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Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas)

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Der Wintersturm Fern hat das Land im Griff, verwandelt Straßen in eisige Gefahrenzonen und Landschaften in gefrorene Welten. Von frischem Frost in Georgia über schwere Schneefälle in Texas bis hin zu gefrorenen Springbrunnen in New York hat der Sturm landesweit seine Spuren hinterlassen.
https://weather.com/news/weather/video/winter-storm-fern-sights-sounds-impacts
Master Resource, Von Robert Bradley Jr., 26.01.2026
Anmerkung der Redaktion: Die aktuelle Kältewelle („Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie braucht?“) bietet Anlass für einen Rückblick auf das texanische Stromdebakel vom Februar 2021. Dieser Beitrag von Robert Bradley mit dem Titel „ Wind, Solar und der große texanische Stromausfall: Schuldig im Sinne der Anklage “ wurde ursprünglich vom Institute for Energy Research veröffentlicht. Stand gestern 17 Uhr deckten Erdgas und Kohle etwa 75 Prozent des texanischen Strombedarfs (ERCOT-Übersicht) und Wind-/Solarenergie 17 Prozent (gegenüber 50 Prozent der Nennkapazität).

„Die zentrale Planung für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu dem Fiasko aller Fiaskos. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.“

Elektrizitätsexperten der University of Texas in Austin haben kürzlich den großen Stromausfall in Texas im Februar 2021 erneut untersucht. Der Meinungsbeitrag mit dem Titel „ Zwei Jahre nach dem historischen Kälteeinbruch ist Texas zunehmend anfällig für Kälteeinbrüche – und es gibt mehr Lösungen als nur den Bau von Kraftwerken “ ( The Conversation ) verteilt die Schuld und empfiehlt mehr staatliche Planung, nicht weniger.

Die Autoren wollen das Wind- und Solarenergie den Markt weiterhin dominieren und den Verbrauch in Haushalten und Unternehmen (über „smart meters“ Stromzähler) regulieren, um das Stromnetz zu entlasten. Doch das führt unweigerlich zu Eingriffen in die Privatsphäre, Unannehmlichkeiten, Ärger und Konflikten. Dabei wird die logische Alternative der Privatisierung des staatlichen Stromnetzes außer Acht gelassen, um die richtigen Anreize für eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu schaffen.

Derzeit wird das Stromnetz, das 90 Prozent des Bundesstaates abdeckt, vom staatlichen Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) verwaltet. Die Stromzufuhr und -abfuhr werden durch 1.500 Seiten an Regeln und Vorschriften geregelt [Zugang nur nach Anmeldung]– und weitere werden folgen, wenn es nach den „Experten“ und „Planern“ geht.

Politisch korrekte Fehlinterpretation

„Als Energieforscher mit Sitz in Texas haben wir die letzten zwei Jahre größtenteils damit verbracht, zu analysieren, warum der Staat so unvorbereitet auf dieses Ereignis war und wie er es besser machen kann“, beginnt die Studie. Michael Webber et al. fahren fort :

Eine häufige, reflexartige Reaktion auf Katastrophen, die großflächige Stromausfälle verursachen, ist die Forderung nach dem Bau von mehr „sicheren“ Kraftwerken – solchen, die Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas nutzen und so ausgelegt sind, dass sie rund um die Uhr Strom liefern können. Doch Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär ausfallen.

Daher:

Wir halten es für wichtig, über den bloßen Bau weiterer Kraftwerke hinauszudenken. Unsere Ergebnisse zeigen andere Lösungen auf, die sauberer, kostengünstiger und schneller umzusetzen sind.

Die Strategie „sauberer, billiger und schneller“ ist extrem restriktiv und beinhaltet interne Nachfragesteuerungsprogramme (deren genaue Ausgestaltung noch aussteht). In dieser Welt der Technik, in der Menschen – wie Adam Smith schon vor Jahrhunderten warnte – nur „verschiedene Figuren auf einem Schachbrett“ sind, läuft etwas schief.

Die Autoren behaupten, die zu nutzenden politischen Energien – die verwässert, intermittierend und somit nicht wettbewerbsfähig sind – seien irgendwie günstiger: „Das rasante Wachstum der Wind- und Solarenergieerzeugung in Texas hat den Verbrauchern des Bundesstaates Milliarden von Dollar gespart und gleichzeitig ländlichen Grundbesitzern und Kommunen hohe Gewinne beschert.“ Doch die US-Steuerzahler tragen einen großen Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie, und alle Einwohner des Bundesstaates zahlen eine monatliche Gebühr, um die Kosten des 7 Milliarden Dollar teuren CREZ-Übertragungsnetzes für erneuerbare Energien zu decken. Hinzu kommen noch lokale und staatliche Steuervergünstigungen .

Es ist eine Rückkehr zum sanften Energiepfad von Amory Lovins aus den 1970er Jahren zurück. Zuverlässige, vom Verbraucher gewählte und steuerneutrale Elektrizität wird durch wetterabhängige Energiequellen ersetzt. Die Nutzung wird eingeschränkt, um Lücken und Unzuverlässigkeiten auf der Angebotsseite zu kaschieren.

Erneuerbare Energien waren der Übeltäter

Die politisch korrekte Interpretation weicht den unbequemen Fragen aus und vermeidet die notwendige Analyse, um die tieferliegenden Ursachen des schwersten Stromausfalls der Geschichte zu ergründen. Der zentrale Fehler liegt darin, sich auf die Daten zu konzentrieren, ohne das „Warum“ zu verstehen. Was im Februar 2021 geschah, war ein lange vorhergesagter „perfekter Wintersturm“. Es gab Präzedenzfälle in den Wintern 1989 und 2011, und er hätte vorhergesehen und bewältigt werden müssen.

Die Aussage „Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär scheitern“ ignoriert Anreize und Opportunitätskosten, Wirtschaftswissenschaften 101.

Hier ist der Grund und die Antwort, mit ganz anderen politischen Implikationen: Die unzuverlässigen Energiequellen verursachten die gewollte Minderleistung der zuverlässigen. Wie ich vor fast zwei Jahren in „ Erneuerbare Energien: Marktversagen bei Erdgas in Texas “ erläuterte:

Erneuerbare Energien, die teilweise mehr als ein Viertel der texanischen Stromerzeugung lieferten, waren zum Höhepunkt der Krise nahezu verschwunden . Doch es gibt einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Steuervergünstigungen und Vorrang Einspeisung der Windenergie beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Gas- und Kohlekraftwerke erheblich.

Ich zitierte einen Artikel der Houston Chronicle mit dem Titel „ Hohes Risiko, geringe Rendite treiben den Wandel weg von der Stromerzeugung “ (14. März 2021). Darin wurde die Frage gestellt: „Wie konnte es so weit kommen, dass mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Texas ausfiel?“ Was die Branchenkenner wussten (aber externe „Experten“ scheinbar nicht wissen wollen), wurde in diesem einen einfachen Artikel enthüllt:

Das Versagen so vieler Kraftwerke während des brutalen Winterwetters, das letzten Monat durch Texas fegte, war vielleicht das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und ist das Resultat einer unabhängigen Energiewirtschaft, die darum kämpft, Gewinne zu erzielen, die Wall Street zufriedenzustellen und das Vertrauen von Kreditgebern und Investoren zu erhalten.

Und warum wurden die zuverlässigen Anlagen unzuverlässig?

Kreditgeber und Investoren haben sich geeinigt. Laut dem Electric Reliability Council of Texas (ERC), dem Netzbetreiber des Bundesstaates Texas, wurde in Texas seit 2017 kein größeres neues Kraftwerk mehr gebaut – Wind- und Solaranlagen ausgenommen. Damals stellte das in Chicago ansässige Unternehmen Exelon zwei Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 1.100 Megawatt fertig. Ein Grund dafür: Die Finanzierung von Projekten, die Hunderte von Millionen Dollar kosten können, ist zunehmend schwieriger geworden.

