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Ethanol: Nicht die Energiewende, die wir uns wünschen

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Ike Kiefer

Angesichts der aktuellen, die weltweiten Energiepreise in die Höhe treibenden Ereignisse wird Maisethanol erneut als heimische Energiequelle und Garant für Energiesicherheit dargestellt. In Wahrheit ist Maisethanol jedoch ein Energieschlucker, und die Herstellung von einer Gallone Maisethanol [ca. 4 l] erfordert mehr fossile Energie als die von einer Gallone Benzin. Es ist an der Zeit, sich dieser unangenehmen Wahrheit und den anderen negativen Folgen einer zwanzigjährigen fehlgeleiteten Politik zu stellen.

In den Jahren 2005 und 2007 verabschiedete der Kongress das Energiegesetz sowie das Gesetz über Energieunabhängigkeit und -sicherheit, mit denen gemeinsam das Programm „Renewable Fuel Standard“ (RFS) ins Leben gerufen worden war. Das RFS verfolgte drei erklärte Ziele: die Verbesserung der Energiesicherheit der USA, die Verringerung der Treibhausgasemissionen sowie die Förderung der ländlichen Wirtschaft und der landwirtschaftlichen Entwicklung. Stattdessen hat das RFS-Programm die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben, die Lebensmittelpreise erhöht, Millionen Hektar CO₂-bindender Flächen in intensive Bewirtschaftung überführt, die Treibhausgasemissionen und die Luftverschmutzung erhöht sowie den Wasserverbrauch und die Wasserverschmutzung gesteigert. Was die Energiesicherheit angeht, so werden die Gallonen US-Benzin, die durch die staatlichen Vorschriften zur Beimischung von Ethanol verdrängt wurden, nach Mexiko und in andere Länder exportiert. Der große Erfolg des RFS besteht darin, dass die Regierung Wohlstand von Autofahrern an große Agrarkonzerne umverteilt hat. Es ist höchste Zeit, dieser wirtschaftlichen und chemischen Absurdität ein Ende zu setzen, bei der Lebensmittel zwangsweise zu Kraftstoff verarbeitet werden.

Die Regierung wollte unbedingt Biokraftstoffe und hat sie auch bekommen. Unter dem Lobbydruck des „Corn Belt“ [= Mais-Gürtel] hat der Kongress zynischerweise auf die Anforderung verzichtet, dass die RFS für alle bestehenden Mais-Ethanol-Bioraffinerien sowie für alle bis Ende 2010 zu errichtenden Anlagen tatsächliche Treibhausgasreduktionen erzielen müssen. Der Großteil des in den letzten 20 Jahren und auch heute noch produzierten Mais-Ethanols stammt aus diesen Anlagen, für die eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden ist. Die fadenscheinige Prognose der EPA aus dem Jahr 2010, wonach Maisethanol bis 2022 eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 21 % erreichen würde, wurde vom National Research Council umgehend angefochten, da sie Landnutzungsänderungen nicht angemessen berücksichtigte und die Konkurrenz um Nahrungsmittel sowie den Wasserverbrauch nicht realistisch behandelte. Dieses Expertengremium der National Academy of Sciences stellte sogar die Tragfähigkeit des gesamten Konzepts der Treibhausgasreduktion durch Biokraftstoffe in Frage. Die strengste und ehrlichste Schätzung einer dritten Partei in einer Stellungnahme vor dem Kongress verwendete die eigene Methodik der EPA, um zu zeigen, dass die Beimischung von Maisethanol zu Benzin die Treibhausgasemissionen gegenüber der Basislinie für reines Benzin um 28 % erhöht hat, ohne dass eine Tendenz zu einer jemals stattfindenden Erholung erkennbar ist.

Was die Energiesicherheit angeht, war das Ziel zwar lobenswert, die Methode jedoch irrational. Maisethanol ist in jeder Phase der Produktion in entscheidendem Maße von fossilen Brennstoffen abhängig – als Kraftstoff für Traktoren und Lkw, für Düngemittel und Pestizide sowie für Energie und Chemikalien in der Bioraffinerie. Biokraftstoffe sind im Allgemeinen nur ein Mittel, um Erdöl mit einem grünen Feigenblatt zu versehen, indem man es ineffizient über landwirtschaftliche Flächen umleitet. Während die Maisethanolproduktion in den letzten 10 Jahren bei 15–16 Milliarden Gallonen stagniert hat – was nicht zufällig der Obergrenze der staatlichen Subventionen entspricht –, ist die heimische Rohölproduktion aufgrund technologischer Innovationen sprunghaft gestiegen, die riesige neue geologische Formationen für die wirtschaftliche Förderung erschlossen haben. Trotz einer Flut von Maßnahmen und Richtlinien der US-Bundesregierung, die für Erdöl ebenso nachteilig waren, wie sie für Biokraftstoffe förderlich waren, sind die USA wieder energieautark und der weltweit größte Produzent von Rohöl und Erdgas. Im Jahr 2024 exportierten die USA 100 Milliarden Gallonen raffiniertes Erdöl. Andere Länder verbrennen US-Benzin in ihren Autos und verursachen dabei die gleichen CO₂-Emissionen, als dürften die Amerikaner es selbst nutzen. Das Ziel der Energiesicherheit für die RFS ist hinfällig, und es war mit dem von fossilen Brennstoffen abhängigen Maisethanol nie erreichbar.

