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Im Karlsruher Geldbeutel herrscht Mangellage: Badische Stadt muss 50 Millionen Gewerbesteuer an EnBW zurückzahlen

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Vorschau ansehen Die Stadt Karlsruhe muss rund 50 Millionen Euro Gewerbesteuer an den Energiekonzern ENBW zurückzahlen. Und hat das Geld nicht. Unternehmen zahlen Gewerbesteuervorauszahlungen. Weil sie gesetzlich anfällt, wenn Gewinne gemeldet werden. Stellt sich später heraus, dass diese Gewinne so nicht existieren, wird die Steuer korrigiert. Nur dass die Stadt Karlsruhe das Geld längst ausgegeben hat. Jetzt […]
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Gasmangel: Jetzt hilft nur noch beten!

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Vorschau ansehen Die „Zeit“ zitiert einen Fachmann, der zum Beten gegen Gasmangel rät. Die Verantwortlichen für diesen dramatischen Zustand werden natürlich nicht genannt. Ebenso kein Hinweis für eine Lösung des Problems. Worum geht es? Deutschlands Gasspeicher leeren sich rasant. Der Füllstand liegt nur noch bei rund einem Viertel, regional deutlich darunter. Jetzt geht’s um Kopf und Kragen. Selbst […]
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Aschermittwoch – ein Gramm Asche auf mein Haupt

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Der Morgen nach dem Faschingsdienstag war 1970 irgendwie anders. Man schüttelte das restliche Konfetti ab und ging zur Kirche. Ob mit oder ohne Restalkohol vom Vortag, dem Faschingsdienstag, kniete man in der barocken Kirche unseres Dorfes und wurde ruhig. Die vergoldeten Putten und Engel an den Wänden blickten auf die Gemeinde herab, und mancher mag diese vielleicht noch doppelt gesehen haben. Man mochte gedanklich noch beim Faschingsball im Gasthof Linde gewesen sein, der am Abend zuvor stattgefunden hatte. Doch nun begann ein anderer Abschnitt des Jahres. Ganz ohne Alkohol, versprochen.

Mit dem Aschermittwoch setzte die Fastenzeit bis zum Ostersonntag ein. Vorbei mit den fleischlichen Genüssen, so hieß es. Ab Ostersonntag würde alles wieder erlaubt sein. Die Entbehrungen trafen uns Kinder allerdings kaum. Fleisch gab es ohnehin nur sonntags, denn wir aßen ohnehin meist nur Mehlspeisen. Und das Hackfleisch versteckte man in riesigen Ravioli, die bei uns Maultaschen genannt wurden.

Die Fastenzeit wurde damals nicht übergangen. Sie gehörte zum Jahreslauf wie Saat und Ernte. Üppige Mahlzeiten mit Gegrilltem blieben aus, nicht weil man musste, sondern aus Tradition und Überzeugung.

Unsere Vorräte im Keller

Die bäuerliche Vorratshaltung begann lange vor Aschermittwoch, meist schon im kalten Januar. Was morgens im Stall noch grunzte, war nachmittags bereits zerlegt, tiefgefroren, eingeweckt oder wurde geräuchert. Weißer Pressack (Sülzwurst) und Leberkäse wurden in Tongefäße gefüllt und in heißem Wasser eingeweckt. Der Pressack nahm alles auf, was sonst keiner Rubrik zuzuordnen war. Der Keller lag zwei Meter tief im Garten, von den Vorvätern gegraben, irgendwann nach Napoleons Zeiten. Von außen wirkte er wie ein germanischer Grabhügel. Die Treppe führte zu einer schweren Eichentür, die nie abgesperrt war, und dennoch kam nichts weg. Die Einhaltung des siebten Gebots war eine Selbstverständlichkeit.

Fisch in quadratischer Form

In meiner Heimat gab es keine Jagdgründe für Fische. Der Bach durch den Ort war kaum vier Meter breit und führte keine Tiere, deren Fang sich gelohnt hätte. Fisch kam daher nicht aus dem Wasser, sondern aus dem Laden. Der Tante-Emma-Laden im Dorf, schlicht „bei der Zenzi“ genannt, führte tiefgefrorenen Seelachs in quadratischer Form. Mutter panierte ihn, dazu gab es Kartoffelsalat.

Das Aschekreuz auf der Stirn

In der letzten Abteilung der Messe schritten alle zur Kommunionbank, knieten nieder, und der Herr Pfarrer tauchte Daumen und Zeigefinger in eine Schale mit Asche. Diese war aus den verbrannten Palmkätzchen des Vorjahres hergestellt worden. Damit zeichnete er ein kleines Kreuz auf jede Stirn. Wir wurden so daran erinnert, dass alles ein Ende hat und nicht etwa zwei, so wie die Wurst.

„Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub wirst.“

Der Satz wurde vom hochwürdigen Herrn Pfarrer leise und ruhig gesprochen. Er gehörte zum Jahr wie das Läuten der Glocken. Und danach gingen die Männer, samt diesem kurzzeitigen Tattoo ins Gasthaus „Zur Rosl“, um sich mit einem Liter Starkbier langsam und hochprozentig auf die Fastenzeit einzustimmen. Und Bier war ja kein Fleisch.

Das eigene Aschekreuz auf der eigenen Stirn sah man nicht, aber jene auf den Köpfen der anderen. Und wem täte heute ein nüchterner Blick nicht auch gut, insbesondere dann, wenn Vorzeichen eines nahen Endes vielfach zu spüren sind? Auf der Domplatte zu Köln und anderswo.

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Es war nicht alles schlecht unter Erich

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Viele Bürger, die in der DDR lebten und das heutige Deutschland erfahren, denken zuweilen an die alten Zeiten. Trotz Stacheldraht und antiimperialistichem Schutzwall, bleibt auch das Gute lange im Gedächtnis.

Erinnerungen sind keine Fakten, sondern Deutungen, lehrt uns Sigmund Freud. Das beste Beispiel dafür ist meine Cousine Gertrud, geboren 1961, sie lebt in Sonneberg/Thüringen. Nach der Wende sah man sich wieder öfter, zu Geburtstagen, an Feiertagen, zu Weihnachten oder an Neujahr. Und wie das dann ist, wenn man zusammensitzt, kommt man irgendwann auf früher zu sprechen. Nicht gleich und nicht jedes Mal, aber immer wieder.

Gertrud war kein politischer Mensch. Sie hat nie über den Staat geredet oder darüber, wie man etwas zu sehen hatte. Wenn sie erzählte, dann ging es um den Alltag, um das Einkaufen, um Preise, um das Anstehen und um die Läden. Und je öfter man ihr zuhörte, desto deutlicher wurde, dass sie vieles aus dieser Zeit nicht schlecht in Erinnerung hat. Im Gegenteil.

Beim Essen fing sie oft an. Sie sagte, darüber habe man sich keine großen Gedanken gemacht. Brot, Milch, Butter, Eier, Wurst, Kartoffeln, das war da. Man wusste, was man bekommt, und man wusste, dass es reicht.

Sie erzählte auch, dass es Dinge nicht immer gab. Kaffee zum Beispiel. Oder Orangen. Bananen schon gar nicht ständig. Wenn es die gab, sprach sich das herum, und dann stellte man sich an. Das fand niemand schön, aber es gehörte dazu. Und satt war man trotzdem.

Essen, sagte sie, sei kein Problem gewesen. Niemand stand an der Kasse und rechnete im Kopf, niemand überlegte, ob man sich das leisten kann oder nicht. Von dem, was man verdiente, ging nicht viel fürs Essen drauf, und darüber machte man sich keine Gedanken, weil es einfach so war.