Fortsetzung:

„Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie viel Gewinn Gaskraftwerke jährlich erwirtschaften können“, sagte Travis Miller, Aktienstratege für Energie und Versorgung bei Morningstar Securities Research. „Investoren finanzieren Projekte in der Regel nicht, wenn sie nicht davon überzeugt sind, dass diese stabile Cashflows generieren können.“

Das Gesamtergebnis:

Die Unternehmen haben unterdessen ihre Investitionen in die Stromerzeugung nicht nur verlangsamt oder eingestellt. Sie haben Kraftwerke verkauft und stillgelegt, um sich auf margenstärkere Geschäftsbereiche wie den Stromvertrieb zu konzentrieren.

Phantomkapazitäten – also frühzeitig stillgelegte Gas- und Kohlekraftwerke sowie geplante Neubauten – wurden zu einem entscheidenden Zeitpunkt übersehen. Mangelhaft gewartete Anlagen waren eine weitere Folge der gesunkenen Gewinnmargen wegen staatlich geförderter, angeblich kostengünstiger Wind- und Solarenergie. Es gab noch weitere Gründe ( hier und hier ), die eher auf staatliches Handeln als auf freie Märkte hindeuten.

Fazit

Unzuverlässige Kapazitäten, die niemals hätten gebaut werden dürfen, verdrängten die zuverlässigen – ganz im Sinne der „ magischen Denkweise “ der politischen Entscheidungsträger. Sturm Uri war nicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sondern der Moment, der offenbarte, wie schwerwiegend die Lage bereits war.

Der eingeschlagene Weg ist das Gegenteil dessen, was die Autoren der UT Austin empfehlen. Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher sollten nicht länger staatlich gefördert werden. Das derzeit von ERCOT betriebene Stromnetz sollte privatisiert und die obligatorischen Übertragungsvorschriften aufgehoben werden. Drittens sollten der Franchiseschutz und andere Regulierungen für „öffentliche Versorgungsunternehmen“ für das privatisierte Netz aufgehoben werden; ein entsprechendes Programm wird an anderer Stelle beschrieben .

Die zentrale Planwirtschaft für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu einem Fiasko. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.

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Anhang: Weitere MR-Artikel zum Stromausfall in Texas

https://wattsupwiththat.com/2026/01/26/storm-ferm-remember-uri-centrally-planned-electricity-transition-in-texas/

Ergänzung

Smart Meter

Das sind digitale Stromzähler, die sukzessive die alten Analog Zähler ablösen. Diese können – sofern ein „Gateway“ vorhanden ist, mit dem Internet verbunden werden. Damit kann der Netzbetreiber die Zähler fern-ablesen. Sind weitere Zusatzgeräte eingebaut (bei größeren Anlagen), kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr ferngesteuert schalten, z.b. einspeisende Solaranlagen bei Bedarf abschalten. Aber bei Strommangel können auch Verbraucher gezielt abgeschaltet werden, Beispiel Wärmeöfen oder Kühlhäuser – natürlich nur für eine vorher festgelegte Dauer.  Das Ganze ist vielleicht interessant für Kunden mit eigener Solaranlage und Batteriespeicher.

https://www.enpal.de/strom/smart-meter

Smart Meter in Deutschland

Der Bundestag plant einen Monopol-Eingriff bei Smart Metern, was laut einem Gutachten gegen EU- und Verfassungsrecht verstößt. Energiekonzerne blicken besorgt auf die Auswirkungen.

Bis 2032 soll in allen Haushalten ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) installiert sein. Zuständig für diesen sogenannten Smart-Meter-Rollout sind die ortsabhängigen Verteilernetzbetreiber. Haushalte können hierfür jedoch auch andere Messstellenbetreiber beauftragen. Noch. Denn der Zehn-Punkte-Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht vor, dass künftig nur noch die Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout zuständig sind.

Dieser Passus würde allerdings gegen das EU- und Verfassungsrecht verstoßen, wie ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Raue zeigt, über das „Table.Briefings“ berichtet. Das Gutachten wurde von mehreren Energieunternehmen wie Enpal, Lichtblick, Octopus Energy und Techem beauftragt. Diese Konzerne sind selbst als sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber am Markt tätig.

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101102084/smart-meter-monopol-rechtswidrig-gutachter-warnt.html

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Peinliche Hauptstadt, peinlicher Bürgermeister Wie Kai Wegner Berlin immer aufs Neue blamiert

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Berlins Regierender Bürgermeister redet am vergangenen Mittwoch bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Bundespräsident Frank Walter-Steinmeier.

Straßenbahnverkehr eingestellt, Streusalz-Posse, Tennis-Affäre, Autobahn-Chaos – Kai Wegner bietet Deutschland wöchentlich einen neuen Grund, sich über die Hauptstadt zu kringeln, wenn es nicht so erschütternd wäre.

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„Technische Störung“: Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau

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Vorschau ansehen Mittlerweile gibt es wieder Strom: In der Ukraine fiel heute massiv der Strom aus – verantwortlich war laut Regierung eine „technische Störung“. Betroffen waren die Hauptstromleitungen zwischen Rumänien, Moldau und der Ukraine.
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Verkauf von Erdöl an Kuba: Trump droht Staaten mit zusätzlichen Zöllen

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Vorschau ansehen US-Präsident Donald Trump hat Staaten wegen des Verkaufs von Erdöl an Kuba mit zusätzlichen Zöllen gedroht. Die kubanische Regierung stelle eine „außerordentliche Bedrohung“ für die nationale Sicherheit der USA dar, hieß es in einem Dekret Trumps.
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Linksextremismus Bundesregierung verweigert Bundestag Angaben zu „Vulkangruppen“

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Mann mittleren Alters im dunklen Anzug mit Krawatte und Brille, sitzend an einem Pult in einem Parlamentsplenum – Aufnahme aus dem Deutschen Bundestag, Politik, Parlament, Abgeordneter während einer Sitzung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU): Keine Auskunft über Personenzahl der Vulkangruppen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | -

Nach dem linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz verweigert die Bundesregierung Angaben zu den sogenannten Vulkangruppen. Trotz 13 zugerechneter Anschläge nennt sie weder Personenzahl noch Gruppengröße. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisiert dies.

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Ermittlungen ins Stocken geraten Eine Million Euro Belohnung für Hinweise auf Strom-Terroristen geplant

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Anarchie-Zeichen an Berliner Stromkasten: Linke diskutieren derweil über Bekennerschreiben.

Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin prüft die Bundesanwaltschaft eine Rekordbelohnung. Die Ermittlungen gegen die linksextreme „Vulkangruppe“ kommen kaum voran.

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Stromversorgung: »Das wichtigste ist, sich damit abzufinden, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt«

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Stromausfälle könnten zur neuen Normalität werden. Blackout-Experte Herbert Saurugg erklärt, warum das Stromnetz zunehmend fragil ist, wieso die eigentliche Krise erst nach dem Blackout beginnt – und weshalb einfache Vorsorge heute wichtiger ist denn je.

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Stromabwärts

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Ohne Strom: Das war neulich Berlin – und gestern für etwa zwei Stunden auch Neu-Isenburg. Muss man sich sorgen – oder wird man paranoid?

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Dobrindts Kampfansage an Linksextreme: Viel Gerede, keine Konsequenzen

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Nach dem Berliner Blackout entdeckt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plötzlich den Linksextremismus als Problem. Härteres Vorgehen, neue Befugnisse, mehr Technik – wieder einmal klingt alles entschlossen. Doch wie so oft bleibt am Ende vor allem eines: heiße Luft.

Der tagelange Stromausfall in der Hauptstadt soll nun der Weckruf gewesen sein. Dobrindt spricht von einem „blinden Staat“, der endlich schärfer hinschauen müsse. Die Frage ist nur: Wer hat diesen Zustand jahrelang verwaltet? Linksextreme Gewalt, Sabotage und Angriffe auf Infrastruktur sind kein neues Phänomen – sie wurden politisch schlicht ignoriert oder verharmlost.

