In Deutschland feiert man aktuell einen Anstieg der Baugenehmigungen: Rund 238.500 Wohnungen seien 2025 genehmigt worden, was einem Plus von 10,8 Prozent gegenüber 2024 entspreche. Allerdings fehlen deutschlandweit einer Studie zufolge 1,4 Millionen Wohnungen – und angesichts explodierender Baukosten liegen bereits etliche genehmigte Bauprojekte brach. Verantwortlich für die horrenden Kosten ist vor allem der Staat.
Deutschland sollte Platz haben, so das Narrativ der “Refugees welcome”-Fraktion. Deren Anhänger sind es mutmaßlich, die heute Architektur studieren und Berliner Wohnungen so umbauen wollen, dass Massen von Menschen darin in WGs zusammengepfercht werden können – so dargelegt in einem aktuellen rbb-Beitrag. Senioren und junge Menschen unter einem Dach, das funktioniert bestimmt ganz konfliktfrei – zumal alle in Stockbetten schlafen sollen (ja, wirklich!).
Die bundesweite Wohnungsnot ist bekannt. Ebenso, dass viel zu wenige Wohnungen gebaut werden. Umso putziger muten Nachrichten an, in denen man sich über gestiegene Baugenehmigungen 2025 freut. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen sei im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2021 wieder gestiegen! Dumm nur, dass Baugenehmigungen keineswegs bedeuten, dass das Objekt auch zeitnah fertiggestellt wird und bezogen werden kann.
„Wenn die Baubranche positive Effekte für den Wohnungsbau frühestens 2027 oder 2028 erwartet, dann bedeutet das für Hunderttausende Familien die nächsten Jahre weiter stark steigende Mieten angesichts der Wohnungskatastrophe und die Vertröstung auf irgendwann oder noch später”, prangert der baupolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Bernhard, an. Das vermeldete Plus von Baugenehmigungen betrachtet er als Augenwischerei, denn: “Wohnungen genehmigen heißt nicht Wohnungen bauen.”
Der Neubau von Wohnungen sei schlichtweg zu teuer geworden. “Da hilft auch keine Bauturbo-Propaganda der Bundesregierung. Nicht die Geschwindigkeit ist das große Problem, sondern dass das Bauen viel zu teuer ist, sodass man am Ende für 20-25 Euro pro Quadratmeter vermieten muss. Das kann sich kein Mieter leisten. Deshalb wird nicht gebaut, weil die Wohnungen zu solchen Preisen einfach nicht vermietbar sind”, so Bernhard.
Der Baukostenpreisindex in Deutschland sei seit 2002 um fast 77 Prozent gestiegen. Doch woher das Kostenplus? Bernhard spricht Klartext: “Von den Baukosten sind rund 40 Prozent staatlich verursacht – und zwar durch Steuern und energetische Vorschriften. Hier muss die Bundesregierung endlich ansetzen und die Kosten massiv senken. Alle anderen Maßnahmen ändern nichts an der Notlage am Wohnungsmarkt und sind nur Wählertäuschung.”
Die AfD will hier auf Kostenreduktion durch Steuersenkungen, Bürokratieabbau und die Abwicklung “des großen ideologischen Kostentreibers, des energetischen Vorschriftenwahns” setzen. Das Ziel: eine Halbierung der Baukosten, um den Wohnraummangel effektiv zu bekämpfen.

Die Trump-Regierung stellt die Ukraine-Hilfen fast vollständig ein, um Ressourcen unter anderem für die Haushaltsnöte in den USA zu nutzen. Vor allem Deutschland kompensiert dies mit massiv gesteigerten Leistungen.
Dieser Beitrag Ukraine-Krieg Wie die USA ihre Interessen wahren und Deutschland zum Zahlmeister wird wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Cap Allon
Die weltweiten Ausgaben für die sogenannte grüne Wende haben seit 2004 16 Billionen US-Dollar überschritten. Die jährlichen Ausgaben liegen mittlerweile bei über 2 Billionen US-Dollar, was etwa 2 Prozent des globalen BIP entspricht, und steigen weiter.
Diese Zahlen umfassen nur Direktinvestitionen: erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung und Stromnetze. Nicht berücksichtigt sind höhere Strompreise, Produktionsausfälle in der Industrie, Netzinstabilität und Deindustrialisierung. Die gesamten wirtschaftlichen Kosten sind noch viel höher.
Stromnetze sind mittlerweile einer der größten Kostenfaktoren. Die Investitionen in Stromnetze beliefen sich 2024 auf 390 Milliarden US-Dollar, was die durch die großflächige Elektrifizierung verursachte Belastung der Infrastruktur reflektiert. Erneuerbare Energiesysteme erfordern einen kontinuierlichen Ausbau, eine Verstärkung und Reservekapazitäten der Stromnetze.
Für diejenigen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ist es keine Überraschung, dass China den Ausbau dominiert. Das chinesische Festland investierte 2024 818 Milliarden US-Dollar, was zwei Dritteln des weltweiten Anstiegs entspricht. Gleichzeitig wachsen die Kohlekapazitäten und die nationalen Emissionen steigen weiter.
Die für die Erreichung der Netto-Null-Emissionsziele erforderlichen Technologien werden nicht in ausreichendem Maße ausgebaut.
Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung, Kernenergie, sauberer Schiffsverkehr, elektrifizierte Wärme und saubere Industrie machten 2024 zusammen nur 7,4 % der weltweiten Investitionen in die Energiewende aus. Die Investitionen in diesen Sektoren gingen gegenüber dem Vorjahr sogar um 23 % zurück.
Trotz des Umfangs der Ausgaben betont Bloomberg, dass die derzeitigen Investitionsniveaus nur 37 % dessen ausmachen, was tatsächlich erforderlich wäre, um die Netto-Null-Ziele bis 2050 zu erreichen. Um die erklärten Ziele zu erreichen, müssten die jährlichen Ausgaben fast verdreifacht werden.
Nach Ausgaben in Höhe von mehr als 16 Billionen US-Dollar erreichten die globalen fossilen CO₂-Emissionen im letzten Jahr einen neuen Rekordwert. Die wenigen westlichen Nationen, die ihre Wirtschaft der Klimaille opfern, haben keinerlei Einfluss:
Net Zero führt zu steigenden Kosten, steigenden Emissionen, wachsenden Infrastrukturanforderungen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.
Die folgende Graphik hier gleich in deutscher Übersetzung via google translate:

Investitionstrends im Bereich Energiewende 2025
Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-is-cooling-fast-one-of?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahalschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Das 16 Billionen Dollar teure <em>Net-Zero</em>-Fiasko erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Als das Minsk2-Abkommen unterschrieben wurde, fand am nächsten Tag entgegen dem Geist des Friedensvertrages die Aufrüstung der Ukraine statt, mit dem Ziel die Provinzen, welche den Maidanputsch ablehnten, mit Gewalt zurück zu kämpfen. Damit begann die Bezahlung eines Krieges durch europäische Steuerzahler, statt durch Minsk2 den Konflikt zu beenden. Ohne die Finanzierung gäbe es keinen [...]
Der Beitrag Den Krieg den wir bezahlen erschien zuerst unter tkp.at.
WUWT, Kevin Kilty, 27.01.2026
Sind sie es oder sind gerade sie es nicht? Das ist die ewige Frage, und ich behaupte, es sollte nicht schwer sein zu beweisen, dass sie es nicht sind [um günstigen Strom in einem Landesnetz zu erhalten]. Allerdings muss ich zugeben, dass es keine leicht zugänglichen und überzeugenden Daten oder Grafiken gibt, die dies belegen. Das Problem wird dadurch erschwert, dass so viele Faktoren die Strompreise beeinflussen. Jede einfache Analyse, die man versucht, indem man einen Faktor gegen den Preis aufträgt, enthält größtenteils nur Rauschen.
