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☐ ☆ ✇ Report24

Ungeziefer, Fäulnis, Schmutz: Horror-Bilder aus Insektenfarm entlarven grüne Agenda

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Ein Verband von Unternehmen, die die von der Öffentlichkeit verschmähten Nahrungsmittel mit Insekten herstellen, fordert von der EU-Kommission aktuell die Rettung der Insekten-Industrie: Es solle ein Zwang zum Kauf bestimmter Produktmengen verhängt werden. Die Eurokraten könnten somit den Kauf von Insektenprotein für öffentliche Einrichtungen vorschreiben und Käfer und Würmer ins Kantinenessen bringen. Dabei hat eine Doku aus Frankreich gerade erst offengelegt, wie widerwärtig und gesundheitsschädlich die Produktionsbedingungen der “grünen” Alternative in Wahrheit sind.

Und bist du nicht willig, so verhänge ich Zwangsmaßnahmen: Der Unwille der Bevölkerung, Insekten zu essen, bringt die Industrie in die Bredouille. Wir berichteten kürzlich, dass das einst auch von Hollywood-Stars gefeierte Insekten-Startup Ynsect mit wehenden Fahnen pleitegegangen ist – trotz Finanzspritzen aus Steuergeldern.

Der Skandal reicht aber viel tiefer. Nicht nur, dass diese Produkte keiner essen will und man nun zunehmend Tierhalter als Abnehmer für insektenbasierte Futtermittel ins Visier nimmt: Die Produktions- und Arbeitsbedingungen in diesen Insektenfarmen scheinen obendrein verheerend zu sein.

Ynsect-Horror: Flüssigkeit zersetzter Larven lief die Wände der Fabrik hinunter

France3 berichtet über das “Ynsect-Fiasko”: Aufnahmen aus der sogenannten vertikalen Insektenfarm in Poulainville und Aussagen von Mitarbeitern zeichnen ein erschütterndes Bild. France3 schreibt:

Die Dokumente zeigen eine Fabrik (40.000 m² und 35 m hoch), die mit Spinnweben bedeckt, mit Kot verschmutzt, von Fliegen und Ratten befallen und – vor allem – von Baumängeln durchsetzt ist.
Sie zeugen von wiederholten und anhaltenden Leckagen. Ob es sich um die Larven aus der Zuchtanlage, ihre Kutikula (eine äußerst empfindliche zweite Haut) oder den Brei handelt, der ihnen als Futter diente: Alles tritt aus den Kreisläufen aus, tropft auf die Maschinen und durchdringt die Stockwerke der vertikalen Farm.

Es wird aber noch schlimmer:

Die Aufzeichnungen zeigen auch die Unsicherheit der vom Personal verwendeten Lösungen. Der Standort wird mitunter mit viel Wasser und einer Schaumkanone gereinigt. Um Materialien und entflohene Insekten aufzufangen, werden Planen und Kisten unter den Maschinen aufgestellt … bis hin zum „Müllsaft-Syndrom”: Der Mitarbeiter beschreibt, wie Larven in einem über einem Raum angebrachten Sack vor sich hin faulen, bevor sie als schwarze Rinnsale an den Wänden des Raumes landen.

Das Ganze ist visuell erlebbar; France3 veröffentlichte ein Video auf Instagram. Es geht auf Recherchen von “Vakita” (ein Umweltmedium) zurück. Dreck, allgegenwärtiges Ungeziefer, den “Müllsaft” der zersetzten Larven, selbst eine tote Ratte bekommt man dort zu sehen. Bei Vakita fragt man: “Wie konnte ein Unternehmen, das über 600 Millionen Euro einnahm und von höchster Regierungsebene unterstützt wurde, so enden?”

Ein Einzelfall? Wohl kaum

Die Sache ist nur die: Wer bereits Kontakt mit Insektenhaltung und -zucht hatte (etwa als Reptilienhalter), wundert sich über diese Bilder nicht sonderlich. Die Massenzucht dieser kleinen Tiere, um sie zu Nahrungsmitteln zu verarbeiten, setzt Ausmaße der Produktionsstätten voraus, deren Hygiene angesichts des massiven entstehenden Drecks kaum zu gewährleisten ist. Der Aufwand wäre immens: So viel Personal will und kann kein Unternehmen einstellen.

