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Opposition24 wird eingestellt

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Nach jahrelanger publizistischer Arbeit endet das Projekt Opposition24.

Ich danke allen Lesern, Mitautoren und Unterstützern für ihre Treue und ihr Engagement.

Wer die Plattform übernehmen und weiterführen möchte, kann ein Angebot an

[email protected]

richten.

Aus Gründen, die ich öffentlich nicht näher erörtern möchte, sehe ich mich gezwungen, diesen Schritt zu gehen.

Danke für alles.

Ihr Wolfgang van de Rydt

Anzeige für die Medienplattform opposition24.com mit Fokus auf Sichtbarkeit und Verantwortung.
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Schweinegrippe-Alarm

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Die letzten Tage ging es hier etwas gemütlich zu, was seine Gründe hatte: Schweinegrippe, auch Influenza A. genannt. Ich muss gestehen, so übel hat es mich selten erwischt. Zeitweise dachte ich, mein letztes Stündchen hat geschlagen. Es fehlte nur noch der Lebensfilm vor meinem geistigen Auge, von dem ein Großvater immer sprach, als er im Krieg verwundet worden war. Jetzt sind die Lebensgeister wieder zurückgekehrt und mit ihnen auch ein kleines Quäntchen Humor, so dass es hier wieder wie gewohnt weiter gehen kann.

So ist es auch wieder Zeit, Danke zu sagen. Danke allen Lesern für die Treue und Unterstützung und überhaupt Danke für jeden neuen Tag!

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Zahlungsmoral auf dem Tiefpunkt – Betrugsversuche auf dem Vormarsch

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Wirtschaftskrise ist, wenn Kunden einer bislang gesunden Branche die Zahlung von Rechnungen immer weiter hinauszögern und mit allerlei Tricks versuchen, die ein oder andere Leistung kostenlos abzuschöpfen. Schon im letzten Jahr hat die Zahlungsmoral in meinem IT-Kundenkreis rapide abgenommen. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt, außer im Bereich der „Alternativen Medien“, wo nicht so viel Geld verdient wird, die Konkurrenz hoch ist und immer mal wieder einer in die Insolvenz rutscht. Damit kann man leben, wenn man noch andere Kunden hat und nicht ausschließlich auf das digitale Geschäft angewiesen ist.

Inzwischen sind auch von den ganz normalen Kunden und Geschäftspartnern immer mehr so klamm, dass sie um jeden Euro feilschen, was ich mir schon zeitlich nicht leisten kann. Je länger ein Gespräch dauert, desto geringer fällt nämlich mein Stundenlohn aus und wenn dann mit Reklamationen versucht wird, noch mehr rauszuschlagen, geht der Gewinn am Ende gegen Null oder gar in den Minusbereich. Nein, danke!

Gestern bin ich auf eine neue Masche gestoßen, die mich ehrlich gesagt, sprachlos macht. Ein Kollege, dessen Webseite ich eingerichtet habe, bekam über PayPal Geld abgebucht, angeblich für das Premium-Abo eines Seo-Plugins, das er über WordPress nutzt. Dieses Abo hat er aber gar nicht abgeschlossen und folglich auch kein Nutzerkonto bei dem Anbieter angelegt, einem der größten auf dem Markt. Wir haben alles überprüft, die Benachrichtigungsmails kamen nicht von Trittbrettfahrern, sondern dem Softwareanbieter, andernfalls hätte er auch nicht die Zahlung über PayPal abbuchen können. Mein Kollege hat das angeblich abgeschlossene Abo über den Support sofort storniert und damit wäre der Fall erledigt. Es bleiben aber Fragen offen.

Wer hat das Kundenkonto bei dem Anbieter angelegt und das Abo abgeschlossen? Wir haben ausschließen können, dass mein Kollege versehentlich auf einen „Upgrade-Button“ gedrückt haben könnte. Ein technisches Versehen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Entweder laufen dort irgendwelche Bots, die Hintergrundprozesse auslösen oder es wird tatsächlich manuell die Webseite nach Kontaktdaten durchsucht, um damit ein Kundenkonto anzulegen, wofür man zwingend die Emailadresse benötigt, die das Opfer auch bei PayPal verwendet. Nur dann lässt sich auch die Abbuchung auslösen. Wenn ein solches Emailkonto existiert, ist es sehr leicht auszulesen.

Wer, außer dem Anbieter selbst, könnte dahinter stecken? Die Sache lässt sich leider nicht so einfach weiter verfolgen. Der Anbieter sitzt im Ausland, es müssten sich erst weitere Betroffene finden, die ähnliches berichten und dann wären die zuständigen Behörden gefragt. Ich fürchte, das wird im Sande verlaufen.

Eine weitere Masche, die möglicherweise auch die Leser von „Alternativen Nachrichtenseiten“ betreffen könnte, ist das Zusenden einer Rechnung aus einem Online-Shop, ohne dass der Kunde jemals eine Bestellung aufgegeben hat. In einem Fall gab es ein Gerichtsurteil gegen einen Betreiber, den ich hier jedoch nicht nennen kann, weil der komplette Sachverhalt in dem Urteil nicht enthalten ist.

Die Masche läuft so und ist ziemlich perfide: Man kann auf der Shopseite Waren bestellen und muss dafür nicht extra ein Kundenkonto anlegen. Beim Bezahlen gibt man seine Daten ein, in der Regel nutzen Kunden Paypal oder Kreditkarte und verifizieren dadurch auch ihre Adresse, so dass das Paket korrekt ausgeliefert werden kann. Und nun kommt der Trick. Man kann als Bezahlart auch „Kauf auf Rechnung“ auswählen, ohne Kundenkonto, ohne Verifizierung der Adresse, ja nicht mal ein Bestätigungslink ist notwendig. Kein seriöser Onlineshop würde das zulassen, denn es können auch Spaß-Bestellungen aufgegeben werden, um Nachbarn, Kollegen oder Ex-Partner zu schädigen – oder einfach nur so. Aber welcher Online-Shop, erst recht kein unseriöser Shop, der nur schnelles Geld machen möchte, würde an eine nicht verifizierte Adresse ein Paket auf Rechnung ausliefern? Keiner! Das hat man sich auch bei Gericht gedacht. Die merkwürdige Option beim Bestellvorgang muss einen anderen Grund haben – nämlich, dass der Betreiber behaupten kann, jemand habe eine Bestellung auf Rechnung aufgegeben, was man selbst im System simulieren kann, um jemand x-beliebigem eine Rechnung zu schicken. Das Paket wird freilich gar nicht erst abgeschickt. Da die Beträge zum Teil nicht allzu hoch sind, lohnt es sich für viele Betroffene nicht, einen Anwalt zu konsultieren, so die Kalkulation dahinter. Ein gewisser Prozentsatz der Betroffenen zahlt dann spätestens bei der dritten Mahnung. Letztlich hat dann doch jemand Klage eingelegt, dem Betreiber wurde untersagt, ungefragt Rechnungen zu versenden, aber ob damit die Abzocke wirklich beendet ist, bleibt fraglich. Was den Fall so besonders macht: Lange Jahre galt der Betreiber als seriös, wirtschaftlich gesund und begehrter Werbepartner. Die Zeiten sind vorbei, das Geschäft ist härter geworden.

