NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ EIKE

Gebaut für Spitzenlast. Der Platz für neue Kohlekraftwerke wird knapp in China

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Jo Nova

Es scheint fast so, als ob China sich einen Dreck um den Klimawandel schert, nicht wahr?

Während alle Welt über die zweijährige Verlängerung eines fünfzig Jahre alten australischen Kraftwerks in Tränen ausbrach, baute China ganz still und leise eine gigantische Anzahl brandneuer Kohlekraftwerke auf.

Australiens Kohlekraftwerkskapazität beträgt insgesamt 26 Gigawatt. China hat diese Kapazität jedoch innerhalb eines einzigen Jahres verdreifacht.

Insgesamt hat China im Jahr 2025 78 Gigawatt neue Kohlekraftwerkskapazität ans Netz gebracht, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren, so der gemeinsame Bericht des Centre for Research on Energy and Clean Air und des Global Energy Monitor.

Die untenstehende Grafik zeigt die jeweils neu in Betrieb genommenen Kraftwerks Kapazitäten in Gigawatt, allerdings nur für die größten Turbinen. China erzeugte 52 Gigawatt Energie mit Ein-Gigawatt-Anlagen. Die restlichen 78 GW stammen vermutlich von kleineren Turbinen. Und nun das Merkwürdige: Während alle so tun, als sei dies der Höhepunkt und behaupten, der Verbrauch werde bald sinken, befinden sich bereits weitere Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 83 Gigawatt im Bau, und weitere 161 GW sind neu geplant oder beantragt.

Diese Kohlekraftwerke werden offenbar nur zu 50 % ausgelastet, aber wenn China jemals seine Energieversorgung deutlich steigern muss, beispielsweise in Kriegszeiten, könnte es sie innerhalb weniger Tage verdoppeln.

Aber China ersetzt doch nur die alten, schmutzigen Kohlekraftwerke, oder?

Genau das sollen Sie glauben. Sehen Sie die erste Grafik oben links mit der Aufschrift „Im Ruhestand“? Daneben die Grafik der In Betrieb genommenen.

Die gesamte Kohlekraft, die Australien in den letzten 50 Jahren aufgebaut hat, hat China in den letzten vier Monaten effektiv hinzugefügt.

Laut einem am 3. Februar veröffentlichten Forschungsbericht werden im Jahr 2025 mehr als 50 große Kohlekraftwerke ans Netz gehen. Dabei handelt es sich um einzelne Kessel-Turbinen-Einheiten mit einer Leistung von mindestens einem Gigawatt. In den zehn Jahren zuvor lag die Zahl bei unter 20 pro Jahr. Je nach Verbrauch kann ein Gigawatt mehrere Hunderttausend Haushalte mit Strom versorgen, die über zwei Millionen Haushalte versorgen. – Euronews

Euronews fragt: Wenn Wind- und Solarenergie in China boomen, warum werden dann so viele neue Kohlekraftwerke gebaut?

Die Antwort lautet offenbar, dass es 2021/22 Stromausfälle gab und es einige Jahre dauert, bis diese behoben sind. Die Bauarbeiten wurden beschleunigt. (Wenn man den Zeitpunkt bedenkt: Sofern sie nicht innerhalb von drei Jahren Kohlekraftwerke bauen können, müssen sie bereits einige Kohlekraftwerke in der Genehmigungs- oder Bauphase gehabt und diese schneller als erwartet durchgesetzt haben, um diesen Boom auszulösen.) Angeblich handelt es sich hierbei um die Welle neuer Kraftwerke als Reaktion auf die Stromausfälle.

Ein Dank an Eric Worrall von WUWT und Pierre Gosselin von NoTricksZone sowie an Leith van Onselen von Macroeconomics .

Quelle der Grafiken: CREA: Global Energy Monitor

https://joannenova.com.au/2026/02/china-goes-gangbusters-building-52-big-coal-plants-in-2025/

Der Beitrag Gebaut für Spitzenlast. Der Platz für neue Kohlekraftwerke wird knapp in China erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Das grüne Erbe crasht: Windkraft-Riesen vor dem Abgrund

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Es sollte das neue deutsche Wirtschaftswunder werden. Das Vermächtnis der Ära Habeck: “Strom gibt es im Überfluss”, hieß es damals. Die Erneuerbaren seien unschlagbar günstig und eine Gelddruckmaschine. Doch die Realität der Energiewende holt die Kraftwerksbetreiber jetzt brutal ein.

Während man in Berlin weiterhin an der sogenannten Energiewende und dem Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken festhält, kämpft die Branche selbst ums nackte Überleben. Mit dem Bau von Solarparks lässt sich kein Geld mehr verdienen. Und auch bei der Windkraft weht den Betreibern langsam, aber sicher der Wind der Insolvenz ins Gesicht.

Die Goldgräberstimmung ist vorbei. Jetzt regieren rote Zahlen, Entlassungen und Panik. Das beste Beispiel für den Absturz ist Abo Energy. Einer der ältesten Projektplaner Deutschlands, früher ein Vorzeigeunternehmen der “grünen” Transformation, kämpft aktuell ums Überleben. Es geht um die Existenz. Doch es trifft nicht nur die Wackelkandidaten.

Auch PNE aus Cuxhaven, eigentlich eine Bank in der Branche, muss klein beigeben. Erst vor einem Jahr übernahm Heiko Wuttke (57) das Ruder, jetzt muss er die Aktionäre schocken: Gewinnwarnung! Statt der geplanten bis zu 110 Millionen Euro werden es wohl nur noch mickrige 45 bis 60 Millionen. Der Gewinn hat sich fast halbiert. Wuttke warnt im Handelsblatt bereits vor einer “Konsolidierung”. Auf gut Deutsch heißt das: Das große Firmensterben beginnt.

“Wir stellen uns auf schwierigere Zeiten ein”, sagt der PNE-Chef. Das klingt noch diplomatisch. In Wahrheit brennt in der Branche die Hütte. Projekte werden abgesagt, weil sie sich schlicht nicht mehr rechnen. Die angeblich “billige” Energie wird zum Minusgeschäft für die Kraftwerksbetreiber.

Denn ohne Unsummen an Subventionen und garantierte Abnahmepreise lohnt sich das alles nicht wirklich. Denn zu Zeiten mit Stromknappheit und hohen Preisen wird kaum etwas produziert, während in den Zeiten von Sonnenschein und Wind das Überangebot die Preise sogar oftmals in den negativen Bereich drückt. Denn im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken sind Wind und Sonne nicht beliebig steuerbar.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

China zündet den Kohle-Turbo – und lacht über deutsche Klimaträume

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Während Deutschland seine Kraftwerke sprengt, die Wirtschaft mit Rekord-Strompreisen in die Knie zwingt und den Bürgern Wärmepumpen aufzwingt, macht der Rest der Welt genau das Gegenteil. Allen voran China. Das Reich der Mitte setzt voll auf die verpönte Kohle.

