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Fehlkäufe Berlins E-Bus-Projekt kriselt

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In einer comicartigen Grafik ist zu sehen, wie ein Bus auseinanderfällt – Niederländische E-Busse „Made in China“

Es ist mal wieder ein Hauptstadtdebakel: Fehlende Ladeinfrastruktur, mangelnde Reichweite und finanzielle Probleme bringen Berlins ambitioniertes Ziel einer klimaneutralen Busflotte bis 2030 in Gefahr.

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Geld für „Dekarbonisierung“ ist genauso nutzlos wie Fitnessstudio-Mitgliedschaften und Garantie-Verlängerungen.

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Gary Abernathy

Fast jeder von uns ist schon einmal Opfer von Betrügereien, Schwindeleien oder sogar gut gemeinten Projekten geworden, die nicht die Ergebnisse gebracht haben, die für das ausgegebene Geld versprochen worden waren.

So hat das neue Jahr zweifellos den jährlichen Ansturm auf Fitnessstudio-Mitgliedschaften von Amerikanern mit sich gebracht, die überzeugt sind, dass sie ihre über die Feiertage zugenommenen Pfunde wieder loswerden und wieder in Form kommen werden. Oder da ist diese erweiterte Garantie, die uns für ein großes Küchengerät aufgeschwatzt wurde, das nur kaputtgehen würde, wenn man es vom Dach eines 10-stöckigen Gebäudes fallen lassen würde. Wie sieht es mit den hohen monatlichen Gebühren für einen Streaming-Dienst aus, damit wir die eine Serie genießen können, die wir wirklich sehen wollen?

Immer wieder ziehen die Amerikaner den kürzeren und zahlen viel zu viel für Dienstleistungen, die nie halten, was sie versprechen. Nirgendwo wird das deutlicher als bei dem jahrzehntelangen Klimaschwindel, der eine Revolution in der Energiebranche versprach, um uns alle vor dem Aussterben zu retten.

In einer kürzlich erschienenen Kolumne legt William Murray, ehemaliger Chef-Redenschreiber der Umweltschutzbehörde EPA und ehemaliger Herausgeber von RealClearEnergy offen, wie weit die Versprechen der linksradikalen Umweltschützer hinter ihren Zusicherungen zurückblieben. Murray weist darauf hin, dass (laut seiner Quelle) in den letzten Jahrzehnten 20 Billionen Dollar – 20 Billionen Dollar! – vor allem von den USA und Europa ausgegeben wurden, um die Weltwirtschaft zu „dekarbonisieren”. Murray merkt an, dass diese Ausgaben „fast dem gesamten aktuellen Wert des amerikanischen BIP entsprechen”.

Das Ergebnis? „Der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen stieg trotzdem weiter. Das einzige, was erreicht wurde, war eine winzige Reduzierung des Anteils von Kohlenwasserstoffen an der gesamten Energieversorgung um nur 2 %. Einfach ausgedrückt: Da der Energie-Kuchen größer wurde und alle Formen der Energieversorgung zunahmen, hatten Kohlenwasserstoffe am Ende einen etwas geringeren Anteil an einem größeren Kuchen.“

Wenn eine derart erbärmliche Kapitalrendite in einem anderen Lebensbereich erzielt worden wäre, wären die Unternehmen, die dieses Vorhaben vorangetrieben haben, bankrott gegangen und ihr Ruf wäre ruiniert gewesen. Aber die „Klimakämpfer“ werden nur noch mutiger.

Haben erneuerbare Energien nicht große Fortschritte gemacht? Das lesen wir zumindest in den Mainstream-Medien, welche die Aussagen der Branche für erneuerbare Energien nachplappern. Aber lesen Sie sich einmal die vorsichtige Wortwahl der meisten Befürworter erneuerbarer Energien durch, wenn sie mit den Fortschritten prahlen.

Beispielsweise veröffentlichte das Renewable Energy Institute einen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Erneuerbare Energien machen 2024 90 % der Stromerzeugung in den USA aus”. Wow! Die Details waren jedoch etwas weniger beeindruckend, denn es wurde klargestellt, dass „erneuerbare Energien laut einer Untersuchung der SUN DAY Campaign unter Verwendung von Daten der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) fast 90 % der gesamten zusätzlichen Stromerzeugungskapazität der USA in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 ausmachten”.

Auf den ersten Blick könnten Leser, die den Text nicht sorgfältig lesen – oder sich nur auf die Überschrift verlassen –, denken, dass erneuerbare Energien in den ersten drei Quartalen 2024 90 Prozent der gesamten Stromerzeugung ausmachten. Das ist natürlich nicht der Fall. Der Artikel behauptete lediglich, dass 90 Prozent „der gesamten zusätzlichen Stromerzeugungskapazität der USA” aus erneuerbaren Energien stammten.