Eine der großen Ironien besteht darin, dass die RFS im Rahmen des Clean Air Act genehmigt worden war. Die von der EPA selbst im Jahr 2010 durchgeführte Folgenabschätzung ergab, dass sie die Luftverschmutzung netto erhöhen und jährlich bis zu 245 zusätzliche Todesfälle in den USA verursachen würde. Die EPA gewährte Maisethanol zudem eine unbefristete Ausnahmegenehmigung hinsichtlich des Dampfdrucks für Smog verursachende Emissionen, die sie Erdöl verweigert hat. Schlimmer noch: Ethanol im Benzin ermöglicht es den Kohlenwasserstoffen, sich mit Wasser zu vermischen, und erhöht dadurch die Grund- und Oberflächen-Wasserverschmutzung durch Kraftstofflecks in weitaus größerem Maße als das verteufelte MTBE, das es als Oktanverstärker ersetzt hat – dennoch ignoriert die EPA dieses Risiko weiterhin vollständig.

Ein Regierungsprogramm, das so weit von seinen Zielen abgekommen ist, sollte eingestellt werden. Der für den Umweltschutz der Nation zuständigen Bundesbehörde sollte es nicht gestattet sein, ein Programm zu verwalten, das die Luftverschmutzung erhöht und Wasser, Boden und Klima belastet. Kraftstoff sollte Kraftstoff sein und Lebensmittel sollten Lebensmittel sein. Sicherlich kann der Kongress einen besseren Weg finden, um die Energiesicherheit der USA wirklich zu fördern und die ländliche Wirtschaft anzukurbeln, ohne die höchst regressive Steuer in Form erhöhter Kraftstoffpreise zu erheben, den Luft- und Wasserressourcen der Nation solchen Schaden zuzufügen und die weltweite Ernährungsunsicherheit zu fördern.

Ike Kiefer is a Visiting Fellow at the National Center for Energy Analytics and author of the study,Ethanol as Fuel: A Bridge to Nowhere

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/12/ethanol-not-the-energy-transition-were-looking-for/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Ethanol: Nicht die Energiewende, die wir uns wünschen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Schwierigkeiten bei NuScale Power und Fermi America

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Kennedy Maize, MasterResource

„Die Übertreibungen im Energiesektor und der Massenwahn zeigen sich sowohl bei NuScale Power als auch bei Fermi America. Blasen platzen.“

NuScale Power, der am weitesten fortgeschrittene US-Anbieter kleiner modularer Kernreaktoren, und Fermi America, ein politisch gut vernetztes Unternehmen, das den Bau des vielleicht größten Reaktorprojekts in den USA plant, um ein riesiges Rechenzentrum in Texas mit Strom zu versorgen, haben beide kürzlich schwere, möglicherweise existenzbedrohende Rückschläge erlitten. NuScale und Fermi, beide börsennotiert, mussten angesichts schlechter Finanzergebnisse, fragwürdiger Managemententscheidungen und Angriffen durch die „Wölfe der Wall Street“, Leerverkäufer sowie Vorwürfe des Wertpapierbetrugs einen Einbruch ihres Aktienwerts hinnehmen.

NuScale Power

Das in Oregon ansässige Unternehmen NuScale Power (NYSE:SMR) ist der einzige Anbieter fortschrittlicher Reaktoren in diesem neuen Markt, dessen Entwurf von der US-Atomaufsichtsbehörde (Nuclear Regulatory Commission) genehmigt worden ist, was ihm einen „First-Mover“-Vorteil verschafft. Außerdem nutzt das Unternehmen die bekannte und gut erforschte Technologie der druckwassergekühlten Leichtwasserreaktoren, die seit Jahrzehnten größtenteils erfolgreich im Einsatz ist. Zu den Großaktionären von NuScale zählt zudem der in Texas ansässige Energie- und Baukonzern Fluor Corp.

„Betrachtet man jedoch die Aktienentwicklung der letzten sechs Monate, sieht das Unternehmen nicht wie ein Unternehmen mit einem First-Mover-Vorteil aus“, kommentiert The Motley Fool, eine Online-Plattform für Anlageanalysen.

Fluor stößt seine SMR-Aktien ab – eine Strategie, die das Unternehmen im Februar offiziell bekanntgab, die aber offenbar schon vorher in vollem Gange war. Im Februar verkaufte Fluor 71 Millionen SMR-Aktien und erzielte damit einen Erlös von 2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen plant, die verbleibenden 40 Millionen Aktien in diesem Quartal zu veräußern.

Bei der Bewertung der Geschäftsaussichten von NuScale stellte Seeking Alpha fest, dass die „Aktie im Verhältnis zu ihren Fundamentaldaten überbewertet erscheint, da die kurzfristigen Umsätze begrenzt sind und es noch lange dauern wird, bis eine nennenswerte Kommerzialisierung erreicht wird“. Die Aktien wurden zuletzt bei etwa 12 US-Dollar pro Aktie gehandelt, nicht viel höher als beim Börsengang Ende 2020. Der Höchststand für SMR wurde im vergangenen Juli erreicht, als die Aktien bei 50 US-Dollar notierten.

Auch die Vereinbarung von NuScale mit dem etwas mysteriösen Unternehmen ENTRA1, dem „globalen strategischen Partner“ des Unternehmens, lässt Zweifel an der Zukunft von NuScale aufkommen. Laut Seeking Alpha sah der Vertrag mit ENTRA1 „eine Zahlung in Höhe von rund 507,4 Millionen Dollar“ an das Unternehmen vor – eine atemberaubende Summe, wenn man bedenkt, dass NuScale noch nie auch nur annähernd einen Gewinn erzielt hat.

