Am 21. Januar hielt ich fast anderthalb Stunden lang die Rede von Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aus: eine echte Belastungsprobe, die bei mir immer wieder fast Erstickungsanfälle auslöste. Später fand ich eine Spur zur Erklärung dieser Erstickungsanfälle. Ein Kommentar.
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„Während der letzten 6.000 Jahre wechselten sich wiederholte, meterweise, schnelle (<300 Jahre) Anstiege mit meterweisen Rückgängen ab … interpretiert als global.“ – Higgs, 2026
Eine neue Studie stützt sich auf Ausgrabungsfunde (Mauerruinen, Münzen, Keramik) und kommt zu dem Schluss, dass der Meeresspiegelanstieg (SLR) zwischen 430 und 500 n. Chr. in Südengland innerhalb von etwa 70 Jahren ~4 m betrug (60 mm/Jahr oder das 20-fache der heutigen Rate von 3 mm/Jahr).
Vor etwa 1500 bis 2000 Jahren, zeitgleich mit der Römischen Warmzeit, lag der Meeresspiegel 3 m höher als heute. Folglich lagen die Küsten zu dieser Zeit 1,5 bis 3 km weiter landeinwärts als heute.
Der Meeresspiegel sank ähnlich schnell (zum Beispiel um etwa 2 m in weniger als 100 Jahren). Tatsächlich „fanden Dutzende von Autoren weitere Belege für Schwankungen des Meeresspiegels im Holozän bis zu 5 m“.
Diese Meeresspiegelanstiegsraten waren absolut oder eustatisch (aufgrund der Wasserbelastung durch geschmolzene Eisschilde), und die Schwankungen waren wahrscheinlich globaler Natur. Ähnliche Meeresspiegelanstiegsraten von mehreren Metern pro Jahrhundert traten in diesem Zeitraum in Neuseeland, Frankreich, Brasilien und Florida (USA) auf.

Image Source: Higgs, 2026
In deutscher Übersetzung:
Einer Studie aus dem Jahr 2024 zufolge war der Meeresspiegel vor 8200 Jahren weltweit innerhalb von nur 140 Jahren um 6,5 Meter gestiegen. Das sind 470 Zentimeter pro Jahrhundert oder 4,7 Zentimeter pro Jahr, und das in einer Zeit, in welcher der CO₂-Gehalt angeblich „sicher” und konstant bei 260 ppm lag.

Image Source: Nunn et al., 2024
In deutscher Übersetzung:
The net melt of the Greenland ice sheet (GIS) is thought to have been the largest contributor to sea level rise in recent decades. But, to put the GIS change in context, the entire ice sheet melt contribution to sea level rise was just 1.2 total centimeters from 1992-2020 (Simonsen et al., 2021).
Es wird angenommen, dass die Nettoschmelze des grönländischen Eisschildes (GIS) in den letzten Jahrzehnten den größten Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels geleistet hat. Um die Veränderung des GIS jedoch in einen Zusammenhang zu setzen, betrug der Beitrag der gesamten Eisschmelze zum Anstieg des Meeresspiegels zwischen 1992 und 2020 insgesamt nur 1,2 Zentimeter (Simonsen et al., 2021).
In deutscher Übersetzung:
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Neue Studie: Der Meeresspiegel stieg während der römischen Warmzeit 20 Mal so schnell wie derzeit. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

Der Rücktritt der NRW-Asylministerin Josefine Paul erinnert frappierend an den Fall von Anne Spiegel. Das kommt eben davon, wenn man ganz offensichtlich unqualifiziertes, in Grünen-Hinterzimmern ausgekungeltes C-Personal an entscheidende Schalthebel der Macht setzt. Pauls Nachfolgerin paßt da perfekt ins Bild. Ein Kommentar.
Dieser Beitrag Rücktritt der NRW-Asylministerin Unfähig und unqualifiziert wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Der Meeresspiegel heute mag langsam steigen, doch einzigartig ist das nicht. Mehr noch zeigen Daten aus der Römerzeit, dass es damals einen deutlich dramatischeren Anstieg innerhalb von nur wenigen Jahren gab – und ebenso einen extremen Rückgang danach. Mit dem CO2 hatte dies jedoch nichts zu tun.
