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Ungeziefer, Fäulnis, Schmutz: Horror-Bilder aus Insektenfarm entlarven grüne Agenda

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Ein Verband von Unternehmen, die die von der Öffentlichkeit verschmähten Nahrungsmittel mit Insekten herstellen, fordert von der EU-Kommission aktuell die Rettung der Insekten-Industrie: Es solle ein Zwang zum Kauf bestimmter Produktmengen verhängt werden. Die Eurokraten könnten somit den Kauf von Insektenprotein für öffentliche Einrichtungen vorschreiben und Käfer und Würmer ins Kantinenessen bringen. Dabei hat eine Doku aus Frankreich gerade erst offengelegt, wie widerwärtig und gesundheitsschädlich die Produktionsbedingungen der “grünen” Alternative in Wahrheit sind.

Und bist du nicht willig, so verhänge ich Zwangsmaßnahmen: Der Unwille der Bevölkerung, Insekten zu essen, bringt die Industrie in die Bredouille. Wir berichteten kürzlich, dass das einst auch von Hollywood-Stars gefeierte Insekten-Startup Ynsect mit wehenden Fahnen pleitegegangen ist – trotz Finanzspritzen aus Steuergeldern.

Der Skandal reicht aber viel tiefer. Nicht nur, dass diese Produkte keiner essen will und man nun zunehmend Tierhalter als Abnehmer für insektenbasierte Futtermittel ins Visier nimmt: Die Produktions- und Arbeitsbedingungen in diesen Insektenfarmen scheinen obendrein verheerend zu sein.

Ynsect-Horror: Flüssigkeit zersetzter Larven lief die Wände der Fabrik hinunter

France3 berichtet über das “Ynsect-Fiasko”: Aufnahmen aus der sogenannten vertikalen Insektenfarm in Poulainville und Aussagen von Mitarbeitern zeichnen ein erschütterndes Bild. France3 schreibt:

Die Dokumente zeigen eine Fabrik (40.000 m² und 35 m hoch), die mit Spinnweben bedeckt, mit Kot verschmutzt, von Fliegen und Ratten befallen und – vor allem – von Baumängeln durchsetzt ist.
Sie zeugen von wiederholten und anhaltenden Leckagen. Ob es sich um die Larven aus der Zuchtanlage, ihre Kutikula (eine äußerst empfindliche zweite Haut) oder den Brei handelt, der ihnen als Futter diente: Alles tritt aus den Kreisläufen aus, tropft auf die Maschinen und durchdringt die Stockwerke der vertikalen Farm.

Es wird aber noch schlimmer:

Die Aufzeichnungen zeigen auch die Unsicherheit der vom Personal verwendeten Lösungen. Der Standort wird mitunter mit viel Wasser und einer Schaumkanone gereinigt. Um Materialien und entflohene Insekten aufzufangen, werden Planen und Kisten unter den Maschinen aufgestellt … bis hin zum „Müllsaft-Syndrom”: Der Mitarbeiter beschreibt, wie Larven in einem über einem Raum angebrachten Sack vor sich hin faulen, bevor sie als schwarze Rinnsale an den Wänden des Raumes landen.

Das Ganze ist visuell erlebbar; France3 veröffentlichte ein Video auf Instagram. Es geht auf Recherchen von “Vakita” (ein Umweltmedium) zurück. Dreck, allgegenwärtiges Ungeziefer, den “Müllsaft” der zersetzten Larven, selbst eine tote Ratte bekommt man dort zu sehen. Bei Vakita fragt man: “Wie konnte ein Unternehmen, das über 600 Millionen Euro einnahm und von höchster Regierungsebene unterstützt wurde, so enden?”

Ein Einzelfall? Wohl kaum

Die Sache ist nur die: Wer bereits Kontakt mit Insektenhaltung und -zucht hatte (etwa als Reptilienhalter), wundert sich über diese Bilder nicht sonderlich. Die Massenzucht dieser kleinen Tiere, um sie zu Nahrungsmitteln zu verarbeiten, setzt Ausmaße der Produktionsstätten voraus, deren Hygiene angesichts des massiven entstehenden Drecks kaum zu gewährleisten ist. Der Aufwand wäre immens: So viel Personal will und kann kein Unternehmen einstellen.

