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Billig und in großen Mengen: So verändern Chinas Elektroautos die Weltmärkte

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Vorschau ansehen Chinesische Elektrofahrzeuge verändern die globale Automobilbranche grundlegend: Günstige Preise und massive Exporte setzen etablierte Hersteller unter Druck. Während Kanada seinen Markt teilweise öffnet, ergreifen Europa und Südamerika Schutzmaßnahmen.
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Billig und viel: So verändern Chinas Elektroautos die Weltmärkte

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EU-Erweiterung ohne Konsens – Ideologie ersetzt politische Vernunft | Von Günther Burbach

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Wie ein potenzieller Ukraine-Beitritt die inneren Bruchlinien der Europäischen Union freilegt

Ein Meinungsbeitrag von Günther Burbach.

Die Europäische Union steht vor einer Entscheidung, die größer ist als die Frage eines weiteren Mitgliedstaates. Der mögliche Beitritt der Ukraine ist kein gewöhnlicher Erweiterungsschritt, sondern ein politischer Kipppunkt. Er berührt die Grundstruktur der EU, ihre ökonomische Tragfähigkeit, ihre institutionelle Funktionsweise und ihren inneren Zusammenhalt. Dennoch wird diese Debatte zunehmend nicht mehr als offene politische Abwägung geführt, sondern als moralische Selbstverpflichtung. Genau darin liegt das Problem.

Erweiterung war historisch immer ein politisches Projekt mit klaren Bedingungen. Staaten wurden aufgenommen, wenn sie institutionell, wirtschaftlich und rechtlich anschlussfähig waren. Der Prozess war langwierig, konfliktreich und von gegenseitigen Anpassungen geprägt. Erweiterung war kein Akt der Solidarität, sondern ein Tausch: Marktzugang, Stabilität und politische Einbindung gegen Reformen, Anpassung und Souveränitätsverzicht. Dieser Mechanismus bildete die Grundlage für die Handlungsfähigkeit der Union.

Im Fall der Ukraine verschiebt sich dieser Rahmen grundlegend. Der Beitritt wird nicht mehr primär als politisch-ökonomisches Projekt diskutiert, sondern als historisch-moralische Notwendigkeit. Der Krieg fungiert dabei als argumentative Abkürzung. Wer Bedenken äußert, riskiert, nicht als Kritiker eines konkreten Projekts wahrgenommen zu werden, sondern als Gegner von Solidarität oder sogar als politisch illoyal. Damit verengt sich der Diskursraum. Politische Fragen werden moralisch überformt.

Diese Moralisierung hat konkrete Folgen. Sie verdrängt zentrale Sachfragen aus der öffentlichen Debatte: Wie soll eine Union mit über 35 Mitgliedstaaten noch handlungsfähig bleiben? Wie sollen Haushaltsmittel verteilt werden, wenn ein wirtschaftlich stark belasteter Großstaat hinzukommt? Welche Auswirkungen hätte der Beitritt auf Agrarpolitik, Arbeitsmärkte, Strukturförderung und Binnenmarkt? Diese Fragen werden zwar in Fachgremien gestellt, erreichen aber kaum die politische Öffentlichkeit.

Stattdessen dominiert ein Narrativ der Alternativlosigkeit. Der Ukraine-Beitritt wird als logische Konsequenz eines europäischen Selbstverständnisses dargestellt, das sich aus Werten speist. Doch Werte ersetzen keine Institutionen. Solidarität ersetzt keine Finanzierung. Moral ersetzt keine Governance. Die EU ist kein Bündnis symbolischer Gesten, sondern ein komplexes Regelwerk mit begrenzten Ressourcen und fragiler innerer Balance.

Diese Balance ist bereits heute angespannt. Die Union kämpft mit wirtschaftlicher Stagnation, divergierenden nationalen Interessen, ungelösten Fragen der Fiskalpolitik und einer zunehmenden Entfremdung zwischen Zentrum und Peripherie. Erweiterung in dieser Situation ist kein neutraler Akt, sondern ein Krafttest. Er verschärft bestehende Konfliktlinien und bringt neue hinzu.

Besonders deutlich wird dies in der Haltung einzelner Mitgliedstaaten. Während Regierungen in Westeuropa den Beitritt rhetorisch unterstützen, äußern andere Staaten offen Zweifel oder Widerstand. Diese Positionen werden häufig als Blockade oder Egoismus dargestellt. Tatsächlich spiegeln sie strukturelle Sorgen wider. Länder mit geringerer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit oder spezifischen sektoralen Interessen fürchten, in einer erweiterten Union weiter an Einfluss zu verlieren.

Der Agrarsektor ist ein besonders sensibles Beispiel. Die Ukraine verfügt über enorme landwirtschaftliche Produktionskapazitäten. Ein Beitritt würde die gemeinsame Agrarpolitik grundlegend verändern. Subventionsverteilungen, Marktmechanismen und Preisstrukturen gerieten unter Druck. Für viele Mitgliedstaaten ist dies keine abstrakte Frage, sondern eine existenzielle. Dennoch wird sie im politischen Diskurs kaum thematisiert, weil sie dem moralischen Narrativ widerspricht.

