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2. Februar: ADAC-Präsident tritt zurück | Wirtschaftswachstum durch Mehrarbeit | Geldstrafe für AfD-Politiker

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Farbanschlag auf Brandenburger Tor: Geldstrafen für Klimaaktivisten

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Vorschau ansehen Fast zweieinhalb Jahre nach einer Farbattacke auf das Brandenburger Tor in Berlin sind vier weitere Klimaaktivisten zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Urteil erging unter anderem wegen gemeinschaftlicher gemeinschädlicher Sachbeschädigung.
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Nach 60.000 Kündigungen: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück

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Vorschau ansehen 60.000 Kündigungen in vier Wochen und ein Imageschaden für den Automobilklub: ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zieht nach seinen umstrittenen Aussagen die Konsequenzen und tritt zurück.
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„Majestätsbeleidigung“ bleibt in Deutschland strafbar

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Vorschau ansehen Ein Antrag der AfD-Bundestagsfraktion zur ersatzlosen Streichung des Paragrafen 188 im Strafgesetzbuch ist gescheitert: Es bleibt dabei, dass die Beleidigung von Politikern bis hinunter zur Kommunalebene unter Umständen besonders hart bestraft werden kann.
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Chicago Mayor Brandon Johnson Warns He Will Prosecute ICE for Arresting Illegal Migrants

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Chicago Democrat Mayor Brandon Johnson on Saturday warned federal officers that he intends to force the Chicago Police Department to arrest Immigration and Customs Enforcement (ICE) officers if he thinks they are breaking the law.

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Brand-Katastrophe von Crans-Montana: 18-Jähriger gestorben

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Vorschau ansehen Seit vier Wochen kämpfen die Ärzte darum, dass die teils schwerst verletzten Brandopfer von Crans-Montana überleben. In einem Fall haben sie den Kampf nun verloren. Die Zahl der Toten steigt auf 41.
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Mercosur-„Eklat“ in Brüssel Das erste Gebot der Brandmauer-Religion

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Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn (CDU): Kanzelt die Grünen für ihr „Nein“ zum Mercosur ab und bekennt sich zur Brandmauer. (Themenbild)

Und vergib uns unsere Schuld: Die rituelle Selbstauspeitschung wegen einer gemeinsamen Abstimmung mit der AfD zeigt, wie sehr die Brandmauer der deutschen und europäischen Politik schadet. Ein Kommentar von Frank Hauke.

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Brand in Crans-Montana: Ermittlungen gegen zwei Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde

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Vorschau ansehen Vier Wochen nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana ermittelt die Justiz nun auch gegen Verantwortliche der Gemeinde. Im Fokus stehen der frühere und der aktuelle Sicherheitsverantwortliche, nachdem bekannt geworden war, dass in der betroffenen Bar jahrelang keine vorgeschriebenen Brandschutzkontrollen stattfanden.
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Die zweite Brandmauer – wie Verwaltung beginnt, Politik zu ersetzen

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Was passiert, wenn Verwaltung nicht mehr nur umsetzt, sondern beginnt, Politik zu ersetzen? Am Beispiel Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich, wie sich Maßstäbe still verschieben – und warum Transparenz zur Nagelprobe demokratischer Fairness wird.

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Sicherheitsvorkehrungen Brandfalle AfD-Saal? Bundestag weist AfD-Kritik zurück

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Alice Weidel (Mitte r), AfD-Fraktionsvorsitzende, spricht zwischen Bernd Baumann (dahinter), Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD, und Tino Chrupalla, Co-Fraktionschef, vor Beginn der Probe-Sitzung der AfD-Bundestagsfraktion im ehemaligen Saal der FDP auf der Fraktionsebene im Bundestag.

Ist der AfD-Saal im Bundestag ein Sicherheitsrisiko für die Abgeordneten? Ja, meint deren Parlamentarischer Geschäftsführer Bernd Baumann – und zieht einen krassen Vergleich. Nun reagiert der Bundestag gegenüber der JF auf die Vorwürfe.

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Brief an Bundestagspräsidentin Klöckner Todesfalle Bundestag? AfD zieht Crans-Montana-Vergleich

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Feuerkatastrophe in der Schweiz und Bernd Baumann im Bundestag: Wie sicher ist der Fraktionssaal der AfD. Fotos: Screenshot/X /// picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler/Geisler-Fotopr

Mit einem krassen Vergleich attackiert die AfD-Bundestagsfraktion Bundestagspräsidentin Julia Klöckner: In Sachen Brandschutz sei es um den AfD-Saal im Bundestag ähnlich bestellt wie um einen Club, bei dem im schweizerischen Crans-Montana zu Silvester 40 Menschen starben.

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Waldbrände werden weniger. Trotzdem führt der Klimawandel zur Verstärkung, sofern man die Daten geeignet auswählt

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Helmut Kuntz

Im Januar des vergangenen Jahres ereignete sich in Kalifornien ein verheerendes Buschfeuer. Wie inzwischen unisono üblich, wurde dieses Ereignis dem zunehmenden, schlimmen Klimawandel zugeschrieben. Um zu zeigen, wie solche Zuordnungen durchgeführt werden und wie hemmungslos man die Daten dafür „zurechtbiegt“, anbei (wieder) etwas Information dazu.

Dieser Teil Kaliforniens brennt regelmässig…

…aber wegen des Klimawandels immer schlimmer:

Bild 1

Bild 2

Inzwischen ist bekannt geworden, dass in Kalifornien schlimmste Behördenversäumnisse (massive Besiedlung extrem gefährdeter Zonen, bis zu leeren Löschwasserspeichern und Reduzierung der Feuerwehr, Verbot einer feuerreduzierenden Waldbewirtschaftung, Funken-schlagende (nicht abgeschaltete) Strom-Freileitungen und auch geradezu irre Brandstiftung (Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Lagerfeuer im Buschland) vorlagen.
Eine zusätzliche Ironie der Klimageschichte ist, dass ausgerechnet das gewünschte Klima die dortigen Buschfeuer begünstigt (hat). Es hat dort die letzten Jahre verstärkt geregnet und damit die Vegetation gefördert. Sofern man diese nicht entfernt (was man dort wegen GRÜNer Vorgaben nicht darf) ist es genau dies, was die Auswirkungen von Buschfeuern zusätzlich verstärkt:

Bild 3

Bild 4

Wie aber auch bei uns, Beispiel Ahrtalflut oder die Flut in Valenzia, weisen Behörden Versäumnisse, gar so etwas wie Schuld, erst einmal vehement von sich und verweisen als „Beleg“ auf den Klimawandel.

Wie schlimm wütet der Klimawandel

Anbei eine Grafik (Bild 5), welche das „schlimme Wüten“ des Klimawandels visualisiert.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass diese Grafik höchst umstritten ist, aber trotzdem allgemein verwendet wird. Bei der Kritik tut sich vor allem das Potsdamer PIK („Fließbandfertiger für Klimahysterie“) hervor, ohne jedoch alternativ eine „richtigere“ Darstellung zu liefern.

Bild 5 Anm.: Die Grafik zeigt 10jahres-Mittelwerte. Datenquelle: EM-DAT. Hinweis: Den Extremwert von 1931 verursachten Fluten in China

„Spasseshalber“ diese Darstellung erweitert um eine Vorschau bis zum Jahr 2050:

Bild 5.1 Vom Autor um eine Zukunftsprojektion der Klimawandelopfer im gleichen Maßstab (Quelle: statista) ergänztes Bild 5.

Nun zeigen die Bilder 5 und 5.1 absolute Zahlen.
Relativiert man die Absolutwerte (und glaubt den Angaben von Statista), so hat der von statista im Jahrzehnt 2050 projizierte Mortalitätswert von innerhalb einem Jahrzehnt 14,5 Millionen am „Klimawandel“ Verstorbenen weltweit einen Anteil an der sonstigen Mortalität von weniger als 2 %. Man beachte aber, dass dies ein Absolutwert ist, der auch die „Opfer“, welche ohne den Klimawandel versterben werden, beinhaltet.

Eine andere Darstellung (Bild 5.2), allerdings auf Einzeljahre bezogen, zeigt einen „Klimamortalitätsanteil“ der im Jahr 2021 insgesamt Verstorbenen von kleiner 0,4 %. Berücksichtigt man, dass es solche Wettermortalitäten schon immer gab, also nur eine Steigerung dem ominösen Klimawandel zugeschrieben werden darf, dann kommt man bestimmt auf anteilige unter 0,2 … 0,1 % und „degradiert“ das „Klimawandelproblem“ damit auf das, was es ist, ein reines Nebenthema.
Noch niedriger werden die Mortalitätsanteile, wenn man beachtet, dass die Kältemortalität zwischen 5 … 10 Mal höher ist, als die durch Wärme, bedeutet, dass mehr Wärme insgesamt zu wesentlich weniger „Hot or cold exposure“ führt.