Was Greg Brophy eigentlich sagen wollte
Der Artikel von Greg Brophy [„Die republikanisch regierten Bundesstaaten verfügen über eine zuverlässige Stromversorgung, weil sie eine umfassende Strategie verfolgen“] gab den Anstoß zu meinem Engagement. Diese „Alles-von-dem-Oberen“ [gemixte Energiequellen]-Energiestrategie ist meiner Meinung nach, wörtlich genommen, eine Einladung zum Desaster. Tatsächlich plädiert er für eine „Das Beste aus dem Oben“-Strategie. Ich weiß, dass „Alles-von-dem-Oberen“ als cleverer Schachzug in einer Multiple-Choice-Prüfung gedacht war, aber die Kombination aus „Alles-von-dem-Oberen“ und unbegrenzten Subventionen birgt die Gefahr allerlei Übel – nicht zuletzt die Gefahr einer Überentwicklung erneuerbarer Energien, da Projektentwickler vor allem Steuervergünstigungen und Zertifikate für erneuerbare Energien anstreben. Das hat ökologische und soziale Folgen. Manchmal ist Klarheit besser als Raffinesse.
Diagramme, die absolut nichts aussagen
Ich bin überzeugt, dass es angesichts der Wahl zwischen einer Welt mit gehemmtem Wohlstand durch teure und ineffiziente Energiesysteme und einer Welt mit einem Anstieg des atmosphärischen CO₂-Gehalts um das Ein-, Zwei- oder sogar Dreifache des heutigen Wertes keine Wahl gibt. Entscheiden Sie sich für Wohlstand.
Aus diesem Grund bin ich Mitglied von Clintel und der CO2-Koalition geworden. Ich habe jedoch darauf hingewiesen, dass die bloße Gegenüberstellung von Preisen und dem Anteil erneuerbarer Energien nicht überzeugend ist. Die CHECC hat beispielsweise diese Grafik verwendet. [1]

Abbildung 1. Vergleich von CHECC und EPA
Das erste Problem mit Abbildung 1 ist die große Streuung der Daten. Es fehlt eine Angabe darüber, wie viel der Varianz durch die lineare Trendlinie erklärt wird (beispielsweise ein R²- Wert wäre hilfreich). Zweitens sind die beteiligten Länder zwar europäisch, unterscheiden sich aber stark voneinander: Sie haben sehr unterschiedliche Größen und erzeugen Energie auf sehr unterschiedliche Weise. Schließlich scheint die Trendlinie stark von zwei bis vier Ausreißern unter den 26 Ländern beeinflusst zu sein.
Eine andere Interpretation dieser Art von Grafik findet sich in Abbildung 2. Sie wurde von einer Gruppe namens Energy Innovations erstellt, stammt aber ursprünglich aus einem Artikel in Yale Climate Connections.

Abbildung 2. Aus einem Artikel von Dana Nuccitelli in Yale Climate Connection vom 18. September 2024.[2] Die vertikale Achse zeigt Cent pro kWh an, obwohl das ungerade Prozentzeichen nach der 50 etwas anderes vermuten lässt. Obwohl diese Grafik auf EIA-Daten von 2023 basiert, gibt es Abweichungen zu den tabellierten EIA-Daten von 2023.
Das von Nuccitelli vorgelegte Diagramm stammt zwar von Energy Innovations [3], ist aber identisch mit einem Diagramm, das Nick Stokes als Gegenargument zu einem meiner Kommentare anführte [4]. Nick meinte, es zeige sinkende Preise bei zunehmender Windenergie. Obwohl Nuccitelli im Text etwas anderes behauptet, trägt das Diagramm in seinem Essay die Bezeichnung „Keine Korrelation zwischen erneuerbaren Energien und Strompreisen“. Ich stimme demjenigen zu, der das Diagramm betitelt hat. Es deutet hauptsächlich auf eine Verringerung des Marktanteils bei hohem Windenergieanteil hin, nicht auf einen Wertzuwachs durch Windenergie.
Abbildung 3 ist ein weiterer Versuch, einen direkten Zusammenhang aufzuzeigen. Sie stellt die Änderungsraten beider Variablen dar, um zu prüfen, ob ein offensichtlicher Zusammenhang besteht.

Abbildung 3. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Strompreise für Privathaushalte im Vergleich zur Wachstumsrate der erneuerbaren Energien.
Ich sehe in Abbildung 2 nichts Offensichtliches. Es besteht kein Zusammenhang mehr. Energy Innovation präsentierte daraufhin Abbildung 4, die den Gasverbrauch im Verhältnis zum Preis darstellt.

Abbildung 4. Gasanteil an der Stromerzeugung im Jahr 2023 im Vergleich zum Preisanstieg im Zeitraum von 2020 bis 2023. Grafik von Energy Innovations, gestrichelte Trendlinie hinzugefügt von Nuccitelli.
Was sollten die Leute aus dieser Grafik schließen? Hier ist, was Nuccitelli glaubt, dass sie daraus schließen sollten.
„Energy Innovation kam zu dem Schluss, dass die teuersten Preiserhöhungen in Bundesstaaten mit einem höheren Anteil an fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung stattfanden. Der Bericht stellte fest, dass viele Energieversorger weiterhin erhebliche Summen in veraltete, teure Kohlekraftwerke investierten. Und er merkte an, dass „die Bundesstaaten, die am stärksten auf Erdgas zur Stromerzeugung angewiesen sind, zu denen mit den höchsten Preiserhöhungen im Einzelhandel gehörten… “
Doch betrachten wir die logischen Fehler genauer. Erstens: Warum steigt der Erdgasverbrauch? Die gängige Erklärung lautet, dass Gas Strom günstiger erzeugt als Kohle. Es stimmt auch, dass Gas die kombinierte Verbrennung ermöglicht, was aufgrund des relativ hohen Wirkungsgrades ebenfalls Kosten spart. Aus diesen Gründen sollte man annehmen, dass der Ersatz von Kohle durch Gas die Kosten senkt und nicht erhöht.
Zweitens, wurden neben den unmittelbaren Erzeugungskosten auch andere Gründe für den steigenden Gasverbrauch in Betracht gezogen? Gasturbinenkraftwerke, also Gaskraftwerke im einfachen Kreislauf, werden als Spitzenlastkraftwerke eingesetzt, um den Verbrauch erneuerbarer Energien auszugleichen. Daher könnte der Ausbau erneuerbarer Energien, der den Einsatz von Erdgas zur Kompensation ihrer schwankenden Leistung erfordert, mit Preissteigerungen zusammenhängen.
Die Volatilität der Gaspreise gibt zwar Anlass zur Sorge hinsichtlich der Bezahlbarkeit der Stromversorgung und untergräbt die Behauptung, Gas sei günstiger als Kohle, doch der Bedarf an einer Ergänzung erneuerbarer Energien führt dazu, dass die ineffizientesten Gaskraftwerke auf die ineffizienteste Weise betrieben werden. Gaskraftwerke mit nur einem Zyklus zur Spitzenlastdeckung erreichen Wirkungsgrade von lediglich 20 % – deutlich unter dem typischen Wirkungsgrad von 33 % bei Kohlekraftwerken im Grundlastbetrieb und weit unter dem von Kombikraftwerken.
Ein genauer Blick auf South Dakota
Ja, die Anlagen in South Dakota erzeugen eine beträchtliche Menge Strom aus Windenergie (3500 MW Nennleistung). Es gibt im Bundesstaat nur ein Kohlekraftwerk mit einer Nennleistung von 475 MW. Dieses Kraftwerk bezieht seinen Brennstoff per Bahn aus dem Powder River Basin.
