Nach einer Umfrage findet nur eine knappe Mehrheit, die Gebietsabtretung sei inakzeptabel. Berücksichtigt man neben anderen Vorbehalten gegenüber dem Ergebnis den eingeräumten hohen statistischen Fehler sieht es für die Politik von Kiew und Europa nicht mehr so gut aus.
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Über die die vor einer Woche unter Vermittlung der USA begonnene, neue Runde der direkten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gibt es praktisch keine offiziellen Erklärungen, die Geheimhaltung funktioniert erstaunlich gut, wenn man bedenkt, wie bei anderen Verhandlungen immer wieder Informationen an die Medien durchgestochen werden. Hier übersetze ich einen Beitrag über das, was […]
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Nach der Schock-Woche von Davos haben die Ukraine-Verhandlungen wieder Fahrt aufgenommen, weshalb wir uns in diesem Anti-Spiegel-Podcast vor allem mit der Frage beschäftigt haben, was über den Stand der Verhandlungen bekannt ist. Aber wir sind dann auch noch auf das Thema Afrika gekommen, das geopolitisch immer wichtiger wird und das auch unter den Folgen des […]
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Am letzten Wochenende fanden in Abu Dhabi von den USA vermittelte Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine statt. Die Verhandlungen hatte US-Präsident Trump erzwungen, denn Kiew war zunächst gegen direkte Gespräche mit Russland. Anschließend gab es Meldungen über eine vorübergehende Aussetzung der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine, der Putin auf Trumps Bitte […]
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Das Wall Street Journal hat in einem Artikel drei mögliche Szenarien für ein Kriegsende in der Ukraine aufgezeigt und ich habe den Artikel übersetzt. Beginn der Übersetzung: Wie Trumps Friedensbemühungen in der Ukraine verlaufen werden: Drei Szenarien Mehr Krieg ist am wahrscheinlichsten, doch die zunehmenden Spannungen in diesem Jahr könnten die Position Kiews oder Moskaus […]
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Nach der Woche von Davos habe ich besonders gespannt auf den Bericht des Deutschland-Korrespondenten gewartet, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn wieder hat der russische Korrespondent über vieles berichtet und vieles gezeigt, was diese Woche in Europa passiert ist, was deutsche Medien aber […]
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Die trilateralen Friedensgespräche zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi sind vorerst beendet. US-Sondergesandter Steve Witkoff bezeichnete sie als „sehr konstruktiv“ und kündigte Fortsetzung nächste Woche an.
Zentrale Streitpunkte: Russland fordert Abtretung von Gebieten wie Teilen des Donbass, Verzicht auf NATO-Beitritt und eine entmilitarisierte Ukraine – Forderungen, die Kiew ablehnt.
Die Gespräche fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; laut Weißem Haus wurden Sicherheitsfragen, eine Pufferzone und Kontrollmechanismen erörtert.
Die Treffen markieren die ersten direkten offiziellen Verhandlungen in dieser Konstellation seit Kriegsbeginn.
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Der Bericht des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick ausgestrahlt hat, war natürlich von der Woche in Davos beherrscht, wobei die Amerikaner die Grönland-Frage wohl mehr interessiert hat, als die Ukraine-Verhandlungen oder das düpierte Europa. Wie jede Woche habe ich den Bericht übersetzt, um zu zeigen, wie in Russland über […]
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Die vielen geopolitischen Ereignisse der letzten Woche haben am Sonntagabend auch den wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens beherrsch. Hier übersetze ich den Beitrag aus der Sendung über die russisch-amerikanisch-ukrainische Verhandlungen, die am Freitag und Samstag in Abu Dhabi stattgefunden haben und die in den nächsten Tagen fortgesetzt werden sollen. Interessant ist dabei etwas, das in […]
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Jetzt scheint alles Schlag auf Schlag zu gehen. Nach einem Treffen zwischen US-Präsident Trump mit dem ukrainischen Machthaber Selensky in Davos ist Steven Witkoff, der Sondergesandte des US-Präsidenten, in der Nacht nach Moskau geflogen und hat über drei Stunden mit Präsident Putin gesprochen. Anschließend wurde bekannt gegeben, dass schon am nächsten Tag, also heute, trilaterale […]
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Fast unbeachtet von Davos trifft sich die US-Delegation mit Putin in Moskau. Und es gibt einen Durchbruch: Rußlands Präsident stimmt heute stattfindenden Verhandlungen mit der Ukraine und den USA zu.
