NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ EIKE

Die Ausreden der Klimawarner nach dem Ende von RCP 8.5

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Das Hochemissions-Szenario RCP 8.5, mit dem der Welt jahrelang die Hölle heiss gemacht wurde, gilt jetzt offiziell als «unplausibel».  Doch statt einzugestehen, dass sie mit ihren Warnungen vor dem Weltuntergang falsch lag, verklärt die Klimalobby die Situation auf abenteuerliche Weise.

Von Peter Panther

Auch Carsten Schneider (SPD) hat sich nun zum Ende des drastischen Klimaszenarios RCP 8.5 verlauten lassen. Der Bundesumweltminister deutet die Entwicklung als Erfolg bisheriger Klimapolitik. Dass das Szenario nicht eintrete, zeige, dass die bisherigen Massnahmen Wirkung entfaltet hätten. Für Schneider ist im Wesentlichen der weltweite Ausbau von Solar- und Windenergie der Grund, dass nun doch keine Klimakatastrophe ins Haus steht.

Schneiders Deutung ist eine Verklärung der Situation. Er will davon ablenken, dass die Klimawarner mit ihren Horrorprognosen versagt haben. Und er ist mit diesem Ablenkungsmanöver nicht allein. Viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten behaupten in diesen Tagen, Erfolge im Klimaschutz seien der Grund, dass die Weltuntergangs-Prophezeiungen nicht Wirklichkeit werden.

Vergegenwärtigen wir uns kurz, welche Bedeutung das Klimaszenario RCP 8.5 hatte: Es war nicht einfach ein Hochemissionsszenario, das der Weltklimarat nutzte, um neben optimistischeren Varianten auch einen schlechten Verlauf der Erderwärmung durchzurechnen. RCP 8.5 war vielmehr das Szenario, das Apokalyptiker in Rosinenpicker-Manier heraussuchten, um darauf basierend der Welt buchstäblich die Hölle heiss zu machen.

900 Milliarden Klimaschäden in Deutschland?

So sagte etwa eine Studie von 2023, welche das Bundeswirtschaftsministerium unter Robert Habeck in Auftrag gegeben hatte, für Deutschland Schäden von 900 Milliarden Euro wegen der Erderwärmung voraus. Diese Horrorzahl nutzte die damalige Ampelkoalition dazu, ihre Klimapolitik zu verschärfen. Die Studie hatte das Szenario RCP 8.5 als Grundlage.

Bereits 2021 hatte das Bundesverfassungsgericht sein Klimaurteil massgeblich auf Quellen mit RCP 8.5-Studien abgestützt. Aufgrund dieses Urteils verschärfte Deutschland damals seinen Klimaschutz und proklamierte, das Netto-Null-Ziel bereits 2045 statt 2050 erreichen zu wollen.

Auch international stützten zahlreiche Regierungen und Gremien ihre Prognosen und politischen Rezepte auf RCP 8.5 ab. So stellte das Beratungsunternehmen McKinsey Hunderte Millionen Todesopfer aufgrund dieses Szenarios in Aussicht. Der Rückversicherer Swiss Re warnte aufgrund von RCP 8.5 vor einem Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 18 Prozent. Und die Bank Barclay sprach von einem möglichen Kollaps der Währungen wegen der Erderwärmung – ebenfalls begründet mit diesem Szenario.

RCP 8.5 geht von einem zusätzlichen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt pro Quadratmeter der Erdoberfläche aus, was bis 2100 zu einer Temperaturerhöhung von vier bis sechs Grad führen würde. Damit es so weit kommt, müsste die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre gegenüber heute um etwa das Dreifache steigen. Das wäre nur möglich, wenn sich der weltweite Konsum an Primärenergie ebenfalls verdreifachen und die Verwendung von Kohle sogar versechsfachen würde. Selbst wenn jeder sogenannte Klimaschutz ausbleibt, ist das nie und nimmer realistisch.