Tatsächlich berichtet die US-Energy Information Administration: „Im Jahr 2024 erzeugten die Vereinigten Staaten laut den Daten unseres Monthly Energy Review eine Rekordmenge an Energie. Die gesamte Energierzeugung der USA belief sich 2024 auf mehr als 103 Billiarden British Thermal Units, was einer Steigerung von 1 % gegenüber dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2023 entspricht.“ Mit anderen Worten: Die Branche der erneuerbaren Energien beansprucht 90 % des 1 %igen Zuwachses für sich (zumindest in den ersten drei Quartalen). Gut.

In Wirklichkeit waren die wichtigsten Energiequellen im Jahr 2024 weiterhin Erdgas und Flüssiggas (zusammen 47 %), Rohöl (27 %) und Kohle (10 %). Tatsächlich stiegen die Erdgasflüssigkeiten (9 % der gesamten Energieproduktion, wenn sie separat betrachtet werden) gegenüber 2023 um 7 %.

„ Die inländische NGPL-Produktion ist seit 2005 jedes Jahr gestiegen, weil die Erdgasproduktion und die Verarbeitungskapazitäten in den USA zugenommen haben“, heißt es in dem Bericht. Unterdessen machten alle „erneuerbaren Energien“ (Holz, Abfall, Wind, Sonne, Geothermie) zusammen die restlichen 16 % der gesamten in den USA erzeugten Energie aus. Wind trug etwas mehr als 1,5 % zur gesamten Energieerzeugung bei, Solarenergie etwas mehr als 1 %.

Hier ist der Clou: Selbst eine Kapazitätssteigerung von nur 1 % zwischen 2023 und 2024 bedeutete, dass die USA eine Rekordkapazität an Gesamtenergie erzeugten. Allerdings bietet die durch Wind- und Sonnenenergie erzeugte Stromkapazität „fast keine Zuverlässigkeit für das Stromnetz“.

Das sagen Mitch Rolling und Isaac Orr vom Substack „Energy Bad Boys“, die darauf hinweisen, dass „Wind- und Solarkapazität aufgrund ihrer Unbeständigkeit nicht mit regelbarer Kapazität gleichzusetzen ist. Unbeständige Generatoren sind aus mehreren Gründen regelbaren Ressourcen unterlegen, vor allem aber, weil die Betreiber nicht kontrollieren können, wann sie Strom erzeugen und wann nicht.“

Ein Beispiel: „Obwohl mehr Kapazitäten als je zuvor installiert sind, ist die zuverlässige Kapazität in PJM (der regionalen Übertragungsorganisation für Pennsylvania, New Jersey und Maryland) seit 2016 tatsächlich um 2 Gigawatt (GW) von 198 GW auf 196 GW zurückgegangen und liegt seit dem Höchststand der festen Kapazität im Jahr 2018 um 6,8 GW niedriger. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Spitzennachfrage laut Daten des EIA Hourly Electric Grid Monitor im Jahr 2025 mit über 160 GW neue Rekorde erreicht hat.“

Die 20 Billionen Dollar teuren Investitionen in die „Dekarbonisierung” in den USA und Europa sind kläglich gescheitert. Es wäre eine sinnvollere Verwendung von Steuergeldern, wenn die Regierungen jedem Bürger eine lebenslange Mitgliedschaft im Fitnessstudio subventionieren würden. Dann gäbe es zumindest eine geringe Chance auf eine gewisse Rendite.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2026/01/24/money-to-decarbonize-as-useless-as-gym-memberships-and-extended-warranties/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Energieversorgung Gas als Rettung? Warum 12 GW zusätzliche Gasstromleistung nicht reichen

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Inmitten herbstlich gefärbter Bäume stehen zwei ugelglasbehälter eines Gaswerks in Berlin-Mariendorf – sie produzieren Strom, aber davon zu wenig

Erneut kündigt die Politik den Bau von zwölf Gigawatt neuer Gaskraftwerke an – diesmal mit Friedrich Merz als Absender. Doch die nüchternen Zahlen zeigen: Als Backup für eine von Wind und Sonne abhängige Stromversorgung reicht das bei weitem nicht aus. Eine Analyse.

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Gaskrise, Meinungsdiktat, Deindustrialisierung – Weidel rechnet mit Merz und EU ab

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Deutschland steuert sehenden Auges auf eine neue Energiekrise zu. Das machten Alice Weidel und Tino Chrupalla auf einer Pressekonferenz der AfD-Bundestagsfraktion deutlich. Grundlage ihrer Aussagen sind offizielle Speicherstände und Marktanalysen.

