NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Weißmanns Notizen GegenAufklärung

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

buchstabe;schreibmaschine;typenhebel;mechanismus;Bildverwendung nur mit Urhebervermerk: Addictive Stock/Shotshop/picture alliance. Keine Exlusivverkäufe möglich. Die Gegenaufklärung läuft

Über Freimaurer in der Londoner Polizei, „demographische“ Utopien eines französischen Linksaußen und die Herrschaft des Geldes in Amerika: Die GegenAufklärung von Karlheinz Weißmann.

Dieser Beitrag JF-Plus Icon PremiumWeißmanns Notizen GegenAufklärung wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Die symbiotischen Antagonisten der Macht

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bei dem gegenwärtigen Ringen der MAGA-Bewegung und anderer populistischer Bewegungen mit den globalistischen und moralistischen Bewegungen handelt es sich nicht um den Kampf zweier wesensfremder Politikentwürfe. Beide Seiten teilen vielmehr das fundamentale Verständnis einer hierarchisch durchorganisierten, autoritären Gesellschaft.

Der Beitrag Die symbiotischen Antagonisten der Macht erschien zuerst auf .

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Trauer um Corona-Aufklärerin: Juristin Dr. Brigitte Röhrig verstorben

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Der Corona-Widerstand hat eine weitere starke Persönlichkeit verloren, die sich unermüdlich für die Rechte der Menschen einsetzte: Am 22. Januar verstarb die Rechtsanwältin Brigitte Röhrig, unter anderem bekannt für ihr Buch “Die Corona-Verschwörung”.

Die Juristin Dr. Brigitte Röhrig, von Kollegen und Kritikern der Corona-Politik besonders geschätzt für ihre Expertise im Arzneimittelrecht, wurde 60 Jahre alt. Sie soll seit längerer Zeit schwer krank gewesen sein.

Auf ihrem Telegram-Account schrieb sie selbst in einem Posting vom 10. Januar, dass sie seit längerer Zeit aus gesundheitlichen Gründen nichts veröffentlicht habe. Sich mit negativen Meldungen zu befassen, sei ihrer Situation nicht zuträglich, erörterte sie. Doch sie widmete den Beitrag einer Nachricht, die sie erfreute: den überdeutlichen Worten des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. an die deutsche Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Ihr letzter Beitrag endete mit einem Dank an RFK.

Nun ist es Dr. Röhrig selbst, bei der sich viele Menschen bedanken: Kritiker und Opfer der Corona-Maßnahmen, aber auch Rechtsexperten, die zusammen mit ihr die Aufklärung vorangetrieben haben.

Rechtsanwalt Tobias Ulbrich richtete emotionale Worte des Danks an die Juristin und Kennerin des Arzneimittelrechts:

Dr. jur. Brigitte Röhrig starb am 22. Januar 2026.
Sie wurde letztes Jahr 60 Jahre alt.

Unsere Gedanken sind bei ihr und ihrer Familie: Sie hinterlässt eine wunderbare 29-jährige Tochter und eine kleine 5-jährige Enkelin, die sie beide sehr geliebt hat.

Brigitte Röhrig hat mit ihrem Buch “Corona-Verschwörung” in pharmarechtlicher Hinsicht das unfassbare Verbrechen rund um die Zulassung der Covid-Impfstoffe mit größter Expertise nachgewiesen. Danach hätten die Impfstoffe sofort zurückgezogen, alle an der Irreführung und Täuschung beteiligten Personen verhaftet und die Institutionen aufgelöst werden müssen. Ihr Werk wurde zur Kenntnis genommen und weitergemacht. Für einen Juristen und ein Organ der Rechtspflege ein unerträglicher Zustand.

Die Ausarbeitungen für die Mängel des Zulassungsverfahren für die Verfahren der Impfgeschädigten stammen in all unseren zivilrechtlichen Verfahren von ihr, weil ich in dem Segment nicht bewandert war.

Brigitte Röhrig, eine redliche, integre und wahrheitsliebende Anwältin und führende Pharmarechtsexpertin, hat diese Entwicklung nicht verkraftet.

Im Namen all unserer Mandanten im Bereich Impfschäden und wir selbst natürlich sind unendlich dankbar für Dein großartiges Werk und Deinen unentbehrlichen Beitrag zur Aufdeckung der Wahrheit. Wir beten für Dich und Deine Familie.

Auch Rechtsprofessor Martin Schwab hat mit Dr. Röhrig zusammengearbeitet, schätzte ihre Expertise und ihr Engagement und gedachte ihr in einem Beitrag:

Liebe Community,

Heute erreichte mich die traurige Nachricht, dass Frau Rechtsanwältin Dr. Brigitte Röhrig am 22.1.2026 im Alter von 60 Jahren verstorben ist.

Brigitte war eine ausgezeichnete Juristin mit ausgewiesenem Sachverstand im Pharma-Recht. Sie wusste aus ihrer eigenen Erfahrung aus der Betreuung einschlägiger Mandate, wie schwierig es ist, Medikamente – vor allem solche, die den Menschen WIRKLICH gesund machen – durch ein behördliches Zulassungsverfahren zu bringen. Umso entsetzter war sie, mit ansehen zu müssen, wie bei der Zulassung der COVID-Injektionen sämtliche Standards geschleift wurden.

Im Jahr 2023 veröffentlichte Brigitte ein viel beachtetes Buch, in dem sie die Machenschaften hinter dem Corona-Unrecht beschreibt: “Die Corona-Verschwörung: Wie Milliardäre, Politiker und Staatsdiener wissentlich und willentlich Freiheit und Gesundheit ausradierten”

Im Rahmen des 2022 geführten Wehrbeschwerdeverfahrens zweier Bundeswehroffiziere gegen die COVID-Impfduldungspflicht durfte ich mit ihr zusammenarbeiten, weil sie, ebenso wie ich, zu den Prozessbevollmächtigten in diesem Verfahren gehörte. Brigitte legte profunde Schriftsätze vor und war immer eine sehr angenehme Gesprächspartnerin.

Brigittes Tod ist ein schwerer Verlust für die Freiheitsbewegung. Brigitte verdient es, dass wir ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit stillem Gruß
Ihr und Euer
Martin Schwab

Prof. Dr. phil. Henrieke Stahl, erste Vorsitzende des Vereins für interdisziplinäre Forschung in Medizin und Ethik für die Gesellschaft, schrieb auf X:

Wir trauern um unsere Freundin und Kollegin Rechtsanwältin Dr. Brigitte Röhrig, die am 22. Januar, so früh, so plötzlich in die geistige Welt gegangen ist.

Brigitte hat mit ihrem Scharfblick viele fiese Tricks in der Arzneimittelgesetzgebung entlarvt, welche Pharma an den für die Sicherheit zuständigen Institutionen vorbei lancieren konnte. Ihr Buch über das juristische Zauberkunststück, wie z.B. aus Gentherapeutika „Impfstoffe“ werden konnten, so dass die aufwendigen, teuren und langwierigen Studien für Gentherapeutika legal wegfallen konnten, gehört auf jeden Büchertisch zur Corona-Aufarbeitung (es hat den leider vom Verlag so unglücklich gewählten Reißertitel „Die Corona-Verschwörung“). Die aufgrund dieser juristischen Fiktion ausgelassenen Sicherheitsstudien betreffen Genotoxizität und Cancerogenität. Zumindest letztere wird durch neuere Studien sehr wahrscheinlich…

Liebe Brigitte, wir danken Dir für Deine Arbeit, Deinen Mut und Deine Liebe für die Menschen und die Tiere und für die viel zu wenigen, aber intensiven Gespräche und schönen Stunden, die wir mit Dir zusammen verbringen durften. Möge der Herr mit Dir sein.

Weitere bekannte Gesichter des Corona-Widerstands wie Henning Rosenbusch verabschiedeten sich in Beiträgen in den sozialen Netzen von der Rechtsexpertin.

Die engagierte Juristin hat mit ihrer Arbeit einen unschätzbaren Beitrag zur Corona-Aufarbeitung und für die Bewahrung von Grund- und Freiheitsrechten geleistet. Auch die Redaktion von Report24 dankt ihr von Herzen für ihren mutigen Einsatz.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Klartext! – Scott Ritter: NATO ist tot – Russland ist euer Nachbar!

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

„Es gibt keine Partnerschaft. Die Partnerschaft ist tot. Es ist vorbei. Die NATO ist am Ende. Und mit der NATO wird auch die Europäische Union untergehen. Das ist einfach die Realität.“ – Eiskalt analysiert der US-Militärexperte Scott Ritter die geopolitische Realität. Im exklusiven Interview mit GEGENPOL sieht der ehemalige UN-Waffeninspekteur die von Trump losgetretene Grönland-Krise als „letzten Weckruf für Deutschland“:

„Zuerst mal ist Grönland schon so gut wie entschieden. Es gehört zu den USA, ob es das weiß oder nicht. Und Europa kann nichts dagegen machen.“

„Das sollte Europa als Lehre dienen. Deutschland sollte sofort alle amerikanischen Stützpunkte schließen. Sofort. Europa sollte sofort alle Kommunikationskanäle mit Amerika kappen. Macht keine Geschäfte. Und wenn das bedeutet, dass ihr euch an Russland wenden müsst, dann wendet euch an Russland. Trump respektiert nur Stärke. Öffnet Nord Stream. Nehmt keine amerikanischen Gaslieferungen mehr an und sagt den Vereinigten Staaten einfach, dass ihr mit ihnen fertig seid.“

Gerade in Russland kann Europa in der Stunde der Not einen Nachbar finden, einen Geschäftspartner: „Russland strebt nach Stabilität, und die beste Stabilität entsteht durch Nachbarn, die verantwortungsbewusst, respektvoll und wirtschaftlich miteinander umgehen.“

Ritter resümiert das transatlantische Verhältnis mit folgenden Worten: „Amerika ist nicht euer Freund. Wir mögen euch nicht. Wir brauchen euch nicht. Wir wollen euch nicht. Wir wollen euch nur kontrollieren. Und solange ihr glaubt, dass wir eure Freunde sind, seid ihr anfällig dafür, von jemandem missbraucht zu werden, der nicht euer Freund ist. Wir machen uns keine Sorgen um Europa. Echt nicht. Ihr seid uns egal.“

Thank you, Scotti!

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Modernisierte Sklavenarbeit, millionenfach, global

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Aufklärung und Widerstand müssen verstärkt und vernetzt werden, als Teil der Friedensbewegung. Ein Aufruf

Von Werner Rügemer (gewerkschaftsforum)

Es gibt eine modernisierte millionenfache Sklavenarbeit, die ständig ausgeweitet und gleichzeitig verdrängt wird. Gegenwärtig stoppt die EU das ohnehin schwache Lieferkettengesetz, mit Unterstützung durch die deutsche Regierung unter dem unchristlichen Bundeskanzler Friedrich Merz, dem Ex-BlackRock-Funktionär.

Diese modernisierte Sklavenarbeit wird für die entwickeltsten Technologien aus den kapitalistischen Staaten, v.a. aus den USA, ausgelagert in arme Staaten aller Kontinente. Dies gilt nicht nur für die Textil- und Nahrungsmittelkonzerne, sondern ungleich mehr etwa für die Produktion der Digitalgeräte wie laptops, Handys, für „Löscharbeiten“ in den (a)sozialen Medien, für e-Autos, für Roboter-Steuerung und KI-tools.[1]

Zucker-Sklavinnen in Indien

Und selbst wenn kurzfristig eine besonders kriminelle Form der Sklavenarbeit bekannt wird, wird sie schnell verdrängt. Hier ein Beispiel: Die indischen Zuckerarbeiterinnen für Coca Cola, Pepsi Cola, Unilever, General Mills.

