Von Jo Nova, 28.01.2026
„Es ist nur eine Frage der Zeit“, sagt Danny Price, Chef von Frontier Economics.
Obwohl es ein Feiertag war, explodierten die Preise in Südaustralien am Abend des Australia Day förmlich. Der Preisanstieg erreichte einen Höchststand von sage und schreibe 20.000 Dollar und blieb dort drei lange Stunden lang…

AEMO interaktive Grafik und Werte, wird 5 min. aktualisiert
Das australische Stromnetz steht während Hitzewellen in mehreren Städten vor unvermeidlichen „erheblichen Ausfällen“, da erneuerbare Energien den Bedarf nicht decken können, warnt ein wichtiger Energiepolitiker.
Von Patrick Starick, The Advertiser
Der Durchschnittspreis für jede Stunde des 24-Stunden-Zeitraums in Südaustralien betrug 2.457 Dollar pro Megawattstunde.
Danny Price, Chef von Frontier Economics und einer der Hauptverantwortlichen für die Energiepolitik auf Landes- und Bundesebene, warnt davor, dass erneuerbare Energien den hohen Strombedarf nicht decken können. Er prognostiziert erhebliche Stromausfälle und hohe Preise.
Die Spotpreise für Strom im Großhandel in Südaustralien schnellten am windstillen Montagabend fast auf die Grenze von 20.000 Dollar pro Megawattstunde hoch. Die Haushaltsbatterien leer waren und die Windstromerzeugung ging zurück. Dies veranlasste den australischen Energiemarktbetreiber, um 20:42 Uhr eine Warnung vor niedrigen Reserven herauszugeben.
„Es ist nur eine Frage der Zeit. Es wird passieren. Daran besteht kein Zweifel. Das System wird von Jahr zu Jahr fragiler, und das liegt daran, dass weniger Kohlekraftwerke genutzt werden.“
Dan Lee von WattClarity verfolgte den Füllgrad der großen Batterien in Südaustralien und berichtet, dass sie gegen 20:30 Uhr fast leer waren. Die 1,5-GWh-Batterie hatte nur noch 66 MWh – sie war so gut wie leer.

Netzbatterien, Gespeicherte Energie am 27.01.2026, Quelle: ez2view-Trendeditor-Widget
Dieses Ergebnis ist vielleicht nicht überraschend, da ein Großteil der Batteriekapazität der Region nur etwa zwei Stunden beträgt, während die Periode anhaltend hoher Preise mehr als drei Stunden andauerte und viele Batterien im Laufe des Abends keine Energie mehr speicherten.
Danny Price fand es „sehr, sehr glücklich“, dass die Hitzewellen Australien bisher hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen getroffen haben.
Der Staat befand sich stundenlang im Ausnahmezustand (LOR1 – Mangel an Reserven, Stufe 1). Daher konnte jeder unerwartete Ausfall einer Einheit oder ein Leitungsbruch das System zum Zusammenbruch bringen.
Um das australische Stromnetz zu stabilisieren, brauchen wir also offensichtlich mehr Feiertage und Wochenenden an denen die Industrie und Verwaltung Pause machen?
Der Beitrag Australien droht laut einem Netzexperten ein „katastrophaler“ nationaler Stromausfall. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

Nach dem islamistischen Massaker von Bondi Beach kündigte Australiens Regierung ein entschiedeneres Vorgehen gegen „Haßrede“ an. Jetzt wird ausgerechnet einem Islamkritiker das Visum entzogen.
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Wenn Sozialisten ein Land regieren, ist es mit dem gesunden Menschenverstand oftmals vorbei. So auch in Australien, wo die Energiewende zu enormen Problemen führt – und die von der Regierung angebotene Lösung es nicht besser macht.
Weil es gerade zur Mittagszeit oftmals einen Überschuss an Solarstrom gibt, während nachts konventionelle Kraftwerke die Versorgung übernehmen müssen, kam die sozialistische Regierung Australiens auf eine glorreiche Idee: Gratisstrom für drei Stunden für private Haushalte. Nun gut, wirklich gratis ist der Strom nicht, weil die Solarstromproduzenten über Subventionen bezahlt werden, doch mit dieser Aktion will die Labour-Regierung den Stromverbrauch etwas umlenken.
Allerdings ging der Plan nicht wirklich auf – zumindest nicht so, wie es die realitätsfernen Planer in Canberra gerne gehabt hätten. Denn die Bürger nahmen dieses Angebot tatsächlich verstärkt in Anspruch und sorgten damit für eine Überlastung des Stromnetzes. Denn dieses ist einfach nicht für eine solche exzessive Beanspruchung ausgelegt. Nun wurde das Versprechen wieder einkassiert.