Die Zahlen, die Euronews unter Berufung auf das “Centre for Research on Energy and the Clean Air” und den “Global Energy Monitor” veröffentlicht hat, sind eine schallende Ohrfeige für die Klimafanatiker in Berlin. Weltweit wurden mehr als fünfzig große Kohlekraftwerksblöcke neu ans Netz angeschlossen, viele davon in China. Der globale Kohle-Ausstieg? Der existiert nicht. Ganz im Gegenteil hat sich der Bau neuer Kohlekraftwerke damit weltweit sogar verdoppelt.

China alleine hat im letzten Jahr 78 Gigawatt an neuer Kohle-Kapazität ans Netz gebracht. Um diese Zahl einzuordnen: Das entspricht ziemlich genau dem gesamten Strombedarf Deutschlands. Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass selbst wenn man in der Bundesrepublik im letzten Jahr die komplette Stromversorgung auf Wind, Sonne und Wasserkraft umgestellt hätte, wären die CO2-Emissionen trotzdem gestiegen.

Der Grund für die chinesische Kohle-Renaissance ist dabei schlichtweg Realitätssinn. Nachdem das Land 2021 und 2022 massive Stromausfälle (Blackouts) erlebte, hatten die Planer in Peking genug von Experimenten. Sie erkannten, was in Deutschland noch immer geleugnet wird: Wind und Sonne sind nett fürs grüne Gewissen, aber sie halten keine Industrienation am Laufen. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, gehen die Lichter aus.

China hat daraus gelernt und baut nun das Einzige, was wirklich verlässlich und zu günstigen Preisen Strom liefert: Kohlekraftwerke. Und das ist erst der Anfang. Der Bericht enthüllt weiter, dass im letzten Jahr bereits mit dem Bau von weiteren 83 Gigawatt Kohle-Kapazität begonnen wurde. Denn obwohl man im Reich der Mitte auch weiterhin Wind- und Solarkraftwerke als Teil eines breiteren Energiemixes baut, ist man sich dort bewusst, dass es ohne eine stabile Grundlastversorgung einfach nicht geht.

Während man sich in Europa im Alleingang deindustrialisiert und seine Energiesicherheit opfert, sichert sich China mit massiver Kohle-Power den wirtschaftlichen Vorsprung. Die Welt giert nach Energie – und sie holt sie sich dort, wo sie billig und verlässlich ist. Nur in Deutschland und dem restlichen Europa glaubt man weiterhin, man könne das Weltklima retten, indem man sich selbst abschafft.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ apolut

Spotlight: Stefan Spiegelsperger über Deutschlands instabiles Stromnetz

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Spotlight: Stefan Spiegelsperger über Deutschlands instabiles Stromnetz

Ausschnitt aus dem Interview mit Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas ‒ Hier in voller Länge zu sehen: https://apolut.net/im-gespraech-stefan-spiegelsperger/

Stabilität der deutschen Energienetze gehört der Vergangenheit an. Es gab Zeiten, da war das deutsche Stromnetz sehr stabil, wir haben Strom ins Ausland exportiert. Zudem gab es redundante Kraftwerke, die auch bei großflächigen Ausfällen von Stromerzeugern ohne Probleme einspringen konnten.

Heute schrammt das Stromnetz ein ums andere Mal an einem Blackout vorbei, Deutschland muss Strom importieren, um seinen Energiebedarf zu decken.

Und in diese Gemengelage kommt ein Sabotageanschlag auf das Stromnetz in Berlin. Was ist passiert? Wie kann man das verhindern?

Nein, sagt der Energieanlagenelektroniker Stefan Spiegelsperger, besser bekannt unter "Stefan Energie Chiemgau".

Er veröffentlicht zu diesen Themen in kurzen Abständen auf seinem YouTube-Kanal Neuigkeiten.

Offenbar hat uns eine letzte Amtshandlung unseres letzten Wirtschaftsministers Habeck in diese Krise geführt.

Die Anordnung, dass deutsche Gasspeicher nur noch bis 75 anstatt bis 95% gefüllt sein müssen, wird diesen Winter postwendend zum Problem.

Die Differenz von 20% ist genau das, was nunmehr im deutschen Gasnetz an Reserven fehlt. So sehen nun als aller erstes energieintensive Wirtschaftsunternehmen einer Gasabschaltung entgegen.

Das Interview führte Markus Fiedler.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Zu kalt: Finnlands Windkraftwerke frieren ein

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Der aktuelle Winter ist in weiten Teilen der Nordhalbkugel recht frostig. So auch in Finnland. Dort wurde es so kalt, dass zwischenzeitlich die Windkraftwerke eingefroren sind. Das sorgte für Probleme und deutlich steigende Kosten für Strom und Erdgas.

Die Winter in Europa sind nicht gerade dafür bekannt, die Stromproduktion durch Wind und Sonne zu fördern. Die Zahl der Sonnenstunden ist niedrig und oftmals weht auch nicht ausreichend Wind. Doch das ist nicht das einzige Problem. In Finnland, wo die Temperaturen in den letzten Wochen immer wieder auf minus 25 Grad und kälter sanken, froren sogar die Windkraftwerke ein.

Laut Netzbetreiber Fingrid fiel die Windproduktion zeitweise auf nur rund acht Prozent der installierten Leistung. In absoluten Zahlen waren das gerade einmal etwa 119 Megawatt. Der Rest der Kapazität stand still – blockiert durch Eis oder schlicht mangels Wind. Gleichzeitig kletterten die Strompreise an der Börse auf bis zu 351 Euro pro Megawattstunde. Auch Gas verteuerte sich massiv und überschritt zeitweise die Marke von 700 Dollar pro tausend Kubikmeter.

Das Problem selbst ist weder neu noch mysteriös. Vereisung gehört zu den bekannten Risiken von Windkraftanlagen in kalten Regionen. Schon dünne Eisschichten verändern die aerodynamischen Eigenschaften der Rotorblätter, verringern den Wirkungsgrad und können mechanische Schäden verursachen. Betreiber schalten Anlagen daher oft vorsorglich ab. Zwar existieren technische Lösungen wie Rotorblattheizungen oder spezielle Beschichtungen, doch sie sind nicht überall installiert.

Hinzu kommt ein zweiter, weniger offensichtlicher Faktor. Die Wetterlage, die extreme Kälte bringt, geht häufig mit stabilen Hochdruckgebieten einher. Diese sorgen nicht nur für niedrige Temperaturen, sondern auch für geringe Windgeschwindigkeiten. Selbst Anlagen ohne Eis hätten daher nur begrenzte Mengen Strom erzeugt. Die Kombination aus Vereisung und Windflaute verstärkt die Produktionsausfälle erheblich.