[Absatz gekürzt, Inhalt ergibt sich aus dem übrigen, nachfolgenden Text. Sehen Sie das Original für Details – der Übersetzer]
… Laut EIA-Daten produzieren die Anlagen in South Dakota jährlich etwa 40 TWh elektrische Energie, während der Verbrauch innerhalb des Bundesstaates nur 20 TWh beträgt. Die verbleibenden 20 TWh stehen dem SPP zur Verfügung, falls sie im gesamten ISO-System, das sich von North Dakota bis New Mexico erstreckt, benötigt werden.
Drei Dinge sind offensichtlich.
Erstens liegt ein Großteil der Tarifgestaltung in den Händen der Eigentümer-Verbraucher, die es sich zur Aufgabe gemacht haben und seit jeher darauf bedacht sind, die Kosten zu kontrollieren und niedrige Preise zu gewährleisten. Jede dieser Genossenschaften sieht sich bei der Tarifverhandlung mit der Regulierungsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen (PSC) mit etwas anderen Herausforderungen konfrontiert. Alle ländlichen Bundesstaaten teilen diese Ethik der kostengünstigen Stromerzeugung, die ein Überbleibsel der ländlichen Genossenschaftsmentalität ist. Dies ändert sich jedoch im Zuge des verstärkten Kampfes gegen den Klimawandel.
Zweitens: Wenn die Energieversorger in South Dakota SPP als ihre Großhandelsquelle für Strom nutzen, erhalten sie den jeweils aktuellen Strommix der von SPP versorgten Erzeuger. Abbildung 5 zeigt den typischen Strommix der letzten Woche. Auffällig ist der hohe Anteil an Kohle, der zusammen mit Gaskraftwerken die Schwankungen der erneuerbaren Energien ausgleicht. Die schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie führt zu einer entsprechenden Anpassung der Kapazität thermischer Kraftwerke.
Drittens wissen wir nicht, ob die im Bundesstaat South Dakota verbrauchten 20 TWh aus demselben Energiemix stammen wie die übrigen Stromerzeuger in South Dakota. Sie sind Teil eines großen, integrierten Marktes.

Abbildung 5. Stromerzeugung im SWPP. Kohle und Erdgas gleichen zusammen den Windstrom aus, und es gibt Tage, an denen Kohle den Energiemix dominieren muss, weil der Wind unzuverlässig ist. SwedeTex‘ Analogie mit vier Autos scheint hier zuzutreffen.
Warum treiben erneuerbare Energien die Preise in die Höhe?
Ich habe immer wieder darauf hingewiesen, dass einfache Preisdiagramme im Vergleich zu erneuerbaren Energien wenig aussagen, da sie hauptsächlich die Schwankungen vieler lokaler Faktoren widerspiegeln. Um etwas zu beweisen, muss man sich auf die Ebene begeben, auf der tatsächlich über Tarife verhandelt und diese festgelegt werden – die Anhörungen zu Bedarfs- und Versorgungsfragen sowie allgemeine Tarifverfahren.
Die Abbildungen 6 und 7 zeigen jedoch zumindest einige Gründe dafür, warum erneuerbare Energien problematisch sein können. Abbildung 6 veranschaulicht die Situation im Ausgleichsgebiet PacifiCorp East Anfang 2019. Kohle wird eingesetzt, um die Wind- und Solarstromproduktion auszugleichen und die Leistung aufgrund täglicher Nachfrageschwankungen anzupassen. Die Schwankungen betragen an manchen Tagen bis zu 1.500 MW, an anderen Tagen hingegen kaum. Die Leistungsanpassungen sind höher als 2010, jedoch sind die Daten der EIA für frühere Jahre nicht verfügbar, um dies zu veranschaulichen.
Abbildung 7 zeigt die Situation sechs Jahre später, im Januar 2025. Es gibt keine Tage mit geringen Leistungsschwankungen. Die Produktion von Wind- und Solarenergie ist deutlich gestiegen, und die Schwankungen der Kohlekraftwerke erreichen mittlerweile bis zu 3.000 MW (siehe beispielsweise den Zeitraum vom 18. bis 23. Januar) und treten offensichtlich zweimal täglich auf und ab.
Je stärker die in den Abbildungen dargestellten Abregelungen ausfallen, desto niedriger ist der Auslastungsgrad des Kraftwerks. Je mehr erneuerbare Energien Ausgleich benötigen, desto geringer wird der Auslastungsgrad der jeweils auszugleichenden Anlage. Dies hat weitere Auswirkungen.
Erstens bedeutet der niedrigere Kapazitätsfaktor, dass die Kohlekraftwerke den Stromkunden letztendlich weniger Nutzen bringen; während Betrieb und Wartung, Steuern, Abschreibungen und die Rendite auf die Bemessungsgrundlage konstant bleiben.
Zweitens: Zwar ergibt sich eine geringe Brennstoffeinsparung, diese ist jedoch nicht vollständig. Beträgt beispielsweise der Wärmeverbrauch eines Kohlekraftwerks, dessen Leistung zugunsten einer zusätzlichen Kilowattstunde Windenergie gedrosselt wird, 10.000 BTU pro Kilowattstunde, so werden durch die Nutzung einer zusätzlichen Kilowattstunde Windenergie nicht 10.000 BTU unverbrannte Kohle eingespart. Ein Teil dieser 10.000 BTU ist schlichtweg Wärme, die ungenutzt verpufft und später durch frische Kohle ersetzt wird. Das Kraftwerk mit erneuerbarer Energie verbraucht selbst keinen Brennstoff, verursacht aber zusätzlichen Brennstoffverbrauch im Kohlekraftwerk.
Drittens entspricht das extreme Hoch- und Herunterfahren genau einem beschleunigten Lebensdauertest. Die Schäden am Kohlekraftwerk sehen zwar aus wie der Verschleiß, der im Normalbetrieb auftritt, aber sie entstehen nun viel schneller. Der Ausgleich von Wind- und Solarenergie führt zu einem gewissen Anstieg des Betriebs- und Wartungsaufwands.

Abbildung 6.
Die gesamte Rampentechnik wird so durchgeführt, dass die Wind-/Solaranlagen sowohl Produktionssteuergutschriften (PTC) als auch Zertifikate für erneuerbare Energien (RECs) erhalten können, die beide für das Versorgungsunternehmen in Einnahmen umgemünzt werden können [solange es noch Emissionshandel gibt]. Ich habe jedoch keine Beweise dafür gesehen, dass diese Vorteile für das Versorgungsunternehmen zu Einsparungen für die Stromkunden führen
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Wind- und Solarenergie die Systemkosten erhöhen, aber es ist erheblich komplex, dies zu quantifizieren.

Abbildung 7.
Schlussbemerkung
Ich habe argumentiert, warum die Beimischung unzuverlässiger Wind-/Solarenergie in ehemals von Kohle dominierte Netze einen nachteiligen Effekt auf den Kapazitätsfaktor der Kohlekraftwerke hatte, was wiederum alle Faktoren beeinflusst, die die Strompreise bestimmen. Nur die Brennstoffkosten scheinen niedriger zu sein. Erneuerbare Energien wirken sich sogar negativ auf die Mengenrisiken aus, denen Versorgungsunternehmen ausgesetzt sind, da sie die Schätzung der verkaufbaren Leistung erschweren.[5] Der Wechsel von Kohle- zu Gaskraftwerken verschärft diese Probleme nur noch, insbesondere durch die zusätzliche Volatilität der Gaspreise. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die Gaspreise für Stromerzeuger noch volatiler sind als die Preise ab Werk
Langfristig gesehen ist das Ziel der Befürworter erneuerbarer Energien natürlich, die thermische Verbrennung vollständig abzuschaffen und durch Batteriespeicher zu ersetzen. Wenn die zunehmende Nutzung von Erdgas als Alternative zu Kohle zu steigenden Preisen beigetragen hat, dürfte der Ersatz durch Batteriespeicher die Preise massiv in die Höhe treiben. Batterien sind keine Energiequelle, sondern stellen eine zusätzliche Belastung für das System dar und erfordern einen enormen, ich würde sagen, unmöglichen weiteren Ausbau der Wind-/Solar- und Batteriekapazität.
