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Energiewende Wird Deutschlands Energiepolitik jetzt vernünftig?

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In einer winterlich verschneiten Landschaft drehen sich Windräder – Symbolbild für die Energiewende

Die deutsche Energiewende – ein teurer Traum fällt in sich zusammen. Mit der Einführung des „Netzpakets“ will die Bundesregierung nun den Karren in Richtung marktwirtschaftlicher Effizienz lenken. Oder wird es bereits zu spät sein?

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Inferno bei Kaiserslautern: Windrad fackelt ab – Feuerwehr muss hilflos zusehen

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Hohe, pechschwarze Rauchsäulen, brennende Trümmerteile, die wie Feuerbälle in die Tiefe stürzen – und am Ende bleibt von dem Windkraftwerk nur noch ein gigantischer Haufen Schrott. Der grüne Traum von der sauberen Energie hat sich in Rheinland-Pfalz mal wieder buchstäblich in Rauch aufgelöst.

Mittwochabend in Kollweiler (Landkreis Kaiserslautern): Ein riesiges Windkraftwerk gerät plötzlich in Brand. Die Flammen fressen sich rasend schnell vom Maschinenraum durch die gesamte Anlage. Die offizielle Ursache laut Polizei? Vermutlich ein “technischer Defekt”. Ein Defekt, der richtig teuer wird: Der Schaden an dem zerstörten Wind-Giganten wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt!

Weil die Drehleitern der Feuerwehr in der Regel bei maximal 40 Metern enden, brennen die gigantischen Stahl- und Plastik-Monster weit außerhalb jeder Reichweite. Den Einsatzkräften blieb in Kollweiler schlichtweg nichts anderes übrig, als vor dem brennenden Windrad zu kapitulieren. Sie mussten das Gebiet in einem riesigen 500-Meter-Radius weiträumig absperren und das Windkraftwerk einfach kontrolliert abfackeln lassen. Noch am Donnerstagmorgen mussten Feuerwehrleute die gefährliche Brandstelle bewachen.

Zum Glück wurde bei dem Inferno niemand von den herabstürzenden, brennenden Bauteilen erschlagen. Doch der Vorfall in Rheinland-Pfalz ist längst kein Einzelfall. Erst Anfang Februar brannte auf der Urlaubsinsel Fehmarn ein weiteres Windrad lichterloh. Auch dort das gleiche, erschreckende Bild: Feuer im Maschinenraum in 99 Metern Höhe, weithin sichtbare Rauchsäulen, brennende Trümmerteile, die auf den Boden krachten – und eine Feuerwehr, die nur zuschauen konnte. Der Sachschaden damals: eine halbe Million Euro.

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Emissionen, Freiheit, Wettbewerbsfähigkeit: Das Dilemma der Klimapolitik

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Vorschau ansehen Ein Gerichtsurteil zwingt die Bundesregierung zum Nachsteuern beim Klimaschutz. Doch zwischen juristischer Pflicht, wirtschaftlichen Risiken und sozialer Akzeptanz droht aus der Klimapolitik eine gefährliche Vollbremsung zu werden.
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Neue Regeln für Windräder in Brandenburg geplant

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Vorschau ansehen Windkraft ja, aber mit neuen Regeln: SPD und CDU wollen den Ausbau in Brandenburg stärker steuern. Ein Moratorium bis 2027 soll Ordnung schaffen. Doch Kritik und offene Fragen bleiben.
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Das grüne Erbe crasht: Windkraft-Riesen vor dem Abgrund

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Es sollte das neue deutsche Wirtschaftswunder werden. Das Vermächtnis der Ära Habeck: “Strom gibt es im Überfluss”, hieß es damals. Die Erneuerbaren seien unschlagbar günstig und eine Gelddruckmaschine. Doch die Realität der Energiewende holt die Kraftwerksbetreiber jetzt brutal ein.

Während man in Berlin weiterhin an der sogenannten Energiewende und dem Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken festhält, kämpft die Branche selbst ums nackte Überleben. Mit dem Bau von Solarparks lässt sich kein Geld mehr verdienen. Und auch bei der Windkraft weht den Betreibern langsam, aber sicher der Wind der Insolvenz ins Gesicht.

Die Goldgräberstimmung ist vorbei. Jetzt regieren rote Zahlen, Entlassungen und Panik. Das beste Beispiel für den Absturz ist Abo Energy. Einer der ältesten Projektplaner Deutschlands, früher ein Vorzeigeunternehmen der “grünen” Transformation, kämpft aktuell ums Überleben. Es geht um die Existenz. Doch es trifft nicht nur die Wackelkandidaten.

Auch PNE aus Cuxhaven, eigentlich eine Bank in der Branche, muss klein beigeben. Erst vor einem Jahr übernahm Heiko Wuttke (57) das Ruder, jetzt muss er die Aktionäre schocken: Gewinnwarnung! Statt der geplanten bis zu 110 Millionen Euro werden es wohl nur noch mickrige 45 bis 60 Millionen. Der Gewinn hat sich fast halbiert. Wuttke warnt im Handelsblatt bereits vor einer “Konsolidierung”. Auf gut Deutsch heißt das: Das große Firmensterben beginnt.

“Wir stellen uns auf schwierigere Zeiten ein”, sagt der PNE-Chef. Das klingt noch diplomatisch. In Wahrheit brennt in der Branche die Hütte. Projekte werden abgesagt, weil sie sich schlicht nicht mehr rechnen. Die angeblich “billige” Energie wird zum Minusgeschäft für die Kraftwerksbetreiber.

Denn ohne Unsummen an Subventionen und garantierte Abnahmepreise lohnt sich das alles nicht wirklich. Denn zu Zeiten mit Stromknappheit und hohen Preisen wird kaum etwas produziert, während in den Zeiten von Sonnenschein und Wind das Überangebot die Preise sogar oftmals in den negativen Bereich drückt. Denn im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken sind Wind und Sonne nicht beliebig steuerbar.

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China zündet den Kohle-Turbo – und lacht über deutsche Klimaträume

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Während Deutschland seine Kraftwerke sprengt, die Wirtschaft mit Rekord-Strompreisen in die Knie zwingt und den Bürgern Wärmepumpen aufzwingt, macht der Rest der Welt genau das Gegenteil. Allen voran China. Das Reich der Mitte setzt voll auf die verpönte Kohle.

Die Zahlen, die Euronews unter Berufung auf das “Centre for Research on Energy and the Clean Air” und den “Global Energy Monitor” veröffentlicht hat, sind eine schallende Ohrfeige für die Klimafanatiker in Berlin. Weltweit wurden mehr als fünfzig große Kohlekraftwerksblöcke neu ans Netz angeschlossen, viele davon in China. Der globale Kohle-Ausstieg? Der existiert nicht. Ganz im Gegenteil hat sich der Bau neuer Kohlekraftwerke damit weltweit sogar verdoppelt.

China alleine hat im letzten Jahr 78 Gigawatt an neuer Kohle-Kapazität ans Netz gebracht. Um diese Zahl einzuordnen: Das entspricht ziemlich genau dem gesamten Strombedarf Deutschlands. Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass selbst wenn man in der Bundesrepublik im letzten Jahr die komplette Stromversorgung auf Wind, Sonne und Wasserkraft umgestellt hätte, wären die CO2-Emissionen trotzdem gestiegen.

Der Grund für die chinesische Kohle-Renaissance ist dabei schlichtweg Realitätssinn. Nachdem das Land 2021 und 2022 massive Stromausfälle (Blackouts) erlebte, hatten die Planer in Peking genug von Experimenten. Sie erkannten, was in Deutschland noch immer geleugnet wird: Wind und Sonne sind nett fürs grüne Gewissen, aber sie halten keine Industrienation am Laufen. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, gehen die Lichter aus.

China hat daraus gelernt und baut nun das Einzige, was wirklich verlässlich und zu günstigen Preisen Strom liefert: Kohlekraftwerke. Und das ist erst der Anfang. Der Bericht enthüllt weiter, dass im letzten Jahr bereits mit dem Bau von weiteren 83 Gigawatt Kohle-Kapazität begonnen wurde. Denn obwohl man im Reich der Mitte auch weiterhin Wind- und Solarkraftwerke als Teil eines breiteren Energiemixes baut, ist man sich dort bewusst, dass es ohne eine stabile Grundlastversorgung einfach nicht geht.

Während man sich in Europa im Alleingang deindustrialisiert und seine Energiesicherheit opfert, sichert sich China mit massiver Kohle-Power den wirtschaftlichen Vorsprung. Die Welt giert nach Energie – und sie holt sie sich dort, wo sie billig und verlässlich ist. Nur in Deutschland und dem restlichen Europa glaubt man weiterhin, man könne das Weltklima retten, indem man sich selbst abschafft.

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Bundeskanzler Merz, die Energiewende und das Schweigen im Walde

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Von Manfred Haferburg

Friedrich Merz sagte in seiner Aschermittwochsrede: „Diese Energiewende bringt uns um“. Das ist absolut richtig. Erstaunlicherweise fand dieser sensationelle Satz in den Medien kaum Widerhall. Der heilige Gral der Weltverbesserung soll medial auf keinen Fall beschädigt werden.

 „Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen.“ Das sagt der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland laut und deutlich in die Mikrofone bei seiner Rede zum Politischen Aschermittwoch in Trier. Ich weiß leider nicht, was in Regierungskreisen so zum Karneval konsumiert wird, es muss jedenfalls für den Bundeskanzler erhellend gewesen sein. Denn was er am Aschermittwoch über die Energiewende sagte, stimmt weitgehend.

