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Die AfD-Fraktion hat am 4. Februar 2026 im Thüringer Landtag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) eingebracht und Björn Höcke als Nachfolger vorgeschlagen. Voigt bleibt im Amt, da Höcke nur 33 Stimmen erhielt – eine mehr als die AfD-Fraktionsstärke von 32, aber weit unter den benötigten 45 Stimmen.
Hintergrund der Affäre: Das Votum nutzt die Kritik an Voigt, dem die Universität Chemnitz kürzlich den Doktortitel wegen Plagiatsvorwürfen entzogen hat. Voigt wies dies zurück und betonte seine Unschuld. Der Antrag der AfD wurde bereits am 29. Januar 2026 formell gestellt, mit geplanter Abstimmung am 5. Februar, die vorverlegt wurde.
Reaktionen: Andere Fraktionen stuften das Manöver als Taktikspiel der AfD ein. Es gab Erleichterung in der Landesregierung, obwohl man den Ausgang erwartet hatte. Höcke hatte ein Schattenkabinett vorbereitet.
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Bildquelle: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