Anmerkungen:
„Energy Innovation ist ein überparteilicher Thinktank für Energie- und Klimapolitik. Wir bieten Entscheidungsträgern maßgeschneiderte Forschung und Politikanalysen, um die Gestaltung von Strategien zu unterstützen, die die Versorgungssicherheit und den Zugang zu bezahlbarer Energie verbessern und gleichzeitig die Emissionen in dem für eine sichere Klimazukunft erforderlichen Tempo und Umfang reduzieren.“
Die Überzeugungen zum Klimawandel korrelieren in hohem Maße mit der politischen Zugehörigkeit. Wer sich für eine Transformation der Energiesysteme zur Reduzierung von CO₂-Emissionen einsetzt, wird als „progressiver“ linker Demokrat eingestuft. Dieses Bestreben ist nicht überparteilich.
5. Die mit Wind- und Solarenergie verbundenen Volumenrisiken sind der Grund, warum Kapazitätsauktionen nie nennenswerte Gebote von Betreibern dieser Anlagen enthalten.
https://wattsupwiththat.com/2026/01/27/do-renewables-make-for-cheaper-electricity/
Der Beitrag Sind erneuerbare Energien eine Vorraussetzung für billigeren Strom? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Ein Blick auf die Zusammensetzung des Strompreises verdeutlicht, dass mit dem Umstieg auf Wind und Sonne zwangsläufig hohe Strompreise kommen. Doch die Energiewende-Fanatiker ignorieren die Fakten. Wie lange kann sich Deutschland diesen Wahnsinn noch leisten?
Für die Verfechter der sogenannten Energiewende gilt nach wie vor das Motto “Der Wind und die Sonne schicken keine Rechnung”. Man würde die Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen beenden und damit eine “Energiesouveränität” erzielen, wenn man nur genügend Wind- und Solarkraftwerke hinstelle. Nur erweist sich das alles als Milchmädchenrechnung.
Wenn wir einen Blick auf die Entwicklung der Haushaltsstrompreise von 2014 bis 2024 werfen, sehen wir bereits eine deutlich erkennbare Entwicklung nach oben. War der Strom dank der vergleichsweise hohen Steuer- und Abgabenbelastung schon früher verhältnismäßig teuer, hat sich die Lage in den letzten Jahren deutlich verschärft.
Ein Paradebeispiel sind die Netzentgelte, die sich gegenüber früher beinahe verdoppelt haben. Der Grund dafür: Netzausbau, Verteilernetzausbau, Redispatchmaßnahmen und dergleichen. Beim Kostenpunkt “Beschaffung und Vertrieb”, wo sich die Preise in etwa sogar verdreifacht haben, spielen hohe Gaspreise (Russland-Sanktionen, Umstieg auf teures LNG) und die Backup-Kraftwerke eine wichtige Rolle.
Das sind alles Kostenfaktoren, die auf absehbare Zeit nicht verschwinden werden. Ganz im Gegenteil rechnet man in Brüssel bereits mit Billionen-Kosten für den weiteren Netzausbau in der Europäischen Union, der teilweise über die Erhöhung der Netzentgelte und teilweise über die Querfinanzierung durch Steuergelder gestemmt werden soll.
Und hier kommen wir zu einem wichtigen und kritischen Punkt, der bei den Diskussionen über die Strompreise gerne vergessen wird: staatliche Subventionen. Jährlich fließen zig Milliarden Euro über die Kommunen, die Bundesländer und den Bund in die “grüne” Energiewirtschaft. Gelder, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen. Es ist dasselbe Prinzip wie mit den Subventionen für die Landwirtschaft, welche vor allem dafür sorgen sollen, dass Nahrungsmittel im Supermarkt nicht zu teuer sind. Man könnte dies auch einen psychologischen Trick nennen.
In den Vereinigten Staaten zeigen sich die Preis- und Kostenunterschiede auf bundesstaatlicher Ebene deutlich. Jene Bundesstaaten, die vor allem auf Wind und Sonne setzen, haben im Schnitt die höheren Strompreise (Alaska und Hawaii sind Sonderfälle). In jenen Bundesstaaten, in denen Wind- und Solarstrom als “Addon” betrachtet werden, liegen die Preise in einem vertretbaren Rahmen.
Ein großes Problem der sogenannten Energiewende ist die fehlende Kostentransparenz. Ehrlicherweise müsste man eigentlich sogar sagen, dass die Menschen gezielt in die Irre geführt werden. An den hohen Strompreisen ist nämlich allein die irrige Annahme Schuld, man könne eine hochentwickelte Industrienation, die einen hohen Bedarf an Grundlast benötigt, mit wetterabhängigem Flatterstrom versorgen. Günstige Strompreise wird es in Deutschland damit also auf absehbare Zeit nicht geben.
Aus X:
Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang)
Das geht mit Batterien, ja.
Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer – Größenordnungen!… pic.twitter.com/epkV616Xto— Stefan R. (@input_exit) February 4, 2026


Der Beitrag Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Net Zero Watch, Andrew Montford, 13. Dez. 2025
Die zentrale wirtschaftliche Herausforderung für Großbritannien ist der Bedarf an günstiger Energie. Ohne sie gibt es keinen Weg zu höherem Wachstum, geringerer Verschuldung, Produktivitätssteigerungen oder steigendem Lebensstandard. Hohe Energiekosten sind derzeit der entscheidende Hemmschuh für die britische Wirtschaft.
Das Ausmaß der Herausforderung wird deutlich, sobald man die Kosten des Stromnetzes betrachtet, die sich mittlerweile auf rund 80 Milliarden Pfund pro Jahr belaufen. Das ist eine enorme Summe. Vor zwanzig Jahren lag der entsprechende Betrag (in heutiger Kaufkraft) bei kaum mehr als der Hälfte. Der Vergleich fällt noch weniger schmeichelhaft aus, wenn man bedenkt, dass wir deutlich weniger Strom verbrauchen als in den 2000er-Jahren. Wir zahlen mehr für weniger Leistung.
Es überrascht nicht, dass wir zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen in der entwickelten Welt gehören. Und die Lage wird sich noch verschärfen. Der Plan „Saubere Energie 2030“ wird die Kosten des Stromnetzes um mindestens 20 Milliarden Pfund erhöhen.
Die schmerzliche Wahrheit ist, dass wir, um die Preise zu senken, wahrscheinlich die Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien stilllegen müssen – dies ist schlichtweg unvermeidbar, wenn wir einen wirtschaftlichen Zusammenbruch verhindern wollen.
Warum das so sein sollte, ist allerdings nicht offensichtlich. Warum sollte man all diese Anlagen für erneuerbare Energien, die gerade erst errichtet wurden, wieder abschalten? Am einfachsten lässt sich das Problem verstehen, wenn man das Stromnetz unter dem Gesichtspunkt der Bau- und Betriebskosten (Investitions- und Betriebskosten) betrachtet, anstatt zu analysieren, wie diese Kosten gedeckt werden (Marktpreise, Subventionen usw.).