Wer allerdings diesen Teil der Merz-Rede hören wollte, der musste sie im Netz suchen. Denn bei der öffentlich-rechtlichen Fernsehübertragung fehlten die letzten 15 Minuten, da selbige leider „aus technischen“ Gründen nach 40 Minuten nicht mehr funktionierte. Stattdessen ordnete der Politikwissenschaftler Emanuel Richter eine Rede für die Zuschauer ein, die er offensichtlich selbst auch nicht bis zum Ende sehen konnte. Das war schon putzig, denn der energiewendekritische Teil fehlte den Zuschauern, die sie sich erst online hätten anschauen müssen. Aus diesem Grund habe ich diesen Teil der Rede transkribiert. Merz sagte wörtlich:

„Wir werden weiter in der Energiepolitik hart arbeiten müssen. Katherina Reiche hat in diesen Tagen einen Vorschlag gemacht, beim weiteren Ausbau der Wind- und Sonnenenergie darauf zu achten, dass der Strom auch wirklich abgenommen wird. Fundamentale neue Erkenntnis: dass derjenige, der etwas produziert auch Abnehmer braucht. Ja meine Damen und Herren, das müsste doch eigentlich selbstverständlich sein, dass man diese Einspeisevergütung nur dann bezahlt, wenn tatsächlich der Strom, der produziert wird, auch einen Abnehmer findet. Das ist eine kleine Korrektur, in einem Energieversorgungssystem, das zu teuer geworden ist. Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Licht und Sonne und Wind machen. Natürlich geht viel. Aber es geht nicht alles. Wir brauchen grundlastfähige Stromerzeugung, deswegen bauen wir jetzt wieder neue Kraftwerke in Deutschland. Und das, was wir mit Wind und Sonne machen, muss auch akzeptiert werden in der Bevölkerung. Bei mir zu Hause, bei Ihnen in der Eifel, es gibt erheblichen Widerstand gegen den Ausbau der Windenergie, erheblichen Widerstand gegen das, was da tatsächlich stattfindet. Ich bekenne mich dazu, dass das notwendig und richtig ist. Aber es muss so gemacht werden, dass es wirtschaftlich vernünftig ist und dass es von der Bevölkerung akzeptiert wird, als einen Beitrag zur sicheren Energieversorgung unseres Landes. Das ist doch die Voraussetzung, die man gemeinsam erfüllen muss“.

Das große Schweigen im Walde

Eigentlich ist das, was Merz da sagt, eine Sensation. Aber – kaum ein Sterbenswörtchen in Presse und Öffentlich-Rechtlichen. Lediglich das Nachrichtenportal Nius berichtete in seiner Morgensendung am 19. Februar 2026 darüber und kommentierte es. Bei Bild und BZ fand man immerhin noch einen kurzen Hinweis.

Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben für die Energiewende bisher weit über 500 Milliarden Euro ausgeben müssen. Das sind mehr als 12.000 Euro pro Haushalt. Seit 26 Jahren werden die „Erneuerbaren“ in Deutschland massiv gefördert. Und nun, nach 26 Jahren staatlich verordneter Zerstörung eines früher gut funktionierenden Energiesektors, stellt der Kanzler, ein leidenschaftlicher Protagonist der Energiewende, höchstselbst und ungefragt fest, dass diese Energiewende das Land umbringt.

Das geht für die Energiewende-Einpeitscher der Leitmedien natürlich nicht. Das hat ja der Gottseibeiuns auf der anderen Seite des Großen Teiches schon mal gesagt. Das wird möglichst verschwiegen. Erstmals kommen mir Zweifel, ob das in stiller Übereinkunft der linken Medienschaffenden verschwiegen werden soll, oder ob da jemand Vorgaben gemacht hat. Alle großen Medien schwiegen sich gestern über diesen Teil des Merz-Auftritts in Trier komplett aus. Sie berichten zwar kurz über die Rede, aber ohne dieses konkrete Zitat.

Wen kritisiert Merz da eigentlich? Er ist selbst der Bundeskanzler und mit einer Richtlinienkompetenz ausgestattet, die dem Spuk jederzeit ein Ende machen könnte. Seine Partei ist seit 20 Jahren entweder an der Regierung beteiligt oder eifrigste Verfechterin des Energiewendeirrsinns. Wenn es nach der Politik und den Leit-Medien geht, soll das mit der Energiewende auch künftig alles genauso bleiben. Die Bürger sollen, ohne zu murren, weiterzahlen und die Windbarone und Sonnenkönige weiter ungehindert kassieren.

Was ist los in einem Land, das energiepolitischen Selbstmord begeht und in dessen Medien selbst eine verhaltene Kritik des Bundeskanzlers dem Volk verschwiegen wird – selbstverständlich mit eingeschlossenem Glaubensbekenntnis an den Klimawahn? Und was ist los mit einem Bundeskanzler, der einer nach eigener Erkenntnis suizidale Energiepolitik nicht umgehend Einhalt gebietet?

Der Beitrag erschien zuerst bei Achgut hier

Foto: Arnold Böcklin (1827–1901), Das Schweigen im Walde, Photogravüre. 

Der Beitrag Bundeskanzler Merz, die Energiewende und das Schweigen im Walde erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Umfrage: Immer mehr Deutsche durchschauen Klimawahn und Energiewende-Suizid

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Ernüchterung bei den Predigern der grünen Transformation: Die Zustimmung zur “Energiewende” in Deutschland ist rapide gesunken. Das geht aus einer aktuellen Allensbach-Studie hervor. Beklatschten 2012 noch 73 Prozent der Befragten diesen politischen Kurs, so scheinen die Folgen heute bereits allzu deutlich geworden zu sein: Befürwortet wird die grüne Wende nur mehr von 43 Prozent. Eine Mehrheit der befragten Deutschen assoziiert die Energiewende nun zudem in erster Linie mit Risiken, nicht mit Chancen.

Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:

Es ist eine von den Mainstream-Medien weitgehend unterdrückte Allensbach-Umfrage, die aufhorchen lässt: Immer mehr Deutsche durchschauen Klimapanik und Klimaschwindel. Angesichts von mehr als 120.000 Arbeitsplätzen, die allein im vergangenen Jahr in der deutschen Industrie verlorengingen, haben die Bürger andere Sorgen.

Keine „tagesthemen“, kein „heute journal“ ohne Klimawandel-Panik: Jahrelang hat uns der linksgrün-woke politisch-mediale Komplex eingehämmert, die angeblich vom Menschen verursachte Erderwärmung sei die größte Bedrohung für den Planeten. Jedes Jahr ein neuer „Höllensommer“, jedes Jahr ein neuer „wärmster Winter aller Zeiten“!

Das Milliardengeschäft mit der Angst boomte: Natur- und Landschaftszerstörung durch Windrad-Irrsinn und Solarfelder; eine gigantische Arbeitsplatzvernichtung durch das Verbrenner-Aus, CO₂-Steuern und Deindustrialisierung – alles im Namen der geheiligten Klimareligion. Wer an der Alternativlosigkeit dessen zweifelte, was uns die neuen FFF-Götter predigten, galt als Klimaleugner, als Ketzer, als Gefahr für die Menschheit schlechthin.

Das Lügengebäude des Klimaschwindels stürzt immer mehr in sich zusammen: Nur noch ein Drittel der Deutschen macht sich Sorgen um den Klimawandel, wie eine im Trubel der Karnevalstage leider völlig untergegangene Allensbach-Umfrage ergab. Die Repräsentativ-Erhebung im Auftrag der BMW Foundation Herbert Quandt deutet auf einen radikalen Stimmungsumschwung hin: Nur noch 33 Prozent der Deutschen machen sich große Sorgen über die Folgen des Klimawandels – 2019 waren es noch 51 Prozent!

Zwei Drittel der Deutschen wollen keine Landschaftszerstörung mehr

Auch die sogenannte Energiewende verliert massiv an Rückhalt. Nur noch 43 Prozent halten den Ausstieg aus der Kernenergie und den forcierten Ausbau „erneuerbarer“ Energien für richtig – beachtliche 37 Prozent halten diesen Irrweg inzwischen für falsch und sehen in der Energiewende mehr Risiken als Chancen. Zwei Drittel erwarten massive Eingriffe ins Landschaftsbild durch Windräder und Monsterleitungen.

Die ernüchternde Umfrage zeigt: Die schweigende Mehrheit hat genug von Panikmache und Bevormundung, von ideologisch herbeifantasierten 1,5-Grad-Zielen. Immer mehr Deutsche wollen bezahlbare Energie, sichere Arbeitsplätze und eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik – statt des von Ideologie getriebenen Klimawahns. Immer mehr Deutsche erkennen: Es geht gar nicht um das „Klima“ – es geht einzig um linksgrün-woke Kontrolle, um das politische Überlebensmodell der Klima-Bonzen und um das Milliardengeschäft mit der Angst!

Das ernüchternde Fazit der Allensbach-Demoskopen: „In der politischen Agenda der Bevölkerung haben die Themen äußere und innere Sicherheit, die wirtschaftliche Entwicklung sowie auch Fragen der Energieversorgung zurzeit einen wesentlich höheren Stellenwert als das Thema Klimaschutz.“

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Energiewende Kalter Januar, kalte Dusche für Erneuerbare-Fans

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Onshore-Windkraftanlagen in Fulda: Im Januar wurden in ganz Deutschland 13 Terawattstunden Windstrom erzeugt. Es geht um nur eine der erneuerbaren Energiequellen. (Themenbild)

Kaum Wind, kaum Sonne, kaum noch Gas in den Speichern: Der kalte Januar 2026 zeigt, wie brüchig die deutsche Stromversorgung wurde – und wie wenig Erneuerbare wirklich nutzen.

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☐ ☆ ✇ apolut

Deutschland und Windkraft – Eine unabhängige Mediendokumentation | Trailer 3

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Eine deutschlandweite Mediendokumentation der Bürgerinitiativen

Das Team von "In Die Gene“ arbeitet gemeinsam mit Anva Design, Richard, dem weißen Wolf, und Andreas Schuster von der thüringer Waldbürger Initiative an einer bürgernahen Dokumentation über Windkraft in Deutschland.

