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Maxwell: Aussage gegen Begnadigung – Entlastung für Trump, Hillary & Bill Clinton?

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Das House Oversight Committee (Untersuchungs- und Kontrollausschuss des US-Repräsentantenhauses) veröffentlichte ein Video von der heutigen Befragung von Ghislaine Maxwell, in dem sie gefragt wurde, ob sie eine enge Freundin von Jeffrey Epstein war, ob sie beim Handel mit minderjährigen Mädchen geholfen hat und ob sie diese dazu angehalten hat, sexuelle Gefälligkeiten zu erbringen.

Maxwells Anwalt erklärte, sie sei nur dann zu einer Aussage bereit, wenn sie von US-Präsident Trump begnadigt würde.

Die tagesschau berichtet wie folgt auf SociaMedia:

Ghislaine Maxwell, frühere Partnerin und Komplizin des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, hat eine Aussage vor dem US-Repräsentantenhaus verweigert. Nach Angaben des republikanischen Ausschussvorsitzenden James Comer berief sie sich während einer kurzen Videoschalte aus dem Gefängnis auf ihr Recht zu schweigen. Sie lehnte es ab, Fragen zu den von ihr und Epstein begangenen Verbrechen sowie zu möglichen Mitverschwörer:innen zu beantworten.

Maxwells Anwalt erklärte, sie sei nur dann zu einer Aussage bereit, wenn sie von US-Präsident Trump begnadigt würde. Abgeordnete beider Parteien kritisierten dieses Vorgehen scharf und werteten es als Versuch, politischen Druck aufzubauen. Trump hatte im Oktober des vergangenen Jahres erklärt, eine mögliche Begnadigung prüfen zu wollen. Die Video-Anhörung fand hinter verschlossenen Türen statt. Maxwell verbüßt seit 2022 eine 20-jährige Haftstrafe wegen Menschenhandels mit Minderjährigen zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.

Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium mehr als drei Millionen weitere Dokumente zum Fall Epstein. Auch wenn derzeit keine neuen Strafverfahren in den USA zu erwarten sind, sind zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft in Skandale verwickelt oder mussten zurücktreten, nachdem ihre Verbindungen zu Epstein oder Details dazu bekannt geworden waren. Ende des Monats sollen Ex-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary Clinton vor dem Kongressausschuss aussagen. Die beiden Politiker:innen von den Demokraten fordern eine öffentliche Anhörung, um eine Instrumentalisierung durch die Republikaner:innen zu verhindern. Trump hatte wie die Clintons Verbindungen zu Epstein, wurde von dem republikanisch geführten Ausschuss jedoch nicht zur Aussage vorgeladen. Ein Fehlverhalten konnte weder den Clintons noch Trump bisher nachgewiesen werden.

Exklusiv-Ankündigung: Das Buch eines seiner Opfer, folgt in den nächsten Tagen, hier am Blog zum Download.

Er weiß, was passiert ist, ich weiß, was passiert ist. Und nur einer von uns beiden erzählt die Wahrheit.

Virginia Roberts Giuffre

Die Bild schreibt damals (03.12.2019) über sie:

Die Frau, die offensichtlich immer mit dabei war und der Prinz Andrew diese E-Mail schrieb, wird als Kupplerin in den britischen und US-Medien beschrieben. Sie soll Jeffrey Epstein, dem sexueller Missbrauch von Hunderten jungen Mädchen vorgeworfen wird, die Mädchen beschafft haben, oder – wie in Andrews Fall – ihre Stadtwohnung für intime Treffen zur Verfügung gestellt haben. Dort ist auch das Foto von Andrew, Virginia Roberts und Ghislaine Maxwell entstanden.

Doch Maxwell war noch viel mehr: Sie soll Epsteins Pädophilen-Ring gemanagt haben.

In einem Artikel in der „The New York Times“ wird ihr Leben beleuchtet. Ghislaine war das neunte, jüngste und das Lieblingskind des Medien-Moguls Robert Maxwell. Ihm gehörten u. a. „The Mirror“ und „The Daily News“. Sie wuchs in einer Villa mit 53 Zimmern in Buckinghamshire (Großbritannien) auf, hatte Kontakt zur High Society und Aristokraten. Doch ihr Vater veruntreute viel Geld, um seine Pleite abzuwenden und starb am 5. November 1991, als er mit der Yacht „Lady Ghislaine“ bei Teneriffa schipperte und über Bord gegangen sein soll. Es heißt, dass er Selbstmord begangen haben könnte – was Ghislaine vehement bestreitet.

Jedenfalls zog seine jüngste Tochter dann für einen Neuanfang nach New York – und lernte den Milliardär Jeffrey Epstein kennen. Die beiden wurden ein Paar und blieben auch nach ihrer Trennung beste Freunde. Mehr noch: Sie wurde seine Managerin und Kupplerin. In mehreren Medienberichten heißt es, dass Ghislaine es war, die die Mädchen für Partys und Sex organisierte. Auf seiner privaten Karibikinsel Little Saint James besaß Epstein ein Anwesen, auf dem auch Bill Clinton zu Gast gewesen sein soll …

Der ehemalige US-Präsident unterhielt eine gute Beziehung zu Ghislaine Maxwell: Die Epstein-Freundin war auch auf der Hochzeit von Clintons Tochter Chelsea, was ein Foto belegt. Und auch Prinz Andrew war sehr vertraut mit Maxwell. Er nahm sie am 2. September als seine Begleitung zur Hochzeit seiner Ex-Freundin Aurelia Cecil mit.

Was macht Ghislaine Maxwell heute? Niemand weiß es so genau. Seit dem Selbstmord von Jeffrey Epstein am 10. August 2019 ist sie untergetaucht. Sie soll in London sein, ein genauer Ort ist aber nicht bekannt.

Wer ist sie?
  • Ghislaine Noelle Maxwell (25. Dezember 1961 in Frankreich) gilt als ehemalige britisch-amerikanische Geschäftsfrau und Socialite.
  • Eine Socialite ist eine Person, die zur wohlhabenden oder einflussreichen Gesellschaftsschicht gehört und vor allem durch ihr gesellschaftliches Leben bekannt ist – nicht unbedingt durch einen Beruf oder eigene Leistungen.
  • Sie wurde im Januar 2020 vom FBI festgenommen.
  • 2021 wurde sie in mehreren Punkten schuldig gesprochen, zuletzt zu 20 Jahren Haft, unter anderem wegen Ausbeutung Minderjähriger im Zusammenhang mit Epsteins Missbrauchsringen.
Herkunft und Familie – reiche Verhältnisse
  • Maxwell stammt aus einem wohlhabenden und einflussreichen Umfeld: Sie ist die Tochter von Robert Maxwell, einem britischen Medien-Magnaten und Eigentümer großer Zeitungen.
  • Ein Medien-Magnat ist eine Person, die sehr viel Macht, Einfluss und Vermögen im Medienbereich besitzt.
  • Sie wuchs in privilegierten Verhältnissen auf, u. a. in einer großen Familienvilla und besuchte teure Schulen.
  • Ihr Vater, Robert Maxwell, hatte jahrzehntelang ein internationales Medienimperium und gehörte zu den wohlhabenderen Figuren in Großbritannien.
  • Nach dem Tod von Robert Maxwell im Jahr 1991 wurde aufgedeckt, dass er über Jahre hinweg mehrere hundert Millionen Pfund aus den Pensionsfonds seiner eigenen Mitarbeiter veruntreut hatte, um seine hoch verschuldeten Medienfirmen künstlich am Leben zu halten. Banken, Investoren und die Öffentlichkeit wurden durch geschönte Bilanzen und intransparente Geldverschiebungen getäuscht.
Reichtum und finanzielle Verbindungen
  • Maxwell hatte selbst nicht unbedingt eigene Geschäftserfolge, aber sie profitierte vom Vermögen und den Netzwerken ihres Vaters sowie später von Verbindungen zu reichen und mächtigen Personen in New York.
  • Laut Berichten wurde sie über Jahre von großen Banken mit Millionen verwaltet, was zeigt, dass sie trotz ihrer Verurteilung finanzielle Ressourcen hatte.
Medien von Robert Maxwell, die heute noch existieren

Diese Titel bestehen nachweislich weiterhin, heute unter anderen Eigentümern:

  • Daily Mirror (Vereinigtes Königreich)
  • Sunday Mirror (Vereinigtes Königreich)
  • The People (Vereinigtes Königreich)
  • Daily Record (Schottland)
  • Sunday Mail (Schottland)
Was war Pergamon Press?
  • Ein international sehr bedeutender Wissenschaftsverlag
  • Gegründet und aufgebaut von Robert Maxwell
  • Richtete sich an Universitäten, Forschung, Medizin
  • Veröffentlichte tausende Fachzeitschriften und wissenschaftliche Bücher
    (Medizin, Naturwissenschaften, Technik)
Was ist damit passiert?
  • 1991 (nach Maxwells Tod) wurde Pergamon Press verkauft
  • Der Verlag ging vollständig in Elsevier auf

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Nun sprechen die Opfer: „Schluss mit Schutz für Täter: Öffnet ALLE Epstein-Akten“

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„Stand With Us“

Nun melden sich die Opfer von Jeffrey Epstein, einem kranken Psychopathen, zu Wort. Die Gleichgültigkeit der Deutschen – nein der Medien weltweit – zu diesem Skandal ist wirklich himmelschreiend. Wir werden hierzu nicht schweigen und möchten heute den Opfern eine Stimme geben – denn viel zu stark stellen deutsche Medien Täter als Opfer dar!

Nun wird derzeit ein Video geteilt, bei dem einige Opfer ein Bild von sich, von ihrem jüngeren Ich, in die Kamera halten. Veröffentlicht wurde das Video auf www.worldwithoutexploitation.org. World Without Exploitation ist eine US-amerikanische Non-Profit-Koalition, die sich gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung einsetzt. Es soll die Überlebenden unterstützen und trägt die klare Forderung nach der Freigabe weiterer Akten.

Über fünf Regierungsperioden hinweg wurden die Überlebenden von Jeffrey Epstein im Unklaren gelassen und warteten auf Antworten und Verantwortlichkeit.
Nach drei Jahrzehnten ist es endlich Zeit, die Geheimnisse aus dem Schatten ans Licht zu bringen.
Wir fordern die vollständige Veröffentlichung ALLER Epstein-Akten.

Auf der Website findet sich auch eine Petition, dort heißt es wie folgt:

Mut ist ansteckend: Stehen Sie an der Seite der Epstein-Überlebenden

Dank des Mutes der Überlebenden, von Unterstützerinnen und Unterstützern sowie von engagierten Abgeordneten im Kongress haben wir einen wichtigen Sieg errungen: die Verabschiedung eines Gesetzes zur Veröffentlichung der Epstein-Akten. Doch unser Kampf ist noch lange nicht vorbei. Während die Veröffentlichung dieser Akten näher rückt, möchten wir, dass die Öffentlichkeit versteht, worauf sich die Überlebenden vorbereiten – und warum Ihre Unterstützung jetzt wichtiger ist denn je.

1. Versuche, die Opfer statt der Täter verantwortlich zu machen

Über Jahrzehnte hinweg entging Epstein der Verantwortung, indem er seine Opfer als „schlechte Mädchen“ oder unglaubwürdige Zeuginnen darstellte. Wir wissen, dass diese Taktik erneut eingesetzt werden wird, um seine Helfer zu schützen. Einige von uns waren vernachlässigte oder besonders verletzliche Kinder. Einige wurden manipuliert, andere in unserem eigenen Alter anzuwerben. Das waren gezielte Strategien von Epstein, Maxwell und von Menschenhändlern insgesamt. Diese Methoden sagen etwas über die Täter aus – nicht über uns. Wir weigern uns, für den Missbrauch verantwortlich gemacht zu werden, der uns angetan wurde.

2. Unvollständige oder selektive Offenlegungen

Abgesehen von der notwendigen Schwärzung der Namen von Opfern fordern wir vollständige Transparenz. Überlebende und die Öffentlichkeit haben ein Recht auf Zugang zu allen Epstein-bezogenen Akten – nicht auf selektive Veröffentlichungen, die dazu dienen, Mächtige zu schützen. Wir rufen unsere Verbündeten im Kongress und darüber hinaus auf, weiter für eine vollständige Offenlegung zu kämpfen.

3. Zunehmende Bedrohungen unserer Sicherheit

Viele Überlebende haben bereits Morddrohungen und andere Formen der Einschüchterung erhalten. Wir rechnen damit, dass diese Bedrohungen nach der Veröffentlichung der Akten zunehmen werden. Wir fordern alle zuständigen bundesstaatlichen und staatlichen Strafverfolgungsbehörden auf, diese Drohungen zu untersuchen und die Überlebenden zu schützen, die an die Öffentlichkeit gegangen sind.

4. Versuche, uns zu spalten und zu diskreditieren

Wir hören bereits Versuche, Überlebende gegeneinander auszuspielen – insbesondere durch die falsche Behauptung, jemand über 18 sei „kein echtes Opfer“ gewesen. Das weisen wir entschieden zurück. Einige von uns waren 18, 20 oder 22 Jahre alt, als wir ausgebeutet wurden. Einige waren aufgrund von Kindheitstraumata oder Armut besonders verletzlich. Einige wurden durch Einschüchterung, Manipulation oder Gewalt missbraucht. Alter hebt Verletzlichkeit nicht auf, und der 18. Geburtstag macht niemanden zur „freien Beute“ für zwei wohlhabende, kalkulierende Täter.

Epstein und Maxwell nahmen Mädchen und junge Frauen mit unterschiedlichen Methoden ins Visier, doch das Ergebnis war immer dasselbe: eine Zerstörung, die viele von uns bis heute mit sich tragen. Als erwachsene Frauen stehen wir heute geschlossen zusammen – und wir werden nicht zulassen, dass uns jemand spaltet oder herabwürdigt.

3 Jahre unterdrückte ABC die Recherchen zum Fall Epstein – erstmal wird Ende 2019 darüber berichtet

Am 08.09.2019 berichtet bereits die EpochTimes über ein ungeheuerliches Vorgehen, sie titelt „US-Mainstream-Sender hat Epstein-Story drei Jahre lang totgeschwiegen“. Dabei geht es um die ABC-Moderatorin Amy Robach (ABC ist ähnlich groß wie in Deutschland RTL), die bereits drei Jahre davor alles zu Effrey Epstein recherchierte, indem sie das Opfer Virginia Roberts (heute Giuffre) interviewte. Namen wie Bill Clinton fallen erstmals, Staranwalt Alan Dershowitz und Prince Andrew.

Eva Herman (ehemalige Tagesschau Sprecherin) sagt in ihrem Telegram Kanal dazu:

Die Moderatorin erzählt über ihre „Story“, in der Annahme das Mikrofon wäre abgeschaltet, so berichtet es damals die „Emma“. Das Band wurde der Internet-Enthüllungsplattform „Project Veritas“ zugespielt – und die packen jetzt aus.

Jetzt kommen immer mehr Enthüllungen und ich hatte das alles schon vor drei Jahren. Ich hatte dieses Interview vor drei Jahren, aber es wurde nicht gesendet. Zuerst hieß es (vom Sender) ›Wer ist dieser Jeffrey Epstein? Keiner weiß, wer das ist, das ist eine blöde Story‹. Der [Buckingham] Palace hat es herausgefunden und uns auf millionenfacher Weise unter Druck gesetzt. Der Sender hatte solche Angst, kein Interview mehr mit Kate [Middleton] und Will [Prince William] zu bekommen, dass die Story beerdigt wurde.

Amy Robach

Auf dem Blog N8chtwächter wurde dieses Video veröffentlicht und ein Transkript angefertigt, weil das Gespräch auf Englisch stattfindet.

Ein ungenannter Mitarbeiter des zum Disney-Konzern gehörenden Kabel-Nachrichtensenders ABC News hat Project Veritas eine Aufnahme zur Verfügung gestellt, welche die ABC-Moderatorin Amy Robach im privaten, jedoch aufgezeichneten Gespräch zeigt. Das Gespräch habe Ende August 2019 stattgefunden und sie redet über ihre Recherchen über Jeffrey Epstein im Jahr 2016:

»Ich hatte die Story seit drei Jahren. Ich hatte dieses Interview mit [Epstein-Opfer] Virginia Roberts [Giuffre]. Es wurde nicht von uns gesendet. Zunächst wurde mir gesagt: “Wer ist Jeffrey Epstein? Niemand weiß, wer das ist. Das ist eine dumme Story.“

Dann hat der [Buckingham] Palast herausgefunden, dass wir ihre ganzen Vorwürfe gegen Prinz Andrew hatten und drohte uns in einer Million verschiedenen Formen. Wir waren derart besorgt, dass wir Kate und Will nicht interviewen konnten, das hat die Story ebenfalls zunichte gemacht.

Und dann war auch [Epstein-Anwalt] Alan Dershowitz verwickelt, wegen der Flugzeuge. Sie [Virginia Roberts Giuffre] hat mir alles erzählt. Sie hatte Bilder, sie hatte alles. Sie hatte sich 12 Jahre lang versteckt gehalten. Wir überzeugten sie herauszukommen, wir überzeugten sie mit uns zu sprechen. Es war unglaublich. Wir hatten [Bill] Clinton, wir hatten alles.

Ich habe drei Jahre vergeblich versucht, es [auf Sendung] zu bringen. Und jetzt kommt alles raus und das sind alles “neue Enthüllungen“ und ich hatte es verdammt nochmal alles. Ich bin im Moment so sauer. Jeden Tag ärgere ich mehr darüber […], was wir hatten, war unwirklich. Andere Frauen bestätigten es.

Brad Edwards, der Anwalt [von Frau Giuffre], sagte vor drei Jahren: “Es wird der Tag kommen, an welchem wir alle erkennen, dass Jeffrey Epstein der erfolgreichste Pädophile war, den dieses Land jemals gekannt hat.“

Ich hatte es alles. Vor drei Jahren.«

Am 9. November 2029 wird dann die Mitarbeiterin entlassen, welche das Video vermutlich weitergegeben hat – RT Deutsch berichtete.

In einer weiteren Aufnahme meinte Eva Herman, dass man aufgrund des Aufgreifens des Falls bei der Bild (19.11.2919) und das etwas härtere Vorgehen gegen Prince Andrew nun an diesem riesigen Skandal nicht vorbeikomme – da die Bild Meinungsgeber für andere Medien wäre.

Bereits vor zehn Jahren hat also eine Moderatorin der ABC diesen Fall herausgefunden, aber der Skandal wurde unterdrückt. 2019 denkt Eva Herman, dass nun alles aufgeklärt werden würde und nun kommt doch erst im Januar 2026 nach und nach der Stein ins rollen. Wobei man hier nicht dabei herumkommt, von einem Täterschutz auszugehen, als dass es hier wirklich um die Opfer ginge.

Prinz Andrew Interview mit TV-Journalistin Emily Maitlis

45 Minuten wurde er im Buckingham-Palast am 16.11.2019 interviewt.

Er habe Epstein 1999 kennengelernt, habe geschätzt, dass er „die außergewöhnliche Fähigkeit hatte, außergewöhnliche Menschen zusammenzubringen“. Ihm sei nichts Verdächtiges aufgefallen, von den Vorwürfen habe er aus den Medien erfahren. Nach der Verurteilung Epsteins habe er den Kontakt abgebrochen.

Wieso haben Sie auf dem Anwesen eines verurteilten Sexualstraftäters geschlafen, will Maitlis wissen. „Ich bin zu Epstein gefahren, um ihm zu erklären, dass wir nicht mehr zusammen gesehen werden können. Das über das Telefon zu machen wäre feige gewesen.“

Warum blieben Sie vier Tage, um eine Freundschaft abzubrechen? „Ich gebe zu, dass meine Urteilsfähigkeit getrübt war, weil ich eine Neigung habe, mich ehrenwert verhalten zu wollen.“

Bereuen Sie den Besuch? „Dafür trete ich mich jeden Tag aufs Neue, denn es war nichts, was von einem Mitglied der königlichen Familie kommen sollte.“

Das Interview war am Donnerstag im Blauen Salon des Buckingham-Palasts aufgezeichnet worden. Im Vorfeld hatte Andrew seine Mutter, die Queen, um Erlaubnis gebeten. Schließlich ging es um brisante Vorwürfe!

Dann geht es um die heute 35-jährige Virginia ­Giuffre (früher Roberts). Sie ist eine der Hauptzeuginnen im Fall Epstein – hatte 2016 ausgesagt, der Milliardär habe sie zwischen 2001 und 2002 insgesamt dreimal gegen ihren Willen zum Sex mit dem Prinzen gezwungen.

Giuffre beschreibt eine wilde Partynacht am 10. März 2001, bei der sich Andrew schwitzend an sie gedrückt habe. Doch der Prinz wehrt ab: „Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau!“ Außerdem wisse er ganz genau, dass er an diesem Abend vor 18 Jahren mit seiner Tochter bei der Fast-Food-Kette Pizza Express war.

Dann wird es noch absurder! „Zu diesem Zeitpunkt konnte ich gar nicht schwitzen“, behauptet Andrew in die Kamera. Weil im Falklandkrieg auf ihn geschossen wurde, habe sein Körper eine Überdosis Adrenalin ausgeschüttet. Danach habe der Prinz jahrelang nicht schwitzen können. Und weiter: „Ich habe keine Erinnerung an diese Frau.“

Allerdings existiert ein Foto, das die beiden 2001 Arm in Arm zeigt. „Man kann nicht beweisen, ob das Foto echt ist oder nicht“, sagt Andrew.

Bildunterschrift damals bei der Bild: Daran kann sich Andrew angeblich nicht erinnern: Der Prinz (damals 41) im Jahr 2001 mit Epstein-Klägerin Virginia Roberts (damals 17). Der Palast behauptet, das Foto sei eine Fälschung

Eines der Opfer: Virginia Roberts – damals im März 2001 gerade einmal 17 Jahre alt

Eines der Opfer von Jeffrey Epstein und Andrew starb im April 2025 mit nur 41 Jahren. Sie war eine der bekanntesten Überlebenden und schrieb sogar ein Buch „Nobodys Girl”, was erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurde.

2019 berichtete die Bild über die Gräueltaten dieser Wesen.

In einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC beschuldigt Virginia Roberts ihn jetzt: „Andrew gab mir Wodka… dann hatte er im Badezimmer Sex mit mir.“ Sie war damals 17 (21.09.2019 Bild).

Nur einige Monate zuvor war das blonde Mädchen dem pädophilen US-Milliardär Jeffrey Epstein (†66) in die Hände gefallen. Der sei mit ihr nach London geflogen und habe sie im Haus der britischen Unternehmerin Ghislaine Maxwell (57) untergebracht. Roberts sagt: „Ghislaine weckte mich am Morgen und sagte: Heute triffst du einen Prinzen.“

Zunächst seien Andrew, Epstein und Maxwell mit ihr in den Edel-Club „The Tramp“ gegangen. Dort habe ihr Andrew alkoholische Getränke gegeben. Virginia Roberts: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Wodka war.“

Auf der Rückfahrt habe Maxwell ihr gesagt, sie solle mit Andrew machen, „was du auch für Epstein tust“. Beim Sex im Badezimmer sei Andrew „nicht rüde gewesen. Er sagte ,Danke schön‘. Und verschwand“.