Weil deshalb Gaskraftwerke als Retter in der Not einspringen mussten, stiegen auch die Gas- und die Strompreise deutlich an. Das sind zusätzliche Kosten, für die die Konsumenten schlussendlich aufkommen müssen.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Indien: Gaskraftwerke sollen Versorgung zu Spitzenzeiten sichern

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Auch in Indien spielen Solar- und Windkraftwerke eine wachsende Rolle beim Energiemix. Doch wie auch in Europa sorgt der wetterabhängige Flatterstrom immer wieder für Versorgungsprobleme. Alte Gaskraftwerke sollen das nun richten.

In den letzten Jahren hat Indien seine gasbefeuerte Kraftwerksflotte von 25 auf 20 GW Nennleistung reduziert. Die Hauptversorgung leisten Kohlekraftwerke, da diese die günstigste Form der Stromerzeugung für das energiehungrige Land sicherstellen können. Doch gleichzeitig werden auch die Kapazitäten bei Solar- und Windkraftwerken erhöht. Dies führt jedoch zunehmend zu Problemen.

Denn Wind und Sonne liefern nur wetterabhängig Strom, der Hauptbedarf liegt jedoch in den Nachmittags- und Abendstunden, wenn die Ausbeute beim Solarstrom immer geringer wird. Kohlekraftwerke können nicht einfach so beliebig hoch- und runtergefahren werden und sollten möglichst stets auf maximaler Leistung laufen, so dass hier ein Versorgungsdilemma entsteht.

Indiens Energiestaatssekretär Pankaj Agarwal will deshalb den Fokus verstärkt auf die veraltete Flotte an Gaskraftwerken setzen. Der Gasanteil am Energiemix zur Stromerzeugung soll auf 15 Prozent nahezu verdoppelt werden. “Seit den letzten drei Jahren untersuchen wir, ob Gaskraftwerke abends acht Stunden laufen und während des restlichen Tages abgeschaltet bleiben können”, sagte Agarwal bei einem Treffen mit Kraftwerksmanagern, so ein Bericht.

Allerdings wird damit erneut deutlich, dass ohne flexible und steuerbare Backup-Kapazitäten die Versorgungssicherheit leidet. Gleichzeitig stellt sich hierbei auch die Kostenfrage: Kraftwerke, die nur etwa ein Drittel der Zeit des Tages in Betrieb sind, kosten deutlich mehr als nur ein Drittel dessen, was ein ganztägiger Betrieb kosten würde. Angesichts der derzeit hohen LNG-Preise ist dies für die Inder derzeit jedoch nur eine mögliche Option, da dies die Produktionspreise noch weiter in die Höhe treibt.

Indien ist damit ein weiteres Beispiel dafür, dass der Ausbau der sogenannten “Erneuerbaren” auch mit einer Absicherung durch konventionelle Kraftwerke einhergehen muss. Doppelte Strukturen, die jedoch auch zusätzliche Kosten verursachen. Dafür bezahlen müssen jedoch die Stromkonsumenten.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ apolut

Im Gespräch: Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas

veröffentlicht.
Vorschau ansehen
Im Gespräch: Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas
Im gespraech stefan spiegelsperger apolut
0:00
/2697.996979
Im Gespräch: Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas

Stabilität der deutschen Energienetze gehört der Vergangenheit an. Es gab Zeiten, da war das deutsche Stromnetz sehr stabil, wir haben Strom ins Ausland exportiert. Zudem gab es redundante Kraftwerke, die auch bei großflächigen Ausfällen von Stromerzeugern ohne Probleme einspringen konnten.

Heute schrammt das Stromnetz ein ums andere Mal an einem Blackout vorbei, Deutschland muss Strom importieren, um seinen Energiebedarf zu decken.

Und in diese Gemengelage kommt ein Sabotageanschlag auf das Stromnetz in Berlin.

Was ist passiert? Wie kann man das verhindern?

Dann die bange Frage, ob die Gasversorgung in diesem Winter gesichert ist.

Nein, sagt der Energieanlagenelektroniker Stefan Spiegelsperger, besser bekannt unter "Stefan Energie Chiemgau".

Er veröffentlicht zu diesen Themen in kurzen Abständen auf seinem YouTube-Kanal Neuigkeiten.

Offenbar hat uns eine letzte Amtshandlung unseres letzten Wirtschaftsministers Habeck in diese Krise geführt.

Die Anordnung, dass deutsche Gasspeicher nur noch bis 75 anstatt bis 95% gefüllt sein müssen, wird diesen Winter postwendend zum Problem.

Die Differenz von 20% ist genau das, was nunmehr im deutschen Gasnetz an Reserven fehlt. So sehen nun als aller erstes energieintensive Wirtschaftsunternehmen einer Gasabschaltung entgegen.

Das Interview führte Markus Fiedler.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Rekordstrom, Rekord-Irrsinn: Warum Solarparks reihenweise abgeschaltet werden

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Deutschland meldet Rekorde. Rekorde beim Ausbau von Wind- und Solarstrom, Rekorde bei installierter Leistung, Rekorde bei der “grünen Transformation”. Und zugleich Rekorde beim Abschalten genau dieses Stroms.

In Deutschland existieren mittlerweile so viele Solarmodule, dass an sonnigen Tagen teilweise viel zu viel Strom erzeugt wird. Ähnlich sieht es an windigen Tagen bei den Windkraftwerken aus. Um Abregelungen zu reduzieren und negative Strompreise zu vermeiden, drehen jedoch viele Betreiber in solchen Situationen freiwillig die Produktion ab.

Insgesamt, so aktuelle Daten, wurden im Jahr 2025 rund 1,75 Terawattstunden Solar- und Windstrom deshalb von den Betreibern abgeschaltet. Ein Plus von rund 25 Prozent und damit ein neuer Rekord. Der Grund dafür ist simpel. Denn mittlerweile erhalten die Betreiber dieser Kraftwerke keine staatlich garantierte Einspeisevergütung für ihren Strom mehr. Es ist also sinnvoller, die Anlagen abzudrehen, als den so produzierten Strom zu Negativpreisen loszuwerden und damit draufzuzahlen.

Besonders fatal ist das sogenannte “Kannibalen-Problem”. Jeder neue Solar- bzw. Windpark senkt die Erlöse der bestehenden Anlagen, weil alle zur gleichen Zeit produzieren. Je mehr ausgebaut wird, desto schlechter wird die Wirtschaftlichkeit. Der politische Reflex lautet trotzdem: noch mehr bauen. Das Resultat ist ein sich selbst auffressendes System, das immer höhere Subventionen, immer mehr Eingriffe und immer mehr Stillstand produziert.

Für die bei entsprechenden Wetterlagen überlasteten Stromnetze ist diese “freiwillige” Selbstabschaltung gut. Damit werden Abregelungen durch die Netzbetreiber seltener und die Netzkosten gehen nicht noch weiter durch die Decke als ohnehin schon. Die Energiewendelobby beklagt sich zwar darüber, doch die Versorgungssicherheit ist wichtiger als die Publikation neuer Rekordzahlen beim pseudogrünen Strom.