Kommen Politiker daher und erheben Insekten zum neuen Trend und Fleischersatz, bricht man in der Industrie in Jubelgeschrei aus und fährt die Produktion trotzdem höher und höher, denn es winken ja Förderungen. Tatsächlich entnimmt man auch der französischen Berichterstattung: „Auch in anderen Fabriken der Branche habe ich gehört, dass es nicht unbedingt sauber zuging.“ Diese Aussage stammt vom Präsidenten des Nationalen Observatoriums für Insektenzucht.

Gesundheitsgefahr

Das Mehl, das laut Eurokraten so klimafreundlich in unserem Gebäck landen soll, ist eklig genug, wenn es nur aus Insekten besteht – doch es scheint angesichts der Bilder aus der Ynsect-Fabrik allzu wahrscheinlich, dass man die Exkremente der Tiere ebenso wie bereits halb verweste Insektenleichen, die gammelnden Reste des Nahrungsbreis und sonstigen Schmutz mit zu sich nimmt, je nachdem, wie gut die Filterung funktioniert, je nachdem, wie sauber die Maschinen sind. Ist Vertrauen hier angebracht? Eher nicht. Und das zu essen, soll gesund sein? Ganz sicher nicht.

Auch für die Mitarbeiter waren die Zustände eine Gesundheitsgefahr. Schon im ersten Werk in Dole sollen Allergieprobleme in der Belegschaft bekannt gewesen sein. Vakita erlangte Zugang zu Krankenakten mehrerer Mitarbeiter. Einige „sind asthmakrank geworden und schlafen noch heute neben Inhalationskammern, nachdem sie Staub und Exkrementen der Larven ausgesetzt waren“, heißt es im Bericht.

Insekten-Verband fordert Zwangskauf der eigenen “grünen” Produkte

Und nun kommt die International Platform of Insects for Food and Feed (IPIFF) daher: ein Verband aus 79 Mitgliedern, die meisten europäische Insektenproduzenten. In einer Stellungnahme fordern sie die EU unter anderem zu Abnahmeverpflichtungen auf: Die “guten”, “grünen” Produkte müssten durch verbindliche Mindestquoten unters Volk gebracht werden. Wörtlich liest sich das so (hier ins Deutsche übersetzt):

3.1. Verpflichtung zur Einhaltung von „biobasierten und kreislauffähigen” Kriterien in strategischen Beschaffungskategorien
Empfehlung: Einführung verbindlicher Mindestquoten für den Kauf biobasierter und kreislauffähiger Produkte in bestimmten Kategorien von hoher strategischer Bedeutung, beginnend mit öffentlichen Verpflegungsdienstleistungen, Tierfutter für öffentliche landwirtschaftliche Betriebe und organischen Düngemitteln für die Landbewirtschaftung, wie in der Bioökonomie-Strategie hervorgehoben.

Planwirtschaft und Zwang also. Dies sei “die wirksamste Einzelmaßnahme, um eine sofortige Marktnachfrage zu schaffen und bestehende Arbeitsplätze zu sichern”. Würde die EU-Kommission darauf eingehen und solche Quoten für etwa öffentliche Einrichtungen verhängen, so hätten mit Pech bald unsere Kinder in Kita, Kindergarten und Schule oder unsere Patienten in den Kliniken Insekten in ihrem Kantinenessen. Insekten und all den Schmutz, der in den Produktionsstätten eben mit im “Mehl” landet. Euractiv formuliert die möglichen Konsequenzen einer solchen Vorgabe wie folgt:

Im Rahmen eines solchen Systems würde die EU öffentlichen Einkäufern erlauben, Produkte nach Nachhaltigkeitskriterien zu priorisieren – was bedeutet, dass Brüssel theoretisch den Kauf von Insektenprotein für öffentliche Einrichtungen, einschließlich Kantinen oder Schulkantinen, vorschreiben könnte.

