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Patriots Owner Robert Kraft Left Out of Pro Football Hall of Fame Inductees for 2026

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New England Patriots owner Robert Kraft did not make the cut for the list of 2026 inductees for the Pro Football Hall of Fame, a report says.

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Neue Zwischenfälle auf See: Iranische Drohne abgeschossen, US-Tanker bedrängt

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Vorschau ansehen Im Arabischen Meer und der Straße von Hormus gibt es kleine Scharmützel zwischen den USA und dem Iran: Eine Drohne wurde abgeschossen, ein US-Öltanker von iranischen Revolutionsgarden bedroht. Nachbarländer betätigten sich als Vermittler des Konflikts.
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3. Februar: Gesundheitsschäden durch Windkraftanlagen | X-Büros in Paris durchsucht | Rüpel in Kitas

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Dem Zeitmangel zum Trotz: Fünf effektive Übungen für Zwischendurch

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Vorschau ansehen Wir müssen nicht viele Stunden im Fitnessstudio verbringen, um effektiv zu trainieren. Laut dem Ergotherapeuten Kevin Shelley reichen bei einem vollen Terminkalender bereits fünf kurze Übungen für ein großartiges Work-out aus.
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„Mobilitätsabkommen“ Kommt die nächste Masseneinwanderung bald aus Indien?

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Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, der indische Premierminister Narendra Modi und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU): freuen sich über das EU-Indien-Abkommen, doch eine Masseneinwanderung droht. Foto: picture alliance / ROPI | Sierakowski/EU

Erst Friedrich Merz, dann Ursula von der Leyen: Nach den Besuchen der Spitzenpolitiker in Indien ist neben einem Handelsabkommen auch ein „Mobilitätsabkommen“ auf den Weg gebracht worden. Auf JF-Anfrage äußert sich die Kommission und nennt Details.

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Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas)

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Der Wintersturm Fern hat das Land im Griff, verwandelt Straßen in eisige Gefahrenzonen und Landschaften in gefrorene Welten. Von frischem Frost in Georgia über schwere Schneefälle in Texas bis hin zu gefrorenen Springbrunnen in New York hat der Sturm landesweit seine Spuren hinterlassen.
https://weather.com/news/weather/video/winter-storm-fern-sights-sounds-impacts
Master Resource, Von Robert Bradley Jr., 26.01.2026
Anmerkung der Redaktion: Die aktuelle Kältewelle („Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie braucht?“) bietet Anlass für einen Rückblick auf das texanische Stromdebakel vom Februar 2021. Dieser Beitrag von Robert Bradley mit dem Titel „ Wind, Solar und der große texanische Stromausfall: Schuldig im Sinne der Anklage “ wurde ursprünglich vom Institute for Energy Research veröffentlicht. Stand gestern 17 Uhr deckten Erdgas und Kohle etwa 75 Prozent des texanischen Strombedarfs (ERCOT-Übersicht) und Wind-/Solarenergie 17 Prozent (gegenüber 50 Prozent der Nennkapazität).

„Die zentrale Planung für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu dem Fiasko aller Fiaskos. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.“

Elektrizitätsexperten der University of Texas in Austin haben kürzlich den großen Stromausfall in Texas im Februar 2021 erneut untersucht. Der Meinungsbeitrag mit dem Titel „ Zwei Jahre nach dem historischen Kälteeinbruch ist Texas zunehmend anfällig für Kälteeinbrüche – und es gibt mehr Lösungen als nur den Bau von Kraftwerken “ ( The Conversation ) verteilt die Schuld und empfiehlt mehr staatliche Planung, nicht weniger.

Die Autoren wollen das Wind- und Solarenergie den Markt weiterhin dominieren und den Verbrauch in Haushalten und Unternehmen (über „smart meters“ Stromzähler) regulieren, um das Stromnetz zu entlasten. Doch das führt unweigerlich zu Eingriffen in die Privatsphäre, Unannehmlichkeiten, Ärger und Konflikten. Dabei wird die logische Alternative der Privatisierung des staatlichen Stromnetzes außer Acht gelassen, um die richtigen Anreize für eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu schaffen.

Derzeit wird das Stromnetz, das 90 Prozent des Bundesstaates abdeckt, vom staatlichen Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) verwaltet. Die Stromzufuhr und -abfuhr werden durch 1.500 Seiten an Regeln und Vorschriften geregelt [Zugang nur nach Anmeldung]– und weitere werden folgen, wenn es nach den „Experten“ und „Planern“ geht.

Politisch korrekte Fehlinterpretation

„Als Energieforscher mit Sitz in Texas haben wir die letzten zwei Jahre größtenteils damit verbracht, zu analysieren, warum der Staat so unvorbereitet auf dieses Ereignis war und wie er es besser machen kann“, beginnt die Studie. Michael Webber et al. fahren fort :

Eine häufige, reflexartige Reaktion auf Katastrophen, die großflächige Stromausfälle verursachen, ist die Forderung nach dem Bau von mehr „sicheren“ Kraftwerken – solchen, die Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas nutzen und so ausgelegt sind, dass sie rund um die Uhr Strom liefern können. Doch Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär ausfallen.

Daher:

Wir halten es für wichtig, über den bloßen Bau weiterer Kraftwerke hinauszudenken. Unsere Ergebnisse zeigen andere Lösungen auf, die sauberer, kostengünstiger und schneller umzusetzen sind.

Die Strategie „sauberer, billiger und schneller“ ist extrem restriktiv und beinhaltet interne Nachfragesteuerungsprogramme (deren genaue Ausgestaltung noch aussteht). In dieser Welt der Technik, in der Menschen – wie Adam Smith schon vor Jahrhunderten warnte – nur „verschiedene Figuren auf einem Schachbrett“ sind, läuft etwas schief.

Die Autoren behaupten, die zu nutzenden politischen Energien – die verwässert, intermittierend und somit nicht wettbewerbsfähig sind – seien irgendwie günstiger: „Das rasante Wachstum der Wind- und Solarenergieerzeugung in Texas hat den Verbrauchern des Bundesstaates Milliarden von Dollar gespart und gleichzeitig ländlichen Grundbesitzern und Kommunen hohe Gewinne beschert.“ Doch die US-Steuerzahler tragen einen großen Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie, und alle Einwohner des Bundesstaates zahlen eine monatliche Gebühr, um die Kosten des 7 Milliarden Dollar teuren CREZ-Übertragungsnetzes für erneuerbare Energien zu decken. Hinzu kommen noch lokale und staatliche Steuervergünstigungen .

Es ist eine Rückkehr zum sanften Energiepfad von Amory Lovins aus den 1970er Jahren zurück. Zuverlässige, vom Verbraucher gewählte und steuerneutrale Elektrizität wird durch wetterabhängige Energiequellen ersetzt. Die Nutzung wird eingeschränkt, um Lücken und Unzuverlässigkeiten auf der Angebotsseite zu kaschieren.

Erneuerbare Energien waren der Übeltäter

Die politisch korrekte Interpretation weicht den unbequemen Fragen aus und vermeidet die notwendige Analyse, um die tieferliegenden Ursachen des schwersten Stromausfalls der Geschichte zu ergründen. Der zentrale Fehler liegt darin, sich auf die Daten zu konzentrieren, ohne das „Warum“ zu verstehen. Was im Februar 2021 geschah, war ein lange vorhergesagter „perfekter Wintersturm“. Es gab Präzedenzfälle in den Wintern 1989 und 2011, und er hätte vorhergesehen und bewältigt werden müssen.

Die Aussage „Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär scheitern“ ignoriert Anreize und Opportunitätskosten, Wirtschaftswissenschaften 101.

Hier ist der Grund und die Antwort, mit ganz anderen politischen Implikationen: Die unzuverlässigen Energiequellen verursachten die gewollte Minderleistung der zuverlässigen. Wie ich vor fast zwei Jahren in „ Erneuerbare Energien: Marktversagen bei Erdgas in Texas “ erläuterte:

Erneuerbare Energien, die teilweise mehr als ein Viertel der texanischen Stromerzeugung lieferten, waren zum Höhepunkt der Krise nahezu verschwunden . Doch es gibt einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Steuervergünstigungen und Vorrang Einspeisung der Windenergie beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Gas- und Kohlekraftwerke erheblich.

Ich zitierte einen Artikel der Houston Chronicle mit dem Titel „ Hohes Risiko, geringe Rendite treiben den Wandel weg von der Stromerzeugung “ (14. März 2021). Darin wurde die Frage gestellt: „Wie konnte es so weit kommen, dass mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Texas ausfiel?“ Was die Branchenkenner wussten (aber externe „Experten“ scheinbar nicht wissen wollen), wurde in diesem einen einfachen Artikel enthüllt:

Das Versagen so vieler Kraftwerke während des brutalen Winterwetters, das letzten Monat durch Texas fegte, war vielleicht das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und ist das Resultat einer unabhängigen Energiewirtschaft, die darum kämpft, Gewinne zu erzielen, die Wall Street zufriedenzustellen und das Vertrauen von Kreditgebern und Investoren zu erhalten.

Und warum wurden die zuverlässigen Anlagen unzuverlässig?

Kreditgeber und Investoren haben sich geeinigt. Laut dem Electric Reliability Council of Texas (ERC), dem Netzbetreiber des Bundesstaates Texas, wurde in Texas seit 2017 kein größeres neues Kraftwerk mehr gebaut – Wind- und Solaranlagen ausgenommen. Damals stellte das in Chicago ansässige Unternehmen Exelon zwei Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 1.100 Megawatt fertig. Ein Grund dafür: Die Finanzierung von Projekten, die Hunderte von Millionen Dollar kosten können, ist zunehmend schwieriger geworden.

Fortsetzung:

„Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie viel Gewinn Gaskraftwerke jährlich erwirtschaften können“, sagte Travis Miller, Aktienstratege für Energie und Versorgung bei Morningstar Securities Research. „Investoren finanzieren Projekte in der Regel nicht, wenn sie nicht davon überzeugt sind, dass diese stabile Cashflows generieren können.“

Das Gesamtergebnis:

Die Unternehmen haben unterdessen ihre Investitionen in die Stromerzeugung nicht nur verlangsamt oder eingestellt. Sie haben Kraftwerke verkauft und stillgelegt, um sich auf margenstärkere Geschäftsbereiche wie den Stromvertrieb zu konzentrieren.

Phantomkapazitäten – also frühzeitig stillgelegte Gas- und Kohlekraftwerke sowie geplante Neubauten – wurden zu einem entscheidenden Zeitpunkt übersehen. Mangelhaft gewartete Anlagen waren eine weitere Folge der gesunkenen Gewinnmargen wegen staatlich geförderter, angeblich kostengünstiger Wind- und Solarenergie. Es gab noch weitere Gründe ( hier und hier ), die eher auf staatliches Handeln als auf freie Märkte hindeuten.

Fazit

Unzuverlässige Kapazitäten, die niemals hätten gebaut werden dürfen, verdrängten die zuverlässigen – ganz im Sinne der „ magischen Denkweise “ der politischen Entscheidungsträger. Sturm Uri war nicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sondern der Moment, der offenbarte, wie schwerwiegend die Lage bereits war.

Der eingeschlagene Weg ist das Gegenteil dessen, was die Autoren der UT Austin empfehlen. Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher sollten nicht länger staatlich gefördert werden. Das derzeit von ERCOT betriebene Stromnetz sollte privatisiert und die obligatorischen Übertragungsvorschriften aufgehoben werden. Drittens sollten der Franchiseschutz und andere Regulierungen für „öffentliche Versorgungsunternehmen“ für das privatisierte Netz aufgehoben werden; ein entsprechendes Programm wird an anderer Stelle beschrieben .

Die zentrale Planwirtschaft für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu einem Fiasko. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.

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Anhang: Weitere MR-Artikel zum Stromausfall in Texas

https://wattsupwiththat.com/2026/01/26/storm-ferm-remember-uri-centrally-planned-electricity-transition-in-texas/

Ergänzung

Smart Meter

Das sind digitale Stromzähler, die sukzessive die alten Analog Zähler ablösen. Diese können – sofern ein „Gateway“ vorhanden ist, mit dem Internet verbunden werden. Damit kann der Netzbetreiber die Zähler fern-ablesen. Sind weitere Zusatzgeräte eingebaut (bei größeren Anlagen), kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr ferngesteuert schalten, z.b. einspeisende Solaranlagen bei Bedarf abschalten. Aber bei Strommangel können auch Verbraucher gezielt abgeschaltet werden, Beispiel Wärmeöfen oder Kühlhäuser – natürlich nur für eine vorher festgelegte Dauer.  Das Ganze ist vielleicht interessant für Kunden mit eigener Solaranlage und Batteriespeicher.

https://www.enpal.de/strom/smart-meter

Smart Meter in Deutschland

Der Bundestag plant einen Monopol-Eingriff bei Smart Metern, was laut einem Gutachten gegen EU- und Verfassungsrecht verstößt. Energiekonzerne blicken besorgt auf die Auswirkungen.

Bis 2032 soll in allen Haushalten ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) installiert sein. Zuständig für diesen sogenannten Smart-Meter-Rollout sind die ortsabhängigen Verteilernetzbetreiber. Haushalte können hierfür jedoch auch andere Messstellenbetreiber beauftragen. Noch. Denn der Zehn-Punkte-Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht vor, dass künftig nur noch die Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout zuständig sind.

