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Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas)

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Der Wintersturm Fern hat das Land im Griff, verwandelt Straßen in eisige Gefahrenzonen und Landschaften in gefrorene Welten. Von frischem Frost in Georgia über schwere Schneefälle in Texas bis hin zu gefrorenen Springbrunnen in New York hat der Sturm landesweit seine Spuren hinterlassen.
https://weather.com/news/weather/video/winter-storm-fern-sights-sounds-impacts
Master Resource, Von Robert Bradley Jr., 26.01.2026
Anmerkung der Redaktion: Die aktuelle Kältewelle („Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie braucht?“) bietet Anlass für einen Rückblick auf das texanische Stromdebakel vom Februar 2021. Dieser Beitrag von Robert Bradley mit dem Titel „ Wind, Solar und der große texanische Stromausfall: Schuldig im Sinne der Anklage “ wurde ursprünglich vom Institute for Energy Research veröffentlicht. Stand gestern 17 Uhr deckten Erdgas und Kohle etwa 75 Prozent des texanischen Strombedarfs (ERCOT-Übersicht) und Wind-/Solarenergie 17 Prozent (gegenüber 50 Prozent der Nennkapazität).

„Die zentrale Planung für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu dem Fiasko aller Fiaskos. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.“

Elektrizitätsexperten der University of Texas in Austin haben kürzlich den großen Stromausfall in Texas im Februar 2021 erneut untersucht. Der Meinungsbeitrag mit dem Titel „ Zwei Jahre nach dem historischen Kälteeinbruch ist Texas zunehmend anfällig für Kälteeinbrüche – und es gibt mehr Lösungen als nur den Bau von Kraftwerken “ ( The Conversation ) verteilt die Schuld und empfiehlt mehr staatliche Planung, nicht weniger.

Die Autoren wollen das Wind- und Solarenergie den Markt weiterhin dominieren und den Verbrauch in Haushalten und Unternehmen (über „smart meters“ Stromzähler) regulieren, um das Stromnetz zu entlasten. Doch das führt unweigerlich zu Eingriffen in die Privatsphäre, Unannehmlichkeiten, Ärger und Konflikten. Dabei wird die logische Alternative der Privatisierung des staatlichen Stromnetzes außer Acht gelassen, um die richtigen Anreize für eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu schaffen.

Derzeit wird das Stromnetz, das 90 Prozent des Bundesstaates abdeckt, vom staatlichen Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) verwaltet. Die Stromzufuhr und -abfuhr werden durch 1.500 Seiten an Regeln und Vorschriften geregelt [Zugang nur nach Anmeldung]– und weitere werden folgen, wenn es nach den „Experten“ und „Planern“ geht.

Politisch korrekte Fehlinterpretation

„Als Energieforscher mit Sitz in Texas haben wir die letzten zwei Jahre größtenteils damit verbracht, zu analysieren, warum der Staat so unvorbereitet auf dieses Ereignis war und wie er es besser machen kann“, beginnt die Studie. Michael Webber et al. fahren fort :

Eine häufige, reflexartige Reaktion auf Katastrophen, die großflächige Stromausfälle verursachen, ist die Forderung nach dem Bau von mehr „sicheren“ Kraftwerken – solchen, die Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas nutzen und so ausgelegt sind, dass sie rund um die Uhr Strom liefern können. Doch Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär ausfallen.

Daher:

Wir halten es für wichtig, über den bloßen Bau weiterer Kraftwerke hinauszudenken. Unsere Ergebnisse zeigen andere Lösungen auf, die sauberer, kostengünstiger und schneller umzusetzen sind.

Die Strategie „sauberer, billiger und schneller“ ist extrem restriktiv und beinhaltet interne Nachfragesteuerungsprogramme (deren genaue Ausgestaltung noch aussteht). In dieser Welt der Technik, in der Menschen – wie Adam Smith schon vor Jahrhunderten warnte – nur „verschiedene Figuren auf einem Schachbrett“ sind, läuft etwas schief.

Die Autoren behaupten, die zu nutzenden politischen Energien – die verwässert, intermittierend und somit nicht wettbewerbsfähig sind – seien irgendwie günstiger: „Das rasante Wachstum der Wind- und Solarenergieerzeugung in Texas hat den Verbrauchern des Bundesstaates Milliarden von Dollar gespart und gleichzeitig ländlichen Grundbesitzern und Kommunen hohe Gewinne beschert.“ Doch die US-Steuerzahler tragen einen großen Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie, und alle Einwohner des Bundesstaates zahlen eine monatliche Gebühr, um die Kosten des 7 Milliarden Dollar teuren CREZ-Übertragungsnetzes für erneuerbare Energien zu decken. Hinzu kommen noch lokale und staatliche Steuervergünstigungen .

Es ist eine Rückkehr zum sanften Energiepfad von Amory Lovins aus den 1970er Jahren zurück. Zuverlässige, vom Verbraucher gewählte und steuerneutrale Elektrizität wird durch wetterabhängige Energiequellen ersetzt. Die Nutzung wird eingeschränkt, um Lücken und Unzuverlässigkeiten auf der Angebotsseite zu kaschieren.

Erneuerbare Energien waren der Übeltäter

Die politisch korrekte Interpretation weicht den unbequemen Fragen aus und vermeidet die notwendige Analyse, um die tieferliegenden Ursachen des schwersten Stromausfalls der Geschichte zu ergründen. Der zentrale Fehler liegt darin, sich auf die Daten zu konzentrieren, ohne das „Warum“ zu verstehen. Was im Februar 2021 geschah, war ein lange vorhergesagter „perfekter Wintersturm“. Es gab Präzedenzfälle in den Wintern 1989 und 2011, und er hätte vorhergesehen und bewältigt werden müssen.

Die Aussage „Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär scheitern“ ignoriert Anreize und Opportunitätskosten, Wirtschaftswissenschaften 101.

Hier ist der Grund und die Antwort, mit ganz anderen politischen Implikationen: Die unzuverlässigen Energiequellen verursachten die gewollte Minderleistung der zuverlässigen. Wie ich vor fast zwei Jahren in „ Erneuerbare Energien: Marktversagen bei Erdgas in Texas “ erläuterte:

Erneuerbare Energien, die teilweise mehr als ein Viertel der texanischen Stromerzeugung lieferten, waren zum Höhepunkt der Krise nahezu verschwunden . Doch es gibt einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Steuervergünstigungen und Vorrang Einspeisung der Windenergie beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Gas- und Kohlekraftwerke erheblich.

Ich zitierte einen Artikel der Houston Chronicle mit dem Titel „ Hohes Risiko, geringe Rendite treiben den Wandel weg von der Stromerzeugung “ (14. März 2021). Darin wurde die Frage gestellt: „Wie konnte es so weit kommen, dass mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Texas ausfiel?“ Was die Branchenkenner wussten (aber externe „Experten“ scheinbar nicht wissen wollen), wurde in diesem einen einfachen Artikel enthüllt:

Das Versagen so vieler Kraftwerke während des brutalen Winterwetters, das letzten Monat durch Texas fegte, war vielleicht das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und ist das Resultat einer unabhängigen Energiewirtschaft, die darum kämpft, Gewinne zu erzielen, die Wall Street zufriedenzustellen und das Vertrauen von Kreditgebern und Investoren zu erhalten.

Und warum wurden die zuverlässigen Anlagen unzuverlässig?

Kreditgeber und Investoren haben sich geeinigt. Laut dem Electric Reliability Council of Texas (ERC), dem Netzbetreiber des Bundesstaates Texas, wurde in Texas seit 2017 kein größeres neues Kraftwerk mehr gebaut – Wind- und Solaranlagen ausgenommen. Damals stellte das in Chicago ansässige Unternehmen Exelon zwei Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 1.100 Megawatt fertig. Ein Grund dafür: Die Finanzierung von Projekten, die Hunderte von Millionen Dollar kosten können, ist zunehmend schwieriger geworden.

Fortsetzung:

„Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie viel Gewinn Gaskraftwerke jährlich erwirtschaften können“, sagte Travis Miller, Aktienstratege für Energie und Versorgung bei Morningstar Securities Research. „Investoren finanzieren Projekte in der Regel nicht, wenn sie nicht davon überzeugt sind, dass diese stabile Cashflows generieren können.“

Das Gesamtergebnis:

Die Unternehmen haben unterdessen ihre Investitionen in die Stromerzeugung nicht nur verlangsamt oder eingestellt. Sie haben Kraftwerke verkauft und stillgelegt, um sich auf margenstärkere Geschäftsbereiche wie den Stromvertrieb zu konzentrieren.

Phantomkapazitäten – also frühzeitig stillgelegte Gas- und Kohlekraftwerke sowie geplante Neubauten – wurden zu einem entscheidenden Zeitpunkt übersehen. Mangelhaft gewartete Anlagen waren eine weitere Folge der gesunkenen Gewinnmargen wegen staatlich geförderter, angeblich kostengünstiger Wind- und Solarenergie. Es gab noch weitere Gründe ( hier und hier ), die eher auf staatliches Handeln als auf freie Märkte hindeuten.

Fazit

Unzuverlässige Kapazitäten, die niemals hätten gebaut werden dürfen, verdrängten die zuverlässigen – ganz im Sinne der „ magischen Denkweise “ der politischen Entscheidungsträger. Sturm Uri war nicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sondern der Moment, der offenbarte, wie schwerwiegend die Lage bereits war.

Der eingeschlagene Weg ist das Gegenteil dessen, was die Autoren der UT Austin empfehlen. Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher sollten nicht länger staatlich gefördert werden. Das derzeit von ERCOT betriebene Stromnetz sollte privatisiert und die obligatorischen Übertragungsvorschriften aufgehoben werden. Drittens sollten der Franchiseschutz und andere Regulierungen für „öffentliche Versorgungsunternehmen“ für das privatisierte Netz aufgehoben werden; ein entsprechendes Programm wird an anderer Stelle beschrieben .

Die zentrale Planwirtschaft für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu einem Fiasko. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.

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Anhang: Weitere MR-Artikel zum Stromausfall in Texas

https://wattsupwiththat.com/2026/01/26/storm-ferm-remember-uri-centrally-planned-electricity-transition-in-texas/

Ergänzung

Smart Meter

Das sind digitale Stromzähler, die sukzessive die alten Analog Zähler ablösen. Diese können – sofern ein „Gateway“ vorhanden ist, mit dem Internet verbunden werden. Damit kann der Netzbetreiber die Zähler fern-ablesen. Sind weitere Zusatzgeräte eingebaut (bei größeren Anlagen), kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr ferngesteuert schalten, z.b. einspeisende Solaranlagen bei Bedarf abschalten. Aber bei Strommangel können auch Verbraucher gezielt abgeschaltet werden, Beispiel Wärmeöfen oder Kühlhäuser – natürlich nur für eine vorher festgelegte Dauer.  Das Ganze ist vielleicht interessant für Kunden mit eigener Solaranlage und Batteriespeicher.

https://www.enpal.de/strom/smart-meter

Smart Meter in Deutschland

Der Bundestag plant einen Monopol-Eingriff bei Smart Metern, was laut einem Gutachten gegen EU- und Verfassungsrecht verstößt. Energiekonzerne blicken besorgt auf die Auswirkungen.

Bis 2032 soll in allen Haushalten ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) installiert sein. Zuständig für diesen sogenannten Smart-Meter-Rollout sind die ortsabhängigen Verteilernetzbetreiber. Haushalte können hierfür jedoch auch andere Messstellenbetreiber beauftragen. Noch. Denn der Zehn-Punkte-Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht vor, dass künftig nur noch die Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout zuständig sind.

Dieser Passus würde allerdings gegen das EU- und Verfassungsrecht verstoßen, wie ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Raue zeigt, über das „Table.Briefings“ berichtet. Das Gutachten wurde von mehreren Energieunternehmen wie Enpal, Lichtblick, Octopus Energy und Techem beauftragt. Diese Konzerne sind selbst als sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber am Markt tätig.

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101102084/smart-meter-monopol-rechtswidrig-gutachter-warnt.html

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Maus legt Windpark still - Wochenlanger Ausfall in Rothaarwind 1

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Frauen sind sich nicht sicher, wem sie die Schuld an den steigenden Energiekosten geben sollen, aber es gefällt ihnen nicht

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Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 27. Januar 2026

In Neuengland geben 91 % der Frauen an, sich Sorgen über die steigenden Energiekosten zu machen, obwohl viele mit den politischen Maßnahmen, die diese Kostensteigerungen verursachen, nicht vertraut sind und uneins darüber sind, wer dafür verantwortlich ist, so eine neue Umfrage.

Die vom Independent Women’s Forum in Auftrag gegebene und von Wick Insights durchgeführte Umfrage befragte Frauen in Neuengland – Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont –, die voraussichtlich an den Zwischenwahlen teilnehmen würden. 3.000 Frauen wurden befragt.

REGIONALE UMFRAGEERGEBNISSE:

Steigende Kosten und Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit sind unter Frauen weit verbreitet:

    • 91,1 % der Frauen sind besorgt über die Energiekosten (58,5 % „sehr“).
    • 82,2 % der Frauen geben an, mehr zu bezahlen als vor 5 Jahren (52,6 % „viel mehr“).
    • 52,6 % stimmen zu, dass die Politiker des Bundesstaates die Wähler über die Kosten und die Wirksamkeit der Energiepolitik in die Irre geführt haben.

Trotz der weit verbreiteten Besorgnis über die steigenden Energiekosten waren viele der befragten Frauen mit den von den Demokraten geführten Landesprogrammen, die zu den höheren Rechnungen beitragen, nicht vertraut. 56 Prozent gaben an, nicht genug über die Regionale Treibhausgasinitiative (RGGI) zu wissen, um sich dazu zu äußern. Die Befragten waren sich uneins über die Ursachen der Kostensteigerungen, wobei der größte Anteil – 27 Prozent – die Energieversorger dafür verantwortlich machte.

Gabriella Hoffman, Direktorin des unabhängigen Frauenzentrums für Energie und Naturschutz, erklärte gegenüber der Daily Caller News Foundation, dass der Wintersturm Fern verdeutlicht habe, wie sehr fossile Brennstoffe und Kernenergie weiterhin das amerikanische Stromnetz prägen. Hoffman merkte an, dass Umfragen zufolge Frauen in Neuengland meist einen diversifizierten Energiemix einem vollständig auf erneuerbare Energien basierenden Ansatz vorziehen. Die Umfrage wurde vom 4. bis 15. Dezember, also vor dem Wintersturm, durchgeführt.

„Viele Neuengländer, die sich zwar für erneuerbare Energien aussprechen, glauben jedoch, dass die Politik sie hinsichtlich der Kosten und der Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen in die Irre führt. Ihre Frustration ist berechtigt“, sagte Hoffman gegenüber dem DCNF. „Diese Umfrage bietet eine einzigartige Gelegenheit, Aufklärungsarbeit zu leisten und zu zeigen, wie Energie künftig am besten bezahlbar gemacht werden kann.

Neuengland-Umfrage_Regional (1) von audreystreb

Die Umfrage umfasste 500 abgeschlossene Interviews, die zu 75 % per Mobiltelefon und zu 25 % über Online-Panels durchgeführt wurden. Die geschätzte Fehlermarge beträgt ±1,8 Prozentpunkte für die Gesamtstichprobe und ±4,4 Prozentpunkte für die Stichproben der einzelnen Bundesstaaten (bei einem Konfidenzniveau von 95 %).

