktionsdrohungen, Zöllen und Konflikten mit Taiwan.

Chinas Realitätsferne liegt in Xis Überzeugung, dass China mit einer Politik der Nichteinmischung seine Gegner überdauern kann. Xi ging sogar so weit, alle Offiziere, die für China kämpfen würden, aus dem chinesischen Militär zu entfernen und sie durch Politiker zu ersetzen, die sich von Xis Illusionen und nicht von militärischen Realitäten leiten lassen. Dadurch ist China für Russland und Iran zu einem nutzlosen Verbündeten geworden. Das Scheitern der drei Länder beim Abschluss eines gemeinsamen Sicherheitsabkommens hat jedes von ihnen isoliert und sie somit zu einem leichteren Ziel für die amerikanische Hegemonie gemacht. Nur Iran ist von den dreien bereit zu kämpfen.

Washingtons Realitätsferne besteht darin, dass die Missachtung der US-Souveränität es Israel ermöglicht hat, Amerika im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts in einen Krieg im Nahen Osten zu schicken – mit Kosten in Billionenhöhe und vielen amerikanischen Menschenleben. Der israelische Einfluss in den USA ist in den Bereichen Finanzen, Medien, Universitäten und Unterhaltung vorherrschend, wo Amerikaner eine zionistische Weltanschauung verinnerlichen. Viele Amerikaner, wie die sogenannten „christlichen Zionisten“, Konservative mit ihrem Slogan „Wer Israel nicht liebt, kann kein Amerikaner sein“ und die Unterwerfung des US-Kongresses unter jede israelische Forderung beweisen, sind eher Israelis als Amerikaner.

Der Iran versteht nicht, dass er sich nicht im Krieg mit Amerika befindet. Amerika ist lediglich ein Stellvertreter Israels. Der Iran befindet sich im Krieg mit Großisrael. Daher ist Irans Zehn-Punkte-Programm wertlos, da es die zionistische Agenda nicht berücksichtigt. Irans Zehn-Punkte-Plan diente Trump, nicht dem Iran. Er bot Trump einen Ausweg, bevor er sein Versprechen, die iranische Zivilisation auszulöschen, brechen musste.

Der Iran feiert einen „historischen Sieg, da Trump den Zehn-Punkte-Plan akzeptiert“. Doch Trump akzeptierte den iranischen Plan nicht. Er sagte, er akzeptiere ihn als Verhandlungsgrundlage – dasselbe, was er den Russen immer wieder gesagt hat. Der kurzfristige Sieg gehört Trump, nicht dem Iran. Der Iran hatte geschworen, keinen Waffenstillstand zu akzeptieren, hat es aber getan.

Tatsächlich gibt es keinen Waffenstillstand. Israel bombardierte umgehend Wohngebiete in einer christlichen Stadt im Libanon und tötete und verletzte dabei etwa 2.000 Zivilisten. Der Iran verkündete daraufhin umgehend die erneute Schließung der Straße von Hormus.

Netanjahu will ganz offensichtlich die Zerstörung des Irans, nicht Frieden. Trump wird sich mit Netanjahu um einen Ausweg streiten müssen. Der Iran behauptet, der Waffenstillstand schließe auch den Libanon ein. Israel und US-Vizepräsident Vance widersprechen dem. Ob Vance es nun realisiert oder nicht: Er hat Netanjahu damit grünes Licht für die Fortsetzung der Angriffe auf den Libanon gegeben. Sollte der Iran seine Zehn-Punkte-Allianz an die Interpretation von Vance und Netanjahu anpassen, würde er bereits einen seiner Punkte preisgeben, bevor er in Verhandlungen geht. Da es keinen Waffenstillstand gibt, sind Verhandlungen überhaupt möglich? Wenn nicht, wo liegt Trumps Ausweg?

Netanjahus Missachtung des amerikanischen Präsidenten deutet darauf hin, dass er – wie israelische Ministerpräsidenten bereits sagten – davon überzeugt ist, dass „Israel Amerika kontrolliert“. Sofern Trump Israels Kontrolle über Amerika nicht beendet, werden wir wohl in einen Krieg mit dem Iran verwickelt sein.

erschienen am 9. April 2026 auf > Paul Craig Roberts‘ Website > Artikel

(Auszug von RSS-Feed)

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Insolvenzwelle in Deutschland hält an – Österreich ebenfalls mit Anstieg

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Es läuft alles nach Plan. 


Die Insolvenzzahlen in Deutschland bleiben hoch. Nach Angaben der Kreditversicherungsgruppe Allianz Trade meldeten 2025 insgesamt 94 Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 50 Millionen Euro Zahlungsunfähigkeit.

Auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sieht bislang keine echte Entspannung: Im Januar waren in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen fast 17.000 Arbeitsplätze betroffen; zudem wurden rund 1.400 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften registriert. In Österreich stieg die Zahl der Firmenpleiten im Vorjahr zum fünften Mal in Folge auf etwas mehr als 6.800 Fälle.

 

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Ein neues Vietnam: Iran verhängt militärische Demütigung für die USA

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Unabhängig von der Zukunft des aktuellen Abkommens hat der Iran bereits gewonnen. 

Die Ankündigung eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen dem Iran und der Koalition, die von den Vereinigten Staaten und Israel gebildet wird, markiert einen entscheidenden Wendepunkt im gefährlichsten Konflikt in der Geschichte des Nahen Ostens. Obwohl das Abkommen fragil und von Unsicherheit umgeben ist, ist eine Tatsache bereits klar: Unabhängig von ihrer Dauer ist Teheran siegreich geworden. Mehr als das, das Ergebnis stellt Washingtons größte militärische Demütigung seit dem Vietnamkrieg dar.

von Lucas Leiroz (strategic culture)

Nach wochenlangen intensiven Kämpfen entstand der Stillstand der Feindseligkeiten nicht aus einem Gleichgewicht zwischen gleichwertigen Kräften, sondern als direkte Folge der amerikanischen Unfähigkeit, die strategischen Kosten des Krieges aufrechtzuerhalten. Militärstützpunkte wurden getroffen, wirtschaftliche Verluste stiegen, und das Risiko einer unkontrollierbaren regionalen Eskalation zwangen die USA, zurückzutreten. Israel wiederum, das stark von der amerikanischen logistischen und militärischen Unterstützung abhängig ist, wurde gegen seinen Willen in diese Entscheidung hineingezogen.

Das aufschlussreichste Element dieses Szenarios ist der Inhalt der Vereinbarung. Weit davon entfernt, Teheran Zugeständnisse zu machen, verankert das Abkommen grundlegende iranische Forderungen. Unter ihnen die Anerkennung der zentralen Rolle des Iran bei der Kontrolle der Straße von Hormus – einer der strategischsten Energierouten der Welt. Dies stellt einen strukturellen Wandel im regionalen Kräfteverhältnis dar: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hängt der Fluss eines bedeutenden Teils des weltweiten Öls jetzt direkt von der iranischen Aufsicht ab.

Diese Verschiebung ist nicht nur symbolisch. Es ist ein tiefgreifender Schlag für die geopolitische Architektur, die die USA seit dem Ende des Kalten Krieges gebaut haben. Die indirekte Kontrolle über Energierouten war schon immer eine der Säulen des globalen amerikanischen Einflusses. Indem Washington die neuen Bedingungen akzeptiert, erkennt es implizit die Erosion dieser Macht an.

Darüber hinaus konsolidieren die Aussetzung der Sanktionen und die mögliche Akzeptanz des iranischen Atomprogramms für friedliche Zwecke eine weitere Säule des Sieges Teherans: die strategische Widerstandsfähigkeit. Jahrelang war der Iran wirtschaftlichem und diplomatischem Druck ausgesetzt, der darauf abzielte, seine Souveränität einzuschränken. Das Endergebnis zeigt jedoch das Gegenteil – dieser Druck ist nicht nur gescheitert, sondern sie wurden auch in konkrete Gewinne umgewandelt.

Auf israelischer Seite ist die Situation eine Situation von Frustration und inneren Spannungen. Benjamin Netanjahus Regierung sieht sich einer wachsenden politischen Abnutzung gegenüber, die von einer Gesellschaft unter Druck gesetzt wird, die nach aufeinanderfolgenden Militärkampagnen keine klaren Ergebnisse sieht. Die Unfähigkeit, entscheidende Siege zu erringen, und die zunehmende Abhängigkeit von den USA enthüllen die strukturellen Grenzen der israelischen Militärmacht.

Gleichzeitig hat die Kriegsführung selbst Israels internationale Isolation verstärkt, insbesondere nach den Operationen, die 2023 im Gazastreifen gestartet wurden. Die Fortsetzung mehrerer ungelöster Konflikte ist nicht als Demonstration der Stärke, sondern als Zeichen strategischer Erschöpfung zu sehen.

Natürlich ist der Waffenstillstand weit davon entfernt, einen dauerhaften Frieden darzustellen. Vorfälle werden weiterhin gemeldet, und es gibt berechtigte Zweifel an der Fähigkeit aller Beteiligten, ihre jeweiligen Verbündeten und Kräfte vor Ort zu kontrollieren. Die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Feindseligkeiten bleibt real – sei es aufgrund von Misserfolgen bei der Umsetzung des Abkommens oder absichtlichen politischen Entscheidungen.

Doch auch wenn der Konflikt bald wieder aufgenommen wird, wird sich dies nicht an der zentralen Tatsache ändern: Der Iran hat seine strategischen Ziele bereits erreicht. Es demonstrierte Abschreckungsfähigkeiten, widersetzte sich dem kombinierten militärischen Druck zweier Mächte und erzwang seinen Gegnern erhebliche Zugeständnisse.

Die Lektion, die aus dieser Episode hervorgeht, ist klar. Konventionelle militärische Macht, wenn sie von der politischen und wirtschaftlichen Lebensfähigkeit losgelöst ist, wird nicht nachhaltig. Die Vereinigten Staaten, die daran gewöhnt sind, Gewalt zu projizieren, ohne mit direkten Konsequenzen für ihre eigenen strategischen Strukturen konfrontiert zu sein, sind auf eine Grenze gestoßen.

Wie in Vietnam reichte die technologische Überlegenheit nicht aus, um den Sieg zu garantieren. Und wieder einmal ist Washington gezwungen, zu ungünstigen Bedingungen zu verhandeln, nachdem es die Widerstandsfähigkeit seines Gegners unterschätzt hat.

Der Waffenstillstand könnte zusammenbrechen. Neue Schlachten können entstehen. Aber auf der strategischen Ebene hat der Krieg bereits sein wichtigstes Ergebnis hervorgebracht – und er begünstigt den Westen nicht.

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Bilderberg 2026: Die Weltenlenker treffen sich dieses Jahr in Washington und die Teilnehmerliste ist schon geleakt

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Übermorgen, am 10. April 2026, öffnet das 72. Bilderberg-Treffen seine Türen in Washington D.C. — und diesmal ist schon vorab mehr bekannt als je zuvor, wie Dan Dicks von Press For Truth berichtet. Die Teilnehmerliste kursiert bereits im Netz, bevor die Veranstalter sie offiziell publiziert haben. Ein Novum. Und ein Zeichen dafür, dass die Blase der absoluten Geheimhaltung, die Bilderberg seit 1954 umgibt, rissig wird.

Quelle: f-news

Das Treffen findet im selben Umfeld statt, in dem sich zuletzt 2022 die atlantische Machtelite versammelte — in der US-Hauptstadt, mitten im politischen Herz des Westens. Bereits am 3. April vermeldete die NATO-Pressestelle in einer kurzen, nüchternen Mitteilung, dass Generalsekretär Mark Rutte vom 10. bis 12. April am Bilderberg-Treffen teilnehmen werde — das erste Mal, dass die NATO selbst eine Bilderberg-Veranstaltung ankündigte, bevor die Organisation selbst dies tat.

Wer sitzt diesmal am Tisch?

Die geleakte Teilnehmerliste liest sich wie ein Who’s who der westlichen Machtarchitektur. Neben NATO-Chef Rutte sollen US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth teilnehmen. Aus der Tech-Welt werden Sam Altman (OpenAI), Demis Hassabis (Google DeepMind) und Mustafa Suleiman (Microsoft AI) erwartet. KI ist offenkundig das Megathema des Jahres — wobei „Diskussion“ bei Bilderberg bekanntlich bedeutet: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne Protokoll, ohne demokratische Kontrolle.

Trotz aller Rhetorik über einen „gespaltenen Westen“ trifft sich in Washington die gesamte westliche Elite — vertreten durch führende Köpfe aus den Bereichen Finanzen, Militär und Wissenschaft. Kein einziger ukrainischer Vertreter soll auf der Liste stehen, dafür aber Chrystia Freeland, die zuletzt als Sonderbeauftragte für den Wiederaufbau der Ukraine tätig war.

Washington, NATO und Trump — ein pikantes Dreieck

Rutte traf sich am 8. April mit Präsident Trump, Außenminister Rubio und Verteidigungsminister Hegseth — und sprach am 9. April beim Ronald Reagan Presidential Foundation Institute, einen Tag vor dem Bilderberg-Auftakt. Zufall oder Choreografie? Trump, der die NATO als „Papiertiger“ und „Einbahnstraße“ beschimpft, schickt gleichzeitig seine engsten Minister an den Bilderberg-Tisch. Trump hat bei all seinen bisherigen Amtszeiten Vertreter zu Bilderberg-Treffen entsandt, auch wenn manche spekulieren, er sei kein echtes Mitglied des Bilderberg-Netzwerks.