2019 – Erster Blick auf Epsteins Privatinsel „Little Saint James“ in der Karibik

Am 30. Oktober 2019 postet Eva Herman erstmals auf ihrem Telegram Kanal ein sehr brisantes Video. Kurz darauf schreibt sie am 08.11.2019:

Wer sich bislang noch nicht mit dem Epstein-Thema beschäftigt hat, der sollte langsam mal damit anfangen. Ein weltweites Netz von widerlichen Kinderschändern – aus den höchsten gesellschaftlichen Rängen. Guter Bericht über die neuesten Enthüllungen.

In dem Video besucht der Gründer von „We Are Change“ die Pädo-Insel als Erster – davor kamen Berichte nur von den Medien und der Regierung. Da sie diesen Informationen nicht vertrauen, sind sie selbst zu der Insel gefahren und dokumentieren dies – wobei es laut ihren Schilderungen gar nicht erst so einfach war, jemanden zu finden, der sie mit seinem Boot dort hinbringen wollte.

We Are Change“ ist eine unabhängige, medienorientierte Organisation, die 2006 gegründet wurde. Laut eigener Darstellung will die Website Korruption und Machtmissbrauch aufdecken und ein Netzwerk von kritischen, „wahrheitssuchenden“ Menschen schaffen. Gründer – Luke Rudkowski:
• Luke Rudkowski ist ein amerikanischer Medienmacher, Aktivist und Journalist, der We Are Change im Jahr 2006 im Alter von etwa 20 Jahren gegründet hat.

Wo liegt sie?
• In der Karibik
• Teil der United States Virgin Islands
• Östlich von Saint Thomas
• Fläche: ca. 28 Hektar
• Private Insel, kein öffentlicher Zugang

Die Insel gehörte dem US-Finanzier Jeffrey Epstein.
Er kaufte Little Saint James im Jahr 1998 über eine Briefkastenfirma vom Risikokapitalgeber Arch Cummin für angeblich knapp acht Millionen Dollar gekauft. Ab 2007 begannen er mit einem umfangreichen Umbauprogramm, das bei den lokalen Behörden Misstrauen weckte. Sein Hauptanwesen verdoppelte sich fast in seiner Größe und verwandelte sich in eine luxuriöse Villa (Kölner Stadt Anzeiger 05.02.2026).

Der mystische Tempel mit blauen und weißen Streifen und einer goldenen Kuppel gehört zu den auffälligsten Gebäuden und befindet sich am abgelegensten Ort der Insel, auf einer Klippe. Es ist Nachbau eines antiken Badehauses am Eingang zur Zitadelle von Aleppo, bekannt für die Verehrung des Gottes Baal, einem Dämonen. Einige der kontroversen Skulpturen aus Epsteins Sammlung, die oft mit Verschwörungstheorien in Verbindung gebracht wurden, waren auf der ganzen Insel verteilt.

In den sozialen Medien kursieren Gerüchte über ein umfangreiches Tunnelsystem unter dem Tempel und dem Hauptgebäude. Auf Satellitenbildern aus dem Jahr 2006 waren massive Ausgrabungen zu erkennen.

Nach Epsteins Tod 2019 ging die Insel in den Nachlass (Estate of Jeffrey Epstein). Nach Epsteins Tod wurden beide Inseln zum Verkauf angeboten. Im Mai 2023 kaufte der Milliardär Stephen Deckoff die Inseln (Great Saint James) für 60 Millionen US-Dollar – weniger als die Hälfte des ursprünglichen Angebotspreises – in der Hoffnung, sie in ein Luxusresort umzuwandeln.

Wer ist der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†)?

Epstein begann als Lehrer, wurde Banker bei Bear Stearns und machte später sein Geld als privater Vermögensverwalter für Superreiche. Die genauen Quellen seines Reichtums bleiben teilweise unklar.

Frühe Karriere

  • Studium: Epstein begann ein Mathematik-/Physikstudium, schloss es nicht ab.
  • Lehrer: In den 1970er-Jahren arbeitete er kurzzeitig als Mathematik- und Physiklehrer an einer privaten Eliteschule in New York (Dalton School).

Einstieg in die Finanzwelt

  • Ende der 1970er wechselte er zu Bear Stearns (Investmentbank).
  • Dort arbeitete er im Vermögens- und Optionshandel und stieg bis in eine leitende Position auf.
  • Anfang der 1980er verließ er die Bank.
  • Epstein gründete eine private Vermögensverwaltung (keine klassische öffentlich bekannte Investmentfirma).
  • Abhängigkeit von Einzelpersonen: Medienberichte gehen davon aus, dass ein sehr kleiner Kreis extrem reicher Gönner entscheidend war. Sein eigenes Vermögen wuchs mit seiner Bekanntheit (am Ende 578 Millionen US-Dollar)(Bild 19.11.2019).
  • Herkunft des Vermögens nie vollständig geklärt: Bis heute ist nicht lückenlos nachvollziehbar, wie groß sein tatsächliches Vermögen war und wodurch es im Detail entstand.
  • 1996 wurde er erstmals beim FBI angezeigt, weil er zwei minderjährige Mädchen missbraucht hat.

Die Frage die sich viele stellen, ist er wirklich gestorben?

Mord?

Ende 2019 veröffentlichte die FAZ einen Artikel, bei dem der Pathologe Michael Baden erwähnt wird. Dort heißt es: „Baden, der die Obduktion von Epsteins Leichnam im Auftrag der Angehörigen beobachtete, gilt als einer der führenden Rechtsmediziner der Vereinigten Staaten. […] „Die Suizid-These der Gerichtsmedizin in New York scheint falsch. Es gibt Beweise für einen Mord“, sagte er dem Sender Fox am Mittwoch. Der Pathologe verwies auf Knochenbrüche an beiden Seiten von Epsteins Hals, die typisch für Erwürgen seien. „In den vergangenen 50 Jahren habe ich solche Brüche kein einziges Mal bei einem Suizid gesehen“, sagte Baden, der mehr als 20.000 Obduktionen leitete.“

Graydon Carter ehemalige Chefredakteur des amerikanischen Gesellschaftsmagazins „Vanity Fair“ glaubt an Mord.

Graydon Carter zu WELT AM SONNTAG: „Diese Geschichte kaufe ich nicht. Wenn ein Gefängnis die Verantwortung hat, so jemanden – Amerikas verstörendster Kriminalfall zu dem Zeitpunkt – zu bewachen, dann lassen Sie den nicht unbeaufsichtigt. Nicht mal für eine halbe Sekunde. Niemals! Jemand sagte auch, sich mit seinem Bettlaken umzubringen sei unmöglich. Gefängniswäsche sei so konzipiert, dass der Stoff sofort reißt. Das ist keine normale Baumwolle.“

Die oben erwähnt Robach geht auch von Mord aus und sagt dazu folgendes – worüber der EpochTimes Artikel berichtet:

In einem weiteren Video äußerte sich Robach zu den Mordvorwürfen: „Ob ich glaube das er ermordet wurde? Hundertprozentig klar. Er hat seinen Lebensunterhalt damit verdient andere zu erpressen.“ Viele „mächtige Männer“ hätten die „Orgien-Insel“ und Epsteins Wohnungen besucht so Robach.

Als sie gehört habe, dass Epstein tot war, „wusste ich es sofort“ so Robach: „Dann haben sie es so dargestellt, als hätte er sich zwei Wochen vorher schon versucht umzubringen, obwohl seine Anwälte sagen, dass ihn ein Mitinsasse am Hals verletzt hat.“ Robach selber glaubt fest an einen Mord: „Ich bin völlig überzeugt. Völlig.“

„Orangefarbener Blitz“ – Wer betrat Epsteins Zellentrakt in der Nacht seines Todes?

Natürlich berichtet die Welt hinter einer Bezahlschranke, aber wir möchten es gerne allen Menschen zugänglich machen.

In den neu veröffentlichen Epstein-Files findet sich ein Protokoll der Videoaufnahmen aus der Nacht, in der der Sexualstraftäter starb. Zu sehen sei ein orangefarbener „Blitz“. Das FBI hat eine Vermutung, die das Justizministerium im Abschlussbericht zu dem Fall ignorierte.

Jeffrey Epstein starb am 10. August 2019 durch Suizid in seiner Gefängniszelle in New York. Zu diesem Schluss kamen US-Behörden bereits kurz nach dem Tod des
Sexualstraftäters. Doch seitdem halten sich hartnäckig Spekulationen und Theorien über die Umstände seines Todes – bis hin zu einem Mord. Neu aufgetauchte
Unterlagen aus den Epstein-Files dürften diese Spekulationen weiter befeuern.


Vor einer Woche veröffentlichte Dokumente des US-Justizministeriums zeigen, das das FBI auf einem Überwachungsvideo in der Nacht von Epsteins Tod ein
orangefarbenes Objekt oder eine orange gekleidete Person ausmachte – und dass das FBI bei der Sichtung des Videomaterials zu anderen Schlüssen gelangte als das US-Justizministerium.

Die Videoüberwachung aus der Nacht vom 9. auf den 10. August machte das US-Justizministerium bereits im vergangenen Juni zugänglich. Sie zeigt einen zentralen Raum in der Special Housing Unit des Metropolitan Correction Centers, einem Bereich für besonders gefährliche Straftäter in dem New Yorker Gefängnis. Von dem Raum gehen mehrere Treppen zu den Zellentrakten ab. Die Treppe zu Epsteins Zellentrakt wird von der Kamera allerdings nur teilweise erfasst.

Screenshot aus dem einzigen Überwachungskameravideo aus dem Bereich am 9. August 2019 – Quelle: Screenshot/DOJ

Weitere Videoaufnahmen aus dem Bereich gibt es aus der Nacht nicht. Ein 2023 veröffentlichter Report des Generalinspekteurs des US-Justizministeriums, damals
Michael Horowitz, kam zu dem Schluss, dass zehn von elf Kameras in dem Bereich aufgrund von Festplattenproblemen nicht funktionierten. Sowohl das Büro des Generalinspekteurs Horowitz als auch das FBI sichteten das einzige Video nach dem Tod Epsteins.

FBI: „Möglicherweise handelt es sich um einen Insassen“

Das am Freitag vergangener Woche veröffentlichte Memo zeigt erstmals die Schlussfolgerungen des FBI. Die Behörde stellte fest, dass das Video eine geringe Qualität habe und der Kamerawinkel nur eine teilweise Sicht auf die Treppen zu den Zellentrakten erlaube. „Es ist zu beachten, dass aufgrund der Qualität des Videos
die Personen vor der Kamera nicht eindeutig identifiziert werden können, außer möglicherweise, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt“, stellte das FBI fest.

In einem Protokoll stellt das FBI dann etwas fest, was den Ermittlern des US-Justizministeriums verborgen blieb. Exakt um 22:39 Uhr notiert das FBI: „Ein orangefarbener Blitz scheint die Treppe der L-Ebene hinaufzugehen –
möglicherweise handelt es sich um einen Insassen, der zu dieser Ebene begleitet wird.“

Der Generalinspekteur des Justizministeriums bemerkte diesen Blitz ebenfalls, kam aber zu einem anderen Schluss. „Die Insassen sind derzeit in ihren Zellen
eingeschlossen, es ist möglich, dass jemand Insassenwäsche oder Bettzeug die Treppe hinaufbringt.“ Im Abschlussbericht vermerkte der Generalinspekteur dann, ein nicht zu identifizierender Mitarbeiter sei um 22:39 Uhr die Treppe heraufgegangen und um 22:41 zurückgekehrt.

Bereits im Juni berichtete der Sender CBS
über das elfstündige Überwachungsvideo und den orangefarbenen „Blitz“. Der Sender sieht die damaligen Recherchen durch die neu veröffentlichten Dokumente bestätigt. Denn das Videomaterial und die FBI Einschätzung werfen weitere Fragen über die Umstände in der Nacht von Epsteins Tod auf.

Gefängnismitarbeiter wollen keine Bettwäsche oder Kleidung ausgegeben haben

Wie CBS am Mittwoch berichtete, widerspricht die FBI-Einschätzung der Darstellung des damaligen US-Justizministers William Barr. Er hatte drei Monate nach Epsteins Tod erklärt, in den Stunden vor dessen Ableben habe niemand seinen Zellentrakt betreten. Daher sei von einem Suizid auszugehen.

Unter Berufung auf Gefängnismitarbeiter schreibt CBS, dass es sehr ungewöhnlich ist, einen Insassen zu dieser Uhrzeit zu begleiten. Bekannt ist schon länger, dass die beiden in der Nacht diensthabenden Wärter Tova Noel und Ghitto Bonhomme nicht wie vorgeschrieben alle 30 Minuten Epsteins Zelle kontrollierten, sondern während ihrer Schicht im Internet surften oder schliefen.

Wie CBS nun herausfand, wurden die beiden im Rahmen der Untersuchungen nach Epsteins Tod im September 2019 nicht nach der Begleitung eines Insassen befragt.
Bonhomme habe angegeben, sich nicht daran erinnern zu können, dass jemand zwischen 22 Uhr und Mitternacht diese Treppe genommen habe. Noel habe erklärt, dass sie keine Kleidung oder Bettwäsche ausgegeben habe. „Ich habe nie Bettwäsche ausgegeben. Niemals“, zitiert CBS aus einer Befragung. „Denn das wird in der Schicht davor erledigt.“

Noel absolvierte nach ihrer achtstündigen Spätschicht eine weitere Schicht, Bonhomme machte um Mitternacht Feierabend und wurde von Michael Thomas abgelöst – jenem Wärter, der Epstein kurz nach 6:30 Uhr am 10. August erhängt in seiner Zelle fand. Das genaue Todesdatum wurde nicht ermittelt. Ebenso ungeklärt
sind die genauen Umstände seines Todes. Auf CBS Anfrage wollten sich die drei Gefängniswärter nicht äußern.

Ein weiterer, unbekannter Mitarbeiter, der Bettwäsche oder Kleidung trägt oder aber ein unbekannter Insasse – wer oder was auf dem Video zu sehen ist, ist weiter unklar. Die Spekulationen über Epsteins Tod dürfte das nicht entkräften – eher im Gegenteil.

Jeffrey Epstein könnte noch am Leben sein?

Und dann gibt es da Artikel, welche darauf hinweisen, dass Jeffrey Epstein noch am Leben sein könnte.

Lange galt er als bloßes Internet-Phantom: ein anonymer Nutzer auf der Plattform 4Chan, der am Morgen des 10. August 2019 – noch bevor die Nachricht von Epsteins Tod die Weltpresse erreichte – behauptete, der Häftling sei „ausgetauscht“ worden.

Diesem Posting zufolge wurde Epstein in der Nacht in einem medizinischen Rollstuhl aus seiner Zelle gebracht und in einen nicht angemeldeten Transporter („trip van“) verladen.

Was jahrelang als Verschwörungserzählung abgetan wurde, erhielt durch den im November 2025 unterzeichneten „Epstein Files Transparency Act“ eine völlig neue Glaubwürdigkeit. In den freigegebenen Unterlagen des Justizministeriums (DOJ) taucht der Name Roberto Grijalva ungeschwärzt auf – ein Beamter des Metropolitan Correctional Center (MCC), der nun als eben jener anonyme 4Chan-Poster identifiziert wurde. Sein Bericht, wonach Epstein das Gefängnis in jener Nacht lebend in Handschellen verließ, wiegt schwer, da er direkt aus dem inneren Zirkel des Gefängnispersonals stammt.

Die „orange Gestalt“ und der tote Winkel

Zu der Austauschtheorie passen jüngste investigative Threads in sozialen Netzwerken, die auf gravierende Widersprüche in dem vom FBI im Juli 2025
veröffentlichten Videomaterial verweisen.

Während offizielle Stellen wie der ehemalige Justizminister William Barr behaupteten, das Video zeige „klar wie der Tag“, dass niemand den Bereich betreten habe, offenbart eine digitale Rekonstruktion der Special Housing Unit (SHU) durch Experten ein anderes Bild. Die Treppe, die direkt zu Epsteins Zellentrakt führt, befindet sich fast vollständig in einem toten Winkel der Kameras.

Besonders brisant ist eine Sequenz um 22.40 Uhr am Vorabend des Todes: Die Regierung identifiziert eine dort sichtbare orange gekleidete Gestalt als die
Wärterin Tova Noel, die Bettwäsche trägt. Forensische Experten wie der pensionierte NYPD-Sergeant Conor McCourt widersprechen dieser Darstellung jedoch deutlich: Form und Bewegung der Gestalt entsprechen demnach weitaus eher einer Person in einem orangefarbenen Gefängnisoverall. Dies stützt die Theorie eines nächtlichen Austauschs oder einer unbemerkten Bewegung innerhalb des Traktes.

In dieser von CBS News bearbeiteten und vergrößerten Videosequenz ist ein Ausschnitt von etwas Orangefarbenem zu erkennen, das sich auf der Treppe zum Zellentrakt Jeffrey Epsteins befindet.U.S. Bureau of Prisons

Die verschwundene Minute

Die technische Integrität der Beweismittel wird in Zweifel gezogen. Der Zeitstempel des FBI-Videos springt kurz vor Mitternacht um genau eine Minute
vorwärts. Während das DOJ dies als routinemäßigen Reset des DVR-Systems erklärt, entdeckte der Forensiker Jim Stafford, dass sich beim Wiedereinsetzen
des Feeds das Seitenverhältnis des Bildes leicht verändert – ein klassisches Zeichen für das Zusammenfügen zweier unterschiedlicher Clips.

Zudem offenbaren die Metadaten, dass die Datei erst am 23. Mai 2025 erstellt wurde und es sich wahrscheinlich um eine Bildschirmaufnahme („screen
capture“) handelt. Ein im Dezember 2025 veröffentlichter zwölfsekündiger Clip, der Epsteins Suizid zeigen sollte, musste bereits nach Stunden zurückgezogen
werden, nachdem er als 3D-Grafik-Rendering von YouTube entlarvt worden war.

Die Nacht der schlafenden Wächter

Doch die Zweifel an den digitalen Beweismitteln sind nur die eine Seite der Medaille. Das Bild einer koordinierten Verschleierung wird durch das eklatante
Versagen des Sicherheitsprotokolls erweitert, das sich direkt im Zellentrakt abspielte.
Epstein war entgegen den Vorschriften ohne Zellengenossen, die Kameras vor seiner Zelle fielen zeitgleich aus, und die Wärter Tova Noel und Michael Thomas fälschten Dienstprotokolle, während sie nachweislich schliefen.

Inmitten dieses dichten Geflechts aus technischen Pannen und menschlichem Versagen rückte ein einziges Dokument ins Zentrum des öffentlichen Zweifels:
das Foto von William Farrington. Es ist jenes Bild, das den Körper auf einer Krankentrage zeigt und das für viele zum visuellen Hauptbeweisstück einer
möglichen Inszenierung wurde. Die Kritik entzündet sich dabei vor allem an anatomischen Details, die bei oberflächlicher Betrachtung kaum auffallen, in der forensischen Bildanalyse jedoch schwer wiegen.

Die verräterische Form der Ohrmuschel

Biometrische Untersuchungen der Aufnahme weisen auf Unstimmigkeiten hin, die über einfache Bildstörungen oder ungünstige Winkel hinausgehen sollen. In der Forensik gilt die Struktur der Ohrmuschel als nahezu so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Wissenschaftliche Indizes wie der Ohr-Index oder der Lobulus-Index erlauben eine präzise Identifikation durch das Verhältnis von Breite zu Länge sowie der Ausprägung des Ohrläppchens. Auf dieser Basis behaupten Kritiker, dass das Ohr der Person auf der Trage deutliche morphologische Differenzen zu gesicherten Archivaufnahmen Epsteins aufweist, insbesondere im Bereich des Tragus und der Helix-Krümmung.

Auch die rosige Gesichtsfarbe auf dem Foto irritiert viele Beobachter, die darin ein Zeichen von Vitalität und fehlender Leichenblässe sehen. Mediziner verweisen hierbei jedoch darauf, dass die Hautfarbe unmittelbar nach dem Tod variieren kann, insbesondere wenn vor Ort intensive Reanimationsmaßnahmen durchgeführt wurden, die die Zirkulation künstlich aufrechterhielten. Dennoch bleibt das Foto für die Skeptiker das schwächste Glied in der offiziellen Beweiskette, da es die physische Identität des Toten eher infrage stellt als zweifelsfrei bestätigt.

16 Prozent Vertrauen

Für die breite Öffentlichkeit bleibt Jeffrey Epstein ein Symbol für eine Justiz, die vor den Mächtigen kapituliert hat. In Umfragen geben nur 16 Prozent der
Amerikaner an, an die Suizid-Version zu glauben. Ob Jeffrey Epstein tatsächlich am 10. August 2019 starb oder Teil einer beispiellosen Inszenierung wurde,
bleibt ein Rätsel, das tief in den manipulierten Videoframes und den geschwärzten Akten der US-Regierung verborgen liegt.

Trug Epstein ein Shirt?

Der Tagesanzeiger berichtet noch detaillierter:

CBS News weist auf Widersprüche zwischen Zeugenaussage und Beweisprotokoll hin. So sagte der Beamte, der Jeffrey Epstein tot in seiner Zelle vorfand, dieser sei oberkörperfrei gewesen. In den Beweisunterlagen taucht jedoch ein Shirt auf, das vermutlich vom Leichnam weggeschnitten worden war und später aus dem Spital in einer Tasche mit persönlichen Gegenständen zurückkam.

Die vom US-Sender ausgewerteten Dokumente liefern keinen Beweis für Fremdeinwirkung. Und viele Versäumnisse jener Nacht – ausgefallene Kontrollen, Erinnerungslücken der Beamten, fehlender Todeszeitpunkt – sind schon länger bekannt. Umso schwerer wiegt, dass etliche Widersprüche in den offiziellen Darstellungen praktisch nicht vorkamen.

Justizdokument weist Epsteins Tod einen Tag zu früh aus – Neue Akten lösen Kontroverse aus

Und dann gibt es auch noch diesen Hinweis, der heute von der Bild veröffentlicht wurde.

Meldete Staatsanwalt Epstein-Tod einen Tag zu früh?

New York – Ein Fund in den Epstein-Akten gibt neue Rätsel auf: Das Dokument trägt den Briefkopf der Bundesstaatsanwaltschaft des Southern District of New York. In dem Schreiben gibt der zuständige Generalstaatsanwalt den Tod von Sexualverbrecher Jeffrey Epstein (†66) bekannt: „Heute Morgen bestätigte das Manhattan Correctional Center, dass Jeffrey Epstein, gegen den von dieser Behörde Anklage wegen Menschenhandels mit Minderjährigen erhoben wurde, leblos in seiner Zelle aufgefunden und kurz darauf für tot erklärt worden war.“ Problem: Das Statement trägt das Datum 9. August 2019 – Epstein wurde nach offizieller Darstellung aber erst einen Tag später tot in seiner Zelle aufgefunden!