Der “Gratisstrom” soll nun nämlich auf 24 Kilowattstunden pro Tag gedeckelt werden. Die Begründung dafür: Die Regierung fürchtet den “Missbrauch” durch Besitzer von Elektroautos und Heimspeichern. Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, was hier passiert. Würde auch nur ein Viertel der privaten Haushalte des Landes versuchen, in diesen Gratisstunden nennenswert Strom zu ziehen, wäre die Überlastung vorprogrammiert. Kein bestehendes Stromnetz ist dafür ausgelegt. Sicherungen würden fliegen, Ortsnetztransformatoren überhitzen, ganze Straßenzüge im Dunkeln liegen – und das im besten Fall. Im schlechteren Fall verabschieden sich Leitungen und Trafos spektakulär mit Feuern und Explosionen.
Genau darauf weisen selbst die Stellungnahmen hin, die das Ministerium offenbar widerwillig zur Kenntnis genommen hat. “Sehr hohe Verbrauchsspitzen” könnten lokale Netze überlasten und zu steigenden Netzkosten führen. Anders ausgedrückt: Es knallt und wird teuer. Nicht zu vergessen, dass die Netzbetreiber ihre Kosten auch gedeckt sehen wollen und zum Ausgleich die Abend- und Nachttarife in die Höhe schrauben.
Australien ist ein weiteres Beispiel dafür, wie eine grün-sozialistische Politik nicht nur unnötige Probleme verursacht, sondern diese auch noch verschlimmert. Man kann nicht hingehen, physikalische und marktwirtschaftliche Prinzipien einfach ignorieren und darauf hoffen, dass dies schon irgendwie funktioniert. Doch wenn die Realität durch Ideologie ersetzt wird, kommt selten etwas Gutes dabei heraus.

Auf einen islamistischen Anschlag antwortet Australiens Mitte-Links-Regierung mit neuen Gesetzen gegen „Haßverbrechen“. Kritik daran hagelt es nicht nur von rechts.
Dieser Beitrag „Angriff auf die Meinungsfreiheit“ Australiens neuer Haßwahn wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
John Mikkelsen
[Wie sich doch die Entwicklungen gleichen – hier in Australien. A. d. Übers.]
Während wir uns dem Beginn eines neuen Jahres nähern, lohnt es sich, noch einmal zusammenzufassen, wie die Labour-Partei einige wichtige Energieversprechen in Bezug auf „Netto-Null“ umgesetzt hat.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels bleiben Premierminister Anthony Albanese noch einige Wochen Zeit, um sein vor den Wahlen 2022 etwa 100 Mal wiederholtes Versprechen einzulösen, dass die Strompreise bis 2025 um 275 Dollar sinken würden. Stattdessen enthält der Weihnachtssack des Weihnachtsmanns eine Botschaft vom Grinch, Finanzminister Jim Chalmers, der die Rückerstattungen des Bundes beendet. Gleichzeitig steigt die Inflation und es gibt Anzeichen dafür, dass auch die Zinssätze wieder steigen werden, was einen weiteren Schlag für die Australier bedeutet, die mit Hypotheken, steigenden Mieten, Lebensmittel- und Kraftstoffpreisen zu kämpfen haben, die alle mit ihren Energiekosten zusammenhängen.
Die Realität ist, dass die durchschnittlichen Strompreise für Haushalte in einigen Bundesstaaten um etwa 1200 Dollar gestiegen sind, für Unternehmen, die ums Überleben kämpfen, sogar noch viel mehr. Viele haben bereits den Stecker gezogen oder unser Land verlassen.
Keine Sorge, wenn Sie ein Großverbraucher wie die Aluminiumhütte Tomago von Rio Tinto oder das angeschlagene Stahlwerk Whyalla sind: Unsere Regierung hat Milliarden im Weihnachtsstrumpf, um „bezahlbaren“ Strom zu subventionieren, obwohl die Staatsverschuldung bald die Billionen-Dollar-Marke überschreiten wird. In diesem Fall ist „bezahlbar” nicht unbedingt gleichbedeutend mit „zuverlässig”, da der Trend zu intermittierenden, unzuverlässigen und kostspieligen erneuerbaren Energien immer stärker wird, so dass die kommenden Jahre interessant werden dürften.
Für diejenigen Grüntraum-Gläubigen, die immer noch glauben, dass eine fast vollständige Abhängigkeit von erneuerbaren Energien die Lösung ist, hat der Australian Energy Market Operator (AEMO) gerade gewarnt, dass Kohlekraftwerke bis 2049 Teil der australischen Landschaft bleiben müssen – was nur noch ein Jahr Zeit lässt, um das von Albo und Energieminister Chris Bowen versprochene „Netto-Null bis 2050” zu erreichen. Viel Glück dabei und auch beim Erreichen des versprochenen Ziels von „82 Prozent erneuerbaren Energien” bis 2030, wenn man bedenkt, dass der aktuelle Anteil bei etwa 40 Prozent liegt.
Australien ist wild entschlossen, die Umwelt zu zerstören, indem es heimische Wälder rodet, Berggipfel planiert und Ackerland ruiniert, um hauptsächlich aus China stammende Schandflecken zu errichten, die alle in weiteren 15 bis 20 Jahren ersetzt werden müssen, was enorme Entsorgungsprobleme mit sich bringt. Wir wissen heute, dass einige Windkraftanlagen große Mengen Asbest in ihren Komponenten enthalten, zusammen mit giftigen BPA-Verunreinigungen, die in die Luft und das Grundwasser gelangen können.