Die deutschen Gasspeicher sind bereits unter die kritische Marke von 40 Prozent gefallen, in einzelnen Regionen – insbesondere in Bayern – liegen die Füllstände teilweise nur noch bei fünf Prozent. Selbst der Energiekonzern Uniper sieht die Versorgungssicherheit nicht mehr garantiert. Besonders brisant: Der drittgrößte deutsche Gasspeicher in Breitbrunn könnte dauerhaft stillgelegt werden. Süddeutschland droht damit ein handfester Gasmangel.

Weidel machte die energiepolitische Linie der vergangenen Jahre verantwortlich. Der gleichzeitige Ausstieg aus russischem Pipelinegas und aus der Kernenergie sei ein „Schuss in beide Knie“. Seit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke 2023 habe sich der Gasverbrauch zur Stromerzeugung nahezu verdoppelt. Das angeblich rettende US-Flüssiggas sei nicht nur deutlich teurer, sondern wegen logistischer Engpässe und Wintereinbrüchen in den USA zunehmend unsicher. Frisches Gas komme kaum noch in den Speichern an, sondern werde sofort verbrannt – mit weiter steigenden Preisen für Bürger und Industrie.

Die EU-Pläne, russisches Gas bis 2027 vollständig zu ersetzen, bezeichnete Weidel als realitätsfern. Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angeblich Putins Kriegskasse austrocknen wolle, würden in Wahrheit die Sparkonten der Bürger geplündert. Notwendig sei eine Rückkehr zu günstigen Lieferungen über sichere Pipelines und eine souveräne deutsche Energiepolitik. Auch Friedrich Merz müsse sich hier an frühere Aussagen erinnern, wonach ein Ausgleich mit Russland im deutschen Interesse liege.

Ein zweites zentrales Thema war die Meinungsfreiheit. Weidel kritisierte scharf den § 188 StGB, den sogenannten „Politikerbeleidigungsparagraphen“. Laut Allensbach-Umfragen fühlt sich inzwischen weniger als die Hälfte der Deutschen frei, ihre Meinung offen zu äußern. Besonders alarmierend: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen geben an, ihre Meinung nicht mehr frei sagen zu können. Hausdurchsuchungen wegen Social-Media-Posts, Kontosperrungen und privilegierte Meldewege für regierungsnahe NGOs wie HateAid würden den demokratischen Diskurs massiv beschädigen. Politiker würden so zu einer geschützten Klasse erhoben. Die AfD fordert deshalb die ersatzlose Streichung des Paragraphen.

In seiner anschließenden Rede ging Tino Chrupalla hart mit der Bundesregierung und der Union ins Gericht. Die angebliche Wirtschaftsstärke, die Friedrich Merz auf internationalen Bühnen beschwöre, sei leeres Wortgeklingel. Deutschland habe seit 2018 rund 400.000 Industriearbeitsplätze verloren, die Industrieproduktion sei um 20 Prozent eingebrochen. Für das laufende Jahr rechnet die AfD mit bis zu 30.000 Insolvenzen. Traditionsunternehmen verschwinden, Kommunen verlieren ihre Gewerbesteuereinnahmen, der Mittelstand stehe vor dem Kollaps.

Als zentrale Ursachen nannte Chrupalla ideologische Klimapolitik, Energiewende, Bürokratie und unkontrollierte Massenmigration. Allein 2025 seien über eine halbe Milliarde Euro Kindergeld ins Ausland geflossen, insgesamt summierten sich die Transfers seit 2010 auf rund fünf Milliarden Euro. Gleichzeitig explodiere die Kriminalität, No-Go-Areas entstünden, Parallelgesellschaften verfestigten sich. Die von der Regierung angekündigte „Migrationswende“ sei ein Bluff.

Die AfD fordert ein radikales Reformprogramm: Wiedereinstieg in die Kernkraft, Abschaffung der CO₂-Abgaben, Ende von Verbrennerverbot, Heizungsgesetz und Lieferkettengesetzen, massive Deregulierung sowie drastische Senkung von Steuern und Energiepreisen. In der Migrationspolitik verlangt die Partei ausnahmslose Grenzkontrollen, konsequente Abschiebungen, Sachleistungen statt Geld und einen Einbürgerungsstopp. Der deutsche Pass dürfe nur noch nach strengen Kriterien vergeben werden.