Das ist die eigentliche Geschichte: Nicht ob Trump eingeladen ist oder nicht — sondern dass sein gesamter außenpolitischer Apparat dort sitzt, während er öffentlich gegen das Establishment wettert.

Deutsche Teilnehmer – Bilderberg Meeting 2026

  • DEU – Busch, Roland – President and CEO, Siemens AG
  • DEU – Döpfner, Mathias – Chair and CEO, Axel Springer SE
  • DEU – Fürstenberg, Jeanette zu – Managing Director, General Catalyst
  • DEU – Guttenberg, Karl-Theodor zu – Chair, Spitzberg Partners LLC
  • DEU – Horstmann, Uwe – CEO, Stark
  • DEU – Reiche, Katherina – Minister of Economic Affairs and Energy
  • DEU – Scherf, Gundbert – Co-Founder and Co-CEO, Helsing GmbH
  • DEU – Sewing, Christian – CEO, Deutsche Bank AG
  • DEU – Wildberger, Karsten – Minister for Digital Transformation and Government Modernisation
  • DEU – Zipse, Oliver – Chair, BMW AG

Kein Protokoll. Keine Abstimmung. Keine Verantwortung.

Die Spielregeln sind seit 72 Jahren dieselben. Es gibt keine detaillierte Agenda, keine Abstimmungen, keine Beschlüsse und keine politischen Erklärungen — so die offizielle Selbstdarstellung. Was intern besprochen wird, bleibt unter der Chatham-House-Regel vergraben: Inhalte dürfen verwendet werden, Sprecher dürfen nicht namentlich zitiert werden.

Denis Healey, Mitgründer und 30 Jahre lang Mitglied des Lenkungsausschusses, sagte 2001: „Zu sagen, wir strebten eine Weltregierung an, ist übertrieben, aber nicht völlig unzutreffend.“ Wer solche Zitate heute als Verschwörungstheorie abtut, ignoriert, dass sie von einem der Hauptarchitekten selbst stammen.

In case you missed it…

Bilderberg 2026 In Washington DC With Press For Truth!!!

The 2026 Bilderberg meeting is being held in Washington DC in just a few days from now (April 10th to the 12th) and Press For Truth will be there to provide the extensive coverage you’ve come to… pic.twitter.com/yjmRWOq15U

— Dan Dicks (@DanDicksPFT) April 7, 2026

Dan Dicks kündigt an, er werde in Washington vor Ort sein und versuchen, Teilnehmer zu konfrontieren. Beim letzten Treffen in Stockholm konfrontierte er Peter Thiel mit dessen Epstein-Verbindungen — acht Monate bevor 3,5 Millionen Seiten Epstein-Dokumente publik wurden, die über 2.200 Verweise auf Thiel enthielten. Man darf gespannt sein, was diesmal aus dem Hinterzimmer nach draußen dringt.

Hier die Liste der Teilnehmer zum durchblättern:


BILDERBERG MEETING 2026 Washington, D.C., USA | 9.–12. April 2026


CO-CHAIRS

  • FRA – Castries, Henri de – President, Institut Montaigne
  • USA – Kravis, Marie-Josée – Chair, The Museum of Modern Art

PARTICIPANTS

  • USA – Abrams, Stacey – CEO, Sage Works Production
  • ITA – Alverà, Marco – Co-Founder, zhero.net; CEO, TES
  • USA – Applebaum, Anne – Staff Writer, The Atlantic
  • GBR – Auchincloss, Murray – Former CEO, BP plc
  • PRT – Barroso, José Manuel – Chair International Advisors, Goldman Sachs International
  • FRA – Baudson, Valérie – CEO, Amundi SA
  • SWE – Berg, Caroline – CEO, Axel Johnson
  • USA – Bessent, Scott – Secretary of the Treasury
  • INT – Birol, Fatih – Executive Director, International Energy Agency
  • BEL – Boël, Harold – CEO, Sofina
  • AUT – Bosek, Peter – CEO and Chief Retail Officer, Erste Group Bank AG
  • NOR – Brende, Børge – President and CEO, World Economic Forum
  • CHE – Budliger, Helene – State Secretary for Economic Affairs
  • DEU – Busch, Roland – President and CEO, Siemens AG
  • INT – Calviño, Nadia – President, European Investment Bank
  • FIN – Cantell, Aaro – Chair, Normet Group
  • CAN – Carney, Mark J. – Prime Minister
  • GBR – Cavendish, Camilla – Member House of Lords
  • IRL – Chambers, Jack – Minister for Public Expenditure, Infrastructure, Reform and Digitalisation
  • CAN – Champagne, François-Philippe – Minister of Finance and National Revenue
  • DNK – Christiansen, Jeppe – CEO, Maj Invest group
  • USA – Clark, Jack – Co-Founder and Head of Policy, Anthropic PBC
  • ITA – Colao, Vittorio – Vice Chair EMEA, General Atlantic Service Company LP
  • IRL – Collison, Patrick – CEO, Stripe
  • INT – Costa, António – President, European Council
  • DEU – Döpfner, Mathias – Chair and CEO, Axel Springer SE
  • USA – Driscoll, Daniel P. – Secretary of the Army
  • USA – Economy, Elizabeth – Senior Fellow, Hoover Institution, Stanford University
  • SWE – Ek, Daniel – Chair, Spotify SA
  • NOR – Eriksen, Øyvind – President and CEO, Aker ASA
  • ESP – Escrivá, José Luis – Governor, Bank of Spain
  • USA – Ferguson, Niall – Milbank Family Senior Fellow, Stanford University
  • DNK – Frederiksen, Mette – Prime Minister
  • CAN – Freeland, Chrystia – Special Representative for the Reconstruction of Ukraine
  • DEU – Fürstenberg, Jeanette zu – Managing Director, General Catalyst
  • INT – Georgieva, Kristalina – Managing Director, IMF
  • ESP – Gil, Pilar – CEO, PRISA Media
  • USA – Greer, Jamieson – United States Trade Representative
  • DEU – Guttenberg, Karl-Theodor zu – Chair, Spitzberg Partners LLC
  • USA – Harrington, Kevin – Former Senior Director for Strategic Planning, National Security Council
  • GBR – Hassabis, Demis – Co-Founder and CEO, Google DeepMind
  • IRL – Heraty, Anne – Chair, Sherry Fitzgerald and IBEC
  • USA – Hobson, Mellody – Co-CEO and President, Ariel Investments LLC
  • CHE – Hoffmann, André – Vice Chair, Roche Holding Ltd.
  • DEU – Horstmann, Uwe – CEO, Stark
  • IRL – Hunt, Colin – CEO, AIB Group plc
  • NLD – Jakobs, Roy – President and CEO, Royal Philips NV
  • NLD – Jetten, Rob – Party Leader, D66
  • SWE – Jonson, Pål – Minister for Defence
  • NLD – Kaag, Sigrid – Co-Chair Board of Directors, United Nations Foundation
  • INT – Kallas, Kaja – High Representative for Foreign Affairs and Security Policy and Vice-President, European Commission
  • USA – Karp, Alex – CEO, Palantir Technologies Inc.
  • TUR – Koç, Ali – Vice Chair, Koç Holding
  • POL – Kostrzewa, Wojciech – President, Polish Business Roundtable
  • USA – Kotkin, Stephen – Senior Fellow, Hoover Institution, Stanford University
  • USA – Kratsios, Michael – Director, White House Office of Science and Technology Policy
  • INT – Kubilius, Andrius – Commissioner Defence and Space, European Commission
  • CHE – Kudelski, André – Chair and CEO, Kudelski Group SA
  • INT – Lagarde, Christine – President, ECB
  • GBR – Lammy, David – Secretary of State for Justice and Deputy Prime Minister
  • INT – Leeuwen, Geoffrey van – Chief of Staff, Office of the Secretary General
  • FRA – Lerner, Nicolas – Director General, DGSE
  • FRA – Lescure, Roland – Minister for the Economy, Finance and Industrial, Energy and Digital Sovereignty
  • INT – Leyen, Ursula von der – President, European Commission
  • BEL – Leysen, Thomas – Chair, dsm-firmenich AG
  • FIN – Liikanen, Erkki – Chair, IFRS Foundation Trustees
  • FRA – MacGregor, Catherine – CEO, ENGIE Group
  • IRL – McCoy, Danny – CEO, Ibec
  • FRA – McInnes, Ross – President, Safran Group
  • DNK – Meelby Jensen, Britt – CEO, Ambu A/S
  • AUT – Meinl-Reisinger, Beate – Minister for European and International Affairs
  • FRA – Mensch, Arthur – Co-Founder and CEO, Mistral AI
  • USA – Micklethwait, John – Editor-in-Chief, Bloomberg LP
  • GBR – Minton Beddoes, Zanny – Editor-in-Chief, The Economist
  • GRC – Mitsotakis, Kyriakos – Prime Minister
  • INT – Mladenov, Nikolay – High Representative for Gaza, Board of Peace
  • PRT – Moreira, Duarte – Co-Founder and CEO, Zeno Partners
  • PRT – Moura Guedes, Guta – Chair and Co-Founder, ExperimentaDesign
  • USA – Murati, Mira – CEO, Thinking Machines Lab
  • ESP – Nadal, Alberto – Shadow Economic Minister, Popular Party
  • USA – Nadella, Satya – CEO, Microsoft Corporation
  • NLD – Netherlands, H.M. the King of the
  • NLD – Netherlands, H.M. the Queen of the
  • POL – Olechowski, Jacek – President, Mediacap, 3 J.P.
  • USA – Orszag, Peter R. – CEO and Chair, Lazard
  • TUR – Özyeğin, Murat – Chair, Fiba Group
  • GRC – Papalexopoulos, Dimitri – Chair, TITAN SA
  • USA – Paparo, Samuel – Commander, US Indo-Pacific Command
  • GRC – Pierrakakis, Kyriakos – Minister of Economy and Finance
  • FRA – Pouyanné, Patrick – Chair and CEO, TotalEnergies SE
  • GBR – Rachman, Gideon – Chief Foreign Affairs Commentator, Financial Times
  • NLD – Rappard, Rolly van – Co-Founder and Chair, CVC Capital Partners
  • DEU – Reiche, Katherina – Minister of Economic Affairs and Energy
  • INT – Rutte, Mark – Secretary General, NATO
  • GBR – Sawers, John – Executive Chair, Newbridge Advisory Ltd.
  • GRC – Sbokou-Constantakopoulou, Costantza – Chair, Phaea
  • USA – Schadlow, Nadia – Senior Fellow, Hudson Institute
  • DEU – Scherf, Gundbert – Co-Founder and Co-CEO, Helsing GmbH
  • USA – Schmidt, Eric E. – Executive Chair and CEO, Relativity Space Inc
  • GBR – Sedwill, Mark – Chair of Trustees, IISS
  • DEU – Sewing, Christian – CEO, Deutsche Bank AG
  • POL – Sikorski, Radoslaw – Minister of Foreign Affairs
  • TUR – Sinirlioglu, Feridun H. – Secretary General, OSCE
  • USA – Smith, Jason – Member of Congress
  • NOR – Stoltenberg, Jens – Minister of Finance
  • FIN – Stubb, Alexander – President of the Republic
  • GBR – Sunak, Rishi – Member of Parliament
  • BEL – Sutter, Petra De – Rector, Ghent University
  • NOR – Tangen, Nicolai – CEO, Norges Bank Investment Management
  • TUR – Tara, Mehmet – President and Chair, Enka Holding
  • USA – Thiel, Peter – President, Thiel Capital LLC
  • GBR – Tucker, Mark – Chair, AIA Group Ltd
  • FIN – Valtonen, Elina – Minister of Foreign Affairs
  • FRA – Vassy, Luis – President, Sciences Po
  • DNK – Vestager, Margrethe – Chair, Danish Technical University
  • SWE – Wallenberg, Marcus – Chair, Skandinaviska Enskilda Banken AB
  • DEU – Wildberger, Karsten – Minister for Digital Transformation and Government Modernisation
  • USA – Zakaria, Fareed – Host, Fareed Zakaria GPS
  • TUR – Zarakol, Ayse – Professor of International Relations, University of Cambridge
  • AUT – Zeiler, Gerhard – President, Warner Bros. Discovery International
  • DEU – Zipse, Oliver – Chair, BMW AG

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Scott Ritter: Krieg läuft katastrophal – Setzt die USA Atomwaffen ein?

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Scott Ritter ist ehemaliger Major, Nachrichtendienstoffizier, US-Marine und UN-Waffeninspektor. Ritter spricht über Trumps Warnung: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben.“

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Warum die EU weltpolitisch in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist

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Der Irankrieg zeigt einmal mehr, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten weltpolitisch vollkommen bedeutungslos geworden sind. Weder über den Beginn des Krieges wurden sie informiert, noch spielen sie bei den Verhandlungen über sein Ende irgendeine Rolle. Für die Meinung der EU interessiert sich international niemand mehr.

Quelle: anti-spiegel

Die Älteren unter uns können sich noch daran erinnern, dass die Staaten Westeuropas vor einiger Zeit international noch Gewicht hatten. Deutschland beispielsweise war ein international gefragter und hochanerkannter Vermittler bei internationalen Krisen. Frankreichs und Großbritanniens Stimmen hatte in der Weltpolitik noch Gewicht. Österreich und die Schweiz waren die ersten Kandidaten, wenn es darum ging, Gastgeber von Verhandlungen zur Lösung weltpolitischer Probleme zu sein. Und so weiter und so fort.