Der heutige Meeresspiegelanstieg von rund drei Millimetern pro Jahr wird von den Klimafanatikern als beispiellose Folge industrieller CO2-Emissionen verkauft, als Vorbote einer apokalyptischen Küstenflucht. Nun stört eine neue Studie diese Erzählung empfindlich. Archäologische Befunde aus Südengland zeigen, dass der Meeresspiegel während der Römischen Warmzeit um ein Vielfaches schneller stieg.
Die in diesem Jahr unter dem Titel “English Coastal Archaeological Evidence of a Fifth-Century (Dark Ages) 4-Meter Sea-Level Rise in 70 Years, Portending a Similar Rise Imminently” im Journal of Coastal Research veröffentlichte Untersuchung stützt sich nicht auf Modellrechnungen, sondern auf handfeste Spuren im Boden: Mauerreste, Münzen, Keramik, eindeutig datierbar. Demnach kam es zwischen etwa 430 und 500 nach Christus – also innerhalb von nur 70 Jahren – zu einem Meeresspiegelanstieg von rund vier Metern. Das entspricht etwa 60 Millimetern pro Jahr, also dem Zwanzigfachen dessen, was heute bei den Netto-Null-Fanatikern als “alarmierend” gilt. Parallel dazu lagen die Küstenlinien damals anderthalb bis drei Kilometer weiter landeinwärts als heute.
Besonders unerquicklich für die gängigen Narrative ist nicht nur die Höhe, sondern die Dynamik dieser Schwankungen. Auf rasche Anstiege folgten ebenso rasche Rückgänge, teils um zwei Meter in weniger als hundert Jahren. Dutzende Autoren dokumentieren für das Holozän Meeresspiegelschwankungen von bis zu fünf Metern. Wer behauptet, das heutige Klimasystem sei aus dem Gleichgewicht geraten, muss erklären, warum es vor 1500 oder 2000 Jahren offenbar noch deutlich wilder ausschlug.
Die Autoren interpretieren diese Veränderungen als eustatisch, also global wirksam, ausgelöst durch Schmelzprozesse großer Eismassen. Vergleichbare Meeresspiegelanstiege im Meterbereich pro Jahrhundert finden sich in Neuseeland, Frankreich, Brasilien oder Florida. Das Muster ist eindeutig: Es handelt sich nicht um lokale Anomalien, sondern um großräumige, vermutlich weltweite Prozesse.
Noch unangenehmer wird es für die CO2-Dogmatiker beim Blick weiter zurück. Eine im Jahr 2024 im Journal of Island and Coastal Archaeology veröffentlichte Studie mit dem Titel “Calibrating Holocene human–Environment interactions using ancient narratives: The example of Ngurunderi in South Australia” zeigt, dass vor rund 8200 Jahren der globale Meeresspiegel um 6,5 Meter in nur 140 Jahren anstieg. Das sind 470 Zentimeter pro Jahrhundert, bei angeblich stabilen CO2-Konzentrationen von etwa 260 ppm.
Was wir hier sehen, ist eine weitere Studie, die vom medialen Mainstream wohl kaum aufgegriffen wird, weil sie nicht in die grün-globalistischen Narrative vom bösen CO2 und der angeblich drohenden Klimaapokalypse passt. Unsere Welt hat allein in den letzten 10.000 Jahren so enorme Klimaveränderungen überstanden – und weder die Artenvielfalt noch die Menschheit ist daran zugrunde gegangen.
Während man die Menschen seit Jahren mit dem Meeresspiegelanstieg kirre macht und die Schuld daran dem CO2 zuschiebt, zeigt eine neu veröffentlichte Studie aus Brasilien ein anderes Bild. Vor einigen Tausend Jahren war es nämlich wärmer und der Meeresspiegel deutlich höher als heute.