Ähnlich verhält es sich mit der Haushaltsfrage. Die EU verfügt über keinen unbegrenzten finanziellen Spielraum. Bereits heute stehen sich massive Ausgabenforderungen gegenüber: Verteidigung, Klimapolitik, Infrastruktur, soziale Kohäsion. Der Beitritt eines wirtschaftlich stark belasteten Landes würde diese Konkurrenz verschärfen. Entweder müssten Beiträge erhöht oder Ausgaben umverteilt werden. Beides ist politisch hochsensibel. Beides wird jedoch kaum offen diskutiert.

Stattdessen wird der Erweiterungsprozess entpolitisiert, indem er als historischer Automatismus dargestellt wird. Die Botschaft lautet: Die Geschichte verlangt diesen Schritt, politische Einwände sind zweitrangig. Damit verschiebt sich die Rolle demokratischer Entscheidungsprozesse. Parlamente, nationale Öffentlichkeiten und sogar europäische Institutionen geraten unter Rechtfertigungsdruck, wenn sie Fragen stellen.

Diese Dynamik ist gefährlich. Sie untergräbt das Prinzip politischer Verantwortung. Wenn Entscheidungen als moralisch alternativlos gelten, entziehen sie sich demokratischer Kontrolle. Kritik wird nicht widerlegt, sondern delegitimiert. Der politische Raum verengt sich auf Zustimmung oder Schweigen. Für eine Union, die sich als demokratisches Projekt versteht, ist das ein problematischer Zustand.

Hinzu kommt eine strategische Dimension. Der Ukraine-Beitritt wird häufig als geopolitisches Signal interpretiert. Die EU positioniert sich als Gegenpol zu Russland, als Schutzraum und als politische Heimat. Diese Symbolik ist wirksam, aber sie ersetzt keine Strategie. Geopolitische Entscheidungen haben materielle Konsequenzen. Sie binden Ressourcen, verschieben Prioritäten und schaffen Abhängigkeiten. Auch diese Aspekte werden im öffentlichen Diskurs oft überlagert von der moralischen Aufladung des Themas.

Die Erweiterungspolitik wird so zu einem Instrument der Außenpolitik, ohne dass ihre innenpolitischen Folgen ausreichend reflektiert werden. Die EU agiert nach außen entschlossen, nach innen jedoch unvorbereitet. Die institutionellen Reformen, die eine solche Erweiterung erfordern würden, bleiben vage. Fragen der Entscheidungsfindung, der Vetorechte, der Mehrheitsbildung werden vertagt oder ausgeklammert.

Dabei ist offensichtlich, dass eine Union mit deutlich mehr Mitgliedern andere Mechanismen benötigt. Schon heute blockieren nationale Interessen zentrale Entscheidungen. Mit jedem zusätzlichen Mitglied wächst die Komplexität. Ohne tiefgreifende Reformen droht eine weitere Lähmung. Der Ukraine-Beitritt könnte diese Lähmung verstärken, wenn er nicht von einer institutionellen Neuordnung begleitet wird.

Doch genau diese Neuordnung ist politisch heikel. Sie würde Machtverschiebungen erfordern, nationale Kompetenzen einschränken und bestehende Privilegien infrage stellen. Solche Reformen sind konfliktreich und schwer vermittelbar. In einer Zeit wachsender politischer Fragmentierung scheuen viele Regierungen diesen Schritt. Der Beitritt wird daher vorangetrieben, ohne die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen.

Diese Asymmetrie zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist kein Zufall. Sie ist Ausdruck eines politischen Klimas, in dem symbolische Handlungsfähigkeit wichtiger geworden ist als reale Steuerungsfähigkeit. Der Ukraine-Beitritt bietet eine Bühne für europäische Selbstvergewisserung. Er erlaubt es, Einheit zu demonstrieren, ohne innere Konflikte offen auszutragen. Doch diese Konflikte verschwinden nicht. Sie werden lediglich verschoben.

Die Folgen: Wenn Erweiterung zur inneren Belastungsprobe wird

Die Frage, ob die Ukraine der Europäischen Union beitreten soll, ist längst nicht mehr nur eine außenpolitische oder solidarische. Sie wirkt wie ein Katalysator für innere Spannungen, die bereits zuvor existierten, nun aber offen zutage treten. Der eigentliche Konflikt verläuft nicht zwischen der EU und Russland oder zwischen Befürwortern und Gegnern der Ukraine, sondern innerhalb der Union selbst. Der Beitrittsprozess legt offen, wie begrenzt die Fähigkeit der EU ist, große politische Entscheidungen demokratisch, kohärent und nachhaltig zu verarbeiten.

Eine der zentralen Folgen dieser Erweiterungslogik ist die weitere Verschiebung von Entscheidungsprozessen weg von nationalen Öffentlichkeiten. Je größer und komplexer die Union wird, desto mehr Entscheidungen werden in Gremien getroffen, die sich der direkten politischen Kontrolle entziehen. Der Ukraine-Beitritt würde diese Entwicklung beschleunigen. Entscheidungen über Haushalt, Agrarpolitik, Strukturförderung und Arbeitsmärkte würden noch stärker technokratisiert. Nationale Parlamente hätten weniger Einfluss, obwohl die Auswirkungen dieser Entscheidungen vor allem national und lokal spürbar wären.