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Kanzler Merz hat diese Woche alle mit folgender Aussage überrascht, die von ihm eigentlich undenkbar war: „Und wenn es uns dann noch gelingt, dafür zu sorgen, dass Frieden und Freiheit zurückkehren nach Europa, dass wir einen Ausgleich finden endlich auch wieder mit unserem größten europäischen Nachbarn, nämlich Russland. Und ich sage das nicht, weil ich […]
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Dmitri Kuleba, der ehemalige ukrainische Außenminister, hat in einem Interview einige Aussagen gemacht, die Fragen aufwerfen. Der Schuss ins eigene Knie Laut Kuleba hat sich die EU mit ihrer Entscheidung, Kiew in den Jahren 2026 und 2027 90 Milliarden Euro zuzuweisen, ins eigene Knie geschossen. Er sagte in einem Interview mit der Ukrayinskaja Pravda, die […]
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Wieder habe ich am Sonntagabend am meisten auf den Bericht des Deutschland-Korrespondenten gewartet, den das russische Fernsehen jede Woche in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick zeigt, denn natürlich ist es nach einer politischen Woche, wie der vergangenen, besonders interessant, zu sehen, wie in Russland über den Zirkus berichtet wird, den man in Berlin und Brüssel als „Politik“ […]
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Der Spiegel berichtet in mindestens vier fast schon euphorischen Artikeln über das Treffen der „Koalition der Willigen“, das gestern in Paris stattgefunden hat und über dessen Ergebnisse ich bereits berichtet habe. Im Kern sind die dort verkündeten Entscheidungen für Russland inakzeptabel, denn die „Koalition der Willigen“ plant nach einem Waffenstillstand weiterhin die Entsendung von Truppen […]
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Dass die Ukraine nur wenige Stunden nach dem Treffen von Selensky mit US-Präsident Trump eine Residenz des russischen Präsidenten Putin mit 91 Drohnen angegriffen hat, ist der Versuch Selenskys, die Russen zu einer Reaktion zu provozieren, die den Friedensprozess stören und vor allem die USA wieder auf die Seite Kiews bringen soll. Allerdings hat sich […]
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Der ukrainische Machthaber Selensky tut wirklich alles, um die Friedensverhandlungen zu sabotieren. Nur wenige Stunden nach seinem Treffen mit US-Präsident Trump hat die Ukraine einen massiven Angriff mit 91 Drohnen gegen eine Residenz des russischen Präsidenten Putin durchgeführt. Die Drohnen wurden alle abgeschossen und richteten laut russischem Verteidigungsministerium keine Schäden an. Im ukrainisch-russischen Konflikt gibt […]
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Es hat bei Selensky bereits seit vielen Jahren Tradition, dass er bei internationalen Gipfeltreffen getroffene Einigungen nach wenigen Tagen wieder kassiert. Diese Tradition etablierte Selensky schon im Jahr seiner Machtübernahme, als im Dezember 2019 das letzte Treffen im Normandie-Format stattfand und Selensky nach seiner Rückkehr nach Kiew umgehend begann zu tricksen und eindeutige Formulierungen umzudeuten, […]
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Wahrscheinlich hat niemand von den Gesprächen zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Machthaber Selensky einen Durchbruch erwartet und es hat auch keinen gegeben. Aber es gab einige sehr interessante und auch unerwartete Entwicklungen, zu denen wir etwas weiter unten in diesem Artikel kommen. Zunächst war vor allem Trumps Verhandlungsstrategie interessant, denn er hat offensichtlich aus […]
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Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) wurde unter Vizepräsident Biden gegründet. Während westliche Medien es als „unabhängig“ bezeichnen, ist es in Wahrheit ein Instrument der US-Regierung zur Kontrolle der Ukraine, denn das NABU kann jeden, der den politischen Zielen der USA in der Ukraine im Wege steht, über das NABU mit einer Anklage wegen Korruption […]
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Was über Selenskys Antwort auf Trumps Friedensplan bekannt ist, liest sich tatsächlich wie Selenskys Wunschliste an den Weihnachtsmann. Im Gegensatz zu den meisten deutschen Medien hat RT die 20 Punkte so veröffentlicht, wie ukrainische Medien unter Berufung auf Selensky darüber berichtet haben, und die meisten Punkte handeln davon, was Russland alles tun und versprechen müsse […]
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Da die letzte politische Woche in den USA von zwei Themen dominiert war, nämlich einerseits den Verhandlungen der US-Delegationen mit den nach Florida gereisten Delegationen aus der Ukraine und aus Russland, und andererseits von der Veröffentlichung der Epstein-Akten, waren das auch fast die einzigen Themen des Berichts des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntag […]