Bild 5.2 Anteile von Todesursachen im Jahr 2021. Vom Autor ergänzt

Auch für die weltweiten Ernteerträge scheint (nicht nur) der Klimawandel ein wahrer Segen zu sein.

Bild 6 Rahlf, Thomas (Ed.) (2015) : Deutschland in Daten. Zeitreihen zur Historischen Statistik, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn

Bild 7 Wikipedia

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Österreich: Zwischen 1963 und 2023 wuchs die Weltbevölkerung um das 2,5-fache, während sich die Erntemenge von Weizen, Reis und Mais mehr als vervierfachte.

Fazit

Man muss wirklich lange suchen, um einen signifikanten, negativen Einfluss des Klimawandels zu finden. Deshalb findet auch das IPCC keinen wirklichen, sondern vermutet ihn.

Waldbrände in den USA

Vorab: Die SZ veröffentlichte einen Artikel mit einer Grafik zu Waldbränden weltweit. Leider ist der Artikel dazu hinter einer Bezahlschranke:

Bild 8 SZ, globale Waldbrand-Flächengrafik von 1900 – 2020

Bild 9

Bild 10 Annual values of the U.S. Heat Wave Index, from 1895 to 2020. These data cover the contiguous 48 states.

Bild 11 Historical Fire Regime Patterns in the Southwestern United States [4]

Die Grafiken zu den USA nun zusammengefasst, um einen zeitlichen Verlaufsüberblick zu erhalten:

Bild 12 Vom Autor erstellte Zusammenfassung der vorherigen Bilder zur Gesamtdarstellung der Wildfeuerthematik in den USA im längeren, historischen Kontext.

Welche Temperatur ist beeinflussend?

In der Attributionsstudie [1] wird in den Berechnungen pauschal die weltweite Globaltemperatur angezogen. Nun sind die Wildfeuer in Los Angeles aber ein doch recht lokal begrenztes Ereignis. Wie weit die lokale Temperatur von der globalen abweichen kann, zeigt der vergleichende Temperaturverlauf im Yosemite-Nationalpark.
Man muss sich beim Bild 13 fragen, ob die sture Verwendung der Globaltemperatur nicht einen (mehr als) erheblichen Fehler zur Folge haben könnte:

Bild 13 Vom Autor (im gleichen Maßstab) übereinandergelegter Temperaturverlauf der Globaltemperatur (rot) und der lokalen vom Yosemite-Nationalpark [4] (blau)

Attributionsstudie zum Wildfeuer im Jan.2025 in Los Angeles

Inzwischen erscheinen nach größeren Extremwetterereignissen öfters schon kurz danach Studien, die „Belegen“, dass der ominöse Klimawandel daran seinen schlimmen Einfluss zeigte. Eine solche „Belegstudie“ (Attributinsstudie) wollen wir uns diesmal wieder ansehen.

Die Attributionsstudie [1]: Climate change increased the likelihood of wildfire disaster in highly exposed Los Angeles area Report finalised: January 28th 2025, ermittelte bezüglich dem letzjährigen Brandereignis die folgenden Aussagen:
(deepl-Übersetzung) Betrachtet man die Wetterbeobachtungen, so ist unter den heutigen Klimabedingungen mit einer globalen Erwärmung von 1,3 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau davon auszugehen, dass die extremen Bedingungen des Fire Weather Index (FWI), die die Brände in Los Angeles ausgelöst haben, durchschnittlich einmal in 17 Jahren auftreten werden.
Im Vergleich zu einem um 1,3 °C kühleren Klima bedeutet dies eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit um etwa 35 % und eine Zunahme der Intensität des FWI um etwa 6 %.
Dieser Trend ist jedoch nicht linear, da die Bedingungen für einen hohen FWI in den letzten Jahrzehnten schneller zugenommen haben.

Sichtung dieser Attributionsstudie

Begriffe:
FWI: Fire Weather Index
FWI1X: Peak daily January FWI (Fire Weather Index)
OND: Zeitraum von Oktober bis Dezember
LOESS smoother: nicht-parametrisches statistisches Verfahren zur Glättung von Datenreihen in Streudiagrammen, um Trends und komplexe Beziehungen ohne starre Modellannahmen sichtbar zu machen.

Attributionsstudien lassen sich nur bewerten, wenn Information über die Urdaten und dem zur Auswertung angezogenen Zeitraum vorliegen. Bei dieser Studie ist das der Fall.

Beobachtete Trends

Das folgende Bild 14 zeigt den (rücksimulierten) Verlauf des FWI1X (Peak daily January FWI (Fire Weather Index)) von 1940 bis zum Ereignis im Januar 2025. Erkennbar tritt ein Ereigniswert wie letztes Jahr öfter auf.

Man beachte, dass die Attributionsstudie zur Auswertung nur den Zeitraum von 1950 bis Jan, 2025 betrachtet. Im Bild 12 (und den vorhergehenden Einzelbildern) kann man überdeutlich sehen, dass die Einschränkung auf diesen Zeitraum mit Sicherheit wenig, bis keine wirkliche Aussage bezüglich eines „Klimawandeleinflusses“ zulässt. Die Studienautoren hat das nicht gestört.

Bild 14 [1] Figure 3.1 Teilbild. Verlauf des FWI1x über die Zeit. Mit Ergänzungen durch den Autor

Anhand der Daten von Bild 14 und dem Verlauf der Globaltemperatur berechnet die Studie nun den Temperatureinfluss auf den Fire-Index FWI1x.

Nun das Bild 15. Es zeigt die Abhängigkeit des Feuerindex von der Globaltemperatur, dargestellt durch Ereigniswerte.
Es benötigt (mehr als) sehr viel Phantasie und vor allem eine vollkommen hemmungslos angewandte Statistik, um aus den zwei (vom Autor) gekennzeichneten „Datenhaufen“ einen den Fireindex verstärkenden Einfluss durch höhere Temperatur herauszulesen. Der Studie gelingt das problemlos.

Bild 15 [1] Figure 3.1 Teilbild. Abhängigkeit des FWI1x von der Globaltemperatur. Mit Ergänzungen durch den Autor

Das Ergebnis als Grafik nun in Bild 16.
Auch bei dieser Grafik würde man fragen, ob überhaupt ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den (stur berechneten) zwei Mittelwertverläufen besteht und warum ausgerechnet um den Ereigniswert die Urdaten so weit vom Mittelwert abweichen.

Bild 16 [1] Figure 3.2 Teilbild. Vom Autor ergänzt

Erklärung zu Bild 16 [1] (deepl-Übersetzung): Abbildung 3.2: Erwartete Returnlevel in FWI1X über der Untersuchungsregion im Klima von 2025 (rote Linien) und in einem kontrafaktischem Klima (blaue Linie), geschätzt anhand des statistischen Modells. Die schattierten Bereiche stellen 95 %-Konfidenzintervalle dar, die mittels Bootstrapping-Verfahren ermittelt wurden. Die rosa Linie zeigt den Spitzenwert von FWI im Januar 2025. Die roten und blauen Markierungen auf der x-Achse geben die geschätzte Wiederkehrhäufigkeit für den 8. Januar im Klima von 2025 und im kontrafaktischen Klima an.
(a) Das kontrafaktische Klima ist 1,3 °C kühler als 2025, hat jedoch den mittleren ENSO-Zustand von Oktober bis Dezember 2024;
(b) das kontrafaktische Klima hat die GMST von 2025 und einen neutralen ENSO-Zustand (OND Niño3.4 ist auf Null festgelegt).

Die Daten aus den Grafiken (wie von Bild 16) sind dann in einer Tabelle (Bild 17) zusammengefasst:
(deepl-Übersetzung) [1]: Der beobachtete maximale tägliche FWI zwischen dem 1. und 15. Januar 2025 (die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments verfügbaren Daten) trat am 8. Januar auf. Die geschätzte Wiederkehrperiode sowie die Veränderungen in der Intensität und Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses sind in Tabelle 3.1 zusammengefasst.

Der FWI-Wert vom 8. Januar 2025 war ungewöhnlich, aber nicht beispiellos, mit einer geschätzten Wiederkehrperiode von 17 Jahren unter den aktuellen klimatischen Bedingungen und unter den aktuellen ENSO-Bedingungen. Dem Modell zufolge haben sowohl die globale Erwärmung als auch der vorangegangene ENSO-Zustand die Intensität des FWI1X im Januar um 5–6 % erhöht und die Wahrscheinlichkeit, ähnlich extreme FWI1X-Werte zu beobachten, um 30–35 % erhöht, obwohl die Unsicherheit hinsichtlich des Beitrags der globalen Erwärmung etwas höher ist. Die Trends bei GMST und ENSO sind statistisch unabhängig (mit einem Pearson-Korrelationskoeffizienten von -0,06), sodass sich diese Effekte gegenseitig verstärken: Ähnlich extreme FWI1X-Werte treten nun mit einer um 75 % höheren Wahrscheinlichkeit auf als in einer neutralen ENSO-Phase und in einem vorindustriellen Klima und sind um etwa 12 % intensiver

Bild 17 [1] Tabelle 3.1: Zusammenfassung der Ergebnisse des angepassten Modells für FWI1X. Wiederkehrperiode von 2025 FWI1X-Maximum im Klima von 2025; Wahrscheinlichkeitsverhältnis, absolute Veränderung von FWI1X und prozentuale Veränderung von FWI1X im Zusammenhang mit einer globalen Erwärmung um 1,3 °C (GMST) und mit La Niña-Bedingungen im OND 2024 (detrended Niño-Index von -1,16) im Vergleich zu neutralen Bedingungen. Hellorange zeigt einen bestmöglichen Anstieg von FWI1X an, während dunkelorange einen statistisch signifikanten Anstieg von FWI1X anzeigt.