So, die Monatsmitte naht und damit ist es wieder an der Zeit, die Zahlungseingänge zu prüfen…

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Dawei, dawei! Wie lächerlich ist das denn?

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Anlässlich der Münchner Kriegstreiberkonferenz haut die SPRINGERPRESSE wieder mächtig auf die Kacke und behauptet, Putin könnte die Nato mit 15.000 Soldaten besiegen. Leider hält die BILD ihre Leser nicht so ganz unberechtigt für dumm, genauer gesagt für saudumm, an der Grenze zur geistigen Behinderung, die es gerade noch erlaubt, die dürftigen Artikel zu lesen, aber nicht sinnentnehmend, sondern nur im Zusammenspiel mit den reißerischen Überschriften und Sensationsbildern. Andernfalls wäre die BILD nicht immer noch die auflagenstärkste „Tageszeitung“ und Spitzenreiter bei den Online-Medien.

Dennoch wird es der ein oder vielleicht in Zweifel ziehen, wieso Russland es seit Jahren einfach nicht fertig bringt, die kleine Ukraine in die Knie zu zwingen, aber die gesamte NATO im Handstreich besiegen sollte. Die FAZ schreibt zeitgleich „Der Stellungskrieg zermürbt Russland.“ Besonders auf russischer Seite sollen die Verluste sehr hoch sein, man liest dauernd, dass Putin auf Söldnertruppen, Strafgefangene und Soldaten aus Nordkorea zurückgreifen muss. Aber alles halb so schlimm. Nach Ronzheimers Super-Experten-Podcast kann man sich im Kreml also beruhigt zurücklehnen, wenn es aus Europa heisst, die Russen hätten leichtes Spiel. Worauf wartet ihr noch? Dawei, dawei!

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Urlaub streichen fürs Wachstum? Bayerns Wirtschaftsverband dreht am Rad

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In der neuen Mehrarbeit-Debatte kommt jetzt der nächste Vorschlag aus der Arbeitgeber-Ecke: weniger Urlaub, dafür mehr „Wirtschaftsbelebung“. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), bringt offen ins Spiel, einen Urlaubstag zu streichen – alternativ könne man auch an der Tages- und Wochenarbeitszeit „rangehen“, berichtet der SPIEGEL.

Damit knüpft Brossardt an die alte Nummer an: Schon im vergangenen Jahr wollten Vertreter aus dem Umfeld einen Feiertag kippen, um angeblich Wachstum zu erzeugen. Das lief ins Leere – also wird jetzt am Urlaub geschraubt. Als Begründung verweist Brossardt auch auf Markus Söder (CSU), der zuletzt eine zusätzliche Stunde Arbeit pro Woche ins Schaufenster stellte. Söders Botschaft: Eine Stunde mehr pro Woche würde „enorm viel Wirtschaftswachstum“ bringen und sei „nicht zu viel verlangt“.

Brossardt liefert gleich noch eine Wachstumsrechnung hinterher: Allein der Effekt, dass 2026 drei Feiertage auf ein Wochenende fallen, bringe 0,2 Prozentpunkte zusätzliches Wachstum. Klingt nach Kaffeesatz – und ist obendrein politisch kaum so simpel umzusetzen, wie die Arbeitgeber es gern hätten.

Denn anders als beim Streichen eines gesetzlichen Feiertags hängt ein Urlaubstag weniger oder eine zusätzliche Wochenstunde nicht einfach an einem Regierungsbeschluss. Urlaubsdauer und Arbeitszeit sind in vielen Branchen tariflich geregelt. Heißt: Wer das ändern will, muss es mit Gewerkschaften und Tarifparteien aushandeln. Dass die Arbeitnehmerseite da begeistert „ja“ sagt, darf bezweifelt werden.

Im Gegenteil: Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Bayern forderte erst im Herbst, dass Feiertage, die aufs Wochenende fallen, nachgeholt werden sollen – also genau in die andere Richtung. Und auch aus der Forschung kommt Gegenwind: Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hält die volkswirtschaftliche Wirkung einzelner zusätzlicher Arbeitstage für überbewertet. In einer Analyse wird darauf verwiesen, dass sich Bundesländer teils besser entwickelten, obwohl sie Feiertage beibehielten oder sogar neue einführten. Die simple Gleichung „weniger Feiertage = mehr Wachstum“ gehe demnach nicht auf. Auch die Abschaffung des Buß- und Bettags 1995 habe laut DGB „keinen nennenswerten Effekt“ auf die Wirtschaft gehabt.

Nebenbei zeigt der Blick auf die Landkarte, wie politisch aufgeladen das Thema ist: Bayern und Baden-Württemberg haben ohnehin die meisten Feiertage. Und Augsburg – ausgerechnet der Ort, in dem das Interview erschien – hat sogar noch einen zusätzlichen Feiertag im Vergleich zum restlichen Bayern.

Zur Teilzeit-Debatte äußerte sich Brossardt etwas vorsichtiger: Wer Kinder erzieht oder Angehörige pflegt, habe einen guten Grund für Teilzeit – das stelle er nicht infrage. Einen „Anspruch auf Teilzeit“ lehne er aber ab, das solle zwischen Unternehmen und Beschäftigten ausgehandelt werden.

Unterm Strich bleibt: Wenn die Konjunktur schwächelt, sollen die Leute offenbar wieder „einfach mehr geben“ – notfalls mit weniger Urlaub. Dass Arbeit nicht automatisch produktiver wird, nur weil man mehr Stunden oder Tage hineinpresst, wird bei solchen Vorstößen gern ausgeblendet.