Der Anstieg der Einzelhandelspreise ist nicht auf die Brennstoffkosten zurückzuführen. Von den aktuellen Kosten in Höhe von 80 Milliarden Pfund entfallen lediglich 5 Milliarden Pfund auf Brennstoffe. Im Jahr 2003, vor dem Durchbruch der erneuerbaren Energien, beliefen sich die Kosten auf lediglich 12 Milliarden Pfund. Selbst im Jahr 2022, als die Gaspreise extrem hoch waren, gaben wir nur 22 Milliarden Pfund aus.
Ein Teil des Gesamtkostenanstiegs ist auf höhere Importe zurückzuführen. Berücksichtigt man diesen Faktor jedoch, wird deutlich, dass der Großteil durch die Fixkosten des Stromnetzes bedingt ist: Bau, Finanzierung und Instandhaltung der Anlagen zur Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie die Ausgaben der Stromversorgungsunternehmen. Die jährlichen Kosten für diesen Teil des Stromnetzes sind heute um sage und schreibe 45 Milliarden Pfund höher als noch vor gut zwei Jahrzehnten. Aus diesem Grund befinden sich die Strompreise derzeit in einer Krisensituation.
Warum sind die Fixkosten so stark gestiegen? Die Antwort lautet natürlich: erneuerbare Energien. Zwar wird häufig – und zu Recht – darauf hingewiesen, dass Wind und Sonne, wie alle natürlichen Ressourcen, kostenlos sind, doch bedeutet dies lediglich, dass keine Brennstoffkosten anfallen. Es sagt nichts über die Kosten für die Gewinnung dieser dezentralen Energiequellen aus, die oft in unwirtlichen Umgebungen – wie der Nordsee oder auf nordischen Hügelkuppen – oder weit entfernt von den Verbrauchszentren liegen, oder beides. Vor diesem Hintergrund ist es unvermeidlich, dass die Investitions- und Betriebskosten für erneuerbare Energien und das Stromnetz, das für die Markteinführung ihrer Energie benötigt wird, sehr hoch sein werden.
Diese Analyse hilft uns auch, die vielgepriesenen Projekte zu durchschauen, von denen ihre Befürworter behaupten, sie würden die Netzeffizienz verbessern und dadurch die Preise senken. Octopus Energy hat beispielsweise die Idee der Zonenpreisgestaltung angepriesen – also unterschiedliche Großhandelsmärkte in verschiedenen Landesteilen. Hinter der Komplexität verbirgt sich die Kernidee, dass durch eine bessere Nutzung erneuerbarer Energien die Gaskraftwerke seltener laufen und somit der Brennstoffverbrauch sinken könnte. Mit diesem Verständnis des Vorschlags wird deutlich, dass die derzeitigen Ausgaben von 5 Milliarden Pfund die maximal mögliche Einsparung darstellen. Realistischer sind 3 Milliarden Pfund, da es immer wieder Zeiten geben wird, in denen der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint oder beides nicht der Fall ist und die Gaskraftwerke einspringen müssen, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten.
Auch die Versprechen, dass der flächendeckende Einsatz von Stromspeichern Milliarden einsparen könne, erweisen sich als leere Worte. Dieses System zielt darauf ab, sogenannte Netzengpässe zu reduzieren, bei denen Windparks für das Abschalten und Gaskraftwerke für das Zuschalten zur Deckung des sonst nicht gedeckten Bedarfs bezahlt werden. Die Speicherung des problematischen Windstromüberschusses würde diese Doppelvergütung zwar beseitigen und somit Brennstoff einsparen, jedoch um den Preis enormer Fixkosten durch die Investitionen in Batterien. Die Folge wären steigende Preise.
Das Problem ist, dass Effizienzsteigerungen niemals zu einer Senkung der Fixkosten führen können, die den Hauptgrund für die Preissteigerungen darstellen. Der Name verrät es schon: Fixkosten bleiben unverändert, selbst wenn sich die Leistung eines Windparks oder Kraftwerks – oder gar des gesamten Stromnetzes – ändert; die Investitionskosten sind versenkt, und jährliche Wartungs- und Modernisierungsarbeiten sind stets erforderlich.
Eine Möglichkeit, die Fixkosten zu senken, besteht darin, die Subventionen zu kürzen. Dadurch verschwinden die Kosten zwar nicht – schließlich handelt es sich um Fixkosten –, aber die Investoren tragen sie statt der Verbraucher. Allerdings können wir die Subventionen von einer Milliarde Pfund für Gaskraftwerke nicht einfach streichen, da diese dann schlichtweg stillgelegt würden und beim nächsten Windstillstand der Strom ausfiele. Eine Kürzung der Subventionen für erneuerbare Energien in Höhe von zwölf Milliarden Pfund würde das Stromnetz zwar grundsätzlich voll funktionsfähig halten, aber den Unmut einiger Investoren zur Folge haben.
Eine Einsparung von 12 Milliarden Pfund wäre zwar sehr willkommen, würde aber dennoch zu sehr hohen Strompreisen führen. Wenn Großbritannien ernsthaft wieder Wachstum erzielen will, ist ein Paradigmenwechsel unausweichlich. Die Politik muss sich der Tatsache stellen, dass das Problem durch erneuerbare Energien verursacht wird, die Vorstellung aufgeben, dass die Abschaffung des Klimaschutzgesetzes oder die Umstrukturierung bestehender Subventionsverträge ausreicht, um das Problem zu lösen, und stattdessen ernsthaft einen vollständigen Ausstieg aus Wind- und Solaranlagen in Erwägung ziehen.
Dadurch würden erhebliche Kosten im Stromnetz eingespart, ohne dass jemandem Nachteile entstünden. Stillgelegte Windparks verursachen keine Wartungskosten, sodass außer denjenigen, die die Arbeiten ausführen wollten, niemand Verluste erleidet. Allerdings wäre eine hohe Abschreibung unumgänglich, deren Folgen zwischen den Eigentümern und den gegenwärtigen und/oder zukünftigen Verbrauchern aufgeteilt werden müssten.
Selbst unter normalen Umständen wäre die Stilllegung der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ein drastischer und schwieriger Schritt, der das Vertrauen der Investoren erschüttern und mit rechtlichen Auseinandersetzungen aus allen Richtungen rechnen müsste. Da die britische Verfassung es jedoch jeder Regierung erlaubt, die Neigungen, Eitelkeiten und Illusionen ihrer Vorgänger per Gesetz zu beseitigen – „Keine Regierung darf ihre Nachfolger binden“, wie Generationen von Schülern einst wussten –, sollte es einer entschlossenen Regierung zumindest prinzipiell möglich sein.
In der Praxis dürfte dies jedoch sehr schwierig werden. Diejenigen, die den Übergang zu erneuerbaren Energien planten, schienen sich der extremen wirtschaftlichen Belastungen bewusst gewesen zu sein, dass es irgendwann zu Problemen kommen würde und dass letztendlich jemand versuchen würde, den Kurs zu ändern. Daher unternahmen sie große Anstrengungen, eine solche Korrektur zu verhindern, ungeachtet der anhaltenden menschlichen Kosten und etwaiger verfassungsrechtlicher Feinheiten.
Das Dekarbonisierungsprogramm als Ganzes ist beispielsweise durch eine Reihe bilateraler Verträge geschützt, die offenbar gezielt darauf abzielen, die Grundprinzipien der Verfassung zu umgehen. Das jüngste Handels- und Kooperationsabkommen mit der EU, die Transpazifische Handelspartnerschaft (TPP) und die bilateralen Handelsabkommen mit Japan, Australien und Neuseeland legen allesamt fest, dass beim Ziel der Klimaneutralität keine Rückschritte gemacht werden dürfen. Ein Verstoß gegen die Bestimmungen dieser Abkommen könnte zur Einführung von Zöllen, einem umfassenden Handelskrieg oder Schlimmerem führen.