Auch zur inneren Sicherheit fand Weidel deutliche Worte. Während deutsche Medien sich auf Vorfälle in den USA stürzten, würden tägliche Messerangriffe, Gruppenvergewaltigungen und rechtsfreie Räume im eigenen Land verharmlost oder verschwiegen. „Offene Grenzen töten“, so Weidel wörtlich. Die Politik habe die Pflicht, die eigene Bevölkerung zu schützen – und versage dabei seit Jahren.

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Regierung wiegelt ab: Stromnetz angeblich stabil – Blackout-Alarm „nur Einbildung“

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Die Bundesregierung sieht keinerlei Gefahr für die Stabilität des deutschen Stromnetzes. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion erklärt sie, die Frequenz im Stromnetz habe sich jederzeit im Normalbereich bewegt – selbst an den umstrittenen Tagen im März 2025. Von einem „Beinahe-Blackout“ könne keine Rede sein.

Nach Darstellung der Regierung habe sich die Netzfrequenz jederzeit im vorgesehenen Korridor zwischen 49,80 und 50,20 Hertz bewegt. Möglich gemacht werde dies durch sogenannte Systemdienstleistungen wie Momentanreserve und Regelleistung im europäischen Verbundnetz. Diese Instrumente reichten aus, um Schwankungen auszugleichen – auch bei hoher Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen.

Bemerkenswert ist jedoch, wie entschieden die Bundesregierung Berichte zurückweist, wonach Deutschland im Frühjahr 2025 nur knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt sei. Entsprechende Darstellungen bezeichnet sie faktisch als falsch. Eine akute Gefahr habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben, kritische Situationen seien nicht eingetreten.

Gleichzeitig zeigt die Antwort zwischen den Zeilen, wie fragil das System inzwischen geworden ist. Der klassische Netzbetrieb mit großen, trägen Kraftwerken gehört der Vergangenheit an. Stattdessen setzt die Bundesregierung auf immer komplexere technische Lösungen: netzbildende Stromrichter, Batterien, Reserveleistungen und europaweite Abstimmung sollen die fehlende physikalische Stabilität ausgleichen, die konventionelle Kraftwerke früher automatisch lieferten.

Dass dafür eigens eine „Roadmap Systemstabilität“ beschlossen werden musste, spricht Bände. Der massive Ausbau wetterabhängiger Energieträger zwingt zu immer neuen Eingriffen, Regeln und Notfallplänen, um ein Netz stabil zu halten, das früher als eines der zuverlässigsten der Welt galt. Selbst Lastabwürfe – also gezielte Abschaltungen – werden nicht ausgeschlossen, auch wenn sie offiziell nur als letztes Mittel vorgesehen sind.

Die Bundesregierung erklärt das Stromnetz für stabil – doch diese Stabilität ist kein Selbstläufer mehr, sondern das Ergebnis permanenter Eingriffe, technischer Kompensation und wachsender Komplexität. Die Energiewende hat ein System geschaffen, das nur noch mit erheblichem Aufwand im Gleichgewicht gehalten werden kann. Wer das als Erfolg verkauft, verschweigt, dass Deutschland sich von einem robusten Energiesystem zu einem Hochrisiko-Konstrukt mit Dauerüberwachung entwickelt hat. Stabil ist das Netz offenbar nur noch, solange wirklich alles perfekt funktioniert.

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Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen.

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Von Jo Nova, 19.01.2026

Deutschland schaltete seine letzten drei Reaktoren im April 2023 ab, doch drei Jahre später erkannte man, dass dies ein schwerer Fehler war und will sie oder kleine modulare Reaktoren „wahrscheinlich an denselben Standorten“ wieder aufbauen.

Nach 66 Jahren unfallfreiem Betrieb der Kernenergie liegt die Ironie darin, dass Deutschland seine Atomindustrie vor allem wegen Unfällen in anderen Ländern stillgelegt hat. Doch nun räumen sie ein, dass sie mehr Strom benötigen.

Dies wäre einer der größten Rückzieher im Rahmen der vorgetäuschten Energiewende.  Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, und Bundeskanzler Merz hat dies vor wenigen Tagen auf einer Wirtschaftskonferenz offen ausgesprochen, doch die Massenmedien schweigen dazu.

Bei den Mediengruppen, die darüber berichtet haben, handelt es sich um Nischenmedien mit Namen wie Deseret News, TVPWorld und American Thinker .

Übersetzungen aus dem Video:

Bundeskanzler Merz: „Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein schwerwiegender strategischer Fehler. Wir befinden uns nun mitten in der teuersten Energiewende weltweit. Mir ist kein anderes Land bekannt, das es seiner eigenen Industrie so schwer macht.“

„Um wieder akzeptable Marktpreise für die Energieerzeugung zu erreichen, müssten wir die Energiepreise dauerhaft aus dem Bundeshaushalt subventionieren“, sagte Merz und fügte hinzu: „Das können wir auf Dauer nicht tun.“

„Wenn man das schon macht, dann hätte man wenigstens das letzte verbliebene Kernkraftwerk in Deutschland vor drei Jahren ans Netz anschließen sollen, damit man wenigstens noch über die Stromerzeugungskapazität verfügt, die wir bis dahin hatten“, sagte er.