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Missbrauch, Inzest überall – darum will es keiner wissen

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Es gibt wohl kaum eine Familie ohne einen irgendwie gearteten Fall von Missbrauch, Inzest, Vergewaltigung. Man spricht nicht gerne über diese Familiengeheimnisse, erst wenn es Probleme macht. Ich weiß das nicht nur aus meinem beruflichen Kontext als Familienberater, der ich unter anderem bin, sondern auch aus meiner eigenen „Herkunftsfamilie“, wie man das so nennt. Und meist gibt es nicht nur einen Täter oder auch Täterin, was gar nicht so selten ist, wie manche vermuten würden, sondern etliche Wiederholungen über Generationen und in verschiedenen Beziehungskonstellationen, die aufgrund der Missbrauchserfahrungen irgendwie missbräuchlich sind – oder toxisch, was nichts anderes als eine verdeckende Modebezeichnung ist.

Bevor wir solche Fälle wie Epstein oder Dutroux in ihrer Komplexität verstehen und als Wirklichkeit anerkennen können, führt kein Weg daran vorbei, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen, die nicht wirklich verdeckt in uns schlummert, aber wie eine Sepsis wirkt, die langsam unseren gesamten Körper vergiftet, die Sinne vernebelt und uns taub und stumm macht, wenn wir nicht hinsehen.

Immer wenn ein großer Fall publik wird, fragen sich alle, wie ein ganzes Netzwerk solange unentdeckt bleiben konnte, warum niemand etwas gemerkt hat? Wie konnte Natascha Kampusch solange von ihrem Entführer festgehalten werden? Warum hat im Fall Fritzl keiner etwas gehört oder Verdacht geschöpft? „Ein Teil der Antworten könnte die Bevölkerung verunsichern…“

Ich verrate es gerne: Die Wurzeln sind bekannt, aber was nutzt dieses Wissen, wenn keine Taten folgen? Natürlich haben die Nachbarn, die Angehörigen, die Gemeindemitglieder, Vereinskollegen und wer auch immer etwas gewusst, geahnt, vermutet, aber was hätten sie nur machen können? Am Ende steht man doch immer alleine da und alle fallen um. Und dann kommt plötzlich dieses ungute Gefühl aus dem Innern, das sagt, dass es besser ist, den Mund zu halten und niemanden zu verraten…

Meine eigene Geschichte ist schnell erzählt. Scheidungskind, der Vater „schuldig geschieden“, per Gerichtsbeschluss entsorgt, die Mutter findet einen neuen Mann. Es kommt noch ein Geschwisterchen hinzu und nach ein paar Jahren stellt sich raus, der Stiefvater hat sich nicht nur an meiner älteren Schwester, seinem Stiefkind, „vergriffen“, sondern auch seine leibliche Tochter, unsere kleine Halbschwester, regelmäßig vergewaltigt. Ein schwacher Trost für mich, dass er nicht homosexuell war und kein sexuelles Interesse an Jungs hatte. Das Leben mit diesem cholerischen, berechenbar unberechenbaren Psychopathen war auch ohne Missbrauch und weitgehend ohne Prügel und Schläge reine Psychofolter.

Und der Fall war nicht so einfach beendet, es kam nicht alles an einem Tag X heraus, es war ein langsamer, schleichender Prozess, bis sich alle Puzzleteile zusammensetzten und wir als Familie schließlich handeln und den Täter zur Verantwortung ziehen konnten, was oft gar nicht geschieht. Es liegt in der Natur der Sache, dass man als Kind, welches ich war, gar nicht versteht, was eigentlich vor sich geht. Meine Schwester hatte Todesangst und schwieg über die Vorkommnisse – so gab es offiziell nur „Schwierigkeiten“ in der Familie, dass unser Vater schließlich das Sorgerecht bekam und wir zu unseren Großeltern ziehen durften. Jedem war natürlich klar, dass nicht wir Kinder das Problem waren, sondern der cholerische Stiefvater. Was noch dahinter war, wollte niemand sehen. Wir besuchten unsere Mutter und unsere Halbschwester regelmäßig und da das meist am Wochenende war, trafen wir dabei auch auf den Stiefvater, der sich dann heuchlerisch zusammenriss und uns mit kleinen Geschenken überhäufte. Für meine Schwester ging der Missbrauch letztlich solange weiter, bis sie sich endlich jemandem anvertraute. Mich „verschonte“ man vor dieser Wahrheit, sprach aus falscher Rücksicht nur in Andeutungen und weil sich meine Schwester in Grund und Boden schämte, verzichtete mein Vater auf eine Strafanzeige. Und so wuchs die Zahl der Mitwisser stetig an, die aus unterschiedlichen Gründen schwiegen und dafür sorgten, dass diesem Mann nicht sofort das Handwerk gelegt wurde. Niemand hat ihn mit seinen Taten konfrontiert. Niemand hat unserer Mutter die volle Wahrheit gesagt und sie gefragt, was um alles in der Welt sie bei diesem schrecklichen Mann hielt. Nein, aber wir wurden weiter gedrängt, von unseren Großeltern und unserem Vater, den Kontakt zu unserer Mutter nicht abzubrechen. Schizophren, aber Menschen mit Schuldgefühlen, ob berechtigt oder nicht, handeln so, widersprüchlich, brüchig und dann leider nie zum Vorteil der jüngsten Glieder in der Kette.