Während Politik, Medien und Klimainstitute unermüdlich das Narrativ vom “beispiellosen” heutigen Klimawandel predigen, liefert die Geowissenschaft einmal mehr unbequeme Fakten. Eine neue Studie zu Brasiliens Küstenentwicklung zeigt: Vor rund 6.000 bis 7.000 Jahren lag der relative Meeresspiegel dort nicht nur leicht, sondern deutlich über dem heutigen Niveau – mehr als zwei Meter, realistisch eher drei bis dreieinhalb Meter. Und das bei Meerestemperaturen, die den heutigen Zustand um mehrere Grad übertrafen.
Die unter dem Titel “Ages of different shell species associated to vermetid bioconstructions remains and their implications on Mid-to Late-Holocene Brazilian sea-level curves” in den Quaternary Science Reviews veröffentlichte Studie verweist dabei auf umfangreiche Untersuchungen bei vermetiden Gastropoden. Dabei handelt es sich um unscheinbare, röhrenförmige Meeresschnecken, die in der Paläoklimatologie als besonders zuverlässige Marker gelten.

Diese Organismen siedeln ausschließlich in einem engen Bereich des Meeresspiegels und reagieren sensibel auf Temperaturveränderungen. Ihre fossilen Reste sind daher ein präzises Archiv früherer Küstenlinien. Entlang der brasilianischen Küste zeigen radiokarbon-datierte Vermetiden klar: Während des holozänen Klimaoptimums lag der Meeresspiegel signifikant höher als heute.
Besonders brisant wird der Befund beim Blick auf die Temperaturverhältnisse. Heute können diese Gastropoden nur bis etwa 22 bis 23 Grad südlicher Breite überleben. Während des frühen bis mittleren Holozäns reichten ihre Kolonien jedoch bis 28 oder sogar 29 Grad südlicher Breite – also mehr als 500 Kilometer weiter polwärts. Da die Meeresoberflächentemperatur pro Breitengrad um etwa 0,5 bis 1 Grad Celsius abnimmt, ergibt sich zwangsläufig eine höhere Temperatur von rund drei bis vier Grad gegenüber heute. Warm, stabil und lebensfreundlich.
Damit steht wieder einmal fest: Warmzeiten mit höheren Meeresspiegeln sind kein Ausnahmezustand, sondern Teil der Erdgeschichte. Sie traten lange vor der menschlichen industriellen Aktivität auf und gingen keineswegs mit einem globalen Kollaps einher. Im Gegenteil: Das holozäne Klimaoptimum gilt als eine Phase florierender Ökosysteme, wachsender Landnutzung und kultureller Entwicklung. Die Natur kam mit höheren Temperaturen bestens zurecht – der Mensch offenbar auch.
Doch ein Meeresspiegel drei Meter über dem heutigen Niveau vor 6.000 Jahren passt schlicht nicht zur Erzählung vom einzigartigen, menschengemachten klimatischen Ausnahmezustand. Noch weniger passt eine Ozeanerwärmung von mehreren Grad ohne industrielle Emissionen in das gewünschte Angstnarrativ. Diese Studie reiht sich damit nahtlos in eine wachsende Zahl geologischer Arbeiten ein, die das Klimatheater der Gegenwart entzaubern. Doch dies ist wohl auch ein Grund dafür, warum diese Studie beim medialen Mainstream wohl kaum für Schlagzeilen sorgen wird.
Dr. Alan Welch FBIS FRAS
Dieser Bericht präsentiert und analysiert die Meeresspiegeldaten für das Jahr 2025. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen für diese Daten, das sich zu einer „Jagd nach Daten” entwickelte. Daher besteht der Hauptzweck der Analyse darin, die neuen Daten mit den alten zu verknüpfen und ein neues Verfahren zu entwickeln, damit Veränderungen des Meeresspiegels im Jahr 2026 leichter beurteilt werden können.
Diese NOAA-Website lieferte Daten für Ende Januar, dann aber keine weiteren für den Rest des Jahres. Weiß jemand, warum das so ist und/oder ob die Daten auf andere Weise verfügbar sind?