Gemessene Wirklichkeit und Simulationen

In [5] ist eine Grafik hinterlegt welche zeigt, wie extrem die gemessene Wirklichkeit von Klimasimulationen abweichen kann. Leider werden auf solcher Basis die politischen Entscheidungen getroffen:

Bild 18 Vergleich der gemessenen Trockenheit und der klimasimulierten. Vom Autor ergänzt

Erklärung zu Bild 18 [4]: FIG. 2. (a) Area fraction of the continental United States and Mexico experiencing drought conditions (PDSI ,22) calculated from observations and raw model output. The light gray curves are individual model realizations. (b) As in (a) except for extreme drought conditions (PDSI ,24).

Fazit

Jeder Leser möge sich nun selbst ein Bild darüber machen, was von solchen Studien zu halten ist. Der Autor hat für EIKE inzwischen mehrere gesichtet und kam fast immer zu einem ähnlichen Ergebnis.

Das wundert (zumindest den Autor) auch nicht.
Sieht man die oft ellenlange Liste der Studienbeteiligten durch (hier 25 Autoren), fällt auf, dass fast immer auch eine Friederike Otto, Centre for Environmental Policy, Imperial College, London, UK, gelistet ist.
Frau Prof. Dr. Friederike Otto arbeitet am Grantham Institute Climate Change and the Environment des Imperial College London und ist Gründerin der World Weather Attribution Initiative (WWA) und ist derzeit wohl weltweit die Leitfigur und Treiberin für Attributionsstudien.
Allerdings ist sie keinesfalls neutral, sondern eine ausgewiesene Klimaaktivistin. Das muss man akzeptieren, denn von der Klimahysterie hängt ihre Reputation ab.

Dürre(n) in Deutschland

Im Frühjahr letzten Jahres erlebten Teile von Norddeutschland eine extreme Dürre. Selbstverständlich wurde auch diese von „Klimaexperten“ sofort dem Klimawandel zugeschrieben:

Bild 19 Meldung des NDR

Bild 20 Meldung des Spiegel

Dazu soll allerdings der DWD einmal gelobt werden.

Während der DWD mit seiner Ahrtal-Attributionsstudie damals eine reine Gefälligkeitsstudie ablieferte (um Merkels damals vor Ort spontan getätigte Aussage pflichtschuldigst zu bestätigen) [Link] EIKE, 19.07.2022: Wenn historisch belegte Fluten statistisch gar nicht vorgekommen sein können, wird es das Ergebnis einer Attributionsstudie sein, hat der DWD zur extremen Frühjahrstrockenheit 2025 in Norddeutschland nun eine weitere Attributionsstudie erstellt: DWD Attributionsstudie zum Niederschlagsdefizit in Norddeutschland im Frühjahr 2025

Und in dieser kommt der DWD zur Schlussfolgerung: … Die Ergebnisse zeigen keine signifikante Änderung der Wahrscheinlichkeit und der Intensität vergleichbarer Trockenperioden durch die bisherige globale Erwärmung um 1,3 °C. Auch bei einer zukünftigen Erwärmung auf eine 2 °C Erwärmung (0,7 °C wärmer als aktuell) zeigen die Berechnungen keine signifikante Änderung in der Wahrscheinlichkeit und der Intensität einer solchen Frühjahrstrockenheit. Der Einfluss des Klimawandels auf die ausbleibenden Niederschläge lässt sich daher mit der vorliegenden Methodik nicht quantifizieren.

Leider fand der Autor keine Aussagen der letztes Frühjahr bezüglich des Klimawandeleinflusses so sicheren Experten zur nun gegenteiligen DWD-Feststellung.

Aber es findet sich ja auch keine Entschuldigung des Prof. Lesch bezüglich seiner Aussage vom Jahr 2019: „Sie müssen sich nicht mal mehr warm anziehen im Winter, so warm wird’s.“, wobei eine Aussage von ihm noch schlimmer ist: „Der Klimawandel ist ausgeforscht“.

Quellen

[1] Climate change increased the likelihood of wildfire disaster in highly exposed Los Angeles area Report finalised: January 28th 2025
[2] Waldbrände in Kalifornien und Südeuropa – eine Folge des Klimawandels? – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
[3] DWD Attributionsstudie zum Niederschlagsdefizit in Norddeutschland im Frühjahr 2025
[4] Range Magazine winter 2017/2018, Jim Steele: Wildfires Separating Demagoguery from the Science

Der Beitrag Waldbrände werden weniger. Trotzdem führt der Klimawandel zur Verstärkung, sofern man die Daten geeignet auswählt erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Russenhass ist deutsche Staatstradition

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Wahlweise gelten Juden oder Russen als Verursacher allen Übels auf der Welt. Kaiser Wilhelm II. erklärte einst: „Der Rassenkrieg, der Krieg des Slawentums gegen das Deutschtum […] wenn diese Frage nicht diplomatisch gelöst werden kann, dann muss sie mit Waffengewalt entschieden werden.“ Nach dem Attentat von Sarajevo und der russischen Mobilmachung, in der Berlin eine Kriegsvorbereitung sah, erklärte Deutschland am 1. August 1914 Russland den Krieg. 2,7 Millionen Deutsche und 3,6 Millionen Russen verloren im Ersten Weltkrieg ihr Leben. Zwei Jahrzehnte später bezeichnete Adolf Hitler die Slawen als rassisch minderwertig, um seinen Vernichtungskrieg im Osten vorzubereiten: „Der Slawe ist zur Sklaverei geboren“, war ein bekanntes Verdikt des „Führers“. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Deutschland sieben Millionen Tote und die Sowjetunion 25 Millionen Tote zu beklagen. Von Oskar Lafontaine.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Merz, Wadephul, Kiesewetter

So wurde die Frage, warum es immer wieder wenigen verantwortungslosen und skrupellosen Verbrechern gelingt, Millionen Menschen in den Tod zu treiben, zum großen Thema der Nachkriegsgeneration.

Den Antislawismus der Nazis griffen die USA in der darauffolgenden Zeit auf, um ihren Kampf gegen den Kommunismus und die Sowjetunion zu führen. So bezeichnete General George S. Patton schon 1945 als Oberbefehlshaber der US-Truppen in Deutschland die Russen als Asiaten, die nur Gewalt verstünden. Sie seien kulturell und politisch unvereinbar mit dem Westen. Man hätte besser gegen die Sowjetunion weiterkämpfen sollen.

Und in der Tat kämpften die USA nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion und später gegen Russland durch Propaganda und Wirtschaftskriege und unterstützen mit Waffenlieferungen und einem gemeinsamen Kommando und Planungszentrum in Wiesbaden bis zum heutigen Tag den durch Aufrüstung und „Regime Change“ herbeigeführten Stellvertreterkrieg der ukrainischen Armee gegen Russland.

Dass ein mit der europäischen Kultur und Geschichte nicht vertrauter US-General wie Patton die Russen als kulturell unvereinbar mit dem Westen bezeichnete, mag man noch nachsehen. Aber dass die westdeutsche Nachkriegspolitik von Feindseligkeit und Hass gegen Russland geprägt war, zementierte die deutsche Teilung und befeuerte den Kalten Krieg. Der heute noch von CDU-Politikern wie Friedrich Merz, Johann Wadephul oder Roderich Kiesewetter gepflegte Russenhass geht nicht zuletzt auf Konrad Adenauer zurück, der 1946 wie Patton „Asien an der Elbe“ sah und ständig vor der sowjetischen Gefahr warnte.

Das war geschichtsvergessen und der Beginn einer verwerflichen Doppelmoral, denn die Nazis hatten nicht nur sechs Millionen Juden grausam ermordet. Auch 25 Millionen Bürger der Sowjetunion verloren in Hitlers Vernichtungskrieg ihr Leben. Sie starben auf dem Schlachtfeld, verhungerten, wurden verbrannt oder gezwungen, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln.