Und so waberte die Geschichte im Halbdunkel vor sich her und mit mir der Gedanke, dass meine kleine Schwester auch zum Opfer werden würde, wenn sie alt genug wäre. Wie dumm und naiv von mir. Sie war es schon längst geworden als Kleinkind. Meine Vorstellung ging nicht so weit damals. Meine Schwester brach irgendwann doch den Kontakt zu unserer Mutter ab und als ich erwachsen wurde, konfrontierte ich sie mit „der Wahrheit“. Sie glaubte allen Ernstes, der Verbrecher würde sich nicht an seinem eigenen Kind vergreifen und redete sich ein, bei ihm bleiben zu müssen, damit nicht auch noch das dritte Kind den Vater durch Scheidung verlieren würde. Und weiter ging der Missbrauch. Erst als die Kleine volljährig war, alleine mit dem Auto kommen konnte und wir erstmals Gelegenheit hatten, in Ruhe miteinander zu sprechen, löste sich die Starre. Wir erstatteten Anzeige, halfen gemeinsam unserer Mutter, sich von dem Vergewaltiger zu trennen und ein eigenständiges Leben zu beginnen. Kurz nach dem Gerichtsprozess, der wegen der Verjährungsfristen nur für eine Bewährungsstrafe reichte, starb er einsam und verlassen in der Missbrauchswohnung und wurde erst zwei Tage später gefunden. Sämtliche Kontakte hatten sich von ihm abgewandt, niemand wollte mehr mit ihm zu tun haben, bis auf eine schreckliche Nachbarin Marke Lindenstraße, die für Geld die Wohnung sauber machte. Er, der große Manipulator in seiner kleinen Arbeiterwelt, der es so meisterhaft verstand, von der Energie anderer zu leben, hatte die Macht verloren und die beste Strafe erhalten, die so ein Monster für solche Taten bekommen kann.

Nein, auch damit ist die Geschichte nicht beendet, doch dieser Ausschnitt reicht zunächst, um zu veranschaulichen, wie so ein Konstrukt aus Schweigen, Mitwisserschaft und Missbrauch entsteht und welcher langen Zeiträume es bedarf, sich aus diesen Verstrickungen zu befreien.

Epsteins prominentestes Opfer, Virginia Guiffre, die sich letztes Jahr umgebracht hat oder haben soll, ist nicht einfach so darein geraten und an Prinz Andrew vermittelt worden, sie war zuvor bereits Opfer in der eigenen Familie geworden und deshalb eine leichte Beute für den Mädchenhändler. In der Familie liegen die Wurzeln. Das ist das ganze Geheimnis wie es auf allen Ebenen quer durch alle Schichten funktioniert. Es ist ein offenes Geheimnis. Es gibt keinen Ödipus-Komplex wie ihn Freud erfunden hat, um den allgegenwärtigen Missbrauch zu verdecken, den er sehr wohl erkannt hatte. Es gibt keine frühreifen Lolitas, die einfach so erwachsene Männer verführen, es gibt auch keine kleinen Jungs, die davon träumen, auf einem alten Fahrrad fahren zu lernen. All das ist nur durch Manipulation denkbar.

In der Familie liegen aber auch die Wurzeln für das Gute. Wenn wir unsere Beziehungen heilen und unsere Kinder stärken, wird die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie in missbräuchliche Beziehungen geraten, dass sie selbst zu Tätern werden oder aus Hass auf die eigene Missbrauchsfamilie familienzerstörerische Politik unterstützen und Kentler-Pädagogik als gute Sache verkaufen. Und gerade in diesen Zeiten, in denen immer mehr an die Oberfläche kommt, ist es umso wichtiger, nicht nur im Dreck zu wühlen, auf die Auswüchse zu starren, sondern das Gute zu stärken und unsere wahren Chancen und Potentiale zu entwickeln. Om!

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Alles Epstein oder was und nichts dahinter?

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Jeder arbeitet sich gerade an den Epstein files ab, aber werden wirklich alle Fragen gestellt? Der Mainstream verfolgt wie immer die Spuren nach Russland und strickt die Geschichte so, dass Epstein ein Doppelagent gewesen sein könnte, der vor allem mit Hilfe von Putin sein Netzwerk aufgespannt haben soll. Linksrotgrüne Politiker geben noch eine Prise AfD hinzu, wohlwissend, dass niemand aus der Partei jemals mit dem Lolita-Express zu Epstein-Island geflogen ist. Der Mossad wird gerade noch so erwähnt, doch zu viel davon wäre purer Antisemitismus, auch dass Epstein sich als Vertreter von Rothschild bezeichnet hat oder Nicht-Juden als Goyim titulierte, mit denen man alles machen dürfe. Das überlässt man dann lieber den rechten Verschwörungstheoretikern.

Donald Trump ist natürlich weiterhin vollkommen unschuldig, es gibt trotz etlichen neu aufgetauchten ekligen Videos und Fotos keine Anhaltspunkte für seine Verstrickung, so heißt es jedenfalls von Janich bis Alex Jones ziemlich unkritisch. Manche ziehen dazu sogar die Aussage von Ghislaine Maxwell aus Dezember 2025 heran, die lautete, Trump habe sich nie eines Übergriffes schuldig gemacht. Wenn es passt, dann glaubt man auch dieser Teufelin in Menschengestalt. Nach den Aussagen wurde sie auch vollkommen zufällig in ein Luxusgefängnis verlegt. Aber gut, Donald Trump ist ein ehrenwerter Mann.

Einig sind sich Mainstream wie Alternative, dass Epstein scheinbar überall seine Finger drin hatte und selbst wenn man vielen Promis, Politikern und Royals bis jetzt keine konkrete Straftaten nachweisen kann, müsste es eigentlich weltweit Rücktritte hageln. Tut es aber nicht, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Und dabei sind noch mindestens drei Millionen Dateien unter Verschluss, was mag darin wohl aufgezeichnet sein?

Ich habe viele weitere Fragen. Lebt Epstein vielleicht doch noch? Sind die Akten nicht nur geschwärzt, sondern sorgfältig ausgewählt, um gewisse Spuren zu legen und andere zu verwischen? Technisch ist es mittlerweile kein Problem mehr, auch riesige Datensätze komplett zu fälschen oder nur die Meta-Daten zu verändern, dass niemand mehr nachvollziehen kann, was davon noch original ist. Papier ist schon geduldig, Digitales noch viel mehr. Die Öffentlichkeit könnte komplett getäuscht und viele fleißige Journalisten auf der Jagd nach Klicks beschäftigt werden.

Wie konnte Epstein über Jahre als einzelner pädophiler Superverbrecher mit seiner ultrabösen Assistentin dieses gigantische Netzwerk aufbauen? Ich habe da so meine Zweifel, wie in den Fällen Dutroux oder NSU. Die Spuren in Richtung Kinderhandel und Pornographie wurden seinerzeit nicht weiter verfolgt, die Akten sind bis zum Sanktnimmerleinstag gesperrt, was sicher gewisse Gründe hat.

