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Bill Clinton Feigns Ignorance of Epstein Crimes in Testimony

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Former President Bill Clinton claimed he had "no idea" about the crimes of deceased convicted pedophile Jeffrey Epstein, stating that he "saw nothing" that gave him pause.

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Bill Clinton to Testify Before Lawmakers as Epstein Probe Continues

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Former President Bill Clinton will be questioned Friday by members of the House Oversight Committee about his ties to convicted sex offender Jeffrey Epstein and accomplice Ghislaine Maxwell.

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Hillary Clinton Claims She 'Had No Idea' of Jeffrey Epstein's Crimes

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Former Secretary of State Hillary Clinton told the House Oversight Committee on Thursday that she had no idea about Jeffrey Epstein's crimes. 

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Epstein Conspiracy: Actress Mia Farrow Suggests Trump Killed or Freed Ghislaine Maxwell, Swapped with Body Double

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Actress Mia Farrow took to the leftist echo chamber social media platform Bluesky to bizarrely suggest that President Donald Trump killed or freed Ghislaine Maxwell -- the longtime associate of the late disgraced financier and convicted sex offender, Jeffrey Epstein -- and swapped her out with a body double.

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Epstein-Enthüllungen und kein Ende | Von Thomas Röper

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Epstein-Enthüllungen und kein Ende | Von Thomas Röper
Apolut 20260216 SP Montag
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Epstein-Enthüllungen und kein Ende | Von Thomas Röper

Die politische Woche in den USA

In den USA sind die Epstein-Akten immer noch das Top-Thema der Medien, wenn man dem Bericht des USA-Korrespondenten glaubt. In jedem Fall aber wird über den Fall Epstein in Russland ganz anders berichtet, als in Deutschland.

Ein Standpunkt von Thomas Röper.

Darüber, wie deutsche Medien wie der Spiegel vom Fall Epstein ablenken, indem sie ihn mit Artikel-Überschriften wie „Männlicher Blick auf Frauen – Dieser verdammte Epstein in uns allen“ banalisieren und mit leider täglich vorkommenden Fällen von Missbrauch vergleichen, will ich demnächst noch einen gesonderten Artikel schreiben.

Hier soll es darum gehen, wie anders als in Deutschland die russischen Medien darüber berichten, denn der Fall Epstein war auch an diesem Sonntagabend wieder das beherrschende Thema des Beitrages des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat und den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Die Epstein-Akten: Der Westen hat die geheimen Orgien seiner Eliten jahrzehntelang beobachtet

Kommen wir zurück zu einem Thema, das die internationale Presse seit Wochen beschäftigt. Das sind dieselben Epstein-Akten, über die wir letzten Sonntag gesprochen haben.

Zur Erinnerung: Jeffrey Epstein war ein US-amerikanischer Finanzier, der 2008 wegen Kindesmissbrauchs zu 18 Monaten Haft verurteilt wurde. Anschließend wurde er lebenslang als Sexualstraftäter registriert. Insgesamt fielen, wie inzwischen bekannt ist, mehr als tausend Mädchen und Frauen diesem Serientäter zum Opfer. Er wurde im Juli 2019 erneut verhaftet. Im August desselben Jahres hat er sich angeblich in einer New Yorker Gefängniszelle erhängt.

Die Polizei hat Millionen von Computerdateien mit Aufnahmen von Gewalt, Pädophilie und geradezu satanischen Orgien auf Epsteins Privatinsel in der Karibik. Zu den Teilnehmern gehörte die globale Elite: vom US-Präsidenten Bill Clinton über Regierungsmitglieder, Milliardäre und Popstars bis hin zu Mitgliedern europäischer Monarchien.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete die Enthüllung als „reinen Satanismus:

„Es geht hier um die Enthüllung des Gesichts des sogenannten ‚kollektiven Westens‘ und des sogenannten Tiefen, nicht einmal mehr ein Staates, sondern eines tiefes Bündnisses, das den gesamten Westen regiert und versucht, die ganze Welt zu beherrschen. Dass das jenseits menschlichen Begreifens liegt, dass das reiner Satanismus ist, muss man einem normalen Menschen wohl nicht erklären.“

Offiziell beging Jeffrey Epstein Selbstmord, doch die britische Daily Mail weist auf eine Diskrepanz in den Datumsangaben hin:

„Ein Dokument der US-Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirks von New York vom Freitag, dem 9. August 2019, besagt, dass Epstein bereits bewusstlos aufgefunden und für tot erklärt worden sei. Die Gefängnisakten und offiziellen Berichte zeigen jedoch, dass Epstein erst am Morgen des 10. August 2019 bewusstlos aufgefunden wurde.“

Um Epstein gibt es noch immer viele Geheimnisse. Am selben Tag, an dem das FBI ein Verfahren gegen Epstein wegen Kindesmissbrauchs einleitete, bestellte der Vergewaltiger sechs Fässer Schwefelsäure, das sind etwa anderthalb Tonnen, die auf seine Insel geliefert werden sollten. Angesichts der anhaltenden Gerüchte über Menschenopfer bei Orgien sind das düstere Assoziationen.