Viele Menschen in Deutschland fühlen sich von Windkraftprojekten übergangen. Ihre Sorgen um Heimat, Gesundheit und Natur finden kaum Gehör. Die Dokumentarfilmer geben diesen Bürgerstimmen Raum und Sichtbarkeit.

Mit Ihrer Unterstützung entsteht so eine Dokumentation, die zeigt, was wirklich geschieht. Unabhängig, sachlich und unbestechlich.

Das Team braucht die Hilfe der Bevölkerung, um die nötige Qualität und Reichweite zu erreichen und hat dafür ein Crowdfunding gestartet.

Unterstützen Sie jetzt das Projekt: http://betterplace.org/p159771

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Wasserstoffspeicher sind Privatsache, so das Bundeswirtschaftsministerium

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Der gerade vorgelegte Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin sieht einen positiven Trend beim Ausbau von Solar- und Windenergie. Genau genommen handelt es sich bei diesem Monitor lediglich um einen Stromwende-Monitor unter völliger Außerachtlassung der Wasserstoffwende, bei der mindestens genauso viel Energie darzustellen ist wie bei der Stromwende. Um aber die gesetzlichen 2030er-Ziele der Energiewende zu erreichen, müsse der Ausbau noch beschleunigt werden. Von Heinz-J. Bontrup und Markus J. Löffler.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Zur Vermeidung von Stromausfällen verlangt ein weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) jedoch dringend nach großen Stromspeichern für den Fall, dass Wind und Sonne nicht hinreichend vorhanden sind. Über die dabei zukünftig notwendige Speicherleistung beim Strom stellt das DIW nur fest: „Ende 2025 betrug die gesamte in Deutschland installierte Stromspeicherleistung 25,5 Gigawatt. Dies entspricht rund 43 Prozent der durchschnittlichen Stromnachfrage. Rund die Hälfte dieser Speicherleistung machen mittlerweile Heimspeicherbatterien aus, die mit Aufdachsolaranlagen gekoppelt sind. Ihre Gesamtleistung ist in den vergangenen Jahren parallel zum Boom der Photovoltaik stark gewachsen.“ Kein Wort schreibt das DIW im Kontext zur notwendigen Gewinnung und Speicherung von Wasserstoff, ohne die eine hinreichende Stromspeicherung zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende nicht gelingen wird. Die fehlende Nennung irgendeines Hinweises darauf, dass nicht nur für den Stromwendeteil der Energiewende Wasserstoffspeicher benötigt werden, sondern in erheblich größerem Umfang auch Wasserstoffspeicher für importierten Wasserstoff, ist mehr als nachlässig. So sollen im Stromwendeteil lediglich bis zu 150 TWh/Jahr Wasserstoff erzeugt werden; diese Zahl ergibt sich rechnerisch aus dem genehmigten Netzentwicklungsplan 2025. Der Gesamtbedarf Deutschlands liegt im Jahr 2045 gemäß Nationalem Wasserstoffrat hingegen zwischen 620 und knapp 1.300 TWh/Jahr.

Wir haben deshalb der Bundesregierung bzw. dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) am 11. Februar 2026 über das Transparenzportal „FragDenStaat“ die konkrete Frage gestellt, „wie viele Untergrundspeicher Deutschland im Jahr 2045 für Wasserstoff aus heimischer und ausländischer Elektrolyse plant“.

Die folgende Antwort des Bundesministeriums hat uns erschüttert:

Die Planung von Untergrundspeichern für die Aufnahme von Wasserstoff ist eine unternehmerische Entscheidung, abhängig von den Erfordernissen des Marktes. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, von wie vielen Speichern die Unternehmen im Jahr 2045 ausgehen. Aufgrund der großen Unsicherheiten am Wasserstoffmarkt dürften endgültige Entscheidungen dazu erst in Zukunft erfolgen.“

Was lediglich wie eine routinemäßige Verwaltungsantwort klingt, hat bei wissenschaftlicher Betrachtung in Wahrheit enorme Sprengkraft. Denn sie bedeutet nichts anderes, als dass für einen der zentralen Bausteine der Energiewende – die notwendige großskalige Speicherung von Wasserstoff – keine staatliche Ausbauplanung existiert. Speicher sind, so das Ministerium, Privatsache von Unternehmern. Unglaublich! Wann begreift die immer noch neoliberal bis zu marktradikal beseelte herrschende Politik endlich, dass das am Ende nur zu schwerwiegenden gesamtwirtschaftlichen Fehlallokationen führt? Und die Energieversorgung einer Volkswirtschaft mit dem Basisgut Energie kann man schon gar nicht den freien Marktmechanismen und einer unternehmerischen Freiheit mit unterlegter Profitfunktion überlassen, zumal diese sich regelmäßig in einer einzelwirtschaftlichen Rationalitätsfalle befindet und damit gesamtwirtschaftlich zu kontraproduktiven Ergebnissen führt. So gelingt die Energiewende nicht!

Politik war bisher unfähig, einen zum Gelingen der Transformation notwendigen energiewirtschaftlichen und -technischen Masterplan zu entwickeln und der Öffentlichkeit zur gesellschaftlichen (demokratischen) Diskussion vorzulegen. Politik denkt nicht zielführend holistisch, sondern allenfalls partiell. Die daraus folgenden negativen Ergebnisse sind sattsam bekannt. Unerträglich wird es, wenn Politik im Zusammenhang mit der gesamtgesellschaftlichen Energieversorgung noch einseitige Kapitalinteressen bzw. die Interessen der privatwirtschaftlichen Energieunternehmen bedient, die bis heute über eine ungebrochene Marktmacht zur Profitmaximierung über Strompreise verfügen und sich zusätzlich noch ihrer Verantwortung beim Atomausstieg entziehen konnten, wobei Milliarden an Subventionen ohne Gegenleistung erbeutet wurden, die zukünftig andere in der Volkswirtschaft erarbeiten müssen. (Siehe dazu ausführlich den Beitrag „Heinz-J. Bontrups Stellungnahme zur Verteilung der Kosten der kerntechnischen Entsorgung“ auf den NachDenkSeiten vom 2. Januar 2017)

Warum Speicher keine Nebensache sind

Worum geht es im Folgenden? Die deutsche Energiewende, genauer die Stromwende, basiert auf einer klaren Annahme: Strom aus Wind und Sonne wird künftig die tragende Säule des Energiesystems sein. Doch Wind und Sonne liefern ihre Energie nicht immer dann, wenn sie gebraucht wird, sondern dann, wenn sie verfügbar ist. Im Sommer entstehen hohe Überschüsse aus Photovoltaik. Im Winter hingegen steigen Stromlasten und Wärmebedarf stark an. Diese saisonale Diskrepanz ist kein Randproblem, sondern eine der Kernherausforderungen der energiewirtschaftlichen Transformation.

Strategische Modellrechnungen zur Energiewende – etwa die sogenannten Langfristszenarien – kommen zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2045 zur Überbrückung der Wintermonate Wasserstoffspeicher mit einem Energieinhalt von 76 bis 80 Terawattstunden (TWh) erforderlich sein werden. Diese Zahl bezieht sich auf sogenanntes „Arbeitsgas“, also die tatsächlich nutzbare Energiemenge. Diese Größenordnung findet sich auch im „Weißbuch Wasserstoffspeicherung“ des BMWE wieder.

Gedacht ist dieser Speicherblock für die saisonale Glättung: Überschüssiger Sommerstrom wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt, gespeichert und im Winter in wasserstofffähigen Kraftwerken rückverstromt. Aus den Szenarien des Netzentwicklungsplans ergibt sich, dass dafür etwa 135 bis 150 TWh Wasserstoff pro Jahr in Deutschland erzeugt werden könnten – abhängig von der angenommenen Elektrolyseleistung.

Doch selbst dieser Mindestbedarf von 80 TWh Speicher steht heute nicht zur Verfügung!

Status quo: ernüchternde Kapazitäten

Der Nationale Wasserstoffrat hat bereits 2021 darauf hingewiesen, dass sämtliche deutschen Salzkavernenspeicher, in denen derzeit rund 168 TWh Erdgas gelagert werden können, für Wasserstoff nur eine deutlich geringere Kapazität aufweisen würden: etwa 33 TWh Porenspeicher, die weitere rund 94 TWh Erdgas aufnehmen, sind nur eingeschränkt geeignet. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass höchstens ein Viertel davon umgerüstet werden könnte – also vielleicht weitere fünf TWh Wasserstoff speicherbar sind.

In Summe stehen heute also weniger als 40 TWh potenziell nutzbarer Wasserstoff-Untergrundspeicher zur Verfügung – nicht einmal die Hälfte dessen, was für die saisonale Stromsicherung laut offizieller Planung mindestens erforderlich wäre.

Doch damit endet die Rechnung noch nicht.

Der eigentliche Maßstab: der Gesamtbedarf an Wasserstoff

Die öffentliche Diskussion konzentriert sich häufig auf die 80 TWh saisonale Speicher für das Stromsystem mit seinen maximal 150 TWh Wasserstofferzeugung. Doch das ist nur ein kleiner Teil des Bildes: Der Nationale Wasserstoffrat geht für 2045 von einem Gesamtbedarf zwischen 620 und knapp 1.300 TWh Wasserstoff pro Jahr aus. In der Wasserstoff-Importstrategie der Bundesregierung wird immerhin schon ein Importbedarf von 360 bis 500 TWh Wasserstoff sowie von zusätzlich rund 200 TWh Derivaten (z.B. Ammoniak) genannt – oder mehr oder weniger.

Selbst wenn man konservativ rechnet, wird der heimisch erzeugte Wasserstoff nur einen Bruchteil des Bedarfs decken können. Der Rest muss importiert werden. Hier beginnt erst das eigentliche Speicherproblem.