Simply Wall Street kommentierte: „In den letzten Monaten sah sich NuScale Power einer Reihe von Sammelklagen wegen Wertpapierbetrugs ausgesetzt, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wurde, die Erfahrung und die Fähigkeiten seines Kommerzialisierungspartners ENTRA1 Energy falsch dargestellt zu haben – dies nach schwachen Finanzergebnissen für das vierte Quartal 2025 und Bedenken hinsichtlich seines Wegs zur Markteinführung.“

Einer der NuScale verklagenden Anwälte, der kalifornische Anwalt Frank Cruz, wies bei der Kundenakquise auf den erstaunlichen Nettoverlust von SMR im dritten Quartal 2025 hin, der auf die Zahlung an ENTRA1 zurückzuführen und „gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 46 Millionen Dollar gestiegen“ sei. Cruz kommentierte: „ENTRA1 hatte während seiner gesamten Unternehmensgeschichte noch nie nennenswerte Projekte gebaut, finanziert oder betrieben, geschweige denn Projekte im hochtechnischen und komplizierten Bereich der Kernenergieerzeugung“ und „NuScale hatte die Kommerzialisierung, den Vertrieb und den Einsatz seiner NuScale-Power-Module sowie Hunderte Millionen Dollar an NuScale-Kapital einem Unternehmen anvertraut, dem jegliche nennenswerte Erfahrung im Besitz, in der Finanzierung oder im Betrieb von Kernkraftwerken fehlte.“

Der Aktienkurs von NuScale war schon immer volatil und zog Leerverkäufe an. Das war auch in letzter Zeit der Fall. Laut der Aktienanalyse von Quiver Quantitative „betrug der Leerverkaufsanteil der NuScale Power Corporation am 15. April 38,92 % des Streubesitzes, wie aus neuen Daten hervorgeht, die wir von Benzinga erhalten haben. Die Leerverkaufspositionen beliefen sich auf insgesamt 66.321.822 Aktien, was einem Anstieg von 23,88 % gegenüber dem 31. März entspricht.“

Fermi America

Dann gibt es noch Fermi America (NASDAQ: FRMI) mit einem unglaublich optimistischen Geschäftsplan: das 60-Milliarden-Dollar-Projekt „Matador“, bei dem konventionelle Stromerzeugung, darunter Erdgas und Westinghouse-AP-1000-Kernreaktoren, hinter dem Zähler für ein 17-GW-Mega-Rechenzentrum im texanischen Panhandle in der Nähe der Pantex-Kernwaffenanlage des Energieministeriums genutzt werden soll. Es soll den Namen „Donald J. Trump Advanced Energy and Intelligence Campus“ tragen.

Zu den Gründern des Unternehmens gehört Rick Perry, ehemaliger republikanischer Gouverneur von Texas und unter Trump von März 2017 bis Dezember 2019 US-Energieminister. Seine Rolle in dem neuen Unternehmen besteht größtenteils aus Imagepflege und politischer Einflussnahme. Hauptgründer des Unternehmens war der milliardenschwere Risikokapitalgeber Toby Neugebauer, der laut Chris Tomlinson, Wirtschaftsredakteur beim Houston Chronicle, eine zwielichtige Geschäftsgeschichte hat.

Fermi LLC ging im vergangenen September als Fermi America an die NASDAQ-Börse und bot 25 Millionen Aktien zu einem erwarteten Preis von 18 bis 22 Dollar pro Aktie an. Der Börsengang war erfolgreich und machte Perry zu einem „Papiermilliardär“. Im März kündigte das Unternehmen auf der jährlichen Regulatory Information Conference der Nuclear Regulatory Commission an, noch in diesem Jahr mit dem Bau des Projekts Matador zu beginnen.

Hinter dem anfänglichen Hype verbargen sich jedoch gravierende Probleme, die in diesem Jahr offensichtlich wurden: keine Einnahmen, kein gewerblicher Mieter für das nicht existierende Rechenzentrum, Verluste in Höhe von insgesamt fast 500 Millionen Dollar und ein abstürzender Aktienkurs. Im Dezember reichte die nationale Klägerkanzlei Berger Montague PC aus Philadelphia eine Sammelklage gegen Fermi ein, nachdem ein nicht namentlich genanntes Unternehmen – bei dem es sich nach allgemeiner Annahme um Amazon handelte – aus einem Vertrag als erster Mieter des Rechenzentrums ausgestiegen war, der dem Vernehmen nach einen Wert von 150 Millionen Dollar hatte.

Die Fermi-Aktie begann kurz nach Bekanntwerden der schlechten Nachrichten zu fallen. In diesem Monat „trat“ CEO Neugebauer ohne öffentliche Ankündigung zurück und nahm Finanzvorstand Miles Everson mit. Der Aktienkurs fiel auf 5 Dollar.

In einem Kommentar gegenüber der Washington Post zum Niedergang des Hauses Fermi sagte der Energieexperte Jesse Jenkins von der Princeton University: „Die Vorstellung, dass ein paar politisch vernetzte Leute mit wenig Erfahrung ein vollständig vom Stromnetz unabhängiges Projekt im Wert von vielen Milliarden Dollar und vielen Gigawatt auf die Beine stellen könnten, ist ein ziemliches Glücksspiel.“

Schlussfolgerung

Sowohl bei NuScale Power als auch bei Fermi America sind übertriebene Erwartungen im Energiesektor und der Massenwahn offensichtlich. Blasen platzen.