Kommen Politiker daher und erheben Insekten zum neuen Trend und Fleischersatz, bricht man in der Industrie in Jubelgeschrei aus und fährt die Produktion trotzdem höher und höher, denn es winken ja Förderungen. Tatsächlich entnimmt man auch der französischen Berichterstattung: „Auch in anderen Fabriken der Branche habe ich gehört, dass es nicht unbedingt sauber zuging.“ Diese Aussage stammt vom Präsidenten des Nationalen Observatoriums für Insektenzucht.

Gesundheitsgefahr

Das Mehl, das laut Eurokraten so klimafreundlich in unserem Gebäck landen soll, ist eklig genug, wenn es nur aus Insekten besteht – doch es scheint angesichts der Bilder aus der Ynsect-Fabrik allzu wahrscheinlich, dass man die Exkremente der Tiere ebenso wie bereits halb verweste Insektenleichen, die gammelnden Reste des Nahrungsbreis und sonstigen Schmutz mit zu sich nimmt, je nachdem, wie gut die Filterung funktioniert, je nachdem, wie sauber die Maschinen sind. Ist Vertrauen hier angebracht? Eher nicht. Und das zu essen, soll gesund sein? Ganz sicher nicht.

Auch für die Mitarbeiter waren die Zustände eine Gesundheitsgefahr. Schon im ersten Werk in Dole sollen Allergieprobleme in der Belegschaft bekannt gewesen sein. Vakita erlangte Zugang zu Krankenakten mehrerer Mitarbeiter. Einige „sind asthmakrank geworden und schlafen noch heute neben Inhalationskammern, nachdem sie Staub und Exkrementen der Larven ausgesetzt waren“, heißt es im Bericht.

Insekten-Verband fordert Zwangskauf der eigenen “grünen” Produkte

Und nun kommt die International Platform of Insects for Food and Feed (IPIFF) daher: ein Verband aus 79 Mitgliedern, die meisten europäische Insektenproduzenten. In einer Stellungnahme fordern sie die EU unter anderem zu Abnahmeverpflichtungen auf: Die “guten”, “grünen” Produkte müssten durch verbindliche Mindestquoten unters Volk gebracht werden. Wörtlich liest sich das so (hier ins Deutsche übersetzt):

3.1. Verpflichtung zur Einhaltung von „biobasierten und kreislauffähigen” Kriterien in strategischen Beschaffungskategorien
Empfehlung: Einführung verbindlicher Mindestquoten für den Kauf biobasierter und kreislauffähiger Produkte in bestimmten Kategorien von hoher strategischer Bedeutung, beginnend mit öffentlichen Verpflegungsdienstleistungen, Tierfutter für öffentliche landwirtschaftliche Betriebe und organischen Düngemitteln für die Landbewirtschaftung, wie in der Bioökonomie-Strategie hervorgehoben.

Planwirtschaft und Zwang also. Dies sei “die wirksamste Einzelmaßnahme, um eine sofortige Marktnachfrage zu schaffen und bestehende Arbeitsplätze zu sichern”. Würde die EU-Kommission darauf eingehen und solche Quoten für etwa öffentliche Einrichtungen verhängen, so hätten mit Pech bald unsere Kinder in Kita, Kindergarten und Schule oder unsere Patienten in den Kliniken Insekten in ihrem Kantinenessen. Insekten und all den Schmutz, der in den Produktionsstätten eben mit im “Mehl” landet. Euractiv formuliert die möglichen Konsequenzen einer solchen Vorgabe wie folgt:

Im Rahmen eines solchen Systems würde die EU öffentlichen Einkäufern erlauben, Produkte nach Nachhaltigkeitskriterien zu priorisieren – was bedeutet, dass Brüssel theoretisch den Kauf von Insektenprotein für öffentliche Einrichtungen, einschließlich Kantinen oder Schulkantinen, vorschreiben könnte.