Doch am Ende wird der weitere Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken zu einem wachsenden Problem. Denn im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken sind sie nicht steuerbar, sondern wetterabhängig. Bei passendem Wetter liefern sie zu viel Strom, bei unpassendem Wetter wenig bis gar nichts.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas)

veröffentlicht.
Vorschau ansehen
Der Wintersturm Fern hat das Land im Griff, verwandelt Straßen in eisige Gefahrenzonen und Landschaften in gefrorene Welten. Von frischem Frost in Georgia über schwere Schneefälle in Texas bis hin zu gefrorenen Springbrunnen in New York hat der Sturm landesweit seine Spuren hinterlassen.
https://weather.com/news/weather/video/winter-storm-fern-sights-sounds-impacts
Master Resource, Von Robert Bradley Jr., 26.01.2026
Anmerkung der Redaktion: Die aktuelle Kältewelle („Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie braucht?“) bietet Anlass für einen Rückblick auf das texanische Stromdebakel vom Februar 2021. Dieser Beitrag von Robert Bradley mit dem Titel „ Wind, Solar und der große texanische Stromausfall: Schuldig im Sinne der Anklage “ wurde ursprünglich vom Institute for Energy Research veröffentlicht. Stand gestern 17 Uhr deckten Erdgas und Kohle etwa 75 Prozent des texanischen Strombedarfs (ERCOT-Übersicht) und Wind-/Solarenergie 17 Prozent (gegenüber 50 Prozent der Nennkapazität).

„Die zentrale Planung für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu dem Fiasko aller Fiaskos. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.“

Elektrizitätsexperten der University of Texas in Austin haben kürzlich den großen Stromausfall in Texas im Februar 2021 erneut untersucht. Der Meinungsbeitrag mit dem Titel „ Zwei Jahre nach dem historischen Kälteeinbruch ist Texas zunehmend anfällig für Kälteeinbrüche – und es gibt mehr Lösungen als nur den Bau von Kraftwerken “ ( The Conversation ) verteilt die Schuld und empfiehlt mehr staatliche Planung, nicht weniger.

Die Autoren wollen das Wind- und Solarenergie den Markt weiterhin dominieren und den Verbrauch in Haushalten und Unternehmen (über „smart meters“ Stromzähler) regulieren, um das Stromnetz zu entlasten. Doch das führt unweigerlich zu Eingriffen in die Privatsphäre, Unannehmlichkeiten, Ärger und Konflikten. Dabei wird die logische Alternative der Privatisierung des staatlichen Stromnetzes außer Acht gelassen, um die richtigen Anreize für eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu schaffen.

Derzeit wird das Stromnetz, das 90 Prozent des Bundesstaates abdeckt, vom staatlichen Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) verwaltet. Die Stromzufuhr und -abfuhr werden durch 1.500 Seiten an Regeln und Vorschriften geregelt [Zugang nur nach Anmeldung]– und weitere werden folgen, wenn es nach den „Experten“ und „Planern“ geht.

Politisch korrekte Fehlinterpretation

„Als Energieforscher mit Sitz in Texas haben wir die letzten zwei Jahre größtenteils damit verbracht, zu analysieren, warum der Staat so unvorbereitet auf dieses Ereignis war und wie er es besser machen kann“, beginnt die Studie. Michael Webber et al. fahren fort :

Eine häufige, reflexartige Reaktion auf Katastrophen, die großflächige Stromausfälle verursachen, ist die Forderung nach dem Bau von mehr „sicheren“ Kraftwerken – solchen, die Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas nutzen und so ausgelegt sind, dass sie rund um die Uhr Strom liefern können. Doch Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär ausfallen.

Daher:

Wir halten es für wichtig, über den bloßen Bau weiterer Kraftwerke hinauszudenken. Unsere Ergebnisse zeigen andere Lösungen auf, die sauberer, kostengünstiger und schneller umzusetzen sind.

Die Strategie „sauberer, billiger und schneller“ ist extrem restriktiv und beinhaltet interne Nachfragesteuerungsprogramme (deren genaue Ausgestaltung noch aussteht). In dieser Welt der Technik, in der Menschen – wie Adam Smith schon vor Jahrhunderten warnte – nur „verschiedene Figuren auf einem Schachbrett“ sind, läuft etwas schief.

Die Autoren behaupten, die zu nutzenden politischen Energien – die verwässert, intermittierend und somit nicht wettbewerbsfähig sind – seien irgendwie günstiger: „Das rasante Wachstum der Wind- und Solarenergieerzeugung in Texas hat den Verbrauchern des Bundesstaates Milliarden von Dollar gespart und gleichzeitig ländlichen Grundbesitzern und Kommunen hohe Gewinne beschert.“ Doch die US-Steuerzahler tragen einen großen Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie, und alle Einwohner des Bundesstaates zahlen eine monatliche Gebühr, um die Kosten des 7 Milliarden Dollar teuren CREZ-Übertragungsnetzes für erneuerbare Energien zu decken. Hinzu kommen noch lokale und staatliche Steuervergünstigungen .

Es ist eine Rückkehr zum sanften Energiepfad von Amory Lovins aus den 1970er Jahren zurück. Zuverlässige, vom Verbraucher gewählte und steuerneutrale Elektrizität wird durch wetterabhängige Energiequellen ersetzt. Die Nutzung wird eingeschränkt, um Lücken und Unzuverlässigkeiten auf der Angebotsseite zu kaschieren.

Erneuerbare Energien waren der Übeltäter

Die politisch korrekte Interpretation weicht den unbequemen Fragen aus und vermeidet die notwendige Analyse, um die tieferliegenden Ursachen des schwersten Stromausfalls der Geschichte zu ergründen. Der zentrale Fehler liegt darin, sich auf die Daten zu konzentrieren, ohne das „Warum“ zu verstehen. Was im Februar 2021 geschah, war ein lange vorhergesagter „perfekter Wintersturm“. Es gab Präzedenzfälle in den Wintern 1989 und 2011, und er hätte vorhergesehen und bewältigt werden müssen.

Die Aussage „Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär scheitern“ ignoriert Anreize und Opportunitätskosten, Wirtschaftswissenschaften 101.

Hier ist der Grund und die Antwort, mit ganz anderen politischen Implikationen: Die unzuverlässigen Energiequellen verursachten die gewollte Minderleistung der zuverlässigen. Wie ich vor fast zwei Jahren in „ Erneuerbare Energien: Marktversagen bei Erdgas in Texas “ erläuterte:

Erneuerbare Energien, die teilweise mehr als ein Viertel der texanischen Stromerzeugung lieferten, waren zum Höhepunkt der Krise nahezu verschwunden . Doch es gibt einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Steuervergünstigungen und Vorrang Einspeisung der Windenergie beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Gas- und Kohlekraftwerke erheblich.