Der Anfang der Produktionskette für den Zucker in Indien sind kleine Plantagen: Die Arbeiterinnen hausen in den Zuckerfeldern. Die meist ganz jungen Frauen müssen sich ihre Gebärmutter entfernen lassen, damit sie nicht durch Schwangerschaften und Geburt die Arbeit unterbrechen. Die Entfernung der Gebärmutter müssen sie selbst bezahlen und sich dafür verschulden – so bleiben sie zusätzlich erpressbar für Niedrigstlöhne ab 2 Dollar pro Tag.

Korruptes Zertifikate-Geschäft: Bonsucro

Die Käufer des Zuckers wie Coca Cola und Unilever wissen das, deshalb kaufen sie Zertifikate bei professionellen Zertifikat-Ausstellern. Diese bescheinigen: Die Lieferkette genügt „unseren sozialen Standards“. Damit gehen dann Coca Cola, Unilever & Co. vor die Öffentlichkeit: „Wir halten unsere sozialen Standards ein“ – von den konkreten menschenrechtlichen Arbeits- und Sozialrechten der UNO/ILO sprechen sie sowieso nicht.

Im Fall dieser indischen Zuckerarbeiterinnen wurden die wiederholten Zertifikate durch das Zertifikat-Unternehmen Bonsucro ausgestellt. Bonsucro heißt „Guter Zucker“: Bonsucro hat seine Methoden im größten Staat für die Zuckerproduktion entwickelt, in Brasilien, daher auch der Name: Das Zertifizierungs-Unternehmen hat seinen Sitz in London und hat selbst wieder eine Kette von bezahlten Zertifikat-Ausstellern, die in den jeweiligen Staaten wie Indien Inspektionen durchführen, vor Ort.

Korrupte Zertifikat-Lieferkette

Aber was heißt „vor Ort“? Indien ist nach Brasilien der zweitgrößte Staat für die Zuckerproduktion, mit tausenden von kleinen und mittleren Plantagen: Das ist selbst ebenfalls eine Produktions-Kette: Der Begriff „Liefer“kette ist auch hier eine Verharmlosung, denn es geht um schwere körperliche Arbeit unter sklavenähnlichen Bedingungen.

Wenn ein Bonsucro-Inspekteur ein Zertifikat ausstellen soll, geht er zu einer der Plantagen, die ihm als Vorzeige-Plantage bekannt ist; diese führt den korrupten Inspekteur, nach Voranmeldung, zu einer Plantage, bei der jedenfalls an diesem Tag alles in Ordnung ist: Die Arbeiterinnen lächeln auftragsgemäß freundlich, und der korrupte Vorarbeiter bestätigt: „Sie sind sehr zufrieden“.

Bonsucro ist typisch für solche organisierte Berater-Korruption. Bonsucro begann wie viele ähnliche Firmen als menschenrechtliche non profit-Initiative. Dann wurde sie zunächst vom World Wildlife Fund „unterstützt“, d.h. finanziert, und machte sich im nächsten Schritt, mit dem erworbenen Kapital einer Menschenrechts-Initiative, zu einem profitablen, privaten Unternehmen – wie tausende NGO, die von den Foundations der Gates, Soros, Bloomberg & C. Finanziert werden.

Aufdeckung der Korruption – keine Folgen

Einmal unternahm, ungewöhnlicherweise, eine lokale indische Behörde eine eigene Überprüfung und befragte 82.000 Zuckerarbeiterinnen, fand die geschilderte Art der Sklavenarbeit, daneben auch Kinderarbeit.

Das wurde kurzzeitig zum Skandal, wurde sogar 2024 zweimal in der New York Times berichtet: „How audits missed abuses in India’s fields“, NYT 1.8.2024 und „Revelations roil sugar industry“, NYT 23.8.2024.

Aber diese Aufdeckung verlief in den USA im Sande, wurde in Europa und Deutschland nie bekannt gemacht, weder durch Regierungen, noch durch die EU – aber auch nicht durch die ansonsten so skandalgierigen Leitmedien, auch nicht durch Initiativen, die sich seit Jahren bei „Lieferketten“ engagieren. Oder – was ist mit den Frauen-Bewegungen?

Moderne Sklavenarbeit in den kapitalistischen Metropolen

Moderne Sklavenarbeit gibt es natürlich auch in den kapitalistischen Staaten, in den Metropolen: Von ihnen kommt ja diese Sklavenarbeit, und wird hier unsichtbar gemacht, lügenhaft verleugnet, jedenfalls was das ganze Ausmaß angeht, nicht nur global, sondern auch national. Nur kurz einige Beispiele:

*In der EU wie in Deutschland gilt millionenfache, menschenrechtswidrige Niedrigstlöhnerei etwa für den Bau, Lieferdienste, Security, Gastronomie, Saisonarbeit in der Landwirtschaft, Tourismus, häusliche Pflege. Viele dieser modernen Sklaven und Sklavinnen sind illegal, viele sind legal, zumindest zeitweise: Etwa in Deutschland die hunderttausenden Sex-Arbeiterinnen vor allem aus Osteuropa einschließlich Ukraine und aus Asien – Deutschland wurde  damit das „Bordell Europas“.

*Illegale sind vor allem in den USA vielmillionenfach eine wesentliche Stütze der Wirtschaft, in den körperlich anstrengenden Arbeiten. Sie zahlen Steuern, gleichzeitig werden sie gezielt mit Ausweisung erpresst und in unsichtbarer Niedrigstlöhnerei gehalten. Das ist unter freundlich lächelnden Präsidenten wie Bill Clinton und Barack Obama genauso wie unter ihrem offenen Migranten-Hasser Donald Trump.

*Oder der weltweit größte Taxi- und inzwischen auch Transport-Konzern Uber: Er sucht die vertragslosen Fahrer gezielt in den ärmsten Migranten-Slums der Großstädte, in New York, San Francisco, in Houston, in Paris, in London, in Montreal, in Berlin, in Warschau, in New Delhi, in Köln. Dies ist verbunden mit modernisiertem Rassismus.[2]

KI-Produktion in der „Fabrik Afrika“

Mit der „Globalisierung“ seit den 1990er Jahren wurde ein möglichst großer Teil der industriellen, körperlich anstrengenden Arbeit vor allem nach Asien ausgelagert, in die „Fabrik Asien“. Aber inzwischen wird so auch die „Fabrik Afrika“ ausgebaut. Einige Beispiele:

*Für Content-Moderatoren bei der digitalisierten Steuerung von selbstfahrenden Autos, für Obstpflück- und Ernteroboter bauen die US-Konzerne die „Fabrik Afrika“ aus: Hier werden für zwei Dollar am Tag vertragslose Sklavenarbeiter ausgebeutet – 150 im engen, fensterlosen Raum zusammengestopft.[3]

*Solche Praktiken in afrikanischen Staaten sind schon seit vielen Jahren für „Löscharbeiten“ bei Facebook/Meta, Amazon, Google & Co. üblich, in den social media.[4]

*Der Konzern Scale AI in Silicon  Valley ist gegenwärtig der größte spezialisierte Anbieter von Datenannotierung und KI-Training; Scale AI führt Aufträge aus für Digital- und Software-Konzerne wie Accenture, SAP, Meta, Open AI, Anthrophic, Microsoft, Google, Paypal usw., aber auch für Geheimdienste, für das Weiße Haus und für die US-Army.[5]

e-Autos – zum Beispiel der e-tron von Audi

Seit mehreren Jahren wird auch für die e-Mobilität ein neues globales Netz an Produktionsketten aufgebaut. Bisherige Teile, Materialien und Techniken werden für die e-Autos vielfach nicht mehr gebraucht, dagegen werden neue gebraucht, etwa für die Batterien und die digitalisierte Innenausstattung und die Verkehrssteuerung. Dafür werden dann auch Produktionsketten an neuen Standorten und mit neuen Zulieferfirmen aufgebaut.

Dazu als Beispiel das e-Auto von Audi, der e-tron. Die Endmontage geschieht in Belgien, in Brüssel. Das Auto besteht aus etwa 6.000 Teilen, zusätzlich je nach Standard- oder Luxusausführung noch aus bis zu 6.000 Chips.

Diese vielen tausend Teile kommen von 300 Zulieferunternehmen aus 550 Standorten in 37 Staaten. Diese Staaten wie Taiwan, Tunesien, Rumänien, Singapur, Ungarn, Ukraine, die Philippinen, Thailand, China usw. werden wieder wie bisher, aber neu ausgesucht nach dem Prinzip „Best Cost Country“: Wo sind die Arbeits-, Umwelt-Gesetze und Kontrollen und die  Materialkosten am niedrigsten, wo sind auch die Steuern am niedrigsten oder liegen möglichst in Sonderwirtschaftszonen bei Null?

Und diese 550 Zulieferfirmen sind teilweise selbst wieder Teil einer größeren Produktionskette, etwa für die in der e-Mobilität besonders viel gebrauchten seltenen Erden wie Cobalt und Lithium, die beispielsweise im  Kongo am Anfang der Kette durch Sklavenarbeiter aus der Erde gekratzt  werden.[6]

Apple: Zehntausende Zulieferfirmen

Apple gehört im gegenwärtigen US-geführten Kapitalismus zu den allerreichsten Unternehmen, hinsichtlich der Gewinne und der Aktienwerte. Die größten Apple-Aktionärsgruppen sind die größten Kapitalorganisatoren wie Blackrock und Vanguard. Deren jährliche Milliarden-Gewinne kommen auch aus der globalen, millionenfachen Sklavenarbeit.

Die Zahl der für Apple eingesetzten Sklavenarbeiter ist unbekannt, sie wird von Apple selbst verheimlicht. Keine staatliche Aufsichtsbehörde kümmert sich darum. Im Geschäftsbericht 2020 referiert Apple selbst eine Teil-Überprüfung von 1.121 Zulieferfirmen in 53 Staaten. In diesen Zulieferfirmen haben 21 Millionen Beschäftigte eine Aufklärung über ihre Rechte erhalten, heißt es.[7]

Diese sehr niedrigen Rechte entsprechen nicht den menschenrechtlichen Arbeitsrechten der UNO und der ILO. Die von Apple selbst definierten Arbeits-Rechte besagen etwa: Pro Woche dürfen bis 60 Stunden gearbeitet werden; alle 7 Tage gibt es einen Ruhetag; die Löhne sollen „angemessen“ sein.

Wie die Einhaltung dieser wenigen, niedrigen und hinsichtlich der Löhne diffusen Rechte überprüft wird, berichtet Apple nicht. Apple bevorzugt solche Staaten bzw. Regionen und Sonderwirtschaftszonen, in denen keine Kontrollen stattfinden.

