Abgeschottet von der Außenwelt trifft sich alljährlich ein exklusiver Kreis aus verschiedensten Branchen und Nationen. Im Schweizer Kurort Davos wird verhandelt und vernetzt. Worum es dabei wirklich geht. Die JUNGE FREIHEIT war vor Ort.
Im Deutschen Bundestag hat ein AfD-Antrag zur Kontrolle von Wetter- und Klimamanipulationen für heftige Reaktionen gesorgt. In einer Rede am 29. Januar 2026 machte die AfD-Abgeordnete Nicole Höchst deutlich, dass staatliche und private Eingriffe in Wetter- und Klimaprozesse längst Realität sind und dringend einer demokratischen Kontrolle bedürfen. Grundlage ihrer Ausführungen waren unter anderem offen dokumentierte Programme zur künstlichen Niederschlagsförderung, etwa in Marokko, wo seit den 1980er-Jahren Wolken gezielt mit Silberjodid und Salzen behandelt werden, um Regen zu erzeugen .
Höchst stellte klar, dass es sich dabei nicht um harmlose Einzelmaßnahmen handelt. Wenn Wetter großräumig, häufig oder dauerhaft beeinflusst werde, verändere sich zwangsläufig auch das Klima. Die oft gezogene Trennlinie zwischen Wettersteuerung und Klimamanipulation sei wissenschaftlich nicht haltbar. Klima sei keine Ideologie, sondern das Ergebnis physikalischer, chemischer und mathematischer Gesetzmäßigkeiten – unabhängig davon, ob diese politisch erwünscht seien oder nicht.
Begleitet wurde diese Ausführungen nahezu durchgehend von Gelächter, höhnischen Zwischenrufen und demonstrativer Unruhe aus den Reihen der Altparteien. Statt sich sachlich mit den vorgetragenen Fakten auseinanderzusetzen, kommentierten Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken zentrale Aussagen immer wieder mit Spott. Besonders dann, wenn Höchst auf dokumentierte Programme, statistische Zusammenhänge oder konkrete Stoffe einging, wurde gelacht – als ließen sich Naturgesetze durch Hohn außer Kraft setzen.
Inhaltlich warnte Höchst eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken der eingesetzten Substanzen. Stoffe wie Schwefeldioxid, Aluminiumoxid und andere Aerosole seien als Feinstaub bekannt und unterlägen in Deutschland strengen Grenzwerten, weil sie Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebs begünstigen können. Gleichzeitig werde ernsthaft darüber diskutiert, genau diese Partikel gezielt in höheren Luftschichten auszubringen, um klimatische Effekte zu erzielen. Die Stoffe verblieben dabei nicht dauerhaft in der Atmosphäre, sondern lagerten sich wieder auf Böden, in Gewässern, Pflanzen, Tieren und letztlich auch im menschlichen Körper ab.
Trotz dieser Risiken existiere bis heute kein demokratisch legitimiertes Mess- und Kontrollsystem, das systematisch überprüfe, welche Stoffe in welcher Menge ausgebracht werden, wo sie wieder ankommen und wer im Schadensfall haftet. Genau hier setze der AfD-Antrag an. Höchst bezeichnete es als widersinnig, eine Industrienation unter Feinstaub- und Klimaschutzaspekten zu regulieren und gleichzeitig in Erwägung zu ziehen, ähnliche Partikel absichtlich in die Atmosphäre ein
Was heute als freiwilliger Service verkauft wird, kann morgen zur Existenzfrage werden. Die Einführung digitaler Identitäten wie der e-ID ebnet den Weg für ein System, in dem Teilhabe nur noch mit staatlich verifizierter Identität möglich ist – bis hin zum Bankkonto. Wohin das führt, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Asien, wie kla.tv berichtet.
Der israelische Historiker und WEF-Berater Yuval Noah Harari beschreibt das Sozialkreditsystem offen als „logische Weiterentwicklung des Geldes“. Während Geld bislang nur Arbeit und Leistung abbildet, soll künftig jede Handlung eines Menschen bewertet werden – moralisch, sozial, politisch. Zugang zu Mobilität, Eigentum oder Dienstleistungen hängt dann nicht mehr vom Geldbeutel ab, sondern von einem digitalen Punktestand.
Die technische Voraussetzung für dieses System ist eine zentrale digitale Identität. Genau hier setzt die e-ID an. Sie schafft die Infrastruktur, um Verhalten zu erfassen, zu bewerten und im Zweifel zu sanktionieren. Was als bequeme Lösung für Behördengänge beginnt, kann sich zu einem lückenlosen Kontrollinstrument entwickeln.
Ein warnendes Beispiel liefert Vietnam. Dort wurde die nationale digitale Identität ebenfalls freiwillig eingeführt. Inzwischen sind die Konsequenzen drastisch: 86 Millionen Bankkonten wurden gelöscht oder eingefroren, weil sie nicht mit der staatlichen e-ID verknüpft waren. Offiziell spricht die vietnamesische Staatsbank von Betrugsbekämpfung. Faktisch bedeutet die Maßnahme: kein digitales Profil, kein Zugang zum eigenen Geld.
Finanzanalyst Martin Armstrong ordnet diesen Schritt als Teil eines globalen Plans ein, der mit den Vorstellungen des Weltwirtschaftsforums deckungsgleich sei. Vietnam nahm 2025 mit hochrangigen Vertretern am WEF-Treffen in Davos teil – kurz darauf folgte die massive Durchsetzung des nationalen Identitätssystems inklusive biometrischer Daten.
Auch in Europa wird die e-ID als harmloses Werkzeug beworben. In der Schweiz stimmte die Bevölkerung 2025 über ihre Einführung ab, begleitet von dem Versprechen der Freiwilligkeit. Die Erfahrungen aus der Corona-Zeit zeigen jedoch, wie schnell aus Empfehlungen faktischer Zwang werden kann. Was heute optional ist, kann morgen Voraussetzung für Arbeit, Konto oder Mobilität sein.
Die Verbindung von digitaler Identität, Finanzsystem und Verhaltensbewertung markiert einen fundamentalen Umbau der Gesellschaft. Wer die Kontrolle über Identität und Geldflüsse zentralisiert, kontrolliert am Ende auch die Menschen.
Unter der sozialistischen Labour-Regierung erhalten Kommunen grünes Licht, die Idee der sogenannten 15-Minuten-Stadt nicht nur städteplanerisch, sondern ordnungspolitisch umzusetzen. Die Briten haben sich vom Regen in die Traufe gewählt.
Die Idee der sogenannten “15-Minuten-Stadt” wird seit Jahren von den globalistischen Kräften rund um das Weltwirtschaftsforum (WEF) propagiert. Verkauft wird den Menschen diese Dystopie unter dem Deckmantel des angeblichen Klimaschutzes und der “Convenience”. Denn alles, was die Menschen für das tägliche Leben brauchen, soll innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein.
Doch was man den Menschen nicht sagt: Bei näherer Betrachtung entpuppt sich dies als ein System aus Zonen, Lizenzen, Kameraüberwachung und Sanktionen. Und im Vereinigten Königreich erlaubt die sozialistische Regierung den Kommunen die Umsetzung dieser Pläne. Besonders weit vorgeprescht ist Oxford, wo die Stadt in sechs Verkehrssektoren aufgeteilt wird. Der motorisierte Verkehr zwischen diesen Zonen soll künftig nicht mehr frei erfolgen, sondern über wenige, streng kontrollierte Verbindungsstraßen. Diese sogenannten Verkehrsfilter werden rund um die Uhr per Nummernschilderkennung überwacht. Wer sie passiert, wird registriert und bei zu oftmaliger Benutzung auch zur Kasse gebeten.
Die Bürger dürfen ihre eigene Stadt künftig nur noch mit Genehmigung durchqueren. Jeder Einwohner kann eine Lizenz beantragen, die ihm erlaubt, an maximal 100 Tagen im Jahr mit dem Auto seinen eigenen Sektor zu verlassen. Genutzt werden dürfen dafür lediglich sechs überwachte Übergänge. Für weitere, als besonders belastet definierte Straßen gibt es eine zusätzliche Sonderlizenz – begrenzt auf 25 Nutzungstage.
Wer regelmäßig innerhalb Oxfords pendeln muss, sei es zur Arbeit, zur Familie oder zu medizinischen Einrichtungen, wird damit systematisch zu Umwegen gezwungen. Ist das jährliche Kontingent aufgebraucht und eine Kamera erfasst dennoch ein Nummernschild am Verkehrsfilter, folgt automatisch die Strafe. Ein Lockdown light unter grüner Flagge, sozusagen.
Proteste gegen dieses Modell hatten das Projekt zeitweise verzögert, doch politisch ist der Widerstand verpufft. Der Telegraph berichtet, dass die Labour-Regierung – anders als ihre konservativen Vorgänger – keinerlei Einwände gegen die Pläne Oxfords erhebt. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums erklärte lapidar, es handle sich um kommunale Zuständigkeit. Man habe nicht vor, sich einzumischen.
Parallel dazu zieht London die Daumenschrauben weiter an. Ein neues Gesetz soll Kommunen verpflichten, bei Neubauten die Zahl der Parkplätze drastisch zu reduzieren. Hier gilt plötzlich keine kommunale Autonomie mehr. Während lokale Verwaltungen bei Überwachung und Einschränkung freie Hand bekommen, wird ihnen bei Infrastruktur für den Individualverkehr zentral vorgeschrieben, wie knapp sie diese zu halten haben. Die Richtung ist eindeutig.