«Das erzeugt maximale Dramatik»

Warum dieses Klimaszenario in den vergangenen Jahren dennoch so oft herangezogen wurde, hat der deutsche Klimaforscher Hans von Storch – immer schon ein Querschläger in seiner Zunft –  bei «Cicero» treffend formuliert:  «In aktivistischen Kreisen wurde RCP 8.5 oft wie der normale Zukunftspfad behandelt. Das erzeugt maximale Dramatik.» Er glaube, dass sich hier über Jahre «eine Symbiose zwischen aktivistischen Wissenschaftlern und politischen Aktivisten entwickelt habe. «Dahinter stand die Überzeugung: Wenn man die Öffentlichkeit stärker erschreckt, entsteht am Ende eine effizientere Klimaschutzpolitik.»

Nun aber ist RCP 8.5 offiziell Geschichte. Das Weltklimaforschungsprogramm, das die Klimamodelle zuhanden des Weltklimarats IPCC ausarbeitet, hat das Szenario als «unplausibel» bezeichnet. Beim nächsten Sachstandsbericht des IPCC sollen neue Szenarien zur Anwendung kommen, die im Extremfall eine Temperaturerhöhung von nur noch 3,5 Grad in Aussicht stellen. Als «bedeutendste Entwicklung in der Klimaforschung seit Jahrzehnten», hat der amerikanische Umweltforscher Roger Pielke Jr. das Ende von RCP 8.5 bezeichnet.

Die Klimakatastrophe ist damit faktisch abgesagt. Die Welt wurde umsonst in Angst und Schrecken versetzt. Doch flugs tauchte die erwähnte Verklärung auf, es sei auf eine erfolgreiche Klimapolitik zurückzuführen, dass das schlimmste Szenario nicht eintrete.

«RCP 8.5 und andere extreme Szenarien waren nie plausibel»

Diese Deutung hat bereits der niederländische Wissenschaftler Detlef van Vuuren, der beim Weltklimaforschungsprogramm für die Emissionsszenarien zuständig ist, mitgeliefert: «RCP 8.5 ist aufgrund von Trends bei den Kosten erneuerbarer Energien, dem Aufkommen von Klimapolitik und jüngsten Emissionstrends unwahrscheinlich geworden», liess er verlauten. Das beteten die meisten Medienschaffenden brav nach. «Der exponentielle Zubau der Erneuerbaren sorgte dafür, dass die Emissions-Kurve abflachte», beahauptete der Klimajournalist Benjamin von Brackel in der «Süddeutschen Zeitung».

Die Rolle, die hier insbesondere dem weltweiten Ausbau der Wind- und Solarenergie zugeschrieben wird, ist nachweislich unzutreffend. Bereits 2014 war dem kanadischen Klimawissenschaftler Justin Ritchie aufgefallen, dass bei RCP 8.5 ein exorbitanter Kohleboom notwendig war, für den es keine Anzeichen gab. Das Szenario basiere auf ‘systematischen Fehlern’, schrieb er in einer Studie. Diese wurde jedoch weitgehend ignoriert. Roger Pielke Jr. bringt es nun so auf den Punkt: «RCP 8.5 und andere extreme Szenarien waren nie plausibel.»

Die Klimalobby versucht also zu Unrecht, den erneuerbaren Energien eine Bedeutung zuzuschreiben, die sie nicht haben. Denn Wind- und Solarstrom machen heute erst sechs bis acht Prozent des weltweiten Energiekonsums aus. Dagegen haben die fossilen Brennstoffe Kohle, Öl und Gas noch immer einen Anteil von über 80 Prozent.

 

Der Beitrag Die Ausreden der Klimawarner nach dem Ende von RCP 8.5 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Klimapleite und Energieende

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Klimakatastrophen-Szenarien fallen gerade zusammen wie ein Soufflé, aus dem der Dampf entweicht. Doch in Deutschland halten die Gläubigen der Klimasekte an der darauf aufbauenden ruinösen Politik bis zum bitteren Ende fest. Wie sagte der alte Richard Wagner so schön: Deutsch sein heißt, Dinge um ihrer selbst willen zu tun.