Der Sektor der erneuerbaren Energien verfügt über eigene Schutzmechanismen. So haben die meisten Wind- und Solaranlagenbetreiber Verträge, die Entschädigungen vorsehen, falls ihre wirtschaftlichen Interessen durch nahezu jede staatliche Maßnahme beeinträchtigt werden. Jegliche Versuche, die Fixkosten des Stromnetzes zu senken, Subventionen zu streichen oder das Netz so umzustrukturieren, dass es für erneuerbare Energien weniger attraktiv wird, würden gegen diese Klauseln verstoßen.
Das Parlament könnte die Verträge zwar für nichtig erklären, doch der Energiecharta-Vertrag garantiert, dass ausländische Investoren im Energiesektor nicht benachteiligt werden. Solange die Regierung bei der Abschaffung von Subventionen oder der Stilllegung von Windparks unparteiisch vorgeht, gäbe es zunächst keine Probleme. Investitionsgerichte haben den Vertragstext jedoch so ausgelegt, dass er internationalen Investoren einen umfassenderen Schutz gewährt als ihren inländischen Pendants. Jede britische Regierung, die versuchen würde, die Windparks stillzulegen, sähe sich mit ziemlicher Sicherheit einer Schadensersatzklage ausländischer Eigentümer ausgesetzt.
Und eine Regierung kann diesen Weg nur dann einschlagen, wenn sie den voraussichtlich heftigen Widerstand des Oberhauses überwinden kann. Dessen Mitglieder sind von den finanziellen Nöten im Rest des Landes völlig unberührt und in ihrer Hingabe zum Klimaschutz so bedingungslos, dass sie einen erbitterten Kampf führen werden. Es ist nicht schwer, sich ein historisches Patt vorzustellen.
Jede Regierung, die es ernst meint mit der Senkung der Strompreise, sieht sich daher mit wirtschaftlichem, rechtlichem, diplomatischem, politischem und verfassungsrechtlichem Chaos konfrontiert, das sich möglicherweise über Jahre hinziehen wird. Da die Alternative ein wirtschaftlicher Zusammenbruch wäre, mag dies der Weg des geringsten Widerstands sein.
Der Autor ist der Leiter von Net Zero Watch.
https://www.netzerowatch.com/all-news/the-renewables-trap
Der Beitrag Die Falle der erneuerbaren Energien erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Everyday States veröffentlichte einen Artikel mit der Behauptung, dass Wind- und Solarenergie, insbesondere Solarenergie, in verschiedenen Bundesstaaten günstigeren Strom liefern als fossile Treibstoffe. Die Medien haben in den letzten zehn Jahren wiederholt ähnliche Behauptungen aufgestellt, aber wie bei den früheren Berichten zeigen die Daten zu den Strompreisen und -trends in diesen Bundesstaaten, dass diese Behauptung falsch ist. Wind- und Solarenergie sind nach wie vor erheblich teurer als zuverlässigere Stromquellen wie Erdgas, Kohle und Kernkraft. Dies belegen wissenschaftliche Studien ebenso wie die Strompreise und -trends in den Bundesstaaten, die in dem Beitrag von Everyday States hervorgehoben werden.
In dem Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Die Bundesstaaten, in denen erneuerbare Energien mittlerweile billiger sind als fossile Brennstoffe“ schreibt der Autor Lean Thomas unter der ersten Zwischenüberschrift [übersetzt] „Die Solarrevolution verändert die Energielandschaft Amerikas“:
Stellen Sie sich Folgendes vor: Noch vor 15 Jahren kostete Solarenergie viermal so viel wie die günstigste fossile Brennstoffoption. Heute ist Solarenergie weniger als halb so teuer wie die kostengünstigste fossile Alternative, was eine der dramatischsten Kostenumkehrungen in der Industriegeschichte darstellt. Die Transformation ist geradezu bemerkenswert: Die Stromgestehungskosten (LCOE) von Solar-PV liegen 2023 um 56 % unter dem gewichteten Durchschnitt der fossilen Alternativen.
Erneuerbare Energien haben die Energielandschaft verändert, aber nicht zum Besseren, es sei denn, man mag Stromausfälle und hohe Kosten.
Ein Problem für Thomas‘ Behauptungen ist, dass die LCOE viele der mit Wind- und Solarenergie verbundenen Kosten außer Acht lässt: Kosten in Form von direkten Subventionen, Steuergutschriften und Kosten für Backup und Übertragung, die auf alle Stromkunden umgelegt werden, anstatt von den Wind- und Solarentwicklern getragen zu werden.
Eine in der Fachzeitschrift Energy veröffentlichte Peer-Review-Studie versuchte, alle direkten und versteckten Kosten konkurrierender Stromerzeugungsquellen zu berücksichtigen, um einen direkten Vergleich der Erschwinglichkeit zu ermöglichen, und ermittelte die durchschnittlichen Gesamtstromkosten (Levelized Full System Costs of Electricity, LFCOE) konkurrierender Netzstromquellen. Nach Berücksichtigung von Subventionen, Produktionssteuergutschriften, zusätzlichen Übertragungsleitungen, Notstromversorgung und anderen staatlichen und bundesstaatlichen Programmen zur Förderung erneuerbarer Energien kam die Studie zu dem Ergebnis, dass Solarenergie zehnmal teurer ist als Erdgas und mehr als viermal teurer als Kohle. Windenergie ist zwar billiger als Solarenergie, aber immer noch fast sechsmal teurer als Erdgas und mehr als dreimal teurer als Kohle.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Im wind- und sonnenverwöhnten Texas beispielsweise liegt der LCFOE für neues Erdgas bei 40,00 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh) und für Kohle bei 90,00 US-Dollar pro MWh, verglichen mit 291,00 US-Dollar pro MWh für Wind und 413,00 US-Dollar pro MWh für Solarenergie.
Interessanterweise nennt Thomas speziell Texas als Beispiel für einen Bundesstaat, in dem Solarenergie mittlerweile billiger ist als Strom aus fossilen Brennstoffen, doch die Erfahrung in Texas sieht so aus: Vor 20 Jahren hatte Texas mit die niedrigsten Strompreise in den USA, und die Preise für die Verbraucher sanken aufgrund des Wettbewerbs. Texas verfügt über reichlich Kohle und Erdgas, was sich in den Preisen des Bundesstaates niederschlug.
Die Hilfe der Bundesstaaten und der Bundesregierung in Form strengerer Vorschriften für Kohlekraftwerke hat zu vorzeitigen Stilllegungen geführt. Seit 2005 wurden mehr als 7.000 MW Kohlekraft aus dem Netz genommen und durch 38.000 MW Windkraft und 35.000 MW Solarenergie ersetzt. Die Stromkunden in Texas erleben nun mehr Stromausfälle, Energie-Notfälle und Aufrufe zum Energiesparen als jemals zuvor in der Geschichte des Bundesstaates, auch im Winter, der historisch gesehen die Zeit mit der geringsten Nachfrage im Bundesstaat ist.
Unterdessen sind die Strompreise in die Höhe geschossen. Im Jahr 2005 hatte Texas die günstigsten Strompreise in der Region. Seitdem wurden immer mehr Wind- und Solarenergie in das Netz eingespeist, wodurch die Strompreise für die Texaner deutlich und stark gestiegen sind. Texas hat nun die höchsten Strompreise in der Region und gehört zu den Bundesstaaten mit den am schnellsten steigenden Stromkosten in den USA.