Jetzt soll plötzlich alles anders werden. Mehr Verfassungsschützer, automatisierte Datenanalyse, IP-Speicherung, Bilderkennung. Maßnahmen, über die seit Jahren geredet wird, ohne sie umzusetzen. Konkrete Gesetze? Fehlanzeige. Klare Zeitpläne? Nicht vorhanden. Verbindliche Zusagen? Null.

Statt echter Konsequenzen gibt es Ankündigungen im Konjunktiv. Während Täter Netze lahmlegen und den Staat vorführen, begnügt sich die Politik mit Reden über künftige Möglichkeiten. Dass dieselben Instrumente bei anderen politischen Gegnern längst rücksichtslos eingesetzt werden, macht das Schauspiel besonders unerquicklich.

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Berlins Terror-Blackout ging in den vierten Tag – Zehntausende leiden unter Kälte und ohne Heizung!

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Von NoTricksZone, P. Gosselin

In Berlin spielt sich eine humanitäre Katastrophe ab, nachdem linksextreme Fanatiker das Stromnetz sabotiert haben…

Es scheint, als könne die grüne Bewegung Deutschlands Energieversorgung nicht schnell genug zerstören. Nun greifen Fanatiker zu Sabotageakten gegen lebenswichtige Stromnetze.

Epizentrum des Stromausfalls beim Terroranschlag in Berlin am 3. Januar. Diese Datei wird unter der Creative-Commons-Lizenz CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright zur Verfügung gestellt. Urheber TUBS

Zum zweiten Mal innerhalb von weniger als vier Monaten haben fanatische Terroristen die Berliner Stromversorgung durch einen Brandanschlag auf eine Schrägseilbrücke über den Teltowkanal sabotiert. Das Feuer beschädigte Hochspannungsleitungen, die mit dem nahegelegenen Heizkraftwerk Lichterfelde verbunden sind, schwer. Der Stromausfall begann in den frühen Morgenstunden des Samstags, dem 3. Januar 2026. Die Rettungsdienste wurden gegen 5:45 Uhr alarmiert.

45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe sind ohne Strom.

Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählen Zehlendorf, Steglitz, Wannsee, Nikolassee und Lichterfelde. Anfänglich waren etwa 45.000 bis 50.000 Haushalte und über 2.200 Betriebe von dem Stromausfall betroffen. Obwohl einige Haushalte am Wochenende wieder ans Netz angeschlossen wurden, sind aktuell noch immer rund 25.000 bis 30.000 Haushalte ohne Strom.

Terroranschlag auf Zentren für fossile Brennstoffe und KI

Eine linksextreme Gruppe namens „Vulkangruppe“  hat sich erneut zu dem Anschlag bekannt und erklärt, sie habe die Infrastruktur angegriffen, um gegen die „ökonomische Lage der fossilen Brennstoffe“ und den steigenden Energiebedarf von KI-Rechenzentren zu protestieren.

Der Anschlag scheint so geplant gewesen zu sein, dass er maximales Leid verursacht und mitten im Winter mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zusammenfällt. Die Situation eskaliert rasant zu einer humanitären Katastrophe, da die städtischen, staatlichen und Bundesbehörden inkompetent und zögerlich handeln.

Dienstleistungen, Kommunikation, Wärmepumpen werden eingestellt

Die meisten Häuser in der Gegend werden mit elektrischen Pumpen oder netzgekoppelten Heizsystemen beheizt; einige Anwohner berichteten von Innentemperaturen bis zu 13 °C. Mobilfunknetze, Festnetzanschlüsse und Internetverbindungen sind gestört. Aufzüge sind außer Betrieb (wodurch ältere Bewohner in Hochhäusern eingeschlossen sind), Ampeln sind ausgefallen, und die S-Bahn hat erhebliche Verspätungen.

Es gibt bereits Berichte über Plünderungen, da die Bewohner gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen, wodurch diese zu leichten Zielen für Diebe wurden.

Zahlreiche Schulen und Geschäfte bleiben weiterhin geschlossen. Krankenhäuser waren anfangs auf Notstromaggregate angewiesen, die meisten sind inzwischen jedoch wieder an das Stromnetz angeschlossen.

Es werden weitere Tage benötigt, um die Stromversorgung wiederherzustellen.

Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin geht davon aus, dass die Stromversorgung bis Donnerstagnachmittag, den 8. Januar 2026, vollständig wiederhergestellt sein wird. Die Verzögerung ist auf die Komplexität des Austauschs der schweren Hochspannungskabel und den derzeit gefrorenen Boden zurückzuführen, was die Reparaturarbeiten erschwert.

In der Zwischenzeit hat die Stadt Notunterkünfte (wie das Cole Sportzentrum und das Rathaus von Zehlendorf) eingerichtet, und die Bundeswehr versorgt die Bewohner mit warmen Mahlzeiten.

Scharfe Kritik: inkompetente Behörden

Die unfähigen Behörden sahen sich scharfer Kritik ausgesetzt, die sich vor allem auf die mangelnde Katastrophenvorsorge der Stadt konzentrierte.

Die „chaotische“ Informationsverteilung hat in der Öffentlichkeit erhebliche Empörung ausgelöst. Medien wie Blackout News und lokale Social-Media-Kanäle bezeichneten die Hilfsmaßnahmen als „Fotos mit Politikern statt mit Führungskräften“ und hoben Fälle hervor, in denen ältere Bewohner ( einige über 90 ) in kalten Notunterkünften auf einfachen Feldbetten zurückgelassen wurden.

Der UVB (Lobbyverband der Berliner-Brandenburgischen Unternehmen) hat die mangelnde Sicherheit kritischer Infrastrukturen kritisiert. Er wies darauf hin, dass ein einziger Brückenbrand Schäden in Millionenhöhe verursachen und über 2.000 Unternehmen lahmlegen könnte und forderte ein grundlegendes Umdenken beim Schutz der Energieversorgungsinfrastruktur der Stadt.

Zweiter schwerer Anschlag in weniger als vier Monaten

Inzwischen haben Mitglieder der Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus hinterfragt, warum der Senat und das Stromnetz Berlin nach einem ähnlichen Anschlag im September 2025 und dem Anschlag auf die Tesla-Fabrik im Jahr 2024 keine besseren physischen Sicherheitsvorkehrungen oder Redundanzsysteme (Backup-Systeme) für diese anfälligen Kabelbrücken getroffen haben.

Spekulationen über staatlich geförderte Sabotage verbreiteten sich

Einige Kritiker weisen darauf hin, dass die Durchführung eines Angriffs dieser Qualität ein „hohes Maß an technischer Raffinesse“ erfordert, was im Internet zu Spekulationen darüber führt, dass Insiderwissen oder staatlich geförderte Sabotage im Spiel gewesen sein könnten.

Sicherheitsexperten und Netzexperten stellten fest, dass es sich bei dem Angriff nicht um einen zufälligen Akt des Vandalismus handelte. Die Täter hatten gezielt eine Kabelbrücke ins Visier genommen – eine bekannte Schwachstelle, an der mehrere Hochspannungsleitungen konzentriert und ungeschützt verlaufen.

Der 2.500 Wörter umfassende Brief der Vulkan-Gruppe, in dem sie die Verantwortung für den Anschlag übernahm, enthielt konkrete technische Details über die Brandvorrichtungen und die angegriffenen Kabel, was den deutschen Inlandsgeheimdienst (SGB) veranlasste, ihn als äußerst glaubwürdig einzustufen.

https://wattsupwiththat.com/2026/01/06/berlins-terror-blackout-enters-4th-day-as-tens-of-thousands-suffer-in-cold-without-heat/

 

 

 

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Blackout in Berlin – Bürger frieren, Bürgermeister spielt Tennis

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Während Zehntausende Berliner ohne Strom, Heizung und funktionierende Infrastruktur ausharren mussten, gönnte sich der Regierende Bürgermeister Kai Wegner eine private Tennisstunde. Darüber berichtet t-online im Zusammenhang mit dem massiven Stromausfall im Südwesten von Berlin, ausgelöst durch einen mutmaßlich terroristischen Brandanschlag auf die Stromversorgung.