Tolstoi und der deutsche Idealismus

In dieser Zeit wusste zumindest das deutsche Bildungsbürgertum, dass russische und deutsche Kultur tief miteinander verbunden sind. Der Schriftsteller Iwan Turgenew nannte Deutschland sein zweites Vaterland und vertrat eine westliche, liberale Modernisierung Russlands. Fjodor Dostojewski, der von Albert Einstein hochgeschätzt wurde („Er gibt mir mehr als jeder Wissenschaftler“), kannte die Philosophie Kants, Hegels und Schopenhauers und bewunderte Goethe und Schiller. Er entfernte sich allerdings im Laufe der Zeit zunehmend vom Westen und kritisierte ihn als materialistisch und geistig leer. Für ihn war das orthodoxe Christentum das moralische Zentrum Russlands.

Auch Lew Tolstoi, der einen deutschen Hauslehrer hatte, war vom deutschen Idealismus und der Weimarer Klassik geprägt. Er wandte sich aber gegen den deutschen Militarismus und warb für eine universelle Moral der Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit.

Sankt Petersburg, lange Zeit das kulturelle Zentrum des Russischen Reiches, ist ebenso eine europäische Stadt wie Berlin, Paris oder Rom. Es ist die Geburtsstadt Putins. Die Kultur dieser Stadt hat ihn geprägt, und in diesem Geiste hielt er seine historische Rede am 25. September 2001 im Deutschen Bundestag. Er sagte: „Kultur hat nie Grenzen gekannt. Kultur war immer unser gemeinsames Gut und hat die Völker verbunden. Heute erlaube ich mir, einen großen Teil meiner Ansprache in der Sprache von Goethe, Schiller und Kant zu halten.“ Er warb für gute Nachbarschaft und Freundschaft und beschwor das „starke und lebendige Herz Russlands, welches für eine vollwertige Zusammenarbeit und Partnerschaft geöffnet ist“.

Seine ausgestreckte Hand wurde nicht ergriffen. Stattdessen wurden Zug um Zug auf Betreiben der amerikanischen Rüstungsindustrie und der Neokonservativen in Washington die ehemaligen Mitgliedstaaten des Warschauer Paktes in die NATO aufgenommen. Als auch die Ukraine und Georgien Mitglieder des westlichen Bündnisses und an der russischen Grenze US-Soldaten und Raketen stationiert werden sollten, wurde aus russischer Sicht die rote Linie überschritten. Es folgten der von den USA finanzierte Putsch auf dem Maidan, die Besetzung der Krim durch Russland, der Krieg Kiews gegen die russischsprachige Ostukraine mit 14.000 Toten und der gleichwohl völkerrechtswidrige Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine. Vier Jahre tobt jetzt dieser sinnlose Krieg, viele Menschen sind gestorben. Die Zerstörung der Ukraine geht weiter, und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht.

Putin redet heute wie einst die Slawophilen, die die Orientierung Russlands an Westeuropa, an der Aufklärung, dem Individualismus und dem Liberalismus ablehnten. Die westliche Gesellschaft, so sagt er jetzt, nähere sich dem Nihilismus, lehne moralische Normen ab und zerstöre Religion und Familie.

Warum gelang und gelingt es der deutschen Regierung nicht, als Vermittler in diesem Stellvertreterkrieg aufzutreten? Sie müsste die Lehre aus der eigenen Geschichte ziehen und erkennen: Judenhass und Russenhass haben dieselben Wurzeln. An erster Stelle steht die Projektion, eigene unerwünschte Gefühle werden auf Juden oder Russen übertragen. Wahlweise wurden oder werden Juden oder Russen als Verursacher allen Übels auf der Welt angesehen. Und selbstverständlich streben sie nach Weltherrschaft. Der verschwörungsideologische Kern dieser Dämonisierung ist unübersehbar. Der so entstandene Hass ist stabil und rationalen Argumenten nicht mehr zugänglich.

Brandts Entspannungspolitik

Anfang der Siebzigerjahre erlebten wir, wie der kulturelle Austausch den Eisernen Vorhang durchlöcherte und die Entspannungspolitik Willy Brandts Vorurteile und Feindbilder überwand. Jean Monnet, der mit anderen die Versöhnung der miteinander verfeindeten europäischen Nationen und ihre Zusammenarbeit auf den Weg brachte, soll einmal gesagt haben: „Wenn ich es noch einmal zu tun hätte, würde ich mit der Kultur beginnen.“

Kultur überwindet Grenzen und führt die Menschen zusammen. Warum versuchen wir es nicht noch einmal? Wir werden es nicht überleben, wenn wir, wie einst Wilhelm II., den „Frieden“ mit der Atommacht Russland mit Waffengewalt herbeiführen wollten.

Dieser Artikel erschien zuerst am 16. Januar 2026 in der Weltwoche Deutschland Nr. 03.26.

Titelbild: tunasalmon/shutterstock.com

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Kurz vor der Landtagswahl Baden-Württemberg: Mehrheit will Ende der Brandmauer

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Bisher hinter der Brandmauer: AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier.

Jeder zweite Baden-Württemberger plädiert dafür, daß die anderen Parteien nach der Landtagswahl in sieben Wochen mit der AfD kooperieren. Nur eine Minderheit ist laut aktueller Umfrage dagegen.

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Nach Mercosur-Abstimmung Beschämt ziehen die Grünen ihre Brandmauer wieder hoch

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Rudert nach der Abstimmung zum Mercosur-Abkommen zurück: Der Vorsitzende der deutschen Grünen-Abgeordneten im Europaparlament, Erik Marquardt. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Die Abstimmung der Grünen im Europaparlament zum Mercosur-Abkommen hat heftige Kritik ausgelöst. Nach gemeinsamen Mehrheiten mit rechten Parteien kündigen die deutschen Abgeordneten nun einen Kurswechsel an.

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Ermittlungen ins Stocken geraten Eine Million Euro Belohnung für Hinweise auf Strom-Terroristen geplant

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Anarchie-Zeichen an Berliner Stromkasten: Linke diskutieren derweil über Bekennerschreiben.

Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin prüft die Bundesanwaltschaft eine Rekordbelohnung. Die Ermittlungen gegen die linksextreme „Vulkangruppe“ kommen kaum voran.

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Berlin: 14-jähriger serbischer Intensivtäter wirft Brandsatz und fackelt Wohnung ab

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Bunt, bunter, Berlin: Am Mittwoch, den 14. Januar 2026, hat ein erst 14-jähriger Migrant in Berlin-Neukölln einen Brandsatz – mutmaßlich aus Polen-Böllern gebastelt – auf den Balkon einer Erdgeschosswohnung geworfen. Die 53-jährige Mieterin und ihr 14-jähriger Sohn erlitten Rauchvergiftungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden, ihre Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Der Täter: ein polizeibekannter Intensivtäter serbischer Nationalität.

Der Polizei zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 7:35 Uhr in der Gropiusstadt, einem Ortsteil von Neukölln, am Feuchtwangerweg. Eine Zeugin beobachtete, wie ein Jugendlicher einen Gegenstand auf einen Balkon im Erdgeschoss warf und wegrannte. Kurze Zeit später kam es zu einem lauten Knall, gefolgt von lodernden Flammen auf dem Balkon, die an der Fassade bis hinauf in den 6. Stock schlugen.

In der Erdgeschosswohnung, in der die alleinerziehende 53-Jährige mit ihrem Sohn und einer Tochter (18) wohnt, und eine Etage darüber barsten die Fenster – die Flammen griffen rasch auf die Wohnung über. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, doch die Schäden sind erheblich. Nachbarn berichteten, dass durch die Explosion das ganze Haus gebebt habe. Mutter und Sohn, die sich in der Wohnung aufhielten, wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnung ist zurzeit nicht bewohnbar.

Der 14-jährige Serbe, ein polizeibekannter Intensivtäter, konnte dank einer aufmerksamen Zeugin kurz nach der Tat in der Nähe festgenommen werden. Gegen ihn wurde wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung Haftbefehl beantragt. Allerdings soll der Bombenbastler schon wieder auf freiem Fuß sein, wie die Junge Freiheit berichtet.

Ziel des Anschlags war laut der B.Z. der 14-jährige Sohn: Nach Angaben von Anwohnern besuchten beide Jungen dieselbe Förderschule. Dem Vernehmen nach soll der serbische Jugendliche versucht haben, von seinem Mitschüler Schutzgeld zu erpressen. Die Mutter des betroffenen Jungen erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Nach Einschätzung der Nachbarn könnte genau dies das Motiv für den schweren, potenziell lebensbedrohlichen, Brandanschlag gewesen sein.

Mit nur 14 Jahren ist der Jugendliche bereits mehrfach durch Brandstiftung aufgefallen. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen “Intensivtäter”, eine Kategorie für Jugendliche, die wiederholt schwere Straftaten begehen. In Deutschland gilt ab dem 14. Lebensjahr die Strafmündigkeit, was bedeutet, dass Jugendliche ab diesem Alter für ihre Taten haftbar gemacht werden können – allerdings unter dem milderen Jugendrecht, das nicht auf Abschreckung setzt, sondern “Erziehung” und “Resozialisierung” priorisiert.