Die New England Women’s Energy Survey ergab, dass nur 14 % der Befragten die steigenden Energiekosten auf die Landespolitik zurückführten – eine Diskrepanz, die laut Hoffman gegenüber dem DCNF ein allgemeines Unwissen darüber widerspiegelt, wie sich die Energiepolitik der Bundesstaaten auf die Strompreise auswirkt. Hoffman merkte außerdem an, dass sich über 50 % der befragten Frauen von der Klimapolitik getäuscht fühlen, obwohl sie diese im Allgemeinen unterstützen.

„Da in der Region ein höheres Vertrauen in Politiker der demokratisch regierten Bundesstaaten besteht, hinterfragen viele Frauen die Politik erst, wenn sie Preiserhöhungen auf ihren Rechnungen feststellen“, sagte Hoffman. „Viele der durch die RGGI, eine CO₂-Steuer, entstandenen Preiserhöhungen werden letztendlich an die Verbraucher weitergegeben.“

RGGI ist ein Emissionshandelsprogramm im Nordosten der USA, das die Emissionen regionaler Kraftwerke begrenzt und Stromerzeuger verpflichtet, Emissionszertifikate für ihr emittiertes Kohlendioxid in Auktionen zu erwerben. Mehrere Analysen zeigen, dass die Kosten für die Einhaltung der RGGI-Vorgaben an die Verbraucher weitergegeben werden. Eine Schätzung des Thomas Jefferson Institute for Public Policy geht davon aus, dass allein in Virginia die Stromkunden jährlich rund 500 Millionen US-Dollar für die Teilnahme zahlen müssen.

„Während Neuengland mit Vorgaben für 100% grüne Energie voranschreitet, sind Frauen in der Region sehr besorgt über die steigenden Stromkosten“, sagte Hoffman gegenüber dem DCNF. Das Zentrum merkt an, dass alle sechs Neuengland-Staaten über Portfolios erneuerbarer Energien oder Standards für saubere Energie verfügen und mehrere sogar Vorgaben für 100% erneuerbare Energien festgelegt haben.

Die sogenannten „Renewable Portfolio Standards“ (RPS), mit denen über 30 % der befragten Frauen nicht vertraut waren, verpflichten Energieversorger, einen bestimmten Anteil ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Kritiker wie Hoffman argumentieren, dass RPS-Programme die Kosten für Verbraucher in die Höhe treiben .

„Klimapolitische Maßnahmen werden auf das Problem der Unbezahlbarkeit stoßen“, sagte Hoffman gegenüber dem DCNF und fügte hinzu: „Auch wenn sich diese Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien gut anfühlen und gut anhören mögen, findet keine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien statt – der Wintersturm Fern zeigt das.“

„Während der Wintersturm Fern wütet, spielen erneuerbare Energien kaum eine Rolle im Energiemix, und am Wochenende deckte Erdöl zwischen 33 % und 36 % der Stromerzeugung ab“, sagte Hoffman. „Fossile Brennstoffe sind nach wie vor die wichtigste Energiequelle – und auch die Kernenergie –, sie sind es, die Neuengland derzeit warmhalten. … Diese unbeständigen, wetterabhängigen Energiequellen können den aktuellen Bedarf nicht decken, um Ihr Haus warm zu halten und Strom zu haben.“

„Wir hoffen, dass die Umfragen und unsere Arbeit für das Zentrum in diesem Jahr dazu beitragen können, Frauen einige der Realitäten im Energiebereich zu verdeutlichen, und ich denke, das können wir erreichen und sie ausreichend aufklären“,

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter  [email protected] .

https://dailycaller.com/2026/01/27/exclusive-american-women-feeling-pinch-rising-power-bills-energy-winter-storm-fern-poll/

 

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Europas Wind-Wette kollidiert mit der eisigen Realität der Energieversorgung

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Dieser Winter hat wieder einmal verdeutlicht, dass man sich auf Wind und Sonne zur Stromerzeugung nicht verlassen kann. Dennoch wird der Ausbau weiter vorangetrieben. Dies wird die Versorgungsprobleme jedoch nicht lösen.

Kürzlich erst kündigten neun europäische Länder an, gemeinsam 100 Gigawatt Offshore-Windkraft in der Nordsee aufzubauen. Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Irland, Norwegen, Island und Luxemburg feiern das Projekt als Schritt in Richtung Energiesouveränität. Tatsächlich ist es vor allem ein weiterer Beleg dafür, wie tief der politische Betrieb inzwischen in der grün-globalistischen Ideologie feststeckt. Denn Wind ersetzt keine gesicherte Leistung.

Während Europa seine Zukunft auf Windkraftwerke im Meer setzt, demonstrieren die Vereinigten Staaten unfreiwillig, wie ein Stromsystem unter Stress tatsächlich funktioniert. Eine außergewöhnliche Kältewelle zwang mehrere US-Regionen dazu, genau jene Energiequellen hochzufahren, die Europas Klima-Ideologen am liebsten abschaffen würden. In Neuengland stammte zeitweise bis zu 40 Prozent des Stroms aus Öl, während Wind und Solar gemeinsam kaum mehr als sechs Prozent beitrugen.

Auch Texas, oft als Musterfall der Energiewende missverstanden, bereitete sich frühzeitig auf massive Wind-Ausfälle vor. Bis zu 60 Prozent der installierten Windkapazität galten als gefährdet, Solar fiel im Schnee faktisch komplett aus. Die Folge war eine Fokussierung auf Gas, Kernkraft und auch Kohle. Grundlast zählt. Sie zählt immer, aber besonders in Extremsituationen. Gas, Kohle, Kernenergie und notfalls auch Öl liefern Strom unabhängig von Wetter, Tageszeit oder Ladezustand irgendwelcher Batteriespeicher. Wind und Solar tun das nicht.

In Europa weiß man das eigentlich. Deutschland etwa verfügt über große Braunkohlereserven, weigert sich aber aus ideologischen Gründen, sie langfristig zu nutzen. Gleichzeitig laufen Kohlekraftwerke wieder auf Hochtouren, sobald Kälte und Dunkelheit zuschlagen.

Weil Europa weder ausreichend eigene Ressourcen nutzt noch bereit ist, realistische Energiepolitik zu betreiben, wächst die Importabhängigkeit weiter. Besonders von den USA. Bereits im vergangenen Jahr stammten 57 Prozent der LNG-Importe der EU und Großbritanniens aus den Vereinigten Staaten. Rechnet man Pipelinegas hinzu, kam rund ein Viertel aller Gasimporte aus Amerika. Und das ist erst der Anfang.

Ab 2027 ist russisches Gas in der EU vollständig verboten. Eine Entscheidung, die wirtschaftlich selbstzerstörerisch ist und geopolitisch an Naivität kaum zu überbieten. Während Ungarn und die Slowakei vergeblich protestierten, kauften die EU-Staaten im selben Atemzug so viel russisches LNG wie nie zuvor. Die EU war zuletzt sogar der größte Abnehmer russischen Flüssiggases. Mit dem endgültigen Verzicht auf russisches Gas bleibt Europa jedoch kaum eine Alternative zur weiteren Abhängigkeit von US-LNG.

Noch mehr Windkraftwerke zu bauen, ist daher keine Lösung für Europas Energieproblem, sondern Teil des Problems selbst. Versorgungssicherheit entsteht nicht durch installierte Nennleistung, sondern durch gesicherte Verfügbarkeit. 100 GW an installierter Nennleistung mehr bringen nämlich gar nichts, wenn kein Wind weht.

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Peinliche Hauptstadt, peinlicher Bürgermeister Wie Kai Wegner Berlin immer aufs Neue blamiert

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Berlins Regierender Bürgermeister redet am vergangenen Mittwoch bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Bundespräsident Frank Walter-Steinmeier.

Straßenbahnverkehr eingestellt, Streusalz-Posse, Tennis-Affäre, Autobahn-Chaos – Kai Wegner bietet Deutschland wöchentlich einen neuen Grund, sich über die Hauptstadt zu kringeln, wenn es nicht so erschütternd wäre.

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Selenskyj: Nächste Woche neue Gespräche mit USA und Russland

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Vorschau ansehen Ukrainer und Russen wollten am Sonntag in Abu Dhabi weiter über ein mögliches Kriegsende verhandeln. Nun kündigt Präsident Selenskyj trilaterale Gespräche für kommende Woche an. Die Kämpfe dauern an.
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Portugal: Behörden warnen erneut vor heftigem Regen

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Vorschau ansehen Sturzfluten, Erdrutsche und Steinschläge: In ganz Portugal warnen Behörden nach einem heftigen Unwetter mit fünf Toten vor weiteren heftigen Regenfällen. Dem Land stehe eine „sehr schwierige Woche“ bevor.
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„Technische Störung“: Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau

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Vorschau ansehen Mittlerweile gibt es wieder Strom: In der Ukraine fiel heute massiv der Strom aus – verantwortlich war laut Regierung eine „technische Störung“. Betroffen waren die Hauptstromleitungen zwischen Rumänien, Moldau und der Ukraine.
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Mit „Drei-Löwen-Allianz“ aus Krise? Wirtschaftsstärkste Länder schließen sich zusammen

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Vorschau ansehen Die Ministerpräsidenten von Bayern und Hessen sowie der CDU-Vorsitzende von Baden-Württemberg gründen eine Allianz. Die drei finanzstärksten Länder erklären den Länderfinanzausgleich für gescheitert. Auf der Agenda steht auch die Förderung von neuen Technologien.
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Zwangszahlungen für zuviel erzeugten Windstrom erreichen neuen Rekord in UK

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WUWT, Paul Homewood, Mit Dank an Philip Bratby

Aus dem Telegraph:

Neue Zahlen zeigen, dass die Windkraftanlagen in Großbritannien im vergangenen Jahr so viel Energie unnötig erzeugt haben, dass damit alle Londoner Haushalte versorgt werden könnten.

Laut einem Bericht des Energieanalyseunternehmens Montel konnten im Jahr 2025 rekordverdächtige 10 Terawattstunden (TWh) Windenergie nicht eingespeist werden – was die Stromkunden insgesamt 1,4 Milliarden Pfund an „abgeschaltete Einspeisekosten“ kostete.

Dies bedeutete einen Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da die zunehmende Belastung des Stromnetzes den Transport der Windenergie in die Städte und Gemeinden verhinderte, die sie am dringendsten benötigen.

Dies führt zu sogenannten Abschaltkosten, die an die Windparks gezahlt werden, wenn diese aufgefordert werden, ihre Leistung abzuschalten.

Gleichzeitig müssen die Netzbetreiber Gaskraftwerke hinzuziehen, um die Stromversorgung durch Ersatzstrom stabil zu erhalten, was oft mit hohen Kosten verbunden ist.

Analysten gaben den Windparks in Schottland die Hauptschuld. [Sie erinnern sich, darüber hatten wir auch mehrfach auf Eike berichtet – In Schottland gehört zu viel Windstrom zum Geschäftsmodell – sehen Sie bitte das Ende dieses Beitrags]

In Montels Bericht heißt es: „Die Menge an erneuerbarem Strom, die in Großbritannien im Jahr 2025 abgeschaltet werden musste (10 TWh), hätte den gesamten Strombedarf aller Londoner Haushalte für das ganze Jahr decken können.“

„Nordschottland war mit Abstand am stärksten von den Abschaltungen betroffen. Über 8,8 TWh Windkraft waren es in Nordschottland, genug, um den gesamten schottischen Strombedarf für das Jahr zu decken.“

Die Kosten für die Abschaltung sind gestiegen, da Energieminister Ed Miliband verstärkt auf erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne setzt.

Neben der Bezahlung von Windparkentwicklern wurden laut Montel auch Solarparks aufgrund von Engpässen aufgefordert, die Einspeisung einzustellen.

Montel sagte: „Die Kosten für die Abregelung von Solarstrom stiegen im Laufe des Jahres auf insgesamt über 252.000 Pfund. Dies ist zwar deutlich niedriger als die entsprechenden Zahlen für Windenergie, stellt aber einen Anstieg gegenüber den vernachlässigbaren Kosten für die Abregelung von Solarstrom im Jahr 2024 dar.“

Um der Drosselung entgegenzuwirken, hat die Regulierungsbehörde Ofgem Pläne genehmigt, wonach die drei britischen Übertragungsnetzbetreiber – National Grid, Scottish Power und SSE – bis zu 90 Milliarden Pfund für neue Leitungen und Umspannwerke ausgeben wollen.

Die ganze Geschichte finden Sie hier.

Die Kosten sind eigentlich unterbewertet, denn wir müssen ja sowieso noch für eine Stromlieferung bezahlen.

Wie der Telegraph berichtet, handelt es sich im Wesentlichen um ein schottisches Problem, da die Übertragungskapazität nicht ausreicht, um den gesamten Windstrom bei starkem Wind nach Süden zu transportieren. Naiv wird dann aber behauptet, OFGEM investiere 90 Milliarden Pfund in den Netzausbau, um dieses Problem zu lösen.

Es ist klar, dass wir nicht 90 Milliarden Pfund ausgeben werden, um weniger als eine Milliarde pro Jahr einzusparen. Die Modernisierungen sind notwendig, um das Stromnetz klimaneutral zu gestalten, und nicht nur, um schottische Windparks anzuschließen.

Was beim Telegraph scheinbar niemandem klar geworden ist: Bis 2030, oder wann immer der Clean Power Plan der Labour-Partei umgesetzt wird, wird es viele Tage geben, an denen mehr Wind- und Solarenergie erzeugt wird, als wir tatsächlich verbrauchen können.

Kein noch so großer Neubau von Stromleitungen wird an dieser einfachen Tatsache etwas ändern.

NESO analysierte dieses Problem im Detail, als sie Milibands Plan im Jahr 2024 überprüften. Sie berechneten, dass wir 83 TWh überschüssige erneuerbare Energie verwerfen müssten – darunter 61 TWh, die sie mit Verlust verkaufen wollen, was angesichts der Tatsache, dass Europa auch mit überschüssiger Windenergie überschwemmt sein wird, sehr optimistisch ist.

https://www.neso.energy/document/346781/download

Sie schätzen, dass wir für diese Überschussexporte 40 £/MWh erhalten könnten, was einem Verlust von 39 £/MWh entspräche. Umgekehrt werden wir 89 £/MWh zahlen müssen, wenn wir importieren müssen!

Wenn wir keinen Überschuss exportieren können, würden die Kosten der jährlichen Drosselung 6,6 Milliarden Pfund betragen, basierend auf dem durchschnittlichen Wind-/Solarstrompreis von 79 Pfund/MWh. Angesichts der jüngsten CfD-Auktionen ist diese Schätzung mittlerweile zu niedrig angesetzt.

Die jährliche Windenergieerzeugung wird voraussichtlich 245 TWh betragen, sodass wir am Ende ein Drittel davon ungenutzt verwerfen werden.

Nehmen wir zum Beispiel nur den heutigen Tag.

https://gridwatch.co.uk

Windenergie deckt zeitweise 43 % unseres Strombedarfs.

Miliband möchte diese Leistung verdreifachen, was uns 51 GW und 129 % des Gesamtbedarfs bescheren würde. Rechnet man die 8 % aus der Kernenergie hinzu, die nicht abgeschaltet werden kann, ergibt sich ein Anteil von 137 %.