Den Bürgern wird ihre Freiheit schrittweise entzogen. Das eigene Auto soll nur mehr in Ausnahmefällen benutzt werden und die Menschen sollen für weitere Strecken gefälligst den öffentlichen Personenverkehr nutzen – oder am liebsten einfach in ihrer Zone bleiben. Es beginnt auf kommunaler Ebene, wird dann national ausgeweitet und am Ende darf man dann für Auslandsreisen eine Genehmigung durch die Regierung einholen.
Ein kürzlich erschienener Artikel bei Climate Change News, der sich mit dem Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2026 in Davos in der Schweiz befasst, äußert die Sorge, dass der Klimawandel für die teilnehmenden globalen Eliten keine hohe Priorität mehr hat, versucht aber gleichzeitig, die Leser zu beruhigen, dass das Thema nicht vollständig verschwunden ist. Es stimmt, dass der Klimawandel auf der Liste der Anliegen der Eliten nach unten rutscht, aber das ist keine schlechte Sache. Die Interessen der Teilnehmer sind nach wie vor weit entfernt von den Interessen der Durchschnittsbürger, die am stärksten von den in Davos diskutierten und vorangetriebenen politischen Maßnahmen betroffen sind.
Der Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Vor Davos rutscht das Klima auf der Liste der dringenden Anliegen der globalen Elite nach unten“ wurde vor Beginn der Veranstaltung in Davos am 19. Januar verfasst und konzentriert sich auf eine Umfrage, die vom WEF im Rahmen seiner Global Risks Perception Survey unter „Experten“ und Führungskräften im Vorfeld des Treffens durchgeführt worden war. Die Umfrage ergab, dass in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahren „Klimawandel, Umweltverschmutzung und Verlust der Artenvielfalt in der internationalen Rangliste der kurzfristigen Anliegen hochrangiger Wirtschaftsführer, Wissenschaftler und Politiker nach unten gerutscht sind“, weil sich die Prioritäten zunehmend auf „wirtschaftliche Risiken wie geoökonomische Konfrontationen, Konjunkturabschwünge, Inflation und das Platzen von Vermögensblasen“ verlagert haben. (Siehe die folgende Grafik vom WEF:).
Angesichts der Tatsache, dass es sich um das Weltwirtschaftsforum handelt, hätte diese Verschiebung gar nicht erst notwendig sein dürfen, da wirtschaftliche Probleme für diese Eliten immer oberste Priorität haben sollten. Die Wirtschaft ist für die Menschen im Alltag ein ständiges Thema, während der Klimawandel nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Umfragen in den Vereinigten Staaten und Europa zeigen, dass Klimapolitik, die sich auf wirtschaftliche Chancen auswirken würde, wie beispielsweise CO2-Steuern oder das Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, weitgehend unpopulär ist und dass andere Themen einen höheren Stellenwert haben.
Ipsos, ein häufig vom WEF beauftragtes Marktforschungsunternehmen berichtet in seiner jährlichen Umfrage „What Worries the World?“ (Was beunruhigt die Welt?), dass der Klimawandel kaum unter den Top 10 der Themen rangiert, die die meisten Menschen weltweit beschäftigen. (siehe Grafik unten):
Kriminalität und Gewalt stehen an erster Stelle, und sogar Einwanderung rangiert noch vor dem Klimawandel. Im Gegensatz dazu schafften es weder diese Themen noch andere, die laut Umfrage der Durchschnittsbürger ihnen mehr Sorgen bereiten als der Klimawandel, unter die Top 10 der wichtigsten Anliegen in der Davoser Umfrage – es sei denn, man zählt die vage Kategorie „soziale Polarisierung” dazu:
In Umfragen, die sich speziell mit Umweltfragen befassen, ist Umweltverschmutzung für den Durchschnittsbürger eines der wichtigsten Umweltprobleme, während sie für die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos an letzter Stelle steht. Klimabezogene Themen hingegen sind für die Elite das wichtigste Anliegen – eine exakte Umkehrung der Prioritäten des Durchschnittsbürgers.
Der Direktor des klimaalarmistischen PIK Johan Rockström versicherte den Lesern, dass „sich Prioritäten verschieben, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht miteinander verbunden sind“ und dass „die Verringerung von Ungleichheit auch bedeutet, Energie auf möglichst kostengünstige Weise bereitzustellen – und das geschieht mit erneuerbaren Energien“.
Das ist natürlich Unsinn, aber eine häufige Behauptung von Befürwortern erneuerbarer Energien und Klimaalarmisten. Wenn erneuerbare Energien wie Wind und Sonne billig wären, müssten sie nicht durch staatliche Subventionen und Sonderhilfen seitens globaler Banken gestützt werden. Außerdem wären die Energiepreise in Ländern, die am stärksten in erneuerbare Energien investiert haben, nicht höher und würden nicht schneller steigen als in Staaten und Ländern, die nach wie vor hauptsächlich auf traditionelle Energiequellen wie Kohle, Wasserkraft, Erdgas und Kernkraft setzen. Rockström spricht möglicherweise von Biomasse, die oft als erneuerbare Energiequelle eingestuft wird, aber die Verbrennung von Holz und Tierdung als Brennstoff zum Kochen und zur Energiegewinnung ist in den meisten Teilen der Welt nicht positiv zu bewerten.
Tatsächlich zeigen Daten, dass fossile Brennstoffe selbst mit staatlichen Subventionen, die Wind- und Solarenergie einen Vorsprung verschaffen, die günstigsten Energiequellen sind. Am günstigsten ist Erdgas, und diese Ressourcen sind auch die zuverlässigsten, da sie unter Bedingungen funktionieren, unter denen Wind- und Solarenergie versagen.
Dieser Artikel und die ihm zugrunde liegende Umfrage unterstreichen die Tatsache, dass die globalen Eliten wirklich keinen Bezug zu den Sorgen der übrigen Bevölkerung und zur Realität haben. Wissenschaftliche Daten zeigen, dass der Klimawandel keine existenzielle Bedrohung darstellt, weder für die Menschheit noch für den Planeten, was sogar Bill Gates, ebenfalls ein Mitglied der Elite, kürzlich bestätigt hat.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Climate Change News und das WEF sollten sich daran halten und erkennen, dass ihre Anliegen nicht die Bedürfnisse der Menschen reflektieren, die sie eigentlich vertreten sollten. Diese Wirtschaftsführer und Politiker haben einen übermäßigen Einfluss auf den Rest von uns, und es ist besorgniserregend, dass ihre Prioritäten seit langem so weit von den Bedürfnissen und Prioritäten der großen Mehrheit der Menschheit entfernt sind und dies offenbar auch weiterhin bleiben.
Linnea Lueken is a Research Fellow with the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy. While she was an intern with The Heartland Institute in 2018, she co-authored a Heartland Institute Policy Brief „Debunking Four Persistent Myths About Hydraulic Fracturing.“
Tatsächlich gibt es Schnipsel davon auch in den hiesigen MSM. In Die Welt liest man dazu:
Die Welt: Trump kritisierte anschließend grüne Energie-Quellen. In Deutschland habe die Stromproduktion um 22 Prozent abgenommen, (gegen 2017) sagte er. Das sei nicht die Schuld des aktuellen Kanzlers, sondern der Vorgängerregierungen. Merz mache einen guten Job, sagt Trump, ohne den Namen des deutschen Regierungschefs zu nennen.
Windkraftanlagen seien „Verlierer“, sie seien hässlich. „Dumme Menschen“ würden sie kaufen. „Je mehr Windmühlen ein Land hat, desto mehr Geld verliert es und desto schlechter geht es ihnen.“ Er setze auf Ölvorkommen. Die USA machen sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft Europas. „Sie zerstören sich selbst in Europa“.
Der Deutsche Bundestag hat ein Szenario veröffentlicht, das es in sich hat: In einer neuen Risikoanalyse wird der Einsatz chemischer Kampfstoffe in Deutschland durchgespielt – mit verheerenden Folgen für Bevölkerung, Gesundheitswesen und Zivilschutz. Der Bericht liegt als Unterrichtung der Bundesregierung vor und beschreibt einen fiktiven, aber ausdrücklich als plausibel eingestuften Kriegsfall, wie heute im bundestag (hib) berichtet.
Konkret geht es um drei nahezu zeitgleiche Anschläge mit chemischen Kampfstoffen auf militärisch relevante Logistikknotenpunkte: einen Seehafen, einen Rangierbahnhof und ein Materialdepot der Bundeswehr. Eingesetzt werden dem Szenario zufolge der Nervenkampfstoff VX sowie Schwefellost. Allein innerhalb der ersten 15 Stunden nach den Anschlägen sterben mehr als 8.500 Menschen, über 33.000 werden verletzt, viele davon schwer. Die Analyse macht deutlich: Das deutsche Gesundheitssystem wäre in einer solchen Lage massiv überfordert, Intensivbetten, Schutzkleidung und Spezialausrüstung reichen bei weitem nicht aus.