Die Millionen von Akten sind noch nicht vollständig ausgewertet, daher kommen wöchentlich neue Details ans Licht. Diese Woche lachte ganz Frankreich über Epsteins Kommentar zu einem Foto von Emmanuel Macrons Freund.

„Sie haben mir ein Foto von Macrons Boyfriend gezeigt. Ach… Heuchelei“, schrieb Epstein an Steve Bannon.

„Wirklich?“, fragte der zurück.

„Einen Soldaten. Das gibt dem Spruch ‚Ich halte dir den Rücken frei‘ eine ganz neue Bedeutung. Oder denken Sie daran: Die Franzosen stehen hinter Ihnen“, witzelte Epstein.

Wie kann man sich da nicht an die Vorliebe des französischen Präsidenten erinnern, sich mit Gruppen von Soldaten ablichten zu lassen. Nun betrachtet die ganze Welt diese Fotos mit anderen Augen.

Das deutsche Magazin Der Spiegel hebt Epsteins außergewöhnliches Netzwerk hervor:

„Epstein war eine Art ‚Superconnector‘. Dieser Begriff bezeichnet jemanden, der Kontakte zu Hunderten von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen pflegt und sie so gut kennt, dass er sie praktisch jederzeit anrufen kann. Die Liste der Personen, mit denen Epstein persönlich oder per E-Mail kommuniziert, denen er Geld gibt oder Gefälligkeiten erweist, liest sich wie ein Who ist Who derer, die bestimmen, was auf der Welt passiert.“

Bemerkenswerterweise präsentierte der amerikanisch-britische Filmregisseur Stanley Kubrick in seinem letzten Film „Eyes Wide Shut“ etwas Ähnliches. Das Leben der amerikanischen Elite wird ganz am Anfang des Films sinnbildlich in der Szene eines Weihnachtsballs dargestellt. Dieser Luxus wird übrigens auch durch Schostakowitschs prachtvolle Musik, den „Russischen Walzer“, unterstrichen, der im Film immer wieder erklingt.

Und plötzlich wird die Frau des Helden des Films, einem Arzt gespielt von Tom Cruise, von einem Mitarbeiter angesprochen: „Entschuldigen Sie, gnädige Frau. Dr. Harper, könnten Sie bitte mitkommen? Herr Ziegler möchte Sie sprechen.“

Er wird zum Hausherrn geholt, in dessen Zimmer eine nackte und bewusstlose Frau liegt und der sagt: „Bill, danke fürs Kommen. Wir hatten ein kleines Problem.“

„Was ist passiert?“

„Sie hat sich eine Spritze gesetzt und hatte eine Reaktion.“

„Was hat sie genommen?“

„Snowball, oder wie auch immer die das nennen, Heroin und Kokain.“

„Heroin und Kokain? Hat sie noch etwas anderes genommen?“

„Wir hatten ein bisschen Champagner, mehr nicht.“

Und nachdem der Arzt die Situation gerettet hat, sagt der Hausherr noch: „Vielleicht muss ich das nicht extra sagen, aber das bleibt unter uns, okay?“

Diese Episode war für den Arzt ein reiner Zufall, wenn auch als ein typisches Detail im großen Geflecht der geheimen Leben der Eliten. Durch einen seltsamen Zufall sollte sich ihm später der Abgrund öffnen. Er rettete die Frau, aber am nächsten Morgen fand er ihre Leiche im Kühlraum der Leichenhalle. Und dann versuchte der dankbare Besitzer des Hauses, in dem dieser Weihnachtsball stattfand, den verdutzten Arzt davor zu schützen, naiv alleine irgendwas herausbekommen zu wollen.

Kaum hatte Stanley Kubrick die Arbeit an diesem Film abgeschlossen, starb er unerwartet. Das war 1999, vor der Premiere. Es wirkte wie die Fortsetzung des Drehbuchs. Jedenfalls schien das in grotesken Tönen dargestellte Leben der Elite damals ein Produkt ungezügelter Fantasie zu sein. Heute ist die Realität, die durch die Epstein-Akten enthüllt wird, weitaus spektakulärer und unheimlicher.