Es ist schwer, sich eine verrücktere Art vorzustellen, ein Energiesystem zu betreiben!

https://wattsupwiththat.com/2026/01/24/constraint-payments-soar-to-new-record/

Vor kurzen vom Daily Sceptic,  15. Jan., 2026

Schottlands größter Offshore-Windpark schaltet drei Viertel der Energie ab – gegen Ausgleichszahlungen

Es hat sich nichts verändert, 01. Feb., 2020

Schöne Zukunft? – Die Schotten mussten zwangsweise 650 Mio GBP zahlen, um KEINEN Strom zu bekommen

Der Beitrag Zwangszahlungen für zuviel erzeugten Windstrom erreichen neuen Rekord in UK erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

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Australien droht laut einem Netzexperten ein „katastrophaler“ nationaler Stromausfall.

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Von Jo Nova, 28.01.2026

„Es ist nur eine Frage der Zeit“, sagt Danny Price, Chef von Frontier Economics.

Obwohl es ein Feiertag war, explodierten die Preise in Südaustralien am Abend des Australia Day förmlich. Der Preisanstieg erreichte einen Höchststand von sage und schreibe 20.000 Dollar und blieb dort drei lange Stunden lang…

SA Price spike

AEMO interaktive Grafik und Werte, wird 5 min. aktualisiert

Das australische Stromnetz steht während Hitzewellen in mehreren Städten vor unvermeidlichen „erheblichen Ausfällen“, da erneuerbare Energien den Bedarf nicht decken können, warnt ein wichtiger Energiepolitiker.

Von Patrick Starick, The Advertiser

Der Durchschnittspreis für jede Stunde des 24-Stunden-Zeitraums in Südaustralien betrug 2.457 Dollar pro Megawattstunde.

Danny Price, Chef von Frontier Economics und einer der Hauptverantwortlichen für die Energiepolitik auf Landes- und Bundesebene, warnt davor, dass erneuerbare Energien den hohen Strombedarf nicht decken können. Er prognostiziert erhebliche Stromausfälle und hohe Preise.

Die Spotpreise für Strom im Großhandel in Südaustralien schnellten am windstillen Montagabend fast auf die Grenze von 20.000 Dollar pro Megawattstunde hoch. Die Haushaltsbatterien leer waren und die Windstromerzeugung ging zurück. Dies veranlasste den australischen Energiemarktbetreiber, um 20:42 Uhr eine Warnung vor niedrigen Reserven herauszugeben.

„Es ist nur eine Frage der Zeit. Es wird passieren. Daran besteht kein Zweifel. Das System wird von Jahr zu Jahr fragiler, und das liegt daran, dass weniger Kohlekraftwerke genutzt werden.“

https://www.adelaidenow.com.au/news/south-australia/expert-danny-price-warns-of-catastrophic-national-grid-failure-after-sa-price-surge/news-story/1bc5ae346ea3a4e01263a76b5a0c0147?amp

Dan Lee von WattClarity verfolgte den Füllgrad der großen Batterien in Südaustralien und berichtet, dass sie gegen 20:30 Uhr fast leer waren. Die 1,5-GWh-Batterie hatte nur noch 66 MWh – sie war so gut wie leer.

Netzbatterien, Gespeicherte Energie am 27.01.2026, Quelle: ez2view-Trendeditor-Widget

Dieses Ergebnis ist vielleicht nicht überraschend, da ein Großteil der Batteriekapazität der Region nur etwa zwei Stunden beträgt, während die Periode anhaltend hoher Preise mehr als drei Stunden andauerte und viele Batterien im Laufe des Abends keine Energie mehr speicherten.

Danny Price fand es „sehr, sehr glücklich“, dass die Hitzewellen Australien bisher hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen getroffen haben.

Der Staat befand sich stundenlang im Ausnahmezustand (LOR1 – Mangel an Reserven, Stufe 1). Daher konnte jeder unerwartete Ausfall einer Einheit oder ein Leitungsbruch das System zum Zusammenbruch bringen.

Um das australische Stromnetz zu stabilisieren, brauchen wir also offensichtlich mehr Feiertage und Wochenenden an denen die Industrie und Verwaltung Pause machen?

https://joannenova.com.au/2026/01/catastrophic-national-grid-failure-coming-to-australia-says-grid-expert/

 

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Verkauf von Erdöl an Kuba: Trump droht Staaten mit zusätzlichen Zöllen

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Vorschau ansehen US-Präsident Donald Trump hat Staaten wegen des Verkaufs von Erdöl an Kuba mit zusätzlichen Zöllen gedroht. Die kubanische Regierung stelle eine „außerordentliche Bedrohung“ für die nationale Sicherheit der USA dar, hieß es in einem Dekret Trumps.
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Energieversorgung Gas als Rettung? Warum 12 GW zusätzliche Gasstromleistung nicht reichen

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Inmitten herbstlich gefärbter Bäume stehen zwei ugelglasbehälter eines Gaswerks in Berlin-Mariendorf – sie produzieren Strom, aber davon zu wenig

Erneut kündigt die Politik den Bau von zwölf Gigawatt neuer Gaskraftwerke an – diesmal mit Friedrich Merz als Absender. Doch die nüchternen Zahlen zeigen: Als Backup für eine von Wind und Sonne abhängige Stromversorgung reicht das bei weitem nicht aus. Eine Analyse.

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Linksextremismus Bundesregierung verweigert Bundestag Angaben zu „Vulkangruppen“

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Mann mittleren Alters im dunklen Anzug mit Krawatte und Brille, sitzend an einem Pult in einem Parlamentsplenum – Aufnahme aus dem Deutschen Bundestag, Politik, Parlament, Abgeordneter während einer Sitzung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU): Keine Auskunft über Personenzahl der Vulkangruppen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | -

Nach dem linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz verweigert die Bundesregierung Angaben zu den sogenannten Vulkangruppen. Trotz 13 zugerechneter Anschläge nennt sie weder Personenzahl noch Gruppengröße. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisiert dies.

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Australien: Sozialisten wollen Stromverbrauch lenken – und fördern Netzkollaps

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Wenn Sozialisten ein Land regieren, ist es mit dem gesunden Menschenverstand oftmals vorbei. So auch in Australien, wo die Energiewende zu enormen Problemen führt – und die von der Regierung angebotene Lösung es nicht besser macht.

Weil es gerade zur Mittagszeit oftmals einen Überschuss an Solarstrom gibt, während nachts konventionelle Kraftwerke die Versorgung übernehmen müssen, kam die sozialistische Regierung Australiens auf eine glorreiche Idee: Gratisstrom für drei Stunden für private Haushalte. Nun gut, wirklich gratis ist der Strom nicht, weil die Solarstromproduzenten über Subventionen bezahlt werden, doch mit dieser Aktion will die Labour-Regierung den Stromverbrauch etwas umlenken.

Allerdings ging der Plan nicht wirklich auf – zumindest nicht so, wie es die realitätsfernen Planer in Canberra gerne gehabt hätten. Denn die Bürger nahmen dieses Angebot tatsächlich verstärkt in Anspruch und sorgten damit für eine Überlastung des Stromnetzes. Denn dieses ist einfach nicht für eine solche exzessive Beanspruchung ausgelegt. Nun wurde das Versprechen wieder einkassiert.

Der “Gratisstrom” soll nun nämlich auf 24 Kilowattstunden pro Tag gedeckelt werden. Die Begründung dafür: Die Regierung fürchtet den “Missbrauch” durch Besitzer von Elektroautos und Heimspeichern. Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, was hier passiert. Würde auch nur ein Viertel der privaten Haushalte des Landes versuchen, in diesen Gratisstunden nennenswert Strom zu ziehen, wäre die Überlastung vorprogrammiert. Kein bestehendes Stromnetz ist dafür ausgelegt. Sicherungen würden fliegen, Ortsnetztransformatoren überhitzen, ganze Straßenzüge im Dunkeln liegen – und das im besten Fall. Im schlechteren Fall verabschieden sich Leitungen und Trafos spektakulär mit Feuern und Explosionen.

Genau darauf weisen selbst die Stellungnahmen hin, die das Ministerium offenbar widerwillig zur Kenntnis genommen hat. “Sehr hohe Verbrauchsspitzen” könnten lokale Netze überlasten und zu steigenden Netzkosten führen. Anders ausgedrückt: Es knallt und wird teuer. Nicht zu vergessen, dass die Netzbetreiber ihre Kosten auch gedeckt sehen wollen und zum Ausgleich die Abend- und Nachttarife in die Höhe schrauben.

Australien ist ein weiteres Beispiel dafür, wie eine grün-sozialistische Politik nicht nur unnötige Probleme verursacht, sondern diese auch noch verschlimmert. Man kann nicht hingehen, physikalische und marktwirtschaftliche Prinzipien einfach ignorieren und darauf hoffen, dass dies schon irgendwie funktioniert. Doch wenn die Realität durch Ideologie ersetzt wird, kommt selten etwas Gutes dabei heraus.

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Enorme Abregelungskosten – Britanniens Wind-Wahnsinn kostet Unsummen

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Großbritannien liefert derzeit ein Lehrstück darüber, wie man ein funktionierendes Stromsystem systematisch gegen die Wand fährt. Windstrom aus Schottland wird abgeregelt, weil es nicht genügend Leitungen nach England gibt. Doch bezahlt werden die Betreiber trotzdem.

Während Politiker und Medien die Windkraft weiter als Heilsbringer feiern, zeigen neue Zahlen aus Großbritannien das tatsächliche Ausmaß der Verschwendung. Im Jahr 2025 wurden rund 10 Terawattstunden Windstrom schlicht entsorgt – genug, um alle Haushalte Londons ein ganzes Jahr lang zu versorgen. Bezahlt haben das nicht etwa die Betreiber, sondern die Stromkunden: 1,4 Milliarden Pfund an sogenannten Abregelungskosten.

Der Grund dafür ist simpel. Der Strom wird dort erzeugt, wo ihn niemand braucht, und das Netz ist nicht in der Lage, ihn dorthin zu transportieren, wo er gebraucht würde. Besonders betroffen ist Schottland, wo Windparks bei starkem Wind reihenweise abgeschaltet werden müssen. Allein im Norden Schottlands wurden 8,8 TWh Windstrom abgeregelt. Gleichzeitig müssen Gaskraftwerke einspringen, um die Versorgung stabil zu halten. Das sind doppelte Kosten ohne Nutzen.

Dieses System produziert absurde Effekte: Windparks werden dafür bezahlt, keinen Strom zu liefern, während konventionelle Kraftwerke teuer hochgefahren werden, um genau diese Lücken zu schließen. Je mehr Wind- und Solarkraftwerke ans Netz angeschlossen werden, desto häufiger muss man diese auch abregeln.

Offiziell soll das Problem mit massiven Netzausgaben gelöst werden. Die britische Regulierungsbehörde Ofgem hat Investitionen von bis zu 90 Milliarden Pfund für neue Leitungen und Umspannwerke genehmigt. Niemand wird 90 Milliarden Pfund ausgeben, um weniger als eine Milliarde pro Jahr an Abregelungskosten zu sparen. Diese Investitionen dienen allein dazu, das Netz für das politisch verordnete “Net Zero”-Ziel aufzurüsten – nicht, um schottische Windparks effizient anzubinden.

Der entscheidende Punkt wird dabei konsequent ignoriert. Selbst mit einem massiv ausgebauten Netz wird es in wenigen Jahren regelmäßig Tage geben, an denen mehr Strom erzeugt wird, als das Land überhaupt verbrauchen kann. Keine zusätzliche Leitung kann dieses Grundproblem lösen. Das hat auch der britische Netzbetreiber NESO bereits 2024 analysiert, als er Ed Milibands Clean-Power-Plan prüfte. Das Ergebnis war verheerend: Jährlich würden rund 83 TWh erneuerbarer Strom im Überschuss anfallen.

Davon sollen laut Planung 61 TWh ins Ausland verkauft werden – zu Verlustpreisen. NESO rechnet optimistisch mit Erlösen von 40 Pfund pro Megawattstunde, während die Erzeugung im Schnitt 79 Pfund kostet. Gleichzeitig müsste Großbritannien bei Importen während der Dunkelflauten rund 89 Pfund pro Megawattstunde zahlen. Die Hoffnung, Überschüsse exportieren zu können, ist jedoch illusorisch, da ganz Europa bei Starkwind ebenfalls im Strom ertrinkt.

Falls diese Exporte nicht gelingen, lägen die jährlichen Abregelungskosten bei etwa 6,6 Milliarden Pfund – wohlgemerkt nach heutigen Preisannahmen, die angesichts der jüngsten Förderauktionen bereits überholt sind. Die Prognosen gehen davon aus, dass Großbritannien künftig rund 245 TWh Windstrom pro Jahr erzeugen wird. Etwa ein Drittel davon müsste schlicht abgeregelt – und trotzdem bezahlt – werden.

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Am Set: Windkraft-Symposium im Deutschen Bundestag

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Am Set: Windkraft-Symposium im Deutschen Bundestag
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Am Set: Windkraft-Symposium im Deutschen Bundestag

Windkraft-Symposium der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag am 23. und 24. Januar 2026

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist längst Gegenstand hitziger politischer Debatten. Dabei rücken zunehmend kritische Fragen in den Fokus: Wie sinnvoll ist die aktuelle Strategie? Bestehen Risiken für Natur und Gesundheit?

An diesem Wochenende kommen im Bundestag neben Vertretern der AfD auch Experten aus der Klimaforschung, der Energietechnik und weiteren Fachbereichen zu Wort, um die Umweltpolitik sowie die Belastungen für Kommunen zu analysieren.

Hinter den technischen Fragen steht eine grundlegende gesellschaftliche Debatte: Wie viel staatliche Lenkung ist akzeptabel und wann ist die Zeit reif für eine stärkere bürgerliche Mitbestimmung?

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Woher kommt der Strom? Rückgang der Windstromerzeugung

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2. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

In der zweiten Analysewoche des Jahres 2026 kommt es zum Rückgang der  Windstromerzeugung. Der Winter lässt eine nennenswerte PV-Stromerzeugung ebenfalls nicht zu. Lediglich zwei Windbuckel stechen hervor. Für zwei kurze Zeiträume werden die 40 GW regenerative Stromerzeugung insgesamt übertroffen. Am Montag und am Donnerstag steigt der Strompreis nach Wegfall der PV-Stromerzeugung über 200€/MWh. Ansonsten pendelt der Preis um die 110€/MWh. Abgesehen von den beiden Buckelspitzen wurde Strom importiert. Das sorgte für einen auskömmlichen Strompreis auch für die deutschen Stromproduzenten.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der zweiten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Lediglich am 9.1. und 10.1.2026 würde der Strombedarf Deutschlands an insgesamt wenigen Stunden rein regenerativ gedeckt werden. Der Strompreis fällt dann sicher wegen des herrschenden Stromüberangebots, das noch durch die aus Netzstabilisierungsgründen notwendige fossile Zusatzerzeugung verstärkt wird, zumindest zum Teil in den negativen Bereich. Geld muss zum geschenkten Strom mitgegeben werden. Sonst wird der Strom vom Ausland nicht abgenommen.

In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die ´Freunde der Energiewende`: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.  

Es herrscht Dunkelflaute. Die Strompreise.

Über Tag steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreise.