Zurück zur Gegenwart. Wenn Epstein also wirklich der große Strippenzieher war, in wessen Auftrag hat er gehandelt? Wer und was hat die vermeintlich Mächtigen dazu gebracht, in seine Fallen zu tappen? Wer sind seine Hintermänner? Geheimdienste, Verbrechersyndikate, Geheimlogen oder das ultimative Böse? Merkwürdig auch: Sie haben sich alle bereitwillig filmen und fotografieren lassen und ganz offen SMS und Emails von ganz normalen Geräten unter ihren echten Namen verschickt. Es hat wohl niemand ernsthaft negative Folgen befürchtet. Ist so viel Unverfrorenheit wirklich vorstellbar?

Was die Akten bisher offenlegen sollen ist bereits harter Tobak: Es geht nicht einfach „nur“ um Sexorgien mit Minderjährigen, Vergewaltigung, Drogen, Erpressung, Korruption im großen Stil, Landes- und Geheimnisverrat, sondern selbst im Mainstream wird die Möglichkeit von Ritualmorden an Kindern in den Bereich des Denkbaren gerückt. Aber wo sind jetzt die handfesten Beweise? Welche Zeugenaussagen lassen sich belegen, wenn gar nicht erst ermittelt wird?

Ich fürchte, wir werden es vorerst nicht erfahren. Denkbar ist vieles, aber mit der Verdachtsberichterstattung ist das so eine Sache. Auch bei so fiesen Typen wie Epstein, Gates und Co.

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Menschenopfer: Epstein-Akten machen Verschwörungstheorien wahr

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Ein Hinweis vorweg. Am Ende des Artikels findet man den Link zum Epstein-Archiv zum selbst recherchieren.

Im Netz kursieren immer mehr Fotos und Videos, die die übelsten Verschwörungstheorien zu belegen scheinen. Es geht um Menschenopfer, zerrissene Kinder, die verspeist worden sein sollen. Und alle großen Namen von Donald Trump bis Ex-Prinz Andrew tauchen nun in Zusammenhang mit Mord und Vergewaltigung auf. Auch George Bush senior und Elon Musk werden mehrfach im Netz diverser Tatbeteiligungen beschuldigt.

Hier ein paar Beispiele:

🚨 MASSIVE

A witness swore under penalty of perjury that Donald Trump threatened a young girl, warning she could “disappear like another 12-year-old” — and said he could have her entire family killed, per Epstein-related court records.

This is sworn testimony, not a rumor.… pic.twitter.com/O5WJ70H0gQ

— Brian Allen (@allenanalysis) January 31, 2026

🚨🇺🇸 #EpsteinFiles 🇺🇸🚨

Gabriela Rico Jimenez (https://t.co/ipFzVihThF), Sie dürfte vielen bekannt sein!

„Sie aßen Menschenfleisch.“

Im Jahr 2019 äußerte die 21-jährige Gabriela Rico Jimenez schwere Missbrauchsvorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein.

Jimenez verschwand… pic.twitter.com/3Bn4Prjkf9

— Wollfy (@dockyyyyyyyyy) January 31, 2026

This doesn't look good. pic.twitter.com/MvjxdePDdB

— Fibonacci (@Fibonacci_16180) January 31, 2026

Wühlt man sich selbst durch einen Teil der Akten und der etlichen Schnipsel, die andere schon hervorgekramt haben, scheinen die schlimmsten Alpträume über „satanische Eliten“ noch übertroffen zu werden.

Hier findet man alle Akten, die bisher veröffentlicht worden sind. Nach der Bestätigung dass man volljährig und kein Bot ist, hat man direkten Zugriff.

https://www.justice.gov/epstein

Ich sage erst mal noch nichts dazu. Wozu auch? Dass Menschen in höchsten Positionen zu den schlimmsten Verbrechen fähig sind, sollte niemanden mehr überraschen. Wir erleben es täglich auch von ganz unten. Fremde, die keine wirklichen Strafen zu fürchten haben, halten sich in ganz Europa schon seit Jahren schadlos an denen, die ihnen wehrlos ausgeliefert sind. Wie oben so unten.

Was mich beschäftigt ist vielmehr, was erstens wirklich durch die Akten beweisbar ist und welche Konsequenzen die Aufdeckung nach sich ziehen wird. Meine bisherige Einschätzung dazu lautet: KEINE. Gerne werde ich eines Besseren belehrt.

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Südsudanesischer Bahnsteigmord und Epstein 2.0

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An der Untat eines polizeilich bekannten Gewalttäters aus dem „Südsudan“ haben sich schon genügend Kollegen abgearbeitet. Ehrlich gesagt, wir haben uns längst an diesen Wahnsinn gewöhnt. Er ist der Grund dafür, dass wir die „Öffis“ meiden, nicht wie der Teufel das Weihwasser, sondern umgekehrt. Und wenn es doch nicht anders geht, wird Abstand gehalten zu du weisst schon wer und Kinder nicht aus den Augen gelassen. Bedenkt man, dass gerade an diesen gefährlichen Orten „Waffenverbote“ gelten, die von der Polizei durchgesetzt werden, weiß man, auf welcher Seite Politik, Freund und Helfer und stehen. Mehr gibt es manchmal gar nicht dazu zu sagen. Und wenn doch, dann ist es wahrscheinlich verboten.

Stehe am Bahnsteig, so weit wie möglich weg vom Bahnsteigrand. Und ja: Wenn ein als "Migrant 2015" erkennbarer Mann neben mir stünde, würde ich mich wegbewegen. Tut mir leid. Das ist nicht mehr mein Land. Ich will meinen Mitmenschen vertrauen. Aber wie soll das gehen? #hamburg

— Anna Diouf (hoffentlich hip) (@Anne_de_Cologne) January 30, 2026

Und mit den neuen Epstein-Veröffentlichungen wird die nächste Sau durchs Dorf gejagt. Dokumente, in denen Donald Trump auch nur erwähnt wird, sind gleich wieder vom Server verschwunden. Kann man hier nachlesen. Dafür wurden Emails, die Epstein an sich selbst verschickt hat, nicht gelöscht. Darin wird Bill Gates belastet, der angeblich um Antibiotika gebeten haben soll, weil er sich bei „russischen Mädchen“ eine Geschlechtskrankheit geholt habe und seiner Frau die Medikamente heimlich verabreichen wolle. Es läuft immer nach demselben Muster ab. Der Öffentlichkeit werden ein paar Brocken hingeworfen und wenn nötig wird das ein oder andere Bauernopfer gebracht. Das Theater dient der Ablenkung. Epstein ist tot und wenn in ein paar Jahren der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit ans Tageslicht kommt, werden auch die meisten tot sein, die heute als höchst verdächtig gelten. Und über Tote redet man nicht.