Auch das Einkaufen selbst war nichts Besonderes. Man ging in den Laden im Ort, holte, was man brauchte. Ein Brötchen kostete fünf Pfennig, ein Brot unter einer Mark, die Milch 68 Pfennig, ein Ei ein paar Pfennig. Fleisch war teurer, klar, aber bezahlbar. Man wusste, was das kostet, und man wusste, dass es passt. Darüber wurde nicht geredet, weil es selbstverständlich war, sagte Gertrud.

Gertrud sagte, die Lebensmittel kamen aus staatlichen Betrieben. Niemand musste damit Geld verdienen, niemand musste etwas anpreisen oder besonders herausstellen. Essen war da, weil es gebraucht wurde, und gerade das Essen war billig, damit es sich jeder leisten konnte.

Heute, meinte sie, sei das alles anders. Heute müsse jedes einzelne Produkt etwas einbringen. Damals habe man darüber nicht nachgedacht. Wichtig sei gewesen, dass es da ist.

Vom Anstehen sprach sie auch. Dass man manchmal warten musste, aber nicht ständig und nicht für alles, sondern für bestimmte Dinge. Für Südfrüchte, für Kaffee, für Waren, die es nicht immer gab. Man stand zusammen, man redete miteinander, man wusste, wofür man wartet. Es war lästig, aber es war kein Drama.

Wurst war Wurst, sagte sie, und Fleisch war Fleisch. Man wusste, was man bekam. Oft kam es vom Fleischer im Ort, eingewickelt in Papier. Niemand drehte etwas um, niemand las Zutatenlisten. Das war nicht nötig.

Obst und Gemüse gab es nach Jahreszeit. Im Sommer anderes als im Winter. Das war normal. Erdbeeren im Januar kamen ihr damals gar nicht in den Sinn.

Über Hunger sprach sie nie, weil es den nicht gab. Gegessen wurde genug, und was übrig blieb, wurde nicht weggeworfen. Das kannte man so.

Auch auf dem Land, sagte sie, war alles da. Selbst kleine Orte hatten ihre Läden, und man musste kein Auto haben, um einkaufen zu können. Die Preise waren überall gleich.

Gertrud hat nie gesagt, dass alles gut war.

Aber sie sagte oft, dass vieles einfach funktioniert hat.

Und dass sie sich genau daran erinnert.

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Taiwan: Wann schlägt China zu?

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Liegt ein Angriff in der Luft? Die „Volksrepublik“ China betrachtet seit 80 Jahren Taiwan als abtrünnige Provinz. Militärmanöver um die Insel erschrecken die ganze Welt, die Folgen eines Krieges wären katastrophal.

China spielt Schach auf Meisterklasse-Niveau. Und der Westen würfelt Mensch ärgere dich nicht, manchmal auch Halma. Wir sind vor der eigenen Haustüre beschäftigt und sehen das größere Bild nicht. Dabei ist ein Blick auf wirtschaftliche Vorgänge so aufschlussreich.

Eisenerz für China und keine Chips für die Welt

China sichert sich Rohstoffe für den Ernstfall. Für China ist Eisenerz das, was Sauerstoff für den Hochofen ist. Ohne Eisen kein Stahl. Und ohne Stahl keine Panzer, keine Raketen, keine Schiffe, aber auch keine Autos, keine Hochhäuser, keine Messer und Gabeln. Noch bezieht China den Großteil seines Eisenerzes aus Australien, einem Land der westlichen Welt, militärisch eng mit den USA verbunden.

Australien ist bequem, aber im Ernstfall brandgefährlich.

Denn Australien könnte den Hahn zudrehen. Ein politischer Wink aus Washington würde genügen, und chinesische Frachter blieben leer. Ohne Eisen keine Rüstung, ohne Rüstung keine militärische Handlungsfähigkeit. Dieses Risiko ist Peking seit Jahren bewusst.

Also blickte China dorthin, wo der Westen kaum hinsah: nach Westafrika.

Eisenerz aus Afrika

Guinea ist ein armes Land an der Atlantikküste Afrikas. Politisch instabil, wirtschaftlich abhängig und strategisch lange unterschätzt. Gerade deshalb ist China dort engagiert. Im Südosten Guineas liegt Simandou, eines der größten unerschlossenen Eisenerzvorkommen der Welt. China investierte Milliarden in dieses Projekt. In die Minen selbst, in eine neue Eisenbahnlinie quer durchs Land und in einen eigens errichteten Hafen an der Küste, rund 600 Kilometer vom Abbaugebiet entfernt. Von dort wird das Erz per Schiff nach China transportiert. Keine Anlegestelle für lustige Kreuzfahrtschiffe.

China rechnet mit Sanktionen und sorgt vor.

Eisenerz aus Simandou ersetzt Australien nicht vollständig. Aber es sorgt dafür, dass China im Krisenfall weniger erpressbar ist. Die Lieferungen sind langsamer und teurer, politisch jedoch deutlich schwerer zu unterbinden. Wer so plant, rechnet mit Sanktionen. Und mit Krieg.

Taiwan ist keine Kavallerie-Aktion

Taiwan lässt sich nicht „mal eben“ einnehmen. Auch nicht mit hunderten Schiffen und auch nicht über Nacht, ganz sicher nicht so, wie Peer Steinbrück einst scherzhaft andeutete, man könne die Schweiz mit der Kavallerie besetzen.

Ein Krieg um Taiwan wäre kein regionales Abenteuer, sondern ein globaler Schock. Millionen Tote wären möglich, hochsensible Chipfabriken würden zerstört, weltweite Lieferketten reißen. Die Weltwirtschaft stürzte ins Chaos.

S-Klasse ohne Zündkerzen

Über 90 Prozent der modernsten Computerchips stammen von dort. Fielen diese Lieferungen aus, stünde die Weltwirtschaft still, wie eine 150.000 Euro S-Klasse ohne 8 Zündkerzen zu 100 Euro. China sichert sich Eisenerz. Der Westen hängt an Chips. Das erklärt, warum Taiwan nicht irgendeine Insel ist, sondern der empfindlichste Nerv der globalen Wirtschaft.

Die süße Ananas

Seit fast 80 Jahren ist Taiwan, früher Formosa genannt, vom chinesischen Festland getrennt. Die Insel ist etwa so groß wie Baden-Württemberg, hat rund 23 Millionen Einwohner und ist Weltmarktführer bei Hochleistungschips.

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Bäckereiabgabenvereinfachungsbeschleunigungsgesetz 2026

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Offiziell heißt es Steueränderungsgesetz 2025 und trat am 1.1.26 in Kraft. Und wir spüren es zunächst in der Bäckerei. Ein Stück deutsche Kultur und Gemütlichkeit geht verloren, denn mit diesem Gesetz wird das Gespräch an der Theke ab dem 01.01.2026 überflüssig. Mit dem Bäckereiabgabenvereinfachungsbeschleunigungsgesetz 2026 endet zum 1. Januar 2026 ein Stück deutscher Alltagskultur. Bis Ende 2025 lief der Bäckereibesuch noch gemütlicher und kommunikativer ab. Die Frau mit der weißen Schürze schaute kurz hoch und fragte: „Nimmst du mit oder isst du hier?“ Je nach Antwort drückte sie an der Kasse auf 7 % Mehrwertsteuer oder auf 19 % Mehrwertsteuer. Mit der neuen, mittelstandsfördernden Steuererleichterungspraxis geht dabei mehr verloren als nur ein Knopfdruck.

Gerade für viele Einsame war dieser kurze Austausch oft der einzige Dialog des Tages. Die Frage der Frau in der weißen Schürze war mehr als eine steuerliche Notwendigkeit. Sie war ein Zeichen von Aufmerksamkeit. Allein zu hören, dass jemand wissen wollte, wo die Breze oder die Leberkässemmel gegessen werden sollte, gehörte zu den kleinen, verlässlichen Momenten des Alltags. Wer heute wortlos bezahlt, merkt das etwas fehlt.