Der gesunde Menschenverstand sagt uns: Wir wollen keine zermatschten Insekten in unserem Essen. Es ist kurios, dass man im vermeintlich fortschrittlichen Westen dazu angehalten wird, entgegen dieser Intuition zu handeln. Doch wie so oft zeigt sich: Das Bauchgefühl liegt häufig goldrichtig – und wer uns konsequent dazu auffordert, es zu ignorieren, hat nicht unser Bestes im Sinne.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Europas größte Insektenfabrik ist bankrott – diese „Lebensmittel“ wollte keiner kaufen

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Von Jo Nova

Im Erneuerbare-Energien-Hype der frühen 2020er-Jahre sammelte Ÿnsect 600 Millionen Euro ein , um die Lebensmittelkette neu zu erfinden und alternative Lebensmittel zu entwickeln, die die Grenzen des Planeten respektieren. Rund 200 Millionen Dollar dieser Finanzierung stammten von Steuerzahlern.

08.12.2025 von Oliver Morrison

Die Liquidierung der französischen Insektenzucht – einst ein Vorzeigeunternehmen für Insektenprotein – befeuert die Debatte darüber, welches Geschäftsmodell die Zukunft des Sektors prägen wird: die industrielle Insektenzucht für die menschliche Ernährung oder kleinere, diversifiziertere Systeme mit Fokus auf Tierfutter und Bodengesundheit.

… es wird erwartet, dass in Großbritannien mehr Unternehmen und Start-ups im Markt mit essbaren Insekten profitieren werden

https://www.agtechnavigator.com /Article/2025/12/08/ynsects-collapse-raises-big-questions-is-feed-and-fertiliser-the-future-of-insect-farming/

Doch in Rekordzeit, scheinbar bevor das Projekt richtig begonnen hatte, war es schon wieder Geschichte. Konkurs. Und das nicht, weil kein Mensch Mehlwürmer essen wollte [kennen Sie jemand?],  sondern weil es auch keinen großen Markt für Tierfutter gab [Gartenvögel und Reptilien mögen diese jedoch, zahlen aber nix dafür]. Auch Landwirte wollten offenbar nicht das Zwei- bis Zehnfache für „nachhaltiges“ Rinderfutter ausgeben. Also verlagerte das Unternehmen seinen Fokus auf hochwertiges Tierfutter, wo anspruchsvolle Tierhalter bereit sind, Geld auszugeben – doch auch dieser Markt scheiterte.

Mit Dank an Tom Nelson

Wie die Realität das Insekt vernichtet, das französische Startup, das über 600 Millionen Dollar für die Insektenzucht eingesammelt hatte

Von Anna Heim, TechCrunch

Das Scheitern des Unternehmens kommt kaum überraschend, da Ÿnsect bereits seit Monaten mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Dennoch gibt es viel zu analysieren, wie ein Startup trotz einer Finanzierungsrunde von über 600 Millionen Dollar, unter anderem von Downey Jr.s FootPrint Coalition, Steuerzahlern und vielen anderen, in Konkurs gehen konnte.

Letztendlich konnte Ÿnsect sein Ziel, die Nahrungskette mit Insektenprotein zu revolutionieren, nicht erreichen. Man sollte das Scheitern jedoch nicht vorschnell auf die Abneigung vieler Westler gegenüber Insekten zurückführen. Die menschliche Ernährung stand nie im Mittelpunkt.

Es geht doch nur ums Geld…

Und die Einnahmen waren das Problem. Laut öffentlich zugänglichen Daten erreichte der Umsatz der Hauptgesellschaft von Ÿnsect im Jahr 2021 mit 17,8 Millionen Euro (ca. 21 Millionen US-Dollar) seinen Höchststand – eine Zahl, die Berichten zufolge durch interne Transfers zwischen Tochtergesellschaften verzerrt wurde. Bis 2023 hatte das Unternehmen einen Nettoverlust von 79,7 Millionen Euro (94 Millionen US-Dollar) angehäuft.

In den eitlen, euphorischen Tagen des Klimakommunismus hielten es einige Bürokraten für sinnvoll, 200 Millionen Dollar dafür auszugeben, Kühe mit Insekten zu füttern, um so die Niederschläge im Jahr 2100 n. Chr. zu verändern.

Die Verteidiger des Glaubens werden sagen, dass diese Insektenfabrik viel zu schnell expandierte und nicht die Insekten, sondern das Management versagte. Doch die Fabrik war von Anfang an von Problemen geplagt – darunter Krankheiten, Parasiten und fette Würmer, die die Maschinen verstopften.