Der erste, kleinere Windbuckel der Woche. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.

Der zweite Windbuckel  der Woche.  Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.

Fast schon wieder Dunkelflaute. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

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Ermittlungen ins Stocken geraten Eine Million Euro Belohnung für Hinweise auf Strom-Terroristen geplant

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Anarchie-Zeichen an Berliner Stromkasten: Linke diskutieren derweil über Bekennerschreiben.

Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin prüft die Bundesanwaltschaft eine Rekordbelohnung. Die Ermittlungen gegen die linksextreme „Vulkangruppe“ kommen kaum voran.

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Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen.

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Von Jo Nova, 19.01.2026

Deutschland schaltete seine letzten drei Reaktoren im April 2023 ab, doch drei Jahre später erkannte man, dass dies ein schwerer Fehler war und will sie oder kleine modulare Reaktoren „wahrscheinlich an denselben Standorten“ wieder aufbauen.

Nach 66 Jahren unfallfreiem Betrieb der Kernenergie liegt die Ironie darin, dass Deutschland seine Atomindustrie vor allem wegen Unfällen in anderen Ländern stillgelegt hat. Doch nun räumen sie ein, dass sie mehr Strom benötigen.

Dies wäre einer der größten Rückzieher im Rahmen der vorgetäuschten Energiewende.  Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, und Bundeskanzler Merz hat dies vor wenigen Tagen auf einer Wirtschaftskonferenz offen ausgesprochen, doch die Massenmedien schweigen dazu.

Bei den Mediengruppen, die darüber berichtet haben, handelt es sich um Nischenmedien mit Namen wie Deseret News, TVPWorld und American Thinker .

Übersetzungen aus dem Video:

Bundeskanzler Merz: „Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein schwerwiegender strategischer Fehler. Wir befinden uns nun mitten in der teuersten Energiewende weltweit. Mir ist kein anderes Land bekannt, das es seiner eigenen Industrie so schwer macht.“

„Um wieder akzeptable Marktpreise für die Energieerzeugung zu erreichen, müssten wir die Energiepreise dauerhaft aus dem Bundeshaushalt subventionieren“, sagte Merz und fügte hinzu: „Das können wir auf Dauer nicht tun.“

„Wenn man das schon macht, dann hätte man wenigstens das letzte verbliebene Kernkraftwerk in Deutschland vor drei Jahren ans Netz anschließen sollen, damit man wenigstens noch über die Stromerzeugungskapazität verfügt, die wir bis dahin hatten“, sagte er.


Abdulvehab Ejup berichtet für TRT World – dem türkischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Deutschland besaß einst 19 Kernkraftwerke, die mehr als ein Viertel seines Strombedarfs deckten, doch nun verlieren sie an industrieller Energie, Solarenergie, Windkraft, Elektrofahrzeuge und nun auch noch künstliche Intelligenz, bevor diese überhaupt richtig begonnen hat:

Deutschland hingegen beobachtet, wie die digitale Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Länder mit günstigeren Ressourcen abwandern.

Zuverlässigere Stromversorgung. Und Berlins Lösung scheint zu sein: Wenn man sie nicht besiegen kann, sollte man sich ihnen anschließen. Merz hat die deutsche Opposition fallen gelassen.

Die Einführung der Kernenergie im EU-Recht öffnet deutschen Unternehmen die Tür für Investitionen in französische Projekte für kleine modulare Reaktoren.

Vor zwei Jahren zeigte eine Studie, dass  Deutschland durch den Erhalt der Kernenergie 600 Milliarden Dollar hätte einsparen und die Emissionen um 73 % senken können . Wenn den Grünen die Emissionen wirklich am Herzen lägen, hätten sie Deutschland inständig gebeten, die Kernenergie beizubehalten. Aber es ging ja nie um die wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder?

Trump hatte 2018 Recht, als er Deutschland sagte, es sei auf dem falschen Weg, und sie lachten ihn aus.

LITERATURVERZEICHNIS

Weitere Medien: The Brussels Signal ,  Deseret News, TVPWorld , The Brussels Signal , aa.com und American Thinker.

Verwandte Blogbeiträge:

Nach drei Jahren ohne Atomkraft ändert Deutschland seine Meinung. Warum?

Mit Dank an Bally in Q

https://joannenova.com.au/2026/01/german-chancellor-admits-shutting-nuclear-plants-was-a-serious-strategic-mistake-will-rebuild-nuclear/

 

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Ohne AKW Zusammenbruch von Europas Stromnetzen im Winter

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Der technische Vorstand des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG, Gerhard Christiner erklärt, dass Europa weiterhin auf Kernenergie angewiesen ist, um die Stromversorgung in den Wintermonaten aufrechtzuerhalten. In einem Interview mit dem neuen österreichischen Wirtschaftsmedium Selektiv sagte Gerhard Christiner, Technischer Direktor der Austrian Power Grid (APG): „Europäisches Stromsystem ohne Atomkraft im Winter undenkbar.“ Und weiter: „Mit dem Gedanken [...]

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Stromversorgung: »Das wichtigste ist, sich damit abzufinden, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt«

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Stromausfälle könnten zur neuen Normalität werden. Blackout-Experte Herbert Saurugg erklärt, warum das Stromnetz zunehmend fragil ist, wieso die eigentliche Krise erst nach dem Blackout beginnt – und weshalb einfache Vorsorge heute wichtiger ist denn je.

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Bekämpfung der globalen Stromarmut

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Cfact, Ronald Stein, Jimmie Dollard, 7. Januar 2026

Es ist enttäuschend, dass die Regierungen der wohlhabenderen Länder sich für die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie entschieden haben, um mit Steuergeldern finanzierten Strom zu erzeugen und damit politische Vorgaben und Subventionen zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist unethisch gegenüber der gesamten acht Milliarden Menschen umfassenden Weltbevölkerung und eine Beleidigung für die Steuerzahler dieser reichen Länder.

Anstatt auf die zuverlässigsten und kontinuierlichen Stromquellen wie Kernkraft, Wasserkraft, Kohle oder Erdgas zu setzen, investieren reichere Länder mit Steuergeldern in die unzuverlässigste und unbeständigste Stromerzeugungsmethode: wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen. Offensichtlich wählen reichere Länder die teuersten Wege der Stromerzeugung, während Menschen in Armut nicht einmal das Nötigste haben, um sich selbst zu subventionieren.

Im Bestreben nach Klimaneutralität haben sich westliche Regierungen verpflichtet, zuverlässige fossile Kraftwerke abzuschalten, die als Reserve für Wind- und Solarenergie unerlässlich sind. Sollten diese Abschaltungen wie geplant erfolgen, drohen Stromausfälle, Netzzusammenbrüche und schwere Schäden.

Die westliche Welt hat Billionen von Dollar in unzuverlässige Wind- und Solarenergie investiert, um verlässliche Stromquellen zu ersetzen. Wind- und Solarenergie decken jedoch immer noch weniger als 10 % des weltweiten Strombedarfs. Nun sollen weitere Billionen investiert werden, um fossile Brennstoffe zu eliminieren. Dies ist unmöglich, da Wind- und Solarenergie unzuverlässig sind und zwar ab und zu Strom erzeugen können, aber nicht die 6.000 Produkte und Kraftstoffe ersetzen können, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Diese verschwendeten Billionen von Dollar könnten genutzt werden, um Millionen von Menschenleben zu retten und Milliarden von armen Menschen aus der Energiearmut zu befreien.

Die Welt lässt sich in reiche und arme Länder unterteilen; in solche mit zuverlässiger Stromversorgung und solche ohne. Moderne Gesellschaften sind auf Strom angewiesen. Um das zu verstehen, stellen Sie sich Ihr Leben nach einem plötzlichen Stromausfall vor.

  • Die Häuser hätten weder Licht, Fernseher, Handys, Kochmöglichkeiten, Kühlschränke, Computer noch Heizung oder Klimaanlage.
  • Die Häuser würden im Winter zufrieren und im Sommer unerträglich heiß werden.
  • Das dringlichste Problem für die Bevölkerung wäre der Wasserverlust, da die Wasseraufbereitungsanlagen mit Strom betrieben werden.
  • Menschen können nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben, und sie können weder duschen, noch ihre Hände waschen oder die Toilette spülen.

In einer Stadt ohne Strom:

  • Da keine Geschäfte geöffnet sind, gibt es auch kein Essen.
  • Die Zapfsäulen funktionieren nicht, die Kreditkarten funktionieren nicht.
  • Die Ampeln funktionieren nicht; gar nichts funktioniert.
  • Stellen Sie sich Hochhauswohnungen ohne Licht, Wasser, Klimaanlage oder Aufzüge vor, und mit Toiletten, die nicht spülen.

Es wäre katastrophal, wenn eine moderne Gesellschaft den Strom verlöre, aber die Zahl der Menschen OHNE Stromanschluss lag im Jahr 2024 bei etwa 730 Millionen.

  • Die Menschen in Armut brauchen und wollen dringend Elektrizität, um sich aus der Armut zu befreien.
  • Die Armen wollen das, was wir haben: zuverlässigen Strom, um all die wunderbaren Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen zu können, die die Menschen in reichen Ländern genießen.

Armut bedeutet:

  • Mangelernährung, schlechter Gesundheitszustand, geringere Lebenserwartung, minimale Bildung und andere Gefahren.
  • Die Kindersterblichkeit in Afrika ist 14-mal höher als in Europa.
  • Eine weitere Folge der Armut: Über drei Millionen Menschen sterben jährlich an Lungenkrankheiten, die dadurch verursacht werden, dass 2,1 Milliarden Frauen über offenem Feuer mit Holz, Holzkohle, Ernterückständen, Abfällen oder Dung kochen.

Drei Millionen Tote durch Lungenkrankheiten in Armutsgebieten – das ist doch nur eine Zahl, oder? Stalin sagte einst: „Ein einzelnes Leben ist eine Tragödie, eine Million Leben sind nur eine Statistik.“ Doch betrachten wir die drei Millionen einmal im Kontext. Wenn es in reichen Ländern zu einem tragischen Flugzeugabsturz mit mehreren Toten kommt, beherrscht das tagelang die Schlagzeilen und löst gründliche Untersuchungen aus.

Weltweit sterben jährlich mehr Menschen in Armut durch das Kochen über offenem Feuer, als bei einem Flugzeugabsturz mit 320 Passagieren – stündlich und an jedem Tag des Jahres – ums Leben kämen. Natürlich sollte die Welt das nicht hinnehmen, dennoch sterben jährlich drei Millionen Menschen durch das Kochen über offenem Feuer.

Weitere Analogien, um die drei Millionen Todesfälle jährlich in Relation zu setzen:

  • Das sind mehr Todesfälle pro Jahr als durch alle Naturkatastrophen des 21. Jahrhunderts zusammen.
  • Drei Millionen sind auch das Zehnfache der Todesopfer, die der gesamte russisch-ukrainische Krieg verursacht hat (die höchste Schätzung liegt bei 300.000).
  • Tragischerweise sterben fast ebenso viele, drei Millionen Menschen, in Armut an übertragbaren Krankheiten, die durch unsicheres Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht werden.

Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödien muss die Weltgemeinschaft – bestehend aus allen Ländern, Stiftungen, Finanzinstitutionen und Unternehmen – erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Ärmsten der Welt Zugang zu Flüssiggasherden, sauberem Wasser und Strom zu verschaffen. Die Bereitstellung von Flüssiggasherden könnte schneller und mit geringerem Kostenaufwand erfolgen; daher sollte dies parallel zum Ausbau der Stromversorgung geschehen.

Die meisten afrikanischen Länder verfügen über gute fossile Brennstoffreserven, warum haben die Afrikaner dann keinen Strom? Ein Grund dafür ist neben der Armut, dass westliche Regierungen und ein loses Netzwerk von Finanzinstitutionen, darunter die UN und die Weltbank, seit mindestens fünf Jahrzehnten die Finanzierung fossiler Brennstoffsysteme in Entwicklungsländern blockieren.   Auf dem Afrika-Gipfel in Washington Anfang des Jahres sagte Minister Chris Wright:

  • „Westliche Länder wie die Vereinigten Staaten haben Afrika jahrelang schamlos eingeredet, Kohle sei schlecht und man solle sie nicht entwickeln. Das ist schlichtweg Unsinn, absoluter Unsinn… Kohle hat unsere Welt verändert und verbessert, die Lebenserwartung erhöht und neue Chancen geschaffen, und Kohle wird weltweit noch Jahrzehnte lang die wichtigste Energiequelle sein. Das ist keine Politik, das ist kein Wunsch, das ist einfach die Realität.“

Weltweit verbrauchen drei Milliarden Menschen jährlich weniger Strom, als für den Betrieb eines Standardkühlschranks nötig ist; viele stehen nur einem Zehntel davon zur Verfügung.  Die begrenzte Verfügbarkeit von Strom war ein großer Fortschritt, da sie Kommunikation und grundlegende Beleuchtung ermöglicht hat, reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Industrie zu unterstützen.   Armutsbekämpfung erfordert Arbeitsplätze, Arbeitsplätze erfordern Industrie, und diese wiederum erfordert billigen und zuverlässigen Strom.

Überraschenderweise besitzen diese armen Menschen Handys und sind sich daher der Vorteile von Elektrizität in der entwickelten Welt bewusst. Sie sind fest entschlossen, ebenfalls Zugang zu erhalten. Diese große Nachfrage hat einen riesigen Strommarkt in den Entwicklungsländern geschaffen. Elektrizität wird dringend benötigt, daher müssen zunächst fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdgas genutzt werden, doch die Kernenergie sollte so schnell wie möglich einbezogen werden.

Laut Weltbank leben derzeit 720 Millionen Menschen in extremer Armut, definiert als weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Um die Armut zu bekämpfen, brauchen wir Arbeitsplätze, und gute Industriearbeitsplätze erfordern günstigen und zuverlässigen Strom.

Reiche Länder sollten aufhören, auf die unzuverlässigste und weder kontinuierliche noch verlässliche Stromerzeugung durch wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen zu setzen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zu verbessern, die in Armut leben. Diese positive Entwicklung für die gesamte Menschheit wird die Nachfrage nach und damit den Energiebedarf für alle konventionellen Produkte und Dienstleistungen – von Heizung und Kühlung bis hin zu Transport, Gesundheitswesen und vielem mehr – erheblich steigern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei America Out Loud.

https://www.cfact.org/2026/01/07/attacking-global-electricity-poverty/

 

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Deutschland will 10 GW an Grundlast-Gaskraftwerken bauen (getarnt als „zukünftige“ Wasserstoffkraftwerke).

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Von Jo Nova

Nennen Sie diese Anlagen nicht fossile Brennstoffkraftwerke – es handelt sich um kleine Wasserstoffkraftwerke!

Angesichts des drohenden industriellen Niedergangs hat die Regierung in Deutschland endlich erkannt, dass es auf zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung angewiesen ist. Doch die Ankündigung, plötzlich 10 Gigawatt an Gaskraftwerken mit fossilen Brennstoffen zu bauen, kommt nicht in Frage. Das käme einem Eingeständnis gleich, dass die vielgerühmte Energiewende ein verhängnisvoller Fehler war, der Milliarden von Euro für ein leichtsinniges, eitles Unterfangen verschwendet hat, die Welt zu verändern. Stattdessen müssen diese neuen „Kraftwerke“ mit Fokus auf „Gasanlagen“ bis 2045 auf Wasserstoffbetrieb umrüstbar sein. Natürlich ist es fraglich, ob sie jemals mit Wasserstoff betrieben werden können, da dieser die Leitungen spröde macht, Leckagen begünstigt und viermal so teuer ist wie Erdgas. Aber es eignet sich gut als Deckmantel.