Laut offizieller Version wurde Epstein am Samstagmorgen, dem 10. August 2019, im Gefängnis in Manhattan entdeckt. Ein Wärter soll ihn kurz nach 6.30 Uhr in seiner Zelle gefunden haben. Wiederbelebungsversuche scheiterten, später wurde sein Tod festgestellt. Warum also meldet ein Staatsanwalt den Tod offenbar einen Tag zu früh?

Pannenserie in der Todesnacht

Schon kurz nach Epsteins Tod stellte sich heraus: Im Gefängnis lief in jener Nacht fast alles schief: Wichtige Kontrollgänge wurden nicht durchgeführt, das zuständige Wachpersonal war übermüdet und unterbesetzt, zudem funktionierten Überwachungskameras in der Nähe von Epsteins Zelle nicht. Außerdem war Epstein entgegen der Vorschriften allein in der Zelle untergebracht. Ein späterer Untersuchungsbericht des US-Justizministeriums sprach von „schweren und systematischen Versäumnissen“.

Das nun aufgetauchte Statement bringt die Debatte erneut zum Kochen. Kritiker fragen: War das Dokument nur ein vorab erstellter Entwurf, handelt es sich um einen Datums- oder Systemfehler? Oder wusste man intern mehr, als später öffentlich gesagt wurde? Eine offizielle Erklärung speziell zu diesem Dokument gibt es bislang nicht. Das US-Justizministerium äußerte sich nur allgemein zu den Aktenveröffentlichungen, bislang aber nicht zur rätselhaften Datumsabweichung.

Hier der Ausschnitt aus dem Überwachungsvideo:

Verstörende Lanz Aussage!

Es ist unfassbar was hier ein Markus Lanz – zwangsfinanziert durch unsere Abgaben – vom Stapel lässt – wir sprechen hier nicht davon, dass ein Arzt ein Attest ausstellte, nachdem er ihn untersuchte! Wir sprechen davon, dass auf dieser Insel Kinder missbraucht wurden! Wir stellen uns die Frage, wo bleibt im Zweifel für den Angeklagten bei all den Ärzten die sich während Corona und noch immer schützend vor ihre Patienten (u.a. Kinder, Babys, Jugendliche) stellten?

Hilft der möglicherweise jemandem? Aber es ist es doch so: Im Zweifel für den Angeklagten.

Markus Lanz

Wieso zeigen die Öffentlich-Rechtlichen nicht das weitere Bild, welches es zu diesem Übergriff von Ex-Prinz Andrew gibt? Auf dem zweiten Bild sieht man, wie das Mädchen was am Boden liegt, den Arm hebt, im Hintergrund sitzt eine Person mit den Beinen am Tisch und irgendjemand hält diese Szene fest.

Andrew Albert Christian Edward Mountbatten-Windsor (* 19. Februar 1960 im Buckingham Palace, London), ist ein Bruder des britischen Königs Charles III. Er ist das dritte Kind und der zweite Sohn von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip. Er steht an achter Stelle der britischen Thronfolge.

Die Bild greift heute eine Aussage von Musk auf:

Es ist eine Schande, dass so viele ungeschoren davonkommen. Ich tue, was ich kann, um Gerechtigkeit zu erlangen. Die Zahl der Anklagen gegen Epsteins Kunden darf nicht bei null bleiben.

Elon Musk

Wer eigene Recherchen anstellen will kann dies hier tun:
Zunächst stießen wir auf Cameron Stevenson der die Website „Journalistenstudio“ betreibt. Er ist der gerichtlich eingesetzte Nachlassverwalter (Executor) des Nachlasses von Jeffrey Epstein.
Die offizielle Seite findet ihr hier beim U.S. Department of Justize.

Das Portal https://epstein-docs.github.io/ ist keine offizielle Regierungs- oder Medienseite, sondern ein öffentliches, von Dritten erstelltes Archiv auf GitHub – also ein Open-Source-Projekt. Die Seite wird von Freiwilligen/Entwicklern betrieben, die den Code als öffentliches GitHub-Repository zur Verfügung stellen.

Kommentiert gerne für alle wenn ihr bessere Archive kennt, und euch Dokumente besonders wichtig und brisant erscheinen. Wir werden mit euch „wieder“ den Finger in die Wunde legen und weiter auf dem Blog darüber berichten.

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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AfD-Beitritt als Ausweg? – Zwangsrekrutierung in Deutschland & Aussetzung Art 4 GG

veröffentlicht.
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Das Thema Krieg und Kriegsdienst ist aktuell in aller Munde und wir finden, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, zu widersprechen – wenn er dies möchte. In einem anderen Beitrag haben wir bereits ein mögliches Musterschreiben thematisiert, welches die zwingenden Beweggründe für so ein Schreiben, wieso man keinen Wehrdienst leisten kann, ganz gut aufgreift.

Es gäbe zwar das Recht auf Kriegsdienstverweigerung, aber in Zeiten des Krieges habe der Staat ein besonderes Interesse daran, seine Bürger zur Teilnahme am Krieg zu verpflichten.

Anwalt René Boyke

Die Werbetrommel, Krieg salonfähig zu machen ist immer auffallender, ein aktuelles Video auf Instagram hat uns aber wirklich erschrocken und erinnert uns an ganz dunkle Zeiten. Die düstere Musik à la Game of Thrones, Panzer-Ästhetik, brennendes Feuer, Worte wie „kriegstüchtig“ fallen und die Truppe in Litauen wird mit den Worten „Hurra, Hurra, Hurra“ motiviert. Höchste Zeit sich diesem Treiben zu widersetzen, denn eines muss klar sein, wer auf diese Rhetorik hereinfällt wird im Kriegsfall als erstes fallen. Berufspolitiker wie Pistorius und dessen Familie, das sollte klar sein, werden sich dann als erstes in Sicherheit bringen.

Waffenrechtliche Unzuverlässigkeit

Ein interessanter Fakt, auf den wir bei unseren Recherchen gestoßen sind, ist, dass Menschen, welche nicht zum Kriegsdienst eingezogen werden wollen, einfach bei der AfD eintreten könnten. Dies ist natürlich nur eine Schlussfolgerung aus einer Gerichtsentscheidung letzten Jahres und ist so noch nicht geschehen.
Spannend ist, dass die Rheinische Post im Juli 2024 das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf aufgreift.

Im Gerichtsurteil geht es um die Klage einer Frau, die Mitglied in der AfD ist und offensichtlich eine Besitzkarte für Waffen hat. Diese soll ihr entzogen werden, weil dem zuständigen Beamten bekannt wurde, dass sie Mitglied in der AfD ist.

Die Klägerin ist Mitglied der Partei „Alternative für Deutschland“ (weiterhin AfD) und wurde am 00.00.0000 stellvertretende Sprecherin des AfD Gemeindeverbands N.. Aktuell wird sie als Beisitzerin des Vorstandes der AfD im J. geführt (www.https://afd   [….]). Nach eigenen Angaben ist sie zudem Geschäftsführerin der AfD J..

Am 00.00. und 00.00.0000 beantragte die Klägerin zudem die Eintragung einer Einzelladerbüchse des Herstellers Z. und einer Repetierbüchse des Herstellers L. beim Beklagten.

Der Beklagte erhielt aus öffentlichen Quellen Kenntnis von der Mitgliedschaft der Klägerin in der AfD und ihrer Tätigkeit als stellvertretende Sprecherin des AfD Gemeindeverbandes N.. Er leitete daraufhin unter Bezugnahme auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 7. März 2023 – 22 K 7087/20 – ein Widerrufsverfahren ein und gab der Klägerin mit Schreiben vom 11. Mai 2023 Gelegenheit, zu dem beabsichtigten Widerruf der ihr erteilen Waffenbesitzkarten Stellung zu nehmen. Zur Begründung stützte er sich auf § 5 Abs. 2 Nr. 3 WaffG und ihre Mitgliedschaft in der AfD.

Fassen wir zusammen: die Klägerin ist also Mitglied in der AfD und hat mehrere Waffenbesitzkarten – Waffenbesitzkarte Nr. N01 als Sammlerin sowie die Standard-Waffenbesitzkarte Nr. N02/01, die Sportschützen-Waffenbesitzkarte N03/01 mit Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Munition sowie der Munitionserwerbsschein Nr. N01. Die Dame beantragte auch die Eintragung einer Einzelladerbüchse des Herstellers Z. und einer Repetierbüchse des Herstellers L.

Beim Beklagten muss es sich um die örtliche Waffenbehörde handeln, die davon Kenntnis erlangte, dass die Klägerin bei der AfD tätig ist. Sie leitete ein Widerrufsverfahren, mit der Begründung: „§ 5 Abs. 2 Nr. 3 WaffG und ihre Mitgliedschaft in der AfD, gegen die Frau ein.“

Das Ende vom Lied: die Klägerin und ihr Mann müssen die Schusswaffen abgeben. In der Begründung heißt es, dass bei der Mitgliedschaft und dem Verdacht verfassungsfeindlicher Bestrebungen – also nicht bestätigt – in einer Partei, eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit zu vermuten ist.

dass allein die Mitgliedschaft in einer Partei, bei der der Verdacht verfassungsfeindlicher Bestrebungen besteht, nach den geltenden strengen Maßstäben des Waffenrechts regelmäßig eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit vermuten lässt. Das treffe auch dann zu, wenn die Partei nicht vom Bundesverfassungsgericht wegen Verfassungswidrigkeit verboten wurde. […]

Für die Beurteilung, ob verfassungsfeindliche Bestrebungen gegeben sind, stelle die Einschätzung der Verfassungsschutzämter ein gewichtiges Indiz dar, erklärte das Verwaltungsgericht. Es verwies darauf, dass die AfD-Bundespartei durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft wurde.

Ob der Eintritt in die AfD nun wirklich das Mittel der Wahl ist, wagen wir zu bezweifeln – wenn aber dieses Gerichtsurteil Anwendung finden würde, wäre es doch absolut legitim.

Aber Achtung – das Grundgesetz kann in Deutschland schnell ausgehebelt werden

Denken wir daran, Ausnahmezustände gibt es in Deutschland schnell, wir erinnern gerne an Corona. Wie lange wird dieses Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung generell gelten?
Denn es gibt zudem einen Beschluss des BGH zur Auslieferung eines ukrainischen Kriegsdienstverweigerers vom 16. Januar 2025, was dieses Grundrecht außer Kraft setzen könnte.

Der BGH sagt, es gäbe zwar das Recht auf Kriegsdienstverweigerung, aber in Zeiten des Krieges habe der Staat ein besonderes Interesse daran, seine Bürger zur Teilnahme am Krieg zu verpflichten. Und wegen dieses Interesses müsse das Recht auf Kriegsdienstverweigerung zurücktreten. Im Ergebnis ist das also eine Abschaffung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung.

Im Kriegsfall kann der Staat ein besonderes Interesse haben seine Bürger zu verpflichten

Anwalt René Boyke geht darauf in einem Artikel bei den nachdenkseiten näher ein und sagt konkret: „Ich habe festgestellt, dass dieser Beschluss folgenreich ist – gerade auch für Deutsche. Zwar geht es in der Entscheidung eigentlich um die Auslieferung eines Ukrainers, liest man aber den Beschluss, wird klar, dass es sich eigentlich um die Frage dreht, ob Deutsche im Krieg das Recht haben, sich dem Kriegsdienst zu entziehen. Und der BGH verneint diese Frage, indem er es etwas verquast ausdrückt, wenn er behauptet, die Aussetzung des Kriegsdienstverweigerungsrechts sei nicht undenkbar. Welches Signal der BGH damit aussendet!“

Er kritisiert das BGH: „Hinzu kommt, dass der Beschluss an mehreren Stellen fehlerhaft ist. Es ist gar nicht nachvollziehbar, wie der BGH zu seiner Auffassung kommt.“ Dann wird er gebeten das Fehlerhaft zu konkretisieren: „Das fängt schon bei den Zitaten an. Als Jurist hat man sich schon daran gewöhnt, dass der BGH seine Entscheidungen seitenlang aus Versatzstücken alter Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zusammenrecycelt. Die Worte stammen in weiten Teilen also gar nicht vom BGH selbst, sondern er nutzt das BVerfG als Quelle für Textbausteine. Aber zugegeben, das ist schlechter Stil und zeugt von wenig eigener geistiger Leistung, aber ist für sich genommen noch kein Fehler. Fehlerhaft wird es aber dann, wenn alte Entscheidungen aus dem Kontext gerissen und wichtige Teile weggelassen werden, sodass ihr Sinn ins Gegenteil verkehrt wird. Das ist bei der vorliegenden BGH-Entscheidung der Fall.“

Er kritisiert das Vorgehen des BGH im Bezug auf die Ukraine, dass hier davon ausgegangen werden kann, dass die Ukraine so vertrauenswürdig sei wie ein EU-Mitgliedsstaat. Dies widerum hat nun nichts mit der Kriegsdienstverweigerung in Deutschland zutun, zeigt aber das Vorgehen des BGH.

So sagt der BGH, dass man anderen Staaten grundsätzlich vertrauen müsse und beruft sich dabei auf das BVerfG. Das hat das BVerfG so aber gar nicht gesagt. Tatsächlich unterscheidet das BVerfG beim Vertrauen gegenüber anderen Staaten zwischen EU-Mitgliedsstaaten und anderen Staaten – wie etwa der Ukraine. Genauso ist es auch im Asylrecht. Den EU-Mitgliedsstaaten ist ein höheres Vertrauen entgegenzubringen.

Diese Unterscheidung lässt der BGH völlig unter den Tisch fallen. Er tut so, als sei die Ukraine so vertrauenswürdig wie ein EU-Staat. Das widerspricht der gesetzlichen Systematik und der Rechtsprechung des BVerfG. Das ist fehlerhaft.

Und das BVerfG differenziert noch weiter: Es sagt, dass dieses Vertrauen durch entgegenstehende Tatsachen erschüttert werden kann. Eigentlich für jeden klar denkenden Menschen völlig verständlich! Doch die Richter des BGH beleuchten dies nicht mal im Ansatz. Warum nicht? Es gibt doch allerlei Grund, der Ukraine zu misstrauen.

Nämlich?

Es ist doch seit Jahren bekannt, dass die Ukraine ein massives Problem mit Korruption hat. Es ist eines der korruptesten Länder in Europa. Wir wissen, dass Millionen Dollar Unterstützungsleistungen und gelieferte Waffen verschwunden sind. Wir wissen auch, dass der amerikanische Journalist Gonzalo Lira in ukrainischer Gefangenschaft zu Tode gekommen ist. Wir wissen, dass das Justizsystem stark von Korruption betroffen ist und Richter und Staatsanwälte häufig bestochen werden, um Urteile zu beeinflussen oder Ermittlungen zu stoppen. Wenn das kein Vertrauen erschüttert, was denn dann?

Doch der BGH nimmt diese Tatsachen nicht mal im Ansatz zur Kenntnis. Wie kann das sein?

Im Verfahren hat die Ukraine dem Betroffenen ein rechtsstaatliches Verfahren zugesichert. Die Aufgabe des BGH wäre es nun, sich zu fragen, ob derartige Versprechen vor dem Hintergrund der grassierenden Korruption nicht einfach nur Lippenbekenntnisse sind. Aus unverständlichen Gründen geht der BGH darauf mit keiner Silbe ein.

Nun wird es wieder interessant für unseren Fall der Kriegsdienstverweigerung in Deutschland: „Der BGH setzt sich mit seiner Entscheidung in Widerspruch zum BVerfG.

Der BGH sagt, es gäbe zwar das Recht auf Kriegsdienstverweigerung, aber in Zeiten des Krieges habe der Staat ein besonderes Interesse daran, seine Bürger zur Teilnahme am Krieg zu verpflichten. Und wegen dieses Interesses müsse das Recht auf Kriegsdienstverweigerung zurücktreten. Im Ergebnis ist das also eine Abschaffung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung. Denn was ist dieses Recht wert, wenn es dann nicht gilt, wenn man es besonders braucht, nämlich im Krieg?

Im Gegensatz dazu sagt das BVerfG, dass es in Friedenszeiten für die Dauer des Anerkennungsverfahrens ausnahmsweise zulässig sei, Kriegsdienstverweigerer zum Kriegsdienst zu verpflichten. Begründung: In Friedenszeiten sei der Eingriff in das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht so intensiv. Man muss diese Entscheidung nicht teilen, aber die Aussage, dass der Eingriff in Friedenszeiten nicht so schwerwiegend ist wie in Kriegszeiten, ist völlig einleuchtend. Darauf folgt aber im Umkehrschluss, dass ein Eingriff in das Recht auf Kriegsdienstverweigerung gerade nicht zulässig ist.

Der BGH setzt sich mit dieser Frage überhaupt nicht auseinander. Das halte ich für einen Fehler.

Aber es geht noch weiter: Bei der Schaffung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung haben die Väter des Grundgesetzes sich gefragt: Was muss im Kriegsfall Vorrang haben: Die Verteidigungsfähigkeit des Staates oder die Gewissensentscheidung des Einzelnen? Sie haben sich zugunsten der Gewissensentscheidung und gegen den Vorrang der Landesverteidigung entschieden. Auch eine Zwangsrekrutierung ist damit unzulässig. Wegen dieser Abwägung gibt es das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung überhaupt. Das BVerfG hat dies bereits vor Jahren bestätigt. Und was macht der BGH? Er stellt sich einfach gegen diese historische Entscheidung der Väter des Grundgesetzes und meint nun, im Zweifel könne der Bürger jetzt vielleicht doch zum Waffengang gezwungen werden. Das ist in meinen Augen grob falsch. Der BGH hat das bestehende Gesetz anzuwenden und nicht es umzuinterpretieren und damit auf seine Abschaffung hinzuwirken. Das steht ihm nicht zu.“

Uns ist das eigentlich schon klar gewesen, denn in Deutschland gab es ja faktisch auch nie eine Impfpflicht für die Allgemeinheit – dafür nette 2-G Regelungen und die Aushebelung des Grundgesetzes, in der auch die Kriegsdienstverweigerung festgehalten ist. Wie weit ist es tatsächlich bis zur Zwangsrekrutierung wie in der Ukraine? Darf man diese Frage stellen?

Was kann noch helfen?

Beim kriegsdienstblocker werden weitere Möglichkeiten aufgeführt zur Kriegsdienstverweigerung.

Einfache Einbürgerung aufgrund von Abstammung

Deutsche Staatsbürger können sich in einigen Ländern besonders einfach einbürgern lassen, abhängig von Faktoren wie Abstammung, Aufenthaltsdauer, Sprachkenntnissen oder Sonderregelungen für bestimmte Nationalitäten.

  1. Österreich (für Deutschstämmige)
    • Einfach für: Personen mit österreichischen Vorfahren (bis Großeltern).
    • Besonderheit: Wiedereinbürgerung für ehemalige Österreicher ist unkompliziert.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Nur in Ausnahmefällen.
  2. Brasilien (für Nachkommen deutscher Einwanderer)
    • Einfach für: Personen mit deutschen Vorfahren.
    • Besonderheit: Viele Deutsche haben brasilianische Wurzeln und können eine vereinfachte Einbürgerung beantragen.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt.
  3. Argentinien (schnelle Einbürgerung)
    • Einfach für: Daueraufenthalter.
    • Besonderheit: Nach nur zwei Jahren Aufenthalt kann die Staatsbürgerschaft beantragt werden.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt.
  4. Paraguay (leichte Einwanderung und schnelle Einbürgerung)
    • Einfach für: Personen mit Wohnsitz im Land.
    • Besonderheit: Staatsbürgerschaft nach nur drei Jahren Aufenthalt möglich.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Möglich.
  5. Uruguay (schnelle Einbürgerung ohne große Hürden)
    • Einfach für: Einwanderer mit festem Wohnsitz.
    • Besonderheit: Einbürgerung nach drei bis fünf Jahren Aufenthalt.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt.
  6. Kanada (freundliches Einwanderungssystem)
    • Einfach für: Hochqualifizierte Fachkräfte und Einwanderer mit Daueraufenthaltsstatus.
    • Besonderheit: Nach nur drei Jahren Aufenthalt kann die Staatsbürgerschaft beantragt werden.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt.
  7. Dominikanische Republik (schnelle Einbürgerung durch Investition)
    • Einfach für: Investoren.
    • Besonderheit: Staatsbürgerschaft nach nur zwei Jahren Aufenthalt oder sofort durch eine Investition möglich.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Möglich.
  8. Portugal (leichter Zugang für Nachkommen von Sephardischen Juden oder über Aufenthalt)
    • Einfach für: Nachkommen sephardischer Juden oder nach fünf Jahren Aufenthalt.
    • Besonderheit: Einbürgerung nach fünf Jahren ohne Sprachtest möglich.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt.
  9. Spanien (besondere Regelungen für Lateinamerikaner & Sephardische Juden)
    • Einfach für: Deutsche mit lateinamerikanischer Abstammung oder sephardische Juden.
    • Besonderheit: Einbürgerung nach nur zwei Jahren Aufenthalt für Bürger aus lateinamerikanischen Ländern.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Normalerweise nicht erlaubt, aber Sonderregelungen existieren.
  10. Irland (leichte Einbürgerung für Personen mit irischen Vorfahren)
    • Einfach für: Personen mit irischen Großeltern.
    • Besonderheit: Wer irische Großeltern hat, kann direkt einen irischen Pass beantragen.
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt.

Die Wahl des besten Landes hängt von individuellen Voraussetzungen ab. Am einfachsten ist die Einbürgerung in Ländern, in denen man Abstammungsrechte, eine besonders kurze Aufenthaltsdauer oder eine schnelle Einbürgerung durch Investition nutzen kann.

Einfache Einbürgerung mit Geld

Einige Länder bieten eine schnelle Einbürgerung durch Investition (sogenannte „Golden Passport“- oder „Citizenship by Investment“-Programme) an.