Ampeln fielen aus, Mobilfunknetze brachen zusammen, Pflegeheime mussten evakuiert werden, ganze Stadtteile saßen im Kalten. Doch statt sich vor Ort ein Bild zu machen oder sichtbar Verantwortung zu übernehmen, schlug der CDU-Politiker am Samstagnachmittag Bälle über den Platz – gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. Laut Senatskanzlei dauerte das sportliche Intermezzo rund eine Stunde.

Die Rechtfertigung folgte prompt: Wegner sei „jederzeit erreichbar“ gewesen, habe „den ganzen Tag telefoniert“ und koordiniert. Für viele Berliner klingt das wie blanker Hohn. Während Familien frieren und Senioren evakuiert werden, erklärt der Regierende Bürgermeister, sein Handy sei auf laut gestellt gewesen.

Besonders scharf fällt die Kritik der Alternative für Deutschland aus. Die Berliner AfD-Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker fordert laut Freie Deutsche Presse Konsequenzen und spricht von einem politischen Offenbarungseid. Wörtlich erklärt Brinker:
„Nach diesem politischen Doppelfehler – erst fehlende Führung in der Krise, dann Ausflüchte und Rechtfertigungen – muss Kai Wegner zurücktreten.“

Der Stromausfall traf unter anderem Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde. Erst Tage später war die Versorgung vollständig wiederhergestellt. Inzwischen hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen, da der Anschlag als terroristisch motiviert gilt. Eine linksextreme Gruppierung bekannte sich zur Tat.

Wegner räumte später ein, seine Kommunikation sei „rückblickend ein Fehler“ gewesen. Doch der Schaden ist längst angerichtet. Das Bild, das bleibt, ist das eines Regierenden Bürgermeisters, der in einer der schwersten Infrastrukturkrisen der Hauptstadt lieber zum Schläger griff als zur Verantwortung.

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Anschlag auf Stromversorgung in NRW – Staatsschutz ermittelt nach Brandattacke

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Die Staatsanwaltschaft Wuppertal bestätigt einen versuchten Anschlag auf die Stromversorgung in Erkrath. Wie der WDR berichtet, wollten Unbekannte offenbar ein Umspannwerk sabotieren und damit ein Industriegebiet lahmlegen.

Auslöser der Ermittlungen war ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben. Darin bekennt sich eine Gruppierung mit dem Namen „Kommando Angry Birds“ zu der Tat. Die Polizei überprüfte daraufhin das Umspannwerk im Erkrather Stadtteil Unterfeldhaus. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Täter versucht, einen Brandsatz an einem Transformator zu zünden.

Nach eigenen Angaben füllten die Täter rund neun Liter Grillanzünder in mehrere Plastikflaschen, kombinierten diese mit einem pyrotechnischen Zünder und platzierten den Brandsatz direkt an der Anlage. Ziel sei es gewesen, insbesondere das Industriegebiet an der Max-Planck-Straße vom Stromnetz zu trennen. Das Umspannwerk blieb jedoch durchgehend in Betrieb.

An einem Trafohäuschen fanden Ermittler deutliche Schmierereien. In roter Farbe waren die Kürzel „KAB“ sowie der Schriftzug „SWITCH OFF“ angebracht – mutmaßlich Hinweise auf die Täter selbst.

Der ermittelnde Staatsanwalt Wolf-Tilman Baumert spricht von einem Angriff auf kritische Infrastruktur. Hätte der Brandsatz funktioniert, hätte es zu einem großflächigen Stromausfall kommen können. Das Tatunrecht sei erheblich und könne mit Freiheitsstrafen geahndet werden.

Inzwischen hat der Staatsschutz in Düsseldorf die Ermittlungen übernommen. Wer hinter dem sogenannten „Kommando Angry Birds“ steckt, ist bislang unklar. Die Sicherheitsbehörden gehen der Frage nach, ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte extremistische Struktur handelt.

Quelle: WDR

Unbekannte haben offenbar in NRW versucht, die Stromversorgung zu sabotieren. In einem Umspannwerk in Erkrath wurde ein Brandsatz entdeckt, der aber nicht gezündet hatte. Ein Bekennerschreiben der linken Gruppe "Kommando Angry Birds" wird derzeit geprüft.https://t.co/TRTIhxnAzL

— WDR aktuell (@WDRaktuell) January 7, 2026
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Klimaterrorismus: Militante linke Aktivisten nutzen Brandstiftung im Stromnetz, um mitten im Winter 45.000 Berliner Haushalte lahmzulegen

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Von Jo Nova

Sie wollten „der herrschenden Klasse den Strom abschneiden“

Die Welt zu retten bedeutet jetzt, Brandstiftung zu begehen und Oma mitten im Winter in Deutschland tagelang den Strom abzustellen

Bei dem Anschlag wurde ein Kabel durchgebrannt, das mit einem Berliner Gaswerk verbunden war. Die sogenannte Vulkangruppe bekannte sich zu der Tat und veröffentlichte ihr Manifest online in deutscher Sprache.

Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz.

Deborah Cole, The Guardian

Deutsche linksextreme Aktivisten, die gegen die Klimakrise und KI protestieren, haben sich zu einem Brandanschlag bekannt , der die Stromversorgung von Zehntausenden Haushalten in Berlin unterbrochen hat.

Während die staatlichen Sicherheitsbehörden Ermittlungen zur Brandursache in der Nähe des Heizkraftwerks Lichterfelde einleiteten, bei dem mehrere Hochspannungskabel beschädigt wurden, erklärte die Vulkangruppe, sie habe gezielt einige der wohlhabendsten Stadtteile angegriffen.

In einer 2.500 Wörter umfassenden Broschüre, die dem Guardian vorliegt und die ein Polizeisprecher als „glaubwürdig“ bezeichnete, erklärte die Gruppe, ihr Ziel sei es gewesen, „der herrschenden Klasse die Macht zu entziehen“.

Das passiert, wenn eine Seite einer Debatte zum Schweigen gebracht wird. Die Stimmen in den Köpfen der Verrückten sind die Universitätspropheten, die dafür bezahlt werden, Angst und Panik zu schüren:

Politico : „In der Gier nach Energie wird die Erde ausgebeutet, ausgesaugt, verbrannt, verwüstet, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört“,sagte die Gruppe, die von den Berliner Geheimdiensten als linksextremistische Organisation eingestuft wird, in dem Brief.

„Ziel der Aktion ist es, der Gasindustrie und der Energiegier erheblichen Schaden zuzufügen“, schrieben die Verfasser. Die Gruppe hatte in der Vergangenheit bereits ähnliche Kommunikationsmittel eingesetzt, und die Berliner Polizei hielt den Brief für echt.

Das sind die Fußsoldaten von Antonio Guterres und seinen „kochenden Ozeanen“. Man kann nicht ewig „Massensterben“ singen , bevor leicht beeinflussbare Teenager den Verstand verlieren oder Adrenalinjunkies einen aufsuchen, um ihren Nervenkitzel zu befriedigen. Wenn die Welt kurz vor dem Untergang steht und jemand Lust auf Brandstiftung hat, welche Ausrede gibt es da besser? Diese kleinen Jungen können „Klima-Batman“ spielen und die Welt retten.

Nach den hemmungslosen Übertreibungen aus den höchsten Kreisen ist es nur ein kleiner Schritt, bis Ideologen Brandstiftung und Sabotage nicht nur für gerechtfertigt, sondern sogar moralisch geboten erklären. Wenn Eliten den Weltuntergang prophezeien, können sie sich nicht unschuldig geben, wenn manche Menschen tatsächlich so handeln.