Der Vergleich mit Erdgas

Um eine erste Größenordnung zu erhalten, hilft ein Blick auf das heutige Erdgas-System.

Deutschland setzte im Jahr 2024 rund 900 TWh Erdgas um (Importe plus Eigenförderung). Dafür standen Erdgas-Untergrundspeicher mit einer Arbeitsgas-Kapazität von etwa 225 TWh zur Verfügung. Das entspricht rund 25 Prozent des Jahresumsatzes. Überträgt man diese Relation auf einen künftigen Wasserstoffmarkt von bis zu 1.300 TWh, ergäbe sich überschlägig ein Speicherbedarf von bis zu 320 TWh.

Selbst wenn man Annahmen zugunsten einer geringeren Saisonalität beim Wasserstoffverbrauch trifft – etwa, weil Verkehr und Niedertemperaturwärme weitgehend elektrifiziert werden –, verbleibt immer noch ein optimistisch abschätzbarer Speicherbedarf von bis zu 200 TWh. Zur Erinnerung: Heute verfügbar sind aber nur unter 40 TWh, ein Fünftel.

Der Importfaktor: 80 Prozent per Schiff

Geht man spekulativ davon aus, dass 80 Prozent des importierten Wasserstoffs als flüssiges Ammoniak per Schiff geliefert werden, verschiebt sich die Problematik zusätzlich.

Ein solcher Importweg ist diskontinuierlich: Schiffe kommen in Chargen, Wetterbedingungen beeinflussen Fahrpläne, geopolitische Risiken sind nicht auszuschließen. Soll – analog zur europäischen Gas-Sicherheitsverordnung – eine 30-Tage-Versorgungsreserve für den importabhängigen Restmarkt vorgehalten werden, ergeben sich neue Zahlen:

Bei einem Restmarkt von 450 TWh pro Jahr wären rund 37 TWh Reserve erforderlich. Bei 1.050 TWh sind es rund 86 TWh. Diese Energiemengen müssten als Ammoniak zwischengelagert werden – in Tankanlagen in Häfen. Das entspricht mehreren Millionen Tonnen Lagerbestand und weit über hundert Großtanks. Technisch ist das machbar. Infrastrukturpolitisch ist es eine Mammutaufgabe, und die Lagerung von Ammoniak ist nicht unproblematisch – siehe Explosionen in Beirut/Libanon 2020.

Wirtschaftlich werden die zukünftigen Wasserstoffmengen überwiegend importiert werden müssen. Durch die weltweit hier nur zu erwartenden knappen Produktionskapazitäten und -mengen entsteht ein intensiver Nachfragerwettbewerb mit hohen Preisen für Wasserstoff, die im Ergebnis zu einer steigenden Energierechnung für die gesamte deutsche Volkswirtschaft führen. Dabei wird es, bei der über die Wirtschaftssektoren zu verteilenden Rechnung, zu größeren Umverteilungseffekten in der sektoralen Wertschöpfungskette kommen, wobei die Kosten am Ende jedoch die Endverbraucher als private Haushalte werden tragen müssen.

Und nun? Die Ministeriumsantwort

Vor diesem Hintergrund wirkt die Antwort des BMWE wie ein politischer Offenbarungseid: Speicher seien „unternehmerische Entscheidungen“, heißt es. Der Markt werde es richten.

Doch Speicher sind keine gewöhnlichen Marktgüter, die man mal so eben kommodifizieren kann. Sie sind gesellschaftlich strategische Infrastruktur – vergleichbar mit Stromnetzen, Autobahnen oder Gasfernleitungen. Sie haben lange Vorlaufzeiten (Umbau etwa fünf bis sechs Jahre, Neubau zehn bis zwölf Jahre), eine hohe Kapitalbindung mit einer nur langfristigen Amortisation der vorgeschossenen Geldmittel, und zudem bieten sie nur geringe Renditen bezogen auf das eingesetzte Kapital.

Kein privates Unternehmen investiert deshalb hunderte Millionen oder gar Milliarden Euro in Speicher, wenn unklar ist, wie groß der künftige Markt wirklich wird, ob regulatorische Eingriffe erfolgen, ob Mindestfüllstände vorgeschrieben werden oder ob staatliche Fördermechanismen existieren. Der Markt baut keine strategische Reserve auf eigene Rechnung, die immer mit einer prognostisch hinreichenden Profitrate unterlegt sein muss.

Hier gibt es nur zwei Optionen: Entweder der Staat schafft für die privatwirtschaftlichen Anbieter anreizende Rahmenbedingungen, oder der Staat bietet die Leistung durch ein nicht vom Profit getriebenes öffentliches Unternehmen selbst an, wobei wir letztere Option empfehlen.

Eines muss dabei aber, unabhängig von den Optionen, allen klar sein:

Die tatsächliche Größe des künftigen Wasserstoffmarktes ist hoch umstritten und die Szenarien variieren stark. Eine verbindliche Speicherplanung würde eine implizite Festlegung auf eine bestimmte Marktdimension bedeuten. Ein Speicherprogramm im Umfang von 100 bis 200 TWh bedeutet Investitionen im zweistelligen, möglicherweise dreistelligen Milliardenbereich. Dies wird die private Wirtschaft nicht finanzieren, und auch angesichts angespannter öffentlicher Haushaltslagen ist dies politisch heikel. Möglicherweise setzt die Politik darauf, dass internationale Lieferketten stabiler und günstiger sein werden als angenommen – und dass große Puffer für eine Speicherung gar nicht notwendig werden. Doch diese Hoffnung ist hoch riskant.

Welche Dramatik entsteht?

Ohne rechtzeitigen Ausbau von Speichern ergeben sich erhebliche Risiken: Erstens Versorgungslücken im Winter, wenn Rückverstromungskapazitäten mangels H2-Reserven nicht betrieben werden können. Zweitens eine Importabhängigkeit ohne ausreichenden Puffer, mit potenziellen Preisschocks oder Lieferausfällen. Und drittens milliardenschwere Fehlinvestitionen, wenn Elektrolyseure und H2-Kraftwerke gebaut werden, aber die notwendige Speicherinfrastruktur fehlt und die Anlagen sich wirtschaftlich nicht betreiben lassen.

In diesem Fall würde die Energiewende nicht spektakulär scheitern – sie würde schleichend an systemischer Instabilität leiden.

Was kann man noch tun?

Zwar ist es nicht zu spät, aber Zeit ist der kritische Faktor. Mögliche Handlungsoptionen wären die Definition klarer Zielgrößen; hierzu müsste die Bundesregierung verbindlich festlegen, welche Speicherkapazitäten bis 2045 angestrebt werden. Analog zu Kraftwerksreserven könnten Speicher über Verfügbarkeitszahlungen abgesichert werden. Ein staatlich organisierter Wasserstoffpuffer – ähnlich der Erdölbevorratung – wäre ebenso denkbar. Zudem müsste die Importarchitektur realistisch geplant werden. Wenn z.B. 80 Prozent des Wasserstoffs in welcher Form auch immer per Schiff kommen sollen, braucht es Terminal- und Tankkapazitäten im industriellen Maßstab.

Die eigentliche Frage

Die Ministeriumsantwort legt offen: Der Ausbau der Wasserstoffspeicher ist politisch nicht priorisiert. Doch ohne Speicher gibt es keine saisonale Absicherung. Ohne saisonale Absicherung keine Versorgungssicherheit, und ohne Versorgungssicherheit keine gesellschaftliche Akzeptanz und somit keine Energie-, sondern bestenfalls eine eingeschränkte Stromwende.

Die Energiewende ist kein rein technisches Projekt. Sie ist ein infrastrukturelles Jahrhundertvorhaben. Wer Speicher zur „unternehmerischen Entscheidung“ erklärt und den Risiken von Marktmechanismen aussetzt, überlässt einen systemkritischen Baustein der Energiewende dem Zufall. Die Frage lautet daher nicht, ob Speicher eine „Privatsache“ sind. Die Frage lautet: Kann ein (noch) Industrieland wie Deutschland es sich leisten, seine Energie-Resilienz beim Wasserstoff und der hier notwendigen Speicherung dem Markt und privatwirtschaftlichen Interessen zu überlassen? Die Antwort darauf wird darüber entscheiden, ob das Jahr 2045 einen energiepolitischen Erfolg – oder eine schmerzhafte Fehlallokation – markieren wird. Wir empfehlen daher dringend zur Gefahrenabwehr ein politisches Umdenken!

Titelbild: FOTOGRIN/shutterstock.com

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Das 16 Billionen Dollar teure Net-Zero-Fiasko

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Cap Allon

Die weltweiten Ausgaben für die sogenannte grüne Wende haben seit 2004 16 Billionen US-Dollar überschritten. Die jährlichen Ausgaben liegen mittlerweile bei über 2 Billionen US-Dollar, was etwa 2 Prozent des globalen BIP entspricht, und steigen weiter.

Diese Zahlen umfassen nur Direktinvestitionen: erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung und Stromnetze. Nicht berücksichtigt sind höhere Strompreise, Produktionsausfälle in der Industrie, Netzinstabilität und Deindustrialisierung. Die gesamten wirtschaftlichen Kosten sind noch viel höher.

Stromnetze sind mittlerweile einer der größten Kostenfaktoren. Die Investitionen in Stromnetze beliefen sich 2024 auf 390 Milliarden US-Dollar, was die durch die großflächige Elektrifizierung verursachte Belastung der Infrastruktur reflektiert. Erneuerbare Energiesysteme erfordern einen kontinuierlichen Ausbau, eine Verstärkung und Reservekapazitäten der Stromnetze.

Für diejenigen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ist es keine Überraschung, dass China den Ausbau dominiert. Das chinesische Festland investierte 2024 818 Milliarden US-Dollar, was zwei Dritteln des weltweiten Anstiegs entspricht. Gleichzeitig wachsen die Kohlekapazitäten und die nationalen Emissionen steigen weiter.