Hier sind einige der einfachsten Länder:

1. Karibik-Staaten (schnell & günstig)

Diese Länder bieten eine der einfachsten und schnellsten Möglichkeiten, eine Staatsbürgerschaft gegen eine Investition zu erhalten:

  • 🇩🇲 Dominica – Staatsbürgerschaft in 3–6 Monaten
    • Investition: $100.000 Spende oder $200.000 Immobilienkauf
    • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt
  • 🇬🇩 Grenada – Staatsbürgerschaft in 4–6 Monaten
    • Investition: $150.000 Spende oder $220.000 Immobilienkauf
    • Besonderheit: Zugang zu China-Visumfrei & USA E-2 Visum
  • 🇰🇳 St. Kitts & Nevis – Staatsbürgerschaft in 4–6 Monaten
    • Investition: $250.000 Spende oder $400.000 Immobilienkauf
    • Besonderheit: Schnelle Bearbeitung möglich (innerhalb von 2 Monaten gegen Aufpreis)
  • 🇦🇬 Antigua & Barbuda – Staatsbürgerschaft in 3–6 Monaten
    • Investition: $100.000 Spende oder $200.000 Immobilienkauf
    • Besonderheit: Nur 5 Tage Aufenthalt in den ersten 5 Jahren erforderlich
  • 🇱🇨 St. Lucia – Staatsbürgerschaft in 3–6 Monaten
    • Investition: $100.000 Spende oder $300.000 Immobilienkauf

🌍 Vorteil der Karibik-Staaten:

  • ✔ Schnelle Einbürgerung (meist unter 6 Monaten)
  • ✔ Kein Wohnsitz erforderlich
  • ✔ Steuerlich vorteilhaft (keine Einkommensteuer auf ausländische Einkünfte)

2. Türkei 🇹🇷 (schnell & wirtschaftlich interessant)

  • Einbürgerungsdauer: 3–6 Monate
  • Investition: $400.000 Immobilienkauf
  • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt
  • Besonderheit: Zugang zu einem großen Markt & Visumfreies Reisen in über 110 Länder

3. Vanuatu 🇻🇺 (schnellste Einbürgerung weltweit!)

  • Einbürgerungsdauer: 1–2 Monate (!)
  • Investition: $130.000 Spende
  • Doppelstaatsbürgerschaft? Erlaubt
  • Besonderheit: Steuerfreiheit für ausländische Einkünfte, sehr schneller Prozess

4. Malta 🇲🇹 (EU-Staatsbürgerschaft in 12–18 Monaten)

  • Investition: Mindestens €750.000 nicht rückzahlbare Spende + Kauf/Miete einer Immobilie
  • Einbürgerungsdauer: 1–1,5 Jahre
  • Doppelstaatsbürgerschaft? Möglich
  • Besonderheit: Zugang zur EU & Schengen-Zone

5. Nordmazedonien 🇲🇰 (schnell & in Europa)

  • Einbürgerungsdauer: 6–12 Monate
  • Investition: €200.000 in Fonds
  • Doppelstaatsbürgerschaft? Möglich
  • Besonderheit: Günstiger als Malta & EU-Beitritt in der Zukunft möglich

6. Jordanien 🇯🇴 (interessant für Nahost-Region)

  • Investition: $750.000–$1 Mio.
  • Einbürgerungsdauer: 6–9 Monate
  • Doppelstaatsbürgerschaft? Möglich

7. Ägypten 🇪🇬 (günstige Option in Afrika)

  • Investition: $250.000 Spende oder $400.000 Immobilienkauf
  • Einbürgerungsdauer: 6–12 Monate
  • Doppelstaatsbürgerschaft? Möglich

Fazit: Die besten Länder für eine schnelle Einbürgerung durch Investition

  • 💰 Am günstigsten: Dominica, St. Lucia, Antigua & Barbuda (~$100.000)
  • 🚀 Am schnellsten: Vanuatu (nur 1–2 Monate!)
  • 🏆 Beste für EU-Pass: Malta (EU-Bürger in 1–1,5 Jahren)
  • 🌍 Beste für wirtschaftliche Vorteile: Türkei (immobilienfreundlich & Visumfreiheit)

Doch welche Optionen bieten wirklich echte Freiheiten und welche haben ihren Preis? Und wer nutzt diese Wege wirklich? Vermutlich ist der Weg über ein offizielles Schreiben zur Kriegsdienstverweigerung mit der Ablehnung zur Musterung aufgrund von Gewissensgründen erstmal die beste Alternative. Aber vielleicht sollen wieder mehr Menschen an dieser Stelle lauter auftreten – denn während Corona gab es auch nur diese eine Wahrheit.

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Statt Impfen jetzt „Moderne Kriege“ – ÖRR: Soldatsein heißt töten

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Die Deutschen werden nach und nach auf Krieg vorbereitet – nun wird eine Show des ÖRR dafür genutzt um Deutschland kriegstüchtig zu machen. Es soll um Diskussion und Debatten bei „Die 100 mit Ingo Zamperoni“ gehen. Auf der Website heißt es: „Einander zuhören|andere Einstellungen kennenlernen|eigene Sichtweisen überdenken“.

Soldat sein heißt auch in letzter Konsequenz man muss töten können.

Anna, Moderatorin

Gestern war es dann mal wieder soweit, die Sendung wurde für das Einstimmen auf Krieg in Deutschland genutzt. Die große Frage: braucht Deutschland eine Wehrpflicht? Das gut gecastete Publikum stimmt bei der ersten Frage mit 74 Stimmen für ja und 22 mit nein, ein paar der Menschen befinden sich in der Mitte und wollen sich laut Zamperoni erstmal Argumente anhören.

Joshua Kraski ist Student und CDU Mitglied, 23 Jahre alt, verteidigt die Wehrpflicht und sieht auf den ersten Blick nicht so aus, als würde er einem Sturm in seinem durchgestilten Outfit trotzen. Er spricht an, dass die Wehrpflicht nicht damit gleichzusetzen ist, was Netanjahu und Putin machen. Für ihn geht es um das Grundgesetz, die Freiheit und Menschenrechte zu verteidigen – ob er bei den Grundrechtseinschränkungen bei Corona auch so aktiv war und wirklich versteht was Krieg bedeutet, wenn er denkt im CDU-geführten Krieg würde es anders ablaufen als in bisherigen Kriegen? Als „Hanebüchen“ tut er die Argumentation von Jan Wagner, Schüler, 18 Jahre ab. Der ist nämlich gegen eine Wehrpflicht.

Moderner Krieg und das gecastete Publikum der ÖRR

Hören Sie das, hören Sie das Surren das ist der Sound des modernen Kriegs. So hört sich moderner Krieg an, so hört es sich an, wenn man unterwegs ist in der Ukraine auf dem Weg Richtung Front. Und zu den Drohnen, die da fliegen, gibt es auch die entsprechenden modernen Kriegsbilder. Drohnen, die über feindlichen Truppen schweben, die auskundschaften und es kann immer sein, dass eine tödliche Ladung sich absetzt, eine Granate, eine Bombe. Moderner Krieg.

Anna, Moderatorin

Direkt am Anfang nach 10 Minuten, nach der ersten Diskussion, wird die Gruppe auf Krieg eingestimmt. Das Studio wird verdunkelt, eine Drohne fliegt durchs Studio und Anna, eine der ÖRR-Moderatorinnen, gibt ihr Bestes. Die Menschen stehen verängstigt auf ihrem Feld „Ja zur Wehrpflicht“. Eine Dame schüttelt den Kopf und die Dame – schon etwas älter – welche sich für die Wehrpflicht sowohl bei Jungen als auch Frauen aussprach, beobachtet die Drohne im Studio.

Und gucken sie mal, es fühlt sich schon gruselig an von so einer Drohne ins Visier genommen zu werden.

Anna, Moderatorin

Es erinnert an die Bilder und Videos aus Bergamo, die uns die Medien zeigten – im Nachgang stellte sich heraus, diese Bilder entstanden nur, aufgrund einer gesetzlichen Bestimmung. Menschen, die mit einem positiven Test gestorben sind durften nur noch verbrannt werden – was zur Überlastung der Krematorien führte. Prof. Stefan Homburg greift das aktuell auch in einem Video auf.

Im Hintergrund wird ein Slogan eingeblendet „High-Tech ist entscheidender als Wehrpflichtige” und irgendwie erinnert das an das Credo „die Impfung sei wichtiger als ein starkes Immunsystem“. Laut einer Aussenkorrespondentin, die mit dem Nachtzug von der Front mal eben ins Studio gefahren ist, wird mit der günstigen Technik Jagd auf einzelne Menschen gemacht.

Aber so wirklich konkret kann sie zum Drohneneinsatz nicht werden, aber die betroffenen Gesichter der im Durchschnitt sehr alt gecasteten Leute, die hier hochkomplexe Fragen beantworten sollen sprechen Bände: von der Materie haben sie sowieso keine Ahnung und so ist es auch egal was die Dame erzählt und wie glaubwürdig ihre Geschichten sind.

ÖRR predigt die neue Art von Krieg

Wenn sie und ihr Team Drohnen hören, dann haben sie schon ein Problem und konkret kann sie nur von einem Vorfall mit einer Aufklärungsdrohne berichten. Ein ukrainischer Soldat berichtet, dass er nur noch Richtung Himmel schaut, weil der Krieg sich nun so verändert habe.

Andauernd ist die Rede von einer neuen Art von Krieg – sozusagen die Werbetrommel dafür, dass sich niemand mehr die Hände schmutzig machen muss, man fliegt jetzt Drohnen. Das glauben vermutlich auch einige von den gecasteten Gästen. Selenskyi wird eingeblendet und berichtet, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis Drohnen gegen Drohnen kämpfen würden, die Infrastruktur ins Visier nehmen und Menschen angreifen.

Natürlich darf die Veranschaulichung zu den Verhältnissen der Soldaten auf russischer und deutscher Seite nicht fehlen, allerdings fragt man sich, wozu es dann die Nato gibt?

Die Sendung stand bereits in der Kritik, nämlich vor der Wahl in Brandenburg letztes Jahr. Die NZZ greift dies auf, ein Michael Schleiermacher wechselt zum Ende der Sendung seine Meinung bezüglich AfD – ein Applaus für die wertvolle Arbeit des ÖRR. Als Beruf wird Bürokaufmann eingeblendet, dabei arbeitet er auch als Laienschauspieler.

Schon die Ausgangsfrage der ARD-Sendung «Die 100» mag in manchen Ohren tendenziös klingen. Sie lautete: «Ist die AfD eigentlich ein Problem für die Demokratie?» Die eingeladenen hundert Gäste sollten sich zu dieser Frage «verhalten», sagte der Moderator Ingo Zamperoni zum Einstieg. […]

Der Moderator Zamperoni sprach am Ende der Sendung mit drei von ihnen. […]

Den Schlussakkord der Sendung setzte Michael Schleiermacher, 54 Jahre, Bürokaufmann aus Kaiserslautern. Er erklärte seinen Sinneswandel so: «Die AfD ist ein Wolf im Schafspelz. Man weiss nicht, was sie vorhat», sagte er. «Durch die Sendung, wenn man alles nachverfolgt, kommt man dann auf andere Gedanken.»

Schnell kamen Zweifel daran auf. Zuschauer fanden heraus, dass Schleiermacher nebenbei als Laienschauspieler arbeitet. Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel kommentierte auf dem Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter), der öffentlichrechtliche Rundfunk strahle «kurz vor der Wahl in Brandenburg eine Anti-AfD-Sendung aus – inklusive eines Laienschauspielers als angeblicher Ex-AfD-Wähler». Dieser «Skandal» müsse «umgehend aufgeklärt werden».

Tatsächlich verfügt Schleiermacher über ein Profil bei der Komparsen-Agentur «Stagepool». Dort nennt er einige Formate, in denen er in verschiedenen Rollen zu sehen war, zum Beispiel den «Tatort» in der ARD. Spielte er auch in der ARD-Sendung «Die 100» eine vorgegebene Rolle?

Anscheinend waren noch mehr gecastete Statisten in der Sendung, von Schauspieler zu Klimaaktivisten über Parteivertretungen der SPD, die Linke und die Partei, wie Homburg berichtete.

Am Ende darf der gute alte Kopfschüttler nach den Aussagen dieses mutigen jungen Mannes nicht fehlen. Zamperoni unterbricht den jungen Mann ständig und muss betonen, dass jeder seine Meinung sagen kann. Danach werden dann aber alte Herren einblenden, die die Meinung des jungen Mannes belächeln. So geht Meinung heute.

Wir wollen nicht mehr Zeit in diesen Beitrag investieren, weil für uns klar ist, dass jetzt ein Krieg heraufbeschworen wird. Diplomatische Gespräche finden nicht mehr statt und man hat den Eindruck, dass jetzt nach der Pharmaindustrie die Rüstungsindustrie einmal ordentlich Geld verdienen soll. Dass es nicht ums Wohl des eigenen Volkes geht, sollte Corona gezeigt haben und die aktuelle Debatte um die Abschaffung des Pflegegrades 1 verdeutlicht dies noch mehr.

Am Ende der Sendung bleibt die Frage offen: Wird hier wirklich eine objektive Debatte über den modernen Krieg geführt, oder dient die Sendung eher der Kriegspropaganda? Und wie bewerten die Menschen die Verwendung solcher dramatischen Mittel, um die Zuschauer in eine bestimmte Richtung zu lenken? Wir sind gespannt, wie ihr die aktuelle Situation wahrnehmt?

Wer nicht Teil davon sein möchte, der sollte sich unbedingt unseren Beitrag dazu ansehen „Musterschreiben Kriegsdienstverweigerung jetzt verfügbar – warum die Kinder der Politiker niemals in den Krieg müssen!“. Schreibt uns mal in die Kommentare

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Musterschreiben Kriegsdienstverweigerung jetzt verfügbar – warum die Kinder der Politiker niemals in den Krieg müssen!

veröffentlicht.
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Schon oft haben wir uns die Frage gestellt, wie ungeniert Politiker wie Pistorius, von der Leyen, Merkel, oder jetzt auch Merz lügen können, ohne, dass sie für ihr Verhalten von der Bevölkerung dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Im Gegenteil, Merkel war länger im Amt als jede andere Politikerin.

Sehr wichtig finden wir, dass jeder die aktuellen Worte von Merz (69 J.) bei Caren Miosga am 05. Oktober 2025 zur Kenntnis zu nehmen kann:

Neuer Kriegsdienst

Wie vermutlich inzwischen alle mitbekommen haben, wird in Deutschland der Kriegsdienst (Wehrdienst) vermehrt diskutiert. Überall werden dubiosen Drohnen – angeblich aus Richtung Russland – gesichtet. An Beweisen für die ganzen Sichtungen mangelt es leider meistens. In Hamburg ging gestern Abend plötzlich die Sirene in allen Stadtgebieten los – ein Versehen, wie man nun sagt. Worauf soll die Bevölkerung nach und nach eingestimmt werden? Auf den großen Bruder des C?

Gerechtfertigt wird die Debatte des „neuen“ Wehrdienstes mit einer neuen Bedrohungslage. Uns kommt das bekannt vor, ähnlich wie die Impfpflicht, bei der uns Jens Spahn (damaliger Gesundheitsminister) zu Beginn auch sagte: es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben. Faktisch haben wir noch immer eine Masernimpfpflicht – weil Deutschland eine Schulpflicht hat und das Personal dort ebenfalls diesen Regelungen unterliegt.

Albert Einstein äußerte sich eins (1930) in einem Brief an einen Kriegsdienstverweigerer wie folgt:

Ich bin der festen Überzeugung, dass es keine größere Pflicht gibt, als den Kriegsdienst zu verweigern, wenn dieser Dienst in einen Krieg führt, der auf dem Spiel von Leben und Tod der Menschen beruht, an dessen Entstehung der Einzelne keinen Anteil hat. Der wahre Mut ist nicht, in einem Krieg zu kämpfen, sondern sich der Aggression und Gewalt zu widersetzen.

Albert Einstein

Und was hat sich Pistorius nun einfallen lassen?

Ein Blick auf das BMVG zeigt die aktuellen Pläne, doch inwieweit diese Pläne nicht bereits schon in internen Gesprächen – die wie immer dem Fußvolk vorenthalten werden – beschlossen sind, werden wir sicherlich schon bald erfahren. Denn schließlich ändert sich die Meinung von Berufspolitikern bald wöchentlich.

Musterung für junge Männer ab Jahrgang 2008:

  • Ab Januar 2026 erhalten alle jungen Menschen nach ihrem 18. Geburtstag einen Brief mit einem QR-Code zugesandt, der zu einem Onlinefragebogen führt. Junge Männer sind verpflichtet, den Fragebogen auszufüllen.
  • Für Personen anderen Geschlechts ist die Beantwortung der Fragen freiwillig, da sie nicht der Wehrpflicht unterliegen.
  • Aus dem Jahrgang 2008 wird eine Auswahl getroffen, die zu einem „Assessment“ – also einer Beurteilung der Diensttauglichkeit – eingeladen wird.

Verpflichtende Musterung ab 2027:

  • Ab 1. Juli 2027 werden alle Wehrpflichtigen einer verpflichtenden Musterung unterzogen. Durch Assessment und Musterung wird festgestellt: Ist die Person geeignet und tauglich? Ist sie verfügbar? Wo könnte sie am sinnvollsten eingesetzt werden? Und passt sie zum Bedarf der Streitkräfte?
  • Es kann auch eine erneute verpflichtende Befragung der Wehrpflichtigen erfolgen. Dadurch werden die Angaben aktualisiert. Das alles geschieht mit der Absicht, ein besseres Lagebild über Eignung und Qualifikation der Wehrpflichtigen zu erhalten.


Natürlich darf Söder bei diesem Lagebild nicht fehlen und längst ist vergessen, dass er einst 13.246.222 Menschen abends eingesperrt hat. Aber so sind die Deutschen. In München fliegen die Drohnen und die Bevölkerung wird schon mal auf den Kriegsdienst eingestimmt. Schließlich ist der nun unausweichlich.

An der Wehrpflicht führt kein Weg vorbei. Halbe Sachen reichen nicht mehr. Eine Wischi-Waschi-Wehrpflicht hilft niemandem. Freiwilligkeit kann nur ein erster Schritt sein. In Zeiten großer Bedrohung brauchen wir mehr als eine Fragebogen-Armee. Die Sicherheit Deutschlands ist leider massiv in Gefahr. Jeder Tag Zögern schwächt unsere Sicherheit. Deshalb müssen wir uns wappnen und die Bundeswehr massiv ausbauen. Nicht nur mit Geld, Technologie und Waffen, sondern auch mit genügend Personal. Je schneller und klarer die Wehrpflicht kommt, desto besser.

Markus Söder

Nein zum Krieg!

Kommen wir nun aber zum Wesentlichen und Wichtigsten: wie wird man Kriegsdienstverweigerer (KDV)? Die Welt greift es in einem aktuellen Artikel auf, es wird dort thematisiert, wie groß der Zulauf auf die Website der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFGVK)” ist. Der Geschäftsführer sagt dazu in der Welt: „Allein unsere Website zählte im August 54.946 Aufrufe. Im Mai lag die Zahl noch bei 24.151.“

Spannend ist, dass beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, das über die Anträge entscheidet, in diesem Jahr bis Ende Juni bereits 1.363 Anträge zur Anerkennung auf Kriegsdienstverweigerung eingegangen sind. 2024 lag die Zahl bei 2.241 Anträgen, 2023 bei 1.079 und 2022 bei 951 Anträgen.

Kriegsdienstverweigerung – Musterschreiben

Gerne wollen wir hier nun die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung vorstellen.
Dazu muss zwingend ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung bei dem zuständigen Karrierecenter der Bundeswehr gestellt werden. Wichtig ist, dass die Bearbeitung der KDV einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann, das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen.
Es gibt zwei Plattformen die aktuell ein Musterschreiben um den Kriegsdienst zu verweigern anbieten, das ist einmal „kriegsdienstblocker“ und bei querdenken 711 Kriegsdienstverweigerung für den Frieden.

Mit einer anerkannten Kriegsdienstverweigerung bist du gesetzlich von jeglicher militärischen Dienstpflicht befreit – egal, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt wird oder nicht.

Querdenken 711 stellt fest, dass im Kriegsfall alle Menschen ungeachtet des Geschlechts und Alters zum Kriegsdienst verpflichtet werden können, weil nur ein einfaches Gesetz dies regelt. Eine Gesetzesänderung ist immer möglich. Wir haben es bei Corona gesehen, wie schnell sich Gesetze in Windeseile ändern können.
Eine Kriegsdienstverweigerung als Frau zu stellen erscheint ebenfalls als logisch, wenn man sich mal die vergangenen Jahre anschaut.
Wichtig ist, dass auch Menschen die bereits als Wehrpflichtige erfasst wurden oder bereits bei der Bundeswehr tätig waren, diesen nachträglich aus Gewissensgründen verweigern können. Eine Rücknahme ist jederzeit möglich.

Beim kriegsdienstblocker heißt es, dass man auch die Musterung im Zuge eines Schreibens verweigern kann, weil das eigene Gewissen die Teilnahme am Kriegsdienst vollständig verbietet.

Im Artikel der Welt rät nun auch der DFGVK den Menschen den Kriegsdienst aktiv zu verweigern, weil sie nach dem neuen Wehrdienstgesetz eh gemustert werden. Die Möglichkeit unter dem Radar zu fliegen fällt damit weg.

Seit letzter Woche empfehlen wir allen jungen Menschen – insbesondere denen, die nach dem 1. Januar 2010 geboren wurden – einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zu stellen, da sie laut dem neuen Wehrdienstgesetz sowieso gemustert werden sollen. […] Bis vor Kurzem haben wir Ungedienten – also Zivilisten, die bislang noch nichts mit der Armee zu tun hatten – empfohlen, noch keinen Verweigerungsantrag zu stellen, da sie dann zur Musterung eingeladen worden wären. […] So konnten sie „unter dem Radar fliegen“ und würden der Armee nicht auffallen. Dies werde sich aber mit der Neuregelung ändern.

Michael Schulze von Glaßer, politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFGVK)

Rechtssicherheit schaffen – an das zuständige Karrierezentrum der Bundeswehr schreiben!

Wichtig: das Schreiben per Einschreiben verschicken, damit man einen Nachweis hat. Außerdem ist es wichtig zu wissen, worauf man sich bezieht. Das ganze ist im Art 4, Abs 3 des Grundgesetzes geregelt, man hat also nicht nur ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung, dies ist sogar ein Grundrecht:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 4 

[…]

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Nach dem Versand erhält man nach einigen Wochen oder Monaten einen Bestätigung oder einen Bescheid.

Interessant finden wir auch die Stellungnahme von Rechtsanwalt Hans Theisen in einem Video von ihm, denn dort erläutert er sehr detailliert das Vorgehen. Vielleicht liegt sein Engagement in seiner langjährigen Tätigkeit an der Universität Dresden das Streitbeilegungsverfahren zu unterrichten. Vorweg zu nehmen ist, er berücksichtigt in seinem Vorgehen nicht den Ausschluss der Musterung, wie bereits oben genannt.

Laut ihm ist es sehr wichtig die Verweigerung bald einzuleiten und noch vor dem Januar 2026, denn er geht davon aus, dass der Wehrdienst bald verpflichtend sein wird. Je mehr sich seiner Meinung darauf berufen, desto stärker wird es.
Ab Antragstellung hat man auch einen relativen Schutz, sodass man nicht zur Bundeswehr eingezogen werden kann. Die Voraussetzung für die Anerkennung laut ihm sind:

  • Man muss grundsätzlich wehrpflichtig sein
  • Man hat Gewissensgründe die einem den Kriegsdienst mit der Waffe verbieten
  • Man ist als Kriegsdienstverweigerer durch das Bundesamt für den Zivildienst anerkannt

Als Musterschreiben rät er folgenden Einzeiler:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich die Anerkennung meiner Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Schreiben an das zuständige Karrierezentrum der Bundeswehr per Einschreiben mit Rückschein (als Nachweis) mit einem Lebenslauf und einer persönlichen Begründung der Gewissensentscheidung. Wichtig: es muss eine Gewissensentscheidung sein, eine Abneigung gegen einen bestimmten Krieg reicht nicht!

Michael Ballweg hat sein Schreiben zur Kriegsdienstverweigerung auf seiner Website veröffentlicht. Er schreibt dort beispielsweise: „Während meiner neunmonatigen Untersuchungshaft habe ich die Zeit genutzt, um mich intensiv mit verschiedenen philosophischen und politischen Schriften auseinanderzusetzen. Diese Bücher haben meine Überzeugung, dass Gewalt und Krieg niemals eine Lösung sein können, weiter gestärkt.”