Besonders erschreckend: Der Bericht zeigt, dass der Staat den Ernstfall zwar detailliert durchrechnet, gleichzeitig aber selbst einräumt, dass bestehende Strukturen, Konzepte und Ressourcen nicht ausreichen. Es fehlt an persönlicher Schutzausrüstung, an geschultem Personal, an Medikamenten und an klaren Führungs- und Entscheidungsstrukturen. Krankenhäuser wären binnen kürzester Zeit am Limit, der strategische Patiententransport gilt in dieser Größenordnung als unrealistisch.
Die Risikoanalyse ist Teil der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ im Schatten des Ukrainekriegs. Chemische Angriffe werden darin nicht mehr als theoretische Bedrohung behandelt, sondern als reales Szenario, auf das Deutschland nach Einschätzung der Bundesregierung derzeit nicht ausreichend vorbereitet ist.
Was auch immer die Barbaren vorhaben, Tatsache ist, dass China bereits tief in der nächsten Phase steckt, in der es voraussichtlich die Vereinigten Staaten als weltweit wichtigsten Verbrauchermarkt ablösen wird. Die alte Welt stirbt, und die neue Welt kämpft um ihre Geburt: Jetzt ist die Zeit der Monster. Antonio Gramsci Davos 2026 war ein wahnsinniges [...]
Beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos wurde eine neue Social-Media-Plattform mit dem Namen “W” vorgestellt. Sie soll “wertebasiert” sein und keine “Fake News” erlauben. Angesichts der Hintergründe des Unternehmens dahinter ist die Zielrichtung klar.
Eigentlich sollten Social-Media-Plattformen dem Austausch von Meinungen, Informationen und Alltäglichem dienen. Wer sich noch an das frühe Facebook von vor zehn, zwölf Jahren erinnert, bevor schrittweise die Daumenschrauben angezogen wurden, weiß das vielleicht noch. Ganz ohne massive Eingriffe durch Zensoren und die Reichweite einschränkenden Algorithmen entschieden die Nutzer darüber, was weiter verbreitet werden sollte und nicht KI-Systeme, “Faktenchecker” und Politiker.
Doch diese Zeiten sind vorbei. Vor allem dank ideologisierter Politiker, die jegliche Abweichung von ihren Narrativen als “Desinformation”, “Fake News” oder gar “Hassrede” bezeichnen. Selbst mit dem Regierungswechsel in Washington und weniger Druck auf die Betreiber der Plattformen von dort änderte sich – zumindest für die Nutzer in Europa – nicht viel. Denn die Brüsseler Eurokraten und viele nationale Regierungen (insbesondere jene in Deutschland) erhöhen den Druck noch weiter.
Doch obwohl linkswoke Plattformen wie Bluesky (als X-Ersatz) kaum Nutzer anziehen, propagieren die globalistischen Eliten auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos eine neue Social-Media-Plattform. “W” soll sie heißen und bereits im Sommer dieses Jahres an den Start gehen. Der Buchstabe stehe einerseits für “We” (Wir), andererseits als doppeltes “V” auch für “Values” (Werte) und “Verified” (verifiziert). Am Ende also geht es nur darum, dass dort lediglich Inhalte geteilt und verbreitet werden sollen, welche den eigenen Narrativen dienen.
Welche Narrative dies sein sollen, wird alleine schon dadurch deutlich, wer dahinter steckt – nämlich die schwedische Klima-Aktivismus-Plattform “We don’t have time”. Das heißt, man baut eine neue Filterbubble für das linksgrün-woke Milieu auf. Und all das natürlich ganz auf Linie mit den Wünschen der Brüsseler Eurokraten und der Davoser WEF-Gang.
Donald Trump hat in Davos die linkswoken europäischen Eliten genussvoll auseinandergenommen. Mit brutaler Direktheit kontrastierte er die Erfolge der US-Politik mit Europas Fiasko (nicht nur) bei den Themen Energie, Migration und Bürokratie. Donald Trump, seit dem 20. Januar 2026 wieder ein Jahr US-Präsident, trat am 21. Januar vor den globalen (großteils selbsternannten) Eliten in Davos auf und lieferte eine schonungslose Kritik von Europas selbstzerstörerischer Politik.
Der Geschäftsmann und Realpolitiker lobte zunächst das amerikanische Wirtschaftswunder, angetrieben durch Deregulierung und einen Energieboom. In den USA sanken die Benzin- und Energiepreise auf Rekordtiefs, dank einer Energiepolitik, die ideologiefrei und pragmatisch die Unabhängigkeit der USA sichert. “The price of gasoline is now below $2.50 a gallon in many states, $2.30 a gallon in most states, then we’ll soon be averaging less than $2 a gallon in many places. It’s already down even lower, $1.95 a gallon”, erklärte Trump. Die US-Öl- und Gasproduktion hat Höchststände erreicht, der Preis pro Gallone (3,8 Liter) liegt teilweise bei 1,95 USD. 52 Cent für den Liter Benzin, so geht Wettbewerbsfähigkeit.
Im Kontrast dazu zeichnete Trump ein apokalyptisches Bild Europas, wo die Energieproduktion dramatisch eingebrochen ist. Der manische Zwang zu „erneuerbaren Energien“ hat zu einer Krise geführt, die Industrie und Haushalte ruiniert. Besonders gnadenlos attackierte er die “geldfressenden Windmühlen”, die er als teuren, unzuverlässigen Schwindel darstellte. Er wies auf die chinesische Energiepolitik hin: “China baut fast alle Windmühlen, aber ich finde keine in China. Sie sind clever – bauen sie, verkaufen sie an Dumme, die sie kaufen, nutzen sie aber nicht selbst.” Er fuhr fort: “Je mehr Windmühlen ein Land hat, desto mehr Geld verliert es. Windmühlen zerstören euer Land. Nur Dumme kaufen sie.” China erzeuge extrem viel Energie, nur eben nicht mit den „Erneuerbaren“. Mit Energieerzeugung müsse man Geld verdienen, nicht verlieren. Deutschland produziere jetzt 22 % weniger Strom als 2017, dafür zu um 64 % höheren Preisen.
Anschließend widmete Trump sich der Migrationspolitik der EuSSR, die Europas “Nicht-Wiedererkennbarkeit” verursache. “Teile Europas sind nicht mehr wiederzuerkennen”, warnte er vor einer Massenmigration, die Kultur und Gesellschaft zerstört. Die Masseneinwanderung aus Nahost und Afrika führe zu Spannungen, Kriminalität und nicht verkraftbaren Belastungen. Die USA haben die Grenzen gesichert, Europa lasse Millionen unkontrolliert herein, was die europäische Identität auflöst. „They have to get out of the culture that they’ve created over the last 10 years. It’s horrible what they’re doing to themselves. They’re destroying themselves.“ Europa müsse seine Politik der letzten 10 Jahre ändern, es zerstöre sich selbst.
Bürokratieabbau war ein weiterer Kernpunkt seiner Rede. Trump hob hervor, er habe 270.000 Beamte gefeuert, 100 Milliarden Dollar eingespart und für jede neue Regulierung 129 alte gestrichen. „To make a country great, you can’t have all federal jobs“ – du kannst kein Land nur mit Bundesbediensteten zum Erfolg führen.
Auch Grönland fand seinen Weg in die Rede. Trump sieht die Insel als strategisch unverzichtbar und forderte Dänemark zum Verkauf auf: “Diese riesige, unsichere Insel gehört eigentlich zu Nordamerika.” Er betonte, dass in seinen Augen nur die USA die Sicherheit Grönlands garantieren können und Dänemark seine bisherigen Versprechen zum Schutz der Insel nicht eingehalten habe.
Den Ukrainekrieg will Trump möglichst rasch beendet sehen, weil ihm das Sterben zutiefst zuwider ist. „It’s a bloodbath over there, and that’s what I want to stop. Doesn’t help the United States. But these are souls. These are young, young people.“ Er wolle das Blutbad beenden, nicht weil es den USA nütze, sondern um junge Menschen vor dem Tod zu retten.
Generell muss man konstatieren: Dafür, dass Trump von unseren Systemmedien und linkswoken Politikern als der Leibhaftige beschrieben wird, als Faschist und Zerstörer der Demokratie, hat er eine sehr menschliche Rede gehalten. Natürlich vertritt er die Interessen der USA, er wurde ja auch zum Präsidenten gewählt, um die Interessen der USA zu vertreten. Aber ein Präsident, der sich über sinkende Kosten und steigende Löhne seiner Bürger freut, der Krieg ablehnt, weil er Menschenleben kostet, der ist meiner Meinung nach kein schlechter Präsident. Er will die Wirtschaft der USA stärken und mehr Bürger zu Hausbesitzern machen. Auch das klingt nicht diabolisch.
Seine Abrechnung mit Europas Politik ist auch kein Selbstzweck, Trump betonte mehrmals seine Verbundenheit mit Europa, seine schottischen und deutschen Wurzeln. Trump will, dass Europa überlebt und für die USA als starker Verbündeter erhalten bleibt. Also adressiert er die Fehlentwicklungen, die er sieht, statt sie zu ignorieren.
Das dürfte auch der Punkt sein, der für Europas selbsternannte, linkswoke Eliten mit ihrer Fixierung auf CO2-Steuern und offene Grenzen am schwersten zu verdauen ist. Trump sagt, was er denkt. Und er macht, was er sagt. Zum Wohle seiner Bürger. Mit diesem revolutionären Konzept können unsere Herrscher nicht umgehen, deren Prinzip das Täuschen und Belügen des Volkes ist und die vergessen haben, dass sie dem Volk zu dienen haben und nicht umgekehrt.