Doch!

Guten Morgen zusammen,
heute vor sechs Jahren, am 31.Juli 2019 geschah der barbarische Schwertmord in Stuttgart.
Der 36 Jahre alte Wilhelm L. wurde vor den Augen seiner damals 11 jährigen Tochter auf offener Straße und am helllichten Tag abgeschlachtet.
Wer das Video der Tat, das… pic.twitter.com/bmAnaFOfFQ

— Yvonne Kussmann (@YveK22) July 31, 2025

Jetzt fällt es mir wieder ein. Ich hatte es vergessen. So wie Mia aus Kandel oder den kleinen Jungen, der in Frankfurt an Gleis 7 von einem „psychisch kranken“ Afrikaner in den Tod gestoßen wurde. Die Nennung seines Namens hat mich damals eine ordentliche Stange Geld gekostet. Und da sind wir wieder beim Fall Epstein und den Hintermännern. Wer sich da zu weit aus dem Fenster lehnt und gewisse Dinge auch nur andeutet, hat schnell eine Klage an den Hals. Gut zu wissen, dass man einen Treffer gelandet hat. Blöd aber, dass er schon in der ersten Instanz gleich wieder mit ein paar Tausend Euro zu Buche schlägt. Es lohnt sich einfach nicht, oder?

An Tagen wie diesem packt es mich manchmal so richtig. Nein keine Wut, keine Resignation, keine Hoffnungslosigkeit, weil sich die Geschehnisse immer wiederholen und die Abläufe stets die gleichen sind, sondern Schulterzucken. Ganz banales Schulterzucken!

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Psychiatrieskandal Thomas Krebs wird Thema im bayrischen Landtag

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Nachdem die Berichterstattung angelaufen ist, kommt weitere Bewegung in den Fall Thomas Krebs. Der Ex-Polizist sitzt seit nahezu sechs Jahren im Maßregelvollzug unter unwürdigen Bedingungen. Wäre er für die Anlasstat im normalen Strafvollzug gelandet, befände er sich längst wieder in Freiheit, im Maßregelvollzug aber kann sein Aufenthalt immer wieder verlängert werden. So lange die Öffentlichkeit wegschaut, tut sich in solchen Fällen wenig, wie wir aus Erfahrung wissen. Jetzt endlich muss sich auch der bayrische Landtag mit dem Skandal befassen.

Am Mittwoch, dem 04.02.2026 ist die Petition (Beschwerde über Forensische Abteilung des BKH Lohr am Main) zur Behandlung in einer nichtöffentlichen Sitzung vorgesehen, wie es in einer Mitteilung an den Petenten heißt, der sich des Falls angenommen hat.

Gut ein halbes Jahr nach der Eingabe steht nun also ein Termin fest. Doch wie immer ist noch jede Menge Spielraum vorhanden. In der Nachricht an den Petenten heißt es nämlich weiter:

Das Landtagsamt kann nicht garantieren, dass die vorgesehenen Tagesordnungspunkte auch tatsächlich erledigt werden. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass die Beratung Ihrer Petition auf eine der folgenden Sitzungen verschoben wird. Dies liegt ganz im Ermessen des Ausschusses. Über einen eventuell neuen Termin würden wir Sie informieren.

In anderen Fällen kam man durchaus schneller zu einer Entscheidung, zum Beispiel den Messerattentäter von Aschaffenburg wieder aus derselben Klinik zu entlassen, in der Thomas Krebs noch immer festsitzt. Gibt es etwa Doppelstandards? Und wer begutachtet solche tatsächlich schweren Gewalttäter und erteilt ihnen wider besseren Wissens eine positive Sozialprognose?

Wir werden weiter recherchieren, insbesondere auch zur Beteiligung gewisser Gutachter, die wir schon aus anderen Fällen kennen und Auskünfte, die man uns verweigert, einzuklagen versuchen.

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Rien ne vas plus: Wie rum dreht es sich leichter in den Abgrund?

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Weltreiche kommen und gehen, Völker tauchen auf und verschwinden wieder, jede Kultur dämmert nach ihrer Blütezeit dem Untergang entgegen. Das geschieht zwangsweise mit oder ohne Beteiligung dunkler Hintergrundmächte, und wenn sich eine Entwicklung zuspitzt, markiert dies das Ende einer Epoche. Und an so einem Punkt befinden wir uns jetzt. Vieles spricht jedenfalls dafür.

Nichts geht mehr. Was in Gang gesetzt worden ist, lässt sich nicht mehr aufhalten. Wer sich an die Vergangenheit klammert, gerät mit ihr in den Strudel der Vergessenheit. Was schleichend begann, kann sich plötzlich an einem einzigen Tag wandeln und wirkt dann wie ein singuläres Ereignis. Bevor es zum Ersten Weltkrieg kommen konnte, mussten die späteren Kriegsparteien erst einmal kräftig aufrüsten und begeistert die neuen Technologien in die Kriegsmaschinerie aufnehmen. Vom ersten Motorflug (1903) der Geschichte, der ganze 12 Sekunden dauerte, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vergingen gerade einmal elf Jahre, in denen die Militärs die Fliegerei entsprechend gefördert hatten und erste Aufklärer und Jagdflieger einsetzen konnten.

Heute sind es autonome Drohnen und erste Robotereinheiten, die besonders im Ukrainekrieg erprobt und beständig weiterentwickelt werden. Polizeiroboter auch im Inneren sind keine Science-Fiction mehr, aber die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Wie schnell wird sie ihnen aber entwachsen und Kriege, aber auch Konflikte im Inneren, entsprechend verändern? Wir können uns das Ausmaß wahrscheinlich noch gar nicht richtig vorstellen. Im Ersten Weltkrieg musste die Zivilbevölkerung noch keine flächendeckenden Bombardements fürchten, das Wort Luftschutzbunker war noch gar nicht erfunden. Gerade einmal zwei Jahrzehnte später wurde der Horror real, den der Autor H.G. Wells 1897 in seinem Fortsetzungsroman „Krieg der Welten“ angedeutet hatte, jedoch nicht durch blutrünstige Marsianer, sondern aus der Hand von ganz irdischen Menschen. Die Marsianer, die mit ihren dreibeinigen Maschinen Großbritannien verwüsten, sind im Roman kurz davor, „Flugmaschinen“ zu bauen, deren Einsatz das Ende der Menschheit bedeutet hätte, als sie von Bakterien dahin gerafft werden, gegen die sie nicht immun sind. Zum Zeitpunkt der Entstehung der Geschichte hatte wohl selbst der visionäre Autor keine echte Vorstellung davon, wie nur wenige Jahre später der Luftraum erobert werden würde, und blieb deshalb bei seiner Beschreibung sowohl der angedeuteten Fluggeräte als auch der „Raumschiffe“, mit denen die Marsianer zur Erde kommen, sehr vage.