Diese NASA-Website stellte Daten für Januar, April, Juli, August, September, November und Dezember bereit, aber im Juli 2025 änderte die NASA die Menge der bereitgestellten Daten drastisch. Bis April 2025 bestanden die Daten aus 13 Spalten mit Messwerten, Standardabweichungen und Ergebnissen mit und ohne Anwendung eines 60-Tage-Gauß-Filters, mit und ohne Anwendung von GIA und mit und ohne Entfernung des jährlichen und halbjährlichen Signals. Die analysierten Daten stammten aus SPALTE 12, die für geglättete (60-Tage-Gauß-Filter) GMSL-Schwankungen (ohne GIA) (mm) mit entfernten jährlichen und halbjährlichen Signalen vorgesehen war.
Im Juli hingegen erscheinen nur drei Datenspalten:
HDR 1 Jahr + Bruchteil des Jahres
HDR 2 GMSL (cm)
HDR 3 GMSL mit 60-Tage-Glättung (cm)
wobei die dritte Spalte für die Analyse verwendet wird.
Außerdem wurden die Daten bis April 2025 in einem Zyklus von etwa 10 Tagen veröffentlicht, aber im Juli änderte sich dies zu einem 7-Tage-Zyklus. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, stellte die US-Regierung aufgrund ihres Shutdowns für einige Monate die Bereitstellung jeglicher Daten ein.
Um die Unterschiede in den für die Analysen verwendeten Daten zu veranschaulichen, zeigen die Abbildungen 1 und 2 die von der NASA für April und Juli 2025 bereitgestellten Diagramme:
Was also tun?
Bis April 2025, nach sieben Jahren der Untersuchung der NASA-Daten, wurden mehrere Standard-Excel-Tabellen erstellt, die Diagramme der vollständigen Daten mit den am besten passenden linearen, quadratischen und sinusförmigen Kurven mit den zugehörigen Gleichungen und Diagrammen der Residuen, gemessen anhand der linearen Linie, mit den am besten passenden quadratischen und sinusförmigen Kurven erzeugten. Außerdem wurden statistische Ergebnisse und historische Diagramme darüber erstellt, wie sich die sogenannten „Beschleunigungen” im Laufe der Zeit verändert haben.
Ein Ansatz wäre, die Daten so zu verwenden, wie sie in den alten Tabellenkalkulationen vorliegen, aber das würde zu sehr „unebenen” Diagrammen führen. Das jährliche und halbjährliche Signal variiert zwischen -4,33 und 5,46 mm, was im Vergleich zum jährlichen Durchschnittsanstieg von etwa 3,3 mm ziemlich groß ist.
Eine zweite Methode wäre die Berechnung eines gleitenden Jahresdurchschnitts, wodurch die Unebenheiten beseitigt würden, aber auch viele der El-Niño-/La-Niña-Effekte verloren gingen, die für die Darstellung nützlich sind.
Das jährliche und halbjährliche Signal ist eine regelmäßige Schwankung, die sich Jahr für Jahr mit der gleichen Form wiederholt, sodass die Höhe nur vom Datum im Jahr abhängt. Anhand dieser Tatsache lässt sich der Wert des Signals zu jedem Zeitpunkt im Jahr aus den Messwerten mit und ohne Einbeziehung des Signals ermitteln. Dies geschah anhand der Differenz zwischen den Spalten 11 und 12 der Daten für April 2025, wobei eine Liste mit Daten und Differenzen erstellt und dann der Jahreswert vom Datum abgezogen wurde. So bleiben zwei Spalten für das Teiljahresdatum und das jährliche und halbjährliche Signal übrig, die in Abbildung 3 dargestellt sind:
Eine Polynomkurve 8. Ordnung wurde mit der LINEST-Funktion in Excel an die Grafik in Abbildung 3 angepasst, was zu folgendem Ergebnis führte:
Gleichung 1
Die Ordnung und Genauigkeit mögen übertrieben erscheinen, aber eine Ordnung von 6 erwies sich an den äußersten Enden des Diagramms als zu ungenau, und obwohl zwei weniger signifikante Ziffern das Diagramm nur geringfügig veränderten, wurde beschlossen, bei dieser Gleichung zu bleiben. Abbildung 4 zeigt eine Darstellung der tatsächlichen und der angepassten Kurven, die nur eine geringe Ungenauigkeit an den äußersten Enden von etwa 0,1 mm aufweisen:
Die neuen Daten mit jährlichen und halbjährlichen Signalen können nun verarbeitet werden, indem der Meeresspiegel herangezogen und der Teil des Jahres mithilfe einer Berechnung in Excel ermittelt wird
Part year = year – INT(year)
und anschließend das Jahres- und Halbjahressignal anhand von Gleichung 1 berechnen. Dieses kann dann vom angegebenen Meeresspiegel abgezogen und die normale Verarbeitung durchgeführt werden.