Kennedy Maize is a Washington, D.C.-based journalist who has covered energy and environmental topics for more than 40 years.  This post originally appeared at The Quad Report (May 1, 2026). His previous posts can be viewed here.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/12/troubles-at-nuscale-power-fermi-america/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Schwierigkeiten bei NuScale Power und Fermi America erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Öko-Desaster mit Ansage: Dürre durch „Klimaschutz“ )*

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                   Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
                          Forschung belegt, wie Windkraftanlagen die Wolken „ausquetschen“
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Einer Meldung des ARD-Wetterkompetenzzentrums zufolge waren in den vergangenen zwei Jahrzehnten 13 Jahre von lang anhaltenden Dürren geprägt. Noch bis Ende des 20. Jahrhunderts war das atlantische Westwindsystem die Lebensader Nordwesteuropas. Doch diese Lebensader droht zu versiegen. Ausgerechnet während der Wachstumsperiode bleibt der Regen spendende Wind von der Nordsee her in manchen Jahren wochen- und sogar monatelang aus.

Dann werden in Nordwesteuropa überwiegend nördliche und südliche Windrichtungen verzeichnet. Auch in diesem Frühjahr ist das beunruhigende Phänomen wieder einmal aufgetreten. 2017 veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst verschiedene Berichte, die auf dynamische Entwicklungen und langfristige Veränderungen der Windverhältnisse im Bereich der Nordsee und an der Nordseeküste hinweisen. Aktuellen Studien des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht zufolge hat der fortgesetzte Ausbau der Offshore-Windenergie zunehmend Einfluss auf die Physik der Nordsee. Windkraftanlagen erzeugen Strom, indem sie dem Wind einen Teil seiner Kraft entziehen. Dadurch haben sich nicht nur die Meeresströmungen in der Nordsee messbar verändert. Gleichermaßen ist auch das hochkomplexe System von Luftdruck-, Luftströmungs- und Klimazonen betroffen, das die Windsysteme weltweit prägt.

Doch die Politik macht stur weiter

Seit einigen Jahren wird zudem eine gegenseitige Abschattung der Windparks in der Deutschen Bucht beobachtet. Das Phänomen ergibt sich aus der Abnahme der Windgeschwindigkeit vor und hinter jedem Windrad, was bereits zu rückläufigen Stromerträgen der Energiekonzerne wegen der zu nah beieinander aufgestellten Windparks geführt hat. Ursache hierfür sind die bis zu 80 Kilometer langen sogenannten „Wakes“, verlangsamte turbulente Windströmungen im Nachlauf der Windräder. Überdies wird der Wind bereits vor den Anlagen durch die rotierenden Flügel ausgebremst. Insgesamt führen diese Effekte zu einer Abnahme der Windgeschwindigkeit.

Ungeachtet der alarmierenden Auswirkungen des „Geo-Engeneerings“ durch den großräumigen Entzug von Windenergie an Land und auf See verfolgen alle Nordsee-Anrainerstaaten weiterhin sogenannte ehrgeizige Ausbauziele für ihre Offshore-Windindustrie. Während Dänemark und die Niederlande den Offshore-Ausbau in der Nordsee schon seit den 90er Jahren betreiben, baut Deutschland seine Offshore-Windenergie seit 2010 systematisch aus.

Kürzlich hat die Bundesregierung neue Zielmarken bekannt gegeben. Für die Deutsche Bucht ist eine Zunahme von jetzt 7,9 auf 30 Gigawatt Leistung bis 2030 vorgesehen. Geplant sind 40 GW bis 2035 und mindestens 70 GW bis 2045. Ausgerechnet die Windbranche zeigt sich äußerst besorgt. Infolge dieser Pläne sind nämlich starke Einbußen der Leistung und damit der Stromerträge vorbestimmt. Damit steht in Frage, ob sich diese Investitionen überhaupt noch lohnen.

Bestens im Bilde bezüglich der Abschattungseffekte sind die Wissenschaftler des „Fraunhofer Institute for Wind Energy Systems“, kurz IWES. In einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ äußerte sich kürzlich Bernhard Stoevesandt vom IWES zu möglichen Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Einbußen der Energiekonzerne durch die Abschattungseffekte der Offshore-Windparks möglichst einzugrenzen. Die Auswirkungen der Windenergie-Ausbeutung in der Nordsee für das atlantische Wettersystem wurden allerdings nicht thematisiert. Führt uns die Betriebsblindheit der einzelnen wissenschaftlichen Sparten im Verbund mit der Sturheit des „politischen Willens“ in die Klimakatastrophe, vor der tagein, tagaus gewarnt wird? Jedoch auf andere Weise als in der kuratierten öffentlich-rechtlichen Berichterstattung zur Energiewende vermittelt wird, die den Einfluss des massiven Windenergie-Entzugs auf das Wettergeschehen ignoriert?

Die Studien sind eindeutig

Erinnert sei an eine hochkarätige Studie als eine von vielen Beiträgen renommierter internationaler Wissenschaftler, die in den sogenannten Qualitätsmedien nicht kommuniziert wurden. Die Geo-Ingenieurin Cristina L. Archer von der Delaware-Universität veröffentlichte schon 2018 eine Simulationsstudie mit dem Titel „Precipitation reduction during Hurricane Harvey with simulated offshore wind farms“ (Reduzierung der Niederschläge des Hurricans Harvey mit simulierten Offshore-Windparks).

