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☐ ☆ ✇ Report24

Berlin: Wohnungsnot lockt Kriminelle an – Frau bei Fake-Besichtigung brutal überfallen

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Der Wohnungsmarkt ist auch und gerade in Berlin seit Jahren ein Pulverfass: Hohe Nachfrage, steigende Mieten und ein chronischer Mangel an bezahlbarem Wohnraum machen die Suche nach einer neuen Bleibe zu einem Albtraum. Hier wittern Kriminelle ihre Chance. Ein aktueller Prozess vor dem Berliner Landgericht zeigt, wie perfide Betrüger vorgehen: Ein 29-Jähriger namens Hasan S. steht seit dem 29. Januar 2026 vor Gericht, beschuldigt, für vorgetäuschte Wohnungsvermittlungen Vorauszahlungen eingestrichen zu haben. Mehr noch soll er eine Frau zu einem angeblichen Besichtigungstermin gelockt haben – mutmaßliche Mittäter haben sie dann gefesselt, geknebelt und beraubt.

Hasan S. soll zwischen August und Dezember 2023 unter einem falschen Namen im Internet Mietwohnungen angeboten haben, die es gar nicht gab – „tatsächlich hatte er keine zur Vermietung stehende Wohnung zur Verfügung“, heißt es in der Anklage. Er gab sich als Vermittler aus und forderte Vorauszahlungen wie etwa eine angebliche Maklercourtage – in vier bekannten Fällen kassierte er bis zu 4.100 Euro pro Opfer. Insgesamt soll er rund 12.000 Euro ergaunert haben.

Besonders schockierend ist ein Vorfall vom Dezember 2023: Eine Frau wurde zu einem angeblichen Besichtigungstermin in Kreuzberg gelockt. Bei der Wohnung soll es sich um eine zuvor für kurze Zeit angemietete Ferienwohnung gehandelt haben. In der Wohnung kam es dann zu einem brutalen Überfall: Mehrere Männer, mutmaßliche Komplizen von Hasan S., sollen sie mit einem Messer bedroht und über ihr Handy von einem ihr zugänglichen Geschäftskonto Überweisungen in Höhe von fast 74.000 Euro vorgenommen haben. Der Angeklagte war zwar nicht in der Ferienwohnung, die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass er „das Handeln der Täter vor Ort“ über ein Mobiltelefon gesteuert habe und Zugriff auf die Konten hatte, auf die das Geld überwiesen wurde.

Hasan S. sitzt seit August in Untersuchungshaft. Die Anklage lautet auf gewerbsmäßigen Betrug, schwere räuberische Erpressung und erpresserischen Menschenraub.

Der Betrug ist kein Einzelfall. Der Wohnungsmangel lockt Betrüger an, die im Internet mit gefälschten Inseraten operieren. Plattformen wie Immowelt oder Immobilienscout24 melden jährlich Tausende Betrugsversuche, dabei ist die am meisten verbreitete Betrugsmasche der Vorkassebetrug. Das Europäische Verbraucherzentrum schätzt, dass Zehntausende Menschen pro Jahr Opfer solcher Maschen werden. Die Wohnungsknappheit treibt nicht nur die Preise hoch – sie macht Wohnungssuchende auch anfällig für Betrug. Und, wie dieser Fall zeigt, für brutale Übergriffe, wenn sie nichts ahnend zu Besichtigungen erscheinen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Epoch Times

Straßenräuber erbeuten mehr als zwei Millionen Euro in Tokio

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Vorschau ansehen Bei einem Raubüberfall auf offener Straße haben drei Täter in Tokio Bargeld in Höhe von umgerechnet mehr als zwei Millionen Euro erbeutet. Sie setzten Pfefferspray und entrissen ihren Opfern mehrere Geldkoffer.
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