Die grünen Lakaien lassen sich derweil von der alten marxistischen Klassenkampf-Ideologie anstacheln. Sie glauben, sie würden den gierigen Gasbaronen und den Bewohnern der reichsten Gegenden die Stirn bieten, doch sie merken nicht, dass dies nur Ablenkungsmanöver sind, um die Grünen zu beschäftigen, während die Banker Milliarden verdienen, die Politiker einen Friedensnobelpreis und einen Posten bei der UNO erhalten und China seine Umsatzzahlen erreicht. Die Grünen fallen immer wieder darauf herein. Sie sind die besten Freunde der Banker.

Aber wir müssen die Hohepriester des Pessimismus nicht zum Schweigen bringen, wir brauchen nur freie Meinungsäußerung (und müssen ihnen die Finanzierung entziehen).

In einer normalen Gesellschaft werden wirre Untergangspropheten verspottet. In einer korrupten Gesellschaft erhalten sie staatliche Fördergelder oder werden gewählt, um Gesetze zu erlassen, die es verbieten, sie zu verspotten.

Dank einer netten Person, ich werde es schon hinkriegen… (Entschuldigung)

https://joannenova.com.au/2026/01/climate-terrorism-militant-left-activists-use-grid-arson-to-blackout-45000-berlin-homes-in-midwinter/

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Ein kleiner Auszug von Pressemitteilungen in Deutschland

Stromausfall in Berlin
Was über die „Vulkangruppen“ bekannt ist

Stand: 05.01.2026 18:50 Uhr

… Seit 2011 Brandanschläge

„Vulkangruppen“ sollen seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschläge auf wichtige Punkte der öffentlichen Infrastruktur begangen haben, wie das Bundesamt für Verfassungsschutz schreibt. Mehrfach sei es dadurch „zum Ausfall von Strom und Telekommunikation sowie zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr“ gekommen.

Obwohl die Gruppen schon lange aktiv sind und große Schäden anrichten, wissen die Verfassungsschutzbehörden und die Polizei wenig über sie. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet sie dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zu.

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/vulkangruppe-anschlag-berlin-100.html

 

Linksextreme „Vulkangruppe“ bekennt sich zu Brandanschlag im Berliner Südwesten

Stand: 05.01.2026 12:31 Uhr

…. Anschlag soll fossiler Energiewirtschaft gegolten haben

In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern, die fossile Energiewirtschaft“. Der Brandanschlag sei als „Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen“, zu verstehen. Die Verfasser äußerten außerdem die Hoffnung, dass die fossile Energiegewinnung gestoppt werden könne und diese Tat einen entscheidenden Beitrag leiste.

https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/stromausfall-vulkangruppe-100.html

 

Stromausfall in Berlin
+++ Weitere 2.500 Haushalte wieder mit Strom +++ Schwimmbäder öffnen rund um die Uhr +++

Aktualisiert | vor 50 Min | Di 06.01.2026, 16:21

 …

11:11 Uhr: Wasserrohrbruch in Nikolassee

Die Berliner Feuerwehr ist in der Nacht zu einem Wasserrohrbruch im Stromausfall-Gebiet gerufen worden. Im zweiten Stock eines Mietshauses in der Potsdamer Chaussee im Ortsteil Nikolassee seien größere Mengen Wasser ausgetreten und durch das Haus bis in den Keller gelaufen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Wasserzufuhr wurde abgestellt. Unklar ist noch, ob der Wasserrohrbruch eine Folge des Stromausfalls im Zusammenhang mit dem Heizungsabfall bei strengem Frost ist.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/01/berlin-sueden-massiver-stromausfall-nikolassee-zehlendorf-wannsee-lichterfelde-verteilerstation-brand.html

 

ARD-Sendung am 05.01.2026

Pinguine statt Berlin-Blackout – Zuschauer kritisieren „bizarre ‚Tagesschau‘“

Man könnte meinen, ein Stromausfall, der im Südwesten Berlins fast 30.000 Haushalte und rund 1200 Unternehmen betrifft, sei eine relevante Nachricht – zumal bei den aktuellen Minustemperaturen. Pflegebedürftige Menschen mussten in Turnhallen untergebracht werden, weil sie zu Hause oder in Heimen nicht mehr versorgt werden konnten.

Dementsprechend groß war bei etlichen Zuschauern die Verwunderung darüber, wie die „Tagesschau“ in der 20-Uhr-Ausgabe am Montag mit dieser Notlage umging. Der Stromausfall wurde in exakt 29 Sekunden abgehandelt – eingebettet zwischen der „Zerreißprobe der BSW-SPD-Koalition“ in Brandenburg und der Debatte über ein Böllerverbot. „Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück“, wurde Innenminister Dobrindt (CSU) noch zitiert.

… Deutlich mehr Platz nahm dagegen ein anderes Thema: die Lage der Brillenpinguine in Südafrika. Vor dem Wetterbericht widmete die Sendung ihnen fast zwei Minuten. Experten kommen ausführlich zu Wort, Pfleger werden gezeigt, wie sie die Tiere behandeln. Denn die Tiere drohten zu verhungern. „Umweltverschmutzung, Schiffslärm – die Pinguine haben viele Probleme“, hieß es unter anderem. Hauptursachen seien Überfischung und Klimawandel.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article695ccb42a4ee74e14e237368/tagesschau-pinguine-statt-berlin-blackout-zuschauer-kritisieren-bizarre-sendung.html

Ermittlung wegen verfassungsfeindlicher Sabotage

Stand: 07.03.2024 17:12 Uhr

Nach dem Anschlag auf das Tesla-Werk in Grünheide ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen verfassungsfeindlicher Sabotage. Innenministerin Faeser will künftig auch Betreiber von kritischer Infrastruktur in die Pflicht nehmen.

Laut Faeser neuer Gesetzentwurf in Arbeit

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte, ihr Haus habe schon vor längerer Zeit vor möglichen Angriffen auf die Energieversorgung und andere Elemente der sogenannten kritischen Infrastruktur gewarnt. Derzeit sei ein Gesetzentwurf in Arbeit, der die Betreiber von kritischer Infrastruktur verpflichten soll, mehr für die Vorsorge zu tun. Es soll in den kommenden Wochen im Kabinett beraten werden.

Faeser forderte die Staatsanwaltschaft auf, gegen die Täter „hart“ zu handeln und „empfindliche Strafen“ auszusprechen. Tausende Haushalte seien vom Strom abgeschnitten gewesen, sagte sie. Auch in Kliniken und Arztpraxen sei der Strom ausgefallen. Bereits in den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass „der Linksradikalismus härter wird, gewaltbereiter und vor solchen Aktionen nicht zurückschreckt“.

https://www.tagesschau.de/inland/ermittlungen-nach-tesla-anschlag-100.html

 

 

Der Beitrag Klimaterrorismus: Militante linke Aktivisten nutzen Brandstiftung im Stromnetz, um mitten im Winter 45.000 Berliner Haushalte lahmzulegen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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rbb24 sperrt die Kommentarfunktion: Zensur im Blackout

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Ganz unbekümmert schreibt rbb24 (ÖRR Berlin-Brandenburg) unter seinem Artikel zum Berliner Stromausfall vom 3. Januar den Hinweis:

„Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.“

Dazu die Erklärung:

„Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können.“

Zu Deutsch heißt das: Wir kommen mit dem Zensieren nicht hinterher. Also Mund zu für alle.

Mitten im Stromausfall.

Mitten im Winter.

Mitten in einer Lage, in der es für Menschen um Kälte, Gesundheit und Sicherheit geht.

Schon das, was die Zensoren überhaupt noch freigegeben haben, zeigt, wie ernst die Lage war. Menschen berichten von Pflegeheimen ohne Aufzug. Von alten Bewohnern, die festsitzen. Von Sauerstoffgeräten, die Strom brauchen. Von Wohnungen, die auskühlen. Von Fernwärme, die ebenfalls weg ist. Von Mobilfunk, der zusammenbricht. Von Angehörigen, die ihre Mutter oder Oma nicht erreichen und nicht wissen, was los ist.