Dazu äußerte sie sich im Portal „anthropocenemagazine.org“, veröffentlicht am 1. November 2018: „Offshore-Windturbinen wirken wie eine Mauer. Sie bremsen sogar den Hurrikan-Wind aus, indem sie die Luftmassen (vor jedem Windrad) zum Aufsteigen bringen. Dadurch entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und es kommt zu starken Niederschlägen (im Bereich der Windparks). Im Lee, also im Nachlauf der Turbinen, werden die Luftmassen demgegenüber verwirbelt und heruntergezogen. Die trockeneren Luftmassen erbringen dementsprechend keine Niederschläge. Insgesamt gleicht der Effekt der Offshore-Windturbinen einem Ausquetschen der Feuchtigkeit aus dem stürmischen Wind. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie eine Anreihung von Offshore-Turbinen vor einem Areal haben, wo oftmals Hurrikane auf Land treffen, über dem Festland wahrscheinlich eine Reduzierung der Niederschläge bis zu 30 Prozent erzielen.“

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 08.05.2026, S.4 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin  Dagmar Jestrzemski
für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: 
https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Der Beitrag Öko-Desaster mit Ansage: Dürre durch „Klimaschutz“ )* erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Kosten für das Pumpspeicherkraftwerk steigen auf das zwanzigfache – dafür bekämen wir vier Kernkraftwerke

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Von Jo Nova, Steve Hunter

Snowy 2.0 wird als Denkmal für das organisierte Verbrechen stehen. – Hier ein up-date

Der aufgeblähte Staatsapparat ist der Inbegriff von Abzocke. Die Kosten werden verschleiert, Anfragen nach Information werden trotz gesetzlicher Informationspflicht abgelehnt, die Gewerkschaften streichen die Kassen voll, und ein ausländischer Konzern verdient sich eine goldene Nase. Und am Ende dürfte der gespeicherte Strom einen horrenden Preis von 200 Dollar pro Kilowattstunde haben – das Sechsfache des Preises von Braunkohlestrom.

Malcolm Turnbull (Ehemaliger Premierminister von Australien) versprach uns, es würde 2 Milliarden Dollar kosten und vier Jahre dauern, und nun, neun Jahre später, haben wir nur 40 Milliarden Dollar zur Verfügung und noch drei Jahre vor uns…

Dieses Projekt bietet für jeden Betrüger etwas. Die Verzögerungen durch inkompetentes Management haben während der Bauphase zu zusätzlichen Zinsen in Höhe von 8 Milliarden Dollar geführt. Das wird die Banker freuen. Es gibt 3.000 zusätzliche Arbeiter, deren Bedarf niemand eingeplant hatte, und sie verdienen durchschnittlich jeweils 250.000 Dollar. Und die Kosten für die Hochspannungsverbindung belaufen sich mittlerweile auf 12 Milliarden Dollar. Wie bei allen „erneuerbaren“ Projekten ist der Brennstoff zwar kostenlos, aber die Kosten für dessen Gewinnung und Verteilung sind enorm.

Die Kosten für Snowy Hydro 2.0 sind auf 42 Milliarden Dollar gestiegen und haben Forderungen nach einer Untersuchungskommission ausgelöst.

Von Tansy Harcourt, The Australian

Die wahren Kosten von Snowy Hydro 2.0 sind auf 42 Milliarden Dollar angestiegen und sollten Gegenstand einer Untersuchungskommission zu „einer der größten Katastrophen“ in der australischen Infrastruktur sein, sagten der Ökonom Bruce Mountain und der Energiemanager Ted Woodley.

Die Hauptauftragnehmer des australischen Vorzeigeprojekts für erneuerbare Energien erzielen gleichzeitig Gewinne auf Kosten der Steuerzahler durch Vereinbarungen, die eine Zahlung unabhängig von der Leistung garantieren, während eine Reihe von Premierministern eine Mauer der Geheimhaltung um das Projekt aufrechterhalten haben.

Die Kosten belaufen sich nun auf 1.500 US-Dollar pro Person (Mann, Frau und Kind). Es ist, als würde die Regierung von jeder vierköpfigen Familie 6.000 US-Dollar für etwas verlangen, das keinen Strom erzeugt, sondern lediglich überschüssigen Wind- und Solarstrom speichern soll, damit wir aus einem nutzlosen Produkt etwas weniger Nutzloses machen können.

Das sind reine Subventionen für Wind- und Solarenergie. Jedes Projekt im Bereich erneuerbarer Energien sollte mit Gebühren belastet werden, die diese Subventionen decken, und dann wird sich zeigen, wie hoch die tatsächlichen Kosten pro Stunde für unzuverlässige Stromversorgung sind.

Wer verdient an Snowy?

Der italienische Baukonzern Webuild leitet das Projekt und erzielte allein im letzten Jahr in Australien einen Umsatz von 4 Milliarden Euro (einschließlich weiterer Projekte). Australien ist für Webuild nun umsatztechnisch der zweitwichtigste Markt nach Italien und stellt das größte Projektportfolio des Unternehmens dar.