Ich zitierte einen Artikel der Houston Chronicle mit dem Titel „ Hohes Risiko, geringe Rendite treiben den Wandel weg von der Stromerzeugung “ (14. März 2021). Darin wurde die Frage gestellt: „Wie konnte es so weit kommen, dass mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Texas ausfiel?“ Was die Branchenkenner wussten (aber externe „Experten“ scheinbar nicht wissen wollen), wurde in diesem einen einfachen Artikel enthüllt:

Das Versagen so vieler Kraftwerke während des brutalen Winterwetters, das letzten Monat durch Texas fegte, war vielleicht das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und ist das Resultat einer unabhängigen Energiewirtschaft, die darum kämpft, Gewinne zu erzielen, die Wall Street zufriedenzustellen und das Vertrauen von Kreditgebern und Investoren zu erhalten.

Und warum wurden die zuverlässigen Anlagen unzuverlässig?

Kreditgeber und Investoren haben sich geeinigt. Laut dem Electric Reliability Council of Texas (ERC), dem Netzbetreiber des Bundesstaates Texas, wurde in Texas seit 2017 kein größeres neues Kraftwerk mehr gebaut – Wind- und Solaranlagen ausgenommen. Damals stellte das in Chicago ansässige Unternehmen Exelon zwei Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 1.100 Megawatt fertig. Ein Grund dafür: Die Finanzierung von Projekten, die Hunderte von Millionen Dollar kosten können, ist zunehmend schwieriger geworden.

Fortsetzung:

„Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie viel Gewinn Gaskraftwerke jährlich erwirtschaften können“, sagte Travis Miller, Aktienstratege für Energie und Versorgung bei Morningstar Securities Research. „Investoren finanzieren Projekte in der Regel nicht, wenn sie nicht davon überzeugt sind, dass diese stabile Cashflows generieren können.“

Das Gesamtergebnis:

Die Unternehmen haben unterdessen ihre Investitionen in die Stromerzeugung nicht nur verlangsamt oder eingestellt. Sie haben Kraftwerke verkauft und stillgelegt, um sich auf margenstärkere Geschäftsbereiche wie den Stromvertrieb zu konzentrieren.

Phantomkapazitäten – also frühzeitig stillgelegte Gas- und Kohlekraftwerke sowie geplante Neubauten – wurden zu einem entscheidenden Zeitpunkt übersehen. Mangelhaft gewartete Anlagen waren eine weitere Folge der gesunkenen Gewinnmargen wegen staatlich geförderter, angeblich kostengünstiger Wind- und Solarenergie. Es gab noch weitere Gründe ( hier und hier ), die eher auf staatliches Handeln als auf freie Märkte hindeuten.

Fazit

Unzuverlässige Kapazitäten, die niemals hätten gebaut werden dürfen, verdrängten die zuverlässigen – ganz im Sinne der „ magischen Denkweise “ der politischen Entscheidungsträger. Sturm Uri war nicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sondern der Moment, der offenbarte, wie schwerwiegend die Lage bereits war.

Der eingeschlagene Weg ist das Gegenteil dessen, was die Autoren der UT Austin empfehlen. Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher sollten nicht länger staatlich gefördert werden. Das derzeit von ERCOT betriebene Stromnetz sollte privatisiert und die obligatorischen Übertragungsvorschriften aufgehoben werden. Drittens sollten der Franchiseschutz und andere Regulierungen für „öffentliche Versorgungsunternehmen“ für das privatisierte Netz aufgehoben werden; ein entsprechendes Programm wird an anderer Stelle beschrieben .

Die zentrale Planwirtschaft für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu einem Fiasko. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.

————-

Anhang: Weitere MR-Artikel zum Stromausfall in Texas

https://wattsupwiththat.com/2026/01/26/storm-ferm-remember-uri-centrally-planned-electricity-transition-in-texas/

Ergänzung

Smart Meter

Das sind digitale Stromzähler, die sukzessive die alten Analog Zähler ablösen. Diese können – sofern ein „Gateway“ vorhanden ist, mit dem Internet verbunden werden. Damit kann der Netzbetreiber die Zähler fern-ablesen. Sind weitere Zusatzgeräte eingebaut (bei größeren Anlagen), kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr ferngesteuert schalten, z.b. einspeisende Solaranlagen bei Bedarf abschalten. Aber bei Strommangel können auch Verbraucher gezielt abgeschaltet werden, Beispiel Wärmeöfen oder Kühlhäuser – natürlich nur für eine vorher festgelegte Dauer.  Das Ganze ist vielleicht interessant für Kunden mit eigener Solaranlage und Batteriespeicher.

https://www.enpal.de/strom/smart-meter

Smart Meter in Deutschland

Der Bundestag plant einen Monopol-Eingriff bei Smart Metern, was laut einem Gutachten gegen EU- und Verfassungsrecht verstößt. Energiekonzerne blicken besorgt auf die Auswirkungen.

Bis 2032 soll in allen Haushalten ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) installiert sein. Zuständig für diesen sogenannten Smart-Meter-Rollout sind die ortsabhängigen Verteilernetzbetreiber. Haushalte können hierfür jedoch auch andere Messstellenbetreiber beauftragen. Noch. Denn der Zehn-Punkte-Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht vor, dass künftig nur noch die Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout zuständig sind.

Dieser Passus würde allerdings gegen das EU- und Verfassungsrecht verstoßen, wie ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Raue zeigt, über das „Table.Briefings“ berichtet. Das Gutachten wurde von mehreren Energieunternehmen wie Enpal, Lichtblick, Octopus Energy und Techem beauftragt. Diese Konzerne sind selbst als sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber am Markt tätig.

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101102084/smart-meter-monopol-rechtswidrig-gutachter-warnt.html

Der Beitrag Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Schließung eines Kohlekraftwerks verschoben, um die Preise in Australien zu senken und das Stromnetz zu stabilisieren

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

WUWT, Eric Worrall, 20.01.2026

Ich weiß, Sie werden alle genauso überrascht sein wie ich, dass trotz Ausgaben in Milliardenhöhe für erneuerbare Energien kein praktikabler Ersatz für ein einziges Kohlekraftwerk gefunden wurde.

Das Kohlekraftwerk Eraring soll bis 2029 in Betrieb bleiben.

Kurz gesagt:

  • Das größte Kohlekraftwerk des Landes bleibt weitere zwei Jahre in Betrieb
  • Das Werk in Eraring, New South Wales, sollte im nächsten Jahr stillgelegt werden.

Was kommt als Nächstes?

Es wird nun im April 2029 geschlossen, um die Energieversorgung während des Übergangs zu erneuerbaren Energien zu unterstützen

Die geplante Stilllegung des größten Kohlekraftwerks Australiens wird um zwei Jahre auf das Jahr 2029 verschoben.

Das Kraftwerk Eraring von Origin Energy am Ufer des Lake Macquarie südlich von Newcastle sollte im August 2027 stillgelegt werden.