Während der mehrfach Oscar-prämierte Filmproduzent Harvey Weinstein wegen seiner Beziehungen zu Schauspielerinnen öffentlich angeklagt und für Jahrzehnte in Gefängnis gesteckt wurde, wo er zwangsweise Hormontherapien zur Unterdrückung seiner Libido erhält, und während die radikale feministische MeToo-Bewegung Männer für leidenschaftliche Blicke und, im Vergleich zu Epstein, harmlose Streiche verfolgte, genoss die westliche Elite die käufliche Ware tabulos auf der berühmten Karibikinsel. Und parallel wurde noch über Geschäfte gesprochen. Es war Routine.

Deutschlands populärstes und einflussreichstes Magazin, der Spiegel, zeichnet das Gesamtbild folgendermaßen:

„Nicht jeder Kontakt ist sexuell konnotiert, und nicht jeder, der mit Epstein verkehrte, missbrauchte junge Mädchen. Es geht auch um Politik, Finanzgeschäfte oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Es geht um die Vermischung dieser Bereiche, um die Erkenntnis, sich in einer Art globalem Privatclub zu befinden, in dem alles möglich ist. Eine Umkleidekabine für die Elite, wo man alles sagen und noch mehr tun kann. Eine geschlossene Gesellschaft, die für alles offen ist. Hier werden Insiderinformationen, Macht und Glamour – oder eben Sex, ob missbräuchlich oder nicht – gehandelt.“

Letztes Mal haben wir uns gefragt, ob die westliche Gesellschaft das Enthüllte angemessen verarbeiten und die Laster unnachgiebig bestrafen könnte. Oder ob sie das alles, Entsetzen vortäuschend, als neue Normalität akzeptieren würde. Die vergangene Woche hat keinen Optimismus geweckt.

Und wer kann garantieren, dass Epsteins unglückselige Karibikinsel der einzige derartige Ort ist? Die Sicht eines Außenstehenden auf das Geschehen ist lediglich eine Feststellung der Ereignisse. Das beispielsweise schreibt Al Mayadeen im Libanon über die Kultur der westlichen Elite:

„Der Epstein-Skandal beweist eindeutig, dass die abscheulichsten Verbrechen unserer Zeit in einer Atmosphäre von Luxus und Pomp, hinter Palastmauern, inmitten obszönen Gelächters und dem Klirren edler Champagnergläser begangen werden können. Es ist Dekadenz, die sich als Unterhaltung tarnt, und Grausamkeit, die die Sprache der Wirtschaft spricht.“

Aus den USA berichtet unser Korrespondent Valentin Bogdanow.

Selbst drei Millionen Akten reichen nicht aus, um die Abgründe von Jeffrey Epsteins geheimnisvoller Sünden zu ergründen. Und doch gab es eine Zeit, da schien es, als würden die 97 Seiten des sogenannten „Schwarzbuches“ des Pädophilen genügen. In dem berüchtigtem „Schwarzbuch“ entdeckte Kameraaufnahmen haben Licht auf die wenig bekannte, aber entscheidende Geschichte von Jeffrey Epstein geworfen. 1.500 Namen, Nachnamen und Telefonnummern – von Bill Clinton und Ehud Barak bis hin zu Alec Baldwin und Courtney Love – gerieten damals im Zuge einer Spezialoperation in den Besitz des FBI. Der pädophile Finanzier, der spürte, wie sich der Kreis zuzog, wies seine Assistentin an, seine Spuren zu verwischen.

Aus einem der Berichte:

„Epstein befahl ihr, alle Notizbücher aus seinem Haus auf den Jungferninseln abzuholen und später von dort nach New York zu bringen, wo sie sie in Maxwells Büro vernichten sollte. Die Notizbücher aus beiden Häusern wurden vernichtet, so glaubten sie zumindest. Weder Epstein noch seine inzwischen verurteilte Komplizin Ghislaine Maxwell wussten, dass Epsteins Butler Alfredo Rodriguez eine Kopie des Buches behalten hatte.“

Es war Rodriguez, der im Besitz des einzigen Exemplars des schwarzen Buches war, das der Schlüssel zu Epsteins geheimer Welt sein könnte. Vier Jahre später versuchte er, es für 50.000 Dollar an Anwälte von Epsteins Opfern zu verkaufen. Doch der Käufer entpuppte sich als FBI-Agent und alles wurde gefilmt.

„Hier sind die Beweise: Namen, Nachnamen, Vorwahlen“, sagte Rodriguez.

„Wer hat dieses Buch erstellt?“

„Epstein selbst. Alle seine Mercedes, alle seine Flugzeuge, alles sollte verschwinden.“

„Hat er also alles festgehalten, wo er gewesen war?“

„Natürlich, obwohl er es abgestritten hat.“

Rodriguez betrachtete das Buch als eine Art Lebensversicherung und nannte es sogar den „Heiligen Gral“. Zynisch, angesichts der Umstände.

„Wussten Sie, dass Epstein mit diesen Mädchen Sex hatte?“, fragte der als Käufer getarnte FBI-Agent.