Bis 2025 förderte das Finanzamt das Zwischenmenschliche, wenn auch unbeabsichtigt. Ein kaltes, unbelegtes Brötchen kostete immer 7 % MWST, egal ob es eingepackt oder sofort gegessen wurde. Kalt belegte Brötchen mit Salami, Käse oder Gurke blieben ebenfalls bei 7 %, unabhängig davon, ob man sie am Stehtisch verzehrte oder mitnahm. Warmes Gebäck ohne Belag wurde bei Mitnahme mit 7 %, beim Verzehr vor Ort mit 19 % MWST berechnet. Gleiches galt für warm belegte Brötchen, etwa mit Leberkäse: mitgenommen 7 %, im Laden gegessen 19 %.  

Besonders eindeutig war der Fall, wenn der Kunde selbst sagte, was er vorhatte. Wer erklärte, er esse hier, zahlte 19 %, auch bei kaltem Belag. Wer mitnahm, blieb bei 7 %. Spätestens mit Tisch, Stuhl und Service war die Sache entschieden, dann galten in der Regel 19 %.

Kompliziert wurde es immer dann, wenn der Kunde widersprüchliche Wünsche äußerte. Bestellte er eine Tasse Kaffee zum Verzehr im Hause, also mit 19 %, und dazu eine kalte Leberkässemmel zum Mitnehmen mit 7 %, begann die eigentliche Herausforderung. Der Kassenzettel musste zwei Mehrwertsteuersätze ausweisen, obwohl alles auf einem Tablett lag. Dass der kalte Leberkäse anschließend unbemerkt zum heißen Kaffee gegessen werden konnte, war steuerlich nicht vorgesehen, im wirklichen Leben aber kaum zu verhindern.

Ab dem 01.01.2026 gilt an der Bäckertheke immer derselbe Satz: 7 %, egal ob mitgenommen oder im Laden gegessen wird. Die Frau in der weißen Schürze muss nicht mehr fragen, der Kunde nicht mehr antworten. Steuerlich ist das eine Vereinfachung.

Menschlich ist es ein Verlust. 

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Länger leben mit Apotheker Donald Trump

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In Deutschland interessiert sich kaum ein Patient dafür, was sein verschriebenes Medikament eigentlich kostet. Wer gesetzlich versichert ist, zahlt in der Apotheke meist sechs Euro zu und erhält dafür ein Präparat, das im Hintergrund 200 Euro oder mehr kosten kann. Der Preis ist kein Gesprächsthema, weder mit dem Arzt noch mit dem Apotheker.

Money, money – das US-Thema bei Medikamentenpreisen

In den USA ist das anders. Dort gibt es keinen einheitlichen Apothekenpreis und keine Garantie, dass Medikamente vollständig übernommen werden. Selbst Versicherte zahlen oft hohe Eigenanteile oder müssen erst einen Selbstbehalt erreichen. Für Millionen Menschen heißt das: Der Preis entscheidet mit darüber, ob ein Medikament gekauft werden kann oder nicht. Eine Frage, die sich deutsche Patienten aus eigener Erfahrung kaum vorstellen können.

TrumpRX als Wahlkampfhilfe

Geld überzeugt leichter als alle Argumente. Getreu dieser Weisheit greift Trump ins profitable Getriebe der Pharmaindustrie. Die neue Suchmaschine https://trumprx.gov ist keine Online-Apotheke, sondern eine staatlich beworbene Suchmaschine. Sie zeigt, wo Medikamente günstiger erhältlich sind, und macht Preisunterschiede sichtbar. Möglich wird das durch Trumps Deals mit Pharmakonzernen, die im Gegenzug niedrigere Einfuhrzölle erhalten. Viele Medikamente stammen aus China und Indien.

Geld gespart und Donald aus Dankbarkeit gewählt

TrumpRx gibt Patienten etwas, das ihnen bislang fehlte: Transparenz. Wer weiß, dass ein Medikament 100 Dollar günstiger zu haben ist, kann entscheiden, ob sich der Weg lohnt, das ist eine nüchterne Rechnung. Viele fahren bislang schon aus diesem Grunde nach Kanada. Für deutsche Leser mag das befremdlich wirken. Schmerzmittel, die bei uns nur auf Rezept zu haben sind, werden im US-Fernsehen beworben wie bei uns Gummibärchen aus dem Drogeriemarkt.

Und wo die Marktwirtschaft versagt

Hier findet Trump eine perfekte Wahlkampfhilfe, und er wird damit zum Wohltäter. Onkel Doktor Trump hilft!

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Steuergeldverschwendung: 4,33 Mio. € für kolumbianische Kühlschränke!

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Empörung in Deutschland: Warum frieren wir, während Kolumbien kühlt? Oma Erna in Cottbus bibbert unter drei Pullis, weil die Heizkosten explodieren – und unser Steuergeld (exakt 4.330.205,06 €) wandert nach Kolumbien für „energieeffiziente Kühlschränke“. Dort lagert man Bier und Wein bei fünf Grad, während Horst aus Gelsenkirchen seinen Doppelkorn auf dem Balkon „kühlt“.

AfD deckt auf: Bundesregierung pumpt Millionen ins Ausland – Inlandsprobleme ignoriert!

Die AfD hat schriftlich nachgefragt und die Bundesregierung antwortet – Link siehe unten.

Ergebnis? 844.683 Tonnen CO₂ „eingespart“, alle Hersteller bauen nun „grüne“ Modelle. Toll. Und wir sparen uns am besten gleich die Heizung.

Volkszorn kocht über: Steuerzahler bezahlen fremde Luxusgeräte!

Kein Einzelfall: Früher 44 Mio. € für Radwege in Peru, Solarlampen in Afrika, gendergerechte Toiletten sonstwo. Jetzt Kühlschränke für Kolumbien.

Was kommt als Nächstes? Eiswürfelmaschinen in Argentinien oder Klimaanlagen für Faultiere in Costa Rica? Hauptsache globale Moral – statt deutscher Vernunft.

Die Regierung fabuliert von „geringen Kosten pro Tonne CO₂“ – Peanuts, während Renten gekürzt und Brücken einstürzen.

Genug ist genug: Berlin ist das Ausland wichtiger als die Heimat

Frage an die CDU-SPD-Wähler: Fühlt ihr euch wohl dabei?

Unser Geld kühlt fremde Kühlschränke, während Kinder in ungeheizten Schulen frieren. Das ist  Diebstahl am Volk. Belege schwarz auf weiß:

→ Kleine Anfrage der AfD:

[https://dserver.bundestag.de/btd/21/032/2103259.pdf]

→ Antwort der Bundesregierung:

[https://dserver.bundestag.de/btd/21/036/2103624.pdf]

Prost, Kolumbien! Wir frieren – ihr kühlt.

Deutschland 2026: Ausland zuerst. ❄💸

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Die spinnen, die Berliner – Geisterstraßenbahn, Fahrgäste bleiben frierend stehen

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Die Straßenbahn kommt, ausnahmsweise pünktlich um 07:22 Uhr. Zwanzig Personen stehen am Bahnsteig, zitternd vor Kälte, die Schultern hochgezogen, der Atem sichtbar. Berlin im Februar eben. Doch die Bahn hält nicht. Sie ist leer, sie ist warm, und sie fährt einfach durch. Und wer auf einen Bus wartet, der hat auch Pech: sie bleiben ebenfalls in der Garage.

Arroganz und Menschenverachtung hoch zehn.

Das sind die Folterwerkzeuge der Gewerkschaft ver.di. Opfer sind die Bürger, nicht der Bürgermeister. Wer an diesem Morgen friert, friert nicht zufällig, sondern systematisch. Kälte wird als Folter eingesetzt. Sie soll wirken, sie soll drücken, sie soll mürbe machen – nur leider bei den Falschen. Verdi will saftige Lohnerhöhungen und mehr Urlaub durchdrücken.