Webuild arbeitet mit einem umstrittenen Kosten-Plus-Margen-Vertrag. Branchenüblich betrachtet bedeutet das wahrscheinlich, dass das Unternehmen für jeden investierten Dollar 1,20 Dollar erhält, was einen Fehlanreiz für Großprojekte schafft.

„Das ist doch ein wunderbares Geschäft, nicht wahr?“, sagte ein ehemaliger Insider.

Eine der Verzögerungen bei Webuild war darauf zurückzuführen, dass sie Arbeiterunterkünfte in Italien bauen und nach Australien liefern lassen wollten. Denn die australische Wirtschaft kennt ja keine abgelegenen Lager für Minenarbeiter, oder?

Aus dem Herald Sun – Bruce Mountain ist ein Fan erneuerbarer Energien, und selbst er hasst sie:

Snowy „Too Big To Fail“

Dr. Mountain argumentierte, das Projekt stelle ein grundlegendes politisches Versagen dar, das die aufeinanderfolgenden Regierungen gerne verschweigen. „Snowy 2.0 ist und war schon immer eine furchtbare Idee“, sagte er und verwies auf die Kosten, die Umweltschäden und ein Speichersystem, das sich nicht wie Batterien schnell wieder aufladen lasse.

Es dauert Monate, bis Wasser durch ein Kaskadensystem gepumpt werden kann, bevor der obere Speicher wieder aufgefüllt sein könnte. Daher ist es für die flexible Backup-Funktion, für die es ursprünglich konzipiert wurde, ungeeignet.

Nach Fertigstellung soll Snowy Hydro über eine Langzeitspeicherkapazität von 350 GWh verfügen – genug, um 3 Millionen Haushalte eine Woche lang mit Strom zu versorgen. Ob das Projekt 42 Milliarden Dollar wert ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Oder wir hätten vier Kernkraftwerke nach südkoreanischem Vorbild bauen und damit 5 GW tatsächliche Leistung erzeugen können, mit einer Jahresproduktion von 40 TWh. Das ist hundertmal so viel Energie und immer verfügbar, wenn wir sie brauchen. Der große Nachteil ist natürlich, dass es ein Desaster für Investoren im Bereich erneuerbarer Energien und all die naiven Politiker ist, die Wind- und Solarenergie als „billig“ bezeichnet haben.

Es gibt natürlich hervorragende Gründe für Geheimhaltung.

Verantwortungsbewusste Parlamentsmitglieder sehen es als ihre Pflicht an, diese horrenden Kosten vor Steuerzahlern, politischen Gegnern und jedem, der einen Taschenrechner besitzt, geheim zu halten. Es geht hier nicht darum, sich der Verantwortung zu entziehen, sondern darum, die australische Bevölkerung vor den schädlichen Folgen der Kenntnis dieser astronomischen Zahlen zu schützen. Die plötzliche Veröffentlichung der Wahrheit würde die Nation demoralisieren und die Depressions- und Suizidraten erhöhen, wenn die Menschen wüssten, wie korrupt und unfähig unsere Regierung tatsächlich ist. Damit dient diese Geheimhaltung dem Schutz der öffentlichen psychischen Gesundheit.

Dann ist da noch die Frage der Geschäftsgeheimnisse. Wir wollen nicht, dass ausländische Infrastrukturfirmen erfahren, wie einfach es ist, Australien absurde Summen abzuknöpfen. Sie würden alle ihre Angebote erhöhen. Wenn bekannt würde, dass Budgets flexibel, Fristen optional und Kostenüberschreitungen praktisch eine Einnahmequelle sind, würde jeder Bieter entsprechend reagieren. Australien wird nie wieder eine faire Ausschreibung erhalten.

Natürlich steht auch die nationale Sicherheit auf dem Spiel. Wenn Gegner erfahren, wie effektiv ein einzelnes Projekt die Kosten in die Höhe treiben und das Stromnetz überlasten kann, könnten sie versuchen, dieses Modell zu kopieren. Warum sollte man die Infrastruktur sabotieren, wenn man sie einfach in Auftrag geben kann?

Fairerweise muss man aber sagen, dass es schwer vorstellbar ist, wie ausländische Spione die Situation noch verschlimmern könnten, als es die Labor-Partei ohnehin schon getan hat.

https://joannenova.com.au/2026/04/snowy-2-0-blows-out-20-times-to-42b-we-could-have-built-4-nuclear-plants/

Mega-Pumpwasserkraftwerk wird zur totalen Wirtschafts- und Umweltkatastrophe

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Kleine Kernkraftwerke auf dem Vormarsch

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Kelvin Kemm

Seit etwa einem Jahr erfreut sich die Idee der Kernenergie wieder zunehmender Beliebtheit. Leider haben die Anti-Kernkraft-Aktivisten in den letzten Jahrzehnten in der breiten Öffentlichkeit eine solche Angst vor der Kernenergie geschürt, dass viele Menschen heute eine völlig falsche und verzerrte Vorstellung von der Kernenergie haben.

Die Kernenergie ist die Zukunft; daran besteht kein Zweifel. Man kann problemlos genug angereichertes Uran im Auto mitführen, um einen ganzen Vorort ein halbes Jahrhundert lang mit Strom zu versorgen. Mit Kohle, Gas oder Öl ist das sicherlich nicht möglich.

Man sollte also dankbar sein, dass die Zukunft der Kernenergie nun wie eine aufgehende Sonne strahlt, welche die dichte Wolkendecke durchbricht. Aber wir müssen noch einen Großteil dieser die Wahrheit verdeckenden Wolkendecke auflösen.