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Letzte Woche gab es zwei international beachtete Auftritte des russischen Präsidenten Putin. Am Mittwoch nahm er an der Jahresendsitzung des russischen Verteidigungsministeriums teil, seine Ausführungen zur Außenpolitik habe ich hier und hier übersetzt. Am Freitag hat sich Putin vier Stunden lang live den Fragen von Journalisten und russischen Bürgern gestellt. Die Veranstaltung war von innenpolitischen […]
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Bundeskanzler Merz sagte in seiner Regierungserklärung im Bundestag heute: „Wir erleben in diesen Tagen eine große diplomatische Dynamik auf dem Weg zu einem Friedensprozess. Und erlauben Sie mir, dass ich diese Bemerkung von dieser Stelle auch mache, weil so oft nach Diplomatie gerufen worden ist, statt nach Bewaffnung der Ukraine. Meine Damen und Herren, mehr […]
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Man muss den russischen Forderungen nicht zustimmen, man darf sie sogar für ganz schlimm halten, aber es stellt sich am Ende vor allem eine Frage: Waren die Forderungen Russlands, das Anfang 2022 im Kern nichts weiter gefordert hat, als eine neutrale Ukraine, die nicht der NATO beitritt, und den Schutz der Minderheitenrechte der ethnischen Russen […]
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Nach dem Treffen zwischen der US-Delegation unter Leitung des Sondergesandten und des Schwiegersohns des US-Präsidenten einerseits und den wichtigsten europäischen Staats- und Regierungschefs andererseits haben die Europäer eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben, der zufolge man einer Einigung offensichtlich nicht näher gekommen ist. Dass es keine gemeinsame Presseerklärung mit den Amerikanern gab, bestätigt das. Schauen wir uns […]
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Letzte Woche haben das Ringen um Trumps Friedensplan für die Ukraine und der inzwischen offen ausgebrochene Streit zwischen den USA und der EU über den generellen politischen Kurs nicht nur in der EU und Russland, sondern auch in den USA die Schlagzeilen bestimmt. In seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick hat das russische Fernsehen am Sonntag über die […]
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Anti-Diplomatie: Im Vorfeld zur heutigen Friedensverhandlung haben Bundeskanzler Merz & Co. erneut das Feindbild Russland beschworen und Putin mit Hitler verglichen.
Ein Kommentar von Paul Clemente.
Am vergangenen Donnerstag verkündete die Pressesprecherin im Weißen Haus, Karoline Leavitt: Donald Trump wolle beim Ukraine-Krieg nicht länger moderieren.
„Der Präsident ist extrem frustriert über beide Seiten dieses Krieges und hat Treffen satt, die nur um des Treffens willen stattfinden. Er will keine weiteren Diskussionen. Er will Taten sehen. Er will, dass dieser Krieg ein Ende hat.“
Auf die Frage, ob Trump einen Vertreter zu den Friedensverhandlungen nach Berlin sende, erwiderte Leavitt:
„Wenn es eine echte Chance gibt, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, wenn wir das Gefühl haben, dass diese Treffen der Zeit der Vereinigten Staaten an diesem Wochenende würdig sind – dann werden wir einen Vertreter entsenden.“
Inzwischen hat Trump gleich zwei Unterhändler in die deutsche Hauptstadt geschickt: Steve Witkoff und Jared Kushner. Aber sieht der US-Präsident dort wirklich „echte Chancen“ für ein Friedensabkommen? Eher vorstellbar wäre: Dass die beiden eine Eskalation verhindern sollen. Schließlich berauschen sich deutsche Politiker zunehmend am Bellizismus. Eine Kostprobe gab Bundeskanzler Friedrich Merz vor wenigen Tagen. Auf dem CSU-Parteitag in München erklärte Merz:
Der russische Staatspräsident sei ein zweiter Hitler und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Chamberlain-Aufguss. Nein, originell ist dieser Vergleich nicht. Die Mainstream-Medien bemühen ihn fast täglich, aber: In der gegenwärtigen Situation ist er brandgefährlich. Denn mit einem Hitler kann man nicht Frieden schließen. Bei ihm verbieten sich Kompromisse oder gar Entgegenkommen. Fassen wir die Argumentation der Rede zusammen:
So wie Hitler verfolge Putinden Aufbau eines Imperiums. Wie er das macht? Ganz einfach: Indem er frühere Mitgliedsstaaten der UdSSR militärisch einkassiert. Genau da zieht Merz die Parallele zum Jahr 1938 - dem Jahr, als Hitlers finstere Pläne zur Eroberung Europas sich abzeichneten. So wie inzwischen die Absichten vom bösen Putin. O-Ton Merz:
„Das war eigentlich das Muster, das wir schon 2014 hätten sehen müssen. Und spätestens seit 2022 wissen wir es, dass es ein Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist, gegen Europa ist. Und wenn die Ukraine fällt, dann hört er nicht auf. Und genauso wenig wie 1938 das Sudetenland nicht gereicht hat. Putin hört nicht auf. Und wer heute noch glaubt, dass er damit genug hat, der soll bitte die Strategien, die Papiere, die Reden, die Auftritte von ihm genau analysieren.“
Der feuchte Traum des Kreml-Chefs sei eine
„Wiederherstellung der alten Sowjetunion in den Grenzen der alten Sowjetunion, mit einer massiven Gefährdung, auch militärischen Gefährdung der Länder, die früher einmal zu diesem Imperium dazugehört haben“.