Genau das würde ich tun, wenn ich einen gewaltigen Rückzieher vertuschen und so tun wollte, als wäre das nur eine leichte Abwandlung des Themas erneuerbare Energien. (Besonders, wenn ich keinerlei Skrupel hätte).

Beachten Sie, dass in dem Reuters Blob-Media-Artikel (unten) die Wörter „fossile Brennstoffe“ oder „steuerbar“ nicht erwähnt werden; es ist lediglich von der Notwendigkeit die Rede, Strom über einen „längeren Zeitraum“ zu erzeugen.

Die Geschichte mit der Gas-zu-Wasserstoff-Anlage ist nur ein PR-Vorwand und ein Fluchtweg vor der eigentlichen Mission der erneuerbaren Energien.

Das ist nur ein weiteres Zeichen dafür, wie schnell der Plan für erneuerbare Energien scheitert…

Deutschland und die EU erzielen eine grundsätzliche Einigung über die Kraftwerksstrategie

Von Holger Hansen und Christoph Steitz

    1. Januar 2026

BERLIN/FRANKFURT, 15. Januar (Reuters) – Deutschland gab am Donnerstag bekannt, eine Einigung mit der Europäischen Kommission über einen Plan zum Bau neuer Kraftwerke erzielt zu haben. Im Jahr 2026 sollen Kraftwerke mit einer Kapazität von 12 Gigawatt (GW) ausgeschrieben werden, wobei der Schwerpunkt auf Gaskraftwerken liegen soll.

Dies ist ein wichtiger Schritt auf Deutschlands Weg zur Sicherstellung der Stromversorgung angesichts des laufenden Kohleausstiegs. „Mit den kurzfristigen Ausschreibungen legen wir den Grundstein für eine sichere Stromversorgung in Deutschland und damit für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie“, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Der Großteil der neuen Kapazität, 10 GW, müsse in der Lage sein, Strom über einen längeren Zeitraum zu erzeugen, um eine stetige Versorgung zu gewährleisten, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Dies schließe unter anderem Gaskraftwerke ein.

…Die mit dem Plan verbundenen staatlichen Beihilfeverfahren seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Berlin und fügte hinzu, dass die Strategie noch von der Europäischen Kommission endgültig genehmigt werden müsse.

Wow – 10 GW neue Leistung bis 2031!?

Die neuen Kraftwerke, die voraussichtlich 2031 in Betrieb gehen werden, sollen spätestens 2045 mit Wasserstoff betrieben werden können, was dem Ziel Deutschlands entspricht, in diesem Jahr klimaneutral zu werden, teilte das Ministerium mit.

Offensichtlich gibt es keine Entschuldigungen, keine Ehrlichkeit, und sie werden niemals zugeben, dass sie im Unrecht waren.

https://joannenova.com.au/2026/01/germany-to-build-10gw-of-baseload-gas-plants-disguised-as-future-hydrogen-plants/

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Nur zur Klarstellung: Gaskraftwerke, und dann am Anfang auch noch LNG aus USA oder anderswo, sind wesentlich teuerer im Betrieb als die zuverlässigen Kohlkraftwerke weiter zu betreiben. – der Übersetzer

 

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Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand?

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GWPF, Kathryn Porter, 12.01.2026

Die britische Dekarbonisierungsstrategie geht von einer raschen Elektrifizierung von Heizung, Verkehr und Industrie aus. Die aktuellen Trends beim Ausbau dieser Technologien und die bestehenden Infrastrukturbeschränkungen lassen jedoch vermuten, dass diese Ziele kaum erreicht werden können. Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge und die Umstellung der Industrie auf alternative Brennstoffe stagnieren, während veraltete Gas- und Kernkraftwerke schneller stillgelegt werden, als ausreichend Ersatzkapazität bereitgestellt werden kann. Gleichzeitig führt das KI-getriebene Wachstum von Rechenzentren zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung, die das Stromnetz zunehmend nicht mehr bewältigen kann

…. Eine Nachricht ist, dass die Elektrifizierungsziele ohne eine Form von Verpflichtung kaum zu erreichen sein werden. Im Heizungsbereich ist ein rascher Einsatz von Wärmepumpen unter den gegenwärtigen Bedingungen unrealistisch. Die Verbraucher sind weiterhin zurückhaltend, die Zahl der Installateure wächst zu langsam, und sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten sind deutlich höher als bei Gasheizungen. Selbst wenn Wärmepumpenzuschüsse die Anschaffungskosten senken, müssen Haushalte weiterhin zusätzliche Ausgaben für größere Wärmepumpen, Rohrleitungen und Dämmung sowie höhere laufende Energiekosten tragen, da die Strompreise weiterhin deutlich über den Gaspreisen liegen. Dies sind keine Randaspekte – sie stellen grundlegende Hindernisse für eine breite Akzeptanz dar.

Die Elektrifizierung des Verkehrssektors steht vor einer ähnlichen Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Vorgaben für Elektrofahrzeuge überholen die Bereitschaft der Bevölkerung, diese zu nutzen, während die Netz- und Ladeinfrastruktur weiterhin stark eingeschränkt ist. Diese Probleme verschärfen sich bei größeren Fahrzeugen. Derzeit gibt es keine verlässliche Schnellladelösung für Lkw, und die Elektrifizierung von Bussen außerhalb dicht besiedelter Stadtzentren ist deutlich schwieriger, als in politischen Dokumenten üblicherweise eingeräumt wird, insbesondere dort, wo die Fahrzeuge nicht regelmäßig zu einem einzigen Depot zurückkehren [- und am liebsten auch nur nachts im Einsatz sind, damit tagsüber die Solarpanel vielleicht die Ladung übernehmen – ich denke dabei Nürnberg, wo tagsüber gefahren wird und die Fahrzeuge nachts in offener Halle stehen. Der Heizungseinschalter kommt gg. 4:00 Uhr – der Übersetzer]

London, 13. Januar. Die unabhängige Energieberaterin Kathryn Porter hat einen vernichtenden neuen Bericht veröffentlicht, in dem sie vor ernsthaften Risiken für die Strom- und Gasnetze in Großbritannien warnt.

Sehen Sie hier ihr Video auf X  https://x.com/GWPF_org/status/2011068247114764317

  • Die Elektrifizierung von Heizung, Verkehr und Industrie könnte bis 2030 einen zusätzlichen Strombedarf zwischen 7 und 10 GW verursachen. Rechenzentren könnten weitere 6 GW beisteuern, und die Regierungsziele deuten auf einen neuen Bedarf von rund 15 GW hin.
  • Bis 2030 werden voraussichtlich 12–17 GW zuverlässiger Gas- und Kernkraftwerke abgeschaltet. Deren Ersatz benötigt Jahre für Genehmigung und Bau.
  • Wind- und Solarenergie haben sich zwar schnell ausgebaut, sind aber nicht kontinuierlich verfügbar. Die höchsten Strommengen werden in kalten, windstillen Nächten benötigt, wenn diese Energiequellen nicht aktiv sind.
  • Bis 2030 besteht eine Wahrscheinlichkeit von 65-85% für regionale Stromrationierungen oder Stromausfälle, und ein Basisrisiko von 5-10%, dass eines dieser Ereignisse zu einem vollständigen Zusammenbruch des Stromnetzes führt.
  • Während ein „Energie-Trilemma“ aus Dekarbonisierungsambitionen, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit immer präsenter wird, ist die Investition in die Lebensdauerverlängerung der aktuellen Gaskraftwerke die sicherste Strategie, um Stromausfälle zu vermeiden.
  • Die Sicherung des Stromnetzes ist nur durch höhere Investitionen in konstante Energiequellen möglich, beispielsweise durch einen signifikanten Ausbau der Kapazitäten neuer Gaskraftwerke.
  • Die sinkende Öl- und Gasförderung in der Nordsee könnte dazu führen, dass einige Pipelines unwirtschaftlich werden. Es drohen drastische Einbrüche bei den Gaslieferungen ins britische Netz, was bedeuten würde, dass an kalten Wintertagen nicht genügend Gas zur Deckung des Bedarfs zur Verfügung steht.

Porter warnt davor, dass Großbritanniens Elektrifizierungsziele zwar politisch ambitioniert, aber wirtschaftlich und operativ nicht tragbar sind. Sie argumentiert, dass ohne dringende Maßnahmen zur Sicherstellung bezahlbaren Stroms, zur Beschleunigung des Netzausbaus und zur Investition in neue, bedarfsgerechte Erzeugungskapazitäten (insbesondere Gaskraftwerke) die meisten Elektrifizierungsziele verfehlt werden und die Versorgungssicherheitsrisiken deutlich vor 2030 steigen werden.

Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei GWPF, sagte:

„Großbritanniens gescheiterte Klimapolitik steuert auf eine Kollision mit der Realität zu. Ohne dringendes Handeln steht das Land vor einer beispiellosen Energiekrise.“

Kathryn Porter sagte gegenüber dem GWPF:

„DESNZ hat auf meinen Bericht mit dem Vorwurf der Panikmache reagiert. Ich würde lieber ihren Plan zur Bewältigung dieser Risiken sehen, anstatt mich beschimpfen zu lassen.

Lesen hier den gesamten Artikel „Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand?“.

https://mailchi.mp/437beecdf1d0/porter-warns-of-serious-electricity-and-gas-grid-risks?e=08ba9a1dfb

 

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„Grundlast“ und die Eigenschaften der volatilen Stromerzeuger

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Einleitung:

Sie möchten mehr über die wirtschaftlichen Eigenheiten der „Erneuerbaren“ wissen? Dann lesen Sie hier, was Leen Weijers zusammengestellt hat.
Eine kurze Zusammenfassung finden Sie am Ende des Artikels.

Substack, Leen Weijers, 29. November 2025

Zuverlässigkeit vs. Einschränkung

Strom ist eine Dienstleistung. Der Strombedarf muss sekündlich mit dem Angebot abgeglichen werden. Mein ehemaliger Kollege Chris Wright verglich den Strombedarf mit der Nachfrage nach einer Uber-Fahrt. Timing ist alles.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ein Uber-Fahrer keinen Mehrwert generieren kann: Er fährt entweder gar nicht oder zur falschen Zeit. Ähnlich verhält es sich mit erneuerbaren Energien: Oftmals decken sie die gewünschte Last entweder gar nicht oder liefern sie zum falschen Zeitpunkt.

Das erste Problem tritt auf, wenn erneuerbare Energiesysteme relativ klein sind. Ein intermittierendes System, das nur 16 Stunden pro Woche arbeitet, wie beispielsweise Solaranlagen in Deutschland, funktioniert schlichtweg die meiste Zeit nicht und benötigt die Unterstützung durch zuverlässige, leistungsstarke Energiequellen.

Mit dem relativen Kapazitätswachstum der Solarenergie hat sich das Problem der [zuviel] Stromerzeugung außerhalb der benötigten Zeiten verschärft. Dieses Phänomen wird als Abregelung bezeichnet. Für sogenannte Grundlast-Solaranlagen, die eine konstante Stromversorgung über das ganze Jahr gewährleisten sollen, stellt die Abregelung ein deutlich größeres Problem dar.

Warum sollte eine Drosselung ein „Problem“ darstellen? Energieversorger lassen Kohle- und Gaskraftwerke bereits stillstehen, wenn erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. Ist das nicht vergleichbar? Ja, es handelt sich um ähnliche Probleme.

Diese Anlagen stellen ein Problem dar, da sie nur einen Teil der vorgesehenen Betriebszeit nutzen. Das bedeutet, dass sich die Baukosten auf weniger Betriebsstunden verteilen müssen. Dadurch verringert sich auch der CO₂-Fußabdruck aus dem Abbau und der Produktion, da weniger Kilowattstunden verbraucht werden. Zudem benötigen sie aufgrund der höheren Bauanforderungen deutlich mehr Platz. Wir werden die Auswirkungen der Drosselung auf all diese Parameter untersuchen.

Wenn Energieversorger ein 1-Gigawatt-Kraftwerk (GW) zur Stromerzeugung bauen, bedeutet dies in der Regel, dass diese Leistung 90–95 % des Jahres über kontinuierlich und zuverlässig verfügbar ist, da diese Kraftwerke nur gelegentlich für planmäßige Wartungsarbeiten außer Betrieb genommen werden müssen. Bei Wind- und Solaranlagen hingegen bedeutet der Bau eines 1-GW-Kraftwerks nicht, dass 1 GW Leistung kontinuierlich bereitgestellt wird. Wie Abbildung 1 für die Solarstromerzeugung in Texas und Deutschland zeigt, werden 1 GW nie erreicht. Im sonnigen Texas werden bestenfalls an wenigen Stunden im Jahr 80 % der angestrebten Leistung erzielt. Die meiste Zeit liegt die Produktion jedoch bei null. Im Durchschnitt beträgt die Leistung einer „1-GW“-Solaranlage in Texas etwa 0,22 GW. Anders ausgedrückt: Der natürliche Kapazitätsfaktor für Solarenergie in Texas liegt bei 22 %. In Deutschland ist die Sonneneinstrahlung deutlich geringer, der natürliche Kapazitätsfaktor liegt dort unter 10 %.

Weiter verschärfend ist die Tatsache, dass die Spitzen- und Durchschnittsleistung deutlich unter der Nennleistung liegt, da die Stromerzeugung der Sonne saisonalen Schwankungen unterliegt. In Texas schwankt der natürliche Kapazitätsfaktor zwischen einem monatlichen Durchschnitt von 7 % und 30 %, in Deutschland zwischen 1,6 % und 18 %. Hierbei ist der Unterschied zwischen saisonalem Minimum und Maximum bemerkenswert – etwa das Vierfache in Texas und etwa das Elffache in Deutschland. Diese Differenz muss überbrückt werden, um ein zuverlässiges System zu dimensionieren.

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Abbildung 1: Stromerzeugung in Texas (links) und Deutschland (rechts) im Jahr 2024 für ein System mit einer Solarkapazität von 1 GW.

In einem aktuellen Bericht behauptet Ember, dass 6 GW Solarkapazität mit 17 GWh Batteriespeicher 97 % einer ganzjährigen Dauerlast von 1 GW in Städten wie Las Vegas abdecken können. Ember bezeichnet dies als „Grundlast“-Solarstrom. Richtig gelesen: Um die schwankende Sonneneinstrahlung auszugleichen, muss eine Solaranlage sechsmal überdimensioniert sein und über eine Batteriekapazität von 17 Stunden verfügen, um auch nachts und an bewölkten Tagen Strom zu liefern. Wie Sie weiter unten sehen werden, liefert dieses System jedoch nicht die gewünschte „kontinuierliche“ Stromversorgung.

Abbildung 2 zeigt, wie sich ein solches 6-GW/17-GWh-System in Texas (wo der natürliche Kapazitätsfaktor für Solarenergie 2024 bei etwa 22 % lag) und in Deutschland (wo er in diesem Jahr etwas unter 10 % lag) entwickeln würde. Diese Daten basieren auf tatsächlichen Solarstromdaten von ERCOT und den deutschen Energiecharts aus dem Jahr 2024 .