… Frank Calabria, Vorstandsvorsitzender von Origin Energy

„Bei der Bereitstellung neuer Energieinfrastruktur, einschließlich großer Übertragungsanlagen und Projekten wie unserer Großbatterie in Eraring, werden gute Fortschritte erzielt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das Kraftwerk Eraring länger laufen muss, um eine sichere und stabile Stromversorgung zu gewährleisten.“

Gordon Ramsay, Analyst bei RBC Capital Markets, sagte, es sei für den Markt „keine Überraschung“, dass Origin beschlossen habe, die Laufzeit des Werks zu verlängern.

Herr Ramsay sagte, die Entscheidung sei eine „Folge des langsameren Ausbaus der erneuerbaren Energien in Australien (mit Ausnahme von Solaranlagen auf Hausdächern)“, der länger dauere als von der Bundesregierung prognostiziert.

„Wir gehen außerdem davon aus, dass die Regierung zunehmend besorgt über die Zuverlässigkeit der alternden australischen Kohlekraftwerke und deren mögliche zukünftige Auswirkungen auf die Stromversorgung und die Preise ist, insbesondere nach der Stilllegung von Eraring “,

Herr Ramsay glaubte, dass eine Schließung von Eraring im nächsten Jahr auch „die möglicherweise höheren zukünftigen Großhandelspreise für Strom in NSW senken könnte“.

Mehr dazu: https://www.abc.net.au/news/2026-01-20/eraring-coal-fired-power-station-to-stay-open-until-2029/106247568

Ich bin verwirrt. Wenn erneuerbare Energien günstiger sind als Kohle, wie kann der Weiterbetrieb eines Kohlekraftwerks dann die Großhandelspreise senken? Und wenn Kohle, wie unser australischer Bundesenergieminister versichert hat, eine viel größere Bedrohung für die Netzstabilität darstellt als erneuerbare Energien, warum braucht unser zuverlässiges, auf erneuerbaren Energien basierendes Netz dann die Unterstützung eines unzuverlässigen, alten Kohlekraftwerks?

Die nächsten australischen Bundestagswahlen sind für Mitte bis Ende 2028 geplant, daher könnte der Plan darin bestehen, das Kohlekraftwerk frühzeitig im nächsten Wahlzyklus stillzulegen, nur für den Fall, dass es einige kleinere Anlaufschwierigkeiten mit Australiens Netto-Null-Stromnetz gibt.

https://wattsupwiththat.com/2026/01/20/aussie-coal-closure-delayed-to-lower-prices-and-stabilise-the-grid/

Ergänzung aus Deutschland

Der Beitrag Schließung eines Kohlekraftwerks verschoben, um die Preise in Australien zu senken und das Stromnetz zu stabilisieren erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen.

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Jo Nova, 19.01.2026

Deutschland schaltete seine letzten drei Reaktoren im April 2023 ab, doch drei Jahre später erkannte man, dass dies ein schwerer Fehler war und will sie oder kleine modulare Reaktoren „wahrscheinlich an denselben Standorten“ wieder aufbauen.

Nach 66 Jahren unfallfreiem Betrieb der Kernenergie liegt die Ironie darin, dass Deutschland seine Atomindustrie vor allem wegen Unfällen in anderen Ländern stillgelegt hat. Doch nun räumen sie ein, dass sie mehr Strom benötigen.

Dies wäre einer der größten Rückzieher im Rahmen der vorgetäuschten Energiewende.  Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, und Bundeskanzler Merz hat dies vor wenigen Tagen auf einer Wirtschaftskonferenz offen ausgesprochen, doch die Massenmedien schweigen dazu.

Bei den Mediengruppen, die darüber berichtet haben, handelt es sich um Nischenmedien mit Namen wie Deseret News, TVPWorld und American Thinker .

Übersetzungen aus dem Video:

Bundeskanzler Merz: „Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein schwerwiegender strategischer Fehler. Wir befinden uns nun mitten in der teuersten Energiewende weltweit. Mir ist kein anderes Land bekannt, das es seiner eigenen Industrie so schwer macht.“

„Um wieder akzeptable Marktpreise für die Energieerzeugung zu erreichen, müssten wir die Energiepreise dauerhaft aus dem Bundeshaushalt subventionieren“, sagte Merz und fügte hinzu: „Das können wir auf Dauer nicht tun.“

„Wenn man das schon macht, dann hätte man wenigstens das letzte verbliebene Kernkraftwerk in Deutschland vor drei Jahren ans Netz anschließen sollen, damit man wenigstens noch über die Stromerzeugungskapazität verfügt, die wir bis dahin hatten“, sagte er.


Abdulvehab Ejup berichtet für TRT World – dem türkischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Deutschland besaß einst 19 Kernkraftwerke, die mehr als ein Viertel seines Strombedarfs deckten, doch nun verlieren sie an industrieller Energie, Solarenergie, Windkraft, Elektrofahrzeuge und nun auch noch künstliche Intelligenz, bevor diese überhaupt richtig begonnen hat:

Deutschland hingegen beobachtet, wie die digitale Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Länder mit günstigeren Ressourcen abwandern.

Zuverlässigere Stromversorgung. Und Berlins Lösung scheint zu sein: Wenn man sie nicht besiegen kann, sollte man sich ihnen anschließen. Merz hat die deutsche Opposition fallen gelassen.

Die Einführung der Kernenergie im EU-Recht öffnet deutschen Unternehmen die Tür für Investitionen in französische Projekte für kleine modulare Reaktoren.

Vor zwei Jahren zeigte eine Studie, dass  Deutschland durch den Erhalt der Kernenergie 600 Milliarden Dollar hätte einsparen und die Emissionen um 73 % senken können . Wenn den Grünen die Emissionen wirklich am Herzen lägen, hätten sie Deutschland inständig gebeten, die Kernenergie beizubehalten. Aber es ging ja nie um die wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder?

Trump hatte 2018 Recht, als er Deutschland sagte, es sei auf dem falschen Weg, und sie lachten ihn aus.

LITERATURVERZEICHNIS

Weitere Medien: The Brussels Signal ,  Deseret News, TVPWorld , The Brussels Signal , aa.com und American Thinker.

Verwandte Blogbeiträge:

Nach drei Jahren ohne Atomkraft ändert Deutschland seine Meinung. Warum?

Mit Dank an Bally in Q

https://joannenova.com.au/2026/01/german-chancellor-admits-shutting-nuclear-plants-was-a-serious-strategic-mistake-will-rebuild-nuclear/

 

Der Beitrag Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Bekämpfung der globalen Stromarmut

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Cfact, Ronald Stein, Jimmie Dollard, 7. Januar 2026

Es ist enttäuschend, dass die Regierungen der wohlhabenderen Länder sich für die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie entschieden haben, um mit Steuergeldern finanzierten Strom zu erzeugen und damit politische Vorgaben und Subventionen zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist unethisch gegenüber der gesamten acht Milliarden Menschen umfassenden Weltbevölkerung und eine Beleidigung für die Steuerzahler dieser reichen Länder.