Von Manfred Haferburg

Der Greta-Thunberg- und Letzte-Generations-Weltuntergang fällt aus. Die Erderwärmung wird nicht 3,5 Grad sein, sondern 1,5 Grad. Vielleicht nicht einmal das. Die prophezeiten 3,5 Grad „Erderhitzung“ mit Millionen Toten beruhen auf einem „unplausiblem Szenario“. Der Hohe Klimarat IPCC hat zugegeben: Unser Klimaalarmszenario ist grober Unfug.

Man schaue hier, was die EPOCH Times zu den Äußerungen der Abgeordneten im Deutschen Bundestag anlässlich der Aktuelle Stunde auf Veranlassung der AfD zur Rückname des Katastrophenszenarios RCP 8.5 zusammen getragen hat.

Ergänzung der Redaktion:

Etwa 2,8 % (Solar ca. 1,3 %, Wind ca. 1,5 %) der weltweiten Primärenergie im Jahr 2024 werden von Wind und Sonne gewandelt. Laut dem Energy Institute Statistical Review of World Energy 2025 (neue Physical-Energy-Content-Methode, die den tatsächlichen Energieinhalt misst):

  • Wind: 1,5 % (9,04 EJ)

  • Solar: 1,3 % (7,72 EJ)

  • Zusammen: ca. 2,8 %

„Sorry, Leute, die Klimaerhitzung mit Sintflut, Höllenfeuersturm und Postapokalypse war halt nur so ’ne Idee“. Eine fragwürdige Zukunfts-Simulation mit unplausiblen Eingangsparametern ergab ein Schreckens-Szenario, das aber physikalisch so gar nicht möglich ist. Nein, es war schlicht falsch. Jeder, der sich mal mit Simulationen beschäftigt hat, kennt den ersten Lehrsatz der Simulationslehre: „Shit in – shit out“. Leider diente dieses Szenario der Politik als Begründung für jede Menge ruinöser „Klima-Maßnahmen“. Gigantische Summen wurden von unten nach oben in die Taschen der Klimasekte umverteilt oder vergeudet. Das falsche IPCC-Szenario hat es sogar bis ins deutsche Grundgesetz geschafft.

Vor allem die Gehirne der Kinder wurden damit verkleistert. Mehrere Generationen wurden in Angst und Schrecken erzogen. Sie nennen sich heute „Letzte Generation“ und verweigern folgerichtig das normale Leben und die menschliche Reproduktion. Die schamlose Ausnutzung menschlicher Angst zur eigenen Bereicherung und Machtfülle resultiert in ungeheuerlichen Vorwürfen gegen die Protagonisten der Klimaangstpolitik. Es ist egal, ob sie es besser wussten oder nur auf das IPCC-Panikorchester reingefallen sind. Sie sind dafür verantwortlich.

Ein beispielloses Verarmungsprogramm

Insbesondere in Deutschland sind die Klimapolitiker verantwortlich für ein beispielloses Verarmungsprogramm, genannt Energiewende. Energiewende, das ist die Zerstörung einer ehemals gut funktionierenden Energiewirtschaft mit voller Absicht und ohne Rücksicht auf Verluste. Eine Klimasekte hat Deutschland in eine Wirtschaftskrise geführt. Schon der Name „Energiewende“ ist eine Lüge – Energie lässt sich nicht wenden. Das hineingebastelte Wort „Wende“ sollte positive Assoziationen wecken, indem es auf das Trittbrett der Friedlichen Revolution der DDR aufstieg.

Die Energiewende wurde im Jahre 1990 gezeugt. Der Zeugungsakt war das Stromeinspeisegesetz. Von nun an musste wider jede Vernunft Strom aus Sonne und Wind vorrangig zu überhöhten Preisen gekauft und verteilt werden. Es war der Beginn des Klimasozialismus. Die Klimasekte tönte: „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“. Und niemand bemerkte den Betrug, weil es nur wenige Windmühlen und Solarpaneele gab. Und niemandem fiel auf, dass auch Kohle und Uran noch nie Rechnungen geschickt hatten.