Das ist alles vorbei.

Und dafür gibt es einige zentrale Gründe, die aber eng zusammengehören.

Die EU als Totengräber europäischen Einflusses

Durch die Umwandlung der Europäischen Gemeinschaft (EG) in die EU in den 1990er und 2000er Jahren mit den Verträgen von Maastricht und Lissabon und der Währungsunion wurde die EG von einem wirtschaftlichen Zusammenschluss europäischer Staaten zu einer politischen Kraft. Zumindest war das der Plan, aber der ist nicht aufgegangen, sondern das Gegenteil wurde erreicht: Obwohl die EU heute fast ganz Europa umfasst, und nicht nur Westeuropa, wie seinerzeit die EG, sind die EU und ihre Mitgliedsstaaten heute international schwächer als seinerzeit die EG und ihre Mitgliedsstaaten.

Mit der Übertragung von immer Befugnissen in den Bereichen Handel, Außenpolitik und so weiter von den EU-Mitgliedsstaaten an Brüssel wurde die EU nicht stärker, sondern schwächer, weil die einstigen Stärken der einzelnen Staaten dabei verloren gegangen sind, während in Brüssel keine neue Stärken erwachsen sind.

Europäische „Spitzenpolitiker“ diskutieren derzeit über die Aufhebung des Vetorechts in der EU, weil sie glauben, das die Schwäche der EU rühre daher, dass die EU zu lange für die Entscheidungsfindung brauche, anstatt schnell und mit einer Stimme zu sprechen. Aber das ist eine Illusion.

Die EU wird nicht dadurch politisch stärker, dass Brüssel außenpolitisch „das Kommando übernimmt“. Die frühere Stärke der EU-Staaten rührte vielmehr daher, dass sie verschiedene Stärken hatten, die bei der Übergabe der Souveränität an Brüssel verloren gegangen sind. Die frühere Stärke Deutschlands als Vermittler in Konflikten kommt nicht dadurch zurück, dass in Brüssel schneller Entscheidungen getroffen werden. Die Schweiz und Österreich werden nicht wieder zu gefragten Ausrichtern von Krisenkonferenzen, weil Brüssel schneller Entscheidungen treffen kann.

Das Problem liegt in Brüssel selbst.

Vom Player zur Marionette

Die Staaten Westeuropas wurden nach dem Krieg bekanntlich zu Vasallen der USA. Aber diese Vasallen hatten damals noch Politiker, denen die eigene Tradition und die eigenen Länder nicht egal waren, sondern die den USA auch mal Widerworte gegeben haben. Nehmen wir nur die deutsche Entspannungspolitik der 1970er Jahre, als die USA über die Annäherung zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetunion ganz und gar nicht glücklich waren. Trotzdem haben die Kanzler Brandt und Schmidt sie gegen alle Widerstände umgesetzt, weil das im deutschen Interesse war.

Sie haben die USA zwar ständig informiert und sowohl die USA als auch die Bundesregierung haben es vermieden, daraus einen offenen Streit zu machen, aber diese Kanzler haben mit der Ostpolitik eine Politik umgesetzt, die vor allem im deutschen Interesse war und der Hegemonialmacht USA nicht gefallen hat.

Heute wäre so etwas undenkbar. Spätestens seit Merkel hat es keinen deutschen Kanzler mehr gegeben, der eine eigenständige außenpolitische Position gehabt hätte, sie waren alle Befehlsempfänger der USA.

Und das gilt auch in anderen europäischen Ländern. Seit Chirac gab es keinen französischen Präsidenten mehr, der den USA Widerworte gegeben hätte. Und die Briten sind sowieso eine ganz eigene Kategorie, denn sie sind im Grunde seit dem Zweiten Weltkrieg, schon seit Churchill, zu einem Vasallen der USA geworden.

Ich traure dem britischen Imperium nicht nach, aber die britischen Regierungen nach Churchill haben ihr Weltreich widerstandslos aufgegeben und ihre Position als Weltmacht genauso widerstandslos an die USA übergeben. Seit dem leben sie in der Illusion, als engster Partner der USA zumindest noch irgendeine Form von Weltmacht zu sein, was natürlich Unsinn ist, denn dazu ist Großbritannien wirtschaftlich und auch militärisch viel zu schwach.

Das Problem ist also nicht, dass in der EU Entscheidungen zu langsam getroffen werden, weshalb das Vetorecht in der EZU abgeschafft werden soll, sondern das Problem ist, dass es in Europa keine Politiker mehr gibt, die noch für einen eigenständigen Kurs stehen und diesen – auch gegen Widerstände aus Brüssel oder Washington – umsetzen würden.

Die EU und ihre Mitglieder sind deshalb schwach, weil bei ihnen keine starken Persönlichkeiten mehr in Regierungsverantwortung kommen.

Wozu noch mit der EU sprechen?

Das ist der Grund, warum die EU, die auf dem Papier stark ist, weil sie 450 Millionen Einwohner und eine (noch) nennenswerte Wirtschaft hat, in der internationalen Politik keinerlei Rolle mehr spielt, obwohl sie mit ihrer großen Bevölkerung und Wirtschaft auch militärische Macht und internationalen Einfluss haben müsste. Beides hat sie aber nicht.

Der Grund dafür ist, dass die EU längst zu einem Erfüllungsgehilfen der transatlantischen Kräfte geworden ist. Und das Wort „transatlantisch“ muss wörtlich nehmen, denn es bedeutet „über den Atlantik“. Für Politiker in der EU ist es das Wichtigste, was man jenseits des Atlantiks denkt, nicht, wie es ihren Ländern und Völkern geht.

Heute wird verhindert, dass in der europäischen Politik Leute mit eigenen Ideen „nach oben“ kommen, wie aktuell das Beispiel Ungarn zeigt, wo Orban von der EU bis aufs Blut bekämpft wird, um seine Widerwahl zu verhindern, eben weil er einen eigenen Kopf hat und eigene Ideen hat, die von denen in Brüssel abweichen. Unter Orban hat Ungarn jedoch weit mehr internationalen Einfluss gewonnen, als man es von einem kleinen Land mit weniger als zehn Millionen Einwohnern erwarten würde.

Man muss Orban nicht mögen, aber er hat einen eigenen Kopf und setzt sich für die Interessen der Menschen in Ungarn ein. Nicht umsonst hat Ungarn beispielsweise die wohl niedrigsten Energiepreise in der EU, weil es sich Brüsseler Diktat, auf billige russische Energie zu verzichten, widersetzt.

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind vom Player in der internationalen Politik zur Marionette der USA geworden. Oder genauer gesagt, der Transatlantiker, die die US-Demokraten dominieren und denen auch viele Republikaner angehören, während Trump sich den Kampf gegen die Transatlantiker auf die Fahnen geschrieben hat. Das ist kein Lob für Trump, dessen Politik derzeit eine einzige Katastrophe ist, dass Trump die Transatlantiker bekämpft, ist nur die Feststellung einer Tatsache.

Aber welches Land sollte die EU oder einen ihrer Mitgliedsstaaten noch ernst nehmen und als Vermittler akzeptieren, wenn der Vermittler nur ein Erfüllungsgehilfe der USA ist, die an allen internationalen Konflikten beteiligt sind? Deutlicher gesagt: Wer akzeptiert den Komplizen seines Gegners als Schlichter im Streit?

Der russische Präsident Putin hat es schon vor vielen Jahren auf einer Podiumsdiskussion gesagt: Wenn die EU nur das nachplappert und umsetzt, was Washington will, dann macht es keinen Sinn, noch mit den Europäern zu sprechen, dann kann man auch direkt mit den USA sprechen.

Trump bringt es ans Licht

US-Präsident Trump ist ein Gegner der Transatlantiker und für die EU-Politiker daher automatisch der Feind. Sicherlich kann derzeit kaum jemand irgendetwas Gutes an Trumps Politik finden, aber genau das macht die Bedeutungslosigkeit der EU und ihrer Mitglieder so offensichtlich.

Unter dem Biden-Team wurde die EU endgültig zum Vasallen der USA, und zwar so deutlich, dass danach die ganze Welt den Worten Putins folgte und die EU bei wichtigen Themen nicht mehr berücksichtigte. Man nehme nur die offene Ankündigung von Biden in Anwesenheit von Kanzler Scholz, die Nord Streams – immerhin ein Milliardenprojekt deutscher und europäischer Konzerne – zu sprengen, ohne dass es von Scholz oder aus Europa generell irgendein Widerwort gab. Es gab in den letzten Jahren so viele Beispiele, bei denen die USA die Europäer vorgeführt haben – und zwar egal, ob das Biden-Team oder die Trump-Regierung.

Der Krieg in der Ukraine war ein Krieg der USA, auch wenn Trump heute das Gegenteil behauptet. Es war das Biden-Team, das Russland mit dem angedrohten NATO-Beitritt der Ukraine so sehr in die Ecke gedrängt hat, dass Russland sich nicht mehr anders zu helfen wusste, als das militärisch zu verhindern.

Ohne die USA als Antreiber hinter dem Prozess wäre das nicht passiert, denn die Skepsis der Europäer zu einem NATO-Beitritt war eigentlich groß, wie ja auch die heutige Diskussion über den EU-Beitritt der Ukraine zeigt. Praktisch niemand in Europa will die Ukraine in der EU sehen, das gleiche galt (und gilt) auch für die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Außer Lippenbekenntnissen haben die Europäer der Ukraine nichts zu bieten und in der EU und der NATO wollen sie sie nicht haben. Sie ist nur als Instrument im Kampf gegen Russland nützlich.

Aber als die Transatlantiker in Washington ab 2021 den baldigen NATO-Beitritt der Ukraine gefordert haben, hatte in Europa niemand mehr den Mut, sich dagegen auszusprechen. Und man beachte: Seit Biden nicht mehr im Weißen Haus ist, fordert in Europa niemand mehr ernsthaft den NATO-Beitritt der Ukraine. Selbst beim EU-Beitritt, gegen den Russland nicht einmal etwas hat, steht Europa auf der Bremse.

Trotzdem, und das ist die Schizophrenie, setzen die transatlantischen Politiker in Europa weiter auf die Unterstützung der Ukraine, obwohl das der EU und ihren Mitgliedsstaaten massiv schadet. Der Grund ist, dass es in Europa – mit wenigen Ausnahmen wie Orban – keine Persönlichkeiten mehr in den Regierungen gibt, die noch zu einer pragmatischen Politik fähig sind. Sie plappern Parolen nach und bleiben in Deckung, um bloß nicht irgendwo anzuecken. Und wenn ihre Länder dabei ruiniert werden, dann nehmen sie das hin, Hauptsache die „Einigkeit in der EU“ wird nicht gefährdet.

Und weil die heutigen Politiker in der EU alle schwache Figuren ohne eigene politische Ideen sind, sind sie Trump so sehr ausgeliefert. Man erinnere sich nur an das Handelsabkommen mit einseitigen Zöllen auf europäische Waren in den USA bei gleichzeitiger Zollfreiheit für US-Waren in Europa, das von der Leyen akzeptiert hat, weil sie meinte, Trump würde im Gegenzug weiter die Ukraine unterstützen. Es gab damals keinen Aufschrei in den EU-Mitgliedsstaaten gegen diese wirtschaftspolitische Kapitulation gegenüber Trump. Niemand in der EU hat sich getraut, bei dem eigentlich wirtschaftlich lebenswichtigen Thema Widerworte zu geben.

Aber Trump hat danach nicht etwa die Ukraine unterstützt, sondern gefordert, die USA sollten Grönland annektieren. Aber auch das hat keine ernsthaften Reaktionen in der EU ausgelöst. Im Gegenteil: Selbst in den Mainstream-Medien kann man inzwischen lesen, dass alle „Spitzenpolitiker“ in der EU vor allem darum bemüht sind, Trump nicht zu verärgern.

Nur: Welches andere Land soll diese Europäer noch ernst nehmen, die sich all das gefallen lassen und deren einzige Angst bei all dem ist, Trump allzu sehr zu verärgern? Wer soll solche Hampelmänner (m/w/d) denn ernst nehmen, die sich nicht einmal trauen, die elementarsten Interessen ihrer eigenen Länder und Völker zu verteidigen?

Die Gründe für die Schwäche der EU

Es gibt also objektive Gründe für die internationale Schwäche der EU. Der wichtigste ist die Tatsache, dass in der EU keine Politiker mehr „nach oben“ gelassen werden, die einen eigene Kopf, Prinzipien und ein historisches Bewusstsein für ihre eigenen Länder und deren Interessen und historische Stärken haben.

Die weiteren Gründe folgen daraus. Der wirtschaftliche Abstieg der EU-Staaten und der EU als Ganzes liegt ebenfalls daran, dass niemand sich mehr für die eigenen Länder einsetzt, sondern alles dem Gespenst der „einigen EU“ unterordnet. Im Ergebnis sind alle europäischen Länder im internationalen Vergleich wirtschaftlich schwächer geworden – und damit übrigens auch die EU als Ganzes.

Und dass niemand auf der Welt die EU und ihre Mitglieder politisch mehr ernst nimmt, liegt ebenfalls daran, dass es in der EU heute keine politischen Persönlichkeiten mehr gibt, sondern dass es als das wichtigste Prinzip gilt, den Ideen der Transatlantiker zu folgen, anstatt eine wirklich eigene Politik im Interesse der eigenen Länder und Völker zu machen.