Diese Entkopplung zwischen Entscheidungsebene und Betroffenheit erzeugt politische Frustration. Bürger erleben Politik zunehmend als etwas, das „über sie hinweg“ geschieht. Der Ukraine-Beitritt wird dabei nicht als Ergebnis eines transparenten Aushandlungsprozesses wahrgenommen, sondern als vorentschiedene Entwicklung. Zustimmung wird erwartet, nicht erarbeitet. Wer Zweifel äußert, findet sich schnell in der Defensive wieder. Das untergräbt Vertrauen, nicht in die Ukraine, sondern in die europäischen Institutionen.

Ein weiterer Effekt ist die Verschärfung innerer Verteilungskonflikte. Die EU ist kein homogener Raum, sondern ein Gefüge sehr unterschiedlicher Volkswirtschaften. Erweiterung bedeutet immer Umverteilung: von Haushaltsmitteln, Fördergeldern, politischen Einflussmöglichkeiten. Der Beitritt eines großen, wirtschaftlich geschwächten Landes würde diese Konflikte intensivieren. Regionen, die bereits heute um Mittel konkurrieren, müssten mit weiteren Kürzungen rechnen. Solidarität wird so zur Nullsummenfrage.

Diese Dynamik trifft besonders jene Mitgliedstaaten, die selbst mit strukturellen Problemen kämpfen. Für sie bedeutet Erweiterung nicht mehr Chancen, sondern zusätzliche Konkurrenz um begrenzte Ressourcen. Dass diese Sorgen politisch kaum artikuliert werden können, verstärkt den Eindruck, dass europäische Politik an den Lebensrealitäten vieler Menschen vorbeigeht. Populistische Bewegungen profitieren von dieser Diskrepanz. Sie greifen reale Verteilungskonflikte auf, die im offiziellen Diskurs tabuisiert sind.

Auch institutionell gerät die EU unter Druck. Die Entscheidungsfähigkeit der Union ist bereits heute eingeschränkt. Vetorechte, nationale Sonderinteressen und komplexe Abstimmungsverfahren führen regelmäßig zu Blockaden. Eine weitere Erweiterung ohne gleichzeitige Reform der Entscheidungsstrukturen würde diese Probleme verschärfen. Die Union riskiert, handlungsunfähig zu werden, nicht aus Mangel an Willen, sondern aus struktureller Überforderung.

Diese Überforderung hat sicherheitspolitische Konsequenzen. Der Ukraine-Beitritt wird häufig als sicherheitspolitisches Signal verstanden. Doch Sicherheit entsteht nicht allein durch Bündnisse, sondern durch belastbare Strukturen. Eine EU, die intern zerstritten und institutionell gelähmt ist, gewinnt durch Erweiterung keine zusätzliche Stabilität. Im Gegenteil: Sie setzt sich neuen Risiken aus, ohne über die Mittel zu verfügen, diese zu managen.

Hinzu kommt eine demokratische Schieflage. Der moralische Druck, dem Beitritt zuzustimmen, reduziert den Raum für politische Alternativen. Referenden, parlamentarische Debatten oder differenzierte Positionen gelten schnell als störend. Demokratie wird zur Formalität, nicht zur Auseinandersetzung. Diese Entwicklung ist gefährlich, weil sie langfristig die Akzeptanz europäischer Politik untergräbt. Entscheidungen, die nicht mehr als gestaltbar wahrgenommen werden, verlieren ihre Legitimität.

Der Ukraine-Beitritt wirkt so wie ein Brennglas. Er macht sichtbar, dass die EU sich in einem Spannungsfeld befindet: zwischen geopolitischem Anspruch und innerer Fragilität, zwischen moralischer Rhetorik und institutioneller Realität. Die Entscheidung für eine Erweiterung ohne Konsens ist keine Geste der Stärke, sondern ein Zeichen politischer Unentschlossenheit. Sie verschiebt Konflikte, statt sie zu lösen.

Langfristig stellt sich die Frage, welches Europa hier entsteht. Eine Union, die immer größer wird, ohne ihre Grundlagen zu festigen, riskiert, an innerer Kohärenz zu verlieren. Erweiterung ohne Integration führt nicht zu mehr Einheit, sondern zu mehr Fragmentierung. Der Ukraine-Beitritt könnte diesen Prozess beschleunigen, wenn er nicht von einer ehrlichen Debatte über die Zukunft der EU begleitet wird.

Diese Debatte müsste unangenehme Fragen stellen: Wie viel Integration ist die EU bereit zu leisten? Welche Kompetenzen müssen zentralisiert werden, um handlungsfähig zu bleiben? Welche nationalen Interessen können und müssen zurückgestellt werden? Und welche Rolle soll die EU in einer zunehmend multipolaren Welt spielen? Solange diese Fragen unbeantwortet bleiben, bleibt der Beitritt der Ukraine ein politisches Symbol, mit realen, aber unklaren Folgen. 