„Ich habe sie natürlich nicht gesehen, und wir haben weggesehen. Aber nachdem er das Haus verlassen hatte, fanden wir Kondome. Ich habe zwei Stunden lang dazu ausgesagt, aber es gibt hier Namen von Leuten, über die ich nicht vor der Kamera sprechen darf“, antwortete Rodriguez.

„Sind das hauptsächlich minderjährige Mädchen, diese Nummern?“

„Sie waren sehr jung.“

Die Selbstverliebtheit des verstorbenen Butlers – Rodriguez ist übrigens, wie viele andere Beteiligte dieses Skandals, seit über zehn Jahren tot – war offensichtlich maßlos, aber selbst Epstein selbst konnte man hier nicht wirklich als Boss bezeichnen. Die Freier des Zuhälters waren weitaus gefährlicher. Wahrscheinlich sind deshalb die Namen vieler Personen aus dem Adressbuch in den veröffentlichten Akten geschwärzt. Kongressabgeordnete stießen diese Woche zufällig darauf, als sie begannen, die angeblich ungeschwärzte Korrespondenz hinter verschlossenen Türen im US-Justizministerium zu prüfen.

Der Abgeordnete Ro Khanna wurde danach im Fernsehen gefragt: „Waren also selbst die Akten, die Sie gesehen haben, bearbeitet?“

„Ich würde sagen, 70 bis 80 Prozent der Aussagen wurden verändert. Die entscheidenden Zeugenaussagen gemäß Paragraph 302, in denen Überlebende sagten, wer sie vergewaltigt hat, all das war verdeckt. Wir haben jedoch Hinweise auf übermäßige Zensur gefunden. In den zwei Stunden Recherche stießen wir auf sechs Männer, deren Namen nicht hätten verdeckt werden dürfen. Ich hoffe sehr, dass das Justizministerium sie freigibt.“

Stattdessen veröffentlicht das Justizministerium die Namen der Opfer. Einige von ihnen wandten sich sogar an den Kongress, wo empörte Abgeordnete die Justizminister zur Aussage vorgeladen hatten.

Die demokratische Kongressabgeordnete Pramila Jayapal wandte sich an die Opfer im Publikum: „Wenn Sie bereit sind, erheben Sie sich bitte. Und wenn Sie noch nicht mit dem Justizministerium gesprochen haben, heben Sie bitte die Hand.“

Und sie alle hoben die Hand. Doch Pam Bondi machte sich nicht einmal die Mühe, Epsteins Opfer anzuschauen. Die Generalstaatsanwältin drehte sich nicht einmal um, obwohl sie drei Schritte hinter ihr standen.

Auch den Tätern droht kein Treffen mit dem amerikanischen Justizsystem. Seit der Veröffentlichung der drei Millionen Akten wurde in den USA kein einziges neues Strafverfahren eröffnet.

Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie sagte in der Anhörung zu Bondi: „Das Dokument, das ich Ihnen zeigen möchte, enthält die Namen der Opfer, richtig? Der Titel lautet: ‚Komplizen im Kinderhandel‘. Vollständig geschwärzt. Ich werde die Informationen jetzt entschlüsseln. Der ehemalige Victoria’s-Secret-Besitzer Les Wexner spielt in diesem Fall eine Rolle.“

US-Justizministerin Pam Bondi entgegnete: „Wir haben das innerhalb von 40 Minuten korrigiert. Er sagte da schon: ‚Sie tun ja so, als ob alle versuchen würden, Wexner zu decken.‘“

„Innerhalb von 40 Minuten, nachdem ich Sie auf frischer Tat ertappt habe“, entgegnete Massie.

„Auf frischer Tat ertappt? Von über 4.700 bearbeiteten Fällen war nur einer betroffen.“

„Wo er als Komplize aufgeführt ist.“

„Dieser Mann hat ein regelrechtes Trump-Hass-Syndrom. Er braucht… Sie sind ein gescheiterter Politiker. Sie sollten sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist“, wechselte Bondi das Thema.

Epsteins New Yorker Nachbar war Trumps jetziger Handelsminister Howard Lutnick. Sie hatten ein gemeinsames Unternehmen und verbrachten ihren Urlaub zusammen auf eben dieser Insel der Perversionen. Lutnick sagte dazu nun in einer Anhörung: „Wir haben auf der Insel etwa eine Stunde lang zu Mittag gegessen. Danach sind meine Kinder, meine Frau und mein Kindermädchen gemeinsam abgereist. Wir waren im Familienurlaub. Ich erinnere mich nicht mehr, warum wir das getan haben.“

Doch Epsteins wichtigste Komplizin Ghislaine Maxwell, die in Texas eine 20-jährige Haftstrafe verbüßt, hat ein sehr gutes Gedächtnis. Sie hätte über Lutnick und viele andere aussagen können, doch als sie per Video mit den Kongressabgeordneten sprach, entschied sie sich dagegen.