Apple: Zehntausende Zulieferer

Apple hat „globale Lieferketten mit zehntausenden von zuliefernden Unternehmen auf nahezu allen Kontinenten… und mehr als 800 Zulieferer in Deutschland“.[8] Wenn also Apple einmal, wie erwähnt, etwa ein Zehntel seiner Zulieferfirmen überprüft hat und dort 21 Millionen Menschen  beschäftigt waren, so könnten es also insgesamt ein Mehrfaches an Sklavenarbeitern sein, meist Sklavenarbeiterinnen, die letztlich für Apple arbeiten.

Ein Jahrzehnt lang, seit Beginn 2009, hat Apple seine iPhones zuerst in China herstellen lassen. Denn dort waren die Löhne sehr niedrig,  entsprechend der postkolonialen Ausgangslage. Sie wurden und werden aber schrittweise und nachhaltig angehoben, auch aufgrund von Protesten und Streiks, die dann vom Staat unterstützt wurden, gegen den heftigen Widerstand von Apple & Co.[9]

Deshalb flieht Apple seit einem Jahrzehnt so schnell wie möglich aus China: Wichtigste Alternative mit einem unerschöpflichen Reservoir vieler Millionen arbeitsloser armer junger Frauen ist Indien. Deshalb werden die iPhones seit der Variante iPhone 12 immer mehr in Indien hergestellt. Jetzt ist Apple beim iPhone 17.

Weltführer für moderne Sklavenarbeit: Foxconn & Co.

pple hat keine einzige eigene Fabrik für die Herstellung seiner zahlreichen Digitalgeräte, auch nicht für die iPhones. Apple beauftragt dafür die drei größten Auftragsfertiger der Welt im Bereich der Mikroelektronik- und Digital-Industrie: Das sind die Konzerne Foxconn, Pegatron und Wistron.

Sie haben ihren Sitz in Taiwan. Im US-Protektorat Taiwan wurde seit den 1980er Jahren zunächst unter Kriegsrecht im Auftrag der Silicon Valley-Konzerne die modernste industrielle Sklavenarbeit entwickelt.

Danach haben Foxconn, Pegatron und Wistron immer mehr Filialen in anderen Staaten eingerichtet: In Japan, Südkorea und zunächst vor allem in China, aber von da jetzt flüchtend nach Vietnam, auf die Philippinen, nach Thailand, Laos – vor allem aber im großen Stil nach Indien.[10]

Der Foxconn-Konzern: Sklavenarbeit in Taiwan entwickelt

Foxconn ist der größte Konzern Taiwans mit 1,7 Millionen eigenen Angestellten.

Das zunächst in Taiwan selbst unter Kriegsrecht entwickelte Modell der modernsten industriellen Sklavenarbeit wird dort auch heute, in kleinerem Umfang, weiter beibehalten, auch in dortigen Chipsfabriken.

Gegenwärtig sind in Taiwan etwa 830.000 Arbeitsmigranten eingesetzt. Sie werden angeworben aus ärmeren asiatischen Staaten wie den Philippinen, Vietnam, Indonesien und Thailand. Sie haben gegenüber den regulären Beschäftigten in Thailand, auch gegenüber den Foxconn-Beschäftigten, einen minderwertigen Status:

*Sie hausen zu zwölft in Hochbett-Zimmern

*Sie dürfen sich nicht gewerkschaftlich organisieren

*Der Arbeitsvertrag läuft drei Jahre und wird nur bei Wohlverhalten verlängert

*Sie zahlen in das Rentensystem ein, müssen aber Taiwan vor Antritt der Rente verlassen.[11]

Dieses ausgefeilte, zunächst in Taiwan entwickelte Muster wurde und wird von Foxconn, Pegatron und Wistron global exportiert. Sie organisieren seitdem ein wachsendes, unsichtbares Millionenheer an Sklavenarbeitern, global.

Foxconn hat die wichtigen Aufträge für die Digitalgeräte westlicher Konzerne: Für Laptops, Handys, Kopfhörer, Grafikkarten, multifunktionelle Armbanduhren, Sprechautomaten (z.B. Alexa), Platinen, Netzteile, Konnektoren, Kühlkörper, Gehäuse, Spielekonsolen, mainboards. Die Aufträge kommen v.a. von den US-Digitalkonzernen, neben Apple von Nvidia, Microsoft, Facebook/Meta, Hewlett Packard, Dell, Intel, Amazon, Alphabet/Google, Cisco, Motorola, Netflix usw., natürlich auch für das Militär.

Das Muster: Foxconn & Co halten die Sklavenarbeiter in Tag und Nacht überwachten Massenunterkünften. Die Sklaven werden in  Mehrbettzimmern untergebracht, vielfach mit Mehrstock-Betten, in  Wohnkomplexen mit vielen tausend Sklaven. Die Wohnkomplexe sind von der Außenwelt abgetrennt und dürfen nur mit besonderer Erlaubnis verlassen werden. Die Benutzung von Handys ist verboten.

Foxconn besorgt auch das Essen und organisiert die täglichen Transporte von der Massenunterkunft zur Fabrik. Gearbeitet wird im Drei-Schichten-Betrieb, auch am Samstag.

iPhones für Apple in Indien

Dieses Muster wird heute vor allem in Asien praktiziert, vor allem im bevölkerungsreichsten Staat der Erde, Indien, der zugleich über das weltweit größte Reservoir an arbeitslosen, armen und jungen Menschen verfügt, auch Frauen, die für die körperliche Arbeit bevorzugt werden.

Indien hat keinen einheitlichen Mindestlohn. Er beginnt bei 2,16 $ pro Tag und geht bis etwa 9 $, je nach Teilstaat, Region und Sonderwirtschaftszone, dann auch unterschieden nach Branchen und Status der Beschäftigten. Kontrollen finden in der Regel nicht statt: Die indische Regierung wirbt um Arbeitsplätze – dabei spielt nur die Zahl eine Rolle.

Junge Frauen: 88 Cent pro Stunde, mit Abzügen

Die meisten Fabriken in Indien betreibt Foxconn im Hindu-Teilstaat Tamil Nadu, und dort in der Sonderwirtschaftszone der Stadt Chennai.

Die Arbeiter der unteren Ränge sind ausschließlich Frauen, vor allem junge Frauen zwischen 18 und 23 Jahren. Sie werden durch beauftragte Agenturen aus den besonders armen Regionen Indiens herangeholt. Diese jungen Frauen werden von armen Familien gerne abgegeben.

Foxconn zahlt einen Stundenlohn von 88 US-Cent: Die werden aber nur zum Teil ausgezahlt. Denn davon werden die Kosten für die schlechte Verpflegung, für die Massenunterkunft und für die täglichen Bustransporte abgezogen.

Krank und ausgetauscht nach drei Jahren

Der Drei-Schicht-Betrieb, die Kasernierung, die extrem eingeschränkten sozialen Beziehungen, die schlechte Gesundheitsversorgung, das billige Essen, die täglichen Hin- und Her-Transporte zwischen Unterkunft und Fabrik, auch nachts – all dies macht die Frauen krank, erschöpft, zermürbt. Deshalb werden sie nach wenigen Jahren ausgetauscht, und die Arbeits-Agenturen schaffen neue junge arme Frauen heran.[12]

Dagegen können sich die Arbeiterinnen nicht wehren. Sie dürfen keiner Gewerkschaft angehören. Mehrheitlich haben sie keinen Arbeitsvertrag. Aber Gewerkschaften von außerhalb haben z.B. 2021 einen Streik von mehreren tausend der insgesamt 17.000 Arbeiterinnen einer Foxconn-Fabrik in Chennai unterstützt: Die Arbeiterinnen verließen unerlaubt die Fabrik und blockierten Straßen. Daraufhin wurden die Massenunterkünfte etwas verbessert.

Trump: Produktion in die USA zurückholen! Aber Apple folgt nicht

Diese Art der Globalisierung wurde seit den 1990er Jahren durch die US-Regierungen gefördert, vor allem durch die Präsidenten der Demokraten-Partei, also William Clinton, Barack Obama und Joe Biden.

Zuletzt hatte Biden 2024 dazu ein Abkommen mit dem indischen Ministerpräsidenten Modi geschlossen: So baute Foxconn in Chennai ein neues, 12stöckiges Hochhaus, mit Mehrbettzimmern für 37.000 junge Frauen. Wegen der Proteste haben die Zimmer jetzt nur noch 6 Betten und keine Mehrstockbetten mehr.[13]

US-Präsident Trump hat Apple aufgefordert, die Produktion der iPhones und der anderen Geräte in die USA zu holen – aber Konzerne wie Apple haben kein Problem, die Forderungen „ihres“ Präsidenten zu mißachten.

Sie haben seine Wahlkämpfe und dann auch seine Antrittsfeier als Präsident mitfinanziert. So geht die Sklaverei weiter, wie auch in den USA selbst.

iPhones: Zusätzliche Umweltzerstörung

Neben der Sklavenarbeit kommen die Apple-Gewinne auch aus der Umweltzerstörung. Apple organisiert bei den iPhones die geplante Obsoleszenz: Jedes Jahr seit dem Start 2009 bringt Apple eine neue, oft noch teurere Version des iPhone heraus, mit ein paar neuen technologischen Reizen.

Die gegenwärtige Version heißt Apple iPhone 17, mit den Varianten 17 Pro, 17 Pro Max, iPhone Air und iOS26. Es werden dabei die bisher verwendeten Materialien entwertet, irgendwo teilweise recycelt, aber es werden für das neue, mehrheitlich gleiche Gerät zusätzlich neue Materialien global beschafft, wie am bekanntesten das von Sklavenarbeitern ausgegrabene Kobalt aus dem Kongo undsoweiter.

US-Kapitalisten in Apple und Foxconn

Die Sklavenarbeit von Apple/Foxconn ist eine Organisationsform des modernsten, reichsten und brutalsten, des US-geführten Kapitalismus:

*Die größten Kapitalorganisatoren aus den USA sind die führenden  Aktionäre von Apple, also BlackRock, Vanguard & Co., die auch die führenden Aktionärsgruppen z.B. in der gesamten Digital-, Rüstungs-, Fracking- und Energieindustrie sind.

*Aber BlackRock, Vanguard & Co sind inzwischen auch, neben den Foxconn-Gründern aus Taiwan, führende Aktionäre von Foxconn.

Und das bleibt auch so, unabhängig davon, wie der US-Präsident heißt.

Ukraine: Wiederaufbau mit Mindestlohn 1,23 Euro

Unter US-Präsident wurde BlackRock Koordinator für den „Wiederaufbau“ der Ukraine. Blackrock-Chef Laurence Fink schwärmte  deshalb beim Weltwirtschaftsforum 2023 in Davos: Wir glauben an den Sieg der Ukraine, und nach dem Krieg wird die Ukraine „ein Leuchtfeuer in der Welt für die Kraft des Kapitalismus“.[14]

Und BlackRock-Chef Fink gehört auch 2026 zum Ukraine-Verhandlungsteam von US-Präsident Donald Trump. Im nächsten Jahrzehnt soll BlackRock für das „kapitalistische Leuchtfeuer“ 800 Milliarden US-Dollar in der Ukraine investieren bzw. koordinieren, auch für die neueste, jetzt auch weiter kriegserprobte Drohnen-Technologie.[15]

Für diesen „Wiederaufbau“ versprachen Trump/BlackRock auch viele neue Arbeitsplätze. Deshalb wurde zum 1. Januar 2026 der gesetzliche Mindestlohn in der Ukraine erhöht: Jetzt beträgt er 1,23 Dollar pro Stunde.