Wenn wir die Augen aufmachen und unsere ideologischen Brillen beiseite lassen, könnten wir zumindest eine Ahnung davon bekommen, was gar nicht mal so unsichtbar und nicht sehr weit hinter den Kulissen erprobt wird. In den USA setzen die ICE-Beamten der Einwanderungsbehörde Apps auf Mobilgeräten ein, mit denen sie gezielt illegale Migranten aufspüren sollen. Die Software stammt aus dem berüchtigten Hause Palantir, auf das auch die deutsche Polizei immer mehr vertraut. Palantir ist dabei, eine zentrale Datei zu erstellen, in der alle (!) US-Bürger erfasst sind, mit all ihren Daten, wie Wohnort, Arbeitsplatz usw.. Exklusiven Zugriff hat das Weiße Haus.

Die Staaten und Städte, die einen laxen Umgang mit illegaler Einwanderung pflegen, sollen durch die Maßnahmen der Trump-Regierung dazu gebracht werden, an der Erstellung dieser Daten mitzuwirken, damit US-Bürger besser vor Terror geschützt werden, so die Begründung. Der Staat soll somit in die Lage versetzt werden, jeden einzelnen Bürger zu durchleuchten und jederzeit seinen Standort abzurufen. Wer nicht erfasst ist, gilt dann automatisch als illegal. Auf dieser Logik soll die aktuell verwendete Software der ICE-Beamten jetzt schon basieren. Wenn wie von Elon Musk bereits angekündigt, Roboter bald in großen Stückzahlen für Privathaushalte verkauft werden sollen, die immer mehr menschliche Tätigkeiten übernehmen, wird die Entwicklung wohl nicht an den Behörden vorbei gehen. Wie wird das dann aussehen? Festnahme durch Roboter, wenn möglich assistiert durch die Smart-Technologie in Haus, Auto und Mobilgeräten? Oder kommt gleich ein fliegender KI-Arzt vorbei, der oppositionelles Verhalten per Gehirn-OP eliminieren kann? Ich weiß es nicht, das Potential der neuen Technologien ist jedenfalls so immens, wie damals zur Jahrhundertwende 1899/1900.

Wir müssen uns in dieser neuen Welt zurechtfinden oder wir gehen mit der Vergangenheit unter. Und es macht keinen Unterschied, ob wir uns rechts oder linksherum den Strudel hinab bewegen. Unser Schicksal ist besiegelt, wenn wir darein geraten sind. Liebe Freunde, lasst uns in diesen stürmischen Zeiten, immer wieder einen Schritt beiseite treten, statt blindlings in unser Unglück zu rennen. Passt auf euch auf und danke für alles!

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Trump droht und redet wirres Zeug

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Donald Trumps aggressive Rede beim WEF in Davos strotzt nur so vor Drohungen und Tatsachenverdrehungen.

Grönland sei ein Teil Nordamerikas und deshalb „unserer Territorium“. Die USA wären dumm gewesen, als sie während des Zweiten Weltkriegs Grönland vor den Deutschen gerettet und dann an Dänemark zurückgegeben hätten.

Und nun diese „Undankbarkeit“.

„Wir wollen ein Stück Eis zum Schutz der Welt… sie werden es uns nicht geben. Sie haben die Wahl. Sagen Sie ja, und wir werden Ihnen dankbar sein. Sagen Sie nein, und wir werden es nicht vergessen.“

Und während er sich in Rage redet und in absurden Begründungen ergeht, verwechselt er immer wieder Grönland mit Island.

🚨 JUST IN: In a bombshell address at the World Economic Forum in Davos today, President Donald Trump stunned the world by openly claiming "Greenland is part of North America" and "THAT’S OUR TERRITORY," demanding immediate negotiations to take control of Greenland from Denmark. pic.twitter.com/huhdm8Vkxk

— WORLD NEWS (@_MAGA_NEWS_) January 21, 2026

Trump at Davos:

“We want a piece of ice for world protection… they won’t give it. They have a choice. Say yes and we’ll be appreciative. Say no and we will remember.”

That’s not diplomacy. That’s a threat.

Greenland isn’t a trophy. It’s a nation of people being treated like a… pic.twitter.com/NdQ2ccDKRr

— Brian Allen (@allenanalysis) January 21, 2026

Trump on Greenland: “Iceland, they love me… They called me ‘Daddy’ last time. A very smart man said, ‘He’s our daddy. He’s running it.”

His brain is cooked. Absolutely cooked.

pic.twitter.com/I1cPslPXjc

— Maine (@TheMaineWonk) January 21, 2026

All das ist keine Überraschung. Trump hat nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr eine Kehrtwende hingelegt und die wichtigsten Versprechen an seine Wähler nacheinander gebrochen. Er verlangte wie ein kleines Kind nach dem Friedensnobelpreis und fantasiert inzwischen von „acht Kriegen und mehr“, die er angeblich beendet haben will. Nichts davon ist real.

Sein Brief an den norwegischen Premier Jonas Gahr Støre ist ein weiteres Zeugnis für die emotionale Reife des angeblich „mächtigsten Mannes“ der Welt, die ungefähr bei der eines drei bis vierjährigen Kindes liegt.

Brief von Donald Trump an den norwegischen Premierminister Jonas Gahr Støre, in dem er seine Ansichten über den Friedensnobelpreis und die Kontrolle über Grönland äußert, mit offiziellem Briefkopf des Weißen Hauses.