Dieser Passus würde allerdings gegen das EU- und Verfassungsrecht verstoßen, wie ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Raue zeigt, über das „Table.Briefings“ berichtet. Das Gutachten wurde von mehreren Energieunternehmen wie Enpal, Lichtblick, Octopus Energy und Techem beauftragt. Diese Konzerne sind selbst als sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber am Markt tätig.

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101102084/smart-meter-monopol-rechtswidrig-gutachter-warnt.html

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Das EnBW-Debakel als Spiegelbild der scheiternden Energiewende

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Millardenverlust und Offshore-Ausstieg. Wie in Baden-Württemberg Landkreise, Sparkassen und sogar die evangelische Landeskirche für ein politisches Energieabenteuer bluten müssen – und welche Rolle der grüne Finanzminister Danyal Bayaz dabei spielt.

von Holger Douglas

Die Nachricht schlug im baden-württembergischen Energiekonzern EnBW und im politischen Stuttgart ein wie eine Bombe: Der Energieversorger aus Karlsruhe musste rund 1,2 Milliarden Euro abschreiben, nachdem er sich aus zwei geplanten Offshore-Windpark-Megaprojekten vor der Küste Großbritanniens zurückgezogen hatte. Die Projekte „Mona“ und „Morgan“, gemeinsam mit BP geplant, galten als Prestigevorhaben und sollten den Beweis dafür liefern, dass die Energiewende auch ohne Kernkraft und Kohle funktionieren könne.

Doch dann blieb die staatliche Förderung aus. Nach mehreren Auktionen ohne Zuschlag zog EnBW die Reißleine. In der nüchternen Konzernmitteilung heißt es, steigende Kosten in der Lieferkette, gesunkene Großhandelspreise, höhere Zinsen und Projektumsetzungsrisiken hätten die Wirtschaftlichkeit zerstört. Im Klartext: ohne Subventionen keine Windräder. Offshore-Wind rechnet sich nicht – jedenfalls nicht ohne Steuergeld.

Die 1,2 Milliarden sind nun weg. Genau das macht den Vorgang hoch brisant. Denn EnBW hatte sich zuvor unter dem wohlklingenden Label „Netzausbau“ frisches Geld besorgt, nicht bei privaten Investoren, sondern bei Landkreisen, Kreissparkassen und sogar bei der evangelischen Landeskirche. Sie alle sind über das sogenannte Südwest-Konsortium mit 24,95 Prozent an TransnetBW beteiligt, dem Übertragungsnetzbetreiber der EnBW. Und sie tragen nun das Risiko mit.

Erstaunlich ruhig und gelassen fiel die politische Reaktion aus. Motto: Nun sind sie halt weg, die 1,2 Milliarden. Ein Sprecher des grünen Finanzministers Danyal Bayaz lobte den Rückzug als „verantwortungsvolle Entscheidung zur Begrenzung weiterer Risiken“. Das verwundert. Bayaz sitzt selbst im Aufsichtsrat der EnBW. Und mehr noch: Ohne seine Strategie wäre dieses Risiko nie so breit gestreut worden.

Denn der frühere Unternehmensberater Bayaz nutzte einen juristischen Hebel, den kaum jemand auf dem Schirm hatte. Seit 2001 sind Anstaltslast und Gewährträgerhaftung für Sparkassen offiziell abgeschafft, nachdem die EU sie als Wettbewerbsverzerrung untersagt hatte. Doch es gibt eine Ausnahme: Geschäfte der öffentlichen Daseinsvorsorge. Energieversorgung fällt darunter – und inzwischen auch der Klimaschutz. Das gilt heute als gängige Rechtsauffassung.

Genau hier setzte Bayaz an. Private Investoren wollten das Risiko des Netzausbaus nicht tragen. Also wurden öffentliche Institute mobilisiert: Sparkassen, Versicherungen, kirchliche Einrichtungen. Alles Akteure mit politischem Auftrag, langfristigem Anlagehorizont und mit staatlicher Rückendeckung inklusive. Formal haftet niemand unbegrenzt. Materiell aber wird das Risiko kollektiviert.

Über 30 Kreissparkassen sind am Südwest-Konsortium beteiligt. Jede von ihnen steht in enger Verbindung zu ihren Trägerkommunen. Damit wurde die Haftung horizontal ausgeweitet: Nicht mehr nur die an der EnBW beteiligten Landkreise, sondern zahllose Kommunen im ganzen Land hängen nun mit drin. Viele dürften gar nicht wissen, wie tief.

Noch im Mai 2023 feierte man das Geschäft. Der Präsident des Sparkassenverbands sprach von „historischer Bedeutung“. Die Sparkasse Zollernalb erklärte stolz, man leiste einen „wertvollen Beitrag zur Energiewende“. Heute zeigt sich: Das war kein Beitrag, sondern ein Risikotransfer.

Im Landtag wächst nun der Unmut. Die FDP verlangt Aufklärung, ob der Milliardenverlust absehbar war, als EnBW frisches Kapital einwarb. Die AfD kündigt einen Untersuchungsausschuss an. Von „politisch gedecktem Zockertum“ ist die Rede.

Das alles fällt nun auch der CDU auf die Füße. Sie ist über kommunale Beteiligungen tief in die EnBW-Struktur eingebunden, hat die politisierte Unternehmensführung mitgetragen und kritische Fragen vermieden. Manuel Hagel, Spitzenkandidat und neuer Hoffnungsträger der CDU im Südwesten, war zuvor Sparkassen-Filialleiter in Ehingen bei Ulm; höchst unwahrscheinlich, dass er von den windigen Geldflüssen oberschwäbischer Sparkassen und Banken nichts wusste. Jetzt ruft er dazu auf: „Wir werden mehr arbeiten müssen. Wir werden länger arbeiten müssen!“ Klar, 1,2 Milliarden sind noch eine Menge Geld, dafür muss schon mehr gearbeitet werden.

Die Grünen wiederum haben die Energiewende nie als technischen Umbau verstanden, sondern als moralisches Projekt. Gesicherte Leistung galt als politisches Übel. Die FDP schließlich lieferte das ökonomische Feigenblatt.

Der EnBW-Milliardenverlust ist damit kein Betriebsunfall. Er ist der erste Belastungstest eines Systems, das Risiken verschleiert, Verantwortung streut und Verluste sozialisiert. Noch liegt der Schaden bilanziell bei der EnBW. Doch die Logik dahinter ist längst weitergezogen – bis in die kommunalen Haushalte und kirchlichen Vermögensverwaltungen hinein.

Kein Wunder also, dass mittlerweile Panik bei den Aktionären herrscht. Denn das Abenteuer Energiewende zeigt jetzt sein wahres Gesicht: teuer, riskant – und am Ende zahlen andere. Sozialismus eben.

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Windkraftanlagen: Gericht sieht „eindeutige Ursache“ für gesundheitliche Folgen

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Vorschau ansehen Ein französisches Gericht hat erstmals bestätigt, dass Windkraftanlagen gesundheitliche Probleme verursachen können. Betroffene berichteten über Kopfschmerzen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Wissenschaft und Behörden sind weiterhin geteilter Meinung über die Ursachen und Langzeitfolgen.
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2. Februar: ADAC-Präsident tritt zurück | Wirtschaftswachstum durch Mehrarbeit | Geldstrafe für AfD-Politiker

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Europas Wind-Wette kollidiert mit der eisigen Realität der Energieversorgung

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Dieser Winter hat wieder einmal verdeutlicht, dass man sich auf Wind und Sonne zur Stromerzeugung nicht verlassen kann. Dennoch wird der Ausbau weiter vorangetrieben. Dies wird die Versorgungsprobleme jedoch nicht lösen.

Kürzlich erst kündigten neun europäische Länder an, gemeinsam 100 Gigawatt Offshore-Windkraft in der Nordsee aufzubauen. Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Irland, Norwegen, Island und Luxemburg feiern das Projekt als Schritt in Richtung Energiesouveränität. Tatsächlich ist es vor allem ein weiterer Beleg dafür, wie tief der politische Betrieb inzwischen in der grün-globalistischen Ideologie feststeckt. Denn Wind ersetzt keine gesicherte Leistung.

Während Europa seine Zukunft auf Windkraftwerke im Meer setzt, demonstrieren die Vereinigten Staaten unfreiwillig, wie ein Stromsystem unter Stress tatsächlich funktioniert. Eine außergewöhnliche Kältewelle zwang mehrere US-Regionen dazu, genau jene Energiequellen hochzufahren, die Europas Klima-Ideologen am liebsten abschaffen würden. In Neuengland stammte zeitweise bis zu 40 Prozent des Stroms aus Öl, während Wind und Solar gemeinsam kaum mehr als sechs Prozent beitrugen.

Auch Texas, oft als Musterfall der Energiewende missverstanden, bereitete sich frühzeitig auf massive Wind-Ausfälle vor. Bis zu 60 Prozent der installierten Windkapazität galten als gefährdet, Solar fiel im Schnee faktisch komplett aus. Die Folge war eine Fokussierung auf Gas, Kernkraft und auch Kohle. Grundlast zählt. Sie zählt immer, aber besonders in Extremsituationen. Gas, Kohle, Kernenergie und notfalls auch Öl liefern Strom unabhängig von Wetter, Tageszeit oder Ladezustand irgendwelcher Batteriespeicher. Wind und Solar tun das nicht.

In Europa weiß man das eigentlich. Deutschland etwa verfügt über große Braunkohlereserven, weigert sich aber aus ideologischen Gründen, sie langfristig zu nutzen. Gleichzeitig laufen Kohlekraftwerke wieder auf Hochtouren, sobald Kälte und Dunkelheit zuschlagen.

Weil Europa weder ausreichend eigene Ressourcen nutzt noch bereit ist, realistische Energiepolitik zu betreiben, wächst die Importabhängigkeit weiter. Besonders von den USA. Bereits im vergangenen Jahr stammten 57 Prozent der LNG-Importe der EU und Großbritanniens aus den Vereinigten Staaten. Rechnet man Pipelinegas hinzu, kam rund ein Viertel aller Gasimporte aus Amerika. Und das ist erst der Anfang.

Ab 2027 ist russisches Gas in der EU vollständig verboten. Eine Entscheidung, die wirtschaftlich selbstzerstörerisch ist und geopolitisch an Naivität kaum zu überbieten. Während Ungarn und die Slowakei vergeblich protestierten, kauften die EU-Staaten im selben Atemzug so viel russisches LNG wie nie zuvor. Die EU war zuletzt sogar der größte Abnehmer russischen Flüssiggases. Mit dem endgültigen Verzicht auf russisches Gas bleibt Europa jedoch kaum eine Alternative zur weiteren Abhängigkeit von US-LNG.

Noch mehr Windkraftwerke zu bauen, ist daher keine Lösung für Europas Energieproblem, sondern Teil des Problems selbst. Versorgungssicherheit entsteht nicht durch installierte Nennleistung, sondern durch gesicherte Verfügbarkeit. 100 GW an installierter Nennleistung mehr bringen nämlich gar nichts, wenn kein Wind weht.

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Fünfjahresplan: So will die EU Migration künftig steuern

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Vorschau ansehen Mit einer neuen Fünfjahresstrategie richtet die EU ihre Asyl- und Migrationspolitik neu aus. Die Kommission setzt auf stärkere Außengrenzen, engere Partnerschaften mit Drittstaaten und gezielte Fachkräftezuwanderung.
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Konflikt zwischen USA und Iran: Drohungen und auch Signale der Gesprächsbereitschaft

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Vorschau ansehen Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, warnte im Fall eines US-Angriffs vor einem „regionalen Krieg“. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erneut mit militärischer Gewalt gedroht. Gleichzeitig signalisierten beide Seiten Verhandlungsbereitschaft, um eine Eskalation zu vermeiden.
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Reiche unterzeichnet Absichtserklärung: Wasserstoff aus Saudi-Arabien soll über Rostock kommen

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Vorschau ansehen Künftig soll Wasserstoff aus Wüstenstrom deutsche Industrieanlagen antreiben. Einen wichtigen Schritt auf dem Weg dorthin haben die beteiligten Unternehmen in der saudischen Hauptstadt Riad gemacht.
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Ökologie von rechts Ohne Natur keine Heimat

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Blick auf die historische Altstadt von Naumburg, dahinter ein Windpark: Falscher Naturschutz zerstört offene Horizonte und so die Harmonie der Landschaft. Foto: JF

Naturschutz ist ein konservatives Thema. Statt die Grünen zu verlachen und demonstrativ den Bau weiterer Kohlekraftwerke zu fordern, wäre es an der Zeit, sich ernsthaft mit Ökologie zu beschäftigen. Ein Zwischenruf von Michael Beleites.

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Militär vs. Windräder: Windkraftwerke behindern die Luftraumaufklärung

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Militärs in immer mehr Ländern üben Kritik am Ausbau der Windkraft. Die Windkraftwerke stören die Radarsysteme zur Luftraumabwehr. In den Vereinigten Staaten, in Großbritannien und auch in Deutschland. Eine Gefahr für die nationale Sicherheit – und wahrscheinlich keine besonders gute Idee, wenn man unbedingt gegen Russland in den Krieg ziehen will.