Wie die moderne Sklavenarbeit bekannt machen, bekämpfen?

Die moderne Sklavenarbeit gehört zum noch aggressiver gewordenen, kriegsvorbereitenden und kriegsführenden, US-geführten westlichen Kapitalismus, der damit noch aggressiver investiert: Ukraine, Gaza…

Gleichzeitig gehört zur herrschenden Lügen-Produktion, daß diese Sklavenarbeit tabuisiert, verschwiegen wird: Nicht nur von den Konzernen und ihren Aktionären, sondern auch von den Regierungen, von der EU, auch von den etablierten Gewerkschaften.

Aber in Indien und allen betroffenen Staaten sind Gewerkschaften, linke Parteien und Initiativen aktiv, auch international vernetzte Gewerkschaften wie UNIA, IndustriALL und UNI Global in der Schweiz.

Solche Initiativen gibt es praktisch in allen Staaten, auch in den USA genauso wie in den armen Staaten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.

In Deutschland ist seit vielen Jahren labournet Germany aktiv, das Dortmunder Gewerkschaftsforum, die Hamburger Gewerkschafts-Linke und andere. Solche gibt es auch in EU-Staaten, in West wie Ost, Nord und Süd.[16]

Sie alle lassen sich über das Internet in Sekundenschnelle finden, agieren aber weithin für sich. Also: Wie sind gemeinsame Aktionen möglich? Sie würden sich gleichzeitig gegen die Kriege, Kriegsvorbereitungen und regime changes richten, die gegenwärtig von der US-Regierung unter Donald Trump angeführt und von ihren folgsamen Mit-Tätern wie dem deutschen BlackRock-Kanzler mitvollzogen werden.

Kampf für Arbeits- und Sozialrechte und dabei auch der Kampf gegen die ausufernde moderne Sklavenarbeit – sie gehören zum Kampf für Frieden, Demokratie, Sicherheit!

 

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

EU erhöht NGO-Budget um 600 Prozent

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

von Thomas Oysmüller (tkp)

Die EU wird das Budget für NGOs massiv erhöhen und damit den Kulturkampf um „Wokeness“ massiv befeuern. Im Budgetplan sind über 8,5 Milliarden dazu vorgesehen, die EU-Bürger „schätzender gegenüber Vielfalt“ zu machen. Auch für Flüchtlinge und Migranten sind mehr Milliarden vorgesehen. 

Sogenannte „NGOs“, Non-Governmental Organisations, sind sehr häufig eigentlich Regierungsorganisationen, die vom Staat abhängig gemacht wurden und auch der Staatsagenda dienen. Dies betrifft etwa das Zensurnetzwerk oder auch verschiedene Felder des Kulturkampfes, etwa Transgenderismus, Zuwanderung und alle möglichen Varianten von „Diversität und Inklusion“. Das neue EU-Budget für die Zeit von 2028–2034 sieht eine massive Erhöhung der Ausgaben für NGOs vor.

Der aktuelle Budgetvorschlag sieht vor, dass die Finanzierung für NGOs um 600 Prozent steigen soll und damit mehr als 8,6 Milliarden Euro erreichen wird. Mit diesem Plan grenzt sich Brüssel auch scharf von der konservativen Wende in den USA ab. Dagegen will die EU ihre Position als offizielle, „progressive“ Opposition zur US-Bundesregierung festigen. Die intensivierte Finanzierung durch den EU-Steuerzahler wird kulturelle Konflikte rund um die sogenannte „Wokeness“ innerhalb der EU weiter befeuern.

Der Plan sieht im Grunde eine fortschreitende Finanzierung von Aktivisten vor, die auf der Straße und außerparlamentarisch agitieren und die Agenda der EU vorantreiben, sich dabei aber als oppositionell inszenieren. Sie fordern jedoch nicht eine andere Agenda, sondern nur mehr von der EU-Agenda. Heißt: Mehr EU-Zentralisierung, mehr gesellschaftliche „Diversität“, mehr Klimapropaganda, mehr Impfungen – nur um einige Beispiele zu nennen. Der Kern des Vorschlags ist das neue Programm AgoraEU, das im Mehrjahresfinanzrahmen (MFR) 2028–2034 verankert werden soll. Die massive Erhöhung um 600 Prozent wurde medial kaum beleuchtet, vermutlich weil der Budgetplan durch die Kriegsbemühungen der EU überschattet wird.

AgoraEU fusioniert die bestehenden Programme Creative Europe und Citizens, Equality, Rights and Values (CERV) und zielt darauf ab, Europäer „bewusster und schätzender gegenüber Vielfalt“ zu machen, wie die Kommission es sagt. Das heißt auch: Kritik an Genderismus, Zuwanderung, Islamisierung, Regenbogen-Agenda, Inklusion und Diversität wird bekämpft werden. Genau jene Programme, die durch die Trump-Administration radikal eingestampft werden, erhalten in der EU einen massiven Auftrieb – als gäbe es nicht schon genug davon.

Die Struktur umfasst drei Säulen: Creative Europe – Culture (1,8 Milliarden Euro), Media+ (3,2 Milliarden Euro) und Democracy, Citizens, Equality, Rights and Values (3,6 Milliarden Euro).

Im Vergleich zum aktuellen Budget 2021–2027, in dem Creative Europe etwa 2,44 Milliarden Euro und CERV 1,5 Milliarden Euro erhielten, bedeutet dies eine Verdopplung der Gesamtsumme. Das US-amerikanische Compact-Magazin analysiert das aufgestockte Budget so:

„Mindestens für die nächsten vier Jahre wird die EU-Bürokratie als offizielle linke Opposition zur US-Bundesregierung agieren und die Ideologie im Westen fördern, die Washington nicht fördert. Weitere EU-Gesetze kodifizieren die für die Ausweitung des Progressivismus entscheidenden Partnerschaften zwischen Staat und Gesellschaft. Das bedeutet, dass wir davon ausgehen können, dass sich der Kulturkampf um „Wokeness“ im Westen in den nächsten zehn Jahren eher verschärfen als abschwächen wird.“

Neben diesem Großbudget für AgoraEU wird der NGO-Komplex auch indirekt mit dem neuen Budget massiv befeuert. Im neuen Budgetvorschlag steigt die Finanzierung für Migration und interne Sicherheit etwa auf 34 Milliarden Euro. Gerade im Migrationsbereich sind viele progressive NGOs aktiv, viele Milliarden werden indirekt dort landen.

Die EU zeigt damit einmal mehr, dass sie kein wirtschaftliches Bündnis zwischen Nationalstaaten sein will, sondern ein ideologischer Player, dessen politische Agenda über den Nationalstaaten steht. Die „Zivilgesellschaft“ wird dabei mit einem riesigen Finanzpaket dressiert, geführt und kodifiziert. Für die nächsten vier Jahre wird die EU-Bürokratie Ideologien fördern, die Washington ablehnt, was den Kulturkrieg über Wokeness verschärft. Das geschieht mit Sicherheit auch in der Hoffnung, dass nach Trump wieder die Demokraten im Weißen Haus einziehen. Selbst wenn das passiert, ist die progressive Ideologie bis 2034 ausfinanziert.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Oberst Jacques Baud: Erwacht der Westen endlich?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die EU ist eine menschenrechtsverletzende Organisation, die keine Skrupel hat, Kritiker verhungern zu lassen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Warum bricht Gold alle Rekorde Während China 630 Mrd. $ verkauft

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Leider KI-generiert, aber die Analyse ist stimmig.

Während die Welt auf Aktienmärkte schaut, vollzieht sich im Hintergrund die größte stille Vermögensverschiebung der modernen Geschichte. China hat seit 2013 US-Staatsanleihen im Wert von 630 Milliarden Dollar verkauft – der niedrigste Stand seit November 2008. Gleichzeitig explodiert der Goldpreis auf 4.540 $ pro Unze, den stärksten jährlichen Anstieg seit 1979.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Die Rechtfertigung (und brutale Bestrafung) von Dr. Reiner Fuellmich

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Stephen Karganovic (strategic-culture

Die bösartige Behandlung wurde dem angesehenen deutschen Anwalt Dr. Reiner Fuellmich ist vergleichbar mit der Verfolgung von Figuren wie Giordano Bruno.

Neben den Mächten, die überall sind, ist Googles immer noch anonyme KI auch ein frommer Gläubiger an die Tugenden der freien Meinungsäußerung. Sie verkündet mutig und aus allen richtigen Gründen, dass die Meinungsfreiheit für die Demokratie von entscheidender Bedeutung ist, an die sie auch zu glauben behauptet. Es erinnert uns auch daran, was gut zu wissen ist, dass die Meinungsfreiheit eine informierte Bürgerschaft und Selbstverwaltung fördert und die Rechenschaftspflicht der Regierung gewährleistet. Darüber hinaus erleichtert dieser offene Dialog und diese Debatte den „Marktplatz der Ideen“, der eine lebenswichtige Voraussetzung für den sozialen Fortschritt darstellt und der Gesellschaft ein dringend benötigtes „Sicherheitsventil“ bietet. Und schließlich, dass das ungehinderte Recht, seine Gedanken, Überzeugungen und Werte ohne Angst auszudrücken, ein grundlegender Aspekt der Menschenwürde und Selbstverwirklichung ist. Amen, Amen, Amen.

Theoretisch würden alle diese edlen Gefühle herzlich grüßen. Und dazu gehören sogar einige ihrer rücksichtslosesten Verletzer, wie die deutsche Regierung.

Über ein Jahr nach der Entführung im Ausland führte die Bundesregierung den prominenten deutschen Anwalt Dr. Reiner Fuellmich im Gefängnis unter erfundenen Anklagen und unter außergewöhnlich harten und unmenschlichen Bedingungen, die scheinbar nur dazu gedacht waren, ihn zu quälen. In Deutschland, für Dr. Zumindest das Recht, seine Gedanken mit Würde auszudrücken (niemals selbstverständlich) in der Weise, wie es von Googles KI-Avatar so bewegend gepredigt wurde, ging vor vielen Monden aus dem Fenster.

Wie viele sind es, die sich noch erinnern, wer Dr. Fuellmich ist und wofür er steht, geschweige denn seine aktuelle Notlage kennen?

Für diejenigen, die dies nicht tun, ist eine kurze Notiz in Ordnung. Kurz nach dem plötzlichen Erscheinen der Covid-Affäre im Jahr 2019, Dr. Fuellmich, ein prominenter Prozessanwalt aus Göttingen, erregte öffentliche Aufmerksamkeit, indem er vernünftige Fragen über die Art und den Ursprung der im Umfang globaler Aufregung aufwarf. Identische Fragen waren in den Köpfen vieler, aber nur wenige waren in der Lage, sie so effektiv wie er zu artikulieren. Anfangs wurden seine Fragen ziemlich schüchtern formuliert und überschritten kaum die unausgesprochenen Grenzen der zulässigen Untersuchung. Es gab fast einen Vorschlag einer „Verschwörungstheorie“ oder einer frontalen Herausforderung für die Integrität des Systems, die in wenigen Wochen zu damals noch unbekannten Zwecken einen globalen Gesundheitsnotstand improvisiert hatte, der der Vorwand für beispiellos umfassende soziale Störungen und die Auferlegung bisher unvorstellbarer Einschränkungen elementarer menschlicher Freiheiten war.