In Texas erreicht Embers bevorzugtes Solarsystem eine Lastdeckung von 91 %, während 32 % des erzeugten Stroms nicht verbraucht werden. In Deutschland erreicht das System hingegen nur 53 % der Last, die Abregelung ist mit 2 % minimal. In Texas ist die Lastversorgung über den Sommer nahezu durchgehend gewährleistet. Auch in Deutschland ist die Situation derzeit günstig, allerdings werden ähnliche Werte auch in einigen Sommerwochen erreicht. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, insbesondere in Deutschland, dass die bereitgestellte Last weit von den angestrebten 1 GW entfernt ist.

Diese beiden Beispiele verdeutlichen: Ist das wetterabhängige System auf den Sommer ausgelegt, reicht die Versorgung im Winter nicht aus; ist es hingegen auf den Winter ausgelegt, kommt es im Sommer zu massiven Leistungseinschränkungen. Diese saisonalen Schwankungen bestimmen die Versorgungssicherheit und das Ausmaß der nicht nutzbaren „Abfälle“. Beides wiederum hängt von den saisonalen Unterschieden in der Stromerzeugung ab.

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Abbildung 2: Texas (links) und Deutschland (rechts) 2024 Leistung für ein gewünschtes 1 GW „kontinuierliches“ Solarenergiesystem unter Verwendung des von Ember vorgeschlagenen Systems mit 6 GW Solarkapazität und 17 GWh Batteriespeicherkapazität.

Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass eine Solaranlage mit sechsfacher Überdimensionierung und 17 Stunden Batteriespeicher in Texas die Grundlastversorgung oft sicherstellen kann. Das gilt jedoch nur für Texas, das ideale Gebiet für Solarenergie. In sonnenärmeren Regionen ist das deutlich weniger effektiv.

Zurück in Deutschland führt die Deckung des Strombedarfs jedoch zu Herausforderungen im Zusammenhang mit der Abregelung. Abbildung 3 zeigt die gedeckte Last im Verhältnis zur Abregelungsquote, also dem Anteil des abgeregelten Stroms an der gesamten Stromerzeugung. Um die Auswirkungen saisonaler Schwankungen auszugleichen, ist eine enorme Batteriekapazität erforderlich. Selbst die in dieser Grafik verwendete 200-GWh-Batterie, die für etwa 8 Tage bei 1 GW ausreicht, genügt bei Weitem nicht, um eine 100%ige Lastdeckung zu erreichen. Dies ist nur durch den Ausbau der Erzeugungskapazität möglich – allerdings auf Kosten der Abregelung eines Großteils dieser Leistung, selbst bei Einsatz großer Batteriespeicher.

Das ideale System befindet sich in dieser Grafik oben links. Diese Kombination ist für Deutschland nicht realisierbar. Systeme ohne Batteriespeicher liegen alle im unteren Bereich der farbigen Kurven. Da die Sonne in Deutschland größtenteils gleichzeitig überall scheint, erzielen kleinere Systeme die größten Zuwächse bei der Stromerzeugung. Batteriespeicher verschieben die farbigen Kurven nach links und oben, was bedeutet, dass Batterien dazu beitragen, auch nachts und in der Dunkelheit mehr Strom zu erzeugen und gleichzeitig die Abschaltung zu reduzieren.

Wie wäre es mit dem bescheidenen Ziel einer Lastabdeckung von 90 %, wie sie Kohle- und Gaskraftwerke üblicherweise erreichen? Wie die orange Linie unten zeigt, ist dies mit einem System mit 50 GW Kapazität und einer Batteriekapazität von ca. 14 GWh möglich. Das bedeutet, dass die Solarkapazität 50-mal überdimensioniert sein muss, um eine kontinuierliche Leistung von 1 GW zu erzielen.

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Abbildung 3: Deutschland bediente Last im Vergleich zum Abschaltverhältnis.

Klingt das vernünftig? Warten Sie ab, bis Sie die Auswirkungen auf Kosten, Leistungsdichte und CO₂-Fußabdruck sehen. Diese ungenutzte Energie in überdimensionierten Anlagen hat Konsequenzen: Sie verteuert Solarenergie, benötigt deutlich mehr Platz, reduziert den Energieertrag (EROI) und erhöht den CO₂-Fußabdruck der Solarenergie erheblich.

Auswirkungen der Unbeständigkeit auf die Wirtschaft

In einem kürzlich erschienenen Beitrag ( https://open.substack.com/pub/wirescrossed/p/solar-reliability-when-the-r-is-in?r=1r9eeo&utm_medium=ios ) haben wir die Auswirkungen steigender Lasten auf die Stromgestehungskosten (LCOE) erörtert, vor allem mit dem Ziel, einen LFSCOE – die Gesamtsystem-LCOE bei verschiedenen Grundlastniveaus – zu definieren. Abbildung 4 zeigt ein Beispiel hierfür für Deutschland.

Um auf die beiden vorherigen Beispiele zurückzukommen: In Deutschland lassen sich 100 % bzw. 90 % der Last decken, und zwar zu Stromgestehungskosten (LCOE) von 1.400 $/MWh bzw. ca. 376 $/MWh. Zum Vergleich: In den USA liegen die Stromgestehungskosten für Erdgas bei einer ähnlichen Last bei 110 $/MWh bzw. 80 $/MWh.

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Abbildung 4: Vergleich der Stromgestehungskosten (LCOE) verschiedener Solar-/Batteriesysteme in Deutschland.

Das ideale System ist kostengünstig und arbeitet permanent, weshalb es sich im oberen Bereich und möglichst weit links befindet. Diese Grafik verdeutlicht, dass die Stromgestehungskosten (LCOE) nicht ohne Berücksichtigung der Abrufbarkeit betrachtet werden können. Bei Solaranlagen beträgt der Unterschied zwischen einem System mit variabler und einem mit über 90 % variabler Leistung das 4- bis 15-Fache.

Platz da, Biokraftstoffe!

Die durch Versorgungsengpässe entstehenden Verluste haben weitreichendere Folgen als nur Kosten. Überkapazitäten, die zur Steigerung der bedienten Lasten errichtet wurden, bleiben oft ungenutzt und belegen unnötig Platz und Subventionen bei „grüner Energieerzeugung“.

Mehrere Studien kommen zu dem Schluss, dass die durchschnittliche Leistungsdichte von Solaranlagen in Texas etwa 10 Watt pro Quadratmeter (W/m²) beträgt. Dieser Durchschnittswert berücksichtigt den niedrigen natürlichen Kapazitätsfaktor von Solaranlagen, selbst in Texas, da er über einen Zeitraum von 24/365 Tagen gemittelt wird. Die Sonne steht nie optimal. Aufgrund des naturgemäß niedrigeren natürlichen Kapazitätsfaktors in Deutschland liegt dieser bei etwa 4,4 W/m² für ein System, bei dem der gesamte erzeugte Strom verbraucht wird. Dies wird in Abbildung 5 an einem einzelnen Punkt bei einer Auslastung von 9 % und einer solaren Leistungsdichte von 4,4 W/m² dargestellt.

Bei der Berücksichtigung von Leistungsverlusten erhöht sich die benötigte Fläche für den verbrauchten Solarstrom. Beträgt der Leistungsverlust beispielsweise 50 %, so bedeutet dies, dass die Hälfte der erzeugten Leistung nicht zum optimalen Zeitpunkt erzeugt wurde und die benötigte Fläche für die Solaranlage im Vergleich zu einem System ohne Leistungsverluste verdoppelt ist. Anders ausgedrückt: In diesem Beispiel ist die Leistungsdichte der Solaranlage ebenfalls nur halb so hoch wie bei einem System ohne Leistungsverluste.

Solaranlagen sind bereits sehr weit verbreitet. Ihre Leistungsdichte von 10 W/m² ist etwa 50-mal geringer als die von Kohlekraftwerken, 70-mal geringer als die von Gaskraftwerken und 100-mal geringer als die von Kernkraftwerken. Für die Grundlastversorgung in Gebieten mit geringer Sonneneinstrahlung in Deutschland kann die Leistungsdichte auf Bruchteile von 1 W/m² sinken, was um ein Vielfaches niedriger ist als die von Gaskraftwerken. Umgekehrt zur Leistungsdichte ist der Flächenbedarf, der daher für die gleiche Strommenge wie bei Gaskraftwerken um ein Vielfaches größer ist. Dies entspricht in etwa der durchschnittlichen Leistungsdichte und dem Flächenbedarf von Nutzpflanzen und Biokraftstoffen.

Es wird oft behauptet, Solarenergie sei deutlich energiereicher als Land- oder Forstwirtschaft, wo die Energiedichte von Nutzpflanzen im Bereich von 0,1–1,0 W/m² liegt. Im Gegensatz zur Solarenergie kann der Brennstoff aus diesen Pflanzen jedoch rund um die Uhr (24/365) bereitgestellt werden. Die Grundlast-Solarenergie erreicht eine Energiedichte, die der extrem geringen von Biokraftstoffen ähnelt.

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Abbildung 5: Leistungsdichte verschiedener „Grundlast“-Solaranlagen in Deutschland

CO2-Fußabdruck

Der Hauptgrund für die Entwicklung von Solar- und Windenergie und deren Förderung liegt in ihrem [angeblich] geringeren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu Strom aus Erdgas und Kohle. Ihre vermeintlich niedrigen CO₂-Emissionen haben ihnen den Status „grün“ eingebracht (obwohl mehr CO₂ – nicht weniger – den Planeten grüner macht, aber das ist ein anderes Thema). Manche bezeichnen sie auch als sogenannte „erneuerbare Energien“, obwohl sie aus fossilen Brennstoffen hergestellte Produkte mit begrenzter Lebensdauer darstellen (auch das ist ein anderes Thema).

Wenn ein Großteil der erzeugten Energie abgeregelt wird und man zur Deckung des Bedarfs überdimensioniert gebaut hat, steigt der CO2-Fußabdruck in Gramm CO2-Äquivalent (gCO2e) pro Kilowattstunde (kWh), da beim Bau von Solaranlagen mehr Gramm CO2 freigesetzt werden, während im Verhältnis weniger kWh produziert werden.

Wir hören immer wieder, dass Solarenergie eine geringere CO₂-Bilanz hat als die Stromerzeugung aus Erdgas oder Kohle. Die IEA beziffert sie aktuell auf etwa 41 g CO₂ elektrische -e/kWh, im Vergleich zu etwa 500 bis 1.000 g CO₂ e/kWh für Strom aus Erdgas und Kohle. Diese Werte beziehen sich jedoch nur auf die Solarmodule ohne Batteriespeicher.

Abbildung 6 zeigt die Folgen einer Überdimensionierung zur Erreichung einer bestimmten Grundlast durch höhere Solarkapazität und Batteriespeicher. Das von Ember vorgeschlagene Solargrundlastsystem zur kontinuierlichen Versorgung von 1 GW mit 17 GWh Batteriespeicher und 6 GW Erzeugungsleistung weist einen CO₂-Fußabdruck von 405 g CO₂ e/kWh auf. Das ist etwa das Zehnfache des üblicherweise genannten Wertes. Mit diesem System lassen sich in Deutschland lediglich 53 % der Last decken.

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Abbildung 6: CO₂-Fußabdruck verschiedener Grundlast-Solaranlagen in Deutschland

Wer im Bereich der Stromerzeugung für Erwachsene mitmischen möchte, wo 90 % oder mehr des Strombedarfs gedeckt werden, dessen Solarstrom-Fußabdruck liegt bei etwa 510 g CO₂ e/kWh – ähnlich dem von Erdgas. Allerdings ist Solarstrom deutlich teurer und benötigt eine wesentlich größere Fläche.

Abbildung 7 fasst diese Ergebnisse zusammen und zeigt auch, was mit der Grundlast-Solarstromerzeugung im sonnenreicheren Texas passiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass meine Einschätzung der Grundlast-Solarenergie darin besteht, dass sie zu Überkapazitäten und Verschwendung durch Abschaltung führt, dass sie teuer ist, dass sie definitiv nicht „grün“ ist und dass sie aufgrund der starken Verdünnung riesige Flächen der Erde beanspruchen wird.

Interessanterweise vergessen Organisationen, die mit der Möglichkeit der Grundlastversorgung durch Solarenergie prahlen, das ursprüngliche Versprechen, das Solarenergie überhaupt erst ermöglicht hat – ihren scheinbar geringen CO₂-Fußabdruck. Die Einschätzung, Solarenergie sei „kostengünstig“, gepaart mit einem Vergleich zwischen 10 % nicht garantierter und 90 % garantierter Leistung, hat in letzter Zeit zumindest etwas Beachtung gefunden.

Die wahren Kosten, der CO2-Fußabdruck und der Flächenbedarf müssen ernster genommen werden, wenn unsere Gesellschaften beschließen, die Nutzung wetterabhängiger Energiequellen weiter auszubauen.

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Abbildung 7: Abregelung, Stromgestehungskosten, CO2-Fußabdruck und Leistungsdichte für „Grundlast“-Solaranlagen in Deutschland und Texas

Schlussfolgerungen

  • Zwar kann der Ausbau von Überkapazitäten und die Nutzung von Batteriespeichern die Schwankungen der Solarenergie abfedern, doch führt dies mitunter zu einer erheblichen Einschränkung eines Großteils des zusätzlich erzeugten Stroms.
  • Der Versuch, unzuverlässige Energiequellen zuverlässiger zu machen, ist kostspielig. Der Gesamtenergieverbrauch (LFSCOE) einer Solaranlage zur Grundlastnutzung ist etwa 5- bis 15-mal höher als der einer nicht abgesicherten Solaranlage.
  • Die Drosselung der Einspeisung führt zu einer deutlich höheren CO₂-Bilanz von Solaranlagen zur Grundlastnutzung, die in manchen Fällen sogar die CO₂-Bilanz von Gaskraftwerken übersteigt. Gemäß der Definition von „grün“ im Sinne von geringen CO₂-Emissionen erfüllt Solaranlagen zur Grundlastnutzung diese Kriterien nicht.
  • Solarenergie ist bereits eine verdünnte Energiequelle, und Grundlaststrom verdünnt sie noch weiter.

https://wirescrossed.substack.com/p/baseload-solars-four-little-secrets

 

Ergänzungen

In dieser sehr ausführlichen Beschreibung von Auslastungen, Hilfestellung für Grundlast und Kosten je kWh vs. Kapital, Fläche und Emissionen, werden die physikalischen Grundlagen nicht dargestellt. Hier nur kurz angerissen:

  • Es ist schwieriger auszuregeln, wenn zuviel Strom ins Netz drückt, denn nur der mit der höheren Ausgangsspannung liefert (physikalisch gesehn)
  • Spannung darf im Betrieb um ±10 % schwanken (also 207 bis 253 Volt ac), moderne Geräte sind darauf ausgelegt, (Umstellung von 220V um 1990)
  • Solarpanels, Batterien und auch Windräder liefern Gleichspannung, diese muss über Wechselrichter an die Netz-Wechselspannung (bzw. 3~) … gerichtet werden.
  • Dabei entstehen Phasenverschiebungen, die zu hohen Ausgleichsströmen, gar Kurzschlüssen führen können.