Der Ausbau von Windkraftanlagen, insbesondere in der Nähe militärischer Radarstationen, stört die Aufklärung des Luftraums. Es kommt zu Reflexionen, Fehlechos und Abschattungen und damit zu massiven Beeinträchtigungen. Auch für den militärischen Tiefflug stellen die Windkraftwerke ein großes Problem dar. Das deutsche Bundesverteidigungsministerium und die Windkraftindustrie liegen im Dauerclinch.

Auch die Amerikaner haben ihre Probleme mit dem Windkraftausbau. Dort versucht man diese Störungen technisch zu reduzieren, weil die Verteidigungsfähigkeit darunter leidet. Updates bei den Radarsystemen gehören dazu. Denn die riesigen Offshore-Windkraftwerke sorgen auch für Probleme bei der Erkennung von Schiffen vor den großen Militärhäfen. Gleichzeitig hat die Trump-Administration auch unter Berufung auf die Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit den Offshore-Windparks die Rote Karte gezeigt.

In Großbritannien gibt es mittlerweile regelmäßig Auseinandersetzungen zwischen dem Militär, der Rüstungsindustrie und den Windenergieunternehmen. Denn auch die Briten kämpfen mit massiven Problemen durch die Windkraftwerke. Der Ausbau der Offshore-Windparks erschwert es dem britischen Militär, den Luftraum und das Meer rund um die britischen Inseln effektiv zu überwachen.

Doch während man zumindest in den Vereinigten Staaten auf politischer Ebene umdenkt, konnte sich das deutsche Verteidigungsministerium nicht gegen die Energiewende-Lobby durchsetzen. Auch ohne die Grünen in der Bundesregierung wird die katastrophale grüne Politik fortgeführt und durchgedrückt.

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Migration Die nächsten Afghanen kommen am Berliner Flughafen an

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Eine Boeing 737 Max 8 mit Afghanen an Board landet am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Mit einem von der Bundesregierung organisierten Charterflug sind 160 Afghaninnen und Afghanen nach Berlin gekommen.

Am Mittwoch landen 46 eingeflogene Afghanen in Berlin. Mehrere hundert warten noch in Pakistan auf ihre Ausreise in Richtung Deutschland. Die Lobbyorganisation Pro Asyl erhebt Vorwürfe gegen die Bundesregierung.

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Negativtrend Jahreswirtschaftsbericht: Nicht einmal wird „Kernkraft“ erwähnt – dafür 97mal „Klima“

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Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU) in der Bundespressekonferenz: Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 ist voller Klimadogmen und ohne echte Lösungen

Blanke Ernüchterung und eine erschütternde Perspektivlosigkeit. Die gedrosselte Konjunkturprognose des Bundeswirtschaftsministeriums hat Gründe. Ministerin Katherina Reiche fehlt der Mut und der Wille zu echten Lösungen. Eine Einordnung.

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Uran, Macht und Geopolitik: Der Niger zerlegt Europas Energiesicherheit

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Im Sahel zerbröselt gerade ein wichtiger Grundpfeiler der europäischen Energiesicherheit. Der Niger will sich nicht länger vom französischen Staatskonzern Orano ausbeuten lassen. Ein Siebtel der Uranversorgung Frankreichs steht auf dem Spiel.

Schon als Kolonialherren waren die Franzosen nicht sonderlich beliebt und auch heute noch gehören die französischen Ex-Kolonien in Afrika zu den ärmsten Staaten der Welt. Dies unter anderem auch, weil sich Paris nach der Abschaffung des Kolonialreichs weiterhin die Kontrolle über die Währung (der Franc CFA) und wirtschaftliche Kernbereiche gesichert hat. So auch im Niger.

Das westafrikanische Land in der Sahelzone liefert beispielsweise rund 15 Prozent des Urans, welches die französischen Atomkraftwerke zur Stromerzeugung benötigen. Insgesamt produziert der Niger etwa 5 Prozent des weltweit geförderten Nuklearbrennstoffs. Doch der Druck der Militärregierung auf den französischen Staatskonzern Orano wächst.

Niamey wirft dem Unternehmen “räuberisches Verhalten” und massive radioaktive Umweltverschmutzung vor. Man habe 400 Fässer mit radioaktivem Material gefunden und in der Region würden Strahlungswerte von 7 bis 10 Mikrosievert pro Stunde herrschen. Normal seien etwa 0,5 Mikrosievert. Weiters habe man zwei Substanzen gefunden, die mit Atemproblemen in Verbindung gebracht werden.

Juristisch mag vieles noch ungeklärt sein, politisch ist die Richtung eindeutig. Orano wurde enteignet, die Mine Somaïr verstaatlicht, französische Einflusszonen werden systematisch abgewickelt. Für Frankreich ist das mehr als ein diplomatischer Affront. Rund 70 Prozent des französischen Stroms stammen aus Kernkraftwerken und ohne die Lieferungen aus dem Niger wird die Versorgung kritisch.

Diese Lieferkette war Teil einer stillen geopolitischen Arbeitsteilung: Afrika liefert, Frankreich betreibt Reaktoren, Europa profitiert von stabiler Grundlast. Dieses Modell ist nun Geschichte. Mehr noch ist der Niger kein Einzelfall. Mali, Burkina Faso und Guinea gehen denselben Weg. Westliche Konzerne raus, nationale Kontrolle rein, neue Partner aus Russland, China oder dem globalen Süden.

Uranium One, der Ableger des russischen Nukleargiganten Rosatom ist im Niger bereits aktiv. Moskau bietet Technologie, Abnahmegarantien und politische Rückendeckung – ohne moralische Belehrungen und Sanktionsdrohungen, wie sie aus Europa üblich sind. Rund 1.000 Tonnen “Yellowcake”, die Orano noch vor dem Rauswurf gefördert hatte, könnten nun an Russland anstatt an Frankreich gehen.

Europa im Allgemeinen und Frankreich im Speziellen verlieren zusehends an Einfluss in Afrika. Angesichts dessen, dass immer mehr Länder auf die Kernkraft setzen, um Gas- und Kohlekraftwerke zu ersetzen, gerät jedoch die Versorgungssicherheit unter Druck. Da zudem Angebot und Nachfrage auf die Preisbildung einwirken, dürften die Uranpreise in den kommenden Jahren noch deutlich anziehen. Ist man darauf vorbereitet?

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Schließung eines Kohlekraftwerks verschoben, um die Preise in Australien zu senken und das Stromnetz zu stabilisieren

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WUWT, Eric Worrall, 20.01.2026

Ich weiß, Sie werden alle genauso überrascht sein wie ich, dass trotz Ausgaben in Milliardenhöhe für erneuerbare Energien kein praktikabler Ersatz für ein einziges Kohlekraftwerk gefunden wurde.

Das Kohlekraftwerk Eraring soll bis 2029 in Betrieb bleiben.

Kurz gesagt:

  • Das größte Kohlekraftwerk des Landes bleibt weitere zwei Jahre in Betrieb
  • Das Werk in Eraring, New South Wales, sollte im nächsten Jahr stillgelegt werden.

Was kommt als Nächstes?

Es wird nun im April 2029 geschlossen, um die Energieversorgung während des Übergangs zu erneuerbaren Energien zu unterstützen

Die geplante Stilllegung des größten Kohlekraftwerks Australiens wird um zwei Jahre auf das Jahr 2029 verschoben.

Das Kraftwerk Eraring von Origin Energy am Ufer des Lake Macquarie südlich von Newcastle sollte im August 2027 stillgelegt werden.

… Frank Calabria, Vorstandsvorsitzender von Origin Energy

„Bei der Bereitstellung neuer Energieinfrastruktur, einschließlich großer Übertragungsanlagen und Projekten wie unserer Großbatterie in Eraring, werden gute Fortschritte erzielt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das Kraftwerk Eraring länger laufen muss, um eine sichere und stabile Stromversorgung zu gewährleisten.“

Gordon Ramsay, Analyst bei RBC Capital Markets, sagte, es sei für den Markt „keine Überraschung“, dass Origin beschlossen habe, die Laufzeit des Werks zu verlängern.

Herr Ramsay sagte, die Entscheidung sei eine „Folge des langsameren Ausbaus der erneuerbaren Energien in Australien (mit Ausnahme von Solaranlagen auf Hausdächern)“, der länger dauere als von der Bundesregierung prognostiziert.

„Wir gehen außerdem davon aus, dass die Regierung zunehmend besorgt über die Zuverlässigkeit der alternden australischen Kohlekraftwerke und deren mögliche zukünftige Auswirkungen auf die Stromversorgung und die Preise ist, insbesondere nach der Stilllegung von Eraring “,

Herr Ramsay glaubte, dass eine Schließung von Eraring im nächsten Jahr auch „die möglicherweise höheren zukünftigen Großhandelspreise für Strom in NSW senken könnte“.

Mehr dazu: https://www.abc.net.au/news/2026-01-20/eraring-coal-fired-power-station-to-stay-open-until-2029/106247568

Ich bin verwirrt. Wenn erneuerbare Energien günstiger sind als Kohle, wie kann der Weiterbetrieb eines Kohlekraftwerks dann die Großhandelspreise senken? Und wenn Kohle, wie unser australischer Bundesenergieminister versichert hat, eine viel größere Bedrohung für die Netzstabilität darstellt als erneuerbare Energien, warum braucht unser zuverlässiges, auf erneuerbaren Energien basierendes Netz dann die Unterstützung eines unzuverlässigen, alten Kohlekraftwerks?

Die nächsten australischen Bundestagswahlen sind für Mitte bis Ende 2028 geplant, daher könnte der Plan darin bestehen, das Kohlekraftwerk frühzeitig im nächsten Wahlzyklus stillzulegen, nur für den Fall, dass es einige kleinere Anlaufschwierigkeiten mit Australiens Netto-Null-Stromnetz gibt.

https://wattsupwiththat.com/2026/01/20/aussie-coal-closure-delayed-to-lower-prices-and-stabilise-the-grid/

Ergänzung aus Deutschland

Der Beitrag Schließung eines Kohlekraftwerks verschoben, um die Preise in Australien zu senken und das Stromnetz zu stabilisieren erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Zerstörung des Hochleithenwaldes durch Windräder: Verhandlung am 28. Jänner

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Der einzigartige Hochleithenwald im niederösterreichischen Weinviertel ist der größte Eichenmischwald der Region. Er liegt 10 km nördlich von Wien. Das ausgedehnte Waldgebiet hat eine unglaubliche Vielfalt von Tieren und Pflanzen. Unzählige Wander- und Radwege erschließen dieses wunderbare Naherholungsgebiet. Das sanfthügelige, poesievolle, stadtnahe Paradies wird durch die Geldgier der Windindustrie zerstört.

Ein Gastkommentar von Angelika Starkl

Mag. Benedikt Abensperg-Traun plant, 300 Meter hohe Windtürme mitten im Wald zu errichten. Diese Türme sind 30 km weit sichtbar, erzeugen Zappelstrom und keiner denkt an die notwendige Stromspeicherung bei Flauten. Ein typisches „Saurierprojekt“, das den Stromkunden viel Geld kostet, den Errichter reich macht und die Energiewirtschaft belastet.

Das Weinviertel ist jetzt schon eine der Windindustrie geopferte Landschaft. Man hat das Weinviertel in ein Windradviertel zerstörerisch umgewandelt. Laut der niederösterreichischen Landesregierung passiert das alles nur zum Wohl von Land und Leuten. Doch Menschen, Tiere und Umwelt sind der Kollateralschaden dieser verfehlten Energiepolitik. Sieht so das geistige und kulturelle Erbe aus, das wir unseren Nachkommen hinterlassen wollen?

Adel, der die Natur vernichtet, statt sich ihr verpflichtet?

Abensperg-Traun – das ist der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie. Die Gemeinde Wolkersdorf hat einen Vertrag mit dem Großgrundbesitzer Mag. Benedikt Abensperg-Traun geschlossen, um Flächen im Hochleithenwald im Weinviertel für den Ausbau von Windkraftanlagen zu sichern. Mag. Benedikt Abensperg und Traun ist aber nicht nur ein bekannter Großgrundbesitzer. Er ist auch der Chef der Abensperg und Traun Energie GmbH mit Sitz in Groß Schweinbarth. Tätigkeitsbereich: Planung, Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen sowie Erzeugung und Abgabe von elektrischer Energie. Die Grafen von Abensperg und Traun sind ein altes österreichisches Adelsgeschlecht mit umfangreichem Grundbesitz, insbesondere in Niederösterreich. Zu den historischen und aktuellen Kernbesitzungen zählen Schloss Traun (seit 1120), Schloss Maissau (seit 1526), Schloss Groß-Schweinbarth (seit 1661) und die Burg Rappottenstein (seit 1664). Die Familie bewirtschaftet heute rund 8.000 Hektar Land- und Forstwirtschaft. 

Schirmherren von Naturschutz, Denkmalschutz und Tourismus?