Straßenbahnen müssen bewegt werden wie Pferde

Damit die stromführenden Oberleitungen nicht wieder einfrieren, werden die Bahnen spazieren gefahren, aber ohne Fahrgäste, denn es ist heute Streik.

Was sich hier zeigt, ist kein Warnstreik im klassischen Sinne, sondern eine sorgfältig konstruierte Demonstration der Macht. Die Bahn fährt, weil die Technik Bewegung verlangt. Die Menschen dürfen warten, weil sie offenbar warten können. Oberleitungen erhalten Frostschutz. Metall wird geschützt, der Mensch wird verwaltet und gedemütigt.

Wer sich aber kein Taxi leisten kann?

Die Berliner Verkehrsbetriebe und Verdi haben sich darauf verständigt, die Bahnen nicht anhalten zu lassen. Verständigt – als habe man gemeinsam beschlossen, wessen Leid politisch verwertbar ist. Der Streik soll Druck erzeugen, also muss jemand ihn spüren. Gespürt wird nicht in den Chefetagen, nicht im Rathaus. Am Bahnsteig, morgens um halb acht, wenn die Arbeit ruft, werden die Bürger über die künftige Landtagswahl nachdenken.  

Der Tramfahrer sitzt derweil in der warmen Tram, grinst aus dem Fenster, tariflich korrekt temperiert. Am Alexanderplatz rollt eine solche Geisterbahn vorbei, fotografiert von Agenturen, weil selbst abgebrühte Beobachter instinktiv spüren, dass hier etwas grundlegend aus dem Lot geraten ist. Eine Hauptstadt, die ihre Bürger stehen lässt, während sie leere, beheizte Fahrzeuge demonstrativ durchschickt, sendet eine klare Botschaft: Öffentlichkeit ist uns schlicht egal.

So fährt Berlin an diesem Morgen nicht einfach an seinen Bürgern vorbei, sondern über sie hinweg. Die Straßenbahn verschwindet im Wintergrau, die Heizung summt zufrieden, die Oberleitung ist gerettet. Zurück bleibt eine Stadt, die sich selbst erklärt hat, dass korrektes Verfahren wichtiger ist als Anstand.

Das ist kein Arbeitskampf mehr. Das ist kalte Machtausübung auf dem Rücken der Bürger.

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Zwangseinquartierung bei Holzofenbesitzern

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Bevor die Menschen in Wohnungen, die bislang mit Gas oder Fernwärme beheizt wurden, erfrieren, werden sie umgesiedelt. Sie werden zu Binnenflüchtlingen, zu einer Landverschickung der neuen Generation. Wohin werden sie umgesiedelt? Zu Menschen, die noch einen Bioverbrenner, sprich Holz- und Kohleofen betreiben, wie die Vorfahren.

Doch nur noch rund 18 Prozent der Haushalte verfügen über einen Holz- oder Kohleofen. Wer einen solchen Ofen besitzt, weiß, was zu tun ist. Im Sommer werden Baumstämme zersägt, dann mit der Axt gespalten und zum Trocknen aufgeschichtet. Das macht man nicht aus Freude, sondern aus Erfahrung. Holz fällt nicht vom Himmel, und es brennt nur dann ordentlich, wenn man sich rechtzeitig darum gekümmert hat.

Holz vor der Hütte

Holz vor der Hütte ist kein Schmuck, sondern Vorrat. Jeder Hausbesitzer wusste früher, wie viele Kubikmeter Holz und wie viele Zentner Kohlebriketts nötig waren, um über den Winter zu kommen. Kochen ist wichtig, besonders, wenn Kinder im Haus sind.

Minus 25 Grad im Unterallgäu

Der Autor dieses Textes, geboren im Januar 1954 in Bayerisch-Schwaben, erinnert sich gut daran: Der Holzofen in der Küche brannte immer. Tagsüber sowieso, abends wurden große Buchenscheite nachgelegt, die morgens noch glimmten. Die Küche war der einzige beheizte Raum. Die Schlafzimmer im ersten Stock hatten keinen Ofen. Dafür gab es dicke Daunendecken. Für die ganz Kleinen und für Oma kam eine kupferne Wärmflasche eine Stunde vor dem Schlafengehen ins Bett. So haben wir Winter mit minus 25 Grad überlebt.

2025: Minus fünf Grad und nichts geht mehr

Heute reichen minus fünf Grad, und nichts funktioniert mehr. Die Oberleitungen der Berliner Straßenbahnen frieren ein, der Verkehr steht. Die Elektrobusse bleiben liegen. Die Batterien machen nicht mit. Auch E-Autos kommen nicht weit. Vorbei ist es mit dem Schönrechnen. Das Elektrowunder wird zum Rohrkrepierer.

Knochenarbeit statt Fitnessstudio

Brennholz vorzubereiten ist Knochenarbeit. Statt Fitnessstudio wurde gesägt, gehackt und gestapelt. Wer klug war, tat das zwei Jahre im Voraus, denn trockenes Holz brennt besser. Zum Anzünden gab es keine chemischen Anzünder. Wir nahmen Reisig. Die Äste, die zu klein für Brennholz waren, und das Tannengrün wurden auf etwa 30 Zentimeter Länge gehackt, zu Bündeln geschnürt und ebenfalls in der Holzhütte gestapelt. Das trocknete schnell, und wenige Teile ließen sich mit einem Stück Zeitungspapier im Ofen anzünden. Schon damals gab es sinnvolle Verwendungen für die Mainstreampresse.

Zur Untermiete beim Holzofenbesitzer

Nach dem Krieg wurden Menschen, in unserem Fall aus Schlesien, einfach einquartiert. Per Bescheid. Bei uns war es Frau Dengler. Eine nette Frau, die wir vorher nicht kannten. Sie bekam ein Zimmer, lebte mit uns, aß mit uns und hütete zusammen mit der Großmutter die Kinderschar. Das war keine freiwillige Wohngemeinschaft, sondern eine Anordnung. Aber sie funktionierte.

Zwangseinquartierung 2025

Es würde daher nicht wundern, wenn Menschen aus kalten Wohnungen zwangsweise bei Holzofenbesitzern untergebracht würden. Sie wären Binnenflüchtlinge im eigenen Land. Eine Landverschickung, nicht aus Krieg, sondern aus Energieknappheit. Der Rucksack wäre schnell gepackt. Feldbetten würden in Zimmern und im Flur aufgestellt. Man rückte zusammen. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit.

Entschädigung

Natürlich geschähe das nicht ohne Geld. Der Staat kennt solche Regelungen. Die Entschädigung läge bei 72 Euro pro Person und Tag. Das ist der Satz, der auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen angewandt wird. Eine einquartierte Familie mit vier Personen, untergebracht auf Feldbetten im Wohnzimmer, brächte dem Holzofenbesitzer 288 Euro pro Tag.

Am Küchentisch

Man säße zusammen in der Wohnküche, näher am Herd, tränke Tee und sprach über frühere Zeiten. Über Winter, die kälter waren. Über Wohnungen ohne Zentralheizung. Über eine Zeit, in der man wusste, dass Wärme Arbeit macht.

Und über politische Differenzen, dadurch entstünde zusätzliche Wärme.

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Alles Müller, oder was? –  Theo Müller zieht vor Gericht!

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Der Kult-Slogan wird zur Hetze umgedreht: Die linke NGO „Campact“ versucht Müller-Milch mit Millionen Aufklebern und Plakaten zu boykottieren. Eine Hassmethode wie „Kauft nicht bei Juden“, nur linksgrün im neuen Kleide. Ein Skandal!

„Campact“ überschwemmt Deutschland mit 2,2 Mio. Aufklebern und 28.000 Plakaten gegen Theo Müller: „Alles AfD oder was?“, weil er Weidel mag. Das ist Boykott-Terror am Regal wie in dunklen Zeiten. Ab April 1933 hat man den Hass an Schaufensterscheiben gemalt, um Kunden vom Kauf abzuhalten.