Als prominente Fachleute in den Bereichen Medizin und anderen Bereichen auch begannen, Alarm zu schlagen und Fragen aus ihren jeweiligen Fachgebieten zu stellen, wurde für diejenigen, die Reiner Fuellmichs öffentlichen Äußerungen folgten, deutlich, dass sich sowohl die Richtung als auch der Ton der Covid-Untersuchung, die er und seine Mitarbeiter verfolgten, zu ändern begannen. Die Themen, die er nun zu ansprechen begann, waren nicht mehr nur technisch. Zunehmend, als er tiefer grub, stellte er den gutgläubigen Glauben der politischen, medialen und pharmazeutischen Einschüchterungsmaschinerie in Frage, die sich auf eine angebliche Pandemie berief, um ein globales Lockdown-Regime umzusetzen, mit Zwangsmasseninjektionen von ungeprüften „therapeutischen“ Substanzen.

Dr. Fuellmichs grundlegende Fragen zur „Pandemie“ sind es wert, rekapituliert zu werden:

  • „Erstens: Gibt es eine Corona-Pandemie, oder gibt es nur eine PCR-Test-Pandemie, insbesondere bedeutet ein positives PCR-Testergebnis, dass die getestete Person mit COVID-19 infiziert ist, oder bedeutet es absolut nichts im Zusammenhang mit der COVID-19-Infektion;
  • „Zwei, tun die sogenannten Anti-Corona-Maßnahmen, wie die Lockdowns, Gesichtsmasken, soziale Distanzierung und Quarantänevorschriften, um die Weltbevölkerung vor Corona zu schützen, oder dienen sie nur dazu, Menschen in Panik zu versetzen, also glauben sie, ohne Fragen zu stellen, dass ihr Leben in Gefahr ist, so dass die Pharma- und Technologieunternehmen am Ende riesige Gewinne aus dem Verkauf von PCR-Tests, Antigen und Antikörpern generieren können
  • „Drei, stimmt es, dass die deutsche Regierung mehr als jede andere Regierung von den Hauptprotagonisten der sogenannten Corona-Pandemie ausgiebig Lobbyarbeit geleistet hat? Deutschland ist als besonders diszipliniertes Land bekannt und sollte daher für den Rest der Welt zu einem Vorbild für seine strikte und damit erfolgreiche Einhaltung der Corona-Maßnahmen werden.“

Als diese Verhöre, so überzeugend sie offensichtlich waren, in der Öffentlichkeit ignoriert wurden (während Dr. Fuellmich selbst wurde lächerlich gemacht und verunglimpft, nur weil er gefragt hatte) begann eine spürbare Verschiebung im Umfang und im Fokus seiner Untersuchung. Sein rasiermesserscharfer juristischer Verstand wurde in höchstem Maße aktiviert. Die Steinmauern des Establishments zu meist Softball-Themen führten ihn allmählich dazu, eine schonungslose gründliche Überprüfung des systemischen Hintergrunds der globalen Covid-Affäre durchzuführen, indem er voll und ganz beabsichtigte, an die Wurzel zu gehen und nichts unversucht zu lassen. Dr. Fuellmich warf den Handschuh, als er verkündete, dass er Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit in großem Umfang und von ausreichendem Gewicht zusammenstelle, um ein medizinisches Nürnberg II einzuberufen, mit parallelen Straf- und Sammelverfahren, die er im Justizsystem der Vereinigten Staaten und auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einleiten wollte.

Dr. Fuellmich war auf sehr sensible und feindliche Zehen getreten. Offensichtlich konnte kein solcher Wahnsinn, wie er es in Betracht zog, möglicherweise erlaubt werden. Es wurden sofort Pläne gemacht, ihn durch einen jener schäbigen, niederen Betriebsabläufe, in denen sich die Geheimdienste auszeichnen, zu entgleisen. Informanten wurden im unmittelbaren Kreis des Ziels gepflanzt, um ihn zu verstricken, und unter falscher Zeugin, um kompromittierende Beweise zu liefern. Eine geheime Anklageschrift (lettre de cachet, wie diese Praxis unter dem alten Regime in Frankreich bekannt war und die kürzlich vom Haager Tribunal wiederbelebt wurde) für ein angebliches Geldwäscheprogramm wurde ordnungsgemäß vorbereitet und die deutschen Behörden warteten auf die günstige Gelegenheit, ihre ahnungslose Beute zu fangen. Diese Gelegenheit bot sich vor zwei Jahren, als Dr. Fuellmich, als deutscher Staatsbürger, erschien auf dem Gelände des deutschen Konsulats in Mexiko (natürlich technisch deutsches Territorium), um einen routinemäßigen konsularischen Dienst zu erbitten. Dort wurde er festgenommen und prompt nach Deutschland gepackt, um entsorgt zu werden, wie es die deutschen Behörden für richtig hielten. Die einzige rettende Gnade ist, dass er nicht wie der dissidente Journalist im saudischen Konsulat in Istanbul geschnüffelt und zerhackt wurde.

Nach einer beispiellosen, fast zweijährigen, vorgerichtlichen Inhaftierung unter mittelalterlichen Bedingungen, die scheinbar speziell für ihn entwickelt wurde (die alte „Flugrisiko“ -Verwendung wurde als offizielle Begründung für diese harte Maßnahme genannt) im April 2025 Dr. Fuellmich wurde schließlich zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt, weil er bogus chargesgegen ihn erhoben wurde. An der Oberfläche erscheint alles ordentlich und richtig. Technisch wurde er für ein Verbrechen moralischer Trübsal verurteilt. Seine wirkliche „Beleidigung“ gegen das rachsüchtige globalistische Establishment, die unwiderlegbare öffentliche Entlarvung seiner totalitären und bevölkerungsreduzierenden Agenda und seine korrupte Verbindung mit der ruchlosen pharmakologischen Mafia und die obligatorische Förderung seiner tödlichen Produkte wurden im Laufe dieser Verfahren nicht einmal erwähnt. Doch während Dr. Fuellmich verrottet im Gefängnis, jeder der Hauptansprüche, für die er tatsächlich inhaftiert war, wird jetzt wissenschaftlich bestätigt.

Die sogenannten „Covid-Impfstoffe“ sind heute bekannt, mit Herzschäden verbunden zu sein, genau wie Dr. Fuellmich und zahlreiche andere Forscher warnten während der „Pandemie“ (auch hier) eindringlich. Wie von Dr. vorhergesagt. Fuellmich und sein Forschungsteam, eine Welle von lebensbedrohlichen Blutgerinnseln, wurde mit der Masseninjektion von ungeprüften „Impfstoffen“ korreliert. Es gab auch eine deutliche Beschleunigung der tödlichen Krebserkrankungen. Als weitere Beweise für die Betrugskraft des „Pandemie-Notfalls“ hat eine Peer-Review-Studie gezeigt, dass 86% der angeblich PCR-positiven „Covid-Fälle“ nicht einmal echte Infektionen waren. Das hatte Dr. ursprünglich gesagt. Fuellmich, zu der Zeit weit verbreitete Spott. Es ist eine Tatsache, die die wissenschaftliche Stiftung zerlegt, die zur Rechtfertigung von Lockdowns, sozialer Distanzierung und Impfstoffmandaten verwendet wird. Und vielleicht die vernichtendste Tatsache von allen, japanische Wissenschaftler haben gezeigt, dass im Gegensatz zu Desinformation über infizierte Fledermäuse und unhygienische chinesische Märkte, als die Pandemie ausbrach, alle bekannten Covid-Varianten tatsächlich Laborursprung sind. Das wirft offensichtliche und legitime Fragen über kriminelle Absichten sowohl auf der Ebene der vorgeschlagenen „Heilmittel“ als auch auf der fabrizierten Gesundheitsnotstand selbst auf, die diese Heilmittel vermutlich gelöst haben.

Die bösartige Behandlung wurde dem angesehenen deutschen Anwalt Dr. Reiner Fuellmich ist vergleichbar mit der Verfolgung von Figuren wie Giordano Bruno. Sie lügt dem kollektiven Westen den pharisatischen Vorwand der Meinungsfreiheit. Der dunkle Fleck, den es hinterlässt, wird unauslöschlich als eine beschämende Episode in der Geschichte der deutschen Rechtsprechung aufgezeichnet.


Ob die deutsche Justiz die Verurteilung von Dr. Reiner Fuellmich jemals als Unrecht anerkennt wie die Kirche es im Fall Giordano Bruno im Jahr 2000 tat? Was glauben Sie?

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Was Russland tun könnte

veröffentlicht.
Vorschau ansehen
Was Russland tun könnte
Der Bär kann sich durchaus gegen Hyänen wehren

Seit Jahren sind Russland, Russen und Menschen mit Kontakt zu Russland Opfer eines beispiellosen Raubzugs durch den Westen. Was, wenn Russland den Spiess umdreht? – Ein Gedankenspiel. 

Peter Hänseler (forumgeopolitica)

Krimineller geht es nicht mehr

Die Zahlen

Laut verschiedenen Institutionen, darunter die Europäische Kommission, sind weltweit rund 300 Milliarden Dollar (257 Milliarden Euro) an russischen Staatsvermögen eingefroren. In dieser Zahl sind eingefrorene Vermögenswerte russischer Oligarchen nicht enthalten.

Davon sind 210 Milliarden Euro in Europa, und 185 Milliarden Euro davon sind bei Euroclear.

Etwa 176 Milliarden Euro der russischen Vermögenswerte bei Euroclear sind inzwischen in Bargeld umgewandelt worden, und die restlichen Wertpapiere im Wert von neun Milliarden Euro werden 2026 und 2027 fällig.

Eine Riesenschlappe für Merz und von der Leyen

Reparations- oder „Reparationskredit“-Modell der EU-Kommission

Die EU-Kommission beabsichtigte bis am 18. Dezember, die in der EU eingefrorenen Vermögenswerte der russischen Zentralbank für ein spezielles Darlehens-Instrument („Reparationsdarlehen“) zu nutzen: Danach sollten angeblich diese Gelder formal russisches Eigentum bleiben, aber genutzt werden, um der Ukraine langfristige Kredite zu gewähren, die die Ukraine für die Kriegsführung gegen Russland und für die Finanzierung ihrer Staatsausgaben nutzt. Russland sollte diese Kredite erst zurückbekommen, wenn es nach einem Ende des Krieges Reparationszahlungen an die Ukraine leistet. Dadurch versucht die EU, eine direkte Enteignung zu vermeiden und Rechtsstreitigkeiten zu umgehen.

Merz legte sein gesamtes (Feder-)Gewicht in die Schale und dachte, dass er in gut deutscher arroganter und überheblicher Art, seine europäischen Kollegen dazu zwingen könnte, den grössten Raubzug der geopolitischen Neugeschichte loszutreten. Unter anderem gab er folgenden an Überheblichkeit, Hybris und an Wahnvorstellung grenzenden erinnernden Ausspruch von sich:

„Um es hier sehr klar und sehr deutlich zu sagen: Wir tun das nicht, um den Krieg zu verlängern. Im Gegenteil: Wir tun das, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden, meine Damen und Herren. Denn dies sendet an Moskau das klare Signal, dass eine Fortsetzung dieses Krieges für Moskau sinnlos ist.“
Friedrich Merz, 15. Dezember 2025

Man erinnere sich mit Schauer an die Rede Adolf Hitlers vom 2. November 1942 im Münchner Löwenbräukeller, wo er den bevorstehenden Sieg in Stalingrad beschwor. 20 Tage später war die 6. Armee im Zuge der Operation Uranus komplett eingeschlossen und verloren.