Die für die Erreichung der Netto-Null-Emissionsziele erforderlichen Technologien werden nicht in ausreichendem Maße ausgebaut.

Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung, Kernenergie, sauberer Schiffsverkehr, elektrifizierte Wärme und saubere Industrie machten 2024 zusammen nur 7,4 % der weltweiten Investitionen in die Energiewende aus. Die Investitionen in diesen Sektoren gingen gegenüber dem Vorjahr sogar um 23 % zurück.

Trotz des Umfangs der Ausgaben betont Bloomberg, dass die derzeitigen Investitionsniveaus nur 37 % dessen ausmachen, was tatsächlich erforderlich wäre, um die Netto-Null-Ziele bis 2050 zu erreichen. Um die erklärten Ziele zu erreichen, müssten die jährlichen Ausgaben fast verdreifacht werden.

Nach Ausgaben in Höhe von mehr als 16 Billionen US-Dollar erreichten die globalen fossilen CO₂-Emissionen im letzten Jahr einen neuen Rekordwert. Die wenigen westlichen Nationen, die ihre Wirtschaft der Klimaille opfern, haben keinerlei Einfluss:

Net Zero führt zu steigenden Kosten, steigenden Emissionen, wachsenden Infrastrukturanforderungen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

Die folgende Graphik hier gleich in deutscher Übersetzung via google translate:

Investitionstrends im Bereich Energiewende 2025

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-is-cooling-fast-one-of?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahalschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Das 16 Billionen Dollar teure <em>Net-Zero</em>-Fiasko erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Indien: Gaskraftwerke sollen Versorgung zu Spitzenzeiten sichern

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Auch in Indien spielen Solar- und Windkraftwerke eine wachsende Rolle beim Energiemix. Doch wie auch in Europa sorgt der wetterabhängige Flatterstrom immer wieder für Versorgungsprobleme. Alte Gaskraftwerke sollen das nun richten.

In den letzten Jahren hat Indien seine gasbefeuerte Kraftwerksflotte von 25 auf 20 GW Nennleistung reduziert. Die Hauptversorgung leisten Kohlekraftwerke, da diese die günstigste Form der Stromerzeugung für das energiehungrige Land sicherstellen können. Doch gleichzeitig werden auch die Kapazitäten bei Solar- und Windkraftwerken erhöht. Dies führt jedoch zunehmend zu Problemen.

Denn Wind und Sonne liefern nur wetterabhängig Strom, der Hauptbedarf liegt jedoch in den Nachmittags- und Abendstunden, wenn die Ausbeute beim Solarstrom immer geringer wird. Kohlekraftwerke können nicht einfach so beliebig hoch- und runtergefahren werden und sollten möglichst stets auf maximaler Leistung laufen, so dass hier ein Versorgungsdilemma entsteht.

Indiens Energiestaatssekretär Pankaj Agarwal will deshalb den Fokus verstärkt auf die veraltete Flotte an Gaskraftwerken setzen. Der Gasanteil am Energiemix zur Stromerzeugung soll auf 15 Prozent nahezu verdoppelt werden. “Seit den letzten drei Jahren untersuchen wir, ob Gaskraftwerke abends acht Stunden laufen und während des restlichen Tages abgeschaltet bleiben können”, sagte Agarwal bei einem Treffen mit Kraftwerksmanagern, so ein Bericht.

Allerdings wird damit erneut deutlich, dass ohne flexible und steuerbare Backup-Kapazitäten die Versorgungssicherheit leidet. Gleichzeitig stellt sich hierbei auch die Kostenfrage: Kraftwerke, die nur etwa ein Drittel der Zeit des Tages in Betrieb sind, kosten deutlich mehr als nur ein Drittel dessen, was ein ganztägiger Betrieb kosten würde. Angesichts der derzeit hohen LNG-Preise ist dies für die Inder derzeit jedoch nur eine mögliche Option, da dies die Produktionspreise noch weiter in die Höhe treibt.

Indien ist damit ein weiteres Beispiel dafür, dass der Ausbau der sogenannten “Erneuerbaren” auch mit einer Absicherung durch konventionelle Kraftwerke einhergehen muss. Doppelte Strukturen, die jedoch auch zusätzliche Kosten verursachen. Dafür bezahlen müssen jedoch die Stromkonsumenten.

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Sozialistische Netto-Null-Politik: Den Briten drohen weitere Strompreiserhöhungen

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Bereits im Jahr 2030 könnten die Strompreise in Großbritannien wieder höher sein, als während der Spitzenzeiten in den letzten Jahren. Grund dafür sind neben unzureichenden Investitionen in die Netzinfrastruktur während der letzten Jahre auch die Netto-Null-Pläne der regierenden Sozialisten.

Bereits im Jahr 2030 könnten die Strompreise in Großbritannien höher sein als während der Rekordpreisphase der letzten Jahre, warnt der CEO des britischen Energiekonzerns Centrica. Dies sei vor allem auf “Systemkosten” zurückzuführen, die durch jahrelange Investitionsrückstände und die nötigen Ausgaben für den Netzausbau für die Energiewende entstanden sind.

Den britischen Netzbetreibern wurden erste Ausgaben in Höhe von 28 Milliarden Pfund für die Modernisierung der Gas- und Stromnetze genehmigt. Dies ist Teil einer potenziellen Investitionspipeline von 90 Milliarden Pfund. Die Regulierungsbehörde Ofgem schätzt, dass diese notwendigen Netzmodernisierungen, die über Netzentgelte finanziert werden, die Haushaltsrechnungen bis 2031 um 108 Pfund pro Jahr erhöhen werden.

“Wir haben viele Jahre lang zu wenig in das System investiert, und egal ob es um die Kosten für den Bau eines neuen Gaskraftwerks oder eines neuen Windparks geht, die Kosten sind gestiegen”, sagte er auf einer Veranstaltung des Energy Institute. “Unsere Prognosen zeigen, dass das britische Energiesystem bis 2030 einen Strompreis aufweisen wird, der höher ist als auf dem Höhepunkt der russischen Invasion in der Ukraine”, so der Spitzenmanager. Zwei Drittel der Gesamtkosten seien dabei Systemkosten.

Dabei versuchte er der sozialistischen Regierung etwas Rückendeckung zu geben. “Diese Systemkosten sind keine Kosten für Netto-Null”, sagte er. “Sie beheben jahrelange Investitionsrückstände, und egal ob wir Netto-Null anstreben oder auf neue fossile Brennstoffe setzen, diese Systemkosten würden so oder so anfallen.” Was er jedoch nicht sagt, ist, dass der Netzausbau für die Netto-Null-Pläne noch viel mehr kosten werden. Das sind also nur die Mindestkosten.

Während Energieminister Ed Miliband vollmundig verspricht, die durchschnittlichen Stromrechnungen bis zum Ende des Jahrzehnts um 300 Pfund senken zu wollen, wird wohl genau das Gegenteil geschehen. Und die Preise werden umso stärker steigen, je verbissener die Regierung an den Energiewende-Plänen festhält.

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Stromnetz in drei niederländischen Provinzen „voll“ – Betreiber warnt vor Blackouts 

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Das niederländische Stromnetz hat in drei zentralen Provinzen einen kritischen Wendepunkt erreicht. Der Netzbetreiber TenneT warnt, dass das Hochspannungsnetz dort nun mit voller Kapazität arbeitet und kaum noch neue Nutzer aufnehmen kann. Die Probleme werden von Netto-Null Politik der EU und der Länder maßgeblich verursacht. Ohne rasches Eingreifen könnte bereits in diesem Sommer ein Stopp [...]

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Blackout in Spanien – Macron kritisiert Abhängigkeit von Solar und Wind

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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den großen Stromausfall, der die Iberische Halbinsel im April 2025 heimgesucht hat, auf die starke Abhängigkeit Spaniens von Solar- und Windenergie zurückgeführt und nicht auf unzureichende grenzüberschreitende Stromverbindungen mit Frankreich. Bekanntlich hatte zu viel Solarstrom auf der Iberischen Halbinsel zuerst zu einem Blackout in Portugal und danach in Spanien [...]

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Rekordstrom, Rekord-Irrsinn: Warum Solarparks reihenweise abgeschaltet werden

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Deutschland meldet Rekorde. Rekorde beim Ausbau von Wind- und Solarstrom, Rekorde bei installierter Leistung, Rekorde bei der “grünen Transformation”. Und zugleich Rekorde beim Abschalten genau dieses Stroms.

In Deutschland existieren mittlerweile so viele Solarmodule, dass an sonnigen Tagen teilweise viel zu viel Strom erzeugt wird. Ähnlich sieht es an windigen Tagen bei den Windkraftwerken aus. Um Abregelungen zu reduzieren und negative Strompreise zu vermeiden, drehen jedoch viele Betreiber in solchen Situationen freiwillig die Produktion ab.

Insgesamt, so aktuelle Daten, wurden im Jahr 2025 rund 1,75 Terawattstunden Solar- und Windstrom deshalb von den Betreibern abgeschaltet. Ein Plus von rund 25 Prozent und damit ein neuer Rekord. Der Grund dafür ist simpel. Denn mittlerweile erhalten die Betreiber dieser Kraftwerke keine staatlich garantierte Einspeisevergütung für ihren Strom mehr. Es ist also sinnvoller, die Anlagen abzudrehen, als den so produzierten Strom zu Negativpreisen loszuwerden und damit draufzuzahlen.

Besonders fatal ist das sogenannte “Kannibalen-Problem”. Jeder neue Solar- bzw. Windpark senkt die Erlöse der bestehenden Anlagen, weil alle zur gleichen Zeit produzieren. Je mehr ausgebaut wird, desto schlechter wird die Wirtschaftlichkeit. Der politische Reflex lautet trotzdem: noch mehr bauen. Das Resultat ist ein sich selbst auffressendes System, das immer höhere Subventionen, immer mehr Eingriffe und immer mehr Stillstand produziert.