Der andere Staat, der in dem Artikel von Everyday States ausdrücklich erwähnt wird, ist Kalifornien, wo die Lage noch schlechter ist, als es Thomas in seiner idyllischen Darstellung von reichlich vorhandener und erschwinglicher erneuerbarer Energie darstellt.
Das kalifornische Stromnetz ist ständig überlastet, und Stromausfälle sind vor allem im Sommer an der Tagesordnung. Dies ist zum großen Teil auf die strengen Klimavorschriften zurückzuführen, welche die Nutzung von Kohle im Bundesstaat beendet, den Einsatz von Erdgas eingeschränkt und Wind- und Solarenergie vorgeschrieben haben.
Was die Kosten angeht, so sind die Strompreise für Privathaushalte in Kalifornien die höchsten und die Strompreise für Gewerbekunden die zweithöchsten in den kontinentalen Vereinigten Staaten. Die Preise für Privathaushalte in Kalifornien liegen fast doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt.
Obwohl die Einwohner Kaliforniens im Vergleich zum Rest der USA pro Kopf weniger Energie verbrauchen, steigen ihre Strompreise kontinuierlich. Dies ist zum großen Teil auf Klimaschutzvorschriften und die erzwungene Verdrängung fossiler Brennstoffe und Kernenergie durch Wind- und Solarenergie aufgrund von Auflagen und Sonderpreisen zurückzuführen. Die Strompreise in Kalifornien haben sich seit 2005 mehr als verdoppelt.
Die Tageszeitung „Everyday States“ sollte ihre Leser nicht mit Märchen über billigen Strom aus Solar- und Windenergie irreführen. Die Daten der Energy Information Administration sind klar und leicht zugänglich und zeigen, dass Staaten, die nach wie vor weitgehend von Kohle oder Wasserkraft abhängig sind, zu den niedrigsten Strompreisen für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie in den USA gehören. Im Gegensatz dazu gehören Staaten mit steigenden Vorgaben und Subventionen für erneuerbare Energien zu den Staaten mit den höchsten und am schnellsten steigenden Energiekosten. Entgegen den fantastischen Behauptungen von Thomas gilt: Je mehr „billige” Wind- und Solarenergie in das Stromnetz eines Bundesstaates eingespeist wird, desto höher (und schneller steigend) sind die Energiekosten und desto unzuverlässiger ist das Stromnetz insgesamt.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 27. Januar 2026
In Neuengland geben 91 % der Frauen an, sich Sorgen über die steigenden Energiekosten zu machen, obwohl viele mit den politischen Maßnahmen, die diese Kostensteigerungen verursachen, nicht vertraut sind und uneins darüber sind, wer dafür verantwortlich ist, so eine neue Umfrage.
Die vom Independent Women’s Forum in Auftrag gegebene und von Wick Insights durchgeführte Umfrage befragte Frauen in Neuengland – Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont –, die voraussichtlich an den Zwischenwahlen teilnehmen würden. 3.000 Frauen wurden befragt.
REGIONALE UMFRAGEERGEBNISSE:
Steigende Kosten und Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit sind unter Frauen weit verbreitet:
Trotz der weit verbreiteten Besorgnis über die steigenden Energiekosten waren viele der befragten Frauen mit den von den Demokraten geführten Landesprogrammen, die zu den höheren Rechnungen beitragen, nicht vertraut. 56 Prozent gaben an, nicht genug über die Regionale Treibhausgasinitiative (RGGI) zu wissen, um sich dazu zu äußern. Die Befragten waren sich uneins über die Ursachen der Kostensteigerungen, wobei der größte Anteil – 27 Prozent – die Energieversorger dafür verantwortlich machte.
Gabriella Hoffman, Direktorin des unabhängigen Frauenzentrums für Energie und Naturschutz, erklärte gegenüber der Daily Caller News Foundation, dass der Wintersturm Fern verdeutlicht habe, wie sehr fossile Brennstoffe und Kernenergie weiterhin das amerikanische Stromnetz prägen. Hoffman merkte an, dass Umfragen zufolge Frauen in Neuengland meist einen diversifizierten Energiemix einem vollständig auf erneuerbare Energien basierenden Ansatz vorziehen. Die Umfrage wurde vom 4. bis 15. Dezember, also vor dem Wintersturm, durchgeführt.
„Viele Neuengländer, die sich zwar für erneuerbare Energien aussprechen, glauben jedoch, dass die Politik sie hinsichtlich der Kosten und der Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen in die Irre führt. Ihre Frustration ist berechtigt“, sagte Hoffman gegenüber dem DCNF. „Diese Umfrage bietet eine einzigartige Gelegenheit, Aufklärungsarbeit zu leisten und zu zeigen, wie Energie künftig am besten bezahlbar gemacht werden kann.
Neuengland-Umfrage_Regional (1) von audreystreb
Die Umfrage umfasste 500 abgeschlossene Interviews, die zu 75 % per Mobiltelefon und zu 25 % über Online-Panels durchgeführt wurden. Die geschätzte Fehlermarge beträgt ±1,8 Prozentpunkte für die Gesamtstichprobe und ±4,4 Prozentpunkte für die Stichproben der einzelnen Bundesstaaten (bei einem Konfidenzniveau von 95 %).
Die New England Women’s Energy Survey ergab, dass nur 14 % der Befragten die steigenden Energiekosten auf die Landespolitik zurückführten – eine Diskrepanz, die laut Hoffman gegenüber dem DCNF ein allgemeines Unwissen darüber widerspiegelt, wie sich die Energiepolitik der Bundesstaaten auf die Strompreise auswirkt. Hoffman merkte außerdem an, dass sich über 50 % der befragten Frauen von der Klimapolitik getäuscht fühlen, obwohl sie diese im Allgemeinen unterstützen.
„Da in der Region ein höheres Vertrauen in Politiker der demokratisch regierten Bundesstaaten besteht, hinterfragen viele Frauen die Politik erst, wenn sie Preiserhöhungen auf ihren Rechnungen feststellen“, sagte Hoffman. „Viele der durch die RGGI, eine CO₂-Steuer, entstandenen Preiserhöhungen werden letztendlich an die Verbraucher weitergegeben.“
RGGI ist ein Emissionshandelsprogramm im Nordosten der USA, das die Emissionen regionaler Kraftwerke begrenzt und Stromerzeuger verpflichtet, Emissionszertifikate für ihr emittiertes Kohlendioxid in Auktionen zu erwerben. Mehrere Analysen zeigen, dass die Kosten für die Einhaltung der RGGI-Vorgaben an die Verbraucher weitergegeben werden. Eine Schätzung des Thomas Jefferson Institute for Public Policy geht davon aus, dass allein in Virginia die Stromkunden jährlich rund 500 Millionen US-Dollar für die Teilnahme zahlen müssen.
„Während Neuengland mit Vorgaben für 100% grüne Energie voranschreitet, sind Frauen in der Region sehr besorgt über die steigenden Stromkosten“, sagte Hoffman gegenüber dem DCNF. Das Zentrum merkt an, dass alle sechs Neuengland-Staaten über Portfolios erneuerbarer Energien oder Standards für saubere Energie verfügen und mehrere sogar Vorgaben für 100% erneuerbare Energien festgelegt haben.
Die sogenannten „Renewable Portfolio Standards“ (RPS), mit denen über 30 % der befragten Frauen nicht vertraut waren, verpflichten Energieversorger, einen bestimmten Anteil ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Kritiker wie Hoffman argumentieren, dass RPS-Programme die Kosten für Verbraucher in die Höhe treiben .