„Wussten Sie, als Sie mit Jeffrey Epstein sprachen, dass er Minderjährige und erwachsene Frauen sexuell missbraucht hat?“, wurde sie gefragt.

„Ich würde Ihre Frage gern beantworten, aber auf Anraten meines Anwalts lehne ich es ab, diese oder ähnliche Fragen zu beantworten“, war ihre Antwort.

Und falls jemand mehr wissen möchte, dem erläutert ihr Anwalt David Marcus die Bedingungen der Vereinbarung:

„Frau Maxwell ist bereit, sich umfassend und offen zu äußern, wenn Präsident Trump sie begnadigt. Sowohl Präsident Trump als auch Präsident Clinton sind unschuldig. Nur Frau Maxwell kann erklären, warum.“

Epstein hielt sich stets für einen Giganten im wahrsten Sinne des Wortes, wie er Trumps ehemaligem Chefstrategen Steve Bannon mitteilte. Auch das Material für ein PR-Projekt zur Rehabilitierung des pädophilen Finanziers fand sich in den Akten und lieferte reichlich Stoff zum Nachdenken – sowohl für Anhänger sogenannter Verschwörungstheorien als auch für Skeptiker. Nehmen wir zum Beispiel Epsteins Arbeit für David Rockefeller.

Epstein sagte in dem Interview: „Rockefeller glaubte an eine Welt, in der Politik, Wirtschaft und Führung eng miteinander verbunden wären. Er gründete die sogenannte Trilaterale Kommission. Die Trilaterale Kommission ist etwas Unheimliches. Man sagte, es sei eine Art Illuminati, es umgab sie ein gewisses Geheimnis, Menschen auf der ganzen Welt.“

Auch Epsteins Kontakte zu Arianne de Rothschild, einem Mitglied der bekannten Bankiersfamilie, sind kein Geheimnis. Ihr Name taucht 4.400 Mal in den Akten auf. Er hatte unglaubliche Verbindungen. Politiker kommen und gehen, versicherte der junge Wolf der Wall Street in dem Material, aber das große Geld regiert die Welt.

So erinnerte sich Epstein in dem Interview: „Und er fragte mich, ob ich der Trilateralen Kommission beitreten wolle. Ich war damals 30, 32 Jahre alt. Ich sagte: ‚Großartig.‘ Und er sagte: ‚Nun, Sie müssen dieses Formular ausfüllen, damit sie Ihre Biografie haben.‘ Ich sah mir die Liste der Personen an, und da standen Bill Clinton, der ehemalige US-Präsident, Paul Volcker, all die großen amerikanischen Führungspersönlichkeiten, Asiaten, Japaner und eine sehr lange Beschreibung ihrer Lebensgeschichten.“

Inwieweit diese Liste mit der nie veröffentlichten Liste von Epsteins pädophilen Klienten übereinstimmt, ist die Frage, auf die all jene, die in den USA kürzlich als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden, endlich eine Antwort suchen.

Die Unternehmerin und ehemalige US-Abgeordnete Marjorie Taylor Greene sagte:

„Die Tatsache, dass die Dokumente geschwärzt sind, zeigt, dass unsere Regierung Menschen verraten hat, die unschuldige Opfer satanischer Rituale, Vergewaltigung und möglicherweise Kannibalismus wurden. Dies ist eine Vertuschungsaktion der Eliten, des internationalen Tiefen Staates.“

2017 gehörte Greene zu den ersten öffentlichen Unterstützern des rätselhaften Q, der begann, kryptische Nachrichten auf der Plattform 4chan zu veröffentlichen. Im Kern dieser Nachrichten hieß es, Trump stünde kurz davor, eine „satanische Pädophilen-Verschwörung“ zu entlarven.

Die Q-Bewegung, bekannt als QAnon, entstand aus „Pizzagate“. Das ist noch eine Theorie, der zufolge die Demokraten unter Führung der Clintons angeblich Kinder im Keller einer Pizzeria für sexuelle Rituale und die Gewinnung des Wirkstoffs Adrenochrom gefangen halten. In einer BBC-Sendung hieß es:

„Sie glauben, dass Showbiz-Stars und Politiker Kinder in Verliesen aufziehen und deren Blut trinken, um jung zu bleiben.“

Für QAnon-Anhänger war das ebendieser berüchtigte Tiefe Staat, der im Geheimen die Welt regiert.

„Donald Trump wurde von Militärführern gewählt, um den Tiefen Staat zu stürzen“,

behauptete ein Anhänger der Bewegung damals.

Militärführer leugneten das übrigens nicht. Sie schlossen sich sogar an.