Abdulvehab Ejup berichtet für TRT World – dem türkischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Deutschland besaß einst 19 Kernkraftwerke, die mehr als ein Viertel seines Strombedarfs deckten, doch nun verlieren sie an industrieller Energie, Solarenergie, Windkraft, Elektrofahrzeuge und nun auch noch künstliche Intelligenz, bevor diese überhaupt richtig begonnen hat:

Deutschland hingegen beobachtet, wie die digitale Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Länder mit günstigeren Ressourcen abwandern.

Zuverlässigere Stromversorgung. Und Berlins Lösung scheint zu sein: Wenn man sie nicht besiegen kann, sollte man sich ihnen anschließen. Merz hat die deutsche Opposition fallen gelassen.

Die Einführung der Kernenergie im EU-Recht öffnet deutschen Unternehmen die Tür für Investitionen in französische Projekte für kleine modulare Reaktoren.

Vor zwei Jahren zeigte eine Studie, dass  Deutschland durch den Erhalt der Kernenergie 600 Milliarden Dollar hätte einsparen und die Emissionen um 73 % senken können . Wenn den Grünen die Emissionen wirklich am Herzen lägen, hätten sie Deutschland inständig gebeten, die Kernenergie beizubehalten. Aber es ging ja nie um die wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder?

Trump hatte 2018 Recht, als er Deutschland sagte, es sei auf dem falschen Weg, und sie lachten ihn aus.

LITERATURVERZEICHNIS

Weitere Medien: The Brussels Signal ,  Deseret News, TVPWorld , The Brussels Signal , aa.com und American Thinker.

Verwandte Blogbeiträge:

Nach drei Jahren ohne Atomkraft ändert Deutschland seine Meinung. Warum?

Mit Dank an Bally in Q

https://joannenova.com.au/2026/01/german-chancellor-admits-shutting-nuclear-plants-was-a-serious-strategic-mistake-will-rebuild-nuclear/

 

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Großbritanniens Netto-Null-Ambitionen kosten 7.600 Milliarden Pfund

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Ein neuer Bericht des Institute of Economic Affairs legt nahe, dass die Netto-Null-Politik des Vereinigten Königreichs bis 2050 bis zu 7,6 Billionen Pfund kosten könnte, was deutlich über der offiziellen Schätzung der Climate Change Commission von 108 Milliarden Pfund liegt. Der Energieanalyst David Turner und andere haben öffentlichen Stellen vorgeworfen, „fantastische Annahmen” zu verwenden und [...]

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Windrad-Wahnsinn entlarvt: Tausende Anlagen werden abgerissen – Hunderttausende Tonnen Giftmüll bleiben zurück

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Berlin – Während die Bundesregierung weiter unbeirrt auf „grüne Energie“ setzt, zeigt eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage das wahre Ausmaß des Windrad-Desasters. Allein bis November 2025 wurden in Deutschland 415 Windkraftanlagen an Land zurückgebaut, in den Jahren davor sogar noch mehr. Die Zahlen stammen aus der offiziellen Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Bundestagsdrucksache 21/3531).

Seit 2020 wurden insgesamt 2.351 Windräder stillgelegt oder abgerissen. 2023 waren es 487, 2024 sogar 627 Anlagen. Der Grund: Viele der inzwischen über 30.000 installierten Windräder erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer von rund 20 Jahren. Besonders brisant: Mehr als 10.000 Anlagen sind bereits älter als 20 Jahre – eine gigantische Abrisswelle rollt an.

Doch was passiert mit dem Schrott? Laut einer Studie des Umweltbundesamtes, auf die sich die Bundesregierung selbst beruft, fallen bis 2040 bis zu 430.000 Tonnen glasfaserverstärkter Kunststoffe (GFK) aus Rotorblättern an. Hinzu kommen bis zu 212.000 Tonnen CFK-Abfälle – Materialien, für die es bis heute keine flächendeckende, sichere Recyclinglösung gibt. Die jährlichen Abfallmengen können dabei je nach Jahr auf bis zu 75.000 Tonnen anwachsen.