Quellen und Anmerkungen

EU-Kommission: Ukrainischer Pfad zur EU-Zugehörigkeit – Status, Screening und Fortschritte
https://commission.europa.eu/topics/eu-solidarity-ukraine/ukraines-path-towards-eu-accession_en

Ukraine, Moldau und weitere Kandidaten
https://www.europaimunterricht.de/erweiterung-beitrittskandidaten

Wikipedia – Accession of Ukraine to the European Union: Verhandlungsstand und Blockaden
https://en.wikipedia.org/wiki/Accession_of_Ukraine_to_the_European_Union

Ungarn verstärkt Widerstand gegen EU-Beitritt der Ukraine, Orbán kritisiert Zeitplan
https://www.theguardian.com/world/live/2026/jan/30/europe-ukraine-russia-eu-zelenskyy-latest-news-updates?utm_source=chatgpt.com

Deutschland bezweifelt Zieljahr 2027 für ukrainischen EU-Beitritt
https://en.yenisafak.com/world/german-chancellor-rejects-2027-as-target-date-for-ukraines-eu-accession-3713870

Ungarn blockiert positive EU-Erklärung zur Erweiterung – zeigt Spannungen in der Union
https://www.nau.ch/politik/international/wegen-ukraine-ungarn-blockiert-erklarung-zu-eu-erweiterung-67077422

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Flagge der Ukraine neben der der EU
Bildquelle: abdullah.jvd / shutterstock

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Bekämpfung der globalen Stromarmut

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Cfact, Ronald Stein, Jimmie Dollard, 7. Januar 2026

Es ist enttäuschend, dass die Regierungen der wohlhabenderen Länder sich für die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie entschieden haben, um mit Steuergeldern finanzierten Strom zu erzeugen und damit politische Vorgaben und Subventionen zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist unethisch gegenüber der gesamten acht Milliarden Menschen umfassenden Weltbevölkerung und eine Beleidigung für die Steuerzahler dieser reichen Länder.

Anstatt auf die zuverlässigsten und kontinuierlichen Stromquellen wie Kernkraft, Wasserkraft, Kohle oder Erdgas zu setzen, investieren reichere Länder mit Steuergeldern in die unzuverlässigste und unbeständigste Stromerzeugungsmethode: wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen. Offensichtlich wählen reichere Länder die teuersten Wege der Stromerzeugung, während Menschen in Armut nicht einmal das Nötigste haben, um sich selbst zu subventionieren.

Im Bestreben nach Klimaneutralität haben sich westliche Regierungen verpflichtet, zuverlässige fossile Kraftwerke abzuschalten, die als Reserve für Wind- und Solarenergie unerlässlich sind. Sollten diese Abschaltungen wie geplant erfolgen, drohen Stromausfälle, Netzzusammenbrüche und schwere Schäden.

Die westliche Welt hat Billionen von Dollar in unzuverlässige Wind- und Solarenergie investiert, um verlässliche Stromquellen zu ersetzen. Wind- und Solarenergie decken jedoch immer noch weniger als 10 % des weltweiten Strombedarfs. Nun sollen weitere Billionen investiert werden, um fossile Brennstoffe zu eliminieren. Dies ist unmöglich, da Wind- und Solarenergie unzuverlässig sind und zwar ab und zu Strom erzeugen können, aber nicht die 6.000 Produkte und Kraftstoffe ersetzen können, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Diese verschwendeten Billionen von Dollar könnten genutzt werden, um Millionen von Menschenleben zu retten und Milliarden von armen Menschen aus der Energiearmut zu befreien.

Die Welt lässt sich in reiche und arme Länder unterteilen; in solche mit zuverlässiger Stromversorgung und solche ohne. Moderne Gesellschaften sind auf Strom angewiesen. Um das zu verstehen, stellen Sie sich Ihr Leben nach einem plötzlichen Stromausfall vor.

  • Die Häuser hätten weder Licht, Fernseher, Handys, Kochmöglichkeiten, Kühlschränke, Computer noch Heizung oder Klimaanlage.
  • Die Häuser würden im Winter zufrieren und im Sommer unerträglich heiß werden.
  • Das dringlichste Problem für die Bevölkerung wäre der Wasserverlust, da die Wasseraufbereitungsanlagen mit Strom betrieben werden.
  • Menschen können nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben, und sie können weder duschen, noch ihre Hände waschen oder die Toilette spülen.

In einer Stadt ohne Strom:

  • Da keine Geschäfte geöffnet sind, gibt es auch kein Essen.
  • Die Zapfsäulen funktionieren nicht, die Kreditkarten funktionieren nicht.
  • Die Ampeln funktionieren nicht; gar nichts funktioniert.
  • Stellen Sie sich Hochhauswohnungen ohne Licht, Wasser, Klimaanlage oder Aufzüge vor, und mit Toiletten, die nicht spülen.