Das sind keine Meinungen.

Das sind Zustandsmeldungen.

Und jetzt kommt der Punkt, der alles entlarvt: Kommentieren können überhaupt nur jene, die noch Strom haben. Oder die mit dem letzten Rest Akku auf dem Handy zufällig in der Nähe eines funktionierenden Funkmasten stehen. Wer wirklich im Dunkeln sitzt, ohne Netz, ohne Heizung, ohne Aufzug, kommt gar nicht mehr zu Wort.

Genau dort, wo es am schlimmsten ist, herrscht bereits Schweigen.

Diese Menschen erleben den Stromausfall nicht als Nachricht, sondern als Frontereignis. Wie im Krieg. Abgeschnitten. Orientierungslos. Wartend.

Andere fragen, warum eine einzige Kabelbrücke reicht, um zehntausende Haushalte tagelang lahmzulegen. Warum es keine Ersatzleitung gibt. Warum niemand sagt, welche Kliniken betroffen sind. Warum es keine Liste der Straßen gibt. Warum man Tage einplant, statt sofort ein Provisorium zu bauen.

Und genau in dem Moment, in dem diese Fragen dichter werden, wird abgeschaltet.

Die Begründung lautet: nicht mehr moderierbar.

Die Wirkung lautet: Zensur im Ernstfall.

Man löscht nicht einzelne Beiträge.

Man schaltet gleich alle Stimmen ab.

Berlin hatte keinen Strom.

Und dann durfte Berlin auch nicht mehr reden.

Der Link führt direkt zum Kommentarbereich. Nach dem Laden der Seite nach unten scrollen.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/01/berlin-sueden-massiver-stromausfall-nikolassee-zehlendorf-wannsee-lichterfelde-verteilerstation-brand.html#comments

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Strom weg, Staat ratlos – Berliner Blackout entlarvt Katastrophenversagen

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Der Berliner Stromausfall hat schonungslos offengelegt, wie schlecht Deutschland auf echte Krisen vorbereitet ist. Wie t-online berichtet, geriet die Hauptstadt schnell an ihre Grenzen: zu wenig Helfer, chaotische Unterbringung, fehlende Notfallstrukturen. Selbst Pflegebedürftige landeten in Turnhallen – ein Sinnbild für staatliches Versagen.

Der Ärger richtet sich auch gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Bürger machten ihm vor Ort lautstark Vorwürfe, während Behörden versuchten, die Lage kleinzureden. Dabei war das Desaster absehbar: Der Landesrechnungshof hatte den Katastrophenschutz bereits zuvor als organisatorisch und personell unzureichend kritisiert. Feuerwehr und Hilfsorganisationen sprechen offen von „lächerlicher“ Ausstattung.

Erst nach Tagen reagierte der Senat mit Notlösungen und schickte Betroffene auf Kosten der Stadt in Hotels. Ein Eingeständnis, dass funktionierende Notfallpläne offenbar fehlten. Und Berlin ist kein Einzelfall: Laut Umfragen haben viele Kommunen keine einsatzfähigen Pläne für großflächige Stromausfälle, Notwasser oder Informationspunkte für Bürger.

Es fehlen bundesweit rund vier Millionen freiwillige Helfer. Gleichzeitig weiß offenbar niemand genau, wer im Ernstfall eigentlich das Kommando hat. Katastrophenforscher sprechen von Blindflug, Insider von einer typischen „Katastrophendemenz“ – erst Panik, dann Vergessen.

Der Berliner Blackout war kein Ausrutscher, kein Fehler im System, sondern ganz offenbar Teil des Plans, Deutschland nachhaltig zu schädigen.

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Die Spießer von der Antifa | Von Alvaro Zapata

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Die Spießer von der Antifa | Von Alvaro Zapata
Apolut 20260105 SP Montag 2
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Die Spießer von der Antifa | Von Alvaro Zapata

Warum die Vulkangruppe den Alltag braucht, den sie verachtet

Ein Standpunkt von Alvaro Zapata.

Berlin, 3. Januar 2026. In den frühen Morgenstunden bricht im Südwesten der Hauptstadt die Stromversorgung zusammen. Nicht punktuell, nicht für Minuten, sondern flächig und über Stunden, teils Tage. Betroffen sind Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Rund 45.000 Haushalte, dazu etwa 2.200 gewerbliche und institutionelle Anschlüsse. Schulen bleiben geschlossen, Kitas improvisieren, Pflegeeinrichtungen schalten auf Notbetrieb. Aufzüge stehen still, Heizungen fallen aus, medizinische Geräte laufen auf Reserve. Bei winterlichen Temperaturen. Es ist kein technischer Defekt. Es ist Sabotage. Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung. Kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben auf. Absender: die Vulkangruppe.

Damit ist der Tatbestand klar. Und damit endet jede bequeme Ausrede.

Denn was hier angegriffen wurde, ist kein Konzern, kein Investor, kein „Symbol kapitalistischer Ausbeutung“. Angegriffen wurde der Alltag. Das Nervensystem einer Stadt. Menschen, die nichts entscheiden, nichts steuern, nichts repräsentieren. Pflegekräfte, Kinder, Alte. Wer nach diesem Anschlag noch von „Industriekritik“ spricht, lügt.

Der Rückblick auf 2025 ist aufschlussreich. Damals traf es die Gigafactory von Tesla in Grünheide. Die Deutung lag bereit wie ein vorgefertigtes Textbausteinlager: Protest gegen Großindustrie, Kritik am „grünen Kapitalismus“, Widerstand gegen amerikanische Konzerne. Medien sortierten ein, Politik relativierte, Kommentatoren diskutierten über Elon Musk. Den bösen Trump-Fanboy. Alles passte. Alles war vertraut. Alles war bequem.

Doch schon damals war das ein Kategorienfehler. Tesla war nicht das Ziel. Tesla war die Bühne. Der Konzern bot Projektionsfläche, moralische Anschlussfähigkeit, mediale Reichweite. Die Tat lebte nicht von ihrer offiziellen Bedeutung, sondern von ihrer Sichtbarkeit. Es ging den Attentätern vor allem um das persönliche Vorkommen im öffentlichen Raum.

2026 fällt diese Tarnung in sich zusammen. Wer keine Fabrik mehr angreift, sondern Wohnviertel. Wer nicht Produktionsmittel sabotiert, sondern Pflegeheime und Schulen. Wer nicht Symbole trifft, sondern Menschen im Alltag. Der betreibt keinen Protest. Er betreibt Verunsicherung. Der Stromausfall ist kein Kollateralschaden, er ist der Zweck.

Hinzu kommt ein Widerspruch, der fast komisch wäre, wäre er nicht so entlarvend: Die Vulkangruppe ist auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen, um ihre eigene Zerstörung überhaupt wirksam werden zu lassen. Fiele der Strom wirklich flächig aus, gäbe es keine Liveticker, keine Eilmeldungen, keine Talkshows, keine Schlagzeilen. Ohne Netz kein Echo. Ohne Echo keine Existenz. Diese Sabotage lebt vom Restbetrieb. Sie ist parasitär, nicht revolutionär.

Die Täter sitzen währenddessen nicht im Dunkeln. Sie sitzen im Warmen. Mit Strom. Mit Internet. Mit Endgeräten. Und sie verfolgen genüsslich, wie ihr Name durch Tagesschau, Bild, Frankfurter Allgemeine Zeitung und taz wandert. Das ist der eigentliche Ertrag der Tat. Nicht die Abschaltung. Die Erwähnung. Der Anschlag ist der Eintrittspreis in den Klatschspaltenbetrieb. Die Infrastruktur ist das Ticketbüro.