Unterdessen baut China etwa jede Woche ein neues Kohlekraftwerk und gleichzeitig erneuerbare Energien und Kernenergie aus. Laut der KI von Google übersteigt dies unsere jährlichen CO₂-Emissionen in nur 12 Tagen. Australien ist nach wie vor das einzige OECD-Land mit einem ideologisch motivierten Verbot der Kernenergie, während enge Verbündete wie die USA und Großbritannien die neuesten Technologien wie kleine modulare Reaktoren einsetzen oder alte Kraftwerke wie Three Mile Island modernisieren, um den enormen Energiebedarf von KI-Rechenzentren zu decken (hier)
Albo und Bowen glauben offenbar, dass wir neue Rechenzentren betreiben können, die mehr Strom verbrauchen als ein New Yorker Wolkenkratzer, mit „The Windmills of their Minds” und Notstromaggregaten, die nicht einmal einen Tag lang durchhalten, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.
Werden sie es schaffen, auch nur ein einziges „grünes Wasserstoff”-Energieprojekt auf den Weg zu bringen, um ein weiteres Versprechen einzulösen, Australien zu einer „grünen Wasserstoff-Supermacht” zu machen, unterstützt durch Subventionen in Höhe von 2 Milliarden Dollar? Ups, ich zitiere noch einmal aus der KI-Übersicht von Google: „Berichten zufolge wurden Dutzende von grünen Wasserstoff-Projekten in Australien auf Eis gelegt, gestrichen oder erheblich verzögert. Eine Analyse von Anfang 2025 ergab, dass fast 100 Vorschläge, darunter 61 Einzelprojekte, „archiviert” worden waren.”
Australien verursacht nur ein Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen. Trotz der düsteren Prognosen von Albo und Bowen hätte es also praktisch keine Auswirkungen auf das Weltklima, wenn wir unsere Emissionen auf Kosten unserer Wirtschaft auf null reduzieren würden. Der ehemalige Chefwissenschaftler Alan Finkel gab dies vor einigen Jahren bei einer Anhörung im Senat zu, bevor er versuchte, seine Aussage zurückzunehmen, nachdem er von den zahlreichen Klima-Katastrophisten heftig kritisiert worden war.
Derzeit macht CO₂ nur winzige 0,04 Prozent der weltweiten Atmosphäre aus, was am unteren Ende der geologischen Zeitskala liegt. In früheren Epochen waren die Werte mehr als zehnmal höher, als Pflanzen und Korallenriffe florierten, beispielsweise während des Ordoviziums.
Es ist ein essentielles Spurengas für alle Pflanzen und Tiere, also seien Sie vorsichtig mit Ihren Wünschen – wenn der Gehalt unter 0,02 Prozent fällt, würde das Leben, wie wir es kennen, aufhören zu existieren.
Die Annahme, dass anthropogene CO₂-Emissionen der Haupttreiber des Klimawandels sind, ist eine unbewiesene Hypothese, die auf Computermodellen basiert und natürliche Einflüsse wie zyklische Veränderungen der Erdumlaufbahn um die Sonne, die allmähliche Verschiebung der Magnetpole, enorme Emissionen von Gasen und Wasserdampf aus Unterwasser- und oberirdischen Vulkanen, Veränderungen der Meeresströmungen und eine erhöhte Sonnenfleckenaktivität, um nur einige zu nennen, außer Acht lässt.
Selbst die NASA räumt ein, dass höhere CO₂-Werte zu höheren Ernteerträgen und einer Begrünung des Planeten beigetragen haben. Noch einmal der KI-Bot von Google: „Studien der NASA und eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen bestätigen, dass erhöhte Kohlendioxidwerte (CO₂) in der Atmosphäre zur „Begrünung” der Erde und in einigen Fällen zu höheren kurzfristigen Ernteerträgen beigetragen haben. Dies ist als CO₂-Düngungseffekt bekannt.”
Alte Eiskernproben haben ebenfalls gezeigt, dass erhöhte CO₂-Werte immer erst Hunderte oder sogar Tausende von Jahren nach Temperaturanstiegen auftraten.
Wasserdampf ist zwar ein viel häufiger vorkommendes und wirksameres Treibhausgas, aber nicht einmal Albo und Bowen sind so überheblich, dass sie die Wolken besteuern wollen.
John Mikkelsen is a former editor of three Queensland regional newspapers, columnist, freelance writer and author of the Amazon Books memoir, Don’t Call Me Nev. https://www.amazon.com.au/Dont-Call-Nev-John-Mikkelsen/dp/B09S244GP1/
Link: https://saltbushclub.com/2025/12/20/net-zero-on-energy-promises/#more-2992
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag <em>Net Zero</em> auf Energie-Versprechungen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.