Für die bei entsprechenden Wetterlagen überlasteten Stromnetze ist diese “freiwillige” Selbstabschaltung gut. Damit werden Abregelungen durch die Netzbetreiber seltener und die Netzkosten gehen nicht noch weiter durch die Decke als ohnehin schon. Die Energiewendelobby beklagt sich zwar darüber, doch die Versorgungssicherheit ist wichtiger als die Publikation neuer Rekordzahlen beim pseudogrünen Strom.

Doch am Ende wird der weitere Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken zu einem wachsenden Problem. Denn im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken sind sie nicht steuerbar, sondern wetterabhängig. Bei passendem Wetter liefern sie zu viel Strom, bei unpassendem Wetter wenig bis gar nichts.

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Deutschland und Windkraft – Eine unabhängige Mediendokumentation | Trailer 2

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Eine deutschlandweite Mediendokumentation der Bürgerinitiativen

Das Team von "In Die Gene“ arbeitet gemeinsam mit Anva Design, Richard, dem weißen Wolf, und Andreas Schuster von der thüringer Waldbürger Initiative an einer bürgernahen Dokumentation über Windkraft in Deutschland.

Viele Menschen in Deutschland fühlen sich von Windkraftprojekten übergangen. Ihre Sorgen um Heimat, Gesundheit und Natur finden kaum Gehör. Die Dokumentarfilmer geben diesen Bürgerstimmen Raum und Sichtbarkeit.

Mit Ihrer Unterstützung entsteht so eine Dokumentation, die zeigt, was wirklich geschieht. Unabhängig, sachlich und unbestechlich.

Das Team braucht die Hilfe der Bevölkerung, um die nötige Qualität und Reichweite zu erreichen und hat dafür ein Crowdfunding gestartet.

Unterstützen Sie jetzt das Projekt: http://betterplace.org/p159771

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Macron geht mit einem großen Interview in die Offensive

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Vorschau ansehen Dass die EU spätestens seit Anfang Januar politisch orientierungslos ist, habe ich bereits mehrfach thematisiert, denn nach der Veröffentlichung der neuen Sicherheitsstrategie der USA und Trumps Drohungen wegen Grönland verstehen inzwischen auch die radikalsten Transatlantiker, dass die USA kein Freund der EU, sondern ihr Gegner oder sogar Feind sind. Da die Außenpolitik der EU und […]
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Deutschland wird keine günstigen Strompreise mehr sehen

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Ein Blick auf die Zusammensetzung des Strompreises verdeutlicht, dass mit dem Umstieg auf Wind und Sonne zwangsläufig hohe Strompreise kommen. Doch die Energiewende-Fanatiker ignorieren die Fakten. Wie lange kann sich Deutschland diesen Wahnsinn noch leisten?

Für die Verfechter der sogenannten Energiewende gilt nach wie vor das Motto “Der Wind und die Sonne schicken keine Rechnung”. Man würde die Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen beenden und damit eine “Energiesouveränität” erzielen, wenn man nur genügend Wind- und Solarkraftwerke hinstelle. Nur erweist sich das alles als Milchmädchenrechnung.

Wenn wir einen Blick auf die Entwicklung der Haushaltsstrompreise von 2014 bis 2024 werfen, sehen wir bereits eine deutlich erkennbare Entwicklung nach oben. War der Strom dank der vergleichsweise hohen Steuer- und Abgabenbelastung schon früher verhältnismäßig teuer, hat sich die Lage in den letzten Jahren deutlich verschärft.

Ein Paradebeispiel sind die Netzentgelte, die sich gegenüber früher beinahe verdoppelt haben. Der Grund dafür: Netzausbau, Verteilernetzausbau, Redispatchmaßnahmen und dergleichen. Beim Kostenpunkt “Beschaffung und Vertrieb”, wo sich die Preise in etwa sogar verdreifacht haben, spielen hohe Gaspreise (Russland-Sanktionen, Umstieg auf teures LNG) und die Backup-Kraftwerke eine wichtige Rolle.

Das sind alles Kostenfaktoren, die auf absehbare Zeit nicht verschwinden werden. Ganz im Gegenteil rechnet man in Brüssel bereits mit Billionen-Kosten für den weiteren Netzausbau in der Europäischen Union, der teilweise über die Erhöhung der Netzentgelte und teilweise über die Querfinanzierung durch Steuergelder gestemmt werden soll.

Und hier kommen wir zu einem wichtigen und kritischen Punkt, der bei den Diskussionen über die Strompreise gerne vergessen wird: staatliche Subventionen. Jährlich fließen zig Milliarden Euro über die Kommunen, die Bundesländer und den Bund in die “grüne” Energiewirtschaft. Gelder, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen. Es ist dasselbe Prinzip wie mit den Subventionen für die Landwirtschaft, welche vor allem dafür sorgen sollen, dass Nahrungsmittel im Supermarkt nicht zu teuer sind. Man könnte dies auch einen psychologischen Trick nennen.

In den Vereinigten Staaten zeigen sich die Preis- und Kostenunterschiede auf bundesstaatlicher Ebene deutlich. Jene Bundesstaaten, die vor allem auf Wind und Sonne setzen, haben im Schnitt die höheren Strompreise (Alaska und Hawaii sind Sonderfälle). In jenen Bundesstaaten, in denen Wind- und Solarstrom als “Addon” betrachtet werden, liegen die Preise in einem vertretbaren Rahmen.

Ein großes Problem der sogenannten Energiewende ist die fehlende Kostentransparenz. Ehrlicherweise müsste man eigentlich sogar sagen, dass die Menschen gezielt in die Irre geführt werden. An den hohen Strompreisen ist nämlich allein die irrige Annahme Schuld, man könne eine hochentwickelte Industrienation, die einen hohen Bedarf an Grundlast benötigt, mit wetterabhängigem Flatterstrom versorgen. Günstige Strompreise wird es in Deutschland damit also auf absehbare Zeit nicht geben.

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Deutschland und Windkraft – Eine unabhängige Mediendokumentation | Trailer 1

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Eine deutschlandweite Mediendokumentation der Bürgerinitiativen

Das Team von "In Die Gene“ arbeitet gemeinsam mit Anva Design, Richard, dem weißen Wolf, und Andreas Schuster von der thüringer Waldbürger Intiative an einer bürgernahen Dokumentation über Windkraft in Deutschland.

Viele Menschen in Deutschland fühlen sich von Windkraftprojekten übergangen. Ihre Sorgen um Heimat, Gesundheit und Natur finden kaum Gehör. Die Dokumentarfilmer geben diesen Bürgerstimmen Raum und Sichtbarkeit.

Mit Ihrer Unterstützung entsteht so eine Dokumentation, die zeigt, was wirklich geschieht. Unabhängig, sachlich und unbestechlich.

Das Team braucht die Hilfe der Bevölkerung, um die nötige Qualität und Reichweite zu erreichen und hat dafür ein Crowdfunding gestartet.

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Geld für „Dekarbonisierung“ ist genauso nutzlos wie Fitnessstudio-Mitgliedschaften und Garantie-Verlängerungen.

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Gary Abernathy

Fast jeder von uns ist schon einmal Opfer von Betrügereien, Schwindeleien oder sogar gut gemeinten Projekten geworden, die nicht die Ergebnisse gebracht haben, die für das ausgegebene Geld versprochen worden waren.

So hat das neue Jahr zweifellos den jährlichen Ansturm auf Fitnessstudio-Mitgliedschaften von Amerikanern mit sich gebracht, die überzeugt sind, dass sie ihre über die Feiertage zugenommenen Pfunde wieder loswerden und wieder in Form kommen werden. Oder da ist diese erweiterte Garantie, die uns für ein großes Küchengerät aufgeschwatzt wurde, das nur kaputtgehen würde, wenn man es vom Dach eines 10-stöckigen Gebäudes fallen lassen würde. Wie sieht es mit den hohen monatlichen Gebühren für einen Streaming-Dienst aus, damit wir die eine Serie genießen können, die wir wirklich sehen wollen?

Immer wieder ziehen die Amerikaner den kürzeren und zahlen viel zu viel für Dienstleistungen, die nie halten, was sie versprechen. Nirgendwo wird das deutlicher als bei dem jahrzehntelangen Klimaschwindel, der eine Revolution in der Energiebranche versprach, um uns alle vor dem Aussterben zu retten.

In einer kürzlich erschienenen Kolumne legt William Murray, ehemaliger Chef-Redenschreiber der Umweltschutzbehörde EPA und ehemaliger Herausgeber von RealClearEnergy offen, wie weit die Versprechen der linksradikalen Umweltschützer hinter ihren Zusicherungen zurückblieben. Murray weist darauf hin, dass (laut seiner Quelle) in den letzten Jahrzehnten 20 Billionen Dollar – 20 Billionen Dollar! – vor allem von den USA und Europa ausgegeben wurden, um die Weltwirtschaft zu „dekarbonisieren”. Murray merkt an, dass diese Ausgaben „fast dem gesamten aktuellen Wert des amerikanischen BIP entsprechen”.

Das Ergebnis? „Der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen stieg trotzdem weiter. Das einzige, was erreicht wurde, war eine winzige Reduzierung des Anteils von Kohlenwasserstoffen an der gesamten Energieversorgung um nur 2 %. Einfach ausgedrückt: Da der Energie-Kuchen größer wurde und alle Formen der Energieversorgung zunahmen, hatten Kohlenwasserstoffe am Ende einen etwas geringeren Anteil an einem größeren Kuchen.“

Wenn eine derart erbärmliche Kapitalrendite in einem anderen Lebensbereich erzielt worden wäre, wären die Unternehmen, die dieses Vorhaben vorangetrieben haben, bankrott gegangen und ihr Ruf wäre ruiniert gewesen. Aber die „Klimakämpfer“ werden nur noch mutiger.