Besonders pikant: Für viele dieser Abfälle existieren weder belastbare Entsorgungskosten noch bundesweit einheitliche Kontrollen. Die Bundesregierung räumt offen ein, dass sie weder genaue Zahlen zu Abfallmengen pro Anlage noch zu den realen Kosten des Rückbaus liefern kann. Gleichzeitig sind illegale Abfallverbringungen längst Realität – mit bekannten Fällen von Windrad-Schrott, der nach Polen, Tschechien oder Portugal exportiert wurde.

Auch finanziell wird es teuer: Der Rückbau einer einzelnen Windkraftanlage kostet laut Behördenangaben im Schnitt zwischen 159.000 und über 300.000 Euro, je nach Leistungsklasse – ohne Garantie, dass die Entsorgung der Rotorblätter am Ende tatsächlich umweltgerecht erfolgt. Für Windräder an Land gibt es zudem keine bundesweite Pflicht zu einer Entsorgungsrücklage, anders als bei Offshore-Anlagen.

Während Politiker weiter von „Klimaschutz“ reden, wächst im Hintergrund ein gigantisches Müllproblem aus Beton, Stahl und giftigen Verbundstoffen. Die Energiewende entpuppt sich immer mehr als ökologisches und finanzielles Risiko, dessen Kosten am Ende nicht selten bei Bürgern und Kommunen hängen bleiben.

Die offiziellen Zahlen aus dem Bundestag machen deutlich: Das Windrad-Märchen von der sauberen, nachhaltigen Energie hält einer nüchternen Betrachtung kaum stand.

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Der Zusammenbruch der Energiewende könnte eine globale Spaltung bedeuten

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Vijay Jayaraj

Dieses Jahr 2025 könnte als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Energiewende zerbrach und eine sich vergrößernde Kluft zwischen ideologiegetriebener Politik und Energie-Realismus offenbar wurde.

Die Geschichte wird das Jahr 2025 wahrscheinlich als das Jahr in Erinnerung behalten, in dem die Energiekonzerne endlich aufgehört haben, so zu tun, als gäbe es eine Klimakrise. Ein Jahrzehnt lang spielte sich ein bizarres Theater des Absurden ab, in dem die Titanen der Öl- und Gasindustrie sich für ihr Kerngeschäft entschuldigten und gleichzeitig ihre Treue zu einer „grünen Wende“ bekundeten, die vor allem in der Vorstellung westlicher Bürokraten existierte. Aber der Vorhang scheint gefallen zu sein.

ExxonMobil, einer der weltweit größten Energieproduzenten, hat seine Investitionszusagen für kohlenstoffarme Technologien bis 2030 um 10 Milliarden Dollar gekürzt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, dass es von 2024 bis 2030 ein Gewinnwachstum von 25 Milliarden Dollar erwartet, das in erster Linie durch Steigerungen der Öl- und Gasproduktion angetrieben werden soll, wodurch die Tagesproduktion bis zum Ende des Jahrzehnts auf 5,5 Millionen Barrel Öläquivalent steigen wird.

Dies ist kein Unternehmen, das seine Verantwortung für den Klimaschutz aufgibt, sondern eines, das endlich erkennt, was schon lange offensichtlich ist: Der vom Klimaindustriekomplex vorgeschriebene Weg ist wirtschaftlich destruktiv und operativ unmöglich – selbst mit massiven staatlichen Subventionen.

Seit Jahren ist die globale Energiestrategie surreal. Unternehmen, welche die moderne Welt auf der Grundlage energiereicher Kohlenwasserstoffe aufgebaut hatten, schenkten denjenigen Glauben, welche die Einführung von Windkraftanlagen und Solarzellen zur Energieversorgung der Zivilisation feierten. Doch die Realität, hartnäckig und unerbittlich, hat diesem psychedelischen Rausch ein Ende bereitet.

Die Investitionen von ExxonMobil in kohlenstoffarme Technologien werden sich nach der politischen Unterstützung und der Kundennachfrage richten, so das Unternehmen. Das ist Unternehmenssprache und bedeutet, dass die Ausgaben für grüne Projekte ausgesetzt werden, solange die Regierung – mit unseren Steuergeldern – das Risiko nicht subventioniert oder solange kein Markt dafür existiert.

Megaprojekte, die einst als Zukunftsvision gepriesen wurden, stehen nun vor der Verschiebung. Warum? Weil ohne Steuergelder die Wirtschaftlichkeit der Versuche, Pflanzennährstoffe wie Kohlendioxid unterirdisch zu lagern, einfach nicht funktioniert – und dem gesunden Menschenverstand widerspricht.

Der Energiesektor vollzieht einen Wandel von einer Strategie des „um jeden Preis sauberen Wachstums” hin zu „erst Rendite, dann Wandel”. „Grüne” Projekte werden in einen sekundären Kapitalpool verbannt – als Alibi für gute PR statt als Kernaktivität.