Linker Boykott-Terror im Supermarkt  

„Alles Müller, oder was?“, der alte Werbe-Ohrwurm wird von Campact zur Waffe: „Alles AfD oder was?“ prangt auf 28.000 Plakaten in 14 Städten und 2,2 Millionen Stickern, die Verbraucher auf Müller-Produkte kleben sollen. Ziel: Kauft nicht bei Müller! Weil der Milliardär AfD-Chefin Alice Weidel als „Freundin“ bezeichnet, mit ihr posiert (Bayreuth, Cannes) und die AfD nicht verteufelt. Beweise für Spenden oder Mitgliedschaft? Fehlanzeige! Trotzdem: Diffamierung als „Unterstützer der AfD“. Das Traurige: „Kauft nicht bei Juden“ wird heute zurecht verurteilt, hier taucht die Methode wieder auf, nur gegen politisch Andersdenkende.

Mit Steuergeld finanzierte Hetze

Campact tarnt sich als NGO, pumpt aber Millionen in die Kampagne. Pikant: eng verflochten mit HateAid (50 %-Beteiligung). Deren Chefs Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon sind seit Dezember 2025 mit einem US-Einreiseverbot, als „radikale Aktivisten“ und Zensur-Treiber gebrandmarkt. HateAid kassierte 2024 über 699.000 € vom Familienministerium. Das ist unser Steuergeld in Kampagnen gegen die AfD.

Theo Müller schlägt zurück  

Der 86-Jährige lässt das nicht auf sich sitzen: Via Anwalt Christian Schertz Unterlassungsaufforderung an Campact  Die AfD, seit sechs Monaten in Umfragen vor der CDU, wird im Supermarkt bek#mpft,. Und nun wird der Wahlkampf ans Joghurt-Regal verlagert: Wer nicht links ist, soll boykottiert werden. Wenn das durchgeht, ist morgen jeder dran, der Fleisch von Bauern aus Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt kauft. Sind dann im nächsten Schritt auch die Brauereien am Pranger?

Gegen 9,5 Milliarden Euro Jahrsumsatz kann niemand anstinken

Das ist kein Protest, das ist roter Mob 2.0!. Theo Müller, der in Deutschland 33.000 Menschen an 20 Produktionsstandorten beshäftigt, kämpft nicht nur für seine Milch, er kämpft für deine Freiheit, frei zu denken, frei zu kaufen. Buttermilch im Magen soll ja die geistige Klarheit fördern. Ein Werbegag wäre, wenn Campact 10.000 Flaschen Buttermilch vor die Bürotür gestellt bekäme. Ob man sie wegschütten oder an bedürftige SPD-Genossen verschenken würde?

Was sagt ihr: Ist das noch Demokratie oder schon DDR- und Nazi-Methoden?  

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Wie man als Bank pleite gehen kann

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Was für Bankkunden eigentlich als unmöglich erscheint, nähert sich 2026 sehr praktisch der Realität.  

Banken gelten als sicher. Als Bollwerk. Als Ort, an dem Geld nicht verschwindet, sondern verwahrt wird. Doch dieses Bild bröckelt gewaltig. Die Wahrheit ist schlicht und unbequem:  

Die Banken haben sich verzockt.

Viel Geld verdienen Banken heute nicht mehr mit Sparbüchern oder Girokonten. Dort ist kaum noch etwas zu holen. Die großen Gewinne entstehen anderswo: im Aktienhandel, bei Kurswetten – und bei Edelmetallverträgen, also bei Gold und Silber.

Was für Kunden nach einer soliden Wertanlage klingt, ist für Banken oft ein riskantes Spiel mit festen Versprechen und offenem Ausgang. Wie dieses Spiel funktioniert – und warum es gefährlich ist – lässt sich an einem einfachen Beispiel erklären.

Ein Beispiel:

Stellen wir uns eine große Bank vor. Keine Namen. Einfach „die Bank“.

Schritt 1: Die Bank verkauft Lieferverträge (Edelmetallkontrakte).

Im Jahr 2024 verkauft die Bank sogenannte Lieferverträge mit festem Termin und festem Preis.

Konkret (realistische Preise 2024): 

– 10.000 Silber-Lieferverträge  

  Preis pro Vertrag: 20.000 Euro (entspricht ca. 28 USD/Unze Durchschnitt 2024)  

  👉 Einnahmen: 200 Millionen Euro  

– 10.000 Gold-Lieferverträge  

  Preis pro Vertrag: 70.000 Euro (entspricht ca. 2.389 USD/Unze Durchschnitt 2024, umgerechnet)  

  👉 Einnahmen: 700 Millionen Euro  

Zusammen kassiert die Bank sofort: 900 Millionen Euro.  

Wichtig: Der Kunde zahlt sofort. Die Bank verspricht im Gegenzug:  

> „Am festen Termin – z. B. 15. Februar 2026 – liefern wir echtes Gold oder echtes Silber zu genau diesem Preis.“

Schritt 2: Die Bank kauft das Metall nicht  

Kein Gold im Tresor. Kein Silber im Tresor.  

Der Gedanke: „Gold und Silber steigen nicht stark. Wir kaufen später günstiger ein.“  

Das ist keine Absicherung. Das ist eine Wette.

Schritt 3: Die Preise explodieren  

Wir springen ins Jahr 2026 (Stand Ende Januar 2026, ca. 29. Januar):  

– Silber: von ca. 28 USD/Unze (2024-Durchschnitt) auf ca. 117–118 USD/Unze → + ca. 320 %  

– Gold: von ca. 2.389 USD/Unze (2024-Durchschnitt) auf ca. 5.500 USD/Unze → + ca. 130 %  

Das heißt konkret (umgerechnet in Euro-Vertragswerte, bei aktuellem Wechselkurs ca. 1 EUR ≈ 1.19 USD):  

– Ein Silbervertrag ist jetzt ca. 80.000 Euro wert (starke Schwankung: 75.000–85.000 Euro je nach Tag)  

– Ein Goldvertrag ist jetzt ca. 155.000 Euro wert (Schwankung: 150.000–160.000 Euro)  

Schritt 4: Was der Kunde am Stichtag verlangen kann  

Am 15. Februar 2026 hat der Kunde ein klares Recht:  

Möglichkeit 1: Lieferung des Metalls  

Echtes Gold oder echtes Silber – zum alten Preis von 2024. Das Risiko trägt die Bank.

Möglichkeit 2: Auszahlung in Geld  

Kann oder will die Bank nicht liefern, muss sie den aktuellen Marktwert auszahlen:  

Beispiel Silber:  

Kaufpreis 2024: 20.000 Euro  

Marktwert 2026: 80.000 Euro  

👉 Auszahlung: 80.000 Euro (bei vielen Forward-/Future-ähnlichen Verträgen mit Barausgleich der volle Wert).

Beispiel Gold:  

Kaufpreis 2024: 70.000 Euro  

Marktwert 2026: 155.000 Euro  

👉 Auszahlung: 155.000 Euro (nicht nur die Differenz, sondern der volle aktuelle Wert – das volle Risiko liegt bei der Bank).

Schritt 5: Die Falle schnappt zu  

Für die Bank macht es keinen Unterschied:  

– Liefert sie Metall → muss sie es teuer einkaufen  

– Zahlt sie Geld → überweist sie den vollen Marktwert  

Sie hat aber nur den alten Preis kassiert.  