„Klimapolitische Maßnahmen werden auf das Problem der Unbezahlbarkeit stoßen“, sagte Hoffman gegenüber dem DCNF und fügte hinzu: „Auch wenn sich diese Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien gut anfühlen und gut anhören mögen, findet keine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien statt – der Wintersturm Fern zeigt das.“
„Während der Wintersturm Fern wütet, spielen erneuerbare Energien kaum eine Rolle im Energiemix, und am Wochenende deckte Erdöl zwischen 33 % und 36 % der Stromerzeugung ab“, sagte Hoffman. „Fossile Brennstoffe sind nach wie vor die wichtigste Energiequelle – und auch die Kernenergie –, sie sind es, die Neuengland derzeit warmhalten. … Diese unbeständigen, wetterabhängigen Energiequellen können den aktuellen Bedarf nicht decken, um Ihr Haus warm zu halten und Strom zu haben.“
„Wir hoffen, dass die Umfragen und unsere Arbeit für das Zentrum in diesem Jahr dazu beitragen können, Frauen einige der Realitäten im Energiebereich zu verdeutlichen, und ich denke, das können wir erreichen und sie ausreichend aufklären“,
Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected] .
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WUWT, Paul Homewood, Mit Dank an Philip Bratby
Aus dem Telegraph:

Neue Zahlen zeigen, dass die Windkraftanlagen in Großbritannien im vergangenen Jahr so viel Energie unnötig erzeugt haben, dass damit alle Londoner Haushalte versorgt werden könnten.
Laut einem Bericht des Energieanalyseunternehmens Montel konnten im Jahr 2025 rekordverdächtige 10 Terawattstunden (TWh) Windenergie nicht eingespeist werden – was die Stromkunden insgesamt 1,4 Milliarden Pfund an „abgeschaltete Einspeisekosten“ kostete.
Dies bedeutete einen Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da die zunehmende Belastung des Stromnetzes den Transport der Windenergie in die Städte und Gemeinden verhinderte, die sie am dringendsten benötigen.
Dies führt zu sogenannten Abschaltkosten, die an die Windparks gezahlt werden, wenn diese aufgefordert werden, ihre Leistung abzuschalten.
Gleichzeitig müssen die Netzbetreiber Gaskraftwerke hinzuziehen, um die Stromversorgung durch Ersatzstrom stabil zu erhalten, was oft mit hohen Kosten verbunden ist.
Analysten gaben den Windparks in Schottland die Hauptschuld. [Sie erinnern sich, darüber hatten wir auch mehrfach auf Eike berichtet – In Schottland gehört zu viel Windstrom zum Geschäftsmodell – sehen Sie bitte das Ende dieses Beitrags]
In Montels Bericht heißt es: „Die Menge an erneuerbarem Strom, die in Großbritannien im Jahr 2025 abgeschaltet werden musste (10 TWh), hätte den gesamten Strombedarf aller Londoner Haushalte für das ganze Jahr decken können.“
„Nordschottland war mit Abstand am stärksten von den Abschaltungen betroffen. Über 8,8 TWh Windkraft waren es in Nordschottland, genug, um den gesamten schottischen Strombedarf für das Jahr zu decken.“
Die Kosten für die Abschaltung sind gestiegen, da Energieminister Ed Miliband verstärkt auf erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne setzt.
Neben der Bezahlung von Windparkentwicklern wurden laut Montel auch Solarparks aufgrund von Engpässen aufgefordert, die Einspeisung einzustellen.
Montel sagte: „Die Kosten für die Abregelung von Solarstrom stiegen im Laufe des Jahres auf insgesamt über 252.000 Pfund. Dies ist zwar deutlich niedriger als die entsprechenden Zahlen für Windenergie, stellt aber einen Anstieg gegenüber den vernachlässigbaren Kosten für die Abregelung von Solarstrom im Jahr 2024 dar.“
Um der Drosselung entgegenzuwirken, hat die Regulierungsbehörde Ofgem Pläne genehmigt, wonach die drei britischen Übertragungsnetzbetreiber – National Grid, Scottish Power und SSE – bis zu 90 Milliarden Pfund für neue Leitungen und Umspannwerke ausgeben wollen.
Die ganze Geschichte finden Sie hier.
Die Kosten sind eigentlich unterbewertet, denn wir müssen ja sowieso noch für eine Stromlieferung bezahlen.
Wie der Telegraph berichtet, handelt es sich im Wesentlichen um ein schottisches Problem, da die Übertragungskapazität nicht ausreicht, um den gesamten Windstrom bei starkem Wind nach Süden zu transportieren. Naiv wird dann aber behauptet, OFGEM investiere 90 Milliarden Pfund in den Netzausbau, um dieses Problem zu lösen.
Es ist klar, dass wir nicht 90 Milliarden Pfund ausgeben werden, um weniger als eine Milliarde pro Jahr einzusparen. Die Modernisierungen sind notwendig, um das Stromnetz klimaneutral zu gestalten, und nicht nur, um schottische Windparks anzuschließen.
Was beim Telegraph scheinbar niemandem klar geworden ist: Bis 2030, oder wann immer der Clean Power Plan der Labour-Partei umgesetzt wird, wird es viele Tage geben, an denen mehr Wind- und Solarenergie erzeugt wird, als wir tatsächlich verbrauchen können.
Kein noch so großer Neubau von Stromleitungen wird an dieser einfachen Tatsache etwas ändern.
NESO analysierte dieses Problem im Detail, als sie Milibands Plan im Jahr 2024 überprüften. Sie berechneten, dass wir 83 TWh überschüssige erneuerbare Energie verwerfen müssten – darunter 61 TWh, die sie mit Verlust verkaufen wollen, was angesichts der Tatsache, dass Europa auch mit überschüssiger Windenergie überschwemmt sein wird, sehr optimistisch ist.

https://www.neso.energy/document/346781/download
Sie schätzen, dass wir für diese Überschussexporte 40 £/MWh erhalten könnten, was einem Verlust von 39 £/MWh entspräche. Umgekehrt werden wir 89 £/MWh zahlen müssen, wenn wir importieren müssen!

Wenn wir keinen Überschuss exportieren können, würden die Kosten der jährlichen Drosselung 6,6 Milliarden Pfund betragen, basierend auf dem durchschnittlichen Wind-/Solarstrompreis von 79 Pfund/MWh. Angesichts der jüngsten CfD-Auktionen ist diese Schätzung mittlerweile zu niedrig angesetzt.
Die jährliche Windenergieerzeugung wird voraussichtlich 245 TWh betragen, sodass wir am Ende ein Drittel davon ungenutzt verwerfen werden.
Nehmen wir zum Beispiel nur den heutigen Tag.

Windenergie deckt zeitweise 43 % unseres Strombedarfs.
Miliband möchte diese Leistung verdreifachen, was uns 51 GW und 129 % des Gesamtbedarfs bescheren würde. Rechnet man die 8 % aus der Kernenergie hinzu, die nicht abgeschaltet werden kann, ergibt sich ein Anteil von 137 %.
Es ist schwer, sich eine verrücktere Art vorzustellen, ein Energiesystem zu betreiben!
https://wattsupwiththat.com/2026/01/24/constraint-payments-soar-to-new-record/
Vor kurzen vom Daily Sceptic, 15. Jan., 2026
Es hat sich nichts verändert, 01. Feb., 2020
Schöne Zukunft? – Die Schotten mussten zwangsweise 650 Mio GBP zahlen, um KEINEN Strom zu bekommen
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Als abhängig Beschäftigter muss man sehen, wie man mit seinem Lohn zu Rande kommt. Bemerkenswert aber, was dieser unsicheren Einkommensquelle sonst noch alles zugemutet wird.
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