Ich wünschte, das Leben wäre so einfach.
Dieser Prozess wurde auf die Daten der NASA vom August 2025 angewendet, die nur Daten mit dem Signal enthielten. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, weil die Daten vom August eine scheinbar größere Abweichung aufwiesen als die zuvor veröffentlichten Daten.
Eine weitere Quelle für Messwerte sind unsere Freunde von der University of Colorado. Ihre Website ist eine nützliche Informationsquelle, auch wenn Ihnen die Schlussfolgerungen nicht gefallen, zu denen sie gelangen, wie beispielsweise die extrapolierten Meeresspiegel im Jahr 2100. Die Website enthält zwei Sätze verarbeiteter Daten, die in den Abbildungen 5 und 6 dargestellt sind. Die angegebene „Beschleunigung” beträgt 0,071 mm/Jahr², was mit anderen Schätzungen übereinstimmt. Seltsamerweise wurden auf dieser Website mehrere Abbildungen für Analysen entfernt, die zwischen 2020 und 2025 durchgeführt worden waren:
Die Wiederholung des in Abbildung 3 dargestellten Verfahrens führte zu
Die Gleichung für ein Polynom achter Ordnung ist in Gleichung 2 angegeben:
Gleichung 2
Der Vergleich dieses Polynoms achtter Ordnung mit den tatsächlichen Werten ist in Abbildung 8 dargestellt:
Dieser weist eine ähnliche Form mit einigen kleinen Abweichungen auf und liegt insgesamt etwa 30 % über dem Wert in Abbildung 3. Die beste Option ist daher, die von der NASA bereitgestellten Daten zu verwenden und zu akzeptieren, dass alle Grafiken von den jährlichen Signalen beeinflusst werden.
Die analysierten Datensätze sind daher Januar und April 2025 mit den vollständigen Daten sowie Juli, August, September , November und Dezember 2025 mit den reduzierten Daten. Die Daten für April 2025 und Dezember 2025 werden beide zum Vergleich verarbeitet.
Die Abbildungen 9 und 10 zeigen die linearen und quadratischen besten Anpassungen [best fits] der vollständigen Daten:
Die Unterschiede in den Koeffizienten der Gleichung scheinen größer zu sein als erwartet, aber aufschlussreicher ist die Veränderung von Jahr zu Jahr mit konsistenten Datensätzen, so dass die Daten für 2026 aussagekräftiger sein werden.
Die Residuen sind in den Abbildungen 11 und 12 zusammen mit den quadratischen Best-Fit-Kurven und den Standardabweichungen der hinzugefügten Fehler dargestellt. Um zu überprüfen, ob dieser Prozess korrekt durchgeführt worden ist, werden die quadratischen Terme mit denen für die vollständigen Daten verglichen und die linearen Anpassungen anhand von y = 0 x + 0 überprüft:
Als Nächstes werden in den Abbildungen 13 und 14 die Residuen zusammen mit einer Sinuskurve mit einer Amplitude von 4,2 mm und einer Periode von 29 Jahren dargestellt. Der Wert von 29 Jahren wurde für einige Jahre verwendet, die ursprünglich ins Auge gefasst worden waren, und ist wahrscheinlich nicht ganz die beste Passkurve, aber nicht weit davon entfernt:
Die Standardabweichungen der Fehler mit der Sinuskurve sind sowohl für die April- als auch für die Dezember-Analyse geringer als die quadratischen. Die Einbeziehung des jährlichen und halbjährlichen Signals erhöht die Standardabweichung für beide Kurven erheblich:
Die Abbildungen 15 bis 18 zeigen Histogrammdarstellungen der Fehler für die beiden Analysen:
Die Abbildungen 15 und 17 zeigen eher normale Verteilungen, während die Abbildungen 16 und 18 aufgrund der Form des jährlichen und halbjährlichen Signals eine leichte Schiefe aufweisen.