Trump spielte aktiv mit und bezog sich in seinen Reden ständig auf Q, den 17. Buchstaben des lateinischen Alphabets: „Sie fliegt 17-mal schneller als die schnellste derzeit im Einsatz befindliche Rakete, 17 Mal.“ Oder ein anderes Beispiel: „Ich glaube, ich war in meinem Leben 17 Mal in Washington.“

Nach Trumps Niederlage im November 2020 legten die QAnon-Anhänger schließlich ein Datum fest. Der Sturm, so glaubten sie, sollte am 6. Januar 2021 beginnen. QAnon-Anhänger bei der Erstürmung des Kapitols an diesem Tag standen an vorderster Front. Der Schamane Jacob Chansley sowie die verstorbenen Ashli ​​Babbitt und Rosanna Boyland glaubten, sie würden kommen, um Pädophile zur Rechenschaft zu ziehen.

Nach dem gescheiterten Sturm verstummte QAnon selbst. Seine Anhänger wurden im Netz gelöscht und sogar verhaftet, doch die Bewegung verschwand nicht. Vielmehr wurde sie Teil des republikanischen Mainstreams. So war beispielsweise der jetzige FBI-Direktor Cash Patel einst ein prominenter QAnon-Unterstützer. Nun scheinen unüberwindbare Probleme entstanden zu sein, wie der US-amerikanische Radiosender NPR berichtet:

„QAnon glaubte, Trump könne die Kabale der satanistischen Pädophilen zerschlagen. Trump selbst und seine Mitarbeiter haben einige dieser Ideen in der Vergangenheit propagiert. Trump versprach, die Wahrheit über den Fall Epstein ans Licht zu bringen. Er ernannte Personen, die Verschwörungstheorien über Epstein und seinen Tod verbreiteten, zu FBI-Chefs. Als das Justizministerium dann erklärte, es gäbe keine Liste von Epsteins Komplizen, haben viele Verschwörungstheoretiker aufgehört, die Logik der Regierung zu verstehen.“

Aber die schwarzen Quadrate in den geschwärzten Akten verwandelten sich in Tausende von schwarzen Markierungen, die die Demokraten akribisch dokumentieren. So erklärte Senator Jon Ossoff:

„Uns wurde gesagt, MAGA sei für die amerikanische Arbeiterklasse. Erinnern Sie sich? Aber dies ist eine Regierung für und von den Superreichen. Dies ist das reichste Kabinett aller Zeiten. Dies ist die Epstein-Klasse, die unser Land regiert. Dies sind die Eliten, die sie angeblich hassen. Daher steigen die Preise, verschwinden Arbeitsplätze. Er sollte die globalistische ‚Weltpolizisten‘-Außenpolitik beenden. Stattdessen führen wir wieder Kriege um Öl und Nationbuilding und drohen, Grönland zu erobern. Er sollte den Sumpf trockenlegen. Stattdessen ist dies die korrupteste Regierung aller Zeiten, und jeder weiß es.“

Eine Phase der Verleugnung mündet immer in Wut. Und von dort ist es nach Verhandlungen nicht mehr weit zur Akzeptanz. Für manche ist das bereits erreicht. Es gab eine Zeit, da machte sich der liberale Komiker Bill Maher gerne über QAnon lustig, aber 2026 entschuldigte er sich bei QAnon:

„Ich kann es selbst kaum glauben, aber wo kann ich mich bei QAnon entschuldigen? Klar, sie haben allen möglichen Unsinn geglaubt, zum Beispiel, dass die Demokraten Babys essen, aber sie hatten Recht mit ihrer Behauptung, dass die Eliten Pädophilie betreiben. Ich habe selbst darüber gescherzt, und auch über Epstein. Aber wie sich herausstellt, gibt es ohne Feuer keinen Rauch.“

Und genau an diesem Punkt seiner größten Entscheidung steht Amerika jetzt: Entweder man verschließt die Augen und schluckt alles runter, oder man wird die gesamte herrschende Klasse los.

Chris Cuomo, ehemaliger CNN-Moderator, sagte dazu „Diese Leute sind in diesem Universum. Und ich wünschte, es hätte ‚Pizzagate‘ nie gegeben. Ich wünschte, es hätte QAnon nie gegeben, denn wenn man auch nur annimmt, dass irgendetwas davon wahr sein könnte, dann hat man das gleiche Problem wie der Junge, der immer ‚Achtung Wolf!‘ rief.“

Republikaner und Demokraten haben in diesem Wahljahr gleichermaßen wenig Zeit, dieses moralische Dilemma zu lösen. Der Countdown läuft bereits.