Anstatt auf die zuverlässigsten und kontinuierlichen Stromquellen wie Kernkraft, Wasserkraft, Kohle oder Erdgas zu setzen, investieren reichere Länder mit Steuergeldern in die unzuverlässigste und unbeständigste Stromerzeugungsmethode: wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen. Offensichtlich wählen reichere Länder die teuersten Wege der Stromerzeugung, während Menschen in Armut nicht einmal das Nötigste haben, um sich selbst zu subventionieren.

Im Bestreben nach Klimaneutralität haben sich westliche Regierungen verpflichtet, zuverlässige fossile Kraftwerke abzuschalten, die als Reserve für Wind- und Solarenergie unerlässlich sind. Sollten diese Abschaltungen wie geplant erfolgen, drohen Stromausfälle, Netzzusammenbrüche und schwere Schäden.

Die westliche Welt hat Billionen von Dollar in unzuverlässige Wind- und Solarenergie investiert, um verlässliche Stromquellen zu ersetzen. Wind- und Solarenergie decken jedoch immer noch weniger als 10 % des weltweiten Strombedarfs. Nun sollen weitere Billionen investiert werden, um fossile Brennstoffe zu eliminieren. Dies ist unmöglich, da Wind- und Solarenergie unzuverlässig sind und zwar ab und zu Strom erzeugen können, aber nicht die 6.000 Produkte und Kraftstoffe ersetzen können, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Diese verschwendeten Billionen von Dollar könnten genutzt werden, um Millionen von Menschenleben zu retten und Milliarden von armen Menschen aus der Energiearmut zu befreien.

Die Welt lässt sich in reiche und arme Länder unterteilen; in solche mit zuverlässiger Stromversorgung und solche ohne. Moderne Gesellschaften sind auf Strom angewiesen. Um das zu verstehen, stellen Sie sich Ihr Leben nach einem plötzlichen Stromausfall vor.

  • Die Häuser hätten weder Licht, Fernseher, Handys, Kochmöglichkeiten, Kühlschränke, Computer noch Heizung oder Klimaanlage.
  • Die Häuser würden im Winter zufrieren und im Sommer unerträglich heiß werden.
  • Das dringlichste Problem für die Bevölkerung wäre der Wasserverlust, da die Wasseraufbereitungsanlagen mit Strom betrieben werden.
  • Menschen können nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben, und sie können weder duschen, noch ihre Hände waschen oder die Toilette spülen.

In einer Stadt ohne Strom:

  • Da keine Geschäfte geöffnet sind, gibt es auch kein Essen.
  • Die Zapfsäulen funktionieren nicht, die Kreditkarten funktionieren nicht.
  • Die Ampeln funktionieren nicht; gar nichts funktioniert.
  • Stellen Sie sich Hochhauswohnungen ohne Licht, Wasser, Klimaanlage oder Aufzüge vor, und mit Toiletten, die nicht spülen.

Es wäre katastrophal, wenn eine moderne Gesellschaft den Strom verlöre, aber die Zahl der Menschen OHNE Stromanschluss lag im Jahr 2024 bei etwa 730 Millionen.

  • Die Menschen in Armut brauchen und wollen dringend Elektrizität, um sich aus der Armut zu befreien.
  • Die Armen wollen das, was wir haben: zuverlässigen Strom, um all die wunderbaren Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen zu können, die die Menschen in reichen Ländern genießen.

Armut bedeutet:

  • Mangelernährung, schlechter Gesundheitszustand, geringere Lebenserwartung, minimale Bildung und andere Gefahren.
  • Die Kindersterblichkeit in Afrika ist 14-mal höher als in Europa.
  • Eine weitere Folge der Armut: Über drei Millionen Menschen sterben jährlich an Lungenkrankheiten, die dadurch verursacht werden, dass 2,1 Milliarden Frauen über offenem Feuer mit Holz, Holzkohle, Ernterückständen, Abfällen oder Dung kochen.

Drei Millionen Tote durch Lungenkrankheiten in Armutsgebieten – das ist doch nur eine Zahl, oder? Stalin sagte einst: „Ein einzelnes Leben ist eine Tragödie, eine Million Leben sind nur eine Statistik.“ Doch betrachten wir die drei Millionen einmal im Kontext. Wenn es in reichen Ländern zu einem tragischen Flugzeugabsturz mit mehreren Toten kommt, beherrscht das tagelang die Schlagzeilen und löst gründliche Untersuchungen aus.

Weltweit sterben jährlich mehr Menschen in Armut durch das Kochen über offenem Feuer, als bei einem Flugzeugabsturz mit 320 Passagieren – stündlich und an jedem Tag des Jahres – ums Leben kämen. Natürlich sollte die Welt das nicht hinnehmen, dennoch sterben jährlich drei Millionen Menschen durch das Kochen über offenem Feuer.

Weitere Analogien, um die drei Millionen Todesfälle jährlich in Relation zu setzen:

  • Das sind mehr Todesfälle pro Jahr als durch alle Naturkatastrophen des 21. Jahrhunderts zusammen.
  • Drei Millionen sind auch das Zehnfache der Todesopfer, die der gesamte russisch-ukrainische Krieg verursacht hat (die höchste Schätzung liegt bei 300.000).
  • Tragischerweise sterben fast ebenso viele, drei Millionen Menschen, in Armut an übertragbaren Krankheiten, die durch unsicheres Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht werden.

Angesichts des Ausmaßes dieser Tragödien muss die Weltgemeinschaft – bestehend aus allen Ländern, Stiftungen, Finanzinstitutionen und Unternehmen – erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Ärmsten der Welt Zugang zu Flüssiggasherden, sauberem Wasser und Strom zu verschaffen. Die Bereitstellung von Flüssiggasherden könnte schneller und mit geringerem Kostenaufwand erfolgen; daher sollte dies parallel zum Ausbau der Stromversorgung geschehen.

Die meisten afrikanischen Länder verfügen über gute fossile Brennstoffreserven, warum haben die Afrikaner dann keinen Strom? Ein Grund dafür ist neben der Armut, dass westliche Regierungen und ein loses Netzwerk von Finanzinstitutionen, darunter die UN und die Weltbank, seit mindestens fünf Jahrzehnten die Finanzierung fossiler Brennstoffsysteme in Entwicklungsländern blockieren.   Auf dem Afrika-Gipfel in Washington Anfang des Jahres sagte Minister Chris Wright:

  • „Westliche Länder wie die Vereinigten Staaten haben Afrika jahrelang schamlos eingeredet, Kohle sei schlecht und man solle sie nicht entwickeln. Das ist schlichtweg Unsinn, absoluter Unsinn… Kohle hat unsere Welt verändert und verbessert, die Lebenserwartung erhöht und neue Chancen geschaffen, und Kohle wird weltweit noch Jahrzehnte lang die wichtigste Energiequelle sein. Das ist keine Politik, das ist kein Wunsch, das ist einfach die Realität.“

Weltweit verbrauchen drei Milliarden Menschen jährlich weniger Strom, als für den Betrieb eines Standardkühlschranks nötig ist; viele stehen nur einem Zehntel davon zur Verfügung.  Die begrenzte Verfügbarkeit von Strom war ein großer Fortschritt, da sie Kommunikation und grundlegende Beleuchtung ermöglicht hat, reicht aber bei Weitem nicht aus, um die Industrie zu unterstützen.   Armutsbekämpfung erfordert Arbeitsplätze, Arbeitsplätze erfordern Industrie, und diese wiederum erfordert billigen und zuverlässigen Strom.