Der Verband der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe Niederösterreichs widmet sich den spezifischen Anliegen von Forst- und Gutsbetrieben, um Privateigentum von Grund und Boden und dessen Nutzung. Gegenüber der Landespolitik, Verwaltung und Öffentlichkeit sollen Themen wie Naturschutz, Wasser, ländlicher Raum, Tourismus, Denkmalschutz und die Jagd vertreten werden. Der niederösterreichische Verband vertritt mit 187 Forst- und Gutsbetrieben 150.000 Hektar in Niederösterreich. Das zentrale Motto der Land&Forst-Betriebe ist: „Natur nützen – Natur schützen“ Ob alle die ihm zugehörigen Adeligen und honorigen Persönlichkeiten für die Errichtung von hässlichen Windrädern und die Zerstörung der schönsten Landschaften in Niederösterreich sind, ist mehr als fraglich.

Die Verseuchung von Fluren, Feldern, Wäldern und Quellen durch den giftigen Abrieb der Rotorblätter ist belegt. Es braucht eine Rückbesinnung auf die gottgefälligen Werte, auf die Schönheit und Gesundheit eines Lebensraumes und den Schutz der Natur, statt kurzfristigem Profitdenken und maßloser Geldgier.

Eine Waldinsel im Weinviertel fällt der Geldgier anheim

Um sich den üblichen Behördenweg zur Errichtung von Windkraftanlagen zu sparen und ein UVP-Verfahren (Umweltprüfungsverfahren) weitgehend zu umgehen, gibt es ein juristisches Hintertürl. Benedikt Abensperg-Traun strebte ein vereinfachtes Verfahren nach dem NÖ Elektrizitätswesengesetz von 2005 an. Umweltamt und somit der Naturschutz sind außen vor, ebenso genaue Prüfverfahren über die dortige Fauna und Flora.

Das vereinfachte Verfahren ist für Stromerzeugungsanlagen vorgesehen, die eine Engpassleistung von höchstens 500 kW aufweisen. Wenn der Antrag vollständig ist, wird das Projekt lediglich durch einen Anschlag an der Amtstafel der Standortgemeinde und Auflage der Projektsunterlagen bei der Gemeinde während einer festgesetzten Frist öffentlich bekannt gemacht. Die Eingabe für das Projekt von Abensperg-Traun lautet:

Linaberg GmbH|Windpark Linaberg|4 Windkraftanlagen je 7,2 MW| KG Groß-Schweinbarth| Verfahren nach dem NÖ Elektrizitätswesengesetz 2005|Anberaumung einer mündlichen Verhandlung, Öffentliche Bekanntmachung. Termin: Mittwoch, 28. Jänner 2026, um 9 Uhr, am Gemeindeamt Groß- Schweinbarth

Parteistellung im Genehmigungsverfahren haben

  • der/die Genehmigungswerberin
  • vom Bauvorhaben direkt betroffene Grundeigentümer
  • Nachbarn, das sind Personen, die durch die Errichtung, den Bestand oder den Betrieb einer Erzeugungsanlage gefährdet oder belästigt oder deren Eigentum oder sonstige dingliche Rechte gefährdet werden können
  • die NÖ Umweltanwaltschaft
  • die Standortgemeinde
  • unmittelbar angrenzende Gemeinden, wenn die Engpassleistung der Stromerzeugungsanlage mehr als 500 kW beträgt

Die mündliche Verhandlung ist am kommenden Mittwoch, dem 28. Jänner, um 9 Uhr vormittags am Gemeindeamt Groß Schweinbarth.

Da das Projekt weitestgehend nicht publik gemacht wurde, keiner UVP unterliegt und auch keine Befragung der Bevölkerung unternommen wurde, ist es höchst notwendig, dass sowohl betroffene Bürger als auch kritische Stimmen gegen das Windindustrieprojekt im Naherholungsraum von Wien bei dieser Verhandlung erscheinen und ihren Unmut kundtun. Je größer und fundierter der Protest gegen weitere Windräder im Weinviertel ist, desto eher lässt sich der monströse Schaden für die Bevölkerung verhindern.

Der Schutz unseres Lebensraumes geht alle etwas an!

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Slowakei: Neuer Atomreaktor mit US-Technologie in Planung

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Am slowakischen Standort Jaslovské Bohunice soll beim dortigen Atomkraftwerk ein neuer Reaktorblock gebaut werden. Dieses Mal mit US-amerikanischer Technik von Westinghouse. Und Deutschland? Nun, da setzt man weiterhin auf Wind und Sonne.

Es gibt Länder, wie die Slowakei, die setzen auf wirtschaftliche Vernunft im Hinblick auf die Stromversorgung, und dann gibt es Deutschland. Dort setzt man lieber auf Flatterstrom durch Wind und Sonne. Denn die slowakische Regierung hat in Washington D.C. ein Abkommen zum Ausbau der Atomkraft im Land unterzeichnet, während die deutsche Bundesregierung die Ruinen der eigenen Kernkraftwerke beseitigen lässt.

Den Berichten zufolge wird der geplante Reaktorblock am bestehenden AKW-Standort Jaslovské Bohunice gebaut. Demnach soll der Reaktorblock selbst vollständig im Staatsbesitz bleiben, Westinghouse selbst soll als Industriepartner an Bord sein. Damit will man seitens Bratislava die russische Technik bei den Atomkraftwerken schrittweise ersetzen, zumal langfristige Liefer- und Wartungsabhängigkeiten geopolitisch als Risiko gelten.

US-Energieminister Chris Wright sprach bei der Unterzeichnung von einer Stärkung der europäischen Energiesicherheit “für die kommenden Jahrzehnte”. Premierminister Robert Fico erklärte, dass dies ein gemeinsames Zukunftsprojekt sei. “Sicherheit, Nachhaltigkeit und technologische Ausgereiftheit” seien Maßstäbe, an denen man sich orientiere.

Für Bratislava ist die Verbesserung der Energiesicherheit des Landes unabdingbar. Immerhin ist die Slowakei auch Standort wichtiger Industriebetriebe und muss eine stabile und günstige Stromversorgung sicherstellen. Mit dem neuen Reaktor könnten dann bereits deutlich mehr als zwei Drittel des erzeugten Stroms des Landes aus Atomkraftwerken stammen.

Die Slowakei setzt damit auf eine stabile, steuerbare und sichere Stromerzeugung, um die Bedürfnisse der Wirtschaft und der Bevölkerung zu decken. Ganz ohne Flatterstrom-Wahn wie in Deutschland.

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Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen.

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Von Jo Nova, 19.01.2026

Deutschland schaltete seine letzten drei Reaktoren im April 2023 ab, doch drei Jahre später erkannte man, dass dies ein schwerer Fehler war und will sie oder kleine modulare Reaktoren „wahrscheinlich an denselben Standorten“ wieder aufbauen.

Nach 66 Jahren unfallfreiem Betrieb der Kernenergie liegt die Ironie darin, dass Deutschland seine Atomindustrie vor allem wegen Unfällen in anderen Ländern stillgelegt hat. Doch nun räumen sie ein, dass sie mehr Strom benötigen.

Dies wäre einer der größten Rückzieher im Rahmen der vorgetäuschten Energiewende.  Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, und Bundeskanzler Merz hat dies vor wenigen Tagen auf einer Wirtschaftskonferenz offen ausgesprochen, doch die Massenmedien schweigen dazu.

Bei den Mediengruppen, die darüber berichtet haben, handelt es sich um Nischenmedien mit Namen wie Deseret News, TVPWorld und American Thinker .

Übersetzungen aus dem Video:

Bundeskanzler Merz: „Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein schwerwiegender strategischer Fehler. Wir befinden uns nun mitten in der teuersten Energiewende weltweit. Mir ist kein anderes Land bekannt, das es seiner eigenen Industrie so schwer macht.“

„Um wieder akzeptable Marktpreise für die Energieerzeugung zu erreichen, müssten wir die Energiepreise dauerhaft aus dem Bundeshaushalt subventionieren“, sagte Merz und fügte hinzu: „Das können wir auf Dauer nicht tun.“

„Wenn man das schon macht, dann hätte man wenigstens das letzte verbliebene Kernkraftwerk in Deutschland vor drei Jahren ans Netz anschließen sollen, damit man wenigstens noch über die Stromerzeugungskapazität verfügt, die wir bis dahin hatten“, sagte er.


Abdulvehab Ejup berichtet für TRT World – dem türkischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Deutschland besaß einst 19 Kernkraftwerke, die mehr als ein Viertel seines Strombedarfs deckten, doch nun verlieren sie an industrieller Energie, Solarenergie, Windkraft, Elektrofahrzeuge und nun auch noch künstliche Intelligenz, bevor diese überhaupt richtig begonnen hat:

Deutschland hingegen beobachtet, wie die digitale Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Länder mit günstigeren Ressourcen abwandern.

Zuverlässigere Stromversorgung. Und Berlins Lösung scheint zu sein: Wenn man sie nicht besiegen kann, sollte man sich ihnen anschließen. Merz hat die deutsche Opposition fallen gelassen.

Die Einführung der Kernenergie im EU-Recht öffnet deutschen Unternehmen die Tür für Investitionen in französische Projekte für kleine modulare Reaktoren.

Vor zwei Jahren zeigte eine Studie, dass  Deutschland durch den Erhalt der Kernenergie 600 Milliarden Dollar hätte einsparen und die Emissionen um 73 % senken können . Wenn den Grünen die Emissionen wirklich am Herzen lägen, hätten sie Deutschland inständig gebeten, die Kernenergie beizubehalten. Aber es ging ja nie um die wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder?

Trump hatte 2018 Recht, als er Deutschland sagte, es sei auf dem falschen Weg, und sie lachten ihn aus.

LITERATURVERZEICHNIS

Weitere Medien: The Brussels Signal ,  Deseret News, TVPWorld , The Brussels Signal , aa.com und American Thinker.

Verwandte Blogbeiträge:

Nach drei Jahren ohne Atomkraft ändert Deutschland seine Meinung. Warum?

Mit Dank an Bally in Q

https://joannenova.com.au/2026/01/german-chancellor-admits-shutting-nuclear-plants-was-a-serious-strategic-mistake-will-rebuild-nuclear/

 

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Niederlande: Massive migrantische Gewalt gegen Pflege- und Einsatzkräfte belegt

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Eine neue Auswertung offizieller Polizeidaten zeigt, dass Migranten in den Niederlanden bei Gewalt und Aggressionen gegen Pflegekräfte, Sanitäter, Feuerwehrleute und Ordnungskräfte massiv überrepräsentiert sind. Die blumigen Erzählungen von Friede und Freude im Multi-Kulti-Staat zerbersten erneut.

Der niederländische Ökonom Jan van de Beek hat die zugrunde liegenden Daten eines vom Justizministerium in Auftrag gegebenen Berichts ausgewertet und die nackten Zahlen freigelegt. Die Studie, erstellt von der DSP-groep in Zusammenarbeit mit Ipsos I&O, verknüpft Polizeiregister zu Gewalt gegen sogenannte Frontline Workers mit anonymisierten Bevölkerungsdaten des Statistikamts CBS. Das Ergebnis ist ebenso eindeutig wie politisch unerwünscht. Bestimmte Migrantengruppen tauchen als Tatverdächtige um ein Vielfaches häufiger auf als Menschen niederländischer Herkunft, selbst nach Bereinigung um Bevölkerungsgröße.

Besonders drastisch ist die Überrepräsentation bei Tatverdächtigen somalischer und eritreischer Herkunft. Sie werden rund fünfzehnmal häufiger als Verdächtige registriert als Niederländer. Auch Personen marokkanischer Herkunft sowie aus Surinam und den ehemaligen niederländischen Antillen liegen weit über dem Durchschnitt. Dagegen bewegen sich Tatverdächtige aus Deutschland oder Belgien auf oder unter dem niederländischen Referenzwert. Die Zahlen sind nicht zufällig verteilt, sie folgen einem klaren Muster.

Insgesamt umfasst der Datensatz knapp 25.000 eindeutige Tatverdächtige. Menschen niederländischer Herkunft stellen dabei rund 47 Prozent der Verdächtigen, obwohl sie einen deutlich höheren Anteil an der Gesamtbevölkerung haben. Mehrere Migrantengruppen hingegen sind zahlenmäßig klein, tauchen aber überproportional häufig in den Polizeiregistern auf.

Natürlich beeilen sich die Autoren der Originalstudie, die Ergebnisse zu relativieren. Alter, Geschlecht, soziale Lage, Alkohol- und Drogenkonsum müssten berücksichtigt werden, heißt es pflichtschuldig. All das mag zutreffen, ändert aber nichts am Kernbefund. Van de Beek spricht offen aus, was in vielen Redaktionen tabu ist: Es gibt einen belastbaren, statistisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen Herkunft und Gewaltneigung gegenüber Pflege- und Einsatzkräften.

Dass van de Beek damit seit Jahren aneckt, überrascht nicht. Bereits sein Buch “Grenzenloser Wohlfahrtsstaat” löste im niederländischen Establishment Schnappatmung aus. Darin bezifferte er die Netto-Kosten der Masseneinwanderung zwischen 1995 und 2019 auf rund 400 Milliarden Euro. Pro Jahr wohlgemerkt. Seine Schlussfolgerung war ebenso nüchtern wie ketzerisch: Arbeits- und Studienmigration aus westlichen Ländern oder Ostasien zahlt sich häufig aus, während Asyl- und Familiennachzugsmigration im Schnitt hohe fiskalische Lasten verursacht.