Haben erneuerbare Energien nicht große Fortschritte gemacht? Das lesen wir zumindest in den Mainstream-Medien, welche die Aussagen der Branche für erneuerbare Energien nachplappern. Aber lesen Sie sich einmal die vorsichtige Wortwahl der meisten Befürworter erneuerbarer Energien durch, wenn sie mit den Fortschritten prahlen.

Beispielsweise veröffentlichte das Renewable Energy Institute einen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Erneuerbare Energien machen 2024 90 % der Stromerzeugung in den USA aus”. Wow! Die Details waren jedoch etwas weniger beeindruckend, denn es wurde klargestellt, dass „erneuerbare Energien laut einer Untersuchung der SUN DAY Campaign unter Verwendung von Daten der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) fast 90 % der gesamten zusätzlichen Stromerzeugungskapazität der USA in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 ausmachten”.

Auf den ersten Blick könnten Leser, die den Text nicht sorgfältig lesen – oder sich nur auf die Überschrift verlassen –, denken, dass erneuerbare Energien in den ersten drei Quartalen 2024 90 Prozent der gesamten Stromerzeugung ausmachten. Das ist natürlich nicht der Fall. Der Artikel behauptete lediglich, dass 90 Prozent „der gesamten zusätzlichen Stromerzeugungskapazität der USA” aus erneuerbaren Energien stammten.

Tatsächlich berichtet die US-Energy Information Administration: „Im Jahr 2024 erzeugten die Vereinigten Staaten laut den Daten unseres Monthly Energy Review eine Rekordmenge an Energie. Die gesamte Energierzeugung der USA belief sich 2024 auf mehr als 103 Billiarden British Thermal Units, was einer Steigerung von 1 % gegenüber dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2023 entspricht.“ Mit anderen Worten: Die Branche der erneuerbaren Energien beansprucht 90 % des 1 %igen Zuwachses für sich (zumindest in den ersten drei Quartalen). Gut.

In Wirklichkeit waren die wichtigsten Energiequellen im Jahr 2024 weiterhin Erdgas und Flüssiggas (zusammen 47 %), Rohöl (27 %) und Kohle (10 %). Tatsächlich stiegen die Erdgasflüssigkeiten (9 % der gesamten Energieproduktion, wenn sie separat betrachtet werden) gegenüber 2023 um 7 %.

„ Die inländische NGPL-Produktion ist seit 2005 jedes Jahr gestiegen, weil die Erdgasproduktion und die Verarbeitungskapazitäten in den USA zugenommen haben“, heißt es in dem Bericht. Unterdessen machten alle „erneuerbaren Energien“ (Holz, Abfall, Wind, Sonne, Geothermie) zusammen die restlichen 16 % der gesamten in den USA erzeugten Energie aus. Wind trug etwas mehr als 1,5 % zur gesamten Energieerzeugung bei, Solarenergie etwas mehr als 1 %.

Hier ist der Clou: Selbst eine Kapazitätssteigerung von nur 1 % zwischen 2023 und 2024 bedeutete, dass die USA eine Rekordkapazität an Gesamtenergie erzeugten. Allerdings bietet die durch Wind- und Sonnenenergie erzeugte Stromkapazität „fast keine Zuverlässigkeit für das Stromnetz“.

Das sagen Mitch Rolling und Isaac Orr vom Substack „Energy Bad Boys“, die darauf hinweisen, dass „Wind- und Solarkapazität aufgrund ihrer Unbeständigkeit nicht mit regelbarer Kapazität gleichzusetzen ist. Unbeständige Generatoren sind aus mehreren Gründen regelbaren Ressourcen unterlegen, vor allem aber, weil die Betreiber nicht kontrollieren können, wann sie Strom erzeugen und wann nicht.“

Ein Beispiel: „Obwohl mehr Kapazitäten als je zuvor installiert sind, ist die zuverlässige Kapazität in PJM (der regionalen Übertragungsorganisation für Pennsylvania, New Jersey und Maryland) seit 2016 tatsächlich um 2 Gigawatt (GW) von 198 GW auf 196 GW zurückgegangen und liegt seit dem Höchststand der festen Kapazität im Jahr 2018 um 6,8 GW niedriger. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Spitzennachfrage laut Daten des EIA Hourly Electric Grid Monitor im Jahr 2025 mit über 160 GW neue Rekorde erreicht hat.“

Die 20 Billionen Dollar teuren Investitionen in die „Dekarbonisierung” in den USA und Europa sind kläglich gescheitert. Es wäre eine sinnvollere Verwendung von Steuergeldern, wenn die Regierungen jedem Bürger eine lebenslange Mitgliedschaft im Fitnessstudio subventionieren würden. Dann gäbe es zumindest eine geringe Chance auf eine gewisse Rendite.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2026/01/24/money-to-decarbonize-as-useless-as-gym-memberships-and-extended-warranties/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Gaskrise, Meinungsdiktat, Deindustrialisierung – Weidel rechnet mit Merz und EU ab

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Deutschland steuert sehenden Auges auf eine neue Energiekrise zu. Das machten Alice Weidel und Tino Chrupalla auf einer Pressekonferenz der AfD-Bundestagsfraktion deutlich. Grundlage ihrer Aussagen sind offizielle Speicherstände und Marktanalysen.

Die deutschen Gasspeicher sind bereits unter die kritische Marke von 40 Prozent gefallen, in einzelnen Regionen – insbesondere in Bayern – liegen die Füllstände teilweise nur noch bei fünf Prozent. Selbst der Energiekonzern Uniper sieht die Versorgungssicherheit nicht mehr garantiert. Besonders brisant: Der drittgrößte deutsche Gasspeicher in Breitbrunn könnte dauerhaft stillgelegt werden. Süddeutschland droht damit ein handfester Gasmangel.

Weidel machte die energiepolitische Linie der vergangenen Jahre verantwortlich. Der gleichzeitige Ausstieg aus russischem Pipelinegas und aus der Kernenergie sei ein „Schuss in beide Knie“. Seit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke 2023 habe sich der Gasverbrauch zur Stromerzeugung nahezu verdoppelt. Das angeblich rettende US-Flüssiggas sei nicht nur deutlich teurer, sondern wegen logistischer Engpässe und Wintereinbrüchen in den USA zunehmend unsicher. Frisches Gas komme kaum noch in den Speichern an, sondern werde sofort verbrannt – mit weiter steigenden Preisen für Bürger und Industrie.

Die EU-Pläne, russisches Gas bis 2027 vollständig zu ersetzen, bezeichnete Weidel als realitätsfern. Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angeblich Putins Kriegskasse austrocknen wolle, würden in Wahrheit die Sparkonten der Bürger geplündert. Notwendig sei eine Rückkehr zu günstigen Lieferungen über sichere Pipelines und eine souveräne deutsche Energiepolitik. Auch Friedrich Merz müsse sich hier an frühere Aussagen erinnern, wonach ein Ausgleich mit Russland im deutschen Interesse liege.

Ein zweites zentrales Thema war die Meinungsfreiheit. Weidel kritisierte scharf den § 188 StGB, den sogenannten „Politikerbeleidigungsparagraphen“. Laut Allensbach-Umfragen fühlt sich inzwischen weniger als die Hälfte der Deutschen frei, ihre Meinung offen zu äußern. Besonders alarmierend: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen geben an, ihre Meinung nicht mehr frei sagen zu können. Hausdurchsuchungen wegen Social-Media-Posts, Kontosperrungen und privilegierte Meldewege für regierungsnahe NGOs wie HateAid würden den demokratischen Diskurs massiv beschädigen. Politiker würden so zu einer geschützten Klasse erhoben. Die AfD fordert deshalb die ersatzlose Streichung des Paragraphen.

In seiner anschließenden Rede ging Tino Chrupalla hart mit der Bundesregierung und der Union ins Gericht. Die angebliche Wirtschaftsstärke, die Friedrich Merz auf internationalen Bühnen beschwöre, sei leeres Wortgeklingel. Deutschland habe seit 2018 rund 400.000 Industriearbeitsplätze verloren, die Industrieproduktion sei um 20 Prozent eingebrochen. Für das laufende Jahr rechnet die AfD mit bis zu 30.000 Insolvenzen. Traditionsunternehmen verschwinden, Kommunen verlieren ihre Gewerbesteuereinnahmen, der Mittelstand stehe vor dem Kollaps.

Als zentrale Ursachen nannte Chrupalla ideologische Klimapolitik, Energiewende, Bürokratie und unkontrollierte Massenmigration. Allein 2025 seien über eine halbe Milliarde Euro Kindergeld ins Ausland geflossen, insgesamt summierten sich die Transfers seit 2010 auf rund fünf Milliarden Euro. Gleichzeitig explodiere die Kriminalität, No-Go-Areas entstünden, Parallelgesellschaften verfestigten sich. Die von der Regierung angekündigte „Migrationswende“ sei ein Bluff.

Die AfD fordert ein radikales Reformprogramm: Wiedereinstieg in die Kernkraft, Abschaffung der CO₂-Abgaben, Ende von Verbrennerverbot, Heizungsgesetz und Lieferkettengesetzen, massive Deregulierung sowie drastische Senkung von Steuern und Energiepreisen. In der Migrationspolitik verlangt die Partei ausnahmslose Grenzkontrollen, konsequente Abschiebungen, Sachleistungen statt Geld und einen Einbürgerungsstopp. Der deutsche Pass dürfe nur noch nach strengen Kriterien vergeben werden.

Auch zur inneren Sicherheit fand Weidel deutliche Worte. Während deutsche Medien sich auf Vorfälle in den USA stürzten, würden tägliche Messerangriffe, Gruppenvergewaltigungen und rechtsfreie Räume im eigenen Land verharmlost oder verschwiegen. „Offene Grenzen töten“, so Weidel wörtlich. Die Politik habe die Pflicht, die eigene Bevölkerung zu schützen – und versage dabei seit Jahren.