Es wäre katastrophal, wenn eine moderne Gesellschaft den Strom verlöre, aber die Zahl der Menschen OHNE Stromanschluss lag im Jahr 2024 bei etwa 730 Millionen.

  • Die Menschen in Armut brauchen und wollen dringend Elektrizität, um sich aus der Armut zu befreien.
  • Die Armen wollen das, was wir haben: zuverlässigen Strom, um all die wunderbaren Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen zu können, die die Menschen in reichen Ländern genießen.

Armut bedeutet:

  • Mangelernährung, schlechter Gesundheitszustand, geringere Lebenserwartung, minimale Bildung und andere Gefahren.
  • Die Kindersterblichkeit in Afrika ist 14-mal höher als in Europa.
  • Eine weitere Folge der Armut: Über drei Millionen Menschen sterben jährlich an Lungenkrankheiten, die dadurch verursacht werden, dass 2,1 Milliarden Frauen über offenem Feuer mit Holz, Holzkohle, Ernterückständen, Abfällen oder Dung kochen.

Drei Millionen Tote durch Lungenkrankheiten in Armutsgebieten – das ist doch nur eine Zahl, oder? Stalin sagte einst: „Ein einzelnes Leben ist eine Tragödie, eine Million Leben sind nur eine Statistik.“ Doch betrachten wir die drei Millionen einmal im Kontext. Wenn es in reichen Ländern zu einem tragischen Flugzeugabsturz mit mehreren Toten kommt, beherrscht das tagelang die Schlagzeilen und löst gründliche Untersuchungen aus.

Weltweit sterben jährlich mehr Menschen in Armut durch das Kochen über offenem Feuer, als bei einem Flugzeugabsturz mit 320 Passagieren – stündlich und an jedem Tag des Jahres – ums Leben kämen. Natürlich sollte die Welt das nicht hinnehmen, dennoch sterben jährlich drei Millionen Menschen durch das Kochen über offenem Feuer.

Weitere Analogien, um die drei Millionen Todesfälle jährlich in Relation zu setzen:

  • Das sind mehr Todesfälle pro Jahr als durch alle Naturkatastrophen des 21. Jahrhunderts zusammen.
  • Drei Millionen sind auch das Zehnfache der Todesopfer, die der gesamte russisch-ukrainische Krieg verursacht hat (die höchste Schätzung liegt bei 300.000).
  • Tragischerweise sterben fast ebenso viele, drei Millionen Menschen, in Armut an übertragbaren Krankheiten, die durch unsicheres Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht werden.

Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödien muss die Weltgemeinschaft – bestehend aus allen Ländern, Stiftungen, Finanzinstitutionen und Unternehmen – erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Ärmsten der Welt Zugang zu Flüssiggasherden, sauberem Wasser und Strom zu verschaffen. Die Bereitstellung von Flüssiggasherden könnte schneller und mit geringerem Kostenaufwand erfolgen; daher sollte dies parallel zum Ausbau der Stromversorgung geschehen.

Die meisten afrikanischen Länder verfügen über gute fossile Brennstoffreserven, warum haben die Afrikaner dann keinen Strom? Ein Grund dafür ist neben der Armut, dass westliche Regierungen und ein loses Netzwerk von Finanzinstitutionen, darunter die UN und die Weltbank, seit mindestens fünf Jahrzehnten die Finanzierung fossiler Brennstoffsysteme in Entwicklungsländern blockieren.   Auf dem Afrika-Gipfel in Washington Anfang des Jahres sagte Minister Chris Wright:

  • „Westliche Länder wie die Vereinigten Staaten haben Afrika jahrelang schamlos eingeredet, Kohle sei schlecht und man solle sie nicht entwickeln. Das ist schlichtweg Unsinn, absoluter Unsinn… Kohle hat unsere Welt verändert und verbessert, die Lebenserwartung erhöht und neue Chancen geschaffen, und Kohle wird weltweit noch Jahrzehnte lang die wichtigste Energiequelle sein. Das ist keine Politik, das ist kein Wunsch, das ist einfach die Realität.“

Weltweit verbrauchen drei Milliarden Menschen jährlich weniger Strom, als für den Betrieb eines Standardkühlschranks nötig ist; viele stehen nur einem Zehntel davon zur Verfügung.  Die begrenzte Verfügbarkeit von Strom war ein großer Fortschritt, da sie Kommunikation und grundlegende Beleuchtung ermöglicht hat, reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Industrie zu unterstützen.   Armutsbekämpfung erfordert Arbeitsplätze, Arbeitsplätze erfordern Industrie, und diese wiederum erfordert billigen und zuverlässigen Strom.

Überraschenderweise besitzen diese armen Menschen Handys und sind sich daher der Vorteile von Elektrizität in der entwickelten Welt bewusst. Sie sind fest entschlossen, ebenfalls Zugang zu erhalten. Diese große Nachfrage hat einen riesigen Strommarkt in den Entwicklungsländern geschaffen. Elektrizität wird dringend benötigt, daher müssen zunächst fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdgas genutzt werden, doch die Kernenergie sollte so schnell wie möglich einbezogen werden.