Van de Beek selbst scheint diese ritualisierte Empörung längst einzuordnen zu wissen. Wer nicht im Rahmen des “korrekten Migrationsnarrativs” argumentiert, so schrieb er kürzlich, gerät zwangsläufig ins Visier niederländischer Journalisten. Das ist einfach nur eine präzise Beschreibung des medialen Klimas. Zahlen sind willkommen, solange sie das gewünschte Weltbild bestätigen.

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Gepflegt ausgenutzt! Schwester Yvonne wischt jetzt den Boden im OP

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Seit 2020 wird Klinikpersonal aus dem sogenannten Pflegebudget abseits von Fallpauschalen und in voller Höhe durch die Krankenkassen vergütet. Die wollen das nicht länger mitmachen und werfen den Krankenhäusern Missbrauch zwecks Profitmaximierung vor. Beim Helios-Konzern erledigen Fachkräfte tatsächlich ziemlich viel, wovon der Patient im Bett nichts spürt. Das alles beweist einmal mehr: Gewinnorientierung im Gesundheitssystem ist ein schlechtes Rezept. Von Ralf Wurzbacher.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Frühjahr 2020, täglich abends um 21 Uhr: Bürger treten raus auf den Balkon und klatschen Beifall. Für Pflegerinnen und Pfleger, für Ärztinnen und Ärzte – wegen ihres unermüdlichen Einsatzes im Kampf gegen Corona. Applaus dafür, dass sie all das auf sich nehmen trotz der widrigen Umstände im deutschen Gesundheitswesen, die ihren Arbeitsalltag prägen, nicht nur in Zeiten des akuten Gesundheitsnotstands, sondern auch sonst, und das schon seit vielen Jahren. Das kann nicht länger angehen. Vor der Kamera, am Mikrofon brechen Politiker eine Lanze für einen gebeutelten Berufsstand, geloben Besserung. Die Leute verdienten mehr Wertschätzung, günstigere Arbeitsbedingungen und mehr Geld. Davon würden am Ende auch die Patienten profitieren. Deshalb schreite man zur Tat. Großes Ehrenwort!

Wie ist die Lage sechs Jahre später? Tatsächlich ist die Zahl der Pflegekräfte gestiegen, überdurchschnittlich. Das betrifft sowohl die Alten- und als auch die Krankenpflege, und dies, obwohl die Fallzahlen in den Kliniken seit der Pandemie zurückgegangen sind. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hat die Zahl der auf Station tätigen Pflegekräfte zwischen 2000 und 2023 von rund 414.000 auf über 528.000 zugelegt. Auch in puncto Bezahlung hat sich einiges getan. Geregelt Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen brachten es laut Statistischem Bundesamt 2024 im Mittel auf 4.048 Euro brutto ohne Sonderzahlungen. Das waren über 1.200 Euro mehr als zehn Jahre davor. Alles bestens also? Auftrag erfüllt?

Wegrationalisiert

Dieser Tage erregt das Helios-Amper-Klinikum Dachau mediale Aufmerksamkeit. Dort beklagen Mitarbeiter den Kurs der Chefetage, Pflegerinnen und Pfleger zu Tätigkeiten zu verdonnern, für die früher entsprechendes Hilfspersonal zuständig war. Sie müssten zum Beispiel Essen servieren oder Patienten in den OP befördern, schrieb in der Vorwoche die Süddeutsche Zeitung (SZ). Schon davor hatte das Magazin „Quer“ des Bayerischen Rundfunks (BR) aus Dachau berichtet. Pflegerinnen bestückten dort Tabletts, kochten Kaffee, befüllten Wasserkannen und machten Betten sauber. Vor ihnen erledigten das spezielle Service- und Reinigungskräfte, die das Management mittlerweile jedoch wegrationalisiert hat.

Betroffene haben eine Petition auf Change.org initiiert und in einem Offenen Brief die Zustände angeprangert. Demnach bekamen sie zu Jahresbeginn die Reinigung von Betten, Nachtkästchen und Schränken übertragen. Bereits 2023 seien das komplette Catering sowie der Patientenfahrdienst aufgelöst worden. Seither sei der Arbeitsalltag gekennzeichnet von „gleichzeitig zu erledigenden Aufgaben, von denen die originäre völlig in den Hintergrund gerät – die Überwachung und Versorgung der akut erkrankten Menschen“. Es würden deshalb vermehrt Situationen auftreten, die als „gefährliche Pflege“ einzuordnen seien.

Außer Kontrolle

Das ist kein Einzelfall. An mindestens drei weiteren Helios-Standorten in Bayern wird genauso verfahren und die Vermutung liegt nahe, dass dies zumindest bei den kommerziellen Kliniken inzwischen gängige Praxis ist. „Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Medizin gehen Hand in Hand“, begegnete Helios den Vorwürfen auf Nachfrage des Münchner Merkur. Die Arbeit würde strukturell sinnvoll aufgeteilt, zum Wohle der Patienten. Zudem gäbe es keinen Katalog, der bestimmte Tätigkeiten in der Pflege ausschließen würde. Darin liege tatsächlich ein „gravierendes Versäumnis des Gesetzgebers“, bemerkte dazu Win Windisch, Gewerkschaftssekretär von ver.di München, gegenüber den NachDenkSeiten. „Die Politik hat nicht definiert, welche Tätigkeiten Pflege am Bett eigentlich exakt umfasst“. Ob es sich bei der Helios-Gangart um ein flächendeckendes Phänomen handelt, könne er nicht einschätzen, „aber solche Dinge passieren ohne Frage“. Auf alle Fälle müssten die Krankenkassen „stärker kontrollieren, ob aus dem Budget am Ende auch wirklich die Pflege am Bett finanziert wird“.

Budget? Seit 2020 existiert das sogenannte Pflegebudget auf Grundlage des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG). Mit ihm wurden die Pflegeausgaben für stationär eingesetztes Personal aus dem System der Fallpauschalen (Diagnosis-Related Groups – DRG) herausgelöst, um es in tatsächlicher Höhe komplett durch die Kassen nach dem Prinzip der Selbstkostendeckung zu vergüten. Das erklärte Ziel war es, mehr Personal zu gewinnen, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Pflege qualitativ aufzuwerten. Die Reform war ohne Frage gut gemeint, aber, wie so oft, schlecht durchdacht und schlecht gemacht. Denn sie lädt zum Missbrauch ein beziehungsweise zum „Betrug“, wie die Vorsitzende des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK), Anne-Kathrin Klemm, meint. Fachkräfte würden Flure wischen und Controller „nur der Form halber zu Pflegeassistenten weitergebildet“, befand sie in einem Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 10. Januar. Damit hat sie ein Fass aufgemacht und wütende Reaktionen bei Klinikvertretern provoziert. DKG-Chef Gerald Gaß schäumte ob einer „Unverschämtheit“ und verlangte prompt die Auflösung des BKK-Bundesverbands. Und natürlich entbehrten die Vorwürfe „jeder Grundlage“, konterte er vor acht Tagen in der FAZ (hinter Bezahlschranke).

Von einem ins nächste Extrem

Das lässt sich bezweifeln. Bis 2020 hatten die Krankenhäuser diverse Service- und Reinigungsdienste auf eigene Rechnung finanziert. Jetzt werden die Arbeiten eins zu eins über das Pflegebudget abgerechnet, finanziert durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Man habe Randbereiche wegrationalisiert und Pflegekräften fachfremde Tätigkeiten aufgebrummt, um den Profit zu steigern. So lautet Klemms Vorwurf, dem sich auch der AOK-Bundesverband und der Verband der Ersatzkrankenkassen (VDEK) angeschlossen haben. Das System führe zu „Fehlanreizen, nämlich möglichst viele Pflegekräfte auch über Bedarf einzustellen und ihnen auch andere Aufgaben zuzuteilen“, sagte deren Verbandsvorsitzende Ulrike Elsner der FAZ vom vergangenen Dienstag. Die Zahlen geben ihr recht: Zwischen 2020 und 2024 wuchs das Budgetvolumen von 14,7 auf über 22,2 Milliarden Euro. Die Kosten liefen aus dem Ruder, klagen die Kassen und führen die enormen Ausgabensteigerungen im Gesundheitssystem zu einem Gutteil auf das Pflegebudget zurück.

Das ist freilich ein zu pauschales Urteil. Dass die Mehrausgaben allein zwecks Renditesteigerung missbraucht wurden, greift zu kurz. Wie beschrieben, haben sich die Löhne erhöht, was fraglos eine gute Entwicklung ist, gerade mit Blick auf die Zukunft. Das Statistische Bundesamt rechnet mit 1,8 Millionen mehr Pflegebedürftigen bis 2055. Der Schlüssel für mehr Personal sind attraktive Arbeits- und Lohnbedingungen. Mit der Abschaffung des Budgets oder, wie VDEK-Chefin Elsner es verlangt, einer Rückübertragung ins Fallpauschalsystem wäre weder den Beschäftigten noch den Patienten gedient. Im Zeichen des DRG-Regimes haben die Kliniken exzessiv beim Personal gekürzt, während die Fallpauschalen hohe Erträge in den lukrativen Bereichen, speziell mit OPs und der Gerätemedizin, begünstigen. Dann schwenkte es mit dem Pflegebudget ins andere Extrem um. Plötzlich war mehr und viel Personal gefragt, weil die Abrechnung über die Kassen in voller Höhe garantiert ist und sich Möglichkeiten auftaten, sich mit „kreativem“ Geschäftsgebaren bestehender Kostenfaktoren zu entledigen. Worauf sich offenbar vor allem die privaten Anbieter verstehen. Sie schreiben trotz Krise zu über 80 Prozent schwarze Zahlen, während die staatlichen und gemeinnützigen Träger in großer Mehrheit Verluste auftürmen und viele von Schließung bedroht sind.

Verteilungskampf

In Sachen Pflege am Bett zeigt der Daumen dagegen überall nach unten. Um eine fachgerechte stationäre Versorgung der Patienten steht es auch mit dem Pflegebudget so schlecht wie ehedem, als das Personal noch über Fallpauschalen abgerechnet wurde. Das Kardinalproblem ist und bleibt, dass Kliniken, private wie öffentliche, dem Prinzip der Gewinnerzielung unterliegen und in Konkurrenz zueinander stehen im großen Verteilungskampf um die Beiträge der Versicherten. Hierbei beanspruchen alle Akteure, also Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und Pharmaunternehmen, jeder für sich ein größeres Stück vom Kuchen. Die Kassen selbst verstehen sich als Hüter des Beitragstopfes, was ihre Rücksichtnahme auf Patienten und Beschäftigte begrenzt. Deshalb verbietet sich auch eine vorschnelle Parteinahme beim Thema zugunsten der GKV-Verbände. Die sehen steigende Löhne und mehr Personal einfach nicht gerne. Und bei Deckelung oder Abwicklung des Pflegebudgets könnte eine an sich erfreuliche Entwicklung wieder zunichtegemacht werden. Insofern hat auch die Vorhaltung von DKG-Frontmann Gaß Richtung BKK-Verbandschefin Klemm ihre Berechtigung. Der nämlich gehe es darum, „notwendige und längst überfällige Gehaltssteigerungen für Pflegekräfte nicht länger finanzieren zu wollen“.

Die kostendeckende Bezahlung der Pflege am Bett sei „eine der sinnvollsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Pflegekräftemangels in den letzten Jahren überhaupt“, findet Laura Valentukeviciute vom „Bündnis Klinikrettung“. Diese Maßnahme müsse endlich auf alle Mitarbeiter im Krankenhaus ausgeweitet werden, sagte sie den NachDenkSeiten. Anreize für die Träger, Pflegekräfte durch Putzaufgaben zu überlasten, entstünden allein durch die bisher unvollständige Umsetzung. Das macht Sinn: Wenn alle nach einheitlichem Muster vergütet werden, fällt es schwerer, die eine gegen die andere Berufsgruppe auszuspielen. Für Valentukeviciute ist die Klinikbelegschaft ein Team: „Keine gute Heilung ohne gute ärztliche Versorgung, Pflege, Hygiene, Reinigung, Verpflegung und vieles mehr. Gleichbehandlung ist deshalb ein Muss.“

Warken wittert Kürzungspotenzial

Falsche Anreize seien auch an anderen Stellen abzustellen, befand auch Carl Waßmuth vom Verein „Gemeingut in Bürgerinnenhand“ (GiB). Zum Beispiel belohne das System lukrative, aber medizinisch nicht notwendige Behandlungen, während im Bereich kostspieliger Behandlungsfälle Unterversorgung bestehe, erläuterte er gegenüber dem NachDenkSeiten. „Beides verursacht faktisch Körperverletzungen und beeinträchtigt die Lebensqualität.“ Nötig sei deshalb eine umfassende Bedarfsplanung und -kontrolle und die volle Kostendeckung für alle Beschäftigten. „Das wäre eine viel bessere Lösung als die teure und schädliche Krankenhausreform der Bundesregierung.“ Und mit der hat sich DKG-Chef Gaß am vergangenen Donnerstag grundsätzlich einverstanden erklärt. Die Kliniken seien bereit, die Strukturen neu zu ordnen und „in den kommenden zehn Jahren auf mehrere hundert Standorte zu verzichten“. Wo bleibt an dieser Stelle das Wohl von Patienten und Beschäftigten, das er im Streit ums Pflegebudget doch so hochhält?