Die Energiewende kam am 1. April des Jahres 2000 mit dem Erneuerbaren Energie Gesetz EEG auf diese Welt. Sie war eine furchtbare Missgeburt. Und wieder enthielt schon der Name des Gesetzes eine Lüge. Energie lässt sich nicht erneuern, genauso wenig, wie sie sich wenden lässt. Der Name des Vaters der neuen Energiewende war also Lüge. Ihre Mutter hieß Angst. Man hatte über Jahre Mietwissenschaftler gekauft, die den Leuten mit der Autorität des weißen Kittels einredeten, dass sie in der Klimahölle verbrennen würden, wenn sie der Klimasekte nicht ihr Portemonnaie öffneten. Auch an gekauften oder fachlich herausgeforderten Journalisten mangelte es nicht, die diese Apokalypse verbreiteten.

Russische Gasoligarchen finanzierten die nützlichen Idioten

Vor allem mangelte es der Klimasekte nicht an heimlichem Geld für die unheimliche Klimapropaganda. Russische Gasoligarchen finanzierten die nützlichen Idioten der deutschen Anti-Atom-Bewegung. Saudische Ölscheichs und amerikanische Gas-Fracker pumpten Geld in den deutschen Kohleausstieg und das deutsche Fracking-Verbot. Und China spendierte hintenrum ein paar Mittel für die Förderung von Solarpaneelen und Windrädern.

Es war so einfach – man musste den Deutschen nur etwas German-Angst machen, und die Tore zum deutschen Energie-Eldorado standen weit offen. Und weil der Energieabsturz nicht nachhaltig genug erschien – man kann ja nicht vorsichtig genug sein –, sprengten unsere engsten Freunde mal eben vorsorglich eine Hauptschlagader der deutschen Gasversorgung unter Wasser weg. Na wenn schon, war ja für einen guten Zweck. Die deutsche Regierung und ihre angeschlossenen Medien haben nachgerade Nackenschmerzen vom intensiven  Wegsehen.

Die hässliche Energiewende hatte auch in Deutschland viele linke Onkel und noch linkere Tanten, die große Erwartungen in sie setzten. Sie erhofften sich von ihr, dass mit ihrer Hilfe endlich mal der richtig gute Sozialismus aufgebaut werden könnte. Das muss man ja nicht gleich in die Welt hinausposaunen, sondern man kann es „Große Transformation“ nennen. Irgendwo steht sicher ein Transformator, der brummend endlich die Welt in eine bessere transformiert, was bisher trotz vieler Versuche immer gescheitert war.

Mangelnde Energiedichte, Wetterabhängigkeit und Unbezahlbarkeit

Vater, Mutter, Onkel und Tanten, ja sogar das Volk – alle waren so voller Hoffnung, dass sie nicht sahen, wie missgestaltet die Energiewende unter der Schminke der Mietwissenschaftler war. Sie hofften einfach, dass sich das Krumme schon auswachsen würde, wenn sie erst einmal erwachsen wäre.

Ihr waren drei unheilbare Geburtsfehler in die Wiege gelegt worden. Es waren mangelnde Energiedichte, Wetterabhängigkeit und Unbezahlbarkeit. Da halfen auch nicht die gigantischen Geldsummen, die ihre Eltern dem verängstigten Volk abpressten und für sie ausgaben. Sie war von Anfang an unheilbar krank. Ihre Onkel und Tanten behaupteten zwar, dass sie kerngesund und wunderschön sei. Doch wurde sie in Wirklichkeit immer kränker und hässlicher, je mehr sie aufwuchs.

Das Schlimmste an ihr war, dass ihre Gebrechen alles um sie herum ansteckte. Wie eine Seuche breiteten sich ihre Krankheiten übers ganze Land aus. Ganze Geschwader von Heilern versuchten sich daran, ihre Geburtsfehler zu kurieren. Es gelang ihnen aber höchstens, das Siechtum zu verlängern. Es wurde eine ganze Heiler-Industrie aufgebaut, die davon profitierte, dass eine durch und durch verkrüppelte Energiewende zu einer begehrenswerten Schönheitskönigin ausgerufen worden war. So siechte sie von Anfang an vor sich hin, am elenden Leben erhalten durch immer neue Geldtransfusionen. Als das Geld der Anderen dann alle war, nahm die Klimasekte ganze Gebirge von Schulden auf. Doch auch dieses Geld war schon alle, bevor es überhaupt überwiesen werden konnte.