Verlust pro Silbervertrag (Beispiel): ca. 60.000 Euro (bei 80.000 Euro Marktwert; Schwankung: 55.000–65.000 Euro)  

Verlust pro Goldvertrag (Beispiel): ca. 85.000 Euro (bei 155.000 Euro Marktwert; Schwankung: 80.000–90.000 Euro)  

Gesamtverlust (bei 20.000 Verträgen):  

– Bei Silber: 10.000 × 60.000 Euro = 600 Millionen Euro  

– Bei Gold: 10.000 × 85.000 Euro = 850 Millionen Euro  

– Zusammen: ca. 1,45 Milliarden Euro (bei aktuellen Preisen; bei Schwankungen nach oben bis zu 1,6 Milliarden Euro, nach unten bis ca. 1,35 Milliarden Euro möglich – je nach exaktem Stichtag und Wechselkurs).  

Und das war nur ein winziges Beispiel. Große Banken handeln mit Hunderttausenden oder Millionen solcher Kontrakte – dann gehen die Verluste schnell in die zig Milliarden.

Kann eine Bank daran pleitegehen?  

Kurze Antwort: Ja.  

Banken arbeiten mit wenig Eigenkapital. Solche Verluste fressen es blitzschnell auf. Fehlt Vertrauen → Kunden ziehen Geld ab → andere Banken leihen nichts mehr → Bank-Run. Ende.

Die bittere Wahrheit: 

Gold und Silber sind nicht das Problem.  

Das Problem ist ein System, das mehr verspricht, als es besitzt.  

Solange die Preise ruhig bleiben, merkt niemand etwas. Steigen sie stark (wie 2025/2026 passiert), zeigt sich, wie dünn die Decke ist.

Oder ganz einfach:  

Wer mehr Gold und Silber verkauft, als er liefern kann, spielt nicht Bank – er spielt Roulette mit dem Geld der Kunden.

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Zeichen am Himmel? Silber liegt bei über 100 Dollar, Gold nahe den 5000

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Die Preise für Gold und Silber explodieren. Reine Angst treibt die Menschen in Edelmetalle. Was jahrzehntelang als langweilig galt, wird zur letzten Zuflucht. Das Papiergeldsystem beginnt zu wanken, und viele spüren es früher, als sie es erklären könnten. Und die Mäuse unterm Bett sind nicht Schuld, wenn das Ersparte ausfranst.

Angst sei ein schlechter Ratgeber, doch was wäre besser?

31,103 Gramm, rund, handlich, passt in jede Geldbörse und liegt schwer in der Hand. Plötzlich hält man etwas, das nicht lügt. Nur Metall, das seit Jahrtausenden seinen Wert hat.

Was wir gerade erleben, ist ein Vorbeben. Die Menschen spüren es im Bauch, lange bevor  auf den Bildschirmen die Charts tanzen wie Teufelchen. Gold notiert bei knapp 5000 Dollar je Unze, Silber steht über 100 Dollar. Das ist keine Verschwörungstheorie, das sind Kurse.

Kein Staat kann Münzen und Barren für ungültig erklären.

Gold und Silber galten Jahrzehnte als langweilig. Sie werfen keine Zinsen ab, sie zahlen keine Dividenden, sie erzählen keine Wachstumsstory. Während Aktien gefeiert wurden und Immobilienpreise explodierten, lagen Edelmetalle scheinbar reglos in den Tresoren der Geduldigen oder in der vergrabenen Kiste im Garten. Sie rosten nicht und entziehen sich staatlichem Zugriff.

Und dann kippt etwas. Nach Jahren des seitlichen Dahindümpelns kennen beide Metalle plötzlich nur noch eine Richtung. Nach oben. Wie ein Damm, der lange gehalten hat und dann unter dem Druck nachgibt. Nicht wegen eines einzelnen Ereignisses, sondern weil plötzlich alle zugreifen wollen, weil alle sich fürchten, dass Euros und Dollars Brennmaterial werden könnten, so wie 1923 schon einmal.

Wer hat an dem Rad gedreht?

Das Rad der Wirtschaft gleicht dem Steuerrad eines Ozeandampfers. Wer dort falsch lenkt, gefährdet nicht nur den Kurs, sondern das ganze Schiff und die Reederei gleich mit. Gedreht haben es jene, die nie persönlich haften. Politiker und Beamte, die Entscheidungen treffen, Schuldenberge als Sondervermögen bezeichnen, deren Folgen sie selbst nicht tragen müssen. Und auch nie könnten. Wir könnten sie auch nicht in Haftung nehmen. Jahrelang wurde Geld gedruckt, als gäbe es kein Morgen. Billionen um Billionen. Zinsen wurden künstlich auf null gedrückt oder darunter. Schulden wuchsen zu Bergen, die niemand mehr ernsthaft zurückzahlen will. Die Rechnung landet beim Sparer als Geldentwertung.

Was Papiergeld Wert ist, das bestimmen andere.

Es ist Angst, die diesen Markt treibt. Die Angst vor Kontrollverlust. Die Angst existiert real, dass Vertrauen in Papiergeld und Staatsanleichen schneller zerbröselt, als ein Keks in der Hosentasche.

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Berliner Gymnasien: Deutsche Literatur in einfacher Sprache.

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Das Schreiben und das Lesen ist nie mein Ding gewesen, singt der Schweinefürst in der Operette Der Zigeunerbaron. Mittlerweile greift dieses Unvermögen auch in Berlin um sich. Es wird nicht bedauert, sondern zur Norm erklärt. Die Folgen dieser Bildung sehen wir in Gesetzestexten, Behördenbriefen und in der Presse, oder schreibt man presse klein oder mit scharfem S?

An Berliner Gymnasien werden deutsche Literaturklassiker zunehmend in vereinfachter Sprache gelesen. Goethe, Schiller, Lessing. Texte, die einmal dazu da waren, jungen Menschen beizubringen, dass Denken Arbeit macht, werden sprachlich entschärft. Nicht als Ausnahme. Nicht als Notbehelf. Sondern ganz offiziell. Faust ohne Faust. Handlung statt Sprache. Inhaltsangabe statt Auseinandersetzung.

Wie Focus Online am 11. Januar 2026 berichtet, greifen Lehrkräfte zu diesen Fassungen, weil viele Schüler mit den Originaltexten nicht mehr zurechtkommen. Auch in höheren Klassen. Alte Sprache gilt als sperrig. Längere Sätze als Zumutung. Gedankengänge, die sich nicht sofort erschließen, als Risiko für den Unterrichtsablauf. Also wird nicht geübt, sondern angepasst. Nicht erklärt, sondern verkürzt.

Ein Verlag liefert dafür das passende Material. Die Reihe heißt „Einfach klassisch“. Behutsam gekürzt, sprachlich vereinfacht, mit dem Versprechen höherer Lesemotivation. Was für Haupt- und Gesamtschulen gedacht war, steht heute im Gymnasium als Klassensatz im Regal. Eine Berliner Deutschlehrerin sagt offen, sie nutze diese Ausgaben vor allem aus Zeitgründen. Es gehe ihr um die Handlung, nicht um die Sprache.

Man muss diesen Satz wirken lassen. Nicht um die Sprache. Also nicht um das Denken. Nicht um Rhythmus, Klang, Widerstand. Sondern um den bloßen Ablauf. Wer tritt auf. Wer liebt wen. Wer stirbt. Literatur reduziert auf den nackten Plot.

Einige Lehrer melden Zweifel an. Sie fragen, ob man den Schülern wirklich nichts mehr zutraut. Ob man ihnen die Schönheit und auch die Härte klassischer Sprache nicht mehr zumuten will. Der Vergleich mit der Musik liegt nahe. Niemand käme auf die Idee, Mozart zu vereinfachen, indem man Noten streicht. In der Literatur scheint genau das inzwischen als fortschrittlich zu gelten.

Was hier als Pragmatismus verkauft wird, ist eine Kapitulation. Nicht vor Goethe. Sondern vor der Aufgabe. Das Gymnasium war einmal der Ort, an dem man lernen durfte, sich anzustrengen. Heute wird der Text verkleinert, damit er in die Aufmerksamkeit passt. Die Sprache wird reduziert, damit sie niemandem mehr wehtut. Unvermögen wird nicht mehr überwunden, sondern verwaltet.