Inzwischen hat sich auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) in die Diskussion eingeschaltet. Den Hinweisen auf Missbrauch müsse man nachgehen und sich „insgesamt die Frage stellen, ob das Pflegebudget in seiner jetzigen Form noch finanzierbar“ sei, erklärte sie Ende der Vorwoche. Das allerdings verheißt nichts Gutes und klingt nach der üblichen Marschroute: Kosten drücken, noch mehr bei der Versorgungsqualität sparen und das Ganze als Segen für die Beitragszahler verkaufen. Raus auf den Balkon und alle aus Leibeskräften: Buhh!

Titelbild: Yta23/shutterstock.com

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Kernkraftbefürworter Merz – „Haltet den Dieb!“

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Die an dem größten Sabotageakt Deutschlands – genannt Energiewende – beteiligten Politiker aller Couleur sind nicht naiv oder dumm. Sie wissen Bescheid, sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben. Jetzt geht es darum, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Von Manfred Haferburg

Ich habe mehrere Tage gebraucht, um mich von meinem Schleudertrauma, dass ich mir beim Kopfschütteln zuzog, wieder einigermaßen zu erholen. Auch die Beule am Kopf, die entstand, als ich mir mit eigener Hand gegen die Stirn schlug, schwillt langsam ab. Langsam verraucht auch die Wut über die unfassbare Heuchelei und kognitive Dissonanz der einstigen Volkspartei CDU/CSU und geht in Resignation über.

Da kommt der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland im Januar des Jahres 2026 um die Ecke und fragt beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle/Saale, ob es denn „irgendwann mal wieder akzeptable Marktpreise in der Energieerzeugung“ geben würde. Er versucht, die Schuld für die immer irrer werdende Energiewende jemand anderem in die Schuhe zu schieben. In anklagendem Ton heuchelt er: „Wir machen die teuerste Energiewende der Welt. Ich kenne kein zweites Land, das es sich so schwer macht und so teuer macht wie Deutschland. Wir haben uns da etwas vorgenommen, was wir jetzt korrigieren müssen, aber wir haben eben zu wenig Energieerzeugungskapazitäten… Es war eben ein schwerer strategischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Wenn man es schon macht, hätte man wenigstens vor drei Jahren die letzten verbleibenden Kernkraftwerke in Deutschland am Netz lassen müssen, damit man wenigstens die Stromerzeugungskapazitäten hat, wie wir es zu dem damaligen Zeitpunkt hatten.“

Diese Aussage ist an Chuzpe kaum zu übertreffen. Er schiebt die Schuld an der Energiemisere seiner Vorgängerin und der Ampel-Regierung zu, wobei er damit sogar recht hat. Er vergisst aber dabei absichtsvoll, sein eigenes diesbezügliches Versagen zu erwähnen. Da ruft ein Dieb: „Haltet den Dieb!“

Friedrich Merz rechnet mit der Vergesslichkeit der Wähler

Kann nicht irgendwer mal den Bundeskanzler daran erinnern, in welcher Partei er ist? Oder, dass er seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages ist – mit einer Unterbrechung von 2009 bis 2021. Seit 2021 sitzt er wieder im Bundestag. Oder dass er, um Kanzler zu werden, einen Koalitionsvertrag mit der SPD geschlossen hat, in welchem das Wort Kernenergie gar nicht auftaucht? Oder dass er kraft seiner Richtlinienkompetenz dem Energiewendezirkus ein Ende machen könnte?

Ein gutes halbes Jahr vor der Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke, genauer gesagt am 22. September 2022, brachte die AfD einen Entschließungsantrag in den Bundestag ein, der den Weiterbetrieb der damals noch laufenden Kernkraftwerke forderte. Der Antrag war ein Änderungsantrag zum Atomgesetz und enthielt folgende Kernforderungen: Stoppen der Abschaltung der drei letzten deutschen Kernkraftwerke (Isar 2, Emsland, Neckarwestheim 2) sowie Entfristung der Laufzeiten im Atomgesetz und Abschaffung der Strommengenbegrenzung.

Die vereinigten Parteien der sogenannten demokratischen Mitte, die ja bekanntlich bis in die linkeste Ecke hineinreicht, schmetterten den Antrag einstimmig ab, auch die CDU/CSU Fraktion. Auch die FDP stimmte gegen den Antrag. Ganz offensichtlich rechnet Friedrich Merz mit der Vergesslichkeit der Wähler. Sie sollen wohl auch vergessen, dass sich die Merz-Regierung im Koalitionsvertrag zur Fortsetzung der Politik der Klimaneutralität bis 2045 bekennt.

Hätte der Antrag der AfD am 22. September 2022 im Bundestag eine Mehrheit bekommen – mit den Stimmen der CDU/CSU, der FDP und der AfD, hätte es zwar knapp, aber gereicht –, würden heute in der Bundesrepublik Deutschland wahrscheinlich sechs, aber mindestens drei große Kernkraftwerksblöcke für Grundlast sorgen. Dann hätte die Kernkrafttirade des Herrn Bundeskanzler Merz wenigstens ein Minimum von Substanz und wäre nicht ganz so frech und völlig absurd. Aber die Brandmauer war der CDU/CSU und der FDP viel wichtiger als das Wohl des Volkes und der Wirtschaft.

Die CDU/CSU kann sich nicht herausreden, dass sie die Folgen des Kernenergieausstieges nicht vorher gekannt hätte. Richtig klar wurde mir das im März 2024 während eines Interviews, zu dem mich die Plattform „markt intern“ eingeladen hatte. Mir war ein Expertengespräch mit einem CDU-Energiepolitiker versprochen worden. Der Interviewer Gregor Kuntze-Kaufhold hatte dazu den Volkswirt und Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus Wiener gewonnen, der im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages sitzt. Dieses Gremium ist für alle Aspekte der Energiewende und die damit verbundenen Fragen des Klimaschutzes sowie für das Thema Energieeinsparung zuständig – also der richtige Mann.

Sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben

Der Interviewer gab sich alle Mühe, dem CDU-Politiker eine Bühne für seine Ausführungen zu bieten. So kam ich die ersten 15 Minuten gar nicht zu Wort, während die feinen Unterschiede der Akzeptanz von Kernkrafttechnologien in CDU/CSU-Köpfen detailliert herausgearbeitet wurden. Es zeigte sich, dass Herr Dr. Wiener durchaus sachkundig über die Kernenergie sprechen konnte. Er wusste über den immensen Restwert der nun in Zerstörung befindlichen Kraftwerke, den er mit 140 Milliarden Euro bezifferte, die mutwillig zerstört werden. Er nannte korrekt die Grenzkosten von 2 bis 3 Eurocent pro Kilowattstunde und vertrat über den Weiterbetrieb bzw. das Wiederanfahren der Kernkraftwerke durchaus vernünftige Ansichten, die ich teilen konnte. Aber – immer dann, wenn es konkret wurde, öffnete er den Satzstanzbaukasten. Er schob die Schuld an der Zerstörung der Kraftwerke der Ampelregierung in die Schuhe und vergaß, dass es die Kanzlerin Merkel von seiner Partei war, die in einer Panikreaktion den Ausstieg eingefädelt hatte.

Es lohnt sich, dieses Gespräch unter dem Gesichtspunkt der Äußerungen von Kanzler Merz noch einmal anzusehen. Da kommt es zu einer Szene (Min. 31:40), die typisch für den Umgang von Medien und Politik mit der Kernkraft ist. Dr. Wiener behauptete, dass die CDU/CSU ja schon jahrelang für den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke werbe, aber leider, leider, leider keine Mehrheit dafür zustande bringen könne. So wäre es nun mal in einer Demokratie. Ich erhob daraufhin den Einwand: „Ihre Fraktion hat im Dezember geschlossen gegen einen Antrag auf Weiterbetrieb der letzten Kernkraftwerker gestimmt, weil der Antrag von der falschen Partei kam“. Wiener schaute betreten in die linke untere Ecke: „Das ist noch einmal ein besonderes Thema.“ Der Moderator hakte sofort ein: „Das müssen wir jetzt auch nicht wirklich vertiefen…“, um dann etwas über irgendeine volkswirtschaftliche Seite herumzustottern.

Die an dem größten Sabotageakt Deutschlands – genannt Energiewende – beteiligten Politiker aller Couleur sind nicht naiv oder dumm. Sie wissen Bescheid, sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben. Es geht weder ums Klima noch um das Wohl des Volkes. Es geht nunmehr hauptsächlich darum, den eigenen Parteikopf aus der Schlinge zu ziehen und die Schuld jemand anderem in die Schuhe zu schieben. Es scheint schon sehr schlimm um die Energiewende zu stehen, wenn Kanzler Merz und die Seinen jetzt, auf Merkel und die Ampel zeigend, rufen: „Haltet den Dieb!“ Und die Bürger, was machen die? Sie wollen davon nichts hören, schnallen den Gürtel enger und wählen weiterhin die Saboteure.

Von Klaus Dieter Humpich und Manfred Haferburg und  finden Sie in der Achgut-Edition das Buch:

Atomenergie – jetzt aber richtig

Das Nachwort stammt von dem Wissenschaftsphilosophen Michael Esfeld. Sie können das Buch hier in unserem Shop bestellen. Zum Inhalt des Buches: Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (wallstreet-Journal) – in Deutschland euphemistisch „Energiewende“ genannt – beerdigt wird. Und was dann? Überall auf der Welt werden längst wieder die Weichen für die Kernenergie gestellt, CO2-frei wie bisher, aber intelligenter, resilienter, mobiler und preiswerter als je zuvor. Die Atomenergie kann auch hierzulande der Nukleus für einen neuen Wohlstand sein, auch diese Einsicht wird sich unter der Last des Faktischen durchsetzen. Die beiden Energieexperten Manfred Haferburg und Klaus Humpich analysieren den deutschen Irrweg und zeigen Wege aus der Sackgasse. Dieses Buch ist ein Almanach der Vernunft  für alle, die in Deutschland erfolgreich wirtschaftlich tätig sind und damit fortfahren wollen.

Manfred Haferburg Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte

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Bekämpfung der globalen Stromarmut

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Cfact, Ronald Stein, Jimmie Dollard, 7. Januar 2026

Es ist enttäuschend, dass die Regierungen der wohlhabenderen Länder sich für die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie entschieden haben, um mit Steuergeldern finanzierten Strom zu erzeugen und damit politische Vorgaben und Subventionen zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist unethisch gegenüber der gesamten acht Milliarden Menschen umfassenden Weltbevölkerung und eine Beleidigung für die Steuerzahler dieser reichen Länder.

Anstatt auf die zuverlässigsten und kontinuierlichen Stromquellen wie Kernkraft, Wasserkraft, Kohle oder Erdgas zu setzen, investieren reichere Länder mit Steuergeldern in die unzuverlässigste und unbeständigste Stromerzeugungsmethode: wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen. Offensichtlich wählen reichere Länder die teuersten Wege der Stromerzeugung, während Menschen in Armut nicht einmal das Nötigste haben, um sich selbst zu subventionieren.

Im Bestreben nach Klimaneutralität haben sich westliche Regierungen verpflichtet, zuverlässige fossile Kraftwerke abzuschalten, die als Reserve für Wind- und Solarenergie unerlässlich sind. Sollten diese Abschaltungen wie geplant erfolgen, drohen Stromausfälle, Netzzusammenbrüche und schwere Schäden.

Die westliche Welt hat Billionen von Dollar in unzuverlässige Wind- und Solarenergie investiert, um verlässliche Stromquellen zu ersetzen. Wind- und Solarenergie decken jedoch immer noch weniger als 10 % des weltweiten Strombedarfs. Nun sollen weitere Billionen investiert werden, um fossile Brennstoffe zu eliminieren. Dies ist unmöglich, da Wind- und Solarenergie unzuverlässig sind und zwar ab und zu Strom erzeugen können, aber nicht die 6.000 Produkte und Kraftstoffe ersetzen können, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Diese verschwendeten Billionen von Dollar könnten genutzt werden, um Millionen von Menschenleben zu retten und Milliarden von armen Menschen aus der Energiearmut zu befreien.

Die Welt lässt sich in reiche und arme Länder unterteilen; in solche mit zuverlässiger Stromversorgung und solche ohne. Moderne Gesellschaften sind auf Strom angewiesen. Um das zu verstehen, stellen Sie sich Ihr Leben nach einem plötzlichen Stromausfall vor.

  • Die Häuser hätten weder Licht, Fernseher, Handys, Kochmöglichkeiten, Kühlschränke, Computer noch Heizung oder Klimaanlage.
  • Die Häuser würden im Winter zufrieren und im Sommer unerträglich heiß werden.
  • Das dringlichste Problem für die Bevölkerung wäre der Wasserverlust, da die Wasseraufbereitungsanlagen mit Strom betrieben werden.
  • Menschen können nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben, und sie können weder duschen, noch ihre Hände waschen oder die Toilette spülen.