Während des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos hat US-Präsident Donald Trump am 22. Januar 2026 seinen „Friedensrat“ (Board of Peace) mit vorerst insgesamt 35 Länder gegründet.
Er unterzeichnete ein Gründungsdokument und positionierte das Gremium als Rivalen der UN, das internationale Konflikte wie Gaza, Ukraine, Syrien, Indien-Pakistan und den Iran lösen soll. Trump versprach Kooperation mit der UN sobald der Rat funktioniere und betonte Erfolge der USA bei acht Kriegen.
Trump kündigte an, dass weitere Nationen sich anschließen werden – nicht nur die auf der Bühne vertretenen Staaten, die er alle als „Freunde“ bezeichnete. Das Gremium entstammt der zweiten Phase seines Gaza-Friedensplans und soll Übergangsregierungen beaufsichtigen, mit erweitertem Mandat weltweit.
Trump soll laut Plänen Washingtons den Vorsitz des Gremiums übernehmen.
Kritiker sehen in dem Rat einen Angriff auf die UN. Die Gründungsveranstaltung löste Debatten aus; Schweizer Außenminister Cassis kritisierte Trumps Tiraden.
Die nächste unbequeme Absage an den Globalismus aus den USA, nachdem schon Handelsminister Lutnick Klartext gesprochen hatte: Bei seiner langen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos am gestrigen Mittwoch bekräftigte US-Präsident Donald Trump seine konsequente America-First-Linie und kritisierte die vom WEF forcierten Agenden der grünen Transformation und der grenzenlosen illegalen Massenmigration als Ursache für Abstieg, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Spannungen.
Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch (21.01.2026) beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos setzte einen bewussten Kontrapunkt zur sonst üblichen Tonlage der Veranstaltung. Während in Davos traditionell über internationale Kooperation, Klimapolitik, Regulierung und globale Steuerungsmodelle diskutiert wird, nutzte Trump die Bühne für eine grundsätzliche Abrechnung mit genau diesem politischen Ansatz.
Bereits zu Beginn seiner einstündigen Rede stellte der US-Präsident klar, dass er nicht gekommen war, um sich dem Davoser Konsens anzunähern, sondern um ihm zu widersprechen. Er präsentierte seine Rede als Bilanz eines Jahres zweiter Amtszeit und zeichnete das Bild einer wirtschaftlich erstarkten USA. Wachstum, Investitionen, Produktivität und Aktienmärkte hätten Rekordwerte erreicht, die Inflation sei deutlich gesunken. Diese Entwicklung führte Trump unmittelbar auf seine politische Linie zurück – Deregulierung, Steuersenkungen, Bürokratieabbau und eine konsequente handelspolitische Abschottung.
Von dieser wirtschaftlichen Selbstvergewisserung ausgehend weitete Trump den Blick auf das internationale Umfeld – und wurde deutlich konfrontativer. Prognosen, seine Politik werde Rezession und Inflation auslösen, wies er zurück. Stattdessen seien es die politischen Grundannahmen vieler westlicher Regierungen, die wirtschaftliche Schwäche hervorgebracht hätten. Besonders kritisierte er die Vorstellung, Wachstum lasse sich nur durch immer höhere Staatsausgaben, offene Migration und die Auslagerung industrieller Produktion sichern. Dieses Modell, so Trump, habe Defizite, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Spannungen erzeugt.
An diesem Punkt verlagerte Trump den Schwerpunkt seiner Rede auf Europa und die EU. Die europäische Energiepolitik diente ihm als zentrales Beispiel für aus seiner Sicht ideologisch motivierte Fehlentscheidungen. Die Abkehr von fossilen Energieträgern und Kernkraft zugunsten erneuerbarer Energien bezeichnete er als wirtschaftlich schädlich. Windkraftanlagen stellte er als ineffizient dar und setzte ihnen den US-amerikanischen Ausbau von Öl-, Gas- und Kernenergie entgegen. Niedrige Energiepreise, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit seien, so Trump, die Voraussetzung für wirtschaftliche Stärke – und genau daran mangele es in vielen europäischen Staaten.
Unkontrollierte Migration stellte Trump außerdem als einen der Hauptfaktoren für soziale Spannungen und wirtschaftliche Belastungen dar. Während in Europa und unter der vorherigen US-Regierung Masseneinwanderung gefördert worden sei, hätten die USA ihre Grenzen geschlossen – mit positiven Effekten auf Sicherheit, Arbeitsmarkt und staatliche Finanzen. Migration sei, so Trump, kein Selbstzweck, sondern müsse strikt kontrolliert werden.
Diese Kritik an europäischer Politik führte Trump schließlich auf sicherheitspolitische Fragen. Er erneuerte seinen Vorwurf, dass die Lasten innerhalb der NATO über Jahrzehnte ungleich verteilt gewesen seien. Die USA hätten den größten Teil der Verteidigungskosten getragen und erst unter seinem Druck hätten andere Mitgliedsstaaten ihre Ausgaben erhöht. Sicherheit, so Trump, sei ohne wirtschaftliche Stärke und Energieunabhängigkeit nicht zu gewährleisten.
In diesem Zusammenhang sprach Trump auch über Grönland. Er ordnete das Thema ausdrücklich als strategische Sicherheitsfrage ein und erklärte, die Insel sei aufgrund ihrer geografischen Lage für die Verteidigung der westlichen Hemisphäre von zentraler Bedeutung. Nach seiner Darstellung könnten nur die Vereinigten Staaten diese Aufgabe wirksam übernehmen. Er kündigte an, Gespräche über einen möglichen Erwerb wieder aufnehmen zu wollen, ohne konkrete Schritte zu benennen.
Vom geopolitischen Raum Europas und des Nordatlantiks schlug Trump schließlich den Bogen zum Krieg in der Ukraine. Er beschrieb den Konflikt vor allem als humanitäre Katastrophe mit extrem hohen Opferzahlen. Sein erklärtes Ziel sei es, Gespräche mit Russland und der Ukraine zu führen, um den Krieg zu beenden. Dabei stellte er erneut heraus, dass Europa und die NATO in besonderer Verantwortung stünden.
Trump sprach in Davos, ohne sich sprachlich oder inhaltlich an dessen Grundannahmen anzupassen. Themen wie Klimatransformation, globale Regulierung oder multilaterale Steuerung spielten in seiner Rede keine Rolle. Stattdessen präsentierte er ein nationalstaatlich geprägtes Wirtschafts- und Machtverständnis, das auf Energieautonomie, industrielle Stärke und politische Souveränität setzt.
Ein Transkript seiner vollständigen Rede finden Sie beispielsweise hier.
Eliteentscheidungen, symbolische Appelle und öffentliche Inszenierungen verschleiern, wie stark reale Konflikte, Machtungleichheiten und Instabilitäten die globale Ordnung prägen.
Ein Kommentar von Janine Beicht.
Der Auftakt des Weltwirtschaftsforums 2026, das World Economic Forum (WEF) in Davos, das vom 19. bis 23. Januar stattfindet, macht die Kluft zwischen den globalen Eliten und den realen geopolitischen Verhältnissen deutlich. Mit Rekordteilnehmerzahlen und 64 Staats- und Regierungschefs, 850 CEOs und fast 100 Tech-Pionieren aus 130 Ländern präsentiert sich das Forum als neutrale Plattform für den Dialog.
Ein Rekord von 400 der wichtigsten politischen Führungspersönlichkeiten, darunter fast 65 Staats- und Regierungschefs […] sowie rund 850 der weltweit führenden Unternehmenslenker und knapp 100 der einflussreichsten Start-ups und Technologiepioniere werden sich in Davos-Klosters versammeln. Unter dem Motto „A Spirit of Dialogue“ bietet das 56. Annual Meeting eine neutrale Plattform für rund 3.000 Teilnehmende aus über 130 Ländern, um die wichtigsten wirtschaftlichen, geopolitischen und technologischen Kräfte […] zu diskutieren. WEF (1)
Die Teilnahme von Persönlichkeiten wie US-Präsident Donald Trump, der mit einer Delegation von 300 Personen anreist, darunter Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick, Handelsbeauftragter Jamieson Greer, Schwiegersohn Jared Kushner und Sondergesandter Steve Witkoff, zeigt, dass Davos weniger auf konkrete Lösungen als auf Machtdemonstrationen ausgerichtet ist. (2) Die Absagen Dänemarks wegen des Grönland-Streits (3) und des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi aufgrund seines Vorgehens bezüglich interner Proteste im Iran, die das WEF als unangemessen bewertet (4), verdeutlichen die Selektivität des Forums, das Kontroversen eher meidet als aktiv adressiert.
„Der iranische Außenminister wird nicht nach Davos reisen. Obwohl er im vergangenen Herbst eingeladen worden war, ist es angesichts der tragischen Verluste an Menschenleben im Iran in den letzten Wochen nicht angebracht, dass die iranische Regierung dieses Jahr in Davos vertreten ist.“ WEF Sprecher | Handelsblatt (4)
Proteste, darunter eine Demonstration von 600 Teilnehmern von Strike WEF (5), die zu Verkehrsbehinderungen führte und friedlich von der Polizei aufgelöst wurde, kritisieren das WEF als absurd.