Wie das Ergebnis aussieht, muss man nicht diskutieren. Man kann es zeigen.

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Beispiel aus der Feder des Autors:

Goethes Faust in einfacher Sprache

Faust ist ein Mann.

Er hat viel gelernt.

Er hat viele Bücher gelesen.

Trotzdem ist Faust nicht zufrieden.

Er denkt:

Ich weiß zu wenig.

Das Leben ist schwierig.

Faust sitzt in seinem Zimmer.

Es ist Nacht.

Er ist traurig.

Faust sagt:

Ich bin schlau.

Aber ich bin nicht glücklich.

Faust denkt über den Tod nach.

Das findet er kurz gut.

Dann hört er draußen Menschen singen.

Faust denkt:

Vielleicht ist das Leben doch noch okay.

Plötzlich kommt Mephisto.

Mephisto ist der Teufel.

Er ist klug und frech.

Mephisto sagt:

Ich kann dir helfen.

Faust sagt:

Gut.

Sie machen einen Vertrag.

Faust bekommt ein besseres Leben.

Der Teufel bekommt seine Seele.

Später.

Faust trifft Gretchen.

Gretchen ist jung.

Sie ist nett.

Sie verlieben sich.

Es gibt Probleme.

Am Ende ist alles sehr traurig.

Faust lebt weiter.

Er erlebt viel.

Er denkt weiter nach.

Das ist Faust.

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Trump trommelt für Alternativ-UNO in Davos

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Donald Trump macht das, was er immer macht, wenn er ein System für kaputt hält. Er wartet nicht auf Reformpapiere, er gründet etwas Neues. Während sich die politische Weltelite in Davos die Hände schüttelt, Visitenkarten tauscht und über „globale Herausforderungen“ spricht, trommelt Trump für eine Alternativ-UNO. Nicht in New York, nicht im Glaspalast der Vereinten Nationen, sondern dort, wo Macht, Geld und Entscheidungsfähigkeit ohnehin schon dicht gedrängt sitzen.

Warum Trump New York links liegen lässt

New York ist das Mausoleum der Weltpolitik. Dort liegt die UNO seit Jahren bewegungslos. Sicherheitsrat, Vetomächte, endlose Sitzungen, endlose Resolutionen und am Ende doch wieder Krieg. Trump weiß, dass er von der UNO nichts erwarten kann. Also lässt er die Stadt links liegen und spart sich gleich die diplomatische Leichenstarre.

Davos als praktischer Sammelplatz der Macht

Davos ist kein heiliger Ort, sondern ein sehr praktischer. Die Staatschefs sind da. Die Regierungschefs sind da. Die Wirtschaftslenker sind da. Die Investoren sind da. Er stellt sich einfach in die Mitte und sagt sinngemäß: Wenn ihr Frieden wollt, dann nicht über Sonntagsreden, sondern über Interessen. Genau das ist Trumps Chuzpe. Und diese klare undiplomatische Ansage wird verstanden.

Eine UNO ohne Vetos und ohne Weihrauch

Trumps „Friedensrat“ ist als Gegenmodell zur UNO gedacht. Keine Vetorechte aus dem Jahr 1945, keine fünf Dauerblockierer, keine moralischen Großauftritte bei gleichzeitiger Wirkungslosigkeit. Trump will Staaten am Tisch, die zahlen können, die Macht haben und die im Zweifel auch liefern müssen. Frieden als Geschäft, nicht als Tagesordnungspunkt.

Trumps neue „UNO“: 1 Milliarde Dollar Aufnahmegebühr

Nach den bisherigen Informationen soll der Beitritt für die meisten Staaten zunächst kostenlos oder sehr günstig möglich sein. Wer jedoch einen dauerhaften Sitz im Board of Peace (Friedensrat) erhalten möchte, muss eine Aufnahmegebühr von mindestens einer Milliarde US-Dollar in bar innerhalb der ersten zwölf Monate leisten. Dieses Geld soll unter anderem in den Wiederaufbau von Gaza fließen, dient aber vor allem der Finanzierung einer neuen, handlungsfähigen globalen Sicherheitsarchitektur.

Ein Seitenhieb auf die alte Weltordnung

Dass dieser Vorstoß ausgerechnet in Davos erfolgt, ist mehr als nur cleveres Timing. Es ist ein Seitenhieb auf die alte Weltordnung. Während in New York noch darüber diskutiert wird, wer zuerst reden darf, setzt Trump auf den Ort, an dem Entscheidungen vorbereitet werden, bevor sie offiziell werden. Das Weltwirtschaftsforum ist nur die Kulisse. Trump benutzt den Ort, nicht die Organisation. Genau das macht den Unterschied.

Ob dieser Friedensrat am Ende funktioniert oder grandios scheitert, wird man sehen. Aber eines steht fest: Trump zwingt die Welt, wieder über Macht, Interessen und Ordnung zu reden, statt sich hinter wohlklingenden Floskeln zu verstecken. Und allein dafür dürfte es in New York schon wieder sehr still geworden sein.

Die USA werden eine Parallelinstitution zur UN gründen, einen Friedensrat. Putin ist eingeladen, Merz auch, Macron hat bereits abgesagt. Trump kündigte daraufhin 200% Zoll auf Frankreichs Weine und Champagner an und dass Macron in wenigen Monaten aus dem Amt scheidet. 😏 pic.twitter.com/Lt5gCJroy5

— Zentrale Ermittlungsstelle (@ZentraleV) January 20, 2026
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Kuh zum Metzger – die Milch kommt aus der Fabrik

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Die Entfernung zwischen Laura, meiner Lieblingskuh und der Wohnküche betrug weniger als zehn Meter. Unsere Mutter brachte frisch gemolkene Milch, erhitzte sie und goss sie in große Tassen. Wir drei Buben gaben Kaba hinein. Den Hefezopf mit Rosinen haben wir so lange eingebrockt, bis die Löffel senkrecht standen. So gestärkt gingen wir zur Schule, die gerade einmal vierhundert Meter entfernt war. Milch hatte damals ein Gesicht, ein Fell und einen Namen.

Jetzt braucht man für Milch keine Kühe mehr

Forscher aus Israel haben Bakterien genetisch verändert. Gene, die innerhalb der Kuh dafür sorgen, dass aus Gras und Heu Milcheiweiß entsteht, wurden in diese Mikroorganismen eingebaut. Billionen dieser Bakterien schwimmen nun in großen Behältern. Sie werden mit Zucker gefüttert, aus gentechnisch verändertem Mais, weil er preiswerter ist.

Bei der Kuh war das einfacher.

Vorne kam Gras und Heu hinein. Die Milch kam aber nicht freiwillig heraus. Sie musste gemolken werden, mit der Hand oder mit der Maschine. Doch damit ist bald Schluss.

In den USA und in Kanada ist diese neuartige Milch bereits zugelassen. Sie nennt sich Re-Milk, was nichts anderes heißt als nachgemachte Milch. In der Europäischen Union läuft das Zulassungsverfahren noch. In den großen Tanks fressen die Bakterien dann Zuckerm, kein Gras oder Heu. Das Ausscheidungsprodukt der Bakterien ist chemisch so ähnlich wie Milcheiweiß. Daraus wird dann ein Getränk hergestellt, das aussieht wie Milch. Prost Mahlzeit.

Kühe sind mit Schuld am Klimawandel

Die Begründung für diesen Umbau lautet Klima. Kühe erzeugen Abgase. Die einen riecht man, die anderen entweichen durch das Maul, vor allem Methan. Methan gilt als besonders klimaschädlich. Millionen Kühe werden so zum Problem erklärt. Die Lösung ist einfach. Die Kuh muss weg. Am besten gleich zum Metzger.  

Bald Impfung im Re-Milk-Glas?