In einer Stadt ohne Strom:

  • Da keine Geschäfte geöffnet sind, gibt es auch kein Essen.
  • Die Zapfsäulen funktionieren nicht, die Kreditkarten funktionieren nicht.
  • Die Ampeln funktionieren nicht; gar nichts funktioniert.
  • Stellen Sie sich Hochhauswohnungen ohne Licht, Wasser, Klimaanlage oder Aufzüge vor, und mit Toiletten, die nicht spülen.

Es wäre katastrophal, wenn eine moderne Gesellschaft den Strom verlöre, aber die Zahl der Menschen OHNE Stromanschluss lag im Jahr 2024 bei etwa 730 Millionen.

  • Die Menschen in Armut brauchen und wollen dringend Elektrizität, um sich aus der Armut zu befreien.
  • Die Armen wollen das, was wir haben: zuverlässigen Strom, um all die wunderbaren Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen zu können, die die Menschen in reichen Ländern genießen.

Armut bedeutet:

  • Mangelernährung, schlechter Gesundheitszustand, geringere Lebenserwartung, minimale Bildung und andere Gefahren.
  • Die Kindersterblichkeit in Afrika ist 14-mal höher als in Europa.
  • Eine weitere Folge der Armut: Über drei Millionen Menschen sterben jährlich an Lungenkrankheiten, die dadurch verursacht werden, dass 2,1 Milliarden Frauen über offenem Feuer mit Holz, Holzkohle, Ernterückständen, Abfällen oder Dung kochen.

Drei Millionen Tote durch Lungenkrankheiten in Armutsgebieten – das ist doch nur eine Zahl, oder? Stalin sagte einst: „Ein einzelnes Leben ist eine Tragödie, eine Million Leben sind nur eine Statistik.“ Doch betrachten wir die drei Millionen einmal im Kontext. Wenn es in reichen Ländern zu einem tragischen Flugzeugabsturz mit mehreren Toten kommt, beherrscht das tagelang die Schlagzeilen und löst gründliche Untersuchungen aus.

Weltweit sterben jährlich mehr Menschen in Armut durch das Kochen über offenem Feuer, als bei einem Flugzeugabsturz mit 320 Passagieren – stündlich und an jedem Tag des Jahres – ums Leben kämen. Natürlich sollte die Welt das nicht hinnehmen, dennoch sterben jährlich drei Millionen Menschen durch das Kochen über offenem Feuer.

Weitere Analogien, um die drei Millionen Todesfälle jährlich in Relation zu setzen:

  • Das sind mehr Todesfälle pro Jahr als durch alle Naturkatastrophen des 21. Jahrhunderts zusammen.
  • Drei Millionen sind auch das Zehnfache der Todesopfer, die der gesamte russisch-ukrainische Krieg verursacht hat (die höchste Schätzung liegt bei 300.000).
  • Tragischerweise sterben fast ebenso viele, drei Millionen Menschen, in Armut an übertragbaren Krankheiten, die durch unsicheres Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht werden.

Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödien muss die Weltgemeinschaft – bestehend aus allen Ländern, Stiftungen, Finanzinstitutionen und Unternehmen – erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Ärmsten der Welt Zugang zu Flüssiggasherden, sauberem Wasser und Strom zu verschaffen. Die Bereitstellung von Flüssiggasherden könnte schneller und mit geringerem Kostenaufwand erfolgen; daher sollte dies parallel zum Ausbau der Stromversorgung geschehen.

Die meisten afrikanischen Länder verfügen über gute fossile Brennstoffreserven, warum haben die Afrikaner dann keinen Strom? Ein Grund dafür ist neben der Armut, dass westliche Regierungen und ein loses Netzwerk von Finanzinstitutionen, darunter die UN und die Weltbank, seit mindestens fünf Jahrzehnten die Finanzierung fossiler Brennstoffsysteme in Entwicklungsländern blockieren.   Auf dem Afrika-Gipfel in Washington Anfang des Jahres sagte Minister Chris Wright:

  • „Westliche Länder wie die Vereinigten Staaten haben Afrika jahrelang schamlos eingeredet, Kohle sei schlecht und man solle sie nicht entwickeln. Das ist schlichtweg Unsinn, absoluter Unsinn… Kohle hat unsere Welt verändert und verbessert, die Lebenserwartung erhöht und neue Chancen geschaffen, und Kohle wird weltweit noch Jahrzehnte lang die wichtigste Energiequelle sein. Das ist keine Politik, das ist kein Wunsch, das ist einfach die Realität.“

Weltweit verbrauchen drei Milliarden Menschen jährlich weniger Strom, als für den Betrieb eines Standardkühlschranks nötig ist; viele stehen nur einem Zehntel davon zur Verfügung.  Die begrenzte Verfügbarkeit von Strom war ein großer Fortschritt, da sie Kommunikation und grundlegende Beleuchtung ermöglicht hat, reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Industrie zu unterstützen.   Armutsbekämpfung erfordert Arbeitsplätze, Arbeitsplätze erfordern Industrie, und diese wiederum erfordert billigen und zuverlässigen Strom.

Überraschenderweise besitzen diese armen Menschen Handys und sind sich daher der Vorteile von Elektrizität in der entwickelten Welt bewusst. Sie sind fest entschlossen, ebenfalls Zugang zu erhalten. Diese große Nachfrage hat einen riesigen Strommarkt in den Entwicklungsländern geschaffen. Elektrizität wird dringend benötigt, daher müssen zunächst fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdgas genutzt werden, doch die Kernenergie sollte so schnell wie möglich einbezogen werden.

Laut Weltbank leben derzeit 720 Millionen Menschen in extremer Armut, definiert als weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Um die Armut zu bekämpfen, brauchen wir Arbeitsplätze, und gute Industriearbeitsplätze erfordern günstigen und zuverlässigen Strom.

Reiche Länder sollten aufhören, auf die unzuverlässigste und weder kontinuierliche noch verlässliche Stromerzeugung durch wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen zu setzen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zu verbessern, die in Armut leben. Diese positive Entwicklung für die gesamte Menschheit wird die Nachfrage nach und damit den Energiebedarf für alle konventionellen Produkte und Dienstleistungen – von Heizung und Kühlung bis hin zu Transport, Gesundheitswesen und vielem mehr – erheblich steigern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei America Out Loud.

https://www.cfact.org/2026/01/07/attacking-global-electricity-poverty/

 

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Deutschland will 10 GW an Grundlast-Gaskraftwerken bauen (getarnt als „zukünftige“ Wasserstoffkraftwerke).

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Von Jo Nova

Nennen Sie diese Anlagen nicht fossile Brennstoffkraftwerke – es handelt sich um kleine Wasserstoffkraftwerke!

Angesichts des drohenden industriellen Niedergangs hat die Regierung in Deutschland endlich erkannt, dass es auf zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung angewiesen ist. Doch die Ankündigung, plötzlich 10 Gigawatt an Gaskraftwerken mit fossilen Brennstoffen zu bauen, kommt nicht in Frage. Das käme einem Eingeständnis gleich, dass die vielgerühmte Energiewende ein verhängnisvoller Fehler war, der Milliarden von Euro für ein leichtsinniges, eitles Unterfangen verschwendet hat, die Welt zu verändern. Stattdessen müssen diese neuen „Kraftwerke“ mit Fokus auf „Gasanlagen“ bis 2045 auf Wasserstoffbetrieb umrüstbar sein. Natürlich ist es fraglich, ob sie jemals mit Wasserstoff betrieben werden können, da dieser die Leitungen spröde macht, Leckagen begünstigt und viermal so teuer ist wie Erdgas. Aber es eignet sich gut als Deckmantel.

Genau das würde ich tun, wenn ich einen gewaltigen Rückzieher vertuschen und so tun wollte, als wäre das nur eine leichte Abwandlung des Themas erneuerbare Energien. (Besonders, wenn ich keinerlei Skrupel hätte).

Beachten Sie, dass in dem Reuters Blob-Media-Artikel (unten) die Wörter „fossile Brennstoffe“ oder „steuerbar“ nicht erwähnt werden; es ist lediglich von der Notwendigkeit die Rede, Strom über einen „längeren Zeitraum“ zu erzeugen.

Die Geschichte mit der Gas-zu-Wasserstoff-Anlage ist nur ein PR-Vorwand und ein Fluchtweg vor der eigentlichen Mission der erneuerbaren Energien.

Das ist nur ein weiteres Zeichen dafür, wie schnell der Plan für erneuerbare Energien scheitert…

Deutschland und die EU erzielen eine grundsätzliche Einigung über die Kraftwerksstrategie

Von Holger Hansen und Christoph Steitz

    1. Januar 2026

BERLIN/FRANKFURT, 15. Januar (Reuters) – Deutschland gab am Donnerstag bekannt, eine Einigung mit der Europäischen Kommission über einen Plan zum Bau neuer Kraftwerke erzielt zu haben. Im Jahr 2026 sollen Kraftwerke mit einer Kapazität von 12 Gigawatt (GW) ausgeschrieben werden, wobei der Schwerpunkt auf Gaskraftwerken liegen soll.

Dies ist ein wichtiger Schritt auf Deutschlands Weg zur Sicherstellung der Stromversorgung angesichts des laufenden Kohleausstiegs. „Mit den kurzfristigen Ausschreibungen legen wir den Grundstein für eine sichere Stromversorgung in Deutschland und damit für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie“, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Der Großteil der neuen Kapazität, 10 GW, müsse in der Lage sein, Strom über einen längeren Zeitraum zu erzeugen, um eine stetige Versorgung zu gewährleisten, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Dies schließe unter anderem Gaskraftwerke ein.

…Die mit dem Plan verbundenen staatlichen Beihilfeverfahren seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Berlin und fügte hinzu, dass die Strategie noch von der Europäischen Kommission endgültig genehmigt werden müsse.

Wow – 10 GW neue Leistung bis 2031!?

Die neuen Kraftwerke, die voraussichtlich 2031 in Betrieb gehen werden, sollen spätestens 2045 mit Wasserstoff betrieben werden können, was dem Ziel Deutschlands entspricht, in diesem Jahr klimaneutral zu werden, teilte das Ministerium mit.

Offensichtlich gibt es keine Entschuldigungen, keine Ehrlichkeit, und sie werden niemals zugeben, dass sie im Unrecht waren.

https://joannenova.com.au/2026/01/germany-to-build-10gw-of-baseload-gas-plants-disguised-as-future-hydrogen-plants/

****

Nur zur Klarstellung: Gaskraftwerke, und dann am Anfang auch noch LNG aus USA oder anderswo, sind wesentlich teuerer im Betrieb als die zuverlässigen Kohlkraftwerke weiter zu betreiben. – der Übersetzer

 

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Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

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von Rüdiger Stobbe

Leider sieht sich mein langjähriger IT-Partner Michael Weinberger nicht mehr in der Lage die detaillierten Datenanalysemöglichkeiten, welche in die Webseite www.stromdaten.info integriert wurden, weiter zu betreuen. Deshalb werden ab sofort die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne bilden. Ich danke Michael Weinberger für die vertrauliche Zusammenarbeit.

Die erste Analysewoche des Jahres 2025 beginnt noch zum Ende des Jahres 2025 mit dem 29. Januar. Endlich kommt es zu einer Windstromerzeugung, die den Großaufwand der vergangenen Jahre in Sachen Windkraftwerkszubau lohnenswert erscheinen lässt. Am 1. Januar 2026 werden um 14:00 Uhr knapp 45,5 Gigawattstunden (GWh) Windstrom an Land erzeugt.  Auf See sind es etwas mehr als 5 GWh. Die Windstromerzeugung der kompletten Woche liegt damit bei 5,37 TWh.  Die PV-Stromerzeugung war der Jahreszeit entsprechend schwach. Sie brachte insgesamt lediglich 315 GWh auf die Stromwaage. Der Wert der gesamten regenerativen Stromerzeugung der ersten Woche beträgt absolut 6,57 TWh von 9,90 TWh. Damit liegen die Erneuerbaren bei gut 66 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Die richtig starken Wind Tage, aber auch Zeiten der Dunkelflaute stehen noch bevor.