Für die amerikanische Politik sind sowohl die bereits veröffentlichten Epstein-Akten als auch die, die möglicherweise noch ans Licht kommen, wie eine tote Hand, eine Armageddon-Waffe. Man kann den roten Knopf drücken, aber nur einmal. Die Überlebenschancen sinken dann auf null. Schwarze Rechtecke aus Halbwahrheiten sind da der letzte Ausweg.

Ende der Übersetzung

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Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 16. Februar 2026 auf anti-spiegel.ru.

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Bild: Jeffrey Epstein regiert die Welt aller Religionen

Bildquelle: Shutterstock AI / shutterstock

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Die Erschaffung Jeffrey Epsteins

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Die entscheidende Frage ist nicht, was Jeffrey Epstein tat – sondern für wen.

Der Beitrag Die Erschaffung Jeffrey Epsteins erschien zuerst auf .

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Großer Knall mit Happy End | Von Paul Clemente

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Großer Knall mit Happy End | Von Paul Clemente
Apolut 20260202 TD Montag
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Großer Knall mit Happy End | Von Paul Clemente

Epstein-Leaking

Ein Kommentar von Paul Clemente.

Das ist wie bei spannenden Krimi-Serien: In jeder Folge lauert das Publikum nach neuen Indizien. Und mit jedem Teil kommt es der Auflösung näher. Nach diesem dramaturgischen Schema publiziert auch das US-Justizministerium seine Dokumente zum Fall Jeffrey Epstein. In der neuesten „Folge“ gibt es drei Millionen Seiten zu bestaunen. Plus tausende Videos und Fotos.

Stichtag für diese Mammut-Publikation war eigentlich der 19. Dezember 2025. Aber daraus wurde nichts. Der Vize-Justizminister Todd Blanche erklärte: Hunderte von Anwälten mussten den Dokumenten-Wust erst prüfen, um einige Passagen zum Schutz der Opfer einzuschwärzen. 

Dabei dürften die Opfer kaum jemanden interessieren. Wer würde die Autobiographie einer minderjährigen Prostituierten lesen? Wenige. Und weshalb? Weil Täter interessanter sind. Die großen Tiere. Die Monster. Die Bestien. Das war immer so. Darüber hinaus hofft jeder, die Namen seiner politischen Gegner dort zu finden. Demokraten erwarten, dass Trump kräftig geleakt wird, während Republikaner auf weitere Verstrickung der Clintons setzen. Klar, wenn man den Gegner nicht durch politische Kompetenz besiegt, versucht man ihn moralisch zu diskreditieren. In England könnte sich der Kontakt zwischen Epstein und Prinz Andrew gar als Sargnagel für die bröckelnde Monarchie erweisen. 

Kurzum: Die Epstein-Akten sind zur politischen Waffe geworden. In einer Zeit, wo Politiker selbst nach endlosen Misserfolgen nicht zurücktreten, wird deren Erwähnung in den Epstein-Dokumenten zur letzten Hoffnung.

Auch das Leaking der vergangenen Tage ließ Emotionen aufkochen. Natürlich liegt eine vollständige Auswertung in ferner Zukunft. Es gilt nämlich zu differenzieren:

  • 1. Wer stand mit Epstein bloß in Kontakt, ohne Wissen um den Pädo-Ring?
  • 2. Wer wusste vom Lolita-Verleih, ohne die Polizei einzuschalten.
  • 3. Wer war „Kunde“ beim Verkauf von Minderjährigen?

Das dürfte die Justiz noch lange beschäftigen. Trotzdem haben ambitionierte Medien erste Highlight aus dem Datensumpf gefischt.

Da ist beispielsweise Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit. Die hatte 2013, begleitet von einer Freundin, drei Tage auf Epsteins Anwesen in Florida abgehangen. Ihr Name findet sich über tausendmal in den Dokumenten. Mette-Marits Kommentar zu dem Leak: „Jeffrey Epstein ist selbst für seine Handlungen verantwortlich. Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich Epsteins Hintergrund nicht besser überprüft habe." Da macht jemand auf naiv. Oder sollte sie wirklich verpasst haben, dass Epstein vorbestraft war. Eingeknastet im Jahr 2008, aufgrund zweier Delikte, die er selber eingeräumt hatte: Wegen Vermittlung einer minderjährigen Person zur Prostitution und zweitens wegen Aufforderung dazu. Dafür erhielt er 13 Monate Knast. Und darüber sollen spätere Freunde nichts erfahren haben? 

Das gilt auch für Prinz Andrew. Einen Monat, nach Epsteins Entlassung, organisierte er für den Herzog von York ein Dinner mit einer 26-jährigen Russin. Außerdem wird er von manchen Medien als „The invisible Man“ identifiziert. Eine unbekannte Person, die mit Epsteins Lebensgefährtin Ghislaine Maxwell in Kontakt stand. Den lud Kuppel-König Eppstein zu einem Inselbesuch mit „5 umwerfenden Rothaarigen". Allerdings erteilte der Unsichtbare ihm eine Absage.