Die Abbildungen 19 und 20 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die vollständigen Daten:
Beide zeigen, dass es eine sehr langfristige Variation gibt, und in Abbildung 20 erscheint das jährliche und halbjährliche Signal als Spitze mit einer Periode von einem Jahr. In diesem Diagramm erscheint es im Vergleich zu anderen Spitzen aufgrund von Sonnen- und Mondzyklen sehr klein, lässt sich jedoch anhand der in Abbildung 22 unten dargestellten residuale Spektralanalyse besser beurteilen.
Die Abbildungen 21 und 22 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die Residuen in der NASA-Analyse:
Die Abbildungen 23 und 24 stellen die „Beschleunigungswerte” gegen das Datum dar, an dem sie auf der Grundlage der Daten vom Beginn des Jahres 1993 bis zu diesem Datum ermittelt wurden. Der Einfluss von El Niño und das jährliche und halbjährliche Signal sind erkennbar. Hätten die Residuen einer sinusförmigen Schwankung auf der Grundlage der 29-jährigen Sinuskurve gefolgt, hätte ein entsprechender Satz von „Beschleunigungen” bestimmt werden können. Beachten Sie, dass die mit „sinusförmig” bezeichnete Kurve KEINE Sinuskurve ist, sondern eine Kurve von „Beschleunigungen” auf der Grundlage der Residuen mit einer sinusförmigen Schwankung:
Die Abbildungen 25 und 26 zeigen die „Beschleunigungen” zum Ende des Jahres 2025 mit den langfristig prognostizierten „Beschleunigungen” bis in die 2060er Jahre, die anhand einer quadratischen Kurvenanpassung an einen Datensatz berechnet wurden, der wiederum aus einer 29-jährigen Kurve gewonnen wurde. Die Gültigkeit der Kurve wird sich bereits etwa 2034 zeigen, wenn sich die „Beschleunigungen”, sofern sie korrekt sind, den Werten der langfristigen Gezeitenpegel nähern, d. h. Werten von etwa 0,01 mm/Jahr².
Es wurden keine Schlussfolgerungen zum Meeresspiegel im Jahr 2025 gezogen. Die Vergleiche zwischen April 2025 und Dezember 2025 zeigen keine wesentlichen Unterschiede, so dass sich die laufenden Arbeiten nun auf die Veränderungen im Jahr 2026 konzentrieren müssen. Abbildung 26 gilt als die aussagekräftigste Grafik, die nun durch das jährliche und halbjährliche Signal, das die El-Niño-Schwankungen überdeckt, etwas kompliziert ist. Unter der Annahme, dass es keine weiteren Komplikationen bei der Datenpräsentation durch die NASA gibt, dürfte es jedoch im Laufe des Jahres 2026 zu einem stetigen Rückgang der „Beschleunigungen” kommen.
Wenn es Leser gibt, die bis hierher durchgehalten haben, wünsche ich ihnen alles Gute für 2026 und hoffe, dass ich in zwölf Monaten über das Jahr 2026 berichten kann.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Messung und Analyse des Meeresspiegels über das Jahr 2025 mittels Satelliten erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Die Welt hat ein Feindbild: Testosteron. Männer sollen aggressiv sein, gefährlich, impulsiv – und Frauen sowieso “überzogen emotional”, wenn Hormone im Spiel sind. Doch das Ganze ist viel komplexer. Mehr Testosteron wäre für die Welt vielleicht sogar ein Segen.
Jahrzehntelang wurde das Testosteron dämonisiert. Und das, obwohl es ausreichend wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, dass dieses Hormon eine wichtige regulierende Funktion einnimmt. So auch eine bereits im Jahr 2009 bei Nature veröffentlichte Studie mit dem Titel “Prejudice and truth about the effect of testosterone on human bargaining behaviour“. Testosteron macht nicht aggressiv, es macht kontextsensibel und reguliert Status, Durchsetzungsfähigkeit, sowie Fairness in sozialen Interaktionen.