So sehr sich die Wissenschaft und Technik von Solarzellen und Windkraftanlagen in den letzten Jahren zweifellos weiterentwickelt haben, so hat sich auch die Technologie von Kernreaktoren weiterentwickelt. Ein moderner Kernreaktor ist sehr weit fortgeschritten, im Vergleich zu den beängstigenden Bildern, die in der öffentlichen Wahrnehmung von Tschernobyl oder Fukushima entstehen.

Wir stellen jedoch auch fest, dass die Philosophie der Kernenergie das Konzept der Stromerzeugung verändert. Ein Kohlekraftwerk muss aus wirtschaftlichen Gründen in der Nähe der Kohlevorkommen errichtet werden. Bei Öl und Gas müssen lange Pipelines gebaut werden, um die Brennstoffe von den Anlieferungsorten zu den Verbrauchsorten zu transportieren. Im Gegensatz dazu kann der gesamte Jahresbedarf an Kernbrennstoff für ein großes Kernkraftwerk mit einem einzigen Lkw in einer einzigen Lieferung angeliefert werden. Prinzipiell kann man ein Kernkraftwerk also überall errichten, wo man möchte. Es muss nicht in der Nähe der Brennstoffquelle liegen. Im Allgemeinen gab es jedoch eine wesentliche Einschränkung für neue große Kernkraftwerke, nämlich das Wasser für die Kühlung. Große Kernkraftwerke wurden daher meist an der Küste oder an den Ufern sehr großer Seen gebaut.

Als Faustregel gilt: Eine Fabrik zur Herstellung von Bohnenkonserven, Zuckersäcken oder Milchkartons wird so groß gebaut, wie es wirtschaftlich möglich ist, da die Rentabilität mit den Skaleneffekten steigt. Die Kernenergie folgte bislang demselben Prinzip. Doch nun hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei der Stromerzeugung größere Kraftwerke nicht immer besser sind. Dies liegt vor allem an dem sehr geringen Brennstoffbedarf. Die Philosophie der Stromerzeugung wandelt sich, sodass Planer nun viele kleinere Kernkraftwerke dort errichten können, wo sich die Verbraucher befinden. Dieser Ansatz minimiert den Bedarf an langen, teuren Stromübertragungsleitungen. Solche kleinen Kernkraftwerke werden nun als kleine modulare Reaktoren bezeichnet. Darüber hinaus werden einige von ihnen so konzipiert, dass sie mit Heliumgas statt mit Wasser gekühlt werden. Bei einem gasgekühlten Reaktor löst sich die Einschränkung durch die Wasserverfügbarkeit also wie Morgennebel in Luft auf.

Ein moderner Großreaktor hat in der Regel eine Leistung von etwa 1200 MW oder mehr.

Ein SMR ist definiert als Reaktor mit einer Leistung von weniger als 300 MW, wobei einige nur 10 oder 20 MW leisten. Man kann sich also vorstellen, dass eine Fabrik, ein Bergwerk oder eine Stadt einen eigenen Kernreaktor besitzt. Tatsächlich kann eine solche Anlage sogar über ein eigenes Stromnetz verfügen, das nicht an das nationale Netz angeschlossen ist, und nur einen Durchmesser von etwa sechs Kilometern haben … oder weniger.

Das Wort „modular“ im Namen deutet auf das Ziel hin, den größten Teil des Kernreaktors in Innenräumen zu bauen, so wie Autos am Fließband hergestellt werden. Anschließend transportiert man den SMR lediglich in leicht transportierbaren Baugruppen zum Standort, wo diese im Wesentlichen miteinander verschraubt werden, wodurch viele schwierige Prozesse wie das Schneiden und Schweißen im Freien vor Ort entfallen.

Dieser modulare Ansatz lässt also den naheliegenden Schluss zu, dass SMR-Systeme kostengünstig zu bauen sind und ihre Kosten sinken werden, sobald sich ihre Vielseitigkeit durchsetzt.

SMRs können sich im Besitz privater Unternehmen an den jeweiligen Verbrauchsorten befinden. Es liegt auf der Hand, dass man davon ausgehen kann, dass sie sich im ganzen Land verbreiten werden; daher wäre es logisch zu fragen: „Wie werden wir sie aus technischer und rechtlicher Sicht kontrollieren?“ Parallel dazu erleben wir einen explosionsartigen Anstieg der Internetnutzung, verbunden mit den unglaublichen Perspektiven der künstlichen Intelligenz, die heute allgemein einfach als KI bezeichnet wird. Also verbinden wir eine Reihe von SMRs über das Internet miteinander und mit einer Überwachungsstation. Die Reaktoren können sich in verschiedenen Bundesstaaten oder sogar in verschiedenen Ländern befinden. In den Überwachungsstationen würden Techniker Druck, Temperaturen, Durchflussraten und vieles mehr überwachen. Jede noch so kleine Abweichung in einem Reaktor würde einen Alarm in der Überwachungsstation auslösen. Die Betreiber würden dann verschiedene Maßnahmen einleiten. Die Station würde auch die Bestände an Ersatzteilen und deren Standorte überwachen, sodass nicht jeder Reaktor einen eigenen Vorrat vorhalten muss.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass einige SMR-Systeme bei hohen Temperaturen im Bereich von mehreren hundert Grad betrieben werden, was eine weitere interessante Möglichkeit eröffnet. Die Wärme kann direkt genutzt werden, ohne dass Strom erzeugt werden muss. Befindet sich der Reaktor in einer chemischen Verarbeitungsanlage, kann die Wärme einfach in Form von Heißdampf direkt in die Anlage eingespeist werden.