Und genau so erging es Merz: Er setzte alles auf eine Karte – und verlor jämmerlichst. Das berichten auch die deutschen Zeitungen – praktisch unisono.

Seine X-Nachricht nach verlorener Schlacht, indem er die komplette Schlappe als Sieg beschrieb, „Finanzpaket steht – wie von mir gefordert“, ist an Pitoyabilität nicht zu übertreffen.

«Das Finanzpaket für die Ukraine steht: ein zinsloser Kredit über 90 Milliarden Euro, wie von mir gefordert. Ein klares Signal an Putin aus Europa. Der Krieg wird sich nicht lohnen. Wir lassen die russischen Vermögenswerte eingefroren, bis Russland die Ukraine entschädigt hat.»
 Friedrich Merz, 19. Dezember 2025

Den Geschichtskundigen kommt umgehend die Sportpalastrede von Joseph Goebbels vom 18. Februar 1943 in den Sinn, als er nach der bis dann grössten Niederlage der Deutschen im Zweiten Weltkrieg schrie:

«Wollt Ihr den total Krieg?»
Joseph Goebbles, 18. Februar 1943
15.000 Zuschauer füllten den Berliner Sportpalast bis auf den letzten Platz, als Propagandaminister Joseph Goebbels am 18. Februar 1943 – Foto: Das Bundesarchiv/ Ernst Schwahn

Wir dürfen gespannt sein auf das nächste Bonmot des neuen Kriegskanzlers, denn diese Niederlage schwächt ihn nicht nur in Deutschland, sondern hat seinen Einfluss in Europa empfindlich geschmälert.

Geschlossene Vereinbarung ist ebenfalls illegal

In der Nacht auf den 19. Dezember wurde ein Kompromiss geschlossen, der nur auf den ersten Blick nicht-kriminell scheint: Das russische Staatsvermögen wurde lediglich, aber immerhin, indirekt genutzt: Konkret nimmt die Kommission am Kapitalmarkt 90 Milliarden Euro auf und leitet diese als zinsloses Darlehen an die Ukraine weiter. Gemäss der Vereinbarung muss die Ukraine das Darlehen zurückzahlen, sobald sie von Russland Reparationszahlungen für die durch den Aggressionskrieg verursachten Schäden erhalten hat. Falls Russland nicht bezahlen wird – was meines Erachtens als sicher gilt, denn Verlierer und nicht die Gewinner eines Krieges zahlen Reparationen – behält sich die EU «das Recht vor», die eingefrorenen Gelder zur Rückzahlung des Kredits zu verwenden.

Dieser Verzweiflungstat gingen bereits zwei kriminelle Akte voran: Einfrierung für immer und der Diebstahl der bereits aufgelaufenen Zinsen der russischen Vermögen.

Weniger als die Hälfte geht an die Ukraine – man bedient sich in Brüsseler Art

Die G7-Staaten (USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien) hatten sich im Juni 2024 beim G7-Gipfel in Apulien darauf geeinigt, der Ukraine ein gemeinsames Darlehen von bis zu 50 Milliarden USD zur Verfügung zu stellen.

Diese Kredite sollten im Zeitverlauf mit Einnahmen aus den „außerordentlichen Erträgen“ der eingefrorenen russischen Staatsvermögen bedient und zurückgezahlt werden – also mit den Gewinnen aus den «zurückgehaltenen» russischen Zentralbank-Reserven.

Jetzt scheint es so, dass sich jedoch die Damen und Herren zuerst selbst bedienen, um dieses Darlehen, zurückzuholen. Von den 90 Milliarden würden somit bereits 50 gar nicht in die Ukraine gehen. Von den verbleibenden 40 Milliarden würden dann wohl ein grosser Teil in die deutsche und amerikanische Rüstungsindustrie fliessen und ein dann sich ergebender Rest, würde dann wohl von Selenski und seinen Kumpanen unter sich aufgeteilt.

Dauerhafte Einfrierung bereits ein Verbrechen

Am 12. Dezember wurden die russischen Vermögenswerte von der EU dauerhaft eingefroren.

Es gab bereits keine Rechtsgrundlage für die Einfrierung der Auslandvermögen der russischen Zentralbank vom 26. Februar 2026. Das hat es in der Wirtschaftsgeschichte noch nie gegeben – mit gutem Grund. Unser jetziges System beruht darauf, dass die verschiedenen Zentralbanken verschiedene Devisen halten, um die in verschiedenen Währungen anfallenden Kosten einer Volkswirtschaft begleichen zu können. Die Damen und Herren in Brüssel scheinen zu dumm zu sein, die Konsequenzen ihres Tuns abschätzen zu können oder wer würde bei einem Dieb Geld hinterlegen?

Abgesehen von diesem Grundsatz, dass Zentralbankgelder sakrosankt sind, verletzt Brüssel bei der dauerhaften Einfrierung auch noch sein eigenes EU-Recht. Die zeitlich unbegrenzte Einfrierung, welche bereits einer Konfiskation gleichkommt, wäre unter Anwendung der geltenden Regeln in der EU gar nicht durchsetzbar gewesen, da Ungarn, Italien, Malta, Belgien, Tschechien, die Slowakei und Bulgarien das Plazet für diesen Diebstahl verweigern würden.

Die Gnomen in Brüssel zauberten daher zu diesem Zwecke ein «Notrecht» aus dem Zylinder und berufen sich auf Art. 122 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union

Dieser lautet wie folgt:

(1) Der Rat kann auf Vorschlag der Kommission unbeschadet der sonstigen in den Verträgen vorgesehenen Verfahren im Geiste der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten über die der Wirtschaftslage angemessenen Maßnahmen beschließen, insbesondere falls gravierende Schwierigkeiten in der Versorgung mit bestimmten Waren, vor allem im Energiebereich, auftreten.
(2) Ist ein Mitgliedstaat aufgrund von Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Ereignissen, die sich seiner Kontrolle entziehen, von Schwierigkeiten betroffen oder von gravierenden Schwierigkeiten ernstlich bedroht, so kann der Rat auf Vorschlag der Kommission beschließen, dem betreffenden Mitgliedstaat unter bestimmten Bedingungen einen finanziellen Beistand der Union zu gewähren. Der Präsident des Rates unterrichtet das Europäische Parlament über den Beschluss.
Quelle: Eurolex

Absatz 1 von Art 122 gibt dem Rat, auf Vorschlag der Kommission, das Recht einem Mitglied zur Hilfe zu eilen, falls bei einem Mitglied Versorgungsengpässe auftauchen, wobei das Gesetz ausdrücklich den Energiebereich anführt.

In Absatz 2 spricht die Notrechtsklausel 122 von Naturkatastrophen und aussergewöhnlichen Ereignissen in einem Mitgliedsstaat, wo der Rat auf Vorschlag der Kommission finanzielle Hilfe für einen Mitgliedsstaat erlassen kann.

Der kommende Raubzug ist in keiner Weise unter den von Brüssel aufgerufenen Art. 122 subsumierbar, d.h. der Sachverhalt passt nicht zum Gesetz. Es scheitert schon am einfachen Umstand, dass dieses Notrecht für die Hilfe von Mitgliedsstaaten legifieriert wurde – und zwar ausschliesslich. Die Ukraine ist kein Mitglied der EU. Somit ist die Aufrufung dieses Artikels 122 kompletter juristischer Unsinn.

Die Damen und Herren in Brüssel, Berlin, Paris – und wohl auch aus London – welche diesen Raubzug zu legalisieren suchen, verletzen somit nicht nur internationale Rechtsgrundsätze, deren Verletzung ein Funktionieren des internationale Bankensystems verunmöglicht, sondern treten ebenfalls jenes Recht mit Füssen, das die Grundlage der gesamten EU und ihrer Mitgliedstatten bildet.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein paar Verbrecher – nota bene ungewählte – die Institution EU dafür missbrauchen, Raubzüge gegen souveräne Staaten zu führen, wobei die Meinungen jener Mitglieder, welche sich ans Recht halten wollen, einfach bei Seite geschoben werden.

Rechtlich gesehen befinden wir uns somit wieder in den dunklen 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland als Dr. Hans Frank auf dem Deutschen Juristentag 1933 folgendes Bonmot von sich gab:

«Recht ist, was dem deutschen Volk nützt.»
Hans Frank, 1933

Hans Frank, welcher während des Zweiten Weltkriegs als Generalgouverneur Polens agierte, wurde übrigens am 16. Oktober 1946 in Nürnberg hingerichtet.

Neben der Tatsache, dass dieses Verhalten einer Institution eines Staatenbundes bzw. einiger seiner Mitglieder aus juristischer und ethischer Sicht sprachlos macht, gefährden diese Menschen die gesamte Existenz der EU selbst und jener Mitgliedstaaten, welche ein solches Vorgehen als Haupt- und Mittäter umsetzen, als Gehilfen fördern oder als schweigende Gruppe konkludent akzeptieren. Ich verweise hier auf einen Aufsatz unseres Autors Tony Deden, welcher im Juli bei uns einen Artikel über die Gründe des Entstehens und Untergangs von Nationen schrieb («Warum Nationen entstehen und untergehen: Ein Überblick»). Unter anderem erachtet er die Rechtsstaatlichkeit und die unbedingte Sicherung des Eigentums als essentiell für das Gedeihen einer Nation. Falls diese – und andere – Essentialia in einer Gesellschaft nicht vorhanden sind, gehen Nationen unter.

Der Diebstahl ist bereits vollendet

Wir haben somit bis jetzt gehört, dass die Einfrierung vom 26. Februar 2022 bereits illegal war, die zeitlich unbegrenzte Einfrierung vom 12. Dezember 2025 kommt einer Konfiskation gleich, wobei die Entscheidart – die Aufrufung von Art. 122 – ebenfalls EU-intern illegal ist.

Vielen ist nicht bewusst, dass die Überweisung von Milliardenbeträgen aus Erlösen der eingefrorenen russischen Vermögenswerten, die seit September 2024 vor sich gehen, den Diebstahl bereits vollendet.

Einfaches Beispiel: Wenn Sie 1 Million Euro auf ihrem Konto anlegen und Ende Jahr 50’000 Euro Zins gutgeschrieben bekommen und sich ihr Banker bedient und diese auf sein Konto überweist, ist das vollendeter Diebstahl, im Falle des Bankers, der vertraglich Zugriff auf die Gelder hat, Unterschlagung. Dies wohl in jeder Rechtsordnung. Die Schwachköpfe in Brüssel verstehen nicht einmal den Eigentumsbegriff und den Grundsatz, dass die Früchte aus dem Eigentum dem Eigentümer zustehen.

Was könnte Russland tun?

BRICS-Pol – als Gegenstück zu Interpol – Strafanträge gegen verantwortliche Politiker

Interpol mit seinen 196 Mitgliedsländern wäre dazu da, die internationale Zusammenarbeit der nationalen Polizeiorganisationen zu verbessern. Diese Organisation ist jedoch, wie so viele andere des Kollektiven Westens, zu einem politischen Organ verkommen. Dies zeigte sich bereits in aller Klarheit 2018. Bill Browder wurde im Mai 2018 in Spanien aufgrund eines von Russland ausgestellten Interpol-Haftbefehls festgenommen, aber schnell wieder freigelassen, weil Interpol den Haftbefehl als politisch motiviert einstufte.