Die EU könnte stark sein, aber sie hat sich zu einem Anhängsel der USA machen lassen. Und nicht einmal Trumps offene Verachtung für die Europäer kann daran etwas ändern. Wer soll solche rückgratlosen Figuren international noch ernst nehmen?

Das Ergebnis sehen wir: Bei der Ukraine-Krise sitzen die Europäer nicht einmal am Verhandlungstisch, obwohl sie doch unisono schreien, dass sie dabei ein Mitspracherecht haben wollen und nach ihrer eigenen Meinung auch haben sollten. Beim Gazakrieg waren sie ebenfalls nur Zuschauer, die keinerlei Einfluss auf den Lauf der Dinge genommen haben. Sie haben es ja nicht einmal versucht, sondern nur einseitig Israel unterstützt.

Und das ist nun auch beim Irankrieg passiert. Vom Beginn des Krieges haben die EU-Politiker aus der Zeitung erfahren und bei den Verhandlungen über seine Lösung sitzen sie wieder nicht am Tisch, obwohl Europa unter den Folgen wohl langfristig mehr leiden wird, als jeder andere Teil der Welt. Und sie haben auch hier nicht einmal versucht, etwas zur Lösung beizutragen, weil sie viel zu beschäftigt damit waren, Trump bloß nicht zu verärgern.

Das Problem der EU ist nicht, dass Brüssel zu langsam Entscheidungen fällt und dass man daher das Vetorecht abschaffen muss. Das Problem der EU ist, dass es die EU gibt, die sich zu einem Instrument der Transatlantiker gemacht hat. Deshalb interessiert sich in der Weltpolitik niemand mehr für die Meinung der EU.

Sie hat nämlich keine eigene Meinung, sondern verkündet stattdessen nur leere Phrasen über angebliche „Werte“, die ihre „Spitzenpolitiker“ auswendig lernen mussten, um an ihre Posten zu kommen.

(Auszug von RSS-Feed)

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Irans Rakete trifft Haifa – Israel’s $10 Billion Air Defense COLLAPSED!

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Am 7. April 2026 traf eine iranische ballistische Rakete Haifa – und vier Menschen bezahlten es mit ihrem Leben. Israels milliardenschweres Luftverteidigungssystem konnte den Einschlag nicht verhindern – und die Gründe dafür sind erschreckender als der Treffer selbst. In diesem Video analysieren wir die Technologie hinter dem Angriff, die fatale Mathematik des Abfangsystems und was dieser Moment für den weiteren Kriegsverlauf bedeutet. Die Mainstream-Medien zeigen euch die Explosion – wir zeigen euch, warum sie unvermeidlich war.

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Die langfristigen Aussichten für diesen tragischen Krieg

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Mehr als ein Monat ist bereits seit Beginn des Dritten Golfkriegs vergangen. Es ist an der Zeit, einige Berechnungen und Prognosen anzustellen

Lorenzo Maria Pacini (strategic culture)

Bestandsaufnahme

Mehr als ein Monat ist bereits seit Beginn des Dritten Golfkriegs vergangen. Es ist an der Zeit, einige Berechnungen und Prognosen anzustellen.

Zunächst die vorläufigen Überlegungen und den aktuellen Stand des Konflikts.

  1. Der Iran hat der ganzen Welt gezeigt, dass der kollektive Westen durch die Blockade der Straße von Hormus in eine Krise gestürzt werden kann.

Dieser erste Punkt darf nicht unbemerkt bleiben. Die Blockade der Straße von Hormus ist derzeit der zentralste und wichtigste Aspekt des Konflikts. Der Mangel an Energielieferungen lähmt die westlichen Volkswirtschaften (und die Politik) und stürzt die halbe Welt in eine bevorstehende und beispiellose Krise. Diese Blockade wird die wirtschaftliche, kommerzielle und monetäre Geschichte der ganzen Welt komplett umgestalten. Und jeder hat gesehen, dass es „sehr wenig“ braucht, um die westliche Arroganz zu zerschlagen, weil etwa 200 Länder beobachten, was passiert, und mindestens die Hälfte dieser Zahl hat ein ernsthaftes Interesse daran, den Zusammenbruch des Westens zu sehen.

  1. Der Iran hat gezeigt, dass ohne Energie die westliche Macht zusammenbricht.

Bis heute sprechen wir von etwa 20–30% der Energieversorgung, was sicherlich nicht die Summe ist, noch ist es unmöglich, sie neu zu kalibrieren. Es ist jedoch ebenso wahr, dass der kollektive Westen Schwierigkeiten hat, eine Alternative zu finden. Wir sprechen von einem System von Ländern, die auf Energieimporte angewiesen sind und nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Das bedeutet, dass der Iran jetzt die Zukunft eines ganzen Teils der Welt in den Händen hält und dass dieser Konflikt einen Großteil der Zukunft des Westens bestimmen wird. Die Rhetorik der Alten Welt bröckelt angesichts der harten Realität der Geopolitik.

  1. Der Iran schafft es, sich gegen eine Supermacht und eine weitere Atommacht zu stellen.

Das war undenkbar für die westliche Gemeinschaft, aber es geschieht: Der Iran stellt sich gegen die USA, eine nukleare Supermacht, und Israel, eine Atommacht. Die Spielregeln wurden neu geschrieben. Die nukleare Abschreckung des zwanzigsten Jahrhunderts gerät ins Stocken. Die Zivilisation ist immer noch stärker als Barbarei.

  1. Nichts wird jemals wieder dasselbe sein, und der Iran brauchte, um dies allen zu erklären, insbesondere Europa.

Europa ist ein Kontinent der Blinden, die die Blinden führen. Die völlige Hartnäckigkeit der europäischen Staats- und Regierungschefs ist der Untergang der europäischen Bevölkerung. Die Welt bewegt sich auf eine multipolare Ordnung zu, aber sie versuchen verzweifelt, ihr altes System zu verewigen. Der Konflikt in der Ukraine reichte nicht aus, um die Menschen aufzuwecken; vielleicht wird sich jetzt, wenn die Preise in die Höhe schießen, (hoffentlich) etwas ändern.

Lasst uns argumentieren

Lassen Sie uns damit das Argument entwickeln.

Das Hauptziel der Vereinigten Staaten ist es, die Volksrepublik China daran zu hindern, ein Niveau der technologischen Entwicklung zu erreichen, das die strategische Kluft zwischen Washington und Peking endgültig unwiederbringlich machen würde. In diesem Sinne stellt die Ausrichtung auf geopolitische Knotenpunkte wie Venezuela und Iran eine indirekte Eindämmungsstrategie dar. Für China stellt Venezuela einen Energie- und Logistik-Außenposten dar, der für die Durchdringung Amerikas nützlich ist, während der Iran als wirtschaftlicher und politischer Dreh- und Angelpunkt im Nahen Osten dient, der für die sogenannte „Neue Seidenstraße“ (Belt and Road Initiative) von entscheidender Bedeutung ist. Die Vereinigten Staaten verstehen, dass die Schwächung dieser Allianzen darauf hinausläuft, die systemische Projektion der chinesischen Macht zu verlangsamen. Es ist Geopolitik für Dummies, mehr nicht.

Die einzigartige Natur des chinesischen Modells – basierend auf einer geplanten, disziplinierten Staatswirtschaft, die von einer konfuzianischen Machtvision durchdrungen ist – gibt Peking jedoch eine außergewöhnliche Fähigkeit, geopolitische Schocks zu absorbieren. Der chinesische strategische Pragmatismus funktioniert nach einem alten Muster, das auf die Maximen von Sun Tzu zurückgeführt werden kann: Kämpfe niemals einen Krieg, den du nicht gewinnen kannst. Dies impliziert, dass China sich nicht der offenen militärischen Feindseligkeit aussetzt, sondern es vorzieht, geduldig in den wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Bereichen zu manövrieren, sich an die Bewegungen des Feindes anzupassen und Hindernisse in Möglichkeiten umzuwandeln, um seine eigenen Flugbahnen der internen Konsolidierung neu zu definieren.

Die Landschaft des Nahen Ostens erlebt eine der tiefgreifendsten geopolitischen Rekonfigurationen seit dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die in den 1920er Jahren von der London-Paris-Achse etablierte künstliche Karte, die später nach dem Zweiten Weltkrieg unter US-Revisoren verwaltet wurde, ist nun völlig veraltet. Die Petro-Monarchien des Golfs, die auf Rentiersystemen und der Abhängigkeit vom Dollar basieren, stehen vor einer Überlebenskrise. Der fortschreitende Niedergang des Dollars als hegemoniale Währung untergräbt nicht nur die wirtschaftlichen Grundlagen von Staaten wie Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait, sondern stellt auch die gesamte politisch-finanzielle Architektur in Frage, die die Ölordnung seit 1973 aufrechterhält.

Der Zusammenbruch des Dollar-Öl-Systems wird disruptive Auswirkungen haben: Einerseits wird es die Fähigkeit der Golfmonarchien schwächen, die innere Stabilität und den Konsens aufrechtzuerhalten; auf der anderen Seite wird es Einflussräume für neue Akteure wie den Iran, die Türkei und indirekt China und Russland eröffnen. In diesem Übergang werden die Vereinigten Staaten versuchen, die Kontrolle durch strategisches Chaos zu behalten und regionale Spannungen zu schüren, um die Bildung einer neuen Ordnung im Nahen Osten zu verhindern, die nicht mit ihrer Dominanz übereinstimmt. Die Linearität dieses Plans ist jedoch kompromittiert: Bündnisse verschieben sich, sektiererische und politische Bruchlinien vermehren sich, und die alte koloniale Ordnung des Nahen Ostens wird durch die innere und transkontinentale Dynamik zunehmend untergraben.

Im Gegensatz zu dem, was viele Beobachter behaupten, ist die totale Entdollarisierung selbst für China und Russland kein vorteilhaftes Ziel. Der vollständige Zusammenbruch des Dollars würde in der Tat einen systemischen Zusammenbruch der Weltwirtschaft auslösen und eine Vertrauenskrise in den internationalen Handel und die Währungsreserven auslösen. Peking und Moskau hingegen streben eine Umgestaltung der Stärke des Dollars an – das heißt, einen Übergang zu einem multipolaren Währungssystem, das die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten verringert, aber seine Rolle als globaler Maßstab nicht beseitigt.

In diesem Zusammenhang spielt der Iran eine symbolische und funktionale Rolle: Durch die Forderung nach internationalen Zahlungen in Yuan stärkt Teheran seine Integration in die chinesische Wirtschaft und hilft, die Verwendung der Währung Pekings auf den Energiemärkten zu konsolidieren. Dieser Schritt zielt nicht darauf ab, den Dollar zu zerstören, sondern das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Washington einen Teil des Einflusses zu entziehen, den es durch die Kontrolle der Finanzkreisläufe und der internationalen Sanktionen ausübt. Der „Währungskrieg“ entsteht daher als integraler Bestandteil des hegemonalen Wettbewerbs zwischen Machtmodellen – dem amerikanischen liberalen Modell und dem chinesischen staatlich ausgerichteten Modell – sowohl globalisiert, als auch antithetisch in ihren kulturellen Grundlagen.

Europa, das Opfer

Auf dem globalen Schachbrett befindet sich Europa wieder einmal in der Position eines Nebenopfers der Strategien der Großmächte. Nach drei Jahrzehnten wirtschaftlicher Stagnation, die durch Sanktionen gegen Russland und Energieturbulenzen verschärft wird, bewegt sich die Europäische Union in Richtung eines Paradigmas der „Kriegswirtschaft“. Die europäischen Institutionen, die sich der Zerbrechlichkeit des industriellen Systems und der Energieschwachstellen bewusst sind, fördern massive Investitionen in den Verteidigungssektor, die als Sicherheitsmaßnahmen dargestellt werden, aber dazu dienen, die inländische Produktion künstlich zu erhalten.

Sowohl der NATO-Generalsekretär als auch die Europäische Kommission betonten vor Monaten die Notwendigkeit einer „Wirtschaftsmobilisierung in Kriegszeiten“, ein klares Zeichen dafür, dass Europa seine strategische Autonomie aufgibt, um sich an die Anforderungen des transatlantischen Militärkomplexes anzupassen. Eine solche Abhängigkeit kommt jedoch sowohl Russland als auch den Vereinigten Staaten zugute: Moskau kann es sich leisten, das direkte Engagement in einem konventionellen Konflikt gegen ein geschwächtes Europa zu begrenzen, während Washington diese Fragilität ausnutzen kann, um die alten eurozentrischen Machtstrukturen abzubauen, beginnend mit der NATO. Grundschule, Watson. Die Mathematik arbeitet zugunsten aller Beteiligten.

Die allmähliche Auflösung der NATO – eine Organisation, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um Europa unter britischem und amerikanischem Einfluss zu schützen – würde den Staatsstreich der alten Ordnung übertragen. Ohne diese Ausgleichsstruktur hätten die Vereinigten Staaten freie Hand, um Europa direkt zu dominieren und ihre Form des Imperialismus im neomonarchischen Sinne neu zu definieren: eine Macht, die nicht mehr von multilateralen Institutionen ausgeglichen, sondern auf postdemokratischer einseitiger Herrschaft beruht.