Wechselstromnetz – Gleichtakt ist wichtig

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Schottlands größter Offshore-Windpark schaltet drei Viertel der Energie ab – gegen Ausgleichszahlungen

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THE DAILY SCEPTIC, Will Jones

Schottlands größter Offshore-Windpark Seagreen vor der Ostküste, erhielt Hunderte Millionen Pfund für das Abschalten seiner Windräder. Das waren im vergangenen Jahr drei Viertel der produzierten Energie, die keiner brauchte. Der Telegraph berichtet darüber .Die Netzkapazität reicht nicht aus, um ihn in die Gebiete des Landes zu transportieren, wo er vielleicht genutzt werden könnte.

In Schottland werden weiterhin massiv Windkraftprojekte genehmigt, obwohl die Kapazitäten zur Übertragung und Speicherung des Stroms oft nicht ausreichen. Dies führt regelmäßig zu Situationen, in denen Anlagen abgeschaltet werden müssen, während Verbraucher gleichzeitig hohe Entschädigungszahlungen leisten.

Diese Unfähigkeit, überschüssigen Strom zu vermeiden, führte dazu, dass im vergangenen Jahr 77 % der Gesamtproduktion von Seagreen bei insgesamt 114 Turbinen ungenutzt blieben, wie aus neuen Abschlüssen hervorgeht. Der Windpark wird vom schottischen Energieriesen SSE und dem französischen Unternehmen TotalEnergies betrieben.

Diese Zahlungen erfolgen im Rahmen eines staatlichen Programms zur Förderung erneuerbarer Energien, das darauf abzielt, Geld für grünen Strom zu garantieren, selbst wenn dieser nicht genutzt werden kann.

SSE, der Hauptpartner des Windparks Seagreen, weigerte sich, offenzulegen, wie viel das Unternehmen für das Abschalten der Turbinen erhalten hatte. Schätzungen der Renewable Energy Foundation gehen jedoch davon aus, dass sich die Kosten im laufenden Jahr auf mehr als 200 Millionen Pfund belaufen könnten.

Ausgleichszahlungen für ungenutzte Windenergie werden den Energierechnungen von Verbrauchern und Unternehmen in Form von Netzentgelten hinzugefügt.  Insgesamt beliefen sie sich im vergangenen Jahr auf rund 1,7 Milliarden Pfund und werden bis 2030 voraussichtlich 8 Milliarden Pfund erreichen.

Claire Coutinho, die Schattenministerin für Energie, warf dem Energieminister Ed Miliband vor, ein System zu beaufsichtigen, das zunehmend unbezahlbar werde.

„In welchem anderen Sektor bezahlen wir Menschen dafür, dass sie nichts produzieren? Wir geben heute 1 Milliarde Pfund für die Abschaltung von Windparks aus, aber dank Ed Milibands waghalsigem Vorstoß für erneuerbare Energien werden wir bis 2030 8 Milliarden Pfund ausgeben“, sagte sie.

„Wir können uns einen Ansatz, der unser Energiesystem verteuert und die Produktivität verringert, schlichtweg nicht leisten. Billige und zuverlässige Energie muss an erster Stelle stehen.“

Es lohnt sich , den ganzen Text zu lesen .

https://wattsupwiththat.com/2026/01/07/scotlands-biggest-offshore-wind-farm-wasting-three-quarters-of-energy/

 

Die Stromausfälle in Großbritannien erreichen neue Höchststände
reNEWS Laut Montel wurden in Großbritannien und Irland 5,5 TWh erneuerbare Energien abgeschaltet.

Laut einem neuen Bericht von Montel Analytics wurden in Großbritannien und Irland in der ersten Hälfte des Jahres 2025 über 5 TWh sauberer Strom nicht erzeugt – genug, um jeden Haushalt in Schottland sechs Monate lang mit Strom zu versorgen.

Die Studie „Curtailed Renewables in GB and Ireland“ kam zu dem Ergebnis, dass Großbritannien im ersten Halbjahr 2025 4,6 TWh erneuerbarer Energien abgeschaltet hat, was einem Anstieg von 15 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht.

Die Windrad Betreiber erhielten 152 Millionen Pfund Entschädigung für die Abschaltung, Kosten, die letztendlich von den Verbrauchern getragen wurden.

Allein Nordschottland war für mehr als 86 % der in Großbritannien reduzierten Windenergiemengen verantwortlich und lehnte 4 TWh Windenergie zu Kosten von über 116 Millionen Pfund ab.

Montel erklärte, Irland habe im gesamten irischen Energiemarkt 905 GWh an Strom eingespart, genug, um alle Haushalte in County Dublin sechs Monate lang zu versorgen. Nach den geltenden Marktregeln wurden keine Ausgleichszahlungen an irische Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien geleistet, dies soll sich jedoch bald ändern.

Der Bericht warnte vor einer zunehmenden Diskrepanz zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Netzkapazität, die durch Netzengpässe, insbesondere im Norden Schottlands, verursacht wird.

Der Autor des Berichts und leitende Analyst bei Montel, Fintan Devenney, sagte, dass nur 63 % des in Großbritannien erzeugten Windstroms das Stromnetz erreichten.

„Die Kosten für die Ablehnung dieser anderen 37 % werden auf die Energiekosten umgelegt, sodass am Ende die Verbraucher die Kosten tragen müssen“

„Wenn die politischen Entscheidungsträger nicht die Notwendigkeit erkennen, erneuerbare Energien mit öffentlichen Systemen und Infrastrukturen zu verbinden, könnte ein veraltetes Übertragungsnetz weiterhin zu steigenden Verbraucherrechnungen führen, da NESO gezwungen ist, ein Netz zu betreiben, das möglicherweise nicht für eine klimaneutrale Zukunft geeignet ist.“ …

https://renews.biz/102410/curtailment-in-h1-2025-could-power-all-scottish-homes/

 

Ergänzung:

In anderen und älteren Berichten über den Boom an Windparks in Schottland wurde berichtet, das die Investoren es gezielt darauf anlegen, für unnötig produzierter Energie Abschaltprämien einzustreichen – eine abgeschaltete Turbine benötigt weniger Wartung. Die begrenzte Aufnahmekapazität, besser der begrenzte Strombedarf in Schottland ist schon lange bekannt – Habe ich mal für Eike übersetzt, finde ich aber gerade nicht. Der Übersetzer.]

Frage an Google KI: „Schottland genehmigt mehr Windparks, obwohl der Strombedarf begrenzt ist“

Aktuelle Entwicklungen (Stand Januar 2026)

  • Massiver Genehmigungsschub: Allein im Jahr 2025 verdoppelten sich die Genehmigungen für erneuerbare Energien in Großbritannien fast auf über 45 GW. In Schottland erhielten Großprojekte wie der Offshore-Windpark Berwick Bank (4,1 GW) im Juli 2025 die entscheidenden Genehmigungen.
  • Netzengpässe & „Curtailment“: Im ersten Halbjahr 2025 konnten etwa 37 % des potenziell erzeugten Windstroms in Großbritannien das Stromnetz nicht erreichen. Diese gedrosselte Energie hätte rechnerisch alle schottischen Haushalte versorgen können.
  • Hohe Kosten: Da das Netz den Strom nicht von den windreichen Gebieten im Norden in die Ballungszentren im Süden transportieren kann, müssen Betreiber für die Abschaltung entschädigt werden. Die Kosten für solche Drosselungen beliefen sich 2025 auf hunderte Millionen Pfund.

Gegenmaßnahmen der Regierung und Industrie

Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Bedarf zu beheben, setzt die schottische Regierung verstärkt auf folgende Strategien:

  1. Batteriespeicher-Boom: Genehmigungen für Batteriespeicher (BESS) sind 2025 sprunghaft angestiegen (ca. 28,6 GW in GB). Projekte wie der Whitelee-Speicher werden erweitert, um Überschüsse vor Ort zwischenzuspeichern.
  2. Netzausbau-Offensive: Für den Zeitraum 2026–2031 sind massive Investitionen in die schottische Übertragungsinfrastruktur (RIIO-T3-Pläne) geplant, um den „Flaschenhals“ nach Süden zu weiten.
  3. Grüner Wasserstoff: Neue Offshore-Projekte (z. B. Nomadic Offshore Wind) planen ab 2026 die direkte Kopplung an die Produktion von grünem Wasserstoff oder E-Fuels, um den Strom unabhängig vom Stromnetz nutzbar zu machen.
  4. Exportziele: Schottland verfolgt das Ziel, bis 2030 eine Kapazität von bis zu 11 GW Offshore-Windkraft zu erreichen, um als Netto-Exporteur für den Rest Großbritanniens und Europa zu fungieren.

 

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Neue Grundsicherung: Kein Bürger mehr, kein Geld mehr!

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Heute behandelt der Bundestag erstmals das Gesetz zur Abschaffung des Bürgergeldes. Langzeitarbeitslosen soll mit noch mehr Härte begegnet werden als zu Zeiten von Hartz-IV. Wer nicht spurt, verliert schnell alle Unterstützung bis hin zum Dach über dem Kopf. Möglich macht‘s SPD-Chefin Bärbel Bas, die vor Kurzem noch den Kapitalistenschreck markierte. Für Parteirebellen schlägt ihr Herz allerdings nicht. Von Ralf Wurzbacher.

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Hat es jemand mitbekommen? Bei der SPD läuft ein Mitgliederbegehren gegen die sogenannte Reform des Bürgergeldes. „Als Sozialdemokrat*innen kämpfen wir schon immer gegen all jene, die eine Entsolidarisierung vorantreiben und den Sozialstaat zurückdrängen wollten“, heißt es im entsprechenden Aufruf. Der Vorstoß dazu liegt schon fast drei Monate zurück. Anfang November hatten die Initiatoren dem Parteivorstand mehr als 4.000 Unterschriften übergeben. Damit war die Schwelle von mindestens einem Prozent der Mitgliederschaft erreicht und hätte es richtig losgehen können mit der Sammelei. „Erfolgreich“ wäre das Begehren, sobald ein Fünftel aller Mitglieder mitziehen.

Aber die Führung im Berliner Willy-Brandt-Haus hatte es nicht allzu eilig in Sachen innerparteilicher Demokratie, womit sich prompt eine Ahnung der Antragsteller bewahrheiten sollte. Die hatten schon ganz am Anfang davor gewarnt, das Anliegen „durch Verfahrensfragen kleinzureden und auf die lange Bank zu schieben“. Jedenfalls bestand die Chefetage penibelst auf Einhaltung aller Formalitäten. Dadurch erfolgte der Start der Abstimmung erst am 23. Dezember, wobei das Prozedere von da an innerhalb von drei Monaten über die Bühne gehen muss. Irgendwie dumm gelaufen: Denn bis dahin hat sich das Thema aller Voraussicht nach bereits erledigt. Planmäßig wird der Bundestag das fragliche Gesetz Anfang März verabschieden und der Bundesrat drei Wochen später den Deckel draufmachen. Man stelle sich vor, die Sozis stürmten kurz darauf nach vorne und proklamierten: „Stopp! Wir wollen das doch gar nicht!“ Das wäre ein Spaß.

Bärbel gegen Basis

Die BILD-Leser durften schon zum Jahresende lachen. „Parteispitze trickst Kritiker aus: Die Luftnummer der SPD-Rebellen beim Bürgergeld“, titelte da das Springer-Blatt und lieferte das passende Bild dazu. Innig herzen sich darauf die beiden Parteivorsitzenden: Lars Klingbeil und Bärbel Bas, ihres Zeichens Bundesfinanzminister und Bundesarbeitsministerin. Man erinnert sich: Bas war es, die sich anfangs betont renitent gegeben hatte angesichts des maßgeblich durch die Union forcierten Projekts, die Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose weiter zu verschärfen; und die sich vor sieben Wochen beim Juso-Kongress in Rosa-Luxemburg-Pose als Kapitalistenschreck präsentierte und auf die „Herren im Maßanzug“ schimpfte, gegen die „wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen“. Wer hätte gedacht, dass die wackere Bärbel zum selben Zeitpunkt eifrig gegen die eigene Parteibasis kämpft, um ihr Gesetzeswerk gegen leidige Weltverbesserer zu verteidigen.

Am heutigen Donnerstag behandelt der Deutsche Bundestag das fragliche „13. Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch“ in erster Lesung. Als federführende Ministerin hat Bas keinesfalls das Schlimmste verhindert, was regierende Sozialdemokraten seit Langem als ihren einzig verbliebenen Daseinszweck begreifen. Vielmehr markiert ihr Gesetz ein historisches Rollback, nicht bloß zurück in die Zeit vor dem Bürgergeld. Es stellt sogar die Hartz-IV-Regelungen in den Schatten, die die SPD als Teil der Ampelkoalition eigentlich ein für alle Mal überwinden wollte. Getilgt wird nicht nur der Name Bürgergeld, der den Betroffenen wenigstens ein Stück weit Würde und das Gefühl zurückgeben sollte, gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft zu sein. Auch in puncto Versorgung geht es alsbald noch rauer zu, wenn die staatliche Unterstützung nur mehr als „neue Grundsicherung“ daherkommt, oder eben nicht.

Ab auf die Straße

Denn wer künftig nur einmal ein Arbeitsangebot ausschlägt, kann sofort mit Totalsanktion belegt werden, das heißt der Streichung der kompletten Regelleistung. Bisher gilt das erst ab der zweiten Ablehnung. Kein Geld mehr soll es auch dann geben, sobald drei Termine beim Jobcenter verpasst werden. Nach dem vierten Mal können außerdem die Kosten der Unterkunft gestrichen werden. Für die Gründerin des Vereins Sanktionsfrei, Helena Steinhaus, ist das „kalkulierter Verfassungsbruch“. Die Regierung wisse um die einschlägigen Urteile aus Karlsruhe, mit denen viele der mit Hartz-IV erfolgten Grundrechtsverstöße gerichtlich gekippt wurden, erläuterte sie im Interview mit der Frankfurter Rundschau (FR). Jetzt aber konstruiere man eine „Nicht-Erreichbarkeits-Fiktion, die eigentlich nachgewiesen werden muss, die in dem Sinne aber nicht nachgewiesen sein kann“. Dadurch würden Menschen „in die Obdachlosigkeit sanktioniert“. Diese Sorge teilen Sozial- und Mieterverbände. Sie warnen nicht nur vor einem weiteren Anstieg der Wohnungslosigkeit, sondern zudem vor steigenden Kosten bei den Kommunen durch Bereitstellung und Unterhaltung von Notunterkünften.

Neu auch: Während bisher die Miete im ersten Jahr auch dann vom Amt übernommen wird, wenn sie zu hoch ist, wird künftig beim Anderthalbfachen der lokal angemessenen Mietobergrenze gedeckelt. Was darüber hinausgeht, muss aus dem Regelbedarf gedeckt werden, andernfalls steht der Zwangsumzug an. Zudem sollen die Betroffenen auf eigene Faust im Falle ungebührend hoher Kosten aktiv werden. In diesem Fall müssten sie ihrem Vermieter gegenüber eine sogenannte Rüge aussprechen. Nach Angaben von Mietervereinen wagen selbst Mieter ohne staatliche Unterstützung diesen Schritt nur sehr selten aus Angst, ihre Wohnung zu verlieren.

„Ein Risiko, das für Empfänger der Grundsicherung noch existenzbedrohender erscheinen dürfte“, hielt zuletzt der Südkurier fest.