Zweifellos sieht die Zukunft in der Welt der Kernenergie heute anders aus als früher.

Link: https://www.cfact.org/2026/04/25/small-nuclear-is-advancing-rapidly/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Jetzt anmelden: 17. Internationale Klima- und Energiekonferenz, IKEK-17, in Halle an der Saale

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer, Freunde und Interessierte,

wir freuen uns, Sie herzlich zur 17. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) einzuladen, die am 26. und 27. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale) stattfindet.

Die Konferenz bringt erneut hochkarätige internationale Wissenschaftler und Experten zusammen. Zu den Referenten zählen unter anderem:

  • John Clauser, University of California, Berkeley, Nobelpreisträger Physik 2022

  • Henrik Svensmark, Technische Universität Kopenhagen

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, Universität zu Köln

  • Nicola Scafetta, Universität Neapel Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University (angefragt)

Die gesamte Veranstaltung wird simultan in Deutsch und Englisch gedolmetscht.

Teilnahmegebühren:

  • 2-Tagesticket (Fr./Sa., inkl. Abendessen): 200 €
  • 1-Tagesticket (Fr., inkl. Abendessen): 150 €
  • 1-Tagesticket (Sa.): 100 €
  • Ermäßigtes 2-Tagesticket (mit Nachweis): 100 €

Tickets können unter folgendem Link erworben werden: TixTown  (Link)

Anfahrt:
Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)

Der Veranstaltungsort Halle Messe ist sehr gut ausgeschildert und leicht über die A14 (Abfahrt „Halle-Ost“) zu erreichen. Per Bahn über den ICE-Knotenpunkt Halle (Saale) Hbf mit direkter ÖPNV-Anbindung u.a. an die S-Bahn-Haltestelle „Halle Messe“, per Flugzeug über den nahegelegenen Flughafen Leipzig/Halle (LEJ). Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten vor Ort.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Die Durchführung einer internationalen Konferenz dieser Größenordnung erfordert erhebliche organisatorische und finanzielle Mittel. Als unabhängige und private Institution ist das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) e.V. auf die Unterstützung von Förderern, Freunden und engagierten Bürgern angewiesen.

Wenn Sie unsere Arbeit und den offenen wissenschaftlichen Austausch unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft uns, auch künftig hochwertige Veranstaltungen und Forschungsarbeit zu ermöglichen. Vielen Dank!

Spendenmöglichkeiten per Banküberweisung an:

Zahlungsempfänger:   Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:                         DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                            GENODEF1RUJ
Bank:                          Volksbank Gera Jena Rudolstadt

oder via PayPal (Link)

Darüber hinaus laden wir Sie ein, diese Einladung in Ihrem Netzwerk weiterzugeben und so weitere Interessierte und potenzielle Unterstützer zu erreichen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie persönlich in Halle an der Saale begrüßen zu dürfen und gemeinsam zwei inspirierende Konferenztage zu erleben!

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English version:

Dear supporters, colleagues and friends,

we are pleased to cordially invite you to the 17th International Climate and Energy Conference (IKEK-17), which will take place on 26 and 27 June 2026 at the premises of HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale), Germany.

Once again, the conference will bring together distinguished international experts. Confirmed speakers include, among others:

  • John Clauser, University of California, Berkeley (Nobel Laureate in Physics, 2022)

  • Henrik Svensmark, Technical University of Denmark

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, University of Cologne

  • Nicola Scafetta, University of Naples Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University, (invited)

The preliminary conference program will be published shortly.

The entire event will be simultaneously interpreted in German and English.

Participation fees:

  • 2-day ticket (Fri/Sat, incl. dinner): €200
  • 1-day ticket (Fri, incl. dinner): €150
  • 1-day ticket (Sat): €100
  • Reduced 2-day ticket (with valid proof): €100

Tickets can be purchased via the following link: TixTown  (Link)

Venue and directions:

Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)
Germany

The venue, Halle Messe, is well signposted and easily accessible via the A14 motorway (exit “Halle-Ost”). By rail, it can be reached via the ICE-Train hub “Halle (Saale) Hauptbahnhof” with direct public transport connections, including the S-Bahn stop “Halle Messe”. By air, the nearest airport is Leipzig/Halle (LEJ). Ample parking is available on site.

Please support our work!

Organising an international conference of this scale requires substantial organisational and financial resources. As an independent and privately funded institution, the European Climate and Energy Institute (EIKE) relies on the support of sponsors, friends, and engaged citizens.

If you would like to support our work and promote open scientific exchange, we would greatly appreciate your donation. Every contribution—large or small—helps us continue to organize high-quality events and conduct research. Thank you very much.

Donations can be made via bank transfer to:

Beneficiary:    Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:             DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                GENODEF1RUJ
Bank:              Volksbank Gera Jena Rudolstadt

or via PayPal (Link)

We also kindly encourage you to share this invitation within your network in order to reach additional interested parties and potential supporters.

We would be delighted to welcome you in person in Halle (Saale) and to share two inspiring days of conference discussions with you!

Der Beitrag Jetzt anmelden: 17. Internationale Klima- und Energiekonferenz, IKEK-17, in Halle an der Saale erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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