Alternativ könnte man auch in die AfD eintreten

Der kriegsdienstblocker erwähnt auch die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung durch den Eintritt in die AfD – das werden wir hier die kommenden Tage in einem separaten Beitrag aufgreifen.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat festgestellt, „dass allein die Mitgliedschaft in einer Partei, bei der der Verdacht verfassungsfeindlicher Bestrebungen besteht, nach den geltenden strengen Maßstäben des Waffenrechts regelmäßig eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit vermuten lässt.“

Was rät der kriegsdienstblocker und Querdenken 711?

Vielleicht ein wichtiger Punkt noch vorab: Falls du eine Ablehnung bekommst, dann kann man auch gegen die Behörde klagen – deshalb ist es wichtig vorher bei der Versicherung anzufragen. Bei kriegsdienstblocker kannst du dich durch einen Chat zu einem „individuellen Schreiben“ durchklicken. Dort sind 4 Kategorien mit jeweils 10 Gründen zu finden – hier kann man sich auf jeden Fall gut inspirieren lassen oder sich ein Schreiben generieren lassen. Auch bei Querdenken 711 findet man ein Open Office Dokument, welches wir gerne hier auch hochladen:

Dem Antrag müssen folgende Dokumente beigelegt werden:

  1. Tabellarischer Lebenslauf und eine
  2. Schriftliche Darlegung der Gewissensgründe

Was wären mögliche Gründe?

Das gängige Argument, was wohl auch schon Offizieren während der Ausbildung einen Freifahrtschein gab, den Laden wieder zu verlassen: man kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, auf Menschen zu schießen. Gesundheitliche Probleme sind auch gerne gesehen, hier aber noch eine kleine Liste an Inspirationen. Wichtig: vielleicht noch eine persönliche Erfahrung mit einer Person – beispielsweise den Großeltern – die einen beeinflusst haben, vielleicht auch ein Erlebnis.

  • 1. Pazifistische Überzeugungen
    Pazifismus ist die Überzeugung, dass Krieg grundsätzlich falsch ist, unabhängig von den politischen oder sozialen Umständen. Pazifisten lehnen den Einsatz von Gewalt zur Lösung von Konflikten ab und glauben an friedliche Alternativen. Für sie ist Kriegsdienst eine moralische Verletzung ihrer Überzeugungen.
  • 2. Religiöse Überzeugungen
    Viele Religionen, wie etwa das Christentum (insbesondere bestimmte Konfessionen wie Quäker und Mennoniten), der Buddhismus oder auch der Hinduismus, lehren, dass Gewalt und Krieg mit den Grundwerten des Glaubens unvereinbar sind. Religiöse Kriegsdienstverweigerer argumentieren oft, dass ihre Glaubensgrundsätze den Einsatz von Gewalt verbieten.
  • 3. Moralische und ethische Bedenken
    Für einige Menschen ist die Teilnahme am Kriegsdienst eine moralische Frage. Sie glauben nicht, dass es gerechtfertigt ist, Menschen zu töten oder zu verletzen, selbst in einem militärischen Kontext. Solche ethischen Überlegungen stützen sich oft auf das Prinzip der Unantastbarkeit des Lebens und die Ablehnung von Gewalt als Lösung von Konflikten.
  • 4. Verhinderung von Zerstörung und Leid
    Eine Person kann auch den Kriegsdienst verweigern, weil sie überzeugt ist, dass Kriege unnötiges Leid und Zerstörung verursachen, die das Leben von Unschuldigen, darunter auch Frauen und Kinder, beeinträchtigen. Kriegsdienstverweigerer aus diesem Grund sehen sich als Verteidiger von Menschlichkeit und Frieden.
  • 5. Historische oder politische Gründe
    Einige Kriegsdienstverweigerer lehnen Krieg aufgrund ihrer politischen Überzeugungen ab, die auf historischen Erfahrungen beruhen, wie etwa den Erfahrungen aus Weltkriegen, Kolonialkriegen oder unrechtmäßigen militärischen Interventionen. Sie befürchten, dass Kriege oft aus Interessen der Macht und des Profits geführt werden und nicht aus echten humanitären Gründen.
  • 6. Verletzung von Menschenrechten
    Manche Verweigerer glauben, dass der Kriegsdienst oft zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen führt, wie etwa Kriegsverbrechen, Folter oder die Zerstörung von Zivilisten und Infrastruktur. Sie lehnen die Beteiligung an einem System ab, das solche Verletzungen der Menschenwürde ermöglicht.
  • 7. Psychologische Belastung und Trauma
    In manchen Fällen entscheiden sich Menschen, den Kriegsdienst zu verweigern, aus psychologischen Gründen oder aufgrund von Angst, den moralischen und emotionalen Schaden zu erleiden, der mit dem Töten von Menschen oder dem Erleben von Kriegsgewalt verbunden ist. Die Angst vor Traumata, Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und anderen psychischen Schäden ist ein weiterer triftiger Grund.
  • 8. Verantwortung als Bürger der Welt
    Für manche ist es eine globale Verantwortung, die Kriegsführung abzulehnen, da sie die Idee vertreten, dass als globale Gemeinschaft gewaltfreie Lösungen für Konflikte angestrebt werden sollten. Sie fühlen sich als Teil einer internationalen Gemeinschaft, die für den Frieden und die Zusammenarbeit verantwortlich ist.
  • 9. Widerstand gegen Militarismus
    Menschen, die gegen Militarismus sind, verweigern den Kriegsdienst, weil sie der Ansicht sind, dass militärische Institutionen und die Förderung von Militärmacht zu einer aggressiven Außenpolitik führen und die Entwicklung einer friedlichen Gesellschaft behindern.

So könnte ein mögliches Schreiben zur Ablehnung des Kriegsdienstes und der Ablehnung zur Musterung aussehen:

[Dein Name]
[Deine Adresse]
[PLZ Ort]
[Telefon / E‑Mail]

[Datum]

An die zuständige Stelle:
[Name der Behörde / Dienststelle]
[Adresse der Behörde]

Betreff: Erklärung der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen und Ablehnung der Musterung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich, [Vorname Nachname], geboren am [Geburtsdatum], wohnhaft in [Adresse], dass ich den Dienst in den Streitkräften aus Gewissensgründen ablehne und den Kriegsdienst nicht antreten werde.

Meine Verweigerung beruht auf einer tief sitzenden, persönlichen moralischen Überzeugung: Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, auf Menschen zu schießen oder Gewalt gegen andere Menschen auszuüben. Die Vorstellung, einer mir unbekannten Person gegenüberzustehen und aktiv an ihrer Tötung beteiligt zu sein, ist für mich moralisch und ethisch unvertretbar. Diese Menschen könnten Nachbarn, Kolleginnen oder sogar Freundinnen sein — ich kann und will nicht die Entscheidung treffen, einem Menschen das Leben zu nehmen. Eine derartige Handlung widerspricht meinem grundlegenden Verständnis von Menschlichkeit und meiner persönlichen Verantwortung, Leben zu schützen.

Darüber hinaus bin ich der Auffassung, dass in der heutigen Zeit (Stand 2025) primär auf diplomatische, verhandlungsorientierte und zivile Lösungen gesetzt werden sollte. Wenn Berufspolitiker nicht in der Lage sind, Konflikte verbal und verlässlich mit Nachbarstaaten zu lösen, kann die individuelle Verpflichtung, Gewalt auszuüben, nicht von mir übernommen werden. Die Verantwortung für politisches Versagen darf nicht auf Personen abgewälzt werden, die aus Gewissensgründen Gewalt ablehnen.

Aus denselben Gründen widerspreche ich hiermit ausdrücklich der Durchführung einer Musterung / Musterungsuntersuchung und lehne die Teilnahme an der Musterung ab. Die Mitwirkung an einem Auswahl- oder Einberufungsprozess, der unmittelbar der Vorbereitung auf militärische Ausbildung oder Bewaffnung dient, würde mein Gewissen verletzen. Ich betrachte die Musterung daher als Teil eines Prozesses, an dem ich nicht mitwirken kann.

Sollte ein gesetzlich vorgesehener, nicht‑militärischer Ersatzdienst bestehen, erkläre ich mich bereit, einen solchen Dienst zu leisten, sofern er mit meinem Gewissen vereinbar ist. Ich bin bereit, meine Beweggründe auf Nachfrage schriftlich oder persönlich weiter zu erläutern.

Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung des Eingangs dieser Erklärung und um Information über das weitere Verfahren.

Mit freundlichen Grüßen

[Unterschrift]
[Vorname Nachname]

Eine kürzere Version:

[Dein Name]
[Deine Adresse]
[PLZ Ort]
[Telefon / E‑Mail]

[Datum]

An: [Zuständige Behörde / Dienststelle]

Betreff: Kriegsdienstverweigerung und Ablehnung der Musterung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich, [Vorname Nachname], geboren am [Geburtsdatum], die Verweigerung des Kriegsdienstes aus Gewissensgründen. Es ist für mich moralisch und ethisch unvertretbar, auf Menschen zu schießen oder an Gewalttaten teilzunehmen.

Aus denselben Gewissensgründen lehne ich auch die Teilnahme an der Musterung ab, da diese ein vorbereitender Schritt für die Aufnahme eines militärischen Dienstes darstellt.

Ich bitte um schriftliche Bestätigung des Eingangs dieser Erklärung und um Information über das weitere Vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen
[Unterschrift]
[Vorname Nachname]

Es ist wichtig dies jetzt zu tun, damit man sich später darauf berufen kann dass man es schon rechtzeitig formuliert, begründet und dokumentiert hat. Dadurch kann man sich im Ernstfall glaubhaft auf sein Gewissen berufen.

Und wie stehen Politiker zum Kriegsdienst in der eigenen Familie?

Ganz brisant finden wir die Reaktion von Boris Pistorius (65 J., Bundesminister der Verteidigung) auf die Frage von Martin Reichardt.

Martin Reichardt: Planen sie zum Beispiel als Minister einen Aufruf der Bundesregierung an die regierungstragenden Parteien und vielleicht auch die Grünen, mit gutem Beispiel voranzugehen und ihre eigenen Kinder und Familienangehörigen aufzufordern, Wehrdienst zu leisten und für Deutschland Dienst zu tun.

Boris Pistorius: Nein.

Martin Reichardt: Die Antwort war nicht hörbar.

Julia Klöckner: Das war kurz und präzise. Und dann kommen wir zur letzten […]

Halten wir fest, als Bundesminister der Verteidigung würde er andere und dessen Kinder gerne in den Krieg schicken, sich selbst und seine Familienmitglieder nimmt er aber aus diesem „erlauchten Kreis“ gerne heraus.

Von Oktober 2016 bis zum Frühjahr 2022 war er mit Doris Schröder-Köpf liiert, der Ex-Frau von Altkanzler Gerhard Schröder. Die beiden haben in ihren sechs gemeinsamen Jahren viel durchlebt. Unter anderem musste sich Schröder-Köpf 2020 einer Herzklappenoperation unterziehen. Danach erlitt sie zwei kleine Schlaganfälle. Pistorius kümmerte sich und half ihr durch die Reha-Phase.

Er hat zwei Töchter.

Er macht die aktuelle Politik die er als Berufspolitiker macht, nicht für sich, so Merz (69 Jahre, in einem aktuellen Gespräch mit den ÖRR.

Der 1981 geborene Sohn Philippe Merz ist promovierter Philosoph und leitet eine Akademie in Freiburg im Breisgau. Die ältere Tochter Constanze ist Ärztin, die jüngere Tochter Carola Juristin.

Er sei der erste Bundeskanzler seit 1998 mit Kindern, gehe viel in Schulen habe hoffentlich ein Gespür was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht. Wir bezweifeln, dass Jugendliche mit 18 Jahren für den Kriegsdienst fit gemacht werden wollen – schließlich bezweifelt er schon jetzt, dass es bei der Freiwilligkeit bleibe. Er zitiert sich selbst auf X mit folgenden Worten:

Das war eine verdammt schwere Zeit für Deutschland, Europa und die Welt. Aber es hat in Deutschland einen Bundeskanzler gegeben, der dieses Land so geführt hat, dass wir aus dieser schwierigen Zeit gut herausgekommen sind.

Vielleicht nochmal kurz zur Erinnerung, falls nun wirklich einige wieder glauben er wäre an unser aller Wohl interessiert. Merz hat bei BlackRock (weltgrößter Vermögensverwalter) gearbeitet und die wiederum haben durch ihre Investmentfonds indirekt auch eine Beteiligung in der Rüstungsindustrie.

Um hier mal einige Verteidigungs- und Rüstungskonzerne zu nennen:

  • Lockheed Martin – Einer der weltweit größten Hersteller von Waffen, Flugzeugen, Raketen und Militärtechnik.
  • Boeing – Neben der zivilen Luftfahrt stellt Boeing auch militärische Flugzeuge und Raketensysteme her.
  • Northrop Grumman – Ein führender Anbieter von Verteidigungstechnologie und Waffensystemen, einschließlich Drohnen, Radar-Systemen und Raketen.
  • Raytheon Technologies – Bekannt für Raketensysteme, Luftverteidigungstechnik und Elektronik für militärische Anwendungen.
  • General Dynamics – Hersteller von Kampfpanzern, Militärfahrzeugen und Waffensystemen.
  • Thales – Ein multinationaler Konzern, der militärische Kommunikationstechnologie, Radar und Luftverteidigungssysteme anbietet.

Von der Leyen hat sieben Kinder, davon ist aber kein einziges bei der Bundeswehr.

Ein aktuelles Statement von Peter Maffay auf Instagram:

Wenn sich jetzt viele junge Menschen frühzeitig erklären, entsteht politischer und rechtlicher Druck der nicht ignoriert werden kann.

Sagt es weiter und überschwemmt unsere Berufspolitiker mit Kriegsdienstverweigerungsanträgen!

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Top-Toxikologe enthüllt: Warum Blutwäsche bei Impfschaden nichts bringt – und wie Heilung doch möglich ist

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Wirtschaftliche Hinrichtung

2021 flüchtete er aus Deutschland und ging in die Schweiz, auch er erlebte eine Hausdurchsuchung und Enteignung. Grundstücke, Häuser, Geld bis hin zur Lebensversicherung wurde beschlagnahmt.
Sein Lebensplan war immer 30/30/30 – damit will er zum Ausdruck bringen, dass er 30 Jahre lernen, 30 Jahre arbeiten und 30 Jahre ernten wollte. Er muss mit 65 Jahren viele neue Tätigkeiten anfangen und es ist eine harte Zeit, jetzt so zu arbeiten als wäre er 30 Jahre alt.
Er durchlebte eine starke Veränderung, weil er seinen eigenen Lebensplan aufgeben musste.

Weil wir das dreiteilige Interview sehr spannend finden und unterschiedliche Themen behandelt werden, widmen wir ihm diesen und noch einen weiteren Blogbeitrag, um die dort aufgegriffenen Themen übersichtlicher gestalten zu können.

Nochmal: ich bin kein Opfer und ich würde alles nochmal genauso tun, ganz ganz sicher. […] Corona hatte viel Gutes, es hat uns kritisch gemacht.

Prof. Dr. Stefan Hockertz, Immunologe, Pharmakologe und Toxikologe

Mit Arzneimittelzulassung beschäftigte sich seine internationale Firma

Er ist Immunologe, Pharmakologe und Toxikologe, er war Direktor des Instituts experimentelle und klinische Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und ist inzwischen in Rente. Zwischenzeitlich war er beim Auftragsforschungsinstitut bei der Frauenhofer Gesellschaft zunächst als Doktorrand und dann als Institutsleiter tätig.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist keine einzelne Einrichtung, sondern die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa, die mit ihren über 80 Instituten Auftragsforschung für Wirtschaft und Öffentlichkeit betreibt. Ihre Finanzierung setzt sich zu etwa 70 % aus diesen Aufträgen und zu 30 % aus öffentlicher Grundförderung zusammen, wobei die angewandte Forschung darauf abzielt, innovative Produkte und Lösungen zu entwickeln.

Vergeben, aber nicht vergessen!

Die Rede ist von Prof. Dr. Stefan Hockertz (65), der im Interview (Teil 2) auch viel persönliches über sich preisgibt. Beispielsweise, dass er gerne Motorrad fährt. Er ist christlich orientiert – dabei ist ihm die Abgrenzung zur Kirche sehr wichtig – und er erwähnt, dass er den Menschen, die ihm das angetan haben, vergeben hat. Ihm ist aber eine Bestrafung dieser Menschen wichtig.

Tätig bei der Behandlung von Krebspatienten in Privatkliniken der Schweiz

Er hatte viel Tumortherapie (Teil 3) gemacht und tut dies auch jetzt wieder in der Schweiz. Dabei schildert er die Therapie mit Zytostatika (Chemotherapie), die vormals empathische Menschen zu bösen Menschen machen kann. Das liegt in der Erkenntnis, dass diese Therapie geschadet und nichts gebracht hat. 90% der Chemotherapien bringen laut Hockertz nichts, außer dass sie schwer schaden.

Dies wäre kein neues Phänomen, auch Paracetamol, welches vielfach derzeit in der Kritik steht, kann die Empathiefähigkeit der Menschen mindern. Allerdings nicht aus der Erkenntnis heraus, dass das Medikament nicht die Schmerzen gelindert hätte. Der focus schrieb dazu: „Das liegt daran, dass bei der Einnahme von Paracetamol im Gehirn die gleichen Areale aktiviert werden, egal ob man selbst Schmerzen hat oder sich vorstellt, dass es anderen schlecht geht.“
Im August 2025 berichtete die Pharmazeutische Zeitung auch von einem „Mögliches Risiko für Autismus und ADHS“, als Trump und Kennedy darüber berichteten, fielen die deutschen Medien zunächst in eine Schockstarre, nur um kurz darauf die Menschen mit der Botschaft zu fluten, wie unmöglich es doch sei, dass Trump zur Vorsicht mit diesem Medikament mahnt.

Daraufhin entwickelte sich ein regelrechter Hype und ein verstörender „Protest“ von Schwangeren ploppte plötzlich auf. Diese nehmen ohne jegliche Indikation Schmerzmittel, filmen dies und laden es auf verschiedenen Social Media Plattformen hoch.

Doch viel dramatischer sind die Schilderungen der USA Geschäftsführerin von American Frontline Nurses Nicole Sirotek wie Eva Herman berichtete. Dort heißt es: „Die Geschäftsführerin von American Frontline Nurses erhielt „um 4 Uhr morgens einen sehr verzweifelten Anruf von einem Ehemann, dessen Frau nun mit einer Leberinsuffizienz an einem Beatmungsgerät auf der Intensivstation liegt, weil sie aufgrund der Aussage von Trump beweisen wollte, dass Tylenol (Paracetamol) keinen Autismus verursacht“. Sie wird sterben.”

Eine schwangere Liberale nahm so viel Tylenol ein, nachdem sie Trump sagen hörte, dass es Autismus verursacht. Nun liegt sie auf der Intensivstation und wird sterben! Ob man der Harvard-Studie glaubt oder nicht, ist hier nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie zwischen der 23. und 25. Woche schwanger ist und eine Überdosis Tylenol genommen hat und sterben wird.

Nicole Sirotek

Auf x wird ein alter Post aus dem Jahr 2017 kommentiert, der eben besagt, dass das Unternehmen selbst keines ihrer Produkte während der Schwangerschaft empfiehlt. Diese haben nun selbst darauf Bezug genommen:

Kenvue, die Muttergesellschaft von Tylenol, veröffentlichte am Donnerstag eine Erklärung, nachdem ein alter und inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag aus dem Jahr 2017 wieder aufgetaucht war, in dem behauptet wurde, dass das Unternehmen „keines unserer Produkte während der Schwangerschaft” empfehle.

Das Unternehmen erklärt nun, dass dieser Beitrag, der als Antwort auf einen inzwischen gelöschten Tweet eines Kunden verfasst wurde, unvollständig und aus dem Zusammenhang gerissen war, wie die New York Times berichtet.

Die Empfehlung des Unternehmens „hat sich nicht geändert: Acetaminophen ist das sicherste Schmerzmittel für schwangere Frauen, das sie während ihrer gesamten Schwangerschaft bei Bedarf einnehmen können“, so Kenvue. „Wir empfehlen schwangeren Frauen, keine rezeptfreien Medikamente, einschließlich Paracetamol, einzunehmen, ohne zuvor mit ihrem Arzt gesprochen zu haben.”

Also zunächst postete das Unternehmen „Wir empfehlen unsere Produkte nicht während der Schwangerschaft“ und schreiben 2019, dass das Medikament nicht für die Anwendung während der Schwangerschaft getestet wurde. Aber am Ende entscheidet das jeder selbst.



Beschädigung von Makrosystemen

Er ist wohl einer der Fachleute, der Gentherapien wie die Covid-Spritzen sehr gut einschätzen kann, schließlich forschte er selbst in diesem Bereich, bereits vor BioNTech und Pfizer.

Er spricht von einer massiven Schädigung des Makrosystems und spaltet dies von den gängigen Organsystem ab. Er teilt das Makrosystem in Psyche, Nervensystem und Immunsystem auf – der Psychoneuroimmunologie (PNI) mit der er sich seit 30 Jahren beschäftigt. Die Psyche beschreibt er damit, dass die Menschen merken, dass sie sich selbst geschadet haben, wie bereits oben erwähnt.

Was können Impfgeschädigte laut Hockertz tun?

So wie sich jeder für oder gegen die Covid-Spritze entscheiden konnte – bis auf einige Menschen, die massiv unter Druck standen – können sich die Menschen nun auch dafür entscheiden dem Produkt von Hockertz Vertrauen zu schenken. Er hat schon sehr früh eine Recovery-Box für Psyche, Nerven und Immunsystem, welche besonders betroffen sind, entwickelt. Er will diese System heilen bzw. stärken. Als Toxikologe weiß er um das Problem, ein Gift nicht mehr aus dem Körper heraus zu bekommen – es ist schwierig Proteine auszuleiten, laut ihm fast unmöglich. Denn wenn die genetische Information weiterhin im Körper vorhanden ist produziert der Körper weiterhin nach. Er spricht auch die INUSpherese an, eine spezielle Blutwäschetherapie bei einem Privatarzt, die zwar das Blut reinigt, aber der Körper produziert weiterhin nach. Laut ihm hat man damit keinen Erfolg, was nach seiner Veranschaulichung auch Sinn macht.

Wenn ich also das Gift nicht loswerden kann, dann muss ich die Systeme stärken. Ganz einfach, so ist es in der Toxikologie immer. Wenn ich es nicht raus kriege muss ich das System so stärken, damit es damit fertig wird.

Prof. Hockertz

Gerne stellen wir hier sein Produkt kurz vor, weil es vielleicht dem ein oder anderen helfen kann und die Inhaltsstoffe hören sich auch an sich auch für uns sehr gesund und vielversprechend an. Außerdem finden wir es wichtig einen Menschen, der so viel verloren hat, zu unterstützen. Zu unterstützen, weil er sich im Gegensatz zu vielen anderen (Drosten, Wieler, Merkel, … ) dagegen entschieden hat, aus dem Leid der Menschen Profit zu schlagen und dafür teuer bezahlen muss. Vielleicht ist diese Blogbeitrag eine Win-Win-Situation und die Impfgeschädigten finden endlich Linderung, wie auch Prof. Hockertz sich auch aus dieser tollen Arbeit einen vielleicht verbleibenden Teil der „30 Jahre Ernte“ zurückholen kann.