Weg mit dem Ersparten

Selbst auf Seiten der Immobilienwirtschaft fürchtet man „unerwartete Nebenwirkungen“. Bisher sind Bürgergeld-Empfänger eine „sichere Bank“ für Vermieter, weil die Kosten der Unterkunft (KdU) automatisch vom Staat beglichen werden. Die neuen Regeln drohten dagegen zu einer zusätzlichen Belastung des Wohnungsmarktes zu werden, schrieb am Montag das Branchenportal Immowelt.de. Vermieterverbände rechneten mit einem Ketteneffekt: „Wenn Mietausfälle zunehmen, könnte die Bereitschaft sinken, an Menschen mit geringem Einkommen zu vermieten – und das in einem Markt, in dem günstiger Wohnraum ohnehin knapp ist.“ Nach einer Hochrechnung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) haben schon heute bundesweit über eine Million Menschen keine feste Bleibe. Kennt Bas die Misere nicht?

Die Sozialministerin rühmt sich damit, „bis an die Grenze dessen, was verfassungsrechtlich zulässig ist“, zu gehen. Zum Beispiel will sie die Karenzzeit bei der Berücksichtigung von Schonvermögen abschaffen. Aktuell dürfen Bürgergeld-Empfänger im ersten Jahr Rücklagen bis zu 40.000 Euro und weitere 15.000 Euro für Lebenspartner einbehalten. Damit will Schwarz-Rot Schluss machen. Überdies sollen die Sätze vom Lebensalter abhängen. Bis zum 30. Geburtstag sind es 5.000 Euro, bis zum 40. Geburtstag 10.000 Euro, bis zum 50. Geburtstag 12.500 Euro und nach dem 50. Geburtstag 20.000 Euro.

Alles ist zumutbar

Als zumutbare Jobs gelten demnächst auch befristete und ungenügend bezahlte Arbeitsstellen und Tätigkeiten, für die die Betroffenen keine Ausbildung absolviert haben. Da der „Vermittlung in Arbeit“ Priorität einräumt wird, haben Betroffene kaum noch Verhandlungsspielraum gegenüber ihren Sachbearbeitern, geschweige denn ihren Arbeitgebern. Sie müssen in jeden noch so sauren Apfel beißen. Besonders perfide: Eltern, auch Alleinerziehende, müssen einen Job oder eine arbeitspolitische Maßnahme annehmen, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Nach geltendem Recht liegt die Grenze beim Alter von drei Jahren. Alles in allem bilanziert Steinhaus von Sanktionsfrei: „Man dreht nicht nur zurück, sondern es wird ja schlimmer als zu Hartz-IV-Zeiten (…). Dabei hat man Hartz-IV ja nicht umsonst abschaffen wollen – es hat nicht funktioniert.“

Zur Frage der Verhältnismäßigkeit: Die Abschaffung des Bürgergelds war der Wahlkampfschlager von CDU/CSU. Insbesondere im Sommerloch des Vorjahres beherrschte das Thema die Schlagzeilen. Wiederholt schoss Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gegen sogenannte Arbeitsverweigerer und rechnete mit einem Sozialstaat ab, den sich Deutschland angeblich nicht mehr leisten könne. Dabei beläuft sich der Kreis der sogenannten Totalverweigerer nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf unter ein halbes Prozent der arbeitsfähigen Bürgergeldempfänger. Übers Jahr 2024 hinweg ergingen demnach für rund 23.000 Menschen entsprechende Leistungsminderungen. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag die Zahl derer, denen zwischen April 2024 und Juni 2025 die Leistungen komplett gestrichen wurden, in einem „niedrigen zweistelligen Bereich“, also wohl unter der Marke von 50.

Spareffekt nahe null – oder darunter

Was sollte eine Reform des Systems nicht alles an Segnungen bringen? CDU-Mann Thorsten Frei tönte einst davon, eine Million Erwerbslose zurück auf den Arbeitsmarkt zu holen und so 30 Milliarden Euro einzusparen. Kanzler Merz fabulierte von zehn Milliarden Euro, sein Generalsekretär Carsten Linnemann von 15 Milliarden Euro. Zuletzt war immerhin noch von fünf Milliarden Euro die Rede. Und nun? Laut Gesetzentwurf rechnet das Arbeitsministerium nur mehr mit Minderausgaben von knapp 400 Millionen Euro – gestreckt über vier Jahre. Im Vortext zum Gesetz steht immerhin etwas von jährlich 850 Millionen Euro, jedoch unter der Prämisse, dass die Zahl der Regelleistungsberechtigten um 100.000 sinkt. Offenbar hält Bas das für kein realistisches Szenario, womit sie richtigliegt. Die Erwerbslosenzahlen gehen seit Monaten nur in eine Richtung: nach oben. Identisch verhält es sich mit den Firmenpleiten. Man kann jetzt schon sicher sein, dass die „neue Grundsicherung“ bei anhaltender Wirtschaftsflaute noch mehr Geld kosten wird als das Bürgergeld.

Lohnend ist das Projekt aus Sicht der Neoliberalen trotzdem. Wer keine Arbeit hat, hat auch kein Mitleid, keine Würde und Rechte verdient, lautet ihr Mantra. Mehr Schikane gegen die ganz unten macht auch die gefügiger, die noch darüber stehen – und bescheidener, wenn es um die Frage ihrer Bezahlung geht. Letztlich dreht sich alles um Umverteilung und darum, dass man die Menschen gegeneinander ausspielt und die Spaltung der Gesellschaft vertieft. Und wie immer geht die SPD bei all dem voran, mit Bauschmerzen zwar, aber in bester staatstragender Manier.

Aber könnte die Basis ihrer Parteispitze nicht doch die Tour vermasseln? Mit einem verspäteten, aber geglückten Bürgerbegehren? Ach was! Bindend wäre das Votum gemäß Statuten sowieso nicht – wie so ziemlich alles, was von sozialdemokratischem Herzen kommt. Neuerdings trommelt die SPD für eine gerechte Besteuerung von „Super-Erben“. Jede Wette, dass das nix wird.

Titelbild: DesignRage/shutterstock.com

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Unsere Politiker sollten lieber die globale Stromarmut bekämpfen, anstatt den Klimawandel

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Cfact, Ronald Stein , Jimmie Dollard, 7. Januar 2026

Es ist enttäuschend, dass die Regierungen der wohlhabenderen Länder sich für die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie entschieden haben, um mit Steuergeldern finanzierten Strom zu erzeugen und damit politische Vorgaben und Subventionen zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist unethisch gegenüber der gesamten acht Milliarden Menschen umfassenden Weltbevölkerung und eine Beleidigung für die Steuerzahler dieser reichen Länder.

Anstatt auf die zuverlässigsten und kontinuierlichen Stromquellen wie Kernkraft, Wasserkraft, Kohle oder Erdgas zu setzen, investieren reichere Länder mit Steuergeldern in die unzuverlässigste und unbeständigste Stromerzeugungsmethode: wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen. Offensichtlich wählen reichere Länder die teuersten Wege der Stromerzeugung, während Menschen in Armut nicht einmal das Nötigste haben, um sich selbst zu subventionieren.

Im Bestreben nach Klimaneutralität haben sich westliche Regierungen verpflichtet, zuverlässige fossile Kraftwerke abzuschalten, die als Reserve für Wind- und Solarenergie unerlässlich sind. Sollten diese Abschaltungen wie geplant erfolgen, drohen Stromausfälle, Netzzusammenbrüche und schwere Schäden.

Die westliche Welt hat Billionen von Dollar in unzuverlässige Wind- und Solarenergie investiert, um verlässliche Stromquellen zu ersetzen. Wind- und Solarenergie decken jedoch immer noch weniger als 10 % des weltweiten Strombedarfs. Nun sollen weitere Billionen investiert werden, um fossile Brennstoffe zu eliminieren. Dies ist unmöglich, da Wind- und Solarenergie unzuverlässig sind und zwar Strom erzeugen können, aber außerdem nicht die 6.000 Produkte und Kraftstoffe ersetzen können, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Diese verschwendeten Billionen von Dollar könnten besser genutzt werden, um Millionen von Menschenleben zu retten und Milliarden von armen Menschen aus der Energiearmut zu befreien.

Die Welt lässt sich in reiche und arme Länder unterteilen; in solche mit zuverlässiger Stromversorgung und solche ohne. Moderne Gesellschaften sind auf Strom angewiesen. Um das zu verstehen, stellen Sie sich Ihr Leben nach einem plötzlichen Stromausfall vor.

  • Die Häuser hätten weder Licht, Fernseher, Handys, Kochmöglichkeiten, Kühlschränke, Computer noch Heizung oder Klimaanlage.
  • Die Häuser würden im Winter zufrieren und im Sommer unerträglich heiß werden.
  • Das dringlichste Problem für die Bevölkerung wäre der Wasserverlust, da die Wasseraufbereitungsanlagen mit Strom betrieben werden.
  • Menschen können nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben, und sie können weder duschen, noch ihre Hände waschen oder die Toilette spülen.

In einer Stadt ohne Strom:

  • Da keine Geschäfte geöffnet sind, gibt es auch kein Essen.
  • Die Zapfsäulen funktionieren nicht, die Kreditkarten funktionieren nicht.
  • Die Ampeln funktionieren nicht; gar nichts funktioniert.
  • Stellen Sie sich Hochhauswohnungen ohne Licht, Wasser, Klimaanlage oder Aufzüge vor, und mit Toiletten, die nicht spülen.

Es wäre katastrophal, wenn eine moderne Gesellschaft den Strom verlöre, aber die Zahl der Menschen OHNE Stromanschluss lag im Jahr 2024 bei etwa 730 Millionen.

  • Die Menschen in Armut brauchen und wollen dringend Elektrizität, um sich aus der Armut zu befreien.
  • Die Armen wollen das, was wir haben: zuverlässigen Strom, um all die wunderbaren Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen zu können, die die Menschen in reichen Ländern genießen.

Armut bedeutet:

  • Mangelernährung, schlechter Gesundheitszustand, geringere Lebenserwartung, minimale Bildung und andere Gefahren.
  • Die Kindersterblichkeit in Afrika ist 14-mal höher als in Europa.
  • Eine weitere Folge der Armut: Über drei Millionen Menschen sterben jährlich an Lungenkrankheiten, die dadurch verursacht werden, dass 2,1 Milliarden Frauen über offenem Feuer mit Holz, Holzkohle, Ernterückständen, Abfällen oder Dung kochen.

Drei Millionen Tote durch Lungenkrankheiten in Armutsgebieten – das ist doch nur eine Zahl, oder? Stalin sagte einst: „Ein einzelnes Leben ist eine Tragödie, eine Million Leben sind nur eine Statistik.“ Doch betrachten wir die drei Millionen einmal im Kontext. Wenn es in reichen Ländern zu einem tragischen Flugzeugabsturz mit mehreren Toten kommt, beherrscht das tagelang die Schlagzeilen und löst gründliche Untersuchungen aus.

Weltweit sterben jährlich mehr Menschen in Armut durch das Kochen über offenem Feuer, als bei einem Flugzeugabsturz mit 320 Passagieren – stündlich und an jedem Tag des Jahres – ums Leben kämen. Natürlich sollte die Welt das nicht hinnehmen, dennoch sterben jährlich drei Millionen Menschen durch das Kochen über offenem Feuer.

Weitere Analogien, um die drei Millionen Todesfälle jährlich in Relation zu setzen:

  • Das sind mehr Todesfälle pro Jahr als durch alle Naturkatastrophen des 21. Jahrhunderts zusammen.
  • Drei Millionen sind auch das Zehnfache der Todesopfer, die der gesamte russisch-ukrainische Krieg verursacht hat (die höchste Schätzung liegt bei 300.000).
  • Tragischerweise sterben fast ebenso viele, drei Millionen Menschen, in Armut an übertragbaren Krankheiten, die durch unsicheres Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht werden.

Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödien muss die Weltgemeinschaft – bestehend aus allen Ländern, Stiftungen, Finanzinstitutionen und Unternehmen – erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Ärmsten der Welt Zugang zu Flüssiggasherden, sauberem Wasser und Strom zu verschaffen. Die Bereitstellung von Flüssiggasherden könnte schneller und mit geringerem Kostenaufwand erfolgen; daher sollte dies parallel zum Ausbau der Stromversorgung geschehen.

Die meisten afrikanischen Länder verfügen über gute fossile Brennstoffreserven, warum haben die Afrikaner dann keinen Strom? Ein Grund dafür ist neben der Armut, dass westliche Regierungen und ein loses Netzwerk von Finanzinstitutionen, darunter die UN und die Weltbank, seit mindestens fünf Jahrzehnten die Finanzierung fossiler Brennstoffsysteme in Entwicklungsländern blockieren.   Auf dem Afrika-Gipfel in Washington Anfang des Jahres sagte Minister Chris Wright:

  • „Westliche Länder wie die Vereinigten Staaten haben Afrika jahrelang schamlos eingeredet, Kohle sei schlecht und man solle sie nicht entwickeln. Das ist schlichtweg Unsinn, absoluter Unsinn… Kohle hat unsere Welt verändert und verbessert, die Lebenserwartung erhöht und neue Chancen geschaffen, und Kohle wird weltweit noch Jahrzehnte lang die wichtigste Energiequelle sein. Das ist keine Politik, das ist kein Wunsch, das ist einfach die Realität.“

Weltweit verbrauchen drei Milliarden Menschen jährlich weniger Strom, als für den Betrieb eines Standardkühlschranks nötig ist; viele stehen nur einem Zehntel davon zur Verfügung.  Die begrenzte Verfügbarkeit von Strom war ein großer Fortschritt, da sie Kommunikation und grundlegende Beleuchtung ermöglicht hat, reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Industrie zu unterstützen.   Armutsbekämpfung erfordert Arbeitsplätze, Arbeitsplätze erfordern Industrie, und diese wiederum erfordert billigen und zuverlässigen Strom.

Überraschenderweise besitzen diese armen Menschen Handys und sind sich daher der Vorteile von Elektrizität in der entwickelten Welt bewusst. Sie sind fest entschlossen, ebenfalls Zugang zu erhalten. Diese große Nachfrage hat einen riesigen Strommarkt in den Entwicklungsländern geschaffen. Elektrizität wird dringend benötigt, daher müssen zunächst fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdgas genutzt werden, doch die Kernenergie sollte so schnell wie möglich einbezogen werden.

Laut Weltbank leben derzeit 720 Millionen Menschen in extremer Armut, definiert als weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Um die Armut zu bekämpfen, brauchen wir Arbeitsplätze, und gute Industriearbeitsplätze erfordern günstigen und zuverlässigen Strom.

Reiche Länder sollten aufhören, auf die unzuverlässigste und weder kontinuierliche noch verlässliche Stromerzeugung durch wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen zu setzen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zu verbessern, die in Armut leben. Diese positive Entwicklung für die gesamte Menschheit wird die Nachfrage nach und damit den Energiebedarf für alle konventionellen Produkte und Dienstleistungen – von Heizung und Kühlung bis hin zu Transport, Gesundheitswesen und vielem mehr – erheblich steigern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei America Out Loud.

https://www.cfact.org/2026/01/07/attacking-global-electricity-poverty/

Der Beitrag Unsere Politiker sollten lieber die globale Stromarmut bekämpfen, anstatt den Klimawandel erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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