In unserem Beitrag «Bill Browder: Der sogenannte «Menschenrechtsaktivist» – selbst mit undurchsichtigen Geschäften reich geworden» wiesen wir nach, dass Browder nichts anderes ist als ein krimineller Steuerhinterzieher, der dafür in Russland zu 9 Jahren Haft verurteilt wurde.

Interpol ist somit für Russland – und wohl auch für den gesamten Globalen Süden – zu einem wertlosen Werkzeug verkommen; untauglich, um nach Straftätern international zu fahnden und sie den zuständigen nationalen Behörden zuzuführen.

Die Mitglieder, Partner und Kandidaten von BRICS und SCO, den beiden Hauptorganisationen des Globalen Südens, sollten eine auf Strafrecht und nicht auf Politik beruhende Parallelorganisation zu Interpol gründen, damit die Zusammenarbeit der nationalen Polizeiorganisationen im Globalen Süden besser funktioniert. Die Systeme von Interpol würden ja funktionieren, wenn die Politiker Strafrecht nicht durch Politik austauschen würden.

Verbrecher wie Bill Browder fühlen sich heute sicher, denn er wird faktisch für seine Straftaten nicht belangt, da er aus politischen Gründen geschützt wird – es ist keine erstrebenswerte Situation für eine Gesellschaft, wenn Verbrecher nicht belangt werden.

Auf jeden Fall sollte der russische Staat, ohne Zeit zu verlieren, seine zuständigen Staatsanwaltschaften auffordern, Strafverfahren gegen alle jene europäischen Politiker einzuleiten, welche mit dem Raubzug etwas zu tun haben, denn – wie wir oben gesehen haben – hat dies nichts mehr mit anderer Auslegung eines Gesetzes zu tun, sondern diese Leute sind Kriminelle und sollten auch als solche behandelt werden.

Weiter sollte man in Betracht ziehen, dass die gegenwärtigen Bemühungen von Merz & Co. der letzte Schritt sind, auch das gesamte Kapital zu stehlen. Bereits wurden Milliarden (Zinsen auf dem Kapital) gestohlen. Teile des Delikts sind somit bereits vollendet.

Ich gehe davon aus, dass ein BRICS-Pol, wo Länder des Globalen Südens teilnehmen werden, hinter verschlossenen Türen bereits besprochen werden. Falls dies umgesetzt wird – und daran habe ich keine Zweifel – werden die Damen und Herren sich nur noch im müden EU-Raum bewegen können. Ausserhalb dieser untergehenden Zone der Welt werden sie Gefahr laufen, verhaftet und nach Russland ausgeliefert zu werden.

Zivilklagen gegen alle, die mitgemacht haben

Die russische Zentralbank hat bereits Klage beim Arbitration Court in Moskau gegen Euroclear über einen Betrag von 230 Milliarden US-Dollars eingereicht. Ein vorläufiger Gerichtstermin ist für den 16. Januar 2026 angesetzt worden. Das wird erst der Anfang sein, denn man sollte alle Institutionen – die EU, jedes EU-Mitglied – sowie jede mit der Angelegenheit befasste Person einklagen und dann diese Urteile überall dort vollstrecken, wo dementsprechende Vermögenswerte liegen.

Man könnte dies sogar noch eine Stufe aggressiver gestalten, falls man die gleichen Massstäbe für Enteignungen ansetzen würde, wie dies der Westen mit Russland gemacht hat. Es genügte, dass ein reicher Russe auf einem Foto mit Präsident Putin zu sehen war. Allein aufgrund eines gemeinsamen Fotos mit Präsident Putin wurde diesen Menschen alles weggenommen; sie wurden entrechtet und enteignet (konkrete Fälle hier, hier und hier).

Falls die gleichen Massstäbe angesetzt werden, wie dies der Westen tat, wird dies zu einem Festschmaus für die Russen.

Schritt 1:

Gemeinsam auf einem Foto, etwa mit dem kriminellen Kanzler, was die «Nähe» dokumentiert.

Das Präsidium des VCI mit dem Bundeskanzler. Vordere Reihe von links: VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup; VCI-Vizepräsident Christian Hartel, Wacker Chemie; Sabine Herold, Delo Industrie Klebstoffe; VCI-Präsident Markus Steilemann, Covestro; Bundeskanzler Friedrich Merz; VCI-Vizepräsident Carsten Knobel, Henkel; Julia S. Schlenz, Dow Europe. Hintere Reihe von links: Daniel Steiners, Roche Pharma; Matthias Zachert, Lanxess; VCI-Vizepräsident Markus Kamieth, BASF; Bill Anderson Bayer; Reinhold von Eben-Worlée, Worlée-Chemie; Hubertus von Baumbach, C.H. Boehringer Sohn; VCI-Schatzmeister Henrik Follmann, Follmann Chemie; Martin Babilas, Altana. (Weitere, nicht abgebildete Präsidiumsmitglieder sind: Belén Garijo, Merck; Christian Kullmann, Evonik)

Wir picken uns hier als Beispiel Herrn Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender, BASF, aus der Gruppe.

Schritt 2:

Damit ist die kriminelle Energie von Herrn Kamieth und somit auch von seiner Arbeitgeberin, der BASF, hinlänglich nachgewiesen, und somit sind alle privaten Vermögenswerte von Herrn Kamieth und alle Vermögenswerte der BASF vogelfrei, d.h. stehen zum Raub bereit.

Viele Leser werden jetzt denken, dass das unfair und unmöglich ist, aber wir wenden bei diesem Gedankenspiel nur die gleichen Massstäbe an, die die EU, die Schweiz und die Amerikaner gegenüber Russland angewandt haben. Wir sind uns sicher, dass alle betroffenen Personen und Firmen keinerlei Einwendungen gegen ein Vorgehen haben, das sie selbst anwandten. Zugegebenmassen ist man bei diesem Vorgehen lieber der Agierende als der Erhaltende.

Schritt 3:

Jetzt sucht Russland in Russland selbst und in jenen Ländern, welche die Entscheide vollstrecken werden, nach Vermögenswerten, in unserem Beispiel von BASF. Eine Perle liegt in China, wo BASF 10 Milliarden Euro investiert hat.

Das Verbundwerk in Zhanjiang soll der weltweit drittgrößte Standort von BASF werden – Quelle: Die Welt

Würde Russland somit so vorgehen, wie das der Westen seit Jahren macht, wird sich der russische Bär jahrelang vollfressen können, denn er kann sich seine Honigtöpfe aussuchen.

Fazit

Die Europäer entpuppen sich als dümmliche, arrogante und kurzsichtige Kriminelle – allen voran Friedrich Merz, der seine komplette Schlappe letzte Woche dennoch als Sieg verkaufen wollte.

„Der Letzte löscht das Licht.“

Mit ihrem Agieren verlieren die EU, die Mitgliedsländer, welche solche Raubzüge unterstützen, jede noch verbliebene Glaubwürdigkeit, vernünftige Gesprächspartner zu sein. Die Einzelpersonen laufen Gefahr, im gesamten Globalen Süden verhaftet zu werden und an Russland ausgeliefert zu werden – als Diebe von Milliarden von Euros.

In unserem Gedankenspiel setzten die Russen die gleichen Massstäbe an wie dies der Westen seit Jahren tut; diesmal sind jedoch nicht die Russen, sondern die Europäer die betroffenen. Ergebnis: Der Letzte löscht das Licht.


Es wird höchste Zeit, dass Lobbyagenten – im Volksmund auch Politiker genannt – für ihre Entscheidungen haftbar gemacht werden. Stattdessen aber werden sie für ihren Volksverrat auch noch von der gehirngewaschenen Masse legitimiert, was wiederum Auftrag der Medien-Huren ist. Tolle Demokratie!

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

„Nur Europa schafft sich ab“ – Fritz Vahrenholt im Interview

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

„Es ist eine große Täuschung“, sagt Prof. Fritz Vahrenholt im Apollo News-Interview über die neuen Pläne für das Verbrenner-Aus. Es ist alles schlimmer, als es dargestellt wird – die deutsche Industrie wird daran zugrunde gehen, während China die EU-Pläne ausnutzen kann, warnt er.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Krisenfrei

Reparationen für die Ukraine und die logischen Konsequenzen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Die Ukraine „erklärt feierlich ihre Absicht, ein dauerhaft neutraler Staat zu werden, der sich keinen Militärbündnissen anschließt“. So steht es in der Erklärung zur staatlichen Souveränität der Ukraine vom 16. Juli 1990. Wir wissen heute, was aus diesem hehren Versprechen geworden ist und dass der Westen maßgeblich an seinem Bruch beteiligt ist.

Nach dem Ende der Sowjetunion herrschte Chaos. Nicht nur wirtschaftlich. Auch die Neuaufstellung der ehemaligen Sowjetrepubliken verlief alles andere als geordnet. Insbesondere die Sowjetrepublik Ukraine hätte genauer unter die Lupe genommen werden müssen. Sie war und ist kein organisch gewachsenes Staatsgebilde und die Zugehörigkeit der Krim hatte keine völkerrechtliche Grundlage. So war jedem, der die Lage beobachtet hatte klar, dass große Handstände notwendig sein werden, um einen eigenständigen Staat in den Grenzen der ehemaligen Sowjetrepublik entstehen zu lassen. Das zeigt sich in den weiteren Schritten zur Unabhängigkeit.

Die Unabhängigkeitserklärung vom 24. August 1991 nimmt Bezug auf die Neutralität, denn es heißt darin: „Die Ukraine wird am 24. August 1991 zu einem unabhängigen demokratischen Staat erklärt. Am 1. Dezember 1991 wird ein republikanisches Referendum organisiert, um die Unabhängigkeitserklärung zu bestätigen…“ und zwar „in Umsetzung der Erklärung der staatlichen Souveränität der Ukraine“. Auf diese Unabhängigkeitserklärung bezieht sich wiederum die 1996 in Kraft getretene Verfassung der Ukraine. Der Oberste Rat der Ukraine „verabschiedet die Verfassung als Grundgesetz der Ukraine… geleitet von der Erklärung der Unabhängigkeit der Ukraine vom 24. August 1991, die durch die Volksabstimmung vom 1. Dezember 1991 bestätigt wurde.“ 84 Prozent der Wahlberechtigten nahmen an dem Referendum teil. Über 90 Prozent stimmten dafür. Indem die Verfassung auf die Unabhängigkeits- und diese ihrerseits auf die Souveränitätserklärung Bezug nimmt, ist die Ukraine zu einem „dauerhaft neutralen Staat“ geworden. Demnach ist die Ukraine laut Verfassung bis heute neutral, wenn man die Verfassung ernst nähme und nähme man sie ernst, gäbe es keinen Krieg in der Ukraine.