Die heißeste Überraschung bei dem Leaking? Natürlich die Mails von Elon Musk. Im Jahr 2012 lud Epstein ihn auf seine Insel. In einem Schreiben befragt er den High Tech-Milliardär über die Anzahl seiner Begleiter. Damit ausreichend Hubschrauber für den Transport zur Insel bereit stünden. Musks Antwort: Er käme nur in Begleitung seiner damaligen Freundin, der Schauspielerin Talulah Riley. O-Ton Musk: „An welchem Tag oder in welcher Nacht wird es die wildeste Party auf unserer Insel geben?“ Im Jahr darauf plante Musk eine Karibiktour. Dabei fragte er Epstein:  „Werde über die Feiertage in der Gegend der Britischen Jungferninseln/ St. Barth sein. Gibt es einen guten Zeitpunkt für einen Besuch?" Epstein habe ihn für die Zeit nach dem Jahreswechsel eingeladen.

Ob Musk besagte Partys tatsächlich besucht hat? Wissen wir nicht. 2025 beteuerte der Tesla-Chef auf X:

„Epstein hat versucht, mich auf seine Insel zu locken, und ich habe ABGELEHNT".

Jetzt legte der High Tech-Unternehmer nach:

„Niemand hat sich so sehr für die Veröffentlichung der Epstein-Akten eingesetzt wie ich, und ich bin froh, dass es endlich so weit ist. Ich hatte nur sehr wenig Kontakt zu Epstein und habe wiederholte Einladungen auf seine Insel oder in seinen ,Lolita Express’ abgelehnt. Mir war aber durchaus bewusst, dass einige E-Mails mit ihm falsch interpretiert und von Kritikern benutzt werden könnten, um meinen Ruf zu schädigen. Das ist mir egal. Wichtig ist mir vielmehr, dass wir zumindest versuchen, diejenigen strafrechtlich zu verfolgen, die gemeinsam mit Epstein schwere Verbrechen begangen haben, insbesondere den abscheulichen Missbrauch minderjähriger Mädchen.“

Was wäre der schönste Skandal ohne Auftritt von Multimilliardär Bill Gates? Dem Top-Vertreter einer neuen Geldaristokratie, der zahlreiche Länder mit  Impfkampagnen traktiert, gefährliche Genversuche unterstützt und in der Lockdown-Ära konformistische Forschung und mediale Propaganda mit Geldspritzen motivierte. Am 18. Juli 2013 schrieb Epstein zwei Mails über Gates, die er anschließend an sich selber sandte. Freimütig erklärte er: Der Microsoft-Gründer habe sich bei außerehelichen Kontakten mit russischen Frauen eine Geschlechtskrankheit eingefahren. Und: „Du bittest mich inständig, die E-Mails bezüglich deiner Geschlechtskrankheit, deine Bitte, dir Antibiotika zu besorgen, die du heimlich Melinda geben kannst, und die Beschreibung deines Penis zu löschen.“

Dem entgegnete ein Sprecher von Gates bei CBS News: „Diese Behauptungen sind absolut absurd und völlig falsch. Das Einzige, was diese Dokumente zeigen, ist Epsteins Frustration darüber, dass er keine dauerhafte Beziehung zu Gates hatte und die Längen, die er gehen würde, um zu entführen und zu diffamieren“.

Auch US-Präsident Trump kriegt sein Fett weg. Tatort: der US-Bundesstaat New Jersey, vor 35 Jahren. Eine unbekannte Person mit geschwärztem Namen schreibt von einer „Freundin, die gezwungen wurde, an Präsident Trump Oralverkehr durchzuführen". Besagtes Mädchen sei 13 oder 14 Jahre alt gewesen. Eine weitere Frau behauptet via E-Mail, „sie sei als 16-Jährige achtmal bei Epstein-Partys in New York gewesen." Sie nannte mehrere Personen, die an 'großen Orgien-Partys' mit ihr, anderen jungen Mädchen und älteren Victoria's-Secret-Models teilgenommen hätten, darunter Bill Clinton und Donald Trump."

Nicht alle Mails gelten dem FBI als glaubwürdig. Manche lassen sich nicht zurück verfolgen. Eine vertiefende Befragung ist in solchen Fällen fast unmöglich. Und deshalb gibt es für alle Beteiligten ein Happy End: Auch wenn Vize-Justizminister Blanche nicht über Ermittlungen sprechen kann, verkündete er gestern: Die US-Justiz bewerte den Fall als abgeschlossen. Es gebe „keine solchen Informationen“, die zu weiteren Anklagen führen könnten.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Jeffrey Epstein, Elon Musk im Gericht

Bildquelle: Shutterstock AI / shutterstock 

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