Dieser Vorfall in Neukölln – alarmierend ist dabei vor allem das junge Alter des Täters in Kombination mit der Schwere der Tat und seiner Vorgeschichte – dürfte die Debatte über eine Verschärfung des Jugendrechts und eine Absenkung der Strafmündigkeit befeuern. Beides ist längst überfällig, denn in Deutschland nimmt die Jugendkriminalität, vor allem im Zuge der Massenmigration, immer weiter zu. Im Vergleich: In der Schweiz gilt die Strafmündigkeit bereits ab zehn Jahren.

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Exklusivinterview: Wie es wirklich ablief – BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda über den „SPD-Putsch“ in Brandenburg

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Das BSW steht als Partei und Fraktion in Brandenburg vor einem Scherbenhaufen. Koalition von der SPD aufgekündigt. Alle drei BSW-Minister haben die Partei verlassen, ebenso 5 von 14 Abgeordneten. Die NachDenkSeiten sprachen vor diesem Hintergrund mit der BSW-Landesvorsitzenden Friederike Benda. Im Interview mit Florian Warweg gibt Benda Einblicke hinter die Kulissen und bringt bisher unbekannte Aspekte der Vorkommnisse in Brandenburg zutage. Ein Gespräch über die fragwürdige Rolle der SPD, eigene Fehler, „reinigende Gewitter“, Zukunftsszenarien und die vom neuen Parteichef Fabio de Masi angekündigte strategische Neuausrichtung: Angriffsmodus und Absage an die gescheiterte Brandmauer-Logik der etablierten Parteien.

Titelbild: NachDenkSeiten

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Interview Patrik Baab mit Albrecht Müller

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Der Journalist Patrik Baab hat mit dem Herausgeber der NachDenkSeiten ein Interview geführt. Anlass war dessen Ende vergangenen Jahres erschienenes Buch „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“. Hier ist der Link zum Gespräch. Und hier folgt die Inhaltsübersicht.

Inhaltsübersicht

00:00 – Einführung: Vom Bombenkrieg zur Politik
02:10 – Kindheit im Krieg: Erinnerung an Mannheim, Heilbronn, Würzburg
05:40 – Flüchtlinge, Verlust und das „Nie wieder Krieg“
09:00 – Adenauer und die Wiederbewaffnung
13:30 – Gustav Heinemann und sein Bruch mit der CDU
18:00 – Verpasste Wiedervereinigung 1952–54
22:50 – Die SPD der Nachkriegszeit und ihre Werte
27:10 – Studium, Redenschreiber bei Karl Schiller, Ostpolitik: Wandel durch Annäherung
32:30 – Willy Brandt und die neue Ära der Verständigung
36:45 – Vom Frieden zur Aufrüstung: Die vergessene Lehre
40:20 – Wie die NachDenkSeiten entstanden
45:10 – Gegenöffentlichkeit und der Preis der Unabhängigkeit
49:00 – Transatlantische Abhängigkeit und Rüstungsinteressen
53:30 – Brandmauern, Parteien und die verlorene Volksnähe
57:00 – Der Appell: „Wir wollen wieder ein Volk der guten Nachbarn sein“

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Brandenburg als Lehrstück

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Wie neue politische Konkurrenz im Machtbetrieb ausgebremst wird.

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Zwei Jahre BSW

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Man behauptet, er kennt die Partei so gut wie kein anderer. Seit seiner Gründung beobachtet der Publizist Ramon Schack die Partei aus nächster Nähe. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten geht Schack davon aus, dass die Partei ihre Zukunft wohl noch vor sich hat.

Der Beitrag Zwei Jahre BSW erschien zuerst auf .

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Brandenburgs Koalition zerbrochen – SPD und CDU im Gespräch

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Vorschau ansehen Brandenburgs Koalition zerbrochen – SPD und CDU im Gespräch

Die Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg ist geplatzt. Finanzminister Robert Crumbach trat am Montag aus dem BSW und der Fraktion aus und wechselte zur SPD. Zwei weitere BSW-Abgeordnete verließen nun am Dienstag ebenfalls die Partei. Daraufhin kündigte Ministerpräsident Dietmar Woidke die Koalition auf und kündigte an, eine Minderheitsregierung zu führen.

Durch die Austritte haben SPD und CDU nun erstmals eine rechnerische Mehrheit im Landtag. Die CDU erklärte sich bereit, mit der SPD über eine neue Regierungsbildung zu sprechen.

Die AfD fordert umgehende Neuwahlen. Woidke schloss Neuwahlen zunächst aus und begründete dies mit den Herausforderungen, vor denen das Land stehe.

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Bild: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke

Bildquelle: photocosmos1 / shutterstock

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„Frau Palla muss sich von den S21-Clowns emanzipieren!“

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Niemand weiß, wann Stuttgart 21 endlich eröffnet wird, in welcher Form und ob überhaupt. Auch die neue Chefin der Deutschen Bahn nicht. Sie werde den Staatskonzern „auf links drehen“ und aus Fehlern lernen, versprach Evelyn Palla bei ihrer Vorstellung, schwärmte nun aber über das weltweit vielleicht „beeindruckendste Bahnprojekt“. Die Neue sei schlecht gebrieft worden von Leuten, die ihr Gesicht wahren wollen und in ihrem Starrsinn sogar künftige Tragödien riskieren, meint der DB-Kritiker Christoph Engelhardt. Im Interview mit den NachDenkSeiten spricht der Physiker und Analyst über Tunnel, die keiner braucht, „Kraut-und-Rüben“-Fahrpläne und „Pappnasen“, die den Naturgesetzen entsagen, um ihre Lebenslüge zu retten. Mit ihm sprach Ralf Wurzbacher.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Zur Person

Der Physiker und Analyst Dr. Christoph Engelhardt (Jahrgang 1965) ist ein profilierter Kritiker des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 (S21). Als Gründer und Geschäftsführer der Faktencheck-Plattform WikiReal.org befasst er sich schwerpunktmäßig mit dessen Planungsmängeln. Er trat als Experte in Plananhörungen, Gerichtsverfahren und vor dem Bundestag auf und ist Co-Autor eines aktuellen Fachartikels zum Pfaffensteigtunnel, dem nächsten Großprojekt, bei dem sich aus Sicht der Autoren die Fehler von Stuttgart 21 wiederholen.

Ralf Wurzbacher: Herr Engelhardt, die neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn (DB), Evelyn Palla, soll, anders als ihre Vorgänger, wirklich etwas von der Eisenbahn verstehen, also vom operativen Betrieb und nicht nur vom Management. Sie kann sogar eine Lokomotive fahren, hat dafür eigens den Triebfahrzeugführerschein gemacht. Nach den ersten Eindrücken zu urteilen: Trauen Sie Palla den von ihr angekündigten radikalen Kurswechsel beim Staatskonzern zu?

Christoph Engelhardt: Es sind tatsächlich neue Töne, die man von ihr aus dem Bahntower hört – etwa, wenn sie von einem „kompletten Neuanfang“ spricht und davon, dass sie „den Konzern auf links drehen“ will. Das lässt große Veränderungen erwarten. Und es klingt nach einer neuen Faktenorientierung, wenn Frau Palla nun eine „lückenlose Aufklärung“ der Verzögerungen der S21-Inbetriebnahme verspricht und wenn sie sagt, die bei Stuttgart 21 begangenen Fehler dürften sich bei weiteren Großprojekten nicht wiederholen. Das macht uns natürlich besondere Hoffnung.

Was hieße es konkret, aus den Fehlern bei Stuttgart 21 zu lernen?

Nun – zunächst müsste man sich der Realität stellen, also die Fehler bei S21 benennen. Nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern in der Analyse tiefer gehen. Beispielsweise bei der jetzigen Verzögerung mit der sogenannten Digitalisierung. Hier darf man nicht Halt machen bei den Problemen des Zulieferers Hitachi, sondern muss auch die Grundfrage stellen: Bringt das neue „ETCS“-Signalsystem überhaupt die gewünschte Kapazitätserhöhung im zentralen Engpass des Tiefbahnhofs mit nur acht Bahnsteiggleisen? Man unterstellt dort mit den aktuellen Fahrplänen eine Steigerung der Zugleistung pro Stunde um 100 bis 200 Prozent durch die Digitalisierung. Tatsächlich gibt es dafür aber bisher keinen Beleg, eher Hinweise auf Kapazitätsreduktion, wie ich vor anderthalb Jahren schon einmal im Interview mit den NachDenkSeiten erläutert hatte.