Die „Energiewende“ ist ein Zombie geworden

In Wahrheit ist die Energiewende schon seit einiger Zeit mausetot, an ihren Geburtsfehlern elendiglich zugrunde gegangen. Aber das darf niemand wissen. Wehe, das sagt einer! Der ist dann nämlich ein Klimaleugner, Energiewende-Hasser und womöglich ein putinverstehender AfDler – pfui. Die Verblichene wird mit immer neuem Lügen und Wundermedizinen an einem scheinbaren Leben gehalten. Sie ist ein Zombie geworden, der nun selbst Angst und Schrecken verbreitet. Doch dies wird von der Klimasekte beinhart geleugnet. Damit die Heiler-Industrie weiterhin das große Geld abgreifen kann. Damit Vater und Mutter nicht auffliegen. Damit Onkel und Tanten weiter vom Erfolg der Großen Transformation und dem Endsieg des Sozialismus träumen können.

Und nicht zuletzt, damit die Leute ihr Geld auch weiterhin ohne größeres Murren der Verwesenden hinterher werfen. Bisher war es ja nur knapp eine Billion, die Hälfte davon Schulden auf dem Rücken unserer Kinder und Enkel. Die Energiewender faseln davon, dass sie mit diesen Schulden, die sie Sondervermögennennen, die Zukunft der künftigen Generationen retten wollen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sie wollen nur ihre eigene Haut und Pfründe retten, indem sie die Zukunft dieser Kinder und Enkel an den Klimagötzen verhökern.

Wird die Energiewende ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende sein? Ich fürchte beides. Die Klimapolitiker werden nicht freiwillig aufhören und sich eines Besseren belehren lassen. Noch nicht einmal, wenn ihnen die Physik mit einem Blackout die Tür eintritt. Gerade will ein Regierungsclown wieder mal den Klimanotstand ausrufen. Wen interessiert es in Deutschland, dass die Hohepriester der Klimareligion ihre tiefste Hölle geschlossen haben. „Der Kernkraftausstieg war ein strategischer Fehler aber er ist irreversibel“. „Die Energiewende in ihrer jetzigen Form bringt uns um. Die Regierungskoalition hält an den Klimazielen fest“.  Deutschsein heißt durchhalten und kämpfen bis zuletzt. Egal für wen oder was. Diesmal sind es eben der „Wal Timmy“ und die „einskommafünf Grad“. Und notabene – bis 2040 ist Deutschland „klimaneutral“, was auch immer das sein soll. Haben die Deutschen erst das „Klima gerettet“, dann kriegen sie auch wieder ein paar Punkte beim European Song-Contest.

Leider fürchte ich, dass der deutsche Michel den Klimarettern auch nach dem Zusammenbruch noch abkauft, dass Putin, Trump und die AfD an der Misere schuld sind. Schon Napoleon Bonaparte hatte angeblich eine feste Meinung über die Deutschen

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein… Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie… Die Deutschen verharren in ihrer Konsequenz, selbst wenn sie erkennen, dass sie einen Fehler machen“. 

Lieber Leser, bitte entscheiden Sie selbst, ob Napoleon damit ein bisschen recht hatte.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 

Der Beitrag Klimapleite und Energieende erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Tschernobyl und die irre Strahlenangst in Deutschland

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Vor 40 Jahren ereignete sich in der Ukraine das grösste Atomunglück in der Geschichte der Kernenergie. In Deutschland wurden danach erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen. Die Panik, die das Land deswegen erfasste, hatte mit den realen Gefahren jedoch nichts zu tun.