Die europäischen Unternehmen Shell und Aker BP sowie das kanadische Unternehmen Enbridge haben sich aus der Initiative „Science Based Targets“ zurückgezogen, deren Ziel es ist, „wissenschaftlich fundierte Emissionsreduktionen“ festzulegen. Dies war ein Rückzug aus einem als „glaubwürdiges, wissenschaftlich fundiertes Netto-Null-Rahmenwerk“ bezeichneten Projekt, da es weder glaubwürdig noch wissenschaftlich fundiert war. Es war ein politischer Selbstmordpakt. Die Energiekonzerne schauten auf den Abgrund und weigerten sich, den Sprung zu wagen.

Der britische multinationale Konzern BP hat sein Versprechen aufgegeben, „Beyond Petroleum“ zu gehen, seine Ausgaben für Öl und Gas erhöht und seine Ziele für erneuerbare Energien abgeschwächt.

ENEOS Holdings, ein japanischer Raffineriebetreiber, hat seine Ziele für die Wasserstoffproduktion aufgegeben, wobei CEO Tomohide Miyata erklärte, dass „die Umstellung auf eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft sich offenbar verlangsamt“.

Diese Kehrtwenden stehen für eine Renaissance des politischen Realismus‘. Der Energiebedarf verschwindet nicht, nur weil Politiker auf Klimagipfeln Reden halten, Unternehmen Mittel für ESG-Programme bereitstellen oder Regierungen versuchen, den Verbrauch und die Auswahl von Haushaltsgeräten und Autos zu kontrollieren.

Zweifel an einer zwangsläufig zum Scheitern verurteilten „grünen“ Energiewende sind ein Sieg für alleinerziehende Mütter in den USA, die versuchen, ihr Budget für die Heizkosten im Winter aufzubringen, und für Kleinunternehmer in UK, deren Gewinnspannen durch einen der weltweit höchsten Strompreise für Gewerbekunden zunichte gemacht werden. Und für Milliarden Menschen in Entwicklungsländern könnte diese Kehrtwende die Rettung aus der seit Generationen andauernden Armut bedeuten.

Die Frage ist nun, ob die Regierungen erkennen werden, was die Unternehmen deutlich gemacht haben: dass die Energiewende eine Phantasterei war, die mit wissenschaftlicher Sprache angereichert und mit moralistischen Phrasen verbrämt wurde. Oder werden sie weiterhin Subventionen und Vorschriften erhöhen?

Sehr wahrscheinlich wird es zu einer Zweiteilung kommen: Auf der einen Seite stehen westliche Bürokratien, insbesondere in Europa, die unter Auflagen und Steuern einen wirtschaftlichen Niedergang fortsetzen, und auf der anderen Seite pragmatische Regierungen, viele davon in Asien, die mit funktionierenden Brennstoffen und Technologien Wohlstand anstreben.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://dailycaller.com/2025/12/25/opinion-energy-transition-meltdown-could-mean-global-bifurcation-vijay-jayaraj/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der Zusammenbruch der Energiewende könnte eine globale Spaltung bedeuten erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Europas „grüner“ Imperator ist nackt und friert

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Vijay Jayaraj

Europa versteht sich selbst als Vorreiter der „grünen“ Wende. Seit Jahrzehnten belehren Bürokraten in Brüssel und Politiker in Berlin die Welt über die moralische Notwendigkeit, auf Kohlenwasserstoffe zu verzichten. Sie haben ein Bild von der Europäischen Union als leuchtender Stadt entworfen, die mit Wind- und Sonnenenergie betrieben wird und eine Netto-Null-Utopie verkörpert.

Als jedoch in diesem Herbst die erste echte Kältewelle über den Kontinent hereinbrach, kollabierte diese Fassade unter dem Gewicht der physischen Realität.

Europa ist für etwa 70 % seines gesamten Energieverbrauchs von fossilen Brennstoffen abhängig. Diese Zahl ist über die Jahre hinweg unverändert geblieben, obwohl Milliarden Euro in die Solar- und Windenergieinfrastruktur investiert worden waren. Das viel gepriesene Wachstum dieser Technologien verschleiert eine grundlegende Wahrheit über Energiesysteme, die europäische Politiker in der Öffentlichkeit nicht wahrhaben wollen: Strom macht nur einen Bruchteil des gesamten Energiebedarfs aus.

Verkehr, Heizung, industrielle Prozesse und Fertigung werden nach wie vor überwiegend mit Öl, Erdgas und Kohle betrieben. Die Erfolge bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hervorzuheben und dabei das Gesamtbild der Energieversorgung zu ignorieren, ist so, als würde man sich über eine neue Haustür freuen, während der Rest des Hauses eine Ruine ist.