Unser Gespräch drehte sich damals auch um Sicherheitsfragen …

Richtig. Wir hatten über den fehlenden Brandschutz in den Tunneln gesprochen, wozu sowohl die Bahn wie auch das Eisenbahn-Bundesamt sich bisher schlicht weggeduckt hatten. Das gilt auch für die ebenfalls schon angesprochenen weiteren offenen Fragen des Projekts. Zur Erinnerung, es geht um die viel zu schmalen Bahnsteige und den deshalb auch fehlenden Brandschutz im Tiefbahnhof, um das nicht beherrschte sechsfach überhöhte Gefälle der Bahnsteige und etwa auch um die Überflutung der unterirdischen Verkehrsanlagen zukünftig etwa einmal in 15 Jahren. Hier geht es jeweils um Leib und Leben von aberhunderten von Reisenden.

In der Politik machen sich zunehmend postfaktische Entscheidungen breit. Aber hier in der Ingenieurstechnik haben Lügen besonders kurze Beine, da holen einen die Naturgesetze erbarmungslos schnell ein, sobald der Betrieb startet oder sobald das erste Mal etwas passiert. Und dann kann bei S21 keiner sagen, er habe es nicht gewusst – auch Frau Palla nicht.

Angesichts der weit fortgeschrittenen Arbeiten ist der Punkt, die ganze Unternehmung einfach abzublasen, längst überschritten. Aber ist das Projekt wenigstens in einer Art zu retten, die das Desaster für Passagiere und Umwelt in Grenzen hält?

Auch jetzt gilt noch, dem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherzuwerfen. Erst einmal innehalten. Wir schlagen einen Faktencheck vor. Die oberirdischen Gleisanlagen können auf keinen Fall ganz verschwinden. Ob der Tiefbahnhof überhaupt oder gegebenenfalls nur für einen Bruchteil des Verkehrs genutzt werden kann, wäre erst nach einer ehrlichen Bestandsaufnahme der Sicherheitsfragen und möglicherweise umfangreichen Nachbesserungen denkbar.

Bei Erhalt der Gleisanlagen hätte sich allerdings der eigentliche Antrieb des Projekts erledigt, nämlich der, Platz für ein riesiges Immobilienprojekt im Herzen Stuttgarts zu schaffen. Hat Palla die Traute, das Traumschloss Rosensteinquartier zu beerdigen? Sehen Sie schon Bewegung bei dem Thema?

Es geht nicht um Traute. Es geht um verantwortungsvolles Handeln, um Verantwortung für die Schieneninfrastruktur des Landes und für die Sicherheit der Reisenden. Da gibt es eigentlich für die Konzernleitung keinen Spielraum, wenn man den Problemen offen ins Gesicht schaut. Würde dies schonungslos geschehen, hätte auch die Politik kein Problem, umzusteuern. Voraussetzung wäre aber, dass die Vermeidung von Gesichtsverlust nicht über die Daseinsvorsorge und den Schutz der Gesundheit gestellt würde, wie das noch aktuell der Fall ist.

Frau Palla hat offensichtlich noch nicht den Überblick über den Stand der Grundfragen des Projekts. Zuletzt wurde sie mutmaßlich vom Management des Projekts gebrieft, als sie davon sprach, Stuttgart 21 sei das „wirklich beeindruckendste Bahnhofsprojekt, das es vielleicht auf der ganzen Welt gibt“. Ich möchte sie erinnern, dass sie den „Konzern auf links drehen“ wollte. Sie wollte dabei die „Macher vor Ort“ stärken. Eigentlich kein schlechter Ansatz – aber nicht in Stuttgart.

Warum dieser Starrsinn?

Dort haben die fähigen und verantwortungsvollen Bahner das sinkende Schiff längst verlassen oder wurden gefeuert. Es wurden Pro-S21-Aktivisten eingestellt, die nur noch daran arbeiten, ihre Lebenslüge nicht eingestehen zu müssen. Frau Palla könnte schnell die Grundfragen klären, indem sie diese Leute in den Ring schickt – in einen professionellen Faktencheck mit uns Kritikern. Wenn das Projekt tatsächlich als das „beeindruckendste Bahnhofsprojekt“ auch gemessen an den anerkannten Regeln der Technik herauskommt, dann können die Bronzetafeln für das neue Wahrzeichen Stuttgarts gegossen werden.

Frau Palla wird aber erleben, dass alle kneifen. Sie wird hören, es sei doch alles schon genehmigt. Dabei wurden die Grundfragen nie geprüft: Wie viel Kapazitätssteigerung im Bahnhof bringt ETCS, wenn überhaupt? Die geplanten Züge fassen sehr viele Reisende, kommen die im Brandfall rechtzeitig vor dem Rauch in Sicherheit? Warum sollte der Kinderwagen, der auf dem geneigten Bahnsteig in Ingolstadt Nord ins Gleis rollte, das bei S21 nicht tun? Wie häufig werden mit dem Klimawandel die unterirdischen Verkehrsanlagen und der Tiefbahnhof geflutet werden? Die Geschichte wird über die handelnden Personen richten, und die Naturgesetze lassen sich von hilflosen Maßnahmen der Gesichtswahrung nicht beeindrucken.

Die Welt mag so etwas wie S21 noch nicht gesehen haben beziehungsweise muss Ewigkeiten warten, überhaupt irgendwas zu sehen. Die Eröffnung hat Palla vorsorglich auf unbestimmte Zeit verschoben und lediglich den Termin zur dann möglichen Terminierung auf Mitte 2026 gesetzt. Wann rechnen Sie mit Vollzug?

Ich schließe eine verantwortungsvolle Inbetriebnahme und einen Verkehr im Tiefbahnhof im angekündigten Umfang vollkommen aus. Was ich nicht ausschließen kann, ist Willkür in der Genehmigung des Projekts. Zu viele Menschen haben zu viel Gesicht zu verlieren, es ist nur die Frage, ob sich Frau Palla von diesen Menschen in eine tiefe Mitschuld hineinziehen lässt.

Eines von mehreren S21-Ergänzungsprojekten, welche das Gesamtprojekt irgendwie retten sollen, ist der sogenannte Pfaffensteigtunnel, der auf elf Kilometern Länge von Böblingen zum Stuttgarter Flughafen führen und dessen Bau 2026 starten soll. Inzwischen wurde grünes Licht für die Finanzierung angekündigt. Sie meinen, das Vorhaben ist einmal mehr ein Fall von Planungsunfug. Warum?

In der Tat, dieser Tunnel wäre der längste Eisenbahntunnel Deutschlands und ist das nächste Multimilliarden-Großprojekt, bei dem sich aus unserer Sicht die Fehlplanungen und Manipulationen ähnlich wie bei Stuttgart 21 wiederholen. Dieser Tunnel soll mehrere Elemente des Projekts S21 ersetzen. Wir kritisieren, dass dieser Tunnel wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist. Er wurde aber dennoch in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) gehievt, indem er mit dem hochwirtschaftlichen Ausbau der Gäubahn verknüpft wurde.

Erklären Sie bitte kurz, was es mit der Gäubahn auf sich hat.

Die Gäubahn ist die Hauptbahn von Stuttgart in Richtung Süden bis nach Singen. Sie ist Teil der Verkehrsachse Berlin-Zürich-Mailand und ein wichtiger Güterverkehrskorridor zur Entlastung der Rheintal-Schiene. Sie war 1946 von Frankreich zwischen Horb und Tuttlingen auf rund 80 Kilometern Länge auf ein Gleis zurückgebaut worden. 2018 wurde dann ein Ausbauprojekt in den BVWP aufgenommen, in dem ein Viertel dieser Strecke auf zwei Gleise ausgebaut werden sollte. Ein höchst überfälliges und hochwirtschaftliches Projekt mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von 2,7, also fast dreimal mehr Nutzen verglichen mit der Investition.

Der Pfaffensteigtunnel dagegen ist, wie wir jetzt ausgerechnet haben, extrem unwirtschaftlich mit einem NKV von maximal 0,23. In den letzten Tagen wurden die offiziellen Kosten noch einmal auf zwei Milliarden Euro erhöht. Davon werden also mindestens 1,5 Milliarden nutzlos verbrannt. Nur nach Bündelung mit dem hochwirtschaftlichen Gäubahn-Ausbau kam der Pfaffensteigtunnel gerade so auf ein NKV von 1,2 und wurde damit in den BVWP gehoben und kann außerhalb des Projekts Stuttgart 21 finanziert werden. Die Gäubahn braucht den Pfaffensteigtunnel aber gar nicht, der soll vielmehr die gescheiterte Stuttgart 21-Planung auf den Fildern zur Anbindung des Flughafens in wesentlichen Teilen ersetzen.

Mit welchem Mehrwert?

Der Tunnel soll zukünftig täglich rund 100 Personen zum Flughafen befördern, denen nicht jetzt schon die S-Bahn zur Verfügung steht. Dafür müssten die über 95 Prozent anderen Fahrgäste den mehrere Kilometer längeren und steilen Umweg über den Flughafen nehmen und verlieren durch den erzwungenen Halt mindestens drei Minuten, während die 100 durch den Milliardentunnel nicht einmal so viel Zeit sparen. Denn sie haben zum Terminal noch einen 250 Meter weiten, beschwerlichen Fußweg aus 26 Meter Tiefe vor sich.

