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Die CSU steht vor einer Katastrophe
Die CSU könnte bei der nächsten Bundestagswahl vor einem historischen Absturz stehen. Fällt ihr Stimmenanteil in Bayern unter etwa 38 Prozent, droht ihr das Scheitern an der Fünfprozenthürde auf Bundesebene. Im Extremfall wäre die Partei nicht mehr im Bundestag vertreten.
Um dieses Szenario zu verhindern, wurde in den vergangenen Jahren mehrfach am Wahlrecht gearbeitet. Das Bundesverfassungsgericht hat Regelungen aufrechterhalten, die faktisch den Fortbestand der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU absichern und der CSU einen alternativen Weg in den Bundestag offenhalten.
Gleichzeitig geraten die etablierten Parteien immer stärker unter Druck. Während CDU, SPD und Grüne an Zustimmung verlieren, gewinnt die AfD weiter an Boden. Damit wird jede Änderung des Wahlrechts unmittelbar zu einer Frage des Machterhalts.
Immer deutlicher entsteht der Eindruck, dass Wahlrechtsänderungen nicht in erster Linie der demokratischen Repräsentation dienen, sondern dazu, die bestehenden politischen Kräfteverhältnisse möglichst lange zu konservieren und unliebsame Verschiebungen zu erschweren.
Sollte die CSU bei der nächsten Bundestagswahl deutlich unter ihren bisherigen Ergebnissen bleiben, könnte dies nicht nur die Partei selbst erschüttern. Das politische Gefüge in Berlin würde sich grundlegend verändern.
#Bundestagswahl
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