Wir sagen Bullshit! Das WEF ist alles andere als neutral. [...] Von Beginn an verfolgt es das Ziel, den Neoliberalismus von den USA nach Europa zu bringen. [...] Der Neoliberalismus stellt Konzerne über das Wohl der Gesellschaft. [...] Die Zahl der Milliardäre und deren Vermögen ist gestiegen, die Armen wurden ärmer. [...] Soziale Ungleichheit nimmt zu, gemeinschaftliche Strukturen zerfallen, rechte Bewegungen erstarken, die Erde wird ausgebeutet und die biologische Vielfalt geht zurück. [...] Das WEF stabilisiert bestehende Machtstrukturen, statt wirksame Antworten auf globale Krisen zu liefern. StrikeWEF (5)
Solche Aktionen verdeutlichen die Distanz des Forums zu basisdemokratischen Anliegen. Das WEF wird nicht als Ort wahrgenommen, an dem das Wohl der Menschen zählt, sondern als ein Treffpunkt globaler Eliten, die ihre Macht sichern, wirtschaftliche Interessen durchsetzen und soziale Ungleichheit legitimieren, während Umweltzerstörung und gesellschaftliche Probleme weiter zunehmen. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam weist zudem auf das rapide wachsende Vermögen von Milliardären hin, was die Debatte über die politische Macht der Reichsten anheizt und Davos als Verstärker von Ungleichheit entlarvt.
Vorbereitungen und Eskalation: Der Schatten des Arktis-Konflikts
Vor dem Forum eskalierte der Streit um Grönland, das Trump als entscheidend für US- und globale Sicherheit bezeichnet. Er postet KI-generierte Bilder, die ihn beim Flaggenhissen neben einem Schild „Grönland, US-Territorium, gegründet 2026“ zeigen, (7) sowie eine Karte mit Kanada und Grönland unter US-Flagge, umgeben von europäischen Führern wie Giorgia Meloni, Keir Starmer, Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen. (8) Die europäische Solidarität manifestiert sich in einer Erkundungsmission mit Soldaten aus Deutschland und Frankreich unter dänischer Führung. (9) Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen fordert NATO-Präsenz auf Grönland, nach Vorbild der Ostsee-Verstärkung. (10) Frankreich plädiert für eine NATO-Übung, um Arktis-Sicherheit zu demonstrieren. (11)
Trump droht Zölle gegen acht Länder, einschließlich Deutschland, für die Unterstützung Dänemarks an. (12) US-Finanzminister Scott Bessent rät in Davos zu Ruhe und Dialog, bezeichnet dänische Investitionen in US-Anleihen als irrelevant.
„Ich werde allen sagen: Atmen Sie tief durch. […] Die Investitionen Dänemarks in US-Staatsanleihen sind, wie Dänemark selbst, irrelevant. […] Ich bin überhaupt nicht besorgt. […] Als Finanzminister sehe ich ja unsere Auktionen von Staatsanleihen. Wir verzeichnen ausländische Investitionen in Rekordhöhe. Scott Bessent | WELT (13)
Industriemanager Joe Kaeser hingegen warnt vor wirtschaftlichen Schäden durch politische Instabilität. (13) Jens Spahn betonte Abhängigkeit von den USA in Sicherheitsfragen. (14) Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos übte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom scharfe Kritik an Europas Umgang mit Donald Trump und veröffentlichte dazu ein Video auf 𝕏. (15) Vor Journalisten beleidigte er Trump und bezeichnete den Versuch, diplomatisch mit ihm umzugehen, als Dummheit, während er stattdessen forderte, Stärke zu zeigen und geschlossen aufzutreten.
„Mit Donald Trump gibt es keine Diplomatie. Steht auf, hört auf zu kuschen, und zeigt Rückgrat.“ Gavin Newsom | 𝕏 (15)
Zusätzlich verweist er auf ICE-Vorfälle, darunter den Tod einer 37-jährigen Frau in Minneapolis durch einen Beamten, um Trumps Polizeistaat zu illustrieren, und kritisiert das Schmeicheln vor Trump trotz verstecktem Spott. (15) Solche Kommentare, gespeist aus Newsoms Ambitionen für 2028, zeigen, wie Davos interne US-Spaltungen importiert, anstatt globale Einheit zu fördern, und verdeutlichen, dass das Forum geopolitische Spannungen nicht löst, sondern als Bühne für Drohungen dient, die reale wirtschaftliche Entwicklungen behindern.
Anreise und Pannen
Die Anreise von US‑Präsident Donald Trump zum Weltwirtschaftsforum in Davos wurde durch mehrere Pannen beeinträchtigt. Trumps Regierungsmaschine Air Force One musste auf dem Weg in die Schweiz wegen eines „kleinen elektrischen Problems“ kurz nach dem Start nach Washington zurückkehren. Aus Sicherheitsgründen drehte das Flugzeug um, und Trump setzte seine Reise anschließend in einer kleineren Boeing 757 fort, was zu einer deutlichen Verspätung führte. Die Störung ereignete sich am Abend des 20. Januar, sodass Trumps Ankunft in Zürich erst am Mittag des folgenden Tages erfolgte. (17) Dies verhindert ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz. (18)
Parallel zu diesen Transportschwierigkeiten überschattete ein schweres Zugunglück in Spanien die internationale Nachrichtenlage: Bei einer Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe Adamuz in der südspanischen Provinz Córdoba kamen mindestens 39 Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte drei Tage der nationalen Trauer und sagte aus diesem Grund seinen geplanten WEF‑Besuch ab. (19)
Schon vor Trumps Rede bildeten sich lange Schlangen vor dem Veranstaltungsort, teils kam es zu Schubsereien, was die Sensationslust des Publikums offenbarte und substanzielle Diskussionen in den Hintergrund drängte. (20)
Auftaktreden: Europas Appelle im Kontrast zur Forum-Realität
Ursula von der Leyen nutzt ihre Rede, um geopolitische Schocks als Chance für Unabhängigkeit zu rahmen, und hebt das Mercosur-Abkommen sowie Deals mit Indien hervor. Sie kündigt Investitionen in Grönland und eine Arktis-Strategie an, um Souveränität zu wahren und warnt vor einer Abwärtsspirale.
„Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben sich im vergangenen Juli auf ein Handelsabkommen geeinigt, und in der Politik, wie in der Wirtschaft, ist ein Deal ein Deal. Und wenn Freunde sich die Hand schütteln, muss das etwas bedeuten.“ Ursula von der Leyen | WEF (21)
Ihre Worte kritisieren eine US-Unzuverlässigkeit, doch im Davos-Kontext wirken sie wie ritualisierte Gesten, die reale Abhängigkeiten kaschieren. Der kanadische Premierminister Mark Carney erklärt die Weltordnung für tot und appelliert an die Kooperation mittelgroßer Mächte. Er mahnt, die Mittelmächte müssten zusammenarbeiten, denn wer nicht mit am Tisch sitze, stehe auf der Speisekarte. (22) Seine Rede kritisiert Doppelmoral und wirtschaftliche Waffen, doch in Davos bleibt sie ein Appell ohne Konsequenzen.
Emmanuel Macron warnt vor imperialen Ambitionen und fordert das Anti-Coercion-Instrument (24) gegen US-Zölle.
„Angesichts der Brutalisierung der Welt müssen Frankreich und Europa einen wirksamen Multilateralismus verteidigen, weil er unseren Interessen und denen aller dient, die sich der Herrschaft der Gewalt nicht unterwerfen wollen. Emmanuel Macron | WEF (24)
Seine Kritik am „neuen Kolonialismus“ kontrastiert mit Davos' Fokus auf Partnerschaften, die oft Ungleichheiten perpetuieren. NATO-Generalsekretär Mark Rutte lobt Trump für Verteidigungsdruck und ruft zu Diplomatie auf. (25) Der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen äußerte, es sei nicht wahrscheinlich, dass die USA von militärischer Gewalt Gebrauch machten, aber man müsse auf alles vorbereitet sein. (26) Die Reden von Carney, Macron und anderen machen deutlich, dass Davos vor allem die Illusion von Einfluss und Kooperation inszeniert: Trotz scharfer Kritik an wirtschaftlicher Gewalt und imperialen Ambitionen verändern die Appelle kaum die realen Machtverhältnisse.
Gipfelhöhepunkt: Trumps Rede und ihre Wellen
US-Präsident Donald Trump betrat die Bühne (27) in Davos nach einer verspäteten Ankunft und begann mit einer Darstellung der US-Wirtschaft als weltweiten Motor, der durch Steuersenkungen, Deregulierung und Zölle ein Handelsdefizit um über 77 Prozent reduziert und Exporte gesteigert hat. Er hob Erfolge wie die Deckelung von Kreditkartenzinsen bei zehn Prozent und Verbote für institutionelle Käufe von Einfamilienhäusern hervor, die jedoch Kongresszustimmung erfordern, sowie eine kryptofreundliche Politik, um US-Führung in diesem Sektor zu sichern. Trump kontrastiert dies mit Europas Ansätzen in Migration und Wirtschaft, die er als durch unkontrollierte Einwanderung und hohe Staatsausgaben belastet beschreibt, und betont, dass Europa sein Potenzial nicht nutze. (28)
„Ich liebe Europa. Ich will, dass es Europa gut geht. Aber es geht nicht in die richtige Richtung. […] Viele europäische Länder wollen unsere Vorbildrolle nicht anerkennen. […] Und die Verantwortlichen verstehen nicht einmal, was gerade passiert. Und diejenigen, die es verstehen, tun nichts dagegen. Donald Trump | WELT (28)
Trump richtet seinen Blick wieder auf Grönland und bekräftigt dort seine umstrittenen US‑Ansprüche mit dem Hinweis auf Sicherheitsinteressen. Er argumentiert, dass die USA im Zweiten Weltkrieg Dänemark unterstützt und die Insel gehalten hätten, bevor sie sie zurückgegeben hätten – ein historischer Verweis, mit dem er seine Forderung untermauert. Im Zentrum seiner Rede steht der Aufruf zu sofortigen Verhandlungen über eine Übernahme Grönlands, nicht nur eine Lizenz. Dabei schlägt er den Bau eines Raketenabwehrsystems vor, mit dem er die Arktis schützen will, eine Idee, die er als strategisch unverzichtbar darstellt.