Selbstverständlich wurde überschüssiger Strom in das benachbarte Ausland exportiert. Es waren insgesamt 1,23 TWh in den analysierten sieben Tagen. Diese Woche konnte der bundesdeutsche Strombedarf der Woche (8,827 TWh) praktisch immer gedeckt werden. Daher lagen die Strompreise mit 73,85€/MWh unter dem Jahresdurchschnitt 2024. Preistreibende Stromimporte waren praktisch nicht notwendig. Die Preise bewegten sich immer um die 90€. Ausnahme waren die Stunden der starken Stromübererzeugung ab 1.1.2026. Da sackten die Preise Richtung Null-Linie ab. Die Quelle aller verwendeten Werte ist diese Tabelle und diese Tabelle.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der ersten Analysewoche 2025 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Es ist bei diesem Szenario sehr wahrscheinlich, dass das Preisniveau nicht nur wie aktuell an zwei Tagen auf die Null-Linie sinken wird, sondern wesentlich öfter. Der negative Preisbereich, der aktuell nur minimal tangiert wird, wird stärker hervortreten. Der Sachverhalt wird umso massiver Realität werden, wenn der Ausbau der Erneuerbaren und der Bedarf weiter auseinandergehen. Wenn die E-Auto-Käufe („Verkehrswende“), wenn der Wärmepumpenzubau („Wärmewende“), wenn die grün-industrielle Entwicklung weiter nur schleppend vorangehen, kurz, wenn der Bedarf an elektrischer Energie bei massivem Ausbau der „Erneuerbaren“ weiter stagniert, bricht das System „Energiewende“ in sich zusammen. Der nicht regulierbare und in notwendigen Größenordnungen auch nicht speicherbare grüne Strom wird nicht nur verschenkt werden. Es wird zusätzlich viel Geld für die Abnahme mitgegeben werden müssen. Am Ende des Tages bleiben die horrenden Kosten an den Stromkunden hängen. Die Strompreise steigen weiter, sie sind insbesondere für die Industrie, die Wirtschaft insgesamt nicht mehr tragbar, die Niedergang Deutschlands geht weiter. Bis zum bitteren Ende.

In diesem Zusammenhang ein Appell an die Verantwortlichen „Unsererdemokratie“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte 

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de Charts und Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential. 

Eine leichte Winddelle wurde über die Mittagsspitze durch die PV-Stromerzeugung ausgeglichen. Die Strompreise.

Etwas höhere PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.  

Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung übersteigt den niedrigen Feiertags-Bedarf. Ein massiver Strompreisverfall ist die Folge. Die Strompreise.

Kaum PV-Strom. Die Windstromerzeugung nimmt langsam ab. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung liegt wieder komplett unter dem Bedarfsniveau. Die Strompreise.

Die Windstromerzeugung lässt weiter nach. Die Strompreise.

PKW-Neuzulassungen Dezember 2025: Plug-in Hybrid und reine E-Auto mit deutlichem Plus

Von Peter Hager
Im Dezember 2025 lagen die PKW-Neuzulassungen bei 246.439 Fahrzeugen und damit um 9,7 % höher als im Vorjahresmonat.

Gegenüber dem November 2025 mit 250.671 Neuzulassungen gab es ein Minus von 1,7 %.

+ Plug-in-Hybrid-PKW sowie reine Elektro-PKW (BEV) mit einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum schwachen Vorjahr

+ Hybrid-Fahrzeuge (ohne Plug-In) mit geringer Zunahme

+ Rückgänge bei Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb

Antriebsarten

Benzin: 63.045 (- 9 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 25,6 %)

Diesel: 27.088 (- 12,7 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 11 %)

Hybrid (ohne Plug-in): 71.273 (+ 1 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 28,9 %)
darunter mit Benzinmotor: 57.795
darunter mit Dieselmotor: 13.468

Plug-in-Hybrid: 30.259 (+ 58,4 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 12,3 %)
darunter mit Benzinmotor: 28.455
darunter mit Dieselmotor: 1.804

Elektro (BEV): 54.774 (+ 63,2 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 22,2 %)

Die beliebtesten zehn E-Modelle in 12/2025

VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 2.934
Skoda Elroq (SUV): 2.895
VW ID 3 (Kompaktklasse): 2.844
BMW X1 (SUV): 2.604
Audi A6 (Obere Mittelklasse): 2.137
Skoda Enyaq (SUV): 1.999
Seat Tavascan (SUV): 1.853
Audi Q6 (SUV): 1.714
Mini (Kleinwagen): 1.696
Mercedes CLA (Mittelklasse): 1.572

Zudem erreichten folgende Modelle mehr als 1.000 Neuzulassungen:
Fiat 500, BMW 5er, Tesla Model Y, Ford Explorer, Seat Born, BMW 4er und VW ID4/ID5

Zum Vergleich die Modelle chinesischer Hersteller mit über 100 Neuzulassungen in 12/2025:

BYD Dolphin Surf (Kleinwagen): 715
Polestar 4 (SUV): 588
BYD Sealion 7 (SUV): 546
Leapmotor T03 (Minis): 452
BYD Atto 2 (SUV): 297
BYD Seal U (SUV): 277
XPeng G6 (SUV): 242
BYD Dolphin (Kompaktklasse): 229
Polestar 2 (Mittelklasse): 180
Leapmotor B10 (SUV): 169
XPeng G9 (SUV): 164
Leapmotor C10 (SUV): 108

Es sieht nicht spektakulär aus, zieht aber bereits gut an und wird im Jahr 2026 erheblich steigen. Sicher!

Quelle der Werte

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Schottlands größter Offshore-Windpark schaltet drei Viertel der Energie ab – gegen Ausgleichszahlungen

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THE DAILY SCEPTIC, Will Jones

Schottlands größter Offshore-Windpark Seagreen vor der Ostküste, erhielt Hunderte Millionen Pfund für das Abschalten seiner Windräder. Das waren im vergangenen Jahr drei Viertel der produzierten Energie, die keiner brauchte. Der Telegraph berichtet darüber .Die Netzkapazität reicht nicht aus, um ihn in die Gebiete des Landes zu transportieren, wo er vielleicht genutzt werden könnte.

In Schottland werden weiterhin massiv Windkraftprojekte genehmigt, obwohl die Kapazitäten zur Übertragung und Speicherung des Stroms oft nicht ausreichen. Dies führt regelmäßig zu Situationen, in denen Anlagen abgeschaltet werden müssen, während Verbraucher gleichzeitig hohe Entschädigungszahlungen leisten.

Diese Unfähigkeit, überschüssigen Strom zu vermeiden, führte dazu, dass im vergangenen Jahr 77 % der Gesamtproduktion von Seagreen bei insgesamt 114 Turbinen ungenutzt blieben, wie aus neuen Abschlüssen hervorgeht. Der Windpark wird vom schottischen Energieriesen SSE und dem französischen Unternehmen TotalEnergies betrieben.

Diese Zahlungen erfolgen im Rahmen eines staatlichen Programms zur Förderung erneuerbarer Energien, das darauf abzielt, Geld für grünen Strom zu garantieren, selbst wenn dieser nicht genutzt werden kann.

SSE, der Hauptpartner des Windparks Seagreen, weigerte sich, offenzulegen, wie viel das Unternehmen für das Abschalten der Turbinen erhalten hatte. Schätzungen der Renewable Energy Foundation gehen jedoch davon aus, dass sich die Kosten im laufenden Jahr auf mehr als 200 Millionen Pfund belaufen könnten.

Ausgleichszahlungen für ungenutzte Windenergie werden den Energierechnungen von Verbrauchern und Unternehmen in Form von Netzentgelten hinzugefügt.  Insgesamt beliefen sie sich im vergangenen Jahr auf rund 1,7 Milliarden Pfund und werden bis 2030 voraussichtlich 8 Milliarden Pfund erreichen.

Claire Coutinho, die Schattenministerin für Energie, warf dem Energieminister Ed Miliband vor, ein System zu beaufsichtigen, das zunehmend unbezahlbar werde.

„In welchem anderen Sektor bezahlen wir Menschen dafür, dass sie nichts produzieren? Wir geben heute 1 Milliarde Pfund für die Abschaltung von Windparks aus, aber dank Ed Milibands waghalsigem Vorstoß für erneuerbare Energien werden wir bis 2030 8 Milliarden Pfund ausgeben“, sagte sie.

„Wir können uns einen Ansatz, der unser Energiesystem verteuert und die Produktivität verringert, schlichtweg nicht leisten. Billige und zuverlässige Energie muss an erster Stelle stehen.“

Es lohnt sich , den ganzen Text zu lesen .

https://wattsupwiththat.com/2026/01/07/scotlands-biggest-offshore-wind-farm-wasting-three-quarters-of-energy/

 

Die Stromausfälle in Großbritannien erreichen neue Höchststände
reNEWS Laut Montel wurden in Großbritannien und Irland 5,5 TWh erneuerbare Energien abgeschaltet.

Laut einem neuen Bericht von Montel Analytics wurden in Großbritannien und Irland in der ersten Hälfte des Jahres 2025 über 5 TWh sauberer Strom nicht erzeugt – genug, um jeden Haushalt in Schottland sechs Monate lang mit Strom zu versorgen.

Die Studie „Curtailed Renewables in GB and Ireland“ kam zu dem Ergebnis, dass Großbritannien im ersten Halbjahr 2025 4,6 TWh erneuerbarer Energien abgeschaltet hat, was einem Anstieg von 15 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht.

Die Windrad Betreiber erhielten 152 Millionen Pfund Entschädigung für die Abschaltung, Kosten, die letztendlich von den Verbrauchern getragen wurden.

Allein Nordschottland war für mehr als 86 % der in Großbritannien reduzierten Windenergiemengen verantwortlich und lehnte 4 TWh Windenergie zu Kosten von über 116 Millionen Pfund ab.

Montel erklärte, Irland habe im gesamten irischen Energiemarkt 905 GWh an Strom eingespart, genug, um alle Haushalte in County Dublin sechs Monate lang zu versorgen. Nach den geltenden Marktregeln wurden keine Ausgleichszahlungen an irische Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien geleistet, dies soll sich jedoch bald ändern.

Der Bericht warnte vor einer zunehmenden Diskrepanz zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Netzkapazität, die durch Netzengpässe, insbesondere im Norden Schottlands, verursacht wird.

Der Autor des Berichts und leitende Analyst bei Montel, Fintan Devenney, sagte, dass nur 63 % des in Großbritannien erzeugten Windstroms das Stromnetz erreichten.

„Die Kosten für die Ablehnung dieser anderen 37 % werden auf die Energiekosten umgelegt, sodass am Ende die Verbraucher die Kosten tragen müssen“

„Wenn die politischen Entscheidungsträger nicht die Notwendigkeit erkennen, erneuerbare Energien mit öffentlichen Systemen und Infrastrukturen zu verbinden, könnte ein veraltetes Übertragungsnetz weiterhin zu steigenden Verbraucherrechnungen führen, da NESO gezwungen ist, ein Netz zu betreiben, das möglicherweise nicht für eine klimaneutrale Zukunft geeignet ist.“ …

https://renews.biz/102410/curtailment-in-h1-2025-could-power-all-scottish-homes/

 

Ergänzung:

In anderen und älteren Berichten über den Boom an Windparks in Schottland wurde berichtet, das die Investoren es gezielt darauf anlegen, für unnötig produzierter Energie Abschaltprämien einzustreichen – eine abgeschaltete Turbine benötigt weniger Wartung. Die begrenzte Aufnahmekapazität, besser der begrenzte Strombedarf in Schottland ist schon lange bekannt – Habe ich mal für Eike übersetzt, finde ich aber gerade nicht. Der Übersetzer.]

Frage an Google KI: „Schottland genehmigt mehr Windparks, obwohl der Strombedarf begrenzt ist“

Aktuelle Entwicklungen (Stand Januar 2026)

  • Massiver Genehmigungsschub: Allein im Jahr 2025 verdoppelten sich die Genehmigungen für erneuerbare Energien in Großbritannien fast auf über 45 GW. In Schottland erhielten Großprojekte wie der Offshore-Windpark Berwick Bank (4,1 GW) im Juli 2025 die entscheidenden Genehmigungen.
  • Netzengpässe & „Curtailment“: Im ersten Halbjahr 2025 konnten etwa 37 % des potenziell erzeugten Windstroms in Großbritannien das Stromnetz nicht erreichen. Diese gedrosselte Energie hätte rechnerisch alle schottischen Haushalte versorgen können.
  • Hohe Kosten: Da das Netz den Strom nicht von den windreichen Gebieten im Norden in die Ballungszentren im Süden transportieren kann, müssen Betreiber für die Abschaltung entschädigt werden. Die Kosten für solche Drosselungen beliefen sich 2025 auf hunderte Millionen Pfund.

Gegenmaßnahmen der Regierung und Industrie

Um das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Bedarf zu beheben, setzt die schottische Regierung verstärkt auf folgende Strategien:

  1. Batteriespeicher-Boom: Genehmigungen für Batteriespeicher (BESS) sind 2025 sprunghaft angestiegen (ca. 28,6 GW in GB). Projekte wie der Whitelee-Speicher werden erweitert, um Überschüsse vor Ort zwischenzuspeichern.
  2. Netzausbau-Offensive: Für den Zeitraum 2026–2031 sind massive Investitionen in die schottische Übertragungsinfrastruktur (RIIO-T3-Pläne) geplant, um den „Flaschenhals“ nach Süden zu weiten.
  3. Grüner Wasserstoff: Neue Offshore-Projekte (z. B. Nomadic Offshore Wind) planen ab 2026 die direkte Kopplung an die Produktion von grünem Wasserstoff oder E-Fuels, um den Strom unabhängig vom Stromnetz nutzbar zu machen.
  4. Exportziele: Schottland verfolgt das Ziel, bis 2030 eine Kapazität von bis zu 11 GW Offshore-Windkraft zu erreichen, um als Netto-Exporteur für den Rest Großbritanniens und Europa zu fungieren.

 

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