Der gesunde Menschenverstand sagt uns: Wir wollen keine zermatschten Insekten in unserem Essen. Es ist kurios, dass man im vermeintlich fortschrittlichen Westen dazu angehalten wird, entgegen dieser Intuition zu handeln. Doch wie so oft zeigt sich: Das Bauchgefühl liegt häufig goldrichtig – und wer uns konsequent dazu auffordert, es zu ignorieren, hat nicht unser Bestes im Sinne.

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„Mobilitätsabkommen“ Kommt die nächste Masseneinwanderung bald aus Indien?

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Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, der indische Premierminister Narendra Modi und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU): freuen sich über das EU-Indien-Abkommen, doch eine Masseneinwanderung droht. Foto: picture alliance / ROPI | Sierakowski/EU

Erst Friedrich Merz, dann Ursula von der Leyen: Nach den Besuchen der Spitzenpolitiker in Indien ist neben einem Handelsabkommen auch ein „Mobilitätsabkommen“ auf den Weg gebracht worden. Auf JF-Anfrage äußert sich die Kommission und nennt Details.

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Wenn Handelsverträge zu kompliziert werden: Fallstricke des Mercosur-Abkommens

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Neue Migrationsstrategie Heiter weiter Selbstzerstörung

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Die EU setzt mit ihrer neuen Migrationsstrategie den Weg der Selbstzerstörung fort. Dabei gäbe es genug Maßnahmen, die eine Wende der Migrationspolitik herbeiführen würden.

Die EU will die Einwanderung besser steuern und stellt einen Fünfjahresplan vor. Doch der besteht in erster Linie aus einem: Realitätsflucht. Dabei gäbe es eine Reihe wirksamer Maßnahmen. Ein Kommentar.

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Bürokratiemonster oder Zukunftsmodell? Das Mercosur-Abkommen vor der Bewährungsprobe

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Für fünf Jahre EU stellt neue große Migrationsstrategie vor

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Die EU-Kommission stellt eine neue Migrationsstrategie vor. Illegale Einreisen sollen künftig besser verhindert werden und mehr Fachkräfte nach Europa gelockt werden.

Die EU-Kommission will weniger illegale Migranten und verspricht mehr Effektivität bei Abschiebungen. Zugleich soll Europa „der attraktivste Ort im globalen Wettbewerb“ um Fachkräfte werden. Mit diesen Maßnahmen will die EU das erreichen.

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Zickenkrieg in Brüssel? “Diktatorin”: Kaja Kallas rebelliert gegen Ursula von der Leyen

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Es ist kein Geheimnis, dass Ursula von der Leyen nicht besonders viele Freunde in Brüssel hat. Bislang stehen Parteiraison und Selbsterhaltungstrieb des Parteienkartells noch über persönlichen Befindlichkeiten. Doch erste Risse werden sichtbar. Kaja Kallas hat nun quasi den Fehdehandschuh hingeworfen.

Ursula von der Leyen hat in ihren beiden Amtszeiten mittlerweile so viel Macht an sich gerissen, wie keiner ihrer Vorgänger zuvor. Dies sorgt immer wieder für Kritik, zumal die nationalstaatlichen Kompetenzen so sukzessive erodieren. Doch auch innerhalb der EU-Kommission selbst scheint es mittlerweile zu gären.

So bezeichnete die (selbst wegen ihrer belligeranten Haltung gegenüber Russland immer wieder kritisierte) EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die Kommissionspräsidentin intern als “Diktatorin”, gegen die sie kaum oder gar nichts ausrichten könne. Die liberale estnische Politikerin hätte nämlich gerne mehr Macht und Einfluss. Von der Leyen (welche offensichtlich von Angela Merkel gelernt hat) jedoch scheint mit der Zerstückelung der Zuständigkeiten lieber dafür zu sorgen, dass kein anderes Kommissariat “zu viele” Kompetenzen erhält. Dies würde nämlich ihre eigene Position schwächen.

Im Falle von Kaja Kallas beispielsweise mit dem Entzug der Zuständigkeiten für den Mittelmeerraum, der Schaffung einer neuen Generaldirektion für den Nahen Osten, Nordafrika und den Persischen Golf. Diese untersteht direkt der EU-Kommission und nicht dem Kommissariat von Kallas. Auch bei ihren Personalwünschen mischte sich von der Leyen ein.

