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In Nordrhein-Westfalen explodieren die Fälle von körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt unter den Kindergartenkindern. Es stellt sich unweigerlich die Frage, was da falsch läuft. Wie kann das sein? Liegt dies auch am zunehmenden Angebot von Frühsexualisierungsprogrammen?
Kindergärten und Kindertagesstätten sollten eigentlich ein geschützter Ort sein. Eigentlich. Denn Zahlen aus Nordrhein-Westfalen zeigen, dass dem offensichtlich nicht so ist. Dort sind im vergangenen Jahr laut dem Kölner Stadt-Anzeiger insgesamt 4.718 Übergriffe gegen Kinder bekannt geworden – ein Plus von 80 Prozent. Laut den Jugendämtern, die diese Daten auswerten, waren es im Jahr 2024 noch 2.680 solcher Übergriffe.
Schockierend ist dabei, dass rund zwei Drittel dieser Taten von den Kindern untereinander verübt werden. Von den Übergriffen durch Erwachsene (Personal) ganz zu schweigen. Die Zeitung berichtet:
In der Statistik wird zwischen körperlicher und psychischer Gewalt unterschieden. In den Kindertagesstätten des Rheinlands wurden demnach mit 912 Fällen mehr als ein Drittel der 2609 körperlichen und psychischen Übergriffe vom Personal begangen, den Rest haben sich die Kinder untereinander angetan. “Sexuelle Gewalt” wird besonders erfasst. Hier wurden im vergangenen Jahr im Rheinland 98 Taten von Kita-Mitarbeitenden und 329 Handlungen von Kindern gemeldet.
Da fragt man sich, wie Kindergartenkinder überhaupt auf die Idee kommen, sich so etwas anzutun. Liegt dies vielleicht auch an den Frühsexualisierungsprogrammen, die in manchen Kindertagesstätten durchgeführt werden?