In der Studie wurden Frauen untersucht, die sublingual Testosteron erhielten. Das Ergebnis war verblüffend: Wer das Hormon tatsächlich bekam, machte fairere Angebote in Verhandlungsspielen. Diejenigen, die nur glaubten, Testosteron erhalten zu haben – unabhängig von der Realität – agierten unfairer als je zuvor. Der Mythos hatte sich selbst erfüllt: Nicht das Hormon, sondern der Glaube an seine “toxische” Wirkung wirkte destruktiv.
Testosteron ist ein Statushormon. Es steuert Durchsetzungsbereitschaft, Risikoverhalten und Frustrationstoleranz. Aggression tritt nicht automatisch auf; sie ist situationsabhängig. Wer im Alltag schwach in Wettbewerbssituationen ist, weil er seine Fähigkeiten nicht einsetzt, interpretiert jede Form von Dominanz als Bedrohung. Testosteron macht nicht aggressiv – es zeigt nur, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Parallel dazu zeichnet sich eine stille Krise ab: Der Testosteronspiegel bei Männern sinkt weltweit. Langzeitstudien aus den USA und Europa zeigen, dass Männer heute deutlich niedrigere Werte haben als noch vor 30–40 Jahren – und das nicht allein wegen Alter, Gewicht oder Lifestyle. Die Gründe sind multifaktoriell: Bewegungsmangel, chronischer Stress, schlechte Schlafqualität, Umweltchemikalien, veränderte gesellschaftliche Strukturen. Das Resultat ist ein subtiler, aber tiefgreifender Effekt auf Gesellschaft und Psyche: Männer werden ängstlicher, konfliktscheuer, emotional fragiler, während man ihnen weiterhin Aggression unterstellt.
Hier liegt jedoch das eigentliche Problem: Die Gesellschaft pathologisiert Eigenschaften, die biologisch verankert sind, während die biologische Grundlage für Durchsetzungsfähigkeit, emotionale Stabilität und Statusbewusstsein sinkt. Das ist nicht nur eine individuelle, sondern eine kollektive Dysfunktion. Wir haben es mit zu wenig und nicht mit zu viel Testosteron zu tun.
Ein Hormon, das die Fähigkeit zu sozialem Gleichgewicht fördert, wird zum Sündenbock gemacht. Gleichzeitig sinken die Testosteronspiegel weltweit. Das Ergebnis ist deutlich sichtbar: weniger Durchsetzungsfähigkeit, weniger Selbstbewusstsein und mehr Angst. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nicht vielleicht sogar gewollt ist.
Aufmacherbild Google Maps, Tokelau – bessere Auflösung
Climaterealism, Linnea Lueken, 8. Januar 2026
Ein kürzlich auf der Website Energies Media veröffentlichter Beitrag mit dem Titel „ Es wurde die erste Nation, die zu 100 % mit Solarenergie versorgt wird – nun bedroht der Klimawandel ihr Überleben in diesem Jahrhundert “ behauptet, das pazifische Inselterritorium Tokelau sei zu 100 % auf Solarenergie umgestiegen und werde durch den steigenden Meeresspiegel infolge des Klimawandels bedroht. Dies ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Tokelau bezieht seinen Strom weder zu 100 % aus Solarenergie, noch ist es durch den steigenden Meeresspiegel bedroht.
Energies Media behauptet, Tokelau im Südpazifik sei die erste Insel weltweit gewesen, die sich mit Solarenergie selbst energieautark versorgt habe, und dass die Existenz der Insel durch den steigenden Meeresspiegel bedroht sei. Weiterhin behauptet Energies Media, die Lösung des Überflutungsproblems Tokelaus werde von Tag zu Tag schwieriger.