Die CDU-Politikerin, die ebenso wie ihre liberale Kollegin nach Brüssel weggelobt wurde, weil sie im eigenen Land eher eine Belastung gewesen wäre, eckt jedoch auch dort immer wieder an. Die Pfizer-Genspritzen-Affäre war hierbei nur ein Höhepunkt von vielen.

Doch während ihre männlichen Gegner keine Scheu davor haben, die EU-Kommissionspräsidentin direkt zu kritisieren, geht Kallas den indirekten Weg. Denn dieser “Leak” ist garantiert kein Zufall, sondern Strategie. Nun ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis der “Bitchfight” in Brüssel eskaliert.

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☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Digital Services Act EU will Musk-KI Grok abschalten

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Nach dem vermehrten Auftreten sexualisierter Inhalte will die EU-Kommission Elon Musks-KI Grok den Stecker ziehen. Foto: picture alliance / NurPhoto | Samuel Boivin

Die EU-Kommission geht gegen den KI-Chatbot Grok vor. Brüssel prüft wegen sexualisierter Inhalte ein Verfahren nach dem Digital Services Act – eine Abschaltung in Europa steht im Raum.

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☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Auch die EU macht Druck Bald droht der staatlich erzwungene Umstieg auf Glasfaser-Internet

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Ein verlegtes Glasfaserkabel ragt auf einer Baustelle aus dem Boden. Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE

Die Bundesnetzagentur und die EU drängen auf das Ende der Kupfernetze. Millionen Haushalte könnten zum Wechsel auf Glasfaser gezwungen werden. Damit verbunden: Zwang, höhere Preise und wachsende Marktmacht der Telekom.

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☐ ☆ ✇ TKP

Wenn chinesische Dissidenten zurückgehen

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Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei kehrte nach China zurück und gesteht, dass es sich dort inzwischen freier anfühlt als in Deutschland. Und er ist kein Einzelfall. Die Berliner Zeitung berichtet Erstaunliches über Aussagen eines chinesischen Dissidenten, der einst in der deutschen politischen und kulturellen Szene als Inbegriff eines in China verfolgten Menschen von [...]

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EU-Gelder für Ukraine: 60 Milliarden für das Militär, 30 für den Staatshaushalt

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Die EU forciert die Fortsetzung des Krieges, die Unterstützung reicht weder für das Militär oder die geforderte "Stärke auf dem Schlachtfeld" noch für den Haushalt zur Aufrechterhaltung des Staats.

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☐ ☆ ✇ apolut

Im Gespräch: Jacques Baud | Sanktioniert, entrechtet und festgesetzt!

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Im Gespräch: Jacques Baud | Sanktioniert, entrechtet und festgesetzt!
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Im Gespräch: Jacques Baud | Sanktioniert, entrechtet und festgesetzt!

Der geopolitische Analyst Jacques Baud ist schweizer Staatsbürger. Er lebt in Belgien. Mitte Dezember 2025 wurde Baud von der EU-Kommission mit Sanktionen belegt. Ein offizielles Dokument der EU hat er nie erhalten. Dasselbe Schicksal teilen mit ihm etwa 60 Personen unter ihnen auch Thomas Röper und Alina Lipp.

Die Übergriffigkeiten der EU-Kommission werden immer unverschämter, immer unerträglicher. Wer andere Meinungen vertritt, als die offizielle Propagandalinie und nichtgewählte EU-Bürokraten es gestatten, landet schnell im existentiellen Abseits.

Jacques Baud arbeitete für den Schweizer Strategischen Nachrichtendienst und war in der Zeit des Ersten Kalten Krieges für die Ostblockstaaten und den Warschauer Pakt zuständiger Analyst. Auch befasste er sich mit friedenserhaltenden Operationen der Vereinten Nationen und war an der Bekämpfung der Proliferation von Kleinwaffen bei der NATO sowie an NATO-Missionen in der Ukraine beteiligt.

Sein letztes Buch „Putin - Herr des Geschehens?“ ist im Westend Verlag erschienen.

In dem Gespräch mit Jacques Baud geht es um die Sanktionierung durch die EU, deren Hintergründe sowie um geopolitische Zusammenhänge.