Ende November zeigte sich die Anfälligkeit eines wetterabhängigen Energiesystems, als die Temperaturen sanken und der Bedarf an Raumheizung stieg. Dies ist ein vorhersehbares Merkmal des Lebens in der nördlichen Hemisphäre, doch die europäische Energiepolitik scheint davon immer wieder überrascht zu sein.

Gerade als die Familien am meisten Wärme brauchten, weigerte sich der Wind zu wehen. Dies ist die „Dunkelflaute”, vor der Ingenieure seit Jahren warnen. Die Windenergieerzeugung brach um 20 % ein.

Die Betreiber des Stromnetzes, die zur Vermeidung von Stromausfällen eine Reservequelle benötigten, griffen nicht auf Batterien zurück, die für diese Aufgabe nach wie vor völlig unzureichend sind. Stattdessen nutzten sie ein Arbeitstier der heutigen Energiesysteme: Erdgas. Die Stromerzeugung aus Gas stieg um mehr als 40 %, um die Lücke zu füllen, die durch die stillgelegten Windkraftanlagen entstanden war.

In den Niederlanden lagen die Heizgradtage – ein Maß für den Wärmebedarf – um 35 % über dem Fünfjahresdurchschnitt. Daten von Mitte November zeichnen ein vernichtendes Bild vom Versagen der sogenannten erneuerbaren Energien. Zwischen dem 14. und 21. November, als die erste Kältewelle die Region erfasste, stieg der Gasbedarf in Europa um 45 % sprunghaft.

In absoluten Zahlen stieg der tägliche Gasbedarf um 0,6 Milliarden Kubikmeter pro Tag. Dies war kein allmählicher Anstieg, sondern ein durch Panik ausgelöster sprunghafter Anstieg des Heizbedarfs von Privathaushalten und Gewerbebetrieben um 75 %.

Gasspeicher waren die stillen Helden dieses Dramas, deckten diese doch in einer kritischen Woche etwa 90 % des Anstiegs des täglichen Bedarfs. Die Entnahme aus den Speichern stieg um fast 450 %.

Die Bedeutung dieser Intervention durch Erdgas kann kaum überschätzt werden. Um die 0,6 Milliarden Kubikmeter Gas in Relation zu setzen: Die Energieäquivalenz dieser Gasmenge entspricht der Tagesleistung von 220 Kernkraftwerken – eine Zahl, die fast fünfmal so hoch ist wie die gesamte Kernkraftwerksflotte Frankreichs.

Man stelle sich die Katastrophe vor, wenn Europa seine Netto-Null-Ziele erreicht und seine Gasinfrastruktur abgeschafft hätte. Es gibt kein Batteriesystem auf der Erde, weder bestehend noch in Planung, das die Leistung von 220 Kernreaktoren ersetzen könnte.

Trotz dieses rasanten Gasverbrauchs sind die Preise relativ stabil geblieben. Dies war nicht auf die Weitsicht Europas zurückzuführen. Es lag vielmehr an den „Friedensdividenden” einer möglichen Lösung des Ukraine-Konflikts und, was noch wichtiger ist, an einer Flut von Flüssigerdgas aus den Vereinigten Staaten.

Hierin liegt die größte Ironie der Geschichte: Eine gegen fossile Brennstoffe und gegen Bohrungen eingestellte Europäische Union hält ihre Bevölkerung nur dank einer fossilen Brennstoffe befürwortenden, menschenfreundlichen Regierung auf der anderen Seite des Atlantiks am Leben. Die Vereinigten Staaten haben durch die Förderung der Kohlenwasserstoffproduktion einen Überschuss geschaffen, der nun die europäischen Haushalte wärmt.

Fossile Brennstoffe sind das Lebenselixier des täglichen Lebens, insbesondere in fortgeschrittenen Gesellschaften, die nicht mit den Wunschvorstellungen von Wind- und Sonnenanbetern funktionieren können. Die Stabilität der heutigen europäischen Gesellschaft ruht auf den Schultern der amerikanischen Gasbohrer.

Die Europäische Union dient als Warnung dafür, was passiert, wenn Ideologie über Physik triumphiert. Klimavorgaben können den Wind nicht zum Wehen bringen. Der „grüne“ Kaiser hat keine Kleider – und draußen ist es kalt, Leute!

This commentary was first published by Real Clear Markets on December 16, 2025.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/17/europes-green-emperor-is-naked-and-cold/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Europas „grüner“ Imperator ist nackt und friert erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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