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Regierung wiegelt ab: Stromnetz angeblich stabil – Blackout-Alarm „nur Einbildung“

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Die Bundesregierung sieht keinerlei Gefahr für die Stabilität des deutschen Stromnetzes. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion erklärt sie, die Frequenz im Stromnetz habe sich jederzeit im Normalbereich bewegt – selbst an den umstrittenen Tagen im März 2025. Von einem „Beinahe-Blackout“ könne keine Rede sein.

Nach Darstellung der Regierung habe sich die Netzfrequenz jederzeit im vorgesehenen Korridor zwischen 49,80 und 50,20 Hertz bewegt. Möglich gemacht werde dies durch sogenannte Systemdienstleistungen wie Momentanreserve und Regelleistung im europäischen Verbundnetz. Diese Instrumente reichten aus, um Schwankungen auszugleichen – auch bei hoher Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen.

Bemerkenswert ist jedoch, wie entschieden die Bundesregierung Berichte zurückweist, wonach Deutschland im Frühjahr 2025 nur knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt sei. Entsprechende Darstellungen bezeichnet sie faktisch als falsch. Eine akute Gefahr habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben, kritische Situationen seien nicht eingetreten.

Gleichzeitig zeigt die Antwort zwischen den Zeilen, wie fragil das System inzwischen geworden ist. Der klassische Netzbetrieb mit großen, trägen Kraftwerken gehört der Vergangenheit an. Stattdessen setzt die Bundesregierung auf immer komplexere technische Lösungen: netzbildende Stromrichter, Batterien, Reserveleistungen und europaweite Abstimmung sollen die fehlende physikalische Stabilität ausgleichen, die konventionelle Kraftwerke früher automatisch lieferten.

Dass dafür eigens eine „Roadmap Systemstabilität“ beschlossen werden musste, spricht Bände. Der massive Ausbau wetterabhängiger Energieträger zwingt zu immer neuen Eingriffen, Regeln und Notfallplänen, um ein Netz stabil zu halten, das früher als eines der zuverlässigsten der Welt galt. Selbst Lastabwürfe – also gezielte Abschaltungen – werden nicht ausgeschlossen, auch wenn sie offiziell nur als letztes Mittel vorgesehen sind.

Die Bundesregierung erklärt das Stromnetz für stabil – doch diese Stabilität ist kein Selbstläufer mehr, sondern das Ergebnis permanenter Eingriffe, technischer Kompensation und wachsender Komplexität. Die Energiewende hat ein System geschaffen, das nur noch mit erheblichem Aufwand im Gleichgewicht gehalten werden kann. Wer das als Erfolg verkauft, verschweigt, dass Deutschland sich von einem robusten Energiesystem zu einem Hochrisiko-Konstrukt mit Dauerüberwachung entwickelt hat. Stabil ist das Netz offenbar nur noch, solange wirklich alles perfekt funktioniert.

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Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen.

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Von Jo Nova, 19.01.2026

Deutschland schaltete seine letzten drei Reaktoren im April 2023 ab, doch drei Jahre später erkannte man, dass dies ein schwerer Fehler war und will sie oder kleine modulare Reaktoren „wahrscheinlich an denselben Standorten“ wieder aufbauen.

Nach 66 Jahren unfallfreiem Betrieb der Kernenergie liegt die Ironie darin, dass Deutschland seine Atomindustrie vor allem wegen Unfällen in anderen Ländern stillgelegt hat. Doch nun räumen sie ein, dass sie mehr Strom benötigen.

Dies wäre einer der größten Rückzieher im Rahmen der vorgetäuschten Energiewende.  Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, und Bundeskanzler Merz hat dies vor wenigen Tagen auf einer Wirtschaftskonferenz offen ausgesprochen, doch die Massenmedien schweigen dazu.

Bei den Mediengruppen, die darüber berichtet haben, handelt es sich um Nischenmedien mit Namen wie Deseret News, TVPWorld und American Thinker .

Übersetzungen aus dem Video:

Bundeskanzler Merz: „Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein schwerwiegender strategischer Fehler. Wir befinden uns nun mitten in der teuersten Energiewende weltweit. Mir ist kein anderes Land bekannt, das es seiner eigenen Industrie so schwer macht.“

„Um wieder akzeptable Marktpreise für die Energieerzeugung zu erreichen, müssten wir die Energiepreise dauerhaft aus dem Bundeshaushalt subventionieren“, sagte Merz und fügte hinzu: „Das können wir auf Dauer nicht tun.“

„Wenn man das schon macht, dann hätte man wenigstens das letzte verbliebene Kernkraftwerk in Deutschland vor drei Jahren ans Netz anschließen sollen, damit man wenigstens noch über die Stromerzeugungskapazität verfügt, die wir bis dahin hatten“, sagte er.


Abdulvehab Ejup berichtet für TRT World – dem türkischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Deutschland besaß einst 19 Kernkraftwerke, die mehr als ein Viertel seines Strombedarfs deckten, doch nun verlieren sie an industrieller Energie, Solarenergie, Windkraft, Elektrofahrzeuge und nun auch noch künstliche Intelligenz, bevor diese überhaupt richtig begonnen hat:

Deutschland hingegen beobachtet, wie die digitale Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Länder mit günstigeren Ressourcen abwandern.

Zuverlässigere Stromversorgung. Und Berlins Lösung scheint zu sein: Wenn man sie nicht besiegen kann, sollte man sich ihnen anschließen. Merz hat die deutsche Opposition fallen gelassen.

Die Einführung der Kernenergie im EU-Recht öffnet deutschen Unternehmen die Tür für Investitionen in französische Projekte für kleine modulare Reaktoren.

Vor zwei Jahren zeigte eine Studie, dass  Deutschland durch den Erhalt der Kernenergie 600 Milliarden Dollar hätte einsparen und die Emissionen um 73 % senken können . Wenn den Grünen die Emissionen wirklich am Herzen lägen, hätten sie Deutschland inständig gebeten, die Kernenergie beizubehalten. Aber es ging ja nie um die wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder?

Trump hatte 2018 Recht, als er Deutschland sagte, es sei auf dem falschen Weg, und sie lachten ihn aus.

LITERATURVERZEICHNIS

Weitere Medien: The Brussels Signal ,  Deseret News, TVPWorld , The Brussels Signal , aa.com und American Thinker.

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Nach drei Jahren ohne Atomkraft ändert Deutschland seine Meinung. Warum?

Mit Dank an Bally in Q

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Der Beitrag Der deutsche Bundeskanzler räumt ein, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke ein „schwerer strategischer Fehler“ war – er will die Kernkraftwerke wieder aufbauen. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Windrad-Wahnsinn entlarvt: Tausende Anlagen werden abgerissen – Hunderttausende Tonnen Giftmüll bleiben zurück

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Berlin – Während die Bundesregierung weiter unbeirrt auf „grüne Energie“ setzt, zeigt eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage das wahre Ausmaß des Windrad-Desasters. Allein bis November 2025 wurden in Deutschland 415 Windkraftanlagen an Land zurückgebaut, in den Jahren davor sogar noch mehr. Die Zahlen stammen aus der offiziellen Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Bundestagsdrucksache 21/3531).

Seit 2020 wurden insgesamt 2.351 Windräder stillgelegt oder abgerissen. 2023 waren es 487, 2024 sogar 627 Anlagen. Der Grund: Viele der inzwischen über 30.000 installierten Windräder erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer von rund 20 Jahren. Besonders brisant: Mehr als 10.000 Anlagen sind bereits älter als 20 Jahre – eine gigantische Abrisswelle rollt an.

Doch was passiert mit dem Schrott? Laut einer Studie des Umweltbundesamtes, auf die sich die Bundesregierung selbst beruft, fallen bis 2040 bis zu 430.000 Tonnen glasfaserverstärkter Kunststoffe (GFK) aus Rotorblättern an. Hinzu kommen bis zu 212.000 Tonnen CFK-Abfälle – Materialien, für die es bis heute keine flächendeckende, sichere Recyclinglösung gibt. Die jährlichen Abfallmengen können dabei je nach Jahr auf bis zu 75.000 Tonnen anwachsen.

Besonders pikant: Für viele dieser Abfälle existieren weder belastbare Entsorgungskosten noch bundesweit einheitliche Kontrollen. Die Bundesregierung räumt offen ein, dass sie weder genaue Zahlen zu Abfallmengen pro Anlage noch zu den realen Kosten des Rückbaus liefern kann. Gleichzeitig sind illegale Abfallverbringungen längst Realität – mit bekannten Fällen von Windrad-Schrott, der nach Polen, Tschechien oder Portugal exportiert wurde.

Auch finanziell wird es teuer: Der Rückbau einer einzelnen Windkraftanlage kostet laut Behördenangaben im Schnitt zwischen 159.000 und über 300.000 Euro, je nach Leistungsklasse – ohne Garantie, dass die Entsorgung der Rotorblätter am Ende tatsächlich umweltgerecht erfolgt. Für Windräder an Land gibt es zudem keine bundesweite Pflicht zu einer Entsorgungsrücklage, anders als bei Offshore-Anlagen.

Während Politiker weiter von „Klimaschutz“ reden, wächst im Hintergrund ein gigantisches Müllproblem aus Beton, Stahl und giftigen Verbundstoffen. Die Energiewende entpuppt sich immer mehr als ökologisches und finanzielles Risiko, dessen Kosten am Ende nicht selten bei Bürgern und Kommunen hängen bleiben.

Die offiziellen Zahlen aus dem Bundestag machen deutlich: Das Windrad-Märchen von der sauberen, nachhaltigen Energie hält einer nüchternen Betrachtung kaum stand.

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