„Alles, was ich verlange, ist ein Stück Eis. Das ist eine kleine Bitte im Vergleich zu dem, was wir ihnen gegeben haben. […] Sie können Ja sagen, und wir werden Ihnen sehr dankbar sein. Oder Sie können Nein sagen, und wir werden uns daran erinnern“ Donald Trump | WELT (20)
Er versichert mehrfach, dass er keine Gewalt anwenden werde (29), schließt militärische Aktionen aus und verweist darauf, dass nur die USA in der Lage seien, die Insel zu verteidigen und damit auch die Sicherheit Europas und der NATO zu gewährleisten. Doch der Hinweis, dass ein „Nein“ zur Übernahme nicht vergessen werde, lässt viele Beobachter als Drohung mit Konsequenzen lesen.
In seiner Rede kritisiert Trump die NATO als unfair für die USA und zweifelt Europas Beitrag zur Sicherheit an.
„Das Problem mit der Nato ist, dass wir zu 100 Prozent für sie da sein werden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie auch für uns da wären, wenn wir sie um Hilfe bitten würden.“ Donald Trump | Handelsblatt (4)
Er bezeichnet erneuerbare Energien als ineffizient und preistreibend und lobt dafür Kernkraft, Öl, Gas und die US-Führungsrolle bei künstlicher Intelligenz. Außenpolitisch verweist er auf Ukrainegespräche und Erfolge in Venezuela. Abschließend betont er die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit unter US-Führung, was international gemischte Reaktionen auslöst.
Die Rede endet mit einem eindringlichen Appell zur Zusammenarbeit unter US‑Führung. Trump positioniert die Vereinigten Staaten als unverzichtbare globale Macht, die anderen Nationen Orientierung und Schutz bieten müsse, eine Botschaft, die bei vielen internationalen Partnern gleichermaßen Zustimmung wie Ablehnung hervorruft.
„Der Wohlstand der Welt kommt von unserer gemeinsamen Kultur. […] Die USA sind zurück, größer und stärker als je zuvor.“ Donald Trump | Handelsblatt (4)
Nachwirkungen: Kritik und ungelöste Konflikte
Das Weltwirtschaftsforum in Davos startet mit einem bitteren Beigeschmack, der die Grenzen elitärer Diplomatie gnadenlos aufzeigt: Während das Treffen als Katalysator für globale Lösungen vermarktet wird, verstärkt es in Wahrheit bestehende Risse, indem es Konflikte zu bloßen Diskussionspunkten verharmlost, ohne greifbare Fortschritte zu erzwingen.
Die anhaltende Polarisierung, die durch markante Abgänge und ablehnende Gesten sichtbar wird, unterstreicht, wie das Forum wirtschaftliche Eliten begünstigt, die reale geopolitische Dynamiken ignorieren, und stattdessen Narrative perpetuiert, die Ungleichheiten zementieren, sei es durch technologische Utopien, die soziale Spaltungen kaschieren, oder durch Appelle zu Stärke, die letztlich nur die Abhängigkeiten kleinerer Akteure von dominanten Mächten verstärken.
Kritiker sehen darin eine verpasste Chance: Statt Konflikte zu entschärfen, wird Davos zum Spiegel einer fragmentierten Welt, in der wirtschaftliche Indikatoren wie steigende Rohstoffpreise oder informelle Bilateralgespräche auf anhaltende Instabilität hindeuten, ohne dass das Forum Mechanismen schafft, um diese zu überbrücken. Am Ende bleibt die Frage, ob solche Gipfel nicht eher die Illusion von Fortschritt nähren, während sie echte Reformen behindern und die Kluft zwischen Rhetorik und Realität vertiefen.
Donald Trumps aggressive Rede beim WEF in Davos strotzt nur so vor Drohungen und Tatsachenverdrehungen.
Grönland sei ein Teil Nordamerikas und deshalb „unserer Territorium“. Die USA wären dumm gewesen, als sie während des Zweiten Weltkriegs Grönland vor den Deutschen gerettet und dann an Dänemark zurückgegeben hätten.
Und nun diese „Undankbarkeit“.
„Wir wollen ein Stück Eis zum Schutz der Welt… sie werden es uns nicht geben. Sie haben die Wahl. Sagen Sie ja, und wir werden Ihnen dankbar sein. Sagen Sie nein, und wir werden es nicht vergessen.“
Und während er sich in Rage redet und in absurden Begründungen ergeht, verwechselt er immer wieder Grönland mit Island.
JUST IN: In a bombshell address at the World Economic Forum in Davos today, President Donald Trump stunned the world by openly claiming "Greenland is part of North America" and "THAT’S OUR TERRITORY," demanding immediate negotiations to take control of Greenland from Denmark. pic.twitter.com/huhdm8Vkxk
All das ist keine Überraschung. Trump hat nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr eine Kehrtwende hingelegt und die wichtigsten Versprechen an seine Wähler nacheinander gebrochen. Er verlangte wie ein kleines Kind nach dem Friedensnobelpreis und fantasiert inzwischen von „acht Kriegen und mehr“, die er angeblich beendet haben will. Nichts davon ist real.
Sein Brief an den norwegischen Premier Jonas Gahr Støre ist ein weiteres Zeugnis für die emotionale Reife des angeblich „mächtigsten Mannes“ der Welt, die ungefähr bei der eines drei bis vierjährigen Kindes liegt.
Lieber Jonas,
angesichts der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir keinen Friedensnobelpreis dafür zu verleihen, dass ich 8 Kriege UND MEHR beendet habe, fühle ich mich nicht länger verpflichtet, ausschließlich an den Frieden zu denken – auch wenn er immer vorherrschend bleiben wird –, sondern kann nun darüber nachdenken, was gut und angemessen für die Vereinigten Staaten von Amerika ist.
Dänemark kann dieses Land weder vor Russland noch vor China schützen, und warum haben sie überhaupt ein „Recht auf Eigentum“? Es gibt keine schriftlichen Dokumente – lediglich die Tatsache, dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort anlandete, aber auch wir hatten dort Boote, die gelandet sind.
Ich habe mehr für die NATO getan als jede andere Person seit ihrer Gründung, und nun sollte die NATO etwas für die Vereinigten Staaten tun.
Die Welt ist nicht sicher, solange wir keine vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.
In Davos, dem jährlichen Treffpunkt der selbsternannten Welteliten, hat US-Handelsminister Howard Lutnick in sehr direkten Worten mit der Politik der letzten Jahrzehnte abgerechnet. Die Globalisierung ist gescheitert und hat dem Westen, vor allem Amerika, geschadet. Die neue Trump-Administration stellt amerikanische Interessen radikal in den Vordergrund. Auch Europa sollte beginnen, nachzudenken – oder noch besser, zu handeln.
Umgeben von den üblichen Verdächtigen aus Politik und Wirtschaft, trat US-Handelsminister Howard Lutnick auf das Podium und ließ keine Zweifel an der Haltung der US-Administration: „Globalization has failed the West and the United States of America. It’s a failed policy… and it has left America behind.“ Zu gut Deutsch: „Die Globalisierung hat den Westen und die USA im Stich gelassen, sie ist eine gescheiterte Politik, die Amerika zurückgelassen hat.“ Amerika werde keine Jobs mehr exportieren und seine wirtschaftliche Zukunft nicht mehr in Drittstaaten verlagern. Punkt.
Jahrzehntelang haben westliche Nationen Fabriken und Know-how in Billiglohnländer verlagert, vor allem nach China. Das Ergebnis war die Deindustrialisierung des Westens, steigende Handelsdefizite und eine Abhängigkeit von Nationen wie China, die nun kritische Lieferketten kontrollieren. Lutnick, frisch ernannter Handelsminister der zweiten Trump-Administration, macht klar: Die US-Regierung hat fertig mit der bedingungslosen Globalisierung. Die USA werden künftig mit ihren Partnern und Konkurrenten hart verhandeln, nötigenfalls Zölle einsetzen und die eigene nationale Produktion fördern. Keine Moralpolitik mehr, keine ideologische Missionierung, nur noch harte Interessenpolitik.