An diesem Punkt verschiebt sich die Analyse zwangsläufig. Weg von der Frage, wogegen diese Gruppe kämpft, hin zu der Frage, wovon sie lebt. Die Antwort ist schlicht und unerquicklich: von Aufmerksamkeit. Die Vulkangruppe braucht den „Spießer-Alltag“, den sie rhetorisch verachtet, als Energiequelle. Ohne funktionierende Normalität kein Blackout. Ohne Blackout keine Schlagzeile. Ohne Schlagzeile keine Bedeutung.

Hier verläuft die eigentliche Trennlinie. Nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen Sein und Haben. Sein heißt, einen inneren Maßstab zu besitzen, Verantwortung zu tragen, Dauer auszuhalten, auch wenn niemand hinsieht. Haben heißt hier: Aufmerksamkeit besitzen, Resonanz erzwingen, Bedeutung aus der Reaktion anderer ziehen. Die Vulkangruppe entscheidet sich konsequent für Haben. Der Anschlag ersetzt die Biografie. Der Knall ersetzt das Ich.

Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Es geht der Vulkangruppe vor allem darum, wahrgenommen zu werden. Reichweite zu erzielen. In dieser Hinsicht unterscheidet sie sich strukturell kaum von Influencern auf TikTok oder Instagram. Auch dort geht es um Sichtbarkeit, um Resonanz, um das Gefühl, zu existieren, weil andere reagieren. Der Unterschied liegt nicht im Motiv, sondern im Verstärker. Influencer benutzen Algorithmen. Die Vulkangruppe benutzt Sachbeschädigung. Doch wer billigend in Kauf nimmt, dass Altenheime ohne Strom dastehen, dass lebenswichtige Apparaturen ausfallen, dass Pflegebedürftige und Kranke gefährdet werden, hat eine Grenze bereits überschritten. Der Schritt vom Blackout zur gezielten Tötung ist dann kein qualitativer mehr, sondern ein gradueller. Mark David Chapman, der John Lennon am 8. Dezember 1980 ermordete, handelte aus genau diesem Motiv heraus: Er wollte in die Geschichte eingehen. Das hat er später selbst eingeräumt. Die Frage ist deshalb nicht, ob die Vulkangruppe Aufmerksamkeit sucht – das tut sie längst. Die Frage ist, wie weit sie zu gehen bereit ist, wenn der nächste Anschlag nicht mehr reicht. Wann wird Sabotage zu Mord? Wann wird die Gruppe zum neuen Pop-Narrativ des Radikalismus? 

Deshalb ist die naheliegende Frage so entlarvend: Warum nicht raus aufs Land? Warum keine autarke Kommune? Warum nicht zeigen, dass es anders geht? Früher wäre genau das ein genuin linker Impuls gewesen. Selbst machen und nicht nur enteignen. Aufbauen statt zerstören. Verantwortung übernehmen statt nur anklagen. Doch eine Kommune verlangt, was Sabotage systematisch vermeidet: Arbeit ohne Applaus, Konfliktfähigkeit, Verlässlichkeit, Bleiben. Sie verlangt Selbstsein ohne Bühne. Genau das ist unmöglich für ein Milieu, dessen Identität aus Opposition besteht.

Der Unterschied zum verachteten „Spießer“ ist dabei geringer, als man glauben möchte. Der klassische Spießer will mit dem neuen Tesla die Nachbarn beeindrucken, um den Alltag erträglicher zu machen. Status als Betäubung. Besitz als Pflaster. Das ist banal, aber ehrlich. Die Vulkangruppe verfolgt dasselbe Prinzip, nur mit anderen Mitteln. Sie will innerhalb ihres Milieus die Charts anführen. Mediale Sichtbarkeit statt klassischem Fahrzeug. Erwähnung statt Eigentum. Anerkennung statt Leistung. Das Ziel ist identisch: Bedeutung durch Außenwirkung. Der Weg ist unterschiedlich: Konsum hier, Sabotage dort. Beides ist zutiefst spießig.

Auffällig ist zudem, aus welchem sozialen Raum solche Aktionen möglich werden. Man muss sich diese Täter nicht als prekäre Existenzen vorstellen. Im Gegenteil. Vieles deutet auf eine Generation hin, die materiell abgesichert ist, deren Lebensunterhalt nicht auf dem Spiel steht, deren „Assets“ unberührt bleiben. Es ist die Generation der Erben, nicht zwingend finanziell spektakulär, aber strukturell sorgenfrei. Menschen, die nie um Existenz kämpfen mussten, aber um Aufmerksamkeit. Von den Eltern nicht gesehen, nun sichtbar über Umwege. Risiko ja, Verlust nein. Das ist kein Antikapitalismus. Das ist Kaputt-Talismus: moralischer Radikalismus bei maximaler Schonung der eigenen materiellen Basis. Gelangweilte Rich Kids glauben, sie würden Marx neu interpretieren.

An diesem Punkt wird auch verständlich, warum der aktuelle Staat so auffällig leise reagiert. Der heutige linke Staat ist kein Gegenentwurf zu solchen Phänomenen, sondern ihr institutioneller Schatten. Der NGO-Komplex operiert nach derselben Logik: moralische Wirksamkeit ohne Verantwortung, Einfluss ohne Haftung, Haltung ohne Ergebnis. Naive Narrative ersetzen komplexe Realitäten. Wer dieses Gefüge ernsthaft kritisiert, greift die eigene Machtarchitektur an.

Diese Einschätzung ist keine bloße Polemik, sondern inzwischen empirisch unterfüttert. Der australische Medien- und Zensurforscher Andrew Lowenthal hat in seiner aktuellen Deutschland-Analyse detailliert aufgezeigt, wie sich hierzulande ein staatlich alimentierter NGO-Komplex herausgebildet hat, der nicht primär zivilgesellschaftlich wirkt, sondern politisch-administrativ. Lowenthal beschreibt ein dichtes Netzwerk aus NGOs, Stiftungen, Forschungsstellen, Trusted-Flagger-Organisationen und Medienpartnern, das überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert wird – Bundesministerien, Landesprogramme, EU-Töpfe – und dessen Aufgabe faktisch nicht Problemlösung, sondern Narrativpflege, Diskurssteuerung und Abweichlermanagement ist.

Der entscheidende Befund: In Deutschland ist diese Struktur enger, zentralisierter und staatlicher organisiert als etwa in den USA. Während dort Plattformen formell privat agieren, wirken hier staatlich finanzierte Akteure als vorgelagerte Filterinstanzen. Sie entscheiden, was als Desinformation, Hass oder „problematisch“ gilt, ohne demokratische Legitimation, ohne Transparenz, ohne persönliche Haftung. Laut Lowenthal entstehen so dauerfinanzierte Parallelstrukturen, deren Budgetlogik auf Verstetigung angelegt ist: Wer Probleme löst, gefährdet Förderlinien; wer Probleme verwaltet und moralisch auflädt, sichert sie.

Damit erklärt sich auch die politische Zurückhaltung im Umgang mit Phänomenen wie der Vulkangruppe. Nicht, weil Gewalt akzeptiert würde, sondern weil die Denkform – moralische Überhöhung, Verantwortungsauslagerung, Eskalation als Wirksamkeitsersatz – strukturell verwandt ist. Die illegale Sabotage ist nicht der Gegenpol dieses Systems, sondern seine radikalisierte Außenform.

Ein präziser Blick auf diese Struktur zeigt: Es handelt sich nicht um lose Bürgerrechtsgruppen, sondern um ein formal zivilgesellschaftliches Netzwerk, das mit staatlichen Milliardenbudgets alimentiert wird – über Ministerien, Förderprogramme, staatsnahe Stiftungen und EU-Töpfe – und dessen Erfolg nicht am realen Output, sondern an strategischer Sichtbarkeit gemessen wird. Struktur und Budget sind darauf ausgelegt, Dauerprobleme zu verwalten, nicht Lösungen zu schaffen.