Tokelau erreichte 2012 zwar für eine kurze Zeit als erstes Land eine hundertprozentige Solarstromversorgung mit Pufferung durch große Netzbatterien, doch das ist wenig aussagekräftig. Seitdem konnte der Inselstaat diesen Status nicht halten, da sein geringer Energiebedarf stieg und er auf andere Stromquellen zurückgreifen musste. Tokelau hat nur 2.664 Einwohner und deckt derzeit etwa 90 Prozent seines Strombedarfs mit Solarenergie, während der Rest durch Dieselgeneratoren (einschließlich Biodiesel aus Kokosnussöl) als Reserve dient. Der Artikel verschweigt dies und erwähnt nicht, dass eine Studie aus dem Jahr 2020 ergab, dass „die tatsächliche Solarstromversorgung derzeit bei etwa 90 Prozent liegt, wobei es bei Bewölkung oder Batterieausfällen zu Versorgungsengpässen kommt“. Einige Quellen berichten sogar, dass der Anteil der Solarenergie seitdem weiter gesunken ist und bis 2020 nur noch 75 Prozent betrug.
Tokelaus Wirtschaft basiert fast ausschließlich auf Subsistenzlandwirtschaft und Fischerei und hat im Vergleich zu anderen Ländern einen extrem geringen Energiebedarf. Dieser ist so gering, dass Our World In Data kaum Daten dazu vorliegen hat, außer der Angabe, dass Tokelaus installierte Solarkapazität bei etwa 0,001 GW liegt. Zum Vergleich: Der US-Bundesstaat Rhode Island verfügt über eine installierte Solarkapazität von weniger als 0,872 GW. Allerdings hat Rhode Island über eine Million Einwohner, eine bedeutende Industrie und einen deutlich höheren Lebensstandard.
Die Probleme mit dem Beitrag von Energies Media enden jedoch nicht mit der Uneinigkeit über die Definition von „100 Prozent“. Tokelau versinkt auch nicht im Meer. Ganz im Gegenteil, wie eine Landvermessungsstudie aus dem Jahr 2021 mit dem Titel „ Globale Veränderungen der Fläche von Atollinseln im 21. Jahrhundert “ von Holdaway et al. zeigt. Die Studie untersuchte die Landmasse von Atollinseln im Pazifik und Indischen Ozean und stellte fest, dass es trotz des moderaten, aber langsamen Anstiegs des durchschnittlichen Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten zu keiner wesentlichen Verkleinerung gekommen ist. Die Behauptung von Energies Media wird noch dadurch untergraben, dass die Studie ergab, dass „Tokelau und Tuvalu, beides kleine Landmassen (9,65 km² bzw. 25,14 km²), um jeweils etwa 7 % zugenommen haben.“
Dies liegt daran, dass diese Inseln als Korallenatolle mit dem Anstieg des Meeresspiegels wachsen, da sich die Korallen dem Sonnenlicht entgegenstrecken und Stürme und Wellen Sand an den Küsten ablagern.
Das Problem des „Untergangs“ Tokelaus kann nicht zunehmend unlösbar werden, wenn es gar nicht erst untergeht.
Nebenbei bemerkt, erscheint es wahrscheinlich, dass dieser Artikel mithilfe von KI verfasst wurde, aufgrund seiner Struktur und Unklarheit, aber auch, weil er keine Links zu relevanten Quellen enthält und nicht darauf hinweist, dass die aktuellsten Daten zu pazifischen Atollinseln, einschließlich Tokelau, keinen Landverlust, sondern einen Landzuwachs zeigen. Die Autorin „Anke“ hat verdächtigerweise keinerlei Biografie.
Energies Media scheint sich bei seinen Panikmache-Behauptungen über Tokelau auf viele veraltete Informationen gestützt zu haben. Wäre das Medium wirklich an Fakten interessiert und nicht an Klimaalarmismus, wüsste es über den Zustand der Pazifikatolle Bescheid und die Diskrepanz zwischen den Behauptungen einer hundertprozentigen solaren Selbstversorgung und der Realität von 75 bis 90 Prozent Bescheid. Die Inselbewohner akzeptieren die unregelmäßige und eingeschränkte Stromversorgung, insbesondere nachts.
Der Beitrag Liebe Energies Media Autoren: Der Meeresspiegel kann Tokelau nicht unbewohnbar machen, wenn Tokelau wächst. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.