Der Nahostkonflikt offenbart sich somit nicht nur als regionale Krise, sondern als Katalysator für globale Veränderungen, die die Geographie der Macht für die kommenden Jahrzehnte neu zeichnen sollen. Der indirekte Angriff auf China, die Metamorphose des Nahen Ostens, die Umgestaltung des Dollars und der europäische Zusammenbruch konvergieren alle zu einem einzigen Weg: Dieser Krieg wird die Welt mehr verändern als jeder andere, der bisher gekämpft wurde.

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Wird Trump von Deep State inmitten der iranischen Katastrophe „neutralisiert“?

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Von Uriel Araujo (globalresearch)

Die Vereinigten Staaten stehen erneut vor einer Befehlskrise auf den höchsten Ebenen ihres militärischen Establishments, während eines zunehmend riskanten ausländischen Krieges, der den Weltfrieden und die Weltwirtschaft bedroht.

Man fragt sich dann, ob Trump effektiv regieren kann und wie lange.


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Verteidigungsminister Pete Hegseth (heute „Kriegsminister“ genannt) hat kürzlich die Entfernung mehrerer Spitzenoffiziere beaufsichtigt, darunter der Generalstabschef der Armee. Randy George und andere hochrangige Kommandeure berichteten von Meinungsverschiedenheiten über das Verhalten und den Umfang des katastrophalen Krieges im Iran. In Wahrheit gibt es seit einiger Zeit ein Muster von Entlassungen innerhalb des Pentagons (und übrigens in der breiteren Bundesverwaltung) und signalisierte breitere Bemühungen, das Militär und die zivile Hierarchie entlang ideologischer Linien umzugestalten: Der iranische Krieg intensivierte ihn.

Die laufende Operation im Iran ist in jedem Fall in eine noch gefährlichere Phase eingetreten, mit zunehmenden Warnungen von Militärs vor dem Risiko einer Eskalation, möglichen Bodenoperationen und der Möglichkeit katastrophaler Verluste. Pensionierte Armeegeneräle und andere haben ein solches Szenario als „absolute Katastrophe“ bezeichnet. Die Internationale Energieagentur und Ökonomen warnwarnen vor einer „großen Bedrohung“ für die Weltwirtschaft, mit potenziellen BIP-Erfolgen, Unterbrechungen der Lieferkette und rezessivem Druck.

Daher sind die Einsätze nicht nur militärisch, sondern zivilisatorisch, sogar aus amerikanischer Sicht, die (bereits abnehmende) Glaubwürdigkeit der globalen Führung der USA und die Stabilität des internationalen Systems selbst berührt.

Spannungen zwischen ziviler Führung und Militär sind in der amerikanischen Geschichte natürlich kaum neu. Doch die aktuelle Episode ist etwas anderes. Während Präsident Donald Trump die Idee des „Regimewechsels“ im Iran offen vorangetrieben hat, scheint sich ein Regimewechsel innerhalb des amerikanischen Staates selbst zu entfalten, ironischerweise genug.

Seit langem beschreiben Analysten eine „Doppelregierung“, die in den USA tätig ist. Das von Michael Glennon artikulierte Konzept bezieht sich auf den anhaltenden Einfluss der nationalen Sicherheitsbürokratie, die unabhängig von den Wahlergebnissen mit einem gewissen Grad an Kontinuität arbeitet. Diese Struktur, die manchmal als „Tiefstaat“ bezeichnet wird, ist seit langem eine Quelle der Reibung mit gewählten Präsidenten, insbesondere bei denen, die verwurzelte Politiken oder institutionelle Vorrechte in Frage stellen wollen.

Trumps Regierungsführung, sowohl in ihrer ersten als auch in der aktuellen Regierung, wurde durch eine offene Konfrontation mit einem Teil dieses Apparats definiert. Seine Bemühungen, sensible Akten zu deklassifizieren, Geheimdienste zu überholen (mit „Säuberungen“ gleichmäßig) und außenpolitische Prioritäten umzugestalten, wurden von den Unterstützern als notwendiges Korrektiv interpretiert („den Sumpf ablassen“). Kritiker sehen sie jedoch als destabilisierend an; sie waren auch Teil seiner Suche nach der Erweiterung seiner eigenen Präsidentschaftsmächte.

Historische Präzedenzfälle deuten darauf hin, dass solche Konflikte weitreichende Folgen haben können. Tatsächlich haben Elemente innerhalb des Geheimdienstapparats manchmal gehandelt, um die Autorität des Präsidenten einzuschränken, zu schwächen oder zu neutralisieren. Die Tatsache, dass Sektoren der Geheimdienste („Doppelregierung“) an der Sabotation und Aufdeckung der Nixon-Regierung (über Watergate) beteiligt waren, ist gut dokumentiert, nachdem sie lange Zeit von Autoren wie Jim Hougan, Shane O’Sullivan und Chris Collins untersucht wurden. Ebenso gibt es Indizien, die aus der HSCA (1979) und kürzlich freigegebenen JFK-Attentatsakten und anderen Dokumenten stammen, die darauf hindeuten, dass sich Schurken oder einzelne Elemente innerhalb der Geheimdienste (insbesondere der CIA) mit dem organisierten Verbrechen in den Ereignissen, die zur Neutralisierung von Präsident Kennedy führen, kreuzen können.

In Anbetracht der Einsätze ist ein Szenario, in dem Trump watergated„wassergetrieben“, bidened„gebietet“ oder sogar irgendwie kennedied„wärmsucht“ wäre, daher nicht zu weit hergeholt.

Die derzeitige Kombination aus internen Säuberungen, militärischem Druck und institutionellem Misstrauen schafft zumindest ein volatiles Umfeld. Die Möglichkeit eines verfassungsrechtlichen Pushbacks, einschließlich Amtsenthebungsverfahren oder anderer Geräte (sanityz. B. sogar die Befragung des Oberbefehlshabers) kann nicht direkt abgewiesen werden. Auch die subtileren Formen des bürokratischen Widerstands, die von Lecks bis hin zu operativen Verlangsamungen oder Sabotage reichen, können zum einen nicht reichen.

Die Vereinigten Staaten haben in den letzten Jahren tatsächlich eine stetige Erosion der politischen Legitimität erlebt. Die Kontroversen um den kognitiven Zustand des ehemaligen Präsidenten Joe Biden und die Berichte über ein triumvirate„Triumvirat“, das an seiner Stelle regiert, waren ernst genug. Trumps Rückkehr an die Macht (nach drei noch ungelösten Mordversuchen) löste diese Bedenken nicht.

Unterdessen hat die Störung der Straße von Hormus bereits erhebliche Schocks auf den globalen Energiemärkten ausgelöst, wobei die Ölpreise steigen und der Inflationsdruck zunimmt. Ökonomen warnen vor einem möglichen globalen Abschwung, während Analysten die Belastung der US-Allianzen und der militärischen Ressourcen hervorheben. In einem solchen Kontext ist eine schlüssige Führung eine schwierige Notwendigkeit.

Die Vereinigten Staaten, wenn auch rückläufig, sind immer noch die mächtigste Nation der Welt, und sie befinden sich heute in einem Moment tiefer Unsicherheit. Das Ergebnis des anhaltenden iranischen Krieges wird nicht nur den Verlauf dieses Konflikts prägen, sondern auch die Zukunft der amerikanischen Regierung selbst bestimmen.

Man erinnert sich vielleicht daran, dass Trump selbst, nicht so subtil, mit „Putsch“ -Ideen in Bezug auf die bevorstehenden Wahlen geflirtet hat, mit Gesprächen über „Übernehmen“. Ein ausgewachsener Putsch gegen seine eigene sprunghafte Präsidentschaft inmitten eines Krieges bleibt bisher unwahrscheinlich. Es bleibt abzuwarten, wie und wann das amerikanische System (einschließlich der „Doppelregierung“) versuchen wird, seinen eigenen gefährlichen Weg zu korrigieren.

*

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf InfoBrics veröffentlicht.

Uriel Araujo, Anthropology PhD, ist ein Sozialwissenschaftler, der sich auf ethnische und religiöse Konflikte spezialisiert hat und umfangreiche Forschungen zu geopolitischen Dynamiken und kulturellen Interaktionen bietet. Er schreibt regelmäßig für Global Research.

 

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Mehr Futter für den Krieg

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Ausreiseantrag zwischen 17 und 45 Jahren

Autor: Uli Gellermann (rationalgalerie)

Die deutschen Einheitsmedien haben kollektiv weggeschaut und geschwiegen: Seit dem 1. Januar 2026 ist das „Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes“ in Kraft getreten. Und seit diesem Tag brauchen Männer zwischen 17 und 45 Jahren eine Genehmigung, um länger das Land zu verlassen. Auch der historische Kontext zum Volkssturm der Nazis fiel keinem der Meinungsmacher auf: Damals stand an den Wänden: „Männer zwischen 16 und 60 Jahren gehören an die Front – nicht in den Bunker“.

Sinnstiftung des Kriegs

Wahrscheinlich ist es nur der Mangel an Bunkern, die dem Pistorius-Ministerium den Klartext verbot. Stattdessen fiel dem Minister dieser Vertuschungs-Satz ein: „Sinnstiftend, attraktiv, digital: Mit dem Neuen Wehrdienst reagiert Deutschland auf die veränderte sicherheitspolitische Lage und die Anforderungen an die Landes- und Bündnisverteidigung.“ Der Sinn ist die „Kriegstüchtigkeit“, ein Begriff, der auch von Pistorius erfunden wurde und die Mobilisierung gegen Russland meint. Dass die „Modernisierung“ wesentlich für die Rüstungsindustrie „attraktiv“ ist, kann jeder erkennen, der bei Verstand ist.

Pistorius´ Kampfreserven

Während der NATO-Partner USA einen völkerrechtswidrigen Angriff gegen den Iran von seinem deutschen Stützpunkt in Ramstein führt, sichert sich Pistorius die Kampfreserven für den Tag, an dem der Iran gegen Deutschland zurückschlägt. Auch für den fortdauernden Ukrainekrieg, von der NATO provoziert und von Russland abgewehrt, wird Wadepuhl an die Reserven denken. Immerhin hat sich Wolodymyr Selenskyj schon über den mangelnden Nachschub von Patriot-Raketen beschwert. Zudem desertieren viele ukrainische Soldaten und entziehen sich der Mobilisierung.

Millionen für Rheinmetall

Der oberschlaue Bundesaußenminister Johann Wadephul hat schon dafür plädiert, das EU-Einstimmigkeitsprinzip wegen der ungarischen Blockaden bei Ukraine-Hilfen und Russland-Sanktionen abzuschaffen. Stattdessen solle die EU hier mit Mehrheitsentscheidungen agieren. Dass die deutsche RüstungsIndustrie von der Blockade eines 90-Milliarden-Kredits für Kiew nicht begeistert ist, versteht sich: So viele schöne Millionen für so viele Tote ist für Rheinmetall & Co. ein gutes Geschäft; die Meinung der toten Kriegsopfer tauchen in den Medien nicht auf.

Verschärfung der ideologischen Front

Die Toten mahnen offenkundig nicht zum Frieden, wie man auf den Denkmälern lesen kann. Die Toten spielen kaum eine Rolle in der Kriegsberichterstattung, und die Sender halten ihnen auch keine Mikros an die verzerrten Gesichter. Die Bombardierung einer iranischen Mädchenschule wird in deutschen Medien als „Vorfall“ runtergetextet, und der israelische Genozid in Gaza wird nicht beim Namen genannt. In dieser ideologischen Kriegsfront darf auch die Verschärfung der Wehrpflicht in den Medien keine Rolle spielen.

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Merz verrät Deutschland: Statt russischem Gas jetzt US-Kolonie

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Während Russland jahrzehntelang ein zuverlässiger Energielieferant war, macht Friedrich Merz Deutschland zum Spielball von US-Interessen. 96 Prozent der LNG-Importe stammen aus den USA – sie sind teurer, energieintensiver und machen politisch erpressbarer. Statt endlich Realpolitik zu wagen und auf Entspannung mit Moskau zu setzen, verschärft Merz den antirussischen Kurs und opfert damit den deutschen Industriestandort. 

Von Hans-Ueli Läppli (rtdeutsch)

Der Schweizer Roger Köppel hat es auf den Punkt gebracht:

„Deutschland ist energiepolitisch abhängiger von den Vereinigten Staaten als je zuvor.“

Der Chefredakteur der Weltwoche nennt das, was die Berliner Politik seit 2022 betreibt, beim Namen: einen absurden Konfrontationskurs gegen Russland, getrieben von gefährlichem Moralismus und maßloser Selbstüberschätzung.

Statt weiterhin günstiges russisches Pipeline-Gas zu beziehen, haben EU-Bürokraten die bestehenden Energieverbindungen gekappt, die letzten Kernkraftwerke stillgelegt und die Bevölkerung in eine kostspielige energiepolitische Illusion geführt. Daraus folgt eine Industrie, die unter Druck steht, und eine Abhängigkeit von US-Flüssigerdgas (LNG), die jede frühere Russland-Abhängigkeit weit übertrifft.

Und wer setzt diesen Irrweg unbeirrt fort? Friedrich Merz. Der Kanzler der Union, der eigentlich für „Wirtschaftskompetenz“ und „Realismus“ stehen wollte, macht genau dort weiter, wo Olaf Scholz und Robert Habeck aufgehört haben – nur noch ideologischer.