Überraschenderweise besitzen diese armen Menschen Handys und sind sich daher der Vorteile von Elektrizität in der entwickelten Welt bewusst. Sie sind fest entschlossen, ebenfalls Zugang zu erhalten. Diese große Nachfrage hat einen riesigen Strommarkt in den Entwicklungsländern geschaffen. Elektrizität wird dringend benötigt, daher müssen zunächst fossile Brennstoffe wie Kohle und Erdgas genutzt werden, doch die Kernenergie sollte so schnell wie möglich einbezogen werden.

Laut Weltbank leben derzeit 720 Millionen Menschen in extremer Armut, definiert als weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Um die Armut zu bekämpfen, brauchen wir Arbeitsplätze, und gute Industriearbeitsplätze erfordern günstigen und zuverlässigen Strom.

Reiche Länder sollten aufhören, auf die unzuverlässigste und weder kontinuierliche noch verlässliche Stromerzeugung durch wetterabhängige Windkraftanlagen und Solaranlagen zu setzen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Milliarden von Menschen auf diesem Planeten zu verbessern, die in Armut leben. Diese positive Entwicklung für die gesamte Menschheit wird die Nachfrage nach und damit den Energiebedarf für alle konventionellen Produkte und Dienstleistungen – von Heizung und Kühlung bis hin zu Transport, Gesundheitswesen und vielem mehr – erheblich steigern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei America Out Loud.

https://www.cfact.org/2026/01/07/attacking-global-electricity-poverty/

 

Der Beitrag Bekämpfung der globalen Stromarmut erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Deutschland will 10 GW an Grundlast-Gaskraftwerken bauen (getarnt als „zukünftige“ Wasserstoffkraftwerke).

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Jo Nova

Nennen Sie diese Anlagen nicht fossile Brennstoffkraftwerke – es handelt sich um kleine Wasserstoffkraftwerke!

Angesichts des drohenden industriellen Niedergangs hat die Regierung in Deutschland endlich erkannt, dass es auf zuverlässige und bedarfsgerechte Stromversorgung angewiesen ist. Doch die Ankündigung, plötzlich 10 Gigawatt an Gaskraftwerken mit fossilen Brennstoffen zu bauen, kommt nicht in Frage. Das käme einem Eingeständnis gleich, dass die vielgerühmte Energiewende ein verhängnisvoller Fehler war, der Milliarden von Euro für ein leichtsinniges, eitles Unterfangen verschwendet hat, die Welt zu verändern. Stattdessen müssen diese neuen „Kraftwerke“ mit Fokus auf „Gasanlagen“ bis 2045 auf Wasserstoffbetrieb umrüstbar sein. Natürlich ist es fraglich, ob sie jemals mit Wasserstoff betrieben werden können, da dieser die Leitungen spröde macht, Leckagen begünstigt und viermal so teuer ist wie Erdgas. Aber es eignet sich gut als Deckmantel.

Genau das würde ich tun, wenn ich einen gewaltigen Rückzieher vertuschen und so tun wollte, als wäre das nur eine leichte Abwandlung des Themas erneuerbare Energien. (Besonders, wenn ich keinerlei Skrupel hätte).

Beachten Sie, dass in dem Reuters Blob-Media-Artikel (unten) die Wörter „fossile Brennstoffe“ oder „steuerbar“ nicht erwähnt werden; es ist lediglich von der Notwendigkeit die Rede, Strom über einen „längeren Zeitraum“ zu erzeugen.

Die Geschichte mit der Gas-zu-Wasserstoff-Anlage ist nur ein PR-Vorwand und ein Fluchtweg vor der eigentlichen Mission der erneuerbaren Energien.

Das ist nur ein weiteres Zeichen dafür, wie schnell der Plan für erneuerbare Energien scheitert…

Deutschland und die EU erzielen eine grundsätzliche Einigung über die Kraftwerksstrategie

Von Holger Hansen und Christoph Steitz

    1. Januar 2026

BERLIN/FRANKFURT, 15. Januar (Reuters) – Deutschland gab am Donnerstag bekannt, eine Einigung mit der Europäischen Kommission über einen Plan zum Bau neuer Kraftwerke erzielt zu haben. Im Jahr 2026 sollen Kraftwerke mit einer Kapazität von 12 Gigawatt (GW) ausgeschrieben werden, wobei der Schwerpunkt auf Gaskraftwerken liegen soll.

Dies ist ein wichtiger Schritt auf Deutschlands Weg zur Sicherstellung der Stromversorgung angesichts des laufenden Kohleausstiegs. „Mit den kurzfristigen Ausschreibungen legen wir den Grundstein für eine sichere Stromversorgung in Deutschland und damit für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie“, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Der Großteil der neuen Kapazität, 10 GW, müsse in der Lage sein, Strom über einen längeren Zeitraum zu erzeugen, um eine stetige Versorgung zu gewährleisten, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Dies schließe unter anderem Gaskraftwerke ein.

…Die mit dem Plan verbundenen staatlichen Beihilfeverfahren seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Berlin und fügte hinzu, dass die Strategie noch von der Europäischen Kommission endgültig genehmigt werden müsse.

Wow – 10 GW neue Leistung bis 2031!?

Die neuen Kraftwerke, die voraussichtlich 2031 in Betrieb gehen werden, sollen spätestens 2045 mit Wasserstoff betrieben werden können, was dem Ziel Deutschlands entspricht, in diesem Jahr klimaneutral zu werden, teilte das Ministerium mit.

Offensichtlich gibt es keine Entschuldigungen, keine Ehrlichkeit, und sie werden niemals zugeben, dass sie im Unrecht waren.

https://joannenova.com.au/2026/01/germany-to-build-10gw-of-baseload-gas-plants-disguised-as-future-hydrogen-plants/

****

Nur zur Klarstellung: Gaskraftwerke, und dann am Anfang auch noch LNG aus USA oder anderswo, sind wesentlich teuerer im Betrieb als die zuverlässigen Kohlkraftwerke weiter zu betreiben. – der Übersetzer

 

Der Beitrag Deutschland will 10 GW an Grundlast-Gaskraftwerken bauen (getarnt als „zukünftige“ Wasserstoffkraftwerke). erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