Dabei ist eines klarzustellen: Die Vulkangruppe ist kein AfD-Umfeld. Sie ist kein Produkt russischer hybrider Kriegsführung. Diese Zuschreibungen sind analytische Fluchtwege. Der inflationäre Begriff „hybrider Krieg“ ersetzt Analyse durch Nebel. Die Vulkangruppe braucht keinen äußeren Strippenzieher. Sie braucht ein ideologisches Biotop, das Verantwortung systematisch verlernt hat.

Ein weiterer Ausdruck dieser Mentalität zeigt sich in der Verhaltenspolitik. Während Bürger wegen oft harmloser Kritik oder Satire auf Politiker zunehmend mit XXL-Serien privater Anzeigen überzogen werden, lebt dieselbe politische Klasse eine Praxis, die jede Glaubwürdigkeitsgrenze sprengt.

Besonders deutlich wird diese Mentalität an der systematischen Anzeigenpraxis führender grüner Regierungsmitglieder. Nach öffentlich gewordenen Zahlen aus Justiz- und Medienrecherchen hat Robert Habeck in den vergangenen Jahren über 800 Strafanzeigen wegen Beleidigung gestellt oder stellen lassen – vielfach gegen einfache Bürger, Rentner, Handwerker, Nutzer sozialer Medien. Seine Parteikollegin Annalena Baerbock liegt in derselben Größenordnung: mehrere hundert Strafanzeigen, teils gebündelt, teils automatisiert angestoßen, stets mit dem Gewicht des Ministeramts im Rücken.

Diese Anzeigen sind kein Randphänomen, sondern Machtpraxis. Sie erzeugen Kosten, Angst, Verfahren, Vorladungen – selbst dann, wenn sie später eingestellt werden. Der Bürger zahlt Zeit, Geld, Nerven. Der Staat zahlt mit Justizkapazität. Und die Minister? Tragen kein persönliches Risiko. Das Anzeigenregime wird aus Steuermitteln administriert und abgesichert.

Parallel dazu steht der inzwischen dokumentierte Umgang mit öffentlichen Geldern: über 130.000 Euro Friseur- und Stylingkosten bei Annalena Baerbock, finanziert aus Steuermitteln, bezahlt aus genau jenen Institutionen, aus denen gleichzeitig Bescheidenheit, Verzicht und moralische Disziplin gepredigt werden. Einschüchterung nach unten, Selbstbedienung nach oben – nicht als Ausnahme, sondern neue Form der Hybris.

Die Rolle der Medien fügt sich nahtlos ein. Die Anschläge werden heruntergespielt, nicht aus Unkenntnis, sondern aus Nähe. Man teilt Sprache, Feindbilder, Codes. Gleichzeitig lebt dieses Mediensystem hervorragend von genau jenem Alltag, den es rhetorisch verachtet. Finanziert über verpflichtende Gebühren, abgesichert gegen Markt und Kritik, ist der öffentlich-rechtliche Betrieb zum Selbstbedienungsladen einer moralischen Klasse geworden, die vom „Spießer“ lebt und ihn zugleich belehrt. Empörungssimulation bei gleichzeitiger Klick- und Quotenernte. Der Täter wird geächtet und zugleich veredelt. Sein Name fällt. Seine Worte werden zitiert. Seine Deutung wird mitgeliefert. Das System empört sich und profitiert. 

Hier liegt der Kern der Verlogenheit. Realität und Ideologie fallen auseinander. Der Staat predigt Verantwortung und praktiziert Verantwortungslosigkeit. Er spricht von Solidarität und produziert Vetternwirtschaft. Er überzieht Bürger mit Anzeigen, während er Sabotage semantisch entschärft. Ordnung wird eingefordert, Chaos rhetorisch hofiert. Das ist kein politischer Streit mehr, das ist ein struktureller Widerspruch.

Philosophisch betrachtet haben wir es mit einer säkularen Endzeitsekte zu tun. Der Ausnahmezustand ist ihr Lebenselixier – aber nur, solange er kontrolliert wird. Corona war das Lehrstück: Der Ausnahmezustand wurde gefeiert, solange er administriert, sanktioniert, moralisch aufgeladen werden konnte. Freiheit galt als Gefahr, Gehorsam als Tugend.

Die Vulkangruppe ist in diesem Sinne keine Opposition, sondern eine unkontrollierte Metastase dieses Denkens. Sie übernimmt die Logik des Ausnahmezustands, entzieht ihn aber der staatlichen Kontrolle. Genau deshalb ist sie für das System gefährlich und zugleich schwer eindeutig zu verurteilen. Wer den permanenten Ausnahmezustand zur moralischen Normalität erklärt, kann sich schlecht darüber empören, wenn andere ihn praktisch herstellen. 

So schließt sich der Kreis. Die Vulkangruppe braucht den Spießer, den sie verachtet. Sie braucht seine Infrastruktur, seine Ordnung, seine Medien, seine Gebühren, seine Steuern. Sie lebt von dem, was sie sabotiert. Das ist keine Revolte gegen das System. Das ist eine parasitäre Existenzform im System. 

Extrem spießig.

Extrem abhängig.

Extrem kaputt. 

Der Unterschied zum Nachbarn mit dem Neuwagen ist nicht moralisch, sondern ästhetisch. Beide wollen gesehen werden. Der eine geht dafür malochen, der andere zündet an. Beide brauchen Publikum.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Berlin ist komplett in Dunkelheit gehüllt, weil es keinen Strom gibt.

Bildquelle: Shutterstock AI / shutterstock

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Stromausfall in Berlin: Bundeswehr soll helfen

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Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin hat die Landesregierung die Großschadenslage ausgerufen. Nun sollen auch externe Kräfte unterstützen – darunter die Bundeswehr. Ziel sei es, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen.

❗Senatorin Iris Spranger hat in Zusammenhang mit dem #Stromausfall in #Berlin die Großschadenslage ausgerufen. Das bedeutet: Das Ausrufen der Großschadenslage unterstützt bei der Inanspruchnahme Dritter. Unterstützungskräfte können leichter herangezogen werden, wie z.B.…

— Senatsverwaltung für Inneres und Sport (@Innensenatorin) January 4, 2026

Zudem bittet der Staatsschutz um Mithilfe bei der Suche nach den Terroristen, die für die Katastrophe verantwortlich sind. Kleiner Tipp von O24 – schaut doch gleich mal in Senat und Bundestag vorbei!

Unser #Staatsschutz vom #LKA bittet um Ihre Mithilfe:
Gestern gegen 6 Uhr haben bisher Unbekannte mehrere Starkstromkabel in #Lichterfelde in Brand gesetzt. Das Feuer wurde an einer Kabelbrücke im Bereich der Bremer Straße festgestellt, die dort über den Teltowkanal führt. Der… pic.twitter.com/o0G50XMkH5

— Polizei Berlin (@polizeiberlin) January 4, 2026
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Explosionen in Caracas: Tieffliegende Flugzeuge und US-Hintergrund

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In der Nacht zum 3. Januar 2026 erschütterten mindestens sieben starke Explosionen die venezolanische Hauptstadt Caracas. Der Vorfall begann gegen 2 Uhr Ortszeit. Anwohner berichteten von tieffliegenden Flugzeugen, Rauchschwaden und einem Stromausfall in Teilen der Stadt, insbesondere nahe einer Militäranlage.

Offizielle Stellen in Venezuela und den USA haben sich bislang nicht geäußert; Ursachen bleiben ungeklärt.

Die Ereignisse fallen in eine Phase hoher Spannungen: US-Präsident Donald Trump bestätigte kürzlich Angriffe auf venezolanische Ziele, darunter einen möglichen CIA-Drohnenangriff auf ein Hafenareal, das als angeblicher Drogenumschlagplatz der Bande Tren de Aragua diente. Trump sprach von einer "großen Explosion" entlang der Küste, bei der Schmugglerboote zerstört wurden, ohne Opfer.

Internationale Beobachter warnen vor Eskalation.

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Bildquelle: Yanlens / shutterstock

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