Merz fordert mehr Druck auf Russland, mehr Waffen für die Ukraine, die „Erschöpfung“ Moskaus und die Enteignung russischer Vermögenswerte.

Selbst wenn Washington unter Donald Trump die Sanktionen lockern sollte, stellt sich Merz jeder Annäherung entgegen. Die EU-Kommission in Brüssel unterstützt diesen Kurs und erwägt sogar ein vollständiges Verbot russischen LNG ab 2027. Deutsche Interessen spielen dabei kaum eine Rolle. Stattdessen dominiert ein klar transatlantisch geprägtes Denken.

Die Zahlen unterstreichen die dramatische Abhängigkeit. 2025 kamen 96 Prozent der deutschen LNG-Importe aus den USA – ein Rekord. Das Gas ist teurer, energieintensiver in der Produktion und logistisch anfälliger als das frühere russische Pipeline-Gas, das jahrzehntelang stabil und preiswert floss.

Norwegen liefert zwar weiterhin per Pipeline, doch der flexible und zugleich kostspielige Anteil, der die Preisspitzen prägt, kommt fast ausschließlich aus Übersee.

Steigende Strom- und Gaspreise, die Abwanderung energieintensiver Betriebe und eine schleichende Deindustrialisierung sind die Konsequenz. Die deutsche Chemie-, Stahl- und Automobilindustrie trägt die Last einer Politik, die Russland treffen sollte, am Ende jedoch der eigenen Wirtschaft schadet.

Wer ernsthaft glaubt, Russland sei der aggressive Störenfried und die USA der selbstlose Retter, ignoriert die Realität. Moskau war über Jahrzehnte ein zuverlässiger Energielieferant, der nie aus geopolitischer Laune heraus Lieferungen eingestellt hat – bis der Westen mit Sanktionen und NATO-Osterweiterung die Eskalation selbst herbeigeführt hat.

Russland verfügt über die größten konventionellen Gasreserven der Welt und ist geografisch unser natürlicher Nachbar. Eine pragmatische Energiepartnerschaft mit Russland wäre nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern auch geopolitisch klug, da sie Europa von der amerikanischen Energiedominanz befreien und echte Unabhängigkeit schaffen würde.

Stattdessen betreibt Merz mit seiner EU-treuen Linie genau das Gegenteil. Er opfert deutsche Wettbewerbsfähigkeit auf dem Altar eines moralischen Feldzugs, der weder die Ukraine wirklich rettet noch Russland schwächt – sondern nur die eigene Industrie.

Die „Zeitenwende“ war keine echte Wende, sondern ein Bruch mit der bisherigen Linie, weg von nüchternem Interesse hin zu transatlantischer Gefolgschaft und grünem Moralismus. Köppel hat recht, die Selbstüberschätzung muss enden.

Deutschland braucht keine neue Abhängigkeit von Washington, sondern Realpolitik, wieder russisches Gas und endlich einen Kanzler, der deutsche Interessen über US-amerikanische und Brüsseler Ideologie stellt.

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Europa ohne Öl

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von Michael Hollister (tkp)

Folge dem Öl – Teil 2: Wie der Westen sich selbst aus dem Spiel nahm – und wer davon profitiert

Am 1. April 2026 schrieb Donald Trump auf Truth Social: „All of those countries that can’t get fuel because of the Strait of Hormuz – I have a suggestion for you: Number one, buy from the US. We have plenty. And number two, build up some delayed courage, go to the Strait, and just TAKE IT.“ Und ergänzte: „The United States won’t be there to help you anymore.“

Dieser Satz ist kein Affront. Er ist keine Provokation. Er ist eine Zustandsbeschreibung – und Trump weiß das genau. Europa kann nicht. Weder kaufen, was es wirklich braucht, noch hin und holen, was es benötigt. Der erste Teil dieser Serie hat gezeigt, wie die US-Strategie China über Energieentzug einhegt – Venezuela, Iran, Panama als aufeinanderfolgende Schritte einer kohärenten Logik. Dieser zweite Teil zeigt, was mit dem anderen Ende dieser Strategie passiert ist: mit Europa.

Das Ergebnis ist klar. Ob es Plan oder Opportunismus war – das bleibt Aufgabe des Lesers zu beurteilen. Die Fakten sprechen für sich.

1. Der erste Schnitt: Nord Stream und das Ende der russischen Energiebrücke

Europa hat sich über Jahrzehnte auf russisches Erdgas als Rückgrat seiner Energieversorgung verlassen. Nicht aus Naivität, sondern aus ökonomischer Logik: russisches Gas war günstig, zuverlässig und über kurze Leitungswege lieferbar. Die Nord Stream Pipelines – Nord Stream 1 seit 2011 in Betrieb, Nord Stream 2 fertiggestellt aber nie kommerziell genutzt – waren die physische Verkörperung dieser Abhängigkeit. 55 Milliarden Kubikmeter Kapazität pro Jahr. Für Deutschland allein.

Im September 2022 wurden beide Pipelines gesprengt. Drei von vier Strängen zerstört, einer beschädigt. Es war der größte Angriff auf kritische Energieinfrastruktur in der Geschichte Europas in Friedenszeiten.

Wer es getan hat, ist juristisch nicht abschließend geklärt. Was dagegen klar ist: Das Ergebnis. Europa erhält kein russisches Gas mehr über diese Route. Und Russland, sanktioniert mit über 20 EU-Sanktionspaketen, hat seine Energieexporte konsequent nach Asien umgeleitet – nach China, Indien, in den Globalen Süden. Der Weg zurück ist politisch auf absehbare Zeit verbaut.

Die Konsequenzen für Europa sind messbar. Die Energiepreise explodierten 2022–2023 auf das Drei- bis Vierfache des Vorkriegsniveaus. Die Industrie – insbesondere die deutsche, die auf günstiger Energie als Wettbewerbsvorteil aufgebaut war – begann systematisch abzuwandern. BASF, der größte Chemiekonzern der Welt mit Stammsitz in Ludwigshafen, hat seine Produktion in China massiv ausgebaut. Was dort bleibt, ist zunehmend nur noch Verwaltung. Volkswagen schließt Werke in Deutschland. Die Chemieindustrie insgesamt – 45 Prozent des deutschen Industrieverbrauchs entfällt auf Erdgas – steht vor einer Standortfrage, die keine politische Rede beantwortet.

Energieversorgungsweg Ost: gekappt.

2. Der zweite Schnitt: Hormuz, Houthis und das Doppelschloss

Der erste Weg war Russland. Der zweite Weg war die Golfregion.

Seit dem 28. Februar 2026, dem Beginn der Operation Epic Fury, ist die Straße von Hormuz faktisch gesperrt. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels und 20 Prozent des globalen LNG-Handels passieren diese 33 Kilometer breite Meerenge an der Südküste Irans. Vor dem Krieg: täglich über 110 Schiffe. Heute: weniger als 10 – und die bezahlen dem iranischen IRGC bis zu 2 Millionen Dollar pro Durchfahrt in chinesischen Yuan.

Der zweite Engpass ist Bab al-Mandab, das „Tor der Tränen“ zwischen Jemen und dem Horn von Afrika – Eingang zum Roten Meer, Zugang zum Suezkanal. Rund 12 Prozent des weltweiten Seehandels laufen hier durch. Seit dem 28. März 2026 sind die Houthis aktiv in den Krieg eingetreten und haben Israel zweimal angegriffen. Die Drohung, auch Bab al-Mandab zu schließen, ist damit keine Theorie mehr, sondern ein aktivierter Mechanismus.

Hormuz und Bab al-Mandab sind keine benachbarten Engpässe. Sie sind aufeinanderfolgende Chokepoints auf derselben Energiearterie – der Route, die Golfstaaten-Öl nach Europa bringt. Wenn Hormuz blockiert ist, verlässt das Öl den Persischen Golf nicht. Wenn Bab al-Mandab blockiert ist, erreicht es das Mittelmeer nicht. Beide gleichzeitig: Die Route bricht von Ende zu Ende zusammen.

Für die Analyse der militärischen Dimension dieses Doppelschlosses und seiner Konsequenzen für mögliche US-Bodenoperationen: Iran Insight: Bodentruppen und das Doppelschloss

Für die nuklearen Risiken am dritten Chokepoint der Region: Iran Insight: Was passiert, wenn Buschehr brennt

Saudi-Arabiens East-West-Pipeline – 7 Millionen Barrel täglich Kapazität, umgeht Hormuz vollständig – läuft seit dem 28. Februar auf voller Last. Das ist kein Zufall. Das ist Krisenvorsorge, die Riad seit Jahren aufgebaut hat. Für Saudi-Arabien gibt es einen Ausweg. Für die Öltanker aus Kuwait, den VAE oder Katar gibt es ihn nicht.

Energieversorgungsweg Süd: gekappt.

3. Spanien – das einzige europäische Land, das es begriffen hat

Während Deutschland, Frankreich und Großbritannien sich in diplomatischen Formulierungen verloren, hat Spanien eine einfache Entscheidung getroffen: keine US-amerikanischen oder israelischen Militäroperationen von spanischem Boden aus.

Die Flughäfen wurden für entsprechende Operationen geschlossen. Die Ansage war klar und öffentlich.

Das Ergebnis: Iran hat Spanien freie Hormuz-Durchfahrt gewährt. Während der Rest Europas über steigende Energiepreise klagt, kauft Spanien golfstaatliches Öl.

Das ist kein Zufall. Das ist die iranische Umsetzung eines einfachen Prinzips: Wer nicht kämpft, wird nicht bestraft. Das ist gleichzeitig die praktische Widerlegung der These, Europa könne keine neutrale Position einnehmen. Spanien hat es getan. Es funktioniert.

Was sagt das über die anderen? Darüber möge der Leser urteilen.

4. Europas militärische Handlungsunfähigkeit – Zahlen statt Rhetorik

Trump sagt: „Go get your own oil.“ Was klingt wie eine Herausforderung, ist in Wirklichkeit eine Unmöglichkeit – und Trump weiß das.

Die Bundeswehr verfügt nach den Erkenntnissen eigener Analysen (Kriegstüchtig auf dem Papier, Siegfähig in der Planung) über Munition für zwei bis drei Tage intensiven Kampfes. Nicht Wochen. Nicht Monate. Tage. Die Luftwaffe kann mit ihren vorhandenen Raketen etwa vier Tage Luftkrieg führen, danach sind die Bestände erschöpft. Die Marine? Nach Angaben des Verteidigungsausschusses: rund fünf Tage Seegefecht, dann sind die Flugabwehrraketen leer – und es gibt keinen Nachschub, weil das Aufmunitionieren im Ausland aufgrund von Gefahrgutregeln nicht möglich ist. Die Fregatte kommt nach Deutschland zurück, munitioniert auf, fährt wieder runter. Das dauert Wochen.

Die Logistik: Eine Brigade benötigt täglich 125.000 Liter Kraftstoff. Neun NATO-fähige Brigaden erfordern rund 810 Tankfahrzeuge. Vorhanden: zwischen 100 und 120. 87 Prozent fehlen.

Die Artillerie: Bedarf bis 2031 an 155mm-Geschossen: 230.000 Stück. Vorrat: etwa 20.000. Fehlmenge: 91 Prozent. Im Ukraine-Krieg verschießt Russland täglich 10.000 bis 20.000 Granaten. Alle deutschen Vorräte würden für einen einzigen Tag reichen.

Die Kampferfahrung: Von 93.000 Afghanistan-Veteranen hatten maximal 1.300 bis 1.900 Soldaten echte Gefechtserfahrung – heute noch aktiv und einsatzfähig. Das sind ein bis zwei Prozent der Bundeswehr.

Und das nach der „Zeitenwende“, nach 100 Milliarden Sondervermögen, nach „Germany is back“. Fünf Patriot-Systeme wurden an die Ukraine abgegeben. Panzerhaubitzen, Leopard-Panzer, Munition – verschenkt, ohne Ersatz. Die 10. Panzerdivision wurde 2025 als „einsatzbereit“ deklariert, indem alle anderen Verbände kanibalisiert wurden. Außerhalb dieser einen Division liegt die Einsatzbereitschaft bei rund 50 Prozent.

Das Vereinigte Königreich und Frankreich sind besser aufgestellt – aber nicht so gut, dass ein erzwungenes Öffnen der Straße von Hormuz gegen den Willen Irans, der IRGC-Marine und ihrer Schnellboote, Drohnen und Anti-Schiff-Raketen eine realistische Option wäre. 22 Länder haben sich dem US-Koalitionsrahmen für Hormuz angeschlossen – darunter VAE, Bahrain, Kanada, Australien und mehrere europäische Staaten. Aber selbst diese Koalition hat die Meerenge nicht geöffnet.

Europa kann nicht hingehen und sich das Öl holen. Nicht militärisch. Nicht logistisch. Nicht politisch.

5. Die wirtschaftliche Auszehrung – drei Jahrzehnte in einem Satz

Die Energiekrise ist nicht der Beginn von Europas wirtschaftlicher Schwächung. Sie ist das vorläufige Ende eines langen Prozesses.

Deutschland war über Jahrzehnte das Rückgrat der europäischen Industrie – aufgebaut auf drei Säulen: günstige Energie aus Russland, freier Zugang zu Weltmärkten über offene Handelswege, und technologische Exportstärke in Automobil, Maschinenbau und Chemie. Alle drei Säulen stehen unter Druck.