Das Produkt besteht aus drei Einzelprodukten und wir haben euch hier die Inhaltsstoffe kurz aufgelistet:

Einem Vitality Shot – „Vitamine A, B1, B2, Niacin, Pantothensäure, B6, Biotin, Folsäure, B12, C, D3 und E sowie die Mineralstoffe Calcium, Chrom, Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Magnesium, Molybdän, Selen und Zink mit dem Ziel einer hohen Bioverfügbarkeit (dank Lecithin aus Sonnenblumen). Zusätzliche Inhaltsstoffe: Maca-Pulver (auch Peru-Ginseng genannt), Kakao- und Süssholzwurzelextrakt. Gesüsst mit Xylit, das in der Birke natürlich vorkommt.“

Turmeric Turbo – mit Kurkuma und Grüntee-Extrakt Turmeric Turbo enthält Kurkuma gemischt mit schwarzem Pfeffer (mit der Zielsetzung einer verbesserten Aufnahme) sowie Grüntee-Extrakt. Die Kurkuma-Wurzel, auch gelber Ingwer oder Gelbwurz genannt, ist in Asien weit verbreitet. Die Menschen schätzen seit Generationen die wertvollen Inhaltsstoffe, deshalb wird die Knolle
auch “heilige Pflanze Indiens” genannt. Kurkuma enthält u.a. Curcumin. Der Grüntee-Extrakt enthält Catechine. Grüntee/Matcha wird auch “grünes Superfood” genannt. Alle Inhaltsstoffe von Turmeric Turbo stammen aus zertifizierter Bio-Produktion.

Herbal Hero – darin finden Inhaltsstoffe aus sechs verschiedenen Pflanzen zu einem interessanten Mix zusammen. Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist eine Pflanze, die bestimmt jeder kennt. Viele reissen ihn im Garten aus, ohne seine spannenden Inhaltsstoffe zu kennen. Traubenkerne enthalten eine hohe Menge an OPC (schade also, wenn man kernlose Trauben kauft oder die Kerne ausspuckt). Der Reishi-Pilz ist hierzulande noch nicht so bekannt, in asiatischen Ländern wird er jedoch schon seit Jahrtausenden oft und gerne genutzt. Quercetin ist im Pflanzenreich ein weit verbreitetes Flavonoid, das in die Stoffgruppe der Polyphenole fällt. In Asien sind Braunalgen, welche diverse Nährstoffe enthalten, schon lange ein wichtiger Nahrungsbestandteil. Die sukkulente Rosenwurz wächst in Felsspalten in Hochebenen und an Meeresklippen. Sie enthält u.a. Rosavin.

Interessant finden wir, dass eine deutsche Apotheke, die Pestalozzi Apotheke dieses Produkt anbietet, aber der Name dieser schon vermuten lässt, dass diese ganzheitliche orientiert ist. Solche Apotheken unterstützen wir gerne, denn es wird immer schwieriger für Menschen die bewusst leben wollen, auf gute Produkte zurückgreifen zu können. Aus Erfahrung wissen wir, dass Kurkuma – nicht ohne Grund bekannt als „die goldene Milch“ – gut gegen Entzündungen ist und damit beispielsweise bei Arthrose helfen kann. Man weiß, dass schwarzer Pfeffer die Aufnahme verstärkt, aber zu viel schwarzer Pfeffer bei Leberproblemen nicht zu empfehlen ist, deshalb muss man beim Kochen darauf achten. Hier gibt es aber ja ein Ausweichprodukt.
Auch Oregano und Ceylon Zimt (nicht verwechseln mit der günstigeren und weniger gesunden Variante) können beispielsweise gegen Entzündungen helfen und sind wichtig bei einer antieentzündlicher Ernährung.
Grüner Tee ist bekannt für die Stärkung des Immunsystems, man sollte aber auch ausgesprochen gute Qualität achten, im besten Fall aus Japan und auch nur aus Bio-Plantagen und auch hier sind Labortestergebnisse nicht schlecht zu wissen. Wir können den Produkten von Herrn Hockertz durchaus etwas positives abgewinnen und bauen auch selbst auf ein starkes Immunsystem, denn sich auf die gesundheitliche Versorgung in Deutschland zu verlassen ohne ein dickes Polster zu haben um Privatärzte zu konsultieren ist für uns inzwischen sehr fahrlässig.

Mitochondrien Aufbau – Long Covid, chronische Erschöpfung

Auch das Thema Mitochondrien greift Hockertz im Zusammenhang mit einer durchgemachten Corona-Infektion oder einem Impfschaden auf. Kurz zur Erinnerung: diese befinden sich in fast allen Zellen mit hohem Energiebedarf – Muskel und Nervenzellen. Die Stärkung dieser erfolgt durch wechselnde Sauerstoffkonzentration, welches in dem Interview aber nur kurz angerissen wird.

Schreib jetzt unten, wie du dein eigenes System stärkst – dein Impuls könnte anderen helfen.

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Exklusive Clips zum Fall Ruhs – Zensur beim NDR? Öffentliche Sitzung plötzlich gelöscht!

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Interessant, wie viele, die einst beim ÖRR gearbeitet haben oder dies noch tun, inzwischen Kritik an diesem äußern. Aber schaut man genauer hin, sind es oft die ehemaligen, die die schon in Rente sind, die sich aus der Deckung wagen, wenn es um Kritik geht. Und genau das ist der Grund, weshalb wir diese Zustände in Deutschland haben.

Der Kern der ARD war einmal ihre Unabhängigkeit. Die hat sie aufgegeben. Und damit ihre Existenzberechtigung aufs Spiel gesetzt.

Thomas Moser
freier Hörfunk-Mitarbeiter verschiedener ARD-Anstalten

Ihr Vorwurf:
Manipulierte Zahlen bei Corona-Demos
Systematische Ausgrenzung kritischer Stimmen
Mobbing und Einschüchterung in den Redaktionen – wer Fragen stellt, wird verdächtigt, AfD-nah zu sein.

Das Klima in den ÖRR-Sendern kippt – und jetzt sprechen Insider, was viele lange nur vermutet haben. Auf meinungsvielfaft.jetzt finden sich dazu einige Statements.

Frank Wahlig ist ein ziemlich bekanntest Beispiels dafür, war er doch derjenige, der öffentlich zugegeben hat, dass aus 300.000 Demonstranten in der Berichterstattung 30.000 gemacht wurden. Die Filme wurden im dritten Stock geschnitten und getextet. Eine Volontärin wurde mit einer Angel ausgesandt, damit sie die damals geltenden Abstände einhalten konnte. „Durchgeknallte Menschen findet man auf jeder Versammlung“, sagt Frank Wahlig „und man stellt so lange Fragen, bis man die entsprechenden Antworten erhält“.
Und hat man nicht das passende Klientel auf der Straße gefunden, dann haben sich die ÖRR-Angestellten einfach gegenseitig interviewt, das wissen wir inzwischen ja auch schon.

Jeder der vor Ort war – auch wir – weiß wie es aussah und dass die Zahlen der ÖRR gelogen waren – aber erzähl das mal den treuen tagesschau Anhängern.

Bei „Hart aber Fair“ (29.September 2025) sagt Petra Gerster (70), dass wir ein strenges deutsches Medienrecht haben und es wäre undenkbar, dass die ÖRR eine Lüge veröffentlichen ohne sofort zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Nach ersten beruflichen Erfahrungen im Fernsehen beim WDR und beim BR übernahm Petra Gerster 1989 die Moderation des Magazins ML Mona Lisa im ZDF. Diese Aufgabe nahm sie zehn Jahre lang wahr und erhielt dafür unter anderem 1996 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

Ab August 1998 war sie als Hauptmoderatorin im Studio in der Hauptausgabe der heute-Nachrichten um 19 Uhr zu sehen. Am 26. Mai 2021 verließ Gerster das ZDF, um in den Ruhestand zu gehen. Sie verabschiedete sich mit den Worten „Lebbe geht weider“, einem Zitat des ehemaligen Fußball-Trainers Dragoslav Stepanović.

Für sie ist die aktuelle Realität in Deutschland auch sicherlich nicht existent: Stichwort Habeck-Schwachkopf-Affäre oder dass es eine US-Sendung „60 Minutes“ braucht um aufzuzeigen wie deutsche Staatsanwälte, begleitet durch die Polizei, in Deutschland Hate Speech verfolgen.

Aber nicht nur Wahlig, auch der ehemalige tagesschau Redakteur äußert sich im Interview mit der ehemaligen tagesschau-Sprecherin Eva Herman. Das Interview ist gar nicht mal so alt und darauf aufbauend haben sich auch andere Menschen kritisch zum ÖRR geäußert, auch dies wollen wir hier aufgreifen.
Beispielsweise spricht Andreas Halbach (Redakteur von ZDF – Frontal) im Kulturausschuss in NRW am 25.09.2025 offen über die begrenzte Meinungsfreiheit beim ÖRR und gibt konkrete Beispiele dafür. Besonders interessant finden wir die Plenumssitzung zum „KLAR“ Format mit Julia Ruhs.

Leiter von „KLAR“ „Migration: Was falsch läuft Thomas Berbner (60) berichtet über Mobbing beim NDR

Auch von der Plenumssitzung vom NDR am 26.09.2025 mit Thomas Berbner (Leiter von „KLAR“ „Migration: Was falsch läuft) gibt es einen Mitschnitt. Dieser wurde auf X bei Lutz Olaf veröffentlicht. Es gab dazu wohl eine Aufzeichnung der gesamten Plenumssitzung, die vorgestern Abend auch noch abrufbar war – inzwischen ist diese aber nicht mehr verfügbar. Deshalb dachten wir, wäre es viel zu schade diese beiden Mitschnitte nicht hier zu veröffentlichen.

Interessant finden wir auch, dass man bei nius erfährt, dass Ruhs eigentlich ursprünglich eine Trans-Gender Doku drehen wollte, mit all den negativen Seiten. Doch dies ist nicht zustande gekommen – ihre Reaktion im Video ist bezeichnend.

Konkret geht es um die Sendung von KLAR „Migration: Was falsch läuft“ die mit Julia Ruhs gedreht wurde. In dem Ausschnitt sieht man Jörg-Michael Schmitt (Heimatverband MV), der eine Frage an Berbner formuliert. Er fragt nach der Haltung der Redaktion, bezüglich der Einmischung von innen – ob diese es als unter Druck setzen empfunden haben oder als konstruktiven Auftakt eines schönen Diskussions-Wochenendes.

Thomas Berbner ist ein deutscher Fernsehjournalist und Dokumentarfilmer. Er war Korrespondent in Washington und Berlin, und Redaktionsleiter für aktuelle Berichterstattung in tagesschau und tagesthemen sowie für ARD-Sondersendungen aus dem Sendegebiet des NDR.

Berbner erwähnt, dass die Redaktion es als nicht sehr konstruktiv empfunden hat und zeitliche Abläufe seit Ausstrahlung der Sendung haben das Team darin auch bestätigt. Am 09. April 2025 wurde die Sendung mit Ruhs ausgestrahlt und am 10. gab es dazu eine erweitere Kritikrunde in der Morgenkonferenz. Da diese nicht zum Abschluss geführt werden konnte, sollte noch eine zweite stattfinden. Diese wurde auf die Woche nach der Osterwoche gelegt – der Gesprächsbedarf war allerdings so brisant, dass bereits am Gründonnerstag eine Gesprächsrunde stattgefunden hat.

Leider wird mein gesamtes, bisheriges Team samt tollem Chef jetzt Geschichte sein. Das ‚Klar‘-Team beim NDR wird zukünftig ein anderes sein. Es wird beim NDR in einer anderen Abteilung angesiedelt. Das tut weh, denn ‚Klar‘ war unser Baby.

Julia Ruhs

Ein Tiefpunkt in der Debattenkultur in diesem Haus

Die Rede ist auch von einem Brief, der nicht vorab verschickt wurde, sondern unmittelbar vor der Konferenz direkt an die Geschäftsleitung und nicht an die Redaktion. Dadurch konnte sich niemand aus der Redaktion darauf vorbereiten.

Berbner wendet sich an „Björn“ und moniert, dass vorher ein Brief geschrieben wurde, im ganzen NDR 250 Unterschriften eingesammelt wurden und das Team überrascht war.

Dann sagt Berbner, dass Björn Personalratsvorsitzender ist und diesen Brief ebenfalls unterschrieben hat. Es wurde durch die Art und Weise der Kritik sehr viel Gift in die Debatte getragen sagt er – es ging um Demokratie und AfD Eingrenzung. Für sachliche Kritik an dem Format sei er offen.

Er wendet sich nochmal an Jörg-Michael Schmitt und sagt, sein Team sei durch eine ganz schwere Zeit gegangen. Weinende Teammitglieder und Menschen, die nicht mehr in den Dienst kamen, sondern lieber von zu Hause aus gearbeitet haben, weil sie von Kollegen beschimpft wurden, ob sie denn in der AfD wären.

An dieser Stelle stellen wir uns die Frage, wie so etwas so einfach geht, dass jemand sagen kann, er möchte von zu Hause aus arbeiten. Beachtlich, wie flexibel man beim ÖRR – zwangsfinanziert – doch arbeiten kann. Dass Berbner erst jetzt anspricht, dass ein Tiefpunkt der Debattenkultur in diesem Haus stattfindet, ist beachtlich, wenn man doch die Berichterstattung des NDR sieht. Seit 30 Jahren arbeitet er beim NDR und erst jetzt fällt ihm dies auf?

Dann wird Dr. Nico Fickinger (Vorsitzender des NDR Rundfunkrats, Unternehmensverände HH/SH) eingeblendet und er kritisiert, dass der Brief intern war und nun Unterzeichner genannt werden und dies hinter den Kulissen ausgemacht werden muss. Im Hintergrund ist daraufhin deutliches, energisches Klopfen auf Tische zu hören.

Berbner ergänzt, dass der Brief schon nach wenigen Wochen bereits an ein Portal mit den Namen durchgestochen wurde. Wieso man nicht zu seiner Unterschrift stehen und seine Meinung öffentlich vertreten kann, ist wohl heutzutage Standard.


Dr. Ann-Kathrin Tranziska (Politikerin bei Die Grünen, bis 2022 Co-Landesvorsitzende von den Grünen in Schleswig Holstein, 2009 machte sie sich mit dem Unternehmen Experimentini selbstständig, pro:fem Verbund Hamburger Frauen- & Mädcheneinrichtungen e.V.) spricht in einem extra hochgeladenem Video von der Irritation der letzten Wochen durch das Agieren von Frau Ruhs. Die Informationen gingen an die Welt und das nicht durch den Programmausschuss, sondern vorher, bevor sie getagt haben, sagt sie. Sie spricht das Buch von Ruhs an, welches sich in diesem Zusammenhang sehr gut verkauft.

Auf dem Laptop von ihr kleben Aufkleber wie „Kein Marathon den Faschisten“ links oben, dann oben in der Mitte „Eat the Rich“, darunter „Alpakas gegen Rechts“.

Die Leitordnung sieht vor: Der Intendant hat immer das letzte Wort

Des weiteren äußert sich Andreas Halbach (Redakteur von ZDF-Frontal) im Kulturausschuss in NRW vom 25.9.2025 als Sachverständiger zur Meinungsfreiheit und Manipulation in der Berichterstattung. Es gibt dazu auch eine persönliche Mail von Andreas Halbach im Vorfeld.

Und natürlich war zu erwarten, dass Kritik darauf folgen wird, auch dass diese auf diese Art und Weise erfolgen wird. Hans Koberstein ebenfalls Redakteur bei Frontal sah sich gezwungen auf linkedin auf die Aussagen von Halbach zu reagieren.

Aus aktuellem Anlass. Der Journalist, der da laut AfD „auspackt“, ist ein langjähriger Kollege von mir (Andreas Halbach). Von wegen „unterdrückte Berichterstattung“. Ich drücke mich jetzt mal ganz allgemein aus:

Wer mit erheblicher Selbstüberschätzung und womöglich defizitärer Recherche mit Themenvorschlägen scheitert, wie es uns allen immer wieder mal passiert, und daraus mangels Fähigkeit zur Selbstkritik eine Art Verschwörungstheorie strickt, ist aus meiner Sicht kein Journalist, der professionell handelt.

Grotesk.

Interessant finden wir auch, dass Halbach ein anderer ehemaliger tagesschau-Redakteur Alexander Teske zur Seite springt. In seinem Post auf X und seiner Antwort als Kommentar bei linkedin, sagt Teske ganz klar, dass Koberstein mit keiner Zeile Halbachs Anschuldigungen entkräftet. Das kommt Teske bekannt vor.

Ein langjähriger ZDF-Kollege von Andreas Halbach unterstellt ihm nach seinen Aussagen im Landtag von NRW zu unterdrückter Berichterstattung öffentlich „erhebliche Selbstüberschätzung“, „defizitäre Recherche“, „mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik“ und „Verschwörungstheorie“.
Er sei „kein Journalist, der professionell handelt“. Alles sei „grotesk“. Gleich im zweiten Satz bringt er ihn mit der AfD in Verbindung, um ihn zu markieren. Danach diffamiert er ihn, um seine Glaubwürdigkeit zu untergraben.

Da fragt man sich, wieso der Mann so lange für das ZDF arbeiten konnte. In keinem einzigen Satz widerlegen der Kollege Andreas Halbachs Behauptungen inhaltlich. Das kommt mir bekannt vor.

Was ist denn mit der Wohnung, welche die sozial schwache Familie dann doch nicht bekommen durfte?

Was ist mit der Berichterstattung über den RBB und Schlesinger – war das tatsächlich kein Thema?

Und gab es die Sprachregelung zum Dienstwagen des Intendanten im ZDF?

Darf er tatsächlich für 500 Euro im Monat ein 150 000 teures Auto fahren?

Interview mit Alexander Teske

Eva Herman im Interview mit Alexander Teske (ehemalige tagesschau-Redakteur): „Er beschreibt ein Klima, in dem eine konservative Haltung kaum geduldet wird, alternative Medien pauschal als „böse“ gelten und über die AfD praktisch nicht berichtet wird. Am Ende entscheidet sowieso nur der CVD (Chef vom Dienst), was gesendet wird. Für Teske hat das gravierende Folgen: Millionen Zuschauer erhalten ein verzerrtes Bild von Politik und Weltgeschehen. Erst nach seinem Ausstieg hat er erkannt, wie sehr Berichterstattung und Realität auseinanderklaffen. Heute warnt Teske vor dieser Einseitigkeit, berichtet von persönlicher Ausgrenzung im Kollegenkreis und anhaltender öffentlicher Anfeindung.“

Wenn man Karriere machen will, darf man nicht widersprechen. […] Erstmal ist ja das Weltbild „der Chef vom Dienst“ deshalb so wichtig, weil die enormen Einfluss haben bei der tagesschau. […] Mich hat total irritiert, dass man nicht weiß wie man Chef vom Dienst bei der tagesschau wird und wer diese Menschen sind, aber die kennt man öffentlich nicht. Die treten öffentlich auch gar nicht in Erscheinung, man kann es sich auch nicht ergoogeln, werden nicht irgendwo vorgestellt , man kann nicht mit denen in Dialog treten, man kann sich auf diese Stellen auch nie bewerben. […] Man muss sich vorstellen die verdienen seit 20 Jahren über 100.000 Euro und dann hat man eben auch so ein gewisses Weltbild. Dann fährt man mit dem Auto aus der Tiefgarage morgens raus und auf den Parkplatz beim NDR und hat sein schönes Häuschen im Vorort und das ist dann eben auch das Weltbild. Linksgrün ist man vielleicht weil man eben früher in seiner Jugend bei der Antifa war, aber heute ist man da eben schon ein bisschen mehr angekommen im bürgerlichen Milieu auch, aber hat sich den Idealismus von früher bewahrt.

Alexander Teske, ehemaliger Tagesschau-Redakteur

Was haltet ihr von der zunehmenden Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern?

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Alleingelassen: Dr. Witzschel zu über 2,5 Jahren Haft verurteilt – Haus mit Bauzaun umzingelt & vom eigenen Zuhause vertrieben!

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Vom eigenen Zuhause vertrieben: Jetzt lebt sie im verfallenden Holzhaus ihres Vaters – das bei ihrer Haft unter Wasser stand und von Schimmel bedroht ist!

Man bekommt es einfach nicht mit, es wird nicht darüber berichtet! Und das macht uns wahnsinnig wütend. Es zeigt, dass unser Blog auch heute noch mit seinem Namen eine Berechtigung hat. Und mal ehrlich – den Namen einfach zu ändern, ist nicht so leicht. Glauben Sie uns, es ist verdammt schwer, einen Blog wie diesen zu betreiben, in einer Zeit, in der die Wahrheit so stark unterdrückt wird. Einer der wichtigsten Beiträge den wir in 5 Jahren – seit unserer Gründung im Juni 2020 – geschrieben haben.

Wenn sie meinen, sie müssen in das Haus rein, übergebe ich die Schlüssel.

Dr. Bianca Witzschel

Aber genug von uns – es geht hier um eine Ärztin, die sich als eine der wenigen mutig vor ihre Patienten gestellt hat, in einer Zeit, in der viele nur mitliefenen oder verzweifelt weggeschaut haben. Sie hat sich nicht beugen lassen, als es darum ging, ihren Patienten zu helfen – selbst als die ganze Welt gegen sie schien. Und genau deshalb müssen wir darüber sprechen.

Die folgende Aufnahme entstand am Tag der Räumung, am 21. August 2025, vor dem Grundstück von Dr. Bianca Witzschel. Das Foto der Beamten wurde von einem Unterstützer von Dr. Witzschel aufgenommen.

Wir haben nie zu Spenden aufgerufen, weil wir den Betrieb dieses Blogs selbst stemmen wollen, um auf solche erschütternden Machenschaften unseres Staates aufmerksam zu machen. Aber jetzt geht es um mehr. Jetzt geht es um die Menschen, die sich aufrecht für das Richtige eingesetzt haben und dafür mit allem bestraft werden. Wir entschuldigen uns für den langen Vorspann, aber verstehen Sie bitte – es macht uns einfach unglaublich wütend. Wir hoffen, dass auch Leute wie Reitschuster ([email protected]), Nius ([email protected]), Achgut ([email protected]), Tichys Einblick und große X-Profile darüber sprechen – und vielleicht sogar Eva Herman ([email protected]). Es muss bekannt werden, mehr denn je!

Die Menschen müssen endlich erfahren, was hier passiert, und es müssen mehr Menschen ihre Stimme erheben, es muss unterstützt werden!
Denn es ist kein Wunder, dass immer mehr gute Ärzte wie Schiffmann, Javid Kistel oder der Immunologe Hockertz das Land verlassen. Wer will in einem System arbeiten, das solche Menschen bestraft und mundtot macht?

Es geht um viel mehr als nur diese eine Ärztin. Es geht um das, was passiert, wenn wir alle wegschauen und die Stimme der Wahrheit ersticken lassen.