Wir haben gesehen, wie Gentechnik ohne ausreichende Tests in Impfungen verwendet wurde. Was hindert diese Forschung daran, die umgebauten Bakterien auch zur Herstellung von Gen-Medikamenten zu nutzen? Stoffe, die wir morgens in den Kaffee schütten oder mit Kaba trinken. Und wer Zweifel anmeldet, gilt als gestrig.

Fröhliche neue Welt. 

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Washington Post sieht AfD in Bälde in der Regierung

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Am 13. Januar 2026 erschien in der Washington Post ein bemerkenswerter pro-AfD-Artikel. Hatte Jeff Bezos, der zudem auch Eigentümer von Amazon ist, leise gehüstelt?

Als deutscher Leser hielt ich unwillkürlich inne. Nicht wegen einer zugespitzten Überschrift, sondern gerade wegen der ruhigen Selbstverständlichkeit, mit der dort über Deutschland geschrieben wird. Beschrieben wird darin, dass die AfD nach Einschätzung der Zeitung reale Chancen habe, in absehbarer Zeit Regierungsverantwortung zu übernehmen. Diese Einschätzung wird nicht als Gedankenspiel formuliert Das Jahr 2026 wird dabei ausdrücklich genannt. Ich lese also weiter.

Die Washington Post, gegründet im Jahr 1877, ist beileibe keine rechte Zeitung. Sie gehört seit Jahrzehnten zum liberalen Kern der amerikanischen Presse, steht politischen Institutionen nahe und hatte im letzten US-Wahlkampf offen Stellung gegen Donald Trump bezogen. Umso bemerkenswerter ist es, dass ausgerechnet dieses Blatt zu einer solchen Einschätzung gelangt. Beim ersten Lesen kam mir der Gedanke, dass hier vielleicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen worden sein könnte. Also las ich den Text ein zweites und ein drittes Mal, ruhig und aufmerksam, Zeile für Zeile.  

Fiebermessen am Patienten Deutschland

Der Text liest sich wie eine nüchterne Bestandsaufnahme aus der Distanz. Erwähnt werden mehrere Jahre wirtschaftlicher Stagnation, eine Regierungskoalition mit erkennbaren Spannungen sowie eine wachsende Distanz zwischen politischer Führung und Bevölkerung. Diese Punkte werden nicht ausgeschmückt, sondern schlicht aneinandergereiht, so wie man Werte notiert, um sich ein Bild vom Zustand eines Patienten zu machen.

In dieser Darstellung wird die AfD nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer größeren Bewegung beschrieben, die sich über längere Zeit aufgebaut hat und nun sichtbar wird. Ein Satz, der in Deutschland von der regierungstreuen Presse so kaum gedruckt würde.In diesem Zusammenhang zitiert die Washington Post die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einem Satz, der dort ohne weitere Ausführung wiedergegeben wird. Auf Deutsch lautet er: („Diese Regierung ist endlich. Sie wird zu einem Ende kommen. Und das wird vor 2029 sein. Ich würde auf 2026 wetten.“)

Auffällig ist, dass eine linke US-Zeitung dies schreibt

Er findet sich nicht in einem deutschen Interview und nicht in einem Wahlkampftext, sondern in einer amerikanischen Zeitung, die Deutschland seit Jahrzehnten aufmerksam beobachtet und Entwicklungen nüchtern beschreibt. Wer diesen Text liest, erkennt, dass sich der Blick auf Deutschland verändert hat und dass politische Verschiebungen inzwischen offen benannt werden.

Der Slogan unter dem Titel der Washington Post heißt auf Deutsch: „„Demokratie stirbt in der Dunkelheit“. Und genau das erleben wir in Deutschland. Welch eine Vorahnung!

Quelle: washingtonpost.com

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Schocktherapie: Die EU will uns das Fleischessen verbieten

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Ab dem 1. Mai 2026 soll der Restaurantgast besser informiert werden. Dazu zählt neben der Angabe der Haltungsform-Ampel künftig auch laut EU das Foto der Tiere, die auf der Speisekarte stehen. Dann erst der Name des Essensgerichts. Denn es geht nicht nur um Stall- oder Freilandhaltung, um Herkunft, um Bio oder nicht. Es geht um erzieherische Maßnahmen der EU und um Verantwortung.

Auf der linken Seite der Speisekarte erscheint künftig das Foto des getöteten Tieres. Zum Beispiel eines Kalbes. Rechts stehen wie gewohnt die angebotenen Speisen. Kalbsschnitzel mit Pommes. Kalbsbraten mit Klößen. Kalbsragout mit Reis. Übersichtlich gegliedert und sauber ausgezeichnet, so wie man es gewöhnt ist.

Der Gast soll wissen, wen er zu verspeisen gedenkt.

Das Tier hatte ein Gesicht und eine Mutter, der es entrissen wurde. Und konnte gestreichelt werden, man konnte ihm in die großen Augen sehen. Unterhalb des Fotos stehen verbindliche Angaben: Geburtsdatum, Name (z.B. Bärbel oder Fritz), Geschlecht, Rasse, Fellfarbe, Augenfarbe, Geburts- und Schlachtgewicht. Ergänzt wird dies durch den Namen der Bauersfamilie aus Illerkirchberg in Schwaben. Der Restaurantgast soll eine persönliche Beziehung entwickeln, so wie zur allseits geliebten EU.

Digitalfoto bevor der Metzger kommt

Landwirte sind verpflichtet, jedes Tier vor der Übergabe an den Metzger zu fotografieren. Dieses digitale Foto begleitet das Tier auf seinem gesamten Weg. Vom Hof zum Viehtransporter. Vom Transport ins Schlachthaus. Vom Schlachthaus in die Weiterverarbeitung und Fleischgroßhändler. Der QR-Code auf der Verpackung im Supermarkt ruft am Handy das Bildnis des Kälbchens, Schweinchens oder Ponys auf.

Das Passfoto des Tieres muss vom Restaurant nur noch in Farbe ausgedruckt und in die Speisekarte linksseitig eingefügt werden. Das Lieferkettengesetz wird so eingehalten und lückenlos dokumentiert.

Die zugrunde liegende Regelung trägt den nüchternen Namen TF384-B. Sie listet präzise auf, welche Tierarten bildlich zu erfassen sind. Kälber. Rinder. Schweine. Rehe. Hirsche. Hühner, Puten und Strauße sind ausgenommen, sehen sie sich doch alle so ähnlich, was auch auf Forellen und Karpfen zutrifft. Ausnahmeregeln gelten für Importfleisch aus Südamerika, wo Handys noch nicht so verbreitet sind, weil auf den Pampaflächen keine Ladestationen etabliert sind.

Ziel der Maßnahme ist es, den Fleischkonsum zu reduzieren.

Tiere gelten politisch gesichert als relevante Mitverursacher von Treibhausgasen. Wer Fleisch bestellt, soll das künftig mit erweitertem Bewusstsein tun. Daten sollen Nähe erzeugen, Nähe soll Verantwortung wecken und die persönliche Verantwortung soll das Essverhalten lenken.

Am Ende sitzt der Gast am Tisch, vor ihm die Speisekarte, links das Foto des Kalbes und rechts die Gerichte. Dazwischen sein Entschluss. Niemand zwingt ihn. Niemand verbietet ihm etwas. Alles ist korrekt gekennzeichnet. Alles ordnungsgemäß ausgewiesen. Das Kalb Lisa, 7 Monate alt, wurde transparent zum Kalbsschnitzel. Die Entscheidung liegt nun beim Verbraucher. So steht es in der Begründung.

Man kann Lisas Foto betrachten und dennoch bestellen. Und haben wir die Tiere doch zum Fressen gern. Besonders postmortal.

Man kann aber auch Vegetarisches bestellen.

Beispielsweise Kaiserschmarrn. Schmarrn passt irgendwie auch zu EU.

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