Die Energiepreise sind seit 2022 strukturell höher als in den USA, China oder dem Nahen Osten. Die Folge: Standortverlagerungen. BASF Ludwigshafen wird zunehmend zur Verwaltungszentrale, während die Produktion in China expandiert. Volkswagen schließt Werke. Die Stahlindustrie kämpft ums Überleben. Thyssenkrupp, BASF, Bayer – alle unter massivem Kostendruck.

Die Ukraine-Unterstützung hat Europa zusätzlich belastet. Nicht nur durch direkte Militärhilfe, sondern durch die Sanktionen, die Europa ebenso getroffen haben wie Russland – wenn nicht mehr. Das russische BIP ist 2022 um rund 2 Prozent geschrumpft. Die europäische Industrie hat Energiepreisexplosionen, Lieferkettenprobleme und Nachfrageeinbrüche gleichzeitig verkraftet.

Und nun kommt der Golfschock on top: Ölpreis über 100 Dollar seit dem 28. Februar, Treibstoffpreise in Deutschland zeitweise auf Allzeithöchststand, EU-Energieminister in Krisensitzung.

Wer Energie hat, kann produzieren. Wer keine hat, kauft – oder schrumpft.

6. Die US-Seite der Gleichung – Öl als Staatsdoktrin

Während Europa seine Energieversorgung systematisch verloren hat, hat die USA unter Trump die ihre systematisch aufgebaut.

„Drill, baby, drill“ ist keine Parole. Es ist Staatsdoktrin. Die USA sind seit Jahren der weltgrößte Ölproduzent – über 13 Millionen Barrel täglich. Venezuela, einst Hochburg des staatlichen Ölnationalismus, steht nach der US-Operation Anfang 2026 faktisch unter US-Energiekontrolle – rund 4.000 Kilometer von den US-Häfen entfernt, deutlich näher als der Persische Golf. Lieferwege kurz, Transportkosten gering, Abhängigkeit vom mittleren Osten eliminiert.

Trump hat es am 1. April offen gesagt: „Iran has been essentially decimated. The hard part is done. Go get your own oil.“ Und: „Buy from the US. We have plenty.“

Das ist kein Zynismus. Das ist Angebot und Nachfrage. Europa braucht Öl. Die USA haben Öl. Europa kann es nirgendwo anders herbekommen – zumindest nicht ohne Risiko, nicht ohne Kosten, nicht ohne Abhängigkeit.

In einer freien Marktwirtschaft hätte die US-Industrie den europäischen Produktionsstandorten nie die Stirn bieten können. Günstige europäische Energie, hochentwickelte Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte – das war ein Wettbewerbsvorteil, der nicht leicht zu schlagen war. Wenn allerdings die Energiekosten in Europa auf das Drei- bis Vierfache steigen, während die USA günstigste eigene Energie haben, verschiebt sich das Gleichgewicht fundamental. Die US-Industrie bekommt eine Chance, die sie im fairen Wettbewerb nicht hätte.

Ob das kalkuliert war oder sich aus einer Abfolge von Entscheidungen ergeben hat – der Leser zieht seine Schlüsse. Das Ergebnis ist identisch.

7. Der strategische Rahmen – was Brzezinski, Mackinder und Ismay wussten

Diese Entwicklungen sind nicht ohne historischen Rahmen zu verstehen.

Zbigniew Brzezinski hat in „The Grand Chessboard“ (1997) explizit beschrieben, dass eine Annäherung zwischen Deutschland und Russland – eine deutsch-russische Achse – die größte Bedrohung für amerikanische Hegemonie in Eurasien darstellen würde. Russland allein ist handelbar. Deutschland allein ist handelbar. Beide zusammen, mit russischen Rohstoffen und deutscher Technologie und Industriekapazität, wären eine Macht, die den geopolitischen Rahmen des 21. Jahrhunderts neu definieren könnte.

Halford Mackinder hat 1904 in seiner Heartland-Theorie formuliert: Wer Osteuropa beherrscht, beherrscht das Herzland. Wer das Herzland beherrscht, beherrscht die Weltinsel. Wer die Weltinsel beherrscht, beherrscht die Welt. Die Ukraine ist, wenn man diese Karte betrachtet, kein zufälliger Konfliktherd. Sie ist geografisch ein Keil – der direkteste Landweg zwischen dem deutschen Wirtschaftsraum und dem russischen Ressourcenraum. Ein physischer Keil im wahrsten Sinne.

Ein dritter Baustein dieses Rahmens ist Syrien – weniger sichtbar, aber strategisch nicht minder bedeutsam. Chinas Belt and Road Initiative plant einen Landkorridor von Zentralasien über den Iran und Syrien ans Mittelmeer – eine Alternative zu den seegestützten Energierouten, die Iran und China verbindet. Nach dem Sturz Assads im Dezember 2024 übernahm Hayat Tahrir al-Sham unter Ahmed al-Sharaa die Kontrolle über Syrien. Al-Sharaa stand bis 2023 auf der US-Terrorliste mit einem Kopfgeld von 10 Millionen Dollar. Heute ist er Syriens De-facto-Präsident. Ob das Zufall ist oder Ergebnis – der Landkorridor, den China und Iran gemeinsam entwickeln wollten, ist damit vorerst unterbrochen. Die Belt and Road Initiative verliert ihren westlichen Endpunkt. Auch das ist ein Ergebnis, das sich in eine kohärente Logik einfügt.

Lord Hastings Ismay, erster NATO-Generalsekretär, hat den Zweck des Bündnisses auf drei Formeln reduziert: „Keep the Americans in, the Russians out, the Germans down.“

Und dann, am 1. April 2026, geht Trump einen Schritt weiter. Im Interview mit The Telegraph sagt er, ein NATO-Austritt der USA sei „beyond reconsideration“ – also längst beschlossene Sache in seiner Gedankenwelt. Auf die direkte Frage ob er erwäge, die USA aus dem Bündnis zu ziehen: „Oh, absolutely, without question. Wouldn’t you do that if you were me?“ NATO sei ein „paper tiger“. „I was never swayed by NATO. I always knew they were a paper tiger, and Putin knows that too, by the way.“

Hintergrund: Europa hat die US-Militärflugzeuge für Operationen gegen Iran nicht durchgelassen. Spanien, aber auch andere Länder haben die Nutzung ihrer Basen verweigert. Trump reagiert mit der maximalen Drohung – dem Ende der Beistandsgarantie, die Europa seit 1949 als selbstverständlich betrachtet hat.

Ismay hätte es gewusst: „Keep the Americans in“ war immer die erste Bedingung. Wenn die erste Bedingung wegfällt, ist die Architektur des westlichen Sicherheitssystems offen.

Alle drei Ziele sind 2026 erfüllt. Die USA sind in Europa präsent wie seit Jahrzehnten nicht. Russland ist isoliert, sanktioniert und in einem Zermürbungskrieg gebunden. Und Deutschland? Deutschland diskutiert über Wehrpflicht, kann keine Artilleriegranaten kaufen, verliert seine Industrie – und erklärt auf dem FAZ-Kongress, „das ist nicht unser Krieg.“

Ob Brzezinski und Mackinder als Blaupause dienten oder ob sich die Geschichte einfach nach ihren eigenen Gesetzen bewegt – das Ergebnis entspricht der Theorie.

8. Merz, Rammstein und die Frage der Ehrlichkeit

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in diesem Krieg eine Position eingenommen, die einer näheren Betrachtung standzuhalten hat.

Einerseits erklärt er: „Das ist nicht unser Krieg.“ Deutschland sei nicht Teil des Konflikts und wolle es nicht werden. Das ist eine legitime Position – sie hat nur einen Haken. Denn gleichzeitig operieren US-amerikanische Reaper-Drohnen von deutschem Boden aus. Ramstein Air Base, eines der wichtigsten US-Logistikzentren weltweit, ist in Deutschland. AFRICOM ist in Stuttgart. Die USA unterhalten über 40 Militäreinrichtungen auf deutschem Territorium.

„Das ist nicht unser Krieg“ und „von unserem Boden aus gestartet“ schließen sich logisch aus.

Merz hat auf dem FAZ-Kongress gesagt, was Trump im Iran tut, sei „eine massive Eskalation mit offenem Ausgang“ – richtig. Er hat bezweifelt, dass Regime-Change das Ziel sein kann – analytisch korrekt. Er hat gleichzeitig angedeutet, die Bundeswehr könnte nach dem Krieg bei der Minenräumung in Hormuz helfen – womit er implizit eine deutsche Rolle im Nachgang des Krieges akzeptiert, den er „nicht unser Krieg“ nennt.

Das ist keine politische Kritik. Das sind Widersprüche, die der Leser einordnen möge.

9. Das Gesamtbild – Europas Abgang von der geopolitischen Bühne

Wo steht Europa am 1. April 2026?

Energieversorgung Ost: weg. Energieversorgung Süd: weg. Militärische Handlungsfähigkeit: minimal. Industrielle Wettbewerbsfähigkeit: unter massivem Druck. Politische Geschlossenheit: Spanien macht sein Ding, die anderen streiten über gemeinsame Erklärungen.

Die einzige verbleibende Energieoption ist Import aus den USA. Das ist teurer als russisches Gas und teurer als Golf-Öl. Es bedeutet strukturelle Abhängigkeit von einem Partner, der gerade öffentlich erklärt hat: „The USA won’t be there to help you anymore.“

Europa ist nicht auf dem Abstellgleis gelandet. Es wurde dorthin geführt – durch eine Abfolge von Entscheidungen, deren Ergebnis heute sichtbar ist: Nord-Stream-Sprengung, Russland-Sanktionen, Ukraine-Militärhilfe bis zur Selbstentleerung, Hormuz-Schließung durch den Iran-Krieg. Ob diese Abfolge koordiniert war oder ob jedes Glied unabhängig entstand – das Resultat ist eine europäische Wirtschaft ohne günstige Energieversorgung, eine europäische Armee ohne Kampffähigkeit, und eine europäische Politik ohne strategischen Kompass.

Wer profitiert? Die USA haben Öl zu verkaufen, Märkte zu erschließen und eine Industrie, die plötzlich konkurrenzfähig ist. China kauft iranisches und russisches Öl zu Discountpreisen – abgeschirmt vom Dollar-System, in Yuan abgewickelt. Russland hat seine Energieexporte nach Asien umgeleitet und kämpft in der Ukraine mit europäischem Geld und amerikanischer Munition, aber ohne europäische Truppen gegenüber.

Europa zahlt die Rechnung. Und kauft das Öl der USA.

Ausblick: Teil 3 – Die Golfstaaten zwischen den Fronten

Was mit Europa passiert ist, passiert mit den Golfstaaten in einem anderen Register. Sie sind nicht auf dem Abstellgleis – sie sind der Kampfplatz. Bahrain, Katar, Kuwait, die VAE: bombardiert, unter Druck gesetzt, zwischen US-Sicherheitsgarantien und iranischen Drohungen. Und intern gespalten: Saudi-Arabien und die VAE wollen den Krieg beendet sehen – aber Iran geschwächt. Katar und Oman wollen Diplomatie, so schnell wie möglich.

Trump hat durch den Krieg einen Keil in die Golfregion getrieben, der die OPEC-Kohärenz gefährdet und die regionale Sicherheitsarchitektur fundamental neu schreibt.

Das ist der Stoff für Teil 3.

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Höchst fragwürdige Besetzungen für WHO-Chefposten Zufall oder Strategie?

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Nach Annalena Baerbock könnte nun der nächste deutsche Politiker in eines der höchsten Ämter der Welt aufsteigen. Karl Lauterbach steht auf der Kandidatenliste zur Wahl des WHO-Generalsekretärs. Er würde den jetzigen WHO-Chef Tedros ablösen. Kla.TV hatte sich bereits mit beiden Kandidaten in der „Akte Lauterbach“ und der „Akte Tedros“ beschäftigt und beunruhigende Fakten ans Licht gebracht. [weiterlesen bei kla.tv]

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EILMELDUNG! Iran hat HEUTE 8 US-Jets abgeschossen – Trump LÜGT!

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Luftkrieg eskaliert! – Mehrere US-Fluggeräte getroffen!

Schaut mal auf das Standbild bei exakt 7:49 min.
Links neben Trump soll Netanjahu sein?
Entweder ist es sein Double oder er ist krank.

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Serbien vereitelte einen großen Terroranschlag in der Ukraine gegen Ungarn

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von Andrew Korybko

Es zielte darauf ab, sich in die Parlamentswahlen am kommenden Sonntag einzumischen, um bei der Absetzung von Orban zu helfen.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic gab bekannt, dass die Behörden zwei Bomben entdeckten, die entlang der TurkStream-Gaspipeline gepflanzt wurden, die durch sein Land fuhren. Ihre Lage in unmittelbarer Nähe der ungarischen Grenze deutet darauf hin, dass es das Ziel dieses versuchten Terroranschlags war. Ungarn erhält 60% seines Gases durch diese russisch-ursprüngliche Pipeline, so dass eine plötzliche Störung für seine Wirtschaft katastrophal wäre. Es könnte auch die Bevölkerung vor den Parlamentswahlen am Sonntag in Panik versetzen.

Zu diesem Thema haben sich die EU und die Ukraine in den demokratischen Prozess eingemischt, um der Opposition zu helfen, die unter ihrem Einfluss steht, den amtierenden Premierminister Viktor Orban abzusetzen, den sie jeweils verachten, weil er ein konservativ-nationalistischer ist, der die ungarischen Interessen priorisiert. Beides weigerte er sich nicht, die Ukraine zu bewaffnen und kauft weiterhin offen Energie aus Russland. Wenn er trotz ihrer Einmischungsbemühungen gewinnt, dann planen sie, seinen Sieg durch den neuesten Russiagate-Plot zu delegitimieren.