Ungeheuerliches neben der abgewiesenen Revision – man nahm ihr das Haus!

Wie wir nun über Umwege durch ein Interview mit dem Demokratischen Widerstand erfahren haben, wurde Dr. Witzschel am 21. August 2025 ihr Haus genommen – das Zuhause, in dem sich auch ihre Praxis befand. In dem Interview schildert Witzschel, wie die Obergerichtsvollzieherin aus Meißen ([email protected]) gegen 08:20 Uhr mit Käufern vor ihrem Grundstück stand, begleitet von maskierten Männern, die mit großen Waffen bedrohlich auftraten. Sie umzingelten sie direkt, während sie ihr Haus zwangsversteigerten. Witzschel übergab die Schlüssel, betonte jedoch, dass sie gegen Gewalt und die Zerstörung von Eigentum sei. Während dieser ganzen Zeit war sie streng bewacht, und ein Bauzaun wurde rund um ihr Grundstück errichtet, als ob sie ein Schwerverbrecher wäre.

Dankenswerterweise gibt es Menschen, die mir ab und an etwas schenken.

Dr. Bianca Witzschel

Auf die Frage, wo sie derzeit lebt, antwortet sie, dass sie sich auf dem Grundstück ihres verstorbenen Vaters aufhält. Dort steht ein Holzblockhaus, das während ihrer Haft jedoch einen schweren Wasserschaden erlitten hat – das Wasser hat das Holz regelrecht zerstört. Es müsste komplett saniert werden, doch mit welchen Mitteln?
Ihre Approbation wurde stillgelegt, sodass sie keine Rente erhält und keine Arbeit annehmen darf. Nicht einmal eine einfache Tätigkeit wie Regale im Supermarkt einräumen oder Post austragen ist ihr erlaubt – dafür bräuchte sie eine Genehmigung vom Gericht.

An dieser Stelle bitten wir alle, denen es finanziell möglich ist, für Dr. Bianca Witzschel zu spenden.
Dies kann durch das Ärztehilfswerk Weißer Kranich erfolgen.

Die Bankverbindung:
Ärztehilfswerk WEISSER KRANICH
IBAN DE56 7645 0000 0232 1701 91
Betreff: Schenkung für Bianca Witzschel

Dr. Bianca Witzschel bestätigte im DW-Interview, dass dieser Aufruf in ihrem Sinne sei.

Wie kommt es zu diesem Vorfall?

Dr. Witzschel nahm 1993 einen Kredit bei der Deutschen Ärzte- und Apothekerbank auf, den sie seit 30 Jahren abbezahlt. Aufgrund der Prozesse konnte sie nicht mehr als Ärztin arbeiten, denn ihr wurde 2022 die Approbation entzogen. Hinzu kommt, dass sie von Februar 2023 bis Juni 2024 in Untersuchungshaft saß.
Ihre Konten sind noch immer eingefroren und die Rücklagen wie den Abusparvertrag wurden ihr entzogen. Bereits 2022 wollte ihr die Bank das Haus wegnehmen und 2024 startete diese dann im Herbst den nächsten Versuch. Im Februar diesen Jahres wurde ihr Haus zwangsversteigert. Hendrik Sodenkamp vom Demokratischen Widerstand fragt nach und stellt fest, dass dort Terror- und Schwerverbrecher-Prozesse stattfinden. Witzschel sagt zu dem Vorgehen:

Ja, auch die Zwangsversteigerung ist hochsicherheitsmäßig bedient worden. Da ich noch im Verfahren stecke, meinen Widerspruch gegen meine Verurteilung eingelegt habe und ich erstmal Akteneinsicht zur Versteigerung haben wollte – die ich bis heute nicht habe –, habe ich die Schlüssel nicht an die Käufer herausgegeben. Der Vorgang ist für mich einfach nicht in Ordnung, denn die Verfahren sind noch nicht abgeschlossen. Deshalb bin ich auch in meinem Haus geblieben.

Hendrik Sodenkamp fasst das Vorgehen am Ende des Interviews noch zusammen:

Also ich fasse das mal zusammen: Sie haben als Ärztin Maskenatteste ausgestellt. Dafür haben Sie Berufsverbot bekommen. Sie wurden anderthalb Jahre ins Gefängnis gesteckt. Sie wurden zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt und zur Zahlung von 49.000 Euro. Weitere Verfahren kommen. Anscheinend meint die Staatsanwaltschaft, dass 15,5 Monate Untersuchungshaft und die Strafe von zwei Jahren und acht Monaten und 49.000 Euro noch nicht genug sind: für Maskenatteste. Die Gerichtsverfahren sind alle noch nicht abgeschlossen, aber währenddessen nimmt die Bank, der Sie 30 Jahre lang Geld zurückgezahlt haben, Ihnen Ihr Haus weg, verscherbelt es in einer Zwangsversteigerung und man räumt Sie mit gezückten Gewehren. Ihre Konten sind eingefroren, Sie dürfen nicht arbeiten und die Rente, in die Sie eingezahlt haben, gibt man Ihnen auch nicht. Jetzt leben Sie in einem feuchten Holzhaus. Und das alles, weil Sie Maskenatteste ausgestellt haben. Wie man auch zu Maskenattesten steht: Der Umgang mit Ihnen ist doch vollkommen unverhältnismäßig und purer Fanatismus. Warum machen die das?

Herr Fuchs, der Frau Witzschel schon seit längerer Zeit unterstützt, berichtete über die Zwangsversteigerung zunächst im Dezember 2024, wo man noch hofft, dass jemand aus der Bewegung das Haus ersteigern könnte. Dann im Februar 2025 ist es es traurige Gewissheit: das Haus wurde zwangsversteigert.

Das Verfahren hing lange in der Schwebe, während Dr. Bianca Witzschel zu Unrecht in Untersuchungshaft sitzen musste. Nun hat das Amtsgericht Dresden den 1. Termin zur Zwangsversteigerung festgelegt. Am 03.02.2025 um 10:30 Uhr im Sitzungssaal N1.18 soll der erste Anlauf unternommen werden, das Mehrfamilienhaus mit Arztpraxis in Moritzburg zu versteigern. Der Verkehrswert des Objektes mit rund 190 m² Wohnfläche und ca. 1200 m² Grundstück wurde vom Gutachter auf 614.000 € festgelegt. Das Mindestgebot muss 50 % dieses Verkehrswertes betragen, also 307.000 €. Eigentlich ein Schnäppchen für so ein Objekt … wenn man wie im Gutachten den Innenzustand nicht kennt. Der Gutachter hatte keinen Zugang zu den Räumlichkeiten und konnte daher nicht sehen, in welchem Zustand die mehrfahren Hausdurchsuchungen der Polizei das Haus hinterlassen haben. Dabei hätte er nur an einem der ersten Verhandlungstage auf den Hammerweg in Dresden kommen brauchen. Den anwesenden Prozessbeobachtern wurden die Folgen dieser Eingriffe gleich an den ersten Tagen des Prozesses gegen Bianca Witzschel am Landgericht Dresden stundenlang mittels unzähliger Fotos verdeutlicht. Es bleibt also abzuwarten, ob das Objekt für diesen Preis gleich beim 1. Termin einen Abnehmer findet.

Vielleicht findet sich ja auch ein Mitstreiter, der es für diesen Preis bereit ist zu retten? Das wäre natürlich eine große Überraschung, über die sich Bianca sicherlich freuen würde. Zu beachten ist, dass Bieter eine Sicherungseinlage von 10 % des Gebots leisten müssen. Es dürfte nicht viele Mitstreiter in der Freiheitsbewegung geben, die solche Summen aufbringen können.

Vor 14 Tagen fand der 1. Termin für die Zwangsversteigerung von Dr. Bianca Witzschels Haus statt. Damals hatte eine Bietergemeinschaft das Mindestgebot von 307.000 € geboten (also 50 % des veranschlagten Verkehrswertes). Da dieser Betrag unter 70 % liegt, muss der Gläubiger, der die Zwangsversteigerung veranlasst hat, diesem Gebot beim 1. Termin zustimmen. Dazu hatte sich der Hauptgläubiger, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, 14 Tage Bedenkzeit erbeten. Diese waren am Montag abgelaufen und so hat das Amtsgericht Dresden der Bietergemeinschaft, einem Paar aus der Region, den Zuschlag erteilt.

Diese kündigten mir gegenüber an, auf Bianca Witzschel zugehen zu wollen, um bei diesem sensiblen Thema möglichst nicht noch mehr Wunden aufzureißen. Das sind versöhnliche Töne und so bleibt abzuwarten, wie sich dieser Fall weiter entwickelt.

Man kann sich nur schwer vorstellen, welchen enormen emotionalen und psychischen Druck Hausdurchsuchungen, der Verlust der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit sowie das Abrücken von einem mühsam aufgebauten Leben, auf einen Menschen ausüben. Ganz abgesehen davon, dass das Leben einer Frau auf solch eine diffamierende Weise öffentlich zur Schau gestellt wird – eine Belastung, die niemand in dieser Form verdient.

Dr. Bianca Witzschel muss wieder ins Gefängnis!

Der Bundesgerichtshof hat die Revision gegen die Verurteilung von Dr. Bianca Witzschel (68) abgewiesen, wodurch die Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten nun endgültig rechtskräftig ist. Doch das ist noch nicht alles: Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zwei weitere Anklagen gegen sie erhoben und strebt nun eine noch längere Haftstrafe an. Ein neuer Prozess vor dem Dresdner Landgericht steht somit bald bevor. Eine Strafe von 49.000 Euro, dazu kommen noch Gerichts- und Anwaltskosten, die vermutlich ebenso beträchtlich ausfallen werden, schreibt ein ebenfalls verfolgter Arzt Rolf Kron.

Auch wird ihr ein 3-jähriges Berufsverbort ausgesprochen, im Urteil heißt es:

§ 70 Anordnung des Berufsverbots

Solange das Verbot wirksam ist, darf der Täter den Beruf, den Berufszweig, das Gewerbe oder den Gewerbezweig auch nicht für einen anderen ausüben oder durch eine von seinen Weisungen abhängige Person für sich ausüben lassen.

Weiter wird ein Elektroschocker – der in der heutigen Zeit nicht unrelevant ist – im Urteil erwähnt. Es wird von einer verbotenen Waffe gesprochen, welche ohne Prüfzeichen ist.

Was sollten ehemalige Patienten tun?

Auch die Patienten, von den Ärzten die nur helfen wollten und Großherzigkeit bewiesen, werden vom Staat verfolgt, wie Rechtsanwalt Hannig auf seinem Telegram Kanal berichtet – Betroffene könnten sich auch an ihn wenden. Es geht darum, dass die ehemaligen Patienten Anhörungsbögen der Polizei Dresden zugeschickt bekommen, darin werden sie der „Anstiftung zum Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse gemäß §§ 278 (1) und 26 StGB“ beschuldigt.
Herr Hannig spricht davon, die Schreiben der Staatsanwaltschaft komplett zu ignorieren. RA Boleslawsky rät lediglich Angaben zur Person zu machen.

Daher rät Rechtsanwalt Ralph Boleslawsky generell, den Grundsatz “Reden ist silber. Schweigen ist Gold.” einzuhalten: “Als Beschuldigter darf man im Strafverfahren die Aussage verweigern, um sich nicht unbewusst selbst zu belasten.” Man muss lediglich die Angaben zur seiner Person beantworten und kann dann abwarten, ob die Staatsanwaltschaft überhaupt einen Strafbefehl erlässt oder gar Anklage erhebt. Dann hat man immer noch die Möglichkeit, den Rat eines Anwaltes einzuholen.

Bei vielen der Fragen handelt es sich um Fangfragen, bei denen sich die Beschuldigten selbst in große Gefahr bringen, konkret geht es wohl um 21. Fragen. Herr Fuchs hat auf seiner Website Auszüge aus dem Fragenkatalog veröffentlicht. Beispielsweise lautet Frage drei: „Auf welche Art und Weise und wann erfolgte die Kontaktaufnahme zwischen Ihnen und Frau Dr. Witzschel?“.

RA Haintz berichtet ebenfalls darüber.

Markus Haintz auf X (https://x.com/Haintz_MediaLaw/status/1946663370561905000):
Einstellung eines Ermittlungsverfahrens wegen Anstiftung zum Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, er hätte die Ärztin Dr. Witzschel zur Ausstellung mehrerer Atteste angestiftet. Konkret ging es um ein Maskenattest, ein Attest mit einem Impfverbot jeglicher Art und ein Attest, wonach nur Covid-Testungen über Speichel stattfinden dürfen.

Aus der Akte ließ sich aber entnehmen, dass unser Mandant selbst keinerlei Kontakt zu der Ärztin hatte. Den Kontakt hatte lediglich eine dritte Person. Es gab aber keine Nachweise, dass unser Mandant die Ärztin mit der Ausstellung der angeblichen Atteste beauftragt hatte.

Aufgrund dessen hat die Staatsanwaltschaft Dresden das Verfahren gegen unseren Mandanten mangels Tatverdachts nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.

Vorgehen der Staatsanwaltschaft für den 2. Prozess

Auch auf der Website von Herrn Fuchs, der sich von Anfang an für Frau Witzschel stark gemacht hat, wird über ein einschüchterndes Verhalten von Seiten der Polizei berichtet, damit die Patienten gestehen. Man versucht nun möglichst viele Geständnisse für den 2. Prozess zu erhalten.

Wie bereits mehrere Patienten berichteten, verschicken die Polizeidirektionen und Staatsanwaltschaften mittlerweile Beschuldigtenvernehmungen, in denen sie den Patienten unverblümt die Einstellung des Verfahrens im Falle eines Geständnisses anbieten. In einem Schreiben der Polizeidirektion Oldenburg heißt es bspw.:

“In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg wird drauf hingewiesen, dass im Falle einer geständigen Einlassung sowie bei Vorliegen der sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen, eine Einstellung des Verfahrens aus Opportunitätsgründen gem. §§ 153, 153a StPO in Betracht gezogen wird.”

Dieses Vorgehen ist unfassbar, denn es soll Frau Witzschel in eine besonders aussichtslose Lage versetzen. Fuchs hat mit drei Anwälten gesprochen, wovon zwei nicht mit Klarnamen genannt werden wollen, lediglich Boleslawsky.

  1. Für Bianca Witzschel entsteht so die Gefahr, dass die Staatsanwaltschaft sich jede Menge Geständnisse erhaschen und im 2. Prozess gegen die mutige Ärztin einsetzen könnte, um damit zu “beweisen”, dass sie die Atteste angeblich auf Wunsch der Patienten und nicht aufgrund der medizinischen Notwendigkeit zum Schutz der Gesundheit eben dieser ausgestellt hätte. Rechtsanwalt I. befürchtet, dass viele ihrer Patienten aus Angst vor weiterer Strafverfolgung etwas gestehen könnten, was sie vielleicht gar nicht getan haben. Allein die Hoffnung auf eine Einstellung dürfte bei einigen Menschen schon reichen, um einfach direkt auf dem Anhörungsformular alle Vorwürfe zu gestehen.
  2. Für die ehemaligen Patienten wiederum könnte ein sofortiges Geständnis gefährlich werden, weil sich die Staatsanwaltschaft in diesen Schreiben ein fieses Hintertürchen geöffnet hält: Den § 153a StPO. Wie Rechtsanwalt M. erklärt, handelt es sich dabei um eine Einstellung gegen Auflage. Das könnten ganz schnell mehrere Hundert Euro oder sogar wenige Tausend Euro sein. Damit hätten die ehemaligen Patienten dann wenig gekonnt. Rechtsanwalt I. hält mehr als 1000 € zwar für unwahrscheinlich, hebt aber gleichzeitig hervor, dass insbesondere Niedersachen (wo Oldenburg liegt) in der Corona-Zeit durch übertrieben harte Strafverfolgung aufgefallen sei. In Niedersachen sei die Justiz so hart gegen ganz normale Bürger vorgegangen, dass sich der Eindruck aufdrängte, ihr eigener Job würde von der Höhe der Strafen abhängen.

Aber Vorsicht, im Beitrag lässt Fuchs drei Anwälte zu Wort kommen und einer davor warnt davor, zu schnell dem nachzugeben.

Ein direktes Geständnis auf dem Anhörungsbogen hält Anwalt I., der viel Erfahrung mit der niedersächsischen Justiz hat, für riskant. Zu hoch sei die Gefahr, dass die Staatsanwaltschaft dann den §153a StPO anwenden könnte und die betroffenen Patienten mit erheblichen Geldauflagen rechnen müssten. Daher hält er den Gang zu einem erfahrenen Anwalt für hilfreich — insbesondere in Niedersachsen.

Anwalt M. geht noch einen Schritt weiter: Er hält generell nichts von Geständnissen in diesem Zusammenhang. Unabhängig von dem dadurch verursachten Risiko für Dr. Bianca Witzschel dürften die Staatsanwaltschaft den meisten Patienten ohnehin kaum etwas Substantielles nachweisen können. Denn Rechtsanwalt Boleslawsky erklärt, dass die Atteste rechtlich korrekt seien, weil in diesen die ärztlich notwendige Abwägung zwischen Nutzen und Risiko stattfand und es hierzu auf eine Untersuchung nicht ankäme. Wer sich Ärger mit der Justiz ersparen wöllte, könnte auf den Fragebogen allerhöchstens antworten, dass er einräumt, zu den genannten Zeiten die genannten Atteste entgegengenommen zu haben. Es sollte nur vermieden werden, ein Delikt (also seine Schuld) einzugestehen oder einzugestehen, dass man auch nur möglicherweise die Atteste für unwirksam hielte.

Ähnlich sieht das Rechtsanwalt I. und erklärt, dass man höchstens seine Handlung (also den Arztbesuch und ggf. die Annahme der Atteste) einräumen könnte, nicht aber das Delikt (Anstiftung) selbst. Dazu schlägt wiederum Anwalt Boleslawsky folgende Vorlage vor:

Ich sage wie folgt aus: Ich habe die genannten Atteste an dem genannten Tag entgegengenommen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Atteste absolut korrekt sind, weil kein Arzt auf dieser Welt einen durch die Impfung, das Maske tragen oder die Testung drohenden Gesundheitsschaden durch irgendeine körperliche Untersuchungen feststellen kann. Ich habe der fachlichen Einschätzung von Frau Dr. Witzschel als Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie vertraut und bin überzeugt davon, dass sie die Atteste in vollständiger Übereinstimmung mit dem hippokratischen Eid und der ärztlichen Ethik sowie unter strengster Beachtung des Nürnberger Kodex ausschließlich zum Schutz meiner Gesundheit erstellt hat.

Wie die Mainstreampresse darüber 2025 berichtet

Die Sächsische berichtet im Jahr 2025 ernsthaft immer noch absolut unreflektiert:

Die Moritzburger Hausärztin Bianca W. wurde bereits im Juni 2024 für 1003 Fake-Atteste zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Ihre Revision hat der BGH nun verworfen. Es gibt jedoch weitere Anklagen am Landgericht Dresden.

Dresden. Wegen Ausstellens 1003 „unrichtiger Gesundheitszeugnisse“, Betruges und Waffenbesitzes verurteilte das Landgericht Dresden die Moritzburger Hausärztin Bianca W. im Juni 2024 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten. Es war ein spektakulärer Prozess am Landgericht Dresden und endete nach 27 Sitzungstagen mit einer Überraschung.

Die inzwischen 68-jährige Angeklagte feierte mit ihren Anhängern noch vor dem Gericht, denn W. war nach einem Jahr und vier Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihre Strafe hat die Rentnerin, die der Reichsbürgerszene zugeschrieben wird, dennoch nicht akzeptiert. Ihre Unterstützer, am Tag der Verurteilung waren mehr als 100 anwesend, sprachen von einem „politischen Schauprozess“.

Staatsanwaltschaft nahm Revision zurück

Seit Ende August ist das Urteil rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision der Angeklagten verworfen, teilte die Pressestelle des BGH am Dienstag mit. Auch die Staatsanwaltschaft Dresden, die knapp fünf Jahre Haft für W. gefordert hatte, hatte das Urteil zunächst nicht akzeptiert, zog ihr Rechtsmittel aber später zurück.

Im August 2024 hat die Staatsanwaltschaft jedoch zwei weitere Anklagen gegen W. wegen knapp 400 weiterer Fake-Atteste nachgeschoben. Über die Zulassung hat das Landgericht Dresden wohl auch im Hinblick auf die Entscheidung des 5. Strafsenats des BGH in Leipzig noch nicht entschieden.

W. hatte Gefälligkeitsatteste für die Befreiung von der Maskenpflicht oder für ein dauerhaftes Impfverbot im Zuge der Corona-Pandemie verkauft. Sie wurden zu Hunderten auf sogenannten Sammelterminen auf Vorbestellung und ohne vorherige Untersuchung ausgereicht.

Verurteilt ist Bianca W. nun für fünf solcher Termine in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Insgesamt sollen es 40 gewesen sein. Völlig unklar ist, was aus dem Geld für die Atteste geworden ist. Die Polizei geht von rund 12.000 Attesten aus, für die möglicherweise deutlich mehr als 300.000 Euro geflossen sein dürften. Bei zwei Hausdurchsuchungen war zwar ein nicht zugelassener Elektroschocker gefunden worden, aber nur rund 20.000 Euro.

Rechtskräftig ist jetzt auch ein dreijähriges Berufsverbot gegen die Ärztin. Ob die 68-Jährige den offenen Rest ihrer Strafe noch absitzen muss, ist unklar. Etwa die Hälfte ihrer Strafe hat sie bereits in U-Haft gesessen.

Gerichtsurteil

Einer unserer Leser und fleißigen Kommentatoren hat neben dem Hinweis auch den BGH Beschluss in einem Kommentar für alle veröffentlicht. An dieser Stelle werden wir etwas wehmütig um die Arbeit von Margot Lescaux und ihr Fehlen wird deutlich.

Verurteilung einer Ärztin wegen Ausstellens von Gefälligkeitsattesten während der Corona-Pandemie durch das Landgericht Dresden rechtskräftig

Ausgabejahr 2025
Erscheinungsdatum 23.09.2025

Nr. 175/2025

Beschluss vom 27. August 2025 – 5 StR 130/25

Der in Leipzig ansässige 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision der Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Dresden vom 17. Juni 2024 weitgehend verworfen. Die bis Anfang des Jahres 2017 in Moritzburg als Hausärztin tätige Angeklagte ist wegen Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse in 1.003 Fällen, davon in 26 Fällen in Tateinheit mit unrichtigem Dokumentieren einer Testung, sowie wegen Betruges und wegen vorsätzlichen Besitzes einer verbotenen Waffe (Elektroimpulsgerät ohne Prüfzeichen) zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Das Landgericht hat der Angeklagten für die Dauer von drei Jahren die Ausübung des ärztlichen Berufes untersagt und Einziehungsentscheidungen getroffen.

Nach den Feststellungen des Landgerichts fasste die Angeklagte Ende des Jahres 2020 den Entschluss, sich durch den Verkauf von Gefälligkeitsattesten für die Befreiung von der Maskenpflicht oder für ein dauerhaftes Impfverbot im Zuge der Corona-Pandemie eine Einkommensquelle zu verschaffen. Hierzu erstellte sie bis Anfang Februar 2022 die Bescheinigungen ohne vorherige medizinische Untersuchung nach entsprechender Vorbestellung am heimischen Computer und nahm diese zu mehreren Sammelterminen in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit.