Laut Weltbank leben derzeit 720 Millionen Menschen in extremer Armut, definiert als weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Um die Armut zu bekämpfen, brauchen wir Arbeitsplätze, und gute Industriearbeitsplätze erfordern günstigen und zuverlässigen Strom.

Reiche Länder sollten aufhören, auf die unzuverlässigste und weder kontinuierliche noch verlässliche Stromerzeugung durch wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen zu setzen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zu verbessern, die in Armut leben. Diese positive Entwicklung für die gesamte Menschheit wird die Nachfrage nach und damit den Energiebedarf für alle konventionellen Produkte und Dienstleistungen – von Heizung und Kühlung bis hin zu Transport, Gesundheitswesen und vielem mehr – erheblich steigern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei America Out Loud.

https://www.cfact.org/2026/01/07/attacking-global-electricity-poverty/

 

Der Beitrag Bekämpfung der globalen Stromarmut erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Regierung in UK kündigt Subventionen für alle Arten von Elektrofahrzeugen an, die wohl sonst kaum keiner kaufen würde

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NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT, Paul Homewood

Ich erwähnte neulich den Artikel im Telegraph, in dem die Pläne der Regierung dargelegt werden, Benzin- und Diesellastwagen bis 2040 zu verbieten.

Der Telegraph berichtete, dass das Green Finance Institute schätzt, dass zusätzliche Finanzmittel und Subventionen in Höhe von 100 Milliarden Pfund benötigt würden, um allein die Verbreitung von Elektro-Lkw zu fördern.

Zufällig bin ich soeben auf diese Pressemitteilung des Verkehrsministeriums gestoßen, die scheinbar unbemerkt geblieben ist:

  • 18 Millionen Pfund sollen die Kosten eines großen, umweltfreundlichen Lkw’s um bis zu 120.000 Pfund senken und so den Umstieg auf Elektrofahrzeuge für Unternehmen günstiger machen.
  • Dies soll die Kosten für die Industrie senken und Emissionen reduzieren und damit das Versprechen der Regierung einlösen, das Wachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Die Regierung startet eine Konsultation über einen Fahrplan zur schrittweisen Abschaffung des Verkaufs neuer emissionsbehafteter Lkw und gibt der Industrie Planungssicherheit für die Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge bis 2040.
  • Spediteure und Flottenbetreiber erhalten dank zusätzlicher 18 Millionen Pfund, die die Regierung heute (6. Januar 2026) zur Erhöhung des Plug-in Truck Grant bis März 2026 angekündigt hat, Subventionen von bis zu 120.000 Pfund auf neue Elektro-Lkw.

Diese Maßnahme ist Teil eines 318 Millionen Pfund schweren Plans für umweltfreundlichen Güterverkehr, der britische Unternehmen durch niedrigere Anschaffungskosten für neue Lkw und geringere Betriebskosten unterstützt. Dies ist Teil des Regierungsplans zur Emissionsreduzierung bei gleichzeitiger Kostensenkung, um Wachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen, während der Sektor auf Zukunftstechnologien umsteigt.

Ähnlich wie die staatliche  Förderung für Elektroautos , die bereits über 45.000 Fahrern beim Umstieg bis zu 3.750 Pfund erspart hat, ermöglicht die Förderung für Elektro-Lkw Lkw-Betreibern Einsparungen von bis zu 120.000 Pfund beim Kauf eines neuen Elektro-Lkw.

Neue Förderniveaus bedeuten:

  • Kleinere Lkw (4,25 t bis 12 t) könnten bis zu 20.000 £ einsparen. 
  • Mittelgroße Lkw (12 t bis 18 t) bis zu 60.000 £
  • Größere Lkw (18 t bis 26 t) bis zu 80.000 £
  • und die größten Lkw (26 t und mehr) bis zu 120.000 £

Liste der Elektro- und Hybridfahrzeuge, die für einen Zuschuss in Frage kommen

  1. Überblick
  2. Autos
  3. Rollstuhlgerechte Fahrzeuge
  4. Motorräder
  5. Vans
  6. Lastwagen
  7. Taxen

https://www.gov.uk/government/news/boost-for-british-business-as-government-slashes-cost-of-electric-lorries-by-up-to-120000

In Großbritannien gibt es rund eine halbe Million Lkw, was bei einer durchschnittlichen Subvention von beispielsweise 100.000 Pfund pro Fahrzeug insgesamt 50 Milliarden Pfund ergeben würde.

Darüber hinaus kommen natürlich noch die verschiedenen anderen Kosten für die Ladeinfrastruktur usw. hinzu, sodass die im Telegraph vorgeschlagenen 100 Milliarden Pfund nicht unrealistisch sind, wenn die Subvention für alle Lkw-Käufe gewährt wird.

Klar ist, dass es für die meisten Spediteure keine wirtschaftliche Rechtfertigung für die Umstellung auf Elektroantrieb gibt. Gäbe es eine, bräuchten sie keine Subventionen.