Das ist Plan B, während Plan A natürlich für ihn zu verlieren ist, zu dem Ende der versuchte Terroranschlag auf TurkStream dieses Ziel hätte fördern können, wenn es nicht von Serbien vereitelt worden wäre. Wie in der Einleitung angesprochen wurde, hätte die Bevölkerung in Panik geraten können und damit möglicherweise mehr von ihnen dazu neigen, für die pro-EU-Opposition zu stimmen, wenn sie dachte, dass Ungarn dann die EU mehr denn je brauchen würde. Selbst wenn Orban noch gewinnen würde, würde die Wirtschaft immer noch abstürzen und damit vorgeplante Proteste fälschlich legitimieren.

Obwohl RT das Szenario von „einem Maidan auf Steroiden“ herunterspielte, wenn die Opposition verliert, könnte die Kombination aus dem neuesten Russiagate-Plot und einer abstürzenden Wirtschaft immer noch als „öffentlich plausible“ Auslöser dienen, um dies einen Schuss aus Verzweiflung zu geben, Orban zu stürzen, auch wenn es letztendlich fehlschlägt. Zumindest könnte die Zerstreuung der Randalierer durch die Sicherheitsdienste als Vorwand für EU-Sanktionen ausgenutzt werden, einschließlich radikaler Maßnahmen, um Ungarn de facto aus dem Block zu befreien.

Zurück zu dem versuchten Terroranschlag, der gerade vereitelt wurde, bemerkte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto, dass dies „in eine Reihe von Vorfällen passt, bei denen die Ukraine ständig versucht, den Transport von russischem Gas und Öl nach Europa zu behindern“. Er erinnerte auch alle daran, wie „Dutzende von Drohnen ständig die TurkStream-Pipeline angegriffen haben, die Ungarn auf russischem Territorium Gas liefert, und jetzt scheint der von Serbien vereitelte Terroranschlag Teil dieser Angriffe zu sein.“

Die Ukraine bestritt vorhersehbar jede Beteiligung und ihr Sprecher des Außenministeriums erwiderte, indem er spekulierte, dass dies eine Provokation unter falscher Flagge sei, was Oppositionsführer Peter Magyar implizierte. Dennoch warnte diese Analyse hier aus dem vergangenen Dezember davor, dass ukrainische Geheimdienstler Europa wahrscheinlich bereits unter dem Deckmantel von Flüchtlingen infiltriert haben und dass einige Flüchtlinge aufgrund ihrer schwierigen Situation auch mit solchen Agenten zusammenarbeiten könnten, was das Risiko politisch motivierter Terroranschläge ausschöpft.

Das scheint mit der vereitelten Bombardierung von TurkStream passiert zu sein: Ukrainische Agenten verließen sich entweder auf ihre eigenen Staatsangehörigen oder andere, um diese Bomben als Teil eines politisch motivierten Terroranschlags gegen Ungarn zu platzieren, um sich in seine Wahlen einzumischen und präventiv zu bestrafen, wenn Orban gewinnt. Mit dieser Erklärung der Ereignisse im Hinterkopf könnte jedes andere Land wie die Slowakei, das seine Politik nachahmt, der Ukraine Waffen abzuschneiden und weiterhin offen Energie von Russland zu kaufen, das nächste Ziel der Ukraine sein.

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Pepe Escobar: Irans Vergeltung steht bevor

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Eine hitzige Diskussion untersucht den eskalierenden Konflikt mit Iran und beschreibt ihn als einen umfassenderen Krieg, der Zivilisten und Infrastruktur betrifft. Die Sprecher üben scharfe Kritik an den Behauptungen der US-Führung und argumentieren, dass die Angriffe auf kritische Einrichtungen abzielen und ein strategisches Versagen widerspiegeln. Sie heben die sich wandelnde regionale Dynamik hervor, darunter Spannungen unter den Verbündeten im Nahen Osten und die wachsende Rolle von Mächten wie Russland und China. Das Gespräch warnt vor schweren globalen wirtschaftlichen Folgen, sollte die Eskalation anhalten, und deutet an, dass Iran seine Vergeltung verstärken könnte. Insgesamt zeichnet das Interview das Bild eines sich rasch entwickelnden Konflikts mit hohen Risiken, begrenzten diplomatischen Möglichkeiten und langfristigen geopolitischen Konsequenzen.

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Das Problem der Invasion des Iran

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von Raphael Machado (strategic culture)

Das wahrscheinlichste Ergebnis bleibt das Scheitern der Amphibienoperation und die Verschwendung von amerikanischen Leben

Angesichts des aktuellen Verlaufs der Ereignisse im Nahen Osten haben wir keine Ahnung, ob die USA den Konflikt mit dem Iran einfach aufgeben werden, um sich angesichts des Scheiterns seiner Pläne gegen Teheran auf andere Ziele zu konzentrieren, oder ob sie einfach verdoppeln und versuchen werden, Truppen dort zu landen.

Dieser Krieg kann nicht aus der Perspektive des wirtschaftlichen Interesses oder der notwendigen und realistischen geopolitischen Ziele der USA analysiert werden, da ihre Entscheidungen oft irrational und daher schwer vorhersehbar sind.

Nehmen wir daher an, dass die USA tatsächlich planen, eine Bodeninvasion des Iran zu verdoppeln und zu starten.

Erstens, warum sollten sie das tun? Denn der einzige Weg, eine regionale oder Weltmacht militärisch zu besiegen, ist der Einsatz von Bodentruppen. Es ist möglich, eine Mikronation in Unterwerfung zu bombardieren, aber keine Macht, wenn auch nur regional.

Enthauptungsstreiks funktionieren auch nicht. Embargos und Marineblockaden noch weniger. Nur das Wirken der Bodentruppen, d.h. Armeen im klassischen Sinne des Begriffs, kann territoriale Besatzungen unternehmen, eine Regierung absetzen und einem Feind, der keine Mikronation ist, eine strategische und endgültige Niederlage zufügen.

Die Motivation wäre daher, dem Iran eine klare und unvermeidliche Niederlage aufzuerlegen, die in Schachmatt oder zumindest in Schach zu halten. Mit anderen Worten, wir könnten entweder über eine Operation sprechen, die auf einen Regimewechsel über Bodentruppen (Checkmate) oder die Besetzung eines oder mehrerer strategischer Punkte abzielt, um Verhandlungen über für die USA günstige Bedingungen zu erzwingen, ohne die endgültige Zerstörung des Feindes zu suchen (Check).

Praktisch gesprochen, die einzige Möglichkeit, die diskutiert wird, ist eine Landung auf Kharg Island, aber es gibt mehrere andere Zielhypothesen. Zum Beispiel die Einnahme von Qeshm und den anderen Inseln in der Straße von Hormus. Oder die Gefangennahme von Bandar Abbas selbst, der der Meerenge gegenübersteht. Andere spekulieren über eine ehrgeizigere Operation im Hafen von Chabahar im iranischen Belutschistan.

Nun, nun, alles ist möglich, einschließlich einer erfolgreichen Amphibienoperation (d.h. der Landung von Truppen in feindlichem Gebiet), die ihre Ziele erreicht. Aber historische Präzedenzfälle sind nicht sehr günstig für die potenziellen Bestrebungen der USA.

Außer unter einigen ganz besonderen Bedingungen gibt es keine Geschichte von Amphibienoperationen, die Siege gemacht haben.

Diejenigen, die an die berühmten Landungen in der Normandie appellieren würden, Operation Overlord, in der eine Vorhut von 160.000 Mann den Ärmelkanal überquerte, um eine Invasion des „Germanisierten“ Europas zu beginnen, würden schnell erscheinen. Dies ist jedoch ein ganz konkreter Fall.

Die Deutschen im nordfranzösischen Theater waren von den alliierten Truppen weit übertroffen – eineinhalb Monate nach der Landung gab es 300.000 Deutsche gegen 1,5 Millionen Alliierte. Darüber hinaus wurden 80% der deutschen Männer und militärischen Ressourcen an der Ostfront gegen die UdSSR eingesetzt. Mit anderen Worten, Deutschland führte einen Zwei-Fronten-Krieg. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Alliierten darüber hinaus bereits eine vollständige Luftüberlegenheit gegenüber den Deutschen erreicht. Die Luftwaffe existierte nicht mehr, so dass sich alliierte Soldaten keine Sorgen um die deutsche „Luftartillerie“ machen mussten.

Keine dieser Bedingungen gibt es im Iran.

Die Iraner würden jede westliche Amphibienoperation übertreffen. Es gibt 350.000 aktive Mitglieder des Artesh, 200.000 Männer in der Revolutionsgarde, und in der Basidsch gibt es 90.000 aktive Männer, 400.000 in Reserve und bis zu eine Million oder mehr mobilisierbar.

Die Iraner kämpfen darüber hinaus keinen Zwei-Fronten-Bodenkrieg. Es scheint jedoch, dass die USA versuchen, dies zu lösen, indem sie die Kurden als Ablenkungskraft einsetzen, um iranische Truppen in den Nordwesten zu ziehen, während mögliche Landungen im Süden durchgeführt werden. Das Problem dort ist offensichtlich, dass die Kurden aus irgendeinem Blickwinkel keine starke Bedrohung darstellen, um die Iraner zu zwingen, die meisten ihrer Streitkräfte in den Nordwesten zu verlegen. Im Gegenteil, die Iraner halten die Kurden bereits mit nur Raketen- und Drohnenangriffen sowie ein paar schnellen, gezielten Bodenaktionen in Schach. Ein kurdischer Angriff müsste sich auch Sorgen um seine eigenen hinteren Gebiete machen, die den irakischen schiitischen Milizen zugewandt sind, und die Möglichkeit einer türkischen Intervention.

Auch Luftüberlegenheit ist zweifelhaft. Bombenangriffe gegen den Iran vermeiden den iranischen Luftraum. Flugzeuge feuern aus der Ferne, ob aus dem Irak, Saudi-Arabien oder anderen Ländern. Wenn sie in den iranischen Luftraum eindringen, werden sie oft getroffen und stürzen ab oder müssen Notlandungen machen. Der Iran mag die Verwendung seiner eigenen Luftwaffe verloren haben oder einfach aufgegeben haben, aber seine Verwendung als taktische Unterstützung für Infanterie und Marines, Raketen und Drohnen können die gleiche Funktion erfüllen.

Wie machbar wäre der Erfolg einer Bodenoperation mit einer großen numerischen Unterlegenheit, die einem großen Teil der iranischen Militärmacht und ohne Luftüberlegenheit gegenüberstehen müsste?

Man könnte andere historische Beispiele ansprechen. Zum Beispiel die US-Kampagne im Pazifik gegen Japan? Das erste Problem mit dem Vergleich ist, dass der größte Teil der japanischen Truppe in Japan festgefahren war. Was Japan auf seinen Pazifikinseln hatte, waren kleine, verstreute Kräfte, mit fast keiner Luftunterstützung und sehr wenig Marineunterstützung. Der letzte Schlag, der Japan zur Kapitulation überzeugte, war jedoch die sowjetische Invasion der Mandschurei mit einer großen Militärmacht, nicht der amphibischen Operationen der USA.

Der Krimkrieg? Die Realität dort ist, dass das französisch-britische Ziel extrem begrenzt war und tatsächlich auch Russland die meisten seiner Truppen in der Nähe der Ostsee hielt, um eine Invasion aus dieser Richtung sowie in der Nähe von Polen zu verhindern.

Die Invasion Siziliens? Wir sehen eine Wiederholung der bereits erklärten Szenarien und Bedingungen: Italien hatte bereits einen großen Teil seiner Truppen in Nordafrika verloren, hatte keine Luft- oder Marineunterstützung mehr, war zahlenmäßig unterlegen, und die italienische Regierung wollte nicht mehr kämpfen und würde bald einen Putsch gegen Mussolini inszenieren.

Wie bei fast allen anderen Amphibienoperationen in den letzten 200 Jahren? Sie haben versagt. Der klassische Fall ist der Gallipoli-Feldzug, in dem es der rückständigen und fragilen osmanischen Armee gelang, die beiden Strandköpfe der Entente festzuhalten und zu halten, bis sie die Briten zwangen, ihre Truppen zu evakuieren oder an andere Fronten zu verlegen.

Es ist notwendig zu verstehen, dass Wasser eine der größten Schwierigkeiten des Krieges ist, und nur wenige Dinge schützen ein Land besser als die Meere. Wie oft ist zum Beispiel das Vereinigte Königreich überfallen worden? Oder sogar die USA, die im Verhältnis zu ihren Hauptkonkurrenten eine Insel wären?

Wie auch immer, die USA könnten diese Entscheidung tatsächlich treffen, und wenn es sich um eine begrenzte Operation handelt, nur um Verhandlungen zu erzwingen, wenn sie von einer verheerenden Luftkampagne und einer groß angelegten kurdischen Invasion begleitet werden, besteht eine geringe Chance, dass die Operation erfolgreich sein könnte. Aber es gibt viele „Wenns“.

Das wahrscheinlichste Ergebnis bleibt das Scheitern der Amphibienoperation und die Verschwendung von amerikanischen Leben.

 

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