Hier der Link zu einem Interview mit Jacques Baud, das wir im März 2024 mit ihm zum Ukraine-Konflikt geführt haben. Im Gespräch: Jacques Baud (Hintergrundanalyse zum Ukraine-Konflikt) https://apolut.net/im-gespraech-jacques-baud-2/

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Diebe auf der Flucht | Uli Gellermann

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Russisches Vermögen wird nicht angetastet!

Ein Meinungsbeitrag von Uli Gellermann.

Großfressig hatten von der Leyen & Co. angekündigt, sie würden das in Belgien eingefrorene russische Vermögen von 195 Milliarden Euro enteignen und der Ukraine für weitere Waffenkäufe zuschieben. Das war ein klares Bekenntnis zum Krieg und zum Raub. Jetzt gibt die EU klein bei: Der Mund war größer als der Magen.

Bedenken bei Bänkern

Die ersten Bedenken kamen von europäischen Bänkern. Sie warfen sofort die besorgte Frage auf, was denn wirtschaftliche Partner von einem Staatenkonglomerat halten sollen, dessen Banken man zwar Geld geben kann, von dem du aber nicht weißt, ob du es aus politischen Gründen nicht mehr zurückbekommst. Die wirklich großen Anleger senkten sehr schnell den Daumen.

Prinzip der Staatsimmunität

Wer das Völkerrecht befragt, erfuhr über die KI, dass es ein Prinzip der Staatsimmunität gibt, das wiederum eine Enteignung von Staaten durch andere Staaten nicht zulässt. Blöd gelaufen: Die KI hätte man auch befragen können, bevor man den dicken Maxe markiert hat. Aber man wollte kräftig mit dem Sanktion-Säbel fuchteln, in der Hoffnung, die Russen könnte man einschüchtern.

Falls, könnte, vielleicht

Jetzt rudern sie zurück: Die Merz, von der Leyen und Co. wollen der Ukraine zwar einen zinslosen Kredit über 90 Milliarden Euro für Waffenkäufe geben, aber sie werden jetzt den Kredit aus dem eigenen Haushalt zahlen. Die üblichen Medien versuchen diesen Rückzieher als eine Art Erfolg zu verkaufen: Falls Russland für die Kriegsschäden keine Entschädigung zahlen würde, dann könnten die in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerte nach dem Krieg für die „Reparationen“ herangezogen werden. Falls, könnte, vielleicht. Wiedervorlage am Sankt Nimmerleinstag.

Kackfrech in die Kameras

Zwar sind die Hardliner in der EU mit ihrer Enteignungsplanung gescheitert, aber manche wollen von ihrem feuchten Traum über russisches Eigentum nicht lassen: Kanzler Merz sagt kackfrech in die Kameras: "Und trotzdem wird das russische Vermögen genutzt." Diese Lüge wird den Tag nicht überleben.

Russen sind nicht blöd

Die Russen werden nie und nimmer so blöd sein, „Reparationen“ zu zahlen. Denn nicht sie haben die Ukraine ermuntert, sich der NATO anzubiedern. Weil die EU- und NATO-Fürsten für das Ukraine-Darlehen nicht selbst in ihre Tasche greifen, werden es wieder die kleinen Leute sein, die eine Zeche zahlen müssen, die sie weder bestellt noch verzehrt haben.

Insolvenzen produzieren Armut

Wer sich auf deutschen Straßen umsieht, kann die wahren Finanziers des NATO-Krieges in der Ukraine gut erkennen: Immer mehr Obdachlose bevölkern das Stadtbild. Die Zahl der insolventen Unternehmen in Deutschland hat 2025 den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren erreicht. Im Jahresverlauf mussten 23.900 Firmen Insolvenz anmelden – das ist ein Anstieg von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (22.070 Fälle). Alles Folgen eines Sanktionskrieges gegen Russland, der die deutsche Ökonomie schwer beschädigt. Dieser Krieg produziert Armut und Arbeitslose - die zahlen in Wahrheit für einen Krieg, den sie nicht zu verantworten haben.

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Dieser Beitrag wurde zuerst am 20. Dezember 2025 auf dem Portal Rationalgalerie veröffentlicht.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

Bildquelle: Alexandros Michailidis / shutterstock

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