Diese jüngste Förderung ist natürlich völlig unbedeutend, da sie gerade mal für 150 Lkw zum Höchstsatz reicht. Warum sollten Steuerzahler gezwungen sein, Geld an Unternehmen wie Amazon weiterzugeben, die die Nachricht begrüßt haben und so viel Geld wie möglich abgreifen wollen?

Beitrag gefunden auf https://wattsupwiththat.com/2026/01/13/govt-announces-120000-grants-for-electric-hgvs/

 

Der Beitrag Regierung in UK kündigt Subventionen für alle Arten von Elektrofahrzeugen an, die wohl sonst kaum keiner kaufen würde erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Unsere Politiker sollten lieber die globale Stromarmut bekämpfen, anstatt den Klimawandel

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Cfact, Ronald Stein , Jimmie Dollard, 7. Januar 2026

Es ist enttäuschend, dass die Regierungen der wohlhabenderen Länder sich für die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie entschieden haben, um mit Steuergeldern finanzierten Strom zu erzeugen und damit politische Vorgaben und Subventionen zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist unethisch gegenüber der gesamten acht Milliarden Menschen umfassenden Weltbevölkerung und eine Beleidigung für die Steuerzahler dieser reichen Länder.

Anstatt auf die zuverlässigsten und kontinuierlichen Stromquellen wie Kernkraft, Wasserkraft, Kohle oder Erdgas zu setzen, investieren reichere Länder mit Steuergeldern in die unzuverlässigste und unbeständigste Stromerzeugungsmethode: wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen. Offensichtlich wählen reichere Länder die teuersten Wege der Stromerzeugung, während Menschen in Armut nicht einmal das Nötigste haben, um sich selbst zu subventionieren.

Im Bestreben nach Klimaneutralität haben sich westliche Regierungen verpflichtet, zuverlässige fossile Kraftwerke abzuschalten, die als Reserve für Wind- und Solarenergie unerlässlich sind. Sollten diese Abschaltungen wie geplant erfolgen, drohen Stromausfälle, Netzzusammenbrüche und schwere Schäden.

Die westliche Welt hat Billionen von Dollar in unzuverlässige Wind- und Solarenergie investiert, um verlässliche Stromquellen zu ersetzen. Wind- und Solarenergie decken jedoch immer noch weniger als 10 % des weltweiten Strombedarfs. Nun sollen weitere Billionen investiert werden, um fossile Brennstoffe zu eliminieren. Dies ist unmöglich, da Wind- und Solarenergie unzuverlässig sind und zwar Strom erzeugen können, aber außerdem nicht die 6.000 Produkte und Kraftstoffe ersetzen können, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Diese verschwendeten Billionen von Dollar könnten besser genutzt werden, um Millionen von Menschenleben zu retten und Milliarden von armen Menschen aus der Energiearmut zu befreien.

Die Welt lässt sich in reiche und arme Länder unterteilen; in solche mit zuverlässiger Stromversorgung und solche ohne. Moderne Gesellschaften sind auf Strom angewiesen. Um das zu verstehen, stellen Sie sich Ihr Leben nach einem plötzlichen Stromausfall vor.

  • Die Häuser hätten weder Licht, Fernseher, Handys, Kochmöglichkeiten, Kühlschränke, Computer noch Heizung oder Klimaanlage.
  • Die Häuser würden im Winter zufrieren und im Sommer unerträglich heiß werden.
  • Das dringlichste Problem für die Bevölkerung wäre der Wasserverlust, da die Wasseraufbereitungsanlagen mit Strom betrieben werden.
  • Menschen können nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben, und sie können weder duschen, noch ihre Hände waschen oder die Toilette spülen.

In einer Stadt ohne Strom:

  • Da keine Geschäfte geöffnet sind, gibt es auch kein Essen.
  • Die Zapfsäulen funktionieren nicht, die Kreditkarten funktionieren nicht.
  • Die Ampeln funktionieren nicht; gar nichts funktioniert.
  • Stellen Sie sich Hochhauswohnungen ohne Licht, Wasser, Klimaanlage oder Aufzüge vor, und mit Toiletten, die nicht spülen.

Es wäre katastrophal, wenn eine moderne Gesellschaft den Strom verlöre, aber die Zahl der Menschen OHNE Stromanschluss lag im Jahr 2024 bei etwa 730 Millionen.

  • Die Menschen in Armut brauchen und wollen dringend Elektrizität, um sich aus der Armut zu befreien.
  • Die Armen wollen das, was wir haben: zuverlässigen Strom, um all die wunderbaren Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen zu können, die die Menschen in reichen Ländern genießen.

Armut bedeutet:

  • Mangelernährung, schlechter Gesundheitszustand, geringere Lebenserwartung, minimale Bildung und andere Gefahren.
  • Die Kindersterblichkeit in Afrika ist 14-mal höher als in Europa.
  • Eine weitere Folge der Armut: Über drei Millionen Menschen sterben jährlich an Lungenkrankheiten, die dadurch verursacht werden, dass 2,1 Milliarden Frauen über offenem Feuer mit Holz, Holzkohle, Ernterückständen, Abfällen oder Dung kochen.