Mit dem Putsch auf dem Maidan begann der Bruch der Verfassung

Mit dem vom Westen geförderten Putsch auf dem Maidan hat derselbe Kiew ermuntert, seine Neutralität aufzugeben. Das war nicht schwierig, denn gerade westlich von Kiew leben die ukrainischen Nationalisten, die schon immer einen tödlichen Hass auf alles russische pflegen. Eben auch auf die russische Sprache und die Russisch-Orthodoxe Kirche. Alle Oligarchen in der Ukraine sind Khasaren und mit dem Putsch auf dem Maidan sind die Präsidenten und ihr enges Umfeld ebenfalls Khasaren. Wie die mit Nicht-Juden umgehen wissen wir spätestens seit zwei Jahren mit Blick auf Gasa. So, wie Israels Khasaren jetzt die Menschen in Gasa ohne Wetterschutz verrecken lassen, wollte schon 2015 Poroschenko die russischsprachige Mehrheit im Donbas verrecken lassen. 14.000 Zivilisten, ukrainische Staatsbürger, fanden den Tod wegen des brutalen Beschusses in und um Donezk. Da musste Russland eingreifen, um das wahllose Morden zu beenden. Nein, das ist kein Angriffskrieg, es ist eine Rettungsaktion.

Kiew und die NATO haben diesen Krieg schon verloren. Jede künstliche Verlängerung kostet weitere hunderttausende Tote. Der Westen weiß das und deswegen wird schon daran gearbeitet, wie Kiews Restukraine wieder aufgebaut und für einen erneuten Angriff auf die seit den Referenden russischen Teile im Osten kriegstauglich gemacht werden kann. Klar ist aber auch, dass das Russland nicht zulassen kann und wird. Dennoch ventilieren die Kriegstreiber im Westen, die Russland-Hasser, die irrsten Pläne zur Rettung der Kiewer Khasaren-Herrschaft. Russland soll Reparationen an Kiew zahlen für einen Krieg, den es nicht begonnen hat.

Was einst schon mal funktioniert hatte…

Fällt Ihnen da eine Parallelität zu 1918 und dem Deutschen Reich auf? Hier liegen die Dinge aber anders. Es wäre das erste mal, dass der Sieger Reparationen leistet. Auch hierzu gibt es eine Parallele zum WK I. Hätte das Deutsche Reich diesen Krieg gewonnen, hätten die USA ihre Kredite an England und Frankreich abschreiben müssen. Deswegen sind sie 1917 in den Krieg eingetreten und das DR musste alles bezahlen. So ähnlich hatten sie sich das wohl auch dieses mal die USA vorgestellt, aber diesmal mit Russland und das ging gründlich daneben. Vergessen wir nicht: Ohne den Krieg zwischen der UdSSR und dem DR hätten die Westalliierten den WK II nicht gewonnen. Deshalb war das Hauptanliegen Londons nach 1939 Stalin zum Krieg mit Deutschland zu bewegen. Eben so, wie die NATO alles getan hat, Kiew für den Krieg gegen Russland aufzurüsten.

Die Idee, Russland zu Reparationen an Kiew zwingen zu wollen, ist nicht nur idiotisch, sondern auch geschichtsvergessen. Erstens war es Kiew, das 2014 den Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten angefangen hat. Dann waren es Merkel, Hollande und Poroschenko, die mit dem Betrug mit den Minsk-Abkommen eine friedliche Entwicklung verhindert haben. Dann war es Boris Johnson, der 2022 einen schnellen Friedensschluss verhindert, verboten hatte. So ist eines klar: Russland hat diesen Krieg nicht angezettelt, gewinnt ihn aber. Doch dazu sollte auch ein Blick auf die jüngere Geschichte geworfen werden. Ich nenne hier exemplarisch die Überfälle der USA auf den Irak. Wie unzweifelhaft festgestellt worden ist, waren beide Angriffskriege der USA mit eklatanten Lügen begründet. Hat man anschließend irgendetwas gehört, die USA müssten Reparationen leisten, für diese brutalen und unbegründeten Überfälle? Nebenbei bemerkt: Der Irak wurde auch nicht zu den Freunden Israels gezählt.

Die USA müssten als erste Reparationen leisten

Eine unvollständige Aufzählung nennt weitere Staaten: Libyen, Afghanistan, Vietnam, weitere kleinere Staaten in Mittelamerika und Grenada in der Karibik. Eben alle Angriffskriege, die die USA seit 1945 vom Zaun gebrochen haben. Ohne UN-Mandat. Nicht zu vergessen, die unbegründeten Sanktionen und Embargos gegen Kuba, die seit mehr als 60 Jahren andauern. Alle diese Kriege und Aktionen, inklusive sämtlicher Sanktionen, verstießen gegen das Völkerrecht und tun es immer noch. Über die „Regimechanges“ der CIA muss man da kaum noch reden. Wollte man folglich beginnen, irgendjemanden zu Reparationen aufzufordern, zu zwingen, dann muss mit den USA begonnen werden. Da gibt es aber einen Haken und der korrespondiert wieder mit dem Ersten Weltkrieg. Die USA können keine Reparationen leisten, denn sie sind sowieso schon pleite. Die USA haben 36.000 Milliarden Schulden und werden diese niemals begleichen können.

Also wird wie 1918 versucht, irgendwie dort etwas abzugreifen, wo es noch etwas zu holen gibt. Eben in Russland, dessen Wirtschaft nicht in die Knie gezwungen werden konnte und das über gewaltige Rohstoffvorkommen verfügt. Und damit komme ich zur aktuellen Lage um Venezuela, das über riesige Ölvorkommen verfügt. Ebenso wie Russland hat Venezuela dem Westen nichts, aber auch gar nichts angetan. Dennoch erlauben sich die USA Akte der Piraterie gegenüber diesem Land. Und sie begründen es wieder mit Lügen. Als ob Venezuela die globale Quelle von Fentanyl und anderen Rauschgiften wäre. Nein, es geht wieder um Öl und Machtgespinste. Hat man irgendwelche Tadel vom Wertewesten gegenüber dem Vorgehen der USA gegen Venezuela gehört? Gar Forderungen, diesen Angriffskrieg zu beenden oder die Opfer zu entschädigen? Dafür reicht nicht einmal der Hass auf Trump aus.

Reparationen? Sie können es nicht!

Es ist müßig, Reparationen von den USA oder anderen Mitgliedern der „Koalitionen der Willigen“ zu fordern. Sie könnten es nicht leisten. Selbst wenn sie noch so viele Dollar druckten, wird das nicht helfen, denn für jeden Wiederaufbau muss Arbeit geleistet werden. Was aber gefordert werden kann und muss ist, sämtliche unrechtmäßigen Sanktionen und Embargos ersatzlos aufzuheben. Beginnend mit Kuba. Dem kleinen Kuba, das die USA nicht in die Knie zwingen können, auch nicht nach sechzig Jahren.

Es gibt keinen Grund, warum Russland Reparationen an Kiew leisten sollte. Wegen Kriegsverbrechen, wie Selenskij sagt? Es ist Kiew, das Kriegsverbrechen am laufenden Band begeht. Nicht zu sprechen von Kiews Politik der verbrannten Erde. Wo sie abziehen müssen, zerstören, sprengen sie so viel, wie sie gerade noch können. Man denke da nur an den neugebauten Flughafen von Donezk, den sie als erstes 2014 zerstört haben, Mariupol und die Sprengung des Kachowka-Staudamms, um Russlands Vormarsch zu behindern. Ach ja, wie die Briten den Möhne-Staudamm im WK II. Auch das war ein Kriegsverbrechen. Aber ein Sieger….

Die EU-Finanzen stehen auf der Kippe

Die EU ist in Panik, ob des verlorenen Kriegs in der Ukraine. Zurecht! Sie wissen, dass alle Bilanzen von Banken und Staaten nur noch Makulatur sind, sobald dieser Krieg im Sinne Russlands beendet ist. Und zwar nicht mit einem Waffenstillstand, sondern mit einem ordentlichen Friedensschluss. Es geht nicht mehr um Kiew, sondern um das eigene politische Überleben. Dafür brauchen sie das geraubte Geld Russlands. Die verblödeten Forderungen nach Reparationen Russlands sollen nur vorbereiten, Russlands Auslandsvermögen in die eigenen Taschen zu leiten. Wer glaubt denn ernsthaft, die befriedete Restukraine wird die EU-Politiker noch interessieren? Dann nämlich wird man dort keine Geldwäsche und andere korrupte Manöver mehr durchführen können. Und dann diese Ukraine aufbauen?

Europa in diesem Zustand kann das gar nicht mehr. So wird es kommen, dass sich ein befriedetes Kiew Russland zuwenden wird, denn das ist das einzige Land, das helfen kann. Auch, weil es keine Sprachprobleme gibt, nur Russland die Ersatzteile für die Strominfrastruktur hat und weil es Russland tun will. Zudem ist es zweifelhaft, ob es nach einem Friedensschluss Brüssels EU im jetzigen Zustand noch geben wird. Von der Leyen und ihre Kriegskommissare haben sich zu weit aus dem Fenster gelehnt. So weit, dass sie nicht mehr zurück können und das wird böse enden, für die.

Wenn die USA die Sanktionen gegen Russland beenden, wie wollen diese eurokratischen Kriegstreiber dann begründen, ob sie diesem Beispiel folgen wollen oder nicht? Russland hat diesen Krieg gegen die NATO, die EU und ein bisschen Kiew gewonnen. Der Frieden wird so sein, wie es der Sieger haben will. So war es immer und so wird es auch diesmal sein. Russland hat keinerlei Veranlassung, auch nur einen Millimeter von seinen Kriegszielen Abstand zu nehmen. Die dämlichen Treffen der Willigen mit Selenskij sind nur noch eine dumme Show für diejenigen, die dumm genug sind, den Kriegstreibern der EU immer noch zu glauben. Gute Nacht, Europa.

Ach ja, könnte es ein, dass Russland dann vom Westen Reparationen fordert für die Schäden in russischen Gebieten, die von Waffen verursacht worden sind, die der Westen Kiew geschenkt hat?

Nachtrag:
Ehre wem Ehre gebührt! Der Linken-Chef Jan van Aken hat am 17.12.2025 gefordert, Sanktionen gegen die USA zu verhängen wegen Trumps Drohung, Bodentruppen gegen Venezuela einzusetzen. Er sagt: „Das ist ein Skandal. Das wäre so, als ob China droht, in Vietnam einzumarschieren. Das würden alle scharf kritisieren und sofort nach Sanktionen rufen – und das zu Recht.“ Allerdings fordert van Aken die Sanktionen nicht wegen der Akte der Piraterie.

Lesen Sie dazu auch: Ukraine – es gibt nur einen Weg zu dauerhaftem Frieden
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20242/ukraine-es-gibt-nur-einen-weg-zu-dauerhaftem-frieden/

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MWGFD

60 Sekunden von Prof. Martin Haditsch

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

veröffentlicht am 20.11.2025 von Presseteam MWGFD MWGFD-Mitglied Prof. Martin Haditsch hat mit finanzieller Unterstützung des Vereins MWGFD einen neuen Verein mit einem besonderen Projekt gegründet: die medEXCITE AKADEMIE mit dem Format der „60 Sekunden zum Thema …“-Kurzvideoclips. Diese kompakten Videos vermitteln verständliche Basisinformationen zu ausgewählten Gesundheitsthemen und werden kostenlos über YouTube sowie weitere Social-Media-Plattformen und […]

Der Beitrag 60 Sekunden von Prof. Martin Haditsch erschien zuerst auf MWGFD.

(Auszug von RSS-Feed)
❌