Zudem bestellte die Angeklagte im Sommer 2021 unter Vortäuschung ihrer Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit Corona-Schnelltests und zahlte den vereinbarten Kaufpreis entsprechend ihrer von vornherein bestehenden Absicht nicht. Anfang des Jahres 2023 war sie im Besitz eines Elektroschockgeräts ohne Prüfzeichen.

Die Überprüfung des Urteils auf die Revision der Angeklagten hat keine Rechtsfehler zu ihrem Nachteil ergeben. Der Bundesgerichtshof hat lediglich den Schuldspruch wie angegeben klargestellt, was keinen Einfluss auf den Strafausspruch hatte. Das Urteil des Landgerichts ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz:

Landgericht Dresden – Urteil vom 17. Juni 2024 – 15 KLs 734 Js 35923/21

Die maßgeblichen Vorschriften des Strafgesetzbuchs lauten:

§ 278 Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr als Arzt oder andere approbierte Medizinalperson ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen ausstellt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von unrichtigem Ausstellen von Gesundheitszeugnissen verbunden hat, Impfnachweise oder Testzertifikate betreffend übertragbare Krankheiten unrichtig ausstellt.

§ 70 Anordnung des Berufsverbots

(1) Wird jemand wegen einer rechtswidrigen Tat, die er unter Mißbrauch seines Berufs oder Gewerbes oder unter grober Verletzung der mit ihnen verbundenen Pflichten begangen hat, verurteilt oder nur deshalb nicht verurteilt, weil seine Schuldunfähigkeit erwiesen oder nicht auszuschließen ist, so kann ihm das Gericht die Ausübung des Berufs, Berufszweiges, Gewerbes oder Gewerbezweiges für die Dauer von einem Jahr bis zu fünf Jahren verbieten, wenn die Gesamtwürdigung des Täters und der Tat die Gefahr erkennen läßt, daß er bei weiterer Ausübung des Berufs, Berufszweiges, Gewerbes oder Gewerbezweiges erhebliche rechtswidrige Taten der bezeichneten Art begehen wird. 2Das Berufsverbot kann für immer angeordnet werden, wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht.

(3) Solange das Verbot wirksam ist, darf der Täter den Beruf, den Berufszweig, das Gewerbe oder den Gewerbezweig auch nicht für einen anderen ausüben oder durch eine von seinen Weisungen abhängige Person für sich ausüben lassen.

(4) Das Berufsverbot wird mit der Rechtskraft des Urteils wirksam. …

Karlsruhe, den 23. September 2025

Pressestelle des Bundesgerichtshofs
76125 Karlsruhe
Telefon (0721) 159-5013
Telefax (0721) 159-5501

Und natürlich kommt so ein Banksy da ziemlich ungelegen, also wird es kurzerhand verdeckt und wegen vermeintlichen Denkmalschutz entfernt.

Die Justiz wird uns niemals vor einem totalitären System beschützen. Im Gegenteil, sie wird es bis aufs Messer verteidigen.

In Anlehnung an ein Zitat von RA Ralf Ludwig, von Herrn Fuchs


Wir würden uns sehr freuen, wenn jeder unserer treuen Leser mit nur 1 Euro Dr. Witzschel unterstützen könnte. Damit würden wir nicht nur ein starkes Zeichen des Zusammenhalts setzen, sondern auch in dieser schwierigen Zeit eine kleine, aber bedeutende Hilfe leisten.

Wir sind erschüttert über das Vorgehen und hoffen, dass sich durch diesen Beitrag noch weitere Unterstützung für Frau Witzschel finden lässt. Vielleicht gibt es ein Bauunternehmen, das bei der Renovierung ihres Hauses helfen kann, Menschen, die vor Ort mit Mahlzeiten aushelfen können, oder Prozessbeobachter, die gerade in dieser Zeit wichtiger sind denn je. Jede Art der Hilfe ist wertvoll und kann einen Unterschied machen. Für Angebote kann der Demokratische Widerstand sicherlich einen Kontakt zur Ärztin herstellen.

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Heute beginnt das Berufungsverfahren gegen Ärztin Dinekli wegen „unrichtiger Gesundheitszeugnisse“

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Der heutige Tag, ein weiterer Prozesstag in ihrem Leben – Berufung

Im Dezember 2023 berichteten wir über den Fall der Ärztin Dinekli. Seitdem hat sich viel getan: Die Ärztin lebt nach wie vor in Ungewissheit, und es wurden weitere Prozesstermine angesetzt. Es ist wirklich unfassbar, wie viele Prozesstage angesetzt wurden, um eine Ärztin, die ihren Patienten mit Gesundheitszeugnissen helfen wollte, systematisch zu zerstören.
Ein Artikel in der „Freien Presse“ hat uns auf den aktuellen Stand der Dinge aufmerksam gemacht. Sie befindet sich derzeit in der Berufung gegen das Urteil, das sie im Oktober 2023 wegen des angeblichen Ausstellens von „unrichtigen Gesundheitszeugnissen“ erhalten hat.
Es werden Handzettel verteilt, Mahnwachen organisiert, Unterschriften gesammelt und auf die kommenden Prozesstermine hingewiesen.
Wer sich über den Verlauf des Prozesses und die bisherigen Ereignisse informieren möchte, findet alle wichtigen Details in unserem Beitrag „Dinekli (63) – Maskenprozess seit 3 Jahren: charakterlich für Arztberuf ungeeignet“.

Ihr wurde nahe gelegt, sie solle die Approbation freiwillig abgeben. Die Argumentation der Behörde:

Es bestünde der Verdacht, dass sie als Ärztin unwürdig und unzuverlässig in ihrer Persönlichkeit sei und deshalb charakterlich nicht für den Arztberuf geeignet sei.

Werde Prozessbeobachter

Aktuelle Prozess-Termine zur Hauptverhandlung am Landgericht Offenburg, Moltkestraße 38, 77654 Offenburg:

  • 26.11.2025 (Mittwoch) 08:45 Uhr: Sitzungssaal 2, Gebäude C, 1. / Obergeschoss
  • 03.12.2025 (Mittwoch) 08:45 Uhr: Sitzungssaal 1, Gebäude C, / Erdgeschoss
  • 09.12.2025 (Dienstag) 08:45 Uhr: Sitzungssaal 2, Gebäude C, 1. / Obergeschoss

Prozesskosten-Spendenkonto (Bitte als Verwendungszweck SCHENKUNG angeben!)

Volksbank: IBAN DE17 6649 0000 0015 9226 05
BIC: GENODE61OG1 oder
PAYPAL: https://www.paypal.me/perindinekli1

Was können wir sonst tun?

Wir rufen alle Menschen, die an Gerechtigkeit und den Schutz von Ärzten glauben, auf, sich für den Freispruch von Dr. Perin Dinekli einzusetzen. Die Ärztin, die ihren Patienten stets im besten Interesse geholfen hat, sieht sich einem ungerechtfertigten Verfahren ausgesetzt – und das muss gestoppt werden!

  • An die Justizministerin von Baden-Württemberg, Marion Gentges, schreiben und ihren Einsatz für Dr. Dinekli fordern.
  • Teilt diese Nachricht und macht mehr Menschen auf diesen Fall aufmerksam.

Deine Stimme zählt – setze ein Zeichen für die Rechte von Ärzten, die ihren Patienten helfen wollen, und für die Aufrechterhaltung des Rechtsstaates.

Sehr geehrte Frau Ministerin Gentges,

ich wende mich an Sie, um meine dringende Bitte um Unterstützung im Fall von Perin Dinekli zu äußern. Die Ärztin sieht sich einem Strafverfahren gegenüber, das aus meiner Sicht vollkommen unverständlich ist. Sie hat stets im besten Interesse ihrer Patienten gehandelt und nun wird sie mit gravierenden Konsequenzen konfrontiert.

Ich bitte Sie, sich für ihren Freispruch einzusetzen und Ihre Einflussmöglichkeiten zu nutzen, um sicherzustellen, dass in diesem Fall Gerechtigkeit geschieht. Als Justizministerin haben Sie die Verantwortung, für faire und gerechte Entscheidungen zu sorgen – und dieser Fall verlangt nach einer solchen.

Ich hoffe auf Ihre Unterstützung und danke Ihnen im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,
[Dein Name]

Hier das Kontaktformular https://jum.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/kontaktformular oder ihre die E-Mail Adresse: [email protected].
Gerne auch per Post:
Ministerium der Justiz und für Migration
zu Hdn: Marion Gentges – Justizministerin in Baden-Württemberg
Schillerplatz 4
70173 Stuttgart


Wird das Berufungsverfahren gegen Ärztin Dinekli tatsächlich einen Wendepunkt in der Handhabung von Vorwürfen wegen „unrichtiger Gesundheitszeugnisse“ setzen?

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Heinrich Habig und über 1.000 Ärzte in Haft oder verurteilt

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Mahnwache für Heinrich Habig vor der JVA Bielefeld mit 60 Menschen an einem Montag Nachmittag

Gibt es sie noch – die Menschen, die seit Corona trotz großer Gefahr für sich selbst ihre Meinung auf die Straße tragen?
Ja, die gibt es. Während uns die Medien signalisieren, Corona sei vorbei und wir sollten „endlich Ruhe geben“, erleben viele Menschen etwas anderes: Ärzte und kritische Stimmen werden weiterhin von diesem Staat unterstützt durch teils korrupte Politiker verfolgt.

Mehr zum Fall Heinrich Habig haben wir bereits in einem gestrigen Beitrag aufgegriffen. Bei unserer weiteren Recherche stießen wir im Telegram-Kanal der Krankenschwester Sabrina Kollmorgen auf eine Aktion für Heinrich Habig und über 1.000 weitere Ärzte, die offenbar aufgrund ihrer kritischen Haltung im Gefängnis sitzen oder verurteilt wurden.

Sabrina Kollmorgen engagiert sich seit vielen Monaten und war selbst bereits Opfer staatlicher Repressionen (wir haben über die brutale Hausdurchsuchung bei ihr berichtet). Gestern berichtete sie über ihre Teilnahme an der Aktion „Schneemänner mit Würde“ – ein Symbol der Unterstützung für den Arzt Heinrich Habig.


Menschen in weißen Schutzanzügen stehen still und andächtig beieinander. Vor sich halten sie weiße Schilder mit Aufschriften wie „Gerechtigkeit“ und „Freiheit“. Frau Kollmorgen trägt das Schild: „Heinrich Habig und über 1.000 Ärzte“.

Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten sollen in Deutschland mehr als 1.000 Ärzte aufgrund von Maskenattesten und Impfunfähigkeitsbescheinigungen aus der Corona-Zeit inhaftiert oder verurteilt worden sein.

Auf diese Aktion wurde auch ein Mithäftling aufmerksam, der wohl gerade Ausgang hatte. Er erzählte, wie viel es Habig bedeutet, dass er inzwischen seine Enkelkinder sehen darf – sie sind ihm das Wichtigste im Leben. Große Freude bereitet ihm auch die tägliche Post, die inzwischen kistenweise bei ihm ankommt.

Wer mehr über die Schneemänner mit Würde erfahren will, kann gerne auf deren Website vorbei schauen, hier ein kurzer Auszug daraus: „Vor ziemlich genau 2 Jahren, in der dunkelsten 2G Zeit, als Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, beschimpft, verfolgt oder unter Druck gesetzt wurden…

Diese Zeit, in der eben diese Menschen als gefährliche Sozialschädlinge, asoziale Trittbrettfahrer bezeichnet wurden, auf die die gesamte Republik mit dem Finger zeigen sollte… Als unseren Kindern in der Schule unter der Maske der Solidarität die Luft zum Atmen genommen wurde, die Freiheit, mit Freunden zu spielen, unseren Jugendlichen die Chance, sich vielleicht zu verlieben und unseren Alten ein menschenwürdiger Abschied verwehrt wurde… in dieser Zeit, als die Montagsspaziergänge in vollem Gange waren, Menschen in Uniform teilweise mit brutaler Gewalt auf friedliche Demonstranten einschlugen...

Als Ärzten, Richtern, Anwälten, Menschenrechtlern und vielen anderen Mutigen, die sich für Menschlichkeit und Gerechtigkeit einsetzten, Verhaftungen, Hausdurchsuchungen und Verfolgung drohten und Menschen ihre Existenzen verloren…

In dieser Zeit entstand hier in Hannover eine kleine Gruppe von standhaften Menschen, die sich diesen dunklen Tagen zum Trotz mit einfachen Wortbotschaften den Bürgern auf der Straße gegenüberstellten.

Die Schneemänner mit Würde!

Seitdem stehen wir jeden Montag eine Stunde an den unterschiedlichsten Orten in Hannover. Die Schneemänner mit Würde in Stille und ein bis zwei Ansprechpartner im Außen, die mit den Passanten ins Gespräch gehen. […] Seit diesem Jahr halten wir zudem regelmäßige Mahnwachen für die sofortige Freilassung des Wikileaks Gründers Julian Assange ab […] Für unsere Assange Aktionen bekommen wir mittlerweile internationale Anerkennung, auch von 
Stella Assange, seiner Ehefrau.

Schneemänner mit Würde

Adresse der JVA um Post zu schicken:

Wer sich fünf Minuten Zeit nimmt, um sich mit dem Fall von Herrn Habig auseinanderzusetzen, zeigt nicht nur Solidarität, sondern setzt auch ein wichtiges Zeichen innerhalb der JVA. Es macht deutlich, dass viele Menschen das Unrecht, das ihm widerfahren ist, nicht stillschweigend hinnehmen und für Gerechtigkeit eintreten. Auch Prof. Homburg hat dies bereits getan.

Heinrich Habig
c/o JVA Bielefeld-Senne, Senner Str. 250
33659 Bielefeld

Sehr geehrter Herr Habig,

ich möchte Ihnen in dieser schweren Zeit meine aufrichtige Anteilnahme und mein tiefes Mitgefühl aussprechen. Es ist kaum vorstellbar, wie herausfordernd diese Zeit für Sie sein muss.

Trotz allem beeindruckt mich Ihre Haltung und Ihre Entschlossenheit, stets im besten Interesse Ihrer Patienten gehandelt zu haben. Ihr Engagement als Arzt und Ihre Bereitschaft, sich schützend hinter diejenigen zu stellen, die auf Ihre Hilfe angewiesen sind, verdienen höchste Anerkennung. In einer Welt, in der viele oft nach eigenem Vorteil streben, sind Menschen wie Sie von unschätzbarem Wert.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz und für alles, was Sie für Ihre Patienten getan haben. Es ist wichtig, dass Ihr Fall und Ihre Geschichte gehört werden.

Ich wünsche Ihnen in dieser schwierigen Zeit viel Kraft und hoffe auf eine gerechte Wendung des Verfahrens. Möge die Wahrheit Sie letztlich befreien.

Mit den besten Wünschen und aufrichtiger Dankbarkeit,
[Ihr Name]

Schenkungen zur Unterstützung aufgrund der Anwaltskosten:
Konto: Förderverein WEISSER KRANICH
Verwendungszweck: Schenkung für Arzt Heinrich und Fatima Habig
IBAN: DE56 7645 0000 0232 1701 91

Auch der Zahnarzt Ulrich Keck, über den wir hier auf dem Blog auch schon berichtet haben, hat Herrn Habig geschrieben. Er hielt am 8. November 2024 vor der Zahnärztekammer Niedersachsen eine Rede zu den RKI-Files.

Quelle

(Auszug von RSS-Feed)

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Arne Schmitt & Heinrich Habig: Wenn Zivilcourage ins Gefängnis führt!

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Corona ist für Betroffene nicht vorbei

Wenn wir mit diesem Blog auch nur ein oder zwei Menschen dazu bewegen können, Arne Schmitt oder Heinrich Habig eine Postkarte oder einen Brief zu schreiben, dann hat es sich für uns schon gelohnt, diesen Blog über Jahre hinweg weiterzuführen.

Arne Schmitt und Heinrich Habig sitzen beide in der JVA.
Kritisch, unbequem und das System herausfordernd – nun müssen sie die Konsequenzen dieses Staates tragen. Was früher mit einem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, führt heute zu Kontosperrungen, Hausdurchsuchungen und, wenn man sich nicht beugt, sogar zu Haftstrafen.

Er bekommt unglaublich berührende Post und ist oft den Tränen nahe.

Musiker, Björn Banane

Man könnte meinen, sie hätten Maskendeals eingefädelt, fragwürdige Impfstoffverträge unterschrieben oder falsche Gesundheitsempfehlungen verbreitet. Doch das ist nicht der Fall.

Wer die Hintergründe noch nicht kennt, kann gerne weiterlesen und sich die entsprechenden Videos anschauen. Für alle anderen stellen wir hier direkt die Adressen bereit:

🎹 Der Pianist – sein „Verbrechen“: Er demonstrierte gegen den Maßnahmen-Wahnsinn.
Arne Schmitt
c/o JVA Moabit
Alt-Moabit 12 a
10559 Berlin

Nächster Gerichtstermin von Arne Schmitt trotz Untersuchungshaft wegen angeblichem Landfriedensbruch:
am Mittwoch, den 24. September 2025
um 09.30 Uhr
im Landgericht Berlin in der Wilsnacker Straße 4, 10559 Berlin.

🩺 Der Arzt, der Tausende vor der Impf-Nötigung rettete – mit Attesten statt Spritzen.
Heinrich Habig
c/o JVA Bielefeld-Senne
Senner Str. 250
33659 Bielefeld

Ein besonderer Dank geht an Herrn Reitschuster, der als einer der wenigen Journalisten – der wie wir – von Anfang an auf den Corona-Versammlungen präsent war und darüber berichtete – und der nun erneut auf das Unrecht hinweist, das Arne Schmitt und Heinrich Habig widerfährt.

Auf X schrieb er zu seinem Aufruf mit den Adressen:

Sonntag. Die ideale Zeit, zwei Menschen zu schreiben, die heute im Gefängnis sitzen – weil sie während Corona mutig und menschlich waren.

Während die Verantwortlichen bis heute im Bundestag sitzen, zahlen diese beiden einen schrecklichen Preis für ihren Anstand und ihre Menschlichkeit.

Jede Postkarte, jeder Brief ist für sie ein Sonnenstrahl hinter Gittern.
Ich finde: Das ist das Mindeste, was wir ihnen schuldig sind.

Die Fälle Arne Schmitt und Heinrich Habig

Arne Schmitt verteidigte unser aller Freiheit mit seinem riesigen Flügel und steht vor Gericht wegen dem laut ihm absurden Vorwurf „Ich hätte ‚gewunken‘ und ‚Lasst uns durch‘ gesagt und damit den Landfrieden gebrochen?“. Er soll also am 21. April 2021 seinen Klavierflügel als Waffe benutzt haben und so Landfriedensbruch begangen haben. Seine Verhaftung erfolgte am 3. September 2025, weil er einen Schöffen nach der Verhandlung zunächst aufforderte seine Personalien preis zu geben und ihn dann versuchte an der „Flucht“ zu hindern.

Sein Vorwurf gegenüber den Schöffen: „Ich habe am 21.08.2025  wegen des dringenden Verdachts unter anderem auf Rechtsbeugung, Strafvereitelung und uneidliche Falschaussage – Strafanzeigen gegen den Richter, die Schöffen, einer Polizeibeamtin und Justizbeamten gestellt.“ Der Vorfall an sich ereignete sich am 11. Prozesstag am 20.08.25, weitere Details dazu könnt ihr selbst im YouTube Video von ihm nach hören. Über die aktuellen Gegebenheiten berichtet der Musiker Björn Banane in einem YT-Video und hat sich auch ganz aktuell in einem Interview vom Demokratischen Widerstand geäußert:

B.B: Ich war bei vier der zwölf Gerichtstage dort. Arne war für jeden klardenkenden Menschen freizusprechen. Die drei Videos, die er zur Beweisführung mitgebracht hatte, bewiesen das unmissverständlich. Hier sah man, dass Arne Schmitt die Menschen um ihn herum aufforderte, friedlich zu bleiben und sich an die Anordnung der Polizei zu halten, was genau das Gegenteil von einem Landfriedensbruch ist. Eigentlich hätte das Verfahren nach nur einem Verhandlungstag beendet sein müssen. 

DW: Stattdessen steht nun am 24. September 2025 der 13. Prozesstag an. 

B.B: Arnes Fall wurde vom Gericht nicht gerecht behandelt, darum hat er Anträge ohne Ende gestellt. Und er wollte eben auch einen Befangenheitsantrag gegen die Schöffen und den Richter stellen. Dabei ist er nicht sonderlich diplomatisch vorgegangen, sondern eben als einer, der auf sein Recht pocht. Ich habe mir da gewünscht, dass er einen guten Rechtsanwalt an seiner Seite hätte, der ihm da beiseite steht. Aber er wollte sich selber verteidigen. 

DW: Ab den Jahren 2020 gab eine Zigtausende Verfahren gegen Menschen, die sich nicht an die Coronamaßnahmen hielten und dafür Gerichtsverfahren aufgedrückt bekamen. Unzählige Maßnahmenkritiker und Aufklärer wurden so vor Gericht gezerrt oder ins Gefängnis gesteckt. Ich habe Arne Schmitt so verstanden, dass er den Menschen vorführen wollte: Seht her, steht für eure Rechte ein. Und das könnt ihr auch schaffen, wenn ihr nicht das Geld habt, um Anwälten tausende Euros in den Rachen zu werfen. 

Rechtsanwalt Haintz kommentiert dies auf Telegram wie folgt:

Mit dieser, zugegeben ziemlich dämlichen, Aktion wird die Untersuchungshaft für Arne Schmitt begründet. So was passiert, wenn man sich selbst verteidigt und Selbstjustiz betreibt.

Allerdings muss man hier zu bedenken geben, dass sich nicht alle Menschen einen Anwalt leisten können – ein großer Fehler in diesem System, wie wir finden. Inzwischen hat er aber einen Strafverteidiger, weil ihm in dieser Situation wohl auch gar nichts anderes übrig bleibt in Deutschland.


Und Heinrich Habig – er stellte sich schützend hinter seine Patienten. Seit dem 11.08.2025 ist Herr Habig für weitere 2 Jahre und 3 Monate in Haft – er saß bereits 16 Monate in Untersuchungshaft.
In einem sehr interessanten Interview berichtet Habig über seine Arbeit als Arzt.
Wer sich einlesen möchte zum Fall Habig, dem haben wir hier nochmal unsere Beiträge dazu bereitgestellt.

Um Heinrich und seine liebe Frau Fatima zu unterstützen, könnt ihr auch eine Schenkung auf folgendes Konto tätigen: Konto: Förderverein WEISSER KRANICH Verwendungszweck: Schenkung für Arzt Heinrich und Fatima Habig IBAN: DE56 7645 0000 0232 1701 91

Auch AUF 1 berichtete über den Fall von Herrn Habig und sein ehemaliger Rechtsanwalt Wilfried Schmitz – der über den Fall sogar ein Buch schrieb – äußert sich dazu.



Quelle

(Auszug von RSS-Feed)
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