Die Vertreter der EuSSR saßen betreten daneben, denn Brüssel ist zwar Weltmeister im Moralisieren, aber beim Vertreten der eigenen Interessen hapert es etwas. Jahrzehntelang ließ man zu, dass europäisches Know-how an China floss, das klug zwangsweise Kooperationen mit chinesischen Firmen zur Bedingung für den chinesischen Markteintritt machte. Länder wie China und Indien ließen sich als Entwicklungsländer klassifizieren und machten beim CO2‑Theater nicht mit, während die Wirtschaft des Westens durch die Klimaziele ruiniert wurde. Und während Washington sich aus dem Ukraine-Konflikt ausgeklinkt hat, pumpen Brüssel und die nationalen europäischen Regierungen weiter Hunderte Milliarden in die Ukraine und finanzieren einen Konflikt, der primär amerikanische und europäische Waffenkonzerne bereichert (und natürlich die ukrainische Oligarchie), aber die eigenen Bürger ruiniert.
Die Globalisierung, wie sie von Davos-Predigern jahrelang gepriesen wurde, hat Europa ebenso geschadet wie den USA. Denn freier Handel kann nur unter gleichen Bedingungen funktionieren. Wenn in der EuSSR die Unternehmen durch die Überbürokratisierung und die Klimareligion massive Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen, können sie ihre Märkte nicht gegen billige Importe aus Ländern ohne diese Nachteile verteidigen. Als Folge zerstörten billige Importe aus Asien Arbeitsplätze in der Industrie, während Brüssel mit Freihandelsabkommen wie CETA oder Mercosur weitere Tore öffnete. In der EuSSR dominiert weiter die reine Ideologie und lässt sich nicht von der Wirklichkeit stören. Klimaziele bis 2030 haben, aber keine Batterie selbst produzieren können, wie Lutnick spöttisch anmerkte. Net-Zero-Fantasien, die Europa deindustrialisieren, während China weiter Kohlekraftwerke baut.
Europa sollte Lutnicks Rezept übernehmen. Hart verhandeln mit allen rationalen Akteuren, ohne moralinsaure Belehrungen, ohne Ideologieexport. Mit Russland über Energie und Rohstoffe, mit China über faire Handelsbeziehungen, mit den USA über eine echte Partnerschaft statt Unterordnung. Dann würde Europa in den USA auch wieder ernst genommen werden. Denn harte Verhandler kann Trump respektieren. Ideologisch verblödete und unfähige Bürokraten nicht.
Am 19. Jänner 2026 öffnet das World Economic Forum (WEF) wieder seine Pforten in Davos. Die globale Elite trifft sich in den Schweizer Bergen, um über die Zukunft der Welt und die global angeblich größten Bedrohungen zu diskutieren, oder besser gesagt, um ihre eigene Agenda voranzutreiben. Besondere Aufmerksamkeit erregt diesmal US-Präsident Donald Trump, der mit einer der größten Delegationen aller Zeiten anreist und eine Keynote halten wird. Man darf gespannt sein, was er den versammelten Damen und Herren zu sagen hat.
Der frisch veröffentlichte „Global Risks Report 2026“ des WEF liefert die übliche Kulisse für das Treffen der selbsternannten Weltenlenker. Kurzfristig, also in den nächsten ein bis zwei Jahren, sehen die Experten die größten Bedrohungen in geoökonomischer Konfrontation, also Wirtschaftskriegen, durch Sanktionen, Zölle und Handelsbarrieren sowie in Desinformation und gesellschaftlicher Spaltung.
Langfristig dominiert natürlich wieder das Klima. Nichts Neues unter der Sonne, könnte man sagen. Die gleichen Themen, die gleichen Ziele. Klüger zu werden scheint unter WEF-Bürokraten kein Trend zu sein. Das WEF warnt längerfristig vor immer intensiveren Stürmen, Überschwemmungen und Hitzewellen, die angeblich durch den menschengemachten Klimawandel verstärkt und verursacht werden. Doch wer einen Blick in die historischen Daten wirft, sieht ein anderes Bild. Das Wetter hat sich seit jeher gewandelt, Eiszeiten, Warmperioden, Stürme und Dürren gab es schon lange vor der Industrialisierung. Katastrophen sind keine Erfindung der Moderne.
Interessant ist jedoch: Trotz der angeblich katastrophalen Entwicklung sterben heute weit weniger Menschen an Naturkatastrophen als früher. Laut Daten von Our World in Data und der internationalen Katastrophendatenbank EM-DAT ist die Zahl der Todesopfer seit dem frühen 20. Jahrhundert dramatisch gesunken, von hunderten Opfern pro 100.000 Einwohner auf oft unter 0,2 Opfer pro hunderttausend Einwohner und Jahr. Bessere Warnsysteme, stabilere Gebäude, fortschrittliche Medizin und Anpassung ans Wetter: Die Menschheit hat gelernt, mit dem Wandel besser umzugehen und wird das auch weiterhin tun, ohne dass Panikmache nötig ist.
Technologischer Fortschritt und wachsender Wohlstand waren bei dieser positiven Entwicklung treibend. Wohlhabende Gesellschaften sind resiliente Gesellschaften. Bei den kurzfristigen Risiken sieht das WEF „geoökonomische Konfrontation“ als größte Gefahr, also Wirtschaftskriege. Genau die Wirtschaftskriege, welche die woken Regierungen des Westens selbst vom Zaun gebrochen haben, allen voran mit den Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts. Diese Maßnahmen haben nicht Russland geschadet, sondern vor allem Europa. Explodierende Energiepreise, forcierte Deindustrialisierung und ökonomischer Verfall sind direkt auf die Politik von EuSSR und der untergeordneten nationalen Regierungen zurückzuführen. Die „grüne“ Energiewende und der Boykott russischen Gases haben vor allem Deutschland und Österreich in die Knie gezwungen. Wer Kernkraftwerke abschaltet, sich von teurem LNG abhängig macht, Verbrenner verbietet und hunderte Milliarden an Windradbetreiber zahlt, der braucht sich über den wirtschaftlichen Niedergang nicht zu wundern.
Ein weiterer Punkt im Report ist die Zerstörung kritischer Infrastruktur als drohende Gefahr. Hier lohnt ein kurzer Blick auf die jüngste Vergangenheit. Die Nord Stream-Pipelines wurden von „Verbündeten“ gesprengt, der Ukraine mit amerikanischer und polnischer Unterstützung. In Deutschland schaltet die eigene Regierung zuverlässige Kraftwerke ab, um ideologische Klimaziele zu erfüllen. Um ganz sicher zu gehen, dass diese auch nie wieder eingeschaltet werden, zerstört die Regierung diese Kraftwerke auch noch. In Berlin gab es Sabotageakte gegen das Stromnetz durch die linke Antifa, einer Antifa, die von der Regierung nicht nur geduldet, sondern aktiv gefördert, bezahlt und unterstützt wird. Mir scheinen die woken westlichen Regierungen auch bei der Zerstörung der Infrastruktur der größte Feind im eigenen Haus zu sein.
In „gesellschaftlicher Spaltung“ sieht das WEF eine weitere Top-Bedrohung. Eine Spaltung, die von den woken Regierungen, die in nahezu jedem relevanten Bereich gegen den Willen der Mehrheit handeln, aktiv befördert wird. Das deutlichste Beispiel ist die Migrationspolitik. Die massenhafte Zuwanderung kulturfremder, gewaltbereiter Menschen aus mittelalterlich-islamisch geprägten Gebieten wird gegen den ausdrücklichen Wunsch großer Teile der Bevölkerung weiter durchgedrückt. Kritiker werden als „rechts“ oder „desinformierend“ abgestempelt.
Genau hier kommt der „Kampf gegen Desinformation“ ins Spiel, die das WEF als zweitgrößtes kurzfristiges Risiko einstuft. Dieser Kampf dient weniger dem Schutz der Wahrheit als vielmehr dem Schutz der woken Regierungen vor der Wahrheit. Es soll vertuscht werden, dass Wirtschaftskriege, Energiekrise, Infrastruktursabotage, gesellschaftliche Spaltung und Inflation die Ergebnisse bewusster und offensichtlich gewollter Politik sind. Die selbsternannten Eliten in Davos und Brüssel wollen weiter an der Macht bleiben, koste es die Bürger, was es wolle. Noch höhere Steuern, noch mehr Regulierung und Zensur, noch weniger Freiheit – alles im Namen von Klima, Ukraine und UnsererDemokratie. Oder eventuell einer weiteren Plandemie, die zwar weniger prominent als früher, aber trotzdem immer noch auf den Angstprognosen des WEF zu finden ist.
Wenn ich die Angstprognosen des WEF neu schreiben dürfte, würde ich die ersten Top-Fünf-Gefahren für Freiheit, Wohlstand sowie Leib und Leben der Bürger wie folgt zusammenfassen:
Supranationale ungewählte Organisationen wie EU, WEF und WHO
Das vom Sender Auf1 organisierte Treffen der "Alternative Western Ethics Formation" (A-WEF) in Prag ist wohl eine der entscheidendsten Begegnungsstätten der deutschen Aufklärungsbewegung. Die wichtigsten Köpfe finden dort zusammen, um die Chancen für gemeinsames Handeln zu erörtern.