Von Peter Panther

 

Im Mai 1986, einige Wochen nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl, sah sich die damalige Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth gezwungen, die Notbremse zu ziehen. Es war bekannt geworden, dass einige deutsche Ärzte schwangeren Frauen geraten hatten, vorsorglich abzutreiben. Ein solches Verhalten sei «weder mit der ärztlichen Ethik vereinbar, noch unter irgendeinem Gesichtspunkt zu rechtfertigen», stellte Süssmuth klar.

Der Vorgang zeigt, welche unsäglichen Folgen die Strahlenangst im Nachgang zu «Tschernobyl» in Deutschland hatte. Die Abtreibungsempfehlung erfolgte aus Angst vor möglichen Missbildungen, weil nach dem Atomunglück in der 1300 Kilometer weit entfernten Ukraine hierzulande eine leicht erhöhte Radioaktivität gemessen wurde.

Die Furcht vor Missbildungen war völlig überzogen. Nicht einmal in der Umgebung von Tschernobyl selbst, die ungleich stärker kontaminiert worden war, wurden in den Jahren danach vermehrt missgebildete Neugeborene registriert. Aber die Strahlenangst in Deutschland war eben irrational. Und sie wurde durch die Berichterstattung in den Medien und allerlei Anordnungen der Behörden nach Kräften geschürt.

Anti-AKW-Demo nur bei trockenem Wetter

Es gibt eine ganze Handvoll von Anekdoten, welche die damalige deutsche Atom-Hysterie untermalen: In München wurden drei Gemüsehändler von Konsumenten wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt, weil sie angeblich zu stark strahlenden Salat angeboten hatten. Bei einem Fussballspiel der Marienfelder Mannschaft Blau Weiss wurden die angeblich verstrahlten Trikots der Spieler nach dem Abpfiff gesondert in Plastiksäcke verstaut und einer speziellen Reinigung unterzogen. Und vor einer Anti-AKW-Demonstration in Berlin wurde verkündet, dass diese nur bei trockenem Wetter stattfinde, da man die Teilnehmer nicht der erhöhten Strahlungsgefahr wegen Regen aussetzen wolle.

Was war aber wirklich passiert? Die Explosion des Reaktorblocks 4 in Tschernobyl am 26. April 1986 führte nicht nur zu einer erheblichen Kontamination der umliegenden Gebiete, sondern auch dazu, dass weite Teile Europas in den darauf folgenden Wochen erhöhte Radioaktivitätswerte registrierten.

EIKE Autor Dipl. Physiker Peter Würdig in Tschernobyl im „gesperrten“ Gebiet. Er schreibt dazu: „Hier ein Foto von mir auf dem Spielplatz. Einige von uns kletterten auch auf das Riesenrad, das war mir zu gefährlich, da konnte man ja runterfallen. Ich hatte einen Geiger-Zähler mitgenommen und Messungen gemacht, besondere Radioaktivität war fast nirgends mehr zu finden, das war richtig enttäuschend. Einige Menschen haben damals die Evakuierung nicht mitgemacht. „Ich konnte doch meine Tiere nicht allein lassen !“. Die haben das gut überlebt, wenn man einige einfache Regeln beachtet hat, und haben die Touristen begrüßt.

So war es auch in Deutschland. Am stärksten stiegen die Werte hierzulande im Voralpengebiet. Schon damals musste Fachleuten allerdings klar sein, dass die höheren Werte kaum ein gesundheitliches Risiko waren. Denn im Vergleich zur natürlich vorhandenen radioaktiven Hintergrundstrahlung fiel die Mehrbelastung bescheiden aus. Wie die deutsche Strahlenschutzkommission 1996 – zehn Jahr später – schätzte, mussten die Bewohner der Voralpengebiete mit einer totalen Mehrbelastung von gerade einmal 2,2 Millisievert klarkommen. Das war nur etwa ein Fünfzigstel der Dosis, die wegen der natürlichen Strahlung aus dem Weltall und dem Boden sowieso auf sie einwirkte.