Jetzt soll aber unten am Hauptbahnhof die Gäubahn schon 2027 gekappt werden. Das geschieht ohne betriebliche Notwendigkeit, allein um Fakten zu schaffen für die Immobilienverwertung. Da aber der Bau des Tunnels noch lange Zeit braucht, ist die absurde Konsequenz, dass die Region im Süden für etliche Jahre von Stuttgart abgehängt wird. Man schießt sich also hier massiv ins Knie.

Was haben Sie noch an dem Vorhaben auszusetzen?

Der Tunnel wird mit ein paar Minuten Fahrzeitverkürzung gerechtfertigt. Es heißt, anders könne man den Taktknoten des Deutschlandtakts im Tiefbahnhof nicht erreichen. Diese Argumentation krankt an zwei Fehlern. Zum einen ist die Gesamtstrecke mit dem milliardenteuren Tunnel gar nicht schneller als die alte Planung und das obwohl rund elf km mehr zweigleisiger Ausbau hinzukommen.

Aber viel grundlegender ist der Punkt, dass im Tiefbahnhof gar kein Taktknoten vorliegt und auch nicht möglich ist. Schaut man sich den Fahrplan eines Bahnhofs mit Integralem Taktfahrplan an, wie Zürich Hauptbahnhof, dann versammeln sich dort die Züge aller Linien zu einer festen Knotenzeit, zu der dann mit minimalem Zeitverlust während der Haltezeit umgestiegen werden kann. Die Fahrpläne des Tiefbahnhof sind das krasse Gegenteil, nur „Kraut und Rüben“. Es ist vollkommen egal, wann ein Zug ankommt, er verpasst zu jeder Minute der Stunde in etwa gleich viele Anschlüsse und die Reisenden müssen teils über 50 Minuten auf einen Umstieg warten. Eine Fahrzeitverkürzung bringt hier also überhaupt nichts. Damit entfällt auch die Rechtfertigung für weitere geplante Projekte wie den Nordzulauftunnel.

Und natürlich ist so ein Tunnel eine gigantische CO2-Sünde. Im NKV ist dieser Beitrag in skandalöser Weise bisher um einen Faktor 35 zu niedrig bewertet. Eine Fehlplanung ist der Tunnel aber auch, weil er sogar einen gravierenden Engpass schafft. Bisher hat die Gäubahn ihren eigenen Zugang zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Zukünftig muss sie sich ab dem Flughafen den Fildertunnel mit den Hauptbahnen aus Ulm/München und aus Tübingen teilen. Das ist eine erhebliche Einschränkung der Kapazität. Und außerdem fehlt dem Tunnel ein funktionierendes Rettungskonzept im Brandfall.

Das mit dem aus Ihrer Sicht fehlenden Brandschutz betrifft sämtliche Tunnel im S21-Komplex. Geschichte wiederholt sich …

Ja, leider. Ähnlich wie in den Stuttgart-21-Tunneln haben wir einen verengten Tunnelquerschnitt mit beschleunigter Rauchausbreitung, einen verengten Rettungsweg, und dennoch sollen zwei- bis viermal so viele Personen wie üblich in den Zügen unterwegs sein. Auf keinen dieser Punkte wurde im Brandschutzkonzept reagiert. So hätte man den höchstzulässigen Abstand der Rettungsstollen von 500 Metern verringern können, so wie das bei den meisten der europäischen und chinesischen Tunnel gemacht wird, für die derselbe Höchstwert gilt. Das Eisenbahn-Bundesamt schreibt, dass bei diesen Tunneln die Breite der Rettungswege und der Abstand der Rettungsstollen entsprechend der Personenzahl dimensioniert werden muss. Aber bei Stuttgart 21 und mutmaßlich auch beim Pfaffensteigtunnel wird genehmigt, ohne dass das je gemacht wurde.

Bisher wurde auf jede Kritik, die Genehmigung sei ohne die notwendigen Prüfungen erteilt worden, geradezu pampig geantwortet, dass aber die Genehmigung erteilt wurde. Es fehlt nur, dass noch ein „Bätsch!“ hinzugesetzt wird. Man hat das Gefühl, man habe mit Autisten zu tun. Deshalb mache ich mir auch jetzt keine Illusionen und rechne mit einer Fortführung dieser Arbeitsverweigerung der Behörde. Wir erleben gerade, dass wir als Einwender gegen den Tunnel vom Eisenbahn-Bundesamt ausgebootet werden. Seit anderthalb Jahren haben wir keine Bescheide auf unsere Einwendungen erhalten. Aber die Genehmigung ist wohl schon längst ausgemacht, denn der Bau des Tunnels soll am 9. Januar beginnen.

Und DB-Chefin Palla dirigiert die Geisterfahrt aus dem Führerstand?

Den Eindruck könnte man bekommen. Aber auch zum Pfaffensteigtunnel wurde Frau Palla wohl in gleicher Weise gebrieft wie zu Stuttgart 21, mutmaßlich von denselben Pappnasen. So sagte sie zuletzt auf kritische Fragen: „Meine Antwort ist kurz, der Pfaffensteigtunnel wird nicht mehr in Frage gestellt.“ Das klingt nicht danach, dass sie dieses Großprojekt wirklich selber reflektiert hat. Sie ist noch neu im Amt und kann nicht alle derart großen Projekte gleich in der Tiefe durchdringen. Entsprechend wichtig ist, dass sie sich die richtigen Berater wählt.

Um auf den Gesprächsanfang zurückzukommen: Was wäre für Sie ein Kurswechsel bei der Bahn, der den Namen verdient?

Frau Palla hat bisher im Prinzip die richtigen Ansagen gemacht, nur nicht spezifisch zu S21 oder dem Pfaffensteigtunnel. Sie muss sich von den Stuttgart-21-Clowns emanzipieren. Sollen diese unverbesserlichen Projektbefürworter doch in einem echten Faktencheck ihre Argumente verteidigen. Dann kann Frau Palla nur gewinnen: Entweder werden wir Kritiker widerlegt und man hat die beste Werbung für Stuttgart 21 und den Pfaffensteigtunnel gemacht, oder aber es wird das Schlimmste noch verhindert. In diesem Feld der Ingenieurswissenschaft können wir uns nicht dauerhaft der Wahrheit verweigern, das hält niemand durch. Die Naturgesetze sind gnadenlos.

Titelbild: (C) privat

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„Bei einem 1 Milliarde Dollar teuren Batterieprojekt in Sydney ist es zu einem katastrophalen Fehlschlag gekommen.“

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Bei X wurde soeben folgender Beitrag geladen.

„Bei einem 1 Milliarde Dollar teuren Batterieprojekt in Sydney ist es zu einem katastrophalen Fehlschlag gekommen.“

„Es handelt sich um die größte Batterieanlage der südlichen Hemisphäre, die dem Konzern Blackrock gehört und nun irreparabel beschädigt ist.“

Sie ist außerhalb jetzt außerhalb jeder Reparatur.

Der Kommantar des X-Nutzer dazu

Der Betrug des Vermögensverwaltungsunternehmens Blackrock an den australischen Steuerzahlern mit dem neuen Green-Energy-Deal ist komplett gescheitert – was für ein Betrug

🚨🇦🇺Meanwhile in Australia

“There’s been a catastrophic failure in a $1 Billion Battery Project in Sydney”

“It’s the biggest battery facility in the southern hemisphere and it’s owned by Blackrock which is now beyond repair”

Wealth Management Company Blackrock scamming… pic.twitter.com/rg6onXEFMN

— Concerned Citizen (@BGatesIsaPyscho) January 5, 2026

Der Beitrag „Bei einem 1 Milliarde Dollar teuren Batterieprojekt in Sydney ist es zu einem katastrophalen Fehlschlag gekommen.“ erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Iran: Eskalierende Proteste in Teheran und landesweit

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In den letzten 24 Stunden eskalierten die Proteste im Iran, insbesondere in Teheran und Dutzenden Städten, ausgelöst durch die dramatische Abwertung des Rials, Inflation und wirtschaftliche Not.

Am 3. Januar demonstrierten Tausende in Teheran-Vierteln wie Shahr-e Quds, Naziabad und Tehranpars mit Parolen wie „Tod Khamenei“ und „Tod dem Diktator“, reagierten auf Drohungen des Obersten Führers Ali Khamenei und stießen mit Sicherheitskräften zusammen. Die Unruhen, begonnen am 28. Dezember 2025 am Großen Basar Teherans, haben sich auf über 70 Städte ausgeweitet, mit Streiks von Händlern, Brandstiftungen und Forderungen nach Systemsturz.