Man sieht am Beispiel des "World Economic Forum" (WEF), welches einer unter vielen global agierenden Think-Tanks ist und zu dem das A-WEF ein Gegenmodell bildet, dass der Grad der Organisation für die Wirkmacht einer Gruppe entscheidend ist. Neben verschiedenen Diskussionsrunden über politische Themen fand am A-WEF 2025 auch ein Planspiel bezüglich des Handelns im Falle eines in Europa ausbrechenden Krieges statt. Die Teilnehmer wurden in fünf Gruppen aufgeteilt. Anwälte, Mediziner, Aktivisten, Journalisten und Strategen berieten über ihr jeweiliges Vorgehen in einem solchen Ernstfall und stellten ihre Pläne zu Kampagnen, Aktionen und Interventionen vor. Ich denke, dass die Pläne zu großangelegten Kampagnen, die dort entwickelt wurden, ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung sind und dringend weiter verfolgt werden sollten, was ich im Folgenden durch ein etwas anderes Planspiel ausführen möchte.
Der Kampf um die Köpfe ist nicht nur einer der Argumente und auch kein rein emotionaler, sondern vor allem auch ein logistischer. Wir sehen, dass die Zahl derjenigen, die sich alternativ informieren, zwar seit Jahren wächst, jedoch verglichen mit der Gesamtbevölkerung immer noch nur einen kleinen Bruchteil darstellt. Dies liegt zum einen an aktiver Zensur durch Internetplattformen, aber auch an der prinzipiellen Blasenstruktur des Internets und der Abgeschlossenheit etablierter Kommunikationsmittel. Man kann nicht erwarten, dass ein Umdenken in der Bevölkerung einsetzt, wenn 90 % derselben überhaupt keinen Kontakt zu den relevanten Medien und Diskussionsräumen besitzen. Das Durchbrechen der Blasen und das Errichten einer alternativen Massenkommunikation sind entscheidende Punkte, denen es sich zu widmen lohnt. Es ist ein zentraler Fakt der Kommunikationstheorie, dass die Quantität der Verbreitung einer Information auch deren Qualität steigert, da sie als wichtiger erachtet wird und eine allgemeine Kenntnis bei Fremden vorausgesetzt werden kann, was für die Gestaltung des gesellschaftlichen Meinungsklimas unabdingbar ist. Meiner Ansicht nach kann nur eine durch das ganze Lager getragene breite Kampagne eine Reichweite sicherstellen, die 100 Millionen Menschen im deutschen Sprachraum erreicht. Ein fiktives Szenario zu einer solchen Kampagne beginnt im Januar 2026 mit der Gründung eines Think-Tanks.
Januar 2026 - Der Think-Tank
Die verschiedenen Alternativmedien und politischen Gruppen entsenden einen Expertenrat zur Gründung eines Think-Tanks, der die Kampagne organisiert, gestaltet und logistisch vorbereitet. Bei der Organisation einer Kampagne zur Massenkommunikation stellen sich drei grundlegende Fragen:
Welches Medium kann verwendet werden?
Welche Botschaft soll übermittelt werden?
Wie soll die Organisation stattfinden?
Die erste Frage beantwortet Stefan Magnet im Video zum A-WEF-Planspiel (Minute 50-52). Auf1 hat mit Hilfe seiner Zuschauer 2 Millionen Flugblätter verteilt und dadurch bis in die Leitmedien hinein Aufsehen erregt. Diese Form der Informationsverbreitung kann durch die Mithilfe der anderen Alternativmedien punktuell zu einer umfangreichen Kampagne ausgebaut werden, die das Potential besitzt, jeden einzelnen deutschen und österreichischen Bürger zu erreichen. Während man von etablierten und reichweitenstarken Medien wie dem Fernsehen oder dem Radio abgeschottet ist und sich im Internet Filterblasen bilden, kann durch massenhafte Verbreitung von Printmedien die gesamte Bevölkerung erreicht werden. Ein Vorhaben, das mit der Größe der Kampagne umso mehr an Effektivität gewinnt, da die Motivation zum Verteilen des Flugblatts mit der Vielgestaltigkeit und der Intensität des Aufrufs wächst.
Was den Inhalt des Flugblatts betrifft, so sollte er auf zwei Komponenten aufbauen. Zum einen sollte es eine kurze medienkritische Botschaft enthalten, die die einseitige und manipulative Berichterstattung der Mainstream-Medien angeprangert. Als zweite Komponente sollte es einen Abschnitt beinhalten, in dem für die beteiligten Alternativmedien geworben wird. Die Kampagne hat also nicht primär die Übermittlung einer inhaltlichen Botschaft zum Ziel, sondern sie ist in erster Linie eine Werbekampagne für das "Produkt" der alternativen Information.
Diese wirtschaftliche Ausrichtung hat den Vorteil, dass die beteiligten Akteure direkt von der Kampagne profitieren, was eine einigende und anspornende Wirkung auf die sich doch noch oft als Konkurrenten sehenden Alternativmedien mit sich bringt. Wie bei der SeitenWechsel-Messe in Halle an der Saale zu beobachten war, hat dieser wirtschaftliche Rahmen das Potential, das ganze Lager zu vereinen, ohne dass sich über Uneinigkeiten bei Sachfragen gestritten wird. Gleichzeitig ist eine solche Ausrichtung der Kampagne auch hinsichtlich der Wirkung auf die Empfänger von Vorteil. Man zielt darauf ab, dass sie dauerhaft ihr Medienkonsumverhalten ändern, anstatt ihnen nur punktuell Aufklärung hinsichtlich eines Detailthemas zu geben.
Bei der Durchführung der Kampagne können die Alternativmedien selbst nur der Initialzünder sein. Die Leistung, welche den Erfolg der Aktion sicherstellt, muss von den Konsumenten der Alternativmedien erbracht werden. Hier sind die Aussagen von Elsa Mittmannsgruber im Video zum A-WEF-Planspiel bei 1:15:30 wegweisend. Sie berichtet von ihren Erfahrungen in Gesprächen mit Zuschauern, welche zwei entscheidende Ergebnisse zutage förderten. Die Zuschauer sind mit der politischen Lage unzufrieden und möchten gerne aktiv werden, wissen aber nicht wie. Außerdem soll die Aktivität möglichst niederschwellig und risikoarm erfolgen und leicht in den Alltag integrierbar sein. Das Verteilen von Flugblättern erfüllt beide Anforderungen, jedoch ist diese Aktionsform nur dann effektiv, wenn sie koordiniert, fokussiert und massenhaft erfolgt. Auf diese Aktivierung der Alternativmedienkonsumenten arbeitet der Think-Tank in Zusammenarbeit mit den Köpfen der Aufklärungsbewegung hin.
August 2026 - Die Kampagne
Im August 2026 senden alle relevanten Alternativmedien einen persönlichen und nachdrücklichen Aufruf an ihre Zuschauer. Die bekannten Gesichter treten vor die Kamera und zeigen den hunderttausenden, oft vereinzelten kritisch Denkenden, dass sie nicht dazu verdammt sind, das Weltgeschehen nur passiv zu verfolgen, sondern dass sie es selbst mitgestalten können. Ihnen wird die Wichtigkeit des Durchbrechens der Blasen erklärt und veranschaulicht, dass ihr koordiniertes Handeln viel in Bewegung setzen kann. Diese Aufrufe lösen eine Massenbewegung aus. Jeder will bei dem historischen Moment dabei sein. Die Flugblätter werden an Abermillionen Haushalte verteilt, darunter Politiker, Prominente und Unternehmer. Das Symbol der Bewegung wird in ganz Deutschland sichtbar. Die Mainstream-Medien diskreditieren die Kampagne mit Kampfbegriffen und Lügen, da das Flugblatt jedoch die Kritik genau dieser Berichterstattung zum Inhalt hat, bestätigen die Leitmedien diese Inhalte durch ihr Vorgehen und verschaffen der Kampagne noch mehr Aufmerksamkeit.
September 2026 - Die Folgen
Die Welle der Kampagne ist abgeebbt und sie hinterlässt das Gefühl, gemeinsam Großes bewirken zu können. Die Zuschauerzahlen der Alternativmedien haben sich massiv erhöht und es wurden bisher komplett unerschlossene Zielgruppen erreicht. Das Gefühl der Medienmacher, Konkurrenten zu sein, schwindet, neue Sponsoren schalten Werbung auf den verschiedenen Kanälen, Prominente, die bisher still waren, geben Interviews bei den Alternativmedien und kritisieren das Meinungsklima in Deutschland. Die Gruppe der Menschen, welche sich unabhängig informiert, wächst stetig und das Flugblatt ist zu einer symbolträchtigen Eintrittskarte in eine Welt abseits des einheitlichen und manipulativen Medienapparats geworden.
Mai 2029 - Der Ernstfall
In den vergangenen Jahren wurden zwei weitere derartige Kampagnen durchgeführt, bei denen man neue Erfahrungen sammeln konnte. Im Mai 2029 tritt ein globales Großereignis ein, das die Regierung nutzt, um die Kontrolle über die Bevölkerung auszuweiten. Die Aufklärungsbewegung ist aufgrund ihrer Erfahrung in der Lage, innerhalb weniger Tage eine Großkampagne auf die Beine zu stellen und massenhaft Informationsmaterial zu verbreiten, was die Regierung letztendlich zum Rücktritt zwingt.
Der WEF-Vordenker Yuval Noah Harari spricht offen aus, was andere nur hinter verschlossenen Türen planen: Der Mensch soll digital verwaltet, überwacht und durch ein Sozialkreditsystem …
Die neue Weltreligion hat keinen Gott, nur Angst. Ihre Priester tragen keine Kutten, sondern NGOs, Thinktanks und EU-Kommissariate – und ihre Bibel heißt „Konsens der …