Lieber Jonas,

angesichts der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir keinen Friedensnobelpreis dafür zu verleihen, dass ich 8 Kriege UND MEHR beendet habe, fühle ich mich nicht länger verpflichtet, ausschließlich an den Frieden zu denken – auch wenn er immer vorherrschend bleiben wird –, sondern kann nun darüber nachdenken, was gut und angemessen für die Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Dänemark kann dieses Land weder vor Russland noch vor China schützen, und warum haben sie überhaupt ein „Recht auf Eigentum“? Es gibt keine schriftlichen Dokumente – lediglich die Tatsache, dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort anlandete, aber auch wir hatten dort Boote, die gelandet sind.

Ich habe mehr für die NATO getan als jede andere Person seit ihrer Gründung, und nun sollte die NATO etwas für die Vereinigten Staaten tun.

Die Welt ist nicht sicher, solange wir keine vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.

Danke!

Präsident DJT

Das nimmt kein gutes Ende.

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Veggieboom beidschi bum bum

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Im Dezember brachte die Wirtschaftswoche die große Story vom Ende des Veggiebooms:

Der Fleischersatzboom ist vorbei. Nestlé und Unilever ziehen sich zurück, Start-ups gehen pleite – nur der deutsche Marktführer macht weiter.

Der Daily Sceptic titelte diese Woche noch: „The Collapse of the Vegan Boom“. Oh, das klingt böse, aber hier auf dem Land weiß noch keiner davon. Wir haben ja nicht mal flächendeckend 5G geschweige denn Glasfaser oder wenigstens DSL mit zweifacher Warp-Geschwindigkeit, äh, ich meine ISDN oder 56K, falls noch jemand weiß, was das war. Eben hatte ich also noch eine Flasche „veganes“ Mineralwasser in der Hand, sinnigerweise aus Plastik mit dem allseits beliebten EU-Deckel. Und wahrscheinlich ist auch die Luft vor dem Gemüseregal im Lidl-Markt vegan, wenn sie aus einer zertifizierten, nachhaltig produzierten Klimaanlage stammt, die im Winter als Wärmepumpe dient und natürlich nur mit Solarstrom betrieben wird. Ich frag mal an der Kasse, ob die Kartoffeln vegan sind und wenn ja, warum das nicht einzeln drauf gestempelt ist, sicher ist sicher.

Da fällt mir ein, was ist eigentlich aus dem Insektenfutter und Veggiefraß für Hunde geworden?

Verpackung von VeggieDog Hundefutter, grainfrei, mit Kartoffel und Erbse, 900 g, hergestellt in Deutschland.
Veggie Dog / Foto: O24

Wenn ich nur wüsste, wo ich das Foto geschossen habe? War es bei DM, was laut einer Verschwörungstheorie nicht Drogerie Markt, sondern Dumme Menschen bedeuten soll? Das käme hin, schließlich hatten die auch mal Bionade im Angebot. Oder doch nicht? Nicht, dass mir wieder eine Klage ins Haus kommt.

Sollte es wirklich vorbei sein mit dem Veggieboom? Noch kann ich mein Glück kaum fassen, der ich seit über dreißig Jahren Vegetarier bin, dass alles wieder so wie früher werden könnte. Ich mag das nämlich alles nicht, weder diese sinnlosen Fleischersatzsprodukte, noch die aus allen grünen Löchern hervor gekrochenen politisch-korrekten Öko-Tierschutzveganer, die ihr Fressverhalten wie eine Monstranz vor sich hertragen, aber alles so gewürzt haben wollen, als wäre doch noch totes Tier enthalten.

Genau. Das. Nicht! Hallelujah, Kruzitürken, Hare Krishna no amoi! Und jetzt schleicht’s eich!

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Eier statt EUter

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Trump wirbelt mit seinem Grönland-Wahn die NATO durcheinander, die Russen sticheln genüsslich, Grönland gehöre den Grönländern – und Europa? Eine Handvoll EU-Staaten traut sich, symbolische Mini-Kontingente zu entsenden. Per Charterflug. Bloß nicht zu entschlossen, bloß nicht zu souverän.

Dabei hätte der Lauf der Geschichte einen seltenen Moment geboten. Eine historische Weggabelung. Man hätte die NATO gemeinsam verlassen können – Frankreich, Deutschland, Dänemark, die skandinavischen Länder. Ein klarer Schnitt. Stattdessen: Duckmäusertum.

Es hätte der Beginn eines neuen Bündnisses sein können. Ohne die Türkei. Dafür mit Griechenland und das christliche Abendland wäre so gut wie wiederhergestellt gewesen.

Doch wer seine Eier gegen EUter eingetauscht hat, kann sein Schicksal nicht mehr in die eigene Hand nehmen und wird auf alle Ewigkeit gemolken.

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13 Mann und ein Befehl

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Schon vor dem Treffen mit den Offiziellen aus Dänemark und Grönland hat Donald Trump klar gemacht, dass es nur eine Lösung gibt. Er will Grönland, basta! Und man muss das ernst nehmen.

Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit. Es ist von entscheidender Bedeutung für den Golden Dome, den wir bauen. Die NATO sollte den Weg dafür anführen, dass wir es bekommen. Wenn wir es nicht tun, werden Russland oder China es tun, und das wird nicht passieren. Militärisch gesehen wäre die NATO ohne die enorme Macht der Vereinigten Staaten, von der ich einen großen Teil während meiner ersten Amtszeit aufgebaut habe und die ich nun auf ein neues und noch höheres Niveau bringe, keine effektive Kraft oder Abschreckung – nicht einmal annähernd. Das wissen sie, und das weiß auch ich. Die NATO wird mit Grönland in den Händen der Vereinigten Staaten weitaus schlagkräftiger und effektiver.

Alles, was darunter liegt, ist inakzeptabel. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit. Präsident DJT

Screenshot of a tweet by Donald J. Trump discussing the United States' need for Greenland for national security and criticizing NATO's effectiveness.

Und so verlief denn auch das Gespräch ohne Ergebnis. Grönland und Dänemark wollen nicht, Donald Trump bleibt stur.

Danish Foreign Minster Lars Løkke Rasmussen speaks after White House meeting: "For us, ideas that would not respect the territorial of the Kingdom of Denmark and the right of self-determination of the Greenlandic people are of course totally unacceptable. We therefore still have… pic.twitter.com/ry4mPKIrV6

— Aaron Rupar (@atrupar) January 14, 2026

Und was macht Deutschland? Schickt ganze 13 Soldaten nach Grönland…

 Das Verteidigungsministerium teilte am Abend mit, dass am Donnerstagmorgen 13 Bundeswehrsoldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland aufbrechen werden.

t-online

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