Die Währungskrise mit galoppierender Inflation und steigenden Preisen treibt die Wut; Demonstranten kritisieren Korruption, Misswirtschaft und Auslandsabenteuer mit Slogans wie „Weder Gaza noch Libanon – mein Leben für Iran“. Berichte melden mindestens 19 Tote, 119 Festnahmen und 33 Verletzte; das Regime setzt Revolutionsgarden und Milizen ein, um Teheran zu sichern.

Offizielle in Israel und den USA haben offen ihre Unterstützung der Proteste zum Ausdruck gebracht.

US-Präsident Donald Trump drohte am Freitag sogar an, dass er eine Intervention auf Seiten der Protestierenden erwäge. Am Sonntag fügte er hinzu, dass die USA "hart zuschlagen" würden, wenn weitere Protestteilnehmer zu Tode kommen sollten.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat am Montag Israel und den USA vorgeworfen, zur Eskalation der Proteste beigetragen zu haben.

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Die unberichteten Brände von großen Netzbatterien

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THE MANHATTAN CONTRARIAN, Francis Menton

Die Genies, die New Yorks Energiezukunft planen, glauben, dass sie mit Hilfe von Batteriespeichern die Stromerzeugung aus fluktuierenden Wind- und Solaranlagen aufrechterhalten können. Die Idee: Bei reichlich Wind und Sonne soll der Strom für die ruhigen und dunklen Wintermonate gespeichert werden. Wie viel Speicherkapazität wird dafür benötigt? Es ist eine einfache Rechenaufgabe, doch keiner unserer vermeintlichen Experten hat sich die Mühe gemacht, die Zahlen durchzurechnen.

Trotzdem wird ohne jegliche Machbarkeitsstudie der Bau großer Batteriespeicheranlagen vorangetrieben. Das Batteriespeicherprogramm läuft zumindest teilweise, und einige Anlagen sind in ländlichen Gebieten des Bundesstaates bereits fertiggestellt und in Betrieb. Gleichzeitig sind in New York City, auch in einigen der am dichtesten besiedelten Stadtteile, deutlich größere Anlagen geplant. Gibt es dabei irgendwelche Probleme, über die wir Bescheid wissen sollten?

In einem Beitrag vom März 2024 berichtete ich über die Fortschritte unserer beiden Vorreiterstaaten im Klimaschutz beim Aufbau von Batteriespeichern im Netzmaßstab. Es stellte sich heraus, dass das Hauptproblem darin bestand, dass diese Anlagen regelmäßig von großen und gefährlichen Bränden betroffen waren. Teilweise geriet dieselbe Anlage sogar mehrmals in Brand. In dem Beitrag wurde über Großbrände in Kalifornien berichtet: im September 2023 in Valley Center im Bezirk San Diego und im September 2022 in Moss Landing südlich von San Francisco. Im Januar 2025 ereignete sich in Moss Landing ein weiterer Großbrand. (Quelle: EPA-Website )

Am 16. Januar 2025 geriet das Batteriespeichersystem Moss Landing 300 im Kraftwerk Moss Landing Vistra (Monterey County, Kalifornien) in Brand.

  • Das 300-Megawatt-System enthielt rund 100.000 Lithium-Ionen-Batterien.
  • Rund 55 Prozent der Batterien wurden durch das Feuer beschädigt.

In der Anlage in Moss Landing hatte es bereits im September 2021 und im Februar 2022 Brände gegeben.

Zurück in New York berichtete ich in meinem Beitrag vom März 2024 über nicht weniger als drei größere Brände in Batteriespeicheranlagen in diesem Bundesstaat, die sich im Jahr 2023 ereignet hatten. Das folgende Zitat stammt aus einem Artikel von Canary Media vom August 2023 :

Der Staat New York steht vor der Herausforderung, seinen ambitionierten Ausbau von Speichern für saubere Energie anzupassen, nachdem es zwischen Ende Mai und Ende Juli [2023] in drei verschiedenen Batteriespeicherprojekten zu Bränden gekommen war. … Am 31. Mai geriet zunächst eine von NextEra Energy Resources in einem Umspannwerk in East Hampton installierte Batterie in Brand. … Am 26. Juni lösten dann die Feueralarme in zwei Batteriespeichern von Convergent Energy and Power in Warwick, Orange County, aus; einer davon geriet später ebenfalls in Brand. Am 27. Juli brannte eine weitere Batterie von Convergent in einem Solarpark in Chaumont vier Tage lang.

Könnte man meinen, diese Brände würden mit der Zeit seltener? Wenn ja, dann liegt das nur daran, dass diese Brände – wie der Sozialbetrug somalischer Herkunft in Minnesota – zu jenen Themen gehören, über die die liberalen Medien einfach nicht berichten. Wie sich herausstellte, gab es erst letzte Woche einen weiteren Großbrand in der Anlage von Convergent Energy in Warwick, New York. ( Etica AG, 22. Dezember )

Am späten Abend des 19. Dezember 2025 brach in der Batteriespeicheranlage Church Street in Warwick, New York, die von Convergent Energy & Power betrieben wird, ein Feuer aus. Obwohl keine Verletzten gemeldet wurden und sich das Feuer auf einen einzelnen Container beschränkte, dauerte der Einsatz bis zum folgenden Tag an und führte zu einem gemeinsamen Einsatz mehrerer Behörden, zur Überwachung der Luftqualität und zu einer erneuten Überprüfung der Sicherheit von Batteriespeichersystemen (BESS) in der Gemeinde. Für die Einwohner und Verantwortlichen von Warwick hatte der Brand eine besondere Bedeutung. Die Stadt hat in den letzten Jahren mehrere Batteriespeichervorfälle erlebt, und jeder neue Vorfall wirft schwierige Fragen hinsichtlich des Risikos, der Notfallmaßnahmen und der Eignung bestehender BESS-Anlagen für Standorte in der Nähe von Wohnhäusern, Schulen und kleinen Unternehmen auf.

Ich kann weder in der New York Times noch auf großen Medienseiten wie CNN oder den großen Fernsehsendern einen Hinweis auf diesen Batteriebrand finden.

Die Energiespeicheranlage von Convergent Energy in Warwick verfügt über eine Anschlussleistung von 12 MW und eine Kapazität von 57 MWh. Unterdessen gibt es hier in New York City weit fortgeschrittene Pläne (wenn auch noch nicht im Bau), eine deutlich größere netzgebundene Batteriespeicheranlage in Ravenswood, Queens, zu errichten. Diese würde direkt am East River, gegenüber von East Midtown und der Upper East Side von Manhattan, liegen.

https://share.google/BIHJTRvWCj9l7lAqG

Auf der Karte kann man sehen, wie nah große Teile Manhattans an dieser Anlage liegen. Fairerweise muss man sagen, dass der Wind normalerweise aus der anderen Richtung weht, aber auch die Gebiete von Queens in der Nähe dieser Anlage sind sehr dicht besiedelt. Direkt daneben befindet sich die sogenannte Queensbridge Houses – das größte öffentliche Wohnbauprojekt des Landes.

Die geplante Kapazität des Batteriespeichers in Ravenswood beträgt 316 MW/2528 MWh – das ist etwa 25-mal so groß wie die Kapazität der Anlage in Warwick, die nun schon mindestens zweimal in Brand geraten ist.

Eine New Yorker Behörde namens NYSERDA (New York State Energy Research and Development Authority) treibt den Bau dieser Energiespeicheranlagen voran, auch in dicht besiedelten Gebieten wie Queens. Auf ihrer Website wirbt sie für das neue Batteriespeicherprojekt am Standort Ravenswood. Man mag es kaum glauben, aber ihr Verkaufsargument lautet, dass die neue Batterieanlage sauberer und umweltfreundlicher sei als die vorherigen Gaskraftwerke an diesem Standort. Hier ein Zitat von Donovan Richards, dem Bezirkspräsidenten von Queens:

„Die Zeiten der Umwelt- und Wirtschaftsungerechtigkeit in West-Queens, insbesondere für unsere historisch benachteiligten Familien im öffentlichen Wohnungsbau, neigen sich dem Ende zu. Während wir die Umwandlung des Ravenswood-Kraftwerks in einen Produzenten sauberer Energie vorbereiten, ist es entscheidend, dass die umliegende Gemeinde von diesem Wandel profitiert“, sagte Bezirkspräsident Richards.

Seltsamerweise erwähnen weder NYSERDA noch Donovan das Problem der Brände.

https://wattsupwiththat.com/2025/12/29/the-unreported-story-of-grid-scale-battery-fires/

 

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Sabotageverdacht nach Raffinerie-Explosionen: Ukraine im Fokus

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Zwei Explosionen, zwei Raffinerien, zwei EU-Staaten – und das am selben Tag. Während Brüssel den Ausstieg aus russischer Energie beschließt, geraten die letzten Pipeline-Partner Russlands …

Der Beitrag Sabotageverdacht nach Raffinerie-Explosionen: Ukraine im Fokus erschien zuerst auf Contra24.

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