Die größte Ironie dabei ist, dass Insekten hohe Temperaturen für schnelles Wachstum benötigen, und genau diese Energiekosten brachten sie um:

Wie der Weltmarktführer im Insektenbereich in den Bankrott rutschte:

Hinter dieser vielversprechenden Präsentation treten die technischen Schwierigkeiten schnell zutage. Mit dem Versuch, Mehlwürmer (Tenebrio molitor) zu züchten, begibt sich das Unternehmen auf relativ unbekanntes Terrain. Es sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert: Krankheiten, Parasiten, übermäßig fette Würmer, die die Maschinen verstopfen usw. Hinzu kommt, dass Insekten für schnelles Wachstum hohe Temperaturen (über 25 °C) benötigen, was zu hohen Energiekosten führt, die durch die aufgrund des Krieges in der Ukraine gestiegenen Preise noch verschärft werden.

Das ist ein Drache, der seinen eigenen Schwanz frisst.

Die grüne Revolution scheitert an den hohen Energiekosten. Ganz abgesehen davon, dass die Illusionen von Wetterkontrolle unfähige Manager anziehen.

https://joannenova.com.au/2026/01/europes-biggest-insect-factory-goes-bankrupt-ze-bugs-are-not-even-dog-food/

 

Wer mal googelt, findet auch in Deutschland viele Artikel zu Insekten in Lebensmitteln, hier nur eine kleine Auswahl

 

Bundesamt für Verbraucherschutz

Klare Regeln für Insekten als Lebensmittel

Umfassende Sicherheitsbewertung vor der Zulassung – Kennzeichnung auf dem Etikett vorgeschrieben, 14.03.2023

In der EU sind bisher vier Insektenarten als Lebensmittel zugelassen:

    • Larve des Mehlkäfers (Tenebrio molitor) – auch Mehlwurm genannt
    • Wanderheuschrecke (Locusta migratoria)
    • Hausgrille (Acheta domesticus)
    • Larven des Getreideschimmelkäfers (Alphitobius diaperinus) – auch Buffalowurm genannt

https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/01_lebensmittel/2023/2023_03_14_PM_Weltverbrauchertag.html

 

Verbraucherzentrale

Insekten essen: Eine Alternative zu herkömmlichem Fleisch?

    • … Insekten sind klimafreundlicher
      Studien zeigen, dass der Einsatz von Insekten in der Lebensmittelproduktion im Vergleich zur Fleischerzeugung klimafreundlicher ist: Sie brauchen weniger Platz und Wasser als Rinder, Schweine oder Hühner und verursachen im Allgemeinen weniger Treibhausgas-Emissionen. Kritiker sehen die benötigte Betriebstemperatur für die Zucht von Insekten problematisch. In den Betriebsstätten sind etwa 25 bis 30 Grad Celsius notwendig. Dadurch beeinflussen Standort und Klima, wie groß der Klimavorteil ist.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/auswaehlen-zubereiten-aufbewahren/insekten-essen-eine-alternative-zu-herkoemmlichem-fleisch-33101

 

Trolli, M&Ms, Milka: In diesen beliebten Lebensmitteln stecken Insekten und ihre Bestandteile

Insekten und ihre Bestandteile werden schon lange von der Lebensmittelindustrie verwendet. Sie befinden sich auch in Markenprodukten wie M&Ms, Trolli und bestimmten Milka-Sorten. Andere Hersteller verkaufen Lebensmittel mit Ausscheidungen von Insekten.

https://utopia.de/ratgeber/trolli-mundms-milka-in-diesen-beliebten-lebensmitteln-stecken-insekten-und-ihre-bestandteile-v2_462685/

 

E-Nummern-Liste: Diese Zusatzstoffe können gefährlich werden

https://utopia.de/ratgeber/lebensmittel-zusatzstoffe-e-nummern-liste_31704/

 

Welche Vögel fressen Mehlwürmer?

https://www.vivara.de/blog/information/tipps-ratgeber/Welche-Vogel-fressen-Mehlwurmer

 

Der Beitrag Europas größte Insektenfabrik ist bankrott – diese „Lebensmittel“ wollte keiner kaufen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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