Drei Millionen Tote durch Lungenkrankheiten in Armutsgebieten – das ist doch nur eine Zahl, oder? Stalin sagte einst: „Ein einzelnes Leben ist eine Tragödie, eine Million Leben sind nur eine Statistik.“ Doch betrachten wir die drei Millionen einmal im Kontext. Wenn es in reichen Ländern zu einem tragischen Flugzeugabsturz mit mehreren Toten kommt, beherrscht das tagelang die Schlagzeilen und löst gründliche Untersuchungen aus.

Weltweit sterben jährlich mehr Menschen in Armut durch das Kochen über offenem Feuer, als bei einem Flugzeugabsturz mit 320 Passagieren – stündlich und an jedem Tag des Jahres – ums Leben kämen. Natürlich sollte die Welt das nicht hinnehmen, dennoch sterben jährlich drei Millionen Menschen durch das Kochen über offenem Feuer.

Weitere Analogien, um die drei Millionen Todesfälle jährlich in Relation zu setzen:

  • Das sind mehr Todesfälle pro Jahr als durch alle Naturkatastrophen des 21. Jahrhunderts zusammen.
  • Drei Millionen sind auch das Zehnfache der Todesopfer, die der gesamte russisch-ukrainische Krieg verursacht hat (die höchste Schätzung liegt bei 300.000).
  • Tragischerweise sterben fast ebenso viele, drei Millionen Menschen, in Armut an übertragbaren Krankheiten, die durch unsicheres Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht werden.

Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödien muss die Weltgemeinschaft – bestehend aus allen Ländern, Stiftungen, Finanzinstitutionen und Unternehmen – erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Ärmsten der Welt Zugang zu Flüssiggasherden, sauberem Wasser und Strom zu verschaffen. Die Bereitstellung von Flüssiggasherden könnte schneller und mit geringerem Kostenaufwand erfolgen; daher sollte dies parallel zum Ausbau der Stromversorgung geschehen.

Die meisten afrikanischen Länder verfügen über gute fossile Brennstoffreserven, warum haben die Afrikaner dann keinen Strom? Ein Grund dafür ist neben der Armut, dass westliche Regierungen und ein loses Netzwerk von Finanzinstitutionen, darunter die UN und die Weltbank, seit mindestens fünf Jahrzehnten die Finanzierung fossiler Brennstoffsysteme in Entwicklungsländern blockieren.   Auf dem Afrika-Gipfel in Washington Anfang des Jahres sagte Minister Chris Wright:

  • „Westliche Länder wie die Vereinigten Staaten haben Afrika jahrelang schamlos eingeredet, Kohle sei schlecht und man solle sie nicht entwickeln. Das ist schlichtweg Unsinn, absoluter Unsinn… Kohle hat unsere Welt verändert und verbessert, die Lebenserwartung erhöht und neue Chancen geschaffen, und Kohle wird weltweit noch Jahrzehnte lang die wichtigste Energiequelle sein. Das ist keine Politik, das ist kein Wunsch, das ist einfach die Realität.“

Weltweit verbrauchen drei Milliarden Menschen jährlich weniger Strom, als für den Betrieb eines Standardkühlschranks nötig ist; viele stehen nur einem Zehntel davon zur Verfügung.  Die begrenzte Verfügbarkeit von Strom war ein großer Fortschritt, da sie Kommunikation und grundlegende Beleuchtung ermöglicht hat, reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Industrie zu unterstützen.   Armutsbekämpfung erfordert Arbeitsplätze, Arbeitsplätze erfordern Industrie, und diese wiederum erfordert billigen und zuverlässigen Strom.

Überraschenderweise besitzen diese armen Menschen Handys und sind sich daher der Vorteile von Elektrizität in der entwickelten Welt bewusst. Sie sind fest entschlossen, ebenfalls Zugang zu erhalten. Diese große Nachfrage hat einen riesigen Strommarkt in den Entwicklungsländern geschaffen. Elektrizität wird dringend benötigt, daher müssen zunächst fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdgas genutzt werden, doch die Kernenergie sollte so schnell wie möglich einbezogen werden.

Laut Weltbank leben derzeit 720 Millionen Menschen in extremer Armut, definiert als weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Um die Armut zu bekämpfen, brauchen wir Arbeitsplätze, und gute Industriearbeitsplätze erfordern günstigen und zuverlässigen Strom.

Reiche Länder sollten aufhören, auf die unzuverlässigste und weder kontinuierliche noch verlässliche Stromerzeugung durch wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen zu setzen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zu verbessern, die in Armut leben. Diese positive Entwicklung für die gesamte Menschheit wird die Nachfrage nach und damit den Energiebedarf für alle konventionellen Produkte und Dienstleistungen – von Heizung und Kühlung bis hin zu Transport, Gesundheitswesen und vielem mehr – erheblich steigern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei America Out Loud.

https://www.cfact.org/2026/01/07/attacking-global-electricity-poverty/

Der Beitrag Unsere Politiker sollten lieber die globale Stromarmut bekämpfen, anstatt den Klimawandel erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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