Zum Glück blieb diese Parallelisierung nicht unwidersprochen. Der englische Historiker Jeffrey Sachs stellte gegenüber der Berliner Zeitung klar:
„Dies ist ein eklatanter Missbrauch der Geschichte, insbesondere da Deutschland – Garantiemacht des Minsker Abkommens – dieses nicht eingehalten hat und sein Versprechen von 1990, die NATO nicht zu erweitern, nicht erfüllt hat.“
Außerdem: Wenn klare Beweise für Putins imperiales Projekt existieren, weshalb benennt Merz sie nicht? Wieso zitiert er nicht? Wann haben Präsident Putin oder Außenminister Sergej Lawrow solche Pläne je geäußert? Außerdem hat Merz’ Argumentation einen Haken: Wenn Putin ehemalige UdSSR-Staaten erobern will, dann bestünde für Deutschland keine Gefahr. Schließlich gehörte es nie zur Sowjetunion. Oder? Die geniale Antwort des Bundeskanzlers: Deutschland befinde sich „zwar nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr allein im Frieden“. Das stimmt. Schließlich unterstützen wir die Ukraine durch Waffenlieferungen. Damit wurde die Bundesrepublik Kriegsteilnehmer.
So, und jetzt wird es wirklich schräg: Aus der selbstverschuldeten Involvierung leitet Merz weitere Verpflichtungen ab. Nämlich: „der Ukraine weiter Hilfe zukommen zu lassen“ - durch Aufrechterhaltung der NATO und schnelle Aufrüstung. Mit Milliarden an Steuergeldern zur Reanimierung der sanft entschlafenen Bundeswehr.
Natürlich lässt sich solche Propaganda noch toppen. Immerhin gesteht der CDU-Kanzler ein, dass Russland keine unmittelbare Bedrohung darstellt. Dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte scheint das zu wenig. Motto: Wenn schon Apokalypse, dann richtig. Folglich lautet seine Prognose:
„Wir sind Russlands nächstes Ziel“.
Bei so viel Mobilmachung gegen den neuen Hitler kann der Bundeskanzler natürlich nicht zulassen, dass USA und Ukraine „über unsere Köpfe hinweg“ verhandeln. Am Ende schließen die doch noch Frieden mit Russland. Laut AFP möchte Präsident Selenskyj den US-Vertretern nämlich einen Vorschlag unterbreiten: Das Einfrieren des ukrainischen Frontverlaufs. Wörtlich:
„Die gerechteste mögliche Option ist, stehenzubleiben, wo wir sind. Es handelt sich um einen Waffenstillstand: Die Parteien bleiben auf ihren Stellungen und versuchen anschließend, alle gemeinsamen Probleme auf diplomatischem Wege zu lösen. Ich weiß, dass Russland dies nicht positiv sieht, und ich würde mir wünschen, dass die Amerikaner uns in dieser Frage unterstützen.“
Sollte dieser Friedenspakt zustande kommen, dürfte die Zustimmung für milliardenschwere Rüstungs-Updates und Wehrpflicht auch hierzulande sinken. Das wäre eine Riesen-Enttäuschung für Waffenfirmen wie Rheinmetall. Die wittern nämlich Morgenluft, senden künftigen Geschäftspartnern Adventskalender in Form eines Panzers. Gefüllt mit Schokolade. Stolz präsentierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt sein Geschenk auf Instagram. Natürlich ohne Nennung des Absenders. Bei diesem Post wird klar: Krieg ist ein Spiel für Kinder. Aber für Erwachsene ungeeignet.
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Bild: Tiflis, Georgien - 18. September 2022: ein Plakat auf dem Balkon eines Wohnhauses, das sagt, Putin sei der neue Hitler.
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Deutsche Medien berichten nicht über die neuesten Entwicklungen im ukrainischen Korruptionsskandal, russische und ukrainische hingegen schon. Da der Skandal vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) an die Öffentlichkeit gebracht wurde, das von der US-Regierung gegründet und von ihr über das FBI kontrolliert wird, ist es klar, dass die US-Regierung hinter der Veröffentlichung steckt. Offenbar will […]
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