Babys sollten nicht bei offenem Fenster schlafen

Dennoch waren die Reaktionen in Deutschland masslos. Die Medien schrieben von «radioaktiven Wolken», die über das Land hinwegziehen würden, und von «Fallouts», den sie verursachten. Die Behörden versicherten zwar einerseits, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, verfügten aber so viele Vorsichtsmassnahmen und gaben so viele Empfehlungen, dass die Menschen zum Schluss kommen mussten, dass das Gegenteil wahr ist.

So setzte die Strahlenschutzkommission Grenzwerte für Radioaktivität fest, etwa für Blattgemüse, Frischmilch und Gewürzkräuter. Daraus resultierten unzählige Verkaufsverbote. Auch die Bundesländer gaben eifrig eigene Grenzwerte heraus, die zum Teil absurd streng waren. Weiter schlossen die Behörden Kinderspielplätze und riegelten diese mit Sperrband ab, so dass jeder Passant die Botschaft «Achtung, Gefahr!» verstehen musste. Das deutsche Wetteramt warnte sogar davor, Babys nachts bei offenem Fenster schlafen zu lassen.

Überhaupt rieten die Behörden der Bevölkerung, bei Regenschauern nicht ins Freie zu gehen, sodass diese zum Schluss kommen mussten, dass der Begriff «Fallout» wohl zutreffend war. Bauern in Süddeutschland wurde gar verboten, ihren Kühen frisches Gras zu verfüttern. Die Behörden beschlagnahmten zudem zahlreiche Milchlieferungen aus der damaligen DDR und aus osteuropäischen Staaten.

Angst vor dem Strahlentod

All diese Massnahmen führten dazu, dass die Bevölkerung stark verunsichert war. Kaum jemand war sich darüber im Klaren, welche Risiken wirklich bestanden. In der Folge ging in den Supermärkten die haltbare Milch aus und Konserven waren beliebter als Frischware. Bauern forderten Entschädigungen für Ernteausfälle wegen der Strahlung. Flüge nach Australien oder den Kanarischen Inseln waren in dieser Zeit ausgebucht. Und besorgte Väter trugen den Sand aus den Buddelkisten ihrer Kinder und verfrachteten ihn in luftdichte Abfallsäcke.

2016 – 30 Jahre später – beschrieb die «Zeit» die damalige Panik vor der Radioaktivität mit treffenden Worten: «Die Vorfreude auf ein Picknick im Grünen am 1. Mai schlägt um in Angst vor Wiesen. Angst vor Regen. Angst vor dem Strahlentod.»

Die Wochen und Monate gingen vorbei und allmählich sank die gemessene Strahlung wieder auf normale, natürliche Werte. So weit bekannt, kam in Deutschland niemand wegen «Tschernobyl» zu Schaden. Dennoch hatte das Ereignis Folgen, die bis heute andauern: Die Meldungen über mögliche Zehntausende, ja sogar Hunderttausende Todesopfer wegen der Reaktorkatastrophe schreckte die Bevölkerung nachhaltig auf. Heute ist zwar klar, dass wegen der Kontamination im Umland des Havarie-Werks allenfalls einige Tausend Menschen zusätzlich ums Leben kamen. Doch bis heute werden haltlos hohe Opferzahlen bis zu einer Million herumgereicht.

Tschernobyl hatte politische Spätfolgen

Da viele Menschen überzeugt waren, dass auch in Deutschland erhebliche Strahlenrisiken drohten, erhielten die Organisationen der Atomgegner regen Zulauf. Das Land hatte der Kernenergie schon zuvor kritisch gegenübergestanden. Nach «Tschernobyl» gab es kein Halten mehr: Neue KKW zu bauen, war nun erst recht unmöglich. Jahre später wurde sogar der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen.

Deutschland ächzt heute unter hohen Strompreisen und leidet unter Deindustrialisierung. Massgeblich dafür verantwortlich ist der unselige und unnötige Ausstieg aus der Kernenergie, der vor drei Jahren abgeschlossen wurde. Man sieht, dass «Tschernobyl» doch Spätfolgen hatte – allerdings andere, als man 1986 dachte.

 

Der Beitrag Tschernobyl und die irre Strahlenangst in Deutschland erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